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Patent Searching and Data


Title:
SUPPORT FOR SHIP HATCHWAY COVERS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1994/029163
Kind Code:
A1
Abstract:
In a support for ship hatchway covers, a supporting rod (9) is arranged between the bearing block (3) secured to the coaming plate (1) and the supporting block (4) secured to the hatchway cover (5). The supporting rod (9) transmits on the one hand the vertical forces which result from the inherent weight of the cover (5) and from any deck cargo, and on the other hand, by lateral deflection, allows the supporting block to move sideways in relation to the bearing block (3). This lateral deflection is made possible by an elastically flexible support rod (9) or by movably mounting the supporting rod on both the bearing block and the supporting block.

Inventors:
GLOECKNER VOLKER (DE)
KLOESS PETER (DE)
Application Number:
PCT/EP1994/001674
Publication Date:
December 22, 1994
Filing Date:
May 25, 1994
Export Citation:
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Assignee:
MACOR MARINE SYSTEMS (DE)
GLOECKNER VOLKER (DE)
KLOESS PETER (DE)
International Classes:
B63B19/12; B63B19/14; B63B19/26; (IPC1-7): B63B19/26; B63B19/14
Foreign References:
DE4206756A11993-09-09
FR1498848A1967-10-20
DE2605512A11977-08-18
GB990190A1965-04-28
EP0015118A11980-09-03
DE1506767A11971-04-15
FR2476586A11981-08-28
US1623427A1927-04-05
US1634267A1927-07-05
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Claims:
P A T E N T A N S P R Ü C H E
1. Auflager für einen Schiffslukendeckel (5) , dessen Um¬ fangsrand jedenfalls teilweise im Schiffsbetrieb begrenz¬ te Horizontalbewegungen gegenüber der die Luke umgebenden Süllbank (1) ausführt, mit einem auf der Süllbank (1) befestigten Lagerbock (3) und einem am Lukendeckel (5) im Bereich seines Umfangsrandes unterseitig befestigten Auf¬ lagerklotz (4) , gekennzeichnet durch eine im wesentlichen vertikale Stützstange (9) , die an ihren Enden einerseits mit dem Lagerbock (3) , andererseits mit dem Auflagerklotz (4) in Eingriff steht und die LagerNormalkräfte überträgt sowie durch seitliche Auslenkung seitwärts gerichtete Relativ¬ bewegungen des Auflagerklotzes (4) gegenüber dem Lager¬ bock (3) zuläßt.
2. Auflager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützstange (9) hochelastisch und mit ihrem einen Ende im Lagerbock (3) , mit ihrem anderen Ende im Aufla¬ gerklotz (4) eingespannt ist.
3. Auflager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützstange (3) mit ihren Enden im Lagerbock (3) bzw. im Auflagerklotz (4) allseitig beweglich gelagert ist, wobei mindestens ein zwischen der Süllbank (1) und dem Lukendeckel (5) angeordneter Anschlag (47, 48) ungewollte seitlich gerichtete Bewegungen des Lukendeckels (5) ver¬ hindert.
4. Auflager nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Lagerungen aus Kugel und Kugelpfannen Elementen (14, 15, 16, 19; 27, 33) bestehen.
5. Auflager nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Enden der Stützstange Kugelelemente (14, 15) angebracht sind.
6. Auflager nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützstange an ihrem oberen Ende ein Kugelelement (15) und an ihrem unteren Ende ein nach unten offenes Kugel¬ pfannenElement (33) aufweist.
7. Auflager nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugel bzw. KugelpfannenElemente (14, 15, 16, 19) mit der übrigen Stützstange (9) aus einem Stück bestehen.
8. Auflager nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Lagerungen aus Lagerköpfen aus einem elasto eren Material bestehen, die in einseitig offenen Gehäusen (Rohrabschnitte 2, 8) aufgenommen sind, und an denen die Stützstange (9) anliegt.
9. Auflager nach mindestens einem der Ansprüche 3 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerelemente an den Enden der Stützstange (9) und die zugehörigen Gegenelemente am Lagerbock sowie dem Auflagerklotz durch Sicherungsmittel (22; 25) ohne Beeinträchtigung ihrer Schwenkbeweglichkeit aneinander gehalten sind.
10. Auflager nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenlagerelemente in Halterungen so aufgenommen sind, daß diese die Gegenlagerelemente seitlich abstützen, aber ihr Herausziehen in vertikaler Richtung erlauben.
11. Auflager nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine elastische Manschette (26) die Stützstange (9) zwischen dem Auflagerklotz (4) und dem Lagerbock (3) abdichtend kon¬ zentrisch umgibt.
Description:
Auflager für einen Schiffslukendeckel

Die Erfindung betrifft ein Auflager für einen Schiffs¬ lukendeckel, dessen Umfangsrand jedenfalls teilweise im Schiffsbetrieb begrenzte Horizontalbewegungen gegenüber der die Luke umgebenden Süllbank ausführt, mit einem auf der Süllbank befestigten Lagerbock und einem am Luken¬ deckel im Bereich seines Umfangsrandes unterseitig befe¬ stigten Auflagerklotz.

Es ist seit langem üblich, die als deckseitiger Ver¬ schluß von Frachtschiff-Lukenöffnungen dienenden plat- tenförmigen Lukendeckel nicht entlang ihrem gesamten Rand auf die die Lukenöffnung umgebende Süllbank auf¬ zulegen, sondern am Umfang verteilt mehrere Auflager

vorzusehen, über die sowohl das Gewicht des Lukendeckels als auch einer darauf befestigten Deckslast abgetragen wird. Herkömmlich haben diese Auflager die Form von Gleitlagern aus einem Paar von Lagerkörpern aus Metall, die mit gleichartig geformten, zumeist ebenen Lagerflä¬ chen aneinanderliegen.

Die Entwicklung moderner Containerschiffe mit - im Ver¬ hältnis zur Decksfläche - großen Lukenöffnungen hat zu Schiffskörpern geführt, deren Verwindungssteifigkeit um die Schiffslängsachse immer geringer geworden ist. Weil die plattenför igen Lukendeckel weder die Verwindungen des Schiffskörpers in der Decksebene mitmachen noch durch Aussteifung unterdrücken können, muß eine gewisse Horizontalbewegung der Lukendeckel relativ zum Schiffs¬ körper möglich sein. Diese Relativbewegung (des sich verwindenden Schiffskörpers relativ zum Lukendeckel) wird im Stand der Technik durch jene Gleitlager ermög¬ licht: Die beiden Lagerkörper, also Auflagerklotz und Lagerbock, können sich in der Ebene ihrer horizontalen Lagerflächen gegeneinander verschieben.

Es hat sich in jüngerer Zeit vermehrt gezeigt, daß der¬ artige Gleitauflager überfordert sind, wenn es aufgrund starker Verwindungen des Schiffskörpers, großer Spann¬ weiten der Luken und damit großer Abmessungen der Luken¬ deckel sowie hoher Deckelbelastungen mit Decksfracht zu entsprechend hohen Flächenpressungen im Bereich der Gleitlagerflächen kommt. Als ganz besonders problema¬ tisch haben sich Fälle erwiesen, in denen aufgrund eines elastischen Schrägsteilens des sullseitigen Lagerklotzes und/oder einer Durchbiegung des Lukendeckels der Flä¬ chenkontakt zwischen den Lagerflächen verringert oder gar aufgehoben wird und es auf verkleinerter Kontakt-

fläche zu exorbitanten Flächenpressungen kommt. Dann wird dem Schiffsdeck im Bereich der Sülle durch über¬ große Reibung oder gar Fressen (Kaltverschweißen) in den Lukendeckel-Auflagern die Möglichkeit genommen, sich beim Verwinden des Schiffskörpers unter den Lukendeckeln horizontal zu verschieben. Beschädigungen der Auflager, der Lukendeckel und der beteiligten Decksanschlüsse sind die häufige Folge.

Aus dieser Problematik will die Erfindung einen Ausweg weisen. Sie besteht darin, daß eine im wesentlichen vertikale Stützstange vorgesehen ist, die an ihren Enden einerseits mit dem Lagerbock, andererseits mit dem Auf¬ lagerklotz in Eingriff steht und die Lager-Normalkräfte überträgt sowie durch seitliche Auslenkung seitwärts gerichtete Relativbewegungen des Auflagerklotzes gegen¬ über dem Lagerbock zuläßt.

Bei einer ersten Ausführungsform ist die Stützstange hochelastisch und mit ihrem einen Ende im Lagerbock, mit ihrem anderen Ende im Auflagerklotz eingespannt. In diesem Falle gibt es - als Folge der horizontalen Relativbewegung - gar kein Gleiten und also auch keine (äußere) Reibung mehr zwischen dem schiffs- bzw. sull¬ seitigen Lagerbock und dem deckelseitigen Lagerklotz. Vielmehr äußert sich jene Relativbewegung in entspre¬ chender elastischer Verbiegung des Stützstabes. Die mit steigender Auslenkung entsprechend der Federkennung steigende Rückstellkraft gewährleistet dabei, daß in der Ruhelage praktisch alle Stützstangen der verschiedenen Lager eines Lukendeckelε ihre Normalstellung einnehmen und dies somit auch für den Lukendeckel gegenüber dem Schiffskörper gilt.

Voraussetzung für eine derartige Anordnung der Stütz- stange ist jedoch neben einem geeigneten Werkstoff für diese, daß die Größe der im Schiffsbetrieb erforderli¬ chen Auslenkungen (Verbiegungen) ein bestimmtes Grenzmaß nicht überschreiten. Ferner wird sich diese Anordnung nicht für hohe Normalkräfte eignen, also für solche Lukendeckel, die nicht nur ein hohes Eigengewicht besit¬ zen, sondern auch noch beträchtliche Deckslasten auf¬ zunehmen haben.

Solche Beschränkungen gibt es bei einer weiteren Aus¬ führungsform der Erfindung nicht, welche sich dadurch auszeichnet, daß die Stützstange mit ihren Enden im Lagerbock bzw. im Auflagerklotz allseits beweglich gela¬ gert ist, wobei mindestens ein zwischen der Süllbank und dem Lukendeckel angeordneter Anschlag ungewollte seit¬ lich gerichtete Bewegungen des Lukendeckels verhindert. Dabei kann die allseitige Beweglichkeit insbesondere dadurch gewährleistet sein, daß die Lagerungen aus Kugel- und Kugelpfannen-Elementen bestehen. In diesem Fall bleibt also die von den herkömmlichen Gleitlagern her bekannte Relativbewegung von Lagerflächen und die damit zwangsläufig zwischen den Lagerflächen auftretende äußere Reibung erhalten. Infolge der doppelten Schwenk¬ lagerung ist jedoch das Hauptproblem der vorstehend geschilderten herkömmlichen Gleitlager überwunden: Die der Auslegung zugrunde liegende Flächenpressung bleibt in allen Betriebszuständen, d.h. bei allen Horizontal¬ bewegungen des Lukendeckels gegenüber dem Schiffskörper unverändert, so daß auch von gleichbleibenden Reibungs- verhältnissen auszugehen und das Auftreten exzessiver Zugspannungen weder im Lukendeckel noch im Süllbereich des Decks zu befürchten ist.

Die Unempfindlichkeit dieser allseits beweglich gelager¬ ten Stützstangen-Auflager für Schiffslukendeckel gegen¬ über rauhen Betriebsbedingungen sowie den Einflüssen von Meerwasser kann dadurch weiter vergrößert werden, daß die Lagerelemente an den Enden der Stützstange und die zugehörigen Gegenelemente am Lagerbock sowie dem Aufla¬ gerklotz durch Sicherungsmittel ohne Beeinträchtigung ihrer Schwenkbeweglichkeit aneinander gehalten und vor¬ zugsweise die Gegenlagerelemente in Halterungen so auf¬ genommen sind, daß diese die Gegenlagerelemente seitlich abstützen, aber ihr Herausziehen in vertikaler Richtung erlauben; wobei insbesondere vorgesehen ist, daß eine elastische Manschette die Stützstange zwischen dem Auf¬ lagerklotz und dem Lagerbock abdichtend konzentrisch umgibt. Beim Öffnen des Lukendeckels werden somit nicht mehr die naturgemäß empfindlichen Lagerflächen - hier zwischen der Stützstange und den Lagerkörpern am Süll bzw. Lukendeckel - freigelegt und damit Verschmutzungen oder gar Beschädigungen ausgesetzt. Letztlich kann das gesamte aus Stützstange und endseitigen Lagerkörpern bestehende Auflager als leicht auswechselbares Aggregat konstruiert und gehandhabt werden; die Aufnahmen der Lagerkörper einerseits am Süll, andererseits am Luken¬ deckel erfordern weder besondere Präzision noch Wartung.

Die allseitig bewegliche Lagerung der Stützstange im Lagerbock und im Auflagerklotz kann in geeigneten Fällen auch dadurch bewirkt werden, daß Lagerköpfe aus einem elasto eren Material in einseitig offenen Gehäusen auf¬ genommen sind, an denen die Stützstange anliegt.

Nähere Einzelheiten und andere Weiterbildungen der Er¬ findung sind der nachfolgenden Beschreibung von Ausfüh¬ rungsbeispielen an Hand der Zeichnungen zu entnehmen. In den Zeichnungen zeigt:

Fig. 1 im Vertikalschnitt eine erste Ausführungs¬ form der Erfindung mit eingespannter Stütz¬ stange, und zwar bei Abwesenheit von Hori¬ zontalkräften (a) sowie unter Horizontal- kraftbelastung (b) ;

Fig. 2 eine teilweise geschnittene Draufsicht ge¬ mäß der Linie II-II in Fig. 1;

Fig. 3 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung einer zweiten Ausführungsform mit beweg¬ licher Stützstange, und zwar wiederum ohne Horizontalkraft-Beaufschlagung (a) sowie mit solcher (b) ;

Fig. 4 eine weitgehend der Fig. 3 entsprechende Darstellung einer abgewandelten Ausfüh¬ rungsform des Auflagers mit beweglicher Stützstange;

Fig. 5 die ebenfalls weitgehend der Fig. 3 ent¬ sprechende Darstellung einer anderen Abwandlung;

Fig. 6 eine Draufsicht gemäß der Linie VI-VI in Fig. 5 b, jedoch ohne Stützstange;

Fig. 7 eine erneut weitgehend der Fig. 3 entspre¬ chende Darstellung einer weiteren Ausfüh¬ rungsform des erfindungsgemäßen Auflagers;

Fig. 8 eine ausschnittsweise Draufsicht auf das Hauptdeck eines Frachtschiffs; und

Fig. 9 eine ausschnittsweise Vertikalschnitt- Ansicht gemäß der Linie IX-IX in Fig. 8, und zwar in stark vergrößertem Maßstab.

Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und 2 ist auf die Süllbank 1 ein Rohrabschnitt 2 geschweißt, welcher weit¬ gehend den im ganzen mit 3 bezeichneten Lagerbock eines Lukendeckel-Auflagers definiert. Zu dem Auflager gehört ferner ein Auflagerklotz 4 an einem Lukendeckel 5, wel¬ cher nur durch Abschnitte seines Bodenbleches 6 und seines Deckbleches 7 angedeutet ist. Auch der Auflager-

klotz 4 wird weitgehend durch einen Rohrabschnitt 8 definiert, welcher im Ruhe- oder Ausgangszustand (Fig. 1 a) mit dem Rohrabschnitt 2 des Lagerbocks 3 im wesent¬ lichen fluchtet.

Zentrisch ist im Rohr 2 eine Stützstange 9 angeordnet und durch eine ringförmige Füllung 10 (Ausguß) aus ge¬ eignetem Material im Rohrabschnitt 2 fixiert; zwischen der unteren Stirnseite der Stange 9 und der Süllbank 1 ist zusätzlich ein Ausgleichsblech 11 angeordnet. Das andere (obere) Ende der Stützstange 9 ist am entfernten Ende des den Auflagerklotz 4 definierenden Rohrab¬ schnitts 8 durch eine (der Ringfüllung 10 ähnliche) Verguß-Füllung 12 zentrisch befestigt, so daß die Stütz¬ stange 9 mit beiden Enden eingespannt ist, und zwar einerseits im Lagerbock 3, andererseits im Auflager¬ klotz 4.

Weil zwischen der dem Deckblech 7 des Lukendeckels 5 benachbarten Einspannung der Stützstange 9 und dem La¬ gerbock 3 die Stützstange 9 über eine erhebliche Länge nicht eingespannt ist, kann sie sich im Bereich dieses ihres Mittelabschnitts verformen, wenn zwischen dem Lagerbock 3 und dem Auflagerklotz 4 Horizontalkräfte wirksam werden. Diesen Zustand zeigt Fig. 1 b. Es ver¬ steht sich, daß die Stützstange 9 aus einem Material bestehen muß, welches einerseits die erheblichen Normal¬ kräfte abzutragen erlaubt, die bei hoher Deckslaεt auf dem Deckblech 7 des Lukendeckels 5 in senkrechter Rich¬ tung wirken, welches andererseits aber so elastisch ist, daß es die in Fig. 1 b dargestellte Verformung beim Auftreten von Horizontalkräften (etwa aufgrund einer Schiffsverwindung unter 'Mitnahme' der Süllbank 1 mit dem Lagerbock 3) mitmachen kann.

Fig. 2 veranschaulicht - zusätzlich zur Darstellung des Lagerbocks 3 - mit gestrichelten Linien eine in Fig. 1 weggelassene Unterstützung der Süllbank 1 im Bereich des Lagerbocks 3 und des daneben verlaufenden Randes 13 der Lukenöffnung.

In den zeichnerischen Darstellungen der weiteren Ausfüh¬ rungsbeispiele (Fig. 3, 4, 5 und 7) sind gleiche Kon¬ struktionselemente mit denselben Bezugszeichen bezeich¬ net wie in der Darstellung der Fig. 1, so daß eine Wie¬ derholung der zugehörigen Beschreibung nicht erforder¬ lich ist; es werden im folgenden daher nur die abwei¬ chenden konstruktiven Merkmale erläutert.

Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 3 (und allen anderen Ausführungsbeispielen) ist die Stützstange nicht einge¬ spannt, sondern beweglich angeordnet. Gemäß Fig. 3 hat sie annähernd die Form eines »Hundeknochens« und an bei¬ den Enden kugelförmige Abschnitte 14 mit Gleitflächen 14a (im Bereich des Lagerbocks 3) bzw. 15 und 15a (im Bereich des Auflagerklotzes 4) . Im Rohrabschnitt 2 des Lagerbocks 3 ist eine Lagerschale 16 angeordnet und mittels Schrauben 17 fixiert. Ihre Lagerfläche 18 in Form einer Kugelpfanne wirkt mit der kalottenförmigen Lagerfläche 14a der Stützstange 9 zusammen. Entsprechend ist im Rohrabschnitt 8 des Auflagerklotzes 4 eine Lager¬ schale 19 angeordnet, und zwar unterhalb einer vom Deck¬ blech 7 beabstandeten Trennscheibe 20. Die kugelpfannen- förmige Lagerfläche 21 der Lagerschale 19 wirkt mit der Außenfläche 15a des oberen Endes der Stützstange 9 (in Form einer Kugelkalotte) zusammen. Ein Sicherungsring 22 hält die Stützstange 9 im Lagerkontakt mit der Lager¬ schale 19; sie ist durch Fixierschrauben 23 befestigt. Eine Dichtung 24 verhindert das Eindringen von Schmutz

und das Austreten von Schmiermittel im Kontaktbereich der Lagerflächen 15a, 21.

Fig. 3b verdeutlicht, daß sich bei Auftreten von Hori¬ zontalkräften ("Scherkräften") zwischen dem Lagerbock 3 und dem Auflagerklotz 4 die Stützstange 9 unter entspre¬ chender Verdrehung einerseits im Lagerbock, andererseits im Auflagerklotz schrägstellen kann, ohne daß dadurch die Abtragung der oberhalb des Deckblechs 7 auf den Lukendeckel 5 wirkenden Last (und des Lukendeckel- Eigengewichts) beeinträchtigt wird.

Das Ausführungsbeispiel der Fig. 4 ist demjenigen der Fig. 3 sehr ähnlich, so daß eine detaillierte Beschrei¬ bung nicht erforderlich ist. In diesem Ausführungsbei¬ spiel ist aber ein dem Sicherungsring 22 entsprechender Sicherungsring 25 auch für das untere Ende der Stütz¬ stange 9 im Bereich des Lagerbocks 3 vorgesehen. Außer¬ dem verbindet eine elastische Manschette 26 die Rohr¬ abschnitte 2 und 8 miteinander, so daß beide Lagerflä¬ chen-Paarungen der Stützstange 9 einerseits mit der Lagerschale 16, andererseits mit der Lagerschale 19 gegen das Eindringen von Wasser und Schmutz geschützt sind.

Das Ausführungsbeispiel der Fig. 5 unterscheidet sich von den Ausführungsbeispielen der Fig. 3 und 4 haupt¬ sächlich dadurch, daß die (untere) Lagerfläche an der Stützstange 9 nicht konvex, sondern konkav ausgebildet ist und entsprechend die Gegenlagerfläche des Lagerbocks 3 eine konvexe Kugelkalottenform aufweist. Dadurch ist ausgeschlossen, daß sich Wasser oder Schmutz in der konvexen (unteren) Lagerschale des Lagerbocks 3 sammeln und die Lagerfunktion beeinträchtigen kann.

Die Schnittdarstellung der Fig. 5 a läßt die pilzförmige Kugelkalotte 27 des Lagerbocks 3 erkennen, welche mit einem Zapfen 28 in einen auf die Süllbank 1 geschweißten Aufnahmering 29 eingreift, wobei ein Ausgleichsblech 30 die gewünschte Höhenlage bestimmt. Mit der Kugelkalotte 27 bzw. deren Lagerfläche 31 wirkt die Lagerfläche 32 einer am unteren Ende der Stützstange 9 befestigten Kugelpfanne 33 zusammen.

Eine wiederum deutlich abweichende Ausführungsform des erfindungsgemäßen Auflagers zeigt Fig. 7. Dort trägt die Stützstange 9 an ihren beiden Enden Lagerköpfe 34 (La¬ gerbock 3) bzw. 35 (Auflagerklotz 4) aus einem elastome- ren Material, welches einerseits die abzutragenden Nor¬ malkräfte zu übertragen in der Lage ist, andererseits aber beim Auftreten von Horizontalkräften ein Abknicken der Stützstange 9 ohne Beeinträchtigung jener Lastabtra¬ gung erlaubt (Fig. 7 b) .

Allen vorstehend beschriebenen Ausführungsfor en ist gemeinsam, daß beim Abnehmen des Lukendeckels 5 (zwecks Öffnen der Luke) die Stützstange 9 entweder am Lukendek- kel oder an der Süllbank verbleibt; gegebenenfalls unter Einschluß des die jeweils zugehörige Gegenlagerfläche aufweisenden Elements, sofern eine solche Gegenlager¬ fläche gemäß den Fig. 3 - 5 vorhanden ist.

Fig. 8 veranschaulicht, wie beispielsweise bei einem Frachtschiff, welches auf seinen Lukendeckeln Container als Decksfracht befördert, die Lukendeckel-Auflager angeordnet sind. Die Zeichnung zeigt die Draufsicht auf drei Luken, die in der Schiffslängsrichtung (Mittelebene 40) hintereinander angeordnet sind. Die mittlere Luke 41 der drei dargestellten Luken wird - ebenso wie die ande-

ren Luken - von drei Lukendeckeln 42, 43 und 44 über¬ deckt, die nebeneinander angeordnet sind. Jeder der Punkte 45 stellt ein Auflager der zuvor beschriebenen Art dar. Mit 46 sind die Container angedeutet, die als Decksfracht auf den Lukendeckeln 42 - 44 (welche den oben mit 5 bezeichneten Lukendeckeln entsprechen) an¬ geordnet sind.

Damit bei Auflagerkonstruktionen wie denen der Fig. 2 - 7 die Lukendeckel im Bereich ihrer Auflager nicht ungewollt abkippen, auch wenn keine Horizontalkraft wirkt, sind - in herkömmlicher Weise - sogenannte Stopper zwischen dem Lukensüll und den Lukendeckeln vorgesehen, welche in Fig. 9 für den in Fig. 8 markierten Ausschnitt dargestellt sind; entsprechende Stopper sind im Bereich aller Quer¬ fugen zwischen allen Lukendeckeln jeder Luke vorgesehen, so daß jeder einzelne Lukendeckel 42 - 44 (in Fig. 8) an zwei gegenüberliegenden Seiten durch derartige Stopper lokal fixiert ist, ohne daß seine eingangs angesprochene Relativbeweglichkeit gegenüber dem Lukensull an anderen Bereichen seines Umfangsrandes dadurch ausgeschlossen wäre.

Die Stopper bestehen aus konisch zugespitzten Zapfen 47 bzw. 48, welche in entsprechende - ausgekleidete - Öff¬ nungen 49 bzw. 50 eingreifen, die in den Unterseiten der Lukendeckel 44 (bzw. 5) vorgesehen sind; entsprechendes gilt für die Lukendeckel 42 und 43. Damit beim Aufsetzen der Lukendeckel die Zapfen 47, 48 problemlos in die Öff¬ nungen 49, 50 eingeführt werden können, sind auf der Süllbank 1 befestigte Einweiser 51 vorgesehen, welche mit entsprechenden Führungsblechen 52 an den Lukendeckeln zusammenwirken.




 
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