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Title:
SWITCHING LOGIC MODULE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/098543
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a switching logic module (1) which can be electrically and mechanically connected in a detachable manner to I/O modules (2) disposed next to one another, wherein each of the I/O modules comprises at least one electric contact and the mechanical connection can be achieved by means of the electric contacts. According to the invention, a multiplexing logic unit is provided, by means of which the electric contacts of the I/O modules can be cyclically connected to an output (8) of the switching module for a respective predetermined switching time. This provides a space-saving and cost-effective solution which is easy to install and offers high flexibility and with which a plurality of electric signals can be cyclically switched to one output.

Inventors:
HAGEMANN, Jörg (Bahnhofstraße 42, Blomberg, 32825, DE)
STÖVESAND, Peter (Stifterstraße 24, Oelde, 59302, DE)
Application Number:
EP2011/052001
Publication Date:
August 18, 2011
Filing Date:
February 10, 2011
Export Citation:
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Assignee:
PHOENIX CONTACT GMBH & CO. KG (Flachsmarktstraße 8, Blomberg, 32825, DE)
HAGEMANN, Jörg (Bahnhofstraße 42, Blomberg, 32825, DE)
STÖVESAND, Peter (Stifterstraße 24, Oelde, 59302, DE)
International Classes:
G05B19/05
Attorney, Agent or Firm:
MICHALSKI HÜTTERMANN & PARTNER PATENTANWÄLTE (Neuer Zollhof 2, Düsseldorf, 40221, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Schaltlogikmodul ( 1 ) , welches mit nebeneinander

angeordneten E/A-Modulen (2 ) elektrisch und mechanisch lösbar verbindbar ist, wobei die E/A-Module (2 ) jeweils wenigstens einen elektrischen Kontakt aufweisen und die mechanische Verbindung über die elektrischen Kontakte erzielbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine

Multiplexlogik vorgesehen ist, mit welcher die elektrischen Kontakte der E/A-Module (2 ) zyklisch jeweils für eine vorbestimmte Schaltzeit mit einem Ausgang (8) des

Schaltmoduls verbindbar sind.

2. Schaltlogikmodul nach Anspruch 1, dadurch

gekennzeichnet, dass der Ausgang (8) des Schaltlogikmoduls einen elektrischen Kontakt, vorzugsweise eine Klemme oder einen Steckkontakt, aufweist.

3. Schaltlogikmodul nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgang (8) des Schaltlogikmoduls eine Funkeinrichtung aufweist.

4. Schaltlogikmodul nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Multiplexlogik derart ausgestaltet ist, dass die Schaltzeit konfigurierbar ist.

5. Schaltlogikmodul nach Anspruch 4, dadurch

gekennzeichnet, dass die die Schaltzeit mittels DIP- Schalter(6) konfigurierbar ist.

6. Schaltlogikmodul nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der mit dem

Schaltlogikmodul verbindbaren E/A-Module (2 ) konfigurierbar ist .

7. Schaltlogikmodul nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Konfiguration der Anzahl der mit dem Schaltlogikmodul verbindbaren E/A-Module (2 ) über DIP- Schalter (7) konfigurierbar ist.

8. Schaltlogikmodul nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Signalisiereinrichtung vorgesehen ist, mit der jeweilige Schaltzustand des

Multiplexes signalisierbar ist.

9. Schaltlogikmodul nach Anspruch 8, dadurch

gekennzeichnet, dass die Signalisiereinrichtung einen, vorzugsweise elektrischen, Schaltzustandsausgang ( 9)

aufweist, mittels dem der Schaltzustand, vorzugsweise binär, signalisierbar ist.

10. Schaltlogikmodul nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine digitale Signalisierung des

Schaltzustandes vorgesehen ist.

11. Schaltlogikmodul nach Anspruch 10, dadurch

gekennzeichnet, dass der Schaltzustand über elektrische Schaltzustandsausgänge ( 9) und/oder LEDs signalisierbar ist.

12. Schaltlogikmodul nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Energieversorgung des Schaltlogikmoduls über die Ausgangsleitung (5) oder eine der Signalisierungsleitungen (16) vorgesehen ist.

Description:
Schaltlogikmodul

Die Erfindung betrifft ein Schaltlogikmodul mit Multiplex- Funktion, welches Verwendung findet in elektrischen

Steuerungen, beispielsweise für den Anlagenbau.

Für dieses Einsatzgebiet ist eine Vielzahl von Lösungen bekannt. Allerdings sind häufig sehr individuelle Probleme zu lösen, für die existierende Produkte nur unbefriedigende Lösungen bieten, sei es, dass sie zu groß oder zu klein dimensioniert sind, nicht die nötige Flexibilität aufweisen oder aber einfach unwirtschaftlich sind.

Dies gilt insbesondere für Kleinstinstallationen, für die sich der Einsatz handelsüblicher

Speicherprogrammiereinheiten (SPE) nicht wirtschaftlich realisieren lässt und für die häufig auch nur ein zu geringes Raumangebot zur Verfügung steht. Die derzeit bekannten für dieses Einsatzgebiet verwendbaren Produkte zeichnen sich durch eine in wesentlichen Aspekten

einheitliche Bauform aus, welche die Montage auf der

Hutschiene handelsüblicher Elektroinstallationsschränke ermöglicht . Die DE 10 2007 006 830 AI beschreibt ein Steuer- und/oder Datenübertragungsmodul, welches zur Ansteuerung von

benachbarten Eingabe/Ausgabe-Modulen (E/A-Modulen) dient und zur Herstellung der mechanischen und der elektrischen Verbindung auf die Module aufgesteckt wird. Dabei wird über einen ersten Anschluss wenigstens ein Signalkanal mit einem Datenbus und über wenigstens einen zweiten Anschluss einen Busteilnehmer mit dem Signalkanal verbunden. Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine raumsparende und kostengünstige Lösung anzugeben, mit der bei geringem

Installationsaufwand und großer Flexibilität mehrere elektrische Signale zyklisch auf einen Ausgang geschaltet werden können.

Die Lösung der Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.

Dementsprechend ist erfindungsgemäß ein Schaltlogikmodul vorgesehen, welches mit nebeneinander angeordneten E/A- Modulen elektrisch und mechanisch lösbar verbindbar ist, wobei die E/A-Module jeweils wenigstens einen elektrischen Kontakt aufweisen und die mechanische Verbindung über die elektrischen Kontakte erzielbar ist, dadurch

gekennzeichnet, dass eine Multiplexlogik vorgesehen ist, mit welcher die elektrischen Kontakte der E/A-Module zyklisch jeweils für eine vorbestimmte Schaltzeit mit einem Ausgang des Schaltmoduls verbindbar sind.

Typischerweise sind dabei parallel nebeneinander

angeordnete E/A-Module vorgesehen. Ferner ist vorzugsweise vorgesehen, dass das Schaltlogikmodul mit den E/A-Modulen direkt verbindbar ist.

Mit anderen Worten wird also vorgeschlagen, ein Multiplex- Modul auf die nebeneinander liegende Kontakte

beispielsweise aufzustecken. Dabei wird der Ausgang des Moduls vorzugsweise als elektrischer Kontakt ausgeführt, von dem das Multiplexgerät aus abgegriffen werden kann.

Alternativ oder zusätzlich dazu ist der Ausgang

vorzugsweise aber auch als Funksendeempfangseinrichtung ausgeführt, über die ohne jede weitere Verkabelung über Standard-Funklösungen, wie beispielsweise Bluetooth, WLAN oder DECT, das Multiplex-Signal übertragen werden kann. Dabei ist es ferner vorteilhaft, die Schaltzeiten des

Zyklus der Multiplex-Logik konfigurierbar auszuführen.

Besonders platzsparend kann dies über DIP-Schalter

erfolgen . Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Anzahl der vom

Schaltlogikmodul verbindbaren E/A-Module gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung konfigurierbar ist, wodurch eine breitere Anwendbarkeit erreicht wird. Vom Schaltlogikmodul überspannte, aber nicht erforderliche E/A- Module können dabei preisgünstig durch einfache

Durchgangklemmen gleicher Gehäuseform ersetzt werden.

Vorzugsweise ist dabei die Anzahl der verbindbaren E/A- Module ebenfalls über DIP-Schalter einstellbar. Gegenüber programmierbaren Lösungen bietet der DIP-Schalter den

Vorteil, vom Status her direkt ablesbar zu sein. Des

Weiteren ist bei der Verwendung von DIP-Schaltern zur

Konfiguration kein elektrisches Programmier-Interface erforderlich .

Vorzugsweise ist das Schaltlogikmodul ferner derart

ausgeführt, dass ein jeweiliger Schaltzustand

signalisierbar ist und somit ersichtlich gemacht und/oder einer Auswertelogik zur Interpretation des Ausgangssignals zugeführt werden kann.

Vorzugsweise erfolgt dies in binärer Codierung des

Schalterzustandes digital über eine entsprechende Anzahl von Signalisierungsausgängen und/oder LEDs. Die Energieversorgung des Schaltlogikmoduls erfolgt

vorzugsweise über die Signalisierungsleitungen, z.B. dem Multiplexausgang, so dass kein zusätzlicher

Kontaktierungsaufwand zur Energieversorgung erforderlich ist .

Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung anhand bevorzugter Ausführungsformen näher erläutert .

Es zeigen

Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel des

erfindungsgemäßen Schaltlogikmoduls als

AufSteckmodul für acht nebeneinander auf einer

Hutschiene montierte E/A-Module

Fig. 2 ein Prinzipschaltbild der Funktion eines

Ausführungsbeispiels des Schaltlogikmoduls und

Fig. 3 ein Anwendungsbeispiel des erfindungsgemäßen

Schaltlogikmoduls bei der Überwachung mehrere Motortemperatursensoren .

Fig. 1 zeigt acht auf einer Hutschiene 3 nebeneinander angeordnete E/A-Module 2, welche von einem Schaltlogikmodul

1 überspannt werden. Den E/A-Modulen wird jeweils ein

Signal zugeführt, und von dem Schaltlogikmodul 1 geht eine Ausgangsleitung 5 ab. Innerhalb eines jeweiligen E/A-Moduls

2 kann dieses Signal beispielsweise über aus Fig. 2

ersichtliche Trennverstärker 10 verstärkt, mit anderen möglichen Funktionen des E/A-Moduls (z.B. Timer,

Verzögerungsglieder oder Logik) verknüpft, oder auch einfach nur durch dieses hindurchgeführt werden. Das Signal wird auf einen hier nicht dargestellten elektrischen

Kontakt geleitet, z. B. eine elektrische Klemme oder eine elektrische Buchse.

Das Gehäuse des Schaltlogikmoduls 1 ist vorliegend

komplementär zu den Gehäuseformen der E/A-Module 2 derart ausgebildet, dass es formschlüssig an diesen befestigbar ist und damit an diesen einen natürlichen mechanischen Halt aufweist. Passend zu elektrischen Klemmen oder elektrischen Buchsen der E/A-Module 2 weist das Schaltlogikmodul 1 nicht weiter dargestellte Stecker auf, welcher passgenau in die Klemmen bzw. Buchsen der E/A-Module 2 eingeführt werden können und sowohl eine mechanische Fixierung als auch eine elektrische Verbindungen gewährleisten.

Fig. 2 zeigt ein Prinzipschaltbild der Funktion des

Schaltlogikmoduls gemäß dem vorliegend beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung. In dieser Figur sind der Multiplexer als logische Funktion des

Schaltlogikmoduls 1 sowie der hier exemplarisch

dargestellten vier E/A-Module 2 gezeigt. Die Signale der E/A-Module 2 werden den Schaltkontakten des Multiplexers zugeführt. Der Multiplexer weist einen Schalter 14 auf, der die Eingänge des Schaltlogikmoduls zyklisch mit dem Ausgang 8 des Schaltlogikmoduls verbindet. Dieser Schalter wird durch eine Schaltlogik 15 gesteuert, wobei der

Schaltzustand des Schalters 14 zusätzlich an die

Signalisierungsausgänge 16 signalisiert wird.

Fig. 3 zeigt ein Anwendungsbeispiel des erfindungsgemäßen Schaltlogikmoduls 1 bei der Überwachung mehrerer

Motortemperatursensoren 11. Die Sensorsignale der

Motortemperatursensoren 11 sind acht E/A-Modulen 2 zugeführt, von denen die Sensorsignale über das Schaltlogikmodul 1 über einen Analog-Ausgang 8 einer

Auswerteeinheit 12 zugeführt werden. Desweiteren ist der Schaltzustand der acht möglichen

Schalterstellungen des Schaltlogikmoduls binär codiert über drei digitale Leitungen 16 mit einer Steuer- und/oder

Auswerteeinheit 13 verbunden. Die Energieversorgung des Moduls erfolgt über den analogen Signalisierungsausgang 8.

Bezugs zeichenliste

Schaltlogikmodul 1

E/A-Module 2 Hutschiene 3

Ausgangsleitung 5

DIP - Schalter Schaltzeitkonfiguration 6

DIP - Schalter Modulzahlkonfiguration 7

Ausgang 8 Schaltzustandsausgang 9

Trennverstärker 10

Motortemperatursensoren 11

Auswerteeinheit 12

Steuer- und/oder Auswerteeinheit 13 Schalter 14

Schaltlogik 15

Signalisierungsleitung 16