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Title:
SUPPORT APPARATUS FOR THE POSITIONING OF OBJECTS WHICH CAN BE MOVED ON ONE AXIS AND A METHOD WHICH CAN BE CARRIED OUT USING SUCH APPARATUS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/131570
Kind Code:
A1
Abstract:
A support apparatus for the positioning of objects (12, 14) which can be moved on one axis, has a distance sensor (40, 52), an activatable position mark (36, 38) for fitting to the object (12, 14) the distance of which from the distance sensor (40, 52) can be detected by the distance sensor (40), and an indication device (46). The support apparatus allows a method for positioning of an object (12, 14) which can be moved on one axis to be carried out, in which a position mark (36, 38), which is applied to the object (12, 14), is activated, a distance (24, 26) between the distance sensor (40, 52) and the position mark (36, 38) is measured and is compared with the distance to a desired position, an indication of a desired movement direction (18, 20) of the object (12, 14) is produced, the object (12, 14) is moved, indications are produced of the distance of the object (12, 14) from the desired position during the movement of the object (12, 14), and an indication that the desired position has been reached is produced, when said desired position is reached.

Inventors:
MEISTER, Daniel (Glashuettenstrasse 4, Hamburg, 20357, DE)
RICHTER, Stefan (Seehofring 77, Hamburg, 21129, DE)
ROLLFINK, Patrick (Hohenzollernring 66, Hamburg, 22763, DE)
Application Number:
EP2011/055961
Publication Date:
October 27, 2011
Filing Date:
April 14, 2011
Export Citation:
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Assignee:
EADS DEUTSCHLAND GMBH (Willy-Messerschmitt-Straße, Ottobrunn, 85521, DE)
MEISTER, Daniel (Glashuettenstrasse 4, Hamburg, 20357, DE)
RICHTER, Stefan (Seehofring 77, Hamburg, 21129, DE)
ROLLFINK, Patrick (Hohenzollernring 66, Hamburg, 22763, DE)
International Classes:
G01S15/08; B60N2/06; B64D11/06; G01S17/08
Attorney, Agent or Firm:
KASTEL, Stefan et al. (Nymphenburger Strasse 20a, München, 80335, DE)
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Claims:
Patentansprüche

Unterstützungsvorrichtung für die Positionierung einachsig bewegbarer Objekte (12, 14), mit einem Entfernungssensor (40, 52),

einer aktivierbaren Positionsmarke (36, 38) zur Anbringung an dem Objekt (12, 14), deren Entfernung von dem Entfernungssensor (40, 52) durch den Entfernungssensor (40) erfassbar ist und

einer Hinweiseinrichtung (46).

Unterstützungsvorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Entfernungssensor (40, 52) ein strahlgeführter Entfernungssensor (40, 52), vorzugsweise ein LIDAR (40, 52) ist.

Unterstützungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Oberfläche der Positionsmarke (36, 38) wenigstens teilweise für einen Strahl (42) des Entfernungssensors (40, 52) reflektierend ausgebildet ist.

Unterstützungsvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch

gekennzeichnet, dass die Positionsmarke (36, 38) zur Aktivierung so mechanisch beweglich an dem Objekt (12, 14) anbringbar ist, dass sie in einen Strahl (42) des Entfernungssensors (40, 52) einbringbar und aus diesem ausbringbar ist.

Unterstützungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hinweiseinrichtung (46) einen akustischen Signalgeber (48) aufweist.

Unterstützungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Signalgeber (48) zur Abgabe von sich wiederholenden Signaltönen und/oder Dauertönen ausgebildet ist.

7. Unterstützungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterstützungsvorrichtung eine Steuereinrichtung und/oder eine Bedieneinrichtung (44) aufweist.

8. Unterstützungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterstützungsvor ichtung zur Positionierung von Fluggastsitzen (12, 14) in einer Passagierkabine (10) ausgebildet ist.

9. Unterstützungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, soweit auf Anspruch 2 zurückbezogen,

dadurch gekennzeichnet, dass die aktivierbare Positionsmarke (36, 38) an Fluggastsitzen (12, 14) in einer Passagierkabine (10) eines Flugzeugs derart angebracht ist, dass sie in den Strahl (42) des Entfernungssensors (40, 52) einbringbar und aus diesem ausbringbar ist.

10. Fluggastsitzpositioniervorrichtung zum Positionieren von Fluggastsitzen (12, 14) in einer Passagierkabine ( 0) eines Flugzeugs, aufweisend eine Unterstützungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9.

1 1 . Passagierkabine (10) eines Flugzeuges mit einer Flugzeugsitzpositionier- vorrichtung nach Anspruch 10 und einer Mehrzahl von einachsig bewegbaren Fluggastsitzen (12, 14).

12. Verfahren zur Positionierung eines einachsig bewegbaren Objekts (12, 14) unter Verwendung einer Unterstützungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die folgenden Schritte: a) Aktivieren einer an dem Objekt (12, 14) angebrachten Positionsmarke (36, 38)

b) Messen einer Entfernung (24) zwischen Entfernungssensor (40, 52) und Positionsmarke (36, 38) und Vergleichen der gemessen Entfernung (24) mit der Entfernung einer gewünschten Position;

c) Erzeugen eines Hinweises auf eine gewünschte Bewegungsrichtung (18, 20) des Objekts (12, 14);

d) Bewegen des Objekts (12, 14);

e) Erzeugen von Hinweisen auf die Entfernung des Objekts (12, 14) von der gewünschten Position während der Bewegung des Objekts (12, 14) und f) Erzeugen eines Hinweises auf das Erreichen der gewünschten Position bei Erreichen der gewünschten Position.

13. Verfahren nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch den Schritt Erzeugen eines Hinweises auf falsche Bewegungsrichtung (18, 20), wenn das Objekt (12, 14) nicht in der gewünschten Bewegungsrichtung (18, 20) bewegt wird.

14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Hinweise in Schritt e) in Form von sich wiederholenden Signaltönen gegeben werden, wobei die Pausen zwischen den Signaltönen umso kürzer werden, je näher das Objekt (12, 14) an der gewünschten Position ist.

15. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Hinweis in Schritt f) in Form eines Dauertons gegeben wird.

16. Positionierverfahren zum Positionieren eines Fluggastsitzes (12, 14) in

einer Passagierkabine (10) eines Flugzeuges, aufweisend ein Verfahren nach den Ansprüchen 12 bis 15 unter Verwendung eines Fluggastsitzes (12, 14) als Objekt.

Description:
Unterstützungsvorrichtung für die Positionierung einachsig bewegbarer Objekte sowie damit durchführbares Verfahren

Die Erfindung betrifft eine Unterstützungsvorrichtung für die Positionierung einachsig bewegbarer Objekte. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren, welches mit einer solchen Unterstützungsvorrichtung durchführbar ist.

Einachsig bewegbare Objekte müssen beispielsweise bei der Bestuhlung von Luftfahrzeugen positioniert werden. Passagiersitze oder ganze Sitzreihen sind im all- gemeinen entlang von Schienen entlang einer Achse verschiebbar. Gewöhnlich ist es notwendig, dass ein Bediener Sitzreihen in einem Flugzeug von Hand verschiebt. Um eine korrekte Positionierung zu erreichen wird die Position der Sitzreihen verändert und anschließend überprüft. Ist die gewünschte Position noch nicht erreicht, so muss der Bediener wiederum die Position der Sitzreihen korrigie- ren und anschließend erneut messen. Dieser Vorgang kann sich mehrmals wiederholen, bis die Sitzreihe korrekt positioniert ist.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Aufgabe, eine Unterstützungsvorrichtung sowie ein Verfahren zur Positionierung zu schaffen, mit deren Hilfe die Positionierung einachsig bewegbarer Objekte vereinfacht und beschleunigt werden kann. Zur Lösung wird eine Unterstützungsvorrichtung für die Positionierung einachsig bewegbarer Objekte, aufweisend einen Entfernungssensor, eine aktivierbare Positionsmarke zur Anbringung an dem Objekt, deren Entfernung von dem Entfernungssensor durch den Entfernungssensor erfassbar ist, und eine Hinweiseinrichtung, vorgeschlagen. Ein Vorteil dieser Unterstützungsvorrichtung ist es, dass der Bediener durch die Hinweiseinrichtung bereits während er das Objekt bewegt erfährt, ob die gewünschte Position erreicht ist. Der Bediener muss dadurch die Bewegung des Ob- jektes nicht mehr wiederholt unterbrechen, um von Hand eine Positionsbestimmung durchzuführen. Des Weiteren sind keine zusätzlichen Hilfsmittel zur Positionierung des Objekts notwendig.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche 2 bis 8.

Der Entfernungssensor ist vorteilhaft ein strahlgeführter Entfernungssensor, vorzugsweise ein LIDAR. Derartige Entfernungssensoren lassen sich präzise einsetzen, so dass Fehlmessungen vermieden werden.

Eine Oberfläche der Positionsmarke ist vorzugsweise wenigstens teilweise für ei- nen Strahl des Entfernungssensors reflektierend ausgebildet. Dies verbessert die Genauigkeit der Entfernungsmessung.

Die Positionsmarke ist vorzugsweise zur Aktivierung mechanisch beweglich an dem Objekt anbringbar, so dass sie in einen Strahl des Entfernungssensors einbringbar und aus diesem entfernbar ist. Dadurch kann auf einfache Weise an- gegeben werden, welches Objekt mithilfe der Unterstützungsvorrichtung positioniert werden soll.

Vorteilhaft weist die Hinweiseinrichtung einen akustischen Signalgeber auf. Anders als bei einem optischen Signalgeber ist es dadurch nicht notwendig, dass der Bediener Sichtverbindung zu der Hinweiseinrichtung hat. Vorzugsweise ist der Signalgeber zur Abgabe von sich wiederholenden Signaltönen und/oder Dauertönen ausgebildet.

Vorteilhaft weist die Unterstützungsvorrichtung eine Steuereinrichtung und/oder eine Bedieneinrichtung auf. Durch diese Einrichtungen wird eine zusätzliche Flexibilität bei der Verwendung der Unterstützungsvorrichtung erzielt. Vorzugsweise ist die Unterstützungsvorrichtung für die Positionierung von Fluggastsitzen in Luftfahrzeugen ausgebildet. Die Aufgabe wird ebenfalls durch ein Verfahren zur Positionierung eines einachsig bewegbaren Objekts gemäß Anspruch 9 gelöst. Vorteil dieses Verfahrens ist es, dass der Bediener, während er das Objekt bewegt, über das Erreichen der Zielposition informiert wird, ohne dass er die Bewegung für einen Messvorgang unter- brechen muss.

Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind Gegenstand der Unteransprüche 10 bis 12.

Vorteilhaft wird ein Hinweis auf falsche Bewegungsrichtung erzeugt, wenn das Objekt nicht in der gewünschten Bewegungsrichtung bewegt wird. Dadurch wer- den Positionierungsfehler reduziert und somit die Positionierung weiter beschleunigt.

Die Hinweise auf die Entfernung des Objekts von der gewünschten Position während der Bewegung des Objekts können in Form von sich wiederholenden Signaltönen gegeben werden, wobei die Pausen zwischen den Signaltönen umso kürzer werden, je näher das Objekt an der gewünschten Position ist. Dadurch kann der Bediener abschätzen, ob er die Bewegung des Objekts nur mehr vorsichtig durchführen kann oder noch eine große Strecke zu überbrücken ist. Die Pausen zwischen den Signaltönen sind auch in einer lauten Umgebung und ohne Sichtkontakt zu der Unterstützungsvorrichtung gut identifizier- und wahrnehmbar. Vorzugsweise wird als Hinweis auf das erreichen der gewünschten Position ein Dauerton erzeugt. Auch diese ist in einer Vielzahl von akustischen Umgebungen eindeutig identifizierbar.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher beschrieben. Die Figuren, in denen die Erfindung lediglich schematisch dargestellt ist, zeigen im einzelnen:

Fig. 1 eine beispielhafte Anordnung einachsig beweglicher Elemente; Fig. 2 Eine Ansicht wie in Fig. 1 mit einer ersten Ausführungsform der Erfindung;

Fig. 3 eine Ansicht wie in Fig. 2;

Fig. 4 eine Ansicht wie in Fig. 2 einer zweiten Ausführungsform der Erfindung und

Fig. 5 eine Ansicht wie in Fig. 4

Fig. 1 zeigt eine Passagierkabine 10, in der einachsig bewegbare Objekte in Form eines ersten Fluggastsitzes 12 und eines zweiten Fiuggastsitzes 14 angeordnet sind. Die Fluggastsitze 12, 14 sind gewöhnlich in der Passagierkabine 10 unbe- weglich befestigt. Um die Anordnung der Fluggastsitze 12, 14 verändern zu können, ist diese Befestigung lösbar. Ist die Befestigung gelöst, so können die Fluggastsitze 12, 14 entlang einer Achse 16 in einer ersten Bewegungsrichtung 18 und einer zweiten Bewegungsrichtung 20 bewegt werden.

Um die Passagiersitze 12, 14 genau positionieren zu können wird eine Referenz benötigt, die hier durch eine Wand 22 gebildet ist. Zur Positionierung der Fluggastsitze 12, 14 in der Passagierkabine 10 kann eine erste Entfernung 24 angegeben werden, welche den Abstand des Fluggastsitzes 12 von der Wand 22 angibt. Sollen Fluggastsitze 12, 14 relativ zueinander positioniert werden, beispielsweise in einem vorbestimmten Abstand voneinander, so ist es auch möglich, eine zweite Entfernung 26 zu verwenden, die den Abstand zwischen zwei Fluggastsitzen 12,14 wiedergibt.

Fig. 2 zeigt eine Passagierkabine 10, die eine erste Ausführungsform einer Unterstützungsvorrichtung für die Positionierung der Fluggastsitze 12, 14 aufweist. Die Unterstützungsvorrichtung weist einen Entfernungssensor in Form eines LIDAR 40 auf, das an der Referenz, in diesem Fall an der Wand 22 angeordnet ist. Die Fluggastsitze 12, 14 weisen Aussparungen 32, 34 auf, die zur Aufnahme von Positionsmarken 36, 38 ausgebildet sind. Die Positionsmarken 36, 38 sind als erste Reflektorklappe 36 und zweite Reflektorklappe 38 ausgebildet. Die Reflektorklappen 36, 38 sind aus den Aussparungen 32, 34 ausziehbar. Die erste Reflektorklappe 36 ist in herausgezogenem Zustand und die zweite Reflektorklappe 38 in hineingeschobenem Zustand gezeigt.

Das LIDAR 40 emittiert zur Entfernungsmessung einen Laserstrahl 42. Die Reflek- torklappen 36, 38 werden dadurch aktiviert, dass sie aus ihrer Aussparung 32, 34 so herausgezogen werden, dass sie in den Laserstrahl 42 einragen. In Fig. 2 ist die erste Reflektorklappe 36 aktiviert, die an dem Fluggastsitz 12 befestigt ist. Das LIDAR 40 kann also die Entfernung zu dem Fluggastsitz 12 ermitteln.

Darüber hinaus weist die Unterstützungsvorrichtung eine Bedieneinrichtung 44 sowie eine akustische Hinweiseinrichtung 46 auf, die als Lautsprecher 48 mit Tongenerator 50 ausgebildet ist.

Wenn der erste Fluggastsitz 12 eine neue Position erhalten soll, so gibt ein Bedie- ner an der Bedieneinrichtung 44 den gewünschten Abstand des ersten Fluggastsitzes 12 von der Unterstützungsvorrichtung ein. Die Unterstützungsvorrichtung vergleicht den mittels des LIDAR 40 gemessenen Abstand mit dem gewünschten Abstand und erzeugt mittels der Hinweiseinrichtung 46 ein akustisches Signal, anhand dessen der Bediener erkennen kann, ob der Fluggastsitz 12 in der ersten Bewegungsrichtung 18 oder der zweiten Bewegungsrichtung 20 bewegt werden soll. Das akustische Signal kann aus einer eindeutigen Abfolge von Tonhöhen be- stehen.

Die Unterstützungsvorrichtung ermittelt in kurzen Abständen kontinuierlich, ob sich der gemessene Abstand verändert. Sobald der Bediener den ersten Fluggastsitz 12 verschiebt, verändert sich der gemessene Abstand. Die Unterstützungsvorrichtung erkennt, ob die Veränderung des Abstands in die richtige Richtung geschieht, nämlich auf den gewünschten Abstand zu. Ist dies nicht der Fall, so warnt sie den Bediener mit einem akustischen Signal der Hinweiseinrichtung 46.

Geschieht die Veränderung des Abstands in die richtige Richtung, so emittiert die Hinweiseinrichtung 46 sich wiederholende Signaltöne. Je näher der gemessene Abstand dem gewünschten Abstand kommt, desto kürzer werden die Pausen zwischen den sich wiederholenden Signaltönen. Ist der gewünschte Abstand erreicht, so emittiert die Hinweiseinrichtung 46 einen Dauerton. Der Bediener weiß somit, dass sich der erste Fluggastsitz 12 nunmehr an der korrekten Position befindet und kann den ersten Fluggastsitz 2 fixieren.

Um den zweiten Fluggastsitz 14 zu positionieren wird, wie in Fig. 3 gezeigt, die erste Reflektorklappe deaktiviert, also in die Aussparung 32 zurückgeschoben und die zweite Reflektorklappe 38 aktiviert. Danach kann, wie bereits für den ersten Fluggastsitz 12 beschrieben, die Positionierung durchgeführt werden. Die Positionierung kann nicht nur relativ zu der Wand 22 durchgeführt werden, sondern auch relativ zu anderen Fluggastsitzen 12, 14. Ist in dem oben ausgeführten Beispiel gewünscht, dass der erste Fluggastsitz 12 einen festen Abstand relativ zu dem zweiten Fluggastsitz 14 haben soll, so kann zunächst die Position des zweiten Fluggastsitzes 14 relativ zu dem LIDAR 40 ermittelt werden. Aus dieser Position wird errechnet, an welcher Position relativ zu dem LIDAR 40 der erste Fluggastsitz 12 angeordnet werden muss, damit er relativ zu dem zweiten Fluggastsitz 14 den gewünschten Abstand aufweist. Anschließend wird die Positionierung wie oben beschrieben durchgeführt.

In Fig. 4 ist eine Unterstützungsvorrichtung mit verbesserter Ausfallsicherheit ge- zeigt. Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform dadurch, dass ein zweites LIDAR 48 vorgesehen ist, das entlang der Achse 16 auf der gegenüberliegenden Seite der Passagierkabine 10 an einer Wand 54 angeordnet ist.

Dadurch ist es möglich, die Positionierung auch dann durchzuführen, wenn eines der beiden LIDAR 40, 48 ausfällt. Darüber hinaus kann erkannt werden, wenn mehr als eine Reflektorklappe 36, 38 aktiviert ist, wie es in Fig. 5 gezeigt ist.

Die Unterstützungsvorrichtung kann eine Steuereinrichtung aufweisen, welche die Berechnungen bei der relativen Positionsbestimmung und/oder die Steuerung der Hinweiseinrichtung 46 und/oder die Ansteuerung der Bedieneinrichtung sowie die Verarbeitung der Eingaben von der Bedieneinrichtung übernimmt. Die Steuereinrichtung kann in das LIDAR 40, 48, in die Bedieneinrichtung 44 oder die Hinweiseinrichtung 46 integriert sein. In der hier gezeigten Ausführungsform ist sie in die Bedieneinrichtung 44 integriert.

Ist nur ein LIDAR 40 vorgesehen, so ist es ausreichend, die Reflektorklappen 36, 38 auf einer Seite ausreichend reflektiv auszubilden. Sind zwei LIDARs 40,48 vorgesehen, so sollten für beide LIDARs 40, 48 ausreichend reflektierende Flächen an den Reflektorklappen 36, 38 vorgesehen sein. Die Reflektorklappen 36, 38 können jede Form aufweisen, die eine Entfernungsmessung mit dem verwendeten Entfernungssensor erlaubt. Anstatt des LIDARs 40, 48 ist es denkbar, die Entfernung mit Hilfe anderer strahlgeführter Verfahren, beispielsweise mit Radar oder mit Schallwellen zu bestimmen.

Die Reflektorklappen 36, 38 können dadurch aktiviert werden, dass sie in den La- serstrahl 42 eingebracht werden. Dieses Einbringen kann beispielsweise dadurch geschehen, dass die Reflektorklappen 36, 38 ausgeklappt oder herausgezogen werden. Ebenso ist es möglich, dass die Reflektorklappen 36, 38 ansteckbar ausgebildet sind, also nur bei Bedarf an dem Fluggastsitz 12, 14 befestigt werden. Sofern nur eine solche ansteckbare Reflektorklappe 36, 38 vorgesehen ist, kann auch weitgehend vermieden werden, dass mehrere Fluggastsitze 12, 14 gleichzeitig eine aktivierte Reflektorklappe 36, 38 aufweisen.

Die einzelnen Komponenten der Unterstützungsvorrichtung können weitgehend beliebig in der Passagierkabine 10 angeordnet werden. Um die Genauigkeit der Positionierung der Fluggastsitze 12, 14 zu verbessern, sollte die Referenz, gegen- über welcher der Entfernungssensor die Position der Fluggastsitze 12, 14 ermittelt wird, möglichst genau bekannt sein. Das hier vorgestellte einachsige optische Positionierungssystem erlaubt es Bedie- nern und Herstellern, einachsige bewegbare Elemente einfach entlang der Bewegungsrichtung der Elemente zu positionieren.

Eine typische Verwendung für diese System ist die Positionierung von Sitzen in einem Flugzeug, die einerseits durch den Hersteller bei der abschließenden Montage und andererseits durch den Betreiber zwischen Flügen, bei denen unterschiedliche Layouts der Kabine und/oder der Sitze benötigt werden, durchgeführt wird.

In einer Anfangssituation wird jedes einachsig bewegliche Element mit einer re- flektierenden Klappe ausgerüstet. Um das Element zu positionieren wird der Abstand zwischen einem optischen Entfernungssensor 40 und einer aktivierten Reflektorklappe 36, 38 gemessen. Wenn das einachsige optische Positionierungssystem feststellt, dass das einachsig bewegliche Element nicht an seiner gewünschten Position ist, dann wird akustisch eine Anleitung gegeben, in welche Richtung 18, 20 das einachsig bewegliche Element bewegt werden muss. Das einachsige optische Positionierungssystem stellt die Bewegung des einachsig beweglichen Elements fest, da die anfänglich gemessene Entfernung nicht gleich der nunmehr gemessenen Entfernung ist.

Sofern die Bewegungsrichtung 18, 20 des einachsig beweglichen Elementes mit der angekündigten (der korrekten) Bewegungsrichtung 18, 20 übereinstimmt, beginnt das einachsige optische Positionierungssystem, einen Hinweis auf die Entfernung des einachsig bewegbaren Elementes von seiner Zielposition zu geben. Dies wird durch eine unendliche Abfolge akustischer Signale durchgeführt, bis das einachsig bewegliche Element seine Zielposition erreicht. Je kleiner der Abstand des einachsig beweglichen Elementes von seiner Zielposition ist, desto kürzer ist das Intervall zwischen den akustischen Signalen. Sobald das einachsig bewegliche Element seine Zielposition erreicht, wird die Abfolge akustischer Signale auf ein konstantes akustisches Signal reduziert. Dieses konstante akustische Signal hört auf, wenn die aktivierte Reflektorklappe deaktiviert wird. Um zwei einachsig bewegliche Elemente zu positionieren, verwendet das einachsige optische Positionierungssystem Informationen über die beiden Anfangspositionen der einachsig beweglichen Elemente, den Zielabstand der beiden einachsig beweglichen Elemente und das zu bewegende einachsig bewegliche Element. Dann wird die Reflektorklappe 36, 38 des zu bewegenden einachsig beweglichen Elementes aktiviert und der Positionierungsvorgang wird wie oben beschrieben mit dem Unterschied durchgeführt, dass nicht der Abstand zu dem optischen Entfernungssensor 40 für die Entfernungsberechnung verwendet wird, sondern der Unterschied der Abstände der beiden einachsig beweglichen Elemente. Mit der Absicht, den Positionierungsvorgang ausfallsicher zu gestalten, wird ein zweiter optischer Entfernungssensor 52 an einer dem ersten optischen Entfernungssensor 40 gegenüberliegenden Position eingeführt. Dieser Aufbau erlaubt es dem einachsigen optischen Positionierungssystem, die Positionierung fortzuführen, wenn einer der optischen Entfernungssensoren 40, 52 ausfällt. Darüber hinaus kann das einachsige optische Positionierungssystem feststellen, ob zwei oder mehr Reflektorklappen 36, 38 aktiviert sind.

Bezugszeichenliste

10 Passagierkabine

12 Erster Fluggastsitz

14 Zweiter Fluggastsitz

16 Achse

18 Erste Bewegungsrichtung

20 Zweite Bewegungsrichtung

22 Wand

24 Erste Entfernung

26 Zweite Entfernung

32 Aussparung

34 Aussparung

36 Erste Reflektorklappe (Positionsmarke)

38 Zweite Reflektorklappe (Positionsmarke)

40 LIDAR (Entfernungssensor)

42 Laserstrahl

44 Bedieneinrichtung

46 Hinweiseinrichtung

48 Lautsprecher

50 Tongenerator

52 LIDAR (Entfernungssensor)

54 Wand