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Patent Searching and Data


Title:
TAMPING UNIT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/041391
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a tamping unit for tamping cross-ties of a track, comprising pairs of two tamping tools lying opposite each other, which are moved toward and away from each other by a closing drive (7), wherein a distance-measuring device (9) is associated with each closing drive (7). The distance-measuring device has a sensor (10) and a bar (12), which extends in a longitudinal direction (11) of the closing drive (7) and is equipped with a coding (13).

Inventors:
SCHÖNAIGNER, Alfred (Lonstorferweg 11, 4020 Linz, AT)
Application Number:
EP2017/000951
Publication Date:
March 08, 2018
Filing Date:
August 04, 2017
Export Citation:
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Assignee:
PLASSER & THEURER EXPORT VON BAHNBAUMASCHINEN GESELLSCHAFT M.B.H. (Johannesgasse 3, 1010 Wien, AT)
International Classes:
E01B27/16; F15B15/28
Domestic Patent References:
WO2013026080A22013-02-28
Foreign References:
AT513973B12014-09-15
US6573708B12003-06-03
DE4418444A11995-12-07
AT6220U22003-06-25
AT513973B12014-09-15
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Claims:
Patenta nsprüch e

1 . Stopfaggregat (1 ) zum Unterstopfen von Schwellen (2) eines Gleises (3) mit Paaren von zwei einander gegenüberliegenden Stopfwerkzeugen (5), welche durch einen Beistellantrieb (7) zueinander bzw. voneinander weg bewegt werden, wobei jedem Beistellantrieb (7) eine Wegmesseinrichtung (9) zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Wegmesseinrichtung (9) einen Sensor (10) und eine in einer Längsrichtung (1 1 ) des Beistellantriebes (7) verlaufende Stange (12), welche mit einer Codierung (13) ausgestattet ist, aufweist.

2. Stopfaggregat (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die

Stange (12) an einer Kolbenstange (15) des Beistellantriebes (7) fixiert ist und an einem Zylinder (17) des Beistellantriebes (7) in dessen Längsrichtung (1 1 ) verschiebbar gelagert ist und der Sensor (10) am Zylinder (17) des

Beistellantriebes (7) angeordnet ist.

3. Stopfaggregat (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die

Stange (12) an einem Zylinder (17) des Beistellantriebes (7) fixiert ist und an einer Kolbenstange (15) des Beistellantriebes (7) in dessen Längsrichtung (1 1 ) verschiebbar gelagert ist und der Sensor (10) an der Kolbenstange (15) des Beistellantriebes (7) angeordnet ist.

4. Stopfaggregat (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stange (12) in einem Zylinder (18) geführt ist.

5. Stopfaggregat (1) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Stange (12) als eine mit der Codierung (13) ausgestattete Kolbenstange (15) des Beistellantriebes (7) ausgebildet ist und der Sensor (10) an einem Zylinder (17) des Beistellantriebes (7) angeordnet ist.

6. Stopfaggregat (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch

gekennzeichnet, dass um die codierte Stange (12) eine flexible Abdeckung (20) angeordnet ist.

Description:
Beschreibung

Stopfaggregat Gebiet der Technik

[01] Die Erfindung betrifft ein Stopfaggregat zum Unterstopfen von Schwellen eines Gleises mit Paaren von zwei einander gegenüberliegenden

Stopfwerkzeugen, welche durch einen Beistellantrieb zueinander bzw.

voneinander weg bewegt werden, wobei jedem Beistellantrieb eine

Wegmesseinrichtung zugeordnet ist.

Stand der Technik

[01] Gemäß AT 513 973 B1 ist ein Stopfaggregat zum Verdichten von Schotter eines Gleises bekannt. Dabei wird die Position eines Verdichtwerkzeuge beistellenden Beistellzylinders mittels Wegaufnehmer erfasst. Die

Ansteuerung der Beistellzylinder erfolgt durch einen Wegsensor. Zur

Erzielung einer optimalen Schotterverdichtung werden die

Schwingungsamplitude und die Schwingungsfrequenz der

Verdichtwerkzeuge in Abhängigkeit von der Beistelllage verändert.

Zusammenfassung der Erfindung

[02] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für ein Stopfaggregat der

eingangs genannten Art eine Verbesserung gegenüber dem Stand der Technik anzugeben.

[03] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch ein Stopfaggregat gemäß Anspruch 1. Abhängige Ansprüche betreffen vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.

[04] Die Erfindung sieht vor, dass die Wegmesseinrichtung einen Sensor und eine in einer Längsrichtung des Beistellantriebes verlaufende Stange, welche mit einer Codierung ausgestattet ist, aufweist. Dadurch ist der große Vorteil der Nachrüstbarkeit nahezu jedes bereits bestehenden Stopfaggregates durch eine moderne Wegmesseinrichtung gegeben. Diese Nachrüstung erfolgt noch dazu unter einem finanziell vertretbaren, denkbar geringen Kostenaufwand. Die Stellung der Beistellantriebe bzw. der Stopfwerkzeuge ist jederzeit bekannt und wird zur Steuerung des Beistellweges

herangezogen. Somit kann der Beistellweg begrenzt werden, um das

Stopfaggregat an unterschiedliche Schwellentypen oder Schwellenabstände anpassen zu können. Außerdem können dadurch herkömmliche

mechanische Vorrichtungen wie Klappen oder Anschläge zur Begrenzung eines Beistellweges entfallen.

[05] In einer einfachen Ausführung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Stange an einer Kolbenstange des Beistellantriebes fixiert ist und an einem Zylinder des Beistellantriebes in dessen Längsrichtung verschiebbar gelagert ist und der Sensor am Zylinder des Beistellantriebes angeordnet ist. Dadurch kann die Stange in einfachster Weise parallel zum Beistellantrieb angebracht und der Sensor samt seiner Verkabelung an einem unbewegten Bauteil angeordnet werden.

[06] In einer anderen Ausführungsvariante der Erfindung ist vorgesehen, dass die

Stange an einem Zylinder des Beistellantriebes fixiert ist und an einer Kolbenstange des Beistellantriebes in dessen Längsrichtung verschiebbar gelagert ist und der Sensor an der Kolbenstange des Beistellantriebes angeordnet ist.

[07] Eine weitere vorteilhafte Ausprägung der Erfindung ist gegeben, wenn die

Stange in einem Zylinder geführt ist. Hierdurch werden eine widerstandsarme Führung und Schutz der Codierung der Stange gewährleistet.

[08] Eine weitere sinnvolle Ausbildung ist dadurch verwirklicht, dass die Stange als eine mit der Codierung ausgestattete Kolbenstange des Beistellantriebes ausgebildet ist und der Sensor an einem Zylinder des Beistellantriebes angeordnet ist. Vorteilhaft ist hier, dass die Stange samt Befestigungen entfallen und das Stopfaggregat konstruktiv noch einfacher ausgeführt werden kann.

[09] Günstigerweise ist um die codierte Stange eine flexible Abdeckung

angeordnet. Damit ist bei Bedarf ein Schutz gegenüber störenden

Umgebungseinflüssen gegeben. Kurze Beschreibung der Zeichnungen

[10] Die Erfindung wird nachfolgend in beispielhafter Weise unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines Stopfaggregates

Fig. 2 eine vergrößerte Seitenansicht eines Beistellantriebes mit einer Wegmesseinrichtung und

Fig. 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung. Beschreibung der Ausführungsformen

[11] Ein in Fig. 1 vereinfacht dargestelltes Stopfaggregat 1 zum Unterstopfen von Schwellen 2 eines Gleises 3 weist Paare von zwei je um eine Schwenkachse 4 verschwenkbare Stopfwerkzeugen 5 auf. Diese sind jeweils an einem oberen Ende 6 mit einem Beistellantrieb 7 verbunden, der seinerseits an einem Vibrationsantrieb 8 des Stopfaggregates 1 angelenkt ist. Jedem Beistellantrieb 7 ist eine Wegmesseinrichtung 9 zugeordnet.

[12] Wie besonders aus Fig. 2 ersichtlich ist, weist jede Wegmesseinrichtung 9 einen Sensor 10 und eine in einer Längsrichtung 11 des Beistellantriebes 7 verlaufende Stange 12 auf. Diese ist mit einer Codierung 13 versehen. Die Stange 12 ist über eine Anlenkstelle 14 an einer Kolbenstange 15 des Beistellantriebes 7 fixiert. Über Haltevorrichtungen 16 ist die Stange 12 an einem Zylinder 17 des Beistellantriebes 7 in dessen Längsrichtung 11 verschiebbar gelagert. Der Sensor 10 ist am Zylinder 17 des

Beistellantriebes 7 angeordnet, bzw. konstruktiv fest mit diesem verbunden.

[13] Ebenso ist eine Anordnung der Wegmesseinrichtung 9 möglich, bei der die

Stange 12 am Zylinder 17 des Beistellantriebes 7 fixiert ist. Dabei ist die Stange 12 an der Kolbenstange 15 des Beistellantriebes 7 in dessen

Längsrichtung 11 verschiebbar gelagert. Der Sensor 10 ist an der

Kolbenstange 15 des Beistellantriebes 7 angeordnet.

[14] Die Stange 12 ist vorzugsweise in einem eigenen Zylinder 18 geführt der über die Haltevorrichtungen 16 am Zylinder 17 des Beistellantriebes 7 angebracht ist.

[15] Im Arbeitseinsatz, respektive bei Durchführung der Beistellbewegung,

werden die Beistellantriebe 7 beaufschlagt. Durch die Bewegung der Kolbenstange 15 erfolgt eine synchrone Veränderung der Position des Sensors 10 gegenüber der Codierung 13 auf der Stange 12. Somit erfolgt laufend eine Positionsmessung und die Messwerte werden einer

schematisch angedeuteten Steuereinheit 19 übermittelt. Durch diese wird der Beistellweg und somit die Lage der Stopfwerkzeuge 7 ermittelt und der gesamte Beistellvorgang gesteuert.

Bei Bedarf ist ein nicht im Zylinder 18 geführter Abschnitt der codierten

Stange 12 mittels einer flexiblen Abdeckung 20 gegenüber

Umgebungseinflüssen abgeschirmt. Dabei handelt es sich beispielsweise um einen Rund-Balg, der über die Stange 12 geschoben ist.

In Fig. 3 ist eine weitere, einfache Ausführungsvariante dargestellt. Dabei ist die Codierung 13 direkt an der Kolbenstange 15 des Beistellantriebes 7 angebracht. Der Sensor 10 zur Erfassung der Codierung 13 befindet sich an einem vorderen Ende des Zylinders 17 des Beistellantriebes 7.

Die Codierung 13 kann auf verschiedene Art und Weise an der Stange 12 bzw. an der Kolbenstange 15 angebracht werden. Es sind geätzte

Codierungen ebenso möglich wie magnetische Ausführungen.