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Title:
SYSTEM FOR APPLYING PLASTERING MATERIAL AND FILLER MATERIAL ON AREAS TO BE WORKED
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2000/017468
Kind Code:
A1
Abstract:
The system for applying plastering material and filler material on areas to be worked consists of a pump, a hose and a smoothing tool. The system is characterized in that the plastering material or the filler material can be applied with minimum expenditure of time. There is hardly need for protecting the area not to be worked and the system can be cleaned easily.

Inventors:
Ewering, Frank (Kotts Stegge 9 Bocholt, D-46397, DE)
Application Number:
PCT/DE1999/002915
Publication Date:
March 30, 2000
Filing Date:
September 14, 1999
Export Citation:
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Assignee:
Ewering, Frank (Kotts Stegge 9 Bocholt, D-46397, DE)
International Classes:
B05C17/10; E04F21/08; (IPC1-7): E04F21/08; B05C17/10
Foreign References:
US3140801A1964-07-14
US3403960A1968-10-01
DE933834C1955-10-06
Attorney, Agent or Firm:
Bohnenkamp, Peter (Bocholter Strasse 3 Borken, D-46325, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Das"System zur Beförderung von Fertigputz und von Spachtelmaterial auf zu bearbeitende Flächen"besteht aus einer Pumpe, einem Schlauch und einem Glättwerkzeug.
2. Das"System zur Beförderung von Fertigputz und von Spachtelmaterial auf zu bearbeitende Flächen"gemäß Anspruch 1 ist dadurch gekennzeichnet, daß die Beförderung durch eine Pumpe erledigt wird.
3. Das"System zur Beförderung von Fertigputz und von Spachtelmaterial auf zu bearbeitende Flächen"gemäß Anspruch 1 ist dadurch gekennzeichnet, daß das Material durch einem Schlauch transportiert wird.
4. Das"System zur Beförderung von Fertigputz und von Spachtelmaterial auf zu bearbeitende Flächen"gemäß Anspruch 1 ist dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug zum Auftragen des Material auf die zu bearbeitende Fläche eine Glättkelle ist.
Description:
"System zur Beförderung von Fertigputz und von Spachtelmaterial auf zu bearbeitende Flächen" Die Erfindung betrifft das Verfahren einen Fertigputz und Spachtelmassen auf Flächen aufzubringen. Das heißt die Beförderung des Fertigputzes und der Spachtelmassen mittels einer Pumpe und einem Schlauch auf eine Glättkelle, die auf der Fläche eine Öffnung hat, durch die der Fertigputz und die Spachtelmassen herausfließen. Es besteht die Möglichkeit die Pumpe mit einem Schalter von der Glättkelle aus zu steuern.

Es besteht ein Interesse an einer möglichst schnellen und kostengünstigen Ver- arbeitung von Fertigputzen und von Spachtelmassen. Der Vorgang des Auftragens sollte möglichst ohne besonders viel Kraftaufwand, bzw. ohne große körperliche Anstrengung erfolgen. Es solite der Aufwand für das Abkleben der nicht zu bearbeitenden Fläche möglichst gering sein. Auch die Reinigungskosten für die Maschine, die den Fertigputz und die Spachtelmassen transportiert, sollte möglichst gering sein.

Grundsätzlich sind Maschinen zum Auftragen von Fertigputzen und Spachtel- massen bekannt. Dabei handelt es sich jedoch um Maschinen, die das Material an die Wand spritzen. Jedoch ist hierbei der Reinigungsaufwand der Maschine und der Abklebeaufwand der nicht zu bearbeitenden Fläche relativ hoch.

Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, mit geringen Kosten und mit geringem körperlichen Kraftaufwand Fertigputze und Spachtelmassen auf die zu bearbeitende Fläche zu befördern. Die Erfindung soll einen möglichst geringen Reinigungsaufwand haben. Der Abklebeaufwand der nicht zu bearbeitenden Fläche sollte möglichst gering sein, bzw. nicht höher sein, als beim Auftrag des Materials von Hand.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das"System zur Beförderung von Fertigputz und von Spachtelmaterial auf zu bearbeitende Flächen"gelöst. Dazu wird eine Pumpe, ein Schlauch und ein Glättwerkzeug benutzt.

Der Pumpeneingang einer Pumpe wird mit dem zu befördernden Material verbunden, bzw. die Pumpe wird in das zu befördernde Material getaucht. Am Pumpenausgang wird ein Schlauch befestigt, der wiederum mit einem Glättwerkzeug verbunden ist. Das Glättwerkzeug hat eine Öffnung, durch die das zu befördernde Material herausfließt. Das Material wird von Hand mit dem Glättwerkzeug auf die zu bearbeitende Fläche gedrückt und verteilt.

Es besteht die Möglichkeit die Pumpe mit einem Schalter vom Glättwerkzeug zu steuern.

Der Abklebeaufwand bei diesem System ist genauso groß, als wenn das Material komplett von Hand aufgetragen werden würde. Der erhebliche Abklebeaufwand, wie er bei einem Spritzauftrag erforderlich ist, enffällt somit.

Der Reinigungsaufwand ist gering. Das Glättwerkzeug wird vom Schlauch enffernt und separat gereinigt. Die Pumpe wird mit dem Schlauch an einen Wasseranschluß angeschlossen. Pumpe und Wasser werden dann solange in Gang gesetzt, bis sauberes Wasser herausffießt. Die Pumpe reinigt sich dann alleine, ohne großen Arbeitsaufwand. Lediglich wird die Reinigung in Gang gesetzt, kontroltiert und wieder abgebaut.

Als Pumpe kommen sämtliche Pumpen in Betracht, insbesondere eine druckluftbetriebene Membranpumpe.

Als Schläuche kommen sämtiiche Schläuche in Betracht, insbesondere eignen sich flexible Gummischläuche.

Als Glättwerkzeug kommen sämtliche Glättwerkzeuge in Betracht, insbesondere Glättkellen aus Edelstahl.

Nachfolgend wird die Erfindung durch ein Beispiel näher erläutert.

Beispiel Eine druckluftbetriebene Membranpumpe mit Kompressor, zwei Arten von Gummischlauch und eine Glättkelle ergeben das"System zur Beförderung von Fertigputz und von Spachtelmaterial auf zu bearbeitende Flächen".

Die druckluftbetriebene Membranpumpe wird an einen Kompressor angeschlossen.

Der Druckbereich liegt zwischen ca. 1,4 und 8,4 bar (Abbildung 2, Anschlußpunkt ist das offene Innengewinde in der Mitte der Pumpe).

Dann wird an den Pumpeneingang ein harter, fester 3/4"Gummischlauch befestigt (Abbildung 2, Anschlußpunkt links unten an der Pumpe).

Am Pumpenausgang wird ein 1/2"Gummi-(Garten-) Schlauch befestigt (Abbildung 2, links oben an der Pumpe).

Die Anschlüsse werden mit Gewindeschrauben bzw. mit Schlauchklemmen hergestellt.

Die Glättkelle hat ein Loch in der Glättfläche. An dieses Loch ist von außen ein Gewinde angeschweißt (Abbildung 4-6). An dieses Gewinde wird mit Gewindestücken bzw. mit Schlauchklemmen der Schlauch angeschraubt (Abbildung 7-9), der auch am Ende des Pumpenausgangs angeschlossen ist.

Die Schlauchlängen richten sich nach der Viskosität des zu befördernden Materials.

Der 3/4"Schlauch wird nun in das zu befördemde Material gesteckt, bzw. getaucht.

Nun ist das System betriebsbereit.

Der Kompressor wird nun eingeschaltet, die Pumpe wird eingeschaltet. Nun fließt das zu befördernde Material aus der Glättkelle.

Von Hand wird nun die Glättkelle auf die zu bearbeitende Fläche schräg angedrückt und hin und her bewegt. So wird das Material auf die zu bearbeitende Fläche befördert und verteilt.

Das System kann erweitert werden durch einen kleinen Luftschalter (Abbildung 10).

Der Schalter wird am Griff des Glättwerkzeuges befestigt. Ein kleiner Luftschlauch wird dann vom Schalter am Griff des Glättwerkzeuges verbunden mit dem Schalter an der Pumpe, der wiederum auch auf Luftdruck reagiert.

So kann das System von der Glättkelle aus gesteuert werden.