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Title:
SUPPORT STRUCTURE FOR SHELF SYSTEM, AND SHELF SYSTEM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/075948
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a support system comprising a bar (2) and at least one first shelf floor support (3) that can be attached to the rod (2) by means of at least one connecting element (30), wherein the first shelf floor support (3) is disposed on the rod (2) by means of the at least one connecting element (30) and pivotal about the longitudinal axis thereof, and the at least one connecting element (30) is fixed on the rod (2) by means of a stop (21) and a clamping element, particularly a clamping nut (22) and/or a clamping screw (23). The invention further relates to a shelf system (1) having a support structure (10).

Inventors:
STOCKKAMP, Dieter (Dr. Schuhwerkstr. 18, St. Blasien, 79837, DE)
FUCHS, Karl-Heinz (Audifaxstr. 25, Radolfzell, 78315, DE)
Application Number:
EP2009/008919
Publication Date:
July 08, 2010
Filing Date:
December 14, 2009
Export Citation:
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Assignee:
SLG KUNSTSTOFF GMBH (Gewerbegebiet Gässle 1, Bernau, 79872, DE)
STOCKKAMP, Dieter (Dr. Schuhwerkstr. 18, St. Blasien, 79837, DE)
FUCHS, Karl-Heinz (Audifaxstr. 25, Radolfzell, 78315, DE)
International Classes:
A47B57/56; A47B57/00
Attorney, Agent or Firm:
PATENTANWÄLTE RUFF, WILHELM, BEIER, DAUSTER & PARTNER (Postfach 10 40 36, Stuttgart, 70035, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Tragstruktur für ein Regalsystem (1 ) umfassend eine Stange (2), und mindestens einen ersten, mittels mindestens einem Verbindungselement (30) an der Stange (2) anbringbaren Regalbodenträger (3), dadurch gekennzeichnet, dass der erste Regalbodenträger (3) mittels des mindestens einen Verbindungselements (30) an der Stange (2) um deren Längachse verschwenkbar angeordnet ist und das mindestens eine Verbindungselement (30) mittels einem Anschlag (21 ) und einem Klemmelement, insbesondere einer Klemmmutter (22) und/oder einer Klemmschraube (23), an der Stange (2) in Längsrichtung fixiert ist.

2. Tragstruktur nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein zweiter Regalbodenträger (4, 5) mit mindestens einem Verbindungselement (40, 41 , 50, 51 ) zum Anbringen an der Stange (2) vorgesehen ist

3. Tragstruktur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine zweite Regalbodenträger (4, 5) mindestens zwei voneinander beabstandete Verbindungselemente (40, 41 , 50, 51 ) zum Anbringen an der Stange (2) aufweist, wobei beim Anbringen an der Stange (2) das Verbindungselement (30) des ersten Regalbodenträgers (3) zwischen den Verbindungselementen (40, 41 ) des zweiten Regalbodenträgers (3) sandwichartig aufgenommen ist.

4. Tragstruktur nach Anspruch 1 , 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (30, 40, 41 , 50, 51 ) zumindest teilweise als Hülsen ausgestaltet sind, welche auf die Stange (2) aufsteckbar sind, wobei vorzugsweise die Verbindungselemente (30, 40, 41 , 50, 51 ) im Wesentlichen den gleichen Außendurchmesser aufweisen.

5. Tragstruktur nach Anspruch 1 , 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Verbindungselement (30) des ersten Regalbodenträgers (3) und den Verbindungselementen (40, 41 , 50, 51 ) des mindestens einen zweiten Regalbodenträgers (4, 5) mindestens eine Abstandshülse (20) angeordnet ist.

6. Tragstruktur nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine zweite Regalbodenträger (4, 5) eine Ausnehmung aufweist, durch welche der ersten Regalbodenträger (3) zumindest teilweise aufnehmbar ist.

7. Tragstruktur nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und/oder der mindestens eine zweite Regalbodenträger (3, 4, 5) als Dreiecksträger gestaltet sind.

8. Tragstruktur nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und/oder der mindestens eine zweite Regalbodenträger (3, 4, 5) als Tragstange(n) gestaltet sind.

9. Tragstruktur nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragstange(n) als U-Profil gestaltet ist/sind.

10. Regalsystem mit einer Tragstruktur nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Regalboden (73, 74, 75) an mindestens einem der Regalbodenträger (3, 4, 5) befestigt ist.

11. Regalsystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Regalboden (3, 4, 5) als Topfhalter gestaltet ist. - 1 -

12. Regalsystem nach Anspruch 10 oder 11 , dadurch gekennzeichnet, dass die Stange (2) mittels mindestens einer Wandhalterung (6) an einer Wand fixierbar ist.

13. Regalsystem nach Anspruch 10, 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Stange (2) eine Befestigungseinrichtung zur Befestigung mit einer Tischplatte (8) aufweist.

14. Regalsystem nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Basissegmente (I), umfassend jeweils mindestens einen Regalbodenträger (3, 4, 5) in Reihe an der Stange (2) angebracht sind.

15. Regalsystem nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass in die Stange (2) und/oder den ersten und/oder den zweiten Regelbodenträger (3, 4, 5) ein Wasserleitungssystem (9) integriert ist.

Description:
Beschreibung

Tragstruktur für Regalsystem und Regalsystem

Die Erfindung betrifft eine Tragstruktur umfassend eine Stange und mindestens einen ersten, mitteis einem Verbindungselement an der Stange anbringbaren Regalbodenträger. Die Erfindung betrifft weiter ein Regalsystem mit einer Tragstruktur.

Aus DE 1 174 952 ist beispielsweise eine Tragstruktur mit einem Pfosten und einem konsolenartigen Tragmittel für Regalbretter, das an dem Pfosten festlegbar und gegenüber diesem schieb- und drehbar sowie durch Kippen lösbar ist, bekannt.

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein individuell konfigurierbares Regalsystem sowie eine Tragstruktur hierfür zu schaffen.

Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Tragstruktur umfassend eine Stange und mindestens einen ersten, mittels einem Verbindungselement an der Stange anbringbaren Regalbodenträger, wobei der erste Regalbodenträger mittels des mindestens einen Verbindungselements an der Stange um deren Längachse verschwenkbar angeordnet ist und das - -

mindestens eine Verbindungselement mittels einem Anschlag und einem Klemmelement, insbesondere einer Klemmmutter und/oder einer Klemmschraube, an der Stange in Längsrichtung fixiert ist.

Die Regalbodenträger sind beispielsweise aus Kunststoff, insbesondere aus Polycarbonat, eloxiertem oder bedampftem Kunststoff, oder als Guss- oder Schmiedeteile, insbesondere aus Aluminium gestaltet. Die Regalbodenträger weisen eine Anbindungsstruktur zur Befestigung eines Regalbodens auf. Als Regalboden werden dabei im Zusammenhang mit der Erfindung sowohl im Wesentlichen flache Regalbretter, als auch topfartige Elemente bezeichnet. Die Anbindungsstruktur erlaubt in einer Ausgestaltung eine dauerhafte Befestigung eines Regalbodens, wobei der Regalboden bewegbar oder starr mit dem Regalbodenträger gekoppelt sein kann. In anderen Ausgestaltungen ist ein Regalboden einteilig mit dem Regalbodenträger ausgebildet. In wieder einer anderen Ausgestaltung ist der Regalboden werkzeuglos oder mittels Werkzeug zerstörungsfrei lösbar an dem Regalbodenträger angebracht. Durch die verschwenkbare, aber in der Höhe festgelegte Anbringung des Rege- labodenträgers ist eine individuelle Konfiguration durch Verschwenken des Regalbodenträgers in eine gewünschte Position möglich. Gleichzeitig bleibt beim Verschwenken die Höhe des Regalbodenträgers konstant, so dass eine stabile Aufnahme von Gegenständen auf einem zugehörigen Regalboden möglich ist.

Durch eine Klemmen der Verbindungsteile zwischen einen Anschlag und ein Klemmelement ist es mit wenigen Elementen möglich, einen o- der mehrere Regalbodenträger gleichzeitig an der Stange in Längsrichtung zu fixieren. Eine Fixierung in Axialrichtung erfolgt in vorteilhaften Ausgestaltungen im Wesentlichen spielfrei. Dadurch wird verhindert, dass Finger oder andere Körperteile zwischen die Verbindungselemente beim Verschwenken gelangen können. - -

Die Stange weist für die verschwenkbare Anbringung zumindest abschnittsweise eine rotationssymmetrische Kontur auf. Der oder die Regalbodenträger ist/sind so bedarfsweise aus einer Verstauposition in eine individuelle Gebrauchsposition verschwenkbar, wobei bei Anbringung mehrerer Regalbodenträger diese vorzugsweise unabhängig voneinander bewegbar sind.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist mindestens ein zweiter Regalbodenträger mit mindestens einem Verbindungselement zum Anbringen an der Stange vorgesehen. Dabei sind der erste und der mindestens eine zweite Regalbodenträger mittels des jeweiligen Verbindungselements oder der jeweiligen Verbindungselemente an der Stange um deren Längachse verschwenkbar angeordnet, wobei die Verbindungselemente und damit die Regalbodenträger mittels dem Anschlag und dem Klemmelement, insbesondere der Klemmmutter und/oder der Klemmschraube, an der Stange in Längsrichtung fixiert sind.

In einer weiteren Ausgestaltung weist der mindestens eine zweite Regalbodenträger mindestens zwei voneinander beabstandete Verbindungselemente zum Anbringen an der Stange auf, wobei beim Anbringen an der Stange das Verbindungselement des ersten Regalbodenträgers zwischen den Verbindungselementen des zweiten Regalbodenträgers sandwichartig aufgenommen ist.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung sind die Verbindungselemente zumindest teilweise als Hülsen ausgebildet, welche auf die Stange aufsteckbar oder auffädelbar sind. Dadurch ist eine einfache Anbringung der Regalbodenträger an die Stange möglich. Die Hülsen und die Stange weisen vorzugsweise komplementäre, rotationssymmetrische Konturen auf, sodass eine drehbare Anbindung möglich ist. Die Hülsen weisen vorzugsweise ein ausreichendes Spiel bezüglich der Stange auf, sodass ein einfaches Verschieben und ggf. ein einfaches Verdrehen der Hülsen gegenüber der Stange möglich ist. In einer vorteilhaften Ausgestaltung - -

weisen die unterschiedlichen Verbindungselemente im Wesentlichen den gleichen Außendurchmesser auf. Dadurch wird eine optisch ansprechende Gestaltung erzielt.

Die Verbindungselemente sind in einer Ausgestaltung mittels Abstandselementen, insbesondere Abstandshülsen, voneinander getrennt in Reihe an der Stange angeordnet. Alternativ grenzen die Verbindungselemente direkt aneinander an. In beiden Fällen ist eine einfache horizontale Positionierung der einzelnen Regalbodenträger an der Stange möglich.

In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass der mindestens eine zweite Regalbodenträger eine Ausnehmung aufweist, in welche der ersten Regalbodenträger einsetzbar ist. Die Regalbodenträger können dabei derart zueinander ausgerichtet werden, dass der erste Regalbodenträger in dem zweiten Regalbodenträger, genauer in der Ausnehmung, aufgenommen wird. Dadurch ist ein besonders platzsparendes Verstauen bei Nichtbedarf möglich.

Vorzugsweise sind der erste und/oder der mindestens eine zweite Regalbodenträger als Dreiecksträger gestaltet. Als Dreiecksträger werden dabei konsolenartige Tragmittel bezeichnet, welche in einem im Wesentlichen rechten Winkel von der Stange abragen und so ein Dreieck, insbesondere ein rechtwinkliges Dreieck, aufspannen. Ein Befestigen erfolgt dabei vorzugsweise an zwei voneinander beabstandeten Positionen an der Stange. Derartige Dreiecksträger ermöglichen eine Selbst- klemmung an der Stange aufgrund von Belastung und sind daher besonders vorteilhaft. Zudem ist eine ästhetisch ansprechende Lösung möglich. Der erste Regalbodenträger ist in einer Ausgestaltung als geschlossener Dreiecksträger ausgebildet. In einer Ausgestaltung ist der Regalbodenträger als dreieckförmiges Kunststoffteil, beispielsweise aus Polycarbonat (PC) oder aus Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS) gestaltet. In einer anderen Ausgestaltung ist der Dreiecksträger als Guss- oder ~ D "

Schmiedeteile, insbesondere aus Aluminium, gestaltet. Der mindestens eine zweite Regalbodenträger ist in einer Ausgestaltung als Dreiecksträger mit zwei Schenkeln ausgebildet, wobei die Schenkel ein Dreieck aufspannen, der Umfang des Dreiecks jedoch zwischen den Verbindungselementen unterbrochen ist. Ein derartiger ist aus Kunststoff, beispielsweise PC oder ABS, kostengünstig fertigbar. Vorzugsweise sind die Schenkel jeweils als I-Profil gestaltet, sodass eine hohe Festigkeit der Schenkel erzielt wird. Die Schenkel weisen in einer Ausgestaltung Durchbrüche auf, durch welche ein Gewicht reduziert werden kann.

In einer anderen Ausgestaltung sind der erste und/oder der mindestens eine zweite Regalbodenträger als Tragstange(n) gestaltet. Die Tragstangen ragen im Wesentlichen rechtwinklig von der Stange der Tragstruktur ab. Die Tragstangen sind in einer Ausgestaltung als Kreiszylinder gestaltet. In anderen Ausgestaltungen sind die Tragstangen als U- Profil gestaltet. Dabei ist es in einer Ausgestaltung vorgesehen, mehrere Tragstangen in Reihe miteinander zu verbinden, um so eine Länge des Regalbodenträgers individuell zu konfigurieren.

Die Aufgabe wird weiter gelöst durch ein Regalsystem mit einer Tragstruktur, wobei mindestens ein Regalboden an mindestens einem der Regalbodenträger befestigt ist. Die Regalböden sind dabei dauerhaft oder lösbar mit einem zugehörigen Regalbodenträger verbunden. Vorzugsweise ist der Regalboden drehbar an dem Regalbodenträger angebracht. Der Regalboden kann dabei an eine Auslenkung des Regalbodenträgers angepasst werden. Der Regalboden ist in vorteilhaften Ausgestaltungen als Regalbrett mit einer kreisförmigen oder einer rechteck- förmigen Grundfläche gestaltet. In anderen Ausgestaltungen ist der Regalboden topfförmig zur Aufnahme von Pflanzentöpfen oder dergleichen gestaltet. Das Regalsystem ist so formschön für mehrere Pflanzen als Blumenampel einsetzbar. Für eine Verwendung des Regalsystems als Blumenampel ist in vorteilhaften Ausgestaltungen in die Stange und/oder den ersten und/oder den zweiten Regelbodenträger ein Was- - -

serleitungssystem integriert. Dadurch ist eine Selbstversorgung der Pflanzen möglich.

In einer Ausgestaltung ist die Stange mittels mindestens einer Wandhal- terung an einer Wand fixierbar. Die Wandhalterung ist beispielsweise mit einer Wand verschraubbar. Je nach Größe des Regals und/oder Gewicht der erwartungsgemäß aufzunehmenden Lasten kann eine Anzahl an Wandhalterungen passend ausgewählt werden.

In einer anderen Ausgestaltung ist die Stange mit einer Tischplatte mittels einer Befestigungseinrichtung verbindbar. Die Stange fungiert in einer Ausgestaltung als Tischpfosten. In anderen Ausgestaltungen ist die Stange mit einem Tischpfosten verbindbar. In noch weiteren Ausgestaltungen ist eine Führungsschiene an einem Tisch vorgesehen, wobei eine Stange in der Führungsschiene verschieblich lagerbar ist. Das Regalsystem ist beispielsweise mit einem Schreibtisch zur Aufnahme eines Monitors und/oder eines Telefons verbindbar. In anderen Ausgestaltung ist das Regalsystem mit einem Küchentisch zur bedarfsweisen Aufnahme von Töpfen und/oder Rezeptbüchern verbindbar.

In einer weiteren Ausgestaltung sind mehrere Basissegmente, umfassend jeweils mindestens einen Regalbodenträger in Reihe an der Stange angebracht. Die Größe und/oder Ausstattung des Regalsystems ist so für beliebige Anforderungen bedarfsgerecht konfigurierbar. Die Stange ist dabei in einer Ausgestaltung mehrteilig, so dass durch Verlängerungselemente die Stange an die Anzahl der Basissegmente anpassbar ist.

Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung, die in den Zeichnungen schematisch dargestellt sind. Für gleiche oder ähnliche Bauteile werden in den Zeichnungen einheitliche Bezugszeichen verwendet. Als Teil eines Ausführungsbeispiels be- schriebene oder dargestellte Merkmale können ebenso in einem anderen Ausführungsbeispiel verwendet werden, um eine weitere Ausführungsform der Erfindung zu erhalten.

In den Zeichnungen zeigen schematisch:

Fig. 1 : ein Regalsystem gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel;

Fig. 2: ein Regalsystem gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel;

Fig. 3: ein Regalsystem gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel;

Fig. 4a: eine Seitenansicht eines zweiten Regalbodenträgers;

Fig. 4b: eine Draufsicht auf den zweiten Regalbodenträger gemäß Fig. 4a und

Fig. 4c: einen Schnitt IV-IV des zweiten Regalbodenträgers gemäß Fig.

4a. Fig. 5: eine Draufsicht auf ein Regalsystem;

Fig. 6: ein Detail eines Regalsystems gemäß Fig. 5;

Fig. 7a: eine Draufsicht auf ein Regalsystem in Kombination mit einer Tischplatte;

Fig. 7b: eine Draufsicht auf das Regalsystem gemäß Fig. 7a;

Fig. 8: eine Verwendung eines Regelsystems;

Fig. 9: ein Regalsystem gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel in einer perspektivischen Darstellung; - -

Fig. 10: eine Explosionsdarstellung des Regalsystems gemäß Fig. 9;

Fig. 11 : eine geschnittene Darstellung des Regalsystems gemäß Fig. 9;

Fig. 12: eine andere Ansicht des Regalsystems gemäß Fig. 9;

Fig. 13: ein Regalsystem gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel in einer Explosionsdarstellung;

Fig. 14: eine perspektivische Darstellung des Regalsystems gemäß Fig. 13;

Fig. 15: eine Verwendung mehrerer Regelsysteme gemäß Fig. 13;

Fig. 16: ein alternative Verwendung eines Regalsystems ähnlich Fig. 13;

Fig. 17: ein Regalsystem gemäß einem sechsten Ausführungsbeispiel in einer Explosionsdarstellung;

Fig. 18: eine perspektivischen Darstellung des Regalsystems gemäß Fig. 17 und

Fig. 19: eine andere Ansicht des Regalsystems gemäß Fig. 17 mit einem veränderten Aufbau.

Fig. 1 zeigt schematisch eine Tragstruktur 10 für ein Regalsystem 1 , umfassend eine Stange 2 und einen ersten Regalbodenträger 3, welcher über ein als Hülse 30 ausgestaltetes Verbindungselement an der Stange 2 angebracht ist. Die Hülse 30 und die Stange 2 weisen zueinander komplementäre rotationssymmetrische Konturen auf, sodass der Regalbodenträger 3 relativ zu der Stange 2 um deren Längsachse verschwenkbar ist. - -

Die in Fig. 1 dargestellte Tragstruktur 1 umfasst weiter einen zweite Regalbodenträger 4. Der zweite Regalbodenträger 4 weist zwei Verbindungselemente 40, 41 auf, welche beidseitig des Verbindungselements 30 des ersten Regalbodenträgers 3 auf der Stange 2 aufgesteckt sind. Die Regalbodenträger 3, 4 sind dabei ineinander geschachtelt, wobei der Regalbodenträger 4 den ersten Regalbodenträger 3 umgreift. Die Verbindungselemente 40, 41 des zweite Regalbodenträgers 4 sind ebenfalls als Hülsen gestaltet. Zwischen den Verbindungselementen 40, 41 und dem Verbindungselement 30 des ersten Regalbodenträgers 3 sind jeweils Abstandshülsen 20 vorgesehen. Zum Anbringen der Regalträger 3, 4 an der Stange 2 werden die Verbindungselemente 30, 40, 41 auf der Stange 2 aufgefädelt oder aufgesteckt. Die Verbindungselemente 30, 40, 41 und die Abstandshülsen 20 sind am der Stange 2 zwischen einem Anschlag 21 und einem Klemmelement, insbesondere einer Klemmmutter 22, in Längsrichtung fixiert.

Die Regalbodenträger 3, 4 sind beispielsweise aus Kunststoff, insbesondere aus Polycarbonat, eloxiertem oder bedampftem Kunststoff, oder als Guss- oder Schmiedeteile, insbesondere aus Aluminium gestaltet. Die dargestellten Regalbodenträger 3, 4 haben in der dargestellten Ansicht jeweils die Form eines im Wesentlichen rechtwinkligen Dreiecks. Die Regalbodenträger 3, 4 werden daher auch als Dreiecksträger bezeichnet. Der erste Regalbodenträger 3 weist dabei eine geschlossene dreieckförmige Stützfläche 33 auf. Der zweite Regalbodenträger 4 weist dagegen zwei Schenkel 43 auf, welche eine dreieckförmige Fläche aufspannen, wobei eine Ausnehmung offen bleibt, in welcher der erste Regalbodenträger 3 wie dargestellt aufnehmbar ist.

Die Regalbodenträger 3, 4 weisen eine Anbindungsstruktur 34, 44 zur Befestigung eines in Fig. 1 nicht dargestellten Regalbodens auf. Die Anbindungsstruktur 34, 44 kann dabei nahezu beliebig gestaltet sein. In anderen Ausgestaltungen ist ein Regalboden einteilig mit dem zugehörigen Regalbodenträger ausgebildet.

Eine Verbindung der Tragstruktur 10 mit einer Wand erfolgt beispielsweise mittels zwei Wandhalterungen 6, welche an den beiden Enden der Stange 2 vorgesehen sind. Die Wandhalterungen 6 weisen Durchgangslöcher 60 für eine Verschraubung mit der Wand auf.

Fig. 2 zeigt ein Regalsystem gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel. Bei dem in Fig. 2 dargestellten Regalsystem 1 sind zwei zweite Regalbodenträger 4 und 5 vorgesehen. Die zweiten Regalbodenträger 4 und 5 sind in der Form im Wesentlichen kongruent. Die Regalbodenträger 4 und 5 weisen jeweils zwei Verbindungselemente 40, 41 und 50, 51 auf, welche beidseitig des Verbindungselements 30 des ersten Regalbodenträgers 3 angeordnet sind. Die Regalbodenträger 3, 4, 5 sind dabei ineinander geschachtelt, wobei der Regalbodenträger 4 den ersten Regalbodenträger 3 umgreift und der Regalbodenträger 5 den zweiten Regalbodenträger 4 umgreift. Die als Hülsen gestalteten Verbindungselemente 30, 40, 41 , 50, 51 werden aneinander angrenzend in Reihe auf die Stange 2 zwischen dem Anschlag 21 und der Klemmmutter 21 aufgesteckt und fixiert.

Fig. 3 zeigt schematisch ein Regalsystem 1 mit mehreren Basissegmenten I, welche jeweils einen ersten Regalbodenträger 3 und zwei zweite Regalbodenträger 4, 5 aufweisen. Die Basissegmente I sind aneinander angrenzend in Reihe an der Stange 2 aufgefädelt oder auf die Stange aufgeschoben. In anderen Ausgestaltungen ist zwischen den Basissegmenten I eine Abstandshülse vorgesehen, wobei beispielsweise mittels der Abstandshülsen auch eine Verbindung mit einer Wand möglich sein kann. Die Regalbodenträger 3, 4, 5 der einzelnen Basissegmente I sind je nach Bedarf um die Längsachse der Stange 2 verschwenkbar, sodass ein Regalsystem 1 für beliebige Bedürfnisse geschaffen wird. - -

Fig. 4a und 4b zeigen schematisch einen zweiten Regalbodenträger 4 für ein Basissegment I und/oder ein Regalsystem 1. Der Regalbodenträger 4 ist als Dreiecksträger mit zwei Schenkeln 43 ausgebildet, welche ein rechtwinkliges Dreieck aufspannen. Die Schenkel 43 bilden dabei die Ankathete und die Hypothenuse des Dreiecks. An der Gegenkathete des aufgespannten Dreiecks ist bei dem dargestellten Regalbodenträger 4 kein Schenkel vorgesehen. Vielmehr ist der Umfang des Dreiecks an der Gegenkathete zwischen den Verbindungselementen 40, 41 unterbrochen, sodass zwischen den Verbindungselementen 40, 41 einer weiterer Regalbodenträger 3, 4 aufnehmbar ist.

Im Bereich des durch die Schenkel 43 eingeschlossenen Winkels ist ein Durchbruch 46 vorgesehen, welcher in der dargestellten AusführungsW- form ebenfalls dreieckförmig ist. Der Durchbruch 46 und das durch die Schenkel 43 aufgespannte Dreieck sind vorzugsweise kongruent. Die Schenkel 43 weisen in der dargestellten Ausführungsform weiter Durchbrüche 47 auf, welche als Durchgangslöcher gestaltet sind.

Wie in Fig. 4b erkennbar, kann an der Oberseite des die Ankathete bildenden Schenkels 43 ein Regalboden 74 angebracht sein. Die Form des Regalbodens 74 ist dabei beliebig wählbar.

Fig. 4c ist eine Schnittansicht eines Schenkels 43 entlang einer Schnittebene IV-IV gemäß Fig. 4a. Wie in der Schnittansicht erkennbar ist, ist der Schenkel 43 in dem dargestellten Ausführungsbeispiel als I-Profil ausgebildet, wobei die Länge L1 eines oberen Querbalkens größer ist als die Länge L2 eines unteren Querbalkens. Dieses Profil hat sich aufgrund der Anforderungen an die Festigkeit als besonders vorteilhaft herausgestellt. In einer vorteilhaften Ausgestaltung beträgt die Höhe H zwischen 3 und 7 cm, vorzugsweise ca. 4,5cm, die Länge L1 zwischen 1 ,5 und 4 cm, vorzugsweise ca. 2,5 cm, und die Länge L2 zwischen 0,5 und 3 cm, vorzugsweise ca. 1 ,2 cm. - -

Fig. 5 zeigt schematisch eine Draufsicht auf ein Regalsystem 1 mit einer Tragstruktur umfassend einen ersten Regalbodenträger 3 und zwei zweite Regalbodenträger 4, 5. Die Regalbodenträger 3, 4, 5 sind bezüglich der Stange 2 jeweils unterschiedlich ausgelenkt. An den Regalbodenträgern 3, 4, 5 ist jeweils ein Regalboden 73, 74, 75 angebracht. Der Regalboden 73 ist dabei fest mit dem ersten Regalbodenträger 3 verbunden. In anderen Ausgestaltungen ist der Regalboden 73 integriert mit dem Regalbodenträger 3 gestaltet. Die Regalböden 74, 75 sind jeweils beweglich, insbesondere verdrehbar mit den Regalbodenträgern 4 bzw. 5 verbunden. Die Regalböden 74, 75 sind so je nach Wunsch verstellbar. Dadurch ist eine Anpassung an eine Auslenkung eines zugehörigen Regalbodenträgers 4, 5 möglich. Die Regalböden 74, 75 können weiter bedarfsweise ausgetauscht und/oder ersetzt werden. Eine Anbringungsstruktur 44 des Regalbodenträgers 4 weist hierfür beispielsweise eine ringförmige Nut auf, in welcher der zugehörige Regalboden 74 befestigbar ist.

Fig. 6 zeigt schematisch ein Detail der Tragstruktur des Regalsystems 1 in einer teilweise geschnittenen Darstellung. Wie in Fig. 6 erkennbar, ist ein Regalboden 75 beispielsweise mittels einer Schraube 70a und einer Mutter 70b an einem Regalbodenträger 5 anbringbar. Alternativ oder zusätzlich kann eine Fixierung mittels eines Bolzen 71 erfolgen, welcher in eine entsprechende Struktur greift. Dabei ist eine stufenlose Verstellbarkeit und/oder eine Verstellung in verschiedene Stufen denkbar.

Fig. 7a und 7b zeigen schematisch das Regalsystem 1 mit den Regalbodenträgern 3, 4, 5 und einer Stange 2, wobei die Stange 2 mit einer Tischplatte 8 verbunden ist. Die Stange 2 dient dabei gleichzeitig als Tischpfosten. Die Regalbodenträger 3, 4, 5 sind beliebig bezüglich der Tischplatte 8 verstellbar, sodass verschiedene Geräte, wie beispielsweise ein Telefon, bedarfsweise in oder außer Reichweite gebracht werden kann. - -

Fig. 8 zeigt schematisch eine Verwendung eines Regalsystems 1 für eine PC-Kommunikationsstelle. Dabei sind an den Regalbodenträgern verschiedene Elemente, wie Computer, Drucker, Scanner, Notebooks, Bücher oder andere, angeordnet.

In anderen Ausgestaltungen kann das Regalsystem im Haus- oder Gartenbereich, beispielsweise für Pflanzen, als Badezimmerregal oder in einer Küche eingesetzt sein. Das Regalsystem 1 lässt sich auf einfache Weise individuell konfigurieren und in eine geeignete Stellung bringen.

Die Fig. 9 bis 12 zeigen schematisch ein Regalsystem 1 , welches vorteilhaft für Pflanzentöpfe oder dergleichen einsetzbar ist. Dabei zeigt Fig. 9 das Regalsystem 1 in einer perspektivischen Darstellung, Fig. 10 das Regalsystem 1 in einer Explosionsdarstellung, Fig. 11 das Regalsystem 1 in einer Schnittansicht und Fig. 12 einen Ausschnitt des Regalsystems 1 in einer Verstauposition. Das Regalsystem 1 gemäß den Fig. 9 bis 12 umfasst eine Stange 2, auf welcher zwischen einen Anschlag 21 und einem Klemmelement 24 drei Regalbodenträger 3, 4, 5 um die Drehachse der Stange 2 verschwenkbar und in Axialrichtung der Stange 2 fixiert angebracht sind. Der Anschlag 21 und das Klemmelement 24 dienen dabei auch zur Anbringung an eine winkelförmige Wandhalterung 6. Wie in der Schnittansicht in Fig. 11 erkennbar ist, sind die Regalbodenträger 3, 4, 5 jeweils als U-profilförmige Tragstangen gestaltet. Die Tragstangen sind einteilig mit hülsenförmigen Verbindungselementen 30, 40, 50 ausgebildet, wobei die Verbindungselemente 30, 40, 50 an der Stange 2 verschwenkbar angebracht sind. Zum Zusammenbau und Anbringen des Regalsystems wird zunächst die Stange 2 mit dem Anschlag 21 gekoppelt. Zu diesem Zweck weist die Stange 2 beispielsweise an ihrem unteren Ende ein Gewinde auf, über welches sie in eine zugehörige Gewindebohrung des Anschlags 21 einschraubbar ist. Auf die Stange 2 werden dann die Regalbodenträger 3, 4, 5 mittels der jeweiligen Verbindungselemente 30, 40, 50 aufgegesteckt. Nach Anbringen der Regalbodenträger 3, 4, 5 wird das Klemmelement 24 an- - -

gebracht und mittels einer Klemmschraube 23 fixiert. Die Regalbodenträger 3, 4, 5 sind jeweils einteilig mit einem im Wesentlichen topfförmi- gen Regalboden 73, 74, 75 ausgebildet. Durch die topfförmigen Regalbodenträger 73, 74, 75 lassen sich Pflanzenträger oder dergleichen aufnehmen. Daneben ist jedoch auch eine Verwendung des Regalsystems

1 gemäß den Fig. 9 bis 12 im Werkstattbereich oder in einem Badezimmer zur Aufnahme von Kleinteilen denkbar. Zur Erhöhung der Stabilität weisen die dargestellten Regalbodenträger 3, 4, 5 an einer im Gebrauch verdeckten Innenseite Versteifungsrippen auf.

Die Figuren 13 und 14 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Regalsystems 1. Fig. 13 zeigt das Regalsystem 1 in einer Explosionsdarstellung. Fig. 14 zeigt in einer perspektivischen Darstellung das Regalbodensystem 1 von unten. Das Regalsystem 1 um- fasst eine Stange 2 mit einem Anschlag 21 und drei Regalbodenträger 3, 4, 5, welche jeweils mittels einem hülsenförmigen Verbindungselement 50 mit der Stange 2 verschwenkbar verbindbar sind. Für eine Fixierung der Verbindungselemente 30, 40, 50 in Axialrichtung der Stange

2 ist an einem zweiten, dem Anschlag 21 gegenüberliegenden Ende der Stange 2 ein Gewinde 25 vorgesehen, an welchem eine Klemmmutter 22 anbringbar ist. An den freien Enden der Regalbodenträger 3, 4, 5 ist jeweils ein Regalboden 73, 74, 75 anbringbar. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel erfolgt die Anbringung durch Befestigungsschrauben. Wie in Fig. 14 erkennbar ist, sind die Regalbodenträger 3, 4, 5 jeweils im Wesentlichen U-profilförmig gestaltet. Durch eine derartige Gestaltung ist eine gute Stabilität der Regalbodenträger 3, 4, 5 gegeben. Dabei sind in einer Ausgestaltung an Innenseiten der Regalbodenträger 3, 4, 5 ähnlich Fig. 11 Versteifungsrippen vorgesehen.

Fig. 15 zeigt schematisch eine Verwendung eines Regalsystems 1 gemäß den Fig. 13 und 14 in einem Bürobereich. Dabei ist an einer Tischplatte 8 für mehrere Arbeitsplätze, im dargestellten Ausführungsbeispiel für sechs Arbeitsplätze, eine Schiene 80 angebracht. An der Schiene 80 - -

sind mehrere Regalsysteme 1 anbringbar. Ein Einsetzen eines Regalsystems 1 in die Schiene 80 ist dabei vorzugsweise derart vorgesehen, dass das Regalsystem 1 zunächst in eine gewünschte Position entlang der Schiene 80 verschoben werden kann. In der gewünschten Position ist das Regalsystem 1 dann vorzugsweise durch geeignete Mittel, wie Fixierschrauben, Magneten oder dergleichen, fixierbar.

Fig. 16 zeigt eine weitere Verwendung eines Regalsystems 1 ähnlich Fig. 13 und 14. Das Regalsystem 1 gemäß Fig. 16 umfasst mehrere Regalbodenträger 3, 4, wobei auf den Regalbodenträgern 3, 4 teilweise Pflanzentöpfe 9 platziert sind. Die Regalbodenträger 3, 4 weisen dabei unterschiedliche Aufnahmen zur Anbringung unterschiedlicher Pflanzen auf. Das Regalsystem 1 gemäß Fig. 16 umfasst weiter ein Wasserreservoir 90, durch welches eine Wasserversorgung der in den Pflanzentöpfen 9 gepflanzten Pflanzen möglich ist. Durch ein geeignetes Verdrehen der Regalbodenhalter 3, 4 ist gewährleistet, dass jeder Pflanze ein ausreichender Freiraum für ein gutes Wachstum zur Verfügung steht. Die Stange 2 und/oder die Regalbodenträger 3, 4 weisen hierzu ebenfalls nicht dargestellte Wasserleitungen auf. Eine Befestigung des Regalsystems 1 an der Wand erfolgt über Wandhalter 6, welche Ausleger 62 aufweisen.

Die Fig. 17 bis 19 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Regalsystems 1. Dabei zeigt Fig. 17 eine Explosionsdarstellung eines Basissegments I des Regalsystems 1 , Fig. 18 eine perspektivische Darstellung des Regalsystems 1 in einer alternativen Konfiguration und Fig. 19 eine Explosionsdarstellung des Regalsystems 1 in einer weiteren Variante.

Das in Fig. 17 dargestellte Basissegment I des Regalsystems 1 gemäß den Fig. 17 bis 19 umfasst eine Stange 2 an, welcher ein Regalbodenträger 3 zwischen einem Anschlag 21 und einer Klemmmutter 22 mittels einem Verbindungselement 30 anbringbar ist. Der Regalbodenträger 3 - -

ist als Tragstange gestaltet, welche über einen Gewindestift 300 mit dem Verbindungselement 30 verbindbar ist. An dem Regalbodenträger 3 ist ein U-förmiger Regalboden 73 anbringbar. Der Regalboden 73 ist dabei derart anbringbar, dass er an einem Anschlag 301 des Verbindungselements 30 anliegt und mittels einer Klemmmutter 730 in einer gewünschten Position fixierbar ist. Der Regalboden 73 weist zum Anbringen an dem kreiszylinderförmigen Regalbodenträger 3 einen hülsenförmigen Lagerabschnitt 731 auf. Durch den Lagerabschnitt 731 ist der Regalboden 73 verschenkbar an dem Regalbodenträger 3 gelagert, wobei der Regalboden 73 in eine gewünschte Orientierung verschwenkbar und in dieser Position mittels der Klemmmutter 730 fixierbar ist.

Das Regalbodensystem 1 gemäß Fig. 17 ist beliebig erweiterbar. Die Fig. 18 und 19 zeigen mögliche Erweiterungen. Dabei ist in einer Ausgestaltung vorgesehen, dass die Stange 2 durch weitere Segmente 26 verlängert wird. Die Segmente 26 der Stange 2 sind dabei miteinander auf geeignete Weise verbindbar, beispielsweise wie in Fig. 19 dargestellt miteinander verschraubbar. An der Stange 2 sind dann mehrere Verbindungselemente 30, 40 für zugehörige Regalbodenträger 3 anbringbar. An den Regalbodenträgern 3, 4 sind wiederum Regalböden 73, 74 anbringbar, wobei eine Ausrichtung der Regalböden 73, 74 an einen gewünschten Gebrauch anpassbar ist. Zudem ist eine Länge der einzelnen Regalbodenträger 3 wie in Fig. 19 dargestellt variierbar, indem mehrere Tragstangen 32 eines Regalbodenträgers 3 miteinander verbunden werden, beispielsweise miteinander verschraubt werden.

Das Regalsystem 1 gemäß den Fig. 17 bis 19 ist beispielsweise an einer Schiene 80 gemäß Fig. 19 anbringbar. Alternativ ist eine Anbindung an eine Wand oder eine andere Struktur mittels einem Wandhalter 6 möglich. Das Regalsystem 1 erlaubt so eine Vielzahl an möglichen Konfigurationen für verschiedenste Verwendungen.