GOERTZ, Werner (An der Seikenkapelle 19, Dorsten, 46282, DE)
| Patentansprüche
1. Telekommunikationsgerät (10, 110), mit einer Netzzugangseinheit (20, 120) , die an einem Datenpa- ketübertragungsnetz (12, 112) betrieben wird oder betreibbar ist, und mit einer Nachrichtenerzeugungseinheit (22, 24, 122, 124), die mit der Netzzugangseinheit (20, 120) gekoppelt ist, die Nachrichtenerzeugungseinheit (22, 24, 122, 124) erzeugt abhängig von den mit der Netzzugangseinheit (20, 120) empfangenen Daten eine Nachricht (60, 200), wobei die Nachrichtenerzeugungseinheit (22, 24, 122, 124) mit einem Leitungsanschluss gekoppelt ist oder koppelbar ist, welcher die Ermittlung eines Leitungskennzeichens (66) des Leitungsanschlusses ermöglicht, oder wobei von der Nachrichtenerzeugungseinheit (122, 124) in der Nachricht (200) oder mit der Nachricht (60, 200) ein Absenderkennzeichen (204) oder ein Kennzeichendatum verwendet wird, dass die Ermittlung eines Absenderkennzeichens der Nachricht (200) ermöglicht.
2. Telekommunikationsgerät (10, 110) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kennzeichendatum (204) ein Datum ist, mit dessen Hilfe sich das Telekommunikationsgerät (110) bei einem Diensterbringungsrechner (115) anmeldet, insbesondere ein Passwort und/oder ein Identifizierungsdatum.
3. Telekommunikationsgerät (10, 110) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Absenderkennzeichen (204) ein Rufkennzeichen des Telekommunikationsgeräts (10, 110) in einem durchschaltevermittelten Telekommunikationsnetz (14) oder in einem Datenpaketübertragungsnetz (18) ist, insbesondere ein Rufkennzeichen eines Telefoniedienstes .
4. Telekommunikationsgerät (10, 110) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Telefonieeinheit (30, 130), die Sprachdaten empfängt und sendet.
5. Telekommunikationsgerät (10, 110) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Nachrichtenerzeugungseinheit (22, 24, 122, 124) eine SMS- Erzeugungseinheit (24, 124) enthält, oder eine MMS-Erzeugungseinheit, oder eine Instant-Messaging-Erzeugungseinheit .
6. Telekommunikationsgerät (10, 110) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit der Nachrichtenerzeugungseinheit (22, 24) gekoppelte Sendeeinheit (26 bis 28) eine Signalisierungseinheit enthält, die Signali- sierungsnachrichten gemäß einem Protokoll für ein durchschal- tevermitteltes Telekommunikationsnetz (14) erzeugt, oder dass die Netzzugangseinheit (120) als mit der Nachrich- tenerzeugungseinheit (122, 124) gekoppelte Sendeeinheit verwendet wird, die Datenpakete versendet, insbesondere gemäß Internetprotokoll .
7. Telekommunikationsgerät (10, 110) nach einem der vorherge- henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Telekommunikationsgerät (10, 110) mindestens eine der folgenden Einheiten enthält: eine Netzzugangseinheit (16, 116) zu einem Datenpaketübertra- gungsnetz (18, 118), einen Router (16, 116), ein DSL-Modem (16, 116), eine Telekommunikationsanlage zum Vermitteln von Telefonverbindungen, ein Telefon (30, 130) .
8. Telekommunikationsgerät (10, 110) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Nachrichtenerzeugungseinheit (22, 24, 122, 124) eine Benutzerschnittstelleneinheit enthält, die eine Benutzeroberfläche für ein entferntes Gerät (50, 54, 150, 154) bereitstellt, um eine
Nachricht (60, 200) mit Hilfe der Nachrichtenerzeugungseinheit (22, 24, 122, 124) in dem Telekommunikationsgerät (10, 110) zu erzeugen.
9. Telekommunikationsgerät (10, 110) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Nachrichtenerzeugungseinheit (22, 24, 122, 124) eine Schnittstelle zu Hausgeräten (42 bis 46, 142 bis 146) bietet, die an die Netzzugangseinheit (20, 120) angeschlossen sind oder mit dieser kommunizieren, insbesondere zu einem Kühlschrank, einer Waschmaschine, einem Ofen, einer Heizung, einem Sensor, einem Bewegungsmelder, einem Rauchmelder und/oder einem Temperatur- sensor, oder auch Sensoren/Geräten zur Gesundheitsüberwachung.
10. Verfahren zum Erzeugen von Nachrichten (60, 65, 200, 220) mit den Schritten: in einem Telekommunikationsgerät (10, 110) Empfangen von Daten über ein Datenpaketübertragungsnetz (12, 112), in dem Telekommunikationsgerät (10, 110) Nutzen der Daten zum Erzeugen einer ersten Nachricht (60, 200) für einen Diensterbringungsrechner (15, 115) , entweder a) :
Senden der ersten Nachricht (60) von dem Telekommunikationsgerät (10) an den Diensterbringungsrechner (15) über eine Leitung (58) an die das Telekommunikationsgerät (10) angeschlossen ist, Ermitteln eines Leitungskennzeichens (66) der Leitung (58) über die die erste Nachricht (60) gesendet worden ist, Eintragen des Leitungskennzeichens (66) in eine zweite Nachricht (65) als Absenderkennzeichen (66) zusammen mit Nutzdaten (64) der ersten Nachricht (60), oder alternativ b) :
Senden der ersten Nachricht (200) von dem Telekommunikationsgerät (110) an den Diensterbringungsrechner (115), in der ersten Nachricht (200) oder mit der ersten Nachricht (200) Senden eines Kennzeichendatums (204) oder eines Absen- derkennzeichens (204) von dem Telekommunikationsgerät (110) an den Diensterbringungsrechner (115),
Eintragen des Absenderkennzeichens (204) oder eines mit Hilfe des Kennzeichendatums ermittelten Absenderkennzeichens (204) in eine zweite Nachricht (220) als Absenderkennzeichen (222) zusammen mit Nutzdaten (210) der ersten Nachricht (200) .
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Kennzeichendatum (204) ein Datum ist, mit dessen Hilfe sich das Telekommunikationsgerät (110) bei dem Diensterbringungsrechner (115) oder bei einem anderen Diensterbringungsrechner anmeldet, insbesondere ein Passwort und/oder ein I- dentifizierungsdatum.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Absenderkennzeichen (204) ein Rufkennzeichen des Telekommunikationsgeräts (110) in einem Datenpaketüber- tragungsnetz (118) ist, insbesondere ein Rufkennzeichen eines Telefoniedienstes .
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Daten von einem entfernten Gerät (50, 54, 150, 154) gesendet werden, vorzugsweise unter Nutzung von Dateneingabefeldern, deren Anordnung auf einem Ausgabegerät des entfernten Gerätes (50, 54, 150, 154) von dem Telekommunikationsgerät (10, 110) vorgegeben wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Daten von einem Hausgerät (42 bis 46,
142 bis 146) gesendet werden, das mit dem Telekommunikationsgerät (10, 110) über ein Datenübertragungsnetz (12, 112) verbunden ist.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 14, gekennzeichnet durch eine Telefonieeinheit (30, 130) .
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Telefonieeinheit (30) Sprachdaten ana- log versendet und empfängt oder dass die Telefonieeinheit
(130) digitale Sprachdaten in Sprachkanälen gemäß einem Zeit- multiplexverfahren versendet und empfängt.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Nachricht (200) über einen analogen Kanal oder über einen Zeitmultiplexkanal versendet wird.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Telefonieeinheit (130) eine Internetprotokoll-Telefoneinheit ist, und dass auch die Nachricht (200) gemäß Internetprotokoll versendet wird.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass zur Durchführung des Verfahrens ein Telekommunikationsgerät (10, 110) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 verwendet wird. |
Beschreibung
Telekommunikationsgerät und Verfahren zum Erzeugen von Nachrichten
Die Erfindung betrifft ein Telekommunikationsgerät, insbesondere ein Telefon, einen Router bzw. ein Gateway, oder auch eine Telekommunikationsanlage bzw. PBX (Private Branch Exchange), bspw. für bis zu 15 Teilnehmer. Die Telekommunikati- onsanlage ist bspw. eine gemäß DECT-Standard (Digital Enhan- ced Cordless Telecommunications) arbeitende Anlage. Das Telekommunikationsgerät ist insbesondere an ein Telekommunikationsnetz angeschlossen, beispielsweise an ein durchschaltever- mitteltes Telekommunikationsnetz und/oder an ein Datenpaket- übertragungsnetz. Das Telekommunikationsgerät lässt sich beispielsweise zum Versenden von SMS-Nachrichten (Short Message Service) verwenden, wobei eine Bedienperson die erforderlichen Eingaben beispielsweise direkt an dem Telekommunikationsgerät eingibt. Alternativ könnte die Bedienperson auch ei- nen Internetserver zum Versenden von SMS-Nachrichten verwenden .
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein einfach aufgebautes Telekommunikationsgerät anzugeben, das insbesondere das Erbringen von neuen Diensten bzw. die einfachere Nutzung bekannter
Dienste erlaubt. Außerdem soll ein Verfahren zum Erzeugen einer Nachricht angegeben werden.
Die auf das Telekommunikationsgerät bezogene Aufgabe wird durch ein Telekommunikationsgerät gemäß Patentanspruch 1 gelöst. Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung geht insbesondere von den folgenden überlegungen aus. Bspw. SMS-Nachrichten könnten über PSTN (Public Switched Telecommunication Network) /ISDN (Integrated Services Digital Network) nur über entsprechende schnurgebundene oder schnurlose Endgeräte oder über per Modem mit dem Telefonnetz verbundene Personalcomputer versendet werden. Wenn dann je-
doch beispielsweise der Benutzer nicht im Hause ist, und somit keinen Zugriff auf seine an das bspw. PSTN/ISDN-Netz angeschlossenen Kommunikationsgeräte hat, kann er keine SMS- Nachrichten versenden. Ferner könnten Elemente, beispielswei- se der Haustechnik, Informationen über SMS nicht versenden, ohne dass in den entsprechenden Elementen der Haustechnik entweder ein Mobilfunkteil mit SMS-Funktionalität oder ein bspw. Festnetz-SMS-fähiges Modul mit Anschluss an das PSTN/ISDN-Netz enthalten wäre.
Als Alternative könnte der Benutzer, sofern er an seinem momentanen Standort Zugriff auf das Internet hat, über Dienstanbieter wie beispielsweise GMX (GMX GmbH) oder WEB. DE (WEB. DE GmbH) SMS-Nachrichten versenden. Dies würde jedoch eine vorherige Anmeldung bei dem betreffenden Dienstanbieter erfordern und würde auch unter Umständen nicht die Nutzung beispielsweise der Festnetz-Nummer als Absender-Nummer ermöglichen. Eine direkte Nutzung dieser Dienste durch Elemente der Haustechnik über Internetprotokoll wäre ebenfalls kaum möglich, da diese sowohl über Zugriff auf das Internet als auch über die SMS-Interface-Definitionen des jeweiligen Anbieters verfügen müssten. Ferner wären die Hausgeräte bei Ausfall der Internetverbindung nicht mehr kommunikationsfähig.
Als erste Variante hat das Telekommunikationsgerät, insbesondere ein Endgerät, sowohl bspw. einen PSTN- (analog) oder bspw. einen ISDN-Anschluss sowie eine Möglichkeit der IP- Verbindung (Internet Protocol) . Das Telekommunikationsgerät ist so ausgelegt, dass es die gegebenenfalls auch interaktiv per Benutzeroberfläche, z. B. auf HTML-Basis (Hypertext Markup Language) oder ähnlichem, über die IP-Verbindung empfangenen Daten in SMS-Nachrichten umsetzen und über PSTN und/oder ISDN versenden kann. Die IP-Verbindung kann sowohl von inner- halb eines Heimnetzes aus als auch von extern, z. B. über das Internet, unter Nutzung des Heimnetzes ermöglicht werden. Um Missbrauch speziell bei Anbindung an das Internet zu verhin-
dem, kann die über IP übertragene Information verschlüsselt und/oder durch Passwörter geschützt werden.
In einer zweiten Variante ist bspw. unter Verwendung des mo- mentan in der Standardisierung befindlichen "SMS via IP" auch die Verwendung eines nur an das IP-Netz (Internet Protocol) angeschlossenen Telekommunikationsgerätes möglich, um die ü- ber IP empfangenen Informationen in bspw. SMS-Nachrichten umzusetzen und dann über die "SMS-via-IP"-Funktionalität zu versenden.
Gleiche überlegungen gelten für Systeme, die nicht SMS- Nachrichten, sondern MMS-Nachrichten (Multimedia Service) versenden oder die Nachricht in anderer Weise versenden.
Bei einer Ausführungsform enthält das Telekommunikationsgerät eine Netzzugangseinheit zu einem Datenpaketübertragungsnetz . Außerdem enthält das Telekommunikationsgerät eine Nachrichtenerzeugungseinheit, die mit der Netzzugangseinheit gekop- pelt ist. Die Nachrichtenerzeugungseinheit erzeugt abhängig von den mit der Netzzugangseinheit empfangenen Daten eine Nachricht für einen Diensterbringungsrechner, insbesondere gemäß einem vorgegebenen bzw. sogar international standardisierten Format.
In der Nachricht wird beispielsweise ein vorgegebenes Zielkennzeichen eines anderen Telekommunikationsgerätes eingetragen.
Bei beiden Varianten ist aufgrund der Verwendung des Telekommunikationsgerätes eine Authentifizierung auf einfache Art möglich.
Somit wird ein Telekommunikationsgerät angegeben: - mit einer Netzzugangseinheit, die an einem Datenpaketübertragungsnetz betrieben wird oder betreibbar ist, - und mit einer Nachrichtenerzeugungseinheit, die mit der Netzzugangseinheit gekoppelt ist.
Die Nachrichtenerzeugungseinheit ist so aufgebaut, dass sie im Betrieb abhängig von den mit der Netzzugangseinheit empfangenen Daten eine Nachricht, vorzugsweise für einen Diensterbringungsrechner erzeugt. Die Nachrichtenerzeugungseinheit ist gemäß der einen Variante mit einem Leitungsan- schluss gekoppelt oder koppelbar, welcher die Ermittlung eines Leitungskennzeichens, z. B. einer Rufnummer, des Leitungsanschlusses ermöglicht. Gemäß der anderen Variante ist die Nachrichtenerzeugungseinheit so aufgebaut, dass sie im
Betrieb in der Nachricht oder mit der Nachricht ein Absenderkennzeichen oder ein Kennzeichendatum erzeugt, das die Ermittlung eines Absenderkennzeichens der Nachricht ermöglicht.
"Mit" der Nachricht bedeutet insbesondere während derselben Anmeldung des Telekommunikationsgerätes bei einem Dienstanbieter oder Netzbetreiber oder während desselben Rufs bezogen auf die Anmeldung oder während des Rufs, bei dem auch die Nachricht erzeugt bzw. übertragen wird.
Bei einer Weiterbildung des Verfahrens ist das Kennzeichendatum ein Datum, mit dessen Hilfe sich das Telekommunikationsgerät bei einem Diensterbringungsrechner anmeldet, insbesondere ein Passwort und/oder ein Identifizierungsdatum.
Bei einer nächsten Weiterbildung ist das Absenderkennzeichen ein Rufkennzeichen des Telekommunikationsgeräts in einem Da- tenpaketübertragungsnetz, insbesondere ein Rufkennzeichen eines Telefoniedienstes .
Bei einer Weiterbildung enthält das Telekommunikationsgerät außerdem noch eine Telefonieeinheit, die Sprachdaten empfängt und sendet. Bei dieser Weiterbildung lassen sich diese Einheiten mehrfach nutzen, nämlich sowohl für die Telefonieein- heit als auch für die Nachrichtenerzeugungseinheit. Außerdem rechtfertigt oft erst der Telefoniedienst den Aufwand zum An- schluss des Telekommunikationsgerätes an eine Leitung bzw. das Beantragen eines Dienstes für Internettelefonie und damit
auch für die Authentifizierung im Rahmen der Nachrichtenerzeugung.
Bei einer anderen Weiterbildung enthält die Nachrichtenerzeu- gungseinheit mindestens eine der im Folgenden genannten Einheiten:
- eine SMS-Nachrichten-Erzeugungseinheit, wobei diese beispielsweise erzeugt wird, nach:
- einem GSM-Standard (Global System Mobile) , - nach einem UMTS-Standard (Universal Mobile Telecom- munication System) ohne direkten IP-Bezug, z. B. 3GPP (Third Generation Partnership Project) TS 24.011,
- nach einem UMTS-Standard mit direkten IP-Bezug, z. B. 3GPP TS 24.341, TS 23.204, d. h. "SMS via IP" - oder nach einem NGN/IMS-Standard (Next Generation
Network/ IP Multimedia System) mit direktem IP-Bezug, z. B. ETSI (European Telecommunications Standards Institute) DTS/TISPAN (Draft Technical Specification/ Telecoms & Internet converged Services & Protocols for Advanced Networks) -02038-NGN und DTS/TISPAN-03084-NGN, d. h. "SMS via IP",
- eine MMS-Nachrichten-Erzeugungseinheit (Multi Media Service) , wobei insbesondere auf einige der zuvor erwähnten Standards sowie u. a. auf ETSI ES 202 314-4 verwiesen wird, oder - eine sogenannte Instant-Messaging-Erzeugungseinheit bzw. Nachrichtensofortversand-Erzeugungseinheit , oder
- eine DTMF-Erzeugungseinheit (Dual Tone Multi Frequency) , oder
- eine FSK-Erzeugungseinheit (Frequency Shift Keying) , insbe- sondere als Bestandteil einer SMS-Erzeugungseinheit für ein
Telefon-Festnetz .
Bei einer nächsten Weiterbildung enthält die Sendeeinheit eine Signalisierungseinheit, die Signalisierungsnachrichten ge- maß einem Protokoll für durchschaltevermittelte Netze erzeugt. In diesem Fall ist das Telekommunikationsgerät beispielsweise über eine Telefonleitung angeschlossen, insbesondere eine Kupferleitung. Alternativ versendet die Sendeein-
heit Datenpakete, insbesondere Internetprotokoll-Datenpakete. Auch in diesem Fall könnte das Telekommunikationsendgerät ü- ber eine Kupferleitung mit Hilfe beispielsweise eines DSL- Verfahrens (Digital Subscriber Line) angeschlossen sein. Al- ternativ lässt sich ein Koaxkabel, ein optisches Kabel oder eine Funkschnittstelle verwenden, beispielsweise eine WiMAX- Schnittstelle (Worldwide jLnteroperability for Microwave Ac- ces) .
Bei einer anderen Weiterbildung enthält das Telekommunikationsgerät auch eine Netzzugangseinheit zu einem Datenpaket- übertragungsnetz, d. h. einen so genannten Router bzw. Gateway. Insbesondere haben Telekommunikationsgerät und Netzzugangseinheit die gleiche Stromversorgung bzw. dasselbe Gehäu- se. Der Router ist eine sogenannte Datenpaketweiterleitungs- einheit, die Datenpakete auf einer höheren Protokollebene weiterleitet, insbesondere auf IP-Ebene. Bei einer nächsten Ausgestaltung enthält das Telekommunikationsgerät ein DSL- Modem. Bei einer anderen Ausgestaltung enthält das Telekommu- nikationsgerät eine Telekommunikationsanlage zum Vermitteln von bspw. durchschaltevermittelten Telefonverbindungen innerhalb eines privaten Telefonnetzes (Private Branch Exchange) . Bei einer bevorzugten Variante enthält das Telekommunikationsgerät ein Telefon, insbesondere ein Telefon, dessen TeIe- fonhörer über eine Leitung mit dem Telefon verbunden ist oder ein Telefon, das über eine Funkschnittstelle mit einer Basisstation verbunden ist, insbesondere über eine DECT-Schnitt- stelle (Digital Enhanced Cordless Telecommunications) .
Bei einer nächsten Weiterbildung enthält die Nachrichtenerzeugungseinheit eine Benutzerschnittstelleneinheit. Die Benutzerschnittstelleneinheit stellt eine Benutzeroberfläche für ein entferntes Gerät bereit. Das entfernte Gerät ist beispielsweise ein entfernter Rechner oder ein anderes Gerät (z.B. ein Mobilfunktelefon oder ein so genannter mobiler PDA (Personal Digital Assistant)). Mit Hilfe der Benutzerschnittstelle lässt sich eine Nachricht in dem Telekommunikationsgerät erzeugen. Somit kann im Unterschied zur Nutzung eines öf-
fentlichen SMS-Servers hier sowohl als Absenderkennzeichen auf einfache Weise das Absenderkennzeichen des Endgerätes bzw. das dem Endgerät bzw. dem Endgeräteanschluss zugeordnete Absenderkennzeichen genutzt werden. Außerdem lässt sich die SMS-Nachricht oder eine andere Nachricht unabhängig von Dritten erzeugen, so dass insbesondere keine zusätzlichen Geschäftsbeziehungen zu diesen Dritten erforderlich sind, wie es beispielsweise im Fall eines Internetdienstes zum Versenden von SMS-Nachrichten der Fall wäre.
Zusätzlich oder auch alternativ kann die Bedienoberfläche auch durch ein auf dem entfernten Rechner installiertes Programm bereitgestellt werden, das entsprechend mit dem Telekommunikationsgerät kommuniziert.
Bei einer anderen Weiterbildung, die zusätzlich aber auch anstelle der Benutzerschnittstelle eingesetzt werden kann, enthält die Nachrichtenerzeugungseinheit eine Schnittstelle zu Hausgeräten und/oder Sensoren, die an die Netzzugangseinheit angeschlossen sind, insbesondere zu einem Kühlschrank, einer Waschmaschine, einem Ofen, einer Heizung, einem Bewegungsmelder, einem Rauchmelder und/oder einem Temperatursensor, oder auch Sensoren/Geräten zur Gesundheitsüberwachung. Beispielsweise sind die Hausgeräte an ein so genanntes Hausgerätebus- System angeschlossen, vergleiche beispielsweise den so genannten INSTA-Bus bzw. EIB-Bus (Europäischer Installationsbus) . Auch hier lassen sich die Nachrichten unabhängig von Geschäftsbeziehungen zu Dritten erzeugen sowie als Absenderkennzeichen auf einfache Weise das Absenderkennzeichen des Endgerätes bzw. das dem Endgerät bzw. dem Endgeräteanschluss zugeordnete Absenderkennzeichen nutzen.
Die Erfindung betrifft außerdem ein solches Verfahren zum Erzeugen von Nachrichten, das insbesondere mit den erläuterten Geräten ausgeführt wird. Somit gelten die oben genannten technischen Wirkungen. Bei Weiterbildungen des Verfahrens werden Verfahrensschritte ausgeführt, wie sie zum Betrieb der oben genannten Telekommunikationsgeräte erforderlich sind.
Somit gelten die oben genannten technischen Wirkungen dann auch für diese Weiterbildungen.
Weiterhin gelten die im Folgenden genannten Wirkungen. Sofern das Endgerät über die IP-Verbindung an das Internet angebunden ist, kann der Nutzer nicht nur von innerhalb sondern auch von außerhalb seines Heimnetzes die Versendung von SMS- Nachrichten über sein Heim-Endgerät auslösen. Dies ist nützlich, wenn der Benutzer nicht im Hause ist, also sich z. B. auf einer Reise befindet. Auch in diesem Fall kann er komfortabel über einen Fernzugriff von seinem Endgerät aus das Versenden von SMS-Nachrichten veranlassen, wobei als Absender-Adresse der SMS die Telefonnummer des Heim-Telefonanschlusses genutzt wird. Diese komfortable Einstellung von SMS-Nachrichten ist auch von einem im Heimnetz befindlichen Kommunikationsendgerät aus möglich, z. B. einem Personalcomputer.
Ein zweiter Vorteil ist beispielsweise die Verwendung dieser Funktionalität, um z . B. über das Heimnetz Informationen der Haustechnik per SMS zu verschicken. In diesem Falle können die Elemente der Haustechnik Informationen über eine einfache, IP-basierte Kommunikationsschnittstelle an das Endgerät zur Weiterverarbeitung senden, um beispielsweise eine SMS- Nachricht zu erzeugen. Hierdurch entfällt die Notwendigkeit, die Elemente der Haustechnik mit eigenem PSTN/ISDN- oder Internet- oder Mobilfunk-Anschlüssen zu versehen.
Im Folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen erläutert. Darin zeigen:
Figur 1 ein Endgerät gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel, wobei das Endgerät an ein durchschaltever- mitteltes Telefonnetz und an ein IP-Netz angeschlossen ist, Figur 2 den Aufbau einer SMS-Nachricht, die zu einem Diensterbringungsrechner gesendet wird,
Figur 3 den Aufbau einer SMS-Nachricht, die von einem Diensterbringungsrechner gesendet wird,
Figur 4 ein Endgerät gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel, wobei das Endgerät nur an ein IP-Netz angeschlossen ist, und
Figur 5 den Aufbau einer SMS-Nachricht, die zu einem Diensterbringungsrechner gesendet wird,
Figur 6 den Aufbau einer SMS-Nachricht, die von einem Diensterbringungsrechner gesendet wird.
Figur 1 zeigt ein Endgerät 10, wobei das Endgerät 10 an einem Telefonnetz 14 und an einem lokalen Netz 12 (Local Area Network) angeschlossen ist. Das Telefonnetz 14 ist beispielsweise ein analoges Telefonnetz oder ein ISDN-Netz. Das lokale Netz 12 ist ein Datenpaketübertragungsnetz, z. B. ein LAN (Local Area Network) oder WLAN (Wireless LAN) , in dem die Da- tenpakete bspw. gemäß Internetprotokoll übertragen werden. Während das lokale Datenübertragungs-Netz 12 nur von einem Besitzer des Endgerätes 10 bzw. dessen Familie genutzt wird, ist das Telefonnetz 14 ein öffentliches Telefonnetz. Im Telefonnetz 14 bzw. mit diesem verbunden befindet sich unter an- derem ein Diensterbringungsrechner 15 (Server) , der Dienste zum Versenden von SMS-Nachrichten erbringt.
Zwischen dem lokalen Netz 12 und einem öffentlichen Datenpa- ketübertragungs-Netz 18, insbesondere dem Internet bzw. einem gemäß Internet Protocol arbeitenden Netz, befindet sich eine Netzzugangseinheit 16, die auch als Router/Gateway bezeichnet wird. Bspw. kann der Anschluss des lokalen Netzes 12 an das Netz 18 auch über Funk erfolgen, z. B. über WiMAX.
Das Endgerät 10 enthält unter anderem:
- eine IP-Einheit 20, die einen Zugang zu dem lokalen Netz 12 bietet, d. h. über die insbesondere IP-Datenpakete empfangen und versendet werden,
- eine Umsetzeinheit 22, in der aufgrund von Daten, die über die IP-Einheit 20 empfangen worden sind, Steuerbefehle erzeugt werden, die das Versenden von SMS-Nachrichten vorbereiten,
- eine SMS-Einheit 24, die bspw. gemäß einem internationalen Standard SMS-Nachrichten versendet, abhängig von den Steuerbefehlen, die von der Umsetzeinheit 22 kommen.
- eine optionale Zugriffssteuerung 26, die die Koordination der Zugriffe von SMS-Einheit 24 und einer Telefonieeinheit 30 durchführt. Die Zugriffssteuerung 26 wird von der SMS-Einheit 24 zum Versenden von SMS-Nachrichten verwendet.
- eine Leitungsanschaltungseinheit 28, mit deren Hilfe das Endgerät 10 an das Telefonnetz 14 angeschlossen ist und die beispielsweise gemäß einem DTMF-Verfahren oder gemäß einem FSK-Verfahren arbeitet, wie es beispielsweise von dem Telefondienst CLIP (Calling Line Identification Presentation) bekannt ist.
- eine Telefonieeinheit 30, mit deren Hilfe über das Endgerät 10 telefoniert werden kann. Aufgrund der Telefonieeinheit 30 ist das Endgerät 10 ein Telefon.
Pfeile 32 bis 40 veranschaulichen die gegenseitige Abhängigkeiten der Einheiten 20 bis 30. Insbesondere benutzt auch die Telefonieeinheit 30 die Zugriffssteuerung 26 und die Leitungsanschaltungseinheit 28, siehe Pfeile 40 bzw. 38.
Im Ausführungsbeispiel sind an das lokale Netz 12 bspw. drei Sensoreinheiten 42, 44, 46 angeschlossen, die beispielsweise Bestandteile von Hausgeräten sind, z. B. ein Temperatursensor 42 in einem Kühlschrank, ein Bewegungsmelder 44 bzw. ein Rauchmelder 46. Ein Pfeil 48 verdeutlicht das Versenden von Nachrichten über das lokale Netz 12 von den Sensoreinheiten 42 bis 46 zu der IP-Einheit 20. Aufgrund dieser Nachrichten erzeugt die Umsetzeinheit 22 Ansteuerbefehle für die SMS- Einheit 24, siehe Pfeile 32 und 34. Die SMS-Einheit 24 versendet dann eine Kurznachricht (SM - Short Message) über das Telefonnetz 14. Der Aufbau einer solchen Kurznachricht wird unten anhand der Figur 2 näher erläutert. Die Kurznachricht wird über die Zugriffssteuerung 26 und über die Leitungsanschaltungseinheit 28 an den Diensterbringungsrechner 15 gesendet. Der Diensterbringungsrechner 15 führt ein standardisiertes Verfahren durch, um die Kurznachricht beispielsweise
an ein Mobiltelefon, an ein Festnetztelefon oder in Zukunft auch an ein IP-Gerät weiterzuleiten. Die weitergeleitete Nachricht wird unten an Hand der Figur 3 bzw. der Figur 6 erläutert .
Außerdem können alternativ oder zusätzlich Kurznachrichten mit Hilfe eines Computers 50 erzeugt werden, der ebenfalls an dem lokalen Netz 12 angeschlossen ist, siehe Pfeil 52. Die Umsetzeinheit 22 enthält diesbezüglich eine Steuerlogik, mit deren Hilfe auf dem Computer 50 eine Bedienoberfläche erzeugt bzw. angezeigt werden kann, beispielsweise mit Hilfe von HTML-Daten (Hypertext Markup Language) und des übertragungsprotokolls HTTP (HyperText Transfer Protocol) . Komfortabel kann dann der Benutzer des Endgerätes 10 am Computer 50 den Text einer SM-Nachricht eingeben und eine Zieladresse beispielsweise aus seinem eigenen elektronischen Adressbuch auswählen. Alternativ kann die Bedienoberfläche auch durch ein auf dem Computer 50 installiertes Programm bereitgestellt werden. Sobald der Benutzer eine SMS-Nachricht senden will, wird eine Nachricht erzeugt und über das lokale Netz 12 zu der IP-Einheit 20 gesendet. über die IP-Einheit 20 wird dann die Nachricht an die Umsetzeinheit 22 weitergeleitet; diese veranlasst dann mit Hilfe der SMS-Einheit 24, dass eine SMS- Nachricht 60 an den Diensterbringungsrechner 15 gesendet wird, der diese Nachricht dann als Nachricht 65 weiterleitet, siehe Figuren 2 und 3.
Gemäß einer dritten Variante, die zusätzlich oder alternativ zu den beiden anderen Varianten eingesetzt wird, ist es auch möglich, dass der Benutzer des Endgerätes 10 vom Internet 18 aus, beispielsweise mit Hilfe eines Computers 54, die Benutzerschnittstelle nutzt, die von der Umsetzeinheit 22 bereitgestellt wird. Es werden ähnliche Vorgänge ausgeführt, wie am Computer 50, d. h. insbesondere Bereitstellen der Benutzer- Oberfläche, wobei hier beispielsweise wieder HTML-Daten und das übertragungsprotokoll HTTPS (HTTP - Secure) bzw. HTTP verwendet wird. Alternativ kann die Bedienoberfläche auch durch ein auf dem Computer 54 installiertes Programm bereit-
gestellt werden. Alternativ kann sich der Computer 54 auch in einem virtuellen lokalen Netz befinden, das ebenfalls das lokale Netz 12 enthält. Hat der Benutzer die komfortable Eingabe der Nutzdaten für die zu erzeugenden SMS-Nachricht am Com- puter 54 beendet, so bestätigt er dies, woraufhin eine Nachricht über das Internet 18, die Zugangseinheit 16, das lokale Netz 12 an die IP-Einheit 20 gesendet und von dieser an die Umsetzeinheit 22 weitergeleitet wird. Die Umsetzeinheit 22 veranlasst wiederum in Zusammenarbeit mit der SMS-Einheit 24, dass vom Endgerät 10 eine SMS-Nachricht an den Diensterbringungsrechner 15 gesendet wird, der die SMS-Nachricht dann an ihr Ziel weiterleitet, siehe Pfeil 58.
Figur 2 zeigt den Aufbau einer SMS-Nachricht 60, die zu dem Diensterbringungsrechner 15 gesendet wird. Die Nachricht 60 enthält bspw. :
- in einem Datenfeld 62 ein Zielkennzeichen, insbesondere eine Rufnummer eines Gerätes in einem durchschaltevermittelten Telekommunikationsnetz oder in einem Datenpaketübertragungs- netz, und
- in einem Datenfeld 64, Nutzdaten, wie Textdaten, Bilddaten usw.
Bei einem anderen Ausführungsbeispiel ist die Nachricht 60 anders aufgebaut und enthält bspw. zusätzliche Datenfelder. Die Nachricht 60 wird bspw. im Sprachkanal übertragen, bspw. mit Hilfe von DTMF oder FSK.
Figur 3 zeigt den Aufbau einer SMS-Nachricht 65, die von dem Diensterbringungsrechner 15 bei der Bearbeitung der SMS- Nachricht 60 erzeugt wird und dann an das Ziel gesendet wird, dass durch das Zielkennzeichen 62 festgelegt ist. die SMS- Nachricht 65 enthält bspw. :
- in einem Datenfeld 66 ein Absenderdatum, das vom Netz- betreiber ermittelt worden ist, nämlich die Rufnummer des
Endgerätes 10. Der Netzbetreiber des Netzes 14 kann die Rufnummer des Endgerätes 10 auf Grund der Leitung ermitteln, an die das Endgerät 10 angeschlossen ist, und über die ein Ruf
zum Senden der Nachricht 60 aufgebaut wird. Ggf. wurde das Absenderdatum einem Dienstanbieter zur Verfügung gestellt, dem der Diensterbringungsrechner 15 gehört, falls Netzbetreiber und Dienstanbieter voneinander verschieden sind. - in einem Datenfeld 68, sind Nutzdaten enthalten, die eine Kopie der Daten 64 sind.
Bei einem anderen Ausführungsbeispiel ist die Nachricht 65 anders aufgebaut und enthält bspw. zusätzliche Datenfelder. Die Nachricht 65 wird zu einem Festnetztelefon bspw. im
Sprachkanal übertragen, bspw. mit Hilfe von DTMF oder FSK. Zu einem Mobiltelefon wird die Nachricht 65 bspw. durch Signalisierung in einem Steuerkanal übertragen. Auch kann beim Bearbeiten der Nachricht 60 eine SMS-Nachricht für ein IP-Gerät erzeugt werden, diese enthält ggf. ein zusätzliches Zielkennzeichen, siehe Figur 6.
Figur 4 zeigt ein Endgerät 110 gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel, wobei das Endgerät 110 nur an ein lokales Netz 112 angeschlossen ist, das gemäß Internetprotokoll arbeitet. In Figur 4 sind solche Elemente, die gleiche Funktionen wie die Elemente in Figur 1 haben, mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet wie in Figur 1 bezeichnet, wobei den Bezugszeichen jedoch zur Unterscheidung eine 1 vorangestellt worden ist, siehe beispielsweise Endgerät 10 und Endgerät 110 oder lokales Netz 12 und lokales Netz 112. Diese Elemente werden im Folgenden nicht noch einmal erläutert. Nur auf Unterschiede wird hingewiesen. So dient die IP-Einheit 120 in einem Gerät 110 sowohl als Schnittstelle für die Umsetzeinheit 122, für die SMS-Einheit 124 sowie für eine Internetprotokoll-Tele- fonieeinheit 130, siehe Pfeile 72 bis 78.
Das Endgerät 110 enthält bspw. eine Speichereinheit 70, in der ein Kennzeichen des Endgerätes 110 bzw. des Benutzers des Endgerätes gespeichert ist. Die Speichereinheit 70 ist beispielsweise ein nicht-flüchtiger Speicher, z. B. EEPROM (E- lectrically Erasable Programmable Read OnIy Memory) oder eine (U)ICC-Karte ((Universal) Integrated Circuit Card). Bei-
spielsweise ist das Gerätekennzeichen ein Rufkennzeichen in Verbindung mit einer Domainadresse. Jedoch wird auch ein I- dentifizierungsdatum verwendet, mit dessen Hilfe dann ein Rufkennzeichen des Endgerätes 110 ermittelbar ist. Insbeson- dere die SMS-Einheit 124 und die Telefonieeinheit 130 greifen auf die Speichereinheit 70 zu, siehe Pfeile 80 und 82.
In Figur 4 ist in einem dem Netz 18 entsprechenden Netz 118 bzw. an dieses angeschlossen ein Diensterbringungsrechner 115 dargestellt, der Dienste im Zusammenhang mit dem Versenden von SMS-Nachrichten erbringt. Beispielsweise werden bezüglich der Sensoren 142 bis 146 ähnliche Vorgänge erzeugt, wie oben anhand der Figur 1 erläutert. Jedoch erzeugt die Umsetzeinheit 122 in Zusammenarbeit mit der SMS-Einheit 124 eine SMS- Nachricht, die über die IP-Einheit 120, das lokale Netz 112 und die Netzzugangseinheit 116 in das Internet 118 gesendet werden, d. h. konkret zum Diensterbringungsrechner 115. Der Diensterbringungsrechner 115 kann SMS-Nachrichten empfangen, die gemäß IP-Protokoll übertragen werden. Der Diensterbrin- gungsrechner 115 veranlasst dann die Weiterleitung dieser
SMS-Nachrichten an beispielsweise ein Mobilfunktelefon, ein Telefon an einem Festnetz, oder an ein anderes IP-Endgerät oder an ähnliche Geräte.
Bis auf diese Abweichung entsprechen auch die Vorgänge bezüglich des inneren Computers 150 bzw. des äußeren Computers 154 den anhand der Figur 1 erläuterten Vorgängen.
Bei anderen Ausführungsbeispielen werden anstelle von SMS via PSTN/ISDN bzw. von SMS via IP andere Dienste zum Versenden der Nachrichten verwendet, z. B. MMS oder IM (Instant Messaging) . Bezüglich Figur 1 können auch Dienste verwendet werden, wie DTMF, FSK usw. In beiden Figuren 1 und 4 wurde der Fall dargestellt, dass die Verbindung zwischen dem lokalen Netz 12 bzw. 112 zum öffentlichen IP-Netz 18 bzw. 118 über
DSL realisiert wird. Alternative Methoden zur Bereitstellung der Verbindung zum öffentlichen IP-Netz werden ebenfalls verwendet, z. B. Koaxialkabel, optische Fasern, WiMAX usw.
Das Endgerät 10 bzw. 110 und die Netzzugangseinheit 16 bzw. 116 bzw. ein Router bzw. ein DSL-Modem bzw. Teile davon können auch in ein einziges Gerät integriert werden, d. h. in ein Gerät, das insbesondere nur eine Stromversorgung hat. Bei anderen Ausführungsbeispielen ist das Endgerät 10 bzw. 110 Bestandteil einer privaten Telekommunikationsanlage, d. h. einer so genannten PBX (Private Branch Exchange), bzw. stellt selbst eine PBX dar.
Figur 5 zeigt den Aufbau einer SMS-Nachricht 200, die vom Endgerät 110 an den Diensterbringungsrechner 115 gesendet wird. In einem Datenfeld 204 ist beispielsweise ein Rufkennzeichen für das die Nachricht 200 sendende Endgerät angege- ben, insbesondere ein Rufkennzeichen für das Endgerät 110. In einem Datenfeld 206 ist beispielsweise ein Kennzeichen eines Zielendgerätes angegeben. Dieses Zielendgerät unterscheidet sich üblicherweise von dem Diensterbringungsrechner 115. Ein Datenfeld 210 enthält den Text der SMS-Nachricht, beispiels- weise einen Text, der auf einen oder mehrere der Sensoren 42 bis 46 bzw. 142 bis 146 hinweist oder einen Text, den die Bedienperson am Computer 51, 54, bzw. am Computer 151, 154 eingegeben hat. üblicherweise ist der Text der Nachricht 200 kürzer als 160 Zeichen. Jedoch können alternativ auch, bei- spielsweise durch standardisierte Verkettungsmechanismen, größere SMS-Nachrichten eingesetzt werden. Ferner können zusätzlich oder alternativ zum Nachrichtentext auch andere Daten, beispielsweise Binärdaten gesendet werden. Größere SMS Nachrichten können sowohl über IP als auch über das Telefon- netz versendet werden.
Die Nachricht 200 ist bspw. eine SIP-Nachricht (Session Initiation Protocol) . Alternativ wird bspw. ein Protokoll der ITU-T (International Telecommunications Union - Telecommuni- cation standardization sector) H.323 Protokollfamilie verwendet.
Figur 6 zeigt den Aufbau einer SMS-Nachricht 220, die von dem Diensterbringungsrechner 15, 115 gesendet wird, insbesondere bei der Bearbeitung der Nachricht 200 oder der Nachricht 65. Die Nachricht 220 enthält bspw. : - ein Datenfeld 222, in dem der Absender der Nachricht 220 angegeben ist. Bspw. enthält das Datenfeld 222 eine Kopie des Datums aus dem Datenfeld 204, falls dort das Rufkennzeichen des Endgeräts 110 enthalten war. Alternativ wird aus einem im Datenfeld 204 gespeicherten Kennzeichen (z.B. Logindaten, wie Login und Passwort) ein Absenderkennzeichen ermittelt, das insbesondere dem Dienstanbieter bekannt ist, z. B. eine VoIP- Rufnummer des Endgerätes 110. Das Login erfolgt bspw.:
- beim Diensterbringungsrechner 115,
- bei einem anderen Diensterbringungsrechner eines Dienstanbieters, oder
- bei einem Rechner eines Netzbetreibers, bspw. wenn der Zugang zum Netz 18 über eine DSL-Leitung erfolgt.
- ein Datenfeld 224, das das Zielkennzeichen aus dem Datenfeld 206 der Nachricht 200 enthält. Bei einer Variante bspw. auch das Zielkennzeichen aus dem Datenfeld 62 der Nachricht 60.
- ein Datenfeld 220, das eine Kopie der Nutzdaten aus dem Datenfeld 210 bzw. 68 enthält.
Alternativ enthält die Nachricht 200 weitere Datenfelder oder ist anders aufgebaut, als oben erläutert. Bei anderen Ausführungsbeispielen lassen sich die Informationen einer Nachricht 60, 65 ,200, 220 auch mit Hilfe mehrerer Nachrichten senden.
Selbstverständlich kann der Diensterbringungsrechner 115 auch eine SMS-Nachricht von einem IP-Endgerät 110 zu einem Telefon im durchschaltevermittelten Telefonnetz weiterleiten, d. h. in einem Netz das Leitungen oder Sprachkanäle durchschaltet, wobei er dann bei der Bearbeitung der Nachricht 200 bspw. ein Nachricht erzeugt, die der Nachricht 65 ähnelt. Diese Nachricht enthält kein Zielkennzeichen. Jedoch wird das Zielkennzeichen zur Zustellung der Nachricht benötigt bzw. verwendet.
Bei einem anderen Ausführungsbeispiel wird eine MMS-Nachricht verwendet, die einen ähnlichen Aufbau wie die Nachricht 200 hat. Jedoch sind dann insbesondere im Datenfeld 210 zusätzlich zum Text oder anstelle des Textes z. B. Bilddaten ent- halten.
Bezugs zeichenliste
10, 110 Endgerät
12, 112 lokales Netz
14, 114 Telefonnetz
15, 115 Diensterbringungsrechner
16, 116 NetzZugangseinheit
18, 118 Internet
20, 120 IP-Einheit
22, 122 Umsetzeinheit
24, 124 SMS-Einheit
26 Zugriffssteuereinheit
28 Leitungsanschaltungseinheit
30, 130 Telefonieeinheit
32 bis 40 Pfeil
40 bis 46 Sensoreinheit
142 bis 146 Sensoreinheit
48, 148 Pfeil
50, 150 Computer
52, 152 Pfeil
54, 154 Fern-Computer
56, 156 Pfeil
58 Pfeil
60 SMS-Nachricht
62, 64 Datenfeld
70 Speichereinheit
72 bis 82 Pfeil
90 Pfeil
200 SMS-Nachricht
204 bis 210 Datenfeld
220 SMS-Nachricht
222 bis 226 Datenfeld
