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Patent Searching and Data


Title:
SYSTEM FOR X-RAY EXAMINATION IN PARTICULAR FOR ANALOGUE MAMMOGRAPHY
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2005/106580
Kind Code:
A1
Abstract:
According to the invention, the labelling of an X-ray film (7, 7.1), exposed with examination images of a patient, with additional patient-specific information may be achieved for a system or X-ray examination, in particular, for analogue mammography, whereby a structurally-integrated labelling device (4) and an X-ray film (7, 7.1) may be positioned relative to each other, such that during examination the labelling device (4) is outside the X-ray beam (9) and during labelling said device is arranged in the direction of exposure of the X-ray film (7, 7.1) (FIG 1). A second embodiment of the invention provides a screen element (11) on the side of the X-ray film away from the X-ray beam to screen the labelling device (4) during the taking of the X-ray image, such that during examination the labelling device (4) is masked against the X-ray beam (9).

Inventors:
Brandstätter, Werner (Obere Dorfstr. 8A, Nürnberg, 90427, DE)
Holler, Wolfgang (Mendelstrasse 9, Erlangen, 91052, DE)
Ramsauer, Martin (Espanstrasse 16, Pyrbaum, 90602, DE)
Application Number:
PCT/EP2005/051063
Publication Date:
November 10, 2005
Filing Date:
March 09, 2005
Export Citation:
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Assignee:
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT (Wittelsbacherplatz 2, München, 80333, DE)
Brandstätter, Werner (Obere Dorfstr. 8A, Nürnberg, 90427, DE)
Holler, Wolfgang (Mendelstrasse 9, Erlangen, 91052, DE)
Ramsauer, Martin (Espanstrasse 16, Pyrbaum, 90602, DE)
International Classes:
G03B42/04; (IPC1-7): G03B42/04
Foreign References:
EP0474552A11992-03-11
EP0414042A21991-02-27
US4860330A1989-08-22
Other References:
PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 007, no. 245 (P - 233) 29 October 1983 (1983-10-29)
Attorney, Agent or Firm:
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT (Postfach 22 16 34, München, 80506, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. System zur Röntgenuntersuchung, insbesondere zur analogen Mammographie, mit einer Röntgeneinrichtung (1) und einem durch deren Röntgenstrahl (9) mit Untersuchungsabbildungen eines Pati¬ enten belichtbaren, in der Röntgeneinrichtung (1) angeord¬ neten Röntgenfilm (7; 7.1), mit einer in der Röntgeneinrichtung (1) angeordneten Kenn Zeichnungsvorrichtung (4) mit einem Belichtungsstrahl (10) zur Belichtung des Röntgenfilmes (7; 7.1) mit zusätzlichen patientenspezifischen Informationsdaten, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Kennzeichnungsvorrichtung (4) als baulicher Bestandteil mit der Röntgeneinrichtung (1) integriert ist und dem jeweils in der Röntgeneinrichtung (1) angeordneten Röntgenfilm (7; 7.1) als davon separates Bauteil für die Belichtung zwangsläufig zuordbar ist; d a s s die Kennzeichnungsvorrichtung (4) und der Rönt genfilm (7; 7.1) derart zueinander positionierbar sind, dass die Kennzeichnungsvorrichtung (4) einerseits im Un¬ tersuchungsfall außerhalb des Röntgenstrahles (9) und an¬ dererseits im Kennzeichnungsfall im Sinne einer Belichtung des Röntgenfilmes (7; 7.1) angeordnet ist.
2. System zur Röntgenuntersuchung, insbesondere zur analogen Mammographie, mit einer Röntgeneinrichtung (1) und einem durch deren Röntgenstrahl (9) mit Untersuchungsabbildungen eines Pati enten belichtbaren, in der Röntgeneinrichtung (1) angeord¬ neten Röntgenfilm (7) , mit einer in der Röntgeneinrichtung (1) angeordneten Kenn¬ zeichnungsvorrichtung (4) mit einem Belichtungsstrahl (10) zur Belichtung des Röntgenfilmes (7) mit zusätzlichen pa tientenspezifischen Informationsdaten, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Kennzeichnungsvorrichtung (4) als baulicher Bestandteil mit der Röntgeneinrichtung (1) integriert ist und dem jeweils in der Röntgeneinrichtung (1) angeordneten Röntgenfilm (7) als davon separates Bauteil für die Be¬ lichtung zwangsläufig zuordbar ist; d a s s ein in der Röntgeneinrichtung (1) auf der dem Röntgenstrahl (9) abgewandten Seite des Röntgenfilms (7) Blendenelement (11) vorgesehen ist, wobei das Blendenele ment (11) , die Kennzeichnungsvorrichtung (4) und der Rönt¬ genfilm (7) derart zueinander positionierbar sind, dass die Kennzeichnungsvorrichtung (4) einerseits im Untersu¬ chungsfall durch das Blendenelement (11) gegenüber dem Röntgenstrahl (9) abdeckbar und andererseits im Kennzeich nungsfall im Sinne einer Belichtung des Röntgenfilmes (7) anordbar ist.
3. System nach Anspruch 1 oder 2 mit einem der Röntgenein¬ richtung zugeordneten Objekttisch (2; 2.1), d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s der Objekttisch (2; 2.1) zur Aufnahme des Röntgenfilms (7; 7.1) als auch der Kennzeichnungsvorrichtung (4) vorgesehen ist.
4. System nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s der Röntgenfilm (7; 7.1) in einer Filmkassette (3; 3.1; 3.2) angeordnet ist.
5. System nach Anspruch 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Filmkassette (3; 3.1; 3.2) ein Fenster (8) für den Be¬ lichtungsstrahl (10) der Kennzeichnungsvorrichtung (4) auf¬ weist. 6.
6. System nach zumindest einem der Ansprüche 2 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s für das Blendenelement (11) eine Bleiplatte vorgesehen ist.
7. System nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Kennzeichnungsvorrichtung (4) und/oder der Röntgenfilm (7; 7.1) und/oder das Blendenelement (11) in ihre jeweilige Positionierung insbesondere relativ zu dem Objekttisch (2; 2.1) verfahrbar sind.
8. System nach Anspruch 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s der Röntgenfilm (7; 7.1) fest positioniert und die Kennzeich nungsvorrichtung (4) verfahrbar ist.
9. System nach Anspruch 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Kennzeichnungsvorrichtung (4) und der Röntgenfilm (7; 7.1) verfahrbar sind.
10. System nach Anspruch 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Kennzeichnungsvorrichtung (4) und der Röntgenfilm (7; 7.1) fest positioniert sind und das Blendenelement (11) ver¬ fahrbar ist.
11. System nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s der Kennzeichnungsvorrichtung (4) eine in der Röntgeneinrich¬ tung (1) angeordnete Bedieneinheit (6) , insbesondere eine be¬ rührungssensitive Eingabeeinheit, zugeordnet ist.
12. System nach Anspruch 11, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s eine für die Steuerung der Röntgeneinrichtung (1) vorgesehene Bedieneinheit für die Bedienung der Kennzeichnungsvorrichtung (4) mitbenutzt ist.
13. Medizinische Anlage mit einem System zur Röntgenuntersu¬ chung nach zumindest einem der Ansprüche 112.
Description:
Beschreibung

System zur Röntgenuntersuchung, insbesondere zur analogen Mammographie

Die Erfindung betrifft ein System zur Röntgenuntersuchung, insbesondere zur analogen Mammographie, mit einer Röntgenein¬ richtung und einer Kennzeichnungsvorrichtung gemäß Oberbe¬ griff des Patentanspruchs 1 bzw. gemäß Oberbegriff des Pa- tentanspruchs 2; ein derartiges System ist grundsätzlich aus der DE 41 40 718 Al bekannt.

In der analogen Mammographie werden neben der reinen Untersu¬ chungsaufnahme eines Untersuchungsobjektes zusätzliche unter- schiedliche patientenspezifische Informationsdaten auf einen Röntgenfilm aufgebracht. Als Informationsdaten wird zum einen mittels in den Strahlengang geschobener Filmmarker die Orien¬ tierung des Aufnahmeobjektes als standardisiert einstellbares Buchstabenkürzel auf den Film belichtet. Zum anderen werden weitere Informationen wie Daten zur untersuchten Person und Einstellungen der Messapparatur zusätzlich mit Hilfe einer Kennzeichnungsvorrichtung auf den Film belichtet.

In der DE 41 40 718 Al ist der Röntgenfilm in eine Filmkas- sette eingelegt. Zur Belichtung des Röntgenfilmes mit patien¬ tenspezifischen Informationsdaten ist vorgesehen, die Kenn¬ zeichnungsvorrichtung entweder in der Filmkassette fest verbleibend unterzubringen oder eine entsprechende Lichtquel¬ le außerhalb der Filmkassette in der Röntgeneinrichtung anzu- ordnen und den Belichtungsstrahl der Lichtquelle über einen Spiegel durch ein Markierfenster in der Filmkassette auf den Röntgenfilm zu lenken.

Aus der US 5 311 567 A ist eine von der Röntgeneinrichtung baulich getrennte Kennzeichnungsvorrichtung bekannt. Zur Be¬ lichtung der Informationsdaten wird die Filmkassette mit dar¬ in befindlichem Röntgenfilm aus der Röntgeneinrichtung ent- nommen und in die separate Kennzeichnungsvorrichtung einge¬ setzt.

Gemäß Aufgabe der vorliegenden Erfindung soll unter Gewähr- leistung einer genauen verwechslungsfreien Zuordnung der pa¬ tientenspezifischen Informationsdaten zum jeweils zugehörigen Röntgenfilm auf einfache Weise ein sicherer Schutz der Kenn¬ zeichnungsvorrichtung vor einem unerwünschten Einfluss des Röntgenstrahles im Untersuchungsfall gewährleistet werden.

Die Lösung der Aufgabe gelingt durch ein System gemäß Ober¬ begriff des Anspruchs 1 bzw. gemäß Oberbegriff des Anspruchs 2 durch die jeweilige kennzeichnende Lehre; vorteilhafte Aus¬ gestaltungen sind jeweils Gegenstand der Unteransprüche.

Das erfindungsgemäße System zur Röntgenuntersuchung erlaubt auf einfache Weise bei zwangsläufiger gegenseitiger Zuordnung des Röntgenfilms und der Kennzeichnungsvorrichtung als bauli¬ cher Teil der Röntgeneinrichtung und damit gewährleisteter Unverwechselbarkeit der zu belichtenden Informationsdaten durch die gegenseitige veränderliche Positionierbarkeit von Kennzeichnungsvorrichtung bzw. Röntgenfilm bzw. durch das po¬ sitionierbare Blendenelement auf einfache und aufwandsarme Weise einen sicheren Schutz der Kennzeichnungsvorrichtung vor dem Röntgenstrahl.

Vorteilhaft gegenüber einem System mit in den Filmkassetten verbleibenden Kennzeichnungsvorrichtungen ist, dass bei dem erfindungsgemäßen System selbst bei Verwendung verschiedener Kassettenformate nur eine in der Röntgeneinrichtung zugeord¬ net verbleibende Kennzeichnungsvorrichtung notwendig ist und handelsübliche Filmkassetten benutzt werden können. Dadurch ergibt sich eine Kostenersparnis. Zusätzlich kann die Markie¬ rung mittels Filmmarker eingespart werden, da das Aufbringen der Informationen über die Orientierung des Aufnahmeobjektes in die Belichtung durch die Kennzeichnungsvorrichtung inte¬ grierbar ist. In für eine kompakte Bauweise der Röntgeneinrichtung vorteil¬ hafter Weise ist der Röntgeneinrichtung ein Objekttisch zuge¬ ordnet, der sowohl zur Aufnahme des Röntgenfilms als auch der Kennzeichnungsvorrichtung vorgesehen ist.

Um zur Kostenersparnis handelsübliche Komponenten verwenden zu können, ist der Röntgenfilm in einer Filmkassette angeord¬ net und die Filmkassette weist ein Fenster für den Belich— tungsstrahl der Kennzeichnungsvorrichtung auf. Eine für eine einfache Bedienung zweckmäßige Ausführung sieht vor, dass der Kennzeichnungsvorrichtung eine in der Röntgeneinrichtung an¬ geordnete Bedieneinheit, insbesondere eine berührungssensiti¬ ve Eingabeeinheit wie zum Beispiel ein Touch-Pult, zugeordnet ist. In einer weiteren Ausgestaltung wird für die Bedienung der Kennzeichnungsvorrichtung eine für die Steuerung der Röntgeneinrichtung vorgesehene Bedieneinheit mitbenutzt. Da¬ durch wird eine zusätzliche Bedieneinheit eingespart und die Handhabung des Gesamtsystems vereinfacht.

Die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung gemäß den Merkmalen der Unteransprüche werden im folgenden anhand von schematischen Ausführungsbeispielen in der Zeichnung näher erläutert; darin zeigen: FIG 1 in Gesamt-Seitenansicht ein System zur analogen Mammo¬ graphie-Röntgenuntersuchung mit zugeordneter in einem Objekttisch verfahrbarer Kennzeichnungsvorrichtung; FIG 2 in Detailansicht aus FIG, 1 einen Objekttisch mit Rönt¬ genfilm und in Kennzeichnungsposition verfahrener Kennzeichnungsvorrichtung; FIG 3 in Detailansicht aus FIG 1 einen Objekttisch mit Rönt¬ genfilm und in Untersuchungsposition verfahrener Kenn¬ zeichnungsvorrichtung; FIG 4 in Detail-Seitenansicht einen Objekttisch mit Röntgen- film, Kennzeichnungsvorrichtung und in Untersuchungs¬ position verfahrenem Blendenelement; FIG 5 in Detail-Seitenansicht einen Objekttisch mit Röntgen¬ film, Kennzeichnungsvorrichtung und in Kennzeichnungs¬ position verfahrenem Blendenelement; FIG 6 in Draufsicht einen zweiformatigen Objekttisch; FIG 7 in Draufsicht einen zweiformatigen Objekttisch mit in Untersuchungsposition verfahrener kleinformatiger Filmkassette und Kennzeichnungsvorrichtung; FIG 8 in Seitenansicht einen zweiformatigen Objekttisch ge¬ mäß FIG 7; FIG 9 in Draufsicht einen zweiformatigen Objekttisch mit in Kennzeichnungsposition verfahrener kleinformatiger Filmkassette und Kennzeichnungsvorrichtung; FIG 10 in Seitenansicht einen zweiformatigen Objekttisch ge¬ mäß FIG 9; FIG 11 in Draufsicht einen zweiformatigen Objekttisch mit kleinformatiger Filmkassette und in Untersuchungsposi¬ tion verfahrener Kennzeichnungsvorrichtung; FIG 12 in Seitenansicht einen zweiformatigen Objekttisch ge¬ mäß FIG 11; FIG 13 in Draufsicht einen zweiformatigen Objekttisch mit kleinformatiger Filmkassette und in Kennzeichnungspo¬ sition verfahrener Kennzeichnungsvorrichtung; FIG 14 in Seitenansicht einen zweiformatigen Objekttisch ge¬ mäß FIG 13.

FIG 1 zeigt eine analoge Röntgeneinrichtung 1, insbesondere eine Mammographie-Röntgeneinrichtung, die als wesentliche Be¬ standteile einen Röntgenstrahler 5 sowie einen Objekttisch 2 enthält. Im Untersuchungsfall wird durch den Röntgenstrahler 5 ein Röntgenstrahl 9 erzeugt, der zur Abbildung eines nicht explizit gezeigten Untersuchungsobjektes eines Patienten auf einen Röntgenfilm 7 dient. Der Röntgenfilm 7 ist in einer Filmkassette 3 und zusammen mit dieser als Gesamtheit im Ob¬ jekttisch 2 angeordnet. Eine Kennzeichnungsvorrichtung 4 zur Belichtung des jeweils eingelegten Röntgenfilmes 7 mit zu¬ sätzlichen patientenspezifischen Informationsdaten ist als baulicher Bestandteil mit der Röntgeneinrichtung 1 integriert und wird von einer Bedieneinheit 6 gesteuert. Zweckmäßiger¬ weise ist die Kennzeichnungsvorrichtung 4 unterhalb des Rönt¬ genfilms 7 bzw. der Filmkassette 3 bzw. des diese aufnehmen¬ den Objekttisches 2 angeordnet und nach einer Ausgestaltung der Erfindung in die jeweils vorgesehene Position verfahrbar.

FIG 2 zeigt eine Detailansicht des Objekttisches 2 aus FIG 1 mit zugeordneter Kennzeichnungsvorrichtung 4. Die Filmkasset¬ te 3 weist zweckmäßigerweise ein Kassettenfenster 8 für den Belichtungsstrahl der Kennzeichnungsvorrichtung 4 auf. Wäh¬ rend der Belichtung des Röntgenfilmes 7 mit zusätzlichen pa¬ tientenspezifischen Informationsdaten ist die Kennzeichnungs¬ vorrichtung 4 in einer Position unterhalb des Kassettenfens¬ ters 8 verfahren, so dass der Belichtungsstrahl 10 auf den Röntgenfilm 7 auftrifft. Zweckmäßigerweise ist dabei der Röntgenfilm 7 fest positioniert und die Kennzeichnungsvor¬ richtung 4 relativ zu dem Röntgenfilm in ihre Belichtungspo¬ sition verfahrbar. Der Pfeil zeigt die Richtung an, in die das jeweilige Element verfahrbar ist.

FIG 3 zeigt die Untersuchungsposition, bei der die Kennzeich¬ nungsvorrichtung 4 erfindungsgemäß außerhalb des Röntgen¬ strahles 9 positioniert ist, so dass eine Schädigung der Kennzeichnungsvorrichtung 4 durch den Röntgenstrahl 9 ausge- schlössen wird; die Positionierung kann wiederum in vorteil¬ hafter Weise durch ein Verfahren der Kennzeichnungsvorrich¬ tung relativ zu dem Objekttisch erfolgen.

FIG 4, 5 zeigen eine weitere erfinderische Alternative, bei der ein Blendenelement 11 zur Abschirmung der Kennzeichnungs¬ vorrichtung gegenüber dem Röntgenstrahl vorgesehen ist. Zweckmäßigerweise ist für das Blendenelement 11 eine Blei¬ platte vorgesehen. In FIG 4 und FIG 5 sind zweckmäßigerweise die Kennzeichnungsvorrichtung und der Röntgenfilm 7 fest po- sitioniert und das Blendenelement 11 relativ zu der Kenn¬ zeichnungsvorrichtung verfahrbar. FIG 4 zeigt das Blendenele¬ ment in Untersuchungsposition, bei der das Blendenelement 11 zwischen Kennzeichnungsvorrichtung 4 und Röntgenstrahl 9 der¬ art angeordnet ist, dass es die Kennzeichnungsvorrichtung 4 gegen den Röntgenstrahl 9 abschirmt. FIG 5 zeigt die Position des Blendenelementes 11 während des Kennzeichnungsvorgangs. Der Belichtungsstrahl 10 belichtet den Röntgenfilm 7 mit den zusätzlichen patientenspezifischen Informationsdaten.

FIG 6 zeigt den grundsätzlichen Aufbau eines Objekttisches 2.1 mit zwei unterschiedlichen Formaten von Röntgenfilmen in Filmkassetten 3.1 bzw. 3.2 unterschiedlichen Formates. Im Fall eines großformatigen Röntgenfilmes in einer großformati¬ gen Filmkassette 3.2 ist die Kennzeichnungsvorrichtung in Kennzeichnungsposition wie in FIG 2 und in Untersuchungsposi¬ tion wie in FIG 3 angeordnet.

FIG 7, 9, 11 und 13 zeigen in Draufsicht und FIG 8, 10, 12 und 14 in Seitenansicht verschiedene mögliche Positionierun¬ gen von Kennzeichnungsvorrichtung 4 und einem kleinformatigen Röntgenfilm 7.1 in einer kleinformatigen Filmkassette 3.1 mit einem Fenster 8. FIG 7 bis FIG 10 zeigen ein Ausführungsbei¬ spiel, bei dem die Kennzeichnungsvorrichtung 4 und der Rönt¬ genfilm 7 in vorteilhafter Weise verfahrbar angeordnet sind. Während FIG 7 in Draufsicht und FIG 8 in Seitenansicht die Verfahr-Positionen von Kennzeichnungsvorrichtung 4 und Rönt- genfilm 7.1 im Untersuchungsfall zeigen, sind in FIG 9 in Draufsicht und in FIG 10 in Seitenansicht die Positionen im Kennzeichnungsfall dargestellt. Die Kassette 3.1 kann zusätz¬ lich im Untersuchungsfall seitlich verfahrbar sein, wie in v FIG 7 durch die seitwärts gerichteten Pfeile angedeutet.

FIG 11 bis FIG 14 zeigen den Objekttisch 2.1 mit in vorteil¬ hafter Weise fest positioniertem kleinformatigem Röntgenfilm 7.1 und verfahrbarer Kennzeichnungsvorrichtung 4. In FIG 11 in Draufsicht und in FIG 12 in Seitenansicht ist der zweifor- matige Objekttisch 2.1 während des Untersuchungsfalles, also mit außerhalb des Röntgenstrahlfeldes verfahrener Kennzeich¬ nungsvorrichtung 4, dargestellt. In FIG 13 in Draufsicht und FIG 14 in Seitenansicht ist der Kennzeichnungsfall gezeigt, wobei hier die Kennzeichnungsvorrichtung so verfahren ist, dass die Belichtung des Röntgenfilmes 3.1 mit zusätzlichen Informationsdaten durch den Belichtungsstrahl 10 erfolgt.

Zweckmäßigerweise sind die Kennzeichnungsvorrichtung 4 und/oder der Röntgenfilm 7 und/oder das Blendenelement 11 in ihre jeweilige Positionierung - insbesondere relativ zu dem Objekttisch 2 - verfahrbar. Neben den in den Abbildungen be- sprochenen sind noch andere Möglichkeiten der gegenseitigen Verfahrbarkeit denkbar, zum Beispiel können auch sowohl Kenn¬ zeichnungsvorrichtung als auch Röntgenfilm als auch Blenden¬ element gegeneinander verfahrbar sein.

Die Erfindung lässt sich wie folgt kurz zusammenfassen: Zur Vereinfachung der Kennzeichnung von einem mit Untersuchungs¬ abbildungen eines Patienten belichtbaren Röntgenfilm 7; 7.1 mit zusätzlichen patientenspezifischen Informationsdaten sind bei einem System zur Röntgenuntersuchung, insbesondere zur analogen Mammographie, eine baulich integrierte Kennzeich¬ nungsvorrichtung 4 und ein Röntgenfilm 7; 7.1 derart zueinan¬ der positionierbar, dass die Kennzeichnungsvorrichtung 4 im Untersuchungsfall außerhalb des Röntgenstrahles 9 und im Kennzeichnungsfall im Sinne einer Belichtung des Röntgenfil- mes 7; 7.1 angeordnet ist. Eine zweite Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass zum Zwecke der Abschirmung der Kennzeichnungsvorrichtung 4 während der Röntgenaufnahme auf der dem Röntgenstrahl abgewandten Seite des Röntgenfilmes ein Blendenelement 11 vorgesehen ist, derart dass die Kennzeich— nungsvorrichtung 4 im Untersuchungsfall gegenüber dem Rönt¬ genstrahl 9 abgedeckt ist.