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Title:
SYSTEM FOR A UTILITY VEHICLE COMPRISING A COMPRESSOR AND AN ELECTRIC MOTOR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/054867
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a system (1) for a utility vehicle comprising a compressor (10), an electric motor (5) and an electronic drive system (94), the electric motor (5) driving the compressor (10). The electric motor (5), and the electronic drive system (94) have a common housing (102) and the electric motor (5) comprises a rotor which at least partially surrounds the drive shaft of the compressor (10).

Inventors:
KOVACSIK PETER (DE)
NÉMETH HUBA (DE)
TIHANYI VIKTOR (DE)
Application Number:
EP2017/073552
Publication Date:
March 29, 2018
Filing Date:
September 19, 2017
Export Citation:
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Assignee:
KNORR BREMSE SYSTEME FUER NUTZFAHRZEUGE GMBH (DE)
KOVACSIK PETER (DE)
NEMETH HUBA (DE)
TIHANYI VIKTOR (DE)
International Classes:
F04C29/02; B60T17/02; F04C23/02; F04C29/04
Domestic Patent References:
WO2010142631A22010-12-16
WO2001034979A12001-05-17
WO2009033556A12009-03-19
Foreign References:
DE102011001394A12012-09-20
EP1705379A12006-09-27
US5246349A1993-09-21
DE19749572A11999-05-12
US20020044876A12002-04-18
DE102013208538A12014-11-13
US4780061A1988-10-25
US4780061A1988-10-25
DE3717493A11987-11-26
DE102010015151A12011-10-20
US20140190674A12014-07-10
DE102013011061B32014-10-09
CN102748292A2012-10-24
Attorney, Agent or Firm:
DTS PATENT- UND RECHTSANWÄLTE SCHNEKENBÜHL UND PARTNER MBB (DE)
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE

1. System (1 ) für ein Nutzfahrzeug umfassend einen Kompressor (10), einen Elektromotor (5) und eine Antriebselektronik (94), wobei der Elektromotor (5) den Kompressor (10) antreibt, wobei Elektromotor (5) und Antriebselektronik (94) ein gemeinsames Gehäuse (102) aufweisen und wobei der Elektromotor (5) einen Rotor aufweist, der die Antriebswelle des Kompressors (10) zumindest teilweise umgreift.

2. System (1) nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Kompressor (10) ein Schraubenkompressor (10) ist.

3. System (1 ) nach Anspruch 1 oder Anspruch 2,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Antriebselektronik (94) auf der dem Kompressor (10) abgewandten Seite des Elektromotors (5) angeordnet ist.

4. System (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Elektromotor (5) eine Antriebswelle aufweist, mit der der Kompressor (10) angetrieben wird, und dass die Antriebselektronik (94) radial zur Antriebswelle angeordnet ist.

5. System (1) nach Anspruch 3,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Elektromotor (5) eine Antriebsweile aufweist, mit der der Kompressor (10) angetrieben wird, und dass die Antriebselektronik (94) axial zur Antriebswelle angeordnet ist.

6. System (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor (5) einen Stator (90) mit voneinander beabstandeten Windungen (92) aufweist, wobei die Antriebselektronik (94) teilweise in Zwischenräume zwischen Windungen (92) hineinragt.

Description:
BESCHREIBUNG

SYSTEM FÜR EIN NUTZFAHRZEUG UMFASSEND EINEN KOMPRESSOR SOWIE EINEN ELEKTROMOTOR

Die vorliegende Erfindung betrifft ein System für ein Nutzfahrzeug umfassend einen Schraubenkompressor sowie einen Elektromotor.

Aus dem Stand der Technik sind bereits Schraubenkompressoren für Nutzfahrzeuge bekannt. Derartige Schraubenkompressoren werden verwendet, um die notwendige

Druckluft für beispielsweise das Bremssystem des Nutzfahrzeugs bereitzustellen.

In diesem Zusammenhang sind insbesondere Öl befüllte Kompressoren, insbesondere auch Schraubenkompressoren bekannt, bei denen sich als Aufgabe stellt, die

Öitemperatur zu regulieren. Dies wird in der Regel dadurch bewerkstelligt, dass ein externer Ölkühler vorhanden ist, der mit dem Öl befüllten Kompressor und dem ölkreislauf über ein Thermostatventil verbunden ist. Der Ölkühler ist dabei ein

Wärmetauscher, der zwei voneinander getrennte Kreisläufe aufweist, wobei der erste Kreislauf für die heiße Flüssigkeit, also das Kompressoröl, vorgesehen ist und der zweite für die Kühlflüssigkeit, Als Kühlflüssigkeit können beispielsweise Luft,

Wassergemische mit einem Frostschutzmittel oder einem anderen Öi verwendet werden.

Dieser Ölkühler muss sodann mit dem Kompressorölkreislauf über Rohre oder Schläuche verbunden werden und der Ölkreislauf muss gegen Leckagen gesichert werden.

Dieses externe Volumen muss des Weiteren mit Öl befüllt werden, so dass auch die Gesamtmenge an Öl vergrößert wird. Dadurch wird die Systemträgheit vergrößert, Darüber hinaus muss der Ölkühler mechanisch untergebracht und befestigt werden, entweder durch umliegend befindliche Halterunger» oder durch eine gesonderte Halterung, was zusätzliche Bestigungsmittel, aber auch Bauraum benötigt. Aus der US 4,780,061 ist bereits ein Schraubenkompressor mit einer integrierten Ölkühlung bekannt.

Des Weiteren offenbart die DE 37 17 493 AI eine in einem kompakten Gehäuse angeordnete Schraubenverdichter-Anlage, die einen Ölkühler auf dem Elektromotor des Schraubenkompressors aufweist.

Aus der DE 10 2010 015 151 A1 ist ein Verdichterflansch für einen Schraubenverdichter bekannt.

Weiter ist aus der US 2014/0190674 A1 ein Verbindungsflansch für einen

Wärmetauscher eines Kraftfahrzeuges bekannt, der Kühlkanäle aufweist.

Aus der DE 10 2013 01 1 061 B3 ist weiter ein Wärmetauscher mit einer

Flanschverbindung bekannt, wobei die Flanschverbindung einen Anschlussflansch aufweist, der ein Druckgussteil ist und gießtechnisch hergestellte Durchgangslöcher zur

Aufnahme von Schraubbolzen aufweist.

Aus der WO 2009/033556 A1 ist ein trockenlaufender Kompressor bekannt, bei dem ein Elektromotor integriert ist.

Eine vergleichbare Anordnung ist auch aus der CN 102748292 A bekannt.

Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein System für ein Nutzfahrzeug umfassend einen Kompressor, einen Elektromotor und eine Antriebselektronik der eingangs genannten Art in vorteilhafter Weise weiterzubilden, insbesondere

dahingehend, dass der Platzbedarf eines derartigen Systems weiter verringert werden kann. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein System für ein Nutzfahrzeug mit den Merkmalen des Anspruchs 1 . Danach ist vorgesehen, dass ein System für ein Nutzfahrzeug einen Kompressor, einen Elektromotor und eine Antriebselektronik umfasst, wobei Elektromotor und Antriebselektronik ein gemeinsames Gehäuse aufweisen und wobei der Elektromotor einen Rotor aufweist, der die Antriebswelle des Kompressors zumindest teilweise umgreift.

Die Erfindung basiert auf dem Grundgedanken, für Elektromotor, Kompressor und Antriebselektronik eine gemeinsame bauliche Einheit herzustellen, so dass insgesamt eine kompakte bauliche Einheit für das System entstehen kann. Hierdurch wird es möglich, die axiale Länge insgesamt der gesamten Einheit zu verringern. Insbesondere dadurch, dass die Antriebselektronik mit in das Gehäuse des Elektromotors integriert wird, wird es möglich, kompakter bauen zu können,

Der Kompressor kann ein Schraubenkompressor sein. Durch die Ausgestaltung als Schraubenkompressor wird ein effizienter und wirtschaftlicher Betrieb des Kompressors im Rahmen der Drucklufterzeugung für ein Nutzfahrzeug, insbesondere im

Zusammenhang mit Hybrid-Nutzfahrzeugen, möglich. Bei derartigen Fahrzeugen verhält es sich insbesondere so, dass nicht kontinuierlich im Fahrbetrieb das

Antriebsaggregat des Nutzfahrzeuges durchläuft und deshalb auch nicht jederzeit ein Antrieb des Kompressors durch das Antriebsaggregat möglich ist. Eine Abkopplung ist daher notwendig, weshalb der Einsatz von Schraubenkompressoren von Vorteil ist, Die Antriebselektronik kann auf der dem Kompressor abgewandten Seite des

Elektromotors angeordnet sein. Hierdurch wird es möglich, die Komponenten des Systems im Wesentlichen entlang einer Achse anzuordnen und hierdurch den Bauraum auch optimal ausnutzen zu können. Der Elektromotor kann eine Antriebswelle aufweisen, mit der der Kompressor angetrieben wird und es kann vorgesehen sein, dass die Antriebselektronik radial zur Antriebswelle angeordnet ist. Durch eine derartige Anordnung wird es möglich, auch in radialer Richtung bezogen auf die Antriebswelle zur Verfügung stehenden Bauraum für

Komponenten des Systems zu nutzen.

Grundsätzlich ist es aber auch möglich, dass die Antriebselektronik axial zur

Antriebswelle angeordnet ist. Je nach Ausgestaltung steht auch hier entsprechender Bauraum zur Verfügung, der ausgenutzt werden kann. Der Elektromotor kann einen Stator mit voneinander beabstandeten Windungen aufweisen, wobei die Äntriebselektronik teilweise in Zwischenräume zwischen die Windungen hineinragt. Hierdurch wird es möglich, auch diese Zwischenräume als Bauraum für die Antriebselektronik zu nutzen. Eine kompakte Bauweise der gesamten Einheit wird hierdurch weiter verbessert und ermöglicht.

Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sollen nun anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert werden.

Es zeigen eine schematische Schnittdarstellung eines erfindungsgemäßen

Ausführungsbeispiels für ein erfindungsgemäßes System für ein

Nutzfahrzeug umfassend einen Schraubenkompressor sowie einen Elektromotor; eine perspektivische Exposionszeichnung auf die Komponenten eines erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels des Systems; und eine perspektivische Detailschnittzeichnung durch den Elektromotor und die Antriebselektronik des Elektromotors des Systems gemäß Fig. 2.

Fig. 1 zeigt in einer schematischen Schnittdarstellung einen Schraubenkompressor 10 im Sinne eines Ausführungsbeispiels für die vorliegende Erfindung.

Der Schraubenkompressor 10 weist einen Befestigungsflansch 12 zur mechanischen

Befestigung des Schraubenkompressors 10 an einem hier nicht näher gezeigten Elektromotor auf.

Gezeigt ist jedoch die Eingangswelle 14, über die das Drehmoment vom Elektromotor auf eine der beiden Schrauben 16 und 18, nämlich die Schraube 16 übertragen wird. Die Schraube 18 kämmt mit der Schraube 16 und wird über diese angetrieben.

Der Schraubenkompressor 10 weist ein Gehäuse 20 auf, in dem die wesentlichen Komponenten des Schraubenkompressors 10 untergebracht sind.

Das Gehäuse 20 ist mit Öl 22 befüllt.

Lufteingangsseitig ist am Gehäuse 20 des Schraubenkompressors 10 ein

Einlassstutzen 24 vorgesehen. Der Einlassstutzen 24 ist dabei derart ausgebildet, dass an ihm ein Luftfilter 26 angeordnet ist. Außerdem ist radial am Lufteinlassstutzen 24 ein Lufteinlass 28 vorgesehen.

Im Bereich zwischen Einlassstutzen 24 und der Stelle, an dem der Einlassstutzen 24 am Gehäuse 20 ansetzt, ist ein federbelasteter Ventileinsatz 30 vorgesehen, hier als Axialdichtung ausgeführt.

Dieser Ventileinsatz 30 dient als Rückschlagventil.

Stromabwärts des Ventileinsatzes 30 ist ein Luftzuführkanal 32 vorgesehen, der die Luft den beiden Schrauben 16, 18 zuführt.

Ausgangsseitig der beiden Schrauben 16, 18 ist ein Luftauslassrohr 34 mit einer

Steigleitung 36 vorgesehen. Im Bereich des Endes der Steigleitung 36 ist ein Temperaturfühler 38 vorgesehen, mittels dessen die öltemperatur überwachbar ist.

Weiter vorgesehen ist im Luftauslassbereich ein Halter 40 für ein Luftentölelement 42.

Der Halter 40 für das Luftentölelement weist im montierten Zustand im dem Boden zugewandten Bereich (wie auch in Fig. 1 gezeigt) das Luftentölelement 42 auf. Weiter vorgesehen ist im Inneren der Luftentöletement 42 ein entsprechendes Filtersieb bzw. bekannte Filter- und Ölabscheidevorrichtungen 44, die nicht näher im Einzelnen spezifiziert werden. Im zentralen oberen Bereich, bezogen auf den montierten und betriebsfertigen Zustand (also wie in Fig. 1 gezeigt), weist der Halter für das Luftentöielement 40 eine

Luftausgangsöffnung 48 auf, die zu einem Rückschlagventil 48 und einem

Mindestdruckventil 50 führen, Das Rückschlagventil 48 und das Mindestdruckventil 50 können auch in einem gemeinsamen, kombinierten Ventil ausgebildet sein,

Nachfolgend des Rückschlagventils 48 ist der Luftauslass 51 vorgesehen.

Der Luftauslass 51 ist mit entsprechend bekannten Druckluftverbrauchern in der Regel verbunden.

Um das im Luftentöielement 42 befindliche und abgeschiedene öl 22 wieder in das Gehäuse 20 zurückzuführen, ist eine Steigleitung 52 vorgesehen, die ausgangs des Halters 40 für das Luftentöielement 42 beim Übertritt in das Gehäuse 20 ein Filter- und Rückschlagventil 54 aufweist.

Stromabwärts des Filter- und Rückschlagventils 54 ist in einer Gehäusebohrung eine Düse 58 vorgesehen. Die ölrückführleitung 58 führt zurück in etwa den mittleren Bereich der Schraube 16 oder der Schraube 18, um dieser wieder Öl 22 zuzuführen. Im im montierten Zustand befindlichen Bodenbereich des Gehäuses 20 ist eine

Ölablassschraube 59 vorgesehen. Über die Ölablassschraube 59 kann eine

entsprechende ölablauföffnung geöffnet werden, über die das Öl 22 abgelassen werden kann.

Im unteren Bereich des Gehäuses 20 ist auch der Ansatz 60 vorhanden, an dem der Ölfilter 62 befestigt wird. Über einen Ölfiltereinlasskanal 64, der im Gehäuse 20 angeordnet ist, wird das Öl 22 zunächst zu einem Thermostatventil 66 geleitet. Anstelle des Thermostatventils 68 kann eine Steuerungs- und/oder

Regelungseinrichtung vorgesehen sein, mittels derer die Öltemperatur des im Gehäuse

20 befindlichen Öls 22 überwachbar und auf einen Sollwert einstellbar ist. Stromabwarts des Thermostatventils 66 ist sodann der Öleinlass des Ölfiiters 82, der über eine zentrale Rückführleitung 68 das Öl 22 wieder zurück zur Schraube 18 oder zur Schraube 16, aber auch zum ölgeschmierten Lager 70 der Weile 14 führt, im

Bereich des Lagers 70 ist auch eine Düse 72 vorgesehen, die im Gehäuse 20 im Zusammenhang mit der Rückführleitung 88 vorgesehen ist.

Der Kühler 74 ist am Ansatz 60 angeschlossen.

Im oberen Bereich des Gehäuses 20 (bezogen auf den montierten Zustand) befindet sich ein Sicherheitsventil 76, über das ein zu großer Druck im Gehäuse 20 abgebaut werden kann.

Vor dem Mindestdruckventil 50 befindet sich eine Bypassleitung 78, die zu einem Entlastungsventil 80 führt. Über dieses Entlastungsventil 80 das mittels einer

Verbindung mit der Luftzuführung 32 angesteuert wird kann Luft in den Bereich des Lufteinlasses 28 zurückgeführt werden. In diesem Bereich kann ein nicht näher gezeigtes Entlüftungsventil und auch eine Düse (Durchmesserveringerung der zuführenden Leitung) vorgesehen sein.

Darüber hinaus kann ungefähr auf Höhe der Leitung 34 in der Außenwand des

Gehäuses 20 ein Öllevelsensor 82 vorgesehen sein. Dieser öllevelsensor 82 kann beispielsweise ein optischer Sensor sein und derart beschaffen und eingerichtet, dass anhand des Sensorsignals erkannt werden kann, ob der Ölstand im Betrieb oberhalb des Öllevelsensors 82 ist oder ob der öllevelsensor 82 frei liegt und hierdurch der ölstand entsprechend gefallen ist.

Im Zusammenhang mit dieser Überwachung kann auch eine Alarmeinheit vorgesehen sein, die eine entsprechende Fehlermeldung oder Warnmeldung an den Nutzer des Systems ausgibt bzw. weiterleitet. Die Funktion des in Fig. 1 gezeigten Schraubenkompressors 10 ist dabei wie folgt:

Luft wird über den Lufteinlass 28 zugeführt und gelangt über das Rückschlagventil 30 zu den Schrauben 18, 18, wo die Luft komprimiert wird. Das komprimierte Luft-Öl- Gemisch, das mit einem Faktor zwischen 5- bis 16facher Komprimierung nach den

Schrauben 18 und 18 durch die Auslassleitung 34 über das Steigrohr 36 aufsteigt, wird direkt auf den Temperaturfühler 38 geblasen, Die Luft, die noch teilweise Ölpartikel trägt, wird sodann über den Halter 40 in das Luftentölelement 42 geführt und gelangt, sofern der entsprechende Mindestdruck erreicht wird, in die Luftauslassleitung 51 ,

Das im Gehäuse 20 befindliche Öl 22 wird über den Ölfilter 62 und ggf. über den Wärmetauscher 74 auf Betriebstemperatur gehalten.

Sofern keine Kühlung notwendig ist, wird der Wärmetauscher 74 nicht verwendet und ist auch nicht zugeschaltet. Die entsprechende Zuschaltung erfolgt über das Thermostatventil 68. Nach der

Aufreinigung im Ölfilter 64 wird über die Leitung 68 Öl der Schraube 18 oder der Schraube 16, aber auch dem Lager 72 zugeführt. Die Schraube 16 oder die Schraube 18 wird über die Rückführleitung 52, 58 mit Öl 22 versorgt, hier erfolgt die Aufreinigung des Öls 22 im' Luftentölelement 42.

Ober den nicht näher gezeigten Elektromotor, der sein Drehmoment über die Welle 14 auf die Schraube 16 überträgt, die wiederum mit der Welle 18 kämmt, werden die Schrauben 16 und 18 des Schraubenkompressors 10 angetrieben. Über das nicht näher gezeigte Entlastungsventil 80 wird sichergestellt, dass im Bereich der Zuleitung 32 nicht der hohe Druck, der im Betriebszustand beispielsweise ausgangsseitig der Schrauben 16, 18 herrscht, eingesperrt werden kann, sondern dass insbesondere beim Anlaufen des Kompressors im Bereich der Zuleitung 32 stets ein niedriger Eingangsdruck, insbesondere Atmosphärendruck, besteht. Andernfalls würde mit einem Anlaufen des Kompressors zunächst ein sehr hoher Druck ausgangsseitig der Schrauben 16 und 18 entstehen, der den Antriebsmotor überlasten würde, Fig. 2 zeigt in perspektivischer Exposionsdarstellung das Systems 1 für ein

Nutzfahrzeug.

Das System t weist einen Elektromotor 5 und einen, wie in Fig. 1 gezeigten

Schraubenkompressor 10 auf,

Weitere Komponenten des Systems 1 sind der Stator 90 des Elektromotors 5, der mehrere voneinander beabstandete Windungen 92 aufweist. Der Rotor des

Elektromotors 5 ist nicht näher dargestellt, Darüber hinaus ist eine Antriebselektronik 94 vorgesehen.

Dabei weist die Antriebselektronik 94 eine Hauptplatine 96 und kapazitive und induktive Komponenten 98 und ein Kühlelement 100 auf. Wie bereits aus Fig. 2 ersichtlich ist, werden durch ein gemeinsames Gehäusebauteil bzw. Gehäuse 102 auf der einen Seite der Rotor des Elektromotors 5 und auf der anderen Seite die Antriebselektronik 94 aufgenommen.

Das Gehäusebauteil 102 weist eine Zwischenwand 104 auf, die die Antriebselektronik 94 vom Rotor trennt.

Dies ist insbesondere gut in der Detaildarstellung in Fig. 3 ersichtlich.

Diese Zwischenwand 104 weist eine in Richtung der Windungen 92 des Rotors gerichtete Ausnehmung auf, in die die kapazitiven und induktiven Elemente 98, aber auch das Kühlelement 100 der Antriebselektronik 94 hineinragen.

Hierdurch kann die axiale Baulänge des Gesamtsystems 1 verringert werden. BEZUGSZEICHENLISTE

1 System

5 Elektromotor

10 Schraubenkompressor

12 Befestigungsflansch

14 Eingangswelle

16 Schrauben

18 Schrauben

20 Gehäuse

22 Öl

24 Einlassstutzen

28 Luftfilter

28 Lufteinlass

30 Ventileinsatz

32 Luftzuführkanal

34 Luftauslassrohr

36 Steigleitung

38 Temperaturfühler

40 Luftölabscheider

42 Ölfalle

44 Filtersieb bzw. bekannte Filter- bzw. Ölabscheidevorrichtungen

46 Luftausgangsöffnung

48 Kontrollventil

50 Mindestdruckventil

51 Luftauslass

52 Steigleitung

54 Filter- und Kontrollventil

56 Choke

58 Ölrückführleitung

59 ölablassschraube

60 Ansatz

82 Ölfilter Ölfiltereinlasskanal

Thermostatventil

Rückführleitung

Lager

Choke

Sicherheitsventil

Bypassleitung

Entiastungsventil

öllevelsensor

Stator

Windungen

Antriebselektronik

Hauptplatine

kapazitive und induktive Komponente

Kühlelement

Gehäusebauteil

Zwischenwand