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Patent Searching and Data


Title:
SUPPORT ELEMENT FOR A BICYCLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/180500
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a support element (1) for a bicycle that has been placed upside down on a substantially horizontal support surface by means of the handlebar of the bicycle and the saddle of the bicycle for repair or maintenance work. The support element (1) has a first portion (2), which can be fastened to an end region of the handlebar, and a second portion (3), which acts as a spacer between the end region of the handlebar and the support surface when the support element is fastened to the handlebar.

Inventors:
WETTSTEIN, Roger (In der Au 49, 8706 Meilen, CH)
HERBERTH, Richard (27 Jalan Merah Saga #08-01, Singapur 6, 27810, SG)
Application Number:
IB2019/000160
Publication Date:
September 26, 2019
Filing Date:
March 16, 2019
Export Citation:
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Assignee:
HERBSTEIN COMPONENTS LLP (27 Jalan Merah Saga #08-01, Singapur 6, 27810, SG)
WETTSTEIN, Roger (In der Au 49, 8706 Meilen, CH)
HERBERTH, Richard (27 Jalan Merah Saga #08-01, Singapur 6, 27810, SG)
International Classes:
B25B27/00; B62H3/00; B62K21/26
Domestic Patent References:
WO2009037140A12009-03-26
Foreign References:
US6561058B12003-05-13
EP3187404A12017-07-05
GB2500268A2013-09-18
US4846353A1989-07-11
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
KRUMPHOLZ, Erhard (Leimbachstrasse 227, 8041 Zurich, CH)
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Claims:
Ansprüche

1. Stützelement (1) für ein Fahrrad, welches für Reparatur- oder Wartungsarbeiten mittels seiner Lenkstange und seines Sattels auf einer im wesentlichen horizontalen Auflagefläche «auf dem Kopf» abgestellt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (1) einen ersten Abschnitt (2) aufweist, welcher an einem Endbereich der Lenkstange befestigbar ist, und einen zweiten Abschnitt (3) aufweist, welcher im an der Lenkstange befestigten Zustand des Stützelements als Abstandshalter zwischen dem Endbereich der Lenkstange und der Auflagefläche wirkt.

2. Stützelement (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Abschnitt (2) eine Befestigungs-Formation aufweist, welche mit dem Endbereich der Lenkstange formschlüssig und/oder kraftschlüssig in Eingriff gebracht werden kann.

3. Stützelement (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungs- Formation einen Fortsatz (4) aufweist, welcher an einem Ende der Lenkstange ins Innere der Lenkstange eingeschoben werden kann.

4. Stützelement (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Fortsatz (4) einen zylinderartigen Grundkörper (4a) mit Erhebungen aufweist.

5. Stützelement (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhebungen Längsrippen sind, welche sich in einem Winkel zwischen 0 und 10° zur Längsachse des Grundkörpers erstrecken.

6. Stützelement (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhebungen Querrippen (4b) sind, welche entlang der Axialrichtung des Grundkörpers (4a) voneinander beabstandet sind und sich jeweils entlang der Umfangsrichtung des Grundkörpers erstrecken.

7. Stützelement (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhebungen schraubenförmige Rippen sind.

8. Stützelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Abschnitt (3) im an der Lenkstange befestigten Zustand des Stützelements sich von der Lenkstange weg erstreckt.

9. Stützelement (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Abschnitt (3) eine V-förmige Stützformation mit zwei Schenkeln (3a, 3b) aufweist, die an ihrem

gemeinsamen Ursprung mit dem ersten Abschnitt (2) verbunden sind.

10. Stützelement (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Abschnitt (3) eine T-förmige Stützformation aufweist, die am unteren Ende des T mit dem ersten Abschnitt (2) verbunden ist.

11. Stützelement (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Abschnitt (3) eine dreieckförmige Stützformation aufweist, die an einem ihrer Ecken mit dem ersten Abschnitt (2) verbunden ist.

12. Stützelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass es zwei Teile (2, 3) aufweist, wobei der erste Abschnitt ein erstes einstückiges Teil oder ein mehrstückiger erster Teil (2) ist und der zweite Abschnitt ein zweites Teil (3) ist, wobei das erste Teil bzw der erste Teil (2) und das zweite Teil (3) mittels eines Verbindungsmittels (5, 6, 7) miteinander verbunden sind.

13. Stützelement (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Teil (3) an dem ersten Teil (2) drehbar gelagert ist bzw. reversibel drehbar gelagert anbringbar ist.

14. Stützelement (1) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Teil (3) an dem ersten Teil (2) mittels einer formschlüssigen Verbindung (Einrasten) und/oder mittels einer kraftschlüssigen Verbindung (Reibschluss) drehbar gelagert anbringbar ist.

15. Stützelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass es zumindest in Teilbereichen aus einem Polymer, insbesondere aus einem Elastomer, und/oder aus Metall, insbesondere aus Aluminium gefertigt ist.

Description:
Stützelement für ein Fahrrad

Die Erfindung bezieht sich auf ein Stützelement für ein Fahrrad, welches für Reparatur- oder Wartungsarbeiten mittels seiner Lenkstange und seines Sattels auf einer im wesentlichen horizontalen Auflagefläche «auf dem Kopf» abgestellt ist.

Derartige Stützelemente sind bekannt. Es handelt sich dabei um Vorrichtungen, die zur Verwendung in einer Fahrrad-Reparaturwerkstatt bestimmt sind. Solche Stützvorrichtungen sind zum Teil ähnlich gross wie das zu stützende Fahrrad oder gar noch grösser als das Fahrrad. Sie sind zur stationären Verwendung geeignet. Aufgrund ihres Gewichts und ihrer Sperrigkeit eignen sich solche bekannten Stützvorrichtungen nicht für die Verwendung unterwegs, wenn ein Fahrrad am Strassenrand oder am Radweg (bike trail) repariert werden muss.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein für ein Fahrrad bestimmtes Stützelement bereitzustellen, welches am Fahrrad oder im Gepäck des Radfahrers mühelos mitgeführt werden kann, so dass es im Falle einer unterwegs durchzuführenden Reparatur zur

Verfügung steht.

Hierfür stellt die Erfindung ein Stützelement für ein Fahrrad bereit, welches für Reparatur oder Wartungsarbeiten mittels seiner Lenkstange und seines Sattels auf einer im

wesentlichen horizontalen Auflagefläche «auf dem Kopf» abgestellt ist, dadurch

gekennzeichnet, dass das Stützelement einen ersten Abschnitt aufweist, welcher an einem Endbereich der Lenkstange befestigbar ist, und einen zweiten Abschnitt aufweist, welcher im an der Lenkstange befestigten Zustand des Stützelements als Abstandshalter zwischen dem Endbereich der Lenkstange und der Auflagefläche wirkt.

Zweckmässigerweise stellt die Erfindung zwei identische Stützelemente bereit, wovon das eine an einem linken Endbereich der Lenkstange befestigbar ist und das andere an einem rechten Endbereich der Lenkstange befestigbar ist.

Die beiden an der Lenkstange des Fahrrads befestigten Stützelemente und der Sattel des Fahrrads stellen eine stabile Dreipunkt-Abstützung des auf dem Kopf stehenden Fahrrads dar, dessen Lenkstange und an dieser montierte Steuerungselemente dadurch vor einer Beschädigung geschützt sind. Ohne die beiden Stützelemente würden die Lenkstange und die an ihr montierten Steuerungselemente durch Berührung mit der Strassenoberfläche oder der Radwegoberfläche sehr schnell zerkratzt werden.

BESTÄTIGUNGSKOPIE Vorzugsweise besitzt der erste Abschnitt eine Befestigungs-Formation, welche mit dem Endbereich der Lenkstange formschlüssig und/oder kraftschlüssig in Eingriff gebracht werden kann.

Vorzugsweise besitzt die Befestigungs-Formation einen Fortsatz, welcher an einem Ende der Lenkstange ins Innere der Lenkstange eingeschoben werden kann.

Vorzugsweise besitzt der Fortsatz einen zylinderartigen Grundkörper mit Erhebungen.

Vorzugsweise sind die Erhebungen Längsrippen, welche sich in einem Winkel zwischen 0 und 10° zur Längsachse des Grundkörpers erstrecken.

Vorzugsweise sind die Erhebungen Querrippen, welche entlang der Axialrichtung des Grundkörpers voneinander beabstandet sind und sich jeweils entlang der Umfangsrichtung des Grundkörpers erstrecken.

Vorzugsweise sind die Erhebungen schraubenförmige Rippen.

Vorzugsweise erstreckt sich der zweite Abschnitt im an der Lenkstange befestigten Zustand des Stützelements von der Lenkstange weg.

Vorzugsweise enthält der zweite Abschnitt eine V-förmige Stützformation mit zwei

Schenkeln, die an ihrem gemeinsamen Ursprung mit dem ersten Abschnitt verbunden sind.

Vorzugsweise enthält der zweite Abschnitt eine T-förmige Stützformation, die am unteren Ende des T mit dem ersten Abschnitt verbunden ist.

Vorzugsweise enthält der zweite Abschnitt eine dreieckförmige Stützformation, die an einem ihrer Ecken mit dem ersten Abschnitt verbunden ist.

Vorzugsweise ist das Stützelement einstückig und aus einem Polymermaterial, insbesondere aus einem Elastomermaterial, gefertigt. Insbesondere sind die Enden der Schenkel aus einem Elastomermaterial gefertigt und weisen eine Verbreiterung auf (Gummifüsse).

Alternativ kann das Stützelement zwei Teile aufweisen, wobei der erste Abschnitt ein erstes einstückiges Teil oder ein mehrstückiger erster Teil ist und der zweite Abschnitt ein zweites Teil ist, wobei das erste Teil bzw. der erste Teil und das zweite Teil mittels eines

Verbindungsmittels miteinander verbunden sind.

Vorzugsweise ist das zweite Teil an dem ersten Teil drehbar gelagert bzw. reversibel drehbar gelagert anbringbar. Dadurch wird auch bei unebenem Boden am Rand einer Strasse oder eines Radwegs stets ein guter Kontakt zwischen den beiden Stützelementen und dem Boden gewährleistet, so dass ein auf dem Kopf stehendes Fahrrad stabil steht.

Vorzugsweise ist das zweite Teil an dem ersten Teil mittels einer formschlüssigen

Verbindung (Einrasten) und/oder mittels einer kraftschlüssigen Verbindung (Reibschluss) drehbar gelagert. Vorzugswesie ist das Stützelement zumindest in Teilbereichen aus einem Polymer, insbesondere aus einem Elastomer, und/oder aus Metall, insbesondere aus Aluminium gefertigt ist.

Vorzugsweise besteht das zweite Teil zumindest in Teilbereichen aus einem

Polymermaterial, insbesondere aus einem Elastomermaterial, wie z.B. Hartgummi.

Insbesondere sind die Enden der Schenkel aus einem Elastomermaterial gefertigt und weisen eine Verbreiterung auf (Gummifüsse).

Vorzugsweise enthält das Verbindungsmittel eine zylinderförmige Achse, welche in ihrem ersten axialen Endbereich eine erste Formation aufweist, in welche ein erstes

Befestigungsmittel eingreifen kann, und in ihrem zweiten axialen Endbereich eine zweite Formation aufweist, in welche ein zweites Befestigungsmittel eingreifen kann.

Vorzugsweise ist das zweite Teil an dem ersten Teil drehbar gelagert, wobei vorzugsweise die zylinderförmige Achse als Drehachse dient. Durch die drehbare Lagerung des zweiten Teils an dem ersten Teil können sich die beiden an der Lenkstange des Fahrrads befestigten Stützelemente jeweils an nichtebene Bodenverhältnisse anpassen, so dass das auf dem Kopf stehende Fahrrad stabil auf dem Boden steht.

Bei einer bevorzugten Ausführung ist der erste Teil des Stützelements permanent in das offene Ende einer Lenkstange eingeschoben, während der zweite Teil des Stützelements bei Bedarf an einem Verbindungsbereich des ersten Teils aufgeklipst werden kann (Formschluss) und/oder an einem Verbindungsbereich des ersten Teils festgeklemmt werden kann

(Kraftschluss bzw. Reibschluss).

Vorzugsweise ist das Stützelement aus einem Polymer und/oder aus Metall gefertigt, wobei als Polymer ein Elastomer besonders bevorzugt wird und als Metall eine Aluminium aufweisende Legierung besonders bevorzugt wird.

Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten ergeben sich aus der folgenden, nicht einschränkend aufzufassenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemässen Stützelements. Es zeigen:

Fig. la eine erste Perspektivansicht des Stützelements;

Fig. lb eine zweite Perspektivansicht des Stützelements;

Fig. lc eine dritte Perspektivansicht des Stützelements;

Fig. Id eine vierte Perspektivansicht des Stützelements;

Fig. le eine fünfte Perspektivansicht des Stützelements;

Fig. lf eine sechste Perspektivansicht des Stützelements;

Fig. 2a eine erste Seitenansicht des Stützelements; Fig. 2b eine zweite Seitenansicht des Stützelements;

Fig. 2c eine dritte Seitenansicht des Stützelements;

Fig. 2d eine vierte Seitenansicht des Stützelements;

Fig. 3 eine Explosionsansicht des Stützelements;

Fig. 4a eine der Fig. 2a entsprechende Seitenansicht des Stützelements;

Fig. 4b eine Schnittansicht des Stützelements auf einen Schnitt entlang der Ebene A-A von Fig. 4a;

Fig. 5a eine der Fig. 2a entsprechende Seitenansicht des Stützelements;

Fig. 5b eine Schnittansicht des Stützelements auf einen Schnitt entlang der Ebene C-C von Fig. 5a.

In Fig. la bis Fig. lf sind mehrere Perspektivansichten des Stützelements 1 gezeigt.

In Fig. 2a bis Fig. 2d sind mehrere Seitenansichten des Stützelements 1 gezeigt.

Es kann für ein Fahrrad, welches für Reparatur- oder Wartungsarbeiten mittels seiner Lenkstange und seines Sattels auf einer im wesentlichen horizontalen, ggfs, unebenen Auflagefläche «auf dem Kopf» abgestellt ist, verwendet werden. Das Stützelement 1 hat einen ersten Abschnitt 2, welcher an einem Endbereich der Lenkstange des Fahrrads befestigbar ist, und einen zweiten Abschnitt 3, welcher im an der Lenkstange befestigten Zustand des Stützelements 1 als Abstandshalter zwischen dem Endbereich der Lenkstange und der Auflagefläche wirkt.

Der erste Abschnitt 2 hat eine Befestigungs-Formation, welche mit dem Endbereich der Lenkstange formschlüssig und/oder kraftschlüssig in Eingriff gebracht werden kann. Die Befestigungs-Formation hat einen Fortsatz 4, welcher an einem Ende der Lenkstange ins Innere der Lenkstange eingeschoben werden kann. Der Fortsatz 4 hat einen zylinderartigen Grundkörper 4a mit Erhebungen in Form von Querrippen 4b sind, welche entlang der Axialrichtung des Grundkörpers 4a voneinander beabstandet sind und sich jeweils entlang der Umfangsrichtung des Grundkörpers erstrecken. Der Fortsatz 4 kann aus einem

Polymermaterial, vorzugsweise aus einem Elastomermaterial («Hartgummi»), gefertigt sein.

Der zweite Abschnitt 3 erstreckt sich im an der Lenkstange befestigten Zustand des

Stützelements 1 von der Lenkstange des Fahrrads weg. Der zweite Abschnitt 3 hat eine V- förmige Stützformation mit zwei Schenkeln 3a, 3b, die an ihrem gemeinsamen Ursprung mit dem ersten Abschnitt 2 verbunden sind. In Fig. 3 ist das Stützelement 1 als Explosionsansicht gezeigt. Man erkennt das zweite Teil 3 des Stützelements 1 mit seinem ersten Schenkel 3a, seinem zweiten Schenkel 3b und einem Einrastbereich 3c, in welchem das zweite Teil 2 mit einer zum Einrastbereich 3c

komplementär geformten zylinderförmigen Achse 5 einrasten kann. Auf derselben Seite wie der erste Schenkel 3a erstreckt sich neben dem Einrastbereich 3c ein dritter Schenkel 3d entgegengesetzt zur Richtung des ersten Schenkels 3a. Auf derselben Seite wie der zweite Schenkel 3b erstreckt sich neben dem Einrastbereich 3c ein vierter Schenkel 3e

entgegengesetzt zur Richtung des zweiten Schenkels 3b. Das zweite Teil 3 hat somit die Form eines auf seiner unteren Seite nach aussen gespreizten H, wobei die Länge des ersten Schenkels 3a und die Länge des zweiten Schenkels 3b jeweils ein Vielfaches der Länge des dritten Schenkels 3d und der Länge des vierten Schenkels 3e ist.

Bei einer bevorzugten Ausführung ist der erste Teil 2 des Stützelements 1 permanent in das offene Ende einer Lenkstange eingeschoben, während der zweite Teil 3 des Stützelements 1 bei Bedarf an dem ersten Teil eingerastet werden kann. Der dritte Schenkel 3d und der vierte Schenkel 3e des zweiten Teils 3 sind jeweils zu ihrem Ende hin verjüngt ausgebildet, wodurch das Heranführen des zweiten Teils 3 an das erste Teil 2 zwischen einem Flansch 4c des Fortsatzes 4 und einer Endscheibe 13 erleichtert wird, bevor das eigentliche Einrasten (Einklipsen, Formschluss) bzw. Festklemmen (Kraftschluss, Reibschluss) des zweiten Teils 3 auf den ersten Teil 2 erfolgen kann.

Bei einer ersten Alternative befindet sich zwischen dem Einrastbereich 3c und dem dritten Schenkel 3d sowie zwischen dem Einrastbereich 3c und dem vierten Schenkel 3e eine Verengung, die beim Einrasten (Einklipsen) des zweiten Teils 3 auf den ersten Teil 2 durch elastische Verformung aufgeweitet wird. Zwischen dem ersten Teil 2 und dem zweiten Teil 3 entsteht so eine formschlüssige Verbindung. Nach dem Herstellen der Verbindung zwischen dem ersten Teil 2 und dem zweiten Teil 3 durch Formschluss bzw. Einrasten kann zum Lösen des Formschlussses bzw. Ausrasten (Ausklipsen) des zweiten Teils 3 von dem ersten Teil 2 die Verengung durch elastische Verformung erneut aufgeweitet werden. Das Einrasten des zweiten Teils 3 in den ersten Teil 2 ist daher reversibel.

Bei einer zweiten Alternative bewirkt ein im ersten Teil 2 enthaltenes elastisches Mittel, insbesondere eine Schraubenfeder 10, dass der zu seinem Ende hin verjüngte dritte Schenkel 3d und der zu seinem Ende hin verjüngte vierte Schenkel 3e des zweiten Teils 3 beim Heranführen und Einschieben des zweiten Teils 3 in den ersten Teil 2 diesen gegen die elastische Kraft (Federkraft) auseinanderdrücken. Zwischen dem ersten Teil 2 und dem zweiten Teil 3 entsteht so eine kraftschlüssige (reibschlüssige) Verbindung. Nach dem Herstellen der Verbindung zwischen dem ersten Teil 2 und dem zweiten Teil 3 durch Kraftschluss bzw. Reibschluss kann zum Lösen des Kraftschlusses bzw. Reibschlusses des zweiten Teils 3 von dem ersten Teil 2 beim Herausziehen des zweiten Teils 3 aus dem ersten Teil 2 die Reibung zwischen dem ersten Teil 2 überwunden werden. Das Einklemmen des zweiten Teils 3 in den ersten Teil 2 ist daher reversibel. In Fig. 4a und Fig. 4b ist das Stützelement 1 in einer Seitenansicht bzw. in einer ersten Schnittansicht gezeigt.

Man erkennt das erste Teil 2, das zweite Teil 3 sowie ein Verbindungsmittel 5, 6, 7 zur Verbindung des ersten Teils 2 mit dem zweiten Teil 3. Das Verbindungsmittel enthält eine zylinderförmige Achse 5, welche in ihrem ersten axialen Endbereich eine erste Formation 5a aufweist, in welche ein erstes Befestigungsmittel 6 eingreifen kann, und in ihrem zweiten axialen Endbereich eine zweite Formation 5b, in welche ein zweites Befestigungsmittel 7 eingreifen kann. Die erste Formation ist in dem Ausführungsbeispiel als Ringnut 5a in der zylinderförmigen Achse 5 ausgebildet. Die zweite Formation ist in dem Ausführungsbeispiel als Innengewinde 5b im Innern des zylinderförmigen Achse 5 ausgebildet. Das erste

Befestigungsmittel ist ein Sprengring 6, welcher in die Ringnut 5a eingeklipst werden kann. Das zweite Befestigungsmittel ist eine Schraube 7, welche mit ihrem Aussengewinde in das Innengwinde 5b eingeschraubt werden kann.

Das zweite Teil 3 ist an dem ersten Teil 2 drehbar gelagert, wobei die zylinderförmige Achse 5 als Drehachse dient. Dabei erstreckt sich die zylinderförmige Achse 5 durch einen zu ihr komplementär geformten Hohlraum des Fortsatzes 4 des zweiten Teils 2 hindurch. Durch die drehbare Lagerung des zweiten Teils 3 an dem ersten Teil 2 können sich die beiden an der Lenkstange des Fahrrads befestigten Stützelemente 1 jeweils an nichtebene

Bodenverhältnisse anpassen, so dass das auf dem Kopf stehende Fahrrad mit dem ersten Schenkel 3a und dem zweiten Schenkel 3b des zweiten Teils 3 stabil auf dem Boden steht.

Wie man in Fig. 3 am besten erkennt, enthält das Verbindungsmittel zusätzlich zur zylinderförmigen Achse 5 mit ihrem ersten Befestigungsmittel 6 und ihrem zweiten

Befestigungsmittel 7 noch weitere Elemente 8, 9, 10, 11, 12, 13, nämlich einen ersten Lagerring 8, einen zweiten Lagerring 9, eine Schraubenfeder 10, einen dritten Lagerring 11, einen vierten Lagerring 12 und eine Endscheibe 13. Der erste Lagerring 8, der zweite Lagerring 9 und die Schraubenfeder 10 sind in dieser Reihenfolge zwischen dem Sprengring 6 und dem Grundkörper 4a auf dem ersten Endbereich der zylinderförmigen Achse 5 angeordnet. Der dritte Lagerring 11, der vierte Lagerring 12 und die Endscheibe 13 sind zwischen dem zweiten Ende der zylinderförmigen Achse 5 auf der Schraube 7 angeordnet.

In Fig. 5a und Fig. 5b ist das Stützelement 1 in einer Seitenansicht bzw. in einer zweiten Schnittansicht gezeigt. Man erkennt den ersten Schenkel 3a, den zweiten Schenkel 3b, den dritten Schenkel 3d und den vierten Schenkel 3e. Der dritte und vierte Schenkel 3d und 3e sind durch die Endscheibe 13 teilweise verdeckt.