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Patent Searching and Data


Title:
SYSTEM FOR CONSTRUCTING FRAMEWORK
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/024448
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a system for constructing framework, comprising at least one support to be arranged perpendicularly, at least one frame to be arranged horizontally and a connector to be arranged at a front end of the frame, both the support and the frame being in the form of a tubular hollow profile. The connector has at least one pin or hook with an undercut and the support has at least one keyhole-shaped through-opening in the wall of the hollow profile.

Inventors:
DREHER, Ekkehard (Auf dem Filz 18, Sonnenbühl, 72820, DE)
DOBER, Andreas (Eltinger Steige 14, Stuttgart, 70195, DE)
Application Number:
EP2017/067402
Publication Date:
February 08, 2018
Filing Date:
July 11, 2017
Export Citation:
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Assignee:
OCTANORM-VERTRIEBS-GMBH FÜR BAUELEMENTE (Raiffeisenstrasse 39, Filderstadt, 70794, DE)
International Classes:
E04B1/58; A47B47/02; A47B47/03; E04B2/74; E04B2/76; E04B2/78; E04H1/12; F16B7/04; F16B7/22; F16B12/34; F16B12/50; F16B21/09
Domestic Patent References:
WO1999055976A11999-11-04
WO2009035245A12009-03-19
WO2011015799A12011-02-10
Foreign References:
US20070262685A12007-11-15
DE4143352C21995-07-20
DE202006018839U12007-02-22
US20100307080A12010-12-09
EP0976891B12004-10-13
Attorney, Agent or Firm:
PATENTANWÄLTE RUFF, WILHELM, BEIER, DAUSTER & PARTNER MBB (Kronenstrasse 30, Stuttgart, 70174, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1 . System zum Aufbauen von Rahmen (10) mit wenigstens einer senkrecht anzuordnenden Stütze (12), wenigstens einer horizontal anzuordnenden Zarge (14) und einem an einer Stirnseite der Zarge (14) anzuordnenden Verbinder (34; 104), wobei sowohl die Stütze (12) als auch die Zarge (14) als rohrartiges Hohlprofil ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbinder (34; 104) wenigstens einen Bolzen (42) oder Haken mit einem Hinterschnitt (41 ) aufweist und die Stütze (12) wenigstens eine schlüssellochförmige Durchgangsöffnung (24) in der Wand des Hohlprofils aufweist.

2. System nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Zarge (14) wenigstens eine schlüssellochförmige Durchgangsöffnung (24) aufweist.

3. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mittelachse (32) der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnung (24), die von einem schmäleren Abschnitt (28) zu einem breiteren Abschnitt (30) der Durchgangsöffnung (24) verläuft, an der Stütze (12) parallel zu einer Längsachse der Stütze (12) und an der Zarge (14) senkrecht zur Längsachse der Zarge (14) angeordnet ist.

4. System nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (12) und/oder die Zarge (14) jeweils wenigstens zwei schlüssellochförmige Durchgangsöffnungen (24) aufweisen, wobei eine erste schlüssellochförmige Durchgangsöffnung (24) in Längsrichtung des Hohlprofils gesehen links und eine zweite schlüssellochförmige Durchgangsöffnung (24) rechts einer Mittelachse der Stütze (12) und/oder Zarge (14) angeordnet ist.

5. System nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine schlüssellochförmige Durchgangsöffnung (24) im schmäleren Abschnitt (30) eine senkrecht zur Mittelachse (32) der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnung (24) angeordnete geradlinige Begrenzung (34) aufweist, wobei die geradlinige Begrenzung (34) länger ist als der Durchmesser des Bolzens (42) im Bereich des Hinterschnitts (41 ).

6. System nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den Stützen (12) und/oder Zargen (14) jeweils Gruppen von vier oder acht schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen (24) angeordnet sind, wobei zwei schlüssellochförmige Durchgangsöffnungen (24) auf einer ersten Seite einer Mittelachse der Stütze (12) oder Zarge (14) und zwei schlüssellochförmige Durchgangsöffnungen (24) auf einer zweiten anderen Seite der Mittelachse der Stütze (12) oder Zarge (14) angeordnet sind.

7. System nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den Stützen (12) wenigstens acht Durchgangsöffnungen (24) in einer Gruppe angeordnet sind, wobei vier schlüssellochförmige Durchgangsöffnungen (24) links einer Mittelachse der Stütze (12) und in Längsrichtung fluchtend und vier schlüssellochförmige Durchgangsöffnungen (24) rechts einer Mittelachse der Stütze (12) in Längsrichtung fluchtend angeordnet sind.

8. System nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlprofil wenigstens auf zwei gegenüberliegenden Seiten eine parallel zur Längsrichtung verlaufende Nut (26) mit wenigstens einem Hinterschnitt aufweist.

9. System nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass senkrecht zur Längsrichtung gesehen auf gleicher Höhe links der Nut (26) eine schlüssellochförmige Durchgangsöffnung (24) und rechts der Nut eine schlüssellochförmige Durchgangsöffnung (24) angeordnet ist.

10. System nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass am Grund der Nut (26) Durchgangsöffnungen (46, 48) in der Wand des Hohlprofils vorgesehen sind.

1 1 . System nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in Stützen (12) und/oder Zargen (14) Kabeldurchgangsöffnungen (22) vorgesehen sind.

12. System nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Zarge (14) und der Stütze (12) eine Eckaussteifung (50) vorgesehen ist, wobei die Eckaussteifung (50) an beiden Enden ein Spannschloss (68) zum Eingreifen in die Nut (26) der Stütze (12) beziehungsweise der Zarge (14) aufweist und wobei an beiden Enden jeweils ein Sicherungsbolzen (58) zum Eingreifen in eine jeweilige Durchgangsöffnung (40) in der Wand von Stütze (12) beziehungsweise Zarge (14) vorgesehen ist.

13. System nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Platte zum Befestigen an wenigstens einer Stütze (12) und/oder wenigstens einer Zarge (14) vorgesehen sind.

14. System nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte in den wenigstens zwei Eckbereichen mit jeweils drei Gewindebuchsen versehen ist.

15. System nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte mit wenigstens einem zweiarmigen Abstandshalter versehen ist, wobei der Abstandshalter mit einem Bolzen (42) mit Hinterschnitt (41 ) versehen und im Bereich der Enden seiner beiden Arme mit der Platte verbunden ist.

Description:
System zum Aufbauen von Rahmen

Die Erfindung betrifft ein System zum Aufbauen von Rahmen mit wenigstens einer senkrecht anzuordnenden Stütze, wenigstens einer horizontal anzuordnenden Zarge und einem an einer Stirnseite der Zarge anzuordnenden Verbinder, wobei sowohl die Stütze als auch die Zarge als rohrartiges Hohlprofil ausgebildet sind.

Aus der europäischen Patentschrift EP 0 976 891 B1 ist ein System zum Aufbauen von Rahmen für den Messebau bekannt, das zwar den schnellen und problemlosen Aufbau von Rahmen ermöglicht, in Bezug auf seine Belastbarkeit aber Grenzen hat. Speziell werden Federelemente in sogenannten Spannschlössern zur Verbindung eingesetzt. Bei einem Ausfall des Federelements löst sich dann die Verbindung. Auch beruht die Verbindung auf einem Reibschluss zwischen Stütze und Zarge.

Mit der Erfindung soll ein System zum Aufbauen von Rahmen hinsichtlich seiner mechanischen Belastbarkeit und Sicherheit verbessert werden.

Erfindungsgemäß ist hierzu ein System zum Aufbauen von Rahmen mit wenigstens einer senkrecht anzuordnenden Stütze, wenigstens einer horizontal anzuordnenden Zarge und einem an einer Stirnseite der Zarge anzuordnenden Verbinder vorgesehen, wobei sowohl die Stütze als auch die Zarge als rohrartiges Hohlprofil ausgebildet sind, bei dem der Verbinder wenigstens einen Bolzen oder Haken mit einem Hinterschnitt und die Stütze wenigstens eine schlüssellochförmige Durchgangsöffnung in der Wand des Hohlprofils aufweist.

Die schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen werden im montierten Zustand, wenn die Zarge an der Stütze montiert ist, abschnittsweise von dem Bolzen hintergriffen und schaffen dadurch eine mechanisch sehr zuverlässige Verbindung. Insbesondere ist die mechanische Belastbarkeit des erfindungsgemäßen Systems nicht von Federelementen oder dergleichen abhängig. Die Verbindung der Zarge mit der Stütze kann dadurch statisch vergleichsweise einfach berechnet werden und es ist dadurch möglich, verlässliche Werte für eine Belastbarkeit des Systems anzugeben. Die schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen können dabei nicht nur zum Befestigen von Zargen an den Stützen, sondern auch zum Befestigen von Verkleidungsplatten oder sonstigen Teilen an den hergestellten Rahmen dienen. Beispielsweise können auch Leuchtrahmen, also Vorsatzrahmen mit Lichtquellen, oder plattenförmige Teile mittels der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen und passenden Bolzen befestigt werden. In Weiterbildung der Erfindung weist die Zarge wenigstens eine schlüssellochförmige Durchgangsöffnung auf.

Auf diese Weise ist es möglich, komplexere Fachwerkkonstruktionen aufzubauen, indem beispielsweise eine Zarge mit einer senkrecht hierzu angeordneten weiteren Zarge verbunden wird. Darüber hinaus können auf diese Weise dann auch an den Zargen Verkleidungsplatten, Leuchtrahmen oder sonstige Anbauteile befestigt werden.

In Weiterbildung der Erfindung ist eine Mittelachse der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnung, die von einem schmäleren Abschnitt zu einem breiteren Abschnitt der Durchgangsöffnung verläuft, an der Stütze parallel zu einer Längsachse der Stütze und an der Zarge senkrecht zur Längsachse der Zarge angeordnet.

Auf diese Weise können am fertiggestellten Rahmen, der dann beispielsweise aus zwei vertikalen Stützen und zwei horizontalen Zargen besteht, Verkleidungsplatten in sehr einfacher Weise an dem Rahmen befestigt werden. Denn die schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen an den Stützen und den Zargen weisen dann parallele Mittelachsen auf. Verkleidungsplatten können dann durch einfaches Einhängen der Bolzen in die schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen befestigt werden.

In Weiterbildung der Erfindung weisen die Stütze und/oder die Zarge jeweils wenigstens zwei schlüssellochförmige Durchgangsöffnungen auf, wobei eine erste schlüssellochförmige Durchgangsöffnung in Längsrichtung des Hohlprofils gesehen links und eine zweite schlüssellochförmige Durchgangsöffnung rechts einer Mittelachse der Stütze und/oder Zarge angeordnet ist.

Auf diese Weise können an Stützen und Zargen beispielsweise zwei Verkleidungsplatten oder Leuchtrahmen aufeinandertreffen. Eine Fuge zwischen den Verkleidungsplatten oder Leuchtrahmen liegt dann auf der Mittelachse der Stütze und/oder Zarge.

In Weiterbildung der Erfindung weist die wenigstens eine schlüssellochförmige Durchgangsöffnung im schmäleren Abschnitt eine senkrecht zur Mittelachse der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnung angeordnete geradlinige Begrenzung auf, wobei die geradlinige Begrenzung länger ist als der Durchmesser des Bolzens im Bereich des Hinterschnitts. Mittels einer solchen Ausgestaltung des schmäleren Abschnitts der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnung können die Bolzen senkrecht zur Mittelachse der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnung geringfügig verschoben werden, um dadurch Verkleidungsplatten, Leuchtrahmen oder sonstige Anbauteile geringfügig verschieben und dadurch justieren zu können. Insbesondere können durch eine solche Ausgestaltung der schlüssellochförmigen Durchgangsoffnungen Toleranzen kompensiert werden, beispielsweise Herstellungstoleranzen oder im Extremfall auch Toleranzen durch temperaturbedingte Längenänderungen der einzelnen Bestandteile des Systems.

In Weiterbildung der Erfindung sind an den Stützen und/oder Zargen jeweils Gruppen von vier oder mehr schlüssellochförmigen Durchgangsoffnungen angeordnet, wobei zwei schlüssellochförmige Durchgangsoffnungen links einer Mittelachse der Stütze oder Zarge und zwei schlüssellochförmige Durchgangsoffnungen rechts der Mittelachse der Stütze oder Zarge angeordnet sind.

Auf diese Weise können beispielsweise vier Verkleidungsplatten an einem fertiggestellten Rahmen montiert werden und die vier Verkleidungsplatten sind dann mit ihren vier aneinander angrenzenden Eckbereichen in der Gruppe von vier Durchgangsoffnungen montiert. Es hat sich auch als vorteilhaft herausgestellt, einen an der Stirnseite der Zarge anzuordnenden Verbinder mit insgesamt vier Bolzen zu versehen, die jeweils einen Hinterschnitt aufweisen. Ein solcher Verbinder kann dann an einer Gruppe von vier schlüssellochförmigen Durchgangsoffnungen an der Stütze und/oder Zarge angebracht werden. Das Vorsehen von vier Bolzen, die in vier schlüssellochförmige Durchgangsoffnungen eingreifen, hat den erheblichen Vorteil, dass Kräfte in unterschiedlichste Richtungen durch die Bolzen in den schlüssellochförmigen Durchgangsoffnungen aufgenommen werden können.

In Weiterbildung der Erfindung sind an den Stützen wenigstens acht Durchgangsoffnungen in einer Gruppe angeordnet, wobei vier schlüssellochförmige Durchgangsoffnungen links einer Mittelachse der Stütze und in Längsrichtung fluchtend und vier schlüssellochförmige Durchgangsoffnungen rechts einer Mittelachse der Stütze und in Längsrichtung fluchtend angeordnet sind.

Auf diese Weise können Verbinder mit jeweils vier Bolzen eingesetzt werden, wobei der Verbinder mindestens einen Bolzen oder Haken aufweist, und beispielsweise können zwei Zargen unmittelbar übereinander an der Stütze angeordnet werden. Selbstverständlich ist auch das Einhängen von Verkleidungsplatten, Leuchtrahmen oder dergleichen möglich. Die Anordnung von vier in Längsrichtung der Stütze fluchtenden schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen übereinander ermöglicht es dadurch, Verkleidungsteile in Längsrichtung der Stütze in unterschiedlicher Höhe anzuordnen. Dies kann beispielsweise wesentlich sein, wenn Verkleidungsteile unterschiedliche Abmessungen haben oder an dem Rahmen beispielsweise auch ein Boden oder eine Decke montiert werden soll.

In Weiterbildung der Erfindung weist das Hohlprofil wenigstens auf zwei gegenüberliegenden Seiten eine parallel zur Längsrichtung verlaufende Nut mit wenigstens einem Hinterschnitt auf.

Mittels einer solchen hinterschnittenen Nut können weitere Anbauteile an der Stütze und/oder Zarge befestigt werden. Zu einer Verbindung der Anbauteile mit der Nut können dann beispielsweise bekannte Spannschlösser verwendet werden. Vorteilhafterweise liegt die Nut auf einer Mittelachse der Stütze und/oder Zarge. Eine Montagefuge zwischen Verkleidungsplatten kann dann fluchtend zur Nut angeordnet sein. In dieser Montagefuge können dann Zusatzteile angeordnet werden, die sich zwischen den Verkleidungsplatten hindurch zu der Nut hin erstrecken. Die Anbauteile können dadurch im Wesentlichen unsichtbar an den Stützen und/oder Zargen befestigt werden.

In Weiterbildung der Erfindung ist senkrecht zur Längsrichtung gesehen auf gleicher Höhe links der Nut eine schlüssellochförmige Durchgangsöffnung und rechts der Nut eine schlüssellochförmige Durchgangsöffnung angeordnet.

Auf diese Weise wird eine symmetrische Anordnung geschaffen, die die Verbindung mit unterschiedlichen Bestandteilen des Systems erleichtert.

In Weiterbildung der Erfindung sind am Grund der Nut Durchgangsöffnungen in der Wand des Hohlprofils vorgesehen.

In solche Durchgangsöffnungen am Grund der Nut können beispielsweise Fachträger, Lampenträger und dergleichen eingehängt werden. Solche Fachträger oder Lampenträger sind dann geringfügig schmäler als der Zugangsquerschnitt der Nut. Darüber hinaus können die Durchgangsöffnungen für eine Verschiebesicherung der Verbinder genutzt werden, die an den Stirnseiten der Zargen angeordnet sind. Mittels solcher Verschiebesicherungen kann erreicht werden, dass die Bolzen in dem schmäleren Abschnitt der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnung auch in Höhenrichtung fixiert werden, so dass die Verbindung zwischen Zarge und Stütze nicht versehentlich durch Anheben der Zarge gelöst wird. In Weiterbildung der Erfindung sind in den Stützen und/oder Zargen Kabeldurchgangsöffnungen vorgesehen.

Auf diese Weise können Kabel, die beispielsweise zur Energieversorgung von Leuchten am Rahmen oder in Leuchtrahmen benötigt werden, im Inneren des Rahmens geführt werden.

In Weiterbildung der Erfindung ist zwischen der Zarge und der Stütze eine Eckaussteifung vorgesehen, wobei die Eckaussteifung an beiden Enden ein Spannschloss zum Eingreifen in die Nut der Stütze bzw. der Zarge aufweist und wobei an beiden Enden jeweils ein Sicherungsbolzen zum Eingreifen in eine jeweilige Durchgangsöffnung in der Wand von Stütze bzw. Zarge vorgesehen ist.

Mittels der Spannschlösser kann die Eckaussteifung sehr schnell und einfach zwischen der Stütze und der Zarge angeordnet werden. Die Sicherungsbolzen sorgen dafür, dass die Eckaussteifung zuverlässig an der Stütze bzw. Zarge befestigt ist und eine Kraftübertragung durch die Eckaussteifung nicht ausschließlich von der Zuverlässigkeit des Spannschlosses abhängt.

In Weiterbildung der Erfindung ist wenigstens eine Platte zum Befestigen an wenigstens einer Stütze und/oder wenigstens einer Zarge vorgesehen.

Die Platte kann beispielsweise eine dreieckige, eine viereckige, sechseckige oder auch achteckige Form haben und ist in wenigstens zwei Eckbereichen mit einem Bolzen mit Hinterschnitt versehen.

Auf diese Weise kann die Platte in sehr einfacher Weise in die schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen an Stützen und Zargen eingehängt werden. Die Befestigung der Platten an den Rahmen kann dadurch schnell, sicher und auch in einfacher Weise wieder lösbar erfolgen. In der Regel werden dann, wenn die Verkleidung eines Rahmens mit mehreren Platten vorgesehen ist, die Platten von unten nach oben und so dicht aneinander eingehängt, dass das Herausnehmen einer einzelnen Platte nicht möglich ist, da sich die Platte nicht so weit nach oben bewegen kann, dass der Hinterschnitt des Bolzens von dem schmäleren Abschnitt in den breiteren Abschnitt gelangen kann. Zum Abbau der Platten muss dann in umgekehrter Reihenfolge vorgegangen werden, dass also zunächst die oberste Platte abgenommen wird und dann unterhalb liegende Platten folgen. In Weiterbildung der Erfindung ist die Platte in den wenigstens zwei Eckbereichen mit jeweils drei Gewindebuchsen versehen.

Durch Vorsehen von drei Gewindebuchsen, die zweckmäßigerweise in Dreiecksform und im selben Abstand zu der jeweils zugeordneten Seitenkante der Platte angeordnet sind, besteht die Möglichkeit, einen hinterschnittenen Bolzen entweder unmittelbar in einer Gewindebuchse der Platte zu befestigen oder mittels einer Dreipunktbefestigung ein anderes Befestigungsteil an der Platte anzuordnen.

In Weiterbildung der Erfindung ist die Platte mit wenigstens einem zweiarmigen Abstandshalter versehen, wobei der Abstandshalter mit einem Bolzen mit Hinterschnitt versehen und im Bereich der Enden seiner beiden Arme mit der Platte verbunden ist.

Mittels eines Abstandshalters kann die Platte problemlos in größerem Abstand von dem Rahmen angeordnet werden.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung im Zusammenhang mit den Zeichnungen. Einzelmerkmale der unterschiedlichen, beschriebenen oder gezeigten Ausführungsformen lassen sich dabei in beliebiger Weise miteinander kombinieren, ohne den Rahmen der Erfindung zu überschreiten. In den Zeichnungen zeigen: eine isometrische Darstellung eines mit dem erfindungsgemäßen System erstellten L-förmigen Rahmens von schräg oben,

Fig. 2 eine Frontansicht des Rahmens der Fig. 1 ,

Fig. 3 eine Frontansicht eines Abschnitts des Rahmens der Fig. 1 aus einer vertikalen

Stütze und einer horizontalen Zarge,

Fig. 4 einen vergrößerten Ausschnitt aus der Fig. 3,

Fig. 5 einen weiteren vergrößerten Ausschnitt aus der Fig. 3,

Fig. 6 einen weiteren vergrößerten Ausschnitt aus der Fig. 3,

Fig. 7 eine Draufsicht auf den Abschnitt der Fig. 3, Fig. 8 eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung eines Abschnitts des Rahmens der Fig. 1 ,

Fig. 9 einen vergrößerten Ausschnitt aus der Fig. 8,

Fig. 10 einen weiteren vergrößerten Ausschnitt aus der Fig. 8,

Fig. 1 1 eine isometrische Darstellung des Abschnitts der Fig. 8 von schräg oben,

Fig. 12 eine isometrische Darstellung des Abschnitts der Fig. 8 von schräg unten,

Fig. 13 eine Seitenansicht eines Abschnitts eines Rahmens aus einer vertikalen Stütze, einer horizontalen Zarge und einer Eckaussteifung,

Fig. 14 eine Ansicht des Abschnitts der Fig. 13 von hinten,

Fig. 15 eine Ansicht des Abschnitts der Fig. 13 von oben,

Fig. 16 eine isometrische Darstellung des Abschnitts der Fig. 13 von schräg oben,

Fig. 17 eine isometrische Darstellung des Abschnitts der Fig. 13 von schräg unten,

Fig. 18 eine Seitenansicht der Eckaussteifung,

Fig. 19 eine Vorderansicht der Eckaussteifung der Fig. 18,

Fig. 20 eine Draufsicht auf die Eckaussteifung der Fig. 18,

Fig. 21 eine vergrößerte isometrische Darstellung der Eckaussteifung von schräg oben,

Fig. 22 eine vergrößerte Darstellung eines Abschnitts aus der Fig. 21 ,

Fig. 23 eine Seitenansicht einer verlängerten Stütze für das erfindungsgemäße System,

Fig. 24 eine abschnittsweise vergrößerte Darstellung der Stütze der Fig. 23,

Fig. 25 eine abschnittsweise, vergrößerte Darstellung der Stütze der Fig. 23, Fig. 26 eine isometrische, auseinandergezogene Darstellung des Stirnendes einer Zarge und eines teilweise geschnittenen Verbinders, der in die Stirnseite der Zarge eingesetzt wird, in einer Montageposition,

Fig. 27 eine isometrische Darstellung des Stirnendes der Zarge der Fig. 26 mit dem eingesetzten Verbinder,

Fig. 28 eine Seitenansicht des Verbinders und der Zarge aus Fig. 27,

Fig. 29 eine isometrische Darstellung des Verbinders und der Zarge in einer

Sicherungsposition,

Fig. 30 eine Seitenansicht des Verbinders und der Zarge aus Fig. 29,

Fig. 31 eine isometrische Darstellung des Verbinders der Fig. 26,

Fig. 32 eine teilweise geschnittene Darstellung des Verbinders der Fig. 31 ,

Fig. 33 eine isometrische, auseinandergezogene Darstellung des Stirnendes einer Zarge und eines zweiten Verbinders des erfindungsgemäßen Systems,

Fig. 34 eine isometrische Darstellung des Stirnendes der Zarge der Fig. 33 mit dem eingesetzten Verbinder in einer Montageposition,

Fig. 35 eine Seitenansicht des Verbinders und der Zarge der Fig. 34,

Fig. 36 eine isometrische Darstellung des Stirnendes der Zarge der Fig. 33, wobei sich der Verbinder in einer zurückgezogenen Stellung befindet,

Fig. 37 eine Seitenansicht des Verbinders und der Zarge der Fig. 36,

Fig. 38 eine isometrische Darstellung des Stirnendes der Zarge der Fig. 33, wobei sich der Verbinder in einer zurückgezogenen Position befindet,

Fig. 39 eine Seitenansicht des Verbinders und der Zarge der Fig. 38,

Fig. 40 eine isometrische vergrößerte Darstellung des Verbinders aus Fig. 38, Fig. 41 eine teilweise geschnittene Darstellung des Verbinders der Fig. 40,

Fig. 42 eine Ansicht eines weiteren erfindungsgemäßen Verbinders von schräg vorne,

Fig. 43 eine Ansicht des Verbinders der Fig. 42 von schräg hinten.

Fig. 44 eine Ansicht einer Verkleidungsplatte für das erfindungsgemäße System in einer

Ansicht von hinten,

Fig. 45 eine Seitenansicht der Platte der Fig. 44,

Fig. 46 eine Ansicht der Platte der Fig. 44 von schräg hinten,

Fig. 47 eine abschnittsweise vergrößerte Darstellung der Platte der Fig. 46,

Fig. 48 die Einzelheit der Fig. 47 im auseinandergezogenen Zustand,

Fig. 49 eine Seitenansicht eines Abstandhalters für die Platte der Fig. 44,

Fig. 50 eine Draufsicht des Abstandhalters der Fig. 49,

Fig. 51 eine Vorderansicht eines Abstandshalters für die Platte der Fig. 42 im auseinandergezogenen Zustand von vorne,

Fig. 52 den Abstandshalter der Fig. 47 im auseinandergezogenen Zustand von hinten,

Fig. 53 eine abschnittsweise Darstellung zweier Verkleidungsplatten im eingehängten

Zustand an einer Stütze,

Fig. 54 eine abschnittsweise Darstellung von vier Verkleidungsplatten in eingehängtem

Zustand an einer Stütze,

Fig. 55 eine abschnittsweise Darstellung eines Rahmens mit angebautem Leuchtrahmen in einer Ansicht von schräg oben,

Fig. 56 den Abschnitt des Rahmens der Fig. 51 von schräg unten ohne eine

Stoffverkleidung, Fig. 57 den Rahmen der Fig. 56 von schräg oben,

Fig. 58 eine vergrößerte Einzelheit der Darstellung der Fig. 57,

Fig. 59 eine abschnittsweise Darstellung des Leuchtrahmens der Fig. 54 und

Fig. 60 einen Rahmen aus dem erfindungsgemäßen System mit eingehängtem

Leuchtrahmen in abschnittsweiser Darstellung.

Die Darstellung der Fig. 1 zeigt in einer isometrischen Darstellung von schräg oben einen Rahmen 10, der mit einem erfindungsgemäßen System aus Zargen und Stützen und in Fig. 1 nicht erkennbaren Verbindern aufgebaut ist. Insgesamt sind acht vertikal angeordnete Stützen 12 vorgesehen und fünfzehn horizontal angeordnete Zargen 14. Der Rahmen 10 ist insgesamt L-förmig aufgebaut. Der Rahmen 10 bildet ein Grundgerüst, beispielsweise für einen Messestand, und kann dann mit verschiedensten Anbauteilen versehen werden, beispielsweise mit Verkleidungsplatten, Leuchtrahmen oder dergleichen. Die Zargen 14 sind mit den Stützen 12 jeweils mittels eines in Fig. 1 nicht erkennbaren Verbinders verbunden, der nachstehend noch erläutert wird. Sowohl die Stützen 12 als auch die Zargen 14 sind jeweils als rohrartiges Hohlprofil ausgebildet. Beispielsweise bestehen die Stützen 12 und die Zargen 14 jeweils aus dem gleichen stranggezogenen oder stranggepressten Aluminiumprofil.

Lediglich die Zargen 14a, die unmittelbar angrenzend an die Eckstütze 12 angeordnet sind, weisen gegenüber den übrigen Zargen 14 den doppelten Querschnitt auf. Dies ist deshalb erforderlich, um in den Zargen 14a jeweils zwei Verbinder unterbringen zu können, obwohl die Zargen 14a jeweils nur etwa so lang sind wie der Verbinder selbst. Die Zargen 14a bestehen daher aus einem Hohlprofil in Form eines Doppelrohrs, wobei im ersten Rohrabschnitt die Verbinder jeweils zu der Eckstütze 12a gerichtet sind und im anderen Rohrabschnitt jeweils zu der der Eckstütze 12a am nächsten liegenden weiteren Stütze 12.

Die Darstellung der Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht des Rahmens 10. Zu erkennen ist in dieser Ansicht, dass sowohl die Zargen 14 als auch die Stützen 12 jeweils mit Gruppen 8, 16, 18, 20 aus jeweils mindestens zwei schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen versehen sind. Diese Gruppen von schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen sind jeweils auf allen vier Seiten der Stützen 12 und auf mindestens zwei gegenüberliegenden Seiten der Zargen 14 vorgesehen und dienen zum einen dazu, die Verbinder, die in den Zargen 14 angeordnet und in Fig. 2 nicht sichtbar sind, an den Stützen 12 verankern zu können und/oder dazu, Anbauteile, beispielsweise Verkleidungsplatten oder Leuchtrahmen, an dem Rahmen 10 zu befestigen. Die Darstellung der Fig. 3 zeigt einen Abschnitt des Rahmens 10 der Fig. 1 mit einer Stütze 12 und einer Zarge 14, die zusammen eine L-Form bilden. Wie bereits in Fig. 2 sind Kabeldurchgangsöffnungen 22 sowohl in der Stütze 12 als auch in der Zarge 14 zu erkennen. Die Kabeldurchgangsöffnungen 22 dienen zum Einführen von Kabeln in das Innere der Stütze 12 bzw. der Zarge 14. Dadurch kann beispielsweise eine Stromversorgung für Leuchtrahmen oder allgemein Leuchten, die an dem Rahmen 10 befestigt werden, wenigstens abschnittsweise innerhalb des Hohlprofils der Stützen 12 bzw. der Zargen 14 geführt werden.

Die Stütze 12 weist eine Gruppe 18 mit insgesamt acht schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 auf. An dieser Gruppe 18 ist zu erkennen, dass das Hohlprofil, das die Stütze 12 bildet, mit einer auf der Mittelachse der Stütze 12 liegenden hinterschnittenen Nut 26 versehen ist. Eine solche Nut 26 ist, was in Fig. 3 nicht zu erkennen ist, an allen vier Seitenflächen des Hohlprofils der Stütze 12 vorgesehen. Das Hohlprofil der Zarge 14 ist in gleicher Weise aufgebaut und weist ebenfalls an allen vier Seiten eine auf der jeweiligen Mittelachse liegende hinterschnittene Nut auf. Die Durchgangsöffnungen 24 in der Gruppe 18 sind nun so angeordnet, dass rechts der Nut 26, also auch rechts der Mittelachse des Hohlprofils der Stütze 12, vier schlüssellochförmige Durchgangsöffnungen 24 in Längsrichtung der Stütze 12 fluchtend übereinander angeordnet sind. In gleicher Weise sind links der Mittelachse, also links der Nut 26, vier schlüssellochförmige Durchgangsöffnungen 24 fluchtend in Längsrichtung der Stütze 12 übereinander angeordnet.

Die Stütze 12 weist weiter zwei Gruppen 20 mit jeweils vier schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 auf, wobei auch hier zwei schlüssellochförmige Durchgangsöffnungen 24 rechts der Nut 26 bzw. der Mittelachse in Längsrichtung der Stütze 12 fluchtend zueinander angeordnet sind und links der Mittelachse bzw. der Nut 26 zwei schlüssellochförmige Durchgangsöffnungen 24 fluchtend zur Längsrichtung der Stütze 12 übereinander angeordnet sind. Am oberen und am unteren Ende der Stütze 12 ist jeweils eine Gruppe 20 angeordnet.

Werden zwei der Stützen 12 zusammengesetzt, um eine Stütze mit doppelter Länge zu schaffen, bilden zwei Gruppen 20 aus jeweils vier schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen dann wieder eine Gruppe 18 mit acht schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen, siehe Fig. 23 und 24.

An der Zarge 14 ist eine Gruppe 16 aus vier schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 zu erkennen. Die Gruppe 16 kann auch acht Durchgangsöffnungen 24 aufweisen, siehe Fig. 2. An beiden Enden der Zarge 14 ist jeweils eine Gruppe 8 aus zwei schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 zu erkennen. Wird beispielsweise die Zarge 14 mit einer weiteren Zarge 14 zusammengesetzt, um eine Zarge mit doppelter Länge zu bilden, bilden zwei der Gruppen 8 mit jeweils zwei schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 dann eine Gruppe mit insgesamt vier schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen. Die Durchgangsöffnungen 24 in der Gruppe 8 sind so weit von der Stirnseite der Zarge 14 beabstandet wie die Durchgangsöffnungen 24 der Gruppe 20 von der jeweils benachbarten Seitenfläche der Stütze 12. Die Durchgangsöffnungen 24 der Gruppen 20 und 8 sind im verbundenen Zustand von Stütze 12 und Zarge 14 in Längsrichtung der Zarge 14 somit gleichmäßig und in einem vorgegebenen Rastermaß voneinander beabstandet.

Die Darstellung der Fig. 4 zeigt den Verbindungsbereich der Stütze 12 und der Zarge 14 vergrößert. Zu erkennen ist, dass die schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 in der Stütze 12 einen schmäleren Abschnitt 28 und einen breiteren Abschnitt 30 aufweisen, wobei sowohl der breitere Abschnitt 30 als auch der schmälere Abschnitt 28 symmetrisch zu einer Mittelachse 32 der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnung 24 angeordnet sind. Der breitere Abschnitt 30 hat eine Kreisabschnittsform. Der schmälere Abschnitt 28 geht von dem breiteren Abschnitt 30 aus, weist gekrümmte Seitenflanken und eine geradlinige Begrenzung 34 an seinem, dem breiteren Abschnitt 30 gegenüberliegenden Ende auf. Die geradlinige Begrenzung 34 ist senkrecht zu der Mittelachse 32 der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnung 24 angeordnet. Ein Durchmesser des breiteren Abschnitts 30 ist so groß ausgebildet, dass ein Befestigungsbolzen 42 eines in Fig. 4 nicht erkennbaren Verbinders, siehe beispielsweise Fig. 7, in den breiteren Abschnitt 30 eingeschoben werden kann. Der schmälere Abschnitt 28 ist dann so bemessen, dass der Bolzen mit seinem Hinterschnitt, also seiner Nut 41 , siehe Fig. 7 die Berandung des schmäleren Abschnitts 28 hintergreifen kann. Der Hinterschnitt 41 des Bolzens bzw. der schmälere Abschnitt 28 sind gleichzeitig aber so bemessen, dass der Bolzen 42 dann entlang der geradlinigen Begrenzung 34 senkrecht zur Mittelachse 32 relativ zur schlüssellochförmigen Durchgangsöffnung 24 und damit auch zur Stütze 12 verschoben werden kann. Dadurch können Toleranzen ausgeglichen werden und ein passgenaues Nachregulieren ist möglich.

Fig. 4 ist zu entnehmen, dass die Mittelachse 32 der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 in der Stütze 12 parallel zu einer Längsrichtung der Stütze 12 und damit auch parallel zu der Nut 26 in der Stütze 12 verläuft. In der Zarge 14 sind die schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 hingegen so ausgerichtet, dass die Mittelachse 32 der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen senkrecht zur Längsachse der Zarge 14 und damit auch senkrecht zur Nut 26 in der Zarge 14 angeordnet sind. Nach dem senkrechten Ansetzen und Verbinden der Zarge 14 mit der Stütze 12 sind die schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 in der Stütze 12 und in der Zarge 14 so ausgerichtet, dass ihre Mittelachsen 32 parallel zueinander liegen. Hinterschnittene Bolzen 42 eines Verbinders oder hinterschnittene Bolzen zum Befestigen von Verkleidungsplatten können dadurch sowohl in die schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 der Stütze 12 als auch in die schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 der Zarge 14 in die gleiche Richtung eingehängt und ausgehängt werden, nämlich immer parallel zur Mittelachse 32 und damit parallel zur Längsrichtung der Stütze 12.

In Fig. 4 ist ein Verbinder 34, der in der Stirnseite der Zarge 14 angeordnet ist, lediglich abschnittsweise und durch die schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 hindurch sowie auch anhand von Fixierschrauben 36 in der Nut 26 und einer Versteilschraube 38, ebenfalls im Bereich der Nut 26, zu erkennen.

Die Darstellung der Fig. 5 zeigt einen Abschnitt der Zarge 14 im Bereich der Gruppe 16 mit vier schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24. Im Bereich der Nut 26 ist eine weitere, kreisrunde Durchgangsöffnung 40 zu erkennen, die zum Einschieben eines Sicherungsbolzens einer Eckaussteifung dient, wie nachstehend noch anhand der Fig. 13 bis 22 erläutert wird. Die Durchgangsöffnungen 40 sind an verschiedenen Stellen sowohl in der Stütze 12 als auch der Zarge 14 vorgesehen.

Fig. 6 zeigt die Zarge 14 im Bereich einer Kabeldurchgangsöffnung 22.

Fig. 7 zeigt die Anordnung der Fig. 3 aus der Stütze 12 und der Zarge 14 in einer Ansicht von oben. In dieser Ansicht ist zu erkennen, dass die Stütze 12 mittels eines rohrförmigen Hohlprofils gebildet ist. Das Hohlprofil der Stütze 12 weist an allen vier Seiten jeweils mittig eine hinterschnittene Nut 26 auf. Wie bereits ausgeführt wurde, ist die Zarge 14 aus einem rohrförmigen Hohlprofil mit identischem Querschnitt gebildet und weist daher ebenfalls an allen vier Seiten eine hinterschnittene Nut 26 auf.

In der Ansicht der Fig. 7 sind die vorderen Enden zweier Bolzen 42 zu erkennen, die in die schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 der Stütze 12 eingreifen. Wie ausgeführt wurde, gehören die Bolzen 42 zu dem Verbinder 34, der in das Stirnende der Zarge 14 eingeschoben ist und nachstehend noch erläutert wird.

An dem in Fig. 7 rechten Ende der Zarge 14 sind ebenfalls zwei von vier Bolzen 42 eines Verbinders 34 zu erkennen, der in das rechte Stirnende der Zarge 14 eingeschoben ist. In dieser Darstellung ist auch zu erkennen, dass die Bolzen 42 einen umlaufenden Hinterschnitt in Form der Nut 41 aufweisen, mit dem sie dann in dem schmäleren Abschnitt 28 einer jeweiligen schlüssellochförmigen Durchgangsöffnung 24 verankert werden können, siehe beispielsweise Fig. 4.

Der Verbinder 34 weist darüber hinaus einen Sicherungsstift 44 auf, der beispielsweise in eine Sicherungsbohrung in Form eines Langlochs 46 in der Stütze 12, siehe Fig. 4, eingreifen kann, um in seiner Sicherungsposition das Herausbewegen der Bolzen 42 aus dem schmäleren Abschnitt 28 der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 zu verhindern. In der Stütze 12 sind hierzu am Grund der Nut 26 mehrere ovale Langlöcher 46 vorgesehen, siehe beispielsweise Fig. 4. In der Stütze 12 ist jeweils ein Langloch 46 einer Gruppe von vier schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 zugeordnet, siehe die Gruppe 18 in Fig. 3. Das Zusammenspiel des Sicherungsstifts 44 mit den ovalen Langlöchern 46 wird nachstehend noch erläutert.

Die Darstellung der Fig. 8 zeigt noch einmal die Stütze 12, die mit der Zarge 14 verbunden ist. Fig. 8 dient lediglich zur Orientierung, da Fig. 9 eine vergrößerte Darstellung eines Mittelabschnitts der Stütze 12 und Fig. 10 eine vergrößerte Darstellung des unteren Endabschnitts der Stütze 12 zeigt.

In Fig. 9 ist die Kabeleinführöffnung 22 in der Stütze 12 sowie die in Längsrichtung durchgehende, hinterschnittene Nut 26 zu erkennen. In der Gruppe 18 mit insgesamt acht schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 sind die Langlöcher 46 für das Einführen des Sicherungsstifts 44 eines Verbinders 34 zu erkennen, siehe Fig. 7 sowie auch Fig. 26. Darüber hinaus sind in der Gruppe 18 mehrere kreisförmige Durchgangsöffnungen 40 angeordnet, die, wie bereits erläutert wurde, zum Eingreifen eines Sicherungsbolzens einer Eckaussteifung vorgesehen sind, vergleiche Fig. 22. Die Langlöcher 46 sind am Grund der hinterschnittenen Nut 26 angeordnet, so dass also oberhalb der Langlöcher 46, in Fig. 9 also in Richtung auf den Betrachter zu, die Breite der Nut 26 nicht verändert ist. Der Sicherungsstift 44 des Verbinders 34, siehe Fig. 7 und Fig. 26, ist schmal genug, um in die Nut 26 eingeschoben zu werden.

Die Durchgangsöffnungen 40 sind hingegen in die Seitenfläche der Stütze 12 bzw. der Zarge 14 eingebracht und verbreitern dadurch die Nut 26 bzw. verringern eine Breite des Hinterschnitts, den die Nut 26 ausbildet.

Das mittlere Langloch 46 in der Gruppe 18 ist länger ausgebildet als die beiden Langlöcher 46 oberhalb bzw. unterhalb. Das Langloch 46 kann eine zusätzliche Funktion erfüllen und weist dieselbe Länge auf wie weitere Langlöcher 48, die in regelmäßigen Abständen am Grund der Nut 26 der Stütze 12 angeordnet sind. Die Langlöcher 48 und somit auch das mittlere Langloch 46 in der Gruppe 18 dienen zum Einhängen von Trägern, beispielsweise Fachträgern oder Lampenträgern oder Adaptern zum Anschließen weiterer Profile. Die Träger sind dann geringfügig schmaler ausgebildet als die Nut 26 und können in einfacher Weise in die Langlöcher 48 eingehängt werden, um Anbauteile an der Stütze 12 zu befestigen.

Die Darstellung der Fig. 10 zeigt den unteren Endabschnitt der Stütze 12. Zu erkennen ist eine Gruppe 20 aus vier schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24, ein Langloch 46 am Grund der Nut 26 sowie zwei Langlöcher 48. Darüber hinaus ist eine Bohrung 40 zu erkennen. Im Bereich dieser Bohrung 40 ist auch der Grund der Nut 26 mittels einer Senkbohrung 49 durchbohrt. Die Senkbohrung 49 dient zum Befestigen eines Adapters, beispielweise eines Verlängerungsadapters zum Verbinden zweier Stützen 12 zu einer längeren Stütze 12, wie sie in Fig. 23 dargestellt ist.

Am unteren Ende der Stütze 12 ist in Fig. 10 eine halbkreisförmige Ausnehmung 50 zu erkennen. Diese halbkreisförmige Ausnehmung 50 ergibt beim Zusammensetzen von zwei Stützen 12 zu einer längeren Stütze, siehe die Fig. 23 und 24, wieder eine Bohrung 40 zum Einführen eines Sicherungsbolzens einer Eckaussteifung. Solche halbkreisförmigen Ausnehmungen sind an den Stützen sowohl am oberen Ende als auch am unteren Ende vorgesehen, siehe Fig. 8.

Die Darstellung der Fig. 1 1 zeigt die Anordnung der Fig. 3 bzw. 8 in einer Ansicht von schräg oben. In dieser Ansicht ist gut zu erkennen, dass die Stütze 12 als rohrartiges Hohlprofil ausgebildet ist. Die Gruppe 16 weist im Unterschied zur Fig. 8 acht Durchgangsöffnungen 24 auf.

Die Darstellung der Fig. 12 zeigt die Anordnung der Fig. 1 1 in einer Ansicht von schräg unten. In dieser Ansicht ist zu erkennen, dass die Zarge 14 denselben rohrförmigen Hohlprofilquerschnitt aufweist wie die Stütze 12. Darüber hinaus ist ein Verbinder 34 zu erkennen, der in ein Stirnende der Zarge 14 eingeschoben ist.

Die Darstellung der Fig. 13 zeigt eine Seitenansicht einer Stütze 12 und einer Zarge 14, die rechtwinklig miteinander verbunden sind. Um die Verbindung zwischen der Stütze 12 und der Zarge 14 zu stabilisieren, ist eine Eckaussteifung 50 vorgesehen. Die Eckaussteifung ist in einem Winkel von 45° sowohl zur Stütze 12 als auch zur Zarge 14 angeordnet. Die Eckaussteifung 50 besteht aus einem Hohlprofil, das an beiden Enden jeweils um 45° abgeschrägt ist, so dass die Stirnflächen der Eckaussteifung 50 parallel zu den Seitenflächen der Stütze 12 beziehungsweise der Zarge 14 angeordnet werden können. An beiden Enden der Eckaussteifung 50 ist jeweils ein Sicherungsbolzen 58 vorgesehen, der in eine der Durchgangsöffnungen 40 in der Stütze 12 bzw. der Zarge 14 eingeschoben werden kann. Um die Eckaussteifung 50 mit der Stütze 12 zu verbinden, ist in ein Stirnende des ersten Abschnitts 52 ein Spannschloss eingeschoben, das in eine hinterschnittene Nut 26 in der Stütze 12 eingreift. In gleicher Weise ist in das in Fig. 13 obere Ende der Eckaussteifung 50 ein Spannschloss eingeschoben, das in eine hinterschnittene Nut 26 in der Zarge 14 eingreift.

Die Darstellung der Fig. 14 zeigt eine Ansicht der Anordnung der Fig. 13 von hinten und Fig. 15 zeigt eine Ansicht der Anordnung der Fig. 13 von oben.

Fig. 16 zeigt eine Ansicht der Anordnung der Fig. 13 von schräg oben. Zu erkennen ist, dass die Eckaussteifung 50 in allen drei Abschnitten 52, 54 und 56 aus einem rohrartigen Hohlprofil besteht, das einen rechteckigen Querschnitt aufweist. Dieses rohrförmige Hohlprofil weist nur einen Bruchteil der Höhe des Hohlprofils für die Stützen 12 bzw. die Zargen 14 auf. Im montierten Zustand sind die in Fig. 13 dem Betrachter zugewandte Vorderfläche der Eckaussteifung 50 und in gleicher Weise auch die dem Betrachter in Fig. 13 abgewandte Rückseite der Eckaussteifung 50 gegenüber einer Vorderseite bzw. Rückseite der Stütze 12 und der Zarge 14 zurückgesetzt. Die Anordnung der Eckaussteifung 50 lässt dadurch noch genügend Platz, um gewünschte Installationen oder Anbauteile an der Stütze 12 oder der Zarge 14 zu befestigen.

Die Darstellung der Fig. 17 zeigt die Anordnung der Fig. 16 von schräg unten.

Fig. 18 zeigt die Eckaussteifung 50 in einer Seitenansicht, Fig. 19 die Eckaussteifung 50 in einer Ansicht von vorne und Fig. 20 eine Draufsicht auf die Eckaussteifung 50.

Fig. 21 zeigt eine Ansicht der Eckaussteifung 50 von schräg oben. Zu erkennen ist der Sicherungsbolzen 58 sowie ein Spannschloss 60, das in das Stirnende des Hohlprofils der Eckaussteifung 50 eingeschoben ist.

Fig. 22 zeigt eine vergrößerte Darstellung des Bereichs A aus Fig. 21 . Zu erkennen ist, dass der Sicherungsbolzen 58 an einer schmalen Seitenfläche des Hohlprofils, das die Eckaussteifung 50 bildet, angeordnet ist, und dass der Sicherungsbolzen 58 ein Gehäuse 62 aufweist, in dem ein Federriegel 64 verschoben werden kann. Der Federriegel 64 kann ausgehend von der in Fig. 22 dargestellten Position nach unten gegen die Wirkung einer nicht dargestellten Feder verschoben werden. In der oben liegenden Position der Fig. 22, die eine Sicherungsposition bildet, greift der Federriegel 64 dann in eine der Durchgangsöffnungen 40 in der Stütze 12 oder der Zarge 14 ein. In dieser Sicherungsposition wird der Federriegel 64 durch die Feder gehalten. Soll der Federriegel 64 aus der Sicherungsposition der Fig. 22 nach unten bewegt werden, wird ein Betätigungshebel 66, der mit dem Federriegel verbunden ist, seitlich verschwenkt und durch eine Kurvenbahn am Gehäuse 62 nach unten gedrückt. Wird der Betätigungshebel 66 wieder zurückbewegt, drückt die Feder den Federriegel 64 in die in Fig. 22 dargestellte Lage zurück.

In dem Hohlprofil der Eckaussteifung 50 ist mittig ein Spannschloss 68 angeordnet, das mit zwei Haken 70 über eine Stirnseite des Hohlprofils hinausragt. Die Haken 70 können in die Nut 26 der Stützen 12 bzw. der Zarge 14 eingreifen und dann mittels eines nicht dargestellten Exzenters ein Stück weit zurückgezogen werden, um das Hohlprofil und damit die Eckaussteifung 50 an der Stütze 12 bzw. der Zarge 14 zu sichern. Als zusätzliche Sicherung ist ein weiterer Haken 72 vorgesehen, der seitlich des Spannschlosses 60 angeordnet ist. Dieser Haken 72 ist starr in der Fig. 22 dargestellte Position angeordnet und hintergreift ebenfalls die Nut 26 in den Stützen 12 bzw. den Zargen 14. Die Haken 72 sorgen für eine zusätzliche mechanische Sicherung der Eckaussteifung 50 an der Stütze 12 bzw. der Zarge 14.

Die Darstellung der Fig. 23 zeigt eine Stütze 12b, die aus zwei Stützen 12 zusammengesetzt ist, wie sie vorstehend bereits erläutert wurden. Um die beiden Stützen 12 zu der Stütze 12b zusammensetzen zu können, wird ein nicht dargestellter Verlängerungsadapter verwendet. Der Verlängerungsadapter ist als Kreuzprofil und passend zum Innenquerschnitt des rohrförmigen Hohlprofils der Stützen 12 ausgebildet. Der Adapter kann dann mittels Schrauben in den Senkbohrungen 48, siehe auch Fig. 10, relativ zu den beiden Stützen 12 gesichert werden und die beiden Stützen 12 dadurch zu der verlängerten Stütze 12b verbinden. Wie erläutert wurde, sind die Schrauben in den Senkbohrungen 48 über die Durchgangsöffnungen 40 in der Seitenwand der Stützen 12 zugänglich. Anhand der Fig. 23 und der Fig. 24, die die Stoßstelle zwischen den beiden Stützen 12 vergrößert darstellt, ist zu erkennen, dass die beiden halbkreisförmigen Ausnehmungen 50 am oberen Ende der unteren Stütze 12 bzw. am unteren Ende der oberen Stütze 12 zu einer kreisförmigen Durchgangsöffnung 40 zusammengesetzt werden, wenn die beiden Stützen 12 mit ihren Stirnseiten aneinander anliegen.

In Fig. 23 und Fig. 24 ist zu erkennen, dass nach dem Zusammensetzen der beiden Stützen 12 an der Stoßstelle eine Gruppe 18 aus insgesamt acht schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen gebildet ist, die aus zwei Gruppen 20 mit je vier schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen zusammengesetzt ist. Fig. 25 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt der oberen bzw. unteren Stütze 12 mit einer Gruppe 18 aus insgesamt acht schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen. Dieser Abschnitt der Stütze 12 wurde bereits anhand der Fig. 9 erläutert.

Wesentlich ist, dass sich bei einer Verlängerung der Stützen 12 zu der Stütze 12b über die Länge der verlängerten Stütze 12a das identische Lochbild ergibt wie bei den Stützen 12. Die schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24, die Durchgangsöffnungen 40, die Langlöcher 46 und auch die Langlöcher 48 sind auch entlang der verlängerten Stütze 12b im selben Raster angeordnet wie bei den kürzeren Stützen 12.

Die Darstellung der Fig. 26 zeigt das Stirnende einer Zarge 14 und einen Verbinder 34, der in das Stirnende der Zarge 14 eingesetzt werden kann. Der Verbinder 34 ist als sogenannter starrer Verbinder ausgebildet. Dies bedeutet, dass die Bolzen 42, die im montierten Zustand des Verbinders 34 über das Stirnende der Zarge 14 hinausragen, gegenüber dem Stirnende der Zarge 14 nicht verschoben werden können. Im Unterschied hierzu zeigt Fig. 33 einen weiteren Verbinder 104 des erfindungsgemäßen Systems, bei dem die Bolzen 42 relativ zur Stirnseite der Zarge 14 zurückgezogen werden können, wie nachstehend noch erläutert wird.

Der Verbinder 34 weist ein Gehäuse 80 in Form eines Hohlprofils auf. Das Hohlprofil kann beispielsweise als stranggezogenes oder stranggepresstes Aluminiumprofil ausgebildet sein. Das Gehäuse 80 weist insgesamt vier Nutführungen 82 auf, die passend zu Stegen 84 ausgebildet sind, die in den Innenraum des Hohlprofils vorragen, das die Zarge 14 bildet. Das Gehäuse 80 kann dadurch in das Stirnende der Zarge 14 eingeschoben werden und kann nach dem Einschieben in die Zarge 14 lediglich noch in und entgegen der Längsrichtung der Zarge 14 bewegt werden. Um das Gehäuse 80 in der Zarge 14 zu fixieren, sind insgesamt acht Senkschrauben 86 vorgesehen, die einerseits durch die Senkbohrungen 49 am Grund der Nuten 26 in der Zarge 14 eingesteckt und andererseits in Gewindebohrungen am Grund der Nuten 82 des Gehäuses 80 verankert werden. Die Senkschrauben 86 sind, wie bereits erläutert wurde, über die Durchgangsöffnungen 40 in den Seitenflächen der Zarge 14 zugänglich, wobei die Durchgangsöffnungen 40 den Zugangsquerschnitt der Nuten 26 vergrößern.

Das Gehäuse 80 weist insgesamt vier rohrartige Aufnahmekanäle 88 auf, die symmetrisch zu einer Mittelachse des Gehäuses 80 angeordnet sind. In die Stirnseiten dieser Aufnahmekanäle 88 sind die Bolzen 42 eingeschraubt. Die Bolzen 42 weisen hierzu an ihrem, in Fig. 26 nicht zu erkennenden Ende einen Gewindeabschnitt auf. Die Bolzen 42 sind nach dem Einschrauben dann relativ zum Gehäuse 80 fixiert. Das Gehäuse 80 weist darüber hinaus eine Mittelkammer 90 auf, in die ein Spannschloss 68 eingeschoben ist, dessen Haken 70 mittels eines nicht dargestellten Exzenters betätigt werden, der über eine seitliche Durchgangsbohrung und eine Buchse 92 in dem Gehäuse 80 zugänglich ist. Das Gehäuse 80 ist in einem Bereich 94 teilweise geschnitten dargestellt. In diesem Bereich befindet sich an und für sich nur eine Durchgangsbohrung, über die mit einem Werkzeug die Buchse 92 und damit der Exzenter des Spannschlosses 68 zugänglich sind.

Beim Verbinden der Zarge 14 mit einer Stütze 12 werden nach dem Befestigen des Gehäuses 80 in der Zarge 14 die Bolzen 42 in die jeweils breiteren Abschnitte 30 von vier schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 eingeführt. Gleichzeitig greifen die Haken 70 in die Nut 26 der Stütze 12 ein. Die Zarge 14 wird dann relativ zur Stütze 12 nach unten verschoben, so dass die Hinterschnitte in Form von umlaufenden Nuten 41 an den Bolzen 42 in den Bereich der schmäleren Abschnitte 28 der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 gelangen. Die Zarge 14 ist über den Verbinder 34 und speziell die Bolzen 42 des Verbinders 34 damit bereits an der Stütze gesichert. Daraufhin wird der Exzenter des Spannschlosses 68 betätigt, so dass sich die Haken 70 an den Hinterschnitten der Nut 26 einhaken. Die Zarge 14 ist damit nun zuverlässig in ihrer Position fixiert und kann relativ zur Stütze 12 nicht mehr verschoben werden, insbesondere nicht mehr nach oben verschoben werden, so dass die Bolzen 42 wieder in die breiteren Abschnitte 30 der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 gelangen. Allerdings sorgt das Spannschloss 68 lediglich für einen Kraftschluss zwischen den Haken 70 und der Nut 26 der Stütze 12 und darüber hinaus für einen Kraftschluss zwischen der Stirnfläche der Zarge 14 und der Seitenfläche der Stütze 12. Dieser Kraftschluss wird durch eine Vorspannkraft erzielt, die mittels des Spannschlosses 68 aufgebracht wird. Bei sehr hoher Krafteinwirkung kann dieser Kraftschluss überwunden werden und die Zarge 14 könnte relativ zur Stütze 12 so nach oben verschoben werden, dass die Bolzen 42 wieder in die breiteren Abschnitte 30 der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 gelangen.

Um dies zu verhindern, weist der Verbinder 34 einen Sicherungsstift 44 auf. Der Sicherungsstift 44 kann relativ zum Gehäuse 80 in und entgegen seiner Längsrichtung verschoben werden und ist hierzu in einem rohrförmigen Aufnahmekanal in dem Gehäuse 80 verschiebbar angeordnet. Der Sicherungsstift 44 wird mittels der Versteilschraube 38 verschoben, die in einem Langloch in einer Nut 82 des Gehäuses 80 verschiebbar aufgenommen ist. Von der Außenseite der Zarge 14 her ist die Versteilschraube 38 über ein Langloch 96 in der Seitenfläche der Zarge 14 zugänglich, wobei dieses Langloch 96 symmetrisch zur Nut 26 angeordnet ist. Der Sicherungsstift 44 kann zwischen einer Sicherungsposition und einer Montageposition verschoben werden, die durch den Anschlag der Versteilschraube 38 am vorderen beziehungsweise hinterem Ende des Langlochs 96 definiert sind, wobei der Sicherungsstift 44 mittels einer in Fig. 26 nicht erkennbaren Feder, vergleiche Fig. 32, in die in Fig. 30 dargestellte Sicherungsposition vorgespannt ist.

In der in Fig. 26 dargestellten Montageposition greift eine horizontale Stufenfläche eines stufenförmiger Anschlags 43 am vorderen, freien Ende des Sicherungsstifts 44 an der oberen Berandung eines der Langlöcher 46 in der Stütze an und verhindert dadurch, dass die Bolzen 42 relativ zu den schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 nach oben verschoben werden können. Eine vertikale Stufenfläche des stufenförmigen Anschlags 43 schlägt an der Seitenfläche der Stütze an und richtet die Nut 41 der Bolzen 42 damit fluchtend zu den Seitenwänden der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 in der Stütze 12 aus. Nach unten hin können die Bolzen 42 bis zum Anschlag der Nuten 41 an die geradlinige Begrenzung 34 des jeweils schmäleren Abschnitts der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 verschoben werden.

Wenn die horizontale Stufenfläche des stufenförmigen Anschlags 43 in der Montageposition an der Oberseite des Langlochs 46 anschlägt, sind die Bolzen 42 fluchtend zu dem breiteren Abschnitt 30 der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 angeordnet. In der Sicherungsposition des Sicherungsstifts 44 hingegen, siehe Fig. 30, sind die Bolzen 42 in dem schmäleren Abschnitt 28 der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 fixiert, da die Oberseite 45 des Sicherungsstifts 44 an der oberen Begrenzung des Langlochs 46 anschlägt.

Das vordere Ende des Sicherungsstifts 44 mit der Oberseite 45 und dem stufenförmigen Anschlag 43 ist dabei so schmal ausgebildet, dass es in die Nut 26 eingeschoben werden kann und somit sowohl die Oberseite 45 als auch der stufenförmige Anschlag 43 das Langloch 46 am Grund der Nut 26 erreichen können. Der Sicherungsstift 44 dient dadurch gleichzeitig als Führung, um die Bolzen 42 und damit die Zarge 14 korrekt zu der Nut 26 und den schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 auszurichten.

Zu diesem Zweck dient auch ein optionaler Führungsstift 98, der unterhalb des Spannschlosses 68 fest in das Gehäuse 80 eingeschraubt ist. Der Führungsstift 98 ist dafür vorgesehen, in die Nut 26 vorzuragen und beim Montieren der Zarge 14 dadurch ein Verkippen der Zarge 14 zu verhindern.

Die Darstellung der Fig. 27 zeigt den Verbinder 34 im montierten Zustand in der Zarge 14. Wie der Seitenansicht der Fig. 28 zu entnehmen ist, ist der Verbinder 34 so am Stirnende der Zarge 14 montiert, dass die Bolzen 42 gerade so weit über die Stirnseite der Zarge 14 vorragen, dass die Nuten 41 in der Seitenansicht der Fig. 28 noch sichtbar sind. Nach dem Einführen der Bolzen 42 in die schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 und wenn die Nuten 41 im Bereich der schmäleren Abschnitte der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 angeordnet sind, liegt die Stirnseite der Zarge 14 somit an der Seitenfläche der Stütze 12 an.

In diesem Zustand ragen dann auch die Haken 70 des Spannschlosses 68 in die Nut 26 der Stütze 12 vor. In gleicher weise ragt dann auch das vordere Ende des Sicherungsstifts 44 in die Nut 26 vor. Wie ausgeführt wurde, zeigt Fig. 28 die zurückgezogene Montageposition des Sicherungsstifts 44. In dieser Montageposition kann der Sicherungsstift 44 beim Demontieren der Zarge 14 dafür sorgen, dass die Bolzen 42 fluchtend zum breiteren Abschnitt der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 angeordnet sind. Dies wird dadurch bewirkt, dass der stufenförmige Anschlag 43 bei einer Bewegung der Zarge 14 relativ zur Stütze 12 nach oben, also in Richtung auf den breiteren Abschnitt der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 zu, an der oberen Berandung des Langlochs 46 anschlägt.

Die Versteilschraube 38 für den Sicherungsstift 44 ist in der Darstellung der Fig. 28 im Übrigen nicht zu erkennen, diese wäre über die in Fig. 28 obenliegende Fläche der Zarge 14 zugänglich.

Die Darstellung der Fig. 29 zeigt die Zarge 14 mit dem eingebauten Verbinder 34, wobei der Sicherungsstift 44 in einer Sicherungsposition angeordnet ist. In dieser Sicherungsposition ragt der Sicherungsstift 44 weiter über die Bolzen 42 hinaus als in der Montageposition der Fig. 28. In dieser Position ist der vordere Abschnitt des Sicherungsstifts nun in dem Langloch 46 in der Stütze 12 aufgenommen, so dass die Oberseite 45 des Sicherungsstifts 44 an der oberen Begrenzung des Langlochs 46 in der Stütze 12 anliegt. Dadurch wird eine Bewegung der Zarge 14 relativ zur Stütze blockiert und speziell wird verhindert, dass die Zarge 14 relativ zur Stütze 12 nach oben bewegt wird. Es wird also verhindert, dass die Bolzen 42 ausgehend von ihrer Endstellung in den schmäleren Abschnitten der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 in die breiteren Abschnitte der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 gelangen.

Um die Zarge 14 von der Stütze 12 zu trennen, muss zunächst der Sicherungsstift 44 über die Versteilschraube 38 in die in Fig. 28 gezeigte Stellung gebracht werden. In dieser Stellung kann die Zarge 14 dann relativ zur Stütze nach oben verschoben werden, bis die horizontale Stufenfläche des stufenförmigen Anschlags 43 an der oberen Berandung des Langlochs 46 anschlägt und dadurch die Bolzen 42 mit den breiteren Abschnitten der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 fluchten. Nach vorherigem Lösen der Haken 70 des Spannschlosses 68 kann die Zarge 14 dann von der Stütze 12 entfernt werden. Die Darstellung der Fig. 31 zeigt den Verbinder 34, wobei die Darstellung der Fig. 31 im Wesentlichen der Darstellung des Verbinders 34 in Fig. 26 entspricht.

Fig. 32 zeigt eine teilweise geschnittene Darstellung des Verbinders 34. Die Bolzen 42 weisen einen Bolzenkopf mit einer Antriebsausbildung, im dargestellten Fall einen Schraubenschlitz, und anschließend an den Schraubenkopf die umlaufende Nut 41 auf. Die Bolzen 42 sind an ihrem, dem Kopf gegenüberliegenden Ende mit einem Gewinde versehen sind, und mit diesem Gewinde sind sie in einen rohrförmigen Aufnahmekanal im Gehäuse 80 eingeschraubt.

In Bezug auf den Sicherungsstift 44 ist zu erkennen, dass dieser verschiebbar in einem Aufnahmekanal des Gehäuses 80 angeordnet ist und dass dieser gegen die Wirkung einer Druckfeder 100 relativ zum Gehäuse 80 verschoben werden kann. Endstellungen des Sicherungsstifts 44, insbesondere die Sicherungsposition, siehe Fig. 30, und die Montageposition, siehe Fig. 28, werden durch den Anschlag der Sicherungsschraube 38 an den Enden des Langlochs definiert, das am Grund einer der Nuten 82 im Gehäuse 80 vorgesehen ist. Der Aufnahmekanal für den Sicherungsstift 44 ist an seinem rückwärtigen Ende mittels eines Stopfens 102 verschlossen, der die Vorspannkräfte der Druckfeder 100 aufnimmt. Die Druckfeder 100 spannt den Sicherungsstift 44 in die Sicherungsposition, siehe Fig. 30, vor.

Die Darstellungen der Fig. 33 bis 41 zeigen einen weiteren Verbinder 104, der anstelle des Verbinders 34 in das Stirnende einer Zarge 14 eingesetzt werden kann. Im Unterschied zu dem Verbinder 34 sind die Bolzen 42 in dem Verbinder 104 nicht starr zum Gehäuse 1 10 des Verbinders 104 angeordnet, sondern können relativ zum Gehäuse 1 10 und im eingebauten Zustand des Verbinders 104 damit auch relativ zur Zarge 14 in und entgegen der Längsrichtung verschoben werden. Dadurch können die Bolzen 42 sowie auch der Sicherungsstift 44 und das Spannschloss 68 und der Führungsstift 98 eine zurückgezogene Position einnehmen, siehe Fig. 36 und 37, in der sie nicht mehr über die Stirnfläche der Zarge 14 hinausragen. Bei Verwendung von zwei Verbindern 104 an beiden Enden einer Zarge 14 kann die Zarge somit zwischen zwei bereits montierte Stützen 12 eingebracht werden, da die Zarge mit zwei Verbindern 104, die sich jeweils im zurückgezogenen Zustand ihrer Bolzen befinden, in ihre Endposition zwischen den beiden Stützen 12 eingeschoben wird. Die Montage von Rahmen 10 mit dem erfindungsgemäßen System wird dadurch erheblich vereinfacht.

Der Verbinder 104 unterscheidet sich, wie ausgeführt, vom Verbinder 34 der Fig. 26 dadurch, dass zusätzlich eine Rückziehfunktion der Bolzen 42 realisiert ist. Nach dem Zurückziehen des Verbinders 104 ragen die Bolzen 42 nicht über die Stirnseiten der Zarge 14 hinaus. Um eine solche Rückziehfunktion zu realisieren, ist bei dem Verbinder 104 das Gehäuse 1 10 vorgesehen, das relativ zur Zarge 14 fixiert wird. In dem Gehäuse 1 10 ist in Längsrichtung verschiebbar ein Adapter 1 12 aufgenommen, an dem die Bolzen 42 sowie auch das Spannschloss 68 und der Sicherungsstift 44 befestigt sind.

Die Darstellung der Fig. 34 zeigt den Verbinder 104 und die Zarge 14 in einer Sicherungsposition. In dieser Sicherungsposition ist der Adapter 1 12 relativ zum Gehäuse 1 10 so platziert, dass sich die Bolzen 42 so weit über die Stirnseite der Zarge 14 hinaus erstrecken, siehe Fig. 35, dass auch die Nuten 41 und die durch die Nuten 41 gebildeten Hinterschnitte noch vor der Stirnseite der Zarge 14 liegen. Auch die Haken 70 des Spannschlosses 68 ragen über die Stirnseite der Zarge 14 hinaus und können dadurch den Hinterschnitt der Nut 26 einer Stütze 12, siehe Fig. 3, hintergreifen. Der Sicherungsstift 44 befindet sich in seiner Sicherungsposition, in der seine Oberseite 45 über die Vorderseite der Bolzen 42 hinausragt und dadurch an der oberen Begrenzung der Sicherungsbohrung 46, siehe Fig. 4, anschlägt. In dieser Sicherungsposition sind dadurch die Bolzen 42 relativ zu den schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 so fixiert, dass die Nuten 41 in den jeweiligen schmäleren Abschnitten 28 der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 angeordnet sind. Der Sicherungsstift 44 ist dabei verschiebbar in dem Adapter 1 12 aufgenommen. Der Adapter 1 12 kann mittels der Versteilschraube 38 des Sicherungsstifts 44, die in Fig. 34 und Fig. 35 nicht erkennbar ist, relativ zu dem Gehäuse 1 10 und damit auch relativ zur Zarge 14 fixiert werden.

Fig. 36 zeigt den Verbinder 104 und die Zarge 14 in einer Montageposition des Sicherungsstifts 44 und Fig. 37 zeigt eine Seitenansicht des Verbinders 104 und der Zarge 14 in der Montageposition.

Wie in Fig. 37 zu erkennen ist, ragen die Bolzen 42 mit ihrem vorderen Ende über die Stirnseite der Zarge 14 vor und befinden sich in derselben Position, wie dies bereits anhand der Fig. 34 und 35 gezeigt und erläutert wurde. Der Sicherungsstift 44 ist dahingegen relativ zum Adapter 1 12 so weit nach hinten verschoben worden, dass lediglich noch eine parallel zur Verschieberichtung des Sicherungsstifts 44, im montierten Zustand der Zarge 14 also horizontal, angeordnete Fläche des stufenförmigen Anschlags 43 über das vorderen Ende der Bolzen 42 hinausragt. In dieser Position kann die Zarge relativ zur Stütze 12, siehe Fig. 4, so weit nach oben verschoben werden, bis die horizontale Fläche des stufenförmigen Anschlags 43 an der oberen Begrenzung der Sicherungsbohrung 46 anschlägt und dadurch gleichzeitig die vorderen Enden der Bolzen 42 fluchtend zu den breiteren Abschnitten 30 der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 ausrichtet. Anhand der Fig. 37 ist festzustellen, dass sich die Exzenterschraube 1 14, die über die Buchse 52 zugänglich ist und mit der die Haken 70 des Spannschlosses 68 in und entgegen der Längsrichtung der Zarge 14 verschoben werden können, in einer Position am linken Ende eines Langlochs 1 16 befindet. Mittels der Exzenterschraube 1 14, speziell mit einem Steckschlüssel, der in die Exzenterschraube 1 14 eingreift, kann der Adapter 1 12 so verschoben werden, dass er in Fig. 37 nach rechts bewegt wird, bis das in die Exzenterschraube 1 14 eingesteckte Werkzeug am rechten Ende des Langlochs 1 16 anschlägt. Diese zurückgezogene Position des Adapters 1 12 ist in den Fig. 38 und 39 dargestellt.

Anhand eines Vergleichs der Fig. 36 und 38 bzw. 37 und 39 erkennt man sofort, dass der Adapter 1 12 nun so weit in die Zarge 14 hinein verschoben wurde, dass kein Teil des Verbinders 1 14 mehr über die Stirnseite der Zarge 14 hinausragt. Um dieses Zurückziehen des Adapters 1 12 zu bewirken, wurde, wie bereits erläutert wurde, ein in die Exzenterschraube 1 14 eingestecktes Werkzeug relativ zur Zarge so weit verschoben, bis das Werkzeug an dem in Fig. 39 rechten Ende, also dem von der Stirnseite der Zarge 14 entfernten Ende, des Langlochs 1 16 anschlägt. In dieser Position kann die Zarge 14 problemlos zwischen zwei bereits fest angeordnete Stützen eingeschoben werden, auch wenn der Abstand zwischen den beiden Stützen exakt der Länge der Zarge 14 entspricht, siehe auch Fig. 1 und 2.

Die Darstellung der Fig. 40 zeigt den Verbinder 104 der Fig. 33 in einer vergrößerten Darstellung. In dieser Ansicht sind die vier Führungskanäle 120 am Gehäuse 1 10 zu erkennen, die jeweils die Ecken des Gehäuses 1 10 bilden. Jeder der Führungskanäle 120 ist an seinem, den Bolzen 42 gegenüberliegenden Ende mit jeweils einem Stopfen 122 verschlossen.

Der Adapter 1 12 ist als Profil ausgebildet und weist vier Aufnahmekanäle zum Einschrauben der Bolzen 42, eine zentrale Aufnahmekammer für das Spannschloss 68, einen Aufnahmekanal für den Sicherungsstift 44 und gegenüber dem Aufnahmekanal für den Sicherungsstift 44 eine Einschraubmöglichkeit für den optionalen Führungsstift 56 auf. Der Adapter 1 12 weist eine H- artige Form auf, da sich die Aufnahmekanäle für die Bolzen 42 am Ende von Stegen befinden, die sich ausgehend von einem Mittelteil des Adapters 1 12, der die Aufnahmekammer für das Spannschloss 68 enthält, weg erstrecken. Der Aufnahmekanal für den Sicherungsstift ist durch einen etwa C-förmigen Vorsprung gebildet, der sich ausgehend von dem Mittelteil mit der Aufnahmekammer für das Spannschloss 68 erstreckt. Der Aufnahmekanal für den Sicherungsstift 44 ist zwischen zwei Aufnahmekanälen für jeweils einen Bolzen 42 angeordnet. Auch die Aufnahme bzw. der Aufnahmekanal für den Führungsstift 56 ist zwischen zwei Aufnahmekanälen für jeweils einen Bolzen 42 angeordnet. Dadurch, dass die Aufnahmekanäle für die Bolzen 42 am freien Ende der Stege 1 18 angeordnet sind, können diese Aufnahmekanäle, die eine kreiszylindrische Außenwand haben, über einen Winkel von etwa 300° von dem passenden Führungskanal 120 im Gehäuse 1 10 umschlossen werden. Der Aufnahmekanal für die Bolzen 42 an dem Adapter 1 12 ist somit längsverschiebbar in dem Führungskanal 120 des Gehäuses 1 10 aufgenommen. Insgesamt sind in dem Gehäuse 1 10 vier solcher Führungskanäle 120 vorgesehen, so dass der Adapter 1 12 lediglich in Längsrichtung verschiebbar, in der Darstellung der Fig. 40 also von rechts oben nach links unten bzw. umgekehrt, in dem Gehäuse 1 10 gelagert ist. Das Gehäuse 1 10 ist dann, wie bereits erläutert wurde, unbeweglich relativ zur Zarge 14 fixiert.

In der teilweise geschnittenen Darstellung des Verbinders 104 in Fig. 41 ist zu erkennen, dass zwischen den Stopfen 122 und den Aufnahmekanälen 120 für die Bolzen 42 am Adapter 1 12 jeweils eine Druckfeder 126 vorgesehen ist. Mittels der Druckfedern 126 wird somit der Adapter 1 12 in einer Richtung von den Stopfen 120 weg vorgespannt. Ein Anschlag ist dabei durch die Versteilschraube 38 gewährleistet, die am vorderen Ende des Langlochs 128 im Gehäuse 1 10 anschlägt.

Wie bereits anhand von Fig. 38 und 39 beschrieben wurde, kann der Adapter 1 12 relativ zum Gehäuse 1 10 zurückgezogen werden, also in Richtung auf die Stopfen 122 zu, indem in die Exzenterschraube 1 14 des Spannschlosses 68 ein Werkzeug eingesteckt wird und dieses Werkzeug dann in Richtung auf die Stopfen 122 zubewegt wird.

Die Darstellung der Fig. 42 zeigt einen Verbinder 130 gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung. Der Verbinder 130 ist dafür vorgesehen, zwischen zwei sehr nahe nebeneinander angeordneten Stützen 12 oder Zargen 14 eingesetzt zu werden, beispielsweise zwischen der Eckstütze 12a der Fig. 1 und den beiden benachbarten Stützen 12. Hierzu ist der Verbinder 130 als doppelseitiger Verbinder ausgebildet und weist an beiden Seiten jeweils vier hinterschnittene Bolzen 42 auf. Die Bolzen 42 sind, wie bereits eingehend beschrieben wurden, jeweils zum Eingreifen in schlüssellochförmige Durchgangsöffnungen 24 vorgesehen.

Darüber hinaus weist der Verbinder 130 an beiden Enden jeweils ein Spannschloss 68 auf. Darüber hinaus ist der Verbinder 130 mit zwei verschiebbaren Sicherungsbolzen 132 versehen. An jeder Stirnseite des Verbinders 130 kann einer der Sicherungsbolzen 132 mittels der Versteilschraube 38 verschoben und gegebenenfalls arretiert werden.

Fig. 43 zeigt den Verbinder 130 verglichen zur Fig. 42 von der gegenüberliegenden Seite. Anhand der Fig. 42 und 43 ist zu erkennen, dass an beiden Seiten des Verbinders 130 ein Spannschloss 68 und jeweils ein verschiebbarer Sicherungsbolzen 132 vorgesehen ist. Weiter ist zu erkennen, dass an beiden Seiten des Verbinders 130 jeweils vier Bolzen 42 vorgesehen sind.

Die Darstellung der Fig. 44 zeigt eine Verkleidungsplatte 150 als Bestandteil des erfindungsgemäßen Systems. Mehrere der Verkleidungsplatten 150 können dazu verwendet werden, den in den Fig. 1 und 2 dargestellten Rahmen 10 einseitig oder beidseitig zu verkleiden. Damit können mit dem erfindungsgemäßen System Wände, Räume und im Wesentlichen beliebige Strukturen hergestellt und einseitig oder beidseitig verkleidet werden.

Die Platte 150 ist quadratisch und weist in allen vier Eckbereichen jeweils einen Abstandshalter 152 auf. Die Abstandshalter 152 sind jeweils zweiarmig ausgebildet und weisen, siehe auch die Darstellungen der Fig. 47 und 48 jeweils fünf kreiszylindrische Rohrabschnitte 154, 156a, 156b, 158a und 158b auf, die mit zwei plattenförmigen Stegen 160 und 162 miteinander verbunden sind. Die beiden plattenförmige Stege 160 und 162 sind im rechten Winkel zueinander angeordnet. Der Steg 162 verbindet den Rohrabschnitt 154 mit den Rohrabschnitten 156a, 156b. Der Steg 160 verbindet den Rohrabschnitt 154 mit dem Rohrabschnitt 158a, 158b.

Die zylindrischen Rohrabschnitte 154, 156a, b und 158a, b sind jeweils senkrecht auf der Platte 150 angeordnet. Der Rohrabschnitt 154 ist länger als die beiden Rohrabschnitte 156a, b und 158a, b ausgebildet, siehe auch Fig. 47 Der längere Rohrabschnitt 154 ist unmittelbar angrenzend an eine jeweilige Ecke der Platte 150 angeordnet. In das freie Ende des Rohrabschnitts 154 ist ein Bolzen 42 eingeschraubt, der einen Schraubenkopf mit einer Antriebsausbildung, eine auf den Schraubenkopf folgende hinterschnittene, umlaufende Nut 41 und einen ringförmigen Flansch aufweist. Der Schraubenkopf und der ringförmige Flansch begrenzen die umlaufende Nut 41. Anschließend an den ringförmigen Flansch ist der Bolzen 42 mit einem Gewindeabschnitt versehen, der in den Innenraum des Rohrabschnitts 154 eingeschraubt ist.

Die Rohrabschnitte 156a und 158a werden hingegen von Schrauben 164 durchsetzt, die in Gewindebuchsen verankert sind, die in die Platte 150 eingelassen sind, in Fig. 47 aber nicht zu erkennen sind.

Der Rohrabschnitt 156b ist fluchtend zum Rohrabschnitt 156a angeordnet, aber von diesem beabstandet. Die Schraube 164 kann dadurch von der Seite des Rohrabschnitts 156b her in den Rohrabschnitt 156a eingeführt und dann auch festgezogen werden. Um dies zu ermöglichen, ist der Arm 162 zwischen den beiden Rohrabschnitten 156a, 156b ausgenommen. Auf der, der Platte 150 gegenüberliegenden Seite ist ein Bolzen 157 in den Rohrabschnitt 156b eingeschraubt. Wie noch erläutert werden wird, dient der Bolzen 157 zur korrekten Positionierung und Sicherung der Platte 150 mit den Abstandshaltern 152 an einer Stütze oder Zarge.

In gleicher Weise wie die Rohrabschnitte 156a, 156b sind die Rohrabschnitte 158a, 158b an dem Arm 160 angeordnet. Auch in den Rohrabschnitt 158b ist ein Bolzen 157 eingeschraubt, der zur gleichen Seite herausragt wie der in den Rohrabschnitt 156b eingeschraubte Bolzen 157 und wie der Bolzen 42. Im Unterschied zum Bolzen 42 sind die Bolzen 157 nicht mit einem Hinterschnitt versehen.

Fig. 48 zeigt die Platte 150 und den Abstandshalter 152 im auseinandergezogenen Zustand. Zu erkennen ist hier, dass in den Eckbereich der Platte 150 insgesamt drei Gewindebuchsen 166 eingelassen sind, die jeweils in an und für sich bekannte Weise ein Außengewinde zum Einschrauben in das Material der Platte 150 und zusätzlich ein Innengewinde aufweisen, das passend zu den Schrauben 164 und auch passend zum Gewindeabschnitt des Bolzens 42 ausgebildet ist. Es ist daher möglich, den Abstandshalter 152 mittels der beiden Schrauben 164 an der Platte 150 zu verankern und den Bolzen 42 am Abstandshalter 152 zu befestigen. Es ist aber auch möglich, den Bolzen 42 unmittelbar in eine der Gewindebuchsen 166 einzuschrauben.

Die Platte 150 kann mittels wenigstens zwei der Bolzen 42 dadurch an den Rahmen 10 in den Fig. 1 und 2 befestigt werden, dass die an der Platte 150 befestigten Bolzen 42 in schlüssellochförmige Durchgangsöffnungen 24 an den Rahmen 10 eingehängt werden. Je nachdem, ob die Bolzen 42 unmittelbar in eine Gewindebuchse 166 in der Platte 150 eingeschraubt werden oder mittels eines Abstandshalters 152 an der Platte 150 befestigt werden, können die Platten 150 im unterschiedlichem Abstand von dem Rahmen 10 an diesem befestigt werden.

Die Fig. 49 bis 52 zeigen jeweils den Abstandshalter 152 in verschiedenen Ansichten. Der Bolzen 42, 157 und die Schrauben 164 sind in den Fig. 51 und 52 dabei vor dem Einsetzen in den jeweils zugeordneten kreiszylindrischen Rohrabschnitt des Abstandshalters 152 dargestellt.

Die Darstellung der Fig. 53 zeigt abschnittsweise eine Stütze 12 und zwei Verkleidungsplatten 150 im Bereich ihrer Befestigung an der Stütze 12. Zu erkennen ist, dass die Bolzen 42 an den Abstandshaltern 152 nun jeweils in eine der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 in der Stütze 12 eingehängt worden sind. In Längsrichtung der Stütze 12 gesehen, in Fig. 53 also von unten nach oben, ist ein oberer Bolzen 42 der unteren Platte 150 in eine schlüssellochförmige Durchgangsöffnung 24 der Stütze 12 eingehängt worden, die unmittelbar unterhalb der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnung 24 liegt, in die der untere Bolzen 42 der oberen Platte 150 eingehängt worden ist. Die Bolzen 42 werden wie die Bolzen 42 der bereits beschriebenen Verbinder 34, 104 in die schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 eingehängt. Speziell wird der Kopf der Bolzen 42 in den breiteren Abschnitt der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 eingeführt bis der ringförmige Flansch der Bolzen 42 an der Seitenfläche der Stütze 12 anschlägt und dann werden die Bolzen nach unten verschoben, bis die Berandung des schmäleren Abschnitts der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnung 24 in der Nut 41 der Bolzen 42 aufgenommen ist.

Da die schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 an der Stütze 12 in einem vordefinierten Rasterabstand angeordnet sind, ergibt sich automatisch eine vordefinierte Weite einer Fuge 168 zwischen den beiden Platten 150. Die Weite der Fuge 168 ist dabei kleiner als der Weg, den der Bolzen 42 zurücklegen müsste, um von dem schmäleren Abschnitt in den breiteren Abschnitt der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnung 24 zu gelangen. Mit anderen Worten kann die in Fig. 53 dargestellte untere Platte 150 nicht ausgehängt werden, ohne dass zuvor die obere Platte 150 entfernt wird.

Die Bolzen 157 greifen dabei in schlüssellochförmige Durchgangsöffnungen 24 ein, die oberhalb bzw. unterhalb derjenigen schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 liegen, in die die Bolzen 42 eingreifen. Bei der in Fig. 53 oberen Platte 150 ist der unten rechts liegende Abstandshalter 152 dargestellt und bei diesem greift der Bolzen 157 in eine schlüssellochförmige Durchgangsöffnung 24 ein, die oberhalb der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnung 24 liegt, in die der Bolzen 42 eingreift.

Bei der in Fig. 53 unteren Platte 150 ist der oben rechts liegende Abstandshalter 152 dargestellt und bei diesem greift der Bolzen 157 in die schlüssellochförmige Durchgangsöffnung 24 ein, die unterhalb der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnung 24 liegt, in die der Bolzen 42 eingreift.

Die Bolzen 157 erleichtern das Einhängen und Aushängen der Platten 150. Speziell verhindern die Bolzen 157, dass sich dann, wenn die Platten 150 nach oben verschoben werden, um ausgehängt zu werden, der Hinterschnitt der Bolzen 42 in der jeweiligen oberen Berandung der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnung 24 verhakt. Vielmehr schlägt der Bolzen 157 bereits am oberen Rand der ihm zugeordneten schlüssellochförmigen Durchgangsöffnung 24 an, wenn der Bolzen 42 genau zentrisch zum größeren Abschnitt der ihm zugeordneten schlüssellochförmigen Durchgangsöffnung 24 angeordnet ist und sich damit in der Stellung befindet, in der er geradlinig aus der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnung 24 herausbewegt werden kann.

Die Darstellung der Fig. 54 zeigt insgesamt vier Verkleidungsplatten 150, die mit Abstandshaltern 152 an einer Stütze 12 befestigt sind. Die schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 an der Stütze 12 sind dabei sowohl in Längsrichtung der Stütze 12 als auch in Querrichtung in demselben vordefinierten Rasterabstand angeordnet. Die Weite der Fuge 168 zwischen zwei Verkleidungsplatten 150, die in horizontaler Richtung verläuft, ist dadurch genauso groß wie die Weite einer Fuge 170, die in vertikaler Richtung zwischen zwei Verkleidungsplatten 150 verläuft. Bei einer Verkleidung des Rahmens 10 der Fig. 1 und 2 mit Verkleidungsplatten 150 ergibt sich dadurch ein sehr gleichmäßiges Fugenbild.

Die Darstellung der Fig. 55 zeigt eine Stütze 12 und eine Zarge 14 des erfindungsgemäßen Systems, die mit einem in Fig. 55 nicht erkennbaren Verbinder 34, 104 rechtwinklig miteinander verbunden sind. Abschnittsweise ist ein Leuchtrahmen 172 dargestellt, der mit der Stütze 12 und der Zarge 14 verbunden ist. Der Leuchtrahmen 172 ist lediglich im Bereich einer Rahmenecke dargestellt. Der Leuchtrahmen 172 weist ein erstes Rahmenprofil 174 und ein zweites Rahmenprofil 176 auf, die rechtwinklig miteinander verbunden sind und die an ihrer Rückseite mit mehreren, in Fig. 55 nicht erkennbaren Bolzen 42 versehen sind, die in die schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 in der Stütze 12 bzw. der Zarge 14 eingehängt werden. An ihrer, in Fig. 41 dem Betrachter zugewandten Vorderseite sind die Rahmenprofile 174, 176 mit einer Nut zum Einschieben eines Keders einer Stoffbespannung178 versehen. Nach dem Montieren der Rahmenprofile 174, 176 des Leuchtrahmens an dem Rahmen, im dargestellten Fall also an der Stütze 12 und der Zarge 14, kann die Stoffbespannung 178 an den Rahmenprofilen 174, 176 befestigt werden.

Durch das erfindungsgemäße System ist es dabei möglich, den Leuchtrahmen 172 vollständig aufzubauen, also einschließlich der Stoffbespannung 178, und erst dann den fertiggestellten Leuchtrahmen 172 an der Stütze 12 bzw. der Zarge 14 zu befestigen. Dieses Befestigen kann in sehr einfacher Weise durch Einhängen der Bolzen 42 in die schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 erfolgen. Es ist aber ohne weiteres auch möglich, die Rahmenprofile 174, 176 an der Stütze 12 bzw. der Zarge 14 erst zu befestigen und dann die Stoffbespannung 178 anzubringen.

Die Darstellung der Fig. 56 zeigt die Stütze 12 und die Zarge 14 in einer Ansicht von schräg unten. Ebenfalls dargestellt sind die Leuchtrahmenprofile 174 und 176, allerdings ohne die Stoffbespannung 178. Zu erkennen ist in dieser Ansicht, dass die Rahmenprofile 174, 176 jeweils mit mehreren LED-Leuchten 180 versehen sind. Mittels der LED-Leuchten 180 kann dann die Stoffbespannung 178 hinterleuchtet werden. Kabel für die Stromversorgung der LED- Leuchten 180 können innerhalb der Stütze 12 oder innerhalb der Zarge 14 geführt werden, die hierzu die bereits beschriebenen Kabeldurchgangsöffnungen 22 aufweisen.

Die Darstellung der Fig. 58 zeigt die Stütze 12, die Zarge 14 und den abschnittsweise dargestellten Leuchtrahmen 172 in einer Ansicht von schräg oben. Fig. 59 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt aus Fig. 58. Zu erkennen ist in Fig. 58, dass ein Bolzen 42, der an der Rückseite des Leuchtrahmenprofils 174 befestigt ist, in eine der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 in der Seitenwand der Stütze 12 eingreift und dadurch das Leuchtrahmenprofil 174 an der Stütze 12 verankert. Auch das Leuchtrahmenprofil 176 ist an seiner Rückseite mit mehreren Bolzen 42 versehen, die dann in schlüssellochförmige Durchgangsöffnungen 24 in der Seitenwand der Zarge 14 eingreifen. Die schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 in der Stütze 12 und der Zarge 14 sind alle so angeordnet, dass die Mittelachsen der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen parallel zueinander angeordnet sind, vgl. Fig. 4. Der Leuchtrahmen 172 kann dadurch mit einer einfachen Bewegung von oben nach unten an dem Rahmen 10 bzw. an den Stützen 12 bzw. den Zargen 14 verankert werden, da durch eine solche Bewegung alle Bolzen 42 von dem jeweiligen breiteren Abschnitt der schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 in den jeweiligen schmäleren Abschnitt gelangen.

Die Darstellung der Fig. 60 zeigt abschnittsweise den Leuchtrahmen 172 von schräg hinten. Zu erkennen ist nun, dass sowohl das Leuchtrahmenprofil 174 als auch das Leuchtrahmenprofil 176 an seiner Rückseite mit Bolzen 42 versehen ist.

Die Darstellung der Fig. 61 zeigt die Stütze 12 und die Zarge 14 mit dem abschnittsweise dargestellten Leuchtrahmen 172. Gegenüber der Darstellung der Fig. 55 ist der Leuchtrahmen 172 nun versetzt angeordnet, so dass die dem Betrachter zugewandte Seitenfläche des Leuchtrahmenprofils 174 nun bündig mit der dem Betrachter zugewandten Seitenfläche der Stütze 12 angeordnet ist. Wie bereits erläutert wurde, sind die schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 in den Stützen 12 und Zargen 14 in einem vordefinierten Rastermaß angeordnet, so dass der Leuchtrahmen 172 problemlos von der in Fig. 55 dargestellten Position in die in Fig. 61 dargestellte Position umgehängt werden kann. Hierzu müssen lediglich die Bolzen 42 an der Rückseite des Leuchtrahmens 172 in die jeweils benachbarten schlüssellochförmigen Durchgangsöffnungen 24 an der Zarge 14 bzw. der Stütze 12 umgehängt werden.