Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
SUPPORTING CARRIAGE FOR A POWER CONDUCTING DEVICE, AND POWER CONDUCTING DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2006/042707
Kind Code:
A1
Abstract:
Disclosed is a power conducting device, especially for long displacement paths, comprising at least one power conducting unit (1) that is composed of members which are hingedly interconnected via pins (3) extending perpendicular to the longitudinal direction of the power conducting unit (1). A first end of the power conducting unit (1) can be fixed in a stationary manner while the second end (5) is movable at least in the longitudinal direction. The power conducting unit (1) forms a top strand (8) and a bottom strand (7) between which at least one supporting carriage (9) is disposed which can be moved fore and aft in the longitudinal direction of the power conducting unit. Said supporting carriage is provided with a base (10) that is joined to a drawback device (12) which is formed at least in part by at least one curved conduit (13) such that the power conducting unit (1) is guided within the curved section (6).

Inventors:
Wehler, Herbert (Heinrichsglücker Weg 3a, Neunkirchen, 57290, DE)
Application Number:
PCT/EP2005/011078
Publication Date:
April 27, 2006
Filing Date:
October 14, 2005
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
KABELSCHLEPP GMBH (Marienborner Strasse 75, Siegen, 57074, DE)
Wehler, Herbert (Heinrichsglücker Weg 3a, Neunkirchen, 57290, DE)
International Classes:
H02G11/00; F16G13/16; F16G13/00; H02G11/00
Attorney, Agent or Firm:
Neumann, Ditmar (Kahlhöfer Neumann Herzog Fiesser Karlstrasse 76, Düsseldorf, 40210, DE)
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche
1. Tragwagen für eine Energieführungseinheit, der zwischen einen Obert rran und einen Untertrum der Energieführungseinheit anordenbar und mit dieser beweglich ist, wobei dieser einen Grundkörper (10) aufweist mit dem eine Rückholeinrichtung (12) verbunden ist, dadurch gekennzeich¬ net, dass die Rückholeinrichtung (12) wenigstens teilweise durch mindes¬ tens einen gekrümmten Führungskanal (13) gebildet ist.
2. Tragwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Führungskanal (13) durch mindestens einen inneren und durch min¬ destens einen äußeren, zueinander beabstandete Krümmungsabschnitt (14, 15) gebildet ist.
3. Tragwagen nach Ansprach 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Führungskanäle (13) vorgesehen sind, wobei jeder Führungskanal (13) einen inneren und mindestens einen äußeren Krümmungsabschnitt (14, 15) aufweist.
4. Tragwagen nach Ansprach 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Umfangswinkel des inneren Krümmungsabschnittes (14) größer ist als ein Umfangswinkel des äußeren Krümmungsabschnittes (15).
5. Tragwagen nach Ansprach 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Um fangswinkel des inneren Krümmungsabschnittes (14) größer 180° ist.
6. Tragwagen nach einem oder mehreren vorhergehenden Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Führungskanal (13) wenigstens teilweise gleitend ausgebildet ist.
7. Tragwagen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der mindes¬ tens eine Führungskanal (13) wenigstens einen Abschnitt aufweist, der mit einer Gleitschicht versehen ist.
8. Tragwagen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleit¬ schicht durch eine Einlage gebildet ist.
9. Tragwagen nach einem oder mehreren vorhergehenden Ansprüchen 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der innere und/oder der äußere Rrüm mungsabschnitt (14, 15) wenigstens teilweise aus Metall gebildet ist.
10. Tragwagen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der innere und/oder der äußere Krürnmungsabschnitt (14, 15) aus einem Blech ge¬ bildet ist.
11. Energieführungsvorrichtung, umfassend wenigstens eine aus Gliedern (2) zusammengesetzte Energieführungseinheit (1), die untereinander um senkrechte Achsen (3) zur Längsrichtung der Energieführungseinheit (1) angelenkt sind, wobei ein erstes Ende (4) der Energieführungseinheit (1) ortsfest befestigbar und das zweite Ende (5) wenigstens in Längsrichtung bewegbar sind, und ein Obertrum (8) sowie einen Untertrum (7) auf¬ weist, zwischen denen wenigstens ein in Längsrichtung der Energiefüh¬ rungseinheit (1) hin und her beweglicher Tragwagen (9) angeordnet ist, wobei dieser einen Grundkörper (10) aufweist mit dem eine Rückholein richtung (12) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückhol¬ einrichtung (12) wenigstens teilweise durch mindestens einen gekrümm¬ ten Führungskanal (14, 15) gebildet ist, so dass die Energieführungsein¬ heit (1) im Krümmungsbereich (6) geführt wird.
12. Energieführungsvorrichtung nach Anspruch 11, wobei der Tragwagen nach einem oder mehreren Ansprüchen 2 bis 10 ausgebildet ist.
13. Energiefiihrungsvorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekenn¬ zeichnet, dass wenigstens einige Glieder (2) der Energieführungseinheit (1) Mittel aufweisen, die in wenigstens einen Führungskanal eingreifen.
14. Energieführungsvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel kettenauswärts gerichtete Vorsprünge umfassen.
15. Energiefuhrungsvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel durch Rollen (22) gebildet sind.
Description:
Tragwagen für eine Energieführungseinheit sowie Energieruhrungsvorrichtung

Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf einen Tragwagen für eine Energie¬ führungseinheit, der zwischen einem Obertrum und einem Untertrum der Energie¬ führungseinheit anordenbar ist sowie auf eine Energieführungsvorrichtung umfas¬ send wenigstens eine Energieführungskette und einen zwischen einem Obertrum und einem Untertrum der Energϊefuhrungskette angeordneten Tragwagen.

Energieführungsketten werden in unterschiedlichen Apparaten, Maschinen und Einrichtungen eingesetzt, insbesondere dort, wo es erforderlich ist, Verbrauchs¬ mittel wie beispielsweise Energie, Wasser, Luft sowie Energie in Form von Strom mittels Leitungen, Schläuchen oder dergleichen von einem ortsfesten Anschluss zu einem beweglichen Anschluss eines Verbrauchers zu transportieren. Eine E- nergieführungskette kann einen Strang oder mehrere Stränge aufweisen, in denen die Leitungen, Schläuche oder dergleichen geführt werden.

Bei sehr langen Verfahrwegen besteht die Problematik, dass aufgrund des Eigen- gewichte der Energieführungskette sowie des Gewichts der Leitungen und Schläuche die Energieführungskette bzw. die Kettenglieder einer hohen Bean¬ spruchung unterliegen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn ein Obertrum einer Energieführungskette auf einem Untertrum aufliegt, so dass durch die Be¬ wegung zwischen dem Obertrum und dem Untertrum hohe Reibungskräfte entste- hen, die einerseits zu einer Abnutzung der Glieder und andererseits zu einem Be¬ wegungswiderstand führen, wobei sich zur Bewegung der Energiefuhrungskette notwendige Kraft bzw. Energie erhöht und die Gefahr besteht, einen Bruch der Kette oder ihrer Bewegungspunkte hervorzurufen. Insbesondere bei sehr langen Verfahrwegen einer Energieführungskette unterliegen die gelenkigen Verbindun- gen der Glieder der Energieführungskette hohen Zug- bzw. Druckkräften.

Zur Minimierung der Reibungskräfte zwischen einem Obertrum und einem Un¬ tertrum ist es bekannt, dass dies durch einen so genannten Gleitschuh erreicht wird. Gleitschuhe werden an wenigstens einigen Gliedern der Energieruhrungs- kette angeordnet, wodurch der Reibungswiderstand zwischen den aneinander rei- benden Bereichen der Trumme verringert werden kann.

Aus der EP 0 725 228 Al ist bekannt, dass zwischen einen Obertrum und einen Untertrum eine Energieführungskette ein Tragwagen angeordnet wird. Der Trag¬ wagen weist Räder oder dergleichen auf, die dazu geeignet sind, gleichseitig auf der Oberseite des Untertrums und auf der Unterseite des Obertrums zu rollen. Für eine synchrone Bewegung des Tragwagens mit dem beweglichen Ende der Ener¬ gieführungskette weist der Tragwagen an seinen gegenüberliegenden Enden je¬ weils eine Seilscheibe auf. Der bewegliche Anschluss, der mit dem beweglichen Ende der Energieführungskette verbunden ist, ist mit einem Seilpaar verbunden. Das eine Seil wird über die eine Seilscheibe an einem Ende und das andere Seil über eine weitere Seilscheibe am gegenüberliegenden Ende des Tragwagens ge¬ führt. Die Enden der Seile sind am ortsfesten Anschluss der Energieführungskette festgelegt. Mit der Bewegung des beweglichen Anschlusses wird der Tragwagen durch das eine oder durch das andere Seil bewegt.

Problematisch bei einer solchen Anordnung ist, dass aufgrund der Seildehnung eine synchrone Bewegung nicht zuverlässig erreicht werden kann. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass das Seil aus den Seilscheiben springen kann, was zu einer Zerstörung der Kabelführungs Vorrichtung führen kann.

Durch die WO 03/060346 ist eine Energieführungsvorrichtung bekannt, die we¬ nigstens eine aus Gliedern zusammengesetzte Energieführungskette aufweist. Die Energieführungskette ist durch untereinander um senkrechte Achsen zur Längs¬ richtung der Energieführungskette angelenkte Glieder gebildet. Ein erstes Ende der Energieführungskette ist ortsfest befestigt, während das zweite Ende der Ener-

gieführungskette in Längsrichtung dieser bewegbar ist. Zwischen dem Obertrum und dem Untertrum der Energiefuhrungskette ist ein Tragwagen angeordnet.

Dieser Tragwagen steht in einer Wirkverbindung mit dem Obertrum, so dass wäh- rend des Bestehens dieser Wirkverbindung der Tragwagen lediglich durch den Obertrum mit bewegt wird. Hierdurch wird eine erhöhte Betriebssicherheit er¬ reicht, da ein passiver Antrieb des Tragwagens erfolgt. Der konstruktive Aufwand sowie der Montageaufwand einer solchen. Energieführungsvorrichtung sind auf ein sehr geringes Maß reduziert. Der Tragwagen weist eine Rückholeinrichtung auf, durch die sichergestellt werden soll, dass der Tragwagen auch dann in eine Bewegung versetzt wird, wenn zwischen dem Obertrum und dem Tragwagen kei¬ ne oder nur eine sehr geringe Reibung besteht, die nicht hinreichend groß ist, da¬ mit der Tragwagen durch den Obertrum mitgenommen wird.

Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Tragwagen so weiterzubilden, dass dieser stets mitgenommen wird.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Tragwagen mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen des Tragwagens sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

Der Tragwagen für eine Energieführungseinheit wird zwischen einem Obertrum und einem Untertrum der Energieführungseinheit angeordnet. Er ist mit dieser beweglich. Der Tragwagen weist einen Grundkörper auf, der mit einer Rückhohl- einrichtung verbunden ist. Die Rückholeinrichtung ist so ausgebildet, dass diese wenigstens teilweise durch mindestens einen gekrümmten Führungskanal gebildet ist. Durch diese erfindungsgemäße Ausgestaltung des Tragwagens wird erreicht, dass die Mitnahme im Krümmurigsradiusbereich der Energieführungseinheit er¬ folgt. Hierdurch wird stets sichergestellt, dass eine effektive Mitnahme des Trag- wagens erreicht wird. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Ausgestaltung des Tragwagens ist, dass durch den wenigstens einen Führungskanal eine Zentrie-

rang der Energieföhrungseinheit auf dem Tragwagen erreicht wird. Dies ist insbe¬ sondere dann von Vorteil, wenn sehr große Verfahrwege realisiert werden. Die Energieführungseinheit kann aus einzelnen Gliedern aufgebaut werden. Innerhalb des Krurnmungsbereicb.es der Energieführungseinheit entsteht ein Polygoneffekt. Durch die gekrümmte Ausbildung des Führungskanals wird erreicht, dass dieser Polygoneffekt keinen negativen Einfluss auf die Mitnahme des Tragwagens hat. Darüber hinaus kann der Führungskanal den Krümmungsradius bzw. den Krüm¬ mungsbereich definieren, so dass ein verbesserter Ablauf der Bewegung der Ener¬ gieführungseinheit erreicht wird. Dies ist insbesondere bei Energieführungseinhei- ten von Bedeutung, die mit großen Leitungsgewichten belastet sind.

Der gekrümmt ausgebildete Führungskanal weist vorzugsweise einen inneren und einen äußeren Krümmungsabschnitt auf. Die Krümmungsabschnitte sind bevor¬ zugt konzentrisch zueinander ausgebildet. Sie können aus Blechteilen und/oder aus Kunststoff hergestellt sein. Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung des Tragwagens wird vorgeschlagen, dass der wenigstens eine Führungskanal durch einen inneren und durch wenigstens zwei äußere zueinander beabstandete Krüm¬ mungsabschnitte gebildet ist. Der Vorteil einer solchen Ausgestaltung des Füh¬ rungskanals kann darin gesehen werden, dass die Energieführungseinheit auf dem inneren Krümmungsabschnitt aufliegt, während die zwei äußeren Krümmungsab¬ schnitte, die zueinander beabstandet angeordnet sind, eine Führung der Energie¬ führungseinheit ermöglichen.

Gemäß einer noch weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Tragwagens wird vorgeschlagen, dass der innere Krümmungsabschnitt einen Umfangswinkel auf¬ weist, der größer ist als ein Umfangswinkel des äußeren Krümmungsabschnittes. Bevorzugt ist dabei eine Ausgestaltung, bei der der Umfangswinkel des inneren Krümmungsabschnittes größer als 180 Grad ist.

Zur Verringerung der Reibungskräfte innerhalb des Führungskanals wird nach einer noch weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Tragwagens vorgeschlagen,

dass der mindestens eine Führungskanal wenigstens teilweise gleitend ausgebildet ist. Die gleitende Ausgestaltung des Führungskanals kann dadurch erreicht wer¬ den, dass die Krümmungsabschnitte bzw. der innere Rrürnrnungsabschnitt aus einem Werkstoff besteht, dessen Reibungskoeffizient gering ist. Es besteht auch die Möglichkeit, die Gleitschicht durch eine Einlage auszubilden, die insbesonde¬ re mit dem inneren Krümmungsabschnitt lösbar verbunden ist, so dass diese Ein¬ lage ein Verschleißteil bildet, welches relativ einfach ausgetauscht werden kann, wenn dies verschleißbedingt notwendig ist.

Die Krümmungsabschnitte können aus unterschiedlichen Werkstoffen oder Mate¬ rialien ausgebildet sein. Bevorzugt ist dabei eine Ausgestaltung, bei der wenigs¬ tens ein Krümmungsabschnitt wenigstens teilweise aus Metall gebildet ist. Bevor¬ zugt ist dabei eine Ausbildung, bei der der Krümmungsabschnitt aus einem Blech gebogen wird.

Der vorliegenden Erfindung liegt auch die Aufgabe zugrunde, eine Energiefüh¬ rungsvorrichtung anzugeben, die besonders für lange Verfahrwege geeignet ist. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Energiefuhrungsvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 11 gelöst. Vorteilhafte Ausbildungen und Ausges- taltungen der Energieführungsvorrichtung sind Gegenstand der abhängigen An¬ sprüche.

Die erfindungsgemäße Energieführungsvorrichtung weist wenigstens eine aus Gliedern zusammengesetzte Energieführungseinheit auf, wobei ein erstes Ende der Energieführungseinheit ortsfest befestigbar und das zweite Ende wenigstens in Längsrichtung bewegbar sind. Die Energieführungseinheit bildet einen Obertrum sowie einen Untertrum unter Ausbildung eines Krürnmungsbereichs. Zwischen dem Obertrum und dem Untertrum ist ein hin- und her beweglicher Tragwagen angeordnet, wobei dieser einen Grundkörper aufweist, der mit einer Rückholein- richtung ausgestattet ist. Die Rückholeinrichtung weist wenigstens einen ge¬ krümmten Führungskanal auf, so dass die Energieführungseinheit im Krüm-

mungsbereich geführt wird. Diese erfindungsgemäße Ausgestaltung der Energie- fuhrungsvorrichtung ist insbesondere für lange Verfahrwege geeignet. Durch die Anwesenheit des Tragwagens werden die auf die Energieführungseinheit wirken¬ den Kräfte verringert, so dass die Belastung der Energiefuhrungseinheit kleiner ist als bei herkömmlichen Energieführungseinheiten. Dadurch, dass die Energiefuh¬ rungseinheit im Krümmungsbereich geführt wird, wird auch erreicht, dass eine Zentrierung der Energiefuhrungseinheit auf dem Tragwagen erreicht wird. Insbe¬ sondere bei hohen Beschleunigungen der Energieföhrungseinheit und bei großen Verfahrgeschwindigkeiten tritt zwischen der Energieführungseinheit und dem Tragwagen im Wesentlichen kein Schlupf auf.

Der Tragwagen der erfindungsgemäßen Energieführungsvorrichtung ist bevorzugt entsprechend den Ansprüchen 2 bis 10 ausgebildet.

Gemäß einer noch weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Energieführungsvor¬ richtung wird vorgeschlagen, dass wenigstens einige Glieder der Energiefüh¬ rungskette Mittel aufweisen, die in wenigstens einen Führungskanal eingreifen. Bei den Mitteln kann es sich um ketteneinwärts gerichtete Vorsprünge oder des¬ gleichen handeln. Zusätzlich oder anstelle von Vorsprüngen kann die Energiefüh- rungseinheit Rollen aufweisen, die in Kontakt mit dem Führungskanal gelangen.

Die Erfindung hat noch weitere zahlreiche Vorteile. Insbesondere wird die Belas¬ tung der Energiefuhrungseinheit sowie der in der Energiefuhrungseinheit geführ¬ ten Kabel, Leitungen oder dergleichen reduziert. Darüber hinaus wird ein Auf- bäumen der Energieführungskette während der Bewegung der Energieführungs¬ einheit vermieden.

Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anhand der in der Zeichnung darge¬ stellten Ausfuhrungsbeispiele erläutert, ohne dass der Gegenstand der Erfindung auf diese konkreten Ausführungsbeispiele beschränkt wird.

Es zeigen:

Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer Energieruhrungsvorrichtung in einer ersten Endstellung,

Fig. 2 die Energiefuhrungsvorrichtung nach Fig. 1 in einer zweiten Endstellung,

Fig. 3 schematisch und perspektivisch einen äußeren Krürnmungsabschnitt eines

Führungskanals,

Fig. 4 ein zweites Ausführungsbeispiel einer Energieführungsvorrichtung in einer ersten Endstellung,

Fig. 5 die Energieführungsvorrichtung nach Fig. 4 in einer zweiten Endstellung,

Fig. 6 ein drittes Ausführungsbeispiel einer Energieführungsvorrichtung in einer Seitenansicht und

Fig. 7 in einer Schnittansicht den die Energieführungsvorrichtung entlang der Schnittlinie A- A, wobei die Energieführungseinheit nicht dargestellt ist.

In den Figuren 1 und 2 ist ein erstes Ausführungsbeispiel einer Energieführungs¬ vorrichtung dargestellt. Die Energieführungsvorrichtung weist eine Energiefüh¬ rungseinheit 1 auf. Die Energieführungseinheit 1 ist durch Glieder 2 gebildet, die gelenkig miteinander verbunden sind. Die Glieder 2 sind um im wesentlichen senkrecht zur Längsrichtung der Energieführungseinheit 1 verlaufende Achsen 3 verschwenkbar. Ein erstes Ende 4 der Energieführungseinheit 1 ist ortsfest ange¬ ordnet. Das zweite Ende 5 ist in Längsrichtung der Energieführungseinheit be¬ weglich. Unter Ausbildung eines Krürnrnungsbereichs 6 weist die Energiefüh- rungseinheit 1 einen Untertrum 7 und einen Obertrum 8 auf.

Zwischen dem Obertrum 8 und dem Untertrum 7 ist ein Tragwagen 9 angeordnet. Der Tragwagen 9 weist einen Grundkörper 10 auf, der mit Rollen 11 verbunden ist, so dass die Rollen 11 auf der Oberseite des Untertrums 7 bzw. auf der Unter¬ seite des Obertrums 8 rollen. Mit dem Grundkörper 10 ist eine Rückholeinrich- tung 12 verbunden. Die Rückholeinrichtung 12 weist einen gekrümmten Füh¬ rungskanal 13 auf. Der Führungskanal 13 ist so ausgebildet, dass die Energiefüh¬ rungseinheit 1 im Krümmungsbereich 6 geführt wird.

Der Führungskanal 13 ist durch einen ersten inneren Krümmungsabschnitt 14 und durch einen zweiten äußeren Krürnmungsabschnitt 15 in radialer Richtung be¬ grenzt. Aus der Darstellung in den Figuren 1 und 2 ist ersichtlich, dass der Um- fangswinkel des inneren Krürnmungsabschnittes 14 größer ist als ein Umfangs- winkel des äußeren Krürnmungsabschnittes 15. Der Umfangswinkel des inneren Krürnmungsabschnittes 14 ist dabei größer als 180°. Die Krümmungsabschnitte 14, 15 sind durch wenigstens eine Strebe 16 mit dem Tragwagen 9 verbunden. Die Verbindung der Krümmungsäbschnitte 14, 15 kann dabei eine lösbare Ver¬ bindung sein. Die Streben 16 begrenzen den Führungskanal 13 seitlich.

Fig. 1 zeigt die Energieführungsvorrichtung in einer ersten Endstellung der Ener- gieführungseinheit 1. Hierbei nahm das erste bewegliche Ende 5 der Energiefüh¬ rungseinheit 1 eine erste Endstellung ein. Wird nun das bewegliche Ende 5 in Pfeilrichtung, wie sie in der Figur 1 dargestellt ist, bewegt, so gleitet die Energie¬ führungseinheit 1 durch den Führungskanal 13 hindurch und legt sich auf dem Tragwagen 9 ab. Der Tragwagen 9 wird durch die Energieführungseinheit 1 be- wegt.

Fig. 2 zeigt eine Konstellation, in der die Energieführungsvorrichtung ihre andere

Endstellung einnahm. Durch Ausübung einer Schubkraft in Pfeilrichtung nach

Fig. 2 wird die Energieführungseinheit 1 auf einer Unterlage abgelegt. Aus der Fig. 2 ist ersichtlich, dass der Tragwagen 9 auf einer Führung 17 geführt wird. Die

Höhe der Führung 17 ist so bemessen, dass der Tragwagen 9 stets in eine Ebene läuft.

In der Fig. 3 ist eine Ausgestaltung eines äußeren Rriimmungsabschnittes 15 dar- gestellt. Der äußere Krümmungsabschnitt 15 weist Randbereiche 18, 19 auf, die zur seitlichen Begrenzung der Bewegung der Energiefuhrungseinheit dienen.

Fig. 4 und 5 zeigen eine zweite Ausführungsform einer Energieruhrungsvorrich- tung. Der grundsätzliche Aufbau des Tragwagens 9 mit der Rückholeinrichtung 12 sowie der Energieführungseinheit 1 entspricht der Ausgestaltung, wie sie in den Figuren 1 und 2 dargestellt und vorstehend beschrieben ist. Die Energiefüh¬ rungsvorrichtung weist ein Gestell auf, auf dem der Tragwagen 9 hin- und her bewegbar ist. Hierzu ist ein im wesentlichen horizontal verlaufender Träger 21 vorgesehen, der auf Stelzen 20 angeordnet ist.

Fig. 6 und 7 zeigen eine noch weitere Ausfuhrungsform einer Energieführungs¬ vorrichtung. Die Energieführungsvorrichtung weist eine aus Gliedern 2 zusam¬ mengesetzte Energieführungseinheit auf. Die Glieder sind gelenkig miteinander verbunden. Sie sind um im wesentlichen senkrecht zur Längsrichtung der Energie- führungseinheit 1 verlaufende Achsen 3 verschwenkbar. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind an einigen Gliedern 3 Rollen 22 vorgesehen. Die Rollen 22 sind an den Außenseiten der Laschen der Glieder 2 angeordnet. Sie sind dabei so angeordnet, dass sie auf dem äußeren Krümmungsabschnitt 15 abrollen. Dies ist nicht zwingend notwendig. Es besteht auch die Möglichkeit, dass die Rollen 22 auf dem inneren Krümmungsabschnitt 14 der Rückholeinrichtung 12 abrollen. Durch diese Ausgestaltung der Energieführungsvorrichtung wird erreicht, dass die Reibung zwischen der Rückholeinrichtung und der Energiefuhrungseinheit 1 ver¬ mindert wird.

Aus der Draufsicht auf den Tragwagen 9 nach Fig. 7 ist ersichtlich, dass ein inne¬ rer Krümmungsabschnitt 14 vorgesehen ist. Es sind zwei beabstandet zueinander

angeordnete äußere Kxümrnungsabschnitte 15 vorgesehen, so dass die Energie- fuhrungseinheit 1 zwischen den äußeren Krürnmungsabscbnitten 15 geführt wird. Die äußeren Krürnrnungsabschnitte 15 sind über Streben 16 mit dem Tragwagen verbunden.

Der innere Krümmungsabschnitt 14, der äußere Krümmungsabschnitt 15 können lösbar mit dem Grundkörper 10 des Tragwagens verbunden sein, so dass der Grundkörper 10 mit unterschiedlich ausgebildeten Krümmungsabschnitten verse¬ hen sein kann, so dass der Tragwagen für unterschiedliche Energieführungseinhei- ten eingesetzt werden kann.

Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Tragwagens sowie der Energie¬ führungsvorrichtung wird eine zuverlässige und sichere Führung der Energiefüh¬ rungseinheit erreicht. Darüber hinaus werden die auf die Energieführungseinheit wirkenden Kräfte effektiv reduziert.

Bezugszeichenliste

1 Energieführungseinheit

2 Glied

3 Achse

4 erstes Ende

5 zweites Ende

6 Krürnrnungsbereich

7 Untertrum

8 Obertrum

9 Tragwagen

10 Grundkörper

11 Rolle

12 Rückholeinrichtung

13 Führungskanal

14 innerer Krürnmungsabschnitt

15 äußerer Kjriirnmungsabschnitt

16 Strebe

17 Führung

18 Randbereich

19 . Randbereich 0 Stelze 1 Träger 2 Rolle