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Title:
SUPPORT FOR PHOTOGRAPHS, ADVERTISEMENTS, AND INFORMATION WITHIN A TRANSPARENT HOLLOW PART
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2009/129807
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a support for photographs, advertisements, and information within a transparent hollow part as well as a method for the production thereof. More specifically, the invention relates to the preparation, insertion, unfolding, positioning, and fixing of particularly photographic images in the form of a three-dimensional advertising element for use mainly within a Christmas tree ball. For this purpose, a previously produced three-dimensional photograph sleeve (4b) is inserted into the interior of a Christmas tree ball (1) through the opening thereof, and the photograph sleeve (4b) is unfolded inside the hollow ball by means of an expansion element (5), preferably a foam element, which is also inserted into the hollow ball through the opening of the Christmas tree ball, or by means of the wires (3b) of the ball suspending member, said wires (3b) being specially designed according to the invention and fixing the object within the transparent ball.

Inventors:
ROSENKÖTTER, Torsten (Waldstrasse 7a, Ahrensburg, 22926, DE)
Application Number:
DE2009/000607
Publication Date:
October 29, 2009
Filing Date:
April 23, 2009
Export Citation:
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Assignee:
ROSENKÖTTER, Torsten (Waldstrasse 7a, Ahrensburg, 22926, DE)
International Classes:
A47G33/08; A47G33/10
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Claims:
Patentansprüche:

1. Foto-, Werbe- und Informationsträger innerhalb eines transparenten Hohlkörpers

2. Foto-, Werbe- und Informationsträger innerhalb eines transparenten Hohlkörpers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper einteilig/nahtlos ist und vorzugsweise aus Glas besteht.

3. Foto-, Werbe- und Informationsträger innerhalb eines transparenten Hohlkörpers nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei diesem Hohlkörper um eine Christbaumkugel mit einer öffnung (2) von vorzugsweise 1,5 — 3,0cm Durchmesser handelt.

4. Foto-, Werbe- und Informationsträger innerhalb eines transparenten Hohlkörpers nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Korpus des Werbeträgers ein Expansionskörper ist, welcher vornehmlich aus leicht verformbarem Schaumstoff mit geringem Raumgewicht und niedriger Stauchhärte besteht und sich als dreidimensionaler Körper in dem transparenten Hohlkörper (5) befindet.

5. Foto-, Werbe- und Informationsträger innerhalb eines transparenten Hohlkörpers nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaumstoffkörper (5) sich in einer zuvor ebenfalls in den Hohlkörper verbrachten, umlaufend geschlossenen und an der Ober- und Unterseite geöffneten Fotohülle (4b-d) befindet und diese expandiert.

6. Foto-, Werbe- und Informationsträger innerhalb eines transparenten Hohlkörpers nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaumstoffkörper (5) innerhalb der Fotohülle den oberen und unteren Abschluss dieser Fotohülle (4b-d) bildet, so dass aus dieser Fotohülle optisch ein geschlossener, dreidimensionaler Foto- Werbe und Informationsträger entsteht.

7. Foto-, Werbe- und Informationsträger innerhalb eines transparenten Hohlkörpers nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die den Schaumstoffkörper (5) umgebene Fotohülle (4b-d) aus fototechnisch bedruckbarem und verformbarem Material, wie Papier, Folie, Textilstoff besteht. Vornehmlich besteht die Fotohülle aus Fotopapier.

8. Foto-, Werbe- und Informationsträger innerhalb eines transparenten Hohlkörpers nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Expansionskörper (Schaumstoffkörper) und die Fotohülle aufeinander abgestimmte geometrische Formen (Quader, Prisma, Zylinder) haben.

9. Foto-, Werbe- und Informationsträger innerhalb eines transparenten Hohlkörpers nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Fotohülle (4), je nach Wahl der geometrischen Form entweder einflächig umlaufend (Zylinder) (Figur 4), zweiflächig (Figur 1), dreiflächig (Figur 3) oder vierflächig (Figur 2) ausgeprägt ist und zu einer horizontal umlaufend geschlossenen Hülle verbunden ist.

10. Foto-, Werbe- und Informationsträger innerhalb eines transparenten Hohlkörpers nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Fotohülle nach oben und unten offen ausgestaltet ist.

11. Foto-, Werbe- und Informationsträger innerhalb eines transparenten Hohlkörpers nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Fotohülle nach Wunsch mit Fotografie, Text oder Grafik versehen ist.

12. Foto-, Werbe- und Informationsträger innerhalb eines transparenten Hohlkörpers nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die den Schaumstoffkörper (5) umgebende Fotohülle (4) die gleiche dreidimensionale Form (Quader, Prisma, Zylinder) aufweist, aber in den Abmessungen etwas geringer bemessen ist, als der Schaumstoftkörper selbst, sodass dieser sich unter Spannung innerhalb der Fotohülle befindet und ihr mit seinem Expansionsdruck die gewünschte Form verleiht.

13. Foto-, Werbe- und Informationsträger innerhalb eines transparenten Hohlkörpers nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Volumen des Schaumstoffkörpers (5) und die Flächengröße (4) der Fotohülle sich am Durchmesser der Christbaumkugel orientieren, um jeweils eine maximale Ausnutzung des Kugelvolumens zu erreichen.

14. Foto-, Werbe- und Informationsträger innerhalb eines transparenten Hohlkörpers nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass im Zentrum der Oberseite des Schaumstoffkδrpers (5) ein feiner Faden (6) befestigt ist, dessen Ende durch die Kugelöffhung (2) mit dem Kugelaufhänger (3) verbunden ist, so dass der SchaumstofBcörper samt Fotohülle (4) ausgerichtet, und in aufrechter Position fixiert werden kann.

15. Foto-, Werbe- und Informationsträger innerhalb eines transparenten Hohlkörpers nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Fadenende (6) nicht einfach an dem Kugelaufhänger (3) befestigt, sondern mit dem sich drehenden Zentrum eines kleinen Analoguhrwerks verbunden wird, welches sich bäuchlings unter dem Kugelhütchen (3) des Aufhänger befindet. Dieses hat zur Folge, dass sich der Faden (6) und damit die gesamte an ihm aufgehängte Figur innerhalb der Kugel zu drehen beginnt. In diesem Zusammenhang wird das Volumen des Schaumstoffkörpers und der ihn umgebenden Fotohülle so gewählt, dass eine problemlose Rotation innerhalb der Kugel möglich ist.

16. Foto-, Werbe- und Informationsträger innerhalb eines transparenten Hohlkörpers nach Anspruch 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Klammerdraht (3b) der Kugelaufhängung (3b) vornehmlich aus Metall, nämlich Federdraht oder einem Kunststoff mit vergleichbaren Eigenschaften (federnd) besteht.

17. Foto-, Werbe- und Informationsträger innerhalb eines transparenten Hohlkörpers nach Anspruch 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaumstoffkörper (S) in seiner vertikalen Ausdehnung über die Oberkante der Fotohülle (4) hinausgeht, und bis an die Enden des Klammerdrahtes (3b) des Kugelaufhängers (3) stößt (7), so dass er von diesen in seiner aufrechten Position fixiert wird. (Figur 8)

18. Foto-, Werbe- und Informationsträger innerhalb eines transparenten Hohlkörpers nach Anspruch 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Klammerdraht (3b) des Kugelaufhängers (3) verlängert ausgeprägt ist und mit seinen beiden Enden bis mindestens zur Oberfläche des Schaumstoflkörpers (5) reicht und dieser dadurch samt Fotohülle sicher in einer aufrechten Position fixiert wird.

19. Foto-, Werbe- und Informationsträger innerhalb eines transparenten Hohlkörpers nach Anspruch 1,2,3,8,9,10 u. 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Klammerdraht (3b) des Kugelaufhängers (3) zur Entfaltung einer Fotohülle in der Kugel verlängert ausgeprägt ist,

und seine Drahtenden in der Kugel und innerhalb der Fotohülle, bis zur Unterkante dieser Fotohülle reichen.

20. Foto-, Werbe- und Informationsträger innerhalb eines transparenten Hohlkörpers nach Anspruch 1,2,3,8,9,10,11, u. 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Biegung der verlängerten Drähte synchron zu der Form der Aussenränder der zu haltenden Fotohülle verläuft.

21. Foto-, Werbe- und Informationsträger innerhalb eines transparenten Hohlkörpers nach Anspruch 1,2,3,8,9,10,11, 19 u. 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannkraft der federnden Drähte (3b) nicht nur innerhalb der Fotohülle (4) ihre Begrenzung erfahrt, sondern auch am unteren Rand der Kugelöffhung (2) eine Verbindung mit der Kugel bewirkt.

22. Foto-, Werbe- und Informationsträger innerhalb eines transparenten Hohlkörpers nach Anspruch 1,2,3,8,9,10,1 l,19,20,u. 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Drahtenden des Klammerdrahtes (3b) an ihren äußeren Spitzen eine Biegung erhalten, die vom zu haltenden Objekt (Fotohülle) abgeneigt ist.

23. Foto-, Werbe- und Informationsträger innerhalb eines transparenten Hohlkörpers nach Anspruch 1,2,3,8,9,10,11,19,20,21 u. 22, dadurch gekennzeichnet, dass bei dreidimensionalen Fotohüllen Klammerdrähte mit mehr als 2 Drahtenden zum Einsatz kommen und in die Kugelhütchen eine entsprechende Anzahl von Führungsschlitzen eingebracht werden.

24. Foto-, Werbe- und Informationsträger innerhalb eines transparenten Hohlkörpers nach Anspruch 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Wahl einer aufwendigen geometrischen Form der Fotohülle und des Schaumstoff körpers, resp. entsprechender Klammerdrähte und Kugelhütchen, Werbeflächen mit 5, 6, 7 und 8 Flächen gebildet werden können.

25. Foto-, Werbe- und Informationsträger innerhalb eines transparenten Hohlkörpers nach Anspruch 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper aus transparentem Kunststoff oder Glas besteht.

26. Foto-, Werbe- und Informationsträger innerhalb eines transparenten Hohlkörpers nach Anspruch 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass der transparente Hohlkörper rund, herzförmig, sternförmig, oval, kastenförmig, zylinderförmig, glockenförmig, zapfenförmig oder in der Form eines Christbaumes gestaltet ist.

27. Foto-, Werbe- und Informationsträger innerhalb eines transparenten Hohlkörpers nach Anspruch 1,2,3,8,9,10,113,21,22,23,24 u. 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschlitze in den Kugelhütchen synchron zu den Winkern der dreidimensionalen Fotohülle positioniert werden.

28. Foto-, Werbe- und Informationsträger innerhalb eines transparenten Hohlkörpers nach Anspruch 4,5,6,7,8,12,13,14 u. 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Expansionskörper, entsprechend der Farbgebung der Fotohülle ebenfalls farblich gestaltet, vornehmlich lackiert ist.

29. Verfahren zur Fertigung eines Foto-, Werbe- und Informationsträgers innerhalb eines transparenten Hohlkörpers nach Anspruch 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst eine dreidimensionale Fotohülle (Figuren 2-4) ausserhalb des Hohlkörpers in ihre gewünschte Form gefaltet und zu einer umlaufenden Hülle verbunden wird. Diese Verbindung erfolgt

vorzugsweise durch Verklebung oder Laminierung. Danach wird die Fotohülle durch Zusammenrollen komprimiert und durch die Kugelöfrhung in die Kugel (1) verbracht. Vorzugsweise wird die Fotohülle über einen glattflächigen Rundstab mit einem Durchmesser von mindestens 1,2cm zusammengerollt und über diesen in die Kugelöfrhung eingeführt, um zu verhindern, dass die Wicklung zu eng ist und die Fotoflächen beschädigt werden. Innerhalb der Kugel (1) wird die Fotohülle (4b-d) mit ihrer oberen öffnung zur Kugelöfmung (2) ausgerichtet. Mittels einer Pinzette wird die Fotohülle (4b-d) bereits etwas geöffnet und für die Aufnahme des Expansionskörpers vorbereitet Mit Hilfe einer trichterförmigen Vorrichtung wird ein Schaumstoffkörper (5) über die öffnung des Hohlkörpers direkt in das Zentrum der Fotohülle verbracht Der sich nun ebenfalls in der Kugel (1) befindende Schaumstoffkörper (5) dehnt sich dort wieder aus, und entfaltet die ihn umgebende Fotohülle. Durch das Aufsetzen des Kugelaufhängers wird der Werbekörper mittels der an ihn hereinreichenden Klammerdrähte aufrecht innerhalb der Kugel fixiert.

30. Verfahren zur Fertigung eines zweidimensionalen Foto-, Werbe- und Informationsträgers innerhalb eines transparenten Hohlkörpers nach Anspruch 1,2,3,8,9,10,11, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweidimensionale Fotohülle ausserhalb der Kugel in ihre gewünschte Form gefaltet und zu einer flachen umlaufenden Hülle verbunden wird. Diese Verbindung erfolgt vorzugsweise durch Verklebung oder Laminierung. Dann wird die Fotohülle (4a) durch Zusammenrollen komprimiert und durch die Kugelöfmung (2) in die Kugel (1) verbracht. Vorzugsweise wird die Fotohülle über einen glattflächigen Rundstab mit einem Durchmesser von mindestens 1,2cm zusammengerollt und über diesen in die Kugelöfmung eingeführt, um zu verhindern, dass die Wicklung zu eng ist und die Fotoflächen beschädigt werden. Innerhalb der Kugel (1) wird die Fotohülle 0 mit ihrer oberen öffnung zur Kugelöfmung (2) ausgerichtet. Die verlängerten, und in der Form der Fotohülle angepassten Klammerdrähte werden durch die Kugelöfrhung direkt in die Fotohülle eingeführt. Durch Loslassen der Klammerdrähte der Kugelaufhängung entspannen sich diese und verklemmen sich sowohl in der Kugelöfrhung als auch in der Fotohülle. Die Fotohülle wird dabei in der Kugel zu einem Transparent aufgespannt und durch die Spannung der Klammerdrähte straff in der Position gehalten.

31. Verfahren zur Fertigung eines dreidimensionalen Foto-, Werbe- und Informationsträgers innerhalb eines transparenten Hohlkörpers nach Anspruch

1,2,3,8,9,10,11,16,19,20,21,22,23,24,25, 26 u. 27, dadurch gekennzeichnet, dass eine dreidimensionale Fotohülle ausserhalb der Kugel in ihre gewünschte Form gefaltet und zu einer dreidimensional umlaufenden Hülle verbunden wird. Diese Verbindung erfolgt vorzugsweise durch Verklebung oder Laminierung. Dann wird die Fotohülle durch Zusammenrollen komprimiert und durch die Kugelöfmung (2) in die Kugel (1) verbracht. Vorzugsweise wird die Fotohülle über einen glattflächigen Rundstab mit einem Durchmesser von mindestens 1,2cm zusammengerollt und über diesen in die Kugelöfmung eingeführt, um zu verhindern, dass die Wicklung zu eng ist und die Fotoflächen beschädigt werden. Innerhalb der Kugel (1) wird die Fotohülle (4b-d) mit ihrer oberen öffnung zur Kugelöfmung (2) ausgerichtet. Die verlängerten, und in Form und Anzahl an die Gestalt und Abmessung der Fotohülle angepassten Klammerdrähte werden durch die Kugelöfrhung direkt in die Fotohülle eingeführt. Dabei werden die Klammerdrähte durch die synchron zur Gestalt der Fotohülle eingebrachten Führungsschlitze auf dem Kugelhütchen entsprechend ausgerichtet. Durch Loslassen der Klammerdrähte der Kugelaufhängung entspannen sich diese und verklemmen sich sowohl in der Kugelöfrhung als auch in der Fotohülle. Die Fotohülle wird dabei in der Kugel zu einem dreidimensionalen Objekt (wie vorher ausserhalb der Kugel vorbereitet) aufgespreizt und durch die Spannung der einzelnen Klammerdrähte straff in der Position gehalten.

Description:

Beschreibung:

Foto-, Werbe- und Informationsträger innerhalb eines transparenten Hohlkörpers, sowie ein Verfahren zu dessen Fertigung.

In der weiteren Beschreibung ist der bevorzugte Hohlkörper nach Anspruch 1 eine transparente Christbaumkugel.

Christbaumkugeln aus Kunststoff oder Glas erfüllen gemeinhin den Zweck der Dekoration. In der gewerblichen Dekoration wird diese Bestimmung seit einigen Jahren mit einer Infoπnations- und Werbefunktion kombiniert. Zu diesem Zweck werden Motive, Logos, Texte und einfache Abbildungen auf die Außenfläche von farbig lackierten Kugeln aufgedruckt. Diese Christbaumkugeln werden auf dem Markt in jüngster Zeit als sog. Logokugeln angeboten.

Aufgrund der allseitigen Krümmung der Kugel, bieten die dafür zur Verfügung stehenden Druckmethoden (insb. das Tampondruckverfahren) allerdings nur ein Druckergebnis von begrenzter Flächenausdehnung und begrenzter Farbvielfalt. Die Aussenhülle einer Christbaumkugel in Fotoqualität zu bedrucken ist bisher nicht möglich. Darüber hinaus fallen beim Tampondruckverfahren nicht unerhebliche Vorkosten an (Klischeekosten, Kosten für die Ausrichtung der Druckmaschinen).

Eine weitere bekannte Methode, die Aussenhülle der Christbaumkugel als Werbe- oder Informationsträger zu modifizieren, ist die Lasergravur. Mittels dieser Methode wird eine Grafik oder ein Schriftzug in die Aussenhülle der Christbaumkugel gebrannt. Durch dieses Verfahren kann aber ebenfalls keine Farbvielfalt bzgl. des wiederzugebenden Motivs realisiert werden.

Darüber hinaus lässt die Lasergravur, ebenso wie das Tampondruckverfahren, bei einmaligem Einsatz keine Rundumbedruckung der Christbaumkugel zu. Es sind jeweils mehrere Arbeitsgänge erforderlich, um die Kugel von allen Seiten mit einem Motiv zu versehen. Dieses ist allerdings sehr zeit- und damit kostenintensiv.

Einzig mit Handmalerei können bisher größere, und farblich mannigfaltigere Motive und Bilder auf der Aussenfläche einer Christbaumkugel dargestellt werden, die eine Rundumsicht ermöglichen. Fotoqualität ist bei dieser Methode allerdings nur unter großem Zeit- und überdurchschnittlichem Kostenaufwand sowie hohen Anforderungen an den Künstler erreichbar, und somit wirtschaftlich uninteressant.

Desweiteren wird der Innenraum von transparenten Christbaumkugeln für die Wiedergabe personifizierbarer Motive genutzt. Hierfür werden jeweils zweidimensionale, individuell gestaltbare Flächen in die Christbaumkugeln verbracht. Entsprechende Ausfuhrungen werden in folgenden Patentschriften dokumentiert:

US - Patent Number: 6,022,437 US - Patent Number: 4,996,087 US - Patent Number: 6,399,167 Bl US - Patent Number: 6,217,956 Bl

Bei den v.g. Erfindungen werden zweidimensionale Motive in die Christbaumkugel verbracht. Auf unterschiedliche Weise werden die Objekte in der Kugel positioniert. In Erfindung 6,022,437 wird ein Motiv gegen die Innenfläche der Kugel geklebt.

Die jeweils verwendbaren Motive sind zwar fotografisch gestaltbar, weisen aber ebenfalls das Problem auf, dass sie nicht von allen Seiten sichtbar sind. Ausserdem werden sowohl an die Ausgestaltung der Kugeln als auch an die Beschaffenheit des Papiers/Folie besondere Anforderungen gestellt, um ein Foto innerhalb einer Christbaumkugel zu entfalten, zu positionieren und zu fixieren.

Sofern diesbezüglich, wie in US - Patent Number 6,399,167, Anforderungen an die konkreten Abmessungen einer Christbaumkugel gestellt werden, ist eine Verwendung von mundgeblasenen und nahtlosen Glaskugeln bereits ausgeschlossen.

Ein grundsätzliches Problem, welches einer optisch ansprechenden und effektiven Nutzung des Innenraumes, insbesondere einer nahtlosen Christbaumkugel entgegen steht, ist die relativ kleine öffnung.

Eine herkömmliche Glas- Christbaumkugel besitzt herstellungsbedingt und zur Aufnahme einer Aufhängung, eine öffnung mit einem Durchmesser von 0,5 - 2,5cm.

Die Größe der jeweiligen Kugelδffhung ist im Verhältnis zum Kugeldurchmesser regelmäßig sehr klein, da im Ergebnis ein optisch stimmiges, dekoratives Erscheinungsbild erreicht werden muss.

Insofern gibt eine relativ kleine öffnung den Weg zu einem großen Innenraum frei.

Durch diese öffnung kann eine Christbaumkugel mit Kleinteilen, wie Glitzersternen, Lametta oder Minifiguren bestückt und dekoriert werden. Dieses wird auch bereits praktiziert.

Die öffnung einer Christbaumkugel reicht aber nicht aus, um in ihrem Innenraum größere, die Kugel weitgehend ausfüllende, dreidimensionale Objekte zu platzieren.

Der Anspruch dieser Erfindung ist es, eine Christbaumkugel zu einem Objekt für die Präsentation von Informationen, insbesondere von Werbetexten, grafischen und/oder sogar persönlichen, fotografischen Darstellungen, auszugestalten. Die jeweilige Darstellung von Foto/Grafik/Text muss dabei auch bei einer sich horizontal drehenden Christbaumkugel rundum zu sehen sein. Zu diesem Zweck soll der Innenraum einer transparenten, vornehmlich geblasenen, also nahtlosen Glas- Christbaumkugel genutzt werden.

Aufgabe der Erfindung ist es somit, vornehmlich dreidimensionale Träger von Informationen, insbesondere Werbetexte, grafische und/oder fotografische Darstellungen, durch eine verhältnismäßig kleine öffnung, in einen transparenten Hohlkörper zu verbringen, dort weitgehend raumausfüllend auszubreiten bzw. zu entfalten, in Position zu bringen und in dieser Position zu fixieren. Die optische Ausstrahlung der Christbaumkugel muss dabei weihnachtlich und dekorativ bleiben.

Der Innenraum dieser transparenten Christbaumkugel wird zu diesem Zweck wie nachfolgend geschildert ausgestaltet:

Im ersten Schritt wird die zu transportierende Information/Werbung/Grafik/Foto auf ein geeignetes Medium (Papier, Fotokarton, Stoff, Folie) gebracht. In der weiteren Beschreibung wird Fotopapier als bevorzugtes Medium verwendet.

Im nächsten Schritt wird das bedruckte Fotopapier durch Faltung und/oder Verklebung in die gewünschte, später in der Kugel sichtbare Form gebracht.

Es handelt sich hierbei jeweils um nach oben und unten geöflhete Hüllen (im weiteren als

Fotohülle (4a-d) bezeichnet), welche umlaufend, vornehmlich durch Verklebung geschlossen sind. Die Figuren 1 bis 4 zeigen verschiedene bevorzugte Möglichkeiten der diesbezüglichen

Formgestaltung.

Die Gestaltung einer Fotohülle (4a-d) in Form und Aussehen, muss jeweils der endgültigen

Form entsprechend vorbereitet werden. Diese ergibt sich i.d.R. aus den Ansprüchen der zu verwendenden Grafik/Foto/Text/Werbung.

So muss jeder Teil einer Abbildung/Grafik auf dem sich später in der Kugel (1) befindlichen

Körper eine sinnvolle Anordnung finden.

Eine fertig vorbereitete Fotohülle (4a-d) beschreibt jeweils die äusseren Abmessungen des sich später in der Christbaumkugel befindenden mehrdimensionalen Körpers. Die

Abmessungen der Fotohülle (4a-d) dürfen also die Innenmasse der Christbaumkugel nicht überschreiten.

In der vorangegangenen Beschreibung wird Fotopapier/Fotokarton als Basismaterial verwendet. Dieses Fotopapier/Fotokarton kann aber auch durch andere, bedruckbare oder fototechnisch gestaltbare, und gleichzeitig verformbare Materialien ausgetauscht werden. Insbesondere können diesbezüglich bedruckbare Folien und bedruckbare Textilien verwendet werden.

Im weiteren Verlauf wird eine bevorzugte Fotohülle (4a-d), wie sie in den Figuren 1 - 4 dargestellt werden, in die Kugel (1) verbracht. Die Fotohülle wird zu diesem Zweck schonend zusammengerollt, und durch die öffnung (2) in das Kugelinnere geschoben. Die öffnung (2) der Kugel sollte bevorzugt einen Durchmesser von 1,5 - 3,5cm haben. Da ein Foto bei einem zu engen Zusammenrollen beschädigt wird, wird die vorgefaltete Fotohülle (4a-d) bevorzugt über einen glattflächigen Rundstab mit einem Durchmesser von mindestens 1,2cm gerollt. Alternativ kann hierfür auch ein Kugelschreiber verwendet werden. Diese Methode verhindert eine zu enge Aufrollung und damit eine bleibende Beschädigung der fotografischen Abbildung.

Figur 5 zeigt beispielhaft eine Fotohülle (4d) in Form eines Zylinders kurz nach der ι

Verbringung in das Kugelinnere. Durch das vorherige Zusammenrollen ist die Fotohülle (der

Zylinder) zunächst nicht mehr in der gewünschten Form.

Um diesen Zylinder innerhalb der Kugel (1) zu entfalten, wird bevorzugt wie folgt verfahren:

Zunächst wird die Fotohülle (4d) innerhalb der Kugel (1) mittels z.B. einer Pinzette in

Position gebracht und etwas geöffnet.

Die obere öffnung der Fotohülle wird nun zur Kugelδffhung (2) ausgerichtet.

Im nächsten Schritt wird ein Schaumstoffkörper (5), welcher der Form der in der Kugel bereits befindlichen Fotohülle (hier: Zylinder) entspricht, ebenfalls in die Kugel (1) verbracht

Der Schaumstoffkörper (5) wird bei diesem Vorgang direkt in die bereits zuvor in die Kugel

( 1 ) verbrachte, und ausgerichtete Fotohülle (4d) eingeführt.

In einem bevorzugten Verfahren, wird der Schaumstoffkörper (5) durch eine trichterförmige

Vorrichtung direkt in das Zentrum der Fotohülle verbracht. Hierdurch wird die

Ausdehnungskraft des Schaumstoffkörpers an der Kugelöffhung (2) vermieden. Dieses ist insbesondere bei der Verwendung von Glaskugeln vorteilhaft. Zudem kann der

Schaumstoffkörper (5) mittels einer trichterartigen Vorrichtung gezielter und schneller komprimiert und in die Fotohülle verbracht werden.

Der Schaumstoffkörper (5), welcher sich im Kugelinneren wieder auszudehnen beginnt, hat etwas größere Abmessungen als die Fotohülle (4d). Besagter Schaumstoffkörper findet somit in der engeren Fotohülle (4d) seine räumliche Begrenzung und verleiht dieser seine eigene

Form.

M.a.W. : Der Schaumstofϊkörper (5) wird durch die engere Fotohülle (4d) in seiner Ausdehnung begrenzt. Der Ausdehnungsdruck des Schaumstoffkörpers (5) bringt seinerseits die Fotohülle (4d) in die gewünschte Form (Figur 6).

Die durch den Expansionsprozess entstehende Gesamtfigur (hier: Zylinder) ist derart dimensioniert, dass sie im ausgedehnten Zustand ziemlich genau in die zu bestückende Kugel passt und deren Volumen grösstmöglich nutzt.

Um das Objekt (5) in der Kugel in seine richtige, aufrechte Position zu bringen und es dort zu fixieren, kommen nachfolgende Ausprägungen der Erfindung zur Anwendung: Eine klassische Kugelaufhängung (3) aus Metall wie sie in Figur 7 gezeigt wird, besteht aus einem sog. Kugelhütchen (3a) und einem aus Federdraht gebogenen Klammerdraht (3b). Die Länge dieses Drahtes (in der bevorzugten Ausprägung aus Metall) ist bei einer handelsüblichen Christbaumkugell jeweils so bemessen, dass seine beiden Enden nur bis kurz unterhalb der Kugelöfmung in den Innenraum der Christbaumkugel hineinragen. Die Drahtenden sorgen durch Ihre zurückfedernde Eigenschaft dafür, dass sich die Aufhängung im Innenraum der Kugel verspannt. Der notwendige Halt ist hiermit gegeben. Neben einem zusätzlichen Dekoeffekt, der sich aus dem Design des Aufhängers ergibt, erfüllt dieser keine weiteren Aufgaben.

Mittels eines derartigen handelsüblichen Kugelaufhängers (3), wird die Kügelöffhung (2) wieder verschlossen. In einer Ausprägung wird der Schaumstofϊkörper (5) in seiner vertikalen Ausdehnung so gewählt, dass dieser bereits die Drahtenden des Klammerdrahtes (3b) des Kugelaufhängers (3) berührt (7) und so samt Fotohülle (4d) von diesen fixiert wird (Figur 8). Bei dieser Ausprägung ragt der Schaumstofϊkörper über den oberen Rand der Fotohülle (4d) hinaus.

In einer weiteren bevorzugten Ausprägung werden die Drahtenden des Klammerdrahtes (3b) des Kugelaufhängers (3) um wenige Millimeter verlängert, so dass diese auf der Oberfläche des Schaumstoffkörpers (5) aufliegen, oder sogar wenige Millimeter in diese eindringen. Auf diese Weise wird der Schaumstoffkörper (5) und gleichzeitig die ihn umgebende Fotohülle (4d) innerhalb der Kugel fixiert.

Eine weitere Ausprägung, um den Werbekorpus in der Kugel zu fixieren ist folgende: Bevor man den jeweiligen Schaumstoffkörper (5) in die Kugel verbringt, wird ein Faden senkrecht durch das Zentrum seines Körpers gezogen, und am unteren Ende bündig abgeschnitten, bzw. in einer bevorzugten Ausprägung am unteren Ende vernäht. An der Oberseite bleibt ein Fadenende (6) von mehreren Zentimetern Länge erhalten. Dieses Fadenende (6) wird nicht in das Kugelinnere verbracht, sondern verbleibt durch die öffnung der Kugel im Außenbereich (Figur 9). Durch leichten Zug an diesem Faden, kann man den Schaumstoffkörper und gleichzeitig die ihn umgebene Fotohülle justieren. Wenn man die Kugel (1) anschließend wieder mit einem Kugelaufhänger (3) verschließt, wird das Fadenende (6) mit diesem verbunden. Auf diese Weise verbleibt der in die Kugel verbrachte Körper transportsicher in der gewünschten Position (Figur 10).

Alle vorgenannten Ausführungen der Erfindung betreffen die Ausdehnung (Entfaltung), Positionierung und Fixierung von dreidimensionalen Werbekörpern innerhalb eines Hohlkörpers, vornehmlich in einer Christbaumkugel.

Ein zweidimensionales Objekt, z.B. ein beidseitig bedrucktes Foto, also eine flache Fotohülle, wie in Figur 1 gezeigt, kann durch die bisher dargestellten Möglichkeiten aber nicht in die gewünschte Form gebracht, und in Position gehalten werden.

Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es somit, mit möglichst geringem Aufwand und Kosten, eine zweidimensionale Werbe- und Informationsfläche innerhalb der Christbaumkugel zu entfalten, in dieser ausgebreiteten Form zu halten und deren Position zu fixieren.

Eine bevorzugte Ausprägung der Erfindung betrifft eine Ausgestaltung der Aufhängung einer Christbaumkugel, welche es ermöglicht, eine in die Kugel verbrachte, insbesondere flache Werbefläche/ Informationsfläche zu entfalten, in eine bestimmte Position zu bringen und in dieser zu halten.

Erreicht wird dieses durch eine Modifikation des Klammerdrahtes (3b) der Aufhängevorrichtung für die Christbaumkugel. In einer bevorzugten Ausprägung soll dieser Klammerdraht nicht nur die Aufhängung im oberen Bereich der Kugel (1) verklemmen, sondern bis mindestens auf Höhe der Kugelmitte in diese hineinreichen (Figur 11). Diese im Verhältnis zum Kugeldurchmesser längere Ausgestaltung der beiden Drahtenden des metallenen Klammerdrahtes (3b) macht es möglich, innerhalb der Kugel das gewünschte „Transparent", also die Werbefläche (Fotohülle (4a)) aufzuspannen.

Im Rahmen der Erfindung wird diesbezüglich wie folgt verfahren: Zwei gegenüberliegende Werbeflächen, z.B. Fotos, werden an den vertikalen Außenseiten miteinander fest verbunden, vornehmlich verklebt. Im dazwischen liegenden Raum wird keine Verbindung hergestellt. Es entsteht die in Figur 1 dargestellte nach oben und unten offene, zweidimensionale Fotohülle (4a). In dieser Form wird die Werbefläche, wie bereits beschrieben zusammengerollt und durch die Kugelöffhung in die Christbaumkugel verbracht.

Um diesen Werbeträger zu entfalten und in eine senkrechte Position zu bringen, kann kein Schaumstoffkörper (5) verwendet werden, da das Werbeobjekt (4a) in diesem Fall zweidimensional, also flach bleiben soll. Um dieser Anforderung gerecht zu werden, werden die gemäß der Erfindung lang ausgeprägten Drahtenden (3b) (bei der Ausführung aus Metall), innerhalb der Kugel (1) in die beschriebene Fotohülle (4a) eingeführt (Figur 12). Durch Loslassen des dabei zusammengedrückten Klammerdrahtes (3b) geht dieser in seine gespreizte Ausgangsposition zurück und verklemmt sich unterhalb der Kugelöffhung (2) bei gleichzeitiger Entfaltung der Fotohülle (4a) zu einem flachen Transparent (Figur 13). Die Spannung des Drahtes (3b) bewirkt, dass sich die Fotohülle (4a) vollständig und planeben ausbreitet. Da die beschriebene Werbe- und Informationsfläche vornehmlich aus Papier besteht, ist darauf zu achten, dass die Spannkraft der Drahtenden (3b) nicht zu hoch ist, damit das Papier lediglich unter Spannung gehalten, und nicht durchstoßen wird. Der Spreizwinkel des Drahtes (3b), also der Winkel der zwischen den beiden Drahtenden besteht, ist auf die Größe der Fotohülle (4a) und das verwendete Material (vornehmlich Papier/Fotokarton) abzustimmen.

Ausserdem ist darauf zu achten, dass die Spannkraft der Drahtenden (3b) nicht nur innerhalb der Fotohülle (4a) ihre Begrenzung erfahrt, sondern auch unterhalb der Kugelδfmung (2). Die Kugel würde bei ihrer Aufhängung ansonsten nur an der Fotohülle (4a) hängen. Unter dieser Berücksichtigung erhalten die Drahtenden des Klammerdrahtes (3b) an ihren äußeren Enden eine Biegung, die vom zu haltenden Objekt (Werbeträger) abgeneigt ist. Die Drahtspitze kann somit die Fotohülle (4a) nicht durchstechen.

Eine weitere bevorzugte Ausprägung sieht vor, dass die Form des Klammerdrahtes (3b) insgesamt der Form des zu haltenden Objektes, also der Fotohülle (4a) angepasst wird. Die Figuren 14 und 15 verdeutlichen, dass der Draht innerhalb der Fotohülle (4a) parallel zur Außenkante der Fotohülle (4a) verläuft. Die Druckkraft (Spannung) des Drahtes (3b) verteilt sich dadurch gleichmäßig am zu haltenden Objekt

Wenn die zweidimensionale Fotohülle (4a) beispielsweise rund ist, wird die Biegung des Drahtes im gleichen Maße vollzogen. So kann auch die runde (oder ovale) Werbefläche (4a) bis an Ihren äußersten Rand zuverlässig und genau aufgespannt, positioniert und gehalten werden (Figur 15).

Eine weitere Ausprägung der Erfindung betrifft die Entfaltung und Fixierung dreidimensionaler Fotohüllen (4) innerhalb der Kugel durch die verlängerten

Klammerdrahtenden (3b) der Kugelaufhängung (3).

Werden nicht nur 2 auseinanderspreizende Drahtenden in die Kugel (1) eingeführt, sondern 3 oder 4 derartige, so können auch dreidimensionale Fotohüllen (4b-c) im Innenraum der

Christbaumkugel entfaltet und in Position gehalten werden.

Die Figuren 16 und 17 verdeutlichen die auseinanderspreizende Wirkung der auf 3 bzw. 4

Drahtenden erweiterten Kugelaufhänger (3).

In ihrer bevorzugten Ausprägung sind die Enden der Klammerdrähte (3b) dabei ebenfalls so gebogen, dass sie innerhalb des Objektes (Fotohülle (4b-c)) parallel zum zu haltenden Objekt verlaufen (Figuren 18 und 19).

Damit die Klammerdrähte (3b) bei derartigen Konstellationen die korrekte Führung in die Kugel (1) erhalten, muss das Kugelhütchen (3a) der Christbaumkugel entsprechend modifiziert werden. Der klassische Aufhänger (3) für Christbaumkugeln weist im Kugelhütchen (3a) einen Schlitz (3c) auf (Figur 20). Dieses kann auch im Falle verlängerter Drahtenden so verbleiben, sofern nur ein flaches, zweidimensionales Objekt (4a) entfaltet werden muss. Erst wenn dreidimensionale Fotohüllen (4b-c) entfaltet und fixiert werden sollen, ist es erforderlich 3 oder mehr Drahtenden in die Kugel zu fuhren. Entsprechend muss die Anzahl der Führungsschlitze (3c) im Kugelhütchen angepasst werden (Figuren 21 und 22). Die Führungsschlitze (3c) sorgen dafür, dass die dreidimensionalen Fotohüllen (4b-c) im Inneren der Kugel im richtigen Winkel durch die Klammerdrähte (3b) erfasst und gehalten werden. Entsprechend der von oben betrachteten Form des Werbeträgers (der Fotohülle), müssen die Führungsschlitze (3c) winkelsynchron positioniert werden.

Beispiel (Figuren 23 und 24):

Wenn ein dreidimensionaler Quader (siehe auch Figuren 17 und 19) in der Kugel entfaltet und gehalten werden muss, so benötigt man lediglich 2 der verlängerten Klammerdrähte (3b) gemäß der vorgenannten Anforderung und ein Kugelhütchen (3a), welches gemäß der Ausprägung (Figur 22) modifiziert wurde. Durch die Modifikation (weitere Führungsschlitze (3c)) des Kugelhütchens, werden die 4 in die Kugel reichenden Drahtenden synchron zu den Ecken des Quaders geführt, positioniert und gehalten.

Die Art und Weise, wie die Drähte oberhalb der Kugelöffnung zusammengeführt, oder mit dem Hütchen verbunden werden, ist von untergeordneter Bedeutung. Entscheidend ist, dass durch die Drahtenden (3b) innerhalb der Kugel (1) eine auseinanderspreizende Wirkung entfaltet wird. Der Draht (3b) muss dementsprechend aus sog. Federdraht bestehen, der nach leichter Verbiegung wieder in seine Ausgangsfoπn zurückgeht. In einer weiteren Ausführung wird zur Herstellung des Klammerdrahtes (3b) auch ein Kunststoff mit vergleichbaren Eigenschaften verwendet.

Die mittels der vorgenannten Verfahren entstandene Werbe- und Informationskugel löst sowohl das geschilderte Kostenproblem, das Problem der mangelnden Farbvielfalt, als auch das Problem, dass eine Rundumpräsentation von Informationen, Texten, Logos, Bildern und sogar Fotos mittels Christbaumkugeln bisher nicht möglich war.

Das mögliche, gewerbliche Einsatzgebiet einer derartigen Kugel erweitert sich gegenüber dem einer bisher bekannten, normalen Logokugel beträchtlich. Ebenso macht die Erfindung eine völlig individuelle Gestaltung des Weihnachtsschmucks sowohl in der privaten als auch gewerblichen Verwendung möglich.

Beispiele: (das durch die Erfindung entstandene Produkt wird im folgenden als „Fotokugel" bezeichnet) '

Fotokugeln als Werbegeschenk und/oder Kundenpräsent

Fotokugeln für Events und Veranstaltungen (mit Themenkugeln dekorierte Bäume) Fotokugeln mit Abbildungen der neuesten Produkte (Promotionkugeln) Fotokugeln mit Abbildungen von Sport- FUm- und Musikstars (Fankugeln) Fotokugeln mit persönlichen Fotos (Hochzeitskugeln, Taufkugeln...) Fotokugeln mit Bildern von Sehenswürdigkeiten (Souvenirkugeln)

Die Fotokugel eignet sich nicht nur als Baumschmuck, sondern auch als Solitärkugel im gewerblichen und privaten Bereich.

Daher wird nachfolgend noch eine besonders exklusive Variante angeführt. In dieser besonderen Ausprägung wird der Schaumstoßkörper (5) (inkl. Fotohülle (4b-d)) etwas geringer dimensioniert, als es das Kugelvolumen zulassen würde. Auf diese Weise wird durch die v.g. Aufhängung des Körpers an einem Faden (6), eine in der Kugel nahezu frei schwebende, resp. nur an einem Faden (6) hängende Konstruktion herbeigeführt (Figur 10). In dieser besonderen Ausprägung, wird das Fadenende (6) nicht einfach an dem Kugelaufhänger (3) oder Hütchen der Kugel (3a) befestigt, sondern mit dem sich drehenden Zentrum eines kleinen Analoguhrwerks verbunden, welches bäuchlings unter dem Kugelhütchen (3a) des Kugelaufhängers befestigt wird. Dieses hat zur Folge, dass sich der Faden (6) und damit die gesamte an ihm aufgehängte Figur innerhalb der Kugel zu drehen beginnt. Diese Konstruktion ist bewegungsempfindlich und macht nur Sinn bei einer stationären Verwendung der Kugel.

Beispiel: Eine Fotokugel mit 12 Zentimetern Durchmesser, die als Dekokugel fest auf einem dafür angefertigten Sockel steht, oder an einem dafür angefertigten Gestell hängt In ihrem Inneren befindet sich ein Schaumstoffquader (5) in einer Fotohülle, der auch in eine Kugel mit 10cm Durchmesser passen würde. Dieser Quader hängt frei an dem beschriebenen Laufwerk (Uhrwerk) und wird von ihm innerhalb der Kugel um seine eigene Achse gedreht. Auf der den Quader umgebenden Fotohülle sind 4 ausgewählte Fotos, welche sich nun in dem vom Uhrlaufwerk vorgegebenen Rhythmus am Betrachter vorbei bewegen.

Es zeigen:

Figur 1:

Eine flach ausgeprägte Fotohülle (4a). Es handelt sich hierbei um 2 flächen- und formgleiche Fotopapiere (hier: rund), welche rücklings gegeneinander gelegt, und an den seitlichen Außenrändern verklebt werden. Die entstandene Fotohülle ist rundum geschlossen, und nach oben und unten geöffnet Möglich sind diesbzgl. nicht nur runde, sondern auch rechteckige und alle sonstigen, denkbaren Grundformen.

Figur 2:

Eine dreidimensionale Fotohülle (4b) in Form eines Quaders. Das Fotopapier wird hierfür 3- fach gefaltet und an den Enden verklebt, so dass die hier gezeigte, seitlich umlaufend geschlossene und nach oben und unten geöffnete Fotohülle entsteht.

Figur 3:

Eine dreidimensionale Fotohülle (4c) in Form eines Prismas. Das Fotopapier wird hierfür 2- fach gefaltet und an den Enden verklebt, so dass die hier gezeigte, seitlich umlaufend geschlossene und nach oben und unten geöffnete Fotohülle entsteht.

Figur 4:

Eine dreidimensionale Fotohülle (4d) in Form eines Zylinders. Das Fotopapier wird hierfür ohne Faltung umgelegt und an den Enden verklebt, so dass die hier gezeigte, seitlich umlaufend geschlossene und nach oben und unten geöffnete Fotohülle entsteht.

Figur 5:

Eine durch die öffnung (2) einer Christbaumkugel in deren Innenraum (1) verbrachte

Fotohülle (4d).

Figur 6:

Ein durch die Kugelöffhung (2) in die Kugel (1) und in die Fotohülle (4d) verbrachter

Schaumstoffkörper (5).

Figur 7:

Bestandteile einer handelsüblichen Kugelaufhängung (3) aus Metall

Figur 8:

Schaumstoff körper (5) der über die ihn umgebene Fotohülle (4d) hinausgeht, und durch die

Enden des Klammerdrahtes (3b) der Kugelaufhängung stabilisiert wird

Figur 9:

Einen Schaumstoffkδrper (5) an dem ein Faden (6) befestigt ist, über den das Objekt in der

Kugel positioniert und fixiert wird.

Figur 10:

Einen Schaumstoffkörper (5) mit umgebender Fotohülle (4d) und befestigtem Faden (6) in einer Kugel.

Figur 11 :

Einen Kugelaufhänger (3) mit verlängerten Drahtenden (3b).

Figur 12:

Einen Kugelaufhänger (3) mit verlängerten Drahtenden (3b) im Verhältnis zu einer zweidimensionalen Fotohülle (4a).

Figur 13:

Einen Kugelaufhänger (3) mit verlängerten Drahtenden (3b), welcher eine zweidimensionale

Fotohülle (4a) innerhalb einer Kugel (1) entfaltet, positioniert und fixiert.

Figur 14: .

Einen Kugelaufhänger (3) mit verlängerten und synchron zu einer zweidimensionalen, eckigen Fotohülle (4a) gebogenen Drahtenden (3b).

Figur 15:

Einen Kugelaufhänger (3) mit verlängerten und synchron zu einer zweidimensionalen, runden

Fotohülle (4a) gebogenen Drahtenden (3b).

Figur 16:

Einen Kugelaufhänger (3) mit verlängerten Drahtenden (3b), welcher eine dreidimensionale

Fotohülle (4c) in Form eines Prismas innerhalb einer Kugel (1) entfaltet, positioniert und fixiert.

Figur 17:

Einen Kugelaufhänger (3) mit verlängerten Drahtenden (3b), welcher eine dreidimensionale

Fotohülle (4b) in Form eines Quaders innerhalb einer Kugel (1) entfaltet, positioniert und fixiert.

Figur 18:

Einen Kugelaufhänger (3) mit verlängerten und synchron zu einer dreidimensionalen, prismaformigen Fotohülle (4c) gebogenen Drahtenden (3b), und einem zusätzlichen

Drahtende.

Figur 19:

Einen Kugelaufhänger (3) mit verlängerten und synchron zu einer dreidimensionalen, quaderförmigen Fotohülle (4c) gebogenen Drahtenden (3b), und 2 zusätzlichen Drahtenden.

Figur 20:

Draufsicht und Seitenansicht eines handelsübliches Kugelhütchens.

Figur 21:

Draufsicht und Seitenansicht eines modifizierten Kugelhütchens.

Figur 22:

Draufsicht und Seitenansicht eines modifizierten Kugelhütchens.

Figur 23:

Führung der verlängerten und ergänzten Drahtenden (3b) durch die modifizierten Kugelhütchen (3a), zwecks Entfaltung und Positionierung von dreidimensionalen Fotohüllen in einer Kugel (1).

Figur 24:

Dreidimensionale Fotohülle (4c), gehalten durch eine modifizierte Kugelaufhängung (3).