Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
SURFACE-MACHINING APPLIANCE WITH A SUCTION CONNECTION
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/019737
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a surface-machining appliance (10), particularly a manual grinding appliance, with a machining body (20) comprising at least one machining surface (21-23) for the grinding or polishing machining of a workpiece surface (O), inflow openings (50-52) for sucking up dust-laden air being arranged on the at least one machining surface (21-23), said openings being connected in a flow-type manner, by means of a channel arrangement (57), to a suction connection (11) to which a suction device (AB) can be connected. The surface-machining appliance comprises an adjustment device (60; 260; 360) for adjusting effective flow cross-sections, by means of which inflow openings (50-52) of a first machining surface part (28) of the at least one machining surface (21-23) and inflow openings (50-52) of at least one second machining surface part (29, 30) of the at least one machining surface (21-23) are connected to the suction connection (11) in a flow-type manner, such that a suction action on the first machining surface part (28) and the at least one second machining surface part (29, 30) can be adjusted and/or switched off.

Inventors:
SIEBERT, Frank (Warringhofer Str. 1, Bissendorf, 49143, DE)
PÖRTNER, Guido (Eichenallee 26, Osnabrück, 49086, DE)
Application Number:
EP2017/068548
Publication Date:
February 01, 2018
Filing Date:
July 21, 2017
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
TTS MICROCELL GMBH (Osterheide 7, Georgsmarienhütte, 49124, DE)
International Classes:
B24B55/10; B24D15/02
Attorney, Agent or Firm:
PATENTANWÄLTE BREGENZER UND REULE PARTNERSCHAFTSGESELLSCHAFT MBB (Neckarstr. 47, Esslingen, 73728, DE)
Download PDF:
Claims:
Ansprüche

1 . Oberflächen-Bearbeitungsgerät (10), insbesondere manuelles Schleifgerät, mit einem Bearbeitungskörper (20), der mindestens eine Bearbeitungsfläche (21 -23) zu einem schleifenden oder polierenden Bearbeiten einer Werkstückoberfläche (O) aufweist, wobei an der mindestens einen Bearbeitungsfläche (21 -23) Einströmöffnungen (50-52) zum Absaugen von mit Staub beladener Staubluft angeordnet sind, die über eine Kanalanordnung (57) mit einem Absauganschluss

(1 1 ) strömungsverbunden sind, an den eine Absaugeinrichtung (AB) anschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Einsteileinrichtung (60; 260; 360) zur Verstellung von effektiven Strömungsquerschnitten aufweist, mit denen Ein- strömöffnungen (50) einer ersten Bearbeitungsflächenpartie (28) der mindestens einen Bearbeitungsfläche (21 -23) und Einströmöffnungen (51 -52) mindestens einer zweiten Bearbeitungsflächenpartie (29, 30) mit dem Absauganschluss (1 1 ) strömungsverbunden sind, so dass eine Absaugwirkung an der ersten Bearbeitungsflächenpartie (28) und der mindestens einen zweiten Bearbeitungsflächenpartie (29, 30) einstellbar und/oder abschaltbar ist.

2. Bearbeitungsgerät nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die erste und die mindestens eine zweite Bearbeitungsfläche (21 -23) an zueinander winkeligen Seiten eines Außenumfangs (24) des Bearbeitungskörpers (20) oder einander entgegengesetzten Seiten des Bearbeitungskörpers (20) angeordnet sind.

3. Bearbeitungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsteileinrichtung (60; 260; 360) zu einer Verringerung des effektiven Strömungsquerschnitts zwischen dem Absauganschluss (1 1 ) und der ersten Bearbeitungsflächenpartie (28) zugunsten einer Vergrößerung des effektiven Strömungs- querschnitts zwischen dem Absauganschluss (1 1 ) und der mindestens einen zweiten Bearbeitungsflächenpartie (29, 30) ausgestaltet ist.

4. Bearbeitungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsteileinrichtung (60; 260; 360) zum Umschalten einer Strömungsverbindung zwischen dem Absauganschluss (1 1 ) und den Ein- strömöffnungen (50) der ersten Bearbeitungsflächenpartie (28) und den Ein- strömöffnungen (51 -52) der mindestens einen zweiten Bearbeitungsflächenpartie (29, 30) ausgestaltet ist, so dass entweder die Einströmöffnungen (50) der ersten Bearbeitungsflächenpartie (28) oder die Einströmöffnungen (51 -52) der mindestens einen zweiten Bearbeitungsflächenpartie (29, 30) mit dem Absauganschluss (1 1 ) verbunden sind.

5. Bearbeitungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es Fixiermittel (88) zum Fixieren, insbesondere Rastmittel und/oder eine Verriegelungseinrichtung zum Verrasten oder Verriegeln, der Ein- stelleinrichtung (60; 260; 360) in mindestens einer Einstellposition und/oder in allen Einstellpositionen, bei denen der Absauganschluss (1 1 ) mit jeweils nur einer der Bearbeitungsflächen (21 -23) strömungsverbunden ist, aufweist.

6. Bearbeitungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsteileinrichtung (60; 260; 360) ein manuell betätigbares Einstellelement, insbesondere einen Einstellring oder eine Einstellhülse, zur Verstellung der effektiven Strömungsquerschnitte aufweist.

7. Bearbeitungsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellelement mit einem Maskenkörper bewegungsgekoppelt oder fest verbunden ist oder einen Maskenkörper aufweist, wobei der Maskenkörper zwischen den Einströmöffnungen (50-52) der Bearbeitungsflächenpartien (28-30) und dem Absauganschluss (1 1 ) angeordnet ist und einen mindestens eine Durchlassöffnung aufweisenden Durchlassabschnitt und mindestens einen Reduzierabschnitt aufweist, der eine Verschlussfläche zum Verschließen einer Strömungsverbindung zwischen den Einströmöffnungen (50-52) mindestens einer Bearbeitungsflächen- partie (28-30) und dem Absauganschluss (1 1 ) aufweist oder mit einem kleineren effektiven Strömungsquerschnitt als der Durchlassabschnitt luftdurchlässig ist, wobei der Maskenkörper zur Positionierung des Durchlassabschnitts oder des mindestens einen Reduzierabschnitts zwischen dem Absauganschluss (1 1 ) und den Einströmöffnungen (50-52) einer jeweiligen Bearbeitungsflächenpartie (20-30) anhand eines Lagers, insbesondere eines Drehlagers, bezüglich des Bearbeitungskörpers (20) beweglich, insbesondere drehbar, gelagert ist.

8. Bearbeitungsgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Maskenkörper nur an dem an dem Durchlassabschnitt strömungsdurchlässig ist und/oder dass der Maskenkörper einen Bestandteil einer Maskenanordnung bildet, deren Masken relativ zueinander verstellbar, insbesondere verdrehbar, sind, um einen effektiven Strömungsquerschnitt für die Staubluft zwischen den Ein- strömöffnungen (50-52) einer jeweiligen Bearbeitungsfläche (21 -23) und dem Absauganschluss (1 1 ) zu verstellen.

9. Bearbeitungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich entlang einer Längsachse (L) des Bearbeitungskörpers (20) mindestens ein Absaugkanal (45) erstreckt, der mit dem Absauganschluss

(1 1 ) und mit den Einströmöffnungen (50-52) mindestens einer der ersten Bearbeitungsflächenpartie (28) oder der mindestens einen zweiten Bearbeitungsflächenpartie (29, 30) anhand von Querkanälen oder einer strömungsdurchlässigen Struktur stromungsverbunden ist.

10. Bearbeitungsgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass in dem mindestens einen Absaugkanal (45) ein insbesondere rohrförmiger und/oder stabförmiger, insbesondere einen Maskenkörper nach Anspruch 7 bildender, Luftführungskörper (90), insbesondere um eine sich entlang der Längsachse (L) erstreckende Achse, drehbar und/oder verschieblich gelagert ist, wobei der Luftführungskörper (90) an seinem Außenumfang mindestens eine Durchströmöffnung (92, 93) aufweist, die mit einem Strömungskanal (94) stromungsverbunden ist, der sich entlang der Längsachse erstreckt und mit dem Absauganschluss (1 1 ) stromungsverbunden ist, so dass durch eine Verstellung des Luftführungskörpers (90) in dem Absaugkanal (45) die mindestens eine Durchströmöffnung (92, 93) des Luftführungskörpers (90) relativ zu den Einströmöffnungen (50-52) und/oder zu mindestens einer mit den Einströmöffnungen (50-52) mindestens einer Bearbeitungsflächenpartie kommunizierenden Durchtrittsöffnung (68) des Absaugkanals (45) zur Veränderung des effektiven Strömungsquerschnitts der Einströmöffnun- gen (50-52) bezüglich des Absauganschlusses (1 1 ) verstellbar ist.

1 1 . Bearbeitungsgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftführungskörper (90) an einem ersten Winkelsegmentbereich oder Längsbereich seines Außenumfangs (24) mindestens eine Durchströmöffnung, insbesondere eine Reihenanordnung von entlang der Längsachse (L) nebeneinander angeordneten Durchströmöffnungen, und an mindestens einem zweiten Winkelsegmentbereich oder Längsbereich keine Durchströmöffnungen oder Durchströmöffnungen mit einem kleineren Strömungsquerschnitt als an dem ersten Winkelsegmentbereich oder Längsbereich aufweist, wobei die Durchströmöffnungen mit dem Strömungskanal (94) strömungsverbunden sind, und wobei durch Drehen oder Verschieben des Luftführungskörpers (90) der erste Winkelsegmentbereich bzw. Längsbereich oder der mindestens eine zweite Winkelsegmentbereich bzw.

Längsbereich mit den Einströmöffnungen (50-52) der ersten Bearbeitungsflächenpartie (28) oder der mindestens einen zweiten Bearbeitungsflächenpartie (29, 30) in Strömungsverbindung zur Verstellung des effektiven Strömungsquerschnitts zwischen dem Absauganschluss (1 1 ) und der jeweiligen Bearbeitungsfläche (21 -23) bringbar ist.

12. Bearbeitungsgerät nach Anspruch 10 oder 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Luftführungskörper (90) an seinem Außenumfang (24) sich in der Längsrichtung erstreckende und mindestens einen Winkelsegmentbereich begrenzende Dichtkonturen und/oder sich in Umfangsrichtung erstreckende und einen Längsbereich begrenzende Dichtkonturen, insbesondere Dichtvorsprünge oder Dichtrippen, aufweist, die an einem Innenumfang des Absaugkanals (45) anliegen.

13. Bearbeitungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Bearbeitungsfläche (21 -23) jeweils ein Absaugkanal (245-247; 345-347) vorgesehen ist, der sich entlang der Längsachse (L) des Bearbeitungskörpers (20) erstreckt und mit den Einströmöffnungen (50-52) der jeweiligen Bearbeitungsflächenpartie (28-30) strömungsverbunden ist.

14. Bearbeitungsgerät nach Anspruch 13 in Verbindung mit Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Maskenkörper zwischen dem Absaugan- schluss (1 1 ) und den Absaugkanälen (245-247; 345-347) angeordnet ist, wobei der Maskenkörper zur Positionierung des Durchlassabschnitts und des mindestens einen Reduzierabschnitts zwischen einem jeweiligen Absaugkanal (245-247; 345-347) und dem Absauganschluss (1 1 ) anhand des Lagers beweglich, insbesondere drehbar, gelagert ist.

15. Bearbeitungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein insbesondere hülsenförmiges Anschlusselement des Absauganschlusses (1 1 ) zum Anschließen eines Absaugschlauchs drehbar zu dem Bearbeitungskörper (20) gelagert ist, wobei vorteilhaft der Bearbeitungskörper (20) und der Absaugschlauch ohne eine Verstellung der Einsteileinrichtung (60; 260; 360) relativ zueinander verdrehbar sind.

16. Bearbeitungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der mindestens einen Bearbeitungsfläche (21 -23) eine zur Bearbeitungsfläche (21 -23) seitlich offene Einlasskanalanordnung angeordnet ist, welche mit dem Absauganschluss (1 1 ) anhand mindestens einer der Ein- strömöffnungen (50-52) (50-52) oder den Einströmöffnungen (50-52) strömungsverbunden ist.

17. Bearbeitungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Bearbeitungskörper (20) eine Planflächenpartie (26) mit einer planen Bearbeitungsfläche (21 ) zur Bearbeitung von planen Werkstückoberflächen (O) und mindestens eine Krümmungspartie (27) mit einer gekrümmten Bearbeitungsfläche (22-23) zur Bearbeitung gekrümmter Werkstückoberflächen (O) aufweist.

18. Bearbeitungsgerät nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Krümmungspartie (27) sich an Querendbereiche der Planflächenpartie (26) anschließt und sich über eine zu der Planflächenpartie (26) entgegengesetzten Seite des Bearbeitungskörpers (20) erstreckt, wobei die Krümmungspartie (27) mehrere kontinuierlich ineinander übergehende Krümmungsabschnitte (31 -36) mit voneinander verschiedenen Krümmungsradien (R1 -R5) aufweist und nicht vor die plane Bearbeitungsfläche (21 ) der Planflächenpartie (26) vorsteht.

Description:
TTS MICROCELL GmbH, Osterheide 7, 49124 Georqsmarienhütte

Oberflächen-Bearbeitungsgerät mit einem Absauganschluss

Die Erfindung betrifft ein Oberflächen-Bearbeitungsgerät, insbesondere ein manuelles Schleifgerät, mit einem Bearbeitungskörper, der mindestens eine Bearbeitungsfläche zu einem schleifenden oder polierenden Bearbeiten einer Werkstückoberfläche aufweist, wobei an der mindestens einen Bearbeitungsfläche Ein- strömöffnungen zum Absaugen von mit Staub beladener Staubluft angeordnet sind, die über eine Kanalanordnung mit einem Absauganschluss strömungsver- bunden sind, an den eine Absaugeinrichtung anschließbar ist.

Ein derartiges Oberflächen-Bearbeitungsgerät ist beispielsweise in

DE 27 32 338 A1 erläutert. Über den Absauganschluss kann Staubluft von der mindestens einen Bearbeitungsfläche abgesaugt werden. Das bekannte Bearbeitungsgerät eignet sich auch für Nassanwendungen. Allerdings ist die Staubab- saugung nicht in allen Anwendungsfällen optimal.

Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein im Hinblick auf eine Staubabsaugung verbessertes Oberflächen-Bearbeitungsgerät bereitzustellen.

Zur Lösung der Aufgabe ist bei einem Oberflächen-Bearbeitungsgerät der eingangs genannten Art vorgesehen, dass es eine Einsteileinrichtung zur Verstellung von effektiven Strömungsquerschnitten aufweist, mit denen Einströmöffnungen einer ersten Bearbeitungsflächenpartie der mindestens einen Bearbeitungsfläche und Einströmöffnungen mindestens einer zweiten Bearbeitungsflächenpartie der mindestens einen Bearbeitungsfläche mit dem Absauganschluss strömungsver- bunden sind, so dass eine Absaugwirkung an der ersten Bearbeitungsflächenpar- tie und der mindestens einen zweiten Bearbeitungsflächenpartie einstellbar und/oder abschaltbar ist.

Somit kann beispielsweise das Einströmen von Fremdluft an einer nicht benötigten Bearbeitungsfläche oder aktuell nicht im Eingriff oder im Kontakt mit dem Werkstück befindlichen Bearbeitungsfläche verhindert oder begrenzt werden. Die Ab- saugleistung bei der aktiven Bearbeitungsfläche ist dadurch höher. Weiterhin wird ein möglicherweise bei der Werkstückbearbeitung unangenehmer Luftstrom, der über eine nicht im Eingriff mit dem Werkstück befindliche Bearbeitungsfläche strömen würde, verhindert oder verringert.

Die beiden ersten und mindestens einen zweiten Bearbeitungsflächenpartien, beispielsweise eine Planflächenpartie und eine Krümmungspartie und/oder Bestandteile einer Krümmungspartie, können auch zueinander winkelige oder gekrümmte Bearbeitungsflächen-Abschnitte oder Bearbeitungsflächenpartien aufweisen. Unter einer ersten Bearbeitungsflächenpartie der mindestens einen Bearbeitungsfläche und mindestens einer zweiten Bearbeitungsflächenpartie der mindestens einen Bearbeitungsfläche kann also ein Bereich von Bearbeitungsflächen verstanden werden.

Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die erste und die mindestens eine zweite Bearbeitungsflächenpartie an zueinander winkeligen Seiten eines Außenumfangs des Bearbeitungskörpers angeordnet sind. Zueinander winkelige Bearbeitungsflächen oder Bearbeitungsflächenpartien umfassen oder sind zweckmäßigerweise auch solche Bearbeitungsflächen, bei denen beispielsweise eine Bearbeitungsfläche eine Planfläche ist, die andere Bearbeitungsfläche bogenförmig von der planen Bearbeitungsfläche weg verläuft.

Es ist weiterhin möglich, dass die erste und die mindestens eine zweite Bearbeitungsflächenpartie an einander entgegengesetzten Seiten des Bearbeitungskörpers angeordnet sind.

In diesem Zusammenhang sei nur ergänzend erwähnt, dass mehrere Bearbeitungsflächen oder Bearbeitungsflächenpartien vorhanden sein können, beispiels- weise drei oder vier Bearbeitungsflächen oder Bearbeitungsflächenpartien, die zueinander winkelig sind. Ferner können auch an einander entgegengesetzten Seiten des Bearbeitungskörpers jeweils zueinander winkelige Bearbeitungsflächen oder Bearbeitungsflächenpartien vorgesehen sein.

Es ist möglich, dass die Absaugleistung variabel anhand der Einsteileinrichtung einstellbar ist, so dass beispielsweise der Saugstrom, der über die erste Bearbeitungsflächenpartie zum Absauganschluss strömt, kleiner oder größer als derjenige ist, der über die mindestens eine zweite Bearbeitungsflächenpartie zum Absauganschluss strömt.

Vorteilhaft ist vorgesehen, dass die Einsteileinrichtung zu einer Verringerung des effektiven Strömungsquerschnitts zwischen dem Absauganschluss und der ersten Bearbeitungsflächenpartie zugunsten einer Vergrößerung des effektiven Strömungsquerschnitts zwischen dem Absauganschluss und der mindestens einen zweiten Bearbeitungsflächenpartie ausgestaltet ist.

Eine zweckmäßige Ausgestaltung sieht vor, dass die Einsteileinrichtung zum Umschalten einer Strömungsverbindung zwischen dem Absauganschluss und den Einströmöffnungen der ersten Bearbeitungsflächenpartie und den Einströmöffnungen der mindestens einen zweiten Bearbeitungsflächenpartie ausgestaltet ist, so dass entweder die Einströmöffnungen der ersten Bearbeitungsflächenpartie oder die Einströmöffnungen der mindestens einen zweiten Bearbeitungsflächenpartie mit dem Absauganschluss verbunden sind. Somit kann beispielsweise der Absaugstrom bei der einen Bearbeitungsfläche abgeschaltet werden, während er über die oder durch die andere Bearbeitungsfläche strömt. Wenn mehrere Bearbeitungsflächen, insbesondere an einander entgegengesetzten oder zueinander winkeligen Seiten des Bearbeitungskörpers vorgesehene Bearbeitungsflächen, vorgesehen sind, ist es möglich, beispielsweise eine Bearbeitungsfläche abzusaugen, während die anderen Bearbeitungsflächen im Hinblick auf den Absaugstrom sozusagen abgeschaltet werden. Über deren Einströmöffnungen strömt dann kein Absaugstrom zum Absauganschluss. Ohne weiteres sind auch Kombinationen möglich, d.h. dass die Strömungsverbindung zwischen den Einströmöffnungen einer ersten Bearbeitungsflächenpartie und dem Absauganschluss anhand der EinStelleinrichtung abgeschaltet oder unterbunden wird, während bei einer zweiten Bearbeitungsflächenpartie ein voller Absaugstrom oder eine sozusagen ungehinderte Strömungsverbindung zwischen deren Einströmöffnungen und dem Absauganschluss vorhanden ist und schließlich bei den Einströmöffnungen einer dritten Bearbeitungsflächenpartie ein gegenüber den Einströmöffnungen der zweiten Bearbeitungsflächenpartie geringerer Absaugstrom strömt. Somit ist also die Absaugleistung bei der zweiten Bearbeitungsflächenpartie maximal, bei der dritten Bearbeitungsfläche vermindert und bei der ersten Bearbeitungsflächenpartie nicht vorhanden. Dieses Anwendungsbeispiel ist ferner auch bei weiteren, beispielsweise mehr als drei Bearbeitungsflächen, ohne weiteres möglich.

Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das Bearbeitungsgerät Rastmittel und/oder eine Verriegelungseinrichtung zum Verrasten oder Verriegeln der EinStelleinrichtung in mindestens einer Einstellposition und/oder in allen Einstellpositionen, bei denen der Absauganschluss mit jeweils nur einer der Bearbeitungsflächen strö- mungsverbunden ist, aufweist. Somit kann die Absaugleistung beispielsweise digital zwischen den Bearbeitungsflächen oder Bearbeitungsflächenpartien umgeschaltet werden. Die Strömungsverbindung zum Absauganschluss ist immer nur bei einer Bearbeitungsflächenpartie oder Bearbeitungsfläche vorhanden. Allerdings ist auch die Verrastung oder Verriegelung oder eine Kombination davon bei weiteren Einstellpositionen möglich, beispielsweise wie beim obigen Ausführungsbeispiel, bei dem beispielsweise nicht nur ein Saugstrom über die Ein- strömöffnungen einer Bearbeitungsfläche strömen kann, sondern auch zumindest teilweise oder in vermindertem Umfang über die Einströmöffnungen einer weiteren Bearbeitungsfläche.

Erwähnt sei, dass auch Klemmmittel oder dergleichen andere Fixiermittel zum Fixieren der EinStelleinrichtung in mindestens einer Einstellposition vorgesehen sein können. Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, dass die Einsteileinrichtung ein manuell betätigbares Einstellelement, insbesondere einen Einstellring oder eine Einstellhülse, zur Verstellung der effektiven Strömungsquerschnitte aufweist. Somit ist die Ein- stelleinrichtung manuell betätigbar. Ohne weiteres denkbar wäre aber auch eine elektrische oder sonstige motorische Antriebsvariante, bei der beispielsweise ein Stellglied, insbesondere ein Elektromagnet, ein Schrittmotor oder dergleichen, die Einsteileinrichtung betätigt.

Ein vorteilhaftes Konzept sieht vor, dass das Einstellelement mit einem Maskenkörper bewegungsgekoppelt oder fest verbunden ist oder einen Maskenkörper aufweist, wobei der Maskenkörper zwischen den Einströmöffnungen der Bearbeitungsflächenpartien und dem Absauganschluss angeordnet ist und einen mindestens eine Durchlassöffnung aufweisenden Durchlassabschnitt und mindestens einen Reduzierabschnitt aufweist, der eine Verschlussfläche zum Verschließen einer Strömungsverbindung zwischen den Einströmöffnungen mindestens einer Bearbeitungsflächenpartie und dem Absauganschluss aufweist oder mit einem kleineren effektiven Strömungsquerschnitt als der Durchlassabschnitt luftdurchlässig ist. Der Maskenkörper ist zur Positionierung des Durchlassabschnitts oder des mindestens einen Reduzierabschnitts zwischen dem Absauganschluss und den Einströmöffnungen einer jeweiligen Bearbeitungsflächenpartie anhand eines Lagers, insbesondere eines Drehlagers, bezüglich des Bearbeitungskörpers beweglich, insbesondere drehbar, gelagert. Ohne weiteres wäre aber auch eine Schiebelagerung oder eine Kombination aus Schiebelagerung und Drehlagerung möglich. Der mindestens eine Reduzierabschnitt kann also vollständig geschlossen sein, d.h. eine Strömungsverbindung zwischen der Bearbeitungsflächenpartie oder Bearbeitungsfläche, der er in einer jeweiligen Einstellposition der Einstelleinrich- tung zugeordnet ist, und dem Absauganschluss unterbinden. Es ist auch möglich, dass der mindestens eine Reduzierabschnitt eine Strömungsverbindung zwischen der Bearbeitungsflächenpartie oder Bearbeitungsfläche, der er aktuell gemäß der jeweiligen Einstellposition der Einsteileinrichtung zugeordnet ist, reduziert. Der vom Saugstrom duchströmbare Strömungsquerschnitt des Reduzierabschnitts ist kleiner als ein vom Saugstrom duchströmbarer Strömungsquerschnitt des Durchlassabschnitts. Der Maskenkörper kann auch als ein Ventilkörper bezeichnet werden oder ein Ventilkörper sein.

Vorteilhaft ist auch, wenn der Maskenkörper nur an dem Durchlassabschnitt strömungsdurchlässig ist. In diesem Fall ist der Maskenkörper oder Ventilkörper abgesehen vom Durchlassabschnitt geschlossen. Dies ist beispielsweise bei einer digitalen Umschaltung derart, dass nur eine erste Bearbeitungsfläche abgesaugt wird, vorteilhaft.

Es kann auch vorgesehen sein, dass der Maskenkörper einen Bestandteil einer Maskenanordnung bildet, deren Masken relativ zueinander verstellbar, insbesondere verdrehbar, sind, um einen effektiven Strömungsquerschnitt für die Staubluft zwischen den Einströmöffnungen einer jeweiligen Bearbeitungsfläche und dem Absauganschluss zu verstellen. Zum Beispiel können Maskenkörper oder Ventilkörper vorgesehen sein, die scheibenartig ausgestaltet sind und relativ zueinander verdrehbar und/oder verschieblich gelagert sind. Möglich wäre aber auch eine Kombination trommelartiger oder hülsenartiger Maskenkörper oder Ventilkörper, die beispielsweise relativ zueinander verschieblich oder verdrehbar oder beides gelagert sind. Durch die Relativverstellung der Maskenkörper oder Ventilkörper ist es möglich, dass Durchlassöffnungen oder Durchströmöffnungen der beiden Maskenkörper oder Ventilkörper in verschiedene Relativpositionen zueinander verstellbar sind, in denen sie miteinander fluchten und dann einen maximalen Strömungsquerschnitt bereitstellen oder aber zueinander relativ so verstellbar o- der verstellt sind, dass beispielsweise eine geschlossene Fläche oder Wandfläche des einen Maskenkörpers oder Ventilkörpers eine Durchlassöffnung des anderen Maskenkörpers oder Ventilkörpers vollständig oder zumindest teilweise überdeckt, sodass der Strömungsquerschnitt dieser überdeckten Durchlassöffnung verschlossen oder verringert ist.

Eine vorteilhafte Maßnahme sieht vor, dass sich entlang einer Längsachse des Bearbeitungskörpers mindestens ein Absaugkanal erstreckt, der mit dem Absauganschluss und mit den Einströmöffnungen mindestens einer der ersten Bearbeitungsflächenpartie oder der mindestens einen zweiten Bearbeitungsflächen- partie anhand von Querkanälen oder einer strömungsdurchlässigen Struktur strö- mungsverbunden ist. Über den sozusagen langgestreckten Absaugkanal kann der Luftstrom von den Einströmöffnungen her zum Absauganschluss strömen. Es können einer oder mehrere derartiger Absaugkanäle vorgesehen sein. Es versteht sich, dass alle Absaugkanäle sich über die gesamte Längslänge eines Bearbeitungskörpers erstrecken können. Es ist aber auch möglich, dass sich einer oder mehrere Absaugkanäle nur über einen Teil einer Längslänge des Bearbeitungskörpers erstreckt bzw. erstrecken. Eine Länge eines Absaugkanals ist vorzugsweise derart ausgestaltet, dass dieser von der jeweils abzusaugenden Bearbeitungsflächenpartie im Wesentlichen bis zum Absauganschluss reicht.

Ein Absaugkanal kann beispielsweise auch als ein Ventilkörper oder Ventilsitz dienen, insbesondere bei der Ausgestaltung, die nachfolgend erläutert wird

Der mindestens eine Absaugkanal weist z.B. Durchtrittsöffnungen auf, welche mit den Einströmöffnungen der Bearbeitungsflächenpartien strömungsverbunden sind. Möglich ist aber auch, dass der Absaugkanal eine poröse Struktur aufweist oder in sonstiger weise zumindest partiell luftdurchlässig ist, sodass durch die Einströmöffnungen einströmende Luft in den Absaugkanal einströmen kann.

Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, dass in dem mindestens einen Absaugkanal ein insbesondere rohrförmiger und/oder stabförmiger Luftführungskörper, beispielsweise in der Art eines Maskenkörpers oder Ventilkörpers, wie oben beschrieben, um eine sich entlang der Längsachse erstreckende Drehachse drehbar und/oder entlang einer Schiebeachse verschieblich gelagert ist.

Der Luftführungskörper weist vorteilhaft an seinem Außenumfang mindestens eine Durchströmöffnung auf, die mit einem Strömungskanal strömungsverbunden ist, der sich entlang der Längsachse erstreckt und mit dem Absauganschluss strömungsverbunden ist, so dass durch eine Verstellung des Luftführungskörpers in dem Absaugkanal die mindestens eine Durchströmöffnung des Luftführungskörpers relativ zu den Einströmöffnungen und/oder zu mindestens einer mit den Einströmöffnungen mindestens einer Bearbeitungsflächenpartie kommunizierenden Durchtrittsöffnung des Absaugkanals zur Veränderung des effektiven Strömungs- querschnitts der Einströmöffnungen bezüglich des Absauganschlusses verstellbar ist.

Der mindestens eine Absaugkanal ist beispielsweise ein bezüglich des Bearbeitungskörpers ortsfester Maskenkörper oder Ventilkörper, relativ zu dem der bewegliche Maskenkörper oder Ventilkörper in Gestalt des Luftführungskörpers beweglich gelagert ist. Beispielsweise sind beide Maskenkörper oder Ventilkörper rohrförmig oder hülsenförmig.

Es ist möglich, dass bei voneinander separaten Absaugkanälen in jedem Absaugkanal oder mehreren Absaugkanälen derartige Luftführungskörper angeordnet sind.

Bevorzugt ist vorgesehen, dass der Absaugkanal einen Absaugkanalkörper um- fasst, in welchem der Luftführungskörper drehbar und/oder verschieblich gelagert ist.

Der Luftführungskörper, insbesondere der Maskenkörper oder Ventilkörper, hat vorteilhaft an einem ersten Winkelsegmentbereich oder Längsbereich seines Au- ßenumfangs mindestens eine oder die mindestens eine Durchströmöffnung, insbesondere eine Reihenanordnung von entlang der Längsachse nebeneinander angeordneten Durchströmöffnungen, und an mindestens einem zweiten Winkelsegmentbereich oder Längsbereich keine Durchströmöffnungen oder Durchströmöffnungen mit einem kleineren Strömungsquerschnitt als an dem ersten Winkelsegmentbereich, wobei die Durchströmöffnungen mit dem Strömungskanal strömungsverbunden sind, der sich entlang der Längsachse erstreckt und mit dem Absauganschluss strömungsverbunden ist. Durch Drehen und/oder Verschieben des Luftführungskörpers ist der erste Winkelsegmentbereich oder der mindestens eine zweite Winkelsegmentbereich bzw. der erste Längsbereich und der erste Längsbereich mit den Einströmöffnungen der ersten Bearbeitungsflächenpartie oder der mindestens einen zweiten Bearbeitungsflächenpartie in Strömungsver- bindung zur Verstellung des effektiven Strömungsquerschnitts zwischen dem Ab- sauganschluss und der jeweiligen Bearbeitungsfläche bringbar.

Es ist eine Konfiguration möglich, bei dem der Luftführungskörper im Absaugkanal längsverschieblich gelagert ist, wobei durch eine Längsverschiebung oder Relativverstellung des Luftführungskörpers im Absaugkanal Durchströmöffnungen des Luftführungskörpers, die mit dessen Strömungskanal kommunizieren, mit Durchströmöffnungen des Absaugkanals, die mit den Einströmöffnungen einer jeweiligen Bearbeitungsfläche oder Bearbeitungsflächenpartie strömungsverbunden sind, fluchtend gestellt werden können, so dass die Absaugluft durch die Ein- strömöffnungen der Bearbeitungsfläche oder Bearbeitungsflächenpartie und die Durchströmöffnungen des Absaugkanals hindurch in den Strömungskanal des Luftführungskörpers einströmen können. Die Durchströmöffnungen des Luftführungskörpers können aber auch von den Durchströmöffnungen des Absaugkanals weg verstellt werden, sodass die Durchströmöffnungen des Absaugkanals zumindest partiell abgedeckt sind und somit keine Absaugluft durch die Einströmöffnungen der zugeordneten Bearbeitungsfläche oder Bearbeitungsflächenpartie in den Strömungskanal des Luftführungskörpers einströmen kann.

Zweckmäßig ist auch, wenn der Luftführungskörper an seinem Außenumfang sich in der Längsrichtung erstreckende und mindestens einen Winkelsegmentbereich begrenzende Dichtkonturen, insbesondere Dichtvorsprünge oder Dichtrippen, aufweist, die an einem Innenumfang des Absaugkanals anliegen. Es kann aber auch ein Längsbereich durch mindestens eine Dichtkontur von einem anderen Längsbereich getrennt sein, wobei sich die Dichtkontur dann in Umfangsrichtung erstreckt. Somit kann also beispielsweise ein rohrförmiger oder hülsenförmiger Luftführungskörper mit nach radial außen vorstehenden Rippen oder Dichtkonturen drehbar in einem Absaugkanal vorgesehen sein. Die Rippen oder Dichtkonturen müssen jedoch nicht am Innenumfang des Absaugkanals flächig oder dichtend anliegen, sondern können auch mit einem gewissen Spiel versehen sein, sodass der Luftführungskörper leichter drehbar oder verschieblich ist. Vorteilhaft ist für jede Bearbeitungsfläche jeweils ein Absaugkanal vorgesehen, der sich entlang der Längsachse des Bearbeitungskörpers erstreckt und mit den Einströmöffnungen der jeweiligen Bearbeitungsfläche strömungsverbunden ist. Dazu können beispielsweise dediziert mehrere Absaugkanäle als Bohrungen, Kanalkörper oder dergleichen, in dem Bearbeitungskörper angeordnet sein. Es ist aber auch möglich, dass in einem einzelnen Strömungskörper, beispielsweise Rohrkörper, Winkelsegmente oder Querschnittsegmente unterteilt sind, in welchen jeweils ein Absaugkanal ausgebildet ist. So können beispielsweise in einem derartigen Strömungskörper, den man auch in der Zeichnung erkennen kann, Trennwände oder Zwischenwände vorgesehen sein, die Absaugkanäle voneinander separieren.

Der Maskenkörper oder Ventilkörper ist zweckmäßigerweise zwischen dem Ab- sauganschluss und den Absaugkanälen angeordnet.

Der Maskenkörper ist vorteilhaft zur Positionierung des Durchlassabschnitts und des mindestens einen Reduzierabschnitts zwischen einem jeweiligen Absaugkanal und dem Absauganschluss anhand des Lagers beweglich, insbesondere drehbar und/oder verschieblich, gelagert.

Somit ist es beispielsweise möglich, dass die Maske oder der Ventilkörper zwischen dem Absauganschluss und den einzelnen Absaugkanälen, zum Beispiel stirnseitig an den Absaugkanälen, angeordnet ist und dazu relativ verstellbar gelagert ist, beispielsweise drehbar gelagert und/oder verschieblich gelagert ist, um einen jeweiligen Absaugkanal sozusagen zu verschließen oder dessen Strömungsquerschnitt freizugeben. Ohne weiteres ist es aber auch möglich, dass ein jeweiliger Absaugkanal nur teilweise verschlossen wird, sodass dessen Strömungsquerschnitt zum Absauganschluss hin verringert ist.

Vorteilhaft ist vorgesehen, dass ein Anschlusselement des Absauganschlusses zum Anschließen eines Absaugschlauchs drehbar zu dem Bearbeitungskörper gelagert ist, wobei vorteilhaft der Bearbeitungskörper und der Absaugschlauch ohne eine Verstellung der Einsteileinrichtung relativ zueinander verdrehbar sind. Das Anschlusselement ist zweckmäßigerweise hülsenförmig oder umfasst eine Hülse. Auf diesem Wege ist eine Drehentkopplung des Absaugschlauchs relativ zum Bearbeitungskörper möglich, was unter anderem die Handhabung erleichtert. Aber auch eine unabsichtliche, durch den Absaugschlauch möglicherweise verursachte Verstellung der Einsteileinrichtung ist durch eine Drehentkopplung leicht vermeidbar.

Es ist zweckmäßigerweise vorgesehen, dass an der mindestens einen Bearbeitungsfläche oder Bearbeitungsflächenpartie eine zur Bearbeitungsfläche seitlich offene Einlasskanalanordnung angeordnet ist, welche mit dem Absauganschluss anhand mindestens einer der Einströmöffnungen oder den Einströmöffnungen strömungsverbunden ist. Insbesondere ist ein Labyrinth vorgesehen oder eine baumartige Struktur von Einlassrinnen oder einer Einlassrinnenanordnung vorgesehen. Vorteilhaft umfasst die Einlasskanalanordnung mindestens zwei, vorzugweise mehrere verzweigte Einlasskanäle, die zumindest partiell offen sind, so dass Absaugluft über die Einlasskanäle zu einer Einströmöffnung gelangen kann.

Eine an sich im Zusammenhang mit dem Oberbegriff des Anspruchs 1 eigenständige Erfindung oder auch eine vorteilhafte Ausgestaltung der vorigen Maßnahmen sieht vor, dass der Bearbeitungskörper eine Planflächenpartie mit einer planen Bearbeitungsfläche zur Bearbeitung von planen Werkstückoberflächen und mindestens eine Krümmungspartie mit einer gekrümmten Bearbeitungsfläche zur Bearbeitung gekrümmter Werkstückoberflächen aufweist.

Die Planflächenpartie und die Krümmungspartie weisen vorteilhaft jeweils mindestens eine Bearbeitungsflächenpartie auf oder bilden eine Bearbeitungsflächen Partie.

Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, dass die Planflächenpartie sozusagen die erste Bearbeitungsfläche oder Bearbeitungsflächenpartie bereitstellt, wobei die mindestens eine zweite und vorzugsweise dritte Bearbeitungsfläche der Bearbeitungsflächenpartie an der Krümmungspartie oder den Krümmungspartien vorgesehen ist oder sind. Somit kann je nach Bearbeitungsweise oder aktuellem Be- dürfnis an Absaugung oder verwendeter Bearbeitungsfläche beispielsweise die Absaugung an der Planflächenpartie oder an der Krümmungspartie oder einem Abschnitt der jeweiligen Planflächenpartie oder Krümmungspartie erfolgen.

Es ist dabei ein Grundgedanke, dass mehrere verschiedene Krümmungsradien und somit mehrere unterschiedlich ausgestaltete Geometrien der Bearbeitungsflächen zur Werkstückbearbeitung bereitstehen. Der kontinuierliche Verlauf der Krümmungspartie ermöglicht es vorteilhaft, dass keine vorstehenden oder stufigen Kanten einer sauberen und stufenlosen Bearbeitung der Werkstückoberfläche entgegenstehen.

Vorzugsweise hat die Krümmungspartie den Verlauf einer Spirale oder

Teil-Spirale.

Zweckmäßigerweise hat die Krümmungspartie den Verlauf einer sogenannten Fi- bonacci-Spirale.

Die Krümmungspartie kann aber auch den Verlauf einer logarithmischen Spirale, insbesondere den Verlauf einer sogenannten goldenen Spirale aufweisen.

Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, dass die Krümmungspartie sich an Querendbereiche der Planflächenpartie anschließt und sich über eine zu der Planflächenpartie entgegengesetzten Seite des Bearbeitungskörpers erstreckt, wobei die Krümmungspartie mehrere kontinuierlich ineinander übergehende Krümmungsabschnitte mit voneinander verschiedenen Krümmungsradien aufweist und nicht vor die plane Bearbeitungsfläche der Planflächenpartie vorsteht.

Bevorzugt ist es, dass die Krümmungspartie und die Planflächenpartie an mindestens einem Übergangsbereich winkelig aneinander angrenzen. Der winkelige Übergangsbereich kann beispielsweise eine Kante bereitstellen, mit der die Werkstückoberfläche bearbeitet werden kann. Der winkelige Übergangsbereich kann aber auch ein sozusagen inaktiver bzw. nicht zur Bearbeitung der Werkstückoberfläche vorgesehener Bereich sein, beispielsweise ein Bereich, an dem jeweilige Endbereiche oder Kanten eines Schleifmittels angeordnet sind. Insbesondere vor- teilhaft ist es, wenn der Winkel in einem Bereich von beispielsweise 90-45° ist. Der winkelige Übergangsbereich kann auch in einem spitzen Winkel von beispielsweise 45-25° ausgestaltet sein.

Zweckmäßigerweise ist eine Vielzahl von Krümmungsradien vorgesehen. Der größte Krümmungsradius der Krümmungspartie ist beispielsweise mindestens zweimal, vorzugsweise dreimal insbesondere viermal so groß wie der kleinste Krümmungsradius der Krümmungspartie.

Bevorzugt ist es, dass ein Krümmungsabschnitt der Krümmungspartie an dem mindestens einen winkeligen Übergangsbereich einen größeren Krümmungsradius als mindestens ein weiterer Krümmungsabschnitt der Krümmungspartie aufweist. Besonders bevorzugt ist beispielsweise, wenn an dem mindestens einen winkeligen Übergangsbereich ein größter oder der größte Krümmungsradius der Krümmungspartie vorgesehen ist.

Es versteht sich, dass an einander entgegengesetzten Endbereichen oder Übergangsbereichen von der Planflächenpartie in die Krümmungspartie jeweils ein winkeliger Übergangsbereich vorgesehen sein kann. Es ist aber auch eine asymmetrische Konfiguration möglich, beispielsweise im Zusammenhang mit der nachfolgenden Ausgestaltung.

Ein vorteilhaftes Konzept sieht vor, dass die Krümmungspartie an genau einem oder mindestens einem Übergangsbereich tangential in die Planflächenpartie übergeht. Mithin geht also die Krümmungspartie an einem oder mehreren Übergangsbereichen sozusagen tangential oder kontinuierlich in die Planflächenpartie über. Eine Rundung oder Krümmung der Krümmungspartie beginnt direkt ausgehend von der Planflächenpartie.

Es ist vorteilhaft vorgesehen, dass ein Krümmungsradius eines tangential in die Planflächenpartie übergehenden Krümmungsabschnitts kleiner als mindestens ein weiterer Krümmungsradius eines Krümmungsabschnitts der Krümmungspartie, vorzugsweise aller weiteren Krümmungsradien der anderen Krümmungsabschnitte der Krümmungspartie, ist. Mithin ist also im tangentialen Übergangsbereich zwischen der Planflächenpartie und der Krümmungspartie ein besonders kleiner Krümmungsradius oder der kleinste Krümmungsradius der Krümmungspartie vorgesehen.

Ein jeweiliger Übergangsbereich zwischen der Krümmungspartie und der Planflächenpartie ist zweckmäßigerweise an einem Längsseiten-Bereich des Bearbeitungskörpers vorgesehen.

Ergonomisch günstig und/oder im Sinne einer optimalen Werkstückbearbeitung ist es beispielsweise, wenn die Krümmungspartie seitlich neben die Planflächenpartie vorsteht, beispielsweise ein mindestens einer Seite oder genau einer Seite der Planflächenpartie.

Allerdings ist es vorteilhaft, wenn die Krümmungspartie nicht frontal oder in deren Normalenrichtung vor die Planfläche der Planflächenpartie vorsteht, sodass diese vollständig zur flächigen Anlage an der Werkstückoberfläche geeignet ist, ohne dass die Krümmungspartie hinderlich wäre.

Beispielsweise ist vorgesehen, dass an mindestens einem, insbesondere einem winkeligen oder dem winkeligen, Übergangsbereich zwischen der Planflächenpartie und der Krümmungspartie kein Poliermittel oder Schleifmittel oder kein Haltemittel zum Halten eines Schleifmittels oder Poliermittels angeordnet ist. Wie oben bereits angedeutet kann der winkelige Übergangsbereich beispielsweise dazu genutzt werden, dass ein Bediener dort, zum Beispiel für einen Austausch, das Schleifmittel oder Poliermittel besonders leicht ergreifen kann. Weiterhin ist es in manchen Fällen günstig, dass gerade im winkeligen Übergangsbereich keine zur Werkstückbearbeitung geeignete Oberfläche vorhanden ist, die bei ungeschickter Handhabung des Bearbeitungsgeräts beispielsweise die Werkstückoberfläche beschädigen könnte.

Die nachfolgende Maßnahme sieht vorteilhaft vor, dass sich die Krümmungspartie und die Planflächenpartie an einander entgegengesetzten Seiten des Bearbeitungskörpers im Wesentlichen über dessen gesamte Querbreite erstrecken. Somit sind besonders großflächige Bearbeitungsflächen vorhanden, nämlich beispielsweise an einer Oberseite und einer Unterseite des Bearbeitungsgeräts.

Vorteilhaft ist beispielsweise, wenn sich die Planflächenpartie über einen Teil des Querschnitts des Bearbeitungskörpers und die Krümmungspartie über sämtliche übrigen Bereiche des Querschnitts des Bearbeitungskörpers erstrecken. Das Oberflächen-Bearbeitungsgerät stellt also zum einen die Planflächenpartie bereit, zum andern an den anderen Bereichen die Krümmungspartie. Möglich wäre natürlich auch eine Konfiguration, bei der beispielsweise neben der Planflächenpartie Seitenwandabschnitte oder Seitenpartien vorhanden sind, die wiederum in die Krümmungspartie übergehen. Somit ist beispielsweise ein grundsätzlich quaderförmiger, jedoch mit einer Krümmungspartie versehener Bearbeitungskörper möglich.

Ein bevorzugtes Konzept sieht vor, dass sich die Krümmungspartie an einander entgegengesetzte Querendbereiche der Planflächenpartie anschließt. Somit ist also an beiden Querendbereichen oder Seitenbereichen der Planflächenpartie jeweils ein Übergang zur Krümmungspartie, beispielsweise der oben genannte winkelige Übergangsbereich und/oder der oben genannte tangentiale Übergangsbereich, vorgesehen.

Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, dass der Bearbeitungskörper ganz oder zumindest abschnittsweise als ein Zylinder und/oder als ein Konus ausgestaltet ist, an dessen Mantelfläche die Krümmungspartie und die Planflächenpartie vorgesehen sind. Die zylindrische Ausgestaltung hat den Vorteil, dass der Bearbeitungskörper über eine Längslänge oder entlang einer Längsachse eine kontinuierliche Gestalt hat, das heißt das große Bearbeitungsflächen mit über die Längslänge oder Längsachse gleichen Konturen zur Werkstück-Bearbeitung zur Verfügung stehen. Ein Konus hat den Vorteil, dass beispielsweise die Krümmungsradien der Krümmungspartie am einen Längsendbereich des Zylinders größer als am anderen Längsendbereich sind. Somit stehen zusätzliche und engere Krümmungsradien zur Verfügung. Es versteht sich, dass beispielsweise an einem zylindrischen Abschnitt des Bearbeitungskörpers ein konischer Abschnitt vorgesehen sein kann. Auch eine stufige Ausgestaltung des zumindest teilweise oder abschnittsweise konischen und/oder teilweise oder abschnittsweise zylindrischen Bearbeitungskörpers ist möglich:

Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der Bearbeitungskörper mindestens eine Stufe aufweist oder als ein Stufenkörper ausgestaltet ist. Beispielsweise können mehrere, beispielsweise mindestens zwei, zylindrische Abschnitte in Bezug auf eine Längsachse des Bearbeitungskörpers nebeneinander angeordnet sein. An diese zylindrischen Abschnitte oder einen zylindrischen Abschnitt kann sich beispielsweise auch ein konischer Abschnitt anschließen.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass der Bearbeitungskörper vorzugsweise über seine gesamte Längslänge die erfindungsgemäße Außenkontur oder Mantelkontur aufweist. Es ist aber auch möglich, dass der Bearbeitungskörper über einen Teilabschnitt die oben erläuterte Planflächenpartie und Krümmungspartie aufweist, während ein anderer Teilabschnitt beispielsweise quaderförmig oder kreiszylindrisch oder mit einer sonstigen anderen Umfangsgeometrie oder Geometrie von Bearbeitungsflächen ausgestaltet ist.

Ein vorteilhaftes Konzept sieht vor, dass der Bearbeitungskörper im Bereich der Krümmungspartie das Profil der Oberseite eines Flügels aufweist, an dessen Unterseite die Planflächenpartie angeordnet ist. Das oberseitige Profil hat also einen Krümmungsverlauf, der an der einen Seite bogenförmig zur Planflächenpartie hin verläuft, entgegengesetzt dazu jedoch winkelig und flach ausläuft.

Bevorzugt ist es, wenn eine Länge des Bearbeitungskörpers größer als eine Querbreite und/oder eine Querhöhe des Bearbeitungskörpers ist, wobei sich Krümmungspartie und die Planflächenpartie über die jeweilige Länge des Bearbeitungskörpers erstrecken. Der Bearbeitungskörper hat also eine lang gestreckte Gestalt.

Zweckmäßig ist es weiterhin, wenn eine Querbreite der Planflächenpartie größer als eine Höhe des Bearbeitungskörpers ist, sodass der Bearbeitungskörper eine Flachgestalt aufweist. Der Bearbeitungskörper ist zweckmäßigerweise elastisch. Bevorzugt umfasst er ein Schaumstoffmatehal oder ist daraus hergestellt. Es besteht auch die Möglichkeit, dass der Bearbeitungskörper einen relativ harten Kern aufweist, beispielsweise indem dort ein Luftführungskörper oder Luftleitkörper angeordnet ist, der als eine Versteifung wirkt. Auf dem relativ harten Kern kann das elastische und/oder aus Schaumstoff-Material bestehende Material angeordnet sein, sodass jedenfalls die bevorzugte Ausführung erreicht ist, die wie folgt aussieht. Bevorzugt ist zumindest im Bereich der mindestens einen Bearbeitungsfläche ein Schaumstoff-Material oder ein elastisches, nachgiebiges Material vorgesehen. Das Schaumstoffmaterial enthält oder ist vorzugsweise Polyurethan-Schaum.

Das Oberflächen-Bearbeitungsgerät weist zweckmäßigerweise an der planen Bearbeitungsfläche und/oder der Krümmungspartie ein Schleifmittel und/oder Poliermittel auf.

Ein Poliermittel oder Schleifmittel kann beispielsweise eine Körnung oder eine Kornstruktur sein oder umfassen. Das Poliermittel oder Schleifmittel kann aber auch ein Gewirke, z.B. ein Schleifgewirke, oder ein Schleifgewebe oder Poliergewebe sein oder umfassen.

Es ist möglich, dass in unterschiedlichen Zonen der Bearbeitungsfläche, beispielsweise der gekrümmten Bearbeitungsfläche und der planen Bearbeitungsfläche, unterschiedliche Schleifmittel oder Poliermittel angeordnet sind. So ist es beispielsweise denkbar, dass die Krümmungspartie ein Schleifmittel und die Planflächenpartie ein Poliermittel aufweisen. Es ist aber auch möglich, dass die Krümmungspartie zwei voneinander verschiedene Schleifmittel oder Poliermittel aufweist. Auch bei der Planflächenpartie ist es möglich, dass sie nicht nur ein Schleifmittel oder Poliermittel, sondern mindestens zwei voneinander verschiedene Schleifmittel, z.B. Schleifmittel mit unterschiedlicher Körnung, unterschiedlichem Kornmaterial oder dergleichen, oder mindestens zwei voneinander verschiedene Poliermittel, beispielsweise unterschiedlich harte und/oder dichte Poliergewebe, aufweist. Es ist möglich, dass der Bearbeitungskörper integral Schleifmittel oder Poliermittel aufweist, das heißt dass beispielsweise im Bereich der mindestens einen Bearbeitungsfläche eine abrasive Körnung, ein Schleifgewirke, ein Poliergewebe oder ein sonstiges Poliermaterial oder dergleichen angeordnet ist. Wenn der Bearbeitungskörper verschlissen ist, wird er ausgetauscht.

Im Sinne eines günstigen Verbrauchs oder der Nachhaltigkeit ist die nachfolgende Maßnahme vorteilhaft: Es ist zweckmäßig, wenn am Außenumfang des Bearbeitungskörpers oder der mindestens einen Bearbeitungsfläche Haltemittel, beispielsweise eine Klebeschicht, eine Klettschicht oder dergleichen, vorgesehen sind, um ein Schleifmittel oder Poliermittel, beispielsweise ein Schleifblatt, ein Schleifgewirke oder dergleichen, zu halten.

Das anhand der Haltemittel lösbar oder fest an dem Bearbeitungskörper anordenbare oder angeordnete Schleifmittel oder Poliermittel hat zweckmäßigerweise eine blattartige Gestalt. Insbesondere handelt es sich bei dem Schleifmittel oder Poliermittel um ein Schleifblatt oder Polierblatt.

Ein lösbar an dem Bearbeitungskörper anordenbares oder angeordnetes Schleifmittel oder Poliermittel bildet zweckmäßigerweise einen Bestandteil eines Systems, welches den Bearbeitungskörper und das Schleifmittel und/oder das Poliermittel aufweist.

Bevorzugt ist es, wenn die Planflächenpartie und/oder die Krümmungspartie unterbrechungsfrei oder durchgehend ein Schleifmittel und/oder Poliermittel aufweisen. Bei der Planflächenpartie und/oder der Krümmungspartie ist es auch vorteilhaft, wenn sie durchgehend Haltemittel, insbesondere eine Klettschicht, zum Halten eines Schleifmittels oder Poliermittels aufweist. Beispielsweise ist also an der Planflächenpartie oder der Krümmungspartie kein Abschnitt vorgesehen, der kein Schleifmittel oder Poliermittel aufweist.

Insbesondere sind Übergänge zwischen Abschnitten oder Endbereichen des Poliermittels oder Schleifmittels, sei es direkt an dem Bearbeitungskörper integral angeordnet oder als auswechselbare Komponente ausgestaltet, nur an einem Übergangsbereich zwischen der Planflächenpartie und der Krümmungspartie vorgesehen. So ist beispielsweise an der Planflächenpartie oder der Krümmungspartie keine Kante eines Schleifblatts angeordnet.

Das erläuterte Konzept findet zwar vorzugsweise bei einem manuellen Oberflächen-Bearbeitungsgerät Anwendung. Es ist aber auch möglich, dass ein maschinelles Oberflächen-Bearbeitungsgerät gemäß der Erfindung ausgestaltet ist. Beispielsweise kann ein Antrieb, insbesondere ein elektrischer oder pneumatischer Antriebsmotor mit einem entsprechenden Übertragungsgetriebe, zum Antreiben des Bearbeitungskörpers zu rotatorischen und/oder exzentrischen und/oder hyperzykloiden und/oder schwingenden Bewegungen vorgesehen sein. Beispielsweise ist der Antrieb in einem Maschinengehäuse angeordnet, an dem der Bearbeitungskörper angeordnet ist.

Bei dem manuellen Bearbeitungsgerät ist vorteilhaft, wenn es beispielsweise einen Handgriff aufweist, an dem der Bearbeitungskörper angeordnet ist. Bevorzugt ist der Handgriff an einem Absauganschluss angeordnet oder weist einen Ab- sauganschluss zum Absaugen von Staub von der mindestens einer Bearbeitungsfläche auf.

Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:

Figur 1 eine perspektivische Schrägansicht eines Oberflächen-Bearbeitungsgeräts,

Figur 2 eine perspektivische Schrägansicht eines Schleifmittels für das Bearbeitungsgerät gemäß Figur 1 ,

Figur 3 eine Explosionsdarstellung einer Einsteileinrichtung zur Einstellung einer Absaugwirkung bei dem Bearbeitungsgerät gemäß vorstehender Figuren, Figur 4 eine Frontalansicht auf einen Bearbeitungskörper des Bearbeitungsgeräts gemäß vorstehender Figuren zur Verdeutlichung von dessen Außenumfangskontur, die in einem in

Figur 5 dargestellten Querschnitt entlang einer Schnittlinie A-A in Figur 1 5 deutlich wird,

Figur 6 einen Längsschnitt durch das Bearbeitungsgerät gemäß Figur 1 , entlang einer Schnittlinie A-A in Figur 1 ,

Figur 7 ein Detail D1 aus Figur 6,

Figur 8 eine Seitenansicht einer alternativen Einsteileinrichtung zur Einstellt) lung einer Absaugwirkung bei dem Bearbeitungsgerät gemäß vorstehender Figuren,

Figur 9 einen Längsschnitt durch die Einsteileinrichtung gemäß Figur 8, entlang einer Schnittlinie C-C in Figur 8,

Figur 10 ein Detail D2 aus Figur 9,

15 Figur 1 1 eine Explosionsdarstellung der Einsteileinrichtung gemäß Figuren

8-10,

Figur 12 einen Maskenkörper der Einsteileinrichtung gemäß Figur 1 1 in perspektivischer Schrägansicht,

Figur 13 einen alternativen Bearbeitungskörper sowie eine Einsteileinrichtung 20 mit einem Funktionsprinzip ähnlich der Einsteileinrichtung gemäß

Figuren 8-12, wobei der Bearbeitungskörper voneinander separate, rohrförmige Absaugkanäle aufweist,

Figur 14 den Bearbeitungskörper und die Einsteileinrichtung gemäß Figur 13, jedoch in einer anderen Einstellposition der Einsteileinrichtung, Figur 15 die Anordnung gemäß Figur 13, 14, wobei die Einsteileinrichtung noch weiter verstellt ist, und

Figur 16 einen als Stufenkörper ausgestalteten Bearbeitungskörper.

Ein Bearbeitungsgerät 10 umfasst einen Bearbeitungskörper 20, an dessen Außenumfang mehrere Bearbeitungsflächen 21 , 22 und 23 vorgesehen sind. Anhand der Bearbeitungsflächen 21 -23 kann ein schematisch angedeutetes Werkstück W an seiner Werkstückoberfläche O bearbeitet werden, beispielsweise geschliffen und/oder poliert werden. Die Bearbeitungsflächen 21 -23 erstrecken sich an einem Außenumfang 24 des an sich zylindrischen Bearbeitungskörpers 20. Der Bearbeitungskörper 20 weist eine Längsgestalt auf und erstreckt sich entlang einer Längsrichtung oder Längsachse L.

Die Bearbeitungsfläche 21 ist als eine Planfläche 25 oder ebene Fläche ausgestattet, mit der eine entsprechend plane Werkstückoberfläche O optimal bearbeitet werden kann. Die Bearbeitungsfläche 21 oder Planfläche 25 ist an einer Bearbeitungsflächenpartie 28 vorgesehen, die anhand der Planfläche 25 als eine Planflächenpartie 26 ausgestaltet ist.

Die Bearbeitungsflächen 22 und 23 hingegen sind gekrümmte Bearbeitungsflächen und sind an Bearbeitungsflächenpartien 29, 30 vorgesehen, die Bestandteile einer Krümmungspartie 27 bilden.

Die Bearbeitungsflächen 21 -23 gehen kontinuierlich ineinander über, sodass man sie auch als eine einzige Bearbeitungsfläche bezeichnen kann. Die Unterscheidung zwischen Bearbeitungsflächen 21 -23 soll insbesondere die Zuordnung zu den Bearbeitungsflächenpartien 28-30 verdeutlichen.

Jedenfalls bilden die gekrümmten Bearbeitungsflächen 22-23 im Prinzip eine einzige Bearbeitungsfläche, die jedoch unterschiedliche Krümmungsradien und somit unterschiedliche geometrische Eigenschaften aufweist, was nachfolgend deutlich wird. Die Krümmungspartie 27 hat mehrere kontinuierlich ineinander übergehende Krümmungsabschnitte 31 , 32, 33, 34, 35, 36 die unterschiedliche Krümmungsradien, beispielsweise Krümmungsradien R1 , R2, R3, R4, R5, aufweisen. Die Krümmungsabschnitte 31 -36 gehen kontinuierlich ineinander über, das heißt dass im Endeffekt auch weitere, hier nicht im Einzelnen benannte Krümmungsradien vorhanden sind. Es ist möglich, dass beispielsweise die Krümmungspartie 27 ausgehend vom Krümmungsradius R1 eine Vielzahl von nicht im Einzelnen erläuterten Krümmungsradien bis zum Krümmungsradius R5 hin aufweist.

Die Planflächenpartie 26 geht an einem in den Figuren 4 und 5 rechts dargestellten Übergangsbereich 37 tangential in die Krümmungspartie 27 über. Dort ist der kleinste Krümmungsradius R1 vorhanden. Die Krümmungspartie 27 steht im Übergangsbereich 37 seitlich vor die Planflächenpartie 26 vor. Allerdings steht die Krümmungspartie 27 nicht vor die Planfläche 25 nach frontal vorn und oder in deren Normalenrichtung vor. Eine flächige Anlage der Planfläche 25 an der Werkstückoberfläche O ist daher ohne Beeinträchtigung durch die Krümmungspartie 27 möglich. Der enge Krümmungsradius R1 ermöglicht jedoch die Bearbeitung entsprechend gekrümmter oder schmaler Partien der Werkstückoberfläche O.

Der Radius R5 ist im Gegensatz zum Radius R1 deutlich größer, beispielsweise mindestens doppelt so groß oder dreimal so groß, vorzugsweise etwa viermal so groß wie der Radius R1 , sodass die Krümmungspartie 27 zu einem Übergangsbereich 38 hin, wo die Krümmungspartie 27 winkelig an die Planflächenpartie 26 angrenzt, verhältnismäßig flach ausläuft, beispielsweise mit einem Winkel von weniger als 90°, vorzugsweise 80-70°. Der Übergangsbereich 38 und der Übergangsbereich 37 sind aneinander entgegengesetzten Seiten der Planflächenpartie 26 vorgesehen und erstrecken sich entlang der Längsachse L.

Insgesamt hat der Bearbeitungskörper 20 eine zylindrische, flügelartige Gestalt, wobei die Unterseite des„Flügels" im Gegensatz zu einem realen Flügel plan oder eben ist, also keine konkave oder konvexe Wölbung aufweist. Die Oberseite dieses Flügels erstreckt sich konvex über die Planfläche 25 hinweg und ist an dem Übergangsbereich 37 rund, während sie im Übergangsbereich 38 winkelig bezüglich der Planfläche 25 ausläuft.

Eine Querbreite B1 der Planfläche 25 oder der Planflächenpartie 26 ist beinahe so groß wie eine Querbreite B2 der Krümmungspartie 27, sodass die zur Werkstückbearbeitung effektiv nutzbare Oberfläche der Krümmungspartie 27 und der Planfläche 25 ähnlich groß sind.

Die nutzbare Oberfläche der Krümmungspartie 27 ist jedoch insoweit größer, als die Querbreite B2 größer als die Querbreite B1 ist und sich die Krümmungspartie 27 zudem noch konvex über die Planflächenpartie 26 erstreckt, sozusagen wölbt. Der Bearbeitungskörper 20 hat nämlich eine Höhe H, über die hinweg sich die Krümmungspartie 27 über die Planflächenpartie 26 wölbt.

Die Höhe H ist zweckmäßigerweise etwa halb so groß wie die Querbreite B1 oder B2.

Insgesamt ist dadurch ein kompakter, handlicher und somit manuell bequem ergreifbarer Bearbeitungskörper 20 gegeben.

Der winkelige Übergangsbereich 38 ist beim Ausführungsbeispiel nicht zur Werkstückbearbeitung vorgesehen. Prinzipiell wäre das aber ohne weiteres möglich, beispielsweise wenn dort ein entsprechendes Poliermittel oder Schleifmittel vorhanden ist.

Bei der vorliegenden Ausgestaltung ist jedoch vorgesehen, dass ein Grundmaterial oder Basismaterial 39 des Bearbeitungskörpers 20 im Übergangsbereich 38 freiliegt, d.h. kein Poliermittel oder Schleifmittel vorgesehen ist und ebenfalls auch kein Haftmittel oder Haltemittel 40, welches sich ansonsten über den Außenumfang 24 des Bearbeitungskörpers 20 erstreckt. Das Basismaterial 39 ist beispielsweise ein Polyurethan-Schaumstoff oder sonstiges elastisches Material. Das Haftmittel oder Haltemittel 40 umfasst beispielsweise eine Klettschicht, Klebeschicht oder dergleichen. Der ohne Haltennittel 40 versehene Übergangsbereich 38 weist eine Griffzone o- der Griffbereiche 41 auf, an denen ein nachfolgend erläutertes Schleifmittel 120 in Gestalt eines Schleifblatts bequem ergriffen und somit vom Bearbeitungskörper 20 entfernt werden kann.

Der relativ weiche Bearbeitungskörper 20 ist an seinen Stirnseiten, sozusagen den Zylinder-Grundflächen, durch Abdeckungen 42, 43 abgedeckt und somit geschützt. Die Abdeckungen 42, 43 sind vorzugsweise härter als das Basismaterial 39, beispielsweise aus einem thermoplastischen Kunststoff. Die Abdeckungen 42, 43 umfassen beispielsweise Abdeckplatten oder sind als solche ausgestaltet. Die Abdeckungen 42, 43 können an das Schaumstoffmaterial des Bearbeitungskörpers 20 angeklebt sein.

Das Schleifmittel 120 hat Haltemittel 140, beispielsweise eine Klettschicht oder Kletthaken, welche mit den Haltemitteln 40 des Bearbeitungskörpers 20 im Sinne eines festen, für eine Oberflächenbearbeitung des Werkstücks W geeigneten Hals zusammenwirken. Mit anderen Worten kann also das Schleifmittel 120 am Außenumfang 24 des Bearbeitungskörpers 20 anhand der Haltemittel 140, 40 lösbar befestigt werden. Dies ist an sich bekannt. An einer zu der das Haltemittel 140 aufweisenden Seite entgegengesetzten Seite des Schleifmittels 120 ist ein

Schleifmaterial 124, beispielsweise ein Schleifgewirke, eine Körnung oder dergleichen vorgesehen, mit der die Werkstückoberfläche O im Sinne einer abrasiven Bearbeitung oder schleifenden Bearbeitung behandelt werden kann.

Alternativ möglich wäre natürlich auch, dass an dem Außenumfang 24 des Bearbeitungskörpers 20 unmittelbar ein Schleifmittel, Poliermittel oder dergleichen angeordnet ist, beispielsweise das Schleifmaterial 124.

Wenn das Schleifmittel 120 am Bearbeitungskörper 20 angeordnet ist (nicht dargestellt, nimmt es die in Figur 2 schematisch angedeutete Gestalt des Außenum- fangs 24 des Bearbeitungskörpers 20 an. Das Schleifmittel 120 hat also eine Bearbeitungsfläche 121 sowie Bearbeitungsflächen 122, 123, die an den Bearbeitungsflächen 21 , 22, 23 des Bearbeitungskörpers 20 anliegen. Die Bearbeitungs- fläche 121 bildet eine Planfläche 125 und somit eine Planflächenpartie 126, während die anderen Bearbeitungsflächen 122, 123 Bestandteile einer Krümmungspartie 127 ausbilden, entsprechend der Krümmungspartie 27 des Bearbeitungskörpers 20.

Das Schleifmittel 120 hat Seitenkanten 141 , welche im am Bearbeitungskörper 20 angeordneten Zustand des Schleifmittels an den Griffbereichen 41 zu liegen kommen. Dort kann das Schleifmittel 120 also bequem ergriffen und vom Bearbeitungskörper 20 sozusagen abgezogen werden, wobei sich die Haltemittel 40, 140 voneinander lösen.

Weiterhin sind an den Bearbeitungsflächen 121 , 122, 123 Einströmöffnungen 150, 151 , 152 vorgesehen, durch die Staub absaugbar ist, der beispielsweise bei einer abrasiven Bearbeitung der Werkstückoberfläche O anhand des Schleifmaterials 124 gebildet wird.

Die Einströmöffnungen 150-152 sind beispielsweise in der Art von Löchern, Ausstandzungen oder dergleichen hergestellt.

Im am Bearbeitungskörper 20 montierten oder angeordneten Zustand des

Schleifmittels 120 kommunizieren die Einströmöffnungen 150-152 mit Ein- strömöffnungen 50, 51 und 52 an den Bearbeitungsflächen 21 , 22, 23, mithin also mit Einströmöffnungen 50, 51 und 52, die an den Bearbeitungsflächenpartien 28-30 vorgesehen sind.

Die Einströmöffnungen 50, 51 , 52 haben beispielsweise Winkelabstände mit Winkeln W1 und W2, die vorzugsweise gleich sind. Somit ist eine Staubabsaugung an zueinander winkeligen Seiten des Bearbeitungskörpers 20, nämlich mit Winkelabständen W1 und W2, möglich.

Die Einströmöffnungen 50, 51 , 52 sind mit einer Einlasskanalanordnung 53 strö- mungsverbunden, deren Einlasskanäle 54, 55, 56 zu der jeweiligen Bearbeitungsfläche 21 , 22, 23 offen ist. Die Einlasskanäle 54-56 sind beispielhaft erwähnt und stehen für eine Vielzahl von Einlasskanälen, die von den Einströmöffnungen 50-52 weg verzweigen. Oberhalb eines jeweiligen Einlasskanal 54-56 sind eine oder mehrere der Einströmöffnungen 150-152 des Schleifmittels 120 angeordnet, sodass mit Staub beladene Luft durch die jeweilige Einströmöffnung 150-152 hindurch in die Einlasskanäle 54-56 und von dort weiter in die Einströmöffnungen 50,51 und 52 strömen kann. Somit ist also nicht für jede der Einströmöffnungen 150-152 jeweils eine Einströmöffnung 50-52 vorgesehen. Vielmehr kann Staubluft durch mehrere Einströmöffnungen 150-152 hindurch und über die Einlasskanäle 54-56 zu den Einströmöffnungen 50-52 strömen. Weiterhin ist es möglich, dass ein Einlasskanal 54, 55 oder 56 mit mehreren der Einströmöffnungen 50 oder 51 oder 52 kommuniziert oder strömungsverbunden ist, was am Beispiel des Strömungskanals 55 in Figur 1 angedeutet ist. Jedenfalls ist dafür gesorgt, dass unter einer Vielzahl von Einströmöffnungen 150-152 des Schleifmittels 120 jeweils eine Staubabsaugung bereitgestellt wird.

Beim Gebrauch des Bearbeitungsgeräts 10 ist üblicherweise der Bearbeitungskörper 20 nur partiell im Eingriff mit dem Werkstück W. Beispielsweise wird nur eine der Bearbeitungspartien 28, 29 oder 30 effektiv genutzt, während die jeweils anderen Bearbeitungspartien nicht genutzt werden. Der Bediener wird nämlich diejenige Bearbeitungspartie 28, 29, 30 auswählen, die am besten an die jeweilige Oberflächengeometrie der Werkstückoberfläche O angepasst ist beziehungsweise eine optimale schleifende oder polierenden Bearbeitung ermöglicht. Problematisch dabei ist es, dass Staubabsaugung nicht nur an der jeweils genutzten Bearbeitungspartie 28, 29, 30 stattfinden würde, sondern auch Luft über die nicht gebrauchte Bearbeitungspartie 28 oder 29 oder 30 strömen würde, also sozusagen Falschluft strömen würde. Hier schaffen die nachfolgend erläuterten Maßnahmen effektiv Abhilfe:

Anhand einer Einsteileinrichtung 60, 260, 360 ist die Staubabsaugung effektiv einstellbar. Die Einsteileinrichtung 60 ist bei dem Bearbeitungsgerät 10 gemäß Figuren 1 -7 vorgesehen, die Einsteileinrichtung 260 bei einem Bearbeitungsgerät 210 gemäß Figuren 8-12 und die Einsteileinrichtung 360 bei einem Bearbeitungsgerät 310 gemäß Figuren 13, 14 und 15. Die Bearbeitungsgeräte 210, 310 haben Bearbeitungskörper 220, 320, die im Hinblick auf ihre grundsätzliche äußerliche Ge- staltung, beispielsweise den Außenumfang 24, die Bearbeitungsflächenpartien 28- 30 und dergleichen gleich aufgebaut sind, insofern also nicht näher erläutert werden. Allerdings sind das Strömungskonzept und die Einstellung desselben für den Saugstrom unterschiedlich ausgestaltet. Die Einsteileinrichtungen 60, 260, 360 ermöglichen es, die Absaugung zwischen den Einströmöffnungen 50, 51 und 52 umzuschalten und in vorteilhaften Ausgestaltungen die Absaugleistung bzw. den effektiven für die Einströmöffnungen 50, 51 und 52 bereitstehenden Strömungsquerschnitt für die Absaugung zu beeinflussen.

Die Einströmöffnungen 50, 51 und 52 sind über eine Kanalanordnung 57 und die Einsteileinrichtungen 60, 260, 360 mit einem Absauganschluss 1 1 strömungsver- bunden. Der Absauganschluss 1 1 umfasst beispielsweise ein Anschlusselement 12, insbesondere in der Art eines Anschlussstutzens, an den ein Saugschlauch SL anschließbar ist, der zu einer Absaugeinrichtung AB führt. Die Absaugeinrichtung AB umfasst beispielsweise einen mobilen Staubsauger oder eine ortsfeste zentrale Staubabsaugungsanlage.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass bei einem Bearbeitungsgerät gemäß der Erfindung selbstverständlich auch an Bord des Bearbeitungsgeräts eine Staubabsau- gung gegeben sein kann. Zum Beispiel ist es möglich, dass an den Absauganschluss 1 1 ein Staubsammelbehälter angeschlossen wird. Bevorzugt ist diesem dann zugeordnet oder vorgeschaltet ein Ventilator oder ein sonstiger Strömungserzeuger zur Erzeugung einer Saugströmung, die über die Einströmöffnungen, die den Bearbeitungsflächen, insbesondere einer jeweiligen Bearbeitungsflächenpartie zugeordnet sind, im Ausführungsbeispiel also die Einströmöffnungen 50 oder 51 oder 52, strömen kann.

Das Anschlusselement 12 umfasst beispielsweise einen Anschlussabschnitt 13 zum Aufstecken oder Einstecken des Saugschlauchs SL. Am Anschlussabschnitt 13 ist vorzugsweise eine Verrippung vorgesehen. Das Anschlusselement 13 weist weiterhin einen Verbindungsabschnitt 14 auf, der zur drehbaren Verbindung mit den nachfolgend weiter erläuterten Komponenten der Einsteileinrichtung 60 vorgesehen ist. Die Kanalanordnung 57 umfasst Querkanäle 58, die von den Einströmöffnungen 50, 51 , 52 im Bearbeitungskörper 20, 220, 320 nach innen führen und beim Bearbeitungskörper 20 über Durchtrittsöffnungen 68 in einen zentralen Absaugkanal 45 ausmünden, bei dem Bearbeitungskörper 220 in voneinander separate Absaugkanäle 245, 246, 247 und beim Bearbeitungskörper 320 in voneinander separate Absaugkanäle 345, 346, 347.

Die Absaugkanäle 45, 245, 246, 247 und 345, 346, 347 erstrecken sich entlang der Längsachse L, des Bearbeitungskörpers 20, 220, 320 vorzugsweise über die gesamte oder fast die gesamte Längslänge des Bearbeitungskörpers 20, 220, 320. Stirnseitig sind sie beispielsweise durch die Abdeckungen 42 verschlossen, wobei ein anderer Verschluss auch möglich wäre.

Der Absaugkanal 45 ist in einem Absaugkanalkörper 65 vorgesehen, der eine rohrförmige Gestalt aufweist. Der Absaugkanalkörper weist beispielsweise eine Umfangswand 66 auf, die rohrformig ausgestaltet ist. Die Umfangswand 66 oder der Absaugkanalkörper 65 ist zweckmäßigerweise mit Rippen 67 versehen, welche den Halt im Basismaterial 39 des Bearbeitungskörpers 20 verbessern. Beispielsweise ist der Absaugkanalkörper 65 mit dem Basismaterial 39 umschäumt. Stirnseitig kann der Absaugkanalkörper 65 durch die Abdeckung 42 verschlossen sein, aber auch durch einen Boden, der integral an den Absaugkanalkörper 45 angeformt ist. Die Abdeckung 42 hat beispielsweise einen Verschlussvorsprung 42a, der in den Absaugkanalkörper 65 oder eine den Absaugkanalkörper 65 aufweisende Kavität des Bearbeitungskörpers 20 einsteckbar ist.

An der Umfangswand 66 sind ferner Durchtrittsöffnungen 68 vorgesehen, die mit den Querkanälen 58 strömungsverbunden sind, insbesondere fluchten. Somit kann Staubluft durch die Einströmöffnungen 50-52 und die Querkanäle 58 sowie schließlich die Durchtrittsöffnungen 68 strömen, um in den Absaugkanal 45 zu gelangen.

An der dem Absauganschluss 1 1 zugewandten Seite weist der Absaugkanalkörper 55 einen Anschlussabschnitt 69 auf, beispielsweise eine Anschlusshülse 70. An dem Anschlussabschnitt 69, welcher mit der Umfangswand 66 verbunden ist oder eine Erweiterung derselben darstellt, ist vorzugweise ein Schraubgewinde 71 , insbesondere ein Innengewinde, vorgesehen. Alternativ könnte aber auch eine Kontaktfläche für eine Verklebung oder Verrastung oder dergleichen vorgesehen sein.

In dem Absaugkanalkörper 65 erstreckt sich der Absaugkanal 45 und mündet am Anschlussabschnitt 69 aus dem Absaugkanalkörper 65 aus.

Mit dem Anschlussabschnitt 69 ist ein Anschlusselement 73 verbunden, beispielsweise eingeschraubt. Das Anschlusselement 73 umfasst beispielsweise einen rohrförmigen oder hülsenförmiger Anschlusskörper 74, der an einem Verbindungsabschnitt ein Schraubgewinde 75 aufweist. Das Schraubgewinde 75 ist in das Schraubgewinde 71 des Absaugkanalkörpers 65 eingeschraubt, um so eine im Wesentlichen luftdichte Verbindung zu schaffen.

Der Anschlusskörper 74 durchdringt beispielsweise eine Durchtrittsöffnung 44 der Abdeckung 42.

Zwischen einer Stirnseite 76 des Anschlusskörpers 74 und dem Boden einer Aufnahme 72 des Anschlussabschnitts 69, in welchem das Schraubgewinde 71 angeordnet ist, ist ein Zwischenraum 77 vorgesehen.

Das Anschlusselement 73 weist eine Lageraufnahme 78 auf, in welche ein Einstellelement 80 eingreift und in der das Einstellelement 80 drehbar gelagert ist. Eine Drehachse D des Einstellelements 80 bezüglich der Lageraufnahme 78 entspricht z.B. der Längsachse L. Das Anschlusselement 73 und das Einstellelement 80 bilden zusammen Lagerelemente eines Drehlagers.

Das Einstellelement 80 weist einen Kanalkörper 81 auf, der von einem Stellabschnitt 82 des Einstellelements 80 zum Absaugkanalkörper 65 hin absteht. Der Stellabschnitt 82 weist beispielsweise eine Aufnahme 83 auf, in welche das Anschlusselement 12 mit dem Verbindungsabschnitt 14 eingreift. Die Aufnahme 83 bildet eine Drehlageraufnahme, in welcher der Verbindungsabschnitt 14 drehbar gelagert ist, sodass eine Drehentkopplung zwischen dem Anschlusselement 12 oder dem Absauganschluss 1 1 einerseits und dem Bearbeitungskörper 20 und/oder der Einsteileinrichtung 60 geschaffen ist.

Bevorzugt befindet sich in der Aufnahme 83 ein Haltevorsprung 84, beispielsweise eine am Innenumfang der Aufnahme 83 angeordnete und nach radial innen vorstehende ringförmige oder teilringförmige Rippe, die in eine korrespondierende Ausnehmung 15 am Verbindungsabschnitt 14 des Anschlusselements 12 eingreift. Anhand des Haltevorsprungs 84 und der Ausnehmung 15 ist das Anschlusselement 12 in Bezug auf seine Drehachse, um die es relativ zu der Aufnahme 83 drehen kann, zugfest festgelegt. Die Drehachse entspricht vorliegend der Längsachse L oder ist parallel zur Längsachse L.

Zweckmäßig ist es, wenn das Anschlusselement 12 mit einem Flanschvorsprung 16 an einer Stirnseite 85 des Einstellelements 80 anliegt. Weiterhin vorteilhaft ist es, wenn eine Stirnseite des Anschlusselements 12 bzw. des Verbindungsabschnitts 14 am Boden der Aufnahme 83 abgestützt ist.

Aufgrund der Drehlagerung einerseits des Anschlusselements 12 am Einstellelement 80 und andererseits der des Einstellelements 80 bezüglich des Bearbeitungskörpers 20 bzw. des Anschlusselements 73, kann das Einstellelement 80 frei zwischen dem Saugschlauch SL und dem Bearbeitungskörper 20 drehen.

Das Einstellelement 80 ist an dem Anschlusselement 73 anhand einer Verrastung zugfest bezüglich der Längsachse L bzw. seiner Drehachse D relativ zum Anschlusselement 73 gehalten. Beispielsweise sind an dem Einstellelement 80 Hakenvorsprünge 86 vorgesehen, die vor den Stellabschnitt 82 vorstehen. Die Hakenvorsprünge 86 haben Hakennasen 87, welche in den Zwischenraum 77 eingreifen, sodass durch diesen Hintergriff das Einstellelement 80 am Anschlusselement 73 zugfest bezüglich der Längsachse L der Drehachse D bezüglich des Anschlusselements 73 festgelegt ist. Die Hakenvorsprünge 86 haben in Umfangs- richtung zueinander Abstände, sodass sie radial insoweit beweglich sind, um in der Lageraufnahme 78 zu verrasten. Mithin kann also das Einstellelement 80 in die Lageraufnahme 78 entlang der Längsachse L bzw. der Drehachse D eingesteckt und verrastet werden. Die Montage ist einfach.

Bevorzugt sind Fixiermittel 88 vorgesehen, insbesondere eine Rasteinrichtung oder Rastmittel. Die Fixiermittel 88 umfassen beispielsweise Rastnasen 89, welche nach radial außen vor die Hakenvorsprünge 86 vorstehen und in entsprechende Rastausnehmungen 79 des Anschlusselements 73 eingreifen. Die Rast- ausnehmungen 79 sind beispielsweise an einem Innenumfang der Lageraufnahme 78 vorgesehen.

Mit dem Einstellelement 80, insbesondere dem Kanalkörper 81 , ist ein Luftführungskörper 90 drehfest verbunden. Beispielsweise ist der Kanalkörper 81 in den Luftführungskörper 90 eingesteckt und im Bereich einer Verbindungspartie 81 A mit diesem verklebt, verrastet, verpresst oder dergleichen anderweitig fest verbunden. Wenn also das Einstellelement 80 um die Drehachse D gedreht wird, dreht sich der Luftführungskörper 90 entsprechend.

Für eine drehwinkelrichtige Montage des Einstellelements 80 und des Luftführungskörpers 90 aneinander sorgt zweckmäßigerweise eine Kombination von Nut und in die Nut vorstehendem Vorsprung oder dergleichen andere mechanische Drehwinkelmarkierung 81 B, die beispielsweise zwischen dem Kanalkörper 81 und dem Innenumfang bzw. dem Strömungskanal 94 des Luftführungskörpers 90 vorgesehen ist.

Der Luftführungskörper 90 hat eine zylindrische oder rohrförmige Gestalt und erstreckt sich entlang der Längsachse L in dem Absaugkanal 45. Im Absaugkanal 45 ist der Luftführungskörper 90 drehbar gelagert. Der Luftführungskörper 90 weist eine Umfangswand 91 auf, an der Durchströmöffnungen 92, 93 vorgesehen sind, durch die Luft hindurch in einen Innenraum des Luftführungskörpers 90 strömen kann, nämlich in einen Strömungskanal 94. Am Außenumfang des Luftführungskörpers 90 sind Dichtkonturen 95, beispielsweise Längsrippen, vorgesehen, die am Innenumfang des Absaugkanals 45 anliegen oder zumindest nahe an diesem Innenumfang angeordnet sind. Durch die Dichtkonturen 95 sind Winkelsegmente des Luftführungskörpers 90 voneinander sozusagen abgetrennt. Eines der Win- kelsegmente umfasst beispielsweise die Durchströmöffnungen 92, ein anderes Winkelsegment die Durchströmöffnungen 93. Die weiteren Winkelsegmente, die durch die Dichtkonturen 95 voneinander getrennt sind, haben keine Durchströmöffnungen, sind also strömungsdicht.

Durch eine Verdrehung des Luftführungskörpers 90 in dem Absaugkanal 45 um die Drehachse D können die Durchströmöffnungen 92 gegenüber den den Ein- strömöffnungen 50 oder 51 oder 52 zugeordneten Durchtrittsöffnungen 68 positioniert werden, sodass Staubluft S über die jeweiligen Einströmöffnungen 50 oder 51 oder 52, die Querkanäle 58 und die Durchströmöffnungen 92 in den Strömungskanal 94 einströmen kann und weiter über das Einstellelement 80 zum Ab- sauganschluss 1 1 strömen kann, wo die Staubluft S aus einem Strömungskanal 17 des Anschlusselements 12 in den Saugschlauch SL einströmen kann. Ein Strömungsquerschnitt dieser Strömungsverbindung ist dabei maximal.

Der Luftführungskörper 90 bildet also einen Ventilkörper oder Maskenkörper 96, von dessen Drehstellung in Bezug auf die Drehachse D der Strömungsquerschnitt abhängt, der für die jeweiligen Einströmöffnungen 50, 51 oder 52 zur Absaugung über den Absauganschluss 1 1 bereitsteht.

Eine jeweilige Drehpositionen Einstellposition des Luftführungskörpers 90 bzw. des Einstellkörpers 80 kann anhand mindestens eines Indexes 97 nachvollzogen werden, der beispielsweise am Außenumfang des hülsenförmigen Einstell körpers 80 angeordnet ist. Vorteilhaft sind zudem Symbole 98 für die jeweilige Bearbeitungsflächenpartie 28, 29, 30 an dem Einstellkörper 80, insbesondere nahe bei dem Index oder den Indices 97, angeordnet. Somit kann der Bediener leicht erkennen, welche Bearbeitungsflächenpartie 28, 29, 30 in der jeweiligen Drehposition des Einstellkörpers 80 und des Luftführungskörpers 90 aktuell abgesaugt wird, wenn z.B. nur die Durchströmöffnungen 92 vorhanden sind.

Die Durchströmöffnungen 93 hingegen sind eine Option. Die Anzahl bzw. der effektive Strömungsquerschnitt der Durchströmöffnungen 93 ist kleiner als die An- zahl oder der effektive Strömungsquerschnitt der Durchströmöffnungen 92. Wenn also die Durchströmöffnungen 93 den Durchtrittsöffnungen 68 gegenüberliegen, ist noch immer eine Absaugung über die jeweils den Durchtrittsöffnungen 68 zugeordneten Einströmöffnungen 50 oder 51 oder 52 möglich, jedoch mit im Vergleich zu der Absaugung über die Durchströmöffnungen 92 kleinerer Saugleistung oder Saugwirkung.

Möglich ist auch eine Ausgestaltung, bei der beispielsweise die Durchströmöffnungen 92 oder die Durchströmöffnungen 93 oder eine Kombination von beiden, d.h. sowohl die Durchstecköffnungen 92 als auch die Durchströmöffnungen 93, gegenüber den einer jeweiligen Bearbeitungsflächenpartie 28, 29, 30 zugeordneten Durchströmöffnungen 68 positioniert werden. Somit kann die Absaugleistung für eine jeweilige Bearbeitungsfläche 28, 29, 30 in insgesamt 4 Stufen verändert werden: keine Strömung, größere Strömung über die Durchströmöffnungen 93, noch größere Strömung über die Durchströmöffnungen 92 und maximale Strömung über die Kombination der Durchströmöffnungen 92 und 93.

Bei der in den Figuren 8-1 1 dargestellten Einsteileinrichtung 260 sorgt eine stirnseitig in der Nähe des Absauganschlusses 1 1 angeordnete Verstell-Mimik mit dafür, dass die Staubluft durch einen der Absaugkanäle 245, 246 oder 247 strömen kann oder der Strömungsquerschnitt dieser Absaugkanäle 245, 246 oder 247 freigegeben oder verschlossen wird. Ein Maskenkörper 296 der Einsteileinrichtung 260 ist zwischen dem Absauganschluss 1 1 und der Stirnseite oder an der Stirnseite des Bearbeitungskörpers 220 angeordnet.

Die Absaugkanäle 245, 246 oder 247 verlaufen in einem Absaugkanalkörper 265, der sich entlang der Längsachse L in dem Bearbeitungskörper 220 erstreckt. Der Absaugkanalkörper 265 weist eine Umfangswand 266 auf, die einen rohrförmigen Innenraum begrenzt, in welchem sich entlang der Längsachse erstreckende und miteinander, etwa im Zentrum des Absaugkanalkörpers 265 verbundene Trennwände 267 angeordnet sind. Die Trennwände 267 sind beispielsweise sternförmig angeordnet und trennen den von der Umfangswand 266 begrenzten Innenraum des Absaugkanalkörpers 265 in die Absaugkanäle 245, 246 oder 247 auf. An der Umfangswand 266 sind mit den Absaugkanälen 245, 246 oder 247 kommunizierende Durchtrittsöffnungen 268 vorgesehen, die mit Querkanälen 58 strömungs- verbunden sind, die ihrerseits wiederum mit den Einströmöffnungen 50, 51 , 52 und somit den Bearbeitungsflächenpartien 28, 29, 30 kommunizieren. Somit ist jeder Bearbeitungsflächenpartie 28, 29, 30 jeweils einer der Absaugkanäle 245, 246 oder 247 zugeordnet.

Anhand eines Einstellelements 280 der Einsteileinrichtung 260 kann jeweils einer der Absaugkanäle 245, 246 oder 247 mit dem Absauganschluss 1 1 strömungs- verbunden werden, sodass im Ergebnis eine der Bearbeitungsflächenpartien 28, 29 oder 30 mit dem Absauganschluss 1 1 strömungsverbunden ist und eine Absaugung für die jeweilige Bearbeitungsflächenpartie 28, 29 oder 30 bereitsteht. Das Einstellelement 280 bildet oder umfasst den Maskenkörper 296.

Das Einstellelement 280 nimmt das bereits erläuterte Anschlusselement 12 drehbar auf. Beispielsweise hat das Einstellelement eine Aufnahme 283, in der der Verbindungsabschnitt 14 drehbar gelagert ist. In dessen Ausnehmung 15 greift beispielsweise ein an der Aufnahme 283 angeordneter Haltevorsprung 284, beispielsweise ein ringförmiger Haltevorsprung 284 in der Art des Haltevorsprungs 84 ein, so dass das Anschlusselement 12 in Bezug auf seine Drehachse D zwar drehbar, jedoch nicht längs der Drehachse D aus der Aufnahme 283 ausziehbar ist. Mithin ist also das Einstellelement 280 relativ beispielsweise zum Saugschlauch SL drehbar gelagert oder umgekehrt der Saugschlauch SL bezüglich des Einstellelements 280 drehbar gelagert.

Ferner ist das Einstellelement 280 relativ zu einem Anschlusselement 270 drehbar gelagert, welches drehfest bezüglich des Bearbeitungskörpers 220 und des Absaugkanalkörpers 265 ist. Das Anschlusselement 270 umfasst beispielsweise einen Hülsenabschnitt 273, in welchem der Absaugkanalkörper 265 aufgenommen bzw. in welches dieser eingesteckt ist.

Das Anschlusselement 270 steht z.B. vor eine Abdeckung 243 vor und ist vorzugsweise mit dieser integral verbunden, die prinzipiell der Abdeckung 43 ent- spricht und den Bearbeitungskörper 220 stirnseitig abdeckt. Die Abdeckung 243 weist eine Durchtrittsöffnung 244 auf.

Am Anschlusselement 270 ist eine Lageraufnahme 278 für das Einstellelement 280 vorgesehen. Das Einstellelement 280 ist in der Lageraufnahme 278 drehbar aufgenommen. Am Innenumfang der Lageraufnahme 278 befindet sich beispielsweise ein Stützvorsprung 287, der in eine Stützaufnahme 277 des Einstellelements 280 eingreift. Der Stützvorsprung 287 und die Stützaufnahme 277 bilden eine Auszugssicherung oder sorgen dafür, dass das Einstellelement 280 bezüglich seiner Drehachse D der Lageraufnahme 278 zwar drehbar, jedoch nicht entlang der Drehachse D aus dieser Lageraufnahme 278 herausziehbar ist.

Das Einstellelement 280 stützt sich mit stirnseitigen Stützvorsprüngen 282 am Boden der Lageraufnahme 278, insbesondere an einer ringförmigen Lagerfläche 275 ab. Im Bereich der Lagerfläche 275 sind zusätzlich noch Rastausnehmungen 279, jedenfalls mindestens eine Rastausnehmung 279 vorgesehen, die zur Ver- rastung mit einem oder mehreren Rastvorsprüngen 289 vorgesehen sind oder ist. Der mindestens eine Rastvorsprung 289 steht vor die Stützvorsprünge 282 vor und greift in jeweiligen Einstellpositionen des Einstellelements 280 in die Rast- ausnehmung 279 ein. Bevorzugt ist die Elastizität des Rastvorsprungs 289 dadurch vergrößert, dass er eine Kavität 289A aufweist, in die hinein sich ein bogenförmiger Abschnitt 289B des Rastvorsprungs 289 verformen kann.

Am Außenumfang des hülsenförmigen Einstellelements 280, beispielsweise dessen Umfangswand 291 , sind Symbole 98A und 98B und ein weiteres in der Zeichnung nicht sichtbares Symbol vorgesehen, die die Absaugung bezüglich jeweils einer Bearbeitungsflächenpartie 28, 29 oder 30 anzeigen.

Im Innenraum des Einstellelements 280 erstreckt sich eine Stirnwand 295, an der eine Durchströmöffnung 292 und optional eine Durchströmöffnung 293 vorgesehen ist. Die Durchströmöffnung 292 ist großflächig und erstreckt sich über ein Winkelsegment, welches dem Strömungsquerschnitt eines Absaugkanals 245-247 entspricht. Wenn also die Durchströmöffnung 292 frontal vor einem der Absaug- kanäle 245-247 steht bzw. mit dieser fluchtet, steht ein maximaler Strömungsquerschnitt für die dem jeweiligen Absaugkanal 245-247 zugeordnete Bearbeitungsflächenpartie 28-30 zur Verfügung. Wenn jedoch der kleinere Querschnitt der Durchströmöffnung 293 vor einem jeweiligen Absaugkanal 245-247 steht, ist demgegenüber der Strömungsquerschnitt kleiner, die Absaugleistung also vermindert. Wenn die Stirnwand 295 einen der Absaugkanäle 245-247 ganz oder teilweise abdeckt, wird die dem Absaugkanal zugeordnete Bearbeitungsflächenpartie 28, 29 oder 30 nicht oder mit verminderter Saugleistung abgesaugt. Das Einstellelement 280 beeinflusst also den effektiven Strömungsquerschnitt, der zu einer Absaugung einer jeweiligen Bearbeitungspartie 28, 29, 30 zur Verfügung steht.

Die Rastanordnung oder die Rastmittel mit dem Rastvorsprung 289 und der Ras- tausnehmung 279 ist vorzugsweise so ausgestaltet, dass in einer jeweiligen Raststellung die Durchströmöffnung 292 mit jeweils einem der Absaugkanäle 245-247 fluchtet.

Ein Querschnitt der Durchströmöffnung 292 entspricht zweckmäßigerweise einem Strömungsquerschnitt eines Absaugkanals 245, 246, 247.

Bei der Einsteileinrichtung 360 ist ein im Prinzip zu der Einsteileinrichtung 260 ähnliches Konzept gewählt, wobei die Absaugkanäle 345, 346, 347 voneinander separate Röhren sind, die den Bearbeitungskörper 320 parallel zur Längsachse L durchsetzen. Die einzelnen Röhren können beispielsweise bei beim Herstellungs- prozess des Bearbeitungskörpers 320 integral geformt werden, beispielsweise beim Schäumen des Basismaterials 39 mit einer entsprechenden Form.

Anstelle eines einzelnen Maskenkörpers 296 können einer oder mehrere Maskenkörper 396, 496 vorgesehen sein, beispielsweise scheibenartige oder trommelartige Maskenkörper. Die Maskenkörper 396, 496 sind beispielsweise um eine in der Zeichnung nicht sichtbare, sich zwischen den Absaugkanälen 345, 346, 347 parallel zur Längsachse L erstreckende Drehachse bezüglich der Absaugkanäle 345, 346, 347 drehbar gelagert. Die Drehachse entspricht beispielsweise der bereits erläuterten Drehachse D.

Der Maskenkörper 396 weist beispielsweise eine Durchströmöffnung 392 und vorzugsweise eine weitere Durchströmöffnung 393 auf, die durch Verdrehung um die vorgenannte Drehachse zu den Absaugkanälen 345, 346, 347 fluchtend gestellt werden können. Mithin bildet also der Maskenkörper 396 ein Einstellelement 380.

In Figur 13 fluchtet beispielsweise die Durchströmöffnung 392 mit dem Absaugkanal 347, während die Durchströmöffnung 393 mit dem Absaugkanal 346 fluchtet, dort also einen kleineren Strömungsquerschnitt bereitstellt. Dementsprechend wird die Bearbeitungsflächenpartie 30 mit höherer Saugleistung abgesaugt als die Bearbeitungsflächenpartie 29. In Figur 14 sieht man den Maskenkörper 396 gegen den Uhrzeigersinn verdreht, so dass die Durchströmöffnung 392 nur noch partiell vor dem Absaugkanal 347 steht, dort also die Absaugleistung bzw. der Strömungsquerschnitt vermindert ist. In Figur 15 ist die Durchströmöffnung 392 fluchtend mit dem Absaugkanal 346, so dass an der Bearbeitungsflächenpartie 29 eine maximale Absaugleistung zur Verfügung steht, während die Absaugung an der Bearbeitungsflächenpartie 30 sozusagen abgeschaltet ist.

Man erkennt, dass eine stufenlose Verstellung einer Absaugleistung oder eines Strömungsquerschnitts allein schon anhand des Maskenkörpers 396 möglich wäre, indem nämlich der Maskenkörper 396 oder das Einstellelement 380 nicht nur in solchen Einstellpositionen stehen kann, bei denen die Durchströmöffnung 392 mit einem der Absaugkanäle 345, 346, 347 fluchtet, sondern auch in Zwischenpositionen, bei denen die Durchströmöffnung 392 nur partiell vor einem dieser Absaugkanäle steht und eine reduzierte Durchströmung des jeweiligen Absaugkanals durch den Saugstrom S ermöglicht.

Die Möglichkeiten zur Einstellung der Absaugleistung an einer oder mehreren der Bearbeitungsflächenpartien 28, 29 oder 30 kann durch den weiteren Maskenkörper 496 verbessert werden. Dieser hat beispielsweise eine Durchströmöffnung 492, die durch Verdrehung des Maskenkörpers 496 relativ zu den Absaugkanälen 345, 346, 347 und relativ den Durchströmöffnungen 392 und optional 393 variable Strömungsquerschnitte zwischen dem Absauganschluss 1 1 und den Absaugkanälen 345, 346, 347 einstellbar macht.

Ein Bearbeitungskörper 420 (Figur 16) ist als ein Stufenkörper ausgebildet. Der Bearbeitungskörper 420 weist beispielsweise Teil-Bearbeitungskörper 420A, 420B auf, die unterschiedliche Querschnitte aufweisen. Beide Teil-Bearbeitungskörper 420A, 420B sind unmittelbar aneinander angeordnet oder grenzen aneinander, wobei eine Stufe 418 zwischen den beiden Teil-Bearbeitungskörper 420A, 420B vorgesehen ist. Die Teil-Bearbeitungskörper 420A, 420B können einstückig oder aus einem Stück hergestellt sein.

Die Teil-Bearbeitungskörper 420A, 420B weisen beim Ausführungsbeispiel gemäß Figur 16 zwar dieselbe Querschnittsgeometrie auf, jedoch unterschiedliche Querschnittsflächenausdehnungen. Dadurch ergibt sich, dass Krümmungspartien 427A, 427B der Teil-Bearbeitungskörper 420A, 420B zwar die gleichen geometrischen Grundkonturen aufweisen, jedoch unterschiedliche Radien.

Die Teil-Bearbeitungskörper 420A, 420B weisen Krümmungspartien 427A, 427B, die der Krümmungspartie 27 geometrisch entsprechen, und Planflächenpartien 426A, 426B auf, die der Planflächenpartie 426 entsprechen.

Prinzipiell wäre es möglich, dass die Teil-Bearbeitungskörper 420A, 420B koaxial in Bezug auf eine Längsachse sind, die mittig durch ihre jeweiligen Querschnitte geht. Vorliegend ist jedoch eine Ausführungsform gewählt, bei der die Planflächenpartien 426A, 426B der Teil-Bearbeitungskörper 420A, 420B flächig ineinander übergehen, d.h. ohne Stufe ineinander übergehen, so dass eine durchgehende Planflächenpartie 426 gebildet ist.

Zwischen den Krümmungspartien 427A, 427B der Teil-Bearbeitungskörper 420A, 420B hingegen ist jedoch die Stufe 418 vorgesehen. Weiterhin ist die Konfiguration beim Bearbeitungskörper 420 so getroffen, dass Bearbeitungsflächen 422A, 422B der Teil-Bearbeitungskörper 420A, 420B zumindest in einem dem Übergangsbereich 38 entsprechenden Übergangsbereich 438 zu der Planflächenpartie 426 miteinander fluchten, während zwischen Bearbeitungsflächen 423A, 423B, die den bereits erläuterten Bearbeitungsflächen 23 prinzipiell ähneln, sowie zwischen den Übergangsbereichen 437A, 437B, die dem Übergangsbereich 37 prinzipiell gleichen, die Stufe 418 ausgebildet ist. Auch hier ist wiederum zu sagen, dass dieser Versatz bzw. die Stufe 418 auch zwischen den Bearbeitungsflächen 422A, 422B vorgesehen sein kann, wenn die

Teil-Bearbeitungskörper 420A, 420B quer zu einer Längsachse LA des Bearbeitungskörpers 420 anders relativ zueinander angeordnet sind (nicht dargestellt).

Bevorzugt ist bei dem Bearbeitungskörper 420 eine Absaugung, d.h. dass beispielsweise das Anschlusselement 12 mit dem Anschlussabschnitt 13 am Bearbeitungskörper 420 angeordnet ist, insbesondere am im Querschnitt kleineren Teil-Bearbeitungskörper 420A. Es wäre aber auch möglich, einen derartigen Ab- sauganschluss am anderen, einen größeren Querschnitt aufweisenden

Teil-Bearbeitungskörper 420B vorzusehen.

An dem Bearbeitungskörper 420, insbesondere den Bearbeitungsflächen 423A und/oder 423B und/oder 422A und/oder 422B, kann beispielsweise das Schleifmaterial 124, zum Beispiel eine Körnung, eine Granulatstruktur, ein Gewirke oder dergleichen, unmittelbar angeordnet sein.

Es ist auch möglich, dass der Bearbeitungskörper 420 beispielsweise ein mit dem Haltemittel 40 vergleichbares Haltemittel 480 im Bereich der Bearbeitungsflächen 423A und/oder 423B und/oder 422A und/oder 422B aufweist, an dem ein Schleifmittel oder Poliermittel, zum Beispiel ein Schleifblatt, Poliermaterial, Poliergewirke oder Poliergewebe oder dergleichen, lösbar befestigbar ist.

Es ist möglich, dass an den Bearbeitungsflächen 423A, 423B, 422A, 422B unterschiedliche Oberflächenbeschaffenheiten vorgesehen sind, z.B. an einer der Be- arbeitungsfläche beispielsweise ein Haltemittel, an einer anderen eine Poliermate- rial und an einer weiteren Bearbeitungsfläche ein Poliergewirke.