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Title:
SYSTEM AND METHOD FOR AUTOMATICALLY SETTING VEHICLE FUNCTIONS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/162129
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a system and to a method for automatically setting vehicle functions of a vehicle, whilst taking account of external influencing factors. The system comprises at least one back-end server which is configured to receive vehicle data of the vehicle and, while taking account of at least part of the vehicle data, to determine data with regard to external influencing factors. Furthermore, the back-end server is configured to determine optimal settings of the vehicle functions of the vehicle, whilst taking account of the vehicle data and the data, with regard to the external influencing factors, and to transmit the optimum settings of the vehicle functions to the vehicle. The vehicle is configured to control the vehicle functions in such a way that the optimum vehicle functions determined by the back-end server are adopted.

Inventors:
WILMS, Daniel (Luzernenweg 3, München, 80689, DE)
BEKAN, Adnan (Pertisaustr. 20, München, 81671, DE)
Application Number:
EP2019/053316
Publication Date:
August 29, 2019
Filing Date:
February 11, 2019
Export Citation:
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Assignee:
BAYERISCHE MOTOREN WERKE AKTIENGESELLSCHAFT (Petuelring 130, München, 80809, DE)
International Classes:
B60W20/12; B60W30/182; G01C21/34; G01C21/36
Domestic Patent References:
WO2016202360A12016-12-22
Foreign References:
EP2689982A12014-01-29
DE102013223331A12015-05-21
GB2547714A2017-08-30
Other References:
None
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Claims:
Patentansprüche

1. System (100) zur automatischen Einstellung von Fahrzeugfunktionen eines Fahrzeugs (1 10) unter Berücksichtigung externer Einflussfaktoren, umfassend:

zumindest einen Backend-Server (120) der eingerichtet ist:

Fahrzeugdaten des Fahrzeugs (110) zu empfangen;

unter Berücksichtigung zumindest eines Teils der Fahrzeugdaten Daten mit Bezug auf die externen Einflussfaktoren zu ermitteln;

optimale Einstellungen von Fahrzeugfunktionen des Fahrzeugs (1 10) unter Berücksichtigung der Fahrzeugdaten und der Daten mit Bezug auf die externen Einflussfaktoren zu ermitteln; und

die optimalen Einstellungen der Fahrzeugfunktionen an das Fahrzeug (1 10) zu übermitteln;

wobei das Fahrzeug (1 10) eingerichtet ist, die Fahrzeugfunktionen derart zu steuern, dass die ermittelten optimalen Fahrzeugfunktionen übernommen werden.

2. System (100) gemäß Anspruch 1 , wobei die externen Einflussfaktoren umfassen:

zeitaktuelle Luftqualitätswerte;

zeitaktuelle Fahreinschränkungen in Umweltzonen für emittierende und/oder stark emittierende Fahrzeuge; und/oder

lokale Verkehrsvorgaben und/oder Verkehrsverordnungen, die auf der

Fahrstrecke gelten.

3. System (100) gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei die Fahrzeugdaten umfassen:

aktuelle Emissions-Zustandsdaten des Fahrzeugs (1 10); und/oder

zumindest ein geplantes Fahrziel des Fahrzeugs (1 10), wobei das geplante Fahrziel des Fahrzeugs (1 10) eine späteste Ankunftszeit des Fahrzeugs (1 10) am geplanten Fahrziel umfassen kann.

4. System (100) gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die

Fahrzeugfunktionen umfassen:

eine maximale Höchstgeschwindigkeit, die erforderlich ist, um

- zeitaktuelle Fahreinschränkungen in Umweltzonen zu umgehen; und/oder

- lokale Verkehrsvorgaben und/oder Verkehrsverordnungen einzuhalten; und/oder eine modifizierte Fahrroute, die erforderlich ist, um zeitaktuellen Fahreinschränkungen in Umweltzonen und/oder lokale Verkehrsvorgaben und/oder Verkehrsverordnungen zu umgehen; und/oder

Fahrmodi, die einen Einfluss auf die Fahrzeugemissionen des Fahrzeugs (1 10) haben.

5. System (100) gemäß einem der vorangehenden Ansprüche,

wobei das Fahrzeug (1 10) ein Hybridfahrzeug ist; und

wobei die Fahrzeugfunktionen Betriebsmodi des Fahrzeugs (1 10) umfassen.

6. Verfahren (200) zur automatischen Einstellung von Fahrzeugfunktionen eines Fahrzeugs (1 10) unter Berücksichtigung externer Einflussfaktoren, umfassend:

Empfangen (210), an einem Backend-Server (120), von Fahrzeugdaten des Fahrzeugs

(1 10);

Ermitteln (220), am Backend-Server (120), von Daten mit Bezug auf die externen Einflussfaktoren unter Berücksichtigung zumindest eines Teils der Fahrzeugdaten;

Ermitteln (230), durch den Backend-Server (120), optimaler Einstellungen von

Fahrzeugfunktionen des Fahrzeugs (1 10) unter Berücksichtigung der Fahrzeugdaten und der Daten mit Bezug auf die externen Einflussfaktoren; und

Steuern (240), der Fahrzeugfunktionen des Fahrzeugs (110) derart, dass die ermittelten optimalen Fahrzeugfunktionen übernommen werden.

7 Verfahren (200) gemäß Anspruch 6, wobei die externen Einflussfaktoren umfassen:

zeitaktuelle Luftqualitätswerte;

zeitaktuelle Fahreinschränkungen in Umweltzonen für emittierende und/oder stark emittierende Fahrzeuge; und/oder

lokale Verkehrsvorgaben und/oder Verkehrsverordnungen, die auf der

Fahrstrecke gelten.

8. Verfahren (200) gemäß Anspruch 6 oder 7, wobei die Fahrzeugdaten umfassen:

aktuelle Emissions-Zustandsdaten des Fahrzeugs (1 10); und/oder

zumindest ein geplantes Fahrziel des Fahrzeugs (110), wobei das geplante Fahrziel des Fahrzeugs (1 10) eine späteste Ankunftszeit des Fahrzeugs (1 10) am geplanten Fahrziel umfassen kann.

9. Verfahren (200) gemäß einem der Ansprüche 6 bis 8, wobei die Fahrzeugfunktionen umfassen:

eine maximale Höchstgeschwindigkeit, die erforderlich ist, um

- zeitaktuelle Fahreinschränkungen in Umweltzonen zu umgehen; und/oder - lokale Verkehrsvorgaben und/oder Verkehrsverordnungen einzuhalten; und/oder eine modifizierte Fahrroute, die erforderlich ist, um zeitaktuellen Fahreinschränkungen in Umweltzonen und/oder lokale Verkehrsvorgaben und/oder Verkehrsverordnungen zu umgehen; und/oder

Fahrmodi, die einen Einfluss auf die Fahrzeugemissionen des Fahrzeugs (1 10) haben.

10. Verfahren (200) gemäß einem der Ansprüche 6 bis 9,

wobei das Fahrzeug (1 10) ein Hybridfahrzeug ist; und

wobei die Fahrzeugfunktionen Betriebsmodi des Fahrzeugs (1 10) umfassen.

Description:
System und Verfahren zum automatischen Einstellung von Fahrzeugfunktionen

Die vorliegende Erfindung betrifft ein System und ein Verfahren zur automatischen Einstellung von Fahrzeugfunktionen unter Berücksichtigung externer Einflussfaktoren.

Immer mehr Ballungszentren sehen sich mit der Problematik verkehrsbedingter Luftbelastungen konfrontiert. Daher kommt es immer häufiger dazu, dass so genannte Umweltzonen eingeführt werden. In den Umweltzonen wird das Befahren durch emittierende und/oder stark emittierende Fahrzeuge aufgrund von akuten verkehrsbedingten Luftbelastungen eingeschränkt oder verboten. Eine verkehrsbedingte Luftbelastung liegt vor, wenn zuvor definierte

Luftqualitätsgrenzwerde nicht eingehalten bzw. überschritten werden. Informiert sich ein Fahrer nicht rechtzeitig über zum Teil hochdynamische Verkehrseinschränkungen und/oder

Verkehrsverbote durch emittierende Fahrzeuge, kann es im schlechtesten Fall dazu kommen, dass der Nutzer bzw. Fahrer des betroffenen Fahrzeugs die Umweltzone nicht be- bzw.

durchfahren kann. Dies kann dazu führen, dass er ein bestimmtes Fahrziel nicht bzw. nur mit erheblicher zeitlicher Verzögerung - z.B. durch Umfahrung der Umweltzone erreichen kann, obschon das Fahrzeug unter Verwendung bestimmter Fahrzeugfunktionen dynamische

Erfordernisse von Ballungszentren mit Bezug auf Emissionswerte einhalten könnte.

Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die vorstehend genannten Nachteile zu vermeiden und eine Lösung aufzuzeigen, die es ermöglicht, Fahrzeugfunktionen automatisch mit Bezug auf externe Einflussfaktoren einzustellen.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

Die vorstehend genannte Aufgabe wird durch ein System zur automatischen Einstellung von Fahrzeugfunktionen eines Fahrzeugs unter Berücksichtigung externer Einflussfaktoren gelöst, umfassend:

zumindest einen Backend-Server der eingerichtet ist:

Fahrzeugdaten des Fahrzeugs zu empfangen;

unter Berücksichtigung zumindest eines Teils der Fahrzeugdaten Daten mit Bezug auf die externen Einflussfaktoren zu ermitteln; optimale Einstellungen von Fahrzeugfunktionen des Fahrzeugs unter Berücksichtigung der Fahrzeugdaten und der Daten mit Bezug auf die externen

Einflussfaktoren zu ermitteln; und

die optimalen Einstellungen der Fahrzeugfunktionen an das Fahrzeug zu übermitteln;

wobei das Fahrzeug eingerichtet ist, die Fahrzeugfunktionen derart zu steuern, dass die ermittelten optimalen Fahrzeugfunktionen übernommen werden.

Der Begriff Fahrzeug umfasst PKW, LKW, Busse, Wohnmobile, Krafträder, etc., die der

Beförderung von Personen, Gütern, etc. dienen. Insbesondere umfasst der Begriff

Kraftfahrzeuge zur Personenbeförderung.

Das Fahrzeug kann ein Kommunikationsmodul umfassen. Das Kommunikationsmodul ist in der Lage, eine Kommunikationsverbindung mit anderen Kommunikationsteilnehmern, z.B. anderen Fahrzeugen, dem Backend-Server, mobilen Endgeräten etc., aufzubauen, um Daten zu übertragen. Das Kommunikationsmodul kann ein T eilnehmeridentitätsmodul bzw. ein Subscriber Identity Module bzw. eine SIM-Karte (nicht gezeigt) umfassen, welche(s) dazu dient, eine Kommunikationsverbindung über ein Mobilfunksystem aufzubauen. Das

T eilnehmeridentitätsmodul identifiziert dabei das Kommunikationsmodul eindeutig im

Mobilfunknetz. Bei der Kommunikationsverbindung kann es sich um eine Datenverbindung (z.B. Paketvermittlung) und/oder um eine leitungsgebundene Kommunikationsverbindung (z.B.

Leitungsvermittlung) handeln. Auch eine drahtlose Kommunikationsverbindung über weitere gängige und künftige Technologien, z.B. lokale Netzwerke bzw. Local Area Networks (LANs) wie z.B. Wireless LANs etc. kann über das Kommunikationsmodul mit anderen

Kommunikationsteilnehmern aufgebaut werden.

Insbesondere kann das Fahrzeug über das Kommunikationsmodul eine

Kommunikationsverbindung mit dem Backend-Server aufbauen, um die Fahrzeugdaten an den Backend-Server zu übertragen. Das Fahrzeug kann beispielsweise eingerichtet sein, während des Fährbetriebs Fahrzeugdaten an den Backend-Server zu übertragen.

Beispielsweise kann der Backend-Server eingerichtet sein, für jedes - zuvor entsprechend registrierte - Fahrzeug einen digitalen Zwilling erstellen. Ein digitaler Zwilling bzw. Digital Twin ist eine virtuelle Repräsentation eines physikalischen Objekts. Der digitale Zwilling eines Fahrzeugs im Sinne dieser Anmeldung umfasst insbesondere eine digitale Repräsentation von Fahrzeugdaten im Backend-Server. Insbesondere ist ein Digitaler Zwilling eine dedizierte Umgebung, um Fahrzeugdaten zu hinterlegen, diese abzurufen und/oder Änderungen zu erfassen. Die Fahrzeugdaten umfassen Sensordaten. Das Fahrzeug kann eingerichtet sein, in regelmäßigen Abständen, z.B. alle 0, 1 Sekunden (s), 0,5 Sekunden (s), alle 1 s, alle 1 ,5 s, etc. und/oder zu vordefinierten Ereignissen, z.B. nach jeder Datenerfassung, jeder zweiten Datenerfassung, etc. durch den jeweiligen Sensor die Sensordaten an den Backend-Server übermitteln. Der digitale Zwilling kann ein oder mehrere Datenmodelle für die Verarbeitung der Fahrzeugdaten umfassen.

Der Backend-Server ist eingerichtet, unter Berücksichtigung zumindest eines Teils der

Fahrzeugdaten des Fahrzeugs Daten mit Bezug auf die externen Einflussfaktoren zu ermitteln. Beispielsweise kann der Backend-Server selbst eingerichtet sein, zumindest einen Telematik- Dienst zu erbringen. Der Telematik-Dienst kann die Ermittlung und Bereitstellung von Daten mit Bezug auf die externen Einflussfaktoren umfassen. Im Rahmen dieses Telematik-Dienstes können die Daten mit Bezug auf externe Einflussfaktoren zu vordefinierten Ereignissen von ein oder mehreren Service Providern bzw. Dienstleistungs-Anbietern empfangen und/oder abgerufen werden (polling). Darüber hinaus oder alternativ dazu kann der Backend-Server eingerichtet sein, Daten mit Bezug auf die externen Einflussfaktoren - unter Berücksichtigung zumindest eines Teils der Fahrzeugdaten - von zumindest einem Externen Service Providern zu vordefinierten Ereignissen abzurufen. Ein Service Provider kann ein Internet Service Provider sein, der über das Internet Dienste, Inhalte und/oder technische Leistungen bereitstellt, die für die Nutzung oder den Betrieb von Inhalten und Diensten im Internet erforderlich sind.

Vordefinierte Ereignisse können z.B. umfassen: periodisch, z.B. alle 1 Sekunden, alle 2

Sekunden, jede Minute, alle 5 Minuten etc. Darüber hinaus oder alternativ dazu können vordefinierte Ereignisse umfassen: nach Empfangen von Fahrzeugdaten und/oder bei anderen geeigneten vordefinierten Ereignissen.

Beispielsweise kann der zumindest eine Telematik-Dienst die Bereitstellung von Quasi-Echtzeit- Informationen mit Bezug auf aktuelle Luftqualitätswerte in betroffenen Agglomerationen (z.B. Ballungsräumen und/oder Stadtregionen und/oder Verdichtungsräumen und/oder

Innenstadtgebieten etc.) umfassen. Darüber hinaus oder alternativ dazu kann der zumindest eine Telematik-Dienst die Bereitstellung von hochaktuelle Einschränkungen oder Verboten mit Bezug auf das Befahren der jeweiligen Agglomerationen durch emittierende und/oder stark emittierende Fahrzeuge aufgrund verkehrsbedingter Luftbelastungen und/oder weiterer Gründe umfassen.

Der Backend-Server ist eingerichtet, unter Berücksichtigung der Fahrzeugdaten und der Daten mit Bezug auf die externen Einflussfaktoren optimale Einstellungen von Fahrzeugfunktionen zu ermitteln. Dies kann über eine geeignete Recheneinheit erfolgen. In einem nächsten Schritt kann der Backend-Server eingerichtet sein, die optimalen Einstellungen der Fahrzeugfunktionen an das Fahrzeug zu übermitteln. Im Fahrzeug können die betroffenen Fahrzeugfunktionen derart gesteuert werden, dass die durch den Backend-Server ermittelten optimalen

Fahrzeugfunktionen unter Berücksichtigung der externen Einflussfaktoren automatisch übernommen werden.

Vorteilhafter Weise kann das Fahrzeug Fahrzeugfunktionen automatisch an hochdynamische externe Einflussfaktoren anpassen, ohne dass es eines Eingriffs durch den Fahrer oder Nutzer des Fahrzeugs bedarf.

Vorzugsweise umfassen die externen Einflussfaktoren:

zeitaktuelle Luftqualitätswerte;

zeitaktuelle Fahreinschränkungen in Umweltzonen für emittierende und/oder stark emittierende Fahrzeuge; und/oder

lokale Verkehrsvorgaben und/oder Verkehrsverordnungen, die auf der

Fahrstrecke gelten.

Zeitaktuelle Luftqualitätswerte umfassen insbesondere zeitaktuelle Werte mit Bezug auf verkehrsbedingte Luftbelastungen. Eine verkehrsbedingte Luftbelastung liegt vor, wenn zuvor beispielsweise durch Behörden festgelegte Luftqualitätsgrenzwerte nicht eingehalten werden.

Der Begriff Umweltzone umfasst Gebiete in städtischen Agglomerationen, in denen das

Befahren durch emittierende und/oder stark emittierende Fahrzeuge aufgrund verkehrsbedingter Luftbelastungen eingeschränkt oder verboten wird. Insbesondere können die

Fahreinschränkungen bzw. Fahrverbote von emittierenden und/oder stark emittierenden Fahrzeugen hochdynamisch mit Bezug auf zeitaktuelle Luftqualitätswerte erfolgen. Beispielsweise kann jede Agglomeration über ein so genanntes„Smart City“-Konzept entsprechende, hochdynamische Fahreinschränkungen bzw. Fahrverbote kommunizieren. „Smart City“ ist ein Sammelbegriff für gesamtheitliche Entwicklungskonzepte, die darauf abzielen, Städte bzw. Agglomerationen effizienter, technologisch fortschrittlicher und grüner zu gestalten. Diese Konzepte umfassen technische und gesellschaftliche Innovationen.„Smart City“ umfasst die Dimension Mobilität bzw.„Smarte Mobilität“. Diese Dimension zeichnet sich dadurch aus, dass sie energieeffizient und emissionsarm ist. Insbesondere wird die vorhandene Infrastruktur verbessert, indem Informations- und Kommunikationstechnologien eingesetzt werden, die dabei helfen, den Verkehr zu überwachen. Die Verkehrsüberwachung umfasst die Erfassung zeitaktueller Luftqualitätswerte.

Somit können zeitaktuelle Luftqualitätswerte und/oder zeitaktuelle Fahreinschränkungen als externe Einflussfaktoren in Umweltzonen für emittierende und/oder stark emittierende

Fahrzeuge beispielsweise automatisch unter Verwendung geeigneter Informations- und Kommunikationstechnologien automatisch erfasst und an den Backend-Server übermittelt werden.

Darüber hinaus oder alternativ dazu können externe Einflussfaktoren lokale Verkehrsvorgaben und/oder Verkehrsverordnungen, die auf einer (geplanten) Fahrstrecke gelten, umfassen.

Der Backend-Server kann unter Berücksichtigung der externen Einflussfaktoren optimale Einstellungen von Fahrzeugfunktionen ermitteln.

Vorzugsweise umfassen die Fahrzeugdaten:

aktuelle Emissions-Zustandsdaten des Fahrzeugs; und/oder

zumindest ein geplantes Fahrziel des Fahrzeugs, wobei das geplante Fahrziel des Fahrzeugs eine späteste Ankunftszeit des Fahrzeugs am geplanten Fahrziel umfassen kann.

Die Fahrzeugdaten können aktuelle Emissions-Zustandsdaten des Fahrzeugs umfassen. Emissions-Zustandsdaten umfassen alle Daten, die einen Bezug zu Emissionen bzw.

Emissionswerte des Fahrzeugs haben. Beispielsweise umfassen Emissions-Zustandsdaten:

Daten zu verschiedenen Fahrmodi des Fahrzeugs, die einen Einfluss auf die

Fahrzeugemissionen des Fahrzeugs haben, z.B. Sport-Modus (höhere Fahrzeugemissionen), ECO PRO - Modus (geringere Fahrzeugemissionen); rein elektrisch (keine Emissionen) und/oder

Daten zu Fahrzeugemissionen des Fahrzeugs mit Bezug auf die Fahrgeschwindigkeit; und/oder

Daten zu der Restreichweite des Fahrzeugs mit Bezug auf ein oder mehrere

Energiespeicher (z.B. Tankfüllstand, Ladezustand Fahrzeugbatterie, etc.).

Darüber hinaus oder alternativ dazu können die Fahrzeugdaten zumindest ein geplantes Fahrziel des Fahrzeugs umfassen. Das geplante Fahrziel kann eine späteste Ankunftszeit am geplanten Fahrziel umfassen.

Das geplante Fahrziel und eine späteste Ankunftszeit des Fahrzeugs am geplanten Fahrziel können an den Backend-Server übermittelt werden. Beispielsweise kann ein Nutzer des Fahrzeugs über das Navigationssystem und/oder über ein geeignetes, mit dem Fahrzeug gekoppeltes mobiles Endgerät ein geplantes Fahrziel eingeben. Das Fahrziel kann vom

Fahrzeug bzw. vom mobilen Endgerät (z.B. Smartphone) an den Backend-Server übermittelt werden. Darüber hinaus können weitere persönliche Daten des Nutzers des Fahrzeugs vom Fahrzeug bzw. vom mobilen Endgerät an den Backend-Server übermittelt werden, wie z.B. Daten eines persönlichen elektronischen Kalenders, über die eine späteste Ankunftszeit am geplanten Fahrziel berechnet bzw. ermittelt werden kann. Die späteste Ankunftszeit kann auch über eine Ein- und Ausgabeeinheit des Fahrzeugs bzw. des mobilen Endgeräts vom Nutzer des Fahrzeugs eingegeben und an den Backend-Server übermittelt werden.

Der Backend-Server kann unter Berücksichtigung der Fahrzeugdaten optimale Einstellungen von Fahrzeugfunktionen ermitteln.

Vorzugsweise umfassen die Fahrzeugfunktionen:

eine maximale Höchstgeschwindigkeit, die erforderlich ist, um

- zeitaktuelle Fahreinschränkungen in Umweltzonen zu umgehen; und/oder

- lokale Verkehrsvorgaben und/oder Verkehrsverordnungen einzuhalten; und/oder eine modifizierte Fahrroute, die erforderlich ist, um zeitaktuellen Fahreinschränkungen in

Umweltzonen und/oder lokale Verkehrsvorgaben und/oder Verkehrsverordnungen zu umgehen; und/oder

Fahrmodi, die einen Einfluss auf die Fahrzeugemissionen des Fahrzeugs haben. Beispielsweise kann der Backend-Server unter Berücksichtigung der Fahrzeugdaten und der externen Einflussfaktoren eine maximale Höchstgeschwindigkeit ermitteln, die erforderlich ist bzw. eingehalten werden muss, um zeitaktuelle Fahreinschränkungen in Umweltzonen zu umgehen, da bei der ermittelten maximalen Höchstgeschwindigkeit die Emissionswerte derart sind, dass Fahreinschränkungen umgangen werden. Darüber hinaus oder alternativ dazu kann der Backend-Server unter Berücksichtigung der Fahrzeugdaten und der externen

Einflussfaktoren eine maximale Höchstgeschwindigkeit ermitteln die erforderlich ist bzw.

eingehalten werden muss, um lokale Verkehrsvorgaben und/oder Verkehrsverordnungen einzuhalten. Mit anderen Worten können die Fahrzeugfunktionen eine Drosselung des

Fahrzeugs auf die ermittelte maximale Höchstgeschwindigkeit umfassen.

Darüber hinaus oder alternativ dazu kann der Backend-Server eine modifizierte (z.B. nicht optimale) Fahrroute ermitteln, die erforderlich ist, um zeitaktuellen Fahreinschränkungen in Umweltzonen zu umgehen bzw. zu umfahren. Beispielsweise können zeitaktuelle

Fahreinschränkungen erfordern, dass nur emissionsfreie Fahrzeuge in bzw. durch die

Umweltzone eines Stadtgebiets fahren dürfen, wohingegen das Fahrzeug von einem

Verbrennungsmotor angetrieben wird. In diesem Fall kann der Backend-Server eine

erforderliche Umfahrung der Umweltzone ermitteln. Darüber hinaus oder alternativ dazu kann der Backend-Server eingerichtet sein, eine modifizierte (z.B. nicht optimale) Fahrroute ermitteln, die erforderlich ist, um lokale Verkehrsvorgaben und/oder Verkehrsverordnungen zu umgehen. Mit anderen Worten können die Fahrzeugfunktionen automatische Routenanpassungen umfassen.

Darüber hinaus oder alternativ dazu können die Fahrzeugfunktionen Fahrmodi, die einen Einfluss auf die Fahrzeugemissionen bzw. Die Emissionsrate des Fahrzeugs haben, umfassen. Solche Fahrmodi können einen Fahrmodus„ECO PRO“ umfassen, der die Emissionsrate des Fahrzeugs reduziert.

Vorteilhafter Weise kann der Backend-Server unter Berücksichtigung der Fahrzeugdaten und der externen Einflussfaktoren optimale Einstellungen von Fahrzeugfunktionen ermitteln, die dann an das Fahrzeug übermitteln bzw. übertragen werden können. Diese werden dann vom Fahrzeug automatisch übernommen. Vorzugsweise ist das Fahrzeug ein Hybridfahrzeug, wobei die Fahrzeugfunktionen Betriebsmodi des Fahrzeugs umfassen.

Der Begriff Hybridfahrzeug umfasst Fahrzeuge, die der Beförderung von Personen, Gütern, etc. dienen und ein hybrides Antriebskonzept aufweisen. Insbesondere umfasst der Begriff aber Landfahrzeuge wie z.B. Kraftfahrzeuge zur Personenbeförderung mit hybriden

Antriebskonzepten.

Fahrzeuge mit hybriden Antriebskonzepten bzw. Hybridantrieben (Hybridfahrzeuge) zeichnen sich dadurch aus, dass sich ihr Antrieb aus zumindest zwei unterschiedlichen Antreiben die von jeweils unterschiedlichen Energiespeichern gespeist werden, zusammensetzt. Beispielsweise kann die Antriebs-Kombination von Elektro- und Verbrennungsmotor vorliegen. Die

Energiespeicher sind dann die Batterie - Z.B. Lithium-Ionen Akkumulator - als elektrischer Energiespeicher - und der Kraftstofftank. Moderne Hybridfahrzeuge bieten Ihren Nutzern bzw. Fahrern die Möglichkeit, aus verschiedenen Betriebsmodi mit Bezug auf die hybriden

Antriebskonzepte zu wählen. Beispielsweise kann bei vorgenannter Antriebskombination zwischen Elektro- und Verbrennungsmotor ein Betriebsmodus„automatisch“ bereitgestellt werden, bei dem das Fahrzeug unter Berücksichtigung fahrzeugspezifischer Parameter - z.B. unter Berücksichtigung von Leistung und Energieverbrauch - die optimale Antriebsvariante wählt bzw. entscheidet, ob das Hybridfahrzeug allein vom Elektromotor, allein vom

Verbrennungsmotor oder parallel von beiden Motoren angetrieben wird. Ein weiteres Beispiel ist der Betriebsmodus„elektrisch“ zur Auswahl bereitgestellt werden, bei dem der Antrieb rein durch den Elektromotorerfolgt. Darüber hinaus kann ein Betriebsmodus„konventionell“ zur Wahl bereitgestellt werden, bei dem der Antrieb rein durch den Verbrennungsmotor erfolgt. In einem weiteren Beispiel kann der Betriebsmodus„Laden“ ausgewählt werden, in dem der elektrische Energiespeicher durch den Verbrennungsmotor geladen wird, um die rein elektrische

Reichweite des Fahrzeugs zu erhöhen.

Die Fahrzeugfunktionen können bei Hybridfahrzeugen die Betriebsmodi des Fahrzeugs umfassen. Vorteilhafter Weise kann für Gebiete, in die keine emittierenden Fahrzeuge einfahren dürfen, durch den Backend-Server automatisch ein Betriebsmodus„elektrisch“ ermittelt und an das Fahrzeug gesendet werden, wo dieser Betriebsmodus für in dem Gebiet automatisch ausgewählt wird. In einem Beispiel können die Fahrzeugdaten eine geplante Route eines Hybridfahrzeugs umfassen. Der Backend-Server kann unter Berücksichtigung der geplanten Route als externen Einflussfaktor ermitteln, dass auf der geplanten Route ein Streckenabschnitt von 25 Kilometern (km) Länge nur von emissionsfreien Fahrzeugen befahren werden darf. Der Backend-Server kann aus dem zum Hybridfahrzeug gespeicherten digitalen Zwilling auslesen, dass das

Hybridfahrzeug lediglich eine rein elektrische Restreichweite von 20 km hat. In diesem Fall kann der Backend-Server als optimale Einstellung einer Fahrzeugfunktion unter Berücksichtigung der Fahrzeugdaten und der externen Einflussfaktoren ermitteln, dass der Betriebsmodus„Laden“ gewählt werden muss, um elektrischen Energiespeicher des Hybridfahrzeugs durch den

Verbrennungsmotor zu laden. Als weitere optimale Einstellung einer Fahrzeugfunktion kann der Backend-Server 120ermitteln, dass kurz vor Eintritt des nur rein elektrisch befahrbaren

Streckenabschnitts der Betriebsmodus„elektrisch“ ist.

Der Backend-Server kann die ermittelten optimalen Einstellungen der Fahrzeugfunktionen an das Fahrzeug übermitteln. Das Fahrzeug kann mithilfe einer Steuereinheit das Fahrzeug 110 derart steuern, dass der Betriebsmodus„Laden“ eingestellt wird. Kurz vor Erreichen der rein elektrisch befahrbaren Strecke kann die Steuereinheit das Fahrzeug derart steuern, dass der Betriebsmodus„rein elektrisch“ eingestellt wird.

Vorteilhafter Weise können die Betriebsmodi bei Hybridfahrzeugen automatisch im Fahrzeug entlang der Strecke - wie durch die externen Einflussfaktoren mit Bezug auf die Fahrzeugdaten erforderlich - übernommen werden.

Gemäß einem zweiten Aspekt wird die zugrundeliegende Aufgabe durch ein Verfahren zur automatischen Einstellung von Fahrzeugfunktionen eines Fahrzeugs unter Berücksichtigung externer Einflussfaktoren gelöst, umfassend:

Empfangen, an einem Backend-Server, von Fahrzeugdaten des Fahrzeugs;

Ermitteln, am Backend-Server, von Daten mit Bezug auf die externen Einflussfaktoren unter Berücksichtigung zumindest eines Teils der Fahrzeugdaten;

Ermitteln, durch den Backend-Server, optimaler Einstellungen von Fahrzeugfunktionen des Fahrzeugs unter Berücksichtigung der Fahrzeugdaten und der Daten mit Bezug auf die externen Einflussfaktoren; und

Steuern, der Fahrzeugfunktionen des Fahrzeugs derart, dass die ermittelten optimalen Fahrzeugfunktionen übernommen werden. Vorzugsweise umfassen die externen Einflussfaktoren:

zeitaktuelle Luftqualitätswerte;

zeitaktuelle Fahreinschränkungen in Umweltzonen für emittierende und/oder stark emittierende Fahrzeuge; und/oder

lokale Verkehrsvorgaben und/oder Verkehrsverordnungen, die auf der

Fahrstrecke gelten.

Vorzugsweise umfassen die Fahrzeugdaten:

aktuelle Emissions-Zustandsdaten des Fahrzeugs (1 10); und/oder

zumindest ein geplantes Fahrziel des Fahrzeugs (1 10), wobei das geplante Fahrziel des Fahrzeugs (1 10) eine späteste Ankunftszeit des Fahrzeugs (1 10) am geplanten Fahrziel umfassen kann

Vorzugsweise umfassen die Fahrzeugfunktionen:

eine maximale Höchstgeschwindigkeit, die erforderlich ist, um

- zeitaktuelle Fahreinschränkungen in Umweltzonen zu umgehen; und/oder

- lokale Verkehrsvorgaben und/oder Verkehrsverordnungen einzuhalten; und/oder eine modifizierte Fahrroute, die erforderlich ist, um zeitaktuellen Fahreinschränkungen in

Umweltzonen und/oder lokale Verkehrsvorgaben und/oder Verkehrsverordnungen zu umgehen; und/oder

Fahrmodi, die einen Einfluss auf die Fahrzeugemissionen des Fahrzeugs (1 10) haben

Vorzugsweise ist das Fahrzeug ein Hybridfahrzeug, wobei die Fahrzeugfunktionen Betriebsmodi des Fahrzeugs umfassen.

Diese und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus dem Studium der folgenden detaillierten Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen und der beiliegenden Figuren verdeutlicht. Es ist ersichtlich, dass - obwohl Ausführungsformen separat beschrieben werden - einzelne Merkmale daraus zu zusätzlichen Ausführungsformen kombiniert werden können. Fig. 1 zeigt ein schematisches System zur automatischen Einstellung von

Fahrzeugfunktionen eines Fahrzeugs unter Berücksichtigung externer

Fahrzeugfunktionen;

Fig. 2 zeigt ein Flussdiagramm, das ein beispielhaftes Verfahren zur

automatischen Einstellung von Fahrzeugfunktionen eines Fahrzeugs unter Berücksichtigung externer Fahrzeugfunktionen veranschaulicht.

Figur 1 zeigt schematisch ein beispielhaftes System 100, zur automatischen Einstellung von Fahrzeugfunktionen eines Fahrzeugs 1 10 unter Berücksichtigung externer Fahrzeugfunktionen. Auf dem System 100 kann ein Verfahren 200 wie weiter unten mit Bezug auf Figur 2 näher erläutert, ausgeführt werden.

Das System 100 umfasst zumindest einen Backend-Server 120 bzw. eine Backend- Recheneinrichtung 120. Der Backend-Server 120 ist eingerichtet, Fahrzeugdaten des

Fahrzeugs 1 10 zu empfangen. Das Fahrzeug 1 10 kann Kommunikationsmodul (nicht gezeigt) umfassen. Das

Kommunikationsmodul ist in der Lage, eine Kommunikationsverbindung mit anderen

Kommunikationsteilnehmern, z.B. anderen Fahrzeugen, dem Backend-Server, mobilen

Endgeräten etc., aufzubauen, um Daten zu übertragen. Das Kommunikationsmodul kann ein T eilnehmeridentitätsmodul bzw. ein Subscriber Identity Module bzw. eine S IM- Karte (nicht gezeigt) umfassen, welche(s) dazu dient, eine Kommunikationsverbindung über ein

Mobilfunksystem aufzubauen. Das Teilnehmeridentitätsmodul identifiziert dabei das

Kommunikationsmodul eindeutig im Mobilfunknetz. Bei der Kommunikationsverbindung kann es sich um eine Datenverbindung (z.B. Paketvermittlung) und/oder um eine leitungsgebundene Kommunikationsverbindung (z.B. Leitungsvermittlung) handeln. Auch eine drahtlose

Kommunikationsverbindung über weitere gängige und künftige Technologien, z.B. lokale Netzwerke bzw. Local Area Networks (LANs) wie z.B. Wireless LANs etc. kann über das Kommunikationsmodul mit anderen Kommunikationsteilnehmern aufgebaut werden.

Insbesondere kann das Fahrzeug 1 10 über das Kommunikationsmodul eine

Kommunikationsverbindung mit dem Backend-Server 120 aufbauen, um die Fahrzeugdaten an den Backend-Server 120 zu übertragen. Das Fahrzeug 1 10 kann beispielsweise eingerichtet sein, während des Fährbetriebs Fahrzeugdaten an den Backend-Server zu übertragen.

Die Fahrzeugdaten können aktuelle Emissions-Zustandsdaten des Fahrzeugs 110 umfassen. Emissions-Zustandsdaten umfassen alle Daten, die einen Bezug zu Emissionen bzw.

Emissionswerte des Fahrzeugs 1 10 haben.

Beispielsweise umfassen Emissions-Zustandsdaten:

Daten zu verschiedenen Fahrmodi des Fahrzeugs 110, die einen Einfluss auf die Fahrzeugemissionen des Fahrzeugs 110 haben, z.B. Sport-Modus (höhere

Fahrzeugemissionen), ECO PRO - Modus (geringere Fahrzeugemissionen); und/oder

Daten zu Fahrzeugemissionen des Fahrzeugs 1 10 mit Bezug auf die

Fahrgeschwindigkeit; und/oder

Daten zu der Restreichweite des Fahrzeugs 110 mit Bezug auf ein oder mehrere Energiespeicher (z.B. Tankfüllstand, Ladezustand Fahrzeugbatterie, etc.).

Darüber hinaus oder alternativ dazu können die Fahrzeugdaten zumindest ein geplantes Fahrziel des Fahrzeugs 1 10 umfassen. Das geplante Fahrziel kann eine späteste Ankunftszeit am geplanten Fahrziel umfassen.

Das geplante Fahrziel und eine späteste Ankunftszeit des Fahrzeugs 1 10 am geplanten Fahrziel können an den Backend-Server 120 übermittelt werden. Beispielsweise kann ein Nutzer des Fahrzeugs 1 10 über das Navigationssystem und/oder über ein geeignetes, mit dem Fahrzeug 1 10 gekoppeltes mobiles Endgerät 130 ein geplantes Fahrziel eingeben. Das Fahrziel kann vom Fahrzeug 1 10 bzw. vom mobilen Endgerät 130 (z.B. Smartphone) an den Backend-Server 120 übermittelt werden. Darüber hinaus können weitere persönliche Daten des Nutzers des

Fahrzeugs vom Fahrzeug 110 bzw. vom mobilen Endgerät 130 an den Backend-Server 120 übermittelt werden, wie z.B. Daten eines persönlichen elektronischen Kalenders, über die eine späteste Ankunftszeit am geplanten Fahrziel berechnet bzw. ermittelt werden kann. Die späteste Ankunftszeit kann auch über eine Ein- und Ausgabeeinheit des Fahrzeugs 1 10 bzw. des mobilen Endgeräts 130 vom Nutzer des Fahrzeugs 110 eingegeben und an den Backend- Server 120 übermittelt werden. Der Nutzer des Fahrzeugs 110 kann dessen Fahrer sein. Beispielsweise kann der Backend-Server 120 eingerichtet sein, für jedes - zuvor entsprechend registrierte - Fahrzeug 110 einen digitalen Zwilling 124 zu erstellen. Ein digitaler Zwilling bzw. Digital Twin ist eine virtuelle Repräsentation eines physikalischen Objekts. Der digitale Zwilling 124 eines Fahrzeugs 1 10 umfasst insbesondere eine digitale Repräsentation von Fahrzeugdaten des Fahrzeugs 1 10 am Backend-Server 120. Insbesondere ist ein Digitaler Zwilling eine dedizierte Umgebung, um Fahrzeugdaten zu hinterlegen, diese abzurufen und/oder Änderungen zu erfassen. Die Fahrzeugdaten umfassen Sensordaten. Das Fahrzeug kann eingerichtet sein, in regelmäßigen Abständen, z.B. alle 0, 1 Sekunden (s), 0,5 Sekunden (s), alle 1 s, alle 1 ,5 s, etc. und/oder zu vordefinierten Ereignissen, z.B. nach jeder Datenerfassung, jeder zweiten Datenerfassung, etc. durch den jeweiligen Sensor die Sensordaten an den Backend-Server 120 übermitteln. Der digitale Zwilling kann ein oder mehrere Datenmodelle für die Verarbeitung der Fahrzeugdaten umfassen.

Der Backend-Server 120 ist eingerichtet, unter Berücksichtigung zumindest eines Teils der empfangenen Fahrzeugdaten des Fahrzeugs 1 10 Daten mit Bezug auf die externen

Einflussfaktoren zu ermitteln.

Die externen Einflussfaktoren können dabei

zeitaktuelle Luftqualitätswerte;

zeitaktuelle Fahreinschränkungen in Umweltzonen für emittierende und/oder stark emittierende Fahrzeuge; und/oder

lokale Verkehrssituation, Verkehrsvorgaben und/oder Verkehrsverordnungen, die auf der Fahrstrecke gelten;

umfassen.

Zeitaktuelle Luftqualitätswerte umfassen insbesondere zeitaktuelle Werte mit Bezug auf verkehrsbedingte Luftbelastungen. Eine verkehrsbedingte Luftbelastung liegt vor, wenn zuvor beispielsweise durch Behörden festgelegte L uftq u a I itätsg re nzwe rte nicht eingehalten werden.

Der Begriff Umweltzone umfasst Gebiete in städtischen Agglomerationen, in denen das

Befahren durch emittierende und/oder stark emittierende Fahrzeuge aufgrund verkehrsbedingter Luftbelastungen eingeschränkt oder verboten wird. Insbesondere können die

Fahreinschränkungen bzw. Fahrverbote von emittierenden und/oder stark emittierenden

Fahrzeugen hochdynamisch mit Bezug auf zeitaktuelle Luftqualitätswerte erfolgen. Beispielsweise kann jede Agglomeration über ein so genanntes„Smart City“-Konzept 140 entsprechende, hochdynamische Fahreinschränkungen bzw. Fahrverbote kommunizieren. „Smart City“ ist ein Sammelbegriff für gesamtheitliche Entwicklungskonzepte, die darauf abzielen, Städte bzw. Agglomerationen effizienter, technologisch fortschrittlicher und grüner zu gestalten. Diese Konzepte umfassen technische und gesellschaftliche Innovationen.„Smart City“ umfasst die Dimension Mobilität bzw.„Smarte Mobilität“. Diese Dimension zeichnet sich dadurch aus, dass sie energieeffizient und emissionsarm ist. Insbesondere wird die vorhandene Infrastruktur verbessert, indem Informations- und Kommunikationstechnologien eingesetzt werden, die dabei helfen, den Verkehr zu überwachen. Die Verkehrsüberwachung umfasst die Erfassung zeitaktueller Luftqualitätswerte.

Somit können zeitaktuelle Luftqualitätswerte und/oder zeitaktuelle Fahreinschränkungen als externe Einflussfaktoren in Umweltzonen für emittierende und/oder stark emittierende

Fahrzeuge 1 10 beispielsweise automatisch unter Verwendung geeigneter Informations- und Kommunikationstechnologien 140 automatisch erfasst und an den Backend-Server 120 übermittelt werden.

Darüber hinaus oder alternativ dazu können externe Einflussfaktoren lokale Verkehrsvorgaben und/oder Verkehrsverordnungen, die auf einer (geplanten) Fahrstrecke gelten, umfassen.

Der Backend-Server kann unter Berücksichtigung der Fahrzeugdaten des Fahrzeugs 110 und der externen Einflussfaktoren optimale Einstellungen von Fahrzeugfunktionen ermitteln.

Beispielsweise kann der Backend-Server 120 selbst eingerichtet sein, zumindest einen

Telematik-Dienst zu erbringen. Der Telematik-Dienst kann die Ermittlung und Bereitstellung von Daten mit Bezug auf die externen Einflussfaktoren umfassen. Im Rahmen dieses Telematik- Dienstes können die Daten mit Bezug auf externe Einflussfaktoren zu vordefinierten Ereignissen von ein oder mehreren Service Providern bzw. Dienstleistungs-Anbietern empfangen und/oder abgerufen werden (polling). Darüber hinaus oder alternativ dazu kann der Backend-Server 120 eingerichtet sein, Daten mit Bezug auf die externen Einflussfaktoren - unter Berücksichtigung zumindest eines Teils der Fahrzeugdaten - von zumindest einem Externen Service Providern 150A ... 150N zu vordefinierten Ereignissen abzu rufen. Ein Service Provider 151 A ... 150 N kann ein Internet Service Provider sein, der über das Internet Dienste, Inhalte und/oder technische Leistungen bereitstellt, die für die Nutzung oder den Betrieb von Inhalten und Diensten im Internet erforderlich sind. Vordefinierte Ereignisse können z.B. umfassen:

periodisch, z.B. alle 1 Sekunden, alle 2 Sekunden, jede Minute, alle 5 Minuten etc. Darüber hinaus oder alternativ dazu können vordefinierte Ereignisse umfassen: nach Empfangen von Fahrzeugdaten und/oder bei anderen geeigneten vordefinierten Ereignissen.

Beispielsweise kann der zumindest eine Telematik-Dienst die Bereitstellung von Quasi-Echtzeit- Informationen mit Bezug auf aktuelle Luftqualitätswerte in betroffenen Agglomerationen (z.B. Ballungsräumen und/oder Stadtregionen und/oder Verdichtungsräumen und/oder

Innenstadtgebieten etc.) umfassen. Darüber hinaus oder alternativ dazu kann der zumindest eine Telematik-Dienst die Bereitstellung von hochaktuelle Einschränkungen oder Verboten mit Bezug auf das Befahren der jeweiligen Agglomerationen durch emittierende und/oder stark emittierende Fahrzeuge aufgrund verkehrsbedingter Luftbelastungen und/oder weiterer Gründe umfassen.

Der Backend-Server 120 ist eingerichtet, unter Berücksichtigung der Fahrzeugdaten des Fahrzeugs 1 10 und der Daten mit Bezug auf die externen Einflussfaktoren optimale

Einstellungen von Fahrzeugfunktionen zu ermitteln. Dies kann über eine geeignete

Recheneinheit 126 erfolgen.

Die Fahrzeugfunktionen können umfassen:

eine maximale Höchstgeschwindigkeit, die erforderlich ist, um

- zeitaktuelle Fahreinschränkungen in Umweltzonen zu umgehen; und/oder

- lokale Verkehrsvorgaben und/oder Verkehrsverordnungen einzuhalten; und/oder eine modifizierte Fahrroute, die erforderlich ist, um zeitaktuellen Fahreinschränkungen in

Umweltzonen und/oder lokale Verkehrsvorgaben und/oder Verkehrsverordnungen zu umgehen; und/oder

Fahrmodi, die einen Einfluss auf die Fahrzeugemissionen des Fahrzeugs 1 10 haben.

Beispielsweise kann der Backend-Server 120 unter Berücksichtigung der Fahrzeugdaten und der externen Einflussfaktoren eine maximale Höchstgeschwindigkeit ermitteln, die erforderlich ist bzw. eingehalten werden muss, um zeitaktuelle Fahreinschränkungen in Umweltzonen zu umgehen, da bei der ermittelten maximalen Höchstgeschwindigkeit die Emissionswerte derart sind, dass Fahreinschränkungen umgangen werden. Darüber hinaus oder alternativ dazu kann der Backend-Server 120 unter Berücksichtigung der Fahrzeugdaten und der externen

Einflussfaktoren eine maximale Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs 1 10 ermitteln die erforderlich ist bzw. eingehalten werden muss, um lokale Verkehrsvorgaben und/oder

Verkehrsverordnungen einzuhalten. Mit anderen Worten können die Fahrzeugfunktionen eine Drosselung des Fahrzeugs 1 10 auf die ermittelte maximale Höchstgeschwindigkeit umfassen.

Darüber hinaus oder alternativ dazu kann der Backend-Server 120 eine modifizierte (z.B. nicht optimale) Fahrroute ermitteln, die erforderlich ist, um zeitaktuellen Fahreinschränkungen in Umweltzonen zu umgehen bzw. eine oder mehrere Umweltzonen zu umfahren. Beispielsweise können zeitaktuelle Fahreinschränkungen erfordern, dass nur emissionsfreie Fahrzeuge in bzw. durch die Umweltzone eines Stadtgebiets fahren dürfen, wohingegen das konkrete Fahrzeug 1 10von einem Verbrennungsmotor angetrieben wird. In diesem Fall kann der Backend-Server 120 eine erforderliche Umfahrung der entsprechenden Umweltzone ermitteln. Darüber hinaus oder alternativ dazu kann der Backend-Server 120 eingerichtet sein, eine modifizierte (z.B. nicht optimale) Fahrroute ermitteln, die erforderlich ist, um lokale Verkehrsvorgaben und/oder Verkehrsverordnungen zu umgehen. Mit anderen Worten können die Fahrzeugfunktionen automatische Routenanpassungen umfassen.

Darüber hinaus oder alternativ dazu können die Fahrzeugfunktionen Fahrmodi, die einen Einfluss auf die Fahrzeugemissionen bzw. Die Emissionsrate des Fahrzeugs 110 haben, umfassen. Solche Fahrmodi können einen Fahrmodus„ECO PRO“ umfassen, der die

Emissionsrate des Fahrzeugs 1 10 reduziert.

In einem nächsten Schritt kann der Backend-Server 120 eingerichtet sein, die optimalen Einstellungen der Fahrzeugfunktionen an das Fahrzeug 1 10 zu übermitteln.

Im Fahrzeug 1 10 können die betroffenen Fahrzeugfunktionen derart gesteuert werden, dass die durch den Backend-Server 120 ermittelten optimalen Fahrzeugfunktionen unter

Berücksichtigung der externen Einflussfaktoren automatisch übernommen werden.

Vorteilhafter Weise kann das Fahrzeug 1 10 somit Fahrzeugfunktionen automatisch an hochdynamische externe Einflussfaktoren anpassen, ohne dass es eines Eingriffs durch den Fahrer des Fahrzeugs 1 10 bedarf. Ist das Fahrzeug 1 10 ein Hybridfahrzeug, können die Fahrzeugfunktionen Betriebsmodi des Fahrzeugs 1 10 umfassen.

Hybridfahrzeuge sind Fahrzeuge mit hybriden Antriebskonzepten bzw. Hybridantrieben

(Hybridfahrzeuge). Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sich ihr Antrieb aus zumindest zwei unterschiedlichen Antreiben, die von jeweils unterschiedlichen Energiespeichern gespeist werden, zusammensetzt. Beispielsweise kann die Antriebs-Kombination von Elektro- und Verbrennungsmotor vorliegen. Die Energiespeicher sind dann die Batterie - Z.B. Lithium-Ionen Akkumulator - als elektrischer Energiespeicher - und der Kraftstofftank. Moderne

Hybridfahrzeuge bieten Ihren Nutzern bzw. Fahrern die Möglichkeit, aus verschiedenen

Betriebsmodi mit Bezug auf die hybriden Antriebskonzepte zu wählen. Beispielsweise kann bei vorgenannter Antriebskombination zwischen Elektro- und Verbrennungsmotor ein

Betriebsmodus„automatisch“ bereitgestellt werden, bei dem das Fahrzeug unter

Berücksichtigung fahrzeugspezifischer Parameter - z.B. unter Berücksichtigung von Leistung und Energieverbrauch - die optimale Antriebsvariante wählt bzw. entscheidet, ob das

Hybridfahrzeug allein vom Elektromotor, allein vom Verbrennungsmotor oder parallel von beiden Motoren angetrieben wird. Ein weiteres Beispiel ist der Betriebsmodus„elektrisch“ zur Auswahl bereitgestellt werden, bei dem der Antrieb rein durch den Elektromotorerfolgt. Darüber hinaus kann ein Betriebsmodus„konventionell“ zur Wahl bereitgestellt werden, bei dem der Antrieb rein durch den Verbrennungsmotor erfolgt. In einem weiteren Beispiel kann der Betriebsmodus „Laden“ ausgewählt werden, in dem der elektrische Energiespeicher durch den

Verbrennungsmotor geladen wird, um die rein elektrische Reichweite des Fahrzeugs zu erhöhen.

Die Fahrzeugfunktionen können bei Hybridfahrzeugen die Betriebsmodi des Fahrzeugs umfassen. Vorteilhafter Weise kann für Gebiete, in die keine emittierenden Fahrzeuge einfahren dürfen, durch den Backend-Server automatisch ein Betriebsmodus„elektrisch“ ermittelt und an das Fahrzeug gesendet werden, wo dieser Betriebsmodus für in dem Gebiet automatisch ausgewählt wird.

Vorteilhafter Weise können die Betriebsmodi bei Hybridfahrzeugen automatisch im Fahrzeug entlang der Strecke - wie durch die externen Einflussfaktoren mit Bezug auf die Fahrzeugdaten erforderlich - übernommen werden. In einem Beispiel können die Fahrzeugdaten eine geplante Route eines Hybridfahrzeugs 1 10 umfassen. Der Backend-Server 120 kann unter Berücksichtigung der geplanten Route als externen Einflussfaktor ermitteln, dass auf der geplanten Route ein Streckenabschnitt von 25 Kilometern (km) Länge nur von emissionsfreien Fahrzeugen befahren werden darf. Der

Backend-Server 120 kann aus dem zum Hybridfahrzeug 1 10 gespeicherten digitalen Zwilling 124 auslesen, dass das Hybridfahrzeug 110 lediglich eine rein elektrische Restreichweite von 20 km hat. In diesem Fall kann der Backend-Server 120 als optimale Einstellung einer

Fahrzeugfunktion unter Berücksichtigung der Fahrzeugdaten und der externen Einflussfaktoren ermitteln, dass der Betriebsmodus„Laden“ gewählt werden muss, um elektrischen

Energiespeicher des Hybridfahrzeugs durch den Verbrennungsmotor zu laden. Als weitere optimale Einstellung einer Fahrzeugfunktion kann der Backend-Server 120ermitteln, dass kurz vor Eintritt des nur rein elektrisch befahrbaren Streckenabschnitts der Betriebsmodus „elektrisch“ ist.

Der Backend-Server 120 kann die ermittelten optimalen Einstellungen der Fahrzeugfunktionen an das Fahrzeug 1 10 übermitteln. Das Fahrzeug 1 10 kann mithilfe einer Steuereinheit das Fahrzeug 1 10 derart steuern, dass der Betriebsmodus„Laden“ eingestellt wird. Kurz vor Erreichen der rein elektrisch befahrbaren Strecke kann die Steuereinheit das Fahrzeug 1 10 derart steuern, dass der Betriebsmodus„rein elektrisch“ eingestellt wird.

Figur 2 zeigt ein Flussdiagramm, das ein Verfahren 200 zur automatischen Einstellung von Fahrzeugfunktionen eines Fahrzeugs unter Berücksichtigung externer Fahrzeugfunktionen veranschaulicht, das auf einem System 100 - wie mit Bezug auf Figur 1 beschrieben - ausgeführt werden kann.

Das Verfahren 200 umfasst

Empfangen 210, an einem Backend-Server 120, von Fahrzeugdaten des Fahrzeugs 1 10;

Ermitteln 220, am Backend-Server 120, von Daten mit Bezug auf die externen

Einflussfaktoren unter Berücksichtigung zumindest eines Teils der Fahrzeugdaten;

Ermitteln 230, durch den Backend-Server 120, optimaler Einstellungen von

Fahrzeugfunktionen des Fahrzeugs 1 10 unter Berücksichtigung der Fahrzeugdaten und der Daten mit Bezug auf die externen Einflussfaktoren; und

Steuern 240, der Fahrzeugfunktionen des Fahrzeugs 1 10 derart, dass die ermittelten optimalen Fahrzeugfunktionen übernommen werden. Die externen Einflussfaktoren können umfassen:

zeitaktuelle Luftqualitätswerte;

zeitaktuelle Fahreinschränkungen in Umweltzonen für emittierende und/oder stark emittierende Fahrzeuge; und/oder

lokale Verkehrsvorgaben und/oder Verkehrsverordnungen, die auf der

Fahrstrecke gelten.

Die Fahrzeugdaten können umfassen:

- aktuelle Emissions-Zustandsdaten des Fahrzeugs 1 10; und/oder

zumindest ein geplantes Fahrziel des Fahrzeugs 1 10, wobei das geplante Fahrziel des Fahrzeugs 1 10 eine späteste Ankunftszeit des Fahrzeugs 1 10 am geplanten Fahrziel umfassen kann. Die Fahrzeugfunktionen können umfassen:

eine maximale Höchstgeschwindigkeit, die erforderlich ist, um

- zeitaktuelle Fahreinschränkungen in Umweltzonen zu umgehen; und/oder

- lokale Verkehrsvorgaben und/oder Verkehrsverordnungen einzuhalten; und/oder eine modifizierte Fahrroute, die erforderlich ist, um zeitaktuellen Fahreinschränkungen in Umweltzonen und/oder lokale Verkehrsvorgaben und/oder Verkehrsverordnungen zu umgehen; und/oder

Fahrmodi, die einen Einfluss auf die Fahrzeugemissionen des Fahrzeugs (1 10) haben.

Das Fahrzeug 1 10 kann ein Hybridfahrzeug sein, wobei die Fahrzeugdaten Betriebsmodi des Fahrzeugs 1 10 umfassen können.