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Patent Searching and Data


Title:
SUPPORTING TRELLIS FRAMEWORK
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/003681
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a supporting trellis framework comprising interconnected trellis bars, some of said bars extending in the longitudinal direction of the supporting trellis framework and some directly or indirectly connecting said longitudinal bars. The connecting bars are connected to the longitudinally extending bars in such a way that the distance between the longitudinally extending bars can be reduced when the framework is folded up and increased when the framework is opened out. At least one of the longitudinally extending bars is fixed in such a way that it is maintained in position when the framework is folded up and when it is opened out, and at least one other longitudinally extending bar is arranged in a mobile manner in such a way that it moves when the supporting framework is folded up and opened out.

Inventors:
DAAS, Kamal (Oosteindseweg 98, EE Bergschenhoek, NL-2661, NL)
LIVNAT, Doron (Parklaan 9, BA Rotterdam, NL-3016, NL)
Application Number:
EP2009/005017
Publication Date:
January 14, 2010
Filing Date:
July 10, 2009
Export Citation:
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Assignee:
DAAS, Kamal (Oosteindseweg 98, EE Bergschenhoek, NL-2661, NL)
PRODELTA INVESTMENTS B.V. (Parklaan 9, BA Rotterdam, NL-3016, NL)
LIVNAT, Doron (Parklaan 9, BA Rotterdam, NL-3016, NL)
International Classes:
E04B1/344; E04G11/48; E04H12/10; E04H12/18
Attorney, Agent or Firm:
HERRMANN, Uwe et al. (Lorenz Seidler Gossel, Widenmayerstr. 23, München, 80538, DE)
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Claims:
Gittertragwerk

Ansprüche

1. Gittertragwerk, das miteinander in Verbindung stehenden Gitterstäbe (10, 10', 20, 30, 50) aufweist, wobei das Gittertragwerk in Längsrichtung des Gittertragwerkes verlaufende Gitterstäbe (10, 10') sowie diese unmittelbar oder mittelbar verbindende Gitterstäbe (20, 30, 50) aufweist, wobei die verbindenden Gitterstäbe (20, 30, 50) mit den in Längsrichtung verlaufenden Gitterstäben (10, 10') derart in Verbindung stehen, dass der Abstand der in Längsrichtung des Gittertragwerkes verlaufenden Gitterstäbe (10, 10') beim Einfalten des Gittertragwerkes verringerbar und beim Ausfalten des Gittertragwerkes vergrößerbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der in Längsrichtung verlaufenden Gitterstäbe (10) derart feststehend angeordnet ist, dass er beim Einfaiten sowie beim Ausfalten des Gittertragwerkes ortsfest ist, und dass wenigstens ein weiterer der in Längsrichtung verlaufenden Gitterstäbe (10') derart bewegbar angeordnet ist, dass er beim Einfalten sowie beim Ausfalten des Gittertragwerkes eine Bewegung erfährt.

2. Gittertragwerk, das miteinander in Verbindung stehenden Gitterstäbe (10, 10', 20, 30, 50) aufweist, wobei das Gittertragwerk in Längsrichtung des Gittertragwerkes verlaufende Gitterstäbe (10, 10') sowie diese unmittelbar oder mittelbar verbindende Gitterstäbe (20, 30, 50) aufweist, wobei die verbindenden Gitterstäbe (20, 30, 50) mit den in Längsrichtung verlaufenden Gitterstäben (10, 10') derart in Verbindung stehen, dass der Abstand der in Längsrichtung des Gittertragwerkes verlaufenden Gitterstäbe (10, 10') beim Einfalten des Gittertragwerkes verringerbar und beim Ausfalten des Gittertragwerkes vergrößerbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei der in Längsrichtung verlaufenden Gitterstäbe (10, 10') derart angeordnet sind, dass sie beim Einfalten sowie beim Ausfalten des Gittertragwerkes eine in Längsrichtung des Gittertrag Werkes verlaufende Relativbewegung zueinander vornehmen.

3. Gittertragwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gittertragwerk gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 ausgeführt ist.

4. Gittertragwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die in Längsrichtung verlaufenden feststehenden Gitterstäbe (10) und die in Längsrichtung verlaufenden bewegbaren Gitterstäbe (10') in Umfangsrichtung des Gittertragwerkes abwechselnd aufeinander folgen.

5. Gittertragwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die in Längsrichtung verlaufenden bewegbaren Gitterstäbe (10') beim Einfalten sowie beim Ausfalten des Gittertragwerkes eine Bewegung erfahren, durch die der Abstand sowie die relative Position in Längsrichtung des Gittertragwerkes der in Längsrichtung verlaufenden bewegbaren Gitterstäbe (10') zu den in Längsrichtung verlaufenden feststehenden Gitterstäben (10) verändert wird.

6. Gittertragwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die verbindenden Gitterstäbe (20, 30, 50) schwenkbar und/oder verschieblich mit den in Längsrichtung des Gittertragwerkes verlaufenden Gitterstäben (10, 10') in Verbindung stehen.

7. Gittertragwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die verbindenden Gitterstäbe (20, 30, 50) in der Außenfläche oder den Außenflächen des Gittertragwerkes liegen.

8. Gittertragwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die in Längsrichtung des Gittertragwerkes verlaufenden Gitterstäbe (10, 10') die Außenkanten des Gittertragwerkes bilden.

9. Gittertragwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gittertragwerk eine sich in Längsrichtung wiederholende Struktur aus in Längsrichtung verlaufenden Gitterstäben (10, 10') sowie verbindenden Gitterstäben (20, 30, 50) aufweist.

10. Gittertragwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil der verbindenden Gitterstäbe (20, 30, 50) durch Verbindungsstreben (50) gebildet werden, die sich im ausgefalteten Zustand des Gittertragwerkes senkrecht zur Längsrichtung des Gittertragwerkes von einer zu einer anderen der sich in Längsrichtung des Gittertrag Werkes erstreckenden Gitterstäbe (10) erstrecken.

11. Gittertragwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstreben (50) über wenigstens ein Gelenk verfügen, mittels dessen sie zwischen einen eingefalteten und einem ausgefalteten Zustand verstellbar sind.

12. Gittertragwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die verbindenden Gitterstäbe (20, 30, 50) wenigstens teilweise miteinander in Verbindung stehen.

13. Gittertragwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Arretierungsmittel vorgesehen sind, mittels derer die verbindenden Gitterstäbe (20, 30, 50) in wenigstens einer Position fixierbar sind.

14. Gittertragwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, die auf wenigstens zwei der verbindenden Gitterstäbe (20, 30, 50) oder der sich in Längsrichtung erstreckenden Gitterstäbe (10, 10') derart einwirken, dass der Abstand der Gitterstäbe (10, 10', 20, 30, 50) zueinander vergrößerbar oder verkleinerbar ist, wodurch sich das Gittertragwerk einfaltet oder ausfaltet.

15. Gittertragwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei der verbindenden Gitterstäbe (20, 30) über Kreuz verlaufen und an ihrem Kreuzungspunkt mit einem weiteren der verbindenden Gitterstäbe (50) in Verbindung stehen.

16. Gittertragwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei der verbindenden Gitterstäbe (20, 30) über Kreuz verlaufen und an ihrem Kreuzungspunkt mit einem weiteren der verbindenden Gitterstäbe (50) in Verbindung stehen und dass der Kreuzungspunkt mit dem Gelenk des weiteren verbindenden Gitterstabes (50) in Verbindung steht.

17. Gittertragwerk mit aufspreizbaren Strukturen, insbesondere Gittertragwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Gittertragwerk schwenkbar angeordnete Gitterstäbe aufweist, wobei die schwenkbare Verbindung derart ausgeführt ist, dass eines der miteinander schwenkbar verbundenen Teile einen Vorsprung aufweist und dass das ande- re der schwenkbar verbundenen Teile eine auf drei Seiten durch Wandungen begrenzte Nut aufweist, in der der Vorsprung des anderen Teils verschwenkbar aufgenommen ist.

18. Gittertragwerk nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitterstäbe an ihrem einen Endbereich den Vorsprung und an ihrem anderen Ende die Nut aufweisen oder dass die Gitterstäbe an ihren beiden Endbereichen Nuten oder Vorsprünge aufweisen.

19. Gittertragwerk nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass eine Bremseinrichtung vorgesehen ist, die die Gitterstäbe in einer bestimmten Schwenkposition fixieren.

20. Gittertragwerk nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremseinrichtung als Trommel- oder Backenbremse ausgeführt ist.

21. Gittertragwerk nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Bakenbremse an einem der schwenkbar miteinander in Verbindung stehenden Teile angeordnet ist und zwei Vorsprünge aufweist, die bei Betätigung der Bremse gleichzeitig mit dem anderen der schwenkbar miteinander in Verbindung stehenden Teile in Kontakt tritt.

Description:
Gittertragwerk

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gittertragwerk, das miteinander in Verbindung stehenden Gitterstäbe aufweist, wobei das Gittertragwerk in Längsrichtung des Gittertragwerkes verlaufende Gitterstäbe sowie diese unmittelbar oder mittelbar verbindende Gitterstäbe aufweist, wobei die verbindenden Gitterstäbe mit den in Längsrichtung verlaufenden Gitterstäben derart in Verbindung stehen, dass der Abstand der in Längsrichtung des Gittertragwerkes verlaufenden Gitterstäbe beim Einfalten des Gittertragwerkes verringerbar und beim Ausfalten des Gittertragwerkes vergrößerbar ist.

Derartige Gittertragwerke sind aus dem Stand der Technik bekannt.

Sie können beispielsweise als stabile Strukturelemente eingesetzt werden, die in ihrem ausgefalteten Zustand hohen mechanischen Belastungen ausgesetzt werden können. Ein Vorteil derartiger Gittertragwerke besteht im wesentlichen darin, dass diese beispielsweise zum Zwecke des Transportes oder der Lagerung eingefaltet werden können, und somit wesentlich besser handhabbar sind, als eine starre Struktur.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gittertragwerk der eingangsgenannten Art in vorteilhafter Art und Weise weiterzubilden.

Diese Aufgabe wird durch ein Gittertragwerk mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.

Danach ist vorgesehen, dass wenigstens einer der in Längsrichtung verlaufenden Gitterstäbe derart feststehend angeordnet ist, dass er beim Einfalten sowie beim Ausfalten des Gittertragwerkes ortsfest ist, und dass wenigstens ein weiterer der in Längsrichtung verlaufenden Gitterstäbe derart bewegbar angeordnet ist, dass er beim Einfalten sowie beim Ausfalten des Gittertragwerkes eine Bewegung erfährt.

Erfindungsgemäß ist somit vorgesehen, dass beim Ein- und Ausfalten wenigstens einer, vorzugsweise mehrere der in Längsrichtung des Gittertragwerkes verlaufenden Gitterstäbe an Ort und Stelle verbleibt, das heißt keine Bewegung erfährt, wohingegen weitere in Längsrichtung verlaufende Gitterstäbe relativ dazu bewegt werden. Eine solche Ausgestaltung der Erfindung ermöglicht es, das Gittertragwerk ortsfest über die feststehenden, in Längsrichtung verlaufenden Gitterstäbe anzuordnen und bei Bedarf auszufalten bzw. einzufalten.

Die Erfindung betrifft des Weiteren ein Gittertragwerk, das miteinander in Verbindung stehenden Gitterstäbe aufweist, wobei das Gittertragwerk in Längsrichtung des Gittertragwerkes verlaufende Gitterstäbe sowie diese unmittelbar oder mittelbar verbindende Gitterstäbe aufweist, wobei die verbindenden Gitterstäbe mit den in Längsrichtung verlaufenden Gitterstäben derart in Verbindung stehen, dass der Abstand der in Längsrichtung des Gittertragwerkes verlaufenden Gitterstäbe beim Einfalten des Gittertragwerkes verringerbar und beim Ausfalten des Gittertragwerkes vergrößerbar ist. Weiterhin ist vorgesehen, dass wenigstens zwei der in Längs- richtung verlaufenden Gitterstäbe derart angeordnet sind, dass sie beim Einfalten sowie beim Ausfalten des Gittertragwerkes eine in Längsrichtung des Gittertragwerkes verlaufende Relativbewegung zueinander vornehmen.

Die die in Längsrichtung verlaufenden Gitterstäbe verbindenden Gitterstäbe sind somit derart mit den in Längsrichtung verlaufenden Gitterstäben verbunden, dass die erfindungsgemäße Relativbewegung möglich ist.

Denkbar ist es, dass mehrere in Längsrichtung des Gittertragwerkes verlaufende Gitterstäbe parallel bewegt werden und zwar relativ zu mehreren in Längsrichtung des Gittertragwerkes verlaufenden Gitterstäben. So ist es beispielsweise denkbar, dass vier sich in Längsrichtung verlaufende Gitterstäbe vorgesehen sind, von denen sich jeweils zwei synchron bewegen und dass beim Ein- und/oder Ausfalten des Gittertragwerkes zwei in Längsichtung verlaufende Gitterstäbe relativ zu zwei weiteren in Längsrichtung verlaufenden Gitterstäben eine Bewegung durchführen. Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf Gittertragwerke mit vier in Längsichtung verlaufenden Gitterstäben beschränkt. Auch eine geringere oder größere Anzahl ist denkbar und von der Erfindung mit umfaßt.

Das Gittertragwerk nach Anspruch 2 kann dadurch gekennzeichnet sein, dass es gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 ausgeführt ist, dass also feststehende, sich in Längsrichtung erstreckende Gitterstäbe vorgesehen sind.

Es kann vorgesehen sein, dass die in Längsrichtung verlaufenden feststehenden Gitterstäbe und die in Längsrichtung verlaufenden bewegbaren Gitterstäbe bzw. die relativ zueinander bewegbaren in Längsrichtung verlaufenden Gitterstäbe abwechselnd aufeinander folgen.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die in Längsrichtung verlaufenden bewegbaren Gitterstäbe beim Einfalten sowie beim Ausfalten des Gittertragwerkes eine Bewegung erfahren, durch die der Abstand sowie die relative Position in Längsrichtung des Gittertragwerkes der in Längsrichtung verlaufenden bewegbaren Gitterstäbe zu den in Längsrichtung verlaufenden feststehenden Gitterstäben verändert wird. Denkbar ist es also, dass die in Längsrichtung verlaufenden bewegbaren Gitterstäbe beim Ein- bzw. Ausfalten auf die feststehenden Gitterstäbe zu bewegt werden bzw. von diesen weg bewegt werden und dass zusätzlich zu dieser Abstandsveränderung eine Relativbewegung der feststehenden und bewegbaren Gitterstäbe in axialer Richtung, das heißt in Längsrichtung des Gittertragwerks erfolgt.

Die verbindenden Gitterstäbe können schwenkbar und/oder verschieblich mit den in Längsrichtung des Gittertragwerkes verlaufenden Gitterstäben in Verbindung stehen. Denkbar ist es, dass die verschiebbare Anbindung dadurch erreicht wird, dass die Gitterstäbe vorzugsweise schwenkbar mit Gleithülsen in Verbindung stehen, die auf den in Längsrichtung verlaufenden Gitterstäben laufen.

Die verbindenden Gitterstäbe können vorzugsweise in der Außenfläche des Gittertragwerkes liegen diese bilden.

Die in Längsrichtung des Gittertragwerkes verlaufenden Gitterstäbe können die Außenkanten des Gittertragwerkes bilden.

Die Form des Gittertragwerks ist nicht beschränkt. Somit ist es denkbar, im Querschnitt dreieckige, quadratische, rechteckige oder polygonale Gittertragwerke vorzusehen.

Dabei werden die Eckpunkte dieser Gittertragwerke vorzugsweise durch die in Längsrichtung des Gittertragwerkes verlaufenden Stäbe gebildet.

Vorzugsweise weist das Gittertragwerk eine sich in Längsrichtung wiederholende Struktur aus in Längsrichtung verlaufenden Gitterstäben sowie verbindenden Gitterstäben auf. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass wenigstens ein Teil der verbindenden Gitterstäbe durch Verbindungsstreben gebildet werden, die sich im ausgefalteten Zustand des Gittertragwerkes senkrecht zur Längsrichtung des Gittertragwerkes von einer zu einer anderen der sich in Längsrichtung des Gittertragwerkes erstreckenden Gitterstäbe erstrecken.

Diese Verbindungsstreben können über wenigstens ein Gelenk verfügen, mittels dessen sie zwischen einen eingefalteten und einem ausgefalteten Zustand verstellbar sind.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die verbindenden Gitterstäbe wenigstens teilweise miteinander in Verbindung stehen. Denkbar ist es, dass in Längsrichtung des Gittertragwerkes voneinander beabstandete verbindende Gitterstäbe beispielsweise über ein Gestänge oder über einen Mechanismus miteinander in Verbindung stehen, mittels dessen der Abstand der verbindenden Gitterstäbe zueinander variierbar ist. Dieser Mechanismus kann dazu genutzt werden, das Einfalten bzw. Ausfalten des gesamten Gittertragwerkes zu bewirken.

Um sicherzustellen, dass das ausgefaltete Gittertragwerk nicht unerwünscht kollabiert, kann vorgesehen sein, dass das Gittertragwerk Arretierungsmittel aufweist, mittels derer die verbindenden Gitterstäbe in wenigstens einer Position fixierbar sind.

Wie oben ausgeführt, können Mittel vorgesehen sein, die auf wenigstens zwei der verbindenden Gitterstäbe derart einwirken, dass der Abstand der verbindenden Gitterstäbe zueinander vergrößerbar oder verkleinerbar ist, wodurch sich das Gittertragwerk einfaltet oder ausfaltet.

Diese Mittel können beispielsweise durch ein motorisch, pneumatisch, hydraulisch oder anderweitig betriebenes Gestänge gebildet werden, das auf die verbindenden Gitterstäbe einwirkt. Grundsätzlich ist es selbstverständlich ebenso denkbar, dass Mittel vorgesehen sind, die auf die in Längsrichtung des Gittertragwerkes verlau- fenden Gitterstäbe aufwirken und zwar derart, dass deren Abstand zueinander vergrößert oder verkleinert wird, so dass das Gittertragwerk ausgefaltet oder eingefaltet wird.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass wenigstens zwei der verbindenden Gitterstäbe über Kreuz verlaufen und an ihrem Kreuzungspunkt mit einem weiteren der verbindenden Gitterstäbe in Verbindung stehen.

Weiterhin kann vorgesehen sein, dass wenigstens zwei der verbindenden Gitterstäbe über Kreuz verlaufen und an ihrem Kreuzungspunkt mit einem weiteren der verbindenden Gitterstäbe in Verbindung stehen und dass der Kreuzungspunkt mit dem Gelenk des weiteren verbindenden Gitterstabes in Verbindung steht.

Die Erfindung betrifft des weiteren ein Gittertragwerk mit aufspreizbaren Strukturen, insbesondere ein Gittertragwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 16, wobei das Gittertragwerk schwenkbar angeordnete Gitterstäbe aufweist, wobei die schwenkbare Verbindung derart ausgeführt ist, dass eines der miteinander schwenkbar verbundenen Teile einen Vorsprung aufweist und dass das andere der schwenkbar verbundenen Teile eine auf drei Seiten durch Wandungen begrenzte Nut aufweist, in der der Vorsprung des anderen Teils verschwenkbar aufgenommen ist. Der Nutboden dient somit als Begrenzung, so dass ein Verschwenken des Gitterstabes nur soweit möglich ist, bis das eine der genannten Teile an dem Nutboden aufliegt. In dieser Position ist der Gitterstab somit blockiert bzw. ein weiteres Verschwenken ist nicht möglich. Eine derartige schwenkbare Verbindung kann dort vorgesehen sein, wo zwei Segmente eines Gitterstabes schwenkbar miteinander in Verbindung stehen und/oder wo ein Gitterstab an einem anderen Teil des Gittertragwerks angelenkt ist.

Der Gitterstab kann an seinem einen Endbereich den Vorsprung und an seinem anderen Endbereich die genannte Nut aufweisen. Auf diese Weise ist es möglich, mehrere Gitterstäbe miteinander zu verbinden bzw. Gitterstäbe unterschiedlicher Länge bereitzustellen. Grundsätzlich ist auch denkbar, beiden Enden des Gitterstabes mit Nuten oder mit den genannten Vorsprüngen auszuführen.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn eine Brems- bzw. eine Fixiereinrichtung vorgesehen ist, die die Gitterstäbe in einer bestimmten Schwenkposition fixiert. Dabei kann es sich beispielsweise um eine Trommel-, Scheiben oder Backenbremse handeln. Die Bremse kann z.B. hydraulisch oder mechanisch betätigt sein. Die Bremse kann Bremsbacken aufweisen, die zwei Vorsprünge aufweisen, die bei Betätigung der Bremse gleichzeitig mit dem jeweils benachbarten Teil, beispielsweise mit dem genannten Vorsprung in Kontakt tritt und so eine optimale Bremswirkung entfaltet.

Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:

Figur 1 : eine perspektivische Darstellung eines Gittertragwerkes in Form eines Gittertragwerksegmentes gemäß der vorliegenden Erfindung,

Figur 2: eine perspektivische Darstellung eines Gittertragwerkes in Form eines Gittertragwerksegmentes gemäß der vorliegenden Erfindung in einer weiteren Ausführungsform,

Figur 3: zwei zusammengesetzte Gittertragwerksegmente gemäß Figur 2 in einer perspektivischen Darstellung,

Figur 4: weitere perspektivische sowie schematische Seiten- und Draufsichten des Gittertragwerkes gemäß Figur 2,

Figur 5: eine perspektivische Darstellung eines Gittertragwerkes in Form eines Gittertragwerksegmentes gemäß der vorliegenden Erfindung in einer weiteren Ausführungsform, Figur β : eine perspektivische Darstellung eines Gittertragwerkes in Form eines Gittertragwerksegmentes gemäß der vorliegenden Erfindung in einer weiteren Ausführungsform,

Figur 7: eine perspektivische Darstellung eines Gittertragwerkes in Form eines Gittertragwerksegmentes gemäß der vorliegenden Erfindung in einer weiteren Ausführungsform,

Figur 8: eine perspektivische Darstellung eines Gittertragwerkes in Form eines Gittertragwerksegmentes gemäß der vorliegenden Erfindung mit dreieckigem Querschnitt und

Figur 9: unterschiedliche Darstellungen des Gittertragwerksegmentes gemäß Figur 8.

Figur 1 zeigt in einer perspektivischen Darstellung ein Gittertragwerk bzw. ein Gittertragwerksegment in einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Das Gittertragwerk besteht aus in Längsrichtung verlaufenden Gitterstäben 10, 10', die durch verbindende Gitterstäbe 20, 30, 50 miteinander in Verbindung stehen. Dabei sind die verbindenden Gitterstäbe 20, 30, 50 in den Außenflächen des ausgefalteten Gittertragwerkes angeordnet, wohingegen die in Längsrichtung verlaufenden Gitterstäbe 10, 10' die Kanten bzw. im Querschnitt die Ecken des Gittertragwerkes bilden.

Gemäß Figur 1 bilden die Gitterstäbe 10 feststehende Gitterstäbe, das heißt Gitterstäbe, die beim Ein- und Ausfalten des Gittertragwerkes ortsfest verbleiben, das heißt sich nicht bewegen. Die Gitterstäbe 10' sind beim Ein- und Ausfalten relativ dazu beweglich.

Die verbindenden Gitterstäbe 20, 30 sind jeweils derart ausgeführt, dass sie in ihrem einen Endbereich schwenkbar, jedoch ortsfest an jeweils einem der in Längsrichtung verlaufenden Gitterstäbe 10, 10' angeordnet sind um ihre in ihrem anderen Endbereich über eine Gleithülse 20', 30' verschieblich relativ zu dem anderen, vorzugsweise zu einem benachbarten in Längsrichtung verlaufenden Gitterstab 10, 10' angeordnet sind. Die verbindenden Gitterstäbe 20, 30 sind vorzugsweise schwenkbar an diesen Gleithülsen 20', 30' angeordnet.

Wie dies weiter aus Figur 1 hervorgeht, existieren weitere, die in Längsrichtung verlaufenden Gitterstäbe 10, 10' verbindende Gitterstäbe 50, die im ausgefalteten Zustand des Gittertragwerkes senkrecht zur Längsrichtung des Gittertragwerkes verlaufen. Diese verbindenden Gitterstäbe 50 bzw. Verbindungsstreben weisen ein Gelenk auf, über das sie in die dargestellte Position ausgeschwenkt oder relativ dazu auch eingeschwenkt wird, so dass die Schenkel der Gitterstäbe 50 im Winkel zueinander verlaufen.

Wie dies schließlich weiter aus Figur 1 hervorgeht, sind Stangen 60 vorgesehen, die die in Längsrichtung voneinander beabstandeten verbindenden Gitterstäbe 50 miteinander verbinden. Auf diese Weise ist es möglich, durch Betätigung dieser Stangen 60 ein Einfalten bzw. Ausfalten des Gittertragwerkes zu bewirken. Diese Stangen 60 können motorisch, pneumatisch, hydraulisch oder auf sonstige Weise beispielsweise auch manuell angetrieben werden.

Mit dem Bezugszeichen 70 ist eine Verbindungsstrebe gekennzeichnet, die ebenfalls gelenkig verschwenkbar ist und die die Aufgabe hat, das Gittertragwerk im ausgefalteten Zustand zu sichern. Diese Strebe 70 erstreckt sich diagonal zwischen zwei in Längsrichtung verlaufenden Gitterstreben 10', wie dies aus Figur 1 hervorgeht.

Figur 2 zeigt ein Gittertragwerk bzw. Gittertragwerksegment, das sich von dem in Figur 1 dargestellten Gittertragwerk dadurch unterscheidet, dass es im Querschnitt polygonal ausgeführt ist. In diesem Fall handelt es sich um eine sechseckige Struktur, deren Kanten durch in Längsrichtung verlaufende Gitterstäbe 10, 10' gebildet werden. Wie auch in Figur 1 wechseln sich in Längsrichtung verlaufende feststehende Gitterstäbe 10 mit in Längsrichtung bewegbaren Gitterstreben 10' ab. Wie dies weiter aus Figur 2 hervorgeht, sind in einem Endbereich des Gittertragwerkes verbindende Gitterstäbe 80, 90 vorgesehen, die jeweils drei der in Längsrichtung verlaufenden Gitterstäben 10 bzw. 10' miteinander verbinden. Dabei verbindet das Gestänge 80 die drei feststehenden Gitterstäbe 10 und das Gestänge 90 die drei bewegbaren Gitterstäbe 10'.

Figur 3 zeigt ein Gittertragwerk, das aus zwei der Gittertragwerksegmente gemäß Figur 2 besteht. Diese sind in ihren Endbereichen über die in Längsrichtung verlaufenden Gitterstäbe 10, 10' miteinander verbunden.

Aus Figur 4 sind weitere perspektivische sowie Seitenansichten des Gittertragwerkes gemäß Figur 2 ersichtlich. Die Figuren 4a und 4b zeigen das Gittertragwerk in Seitenansichten. Aus den Figuren 4c und 4d ergeben sich perspektivische Ansichten des Gittertragwerkes gemäß Figur 2 und Figur 4d zeigt eine Querschnitts- bzw. Draufsicht auf das Gittertragwerk, aus der sich die polygonale Struktur des Gittertragwerkes ergibt.

Figur 5 zeigt eine weitere Ausgestaltung der Gittertragwerkes gemäß der vorliegenden Erfindung. Ein Unterschied zu der Ausführungsform gemäß Figur 1 liegt insbesondere darin, dass die verbindenden Gitterstäbe 20, 30 über Kreuz verlaufen, wie dies aus Figur 5 hervorgeht. Die über Kreuz verlaufenden Gitterstäbe 20, 30 sind jeweils in ihrem einen Endbereich schwenkbar an einem der Gitterstäbe 10 bzw. 10' und in ihrem anderen Endbereich schwenkbar an einer Gleithülse 20'. 30' angeordnet, die verschieblich auf einem der in Längsrichtung verlaufenden Gitterstäbe 10, 10' verläuft.

Figur 6 zeigt eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, bei der der Kreuzungspunkt der verbindenden Gitterstäbe 20, 30 nicht im Bereich eines der in Längsrichtung verlaufenden Gitterstäbe liegt, wie dies aus Figur 5 ersichtlich ist, sondern in etwa mittig auf der Außenfläche des Gittertragwerkes. Aus Figur 6 ist ferner ein Gestänge ersichtlich, das aus Stangen 120 besteht, die jeweils an einer der in Längsrichtung verlaufenden Gitterstäbe 10, 10' angreifen und zu einem gemeinsamen Verknüpfungspunkt 130 zusammenlaufen. Die Stangen 120 weisen somit die Struktur eines Pyramidenstumpfes auf, wobei wie dies aus Figur 6 weiter hervorgeht, zwei derartige Pyramidenstümpfe versetzt zueinander aneinander grenzen. Diese Gestänge 120 dienen dazu, durch Betätigung des Verknüpfungspunktes ein Einfalten bzw. Ausfalten des Gittertragwerkes zu bewirken.

Figur 7 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Gittertragwerkes gemäß der vorliegenden Erfindung. Wie dies aus Figur 7 im einzelnen hervorgeht, sind die verbindenden Gitterstäbe 20, 30 untereinander sowie mit den weiteren verbindenden Gitterstäben 50 gelenkig beispielsweise über eine Bolzenverbindung miteinander verbunden. Beim Einfalten oder Ausfalten des Gittertragwerkes werden die verbindenden Gitterstäbe 20, 30 um den Kreuzungspunkt 150 verschwenkt und gleichzeitig werden die verbindenden Gitterstäbe 50 um ihr Gelenk verschwenkt, das mit dem Kreuzungspunkt 150 fluchtet und mit diesem in geeigneter Weise verbunden ist.

Figur 8 zeigt eine weitere Ausgestaltung eines Gittertragwerkes, das eine im Querschnitt dreieckige Struktur aufweist.

Figur 9 zeigt weitere Ansichten dieses Gittertragwerkes. Dabei zeigen Figuren 9a und 9b Seitenansichten und die Figuren 9c und 9d perspektivische Ansichten des Gittertragwerkes bzw. Gittertragwerksegmentes.

Die Gittertragwerke bzw. Gittertragwerksegmente gemäß der vorliegenden Erfindung dienen als Strukturelemente für unterschiedlichste Einsatzzwecke, beispielsweise als Gerüste, Tragstrukturen, Bestandteile von Kranen, etc.