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Title:
TEMPERATURE-COMPENSATED PRESSURE GAUGE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2004/097361
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a temperature-compensated pressure gauge comprising a pressure transmitting module (1) which consists of a pressure transmitting body (10) and a separation membrane (11) fixed thereto, a temperature sensor (40) for detecting a pressure transmission temperature, a sensor module (2) provided with a pressure measuring cell (21), a pressure pipe (12) which is arranged between a pressure chamber and said measuring cell (21) and used for feeding the measuring cell with measuring pressure, a housing (3) which is distant from the pressure transmitting module (1) and comprises a chamber (30) containing an electronic circuit (31) provided with inputs for signals of the pressure measuring cell (21) and of a temperature sensor (40) and a channel (5) which extends between the chamber and the temperature sensor and through which at least one electric line (42) passes and makes it possible to connect said temperature sensor to the circuit (21). The channel (5) and the chamber (30) form a closed volume protected from outside explosions.

Inventors:
Muth, Stefan (Danziger Strasse 13, Schopfheim, 79650, DE)
Becher, Raimund (Kirchhofenerstrasse 10b, Ehrenkirchen, 79238, DE)
Application Number:
PCT/EP2004/004576
Publication Date:
November 11, 2004
Filing Date:
April 29, 2004
Export Citation:
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Assignee:
ENDRESS+HAUSER GMBH+CO. KG (Hauptstrasse 1, MAULBURG, 79689, DE)
Muth, Stefan (Danziger Strasse 13, Schopfheim, 79650, DE)
Becher, Raimund (Kirchhofenerstrasse 10b, Ehrenkirchen, 79238, DE)
International Classes:
G01L9/00; G01L19/00; G01L19/04; G01L19/06; G01L19/14; (IPC1-7): G01L19/04
Attorney, Agent or Firm:
Andres, Angelika (Endress + Hauser Holding GmbH, PatServe Colmarer Strasse 6, Weil am Rhein, 79576, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Druckaufnehmer zum Erfassen des Drucks eines Mediums, umfassend : ein Druckmittlermodul (1) mit einem Druckmittlerkörper (10) und einer Trennmembran (11), die unter Bildung einer Druckkammer zwischen dem Druckmittlerkörper (10) und der Trennmembran an dem Druckmittlerkörper befestigt ist ; einen Temperatursensor (40) zum Erfassen einer Temperatur des Druckmittlers (1) ; ein Sensormodul (2) mit einer Druckmeßzelle (21) ; eine Druckleitung (12), die sich zwischen der Druckkammer und der Meßzelle (21) erstreckt, um die Meßzelle (21) mittels einer Übertragungsflüssigkeit mit dem in der Druckkammer vorherrschenden Druck zu beaufschlagen ; ein Gehäuse (30), welches von dem Druckmittlermodul (1) beabstandet ist und eine Kammer (30) aufweist, in der eine elektronische Schaltung (31) angeordnet ist, welche einen ersten Eingang für Signale der Druckmeßzelle (21) und einen zweiten Eingang für Signale des Temperatursensors (40) aufweist ; dadurch gekennzeichnet, daß der Druckaufnehmer weiterhin einen Kanal (5) umfaßt, der sich zwischen der Kammer (30) und dem Temperatursensor (40) erstreckt, wobei durch den Kanal (5) zumindest eine elektrische Leitung zur Kopplung des Temperatursensors mit der Schaltung (31) verläuft, wobei der Kanal und die Kammer (5) ein abgeschlossenes Volumen bilden, welches gegenüber der Umgebung explosionsgeschützt ist.
2. Drucksensor nach Anspruch 1, wobei das Gehäuse unmittelbar an das Sensormodul angrenzend angeordnet ist.
3. Drucksensor nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Kanal (5) ein Kanalrohr (50) umfaßt, welches zwischen dem Gehäuse (3) und dem Druckmittlermodul (1) angeordnet ist.
4. Drucksensor nach Anspruch 3, wobei das Sensormodul einen Grundkörper (20), welcher die Druckmeßzelle (21) trägt, und das Gehäuse (3) in einer ersten Gehäusewand eine Öffnung (26) aufweist, durch welche das Kanalrohr (50) mit der Kammer kommuniziert, wobei der Grundkörper (20) des Sensormoduls (2) die erste Gehäusewand bildet.
5. Drucksensor nach Anspruch 3 oder 4, wobei die Verbindung zwischen dem Kanalrohr und dem Gehäuse einen Spalt umfaßt, der den Anforderungen an eine Flammendurchschlagsperre genügt.
6. Drucksensor nach einem der Ansprüche 3 bis 5, wobei der Temperatursensor zum Erfassen einer Temperatur des Druckmittlermoduls in einem Sackloch in dem Druckmittlerkörper angeordnet ist.
7. Drucksensor nach Anspruch 6, wobei das Kanalrohr mit einem Endabschnitt mit dem Sackloch gasdicht mit dem Druckmittlerkörper verbunden ist.
8. Drucksensor nach Anspruch 6, wobei das Kanalrohr mit einem Endabschnitt in das Sackloch gesteckt ist, wobei ein Spalt der zwischen der äußeren Kanalrohrwand und dem Sackloch verbleibt die Anforderungen an eine Flammendurchschlagsperre erfüllt.
9. Drucksensor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Druckaufnehmer ein Absolutdruckoder Relativdruckaufnehmer ist.
Description:
Druckaufnehmer mit Temperaturkompensation Die vorliegende Erfindung betrifft einen Druckaufnehmer mit Temperaturkompensation. Solche Druckaufnehmer werden beispielsweise in Bereichen eingesetzt, bei denen große Temperaturschwankungen zu erwarten sind, oder die Temperatur stark von der üblichen Umgebungstemperatur nach oben oder unten abweicht.

In diesen Fällen wird der eigentliche Sensorkörper oft von dem Meßmedium, dessen Druck zu erfassen ist, räumlich abgesetzt, um den Temperatureinfluß auf die Meßzelle bzw. die Sensorelektronik zu minimieren. Der Druck wird bei solchen Druckaufnehmern dann gewöhnlich mittels eines Druckmittlers erfaßt und über ein Kapillarrohr hydraulisch zu dem Sensorkörper übertragen. Insoweit als die hydraulische Übertragung des Drucks vom Druckmittler zur Meßzelle temperaturabhängig ist, weisen einige Druckmittler nach dem Stand der Technik einen Temperatursensor auf, um die Temperatur des Druckmittlers zu erfassen, und bei der Auswertung der von der Meßzelle erfaßten Drucksignale zu berücksichtigen.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde einen verbesserten Druckaufnehmer mit Temperaturkompensation bereitzustellen.

Die Aufgabe wird gelöst durch den Druckaufnehmer gemäß des unabhängigen Patentanspruchs 1.

Der erfindungsgemäße Druckaufnehmer zum Erfassen des Drucks eines Mediums umfaßt ein Druckmittlermodul mit einem Druckmittlerkörper und einer Trennmembran, die unter Bildung einer Druckkammer zwischen dem medienseitigen Druckmittlerkörper und der Trennmembran an dem Druckmittlerkörper befestigt ist ; einen Temperatursensor zum Erfassen einer Temperatur des Druckmittlers ; ein Sensormodul mit einer Druckmeßzelle ; eine Druckleitung, die sich zwischen der Druckkammer und der Meßzelle

erstreckt, um die Meßzelle mittels einer Übertragungsflüssigkeit mit dem in der Druckkammer vorherrschenden Druck zu beaufschlagen ; ein Gehäuse, welches von dem Druckmittlermodul beabstandet ist und eine Kammer aufweist, in der eine elektronischen Schaltung angeordnet ist, welche einen ersten Eingang für Signale der Druckmeßzelle und einen zweiten Eingang für Signale des Temperatursensors aufweist ; dadurch gekennzeichnet, daß der Druckaufnehmer weiterhin einen Kanal umfaßt, der sich zwischen der Kammer und dem Temperatursensor erstreckt, wobei durch den Kanal zumindest eine elektrische Leitung zur Kopplung des Temperatursensors mit der Schaltung verläuft, wobei der Kanal und die Kammer ein abgeschlossenes Volumen bilden, welches gegenüber der Umgebung explosionsgeschützt ist.

In einer Ausgestaltung der Erfindung ist das Gehäuse mit dem Sensormodul verbunden bzw. unmittelbar an das Sensormodul angrenzend angeordnet oder mit dem Sensormodul als eine Baugruppe ausgebildet, wobei das Gehäuse auf der Seite des Sensormoduls angeordnet ist, die von dem Druckmittlermodul abgewandt ist.

Der Kanal wird in einem Ausführungsbeispiel zumindest abschnittsweise durch ein Kanalrohr mit beispielsweise zylindrischem Querschnitt gebildet, welches zwischen dem Gehäuse und dem Druckmittlermodul angeordnet ist.

Das Gehäuse weist bei diesem Ausführungsbeispiel in einer ersten Gehäusewand eine Öffnung auf, durch welche das Kanalrohr mit der Kammer kommuniziert. Die erste Gehäusewand kann beispielsweise die dem Druckmittler zugewandte Gehäusewand sein. In einer Ausgestaltung der Erfindung und insbesondere des zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiels umfaßt das Sensormodul einen Grundkörper, welcher die Druckmeßzelle trägt, wobei die erste Gehäusewand den Grundkörper des Sensormoduls umfaßt, oder wobei der Grundkörper als erste Gehäusewand dient.

Die Verbindung zwischen dem Kanalrohr und dem Gehäuse muß erfindungsgemäß so erfolgen, daß das eingeschlossene Volumen der Kammer und des Kanals explosionsgeschützt ist. Hierzu kann beispielsweise eine gasdichte Verbindung zwischen Kanalrohr und Gehäuse vorgesehen sein, was u. a. durch Schweißen, Löten oder Einglasen erfolgen kann, oder das Kanalrohr ist mit einem ersten Endabschnitt in der Öffnung angeordnet, welche als Bohrung ausgebildet ist, wobei der Spalt zwischen der Außenwand des Kanalrohres und der Wand der Bohrung die Anforderungen an eine Flammendurchschlagsperre erfüllt. D. h. bei gegebenem Volumen des Kanals und der Kammer müssen die Länge des ersten Endabschnitts und die Spaltbreite so bemessen sein, daß die Anforderungen an eine Flammendurchschlagsperre erfüllt sind. Das Kanalrohr kann, beispielsweise durch einen Schweißpunkt, in der Öffnung gesichert sein.

Der Temperatursensor zum Erfassen einer Temperatur des Druckmittlermoduls ist beispielsweise in einem Sackloch in dem Druckmittlerkörper angeordnet. Das Kanalrohr kann mit seinem zweiten Endabschnitt mit dem Sackloch fluchtend gasdicht mit dem Druckmittlerkörper verbunden sein, was beispielsweise durch Schweißen, Löten oder Einglasen erfolgen kann, oder das Kanalrohr ist mit seinem zweiten Endabschnitt in dem Sackloch angeordnet, wobei der Spalt zwischen der äußeren Kanalrohrwand und der Sacklochwand die Anforderungen an eine Flammendurchschlagsperre erfüllt. Das Kanalrohr kann, beispielsweise durch einen Schweißpunkt, in dem Sackloch gesichert sein.

In einer Ausführungsform fluchtet das Sackloch mit der Öffnung in der ersten Gehäusewand. Das Sackloch kann zweckmäßig den gleichen Durchmesser wie die Öffnung aufweisen, wobei das Kanalrohr in diesem Fall an seinem ersten und an seinem zweiten Endabschnitt vorzugsweise den gleichen Durchmesser aufweist.

Insofern als die Anforderungen an Flammendurchschlagsperren mit der Größe des eingeschlossenen Volumens steigen, ist es zweckmäßig, das zusätzliche Volumen des Kanals, welches bei der Ermittlung der Anforderungen an die Flammendurchschlagsperre zum Volumen der Kammer zu addieren ist, gering zu halten. Vorzugsweise ist das Volumen so gering zu halten, daß keine erhöhten Anforderungen gestellt werden.

Die erfindungsgemäßen Druckaufnehmer sind insbesondere Hochtemperaturdruckaufnehmer. Bei diesen Druckaufnehmern ist vorzugsweise ein Mindestabstand des Sensormoduls und des Gehäuses mit der elektronischen Schaltung von dem Druckmittlermodul einzuhalten, um das Sensormodul und das Gehäuse mit der elektronischen Schaltung thermisch von dem Druckmittlermodul zu trennen. Damit ist für den Kanal aber eine Mindestlänge vorgegeben, denn der Kanal muß den Abstand zwischen dem Druckmittlermodul und der Kammer in dem Gehäuse überbrücken. Zur Minimierung des Kanalvolumens bleibt deshalb dessen innere Querschnittsfläche bzw. dessen Innendurchmesser als wählbarer Parameter.

Bei einem Ausführungsbeispiel beträgt die innere Querschnittsfläche des Kanals in dem durch das Kanalrohr gebildeten Abschnitt nicht mehr als 8%, bevorzugt nicht mehr als 4% und weiter bevorzugt nicht mehr als 2% der Querschnittsfläche der Kammer. Unter Querschnittsfläche der Kammer ist in diesem Zusammenhang die größte Querschnittsfläche der Kammer in dem Gehäuse zu verstehen, wobei bei einem Gehäuse mit im wesentlichen axialsymmetrischer Geometrie, die maximale Querschnittsfläche senkrecht zur Symmetrieachse zu ermitteln ist.

Das Material des Kanalrohres weist zweckmäßig einen ähnlichen oder den gleichen Wärmeausdehnungskoeffizienten auf, wie das Material des Druckmittlerkörpers und wie das Material des Gehäuses. Beispielsweise können das Kanalrohr, das Gehäuse und der Druckmittlerkörper das gleiche

Material aufweisen. Geeignet sind unter anderem metallische Legierungen, insbesondere Stähle wie VA-Stahl und Monel.

Das Kanalrohr kann ggf. eine stützende Funktion wahrnehmen, wenn es hinreichend stark dimensioniert ist, um die Druckleitung mechanisch zu entlasten. In diesem Fall hält das Kanalrohr die Position des Gehäuses bezüglich des Druckmittlermoduls im wesentlichen fest. Dies kann insofern von Nutzen sein, als die Druckleitung oft ein Kapillarrohr aufweist, welches mechanisch wenig belastbar ist. Die mechanische Entlastungsfunktion ist insbesondere vor der Endmontage eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Druckaufnehmers von Interesse, denn nach der Endmontage weist dieser Druckaufnehmer vorzugsweise ein Distanzrohr auf, welches das Gehäuse starr mit dem Druckmittlermodul verbindet und somit sowohl das Kanalrohr als auch die Druckleitung mechanisch entlastet. Das Distanzrohr weist vorzugsweise einen solchen Durchmesser auf, daß es das Kanalrohr und die Druckleitung umschließt.

Auf Einzelheiten der Temperaturmessung kommt es im vorliegenden Zusammenhang nicht an. Als Temperaturfühler kann jeder gängige Temperaturfühler, beispielsweise in Pt-100 Thermoelement, verwendet werden. Der Temperaturfühler kann ein elektrisch isolierendes Gehäuse aufweisen, beispielsweise ein Keramikgehäuse, welches in dem zweiten Endabschnitt des Kanals angeordnet ist, und einen hinreichenden thermischen Kontakt zwischen dem Temperaturfühler und dem Druckmittlerkörper gewährleistet. Der Temperaturfühler erfaßt erfindungsgemäß eine Temperatur des Druckmittlerkörpers. Bevorzugt läßt die erfaßte Temperatur Aussagen über eine Temperatur in der Druckkammer zwischen der Trennmembran und dem Druckmittlerkörper zu. Hierzu sollte das Sackloch, welches von der medienabgewandten Seite des Druckmittlerkörpers in den Druckmittlerkörper hineinragt, eine solche Tiefe aufweisen, daß die Temperatur am Boden des Sacklochs hinreichend stark von der Temperatur in der Druckkammer abhängt.

Weitere Vorteile und Gesichtspunkte der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen der und Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der beigefügten Zeichnung. Es zeigt : Fig. 1 : einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäßen Druckaufnehmer.

Der in Fig. 1 gezeigte Druckaufnehmer umfaßt ein Druckmittlermodul 1, ein Sensormodul 2 mit einem Grundkörper 20 und einer Druckmeßzelle 21 sowie ein Gehäuse 3 mit einer Kammer 30. Das Gehäuse 3 schließt unmittelbar an das Sensormodul 2 an, wobei eine Wand des Gehäuses 3 durch den Grundkörper 20 gebildet wird.

Das Druckmittlermodul 1 ist beabstandet zu dem Sensormodul 2 und dem Gehäuse 3 angeordnet. Das Druckmittlermodul 1 weist einen Druckmittlerkörper 10 auf, an dessen prozeßseitiger Stirnfläche eine Trennmembran 11 angeordnet ist, welche mit einem Prozeßdruck beaufschlagbar ist. Die Trennmembran verschließt eine mit einer Übertragungsflüssigkeit gefüllte Druckkammer, welche über eine Kapillarleitung 12, die sich zwischen dem Druckmittlermodul und dem Sensormodul erstreckt, mit der Druckmeßzelle 21 kommuniziert. Hierzu mündet das Kapillarrohr 12 in eine Druckkanalbohrung 22, welche sich in dem Grundkörper 20 bis in eine Meßzellenkammer 23 im Innern des Grundkörpers erstreckt. Die Druckmeßzelle 21 ist in der Meßzellenkammer 23 angeordnet. Derzeit sind piezoresistive oder kapazitive Druckmeßzellen bevorzugt, grundsätzlich sind aber auch Meßzellen mit anderen Meßprinzipien geeignet. Das Ausführungsbeispiel zeigt einen Relativdruckaufnehmer, wobei der Referenzdruck über eine Referenzluftleitung 25 zur Druckmeßzelle geleitet wird.

Die Meßzelle ist über erste elektrische Leitungen 24 an eine Schaltung 31 in einer Kammer 30 in dem Gehäuse 3 angeschlossen, wobei die Schaltung 31 das Primärsignal der Meßzelle verarbeitet und über zweite elektrische Leitungen 34, die an eine Durchführung 32 angeschlossen sind, kommuniziert und mit Energie versorgt wird. Bei der Verarbeitung des Primärsignals der Druckmeßzelle 31 geht die Druckmittlertemperatur als Parameter ein. Die Temperatur wird mittels eines Temperaturfühlers 40 erfaßt, der über Leitungen 42 mit der elektrischen Schaltung 31 verbunden ist. Der Temperaturfühler 40 ist beispielsweise ein Pt-100 Temperaturfühler der in einen im wesentlichen zylindrischen keramischen Meßkopf 41 angeordnet ist. Der Meßkopf 41 erstreckt sich in ein Sackloch 13 in dem Druckmittlerkörper 10. Die Integration des Temperaturfühlers 40 bzw. des Meßkopfs 41 in das explosionsgeschützte Volumen ist folgendermaßen realisiert.

Durch den Grundkörper 20 erstreckt sich eine Bohrung 26, in welche ein erster Endabschnitt eines Kanalrohr 50 über eine erste Einstecklänge 11 eingesteckt ist. Der äußere Durchmesser des Kanalrohr 50 ist solchermaßen auf den Durchmesser der Bohrung 26 und die erste Einstecklänge 11 abgestimmt, daß der verbleibende Spalt zwischen der äußeren Mantelfläche des Rohrs und der Innenwand der Bohrung den Anforderungen an eine Flammendurchschlagsperre genügt. Das Kanalrohr 50 ist beispielsweise mit einem Schweißpunkt 51 an dem Grundkörper 20 fixiert. Der zweite Endabschnitt des Kanalrohr 50 ist über eine zweite Einstecklänge 12 in das Sackloch 13 gesteckt, wobei der äußere Durchmesser des Kanalrohr 50 so auf die zweite Einstecklänge 12 und den Durchmesser des Sacklochs 13 abgestimmt ist, daß der verbleibende Spalt zwischen der Mantelfläche des Kanalrohr 50 und der Wand des Sacklochs 13 den Anforderungen an eine Flammendurchschlagsperre genügt. Das Kanalrohr 50 ist mittels eines Schweißpunkts 52 an dem Druckmittlerkörper fixiert.

Der Meßkopf 41 ist in dem Lumen 5 des Kanalrohr 50 angeordnet und die Leitungen 42 werden durch das Lumen 5 in die Kammer 30 geführt, wo sie an die Schaltung 31 angeschlossen sind. Die elektrische Isolation der Leitungen 42 erfolgt bei der beschriebenen Ausführungsform durch eine Teflonbeschichtung. Anstelle eines direkten Anschluß an die Schaltung 31 können die Leitungen 42 in einer alternativen Ausgestaltung an Durchführungskontakte 32 angeschlossen sein. In diesem Fall würde die Temperaturkompensation nicht in durch die Schaltung 31 erfolgen, sondern durch eine nachgeordnete Einheit.

Während das Kanalrohr 50 hinreichend stabil ausgelegt sein kann, um das Sensormodul 2 mechanisch zu unterstützen, so ist dies nicht die derzeit bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung. Stattdessen ist ein Distanzrohr 53 vorgesehen, an dessen ersten Ende das Druckmittlermodul 1 bzw. ein Flansch 54, der Druckmittlermodul 1 trägt, befestigt ist. Am zweiten Ende des Distanzrohrs 54 ist das Sensormodul 2 angeordnet.