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Patent Searching and Data


Title:
SYSTEM FOR STACKING SLABS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1998/024718
Kind Code:
A1
Abstract:
Anordnung zum Stapeln einer gr��eren Anzahl von auf einem F�rderer (1) herangef�hrten Platten (2) durch Abwurf auf einen h�henverstellbaren Stapeltisch (19). Der Abwurfeinrichtung (14) ist eine Vorstapeleinrichtung (3) zum Vorstapeln einer kleineren Anzahl von gemeinsam abzuwerfenden Platten (2) vorgeschaltet, die eine Mehrzahl von sternf�rmig um eine Drehachse angeordneten Stapelf�chern (7) aufweist, die jeweils nacheinander in einer ersten Drehstellung der Vorstapeleinrichtung (3) w�hrend der Ankunftszeit der kleineren Anzahl von Platten (2) an den F�rderer (1) und in einer zweiten Drehstellung an die Abwurfeinrichtung (14) angeschlossen sind.

Inventors:
Spitzke, Wolfgang (Amselweg 2, Barsb�ttel, D-22885, DE)
Application Number:
PCT/EP1997/006748
Publication Date:
June 11, 1998
Filing Date:
December 02, 1997
Export Citation:
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Assignee:
ALBIN SPITZKE KG (GMBH & CO.) (Efftingestrasse 28, Hamburg, D-22041, DE)
Spitzke, Wolfgang (Amselweg 2, Barsb�ttel, D-22885, DE)
International Classes:
B65G57/02; B65G47/84; B65G57/11; B65G57/32; B65H15/02; B65H31/10; (IPC1-7): B65G57/32
Attorney, Agent or Firm:
GLAWE, DELFS, MOLL & PARTNER (Rothenbaumchaussee 58, Hamburg, D-20148, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Anordnung zum Stapeln einer grö eren Anzahl von auf einem Förderer (1) herangeführten Platten (2) durch Abwurf auf einen höhenverstellbaren Stapeltisch (19), dadurch gekenn zeichnet, da dem Abwurf (14) eine Vorstapeleinrichtung (3) zum Vorstapeln einer kleineren Anzahl von gemeinsam abzuwerfenden Platten (2) vorgeschaltet ist, die eine Mehrzahl von sternförmig um eine Drehachse angeorndeten Stapelfächern (7) aufweist, die jeweils nacheinander in einer ersten Drehstellung der Vorstapeleinrichtung (3) während der Ankunftszeit der kleineren Anzahl von Platten (2) an den Förderer (1) und in einer zweiten Drehstellung an die Abwurfeinrichtung (14) angeschlossen sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da der die Platten (2) heranführende Förderer (1) von einer För derlinie gebildet ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da der die Platten (2) heranführende Förderer von einer Mehrzahl von Förderlinien gebildet ist.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, da die Abwurfeinrichtung (14) von dem Ende eines Förderers (13) gebildet ist.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, da die Stapelfächer (7) wenigstens dann, wenn sie an den Förderer (1) angeschlossen sind, einen An schlagdämpfer (9) für die ankommenden Platten (2) aufwei sen.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, da die Vorstapeleinrichtung (3) mit Quer ausrichtmitteln (12) versehen ist.
Description:
Anordnung zum Stapeln von Platten Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zum Stapeln ei- ner grö eren Anzahl von auf einem Förderer herangeführten Platten durch Abwurf auf einen höhenverstellbaren Stapel- tisch.

Bekannte Anordnungen dieser Art (DE-A 2705509, US-A-5494400) führen der Stapeleinrichtung die zu stapelnden Platten ein- zeln hintereinander auf einem horizontalen Förderband zu. Die vom Ende des Förderbands abgeworfenen Platten prallen mit der vorlaufenden Kante gegen eine Dämpfplatte und fallen dann in einem Stapelschacht, dessen Seitenwände ihre Ausrichtung be- wirken, auf einen Stapeltisch, der entsprechend der wachsen- den Stapelhöhe abgesenkt wird, bis die für den Stapel vorge- sehene Plattenzahl erreicht ist. Die Geschwindigkeit, mit der die Platten einem solchen Stapel zugeführt werden können, ist begrenzt, weil bei zu hoher Geschwindigkeit der auf die abzu- bremsenden Platten ausgeübte Sto zu heftig wird, was zu un- zulässigen Beschädigungen der Platten führen kann. Dies gilt insbesondere beim Stapeln von pastierten, zur Herstellung von Akkumulatoren vorgesehenen Bleiplatten.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung der genannten Art zu schaffen, die eine hohe Arbeitsgeschwindig- keit trotz schonender Behandlung der Platten in der Stape- leinrichtung ermöglicht.

Die erfindungsgemä e Lösung besteht in den Merkmalen des An- spruchs 1, nämlich darin, da dem Abwurf der Platten auf den Stabeltisch eine Einrichtung zum Vorstapeln einer kleineren Anzahl von anschlie end gemeinsam abzuwerfenden Platten vor- geschaltet ist, die eine Mehrzahl von um eine Drehachse ange- ordneten Stapelfächer aufweist, die jeweils nacheinander in einer ersten Drehstellung an den Zuförderer und in einer zweiten Drehstellung an den Abwurf förderer angeschlossen sind.

Zwar ist es bekannt (EP-A 709289), bei der Stapelung von Kek- sen mehrere Stapeleinrichtungen hintereinander zu schalten, die jeweils nur eine geringe Anzahl von Einheiten handhaben.

Der Grund dafür soll darin liegen, da unregelmä ige Oberflä- chen und Abmessungen der Kekse es praktisch unmöglich machen, eine gro e Zahl von Keksen gleichzeitig zu handhaben. Dieser Gedankengang trifft auf das Stapeln durch Abwurf einzelner Platten auf einen höhenverstellbaren Stapeltisch offensicht- lich nicht zu und legt es daher nicht nahe, vor dem Abwurf auf einen solchen Stapeltisch eine Vorstapeleinrichtung ein- zuschalten.

Bei der Abwurf-Stapeleinrichtung kommen demzufolge Vorstapel an, die entsprechend der Anzahl der darin enthaltenen Platten mit geringerer Geschwindigkeit ankommen können, als es bei je einzeln ankommenden Platten der Fall wäre. Will man mit Rück- sicht auf den Bremssto eine bestimmte Grenzgeschwindigkeit

der bei dieser Stapeleinrichtung ankommenden Platten nicht überschreiten, so kann man dank der erfindungsgemä en Vorsta- pelung dennoch die Stapelleistung im Vergleich mit herkömmli- chen Maschinen vervielfachen. Die Vorstapeleinrichtung ist als ein Stern mit einer Vielzahl von über den Umfang verteil- ten Stapelfächern ausgeführt. Der Stern wird schrittweise derart weitergeschaltet, da jeweils die im Vorstapel ge- wünschte Anzahl von Platten in ein Stapelfach gelangt. Wenn beispielsweise jeweils zwei Platten vorgestapelt werden sol- len, entspricht die Zeitspanne, während der ein Vorstapelfach an das zuführende Förderband angeschlossen ist, derjenigen Zeitspanne, in welcher zwei Platten auf diesem Förderband an- kommen. Vorzugsweise wird die sternförmige Stapeleinrichtung schrittweise weitergeschaltet; jedoch ist auch eine kontinu- ierliche Bewegung nicht ausgeschlossen.

So wie die Vorstapelfächer periodisch an das zuführende För- derband angeschlossen sind, gelangen sie zur Abgabe der Vor- stapel periodisch in eine Abgabestation, in welcher die Vor- stapel an einen Weiterförderer abgegeben werden, der sie zu der Abwurfeinrichtung führt oder die unmittelbar an diese an- geschlossen ist.

Obgleich die sternförmige Vorstapeleinrichtung als Drehtisch- anordnung mit vertikaler Achse denkbar ist, läuft sie vor- zugsweise um eine horizontale Achse um. Dann erstreckt sich nämlich die Vorstapeleinrichtung hauptsächlich in der Verti- kalrichtung, so da der horizontale Plattenbedarf geringer ist und mehrere Förderband Stapellinien dicht nebeneinander angeordnet werden können. Auch hat die Anordnung mit horizon- taler Achse den Vorteil, da die Vorstapel im Scheitel der sternförmigen Vorstapeleinrichtung vertikal stehen. In dieser

Stellung liegen sie praktisch kräftefrei und somit reibungs- arm aneinander. Ihre Ausrichtung quer zur Achse der Vorstape- leinrichtung vollzieht sich durch ihre Anlage im Stapelfach selbsttätig. Auch ihre Ausrichtung parallel zu dieser Achse kann mittels geeigneter, an sich bekannter Ausrichteinheiten leicht innerhalb der Stapelfächer bewerkstelligt werden. Wenn sie leicht auf den Kanten gleiten können, wählt man dafür diejenige Drehstellung aus, in welcher sie vertikal stehen, da dann ihre Reibung aneinander am geringsten ist. Wenn hin- gegen die Kanten empfindlich sind, wählt man dafür eine Stel- lung des Stapelfachs aus, in welcher die Platten horizontal oder nur wenig geneigt sind, beispielsweise in der Empfangs- station der Vorstapeleinrichtung.

Bei der Vorstapelung können die Platten von vornherein unmit- telbar aufeinandergelegt werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, ihnen in der Vorstapeleinrichtung mindestens zu- nächst unterschiedliche Trag- und Empfangsorgane zuzuordnen und sie erst auf dem Weg von der Empfangs- zur Abgabestation der Vorstapeleinrichtung zusammenzuführen. Während dieses Wegs ist nämlich hinreichend Zeit dafür vorhanden. Der ge- trennte Empfang der Platten kann sich empfehlen bei sehr ho- her Arbeitsgeschwindigkeit und/oder empfindlicher Beschaffen- heit der Platten.

Wenn die zu stapelnden Platten Akkumulatorplatten sind, wer- den sie in der Regel auf dem Weg vom Ofen zur Stapelung be- schleunigt, um sie für bestimmte Zwischenbehandlungen ausein- anderzuziehen. In diesem Fall ordnet man die Vorstapelein- richtung zweckmä igerweise in einem Förderbereich an, in wel- chem die Geschwindigkeit noch nicht oder nur wenig beschleu- nigt ist, damit sie die Vorstapeleinrichtung mit mä iger Ge-

schwindigkeit erreichen. Jedoch können sie in die Vorstape- leinrichtung mit höherer Geschwindigkeit einlaufen, als sie für die Abwurfstapelung zulässig wäre, weil sie beim Empfang in der Vorstapeleinrichtung leichter abgebremst werden können als im Bereich der Abwurf stapeleinrichtung. Will man trotz hoher Frequenz der Platten deren Zulaufgeschwindigkeit zur Vorstapeleinrichtung vermindern, so kann man dies dadurch tun, da man statt einer oder mehrerer ankommender Förderli- nien mehrere Förderlinien verwendet. Unabhängig von der Zu- führgeschwindigkeit bietet sich dieser Weg dann an, wenn Platten unterschiedlicher Art, beispielsweise gegensätzlich gepolte Akkumulatorplatten, vorgestapelt werden sollen.

Die Erfindung wird im folgenden näher unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert, die ein vorteilhaftes Ausführungs- beispiel schematisch veranschaulicht. Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Anordnung, Fig. 2 eine Seitenansicht und Fig. 3 eine Draufsicht der sternförmigen Vorstapelein- richtung.

In Fig. 1 bis 4 bildet der Bandförderer 1 einen heranführen- den Förderweg, auf dem die zu stapelnden Platten 2 mit einer ersten, hohen Geschwindigkeit herangeführt werden an eine Vorstapeleinrichtung, die in ihrer Gesamtheit mit der Bezugs- ziffer 3 bezeichnet ist. Von einer Nabe 4 mit horizontaler Achse 5 ragen Armpaare 6 sternförmig vor, zwischen denen sich Stapelfächer 7 bilden, die zur Aufnahme von je zwei oder mehr zu stapelnden Platten 2 dienen. In der Empfangsstation 8 ist eine Dämpfungseinrichtung 9 vorgesehen, die aus nachgiebigen

und vorzugsweise bei Auslenkung gedämpft in die Ausgangslage zurückkehrenden Anschlägen gebildet ist.

Die sternförmige Vorstapeleinrichtung wird schrittweise um die Achse 5 so gedreht, da in empfangsbereiter Stellung je- weils ein Armpaar 6 sich etwa horizontal ein wenig unterhalb der Ebene befindet, auf der die Platten 2 auf dem Bandförde- rer 1 ankommen. Die Dauer dieses Zustands entspricht der An- kunftsperiode zweier aufeinanderfolgender Platten 2. In Fig.

2 erkennt man, da in der Ankunftsstation eine Platte 2 be- reits angekommen ist und auf dem Armpaar 6 liegt, während ei- ne folgende Platte im Begriff ist, von dem Bandförderer 1 auf der bereits liegenden Platte abgeworfen zu werden. Dabei wer- den die Platten von dem gedämpften Anschlag 9 sanft abge- bremst. Nach der Ankunft der zweiten Platte wird der Vorsta- pelstern rasch um eine Teilung weitergedreht zur Aufnahme des nächsten Plattenpaares. Dabei ist es nicht erforderlich, da er seine neue Endstellung bereits erreicht hat, wenn die er- ste Platte des folgenden Plattenpaars bereits in das entspre- chende Stapelfach eintritt.

Während der Drehung des Vorstapelsterns von der Empfangssta- tion 8 zur Abgabestation 10 werden die Platten um 180 Grad gewendet. Dabei durchlaufen sie einen Scheitelbereich 11, in welchem sie vertikal auf einer Kante stehen und nur mit ge- ringer Kraft und Reibung aneinander anliegen. In diesem Be- reich ist ein Paar von Querausrichtmitteln 12 vorgesehen, die in bekannter Weise je einen vor- und zurückbewegten, gegen die Plattenseitenkanten fahrenden Stempel aufweisen. Daher ist vorausgesetzt, da die Kanten, auf denen die Platten lie- gen, hinreichend robust sind. Andernfalls wird man zur Aus- richtung eine andere Stellung der Stapelfächer aussuchen,

z.B. die Empfangsstellung. Die Ausrichtung quer zur Achse 5 ergibt sich automatisch spätestens im Scheitelbereich 11, wenn die beiden Platten mit ihrer achsnahen Kante an der Au- enfläche der Nabe 4 anliegen.

Die Übergabe der Vorstapel an den Weiterförderer 13 ergibt sich dadurch, da der Weiterförderer aus mehreren Strängen besteht, die zwischen und au erhalb der Armpaare 6 liegen.

Wenn in der Abgabestation das jeweils abgebende Armpaar so eingestellt ist, da es ein wenig unterhalb der Tragebene des Weiterförderers 13 liegt, werden die Platten von diesem über- nommen und in Pfeilrichtung abgefördert. Der Förderer 13 kann mit einer von dem Förderer 1 unabhängigen Geschwindigkeit be- trieben werden.

In dem dargestellten Ausführungsbeispiel vollzieht sich die Weiterschaltung der Stapelfächer 7 gegenüber dem Zuförderer 1 ausschlie lich durch Bewegung des Vorstapelsterns. Bei sehr rascher Schaltfolge besteht die Möglichkeit, die Bewegung des Vorstapelsterns durch eine zusätzliche Relativbewegung des benachbarten Endes des Zuförderers 1 zu ergänzen. So kann beispielsweise der Vorstapelstern 3 kontinuierlich bewegt sein, während das Ende des Zuförderers 1 auf- und abwippt, um während der Übergabezeit von zwei Platten in der Nachbar- schaft eines Stapelfachs zu bleiben und sich danach zum näch- sten Stapelfach zu senken.

Aus der Draufsicht Fig. 3 erkennt man, da in dem dargestell- ten Beispiel zwei Förderband Stapellinien nebeneinander an- geordnet sind. Jede einzelne von Ihnen ist gemä der obenste- henden Beschreibung ausgeführt.

An den Förderer 13 schlie t sich in gewohnter Weise die Ab- wurf-Stapeleinrichtung an. Dabei wird statt herkömmlich je- weils einer Platte nun ein Vorstapel von zwei (oder entspre- chend mehr) Platten abgeworfen. Zweckmä igerweise ist die Zahl der Platten im Stapel ein ganzes Vielfaches des Zahl der Platten im Vorstapel, damit die Vorstapel jeweils gleiche Plattenzahl enthalten können. Jedoch ist es auch denkbar, mit Rücksicht auf abweichende Plattenzahl im Stapel die Zahl der jeweils vorzustapelnden Platten derart unterschiedlich zu steuern, da sich schlie lich im Stapel die gewünschte Plat- tenzahl ergibt.

Der Abwurf findet durch das Ende des Förderers 13, das somit die Abwurfeinrichtung 14 bildet, gegen eine Prallplatte 18 statt. Die abgeworfenen Platten fallen dann auf einen Tisch 19 bzw. auf die Oberseite eines darauf befindlichen Teilsta- pels 20, wobei die Höhe des Tisches 19 sukzessive derart ab- gesenkt wird, da die Höhe der Empfangsfläche für die abge- worfenen Platten stets dieselbe ist.