Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
SWITCH ARRANGEMENT HAVING TWO ISOLATOR SWITCHES AND A CIRCUIT BREAKER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/153584
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a switch arrangement (1) having two isolator switches (2, 3) and a circuit breaker (5). Each isolator switch (2, 3) has a contact connection (7, 9) and a contact element (13, 15) which is associated with the contact connection (7, 9). A current path which is connected to a third contact connection (11) can be interrupted by the circuit breaker (5). Each contact element (13, 15) can be moved between a first switching position, in which it electrically connects the contact connection (7, 9) with which it is associated and the third contact connection (11) to one another, and a second switching position, in which the contact connection (7, 9) with which it is associated and the third contact connection (11) are electrically isolated from one another.

More Like This:
JP2854744Metal-clad switchgear
WO/2001/050562ISOLATOR SWITCH
JP3577247Switch gear
Inventors:
ROHMANN, Mariusz (Am Rodelberg 5, Berlin, 13469, DE)
Application Number:
EP2018/051403
Publication Date:
August 30, 2018
Filing Date:
January 22, 2018
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT (Werner-von-Siemens-Straße 1, München, 80333, DE)
International Classes:
H01H33/666; H01H31/20; H01H31/28; H01H31/30
Foreign References:
DE729539C1942-12-18
US5696364A1997-12-09
GB313607A1929-09-12
DE102011005427A12012-09-13
DE102014201308A12015-07-30
US3239617A1966-03-08
Other References:
None
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche

1. Schalteranordnung (1) mit zwei Trennschaltern (2, 3) und einem Leistungsschalter (5) , wobei

- ein erster Trennschalter (2) einen ersten Kontaktan- schluss (7) und ein dem ersten Kontaktanschluss (7) zugeord¬ netes Kontaktelement (13) aufweist,

- der zweite Trennschalter (3) einen zweiten Kontaktanschluss (9) und ein dem zweiten Kontaktanschluss (9) zugeord- netes Kontaktelement (15) aufweist,

- und durch den Leistungsschalter (5) ein mit einem dritten Kontaktanschluss (11) verbundener Strompfad unterbrechbar ist,

- wobei jedes Kontaktelement (13, 15) zwischen einer ersten Schaltstellung, in der es den Kontaktanschluss (7, 9), dem es zugeordnet ist, und den dritten Kontaktanschluss (11) elekt¬ risch miteinander verbindet, und einer zweiten Schaltstellung, in der der Kontaktanschluss (7, 9), dem es zugeordnet ist, und der dritte Kontaktanschluss (11) elektrisch vonei- nander getrennt sind, bewegbar ist.

2. Schalteranordnung (1) nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der Kontaktele¬ mente (13, 15) in seiner ersten Schaltstellung mit dem drit- ten Kontaktanschluss (11) elektrisch verbunden ist und in seiner zweiten Schaltstellung von dem dritten Kontaktanschluss (11) elektrisch getrennt ist.

3. Schalteranordnung (1) nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der Kontaktele¬ mente (13, 15) in seiner ersten Schaltstellung mit dem Kontaktanschluss (7, 9), dem es zugeordnet ist, elektrisch ver¬ bunden ist und in seiner zweiten Schaltstellung von dem Kontaktanschluss (7, 9), dem es zugeordnet ist, elektrisch ge- trennt ist.

4. Schalteranordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch wenigstens eine Isolatorsäule (17, 19, 21), an der einer der Kontaktanschlüsse (7, 9, 11) angeordnet ist . 5. Schalteranordnung (1) nach Anspruch 4,

dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der Kontaktele¬ mente (13, 15) um eine Drehachse (A, B) drehbar ist, die pa¬ rallel zu einer Längsachse einer Isolatorsäule (17, 19, 21) verläuft, an der einer der Kontaktanschlüsse (7, 9, 11) ange- ordnet ist.

6. Schalteranordnung (1) nach Anspruch 4,

dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der Kontaktele¬ mente (13, 15) um eine Schwenkachse (C, D) schwenkbar ist, die senkrecht zu einer Längsachse einer Isolatorsäule (17, 19, 21) verläuft, an der einer der Kontaktanschlüsse (7, 9, 11) angeordnet ist.

7. Schalteranordnung (1) nach einem der vorhergehenden An- Sprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der Kontaktele¬ mente (13, 15) zwei durch ein Gelenk (59, 61) miteinander verbundene Kontaktelementabschnitte (13.1, 13.2, 15.1, 15.2) aufweist, und dass bei der Bewegung dieses Kontaktele- ments (13, 15) zwischen seinen beiden Schaltstellungen über das Gelenk (59, 61) ein Winkel zwischen den Kontaktelementab¬ schnitten (13.1, 13.2, 15.1, 15.2) geändert wird.

8. Schalteranordnung (1) nach einem der vorhergehenden An- Sprüche,

gekennzeichnet durch wenigstens einen Motorantrieb (33, 35) zum Bewegen eines Kontaktelements (13, 15) zwischen seinen SchaltStellungen . 9. Schalteranordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass der Leistungsschalter (5) in einer Isolatorsäule (21) angeordnet ist.

10. Schalteranordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Kontaktanschlüs- se (7, 9, 11) in voneinander verschiedenen Höhen angeordnet sind .

11. Schalteranordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass der Leistungsschalter (5) zwischen den Trennschaltern (2, 3) angeordnet ist.

12. Schalteranordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Trennschalter (2, 3) einen Drehisolator (23, 25) aufweist, der um seine Längs¬ achse drehbar ist und derart an das Kontaktelement (13, 15) dieses Trennschalters (2, 3) gekoppelt ist, dass das Kontakt¬ element (13, 15) zwischen seinen Schaltstellungen durch Dre- hungen des Drehisolators (23, 25) bewegbar ist.

Description:
Beschreibung

Schalteranordnung mit zwei Trennschaltern und einem Leis- tungsschalter

Die Erfindung betrifft eine Schalteranordnung mit zwei Trennschaltern und einem Leistungsschalter. Trennschalter werden in Hoch- und Mittelspannungsanlagen eingesetzt, um Anlagenteile elektrisch voneinander zu trennen, beispielsweise um Wartungs-, Kontroll- oder Umbauarbeiten ge ¬ fahrlos vornehmen zu können. Trennschalter werden leistungslos, das heißt ohne mit dem Trennschalter verbundene elektri- sehe Lasten geschaltet. Leistungsschalter sind hingegen dazu ausgelegt, Strompfade auch unter hoher Strombelastung, beispielsweise im Falle eines Kurzschlusses, abschalten zu kön ¬ nen, um Anlagenteile vor Schäden durch elektrische Überlast zu schützen. Wegen ihrer unterschiedlichen Funktionen werden Trennschalter und Leistungsschalter in Hoch- und Mittelspannungsanlagen häufig miteinander kombiniert.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Schalteranordnung mit zwei Trennschaltern und einem Leis- tungsschalter anzugeben.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des An ¬ spruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Eine erfindungsgemäße Schalteranordnung weist zwei Trenn ¬ schalter und einen Leistungsschalter auf. Ein erster Trenn- Schalter weist einen ersten Kontaktanschluss und ein dem ers ¬ ten Kontaktanschluss zugeordnetes Kontaktelement auf. Der zweite Trennschalter weist einen zweiten Kontaktanschluss und ein dem zweiten Kontaktanschluss zugeordnetes Kontaktelement auf. Durch den Leistungsschalter ist ein mit einem dritten Kontaktanschluss verbundener Strompfad unterbrechbar. Jedes Kontaktelement ist zwischen einer ersten Schaltstellung, in der es den Kontaktanschluss, dem es zugeordnet ist, und den dritten Kontaktanschluss elektrisch miteinander verbindet, und einer zweiten Schaltstellung, in der der Kontaktanschluss, dem es zugeordnet ist, und der dritte Kontaktan ¬ schluss elektrisch voneinander getrennt sind, bewegbar.

Die Schalteranordnung weist also einen dritten Kontaktanschluss auf, der sowohl ein Kontaktanschluss des Leistungs ¬ schalters ist als auch von den bewegbaren Kontaktelementen beider Trennschalter kontaktierbar ist. Dabei ist der dritte Kontaktanschluss insbesondere zweigeteilt, d. h. der Leis ¬ tungsschalter ist zwischen zwei Kontakten elektrisch angeordnet zum Trennen oder Verbinden des Strompfads zwischen den Kontakten, d. h. über den Kontaktanschluss. Dadurch wird die Anzahl der Kontaktanschlüsse gegenüber Schalteranordnungen reduziert, bei denen der Leistungsschalter und die Trennschalter voneinander getrennte Kontaktanschlüsse aufweisen. Dies bewirkt vorteilhaft eine Kosteneinsparung durch die di ¬ rekte Integration des Leistungsschalters in die Trennschal ¬ teranordnung. Ferner wird vorteilhaft der Vor-Ort- Montageaufwand für die Montage der Schalteranordnung redu ¬ ziert. Außerdem ermöglicht die direkte Integration des Leis ¬ tungsschalters in die Trennschalteranordnung vorteilhaft eine Reduzierung des Platzbedarfs der Schalteranordnung.

Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass wenigstens eines der Kontaktelemente in seiner ersten Schaltstellung mit dem dritten Kontaktanschluss elektrisch verbunden ist und in seiner zweiten Schaltstellung von dem dritten Kontaktanschluss elektrisch getrennt ist. Dies ermöglicht eine elekt ¬ rische Trennung des dritten Kontaktanschlusses von wenigstens einem der beiden anderen Kontaktanschlüsse durch eine Tren- nung des Kontakts zwischen dem zugeordneten Kontaktelement und dem dritten Kontaktanschluss. Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass wenigstens eines der Kontaktelemente in seiner ersten Schalt ¬ stellung mit dem Kontaktanschluss , dem es zugeordnet ist, elektrisch verbunden ist und in seiner zweiten Schaltstellung von dem Kontaktanschluss, dem es zugeordnet ist, elektrisch getrennt ist. Dies ermöglicht vorteilhaft eine elektrische Trennung des dritten Kontaktanschlusses von wenigstens einem der beiden anderen Kontaktanschlüsse durch eine Trennung des Kontakts zwischen diesem Kontaktanschluss und dem ihm zu- geordneten Kontaktelement.

Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht wenigstens ei ¬ ne Isolatorsäule vor, an der einer der Kontaktanschlüsse an ¬ geordnet ist. Dadurch kann wenigstens ein Kontaktanschluss vorteilhaft von anderen Bauteilen, an denen eine elektrische Spannung anliegt, elektrisch isoliert und räumlich ausrei ¬ chend beabstandet angeordnet werden.

Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass we- nigstens eines der Kontaktelemente um eine Drehachse drehbar ist, die parallel zu einer Längsachse einer Isolatorsäule verläuft, an der einer der Kontaktanschlüsse angeordnet ist. Dies ermöglicht eine effiziente Trennung eines Kontaktele ¬ ments von einem an einer Isolatorsäule angeordneten Kontakt- anschluss.

Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass wenigstens eines der Kontaktelemente um eine Schwenkachse schwenkbar ist, die senkrecht zu einer Längsachse einer

Isolatorsäule verläuft, an der einer der Kontaktanschlüsse angeordnet ist. Dies ermöglicht eine effiziente Trennung ei ¬ nes Kontaktelements von einem an einer Isolatorsäule angeord ¬ neten Kontaktanschluss. Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass wenigstens eines der Kontaktelemente zwei durch ein Gelenk mit ¬ einander verbundene Kontaktelementabschnitte aufweist, und dass bei der Bewegung dieses Kontaktelements zwischen seinen beiden Schaltstellungen über das Gelenk ein Winkel zwischen den Kontaktelementabschnitten geändert wird. Dadurch kann vorteilhaft ein Abstand zwischen einem Kontaktelement und ei ¬ nem Kontaktanschluss bei einer Trennung des Kontaktelements von dem Kontaktanschluss durch eine Knickbewegung des Kontaktelements erreicht werden.

Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht wenigstens ei ¬ nen Motorantrieb zum Bewegen eines Kontaktelements zwischen seinen Schaltstellungen vor. Dadurch kann ein elektrischer Kontakt zwischen einem Kontaktelement und einem Kontaktanschluss vorteilhaft automatisiert und bedienungssicher durch eine motorangetriebene Bewegung des Kontaktelementes herge ¬ stellt werden. Alternativ kann statt eines Motorantriebs ein manueller Antrieb zum Bewegen eines Kontaktelements zwischen seinen Schaltstellungen vorgesehen sein.

Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der Leistungsschalter in einer Isolatorsäule angeordnet ist. Da- durch kann der Leistungsschalter vorteilhaft gleichzeitig geschützt und gegenüber einer Umgebung des Leistungsschalters elektrisch isoliert werden. Die Isolatorsäule kann ein-, zwei- oder mehrteilig ausgebildet sein, um insbesondere Kon ¬ takte des dritten Kontaktanschlusses gegenseitig zu isolie- ren.

Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass wenigstens zwei Kontaktanschlüsse in voneinander verschiedenen Höhen angeordnet sind. Diese Ausgestaltung der Erfindung ist auf einen Einsatz der Schalteranordnung in Schaltanlagen gerichtet, bei denen eine Kontaktierung der Kontaktanschlüsse in voneinander verschiedenen Höhen vorteilhaft ist.

Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der Leistungsschalter zwischen den Trennschaltern angeordnet ist. Diese Ausgestaltung der Erfindung ermöglicht vorteilhaft eine konstruktiv besonders einfache Ausführung der Schalteranord ¬ nung, da sich die Trennschalter nicht gegenseitig räumlich einschränken und beide in relativ geringem Abstand zum Leistungsschalter angeordnet werden können.

Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass we- nigstens ein Trennschalter einen Drehisolator aufweist, der um seine Längsachse drehbar ist und derart an das Kontaktele ¬ ment dieses Trennschalters gekoppelt ist, dass das Kontakt ¬ element zwischen seinen Schaltstellungen durch Drehungen des Drehisolators bewegbar ist. Diese Ausgestaltung der Erfindung ermöglicht die Bewegung eines Kontaktelements durch einen Drehisolator eines Trennschalters. Dies kann insbesondere vorteilhaft sein, wenn das Kontaktelement an einem oberen En ¬ de des Drehisolators angeordnet ist, so dass es einfacher ist, den Drehisolator anzutreiben und dessen Bewegung auf das Kontaktelement zu übertragen als das Kontaktelement direkt anzutreiben .

Die oben beschriebenen Eigenschaften, Merkmale und Vorteile dieser Erfindung sowie die Art und Weise, wie diese erreicht werden, werden klarer und deutlicher verständlich im Zusammenhang mit der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen, die im Zusammenhang mit den Zeichnungen näher erläutert werden. Dabei zeigen: FIG 1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer Schalteranord ¬ nung,

FIG 2 ein zweites Ausführungsbeispiel einer Schalteran ¬ ordnung,

FIG 3 ein drittes Ausführungsbeispiel einer Schalteran ¬ ordnung,

FIG 4 ein viertes Ausführungsbeispiel einer Schalteran-

Ordnung,

FIG 5 ein Ausführungsbeispiel des dritten Kontaktan ¬ schlusses 11 des Leistungsschalters 5, und FIG 6 ein alternatives Ausführungsbeispiel des dritten

Kontaktanschlusses 11 des Leistungsschalters 5. Einander entsprechende Teile sind in den Figuren mit densel ¬ ben Bezugszeichen versehen.

Figur 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel einer Schalter ¬ anordnung 1 in einer Seitenansicht. Die Schalteranordnung 1 umfasst einen ersten Trennschalter 2, einen zweiten Trennschalter 3 und einen zwischen den Trennschaltern 2, 3 angeordneten Leistungsschalter 5.

Der erste Trennschalter 2 weist einen ersten Kontaktan- schluss 7, ein dem ersten Kontaktanschluss 7 zugeordnetes, erstes Kontaktelement 13, eine erste Isolatorsäule 17 und ei ¬ nen ersten Drehisolator 23 auf. Der erste Drehisolator 23 ist zwischen der ersten Isolatorsäule 17 und dem Leistungsschal ¬ ter 5 angeordnet und als ein drehbar gelagerter Stützisolator ausgebildet. Der erste Kontaktanschluss 7 ist an der ersten Isolatorsäule 17 angeordnet. Das erste Kontaktelement 13 ist an dem ersten Drehisolator 23 angeordnet.

Der zweite Trennschalter 3 ist analog zu dem ersten Trenn- Schalter 2 ausgeführt und weist einen zweiten Kontaktanschluss 9, ein dem zweiten Kontaktanschluss 9 zugeordnetes, zweites Kontaktelement 15, eine zweite Isolatorsäule 19 und einen zweiten Drehisolator 25 auf. Der zweite Drehisolator 25 ist zwischen der zweiten Isolatorsäule 19 und dem Leistungs- Schalter 5 angeordnet und als ein drehbar gelagerter Stützisolator ausgebildet. Der zweite Kontaktanschluss 9 ist an der zweiten Isolatorsäule 19 angeordnet. Das zweite Kontakt ¬ element 15 ist an dem zweiten Drehisolator 25 angeordnet. Der Leistungsschalter 5 ist in einer dritten Isolatorsäule 21 angeordnet. An der dritten Isolatorsäule 21 ist ein dritter Kontaktanschluss 11 angeordnet. Der Kontaktanschluss 11 sowie die Isolatorsäule 21 sind mehrteilig ausgebildet, wie im Wei- teren in Ausführungsbeispielen in mehr Detail beschrieben wird, siehe Figuren 5 und 6.

Jedes Kontaktelement 13, 15 ist zwischen einer in Figur 1 ge- zeigten ersten Schaltstellung, in der es den Kontaktan- schluss 7, 9, dem es zugeordnet ist, und den dritten Kontakt- anschluss 11 elektrisch miteinander verbindet, und einer zweiten Schaltstellung, in der der Kontaktanschluss 7, 9, dem es zugeordnet ist, und der dritte Kontaktanschluss 11 elekt- risch voneinander getrennt sind, bewegbar.

Dazu weist das erste Kontaktelement 13 einen ersten Kontakt ¬ elementabschnitt 13.1, der sich in der ersten Schaltstellung von dem ersten Drehisolator 23 zu dem ersten Kontaktan- schluss 7 erstreckt und mit diesem elektrisch verbunden ist, und einen zweiten Kontaktelementabschnitt 13.2, der sich in der ersten Schaltstellung von dem ersten Drehisolator 23 zu dem dritten Kontaktanschluss 11 erstreckt und mit diesem elektrisch verbunden ist, auf. Beide Kontaktelementabschnit- te 13.1, 13.2 sind fest mit dem ersten Drehisolator 23 verbunden. Das erste Kontaktelement 13 wird zwischen seinen Schaltstellungen durch eine Drehung des ersten Drehisolators 23 um eine erste Drehachse A, die in diesem Ausführungs ¬ beispiel mit einer Längsachse des ersten Drehisolators 23 zu- sammenfällt, bewegt. Bei einer Drehung aus der in Figur 1 ge ¬ zeigten ersten Schaltstellung in die zweite Schaltstellung wird der erste Kontaktelementabschnitt 13.1 des ersten Kon ¬ taktelements 13 von dem ersten Kontaktanschluss 7 elektrisch getrennt und der der zweite Kontaktelementabschnitt 13.1 des ersten Kontaktelements 13 wird von dem dritten Kontaktanschluss 11 elektrisch getrennt.

Die Drehung des ersten Drehisolators 23 und somit auch die Bewegung des ersten Kontaktelements 13 wird durch einen ers- ten Motorantrieb 33 bewirkt. Der erste Motorantrieb 33 um- fasst einen ersten Motor 39, eine erste Antriebsstange 43 und ein erstes Getriebe 47. Zur Drehung des ersten Drehisola ¬ tors 23 versetzt der erste Motor 39 die erste Antriebsstan- ge 43 in Drehungen um deren Längsachse, die durch das erste Getriebe 47 in Drehungen des ersten Drehisolators 23 um die erste Drehachse A übersetzt werden. Der erste Motor 39 ist beispielsweise ein Elektromotor.

Entsprechend weist das zweite Kontaktelement 15 einen ersten Kontaktelementabschnitt 15.1, der sich in der ersten Schalt ¬ stellung von dem zweiten Drehisolator 25 zu dem zweiten Kon- taktanschluss 9 erstreckt und mit diesem elektrisch verbunden ist, und einen zweiten Kontaktelementabschnitt 15.2, der sich in der ersten Schaltstellung von dem zweiten Drehisolator 25 zu dem dritten Kontaktanschluss 11 erstreckt und mit diesem elektrisch verbunden ist, auf. Beide Kontaktelementabschnit ¬ te 15.1, 15.2 sind fest mit dem zweiten Drehisolator 25 ver- bunden. Das zweite Kontaktelement 15 wird zwischen seinen Schaltstellungen durch eine Drehung des zweiten Drehisolators 25 um eine zweite Drehachse B, die in diesem Ausfüh ¬ rungsbeispiel mit einer Längsachse des zweiten Drehisola ¬ tors 25 zusammenfällt, bewegt. Bei einer Drehung aus der in Figur 1 gezeigten ersten Schaltstellung in die zweite Schaltstellung wird der erste Kontaktelementabschnitt 15.1 des zweiten Kontaktelements 15 von dem zweiten Kontaktanschluss 7 elektrisch getrennt und der zweite Kontaktelementab ¬ schnitt 15.1 des zweiten Kontaktelements 15 wird von dem dritten Kontaktanschluss 11 elektrisch getrennt.

Die Drehung des zweiten Drehisolators 25 und somit auch die Bewegung des zweiten Kontaktelements 15 wird durch einen zweiten Motorantrieb 35 bewirkt. Der zweite Motorantrieb 35 umfasst einen zweiten Motor 41, eine zweite Antriebsstange 45 und ein zweites Getriebe 49. Zur Drehung des zweiten Drehiso ¬ lators 25 versetzt der zweite Motor 41 die zweite Antriebs ¬ stange 45 in Drehungen um deren Längsachse, die durch das zweite Getriebe 49 in Drehungen des zweiten Drehisolators 25 um die zweite Drehachse B übersetzt werden. Auch der zweite Motor 41 ist beispielsweise ein Elektromotor. Die Isolatorsäulen 17, 19, 21 und die Drehisolator 23, 25 sind in dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel an einem Träger 27 angeordnet, der auf zwei Stützen 29, 31 ange ¬ ordnet ist. An einer ersten Stütze 29 ist der erste Motor 39 angeordnet. An der zweiten Stütze 31 ist der zweite Motor 41 angeordnet .

Ein Leistungsschalterantrieb 37 des Leistungsschalters 5 ist an dem Träger 27 angeordnet. Der Leistungsschalterantrieb 37 ist beispielsweise ein Federspeicherantrieb.

An den ersten Kontaktanschluss 7 ist ein erstes Anschlusska ¬ bel 51 anschließbar. An den zweiten Kontaktanschluss 9 ist ein zweites Anschlusskabel 53 anschließbar. Der erste Kon- taktanschluss 7 ist als ein fester Kontakt zur Aufnahme eines Endes des ersten Kontaktelementabschnitts 13.1 des ersten Kontaktelementes 13 in der ersten Schaltstellung ausgebildet. Entsprechend ist der zweite Kontaktanschluss 9 als ein fester Kontakt zur Aufnahme eines Endes des ersten Kontaktelementab- Schnitts 15.1 des zweiten Kontaktelementes 15 in der ersten Schaltstellung ausgebildet. Der dritte Kontaktanschluss 11 ist als ein fester Kontakt zur Aufnahme eines Endes des zwei ¬ ten Kontaktelementabschnitts 13.2 des ersten Kontaktelemen ¬ tes 13 und zur Aufnahme eines Endes des zweiten Kontaktele- mentabschnitts 15.2 des zweiten Kontaktelementes 15 in der ersten Schaltstellung ausgebildet.

Figur 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel einer Schalter ¬ anordnung 1 in einer Seitenansicht. Wie bei dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel umfasst die Schalteranord ¬ nung 1 einen ersten Trennschalter 2, einen zweiten Trennschalter 3 und einen zwischen den Trennschaltern 2, 3 angeordneten Leistungsschalter 5. Ebenfalls wie in dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel weist jeder Trennschal- ter 2, 3 einen Kontaktanschluss 7, 9, ein dem Kontaktanschluss 7, 9 zugeordnetes Kontaktelement 13, 15, eine Isola ¬ torsäule 17, 19, an dem der Kontaktanschluss 7, 9 angeordnet ist, und einen Drehisolator 23, 25 auf. Jeder Drehisola- tor 23, 25 ist wiederum durch einen Motorantrieb 33, 35 um eine Drehachse A, B, die mit der Längsachse des Drehisola ¬ tors 23, 25 zusammenfällt, drehbar, um das Kontaktelement 13, 15 des jeweiligen Trennschalters 2, 3 zwischen zwei Schalt- Stellungen zu bewegen.

Die in Figur 2 gezeigte Schalteranordnung 1 unterscheidet sich von dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel im Wesentlichen nur durch die Anordnung der Isolatorsäulen 17, 19, 21 und der Drehisolatoren 23, 25 sowie durch die Ausführung der Kontaktelemente 13, 15.

Die erste Isolatorsäule 17 ist zwischen dem ersten Drehisola ¬ tor 23 und dem Leistungsschalter 5 angeordnet. Entsprechend ist die zweite Isolatorsäule 19 zwischen dem zweiten Drehiso ¬ lator 25 und dem Leistungsschalter 5 angeordnet. Wie in dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Leis ¬ tungsschalter 5 in einer dritten Isolatorsäule 21 angeordnet, an der ein dritter Kontaktanschluss 11 angeordnet ist.

Das erste Kontaktelement 13 ist um eine erste Schwenkachse C schwenkbar, die senkrecht zu der Längsachse der dritten

Isolatorsäule 21 verläuft. In seiner in Figur 2 gezeigten ersten Schaltstellung verbindet das erste Kontaktelement 13 elektrisch den ersten Kontaktanschluss 7 mit einem dritten Kontaktanschluss 11. In seiner in Figur 2 gestrichelt ange ¬ deuteten zweiten Schaltstellung ist das erste Kontaktelement 13 von dem dritten Kontaktanschluss 11 elektrisch ge ¬ trennt. Die Drehbewegung der ersten Isolatorsäule 17 wird durch ein drittes Getriebe 55 in eine Schwenkbewegung des ersten Kontaktelements 13 übersetzt.

Das zweite Kontaktelement 15 ist um eine zweite Schwenkach ¬ se D schwenkbar, die senkrecht zu der Längsachse der dritten Isolatorsäule 21 verläuft. In seiner in Figur 2 gezeigten ersten Schaltstellung verbindet das zweite Kontaktelement 15 elektrisch den zweiten Kontaktanschluss 9 mit einem dritten Kontaktanschluss 11. In seiner in Figur 2 gestrichelt ange- deuteten zweiten Schaltstellung ist das zweite Kontaktelement 15 von dem dritten Kontaktanschluss 11 elektrisch ge ¬ trennt. Die Drehbewegung der zweiten Isolatorsäule 19 wird durch ein viertes Getriebe 57 in eine Schwenkbewegung des zweiten Kontaktelements 15 übersetzt.

Figur 3 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel einer Schalter ¬ anordnung 1 in einer Seitenansicht. Die in Figur 3 gezeigte Schalteranordnung 1 unterscheidet sich von dem in Figur 2 dargestellten Ausführungsbeispiel im Wesentlichen nur dadurch, dass die Kontaktelemente 13, 15 der Trennschalter 2, 3 in diesem Fall neben einer Schwenkbewegung zusätzlich eine Knickbewegung bei der Bewegung zwischen ihren Schaltstellungen vollführen.

Dazu weist jedes Kontaktelement 13, 15 zwei durch ein Ge ¬ lenk 59, 61 miteinander verbundene Kontaktelementabschnit ¬ te 13.1, 13.2, 15.1, 15.2 auf, wobei während der Bewegung dieses Kontaktelements 13, 15 zwischen seinen beiden Schalt- Stellungen über das Gelenk 59, 61 ein Winkel zwischen den Kontaktelementabschnitten 13.1, 13.2, 15.1, 15.2 geändert wird. Dabei sind die beiden Kontaktelementabschnitte 13.1, 13.2 des ersten Kontaktelements 13 in dessen erster Schalt ¬ stellung parallel zueinander und in der zweiten Schaltstel- lung gegeneinander abgewinkelt. Entsprechend sind die beiden Kontaktelementabschnitte 15.1, 15.2 des zweiten Kontaktele ¬ ments 15 in dessen erster Schaltstellung parallel zueinander und in der zweiten Schaltstellung gegeneinander abgewinkelt. Figur 4 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel einer Schalter ¬ anordnung 1 in einer Seitenansicht. Die in Figur 4 gezeigte Schalteranordnung 1 unterscheidet sich von dem in Figur 3 dargestellten Ausführungsbeispiel im Wesentlichen nur dadurch, dass der zweite Trennschalter 3 keine zweite Isolator- säule 19 aufweist und der zweite Kontaktanschluss 9 nicht an einer Isolatorsäule 17, 19, 21, sondern an einer (in Figur 4 nicht näher dargestellten) Komponente der Schalteranordnung 1 oberhalb des vierten Getriebes 57 und des zweiten Drehisola- tors 25 angeordnet ist, wobei das vierte Getriebe 57 in die ¬ sem Fall an der Isolatorsäule 21, in der der Leistungsschal ¬ ter 5 angeordnet ist, statt an einer separaten Isolatorsäule 19 des zweiten Trennschalters 3 angeordnet ist. Das zweite Kontaktelement 15 ist in diesem Fall in seiner zweiten Schaltstellung von dem ihm zugeordneten Kontaktanschluss 9 elektrisch getrennt.

In den Ausführungsbeispielen der Figuren 1 bis 4 ist der dritte Kontaktanschluss 11 mit Leistungsschalter 5 nur im

Prinzip dargestellt. Die Figuren 5 und 6 zeigen Ausführungs ¬ beispiele des Kontaktanschlusses 11 der dritten Isolatorsäule 21 mit Leistungsschalter 5 in mehr Detail. Der Kotaktan- schluss 11 umfasst zwei Kontakte IIa und IIb, welche jeweils zu einem Kontaktelement 13, 15 zugeordnet sind. Der Leis ¬ tungsschalter 5 ist zwischen den Kontakten IIa und IIb angeordnet und trennt oder verbindet den Strompfad zwischen den Kontakten IIa und IIb elektrisch, schaltbar. Im Ausführungsbeispiel der Figur 5 ist die Isolatorsäule 21 z. B. dreiteilig ausgebildet, in T-Form. Am Ende jeden Armes der T-Form ist ein Kontakt IIa, IIb, zwischen denen der Leistungsschalter 5 elektrisch geschaltet ist, insbesondere in einer Isolatorsäule, angeordnet. Es können auch mehr als ein Leistungsschalter 5 umfasst sein, insbesondere ein Leistungs ¬ schalter 5 jeweils in einem Arm der T-Form, ausgebildet als Isolatorsäule .

Im Ausführungsbeispiel der Figur 6 ist eine zweiteilige

Isolatorsäule 21 umfasst, welche zwei übereinander angeordne ¬ te Kontakte IIa, IIb des Kontaktanschlusses 11 aufweist. In der oberen Isolatorsäule 21 ist im Inneren insbesondere ein Leistungsschalter 5 angeordnet, zwischen den Kontakten IIa, IIb, welcher den Strompfad zwischen den Kontakten IIa, IIb elektrisch öffnet oder schließt, d. h. ein- oder ausschaltet. Die Kontakte IIa, IIb weisen in entgegengesetzte Richtungen und sind jeweils einem Kontaktelement 13, 15 zugeordnet. Obwohl die Erfindung im Detail durch bevorzugte Ausführungs ¬ beispiele näher illustriert und beschrieben wurde, so ist die Erfindung nicht durch die offenbarten Beispiele eingeschränkt und andere Variationen können vom Fachmann hieraus abgeleitet werden, ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen.

Bezugs zeichenliste

1 Schalteranordnung

2 erster Trennschalter

3 zweiter Trennschalter

5 LeistungsSchalter

7 erster Kontaktanschluss

9 zweiter Kontaktanschluss

11, (IIa, IIb) dritter Kontaktanschluss

13 erstes Kontaktelement

13.1, 15.1 erster Kontaktelementabschnitt

13.2, 15.2 zweiter Kontaktelementabschnitt

15 zweites Kontaktelement

17 erste Isolatorsäule

19 zweite Isolatorsäule

21 dritte Isolatorsäule

23 erster Drehisolator

25 zweiter Drehisolator

27 Träger

29 erste Stütze

31 zweite Stütze

33 erster Motorantrieb

35 zweiter Motorantrieb

37 Leistungsschalterantrieb

39 erster Motor

41 zweiter Motor

43 erste Antriebsstange

45 zweite Antriebsstange

47 erstes Getriebe

49 zweites Getriebe

51 erstes Anschlusskabel

53 zweites Anschlusskabel

55 drittes Getriebe

57 viertes Getriebe 59 erstes Gelenk

61 zweites Gelenk

A erste Drehachse

B zweite Drehachse C erste Schwenkachse

D zweite Schwenkachse