DERSE, Matthias (Im Grün 3, Elzach, 79215, DE)
| Patentansprüche 1. System aus Getriebe und Elektromotor, wobei das Getriebe eine Getriebewelle und mindestens ein Gangrad aufweist, und wobei der Elektromotor eine Rotorwelle aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebewelle und die Rotorwelle einteilig ausgeführt sind. 2. System nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebewelle und die Rotorwelle als einteilige Hohlwelle ausgestaltet sind. 3. System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe ein Getriebegehäuse aufweist. 4. System nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe mindestens zwei Lager zur Lagerung der Getriebewelle aufweist. 5. System nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebegehäuse öldicht ausgestaltet ist. 6. System nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor mindestens ein Lager zur Lagerung der Rotorwelle aufweist. 7. System nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor mindestens einen Magneten und mindestens ein Rotorpaket aufweist. |
Die Erfindung bezieht sich auf ein System aus Getriebe und Elektromotor, wobei das Getriebe eine Getriebewelle und mindestens ein Gangrad aufweist, und wobei der Elektromotor eine Rotorwelle aufweist. Insbesondere handelt es sich bei dem System um einen Teil des Antriebs eines Fahrzeugs.
Ein Teil der heutigen Entwicklung von Fahrzeugen zielt auf die Anwendung von Elektromotoren. Ausgestaltungen finden sich z.B. in den Dokumenten DE 25 25 544 A1 , DE 197 26 016 A1 , EP 0463 895 A1 , EP 0 632 565 A1 oder WO 2007/147658 A1. Dabei ist jeweils eine Rotorwelle vorgesehen, welche drehbar innerhalb einer Anordnung von Rotorpaketen angeordnet ist. Die Rotorpakete selbst wiederum sind von einem Magneten umfasst. Um einen solchen Elektromotor in einem Fahrzeug anzuwenden, ist ggf. ein Getriebe vorgesehen, welches beispielsweise das Schalten zwischen Gängen und somit unterschiedlichen Übersetzungen erlaubt. Ein Getriebe weist dafür üblicherweise eine (Getriebe- oder Eingangs-)welle und mindestens ein Gangrad auf. Die Rotorwelle und die Gangwelle sind beispielsweise über eine Steckverzahnung miteinander verbunden. Hieraus ergeben sich oft
Rundlaufprobleme oder eine Unwucht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein System aus Getriebe und Elektromotor vorzuschlagen, welches die Probleme des Standes der Technik vermeidet.
Die Erfindung löst die Aufgabe dadurch, dass die Getriebewelle und die Rotorwelle einteilig ausgeführt sind. Die Lösung reduziert die
Herstellungskosten, hat den Vorteil von weniger Schnittstellen und ermöglicht einen verbesserten Rundlauf. Gegenüber dem Stand der Technik werden somit nicht zwei Wellen kraft- und momentschlüssig miteinander verbunden, sondern eine einteilige Welle dient sowohl als Getriebe- als auch als
Rotorwelle. Eine Ausgestaltung der Erfindung beinhaltet, dass die Getriebewelle und die Rotorwelle als einteilige Hohlwelle ausgestaltet sind.
Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das Getriebe ein
Getriebegehäuse aufweist.
Eine Ausgestaltung der Erfindung beinhaltet, dass das Getriebe mindestens zwei Lager zur Lagerung der Getriebewelle aufweist. Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das Getriebegehäuse öldicht ausgestaltet ist.
Eine Ausgestaltung der Erfindung beinhaltet, dass der Elektromotor mindestens ein Lager zur Lagerung der Rotorwelle aufweist.
Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der Elektromotor mindestens einen Magneten und mindestens ein Rotorpaket aufweist. Die Erfindung lässt sich alternativ auch bei anderen Elektromotoren anwenden. Eine
Beschränkung auf einen Typus des Elektromotors ist somit nicht vorgesehen.
Die Erfindung wird anhand der einzigen Figur näher erläutert, welche einen Schnitt durch ein schematisches erfindungsgemäßes System zeigt.
Zu sehen sind das Getriebe 1 , in welchem eine Getriebewelle 10 als
Eingangswelle auf zwei Lagern 13 in einem Getriebegehäuse 12 gelagert ist. Auf der Getriebewelle 10 ist hier ein Gangrad 11 dargestellt. Erfindungsgemäß ist die Getriebewelle 10 zugleich auch die Rotorwelle 20 des Elektromotors 2, welcher sich hier unmittelbar neben dem Getriebe 1 befindet. Die Rotorwelle 20 ist auf einem Lager 21 in einem Gehäuse 22 gelagert und ist drehbar innerhalb mehrerer Rotorpakete 24 im Magneten 23 angeordnet. Zu erkennen ist ebenfalls, dass es sich bei der Getriebe- 10 bzw. Rotorwelle 20 um eine einteilige Hohlwelle handelt.
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