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Patent Searching and Data


Title:
SYSTEM FOR INTERIOR DESIGN AND INTERIOR DEHUMIDIFICATION
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2016/088114
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a system for interior design and interior dehumidification, which has at least one interior design element (2), wherein the at least one interior design element (2) is arranged in the corner (4) or the edge to form an intermediate space (3) between the at least one interior design element (2) and a corner (4) or an edge of a room with the ceiling, in order to produce another optical impression of the shape of the space by a viewer, compared to an actual shape of the space, and wherein the system further comprises an air dehumidifier (5) configured in the intermediate space.

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Inventors:
WITTEK, Getz, U. (Hofmannstr. 61, München, 81379, DE)
Application Number:
IB2015/059418
Publication Date:
June 09, 2016
Filing Date:
December 07, 2015
Export Citation:
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Assignee:
WITTEK, Getz, U. (Hofmannstr. 61, München, 81379, DE)
International Classes:
E04F13/078; E04F13/08; E04F17/04; E04F19/04; F21V33/00; F24F13/02
Foreign References:
JP2007296140A2007-11-15
EP0501473A21992-09-02
DE202014105900U12015-02-24
Attorney, Agent or Firm:
LEFFERS, Thomas (Schweiger & Partners, Intellectual Property Law FirmElsenheimer Straβe 1, München, 80333, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. System zur Raumgestaltung und Raumentfeuchtung, welches wenigstens ein Raumgestaltungselement (2) aufweist, wobei das wenigstens eine Raumgestaltungselement (2), unter Aus¬ bildung eines Zwischenraumes (3) zwischen dem wenigstens einen Raumgestaltungselement (2) und einer Ecke (4) oder einer Kante eines Raumes mit Decke, in der Ecke (4) oder der Kante angebracht wird, um bei einem Betrachter einen, verglichen mit einer tatsächlichen Form des Raumes, anderen optischen Eindruck der Form des Raumes hervorzurufen, und wobei das System weiter einen in dem Zwischenraum ausgebildeten Luftentfeuchter (5) aufweist. 2. System nach Anspruch 1, wobei der Luftentfeuchter (5) ein in dem Zwischenraum (3) angeordnetes Absorptionselement (6) aufweist.

3. System nach Anspruch 2, wobei das Absorptionselement (6) in einem Drahtgeflecht (7) oder einem Kunststoffgeflecht angeordnet ist.

4. System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Absorptionselement (6) in den Zwischenraum (3) eingelegt ist o- der lösbar mit dem wenigstens einen Raumgestaltungselement verbunden ist.

5. System nach Anspruch 1, wobei das System (10,40) eine

Vielzahl von Raumgestaltungselementen (11) aufweist, wel- che derart miteinander verbunden sind, dass durch die zwischen den einzelnen Raumgestaltungselementen der Vielzahl von Raumgestaltungselementen (11) und Ecken (12) oder Kanten (13) des Raumes (14,25) ausgebildeten Zwischenräume (15) ein in sich geschlossener Luftkanal (16) gebildet wird, wobei das System (10,40) weiter einen in eine Außenwand (17) des Raumes (14,25) eingebauten Abluftkanal (18) aufweist, über welchen Abluft aus dem geschlossenen Luft- kanal (16) abführbar ist, sowie einen Luftzirkulator (19), welcher innerhalb des Abluftkanals (18) so positioniert ist, dass Abluft aus dem geschlossenen Luftkanal (16) in den Abluftkanal (18) gezogen werden kann.

System, nach Anspruch 5, wobei das System weiterhin einen in eine Außenwand des Raumes eingebauten Frischluftkanal (44) aufweist, über welchen dem geschlossenen Luftkanal (16) Frischluft aus einer Außenumgebung des Raumes zuführ bar ist.

System nach Anspruch 6, wobei das System (40) weiterhin einen Lufttauscher (45) aufweist, über welchen der Abluft kanal (18) mit dem Frischluftkanal (44) gekoppelt ist.

System nach Anspruch 6 oder 7, wobei das System (10) weiterhin wenigstens eine Lüftungsklappe (22) aufweist, mit¬ tels welcher der Abluftkanal (18) und/oder der Frischluft kanal verschließbar sind. System nach einem der Ansprüche 5 bis 8, wobei das System (10) weiterhin ein Mittel (31) zum Steuern des Luftzirku- lators (19) sowie einen mit dem Mittel (31) zum Steuern des Luftzirkulators (19) gekoppelten ersten Luftfeuchtig- keitssensor (32) zum Messen der Luftfeuchtigkeit innerhalb des geschlossenen Luftkanals (16) aufweist, wobei das Mit¬ tel (31) zum Steuern des Luftzirkulators (19) ausgebildet ist, den Luftzirkulator (19) einzuschalten, falls die Luftfeuchtigkeit innerhalb des geschlossenen Luftkanals (16) höher ist als ein erster Schwellwert für die Luft¬ feuchtigkeit .

System nach einem der Ansprüche 5 bis 9, wobei die Viel zahl von Raumgestaltungselementen (11) eine mikroperfo- rierte Oberfläche (24) aufweist.

System nach einem der Ansprüche 5 bis 9, wobei das System (40) weiterhin wenigstens einen zweiten Luftfeuchtigkeits- sensor (41) zum Messen der Luftfeuchtigkeit in der Innenumgebung des Raumes aufweist, wobei die Vielzahl von Raumgestaltungselementen (11) wenigstens ein Ventil (42) mit einer Ventilklappe (43) zum abschließbaren Verbinden des geschlossenen Luftkanals (16) mit der Innenumgebung des Raumes aufweist, wobei das wenigstens eine Ventil (42) derart ausgebildet ist, die Ventilklappe (43) zu öffnen, falls die Luftfeuchtigkeit in der Innenumgebung des Raumes höher ist als ein zweiter Schwellwert für die Luftfeuchtigkeit .

System nach einem der Ansprüche 5 bis 11, wobei das System (10) weiterhin wenigstens ein innerhalb des geschlossenen Luftkanals (16), an den Abluftkanal (18) angrenzend ange¬ ordnetes Verwirbelungsblech (33) aufweist.

Description:
Beschreibung

System zur Raumgestaltung und Raumentfeuchtung Die Erfindung betrifft ein System zur Raumgestaltung und

Raumentfeuchtung, welches wenigstens ein Raumgestaltungsele ¬ ment aufweist, wobei das wenigstens eine Raumgestaltungsele ¬ ment, unter Ausbildung eines Zwischenraumes zwischen dem we ¬ nigstens einen Raumgestaltungselement und einer Ecke oder ei- ner Kante eines Raumes mit Decke, in der Ecke oder der Kante angebracht wird, um bei einem Betrachter einen, verglichen mit der tatsächlichen Form des Raumes, anderen optischen Eindruck der Form des Raumes hervorzurufen. Unter einem Raum beziehungsweise einem Zimmer wird dabei ein begehbarer Raum verstanden, der einen von Wänden, Boden und Decke umschlossenen Teil einer Wohnung oder eines Gebäudes, insbesondere eines Wohngebäudes bildet, eine gewisse Größe be ¬ ziehungsweise Grundfläche aufweist und üblicherweise über Fenster verfügt.

Dabei wird der Raum nach oben für gewöhnlich durch eine Raumdecke abgeschlossen, welche üblicherweise horizontal verläuft und senkrecht an die Wände anschließt, das heißt flach auf diesen aufliegt.

Weiter sind auch aufstrebende Deckenkonstruktionen bekannt, sogenannte Gewölbe. Unter Gewölbe beziehungsweise einer Gewöl ¬ bedecke wird eine nach oben hin gewölbte Gebäude- beziehungs- weise Raumdecke verstanden, die im Gegensatz zur Raumdecke nicht flach auf den Wänden aufliegt. Dabei werden in einem durch eine Raumdecke abgeschlossenen Raum vorhandene, freie Ecken selten gestalterisch genutzt und derartige Räume wirken oft kahl und leer, da ihr Aussehen in der Regel nur von zwei Wandflächen und einer Decken- oder Bodenflächen bestimmt ist. Hingegen vermitteln durch eine Gewölbedecke abgeschlossene Räume für gewöhnlich ein angenehmes, Geborgenheit vermittelndes Raumgefühl.

Aus der Druckschrift DE 20 2014 105 900 ist ein Raumgestal ¬ tungselement zum Anbringen in einer Ecke eines Raumes mit De ¬ cke bekannt, wobei das Raumgestaltungselement sphärisch ge ¬ wölbt ist und eine im Wesentlichen dreieckige Form mit ge ¬ krümmten Kanten aufweist und wobei das Raumgestaltungselement derart dimensioniert ist, dass wenn es in einer ersten Ecke eines Raumes angebracht wird, in Kombination mit einem weite ¬ ren in einer zweiten Ecke des Raumes angebrachten im Wesentlichen baugleichen Raumgestaltungselement den Raum gewölbt er ¬ scheinen lässt, wobei die erste Ecke und die zweite Ecke an eine gemeinsame Wand des Raumes und an die Decke angrenzen.

Durch die Ausgestaltung des Raumgestaltungselements wird da ¬ bei, beim Anbringen eines derartigen Raumgestaltungselements in einer Ecke eines Raumes mit Decke ein Zwischenraum zwischen dem Raumgestaltungselement sowie der Ecke des Raumes ausgebil ¬ det, in welchem sich, beispielsweise aufgrund von Temperaturunterschieden, Feuchtigkeit ansammeln kann, was wiederum zu weiteren Problemen, beispielsweise zur Bildung von Schimmelablagerungen in der Ecke und somit zu einem erhöhten Gesundheitsrisiko für die Nutzer des Raumes führen kann.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein System zur Raumgestaltung und Raumentfeuchtung anzugeben, welches derart ausgebildet ist, um bei einem Betrachter einen, verglichen mit der tatsächlichen Form des Raumes, anderen optischen Eindruck der Form des Raumes hervorzurufen und gleichzeitig einer Ansammlung von Feuchtigkeit vorzubeugen. Gelöst wird diese Aufgabe durch den Gegenstand des unabhängi ¬ gen Anspruchs. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

Gemäß einer Aus führungs form der Erfindung wird diese Aufgabe gelöst durch ein System zur Raumgestaltung und Raumentfeuchtung, welches wenigstens ein Raumgestaltungselement aufweist, wobei das wenigstens eine Raumgestaltungselement, unter Aus ¬ bildung eines Zwischenraumes zwischen dem wenigstens einen Raumgestaltungselement und einer Ecke oder einer Kante eines Raumes mit Decke, in der Ecke oder der Kante angebracht wird, um bei einem Betrachter einen, verglichen mit der tatsächlichen Form des Raumes, anderen optischen Eindruck der Form des Raumes hervorzurufen, und wobei das System weiter einen in dem Zwischenraum ausgebildeten Luftentfeuchter aufweist.

Ein derartiges System hat den Vorteil, dass dieses derart aus ¬ gebildet ist, um bei einem Betrachter einen, verglichen mit der tatsächlichen Form des Raumes, anderen optischen Eindruck der Form des Raumes hervorzurufen und gleichzeitig einer An- Sammlung von Feuchtigkeit vorzubeugen. So kann einerseits mittels des Raumgestaltungselements ein angenehmes und Geborgen ¬ heit vermittelndes Raumgefühl erzeugt werden, beispielsweise der Eindruck vermittelt werden, als ob ein Raum, der nach oben durch eine gewöhnliche Raumdecke abgeschlossen ist, durch eine Gewölbedecke abgeschlossen wäre. Andererseits kann mittels des Luftentfeuchters der Ansammlung von Feuchtigkeit innerhalb des Zwischenraumes zwischen dem Raumgestaltungselement und der Ecke oder Kante des Raumes vorgebeugt werden und somit auch die Bildung von Schimmelablagerung in der Ecke beziehungsweise Kante des Raumes verhindert werden.

Gemäß einer Aus führungs form kann der Luftentfeuchter dabei ein in dem Zwischenraum angeordnetes Absorptionselement aufweisen. Ein derartiges System ist einfach und ohne großen Aufwand rea ¬ lisierbar, ohne dass kostspielige Modifikationen vonnöten wären, wobei das feuchtigkeitsaufnehmende Absorptionselement beispielsweise aus einem hydrophilen Material besteht. Auch kann das Absorptionselement ein pulverförmig oder granulatför- mig ausgebildetes Absorptionsmittel aufweisen. Die Form des Absorptionselements ist dabei bevorzugt an die Form des Zwi ¬ schenraumes und/oder des Raumgestaltungselements angepasst.

Dabei kann das Absorptionselement in einem Drahtgeflecht oder einem Kunststoffgeflecht angeordnet sein, wodurch dieses ei- nerseits sicher gehalten und gleichzeitig eine plastische Ver- form- oder Modellierbarkeit des Absorptionselements gewähr- leistet werden kann. Die Maschengröße des Drahtgeflechts oder Kunststoffgeflechts kann dabei, je nach Material des verwende- ten Absorptionselements, variieren .

Hierbei kann das Absorptionselement in den Zwischenraum einge ¬ legt oder lösbar mit dem wenigstens einen Raumgestaltungsele ¬ ment verbunden sein, so dass dieses einfach gewartet bezie ¬ hungsweise ausgetauscht werden kann und bestehende Systeme einfach und ohne großen Aufwand mit einem derartigen Absorptionselement nachgerüstet werden können, ohne dass aufwendige und kostspielige Umbauten vonnöten wären.

Gemäß einer weiteren Aus führungs form kann das System eine Vielzahl von Raumgestaltungselementen aufweisen, welche derart miteinander verbunden sind, dass durch die zwischen den ein- zelnen Raumgestaltungselementen der Vielzahl von Raumgestaltungselementen und Ecken oder Kanten des Raumes ausgebildeten Zwischenräume ein in sich geschlossener Luftkanal gebildet wird, wobei das System weiter einen in eine Außenwand des Rau- mes eingebauten Abluftkanal aufweist, über den Abluft aus dem geschlossenen Luftkanal abführbar ist, sowie einen Luftzirku- lator, welcher innerhalb des Abluftkanals so positioniert ist, dass Abluft aus dem geschlossenen Luftkanal in den Abluftkanal gezogen werden kann. Durch den Luftzirkulator, beispielsweise einen Ventilator, kann dabei feuchte Luft aus dem geschlosse ¬ nen Luftkanal, das heißt den entsprechenden Ecken und Kanten des Raumes gezogen und in die Außenumgebung des Raumes gelei ¬ tet werden. Dies hat den Vorteil, dass die entsprechenden Ecken des Raumes, in welchen es am häufigsten zu Ansammlungen von Feuchtigkeit kommt, stets trocken gehalten werden können und somit der Bildung von Schimmelablagerungen vorgebeugt werden kann. Dass ein in sich geschlossener Luftkanal gebildet wird bedeutet dabei, dass ein durchgehender, ununterbrochener Luftkanal gebildet wird.

Dabei kann das System weiterhin einen in eine Außenwand des Raumes eingebauten Frischluftkanal aufweisen, über welchen dem geschlossenen Luftkanal Frischluft aus einer Außenumgebung des Raumes zuführbar ist, so dass als Ausgleich für die abgesaugte Luft Frischluft in den geschlossenen Luftkanal nachgeführt werden kann. Der Frischluftkanal kann dabei in dieselbe Außen ¬ wand des Raumes wie der Abluftkanal eingebaut sein. Ferner kann der Frischluftkanal aber auch in eine andere Außenwand des Raumes als der Abluftkanal eingebaut sein.

Zudem kann das System weiterhin einen Lufttauscher, über welchen der Abluftkanal mit dem Frischluftkanal gekoppelt ist, aufweisen. Bei dem Lufttauscher kann es sich hierbei insbeson- dere um einen Wärmetauscher handeln, um einen Wärmeaustausch zwischen der Frischluft sowie der Abluft zu ermöglichen, bei ¬ spielsweise die angesaugte Frischluft durch die Wärme der ab ¬ gesaugten Luft zu erwärmen, wodurch weiter auf einfache und effiziente Art und Weise für ein angenehmes Raumklima gesorgt werden kann.

Zudem kann das System wenigstens eine Lüftungsklappe aufwei ¬ sen, mittels welcher der Abluftkanal und/oder der Frischluft ¬ kanal verschließbar sind. Hierdurch kann sichergestellt werden, dass die gewünschte Verbindung zwischen Außenumgebung und Innenumgebung des Raumes und die hieraus resultierende Luft ¬ zirkulation nur dann erfolgt, wenn dies auch wirklich erforderlich ist.

Auch kann das System weiterhin ein Mittel zum Steuern des Luftzirkulators sowie einen mit dem Mittel zum Steuern des Luftzirkulators gekoppelten ersten Luftfeuchtigkeitssensor zum Messen der Luftfeuchtigkeit innerhalb des geschlossenen Luft ¬ kanals aufweisen, wobei das Mittel zum Steuern des Luftzirku- lators ausgebildet ist, den Luftzirkulator einzuschalten, falls die Luftfeuchtigkeit innerhalb des geschlossenen Luftka ¬ nals höher ist als ein erster Schwellwert für die Luftfeuchtigkeit. Hierdurch kann sichergestellt werden, dass der Luft- zirkulator erst ab einem gewissen Luftfeuchtigkeitsgrad einge ¬ schaltet wird, insbesondere erst dann, wenn dies auch erfor ¬ derlich ist, um der Ansammlung von Feuchtigkeit und beispiels ¬ weise der Bildung von Schimmelablagerungen vorzubeugen, wobei einerseits das System effektiver gestaltet werden und andererseits zum Betreiben des Luftzirkulators erforderliche Energie eingespart werden kann. Gemäß einer weiteren Aus führungs form kann die Vielzahl von Raumgestaltungselementen eine mikroperforierte Oberfläche auf ¬ weisen, wodurch weiter auch ein Luftaustausch, das heißt eine Luftabsaugung und/oder eine Frischluftzufuhr, mit der Innenumgebung des Raumes realisiert werden kann. So sammelt sich Feuchtigkeit nicht nur in den Ecken eines Raumes, sondern kann auch auf eine hohe Luftfeuchtigkeit in der Innenumgebung des Raumes, welche beispielsweise auf menschlichem Atem, das

Schwitzen von Menschen, oder Essens- beziehungsweise Kochdämpfen basiert, zurückzuführen sein. Hierdurch kann ein System realisiert werden, mit welchem jederzeit eine übermäßige An ¬ sammlung von Feuchtigkeit innerhalb des Raumes und die hieraus resultierende Gefahr von Schimmelbildung vermieden werden kann, und gleichzeitig ein gutes Raumklima sichergestellt wer ¬ den kann. Dabei können die einzelnen Raumgestaltungselemente eine derartige Form aufweisen, dass der geschlossene Luftkanal eine gewisse Konizität, beispielsweise Kegelförmigkeit auf ¬ weist, wobei durch eine geeignete Aufeinanderabstimmung der Konizität des geschlossenen Luftkanals sowie der Permeabilität der Vielzahl von Raumgestaltungselementen eine gleichmäßige Entfeuchtung des Raumes realisiert werden kann.

Gemäß einer anderen Aus führungs form kann das System weiterhin wenigstens einen zweiten Luftfeuchtigkeitssensor zum Messen der Luftfeuchtigkeit in der Innenumgebung des Raumes aufwei ¬ sen, wobei die Vielzahl von Raumgestaltungselementen wenigstens ein Ventil mit einer Ventilklappe zum abschließbaren Verbinden des geschlossenen Luftkanals mit der Innenumgebung des Raumes aufweist, wobei das wenigstens eine Ventil derart aus ¬ gebildet ist, die Ventilklappe zu öffnen, falls die Luftfeuch ¬ tigkeit in der Innenumgebung des Raumes höher ist als ein zweiter Schwellwert für die Luftfeuchtigkeit, um den Luftaus ¬ tausch zwischen der Innenumgebung des Raumes und dem geschlos- senen Luftkanal beziehungsweise der Außenumgebung des Raumes zu gewährleisten.

Zudem kann das System wenigstens ein innerhalb des geschlosse ¬ nen Luftkanals, an den Abluftkanal angrenzend angeordnetes Verwirbelungsblech aufweisen, welches das Verwirbeln der abgesaugten Luft und somit eine kontrollierte Wirbelbildung und Verteilung beziehungsweise Vermischung der durch den Abluftkanal hindurchströmenden Luft sicherstellt.

In dem Zwischenraum zwischen dem wenigstens einen Raumgestaltungselement und der Ecke beziehungsweise Kante des Raumes können zudem auch, insbesondere in regelmäßigen Abständen, Gitter eingebaut werden, welche als Schutz vor Schmutzablage ¬ rungen oder als Schutz vor Kleintieren und/oder Ungeziefer dienen .

Ferner kann das Raumgestaltungselement sphärisch gewölbt sein und eine im Wesentlichen dreieckige Form mit gekrümmten Kanten aufweisen, wobei das Raumgestaltungselement derart dimensio ¬ niert ist, dass wenn es in einer ersten Ecke des Raumes ange ¬ bracht wird, in Kombination mit einem weiteren in einer zweiten Ecke des Raumes angebrachten im Wesentlichen baugleichen Raumgestaltungselement den Raum gewölbt erscheinen lässt. Da ¬ bei grenzen die erste Ecke und die zweite Ecke an eine gemein ¬ same Wand des Raumes und an der Decke an. Grundgedanke ist da ¬ bei, ein Raumgestaltungselement anzugeben, dass wenn es in ei ¬ ner ersten Ecke eines Raumes, welcher nach oben durch eine Decke abgeschlossen ist, angebracht wird in Kombination mit ei ¬ nem weiteren, in einer zweiten Ecke des Raumes angebrachten im wesentlichen baugleichen Raumgestaltungselement den Raum gewölbt erscheinen lässt. Dabei soll unter dem Begriff Decke eine für gewöhnlich in Wohnungen oder Gebäuden eingebaute Raumdecke verstanden werden. Unter im Wesentlichen dreieckiger Form wird weiter verstanden, dass das Raumgestaltungselement drei Ecken und somit die Form eines Dreiecks aufweisen kann, oder dass das Raumgestaltungs ¬ element drei Ecken aufweisen kann, von denen wenigstens eine an ihrem Rand abgeschnitten ist, beispielsweise um das Raumge ¬ staltungselement mit weiteren Elementen, insbesondere entspre ¬ chenden Verbindungselementen, verbinden zu können, und somit die Form eines Dreiecks mit abgeschnittenen Ecken aufweist. Dabei wird unter im Wesentlichen baugleich weiter verstanden, dass das zweite Raumgestaltungselement dieselbe Form wie das erste Raumgestaltungselement aufweisen kann, das heißt bau ¬ gleich zu diesem ist und diese somit identisch sind, oder auch dass das zweite Raumgestaltungselement und das zweite Raumge ¬ staltungselement zueinander spiegelverkehrt angeordnet sein können, das heißt das das zweite Raumgestaltungselement quasi die inverse Form des ersten Raumgestaltungselements aufweist, um beispielsweise weitere Elemente zwischen dem ersten und dem zweiten Raumgestaltungselement anordnen zu können. Ferner ist es auch denkbar, dass das erste sowie das zweite Raumgestal ¬ tungselement eine unterschiedliche Anzahl an abgeschnittenen Ecken aufweisen. Zudem sind die Kanten des Raumgestaltungsele ¬ ments nach innen, in Richtung eines Mittelpunktes des Raumge ¬ staltungselements gekrümmt, um die entsprechende Wirkung zu gewährleisten, das heißt den Raum gewölbt erscheinen zu lassen .

Das Raumgestaltungselement kann somit drei Ecken aufweisen, wobei eine erste Ecke des Raumgestaltungselements in einer Kante zwischen einer ersten Wand des Raumes und einer an die erste Wand angrenzenden zweiten Wand des Raumes angebracht werden kann, wobei eine zweite Ecke des Raumgestaltungsele- ments in einer Kante zwischen der ersten Wand und der Decke angebracht und eine dritte Ecke des Raumgestaltungselements in einer Kante zwischen der zweiten Wand und der Decke angebracht werden kann, wobei das Raumgestaltungselement in Richtung der Kante zwischen der ersten und der zweiten Wand gewölbt ist und wobei die gekrümmten Kanten des Raumgestaltungselements derart dimensioniert sind, dass sich das Raumgestaltungselement in drei Dimensionen dem Raum anpasst.

Dabei können die gekrümmten Kanten jeweils eine Länge aufwei ¬ sen, welche größer gleich 35 cm und kleiner gleich 145 cm ist. Zudem können die gekrümmten Kanten jeweils eine Länge aufweisen, welche größer gleich 35 cm und kleiner gleich 125 cm ist. Auch können die gekrümmten Kanten jeweils eine Länge aufwei ¬ sen, welche größer gleich 35 cm und kleiner gleich 105 cm ist. Weiter können die gekrümmten Kanten jeweils eine Länge aufweisen, welche größer gleich 35 cm und kleiner gleich 90 cm ist. Ferner können die gekrümmten Kanten jeweils eine Länge aufweisen, welche größer gleich 35 cm und kleiner gleich 70 cm ist. Dabei kann die genaue Auswahl der Längen der gekrümmten Kanten beispielsweise entsprechend länderspezifischen Standardgrößen für Räume in Wohnungen bzw. Gebäuden erfolgen. Auch können die gekrümmten Kanten dabei jeweils die gleiche Länge oder auch jeweils unterschiedliche Längen aufweisen.

Dabei kann das Raumgestaltungselement aus einem Kunststoff ge ¬ fertigt sein. Weiter kann das Raumgestaltungselement aber auch aus Gips gefertigt sein.

Zudem können Raumgestaltungssysteme realisiert werden, welche wenigstens ein erstes und ein zweites oben beschriebenes Raum ¬ gestaltungselement aufweisen, wobei das erste Raumgestaltungs ¬ element in einer ersten Ecke eines Raumes mit einer Decke an- geordnet und das zweite Raumgestaltungselement in einer zwei ¬ ten Ecke des Raumes angeordnet ist, wobei die erste Ecke und die zweite Ecke an eine gemeinsame Wand und an die Decke an ¬ grenzen .

Ein derartiges Raumgestaltungssystem kann dabei weiter wenigstens ein erstes Verbindungselement aufweisen, welches auf ei ¬ ner Seite an eine abgeschnittene erste Ecke des ersten Raumge ¬ staltungselements und auf einer gegenüberliegenden Seite an eine abgeschnittene erste Ecke des zweiten Raumgestaltungsele ¬ ments passgenau anschließt und entlang einer Kante zwischen der gemeinsamen Wand und der Decke des Raumes angeordnet ist.

Zudem kann das Raumgestaltungssystem weiter wenigstens ein zweites und ein drittes Verbindungselement aufweisen, wobei das zweite Verbindungselement auf einer Seite an eine zweite abgeschnittene Ecke des ersten Raumgestaltungselements passge ¬ nau anschließt, wobei das erste Raumgestaltungselement in ei ¬ ner Ecke zwischen der gemeinsamen Wand und einer an die gemeinsame Wand angrenzenden ersten Wand des Raumes angeordnet und das zweite Verbindungselement entlang einer Kante zwischen der gemeinsamen Wand und der ersten Wand angeordnet ist. Das dritte Verbindungselement kann dabei auf einer Seite an eine abgeschnittene zweite Ecke des zweiten Raumgestaltungselements passgenau anschließen, wobei das zweite Raumgestaltungselement in einer Ecke zwischen der gemeinsamen Wand und einer an die gemeinsame Wand anschließenden, der ersten Wand gegenüberlie ¬ genden zweiten Wand des Raumes angeordnet ist und das dritte Verbindungselement entlang einer Kante zwischen der gemeinsa ¬ men Wand und der zweiten Wand liegt. Dabei sind das zweite und das dritte Verbindungselement bevorzugt derart dimensioniert, dass sich diese ausgehend von dem ersten Raumgestaltungsele- ment beziehungsweise dem zweiten Raumgestaltungselement je ¬ weils bis an den Boden des Raumes erstrecken.

Dabei können das erste Verbindungselement, das zweite Verbin ¬ dungselement und/oder das dritte Verbindungselement jeweils konische Hohlkörper sein, so dass diese bei einem Betrachter den Eindruck von an den Wänden des Raumes angeordneten Kegeln und somit von entsprechenden Säulen, insbesondere Gewölbebögen hervorrufen können.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass mit der vorliegenden Erfindung ein System zur Raumgestaltung und Raumentfeuchtung angegeben wird, welches derart ausgebildet ist, um bei einem Betrachter einen, verglichen mit der tatsächlichen Form des Raumes, anderen optischen Eindruck der Form des Raumes hervorzurufen und gleichzeitig einer Ansammlung von Feuchtigkeit vorzubeugen .

Das Vorbeugen vor Ansammlungen von Feuchtigkeit kann dabei auf einfache Art und Weise durch ein in einem Zwischenraum zwischen dem wenigstens einen Raumgestaltungselement und einer Ecke oder Kante des Raumes angeordnetes Absorptionselement re ¬ alisiert werden.

Weiter kann aber auch eine Vielzahl von Raumgestaltungselementen vorgesehen sein, welche derart miteinander verbunden sind, dass durch die zwischen den einzelnen Raumgestaltungselementen der Vielzahl von Raumgestaltungselementen und Ecken oder Kanten des Raumes ausgebildeten Zwischenräume ein geschlossener Luftkanal gebildet wird, und das System weiter einen in eine Außenwand des Raumes eingebauten Abluftkanal, über den Abluft aus dem geschlossenen Luftkanal abführbar ist, aufweisen, wodurch sämtliche Ecken des Raumes, in welchen es am häufigs- ten zu Ansammlungen von Feuchtigkeit kommt, stets trocken ge ¬ halten werden können und somit der Bildung von Schimmelablagerungen in diesen Ecken vorgebeugt werden kann. Dabei kann die Vielzahl von Raumgestaltungselementen weiter eine mikroperforierte Oberfläche oder die Vielzahl von Raumge ¬ staltungselementen wenigstens ein Ventil mit einer Ventilklap ¬ pe zum abschließbaren Verbinden des geschlossenen Luftkanals mit der Innenumgebung des Raumes aufweisen, wodurch nicht nur Feuchtigkeit, welche sich in den Ecken eines Raumes sammelt, sondern auch Feuchtigkeitsansammlungen, welche auch auf eine hohe Luftfeuchtigkeit in der Innenumgebung des Raumes, welche beispielsweise auf menschlichen Atem, das Schwitzen von Menschen, oder Essens- beziehungsweise Kochdämpfen basiert, zu- rückzuführen sind, vorgebeugt werden kann.

Die Erfindung wird nun anhand der beigefügten Figuren näher erläutert . Figur 1 zeigt eine schematische Ansicht eines Systems zur

Raumgestaltung und Raumentfeuchtung gemäß einer ersten Aus führungs form der Erfindung;

Figur 2 zeigt eine schematische Ansicht eines Systems zur

Raumgestaltung und Raumentfeuchtung gemäß einer zweiten Aus führungs form der Erfindung;

Figur 3 zeigt eine perspektivische Ansicht des in einen Raum eingebauten Systems zur Raumgestaltung und Raument- feuchtung gemäß der zweiten Ausführungsform; Figur 4 zeigt eine schematische Ansicht eines Systems zur

Raumgestaltung und Raumentfeuchtung gemäß einer dritten Aus führungs form der Erfindung.

Figur 1 zeigt eine schematische Ansicht eines Systems 1 zur Raumgestaltung und Raumentfeuchtung gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung.

Wie Figur 1 zeigt, weist das System 1 wenigstens ein Raumge ¬ staltungselement 2 auf, wobei das wenigstens eine Raumgestal ¬ tungselement 2, unter Ausbildung eines Zwischenraumes 3 zwi ¬ schen dem wenigstens einen Raumgestaltungselement 2 und einer Ecke 4 eines Raumes mit Decke, in der Ecke 4 angebracht wird, um bei einem Betrachter einen, verglichen mit der tatsächlichen Form des Raumes, anderen optischen Eindruck der Form des Raumes hervorzurufen.

Durch die Ausgestaltung des Raumgestaltungselements 2 wird so ¬ mit, beim Anbringen eines derartigen Raumgestaltungselements 2 in einer Ecke 4 eines Raumes mit Decke ein Zwischenraum 3 zwischen dem Raumgestaltungselement sowie der Ecke 4 des Raumes ausgebildet, in welchem sich, beispielsweise aufgrund von Tem ¬ peraturunterschieden, Feuchtigkeit ansammeln kann, was wiederum zu weiteren Problemen, beispielsweise zur Bildung von Schimmelablagerungen in der Ecke und somit zu einem erhöhten Gesundheitsrisiko für die Nutzer des Raumes führen kann.

Wie Figur 1 zeigt, weist das System dabei einen in dem Zwischenraum 3 ausgebildeten Luftentfeuchter 5 auf.

Ein derartiges System 1 hat den Vorteil, dass dieses derart ausgebildet ist, um bei einem Betrachter einen, verglichen mit einer tatsächlichen Form des Raumes, anderen optischen Ein- druck der Form des Raumes hervorzurufen und gleichzeitig einer Ansammlung von Feuchtigkeit vorzubeugen. So kann einerseits mittels des Raumgestaltungselements 2 ein angenehmes und Ge ¬ borgenheit vermittelndes Raumgefühl erzeugt werden, beispiels ¬ weise der Eindruck vermittelt werden, als ob ein Raum, der nach oben durch eine gewöhnliche Raumdecke abgeschlossen ist, durch eine Gewölbedecke abgeschlossen wäre. Andererseits kann mittels des Luftentfeuchters 5 insbesondere bei schimmelge ¬ fährdeten Räumen der Ansammlung von Feuchtigkeit innerhalb des Zwischenraumes 3 zwischen dem Raumgestaltungselement 2 und der Ecke 4 des Raumes vorgebeugt werden und somit auch die Bildung von Schimmelablagerung in der Ecke 4 des Raumes verhindert werden .

Gemäß der Aus führungs form der Figur 1 weist der Luftentfeuchter 5 dabei ein Absorptionselement 6 auf. Als Materialien für ein derartiges feuchtigkeitsaufnehmendes Absorptionselement 6 kommen beispielsweise hydrophile Materialien in Betracht. Auch kann das Absorptionselement ein pulverförmig oder granulatför- mig ausgebildetes Absorptionsmittel aufweisen. Die Form des Absorptionselements 6 ist gemäß der Aus führungs form der Figur 1 ferner an die Form des Raumgestaltungselements 2 angepasst.

Zu erkennen ist weiter ein Drahtgeflecht 7, in welchem das Absorptionselement 5 angeordnet ist, wobei die Maschengröße des Drahtgeflechts an das Material des Absorptionselements 5 ange ¬ passt ist. Ferner kann das Absorptionselement aber auch in ei ¬ nem Kunststoffgeflecht angeordnet sein.

Wie Figur 1 weiter zeigt, ist das Absorptionselement 6 dabei in den Zwischenraum 3 eingelegt, so dass dieses einfach gewartet beziehungsweise ausgetauscht werden kann und bestehende Systeme einfach und ohne großen Aufwand mit einem derartigen Absorptionselement 6 nachgerüstet werden können, ohne das auf ¬ wendige und kostspielige Umbauten vonnöten wären. Ferner kann das Absorptionselement aber auch lösbar mit dem Raumgestal ¬ tungselement verbunden sein, um die einfachere Wartbarkeit be- ziehungsweise Nachrüstbarkeit zu gewährleisten.

Figur 2 zeigt eine schematische Ansicht eines Systems 10 zur Raumgestaltung und Raumentfeuchtung gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung.

Wie Figur 2 zeigt, weist das System 10 dabei eine Vielzahl von Raumgestaltungselementen 11 auf, welche derart miteinander verbunden sind, dass durch die zwischen den einzelnen Raumgestaltungselementen 11 der Vielzahl von Raumgestaltungselemen- ten 11 und Ecken 12 oder Kanten 13 des Raumes 14 ausgebildeten Zwischenräume 15 ein in sich geschlossener Luftkanal 16 gebil ¬ det wird, wobei das System 10 weiter einen in eine Außenwand 17 des Raumes 14 eingebauten Abluftkanal 18 aufweist, über den Abluft aus dem geschlossenen Luftkanal 16 abführbar ist, sowie einen Luftzirkulator 19, welcher innerhalb des Abluftkanals 18 derart positioniert ist, um Abluft aus dem geschlossenen Luft ¬ kanal 16 in den Abluftkanal 18 zu ziehen. Durch den Luftzirku- lator 19, bei dem es sich gemäß der Aus führungs form der Figur 2 um einen Ventilator 20 handelt, kann dabei feuchte Luft aus dem geschlossenen Luftkanal 16, das heißt den entsprechenden Ecken 12 und Kanten 13 des Raumes gezogen und in die Außenumgebung 21 geleitet werden. Dies hat den Vorteil, dass sämtli ¬ che Ecken 12 des Raumes 14, in welchen es am häufigsten zu Ansammlungen von Feuchtigkeit kommt, stets trocken gehalten wer- den können und somit der Bildung von Schimmelablagerungen vorgebeugt werden kann. Dass ein in sich geschlossener Luftkanal 16 gebildet wird bedeutet dabei, dass ein durchgehender, unun ¬ terbrochener Luftkanal gebildet wird. Zu erkennen ist weiter eine Lüftungsklappe 22, mittels welcher der Abluftkanal 18 verschließbar ist, wodurch sichergestellt werden kann, dass die gewünschte Verbindung zwischen Außenum- gebung 21 und Innenumgebung 23 des Raumes 14 und die hieraus resultierende LuftZirkulation nur dann erfolgt, wenn dies auch wirklich erforderlich ist.

Gemäß der Aus führungs form der Figur 2 weist die Vielzahl von Raumgestaltungselementen 11 weiter eine mikroperforierte Oberfläche 24 auf. Hierdurch kann weiter auch ein Luftaustausch, das heißt eine Luftabsaugung und/oder eine Frischluftzufuhr, mit der Innenumgebung 23 des Raumes 14 realisiert werden. So sammelt sich Feuchtigkeit nicht nur in den Ecken eines Raumes, sondern kann Feuchtigkeit auch auf eine hohe Luftfeuchtigkeit in der Innenumgebung 23 des Raumes 14, welche beispielsweise auf menschlichen Atem, das Schwitzen von Menschen, oder Essens- beziehungsweise Kochdämpfen basiert, zurückzuführen sein. Gemäß der Aus führungs form der Figur 2 weisen die einzel- nen Raumgestaltungselemente 11 dabei eine derartige Form auf, dass der geschlossene Luftkanal 16 eine gewisse Konizität, das heißt Kegelförmigkeit aufweist, wobei durch geeignete Aufei ¬ nanderabstimmung der Konizität des geschlossenen Luftkanals 16 sowie der Permeabilität der Vielzahl von Raumgestaltungsele- menten 11 eine gleichmäßige Entfeuchtung des Raumes realisiert wird .

Figur 3 zeigt eine perspektivische Ansicht des in einen Raum eingebauten Systems 10 gemäß der zweiten Aus führungs form. Kom- ponenten und Bauteile mit gleicher Funktion oder Konstruktion wie in Figur 2 tragen dabei dieselben Bezugszeichen und werden nicht extra erörtert. Figur 3 zeigt dabei einen Raum 25 mit einer ersten Wand 26, einer zweiten Wand 27, einer dritten Wand 28, einer Deckenfläche 29 und einer Bodenfläche 29. Wie zu erkennen ist, sind dabei eine Vielzahl von Raumgestal ¬ tungselementen 11 entlang der Kanten 13 zwischen der ersten Wand 26, der zweiten Wand 27, der dritten Wand 28, der Deckenfläche 29 und der Bodenfläche 30 derart miteinander verbunden, dass durch die zwischen den einzelnen Raumgestaltungselementen 11 der Vielzahl von Raumgestaltungselementen 11 und Ecken 12 oder Kanten 13 des Raumes 25 ausgebildeten Zwischenräume ein in sich geschlossener Luftkanal 16 gebildet wird.

Zu erkennen ist weiter ein in eine Außenwand des Raumes 25 eingebauter Abluftkanal 18, über den Abluft aus dem geschlos ¬ senen Luftkanal 16 abführbar ist.

Wie Figur 3 zeigt, weist das System 10 weiter ein Mittel 31 zum Steuern des Luftzirkulators 19 sowie einen mit dem Mittel 31 zum Steuern des Luftzirkulators 19 gekoppelten ersten Luftfeuchtigkeitssensor 32 zum Messen der Luftfeuchtigkeit innerhalb des geschlossenen Luftkanals 16 auf, wobei das Mittel 30 zum Steuern des Luftzirkulators 19 ausgebildet ist, den Luft- zirkulator 19 einzuschalten, falls die Luftfeuchtigkeit inner- halb des geschlossenen Luftkanals höher ist als ein erster, beispielsweise durch einen Nutzer wählbarer oder durch einen Hersteller vorgegebener Schwellwert für die Luftfeuchtigkeit.

Weiter zeigt Figur 3 ein innerhalb des geschlossenen Luftka- nals 16, an den Abluftkanal 18 angrenzend angeordnetes Verwir- belungsblech 33. Figur 4 zeigt eine schematische Ansicht eines Systems 40 zur Raumgestaltung und Raumentfeuchtung gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung. Komponenten und Bauteile mit gleicher Funktion oder Konstruktion wie in Figur 2 oder 3 tragen dabei dieselben Bezugszeichen und werden nicht extra erörtert.

Wie Figur 4 zeigt, unterscheidet sich das System 40 gemäß der dargestellten dritten Aus führungs form dabei von der in den Figuren 2 und 3 gezeigten zweiten Aus führungs form dadurch, dass das System 40 weiterhin einen zweiten Luftfeuchtigkeitssensor 41 zum Messen der Luftfeuchtigkeit in der Innenumgebung des Raumes aufweist, wobei die Vielzahl von Raumgestaltungselementen 11 eine Vielzahl von Ventilen 42 aufweist, welche jeweils eine Ventilklappe 43 zum abschließbaren Verbinden des ge- schlossenen Luftkanals 16 mit der Innenumgebung des Raumes aufweisen, wobei jedes der Ventile 42 derart ausgebildet ist, die Ventilklappe 43 zu öffnen, falls die Luftfeuchtigkeit in der Innenumgebung des Raumes höher ist als ein zweiter, beispielsweise durch einen Nutzer wählbarer oder durch einen Her- steller vorgegebener Schwellwert für die Luftfeuchtigkeit, so dass wiederum nicht nur Feuchtigkeit, welche sich in den Ecken eines Raumes sammelt, sondern auch Feuchtigkeitsansammlungen, welche auch auf eine hohe Luftfeuchtigkeit in der Innenumge ¬ bung des Raumes, welche beispielsweise auf menschlichen Atem, das Schwitzen von Menschen, oder Essens- beziehungsweise Kochdämpfen basiert, zurückzuführen sind, vorgebeugt werden kann. Die mit Bezugszeichen 47 versehenen Pfeile symbolisieren dabei die Luftströmung innerhalb des geschlossenen Luftkanals 16. Gemäß der Aus führungs form der Figur 4 weist das dargestellte System zudem einen in eine Außenwand des Raumes eingebauten Frischluftkanal 44 auf, über welchen dem geschlossenen Luftka- nal 16 Frischluft aus einer Außenumgebung des Raumes zuführbar ist .

Zu erkennen ist auch ein Lufttauscher 45, über welchen der Ab- luftkanal 18 mit dem Frischluftkanal 44 verbunden ist, wobei es sich gemäß der Aus führungs form der Figur 4 bei dem Lufttauscher 45 um einen Wärmetauscher 46 handelt.

Somit kann sichergestellt werden, dass nicht nur Feuchtigkeit, welche sich in den Ecken eines Raumes sammelt, sondern auch Feuchtigkeitsansammlungen, welche auch auf eine hohe Luftfeuchtigkeit in der Innenumgebung des Raumes, welche bei ¬ spielsweise auf menschlichen Atem, das Schwitzen von Menschen, oder Essens- beziehungsweise Kochdämpfen basiert, zurückzufüh- ren sind, vorgebeugt wird und gleichzeitig auch für ein ange ¬ nehmes Raumklima gesorgt wird.

Bezugs zeichenliste

1 System

2 Raumgestaltungselement

3 Zwischenraum

4 Ecke

5 Luftentfeuchter

6 Absorptionselement

7 Drahtgeflecht

10 System

11 Vielzahl von Raumgestaltungselementen

12 Ecke

13 Kante

14 Raum

15 Zwischenraum

16 geschlossener Luftkanal

17 Außenwand

18 Abluftkanal

19 Luftzirkulator

20 Ventilator

21 Außenumgebung

22 Lüftungsklappe

23 Innenumgebung

24 mikroperforierte Oberfläche

25 Raum

26 erste Wand

27 zweite Wand

28 dritte Wand

29 Deckenfläche

30 Bodenfläche

31 Mittel

32 erster Luftfeuchtigkeitssensor

33 Verwirbelungsblech System

zweiter Luftfeuchtigkeitssensor Ventil

Ventilklappe

Frischluftkanal

Lufttauscher

Wärmetauscher

Luftströmung