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Title:
SUPPORT DEVICE FOR A FLYING DEVICE, AND FLYING DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/072354
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an air vehicle (10), in particular a propeller-driven air vehicle, having a flying device (20) with a drive, in particular at least one propeller (21), and additionally a support device (30) which has a support structure (32) with a number of interconnected support elements (33). The support structure (32), in particular the support elements (33), delimit(s) a receiving area (34) for receiving the flying device (20), and the flying device (20) is arranged within the receiving area (34). The air vehicle (10) additionally has a camera system (35) with a number of cameras (35a). In order to prevent a negative influence on the process of capturing images due to components of the air vehicle (10), the camera device (35) or the cameras (35a) is/are arranged on the support structure (32), in particular on the exterior of the support structure, in particular on at least one support element (33).

Inventors:
KETTELER FRANK (DE)
Application Number:
EP2016/076198
Publication Date:
May 04, 2017
Filing Date:
October 31, 2016
Export Citation:
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Assignee:
KETTELER FRANK (DE)
International Classes:
B64C39/02; B64D47/08; G03B15/00
Domestic Patent References:
WO2015105554A12015-07-16
WO2014198774A12014-12-18
Foreign References:
US8874283B12014-10-28
US20150191246A12015-07-09
JP2016180866A2016-10-13
Attorney, Agent or Firm:
GRÜNECKER PATENT - UND RECHTSANWÄLTE PARTG MBB (DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Tragvorrichtung (30), welche für ein Fluggerät (20), insbesondere für ein

propellerbetriebenes Fiuggerät, bereitgestellt ist, aufweisend ein Tragwerk (32) mit einer Anzahl von untereinander verbundenen Tragelementen (33), wobei das Tragewerk (32), insbesondere die Tragelemente (33), einen Aufnahmeraum (34) zur Aufnahme des Fluggeräts (30) begrenzt begrenzen, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Tragwerk (32), insbesondere an wenigstens einem Tragelement (33), wenigstens eine Kameraeinrichtung (35) angeordnet ist.

2. Tragvorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die

Kameraeinrichtung (35) zur Erzeugung stereoskopischer Bilder ausgebildet ist.

3. Tragvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kameraeinrichtung (35) wenigstens eine Kamera (35a), insbesondere zwei oder mehr Kameras (35a), insbesondere 7, 10 oder 14 Kameras (35a), aufweist, und/oder dass die Kameraeinrichtung (35) zwei oder mehr Kameras (35a) aufweist und dass die Kameras (35a) räumlich beabstandet voneinander verteilt an dem Tragwerk (32) angeordnet sind, insbesondere an

Knotenpunkten von Tragelementen (33).

4. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kameraeinrichtung (35), insbesondere wenigstens eine Kamera (35a) der Kameraeinrichtung (35), beweglich, insbesondere verschiebbar und/oder verschwenkbar, an dem Tragwerk (32) angeordnet ist und/oder dass die Kameraeinrichtung (35) wenigstens eine Kameraeinheit mit zwei Kameras (35a) aufweist, die zur Erzeugung einer variablen Stereobasis gegeneinander beweglich, insbesondere verschiebbar, an dem Tragwerk (32) angeordnet sind.

5. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragvorrichtung (30) eine Befestigungseinrichtung (31) aufweist, welche zur Befestigung des Fluggeräts (20 innerhalb des Tragwerks (32) ausgebildet oder angeordnet ist.

6. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragelemente (33) als langestreckte Bauelemente, insbesondere als Längsprofilelemente oder stabförmige Bauelemente ausgebildet sind, und/oder dass zumindest einzelne Tragelemente (33) einen geradlinigen oder einen gekrümmten Verlauf aufweisen und/oder dass wenigstens ein

Tragelement (33) als Schieneneiement (33a) ausgebildet ist.

7. Tragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragelemente (33) lösbar miteinander verbunden sind.

8. Tragvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass eine Steuereinrichtung zum Steuern der

Kameraeinrichtung vorgesehen ist, wobei über die Steuereinrichtung insbesondere ein Auslösen und/oder Verschieben und/oder Verschwenken und oder Einstellen der Kameras steuerbar ist, und dass die Steuereinrichtung insbesondere an dem Tragwerk oder an dem Fluggerät angeordnet ist, und insbesondere jede Kamera über eine Steuereinrichtung verfügt.

9. Tragvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass ein Kommunikationsmodul für die, insbesondere drahtlose, Kommunikation einer Steuereinrichtung und den Kameras und/oder der Steuereinrichtung und einer externen Bedieneinheit, vorgesehen ist.

10. Flugeinrichtung (10), insbesondere propellerbetriebene Flugeinrichtung, aufweisend ein Fluggerät (20) mit einem Antrieb, insbesondere wenigstens einem Propeller (21 ), sowie weiterhin aufweisend eine Tragvorrichtung (30), aufweisend ein Tragwerk (32) mit einer Anzahl von untereinander

verbundenen Tragelementen (33), wobei das Tragewerk (32), insbesondere die Tragelemente (33), einen Aufnahmeraum (34) zur Aufnahme des

Fluggeräts (20) begrenzt/begrenzen und das Fluggerät (20) innerhalb des Aufnahmeraums (34) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Tragwerk (32), insbesondere an wenigstens einem Tragelement (33), wenigstens eine Kameraeinrichtung (35) angeordnet ist.

1 . Flugeinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die

Tragvorrichtung (30) nach einem der Ansprüche 2 bis 9 ausgebildet ist.

12. Flugeinrichtung nach Anspruch 11 , dadurch gekennzeichnet, dass das

Fluggerät (20) über die Befestigungseinrichtung (31 ), insbesondere lösbar, dem Tragwerk (832) angeordnet ist.

13. Flugeinrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Fluggerät (20) über die Befestigungseinrichtung (31 ) rotationsbeweglich und/oder schwenkbeweglich, kardanisch und/oder gyroskopisch,

insbesondere mit einem elektronischen Gimbal, und/oder mit elektronischer kardanischer Motorisierung innerhalb des Tragwerks (32) angeordnet ist. 14. Flugeinrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch

gekennzeichnet, dass die Tragvorrichtung (30) in Bezug zu dem Fluggerät (20) außenliegend ist und/oder dass die Tragvorrichtung (30) das Fluggerät (20), insbesondere allseitig, umgibt.

15. Flugeinrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch

gekennzeichnet, dass das Fluggerät (20) im Mittelpunkt (M) der Masse der Tragvorrichtung (30) angeordnet ist, und/oder dass die Kameraeinrichtung (35) oder zumindest eine Kamera (35a) der Kameraeinrichtung (35), in der Ebene, in der sich der Mittelpunkt (M) der Masse der Tragvorrichtung (30) befindet, angeordnet ist.

Description:
Tragvorrichtung für ein Fluggerät sowie Fluggerät

Beschreibung

Die vorliegende Erfindung betrifft zunächst eine Tragvorrichtung für ein Fluggerät gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1. Bei dem Fluggerät handelt es sich erfindungsgemäß insbesondere um ein propeilerbetriebenes Fiuggerät, bevorzugt um eine Flugdrohne. Weiterhin betrifft die vorliegende Erfindung auch eine

Flugeinrichtung mit einer Tragvorrichtung und mit einem solchen Fluggerät gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 9.

Fluggeräte der vorstehend genannten Art, beispielsweise Flugdrohnen, werden häufig mit Kameras ausgestattet und zur Erzeugung von Aufnahmen, insbesondere von Fotoaufnahmen und von Filmaufnahmen, bevorzugt in Form von Luftaufnahmen, eingesetzt.

In einer aus dem allgemeinen Stand der Technik bekannten Lösung befindet sich eine Kameraeinrichtung, mittels derer insbesondere Panoramabilder, 360-Grad Bilder und 3D-Bilder erzeugt werden können, an einem Befestigungsgestänge unterhalb der Fiugdrohne. Bei 360-Grad Bildern ist es dabei beispielsweise aber erforderlich, dass die Flugdrohne und das Befestigungsgestänge, zumindest aber Teile davon, nach Erstellung des Bildes in einem weiteren Bearbeitungsschritt wegretuschiert werden müssen.

Die mit solchen Flugdrohnen erzeugten Aufnahmen werden immer anspruchsvoller, insbesondere im Zusammenhang mit Panoramabildern und 360-Grad Videos, und oftmals im Zusammenspiel mit Schauspielern vorgenommen. Waren es zunächst Weitwinkelaufnahmen der Drehorte, so werden immer häufiger spannungsgeladene Verfolgungsfahrten inmitten der Akteure gedreht. Oder aber, es werden spektakuläre Luftaufnahmen erzeugt, beispielsweise für Dokumentarfilme, Werbefile und dergleichen.

Deshalb ist es ein Bedürfnis, Aufnahmen machen zu können, in denen das Fluggerät oder Teile des Fluggeräts nicht im Bild ist/sind und dementsprechend auch nicht weg retuschiert werden muss.

Nicht selten fliegen die häufig mehrfach motorisierten Flugdrohnen weniger als einen Meter über, oder gar zwischen den Häuptern von Darstellern auf Position. Die Propeller drehen sich etwa zweitausendfach in der Minute und sind sehr bruchsicher. Durch die äußerst scharfen Propellerblätter können bei Berührung Hautschichten und auch darunter liegende Adern durchdrungen werden, im Schadensfall, beziehungsweise bei einem Absturz der Flugdrohne rotieren die Propellerblätter ungebremst weiter, bis der Pilot manuell die Funktion unterbindet. Verletzungen an Händen, Beinen und anderen Körperteilen sind die Folge.

Aber auch Beschädigungen der Flugdrohne selbst, beispielsweise des Propellers, sind nicht ausgeschlossen, etwa wenn dieser mit einem Gegenstand in Berührung kommt. Solche Beschädigungen führen zumindest zu einer negativen Beeinflussung der Flugeigenschaften, im schlimmsten Fall sogar zu einem Absturz oder zum

Verlust der Flugdrohne.

Deshalb besteht ein weiteres Bedürfnis, den Propeller mit einem geeigneten Schutz zu versehen. Dieses Bedürfnis soll anhand eines als Flugdrohne ausgebildeten propellergetriebenen Fluggeräts verdeutlicht werden. Eine geeignete

Schutzvorrichtung für den Propeller sollte bevorzugt aus einem festen Material gefertigt werden, weiches möglichst widerstandsfähig gegen Beschädigungen ist.

Aus diesem Grund weist eine solche Schutzvorrichtung einiges an Gewicht auf.

Insbesondere wenn die Flugdrohne zwei oder mehr Propeller aufweist, und jeder Propeller über eine Schutzvorrichtung verfügt, kann durch die Schutzvorrichtung(en) einiges an zusätzlichem Gewicht hinzukommen. Dies führt beispielsweise zu einer erheblich reduzierten Flugleistung und Flugdauer, denn jedes Gramm Mehrgewicht bedeutet eine Reduzierung der zur Verfügung stehenden Flugzeit. Insbesondere dann, wenn mit einer solchen Flugdrohne Filmaufnahmen gemacht werden, wobei die an der Flugdrohne befestigte Kameraausrüstung auch noch ein erhebliches zusätzliches Gewicht hat, ist das durch die Schutzvorrichtung(en) des/der

Propellers) erzeugte zusätzliche Gewicht sehr nachteilig.

Eine Lösung zur Realisierung einer Schutzwirkung ist beispielsweise in der WO 2014/198774 A1 beschrieben. In dieser Druckschrift, von der die vorliegende Erfindung ausgeht, ist eine Schutzvorrichtung in Form einer Tragvorrichtung für ein propellerbetriebenes Fluggerät offenbart, wobei die Tragvorrichtung ein Tragwerk bestehend aus einer Anzahl von untereinander verbundenen Tragelementen aufweist. Das Tragwerk begrenzt einen Aufnahmeraum, innerhalb dessen das propellerbetriebene Fiuggerät angeordnet ist. Die auf diese Weise realisierte Flugeinrichtung ist geeignet, dem Schutzbedürfnis hinsichtlich der Flugeinrichtung selbst sowie Gegenständen und Personen in der Umgebung der Flugreinrichtung Rechnung zu tragen. Der wie weiter oben beschriebene Nachteil hinsichtlich der Erzeugung von Bildern kann mit dieser aus dem Stand der Technik bekannten Flugeinrichtung allerdings nicht beseitigt werden.

Insbesondere Fluggeräte der eingangs genannten Art in Form von Flugdrohnen haben in letzter Zeit erheblich an Verbreitung gewonnen, dies auch im privaten Bereich. Aus diesem Grund kann es zudem erwünscht sein, dass bereits

existierende Flugdrohnen, die noch über keine Tragvorrichtung verfügen, nachträglich mit entsprechenden Tragvorrichtungen ausgerüstet und nachgerüstet werden.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht deshalb darin, eine Tragvorrichtung und eine Flugeinrichtung der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, dass die beschriebenen Nachteile, insbesondere im Zusammenhang mit der Erzeugung von Bildern, umgangen werden können.

Die Aufgabe wird gelöst durch die Tragvorrichtung mit den Merkmalen gemäß dem unabhängigen Patentanspruch 1 , sowie durch die Flugeinrichtung mit den

Merkmalen gemäß dem unabhängigen Patentanspruch 10. Weitere Merkmale und Details der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, der Beschreibung sowie insbesondere auch aus den beiliegenden Zeichnungen. Dabei gelten

Merkmaie und Details, die in Bezug auf die erfindungsgemäße Tragvorrichtung beschrieben sind, vollumfänglich jeweils auch im Zusammenhang mit der

erfindungsgemäßen Flugeinrichtung, und umgekehrt, so dass hinsichtlich der Offenbarung eines der Erfindungsaspekte voilumfänglich jeweils auch auf den jeweils anderen Erfindungsaspekt Bezug genommen und verwiesen wird. Der Grundgedanke der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass das Fluggerät nunmehr innerhalb der Tragvorrichtung angeordnet ist und die Tragvorrichtung das Fluggerät von außen umgibt. Die Tragvorrichtung bietet damit zunächst einmal einen Schutz für das Fluggerät und vor dem Fluggerät. Weiterhin ist eine

Kameraeinrichtung an der Tragvorrichtung, insbesondere nach außen und

beispielsweise in alle Richtungen, insbesondere in alle gewünschten Blickrichtungen, weisend, außen um die Tragvorrichtung herum angeordnet. Die Tragvorrichtung stellt insbesondere eine Art Außenskelett des Fluggeräts dar, so dass an der

Tragvorrichtung angeordnete Kameras bei Aufnahmen keine Bestandteile des Fluggeräts mehr erfassen können.

Gemäß dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Tragvorrichtung bereitgestellt, welche für ein Fluggerät, insbesondere für ein propellerbetriebenes Fiuggerät, bereitgestellt ist, aufweisend ein Tragwerk mit einer Anzahl von

untereinander verbundenen Tragelementen, wobei das Tragewerk, insbesondere die Tragelemente, einen Aufnahmeraum zur Aufnahme des Fluggeräts begrenzt/begrenzen. Die Tragvorrichtung ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, dass an dem Tragwerk, insbesondere an wenigstens einem

Tragelement, wenigstens eine Kameraeinrichtung angeordnet ist. Mi der erfindungsgemäßen Lösung kann man insbesondere Bilder erzeugen, auch 360-Grad Bilder und Videos, Panoramabilder und dergleichen, die ohne Retusche, ohne Effektbearbeitung und ohne das Herausrechnen von Verwackelungen hergestellt werden können und wobei zusätzlich noch eine große und veränderliche Stereobasis möglich ist. Zudem kann das meist empfindliche Fluggerät durch die das Fluggerät umgebende Tragvorrichtung geschützt werden.

Die erfindungsgemäße Tragvorrichtung ist für ein Fluggerät bereitgestellt. Das bedeutet, dass die Tragvorrichtung im bestimmungsgemäßen Gebrauch mit dem Fluggerät verbunden ist. Diese Tragvorrichtung kann neben der eigentlichen

Tragfunktion für einzelne Komponenten, wie das Fluggerät selbst und weitere Komponenten, wie beispielsweise Kameras, Sensoren, Scanner und dergleichen, bevorzugt auch eine Schutzfunktion und/oder Stützfunktion übernehmen und insoweit auch als Schutzvorrichtung oder Stützvorrichtung ausgebildet sein. Bei dem Fluggerät handelt es sich um die Einrichtung, die für das eigentliche Fliegen verantwortlich ist, so dass das Fluggerät alle hierfür erforderlichen Bauteile und Komponenten aufweist. Das Fluggerät ist allgemein ein flugfähiges Gerät und insbesondere ein Luftfahrzeug. Derartige Fluggeräte sind auf vielfältigste Weise bekannt. In einer besonderen Ausgestaltungsvariante handelt es sich bei einem solchen Fluggerät um ein propellergetriebenes Fluggerät. Bei einem

propeliergetriebenen Fluggerät handelt es sich insbesondere um ein Gerät, welches mittels wenigstens eines Propellers angetrieben wird. Bei solchen Geräten kann es sich beispielsweise um Drehflügler handeln. Bei einem Drehflügler mit nur einem oder zwei Propeller(n) handelt es sich insbesondere um einen Helikopter. Der Propeller eines Drehflüglers wird auch als Rotor bezeichnet. Bei

Mehrfachdrehflüglern sind in der Regel drei oder mehr solcher Propeller in Form von Rotoren vorhanden. Je nach Anzahl der Propeller kann es sich bei dem Mehrfachdrehflügler um einen Trikopter, einen Quadrokopter, einen Hexakopter, einen Oktokopter oder dergleichen handeln. Die Erfindung ist diesbezüglich nicht auf bestimmte Ausführungsformen beschränkt und schließt zukünftig relevante

Antriebsarten ein, wie z.B. kompakte Turbinen, kleine Triebwerke und Ähnliches mit ein.

Solche wie vorstehend beschriebenen Drehflügler sind häufig in Form so genannter Flugdrohnen ausgebildet. In den letzten Jahren sind Mehrfachdrehflügler in Form von Flugdrohnen immer mehr in Mode gekommen.

Erfindungsgemäß weist die Tragvorrichtung ein Tragwerk mit einer Anzahl von untereinander verbundenen Tragelementen auf. Bei einem solchen Tragwerk handelt es sich insbesondere um ein Gesamtsystem der einzelnen Tragelemente, wobei das Tragwerk zusätzlich oder alternativ, wie vorstehend beschrieben, auch als Schutzwerk oder Stützwerk bezeichnet werden kann. Das Tragwerk kann beispielsweise in Form eines Fachwerks ausgebildet sein, wobei unter einem Fachwerk im Sinne der vorliegenden Patentanmeldung

insbesondere eine Konstruktion aus Tragelementen, beispielsweise in Form von

Stäben, Längsprofilen und dergleichen verstanden werden kann, die an ihren Enden miteinander verbunden sind.

Das Tragwerk der Tragvorrichtung kann unterschiedliche Konturen und Geometrien haben, so dass die Erfindung diesbezüglich nicht auf bestimmte Ausführungsformen beschränkt ist. Die Ausgestaltung ergibt sich insbesondere hinsichtlich des

Einsatzzwecks und der Anzahl an verwendeten Kameras oder dem Gewicht der einzelnen Komponenten. Beispielsweise kann das Tragwerk die Form eines

Polyeders aufweisen. Aber auch Tragwerke in Form von Kugeln, angenäherten Kugeln, Quadern, Würfein, Tetraedern, Hexaedern und der gleichen sind möglich. Die erfindungsgemäße Tragvorrichtung dient dazu, einzelne Komponenten einer Flugeinrichtung zu tragen, wobei die Tragvorrichtung selbst auch eine Komponente der Flugeinrichtung darstellt. Die übrigen Komponenten der Flugeinrichtung, beispielsweise das eigentliche Fluggerät und dergleichen werden an der

Tragvorrichtung angeordnet. Bei einer solchen Komponente handelt es sich erfindungsgemäß um die wenigstens eine Kameraeinrichtung.

Erfindungsgemäß begrenzt/begrenzen das Tragewerk, insbesondere die

Tragelemente, einen Aufnahmeraum zur Aufnahme des Fluggeräts. Das heißt, im bestimmungsgemäßen Gebrauch begrenzen die einzelnen Tragelemente des Tragwerks den Aufnahmeraum, innerhalb dessen dann das Fiuggerät,

beispielsweise die Flugdrohne angeordnet wird/ist. Das heißt insbesondere, dass die Tragelemente den Aufnahmeraum abgrenzen, abschließen, festlegen und

dergleichen.

Durch die Ausgestaltung des Tragwerks in Form von Tragelementen lassen sich beliebige Konturen für Tragvorrichtungen realisieren. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass an dem Tragwerk, insbesondere an wenigstens einem Tragelement, wenigstens eine Kameraeinrichtung angeordnet ist.

Je nach Ausgestaltung kann die Kameraeinrichtung außenliegend oder innenitegend am Tragwerk, insbesondere an wenigstens einem Tragelement des Tragwerks, angeordnet sein. Bei der außenliegenden Variante befindet sich die

Kameraeinrichtung bevorzugt komplett außerhalb des Tragwerks und wird von außen an dem Tragwerk befestigt. Bei der innenliegenden Variante ist bevorzugt ein Großteil der Kameraeinrichtung, zumindest bis auf den Endbereich des Objektivs, innerhalb des Tragwerks, das heißt in dem Aufnahmeraum angeordnet. Lediglich der Endbereich des Objektivs muss sich über die Begrenzung des Tragwerks nach außen hinaus erstrecken, um die weiter oben beschriebenen positiven Effekte zu realisieren. Es sind auch Mischformen denkbar, bei denen Kameraeinrichtungen außeniiegend und andere Kameraeinrichtungen innenliegend angeordnet sind.

Die Kameraeinrichtung ist, insbesondere über eine geeignete Kamerahalterung, an der Tragvorrichtung angeordnet und insbesondere nach außen gerichtet.

Grundsätzlich ist die Erfindung nicht auf bestimmte Ausführungsformen der

Kameraeinrichtung beschränkt. Bei der Kameraeinrichtung handelt es sich insbesondere um die Gesamtheit aller Bestandteile der Kameraeinrichtung, die zur Erzeugung von Bildern, Videos und Messwerten in der gewünschten Art und Weise benötigt werden und die dazu an der Tragvorrichtung angeordnet sind. Dabei ist insbesondere vorgesehen, dass die Käme raein richtung eine oder mehrere Kameras aufweist. Dies wird im weiteren Verlauf der Beschreibung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele noch näher erläutert.

Bevorzugt ist die Kameraeinrichtung zur Erzeugung stereoskopischer Bilder ausgebildet. Dadurch wird eine Wiedergabe von Bildern und Videos mit einem räumlichen Eindruck von Tiefe ermöglicht. Insbesondere wird hierbei die Umgebung aus zwei Blickwinkeln betrachtet. Mit einer solchen Kameraeinrichtung können insbesondere Filme, Fotos, Luftbilder, Panoramabilder, 2D-Bilder, 3D-Bilder und dergleichen aufgenommen werden.

Stereoskopische Bilder werden bevorzug mit einer Stereokamera aufgenommen. Stereokameras besitzen in der Regel zwei nebeneinander angebrachte Objektive und ermöglichen beim Auslösen die gleichzeitige Aufnahme der für 3D-Bilder erforderlichen beiden stereoskopischen Teilbilder. Dies kann beispielsweise mitteis einer einzigen stereoskopischen Kamera erreicht werden. In einem solchen Fall weist die Kameraeinrichtung wenigstens eine solche Kamera auf. In anderer Ausgestaltung können zwei gleichartige, herkömmliche Kameras zur Aufnahme desselben Objekts mit einer Montageschiene zu einer Stereokamera kombiniert werden, nachdem sie exakt vertikal justiert worden sind. Auch das ist mit der vorliegenden Erfindung möglich. In diesem Fall weist die Kameraeinrichtung wenigstens zwei solcher Kameras auf.

Die Kameraeinrichtung kann aber auch Kombinationen unterschiedlicher

Kameratypen, Sensoren und/oder Scanner aufweisen.

Bevorzugt weist die Kameraeinrichtung wenigstens eine Kamera auf, die an dem Tragwerk, insbesondere an wenigstens einem Tragelement des Tragwerks, angeordnet ist. Dabei ist die Erfindung nicht auf eine bestimmte Anzahl von Kameras beschränkt. In bevorzugter Ausgestaltung weist die Kameraeinrichtung zwei oder mehr Kameras, insbesondere 7, 10 oder 14 Kameras, auf, wobei die Kameras.an dem Tragwerk, insbesondere an einem oder mehreren Tragelementen, angeordnet sind. Alle Kameras können nunmehr durch entsprechende Anordnung an einem geeigneten Tragelement in spezieller Konfiguration orientiert werden, um die gewünschten Bilder zu erzeugen.

Beispielsweise können folgende Kamerakonstellationen realisiert werden:

A) 7 Kameras; kleine Dimensionen; 2D, 360 Grad Filme und Fotos, Panoramafotos

B) 14 Kameras, große Stereobasis für mehr Tiefe, 2D und 3D, 360 Grad Filme und Fotos, 2D und 3D Panoramafotos und 360 Grad Videos, bzw. VR-Videos.

In dem Fall, in dem die Kameraeinrichtung zwei oder mehr Kameras aufweist, sind die Kameras bevorzugt räumlich beabstandet voneinander verteilt an dem Tragwerk angeordnet. Durch eine geeignete Anordnung wird es zum einen möglich, das Tragwerk, und wenn dieses mit dem Fluggerät verbunden ist, die gesamte Flugeinrichtung zu stabilisieren und zu justieren, damit es nicht zu

Beeinträchtigungen der Flugeigenschaften kommt. Zudem ist es möglich, bei entsprechender Anordnung der Kameras Bilder in allen Richtungen erzeugen zu können, ohne dass das Fluggerät dazu bewegt werden muss. Beispielsweise können die Kameras in einer Weise angeordnet sein, dass diese gleichmäßig über den Umfang des Tragwerks, insbesondere über den Umfang derjenigen Ebene, in der sich der Mittelpunkt der Masse der Tragvorrichtung befindet, angeordnet sind. In diesem Fall sind die Kameras insbesondere gleichmäßig seitlich von dem Fluggerät, weiches innerhalb der Tragvorrichtung angeordnet ist, angeordnet. Zusätzlich oder alternativ können Kameras auch noch oberhalb und/oder unterhalb des Fiuggeräts an dem Tragwerk angeordnet sein. Insbesondere können die Kameras in alle

Richtungen, insbesondere in alle gewünschten Blickrichtungen, verteilt am Tragwerk, insbesondere an den Tragelementen des Tragwerks, angeordnet sein. In besonderer Ausgestaltung ist die Kameraeinrichtung, insbesondere wenigstens eine Kamera der Kameraeinrichtung, beweglich an dem Tragwerk angeordnet, insbesondere verschwenkbar, verschiebbar oder dergleichen. Wenn zwei Kameras verschiebbar angeordnet sind, kann man damit in wie oben beschriebener Weise Stereobilder erzeugen, und zwar wegen der Verschiebbarkeit der Kameras mit einer veränderlichen Stereobasis, was ganz neue Foto- und besonders 3D-VR-

Videoeffekte ermöglicht. In einem solchen Fall kann vorgesehen sein, dass die Kameraeinrichtung wenigstens eine Kameraeinheit mit zwei Kameras aufweist, die zur Erzeugung einer variablen Stereobasis gegeneinander beweglich, insbesondere verschiebbar, an dem Tragwerk angeordnet sind.

In einer bevorzugten Ausführungsform kann die Kameraeinrichtung eine oder mehrere der vorgenannten Kameraeinheiten aufweisen. Bei einer solchen

Kameraeinheit handelt es sich dann um ein Kamerapaar. Natürlich können zusätzlich oder alternativ auch nicht verschiebbare Kameras zum Einsatz kommen.

Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass die Kameraeinrichtung zwei, drei, vier, fünf oder mehr solcher Kameraeinheiten aufweist, die über den wie oben beschriebenen Umfang der Trageinrichtung gleichmäßig verteilt am Tragwerk angeordnet sind. Zusätzlich oder alternativ kann auch oberhalb und/oder unterhalb des Fluggeräts eine Kameraeinheit am Tragwerk angeordnet sein. Dabei ist die Erfindung nicht auf eine bestimmte Anzahl von Kameraeinheiten beschränkt, so dass auch nur eine einzige Kameraeinheit zum Einsatz kommen kann.

Als Variante weist die Kameraeinrichtung sieben solcher Kameraeinheiten

beziehungsweise Kamerapaare auf, was in Summe insgesamt vierzehn Kameras ausmacht. Die Kameraeinrichtung, insbesondere die Kameras der Kameraeinrichtung

kann/können über entsprechende Kamerahalterungen in ihrer Orientierung fixiert, oder aber verschwenkbar am Tragwerk, insbesondere an den Tragelementen, angeordnet sein. Sind mehrere Kameras vorgesehen, sind auch Kombinationen solcher Anordnungen möglich.

In weiterer Ausgestaltung weist die Tragvorrichtung beispielsweise eine

Befestigungseinrichtung auf, welche zur Befestigung des Fluggeräts innerhalb des Tragwerks ausgebildet oder angeordnet ist. Hierbei handelt es sich insbesondere um eine stabilisierende Halterung, über die das Fluggerät an der Tragvorrichtung angeordnet ist/wird. Eine stabilisierende Halterung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass die das Fluggerät umgebende Tragvorrichtung ruhig und stabil gehalten wird, auch wenn sich das Fluggerät selbst bewegen sollte. Bei der stabilisierenden Halterung kann es sich beispielswiese um eine gyro-stabilisierte Halterung, eine kardanisch gelagerte Halterung, oder dergleichen handeln. Wird das Fluggerät im Betrieb hin und her bewegt, beispielsweise aufgrund von Wind, so bleibt wegen der stabilisierenden Halterung die das Fluggerät umgebende Tragvorrichtung, an der sich die Kameras befinden, weiterhin ruhig ausgerichtet und stabil, so dass es nicht zu Verwacklungen kommt. Insbesondere ist die Befestigungseinrichtung deshalb derart ausgebildet ist, dass das an der Befestigungseinrichtung angeordnete Fluggerät eine Rotationsbewegung und/oder eine Schwenkbewegung und/oder eine Kippbewegung und/oder eine gyroskopische Bewegung durchführen kann. in einer besonderen Ausführungsform weist die Befestigungseinrichtung ein in den Aufnahmeraum hineinragendes Befestigungselement, beispielsweise in Form einer Befestigungsstange, zur Befestigung des Fluggeräts an der Tragvorrichtung auf. Das Befestigungselement ist mit einem ersten Ende an dem Tragwerk angeordnet und ragt in den Aufnahmeraum hinein. An seinem dem ersten Ende gegenüberliegenden zweiten Ende weist das Befestigungselement eine Befestigungskomponente auf, die derart bereitgestellt ist, dass über diese eine wie vorstehend beschrieben Bewegung des am Befestigungselement befestigten Fluggeräts erfolgt oder erfolgen kann.

Möglicherweise kann vorgesehen sein, dass die Befestigungseinrichtung derart ausgebildet ist, dass das Fluggerät über diese im Mittelpunkt der Masse der

Tragvorrichtung mit der Tragvorrichtung verbunden wird oder verbindbar ist, was im Zusammenhang mit der Fiugeinrichtung weiter unten noch in größerem Detail beschrieben wird.

Die vorliegende Erfindung ist nicht auf bestimmte Ausführungsformen für die

Tragelemente beschränkt. Nachfolgend werden einige bevorzugte, jedoch nicht ausschließliche Beispiele hierzu beschrieben. Denkbar können die Tragelemente als langestreckte Bauelemente, mit einer Länge, die größer, insbesondere um ein

Vielfaches größer, als deren Breite ist, insbesondere als Längsprofiielemente oder stabförmige Bauelemente ausgebildet sein. Alternativ oder zusätzlich können zumindest einzelne Tragelemente einen geradlinigen oder einen gekrümmten Verlauf aufweisen. Dabei ist eine Krümmung in einer oder mehreren Ebenen oder

Richtungen möglich. Einfache langgestreckte Bauelemente als Tragelemente werden insbesondere dann verwendet, wenn diese allein zur Abstützung des Tragwerks dienen, oder wenn an diesen Kameras befestigt werden, die nicht verschoben werden sollen. In weiterer Ausgestaltung kann zusätzlich oder alternativ wenigstens ein

Tragelement als Schienenelement ausgebildet sein. An einem solchen Schienenelement können dann insbesondere verschiebbare Kameras, insbesondere wie weiter oben beschriebene Kameraeinheiten mit gegeneinander verschiebbaren Kameras, angeordnet sein. Die Kameras werden entlang der Schienenelemente verschoben, wodurch sich deren Abstand und damit die Stereobasis verändern lässt. Durch die Verwendung derartiger Schienenelemente wird es möglich, über die Kameras eine veränderliche Stereobasis mit den weiter oben beschriebenen

Effekten zu realisieren.

Insbesondere können die Tragelemente somit als langestreckte - mit einer Länge größer als der Breite-, insbesondere stabförmige, Bauelemente ausgebildet sein. Einigen Tragelementen kommt dabei bevorzugt die Funktion einer Schiene zu, an denen einzelne Komponenten, beispielswiese Kameras, verschiebbar angeordnet sind. Besonders günstig kann ein Tragwerk sein, bei dem einige der Tragelemente als Schieneneiemente ausgebildet sind, andere hingegen nicht, sondern beispielsweise als Verbindungselemente und/oder Versteifungseiemente. Kameras, die verschoben werden sollen, können insbesondere an den Schieneneiementen angeordnet sein. Beispielsweise können je nach Ausgestaltung der Tragvorrichtung 2, 3, 4, 5, 6, 7 oder 8 Schienenelemente vorgesehen sein. An den übrigen Tragelementen könnten beispielsweise auch solche Kameras angeordnet werden, die nicht verschoben werden sollen.

In einer günstigen Ausführungsform kann ein Tragwerk vorgesehen sein, bei dem die Tragelemente keine Schienenelemente aufweisen. Ein solches Tragwerk kann insbesondere zum Einsatz kommen, wenn die Kameras nicht verschoben werden sollen. An einer solchen Tragvorrichtung können beispielsweise sieben Kameras angeordnet sein. Wahlweise können einzelne Tragelemente miteinander verbunden sein, wobei die Verbindungsstellen der Tragelemente in Form von Kontenpunkten ausgebildet sind. In den Knotenpunkten sind insbesondere Kamerahalterungen angeordnet oder ausgebildet, über die die Kameras, möglicherweise verschwenkbar, an dem

Tragwerk angeordnet sind. Das Tragwerk kann auch ein oder mehrere Tragelemente aufweisen, die einen runden Ring oder Teilring formen, insbesondere einen Kreisring. Die runde Form beugt Verletzungen vor und vermeidet Kanten. Die Ringform kann wahlweise so ausgebildet sein, dass eine oder mehrere Kameras daran angebracht werden können, sei es fix oder bewegbar.

Weiterhin kann insbesondere eine Steuereinrichtung vorgesehen sein, die zum Steuern der Kameraeinrichtung, insbesondere der Kameras ausgebildet ist.

Beispielsweise kann über die Steuereinrichtung ein Auslösen der Kameras und/oder ein Verschieben der Kameras und/oder ein Verschwenken der Kamera und/oder ein Einstellen der Kamers, und dergleichen gesteuert werden.

Die Steuereinrichtung kann beispielsweise als separates Bauteil ausgebildet sein, welches an dem Tragwerk angeordnet ist. Oder aber jede einzelne Kamera verfügt über eine solche Steuereinrichtung. In anderer Ausgestaltung kann eine solche Steuereinrichtung in dem Fluggerät, welches mit der Tragvorrichtung verbunden wird, ausgebildet oder angeordnet sein. Oder aber die Steuereinheit kann sich in einer externen Bedieneinheit befinden.

Weiterhin könnte als Variante ein Kommunikationsmodul vorgesehen sein.

Insbesondere ermöglicht das Kommunikationsmodul eine Kommunikation zwischen der Steuereinrichtung und den Kameras, insbesondere drahtlos. Alternativ oder zusätzlich ist das Kommunikationsmodu! insbesondere dazu ausgebildet, dass es in der Lage ist, eine, insbesondere drahtlose, Kommunikation zwischen der

Steuereinrichtung und einer externen Bedieneinheit, beispielsweise einer

Fernsteuerung, herzustellen und durchzuführen. Über das Kommunikationsmodul wird die Kommunikation zwischen der Steuereinrichtung und den Kameras abgewickelt. Zudem kann über das Kommunikationsmodui eine Kommunikation zwischen der Steuereinrichtung und einem externen Bedieneinheit erfolgen, so dass die Kameras von der externen Bedieneinheit, über die Steuereinrichtung, gesteuert werden können.

Auf diese Weise kann es möglich sein, dass der Pilot, der die Flugeinrichtung steuert, über seine Bedieneinheit auch die Steuereinrichtung und über diese die Kameraeinrichtung, beziehungsweise die Kameras steuert und bedient. Natürlich kann die Bedienung der Kameras über die Steuereinrichtung auch über eine

Bedieneinheit erfolgen, die unabhängig von der Bedieneinheit der Flugeinrichtung ist, so dass die Erzeugung von Bildern nicht vom Piloten der Flugeinrichtung, sondern von einer dritten Stelle erfolgen kann. Ebenso sind vorprogrammierte und autonome Steuerungen möglich. Möglicherweise können die Tragelemente lösbar miteinander verbunden sein. Damit wird es möglich, die Tragelemente in verschiedenster weise zusammenzubauen, so dass ganz unterschiedliche Konturen für das Tragwerk erzeugt werden können.

Mittels der wie vorstehend beschriebenen erfindungsgemäßen Tragvorrichtung, bei der verschiedene Kameras an dem Tragwerk angeordnet sind, wird zum einen verhindert, dass Bestandteile der Tragvorrichtung oder des Fluggeräts während der Erzeugung von Aufnahmen ins Bild gelangen, die anschließend mühsam entfernt werden müssen, beispielsweise durch Wegretuschieren oder Herausrechnen.

Dadurch, dass die Kameras an dem Tragwerk angeordnet sind, das Fluggerät sich aber innerhalb des vom Tragwerk begrenzten Aufnahmeraum befindet, befinden sich die Kameras, zumindest die Objektive der Kameras, immer außerhalb der

Flugeinrichtung. Bei Verwendung der erfindungsgemäßen Tragvorrichtung wird insbesondere die Erzeugung von 3D-sphärischen Bildern ermöglicht. Bei

entsprechend verteilter Anordnung der Kameras an dem Tragwerk wird es möglich, mit einer einzigen Auslösung der Kameras alle Blickwinkel abzudecken,

insbesondere wenn die Kameras in alle Richtungen verteilt an dem Tragwerk angeordnet sind. Eine Verteilung der Kameras über das Tragwerk hat zudem den Vorteil, dass die Tragvorrichtung , und damit auch die gesamte Flugreinrichtung, stabilisiert sind und gute Flugeigenschaften aufweisen. Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung wird eine Flugeinrichtung, insbesondere eine propellerbetriebene Flugeinrichtung, bereitgestellt, aufweisend ein Fluggerät mit einem Antrieb, insbesondere mit wenigstens einem Propeller, sowie weiterhin aufweisend eine Tragvorrichtung, aufweisend ein Tragwerk mit einer Anzahl von untereinander verbundenen Tragelementen, wobei das Tragewerk, insbesondere die Tragelemente, einen Aufnahmeraum zur Aufnahme des Fluggeräts

begrenzt/begrenzen und das Fluggerät innerhalb des Aufnahmeraums angeordnet ist. Die Flugeinrichtung ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, dass an dem Tragwerk, insbesondere an wenigstens einem Tragelement, wenigstens eine

Kameraeinrichtung angeordnet ist.

Gemäß dem zweiten Aspekt betrifft die Erfindung eine Flugeinrichtung, insbesondere eine propellergetriebene Flugeinrichtung. Erfindungsgemäß verfügt die

Flugeinrichtung über ein Fluggerät, das insbesondere wenigstens einen Propeller aufweist. Bei dem Fluggerät handelt es sich um die Einrichtung, die für das eigentliche Fliegen verantwortlich ist, so dass das Fluggerät alle hierfür

erforderlichen Bauteile und Komponenten aufweist. Grundsätzlich ist die Erfindung nicht auf einen bestimmten Antrieb für das Fluggerät beschränkt. Der Antrieb in Form eines Propellers stellt jedoch ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel dar. In einem solchen Fall weist das Fluggerät wenigstens einen Propeller, bevorzugt jedoch zwei oder mehr Propeller, beispielsweise vier oder acht Propeller auf. Bei dem Fluggerät handelt es sich bevorzugt um eine wie an mehreren Stellen bereits beschriebene Flugdrohne. Hinsichtlich der Ausgestaltung des Fluggeräts wird zur Vermeidung von Wiederholungen auf die entsprechenden Ausführungen weiter oben im

Zusammenhang mit der Tragvorrichtung vollinhaltlich Bezug genommen und verwiesen. Weiterhin weist die Flugeinrichtung eine erfindungsgemäße Tragvorrichtung auf. Aus diesem Grund wird hinsichtlich der Offenbarung der Tragvorrichtung voliumfängiich auch auf die vorstehenden Ausführungen zur Tragvorrichtung Bezug genommen und verwiesen.

Das Fluggerät und die Tragvorrichtung sind miteinander verbunden,

beziehungsweise aneinander befestigt. Insbesondere ist das Fluggerät an dem Tragwerk angeordnet, beispielsweise aufgehängt oder gelagert. Dies ist

insbesondere durch die weiter oben beschriebene Befestigungseinrichtung realisiert. Dabei kann wahlweise vorgesehen sein, dass das Fluggerät über die

Befestigungseinrichtung lösbar an der Tragvorrichtung, insbesondere an dem

Tragwerk angeordnet ist. Hinsichtlich der Befestigungseinrichtung wird zur

Vermeidung von Wiederholungen auf die entsprechenden Ausführungen weiter oben im Zusammenhang mit der Tragvorrichtung vollinhaltlich Bezug genommen und verwiesen. Die lösbare Anordnung hat insbesondere den Vorteil, dass ein bereits vorhandenes Fluggerät mit einer entsprechenden Tragvorrichtung problemlos nachgerüstet werden kann.

Gemäß einer Variante kann das Fluggerät über die Befestigungseinrichtung rotationsbeweglich und/oder schwenkbeweglich, kardanisch und/oder gyroskopisch, insbesondere mit einem elektronischen Gimbal, und/oder elektronischer

kardanischer Motorisierung innerhalb des Tragwerks (32) angeordnet sein. Hierzu wird auf die entsprechenden Ausführungen weiter oben vollinhaltlich Bezug genommen und verwiesen.

In weiterer Ausgestaltung kann insbesondere vorgesehen sein, dass die

Tragvorrichtung in Bezug zu dem Fluggerät außenliegend ist und/oder dass die Tragvorrichtung das Fluggerät, insbesondere allseitig, umgibt. Die Tragvorrichtung, insbesondere das Tragwerk, stellt in diesem Fall in Bezug auf das Fluggerät insbesondere ein Außenskelett oder Exoskelett dar. Die Tragvorrichtung stellt somit eine Stützstruktur für das propellergetriebene Gerät bereit, die eine stabile äußere Umhüllung um dieses bildet.

Möglicherweise kann das Tragwerk derart ausgebildet sein, dass es das Fluggerät allseitig umgibt. Dies kann auf verschiedenste Weise geschehen. Beispielsweise kann das Tragwerk in Bezug auf das Fiuggerät als Einhausung dienen oder eine solche sein. Eine Einhausung ist dabei insbesondere eine völlige oder weitgehende Umbauung oder Ummante!ung des Fluggeräts. Oder das Tragwerk ist in Form eines Käfigs ausgebildet. Ein Käfig ist insbesondere ein allseitig geschlossenes Gebilde, dessen Seiten mehr oder weniger perforiert sind. Oder es handelt sich bei dem Tragwerk um ein Gestell, bei dem es sich um die Summe der einzelnen

Tragelemente handelt. Oder aber das Tragwerk übernimmt die Funktion eines Gehäuses, welches einen empfindlichen Inhalt, hier insbesondere das Fluggerät, schützend umgibt. Oder es handelt sich bei dem Tragwerk um ein Gerüst aus den Tragelementen, oder aber um eine Einfassung für das innerhalb des Tragwerks befindlichen Fluggeräts. Das Tragwerk kann insbesondere auch in der weiter oben im Zusammenhang mit der Trageinrichtung beschriebenen Weise ausgebildet sein, so dass diesbezüglich auf die entsprechenden Ausführungen weiter oben Bezug verwiesen wird.

Insbesondere kann das Fluggerät im Mittelpunkt der Masse der Tragvorrichtung angeordnet sein. Damit ist die gesamte Flugeinrichtung stabilisiert und austariert, was zu guten Flugeigenschaften der Flugeinrichtung führt. Alternativ oder zusätzlich kann auch vorgesehen sein, dass die Kameraeinrichtung oder zumindest eine Kamera der Kameraeinrichtung, in der Ebene, in der sich der Mittelpunkt der Masse der Tragvorrichtung befindet, angeordnet ist.

Gemäß einem weiteren Aspekt umfasst die vorliegende Erfindung auch einen Bausatz für eine erfindungsgemäße Tragvorrichtung, so dass das hinsichtlich der Tragvorrichtung Gesagte vollumfänglich auch im Zusammenhang mit dem Bausatz gilt, und umgekehrt. Ein Bausatz ist insbesondere ein Satz von einzelnen, unmontierten Bauteilen, die in einem weiteren Schritt zusammengebaut werden müssen. Der Bausatz weist erfindungsgemäß zwei oder mehr Einzelkomponenten auf, die in ihrer Gesamtheit die Tragvorrichtung bilden, wobei die Einzelkomponenten lösbar und/oder unlösbar miteinander verbindbar oder verbunden sind.

Gemäß noch einem weiteren Aspekt wird ein Bausatz für eine erfindungsgemäße Flugeinrichtung bereitgestellt, so dass das hinsichtlich der Flugeinrichtung Gesagte vollumfänglich auch im Zusammenhang mit dem Bausatz gilt, und umgekehrt. Ein Bausatz ist insbesondere ein Satz von einzelnen, unmontierten Bauteilen, die in einem weiteren Schritt zusammengebaut werden müssen Der Bausatz weist zwei oder mehr Einzelkomponenten auf, die in ihrer Gesamtheit die Flugeinrichtung bilden, und dass die Einzelkomponenten lösbar und/oder unlösbar miteinander verbindbar oder verbunden sind. Die erfindungsgemäße Flugeinrichtung ist insbesondere eine voll stabilisierte

uitikamera- Außenskelett Flugeinrichtung und bietet mehrere neue, stetig wachsende (Mega-) Trends: wie Panoramaaufnahmen, VR Video (für 3D-Headsets), Schutzvorrichtungen für Fluggerät und Mensch, 360 Video, 360 VR 3D Video, 3D stereo base adjustabie (8 x more aerial 3D FX) 360 slow motion Videos, Multi-Video Downlink, Muiti Split-Screening für Teams:„Fly one time. Record everything. Explore endless."

Für 3D-Aufnahmen sind bevorzugt 14 Kameras, 7 Kamerapaare auf einer

justierbaren Tragvorrichtung vorgesehen. Die erweiterte und erweiterbare

Stereobasis gibt den Blick eines fliegenden Giganten sowie tiefe dreidimensionale Wahrnehmung auch bei weit entfernten Objekten.

Mit der erfindungsgemäßen Flugeinrichtung ist es nun nicht mehr nötig, unzählige Flugaufnahmen durchzuführen, um alle möglichen Perspektiven einzufangen. Mit nur einem Flug über das Zielgebiet werden alle Blickwinkel durch eine Vielzahl an Kameras erfasst.

Zusammengefasst betrifft die vorliegende Erfindung insbesondere eine

Flugeinrichtung, insbesondere eine propellerbetriebene Flugeinrichtung, aufweisend ein Fluggerät mit einem Antrieb, insbesondere wenigstens einem Propeller, sowie weiterhin aufweisend eine Tragvorrichtung, aufweisend ein Tragwerk mit einer Anzahl von untereinander verbundenen Tragelementen, wobei das Tragwerk, insbesondere die Tragelemente, einen Aufnahmeraum zur Aufnahme des Fluggeräts begrenzt/begrenzen und das Fluggerät innerhalb des Aufnahmeraums angeordnet ist. Weiterhin weist die Flugeinrichtung ein Kamerasystem mit einer Anzahl von Kameras auf. Damit die Aufnahme von Bildern durch Bestandteile der

Flugeinrichtung nicht negativ beeinflusst wird, ist die Kameraeinrichtung

beziehungsweise sind die Kameras, insbesondere außenliegend, an dem Tragwerk, insbesondere an wenigstens einem Tragelement angeordnet.

Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen

Figuren 1 und 2 Verschiedene Ansichten eines ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Flugeinrichtung;

Figur 3 Ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen

Flugeinrichtung;

Figur 4 Ein weiteres Ausführungsbeispie! einer Tragvorrichtung für

erfindungsgemäße Flugeinrichtung; und

Figur 5 Noch ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Tragvorrichtung für eine erfindungsgemäße Flugeinrichtung. In den Figuren 1 bis 5 ist jeweils entweder eine erfindungsgemäße Flugeinrichtung 10, oder aber eine Tragvorrichtung 30 einer solchen Flugeinrichtung dargestellt. Die einzelnen in den verschiedenen Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele unterscheiden sich insbesondere in der Ausgestaltung der Tragvorrichtung 30. Die zum Aufbau der Trag Vorrichtung 30 verwendeten Bauteile sowie deren Funktion sind dabei in den verschiedenen Ausführungsbeispielen größtenteils identisch, so dass jeweils identische Bauteile mit identischen Bezugszeichen versehen sind.

Die Tragvorrichtung wird nachfolgend anhand der Figuren 1 und 2 im Detail beschrieben. In den übrigen Figuren 3 bis 5 wird zur Vermeidung von

Wiederholungen deshalb nur auf die Modifikationen eingegangen, wobei hinsichtlich der Übereinstimmungen auf die Figuren 1 und 2 Bezug genommen wird.

In den Figuren 1 und 2 ist eine Flugeinrichtung 10 dargestellt, die ein Fluggerät 20 in Form einer Flugdrohne und eine Tragvorrichtung 30 aufweist, wobei die

Tragvorrichtung 30 das Fluggerät 20 umgibt.

Das Fluggerät 20 weist mehrere Propeller 21 auf, die sich an den äußeren Enden von Tragarmen 22 befinden. Im Zentrum 23 ist das Fluggerät 20 über eine stabilisierende Halterung mit einer Befestigungseinrichtung 31 der Tragvorrichtung 30 verbunden. Die Befestigungseinrichtung 31 ist stabförmig ausgebildet, wobei ein erstes Ende an einem Tragwerk 32 der Tragvorrichtung 30 angeordnet ist. Über ein zweites Ende, welches dem ersten Ende gegenüberliegt, wird das Fluggerät 20 an der Befestigungseinrichtung 31 und über diese am Tragwerk 32 angeordnet. Dabei kann die Befestigungseinrichtung 31 eine Befestigungskomponente aufweisen, die derart ausgebildet ist, dass das Fluggerät 20 über die Befestigungseinrichtung 31 rotationsbeweglich und/oder schwenkbeweglich, kardanisch und/oder gyroskopisch, insbesondere mit einem elektronischen Gimbal, und/oder elektronischer kardanischer Motorisierung innerhalb des Tragwerks (32) angeordnet ist. Dabei ist das Fluggerät 20 im Mittelpunkt M der Masse der Tragvorrichtung 30 angeordnet.

Die Tragvorrichtung 30 besteht aus einem Tragwerk 32 mit einer Anzahl von

Tragelementen 33, wobei die Tragelemente 33 untereinander verbunden sind.

Dadurch lassen sich beliebige Geometrien und Konturen für die Tragvorrichtung 30 realisieren.

Das Fluggerät 20 ist innerhalb eines Aufnahmeraums 34 angeordnet, wobei der Aufnahmeraum 34 durch die Tragelemente 33 des Tragwerks 32 gebildet

beziehungswiese begrenzt wird.

Einige der Tragelemente 33 haben in erste Linie Stütz- und Verbindungsfunktionen. Andere Tragelemente sind als Schienenelemente 33a ausgebildet, die wahlweise auch Stütz- und Verbindungsfunktion haben können.

Außen an den Tragelementen 33 befindet sich eine Kameraeinrichtung 35. Die Kameraeinrichtung 35 besteht aus mehreren, teilweise verschiebbar an den

Tragelementen 33 angeordneten, Kameras 35a. Einige der Tragelemente 33 sind dazu als Schienenelemente 33a ausgebildet, an denen die Kameras 35a

gegeneinander verschoben werden können. In Figur 2 ist der Verschiebungsweg exemplarisch für zwei Kameras 35a, die sich auf einem Schienenelement 33a gegeneinander bewegen können, durch den Pfeil 36 dargestellt. Durch die

Verschiebung der Kameras 35a kann deren Abstand verändert werden, wodurch sich auch die Stereobasis verändert.

Durch die besondere Anordnung der Kameras 35a an der Tragvorrichtung 30 befinden sich das Fluggerät 20 und die Tragvorrichtung 30 stets hinter den Kameras 35a, und können somit nicht stören. In den Figuren 1 und 2 ist erkennbar, dass sich wegen der stabilisierenden Halterung das Fluggerät 20 durchaus hin und her bewegen, bzw. in allen gewünschten Achsen im Raum rotieren kann, wobei aber die Tragvorrichtung 30 mit den daran

befindlichen Kameras 35a stets ruhig bleibt.

Die Ausführungsform gemäß den Figuren 1 und 2 ist insbesondere für vierzehn Kameras 35a ausgelegt, wobei die vierzehn Kameras 35a in Form von sieben Kamerapaaren vorhanden sind.

Figur 3 zeigt eine andere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Flugeinrichtung 10.

Figur 4 zeigt eine Tragvorrichtung 30 ohne Fluggerät und ohne montierte Kameras. Dargestellt sind nur das Tragwerk 32 mit den Tragelementen 33, von denen einige als Schieneneiemente 33a ausgebildet sind.

Gemäß der vorliegenden Erfindung können die Tragelemente zu Tragwerken mit beliebigen Geometrien und Konturen zusammengesetzt werden. Wenn die

Tragelemente lösbar untereinander verbunden sind, können auch komplizierte, großvolumige Tragewerke auf einfache Weise gelagert und transportiert werden. Dazu müssen die Tragelemente nur voneinander gelöst werden.

Die Figur 5 zeigt noch ein weiteres Ausführungsbeispiei einer erflndungsgemäßen Tragvorrichtung 30, die für eine Bestückung mit sieben Kameras gedacht ist. Dazu weist die Tragvorrichtung 30 in den Knotenpunkten 37 der Tragelemente 33 entsprechende Kamerabefestigungsmöglichkeiten auf. Die Kameras sollen bei diesem Ausführungsbeispiel fest und nicht verschiebbar installiert sein, so dass bei diesem Ausführungsbeispiel keine als Schieneneiemente ausgebildeten Tragelemente 33 erforderlich sind. Zu erkennen ist auch die Befestigungseinrichtung 31 , an der das Fluggerät (nicht dargestellt) angeordnet wird.

Bezugszeichenlistet

Flugeinrichtung

Fluggerät

Propeller

Tragarm

Zentrum

30 Tragvorrichtung

31 Befestigungseinrichtung

32 Tragwerk

33 Tragelement

33a Schienenelement

34 Aufnahmeraum

35 Kameraeinrichtung 35a Kamera

36 Verschiebeweg der Kameras

37 Knotenpunkt der Tragelemente

M Mittelpunkt der Masse der Tragvorrichtung