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Patent Searching and Data


Title:
TEMPERATURE SENSOR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2016/091476
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a temperature sensor (1) comprising: an elongated hollow body (4), or a carrier pipe, a shaped part (8) arranged at one end of the hollow body (4), a coupling element (7) which is thermally coupled with a measuring element (10), the shaped part (8) being used for thermally insulating the coupling element (7) from the hollow body (4).

Inventors:
WOLF, Georg (Kohlhunden 13, Marktoberdorf, 87616, DE)
WIEDEMANN, Stephan (Im Bachtl 1, Bihlerdorf, 87544, DE)
UMKEHRER, Alfred (Saloberweg 1, Hopferau, 87659, DE)
Application Number:
EP2015/075526
Publication Date:
June 16, 2016
Filing Date:
November 03, 2015
Export Citation:
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Assignee:
ENDRESS+HAUSER WETZER GMBH+CO. KG (Obere Wank 1, Nesselwang, 87484, DE)
International Classes:
G01K1/14; G01K1/18
Foreign References:
DE102006003602A12007-07-26
DE102005040699B32007-01-11
DE202015103789U12015-07-31
DE102005016896B32006-10-26
DE102005016896B32006-10-26
DE9209556U11992-09-10
Attorney, Agent or Firm:
ANDRES, Angelika (Colmarer Str. 6, Endress+Hauser AG+Co. KG, Weil am Rhein, 79576, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1 . Temperaturfühler (1 ) umfassend:

einen länglichen Hohlkörper (4), bspw. ein Trägerrohr,

ein Formteil (8), das an einem Ende des Hohlkörpers (4) angeordnet ist, ein Koppelelement (7), das thermisch mit einem Messelement (10) gekoppelt ist,

wobei das Formteil (8) dazu dient, das Koppelelement (7) thermisch von dem Hohlkörper (4) zu isolieren.

2. Temperaturfühler (1 ) nach dem vorherigen Anspruch,

wobei das Koppelelement (7) an der Stirnseite des Temperaturfühlers (1 ) angeordnet ist, bzw. die Stirnseite des Temperaturfühlers (1 ) bildet. 3. Temperaturfühler (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche,

wobei das Koppelelement (7) eine Kappe ist, die an einem Ende des

Temperaturfühlers (1 ) angeordnet ist und den Hohlkörper (4) verschließt.

4. Temperaturfühler (1 ) nach dem vorherigen Anspruch,

wobei ein Messelement (10) innerhalb des Lumens der Kappe angeordnet ist.

5. Temperaturfühler (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche,

wobei das Koppelement (7) dazu dient, thermisch mit der Umgebung des Temperaturfühlers (1 ) an der Stirnseite des Temperaturfühlers (1 ) zu koppeln.

6. Temperaturfühler (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche,

wobei das Koppelelement (7) über das Formteil (8) mit dem Hohlkörper (4) verbunden ist bzw. mittels des Formteils (8) an dem Hohlkörper (4) befestigt ist.

7. Temperaturfühler (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche,

wobei das Koppelelement (7) an dem Formteil (8) befestigt ist, und

wobei das Formteil (8) an dem Hohlkörper (4) befestigt ist. 8. Temperaturfühler (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche,

wobei das Formteil (7) über einen Presssitz mit dem Hohlkörper (4) verbunden ist. 9. Temperaturfühler (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche,

wobei das Formteil (7) aus einem elastischen Material, insbesondere einem hitzebeständigen, elastischen Material, vorzugsweise einem synthetischen Material, wie bspw. Kunststoff oder Silikon, besteht. 10. Temperaturfühler (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche,,

wobei das Formteil (8) einen ersten Abschnitt (81 ) aufweist, welcher erste Abschnitt (81 ) in das Lumen des Hohlkörpers (4) ragt.

1 1 . Temperaturfühler (1 ) nach dem vorherigen Anspruch,

wobei der erste Abschnitt (81 ) Rippen aufweist, die entlang der Längsachse (L) des Hohlkörpers (4) verlaufen.

12. Temperaturfühler (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche,

wobei das Formteil (8) einen zweiten Abschnitt (82) aufweist, welcher zweite Abschnitt (82) in das Lumen der Kappe ragt.

13. Temperaturfühler (1 ) nach dem vorherigen Anspruch,

wobei der zweite Abschnitt (82) Rippen aufweist, die entlang der Längsachse des Hohlkörpers (4) verlaufen.

14. Temperaturfühler (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche,

wobei das Formteil (8) einen dritten Abschnitt (83) aufweist, der vorzugsweise zwischen dem ersten und dem zweiten Abschnitt (81 , 82) liegt,

welcher dritte Abschnitt (83) an die Oberfläche des Hohlkörpers (4) und/oder der Kappe, vorzugsweise fluchtend, anschließt.

15. Temperaturfühler (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei das Fornnteil (8) eine durchgehende Öffnung aufweist, durch die hindurch das Messelement (10) elektrisch, bspw. über Anschlussleitungen (5), verbunden ist. 16. Temperaturfühler (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche,

wobei in dem Hohlkörper (4) Anschlussleitungen (5) angeordnet sind, die zum elektrischen kontaktieren des Messelements (10) dienen.

17. Temperaturfühler (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche,

wobei das Koppelelement (7) an der Stirnseite des Temperaturfühlers (1 ) in das Formteil (8) eingefasst, bspw. von einem Rand (R) umgeben, ist.

18. Temperaturfühler (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche,

wobei das Koppelelement (7), vorzugsweise mittig, an der Stirnseite des Temperaturfühlers (1 ) angeordnet ist, und einen Teil der Stirnseite verschließt.

19. Temperaturfühler (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche,

wobei das Formteil (8) wenigstens eine Seitenwand (W) aufweist, über welche Seitenwand (W) die Stirnseite mit dem Hohlkörper (4) verbunden ist.

20. Temperaturfühler (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche,

wobei der Temperaturfühler (1 ), vorzugsweise vermittels einer Vorspannkraft, mit seiner Stirnseite an eine Oberfläche eines Behälters (2), bspw. einer Rohrleitung, angelegt ist.

21 . Temperaturfühler (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche,

wobei die Vorspannkraft dazu dient, das Koppelelement (7) und zumindest den das Koppelement (7) umgebenden Rand (5) zu verformen und an den Behälter (2) anzupassen.

22. Kappe (7, 8, R, W) für einen Temperaturfühler (1 ) nach Anspruch 17.

Description:
Temperaturfühler

Die Erfindung bezieht sich auf einen Temperaturfühler, vorzugsweise einen Oberflächentemperaturfühler und eine Kappe für einen solchen

Temperaturfühler.

Eine Sensoranordnung zur Temperaturmessung einer Oberfläche ist bspw. aus der Patentschrift DE 102005016896 B3 bekannt geworden. Dabei ist eine wärmeleitende Kappe oder eine wärmeleitfähige Folie zur Kontaktierung der Oberfläche vorgesehen.

Ferner ist aus dem Gebrauchsmuster DE 9209556 U1 ein Temperaturfühler für Oberflächentemperaturmessungen bekannt geworden, bei dem der Sensor mit einer Kontaktscheibe verbunden ist, auf welcher Kontaktscheibe ein schlecht wärmeleitendes Verbindungsteil sitzt.

Ausgehend davon ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung einen

einfacheren Aufbau eines Temperaturfühlers bzw. eine Kappe für einen solchen Temperaturfühler vorzuschlagen.

Die Aufgabe wird durch einen Temperaturfühler und eine Kappe für einen solchen Temperaturfühler gelöst.

Hinsichtlich des Temperaturfühlers wird die Aufgabe durch einen

Temperaturfühler umfassend: einen länglichen Hohlkörper, bspw. ein

Trägerrohr, ein Formteil, das an einem Ende des Hohlkörpers angeordnet ist, ein Koppelelement, das thermisch mit einem Messelement gekoppelt ist, wobei das Formteil dazu dient, das Koppelelement thermisch von dem

Hohlkörper zu isolieren, gelöst.

Der Hohlkörper kann bspw. zylinderförmig sein und einen zumindest abschnittsweise vorzugsweise vollständig gleichbleibenden

Außendurchmesser und/oder Innendurchmesser aufweisen. Der

Außendurchmesser kann dabei bspw. zwischen 0,4cm und 0,8cm betragen. Bei dem Hohlkörper handelt es sich bevorzugt um ein Rohr, das aus einem metallischen und/oder starren Material besteht. Das Rohr dient dabei zur Anordnung des Fühlers in einer gewünschten Position und zur Aufnahme des Formteils etc.

Das Formteil besteht dabei besonders bevorzugt aus einem Material dessen Wärmeleitfähigkeit geringer ist als diejenige des Materials aus dem das Koppelelement und/oder der Hohlkörper besteht. Das Formteil ist dabei an einem Ende des Hohlkörpers angeordnet und dient dazu den Hohlkörper thermisch von dem Behälter, an dem der Temperaturfühler angelegt ist, und/oder dem Koppelelement thermisch zu isolieren.

Das Formteil dient dabei bspw. als Abstandshalter, der einen Abstand zwischen dem Koppelelement und dem Hohlkörper herstellt. Das Formteil kann dabei bspw. einen ringförmigen Abschnitt aufweisen, an dem die Endfläche des Hohlkörpers als auch die Endfläche des Koppelelements anliegen. Vorzugsweise sind die Endfläche des Hohlkörpers und des

Koppelelements gegen diesen ringförmigen Abschnitt gepresst. Vorzugsweise ist dieser Abschnitt des Formteils fluchtend zu dem Hohlkörper und/oder dem Koppelelement angeordnet.

Der Temperaturfühler dient dabei bevorzugt zur Erfassung einer

Oberflächentemperatur, bspw. der Oberflächentemperatur eines Behälters in dem sich ein Messstoff befindet. Der Behälter kann dabei eine gewölbte Oberfläche aufweisen. Insbesondere kann es sich bei dem Behälter um ein Rohr, eine Rohrleitung oder einen Tank handeln.

Das Koppelelement dient dazu die Wärme an der Oberfläche des Behälters, dem Messelement zuzuführen. Dabei kann das Koppelelement bspw. aus dem gleichen Material bestehen wie der Hohlkörper. Das Koppelelement besteht bspw. aus Kupfer, Silber oder Stahl. Vorzugsweise weist das

Koppelelement eine Wärmeleitfähigkeit zwischen 20 W/mK und 1200 W/mK auf. Das Formteil weist hingegen bevorzugt eine Wärmeleitfähigkeit zwischen 0,02 W/mK und 20 W/mK auf. Bei dem Messelement kann es sich bspw. um einen temperaturabhängigen Widerstand oder um ein Thermoelement handeln. Das Messelement kann wie bereits erwähnt mit dem Koppelelement verbunden, bspw. angelötet, sein.

In einer Ausführungsform des Formteils als Verbindungselement zwischen Koppelelement und Hohlkörper bzw. Trägerrohr dient. Über das Formteil kann das Koppelelement mit dem Hohlkörper verbunden werden. Bspw. kann wenigstens ein Verbindungsmittel an dem Hohlkörper vorgesehen sein das mit wenigstens einem Verbindungsmitteln des Formteils zusammenwirkt, um das Formteil an dem Hohlkörper zu befestigen. Das Formteil kann zudem wenigstens ein weiteres Verbindungsmittel aufweisen, um das Koppelelement an dem Formteil zu befestigen.

In einer Ausführungsform des Temperaturfühlers ist das Koppelelement an der Stirnseite des Temperaturfühlers angeordnet ist. Bspw. kann es sich bei dem Koppelelement um eine Scheibe handeln. Dadurch kann der Temperaturfühler mit seiner Stirnseite an einen Behälter angelegt werden, dessen

Oberflächentemperatur bestimmt werden soll bzw. in Welchem Behälter sich ein Messstoff befindet, dessen Temperatur bestimmt werden soll.

In einer weiteren Ausführungsform des Temperaturfühlers ist das

Koppelelement eine Kappe, die an einem Ende des Temperaturfühlers angeordnet ist und den Hohlkörper verschließt.

In einer weiteren Ausführungsform des Temperaturfühlers ist ein Messelement innerhalb des Lumens der Kappe angeordnet. Bspw. kann das Messelement an der der Kappe angelötet sein. Die Kappe kann bspw. einen Boden und Seitenwände aufweisen und das Messelement an dem Boden angelötet sein. Das Lumen wird dabei von der von dem Boden der Kappe abstehenden Seitenwand umschlossen.

In einer weiteren Ausführungsform des Temperaturfühlers dient das

Koppelement dazu, thermisch mit der Umgebung des Temperaturfühlers an der Stirnseite des Temperaturfühlers zu koppeln. In einer weiteren Ausführungsform des Temperaturfühlers ist das

Koppelelement über das Formteil mit dem Hohlkörper verbunden.

In einer weiteren Ausführungsform des Temperaturfühlers ist das

Koppelelement an dem Formteil befestigt, wobei das Formteil wiederum an dem Hohlkörper befestigt ist.

In einer weiteren Ausführungsform des Temperaturfühlers ist das Formteil über einen Presssitz mit dem Hohlkörper verbunden ist.

In einer weiteren Ausführungsform des Temperaturfühlers besteht das

Formteil aus einem elastischen Material, insbesondere einem

hitzebeständigen, elastischen Material, vorzugsweise einem synthetischen Material, wie bspw. Kunststoff oder Silikon.

In einer weiteren Ausführungsform des Temperaturfühlers weist das Formteil einen ersten Abschnitt auf, welcher erste Abschnitt in das Lumen des

Hohlkörpers ragt. Dieser Abschnitt kann einen Durchmesser aufweisen, der im Wesentlichen dem Innendurchmesser des Hohlkörpers entspricht.

In einer weiteren Ausführungsform des Temperaturfühlers weist der erste Abschnitt Rippen auf, die entlang der Längsachse des Hohlkörpers verlaufen.

In einer weiteren Ausführungsform des Temperaturfühlers weist das Formteil einen zweiten Abschnitt auf, welcher zweite Abschnitt in das Lumen der Kappe ragt. Dieser Abschnitt kann einen Durchmesser aufweisen, der im Wesentlichen dem Innendurchmesser des Koppelelements, bspw. der Kappe, entspricht. In einer weiteren Ausführungsform des Temperaturfühlers weist der zweite

Abschnitt Rippen auf, die entlang der Längsachse des Hohlkörpers verlaufen. Durch den ersten bzw. den zweiten Abschnitt kann somit ein Presssitz und somit eine Verbindung bzw. Befestigung des Formteils an dem Hohlkörper bzw. dem Koppelelement hergestellt werden.

In einer weiteren Ausführungsform des Temperaturfühlers weist das Formteil einen dritten Abschnitt auf, der vorzugsweise zwischen dem ersten und dem zweiten Abschnitt liegt, welcher dritte Abschnitt an die Oberfläche des

Hohlkörpers und der Kappe, vorzugsweise fluchtend, anschließt. Dabei kann es sich um den oben erwähnten ringförmigen Abschnitt handeln.

In einer weiteren Ausführungsform des Temperaturfühlers weist das Formteil eine durchgehende Öffnung auf, durch die hindurch das Messelement elektrisch, bspw. über Anschlussleitungen, verbunden ist.

Der restliche Hohlraum in dem Koppelelement und dem Formteil kann bspw. mit einer, insbesondere dauerelastischen, Vergussmasse, wie bspw. SIL-Gel oder 2K-Silikon, aufgefüllt bzw. vergossen werden. Dadurch kann das

Messelement gegen eindringende Feuchtigkeit geschützt werden.

In einer weiteren Ausführungsform des Temperaturfühlers sind in dem

Hohlkörper Anschlussleitungen angeordnet, die zum elektrischen kontaktieren des Messelements dienen. Bei den Anschlussleitungen kann es sich bspw. um einen oder mehrere Drähte oder Kabel handeln, die mit dem Messelement verbunden sind. Über diese Anschlussleitungen kann ein vermittels des Messelements erzeugtes Messsignal an eine Auswerteeinheit, die bspw. eine Messsignal- bzw. Messwertverarbeitung umfasst, übertragen werden.

In einer weiteren Ausführungsform des Temperaturfühlers ist das

Koppelelement an der Stirnseite des Temperaturfühlers in das Formteil eingefasst, bspw. von einem Rand umgeben.

Das Koppelelement weist dabei zumindest an der Stirnseite des

Temperaturfühlers eine Wandstärke zwischen 0,1 mm und 0,9 mm auf. Durch die geeignete Wahl der Wandstärke kann die Flexibilität, d.h. die Elastizität, des Koppelelements, bestimmt werden. Somit kann sich das Koppelelement an die Kontur der Oberfläche deren Temperatur bestimmt werden soll anpassen. Dies führt in der Folge zu einem besseren bzw. schnelleren

Ansprechverhalten des Temperaturfühlers, bzw. des Messelements des Temperaturfühlers.

In einer weiteren Ausführungsform des Temperaturfühlers ist das

Koppelelement, vorzugsweise mittig, an der Stirnseite des Temperaturfühlers angeordnet, und verschließt einen Teil der Stirnseite des Temperaturfühlers. In einer weiteren Ausführungsform des Temperaturfühlers weist das Formteil wenigstens eine Seitenwand auf, über welche Seitenwand die Stirnseite mit dem Hohlkörper verbunden ist. Die Seitenwand des Formteils kann dabei der Seitenwand der Kappe entsprechen, wobei der in dem Boden der Kappe das Koppelelement eingefasst ist.

In einer weiteren Ausführungsform des Temperaturfühlers ist der

Temperaturfühler, vorzugsweise vermittels einer Vorspannkraft, mit seiner Stirnseite an eine Oberfläche eines Behälters, bspw. einer Rohrleitung, angelegt.

In einer weiteren Ausführungsform des Temperaturfühlers dient die

Vorspannkraft dazu, das Koppelelement und zumindest den das Koppelement umgebenden Rand zu verformen und an den Behälter anzupassen. Das Koppelelement ist dabei bevorzugt von dem Formteil an der Stirnseite des Temperaturfühlers, bspw. teilweise das Koppelelement umlaufend und besonders bevorzugt vollständig das Koppelelement umlaufend, umgeben. Besteht das Formteil aus einem flexiblen Material kann das Koppelelement, durch Aufbringen einer geeigneten Vorspannung an die Form der Oberfläche, deren Temperatur gemessen werden soll, angepasst werden. Andererseits kann auch gem. der Ausführungsform mit einem starren Formteil, das als Verbindungselement zw. einer Kappe, in der eine Messelement angeordnet ist, und einem Trägerrohr vorgesehen sein, diese Kappe vermittels einer Vorspannkraft auf einer Oberfläche zu positionieren und gegen diese Oberfläche zu drücken. Dafür ist eine besonders steife bzw. starre Verbindung zwischen dem Trägerrohr und der kappe vorteilhaft.

Hinsichtlich der Kappe wird die Aufgabe durch eine Kappe für einen

Temperaturfühler gelöst. Die Kappe kann dabei wie oben beschrieben ausgestaltet sein, d.h. insbesondere eine Koppelelement, das thermisch leitfähig ist, umfassen, wobei an der Stirnseite der kappe ein Rand

vorgesehen ist der das Koppelelement umgibt. Ferner kann die Kappe eine Seitenwand aufweisen, die aus demselben Material besteht wie der Rand und ebenso wie der Rand Bestandteil des Formteils ist.

Vorliegend soll also gem. einer Ausführungsform ein nicht flexibles bzw.

starres Formteil als Verbindungselement verwendet werden. Dieses kann bspw. aus hochtemperaturfestem Kunststoff z.B. PEEK bestehen. Bspw. das Formteil ein Elastizitätsmodul von größer als 1000 MPa, insbesondere im Fall von PEEK von 3600 MPa, auf.

Die Erfindung wird anhand der nachfolgenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:

Fig. 1 : einen Querschnitt durch einen Temperaturfühler,

Fig. 2: eine Explosionsdarstellung des Temperaturfühlers gem. Figur 1 , und

Fig. 3: eine Kappe für einen Temperaturfühler.

Figur 1 zeigt eine erste Ausführungsform der vorgeschlagenen Erfindung. Dabei ist ein Messelement 10 in Form eines temperaturabhängigen

Widerstands, bspw. eines PT100 Temperatursensor, vorgesehen. Das

Messelement 10 ist in ein dünnwandiges, nur wenige zehntel Millimeter starkes, Kappe 7, die als Koppelelement dient, angelötet. Die Kappe 7 kann bspw. aus Kupfer bestehen. Alternativ können auch andere hoch

wärmeleitende metallische Materialien wie z.B. eine Silberlegierung verwendet werden. Die Kappe 7 wird mittels eines Verbindungsstückes (Formteil) 8 aus thermisch schlecht leitendem Material (wärmebeständiger Kunststoff, z.B. PEEK oder PPS) an einem Rohrstück 4 (Trägerrohr) vorzugsweise aus Edelstahl befestigt. Das Rohr 4 kann dabei einen Außendurchmesser von bspw. 6mm aufweisen. Die Verbindung zwischen der Kappe 7 und dem Verbindungsteil (Formteil) 8 und zwischen dem Verbindungsteil (Formteil) 8 und dem Trägerrohr 4 kann durch Verpressen, Verkleben, Vergießen oder durch eine Kombination aus diesen Maßnahmen erfolgen. Das Messelement 10 hat somit direkten Kontakt mit der dünnwandigen hoch wärmeleitenden Kappe 7. Der Temperaturfühler 1 kann bspw. so in einem Thermometer verbaut sein, dass die Kappe 7 auf der Mantelfläche (Oberfläche) des zu messenden Rohres (Messrohr) 2 direkten Kontakt hat. Bei

Temperaturänderungen erwärmt sich die Kappe 7 auf Grund seiner geringen Masse, seiner geringen Wandstärke und seiner hohen Wärmeleitfähigkeit, bspw. von ca. 320 W/mK, sehr schnell und gibt die Wärme auf Grund der thermischen Isolierung durch das Kunststoffverbindungsteil (Formteil) 8 sehr schnell und nahezu ausschließlich an das Messelement 10 weiter. Die

Ansprechzeit ist am geringsten, wenn das Messelement 10 mittig auf dem Messrohr 2 aufsitzt. Um die Ansprechzeit zu optimieren, auch wenn das Messelement 10 etwas außermittig auf dem Messrohr 2 sitzt, kann zusätzlich eine hoch wärmeleitfähige Graphitfolie 6 auf die Kappe 7 aufgebracht werden. Die Graphitfolie 6 leitet die Wärme des Messrohres 2 vom Kontaktpunk schnell zur Mitte des Bodens der Kappe weiter, an dem das Messelement 10 sitzt. Der Temperaturfühler 1 ist dabei symmetrisch um seine Längsachse L aufgebaut. Zudem kann ein Schrumpfschlauch 9 vorgesehen, in dem die Anschlussleitungen 5 zur elektrischen Kontaktierung des Messelements 10 angeordnet sind.

In dem Behälter, der wie beschrieben ein Messrohr 4 sein kann, befindet sich ein Messstoff 3. Anstatt eine Rohres kann auch ein Tank als Behälter, dessen Oberflächentemperatur bestimmt werden soll, vorgesehen sein.

Figur 2 zeigt die die Ausführungsform gem. Figur 1 in einer

Explosionsdarstellung. In dem Trägerrohr 4 sind die Anschlussleitungen 5 angeordnet und in dem Abschnitt in dem diese Anschlussleitungen mit Verbindungsleitungen des Messelements 10 verbunden sind ist ein

Schrumpfschlauch 9 um die Anschlussleitungen 5 und/oder

Verbindungsleitungen angebracht. Das Formteil 8 weist einen ersten Abschnitt 81 , einen zweiten Abschnitt 82 und einen dritten Abschnitt 83 auf. Der erste Abschnitt weist bspw. Rippen auf um einen Presssitz des Formteils in dem Trägerrohr zu erreichen. Der erste Abschnitt wird dazu bis zu einem Anschlag, bspw. in dem Trägerohr und/oder dem Formteil in das Trägerrohr geschoben.

Der zweite Abschnitt weist ebenfalls Rippen auf, die dazu dienen einen Presssitz mit dem Koppelelement, hier eine Kappe 7, zu erreichen. Dabei wird dieser erste Abschnitt dann bis zu einem Anschlag in der Kappe 7 und/oder dem Formteil 8 in die Kappe 7 geschoben.

Zwischen dem ersten und dem zweiten Abschnitt ist ein dritter Abschnitt angeordnet der als Abstandshalter zwischen dem Koppelelement, hier der Kappe 7, und dem Trägerrohr dient. Die Kappe 7 weist bspw. wie in Figur 2 gezeigt eine zylindrische und

Topfförmige Form auf. Die Kappe hat bspw. einen Boden B und eine

Seitenwand W die von dem Boden, wie hier gezeigt parallel zur Längsachse L des Trägerrohres 4 verläuft. Das Messelement 10 ist vorzugsweise in der Kappe 7 untergerbacht und kann bspw. an den Boden B der Kappe, auf der Innenseite der Kappe 7, gelötet sein.

Figur 3 zeigt eine Ausführungsform einer Kappe für einen Temperaturfühler 1 . Der Temperaturfühler 1 kann auch so aufgebaut sein, dass das Messelement 10 auf ein dünnes Kupferblatt, bspw. in Form einer Scheibe 7, oder Silberblatt aufgelötet wird. Dieses Koppelelement, das hier durch das Bezugszeichen 7 gekennzeichnet ist, wird mittels eines Formteils 8, das bspw. aus einer dauerelastischen Vergussmasse besteht, die eine sehr schlechte Wärmeleitfähigkeit aufweist, mit dem Trägerrohr 4 verbunden. Durch die Elastizität der Vergussmasse kann sich das sehr dünne Koppelelement 7 mit dem aufgelöteten Messelement 10 an die Oberfläche des Messrohres 4 anpassen. Da die Vergussmasse eine sehr geringe Wärmeleitfähigkeit aufweist ist das Koppelelement 7 mit dem Messelement 10 thermisch im Wesentlichen vom Trägerrohr 4 isoliert. Das Koppelelement 7 nimmt durch die hohe Wärmeleitfähigkeit des Materials, aus dem es besteht, bspw. Kupfer, der geringen Masse der Scheibe 7 und der Isolierung vom Trägerrohr 7 von der Oberfläche abgegebene Wärme sehr schnell auf und leitet sie sehr schnell und nahezu ausschließlich an das Messelement 10 weiter.

Das Koppelelement ist vorliegend also von einem Rand R umgeben, also in diesen eingefasst. Dieser Rand R ist wiederum mit der Seitenwand W der Kappe verbunden. Diese Kappe bildet dabei das Formteil 8, das zur

Verbindung des Koppelelements 7 mit dem Trägerrohr 4 dient.