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Title:
SWITCH MODULE SYSTEM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/131628
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a switch module system, comprising at least one switch module (1a, 1b), which first of all has a housing (2), secondly has a keypad (3) and actuating means for the switch domes (5) of the keypad, and thirdly can be joined to a circuit carrier (6), which comprises contact surfaces that can be connected by the keypad, wherein the housings of a plurality of switch modules can be positively connected to one another and can be joined to a common circuit carrier.

Inventors:
ENGELHARDT, Harry (Steinkuhlstr. 21, Bochum, 44799, DE)
ADAM, Markus (Schützenstr. 16, Olpe, 57462, DE)
Application Number:
EP2011/056149
Publication Date:
October 27, 2011
Filing Date:
April 18, 2011
Export Citation:
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Assignee:
LEOPOLD KOSTAL GMBH & CO. KG (An der Bellmerei 10, Lüdenscheid, 58513, DE)
ENGELHARDT, Harry (Steinkuhlstr. 21, Bochum, 44799, DE)
ADAM, Markus (Schützenstr. 16, Olpe, 57462, DE)
International Classes:
H01H13/86
Attorney, Agent or Firm:
KERKMANN, Detlef (Leopold Kostal GmbH & Co. KG, An der Bellmerei 10, Lüdenscheid, 58513, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1 . Schaltermodulsystem mit mindestens einem Schaltermodul (1 a,1 b,1 c,1 d), welches erstens ein Gehäuse (2) aufweist,

welches zweitens eine Schaltmatte (3) und Betätigungsmittel (4) für die Schaltdome (5) der Schaltmatte (3) aufweist und

welches drittens an einen Schaltungsträger (6) anfügbar ist, der durch die Schaltmatte (3) verbindbare Kontaktflächen aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuse (2) mehrerer Schaltermodule (1 a,1 b,1 c,1 d)

formschlüssig miteinander verbindbar sind und an einen gemeinsamen Schaltungsträger (6) anfügbar sind.

2. Schaltermodulsystem nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltermodule (1 a,1 b,1 c,1 d) an den Schaltungsträger (6) anklipsbar sind.

3. Schaltermodulsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abschnitt des Schaltungsträgers (6) jeweils in den Gehäusekörper (8) eines Schaltermoduls (1 a,1 b,1 c,1 d) einlegbar ist und durch ein weiteres Gehäuseteil (9) an dem Gehäusekörper (8) befestigbar ist.

4. Schaltermodulsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Gehäuseteil als ein eine Außenfläche des Gehäusekörpers (8) abschließender Gehäusedeckel (9) ausgebildet ist.

5. Schaltermodulsystem nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Gehäuseteil (9) mit einem Filmscharnier (10) einstückig am Gehäusekörper (8) befestigt ist. 6. Schaltermodulsystem nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass genau eines von mehreren zusammengefügten Schaltermodulen

(1 a,1 b,1 c,1 d) einen Steckverbinder (7) aufweist, mit dessen

Kontaktelementen alle an den Schaltungsträger (6) angefügten

Schaltermodule (1 a,1 b,1 c,1 d) elektrisch verbunden sind.

7. Schaltermodulsystem nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltermodule (1 a,1 b,1 c,1 d) über Feder-Nut-Verbindungen oder

Schwalbenschwanz-Nut- Verbindungen (12) formschlüssig miteinander verbunden sind.

8. Schaltermodulsystem nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass benachbart angeordnete Schaltermodule (1 a,1 b,1 c,1 d) über

Abstandshalter (13a,13b) formschlüssig miteinander verbunden sind. 9. Schaltermodulsystem nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandshalter (13a,13b) elektrische Funktionselemente ausbilden.

10. Schaltermodulsystem nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltermodule (1 a,1 b,1 c) Schalter oder Tastschalter ausbilden.

1 1 . Schaltermodulsystem nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass Schaltermodule (1 d) ohne realisierte Schaltfunktion vorgesehen sind.

12. Schaltermodulsystem nach Anspruch 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltermodule (1 d) ohne realisierte Schaltfunktion Anzeigeelemente aufweisen.

Description:
Schaltermodulsystem

Die Erfindung betrifft ein Schaltermodulsystem mit mindestens einem

Schaltermodul, welches erstens ein Gehäuse aufweist, welches zweitens eine Schaltmatte und Betätigungsmittel für die Schaltdome der Schaltmatte aufweist und welches drittens an einen Schaltungsträger anfügbar ist, der durch die Schaltmatte verbindbare Kontaktflächen aufweist.

Ein derartiges Schaltermodulsystem ist aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 198 46 450 A1 bekannt. Das in diesem Dokument beschriebene

Schaltermodulsystem besteht aus zwei Systemmodulen, nämlich einem ein Schalterelement umfassenden elektromechanisches Systemmodul und einem mindestens ein Schalterbetätigungselement aufweisenden mechanischen Systemmodul, die lösbar miteinander verbindbar sind. Das

elektromechanische Systemmodul umfasst eine, insbesondere flexible

Leiterplatte und kann zudem eine Elastomermatte aufweisen. Zum

mechanischen Systemmodul gehören eine oder mehrere Tasten.

Das vorbekannte Schaltermodulsystem ermöglicht es, unterschiedliche elektromechanische und mechanische Systemmodule miteinander zu kombinieren, wobei die Kombination jeweils ein äußeres Gehäuse aufweist, welches eines oder mehrere Schalter enthalten kann.

Für verschiedene Anwendungen besteht das Bedürfnis nach Schalterleisten, die aus mehreren gleichartigen Einzelnschaltern bestehen, deren Anzahl und Ausführung jeweils anwendungsspezifisch vorgegeben werden kann. Dabei sollen die Einzelschalter, nachfolgend als Schaltermodule bezeichnet, jeweils einen besonders einfachen Aufbau aufweisen und auf besonders einfache und kostengünstige Weise mechanisch und elektrisch zusammenfügbar sein. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Gehäuse mehrerer Schaltermodule formschlüssig miteinander verbindbar sind und an einen gemeinsamen Schaltungsträger anfügbar sind. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn die einzelnen Schaltermodule an den Schaltungsträger, der als starre oder flexible Leiterplatte ausgeführt sein kann, anklipsbar oder auch anschraubbar sind. Hierzu kann vorgesehen sein, dass ein Abschnitt des Schaltungsträgers jeweils in den Gehäusekörper eines Schaltermoduls einlegbar ist und durch ein weiteres Gehäuseteil an dem Gehäusekörper befestigbar ist. Dieses weitere Gehäuseteil kann vorteilhaft als ein eine Außenfläche des Gehäusekörpers abschließender Gehäusedeckel ausgebildet sein.

Für eine einfache Montage ist es besonders vorteilhaft, wenn das weitere Gehäuseteil mit einem Filmscharnier einstückig am Gehäusekörper befestigt ist, da es so unverlierbar mit dem Gehäusekörper verbunden ist.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels, welches anhand der Zeichnung dargestellt und näher erläutert werden soll. Es zeigen

Figuren 1 bis 3 ein Schaltermodulsystem mit zwei Schaltermodulen in verschiedenen Montagestadien,

Figur 4 zwei miteinander verbundene Schaltermodule,

Figur 5 ein Schaltermodulsystem mit vier montierten

Schaltermodulen.

Die Figur 1 zeigt zwei Schaltermodule 1 a, 1 b, von denen ein Schaltermodul 1 a bereits mit einem Schaltungsträger 6, der beispielsweise als eine starre oder flexible Leiterplatte ausgebildet sein kann, elektrisch und mechanisch verbunden ist. Ein an dem Gehäuse 2 des Schaltermoduls 1 a angeordneter Steckverbinder 7 kontaktiert nicht dargestellte Leiterbahnen auf der oberen Fläche des

Schaltungsträgers 6. Die Unterseite des Schaltungsträgers 6 weist nicht dargestellte Kontaktflächen auf, welche durch Schaltdome 5 mindestens einer elastischen Schaltmatte 3 miteinander verbunden werden, wenn diese durch tastenförmige Betätigungsmittel 4 an den Schaltungsträger 6 angepresst werden. Die Schaltermodule 1 a, 1 b können durch jeweils eine innerhalb ihrer Gehäuse 2 angeordnete Schaltermechanik, Schalter oder Tastschalter in ein- oder mehrpoliger Ausführung ausbilden. Die Schalter oder Tastschalter können dabei bedarfsweise als Ein-, Aus- oder Wechselschalter ausgeführt sein. Innerhalb des Schaltermodulsystems können darüber hinaus auch komplexere Schaltungen, wie zum Beispiel Anbindungen an Bus-Systeme realisiert sein.

Die elektrischer Anbindung eines Schaltermoduls 1 a, 1 b an den

Schaltungsträger 6 erfolgt durch einfaches Anfügen des zum jeweiligen Schaltermodul 1 a, 1 b gehörenden Gehäuses 2 an den Schaltungsträger 6, so dass der Schaltungsträger 6 zwischen zwei Außenwänden des Gehäuse 2 eingefasst ist, wie dies in der Figur 2 dargestellt ist. Vorteilhafterweise können am Gehäuse 2 und am Schaltungsträger 6, hier nicht dargestellte

mechanische Positionierhilfen vorgesehen sein, etwa in Form von

nasenförmigen Anformungen am Gehäuse 2, die in Aussparungen des Schaltungsträgers 6 eingreifen, welche eine genaue Ausrichtung der

Schaltdome 5 der Schaltmatte 3 zu den zugeordneten Kontaktflächen auf dem Schaltungsträger 6 sicherstellen.

Die Schalter beider Schaltermodule 1 a, 1 b sind über Leiterbahnen auf dem Schaltungsträger 6 mit Kontaktelementen des Steckverbinders 7 verbunden und können daher gemeinsam über den einzigen Steckverbinder 7 am ersten Schaltermodul 1 a kontaktiert werden, was eine besonders einfache und kostengünstige elektrische Anbindung der Schaltermodule 1 a, 1 b ermöglicht.

Die mechanische Verbindung zwischen den Schaltermodulen 1 a, 1 b und dem Schaltungsträger 6 erfolgt vorzugsweise über jeweils eine Klipsverbindung. Hierzu wird ein am Gehäusekörper 8 über ein Filmscharnier 10 angeformter Gehäusedeckel 9 umgeklappt und mit dem Gehäusekörper 8 über

Rastelemente 1 1 verrastet. Hierdurch ist der in der Figur 3 dargestellte Montagezustand erreicht, in welchem die Schaltermodule 1 a, 1 b klemmend am Schaltungsträger 6 befestigt sind.

Alternativ kann die mechanische Verbindung zwischen den Schaltermodulen 1 a, 1 b und dem Schaltungsträger 6 selbstverständlich auch über andere, hier nicht dargestellte Befestigungsarten hergestellt werden, beispielsweise durch Schraubverbindungen.

Eine besonders stabiler Aufbau wird dadurch erreicht, dass Schaltermodule mechanisch miteinander verbunden sind. Die Figur 4 stellt die Gehäusekörper 8 von zwei Schaltermodulen 1 a, 1 b dar, die vorzugsweise über eine

Schwalbenschwanz-Nut- Verbindung 12 oder alternativ auch über eine Nut- Feder-Verbindung zu einer stabilen Einheit miteinander verbunden sind.

Diese Verbindungsprinzip ermöglicht es, auch eine größere Anzahl von Schaltermodulen 1 a, 1 b, 1 c, 1 d miteinander zu verbinden, wie dies

beispielhaft die Figur 5 zeigt. In diesem Ausführungsbeispiel sind vier

Schaltermodule 1 a, 1 b, 1 c, 1 d zu einem Schaltermodulsystem

zusammengefügt.

Die Schaltermodule 1 a und 1 b bzw. 1 b und 1 c sind jeweils über

Abstandshalter 13a, 13b miteinander verbunden, die zwischen den

Gehäusekörpern 8 angeordnet sind und sich bis zwischen die Betätigungsmittel 4 erstrecken können. Die Abstandshalter 13a, 13b erfüllen die Funktionen, die Breite des Schaltermodulsystems an die Gegebenheiten des Anbauortes anzupassen, zur Verbesserung der Bedienbarkeit einen Abstand zwischen den Betätigungsmitteln 4 benachbarter Schaltermodule 1 a, 1 b bzw. 1 b , 1 c zu schaffen oder auch jeweils mehrere Schaltermodule 1 a, 1 b bzw. 1 c, 1 d optisch zu gruppieren. Die Abstandshalter können dazu auch mit, hier nicht dargestellten Design- oder Haptikflächen versehen sein und insbesondere Chrom- oder Lackoberflächen aufweisen. Zur Anbindung an die Schaltermodule 1 a, 1 b, 1 c weisen auch die Abstandshalter 13a, 13b passend geformte Nuten sowie Schwalbenschwanzzapfen oder Nutfedern auf.

Die Abstandshalter 13a, 13b können darüber hinaus auch, in den Figuren nicht dargestellte elektrische Funktionselemente ausbilden, wie beispielsweise Einschaltkontrollleuchten oder Anzeigeflächen (Displays), indem sie, analog zu den Schaltermodulen 1 a, 1 b, 1 c, 1 d, elektrisch an den Schaltungsträger 6 angebunden werden.

Eine Besonderheit stellt das Schaltermodul 1 d dar, welches statt eines Betätigungsmittels, eine gegen den Gehäusekörper 8 unbewegliche Blindtaste 14 aufweist, so dass es keine Schalt- oder Tastfunktion realisiert. Dieses funktionslose Schaltermodul 1 d kann zum Auffüllen eines nicht benötigten Schalteranbauplatzes verwendet werden oder alternativ auch ein

insbesondere beleuchtbares Anzeigeelemente ausbilden.

Bezugzeichen , 1 b, 1 c, 1 d Schaltermodul

Gehäuse

Schaltmatte

Betätigungsmittel

Schaltdome

Schaltungsträger

Steckverbinder

Gehäusekörper

Gehäusedeckel (weiteres Gehäuseteil)

Filmscharnier

Rastelemente

Schwalbenschwanz-Nut- Verbindungena, 13b Abstandshalter

Blindtaste