CHABRECEK, Peter (Baumgartenweg 11, 9306 Freidorf, CH)
SEIDLER, Rouven (Harschwendi West 1014, Waldstatt, CH-9104, CH)
CHABRECEK, Peter (Baumgartenweg 11, 9306 Freidorf, CH)
| Patentansprüche 1. Flächenstück aus sich kreuzenden Fäden (12, 14) aus Kunststofffilamenten, das als gewebte Gewebebahn (10) mit zwei einander gegenüberliegenden Oberflächen sowie mit darin gebildeten Durchbrüchen (16) ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewebebahn eine einseitig als Oberflächenschicht aufgebrachte Metallisierung aufweist und zwischen 15 und 80 %, insbesondere zwischen 20 und 70 %, der Gewebebahn als offene Fläche in Form von Netzzwischenräumen (16) ausgebildet sind. 2. Flächenstück nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Oberflächenschicht ein Metall aufweist, welches aus der Gruppe bestehend aus Au, Cu, Ti, Cr, AI, AICu und/oder Legierungen von diesen ausgewählt ist. 3. Flächenstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die einseitig aufgebrachte Oberflächenschicht eine erste unterliegende Metallschicht sowie eine zweite, darauf aufgebrachte Metallschicht aufweist. 4. Flächenstück nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die erste unterliegende Metallschicht AI aufweist und/oder die zweite darauf aufgebrachte Metallschicht Au, AICu oder Cu aufweist. 5. Flächenstück nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallisierung eine Dicke im Bereich zwischen 50 und 200 nm, insbesondere zwischen 60 und 120 nm, aufweist und/oder durch Sputtern oder Bedampfen aufgebracht ist. 6. Flächenstück nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststofffilamente ein Monofilament aufweisen, insbesondere aus Pu oder ein Polyester, und/oder schwarz eingefärbt sind. 7. Flächenstück nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die einseitig metallisierte Gewebebahn eine Dicke im Bereich zwischen 100 und 400 μm, insbesondere zwischen 140 und 260 μm, aufweist. 8. Flächenstück nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die gewebte Gewebebahn zumindest an einer der Oberflächen, bevorzugt auf beiden Oberflächen, mit einer jeweils zwischenliegenden folienartigen Kunststoffschicht an einer Glas- oder Kunststoffplatte befestigt ist. 9. Flächenstück nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die folienartige Kunststoffschicht ein Folienmaterial aufweist, welches aus der Gruppe bestehend aus PVB, PVA, EVA1 TPU ausgewählt ist und/oder dass in einem unverarbeiteten Zustand eine Dicke im Bereich zwischen 0,2 und 2 mm, insbesondere zwischen 0,38 und 0,76 mm, aufweist. 10. Flächenstück nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die gewebte Gewebebahn (10) zwischen zwei Glasschichten randseitig eingespannt ist, wobei bevorzugt ein Hohlraum zwischen den Glasschichten ein Vakuum oder eine Schutz- und/oder Edelgasbefüllung aufweist. 11. Flächenstück nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die gewebte Gewebebahn zwischen ein Paar von Kunststoffplatten eingelegt ist, deren Kunststoffmaterial so ausgewählt ist, dass ein mechanisches Verbinden mit der Gewebebahn als Reaktion auf eine thermische Behandlung der Schichtanordnung aus Kunststoffplatten und zwischenliegender Gewebebahn erfolgt. 12. Flächenstück nach einem der Ansprüche 1 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass auf der Metallisierung ein Druckmuster aufgebracht ist, insbesondere durch Digital- oder Sublimationsdruck. |
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Flächenstück aus sich kreuzenden Fäden aus Kunststofffilamenten als gewebte Gewebebahn nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Eine derartige Vorrichtung ist aus dem Stand der Technik allgemein bekannt und etwa in Form der DE 10 2004 060 105 A1 der Anmelderin als selbstklebendes Drucksubstrat aus gelochten Folien und Papieren offenbart. Eine derartige Gewebebahn ist auf der Frontseite weiß und auf der Rückseite schwarz ausgebildet; ein Auftrag eines Druckmusters oder dergleichen erfolgt auf der weißen Seite. Wird dieses Drucksubstrat an einer Fensterscheibe oder an einem entsprechenden transparenten Flächen-Trägerelement montiert, ist damit die Bedruckung von außen flächig sichtbar, von innen kann der Betrachter jedoch durch die schwarze Fläche nach außen blicken; für ihn bleibt das auf der weißen Flächenseite vorhandene Druckmuster unsichtbar. Eine derartige Vorgehensweise ermöglicht besonders vorteilhaft etwa das Ausgestalten größerer Werbeflächen, die einerseits von innen her transparent sein, andererseits Sonnen- und Sichtschutz gewähren sollen. Auch besitzt die schwarze Rückenfläche den Vorteil, dass der Blick eines Betrachters auf Vorgänge auf der anderen Flächenseite (eine hellere Außenumgebung vorausgesetzt) konzentriert wird.
Gleichzeitig hat sich in der Praxis des Einsatzes derartiger Gewebe herausgestellt, dass insbesondere unter Gesichtspunkten einer Licht- (Sonnen-) Reflexion an einer Außenseite, typischer Anwendungsfall im Architektur- bzw. Gebäudebereich, hier nach wie vor Verbesserungsbedarf besteht, da insbesondere Lichtreflexion einfallenden Lichts (und damit eine gewünschte Abschattung eines Innenraums) noch weiter zu verbessern ist, was jedoch durch die bekannte außenseitige weiße Einfärbung nur bis zu einer gewissen Grenze gewährleistet werden kann.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein gattungsgemäßes Flächenstück mit einer Gewebebahn im Hinblick auf
Lichttransmissionseigenschaften, Eignung insbesondere zur großflächigen Verkleidung architektonischer Objekte oder dergleichen, sowie ergänzende visuelle und ästhetische Effekte zu verbessern.
Die Aufgabe wird durch das Flächenstück mit den Merkmalen des Hauptanspruchs gelöst; vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
In erfindungsgemäß vorteilhafter Weise liegt eine Kunststofffilament-Gewebebahn vor, welche (lediglich) einseitig mit einer Metallisierung versehen ist, während die zweite Oberfläche als (vorteilhaft und weiterbildungsgemäß schwarz eingefärbtes) Kunststofffilament verbleibt.
Eine so ausgebildete Gewebebahn, insbesondere bei einem Anteil von Netzzwischenräumen als offene Flächen im Bereich zwischen 15 und 80 % der Gesamtfläche der Gewebebahn, bietet damit beste Voraussetzungen für architektonische und gestalterische Freiheiten: Einerseits bietet nach wie vor die (bevorzugt schwarze) Kunststoff-Oberfläche als einem Innenraum zugewandte Seite einen nahezu störungsfreien, blendsicheren Ausblick in den Außenraum, die metallisierte Außenfläche dagegen gestattet größtmögliche Gestaltungsfreiheit als attraktive metallische Außenfläche, die zudem, falls gewünscht, in einfacher Weise und unter Nutzung eines metallischen Grundierungseffekts weiterbildungsgemäß bedruckbar ist. Auch hat sich die Metallisierung als besonders günstig gegenüber einfallenden Sonnenstrahlen oder dergleichen Umgebungslicht erwiesen, und ein erfindungsgemäß vorteilhafter einseitiger Auftrag eines Metalls wie etwa AI, Cu, Cr, Ti, Au, AICu oder weiteren geeignet etwa sputter- oder aufdampf-fähigen Metallen eignet sich herausragend für eine preisgünstige, gleichwohl zuverlässige und qualitativ hochwertige Oberflächengestaltung.
Für die Metallisierung hat sich eine Auftragsdicke im Bereich zwischen 50 und 200 nm, insbesondere im Bereich zwischen 60 und 120 nm, als Metallisierungsschichtdicke auf einer Fiber (einem Kunststofffilament) als besonders bevorzugt herausgestellt, wobei weiterbildungsgemäß die Metallisierung auch mehrschichtig, etwa in Form einer unterliegenden ersten Metallschicht (günstig eignet sich beispielsweise hierfür AI) mit darauf aufgebrachter zweiter Metallschicht (etwa Au 1 Cu 1 AICu oder dergleichen) erfolgen kann. Hier lassen sich geeignete gewünschte optische Wirkungen erzielen, auch ist auf diese Weise eine besonders günstige Haftung und/oder Stabilisierung der äußersten sichtbaren Schicht erreichbar.
Für die Gewebebahn mit dem erfindungsgemäß angegebenen Anteil offener Fläche eignet sich insbesondere eine Gewebedicke im Bereich zwischen 100 und 400 μm, weiter bevorzugt zwischen 140 und 260 μm, wobei sich bevorzugt herausgestellt hat, dass eine tendenziell eher dünnere Gewebebahn, also im Bereich von etwa 140 μm, besonders günstige optische Wirkungen auch realisiert, wenn diese dünne Gewebedicke in Kombination mit sehr offenem Gewebe (also im Bereich von etwa 70 %) auftritt.
In der erfindungsgemäßen Weiterbildung hat es sich als besonders bevorzugt herausgestellt, die Gewebebahn des Flächenstücks zusammen mit transparenten oder teiltransparenten Trägermaterialien, wie etwa Glas- oder Kunststoffplatten, zu verwenden, um so in besonders geeigneter Weise und im Rahmen der Erfindung modulartige, besonders für Architektur- oder Bauzwecke geeignete Flächenstücke zu erzeugen.
Hierzu ist es gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform günstig, eine einseitig metallisierte Gewebebahn mittels einer zwischenliegenden folienartigen Kunststoffschicht an einer Glas- oder Kunststoffplatte zu befestigen, wobei weiter bevorzugt dieses Ausführungsbeispiel doppelt - sandwichartig so realisiert ist, dass beidseits der mittigen Gewebebahn jeweils eine der Kunststofffolien und dann jeweils eine der Glas- bzw. Kunststoffplatten folgt. Bei vorteilhafter Auswahl der Folie als etwa PVB (alternativ PVA, EVA, TPU o. ä.) mit einer günstigen Dicke im Bereich zwischen 0,2 und 2 mm, bevorzugt zwischen 0,38 und 0,76 mm, lässt sich so nach Autoklavieren bzw. Vakuumbehandeln zum Vermeiden des Auftretens von schädlichen Luftblasen oder dergleichen ein Laminat erzeugen, welches in besonders eleganter Weise vorteilhafte optische und architektonische Eignung mit hoher Bruchsicherheit kombiniert (wobei weiterbildungsmäßig hier insbesondere auch als Plattenmaterial Verbund- bzw. Sicherheitsglas benutzt werden kann). Eine zweite, alternative Ausführungsform der Erfindung zum Erzeugen modulartiger Flächenstücke sieht vor, dass die Gewebebahn zwischen zwei Glasschichten randseitig eingespannt ist, wobei diese Ausführungsform günstig und vorteilhaft vorsieht, dass ein entstehender Hohlraum zwischen den Glasschichten bzw. der einseitig metallisierten Gewebebahn ein Vakuum aufweist, alternativ eine Schutz- und/oder Edelgasbefüllung.
Eine dritte Variante zum Erzielen modulartiger Flächenstücke, günstig wiederum für Architektur- oder Bauzwecke, jedoch nicht beschränkt auf dieses Anwendungsgebiet, sieht vor, dass die Gewebebahn unmittelbar zwischen Kunststoffplatten eingelegt wird, wobei eine nachfolgende Wärmebehandlung der Kunststoffplatten dann ein entsprechendes Erweichen bzw. Anschmelzen derselben und ein mechanisches Verbinden mit der Gewebebahn erzeugt, wiederum mit den vorbeschriebenen vorteilhaften Wirkungen.
Die vorliegende Erfindung bietet beliebige Möglichkeiten, dekorative Oberflächenschichten zu erzeugen. Dabei ist es einerseits von der Erfindung umfasst, die Metallisierung als dekorative Oberflächenschicht selbst zu benutzen, insoweit ist der Begriff „Druckmuster" auch als Metallisierung zu verstehen. Alternativ bietet die Metallisierung selbst wiederum eine hervorragende Grundierung für eine darauf aufzutragende Druck-Nutzschicht, etwa mittels Sublimations- oder Digitaldruck. Nicht nur eignet sich die Metallisierung günstig als Haftsubstrat, auch ist eine optisch attraktive Hinterleuchtung bzw. Glanz-Umrandung für einen aufzubringenden zusätzlichen Druck eines Druckmusters realisierbar, insbesondere, wenn dieses zusätzliche Druckmuster (etwa bezogen auf die Querschnittsform einer metallisierten Fiber) randseitig einen unbedruckten metallisierten Bereich belässt.
Im Ergebnis entsteht durch die vorliegende Erfindung ein attraktives, leicht zu verarbeitendes und hochgradig flexibles Flächenstück, welches herausragende optische Eigenschaften mit bestmöglicher Eignung etwa für den Bau-, Fassaden- und/oder Architekturbereich kombiniert, da vorteilhaft und weiterbildungsgemäß vorgesehene Möglichkeiten zur Einbettung der Gewebebahn in entsprechende Trägerstrukturen ein Optimum an Schutz und Witterungsbeständigkeit, auch über langjährige Standzeiten, ermöglicht. Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnungen; diese zeigen in:
Fig. 1 : eine schematische Draufsicht auf eine einseitig metallisierte Gewebebahn zur Realisierung einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2: einen Längsschnitt durch eine Anordnung aus einer beidseits von einer Kunststoff-Folienschicht sowie einer Glasplatte begleiteten Gewebebahn als Laminatanordnung;
Fig. 3: einen Längsschnitt durch eine Isolierglasanordnung mit einer einseitig metallisierten Gewebebahn, eingespannt zwischen zwei Glasschichten;
Fig. 4: als dritte Ausführungsform eine Realisierung eines Verbundmaterials aus (einseitig metallisierter) Gewebebahn zwischen zwei Kunststoffmaterialien im miteinander mechanisch verbundenen Zustand und
Fig. 5: eine Detailansicht eines zusätzlich auf der Metallisierung aufgebrachten Druckmusters, isoliert betrachtet für eine Einzelfiber.
Die Fig. 1 zeigt eine Gewebebahn 10, welche netzartig aus sich kreuzenden Pu- Fäden 12, 14 gewebt ist, wobei die Fädennetze Zwischenräume 16 in etwa quadratischer Form begrenzen. Die Zwischenräume bilden als offene Fläche etwa 40 % der Gesamtfläche.
Die Fäden 12, 14 sind Kunststofffilamente eines monofilen Synthetikgewebes, dessen eine Oberfläche einseitig mit einer Metallisierung (hier: Aluminium einer Schichtdicke von ca. 80 nm) bedampft ist.
Die Fig. 2 zeigt in der Längsschnittansicht, wie die Gewebebahn 10 der Fig. 1 in der Art eines Doppellaminats eingebracht ist zwischen ein Paar von Glasplatten 30 (typische Dicke jeweils ca. 7 mm), wobei zwischen den jeweiligen Glasplatten 30 und der mittigen Gewebebahn 10 jeweils eine dünne Folie 32 aus Polyvinylbutyral (PVB) eingebracht ist. Die Anordnung ist durch Autoklavieren im Vakuum (für eine Vermeidung nachteiliger Luftblasen) so behandelt, dass eine feste, unlösbare Verbundanordnung entsteht, welche sich mit ihrer metallischen Außenseite und ihrer sichtbaren Gewebeinnenseite aus schwarzem Kunststoffgewebe herausragend für eine Vielzahl von Bau- und/oder Architekturanwendungen eignet, insbesondere dadurch, dass auf die in Fig. 2 gezeigte Weise Einzelmodule entstehen, welche als Flächenstücke bzw. Platten einfach verbaubar sind.
Die Fig. 3 zeigt eine Variante zur Realisierung von derartigen Modulen: Hier ist die Gewebebahn 10 der Fig. 1 eingespannt zwischen zwei Glasschichten 40, wobei die Einspannung randseitig erfolgt. Ein sich bildender Hohlraum 42 ist mit einem Schutzgas gefüllt. Auch diese Anordnung eignet sich für die beschriebenen Bauoder Architekturzwecke (und ist darüber hinaus in ihrer Anwendungsbreite nahezu unbegrenzt).
Schließlich zeigt die Fig. 4 als Ausführungsbeispiel eine Anordnung, bei welcher die Gewebebahn 10 der Fig. 1 unmittelbar eingelegt ist zwischen ein Paar von Kunststoffplatten 50; diese Anordnung wurde erwärmt, so dass das Polymermaterial der Kunststoffplatten 50 in die Zwischenräume der Gewebebahn eindringt und so eine mechanisch stabile, dauerhafte Verbindung entsteht.
Sämtliche der gezeigten Varianten ermöglichen zudem, dass auf die Metallisierung 18 (Fig. 1) ein Druckmuster aufgetragen werden kann; dies kann in ansonsten üblicher weise geschehen durch Techniken wie Sublimations- oder Digitaldruck.
Besonders wirkungsvoll wird ein derartiges Druckmuster in Verbindung mit der Metallisierung, wenn eine Ausgestaltung des Druckmusters durch einen entsprechenden Druckvorgang so erfolgt, dass, wie in der Detailbetrachtung der Fig. 5 verdeutlicht, der Effekt entsteht, dass die Metallisierung 18 auf der gezeigten Fiber 12 randseitig unter der Bedruckung 60 herausragt, mit anderen Worten, die Bedruckung lediglich einen Teilbereich der Metallisierung, jedoch bezogen auf eine jeweilige hälftige Fiberbeschichtung, erfasst. Auf diese Weise erhält die Bedruckung, welche in ansonsten bekannter Weise vielfarbig sein kann, einen attraktiven und gestalterische Freiräume ermöglichenden metallischen Effekt.
Während die vorliegende Erfindung vor allem im Zusammenhang mit modulartig gestalteten Flächenstücken für Architekturzwecke oder dergleichen beschrieben wurde, ist die Erfindung hierauf nicht beschränkt. Vielmehr erstreckt sich die vorliegende Erfindung prinzipiell auf beliebige Flächenstücke, bei welchen ein Kunststoffgewebe mit vorteilhaften optischen Eigenschaften eine einseitige Metallisierung erfährt.
