Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
TERMINAL BLOCK
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2015/091203
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a terminal block, in particular a shunt terminal, having an insulator housing (10), at least two busbars (16) and at least four connection elements (17), wherein there are at least two connection levels (13) in the insulator housing (10) which are arranged one over the other, wherein each connection level (13) has a busbar receptacle chamber (14) for receiving a busbar (16) and two mutually opposite conductor connection chambers (15) on the ends of the busbar receptacle chamber (14) for receiving a respective connection element (17), wherein the busbar receptacle chambers (14) are open on a first side of the insulator housing (10) for assembly of the busbars (16) in the busbar receptacle chambers (14) and wherein the conductor connection chambers (15) are open on a second side of the insulator housing (10) for assembly of the connection elements (17) in the conductor connection chambers (15), wherein the first side of the insulator housing (10) is designed at a right angle to the second side of the insulator housing (10), so that there is an assembly direction (19) for inserting a busbar (16) into a busbar receptacle chamber (14) at a right angle to an assembly direction (20) for inserting a connection element (17) into a conductor connection chamber (15).

Inventors:
HOPPMANN RALPH (DE)
GÖTZE ANDREA (DE)
JANZEN WJATSCHESLAW (DE)
Application Number:
EP2014/077376
Publication Date:
June 25, 2015
Filing Date:
December 11, 2014
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
PHOENIX CONTACT GMBH & CO (DE)
International Classes:
H01R9/26; H01R31/08
Foreign References:
DE202007004624U12008-07-31
EP2393160A12011-12-07
Attorney, Agent or Firm:
JANKE, Christiane (DE)
Download PDF:
Claims:
Ansprüche

1. Reihenklemme, insbesondere Rangierklemme, mit

einem Isolierstoffgehäuse (10),

mindestens zwei Stromschienen (16), und

mindestens vier Anschlusskörpern (17),

wobei in dem Isolierstoffgehäuse (10) mindestens zwei Anschlussebenen (13) ausgebildet sind, welche

übereinander angeordnet sind,

wobei jede Anschlussebene (13) einen

Stromschienenaufnahmeraum (14) zur Aufnahme einer

Stromschiene (16) und zwei sich gegenüberliegende, an den Enden des Stromschienenaufnahmeraumes (14)

ausgebildete Leiteranschlusskammern (15) zur Aufnahme jeweils eines Anschlusskörpers (17) aufweist,

wobei die Stromschienenaufnahmeräume (14) an einer ersten Seite des Isolierstoffgehäuses (10) zur Montage der Stromschienen (16) in den

Stromschienenaufnahmeräumen (14) geöffnet ausgebildet sind und

wobei die Leiteranschlusskammern (15) an einer zweiten Seite des Isolierstoffgehäuses (10) zur Montage der Anschlusskörper (17) in den Leiteranschlusskammern (15) geöffnet ausgebildet sind,

wobei die erste Seite des Isolierstoffgehäuses (10) in einem rechten Winkel zur zweiten Seite des

Isolierstoffgehäuses (10) ausgebildet ist, so dass eine Montagerichtung (19) zur Einführung einer Stromschiene (16) in einen Stromschienenaufnahmeraum (14) in einem rechten Winkel zu einer Montagerichtung (20) zur

Einführung eines Anschlusskörpers (17) in eine

Leiteranschlusskammer (15) ausgebildet ist.

2. Reihenklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass die Stromschienen (16) in Form eines Flachbandes, eines Runddrahtes oder eines flexiblen Leiters

ausgebildet sind.

3. Reihenklemme nach Anspruch 1 oder 2, dadurch

gekennzeichnet, dass ein Anschlusskörper (17) einen Federkraftklemmanschluss (23) mit mindestens einer Klemmfeder (24a, 24b) und mindestens einer Kontaktwand (25) aufweist.

4. Reihenklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Stromschienenaufnahmeraum (14) mindestens ein Stromschienenpositionierungselement (30) aufweist.

5. Reihenklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anschlusskörper (17) ein

Stromschienenkontaktelement (21) zur Kontaktierung des Anschlusskörpers (17) mit einer Stromschiene (16) aufweist, wobei das Stromschienenkontaktelement (21) als Gabelkontakt, Schneidklemmkontakt oder Pierce- Kontakt ausgebildet ist. 6. Reihenklemme nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Stromschienenkontaktelement (21) einstückig mit der Kontaktwand (25) des Federkraftklemmanschlusses (23) ausgebildet ist. 7. Reihenklemme nach Anspruch 5 oder 6, dadurch

gekennzeichnet, dass das Stromschienenkontaktelement (21) aus der Kontaktwand (25) des

Federkraftklemmanschlusses (23) herausgebogen

ausgebildet ist. Reihenklemme nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Stromschienenkontaktelement (21) aus dem Federkraftklemmanschluss (23) herausragt.

Reihenklemme nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das

Stromschienenpositionierungselement (30) eine Führung aufweist, welche mit einem Stromschienenkontaktelement (21) eines Anschlusskörpers (17) zusammenwirkt.

Reihenklemme nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das

Stromschienenpositionierungselement (30) zu einer in einen Stromschienenaufnahmeraum (14) eingeführten

Stromschiene (16) geneigt angeordnet ist.

Reihenklemme nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das

Stromschienenpositionierungselement (30) zwei parallel zueinander angeordnete Stegelemente (31a, 31b)

aufweist .

12. Reihenklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stromschiene (16) einen

Endabschnitt (28) aufweist, welcher in einem montierten Zustand in einen Anschlusskörper (17) hineinragt.

Reihenklemme nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass in einem montierten Zustand der Endabschnitt (28) der Stromschiene (16) innerhalb des Anschlusskörpers (17) an der Kontaktwand (25) des

Federkraftklemmanschlusses (23) anliegt.

14. Reihenklemme nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Federkraftklemmanschluss (23) ein

Fixierungselement (29) aufweist, welches in einem montierten Zustand den Endabschnitt (28) der

Stromschiene (16) gegen die Kontaktwand (25) drückt.

15. Reihenklemme nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Fixierungselement (29) als eine aus der

Kontaktwand (25) herausgebogene Lasche ausgebildet ist.

16. Reihenklemme nach einem der Ansprüche 12 bis 15,

dadurch gekennzeichnet, dass der Endabschnitt (28) der Stromschiene (16) gabelförmig ausgebildet ist und mindestens zwei Kontaktpunkte ausbildet.

17. Reihenklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rückwand (32) des

Isolierstoffgehäuses (10) mindestens eine Öffnung (33) zur Einführung eines Rastelementes (34) in das

Isolierstoffgehäuse (10) aufweist.

Description:
Reihenklemme

Die Erfindung betrifft eine Reihenklemme, insbesondere eine Rangierklemme .

Reihenklemmen, welche auf eine Tragschiene aufgerastet werden können, sind in verschiedenen Bauformen bekannt. Insbesondere sind Reihenklemmen als Rangierklemme in

Etagenbauform bekannt, wie sie beispielsweise in der DE 29502347 U beschrieben sind. Sie werden beim Verkabeln von Anlagen eingesetzt und dienen insbesondere zur Verteilung eines oder mehrerer Potentiale. Eine als Rangierklemme ausgebildete Reihenklemme weist üblicherweise zwei oder mehr als zwei übereinander angeordnete Stromschienen auf, deren Enden jeweils mit Anschlusskörpern verbunden sind. Die Stromschienen und die Anschlusskörper werden

üblicherweise mit ein und derselben Montagerichtung in dem Isolierstoffgehäuse der Reihenklemme montiert, wobei sowohl die Montage der Stromschienen als auch die Montage der Anschlusskörper über die vordere offene Längsseite der Reihenklemme erfolgt. Um zu verhindern, dass sich die

Stromschienen und/oder die Anschlusskörper ungewollt aus dem Isolierstoffgehäuse, beispielsweise bei Vibrationen, lösen können, müssen üblicherweise

Befestigungsvorrichtungen innerhalb des Gehäuses vorgesehen sein, welche die Stromschienen und/oder die Anschlusskörper in dem Isolierstoffgehäuse sichern. Die Montage bzw. die Bestückung der Reihenklemmen, insbesondere mit den

Stromschienen und den Anschlusskörpern, wird dadurch erschwert. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, eine

Reihenklemme zur Verfügung zu stellen, bei welcher die Montage bzw. Bestückung verbessert werden kann. Die Lösung der erfindungsgemäßen Aufgabe erfolgt mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Zweckmäßige Ausgestaltungen und vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben. Die Reihenklemme gemäß der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass diese ein Isolierstoffgehäuse, mindestens zwei Stromschienen und mindestens zwei Anschlusskörper aufweist, wobei in dem Isolierstoffgehäuse mindestens zwei

Anschlussebenen ausgebildet sind, wobei jede Anschlussebene einen Stromschienenaufnahmeraum zur Aufnahme einer

Stromschiene und zwei sich gegenüberliegende, an den Enden des Stromschienenaufnahmeraumes ausgebildete

Leiteranschlusskammern zur Aufnahme jeweils eines

Anschlusskörpers aufweist, wobei die

Stromschienenaufnahmeräume an einer ersten Seite des

Isolierstoffgehäuses zur Montage der Stromschienen in den Stromschienenaufnahmeräumen geöffnet ausgebildet sind und wobei die Leiteranschlusskammern an einer zweiten Seite des Isolierstoffgehäuses zur Montage der Anschlusskörper in den Leiteranschlusskammern geöffnet ausgebildet sind, wobei die erste Seite des Isolierstoffgehäuses in einem rechten

Winkel zur zweiten Seite des Isolierstoffgehäuses

ausgebildet ist, so dass eine Montagerichtung zur

Einführung einer Stromschiene in einen

Stromschienenaufnahmeraum in einem rechten Winkel zu einer Montagerichtung zur Einführung eines Anschlusskörpers in eine Leiteranschlusskammer ausgebildet ist. Erfindungsgemäß ist es somit vorgesehen, dass die

Stromschienen und die Anschlusskörper nicht mehr über ein und dieselbe Montagerichtung in dem Isolierstoffgehäuse montiert werden, sondern dass die Anschlusskörper mit einer anderen Montagerichtung als die Stromschienen in das

Isolierstoffgehäuse eingesetzt und montiert werden können. Damit werden die Anschlusskörper und die Stromschienen auch nicht mehr über ein und dieselbe Seite des

Isolierstoffgehäuses in das Isolierstoffgehäuse eingesetzt, sondern über winklig zueinander angeordnete,

unterschiedliche Seiten des Isolierstoffgehäuses .

Insbesondere werden die Anschlusskörper nun nicht mehr über die vordere, offene Längsseite des Isolierstoffgehäuses bzw. der Reihenklemme in das Isolierstoffgehäuse

eingesetzt, sondern die Anschlusskörper werden über in einem rechten Winkel zu der vorderen, offenen Längsseite des Isolierstoffgehäuses angeordnete Querseiten des

Isolierstoffgehäuses in das Isolierstoffgehäuse eingesetzt. Die Stromschienen werden hingegen weiterhin bevorzugt über die vordere, offene Längsseite des Isolierstoffgehäuses in das Isolierstoffgehäuse eingesetzt. Die Montage der

Stromschienen und der Anschlusskörper in das

Isolierstoffgehäuse erfolgt bevorzugt derart, dass in einem ersten Montageschritt die Stromschienen über die erste Seite, insbesondere die vordere, offene Längsseite, des Isolierstoffgehäuses in die Stromschienenaufnahmeräume eingesetzt bzw. montiert werden. In einem anschließenden zweiten Montageschritt können die Anschlusskörper über die zweite Seite, insbesondere die Querseite, des

Isolierstoffgehäuses in die Leiteranschlusskammern

eingesetzt bzw. montiert werden. Beim Einsetzen der

Anschlusskörper in die Leiteranschlusskammern können zudem die Anschlusskörper unmittelbar mit den Stromschienen kontaktiert werden, indem durch die unterschiedlichen

Montagerichtungen der Stromschienen und der Anschlusskörper zueinander die Anschlusskörper von oben auf die

Stromschienen aufgesetzt und montiert bzw. unmittelbar kontaktiert werden können. Die Kontaktierung kann damit automatisch beim Einsetzen der Anschlusskörper in die

Leiteranschlusskammern erfolgen, so dass weitere

Montageschritte nicht notwendig sind. Durch die

automatische Kontaktierung der Anschlusskörper mit den Stromschienen kann auch gleichzeitig eine Haltesicherung für die Stromschienen innerhalb der

Stromschienenaufnahmeräume mittels der Anschlusskörper ausgebildet werden, so dass die Stromschienen mittels der Anschlusskörper in dem Isolierstoffgehäuse fixiert werden können und damit gegen ein Lösen oder Herausfallen auch bei stärkeren Belastungen, wie Vibrationen, gesichert werden können. Ein weiterer Vorteil ergibt sich auch dadurch, dass die Anschlusskörper nun durch ihre spezielle

Montagerichtung auch blockartig, d. h. zwei oder mehr

Anschlusskörper zusammen, in den entsprechenden

Leiteranschlusskammern montiert werden können, so dass zusätzlich zu einer Verbesserung der Handhabung der Montage für einen Benutzer auch die Montagezeit reduziert werden kann. Die Leiteranschlusskammern weisen vorzugsweise vier Seitenwände auf, welche einen oder mehrere in eine

Leiteranschlusskammer eingesetzten Anschlusskörper umgeben, insbesondere umschließen. Die Seitenwände der

Leiteranschlusskammern bilden eine Isolierung aus, so dass durch das Umgeben einer oder mehrerer Anschlusskörper mit den Seitenwänden der Leiteranschlusskammern große

Isolierstrecken erreicht werden können. Hieraus ergibt sich wiederum der Vorteil sehr klein bauen zu können. Die Stromschienen können in Form eines Flachbandes, eines Runddrahtes und/oder eines flexiblen Leiters ausgebildet sein. Die in einer Reihenklemme angeordneten Stromschienen können dabei auch unterschiedlich voneinander ausgebildet sein, so dass eine Reihenklemme beispielsweise eine

Stromschiene ausgebildet als Runddraht, eine Stromschiene ausgebildet als Flachband und eine Stromschiene ausgebildet als flexibler Leiter aufweisen kann. Der flexible Leiter weist vorzugsweise eine Ummantelung auf, wobei die

Ummantelung vor Einlegen der als flexibler Leiter

ausgebildeten Stromschiene in den Aufnahmeraum an den entsprechenden Stellen zur Kontaktierung entfernt werden kann. Es ist aber auch möglich, dass der flexible Leiter mit seiner gesamten Ummantelung in den

Stromschienenaufnahmeraum eingelegt wird und bei der

Kontaktierung der als flexibler Leiter ausgebildeten

Stromschiene die Ummantelung von dem Anschlusskörper eingeschnitten werden kann, um eine elektrische

Kontaktierung der als flexibler Leiter ausgebildeten

Stromschiene mit dem Anschlusskörper ausbilden zu können.

Die Ummantelung kann als elektrische Abschirmung dienen, so dass die Anzahl von Wänden innerhalb des

Isolierstoffgehäuses, welche zur Abschirmung dienen, reduziert werden können. Beispielsweise können die Wände zwischen zwei Stromschienen bzw. zwischen zwei

Stromschienenaufnahmeräumen entfallen. Die Verwendung eines flexiblen Leiters als Stromschiene ermöglicht eine

definierte Zuschneidung und damit Anpassung der Länge der Stromschiene an die Größe des Stromschienenaufnahmeraumes kurz vor der Montage, so dass hierdurch eine hohe

Flexibilität bei der Montage erreicht werden kann. Zudem ermöglicht die Verwendung eines flexiblen Leiters eine Längenausdehnung und Längenreduzierung der Stromschiene aufgrund von Temperaturschwankungen, so dass eine

Reibkorrosion zwischen der Stromschiene und dem

Anschlusskörper im Bereich der Kontaktierung über die

Flexibilität des elektrischen Leiters und damit der

Stromschiene ausgeglichen bzw. verhindert werden kann. Der Verschleiß der Stromschiene bzw. des Anschlusskörpers kann dadurch reduziert werden, so dass die Einsatzdauer der Reihenklemme bzw. der einzelnen Elemente der Reihenklemme verlängert werden kann. Ist die Stromschiene als Flachband ausgebildet, so kann diese sowohl flach als auch hochkant in dem Stromschienenaufnahmeraum angeordnet werden.

Zusätzlich zu der Ausbildung der Stromschiene als Runddraht kann die Stromschiene auch als Mehrkant, beispielsweise als Sechskant, ausgebildet sein.

Ein Anschlusskörper weist bevorzugt einen

Federkraftklemmanschluss mit mindestens einer Klemmfeder und mindestens einer Kontaktwand auf. Ein in den

Anschlusskörper eingeführter Leiter kann mittels der

Klemmfeder gegen die Kontaktwand gedrückt und damit

geklemmt werden, um eine elektrische Kontaktierung, insbesondere mit der Stromschiene, ausbilden zu können. Zusätzlich zu der Klemmfeder und der Kontaktwand kann der Federkraftklemmanschluss auch einen Drücker bzw. Pusher zum Betätigen der Klemmfeder aufweisen. Der

Federkraftklemmanschluss kann als vormontierte Baugruppe in ein Grundgehäuse des Anschlusskörpers eingesetzt werden, wodurch der Montageaufwand und die Montagezeit reduziert werden können, da die komplett vormontierte Baugruppe als eine Einheit in eine Leiteranschlusskammer eingesetzt werden kann. Weist die Leiteranschlusskammer vier

Seitenwände auf, kann eine dieser Seitenwände bzw. können zwei sich gegenüberliegende Seitenwände dieser vier Seitenwände als Führung für den Drücker bzw. Pusher dienen, so dass der Anschlusskörper selber keine Seitenwand in Form eines Gehäuses benötigt. Die Größe des Anschlusskörpers kann dadurch reduziert werden.

Alternativ zu dem Federkraftklemmanschluss können die

Anschlusskörper aber auch jeweils einen Schraubanschluss aufweisen. Es ist auch möglich, dass in einer Reihenklemme sowohl Anschlusskörper mit einem Federkraftklemmanschluss als auch Anschlusskörper mit einem Schraubanschluss

angeordnet sind.

Um eine definierte Position einer Stromschiene in einem Stromschienenaufnahmeraum erreichen zu können, kann der Stromschienenaufnahmeraum mindestens ein

Stromschienenpositionierungselement aufweisen. Bevorzugt sind zwei oder mehr Stromschienenpositionierungselemente in einem Stromschienenaufnahmeraum vorgesehen. Die Kontur eines Stromschienenpositionierungselementes ist

vorzugsweise an die Kontur der einzusetzenden Stromschiene angepasst, so dass eine optimale, gegen Verrutschen

gesicherte Auflage der Stromschiene auf einem

Stromschienenpositionierungselement erreicht werden kann. Ein Anschlusskörper weist bevorzugt ein

Stromschienenkontaktelement zur Kontaktierung des

Anschlusskörpers mit einer Stromschiene auf, wobei das Stromschienenkontaktelement als Gabelkontakt,

Schneidklemmkontakt oder Pierce-Kontakt ausgebildet sein kann. Die Stromschienenkontaktelemente sind bevorzugt derart ausgebildet, dass sie bei der Montage des

Anschlusskörpers unmittelbar mit der Stromschiene

kontaktieren können. Zudem können die Stromschienenkontaktelemente im kontaktierenden Zustand zuverlässig verhindern, dass sich die Stromschiene

ungewollt aus dem jeweiligen Stromschienenaufnähmeräum lösen kann.

Das Stromschienenkontaktelement ist, wenn der

Anschlusskörper als Federkraftklemmanschluss ausgebildet ist, vorzugsweise mit der Kontaktwand des

Federkraftklemmanschlusses verbunden, wobei sich das

Stromschienenkontaktelement vorzugsweise unmittelbar an die Kontaktwand anschließt und das Stromschienenkontaktelement bevorzugt einstückig mit der Kontaktwand des

Federkraftklemmanschlusses ausgebildet ist. Insbesondere wenn das Stromschienenkontaktelement

einstückig mit der Kontaktwand des

Federkraftklemmanschlusses ausgebildet ist, kann es vorgesehen sein, dass das Stromschienenkontaktelement aus der Kontaktwand des Federkraftklemmanschlusses

herausgebogen ausgebildet ist. Ist das

Stromschienenkontaktelement unmittelbar aus der Kontaktwand herausgebogen, kann der Materialaufwand für den

Anschlusskörper reduziert werden. Das Stromschienenkontaktelement und der

Federkraftklemmanschluss können vorzugsweise derart in dem Anschlusskörper ausgebildet sein, dass das

Stromschienenkontaktelement aus dem

Federkraftklemmanschluss herausragen kann. Dadurch ist möglichst frühzeitig eine Kontaktierung des

Stromschienenkontaktelementes mit einer Stromschiene bei dem Montagevorgang möglich, wobei bereits vor einem

vollständigen Einstecken bzw. Einführen des Anschlusskörpers in eine Leiteranschlusskammer eine

Kontaktierung des Stromschienenkontaktelementes mit der Stromschiene ausgebildet werden kann. Um insbesondere bei einem aus dem Federkraftklemmanschluss herausragenden Stromschienenkontaktelement eine sichere und schnelle Montage erreichen zu können, kann es vorzugsweise vorgesehen sein, dass das

Stromschienenpositionierungselement eine Führung aufweist, welche mit einem Stromschienenkontaktelement eines

Anschlusskörpers zusammenwirken kann. Dies ist insbesondere vorteilhaft, wenn die Stromschiene als flexibler Leiter ausgebildet ist und das Stromschienenkontaktelement als Schneidklemmkontakt ausgebildet ist, da beim Einschneiden der Ummantelung des flexiblen Leiters mittels des

Schneidklemmkontaktes durch die Führung des

Stromschienenpositionierungselementes ein Ver- oder

Abrutschen des Schneidklemmkontaktes verhindert werden kann .

Um erreichen zu können, dass sich die Führung des

Stromschienenpositionierungselementes in Montage- bzw.

Einsteckrichtung des Anschlusskörpers und damit in

Einsteckrichtung des Schneidklemmkontaktes erstreckt, ist es bevorzugt vorgesehen, dass das

Stromschienenpositionierungselement zu einer in einen

Stromschienenaufnahmeraum eingeführten Stromschiene geneigt angeordnet ist. Bevorzugt ist das

Stromschienenpositionierungselement in einem Winkel zwischen 30° und 70° zu der in den

Stromschienenaufnahmeraum eingeführten Stromschiene geneigt angeordnet . Um das Stromschienenpositionierungselement platzsparend und materialsparend in dem Stromschienenaufnahmeraum ausbilden bzw. anordnen zu können, kann das

Stromschienenpositionierungselement zwei parallel

zueinander angeordnete Stegelemente aufweisen.

Alternativ zu der Ausbildung eines Anschlusskörpers mit einem Stromschienenkontaktelement kann es auch vorgesehen sein, dass eine Stromschiene einen Endabschnitt aufweist, welcher in einem montierten Zustand des Anschlusskörpers mit der Stromschiene in einen Anschlusskörper hineinragt. Durch das Einführen eines Teilbereiches einer Stromschiene in einen Innenraum eines Anschlusskörpers kann die

Stromschiene innerhalb des Anschlusskörpers mit dem

Anschlusskörper verhaken, so dass die Stromschiene mittels des Anschlusskörpers gegen ein Herausrutschen aus dem

Stromschienenaufnahmeraum gesichert werden kann. Bei der Montage des Anschlusskörpers, wenn der Anschlusskörper in die Leiteranschlusskammer eingesetzt wird, kann die bereits in dem Stromschienenaufnahmeraum angeordnete Stromschiene automatisch mit ihrem Endabschnitt, welcher vorzugsweise abgewinkelt zu dem übrigen Bereich der Stromschiene

ausgebildet ist, in den Anschlusskörper eintauchen, so dass ohne weitere Handhabungs- bzw. Montageschritte bereits beim Vorgang des Einführens des Anschlusskörpers in eine

Leiteranschlusskammer und damit beim Aufsteckens des

Anschlusskörpers auf den Endabschnitt der Stromschiene bzw. dem Einführen des Endabschnittes der Stromschienen in den Innenraum des Anschlusskörpers eine Kontaktierung

ausgebildet werden kann.

Die Kontaktierung der Stromschiene mit dem Anschlusskörper kann beispielsweise dadurch ausgebildet werden, dass in einem montierten Zustand des Anschlusskörpers mit der

Stromschiene der Endabschnitt der Stromschiene innerhalb des Anschlusskörpers an der Kontaktwand des

Federkraftklemmanschlusses anliegt .

Um eine besonders sichere Kontaktierung ausbilden zu können, kann es vorgesehen sein, dass der

Federkraftklemmanschluss ein Fixierungselement aufweist, welches in einem montierten Zustand des Anschlusskörpers mit der Stromschiene den Endabschnitt der Stromschiene gegen die Kontaktwand drückt.

Das Fixierungselement kann beispielsweise als eine aus der Kontaktwand herausgebogene Lasche ausgebildet sein, so dass das Fixierungselement ohne Materialmehraufwand ausgebildet werden kann.

Weist der Federkraftklemmanschluss zwei oder mehr

Klemmfedern auf, kann der Endabschnitt der Stromschiene gabelförmig ausgebildet sein und zwei oder mehr

Kontaktpunkte ausbilden. Der Federkraftklemmanschluss kann dadurch als Doppel- oder Mehrfachanschluss ausgebildet sein, wobei beispielsweise bei der Ausbildung des

Federkraftklemmanschlusses als Doppelanschluss der

Federkraftklemmanschluss symmetrisch aufgebaut sein kann und dadurch auf beiden Seiten verwendet werden kann.

Weiter kann es bevorzugt vorgesehen sein, dass eine

Rückwand des Isolierstoffgehäuses mindestens eine Öffnung zur Einführung eines Rastelementes in das

Isolierstoffgehäuse aufweisen kann. Dies ist insbesondere bei der Ausbildung einer oder mehrerer Stromschienen als flexibler Leiter vorteilhaft, da die Ummantelung des flexiblen Leiters eine Isolierung ausbildet, so dass die üblicherweise von Teilen des Isolierstoffgehäuses

ausgebildete Isolierung nicht unbedingt notwendig ist bzw. durch das Vorsehen von Öffnungen zur Aufnahme von

Rastelementen reduziert werden kann. Mittels den Öffnungen und den Rastelementen können beispielsweise hintereinander angeordnete Reihenklemmen bzw. Isolierstoffgehäuse der Reihenklemmen miteinander verbunden werden.

Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen anhand bevorzugter

Ausführungsformen näher erläutert.

Es zeigen

Fig. 1 eine schematische, perspektivische Darstellung einer Reihenklemme gemäß der Erfindung,

Fig. 2 eine schematische Draufsicht von vorne auf die in

Fig. 1 gezeigte Reihenklemme mit einem teilweise geschnitten dargestellten Bereich,

Fig. 3 eine schematische Darstellung eines

Anschlusskörpers mit einer Stromschiene gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung,

Fig. 4 eine schematische Darstellung eines

Anschlusskörpers mit einer Stromschiene gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung,

Fig. 5 eine schematische Darstellung eines

Anschlusskörpers mit einer Stromschiene gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung, Fig. 6 eine schematische Darstellung eines

Anschlusskörpers mit einer Stromschiene gemäß einer vierten Ausführungsform der Erfindung,

Fig. 7 eine weitere schematische Darstellung der in Fig.

6 gezeigten Ausführungsform,

Fig. 8 eine schematische Darstellung eines

Anschlusskörpers mit einer Stromschiene gemäß einer fünften Ausführungsform der Erfindung,

Fig. 9 eine schematische Darstellung einer Reihenklemme gemäß einer weiteren Ausführungsform,

Fig. 10 eine schematische Draufsicht von vorne auf die in

Fig. 9 gezeigte Reihenklemme mit einem teilweise geschnitten dargestellten Bereich, Fig. 11 eine schematische Darstellung eines

Anschlusskörpers mit einer Stromschiene gemäß einer sechsten Ausführungsform der Erfindung,

Fig. 12 eine schematische Darstellung eines

Anschlusskörpers mit einer Stromschiene gemäß einer siebten Ausführungsform der Erfindung, und

Fig. 13 eine schematische Darstellung eines

Anschlusskörpers mit einer Stromschiene gemäß einer achten Ausführungsform der Erfindung.

In Fig. 1 und 2 ist eine Reihenklemme in Form einer

Rangierklemme gezeigt. Die Reihenklemme weist ein Isolierstoffgehäuse 10 auf, welches dreieckförmig

ausgebildet ist. Die Reihenklemme bzw. das

Isolierstoffgehäuse 10 der Reihenklemme weist einen Boden 11 auf, mit welchem die Reihenklemme beispielsweise auf einer Tragschiene aufgerastet werden kann. Winklig, bevorzugt in einem Winkel von 45°, zu dem Boden 11 weist die Reihenklemme bzw. das Isolierstoffgehäuse 10 der

Reihenklemme zwei in einem 90°-Winkel zueinander

angeordnete Querseiten 12a, 12b auf.

Das Isolierstoffgehäuse 10 weist mehrere übereinander angeordnete Anschlussebenen 13 auf, wobei die in Fig. 1 und 2 gezeigte Reihenklemme acht übereinander angeordnete

Anschlussebenen 13 aufweist. Jede Anschlussebene 13 weist einen parallel zu dem Boden 11 ausgerichteten

Stromschienenaufnahmeraum 14 und zwei sich

gegenüberliegende, an den Enden des

Stromschienenaufnahmeraumes 14 ausgebildete

Leiteranschlusskammern 15 auf. In jedem

Stromschienenaufnahmeraum 14 ist jeweils eine Stromschiene 16 aufgenommen, welche parallel zu dem Boden 11 des

Isolierstoffgehäuses 10 angeordnet ist. In jeder

Leiteranschlusskammer 15 ist ein Anschlusskörper 17 aufgenommen, wobei der Anschlusskörper 17 dazu dient einen hier nicht gezeigten Leiter bzw. ein hier nicht gezeigtes Kabel aufzunehmen und zu kontaktieren.

Die Stromschienenaufnahmeräume 14 sind an einer ersten Seite des Isolierstoffgehäuses 10 zur Montage jeweils einer Stromschiene 16 in einen Stromschienenaufnahmeraum 14 geöffnet ausgebildet. Die erste Seite des

Isolierstoffgehäuses 10 ist hier durch eine vordere, offene Längsseite 18 des Isolierstoffgehäuses 10 ausgebildet. Bei der Montage der Stromschienen 16 in den jeweiligen

Stromschienenaufnahmeräumen 14 werden die Stromschienen 16 über diese erste Seite, d. h. die vordere, offene

Längsseite 18 des Isolierstoffgehäuses 10, in das

Isolierstoffgehäuse 10 und damit in die

Stromschienenaufnahmeräume 14 des Isolierstoffgehäuses 10 eingelegt. Die Montagerichtung der Stromschienen 16 beim Einlegen in die Stromschienenaufnahmeräume 14 ist anhand des Pfeils 19 veranschaulicht.

Die Leiteranschlusskammern 15 sind an einer zweiten Seite des Isolierstoffgehäuses 10 zur Montage der Anschlusskörper 17 in den Leiteranschlusskammern 15 geöffnet ausgebildet. Die zweite Seite des Isolierstoffgehäuses 10 ist hier durch die Querseiten 12a, 12b des Isolierstoffgehäuses 10 ausgebildet. Bei der Montage der Anschlusskörper 17 in den jeweiligen Leiteranschlusskammern 15 werden die

Anschlusskörper 17 über diese zweite Seite, d. h. die

Querseiten 12a, 12b des Isolierstoffgehäuses 10, in das Isolierstoffgehäuse 10 und damit in die

Leiteranschlusskammern 15 des Isolierstoffgehäuses 10 eingesteckt. Die Montagerichtung der Anschlusskörper 17 beim Einstecken in die Leiteranschlusskammern 15 ist anhand des Pfeils 20 veranschaulicht.

Die mit den Pfeilen 19, 20 gezeigten Montagerichtungen sind in einem rechten Winkel zueinander ausgebildet und erfolgen damit nicht mehr, wie dies üblicherweise vorgesehen ist, in ein und dieselbe Richtung.

Die Anschlusskörper 17, welche im montierten Zustand unmittelbar mit den Stromschienen 16 kontaktieren, können wie in den Fig. 3 - 8, 11 und 12 gezeigt ist, unterschiedlich ausgebildet sein.

Der in Fig. 3 gezeigte Anschlusskörper 17 weist ein

Stromschienenkontaktelement 21 zur Kontaktierung des

Anschlusskörpers 17 mit der Stromschiene 16 auf, wobei die Stromschiene 16 hier als Runddraht ausgebildet ist. Das Stromschienenkontaktelement 21 ist bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführung als Gabelkontakt ausgebildet, so dass die Stromschiene 16 im kontaktierten Zustand, wie er in Fig. 3 gezeigt ist, zwischen zwei Armen 22a, 22b des

Stromschienenkontaktelementes 21 eingeklemmt ist.

Zur Klemmung bzw. zum Anschluss eines Leiters oder Kabels weist der Anschlusskörper 17 ferner einen

Federkraftklemmanschluss 23 auf, wobei der hier gezeigte Federkraftklemmanschluss 23 im Wesentlichen zwei

Klemmfedern 24a, 24b und eine gebogen, bei der hier gezeigten Ausführung U-förmig gebogen ausgebildete

Kontaktwand 25 aufweist. Der Federkraftklemmanschluss 23 ist als vormontierte Baugruppe in ein Grundgehäuse 26 des Anschlusskörpers 17 eingesetzt, wobei in dem Grundgehäuse 26 zwei Leitereinführungsöffnungen 35a, 35b ausgebildet sind, über welche jeweils ein Leiter bzw. Kabel in den Anschlusskörper 17, insbesondere in den

Federkraftklemmanschluss 23 des Anschlusskörpers 17, eingeführt werden kann, um innerhalb des

Federkraftklemmanschlusses 23 mittels der Klemmfedern 24a, 24b gegen die Kontaktwand 25 kontaktierend geklemmt werden zu können.

Das Stromschienenkontaktelement 21 ist einstückig mit der Kontaktwand 25 des Federkraftklemmanschlusses 23 ausgebildet, wobei das Stromschienenkontaktelement 21 aus der Kontaktwand 25 herausgebogen ausgebildet ist und damit aus dem Federkraftklemmanschluss 23 laschenartig

herausragt .

Die in Fig. 4 gezeigte Ausführungsform entspricht im

Wesentlichen der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform, wobei jedoch bei der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform die als Flachband ausgebildete Stromschiene 16 eine fensterartige Öffnung 27 aufweist, in welche das

Stromschienenkontaktelement 21 eingeführt ist, um mit der Stromschiene 16 elektrisch leitend zu kontaktieren. Auch hier weist das Stromschienenkontaktelement 21 zwei Arme 22a, 22b auf, welche in die fensterartige Öffnung 27 der Stromschiene 16 eingepresst sind und damit im eingeführten Zustand des Stromschienenkontaktelementes 21 in die

fensterartige Öffnung 27 gegen die Kanten der

fensterartigen Öffnung 27 drücken, um eine sichere

Kontaktierung mit der Stromschiene 16 ausbilden zu können.

Bei der in Fig. 5 gezeigten Ausführungsform ist das

Stromschienenkontaktelement 21 ebenfalls wie in der in Fig. 3 gezeigten Ausführung als Gabelkontakt ausgebildet, wobei die Stromschiene 16 hier jedoch als Flachband ausgebildet ist, welches hochkant in den Stromschienenaufnahmeraum 13 eingelegt ist, so dass die Stromschiene 16 zwischen den Armen 22a, 22b des als Gabelkontakt ausgebildeten

Stromschienenkontaktelementes 21 eingeklemmt werden kann. Bei den in Fig. 6 - 8 gezeigten Ausführungsformen weist der Anschlusskörper 17 kein Stromschienenkontaktelement 21 auf, sondern die Stromschiene 16 weist einen Endabschnitt 28 auf, welcher im montierten Zustand der Stromschiene 16 mit dem Anschlusskörper 17, wie dies in Fig. 6 - 8 gezeigt ist, in den Anschlusskörper 17 hineinragt. Innerhalb des

Anschlusskörpers 17 liegt der in den Anschlusskörper 17 eingeführte Endabschnitt 28 der Stromschiene 16 an der Kontaktwand 25 an, um eine elektrische Kontaktierung ausbilden zu können.

Bei der in Fig. 6 und 7 gezeigten Ausführung ist im

eingeführten Zustand der Stromschiene 16 in den

Anschlusskörper 17 der Endabschnitt 28 der Stromschiene 16 zwischen einem Bereich der Kontaktwand 25 und einem

Klemmschenkel der Klemmfedern 24a, 24b eingeklemmt, wobei der Endabschnitt 28 der Stromschiene 16 mittels des

Klemmschenkels der Klemmfedern 24a, 24b gegen den Bereich der Kontaktwand 25, an welchem der Endabschnitt 28 der Stromschiene 16 anliegt, gedrückt wird.

Wie in Fig. 7 zu erkennen ist, kann der Endabschnitt 28 der Stromschiene 16 gabelförmig ausgebildet sein, so dass die Stromschiene 16 zwei oder mehr Kontaktpunkte ausbilden kann .

Bei der in Fig. 8 gezeigten Ausführungsform ist ebenfalls wie bei den in Fig. 6 und 7 gezeigten Ausführungsformen ein Endabschnitt 28 der Stromschiene 16 in den Anschlusskörper 17, insbesondere in den Federkraftklemmanschluss 23 des Anschlusskörpers 17, eingeführt. Der Endabschnitt 28 der Stromschiene 16 ragt dabei aber nicht soweit in den

Anschlusskörper 17 hinein, wie dies in den in Fig. 6 und 7 gezeigten Ausführungsformen dargestellt ist, so dass bei der in Fig. 8 gezeigten Ausführung der Endabschnitt 28 der Stromschiene 16 auch nicht zwischen der Klemmfeder 24a, 24b und einem Bereich der Kontaktwand 25 geklemmt gehalten ist. Hingegen weist bei der in Fig. 8 gezeigten Ausführung der Federkraftklemmanschluss 23 ein separat zu den Klemmfedern 24a, 24b ausgebildetes Fixierungselement 29 auf, mit welchem im montierten Zustand der Stromschiene 16 mit dem Anschlusskörper 17 der Endabschnitt 28 der Stromschiene 16 gegen einen Bereich der Kontaktwand 25 gedrückt wird. Das Fixierungselement 29 ist hier als eine aus der Kontaktwand 25 herausgebogene Lasche ausgebildet. In Fig. 9 und 10 ist eine Ausführungsform einer

Reihenklemme gezeigt, bei welcher die Stromschiene 16 aus einem flexiblen Leiter ausgebildet ist. Die aus einem flexiblen Leiter ausgebildete Stromschiene 16 weist eine isolierende Ummantelung auf, welche zur Ausbildung einer elektrischen Kontaktierung der Stromschiene 16 mit einem Anschlusskörper 17 eingeschnitten werden kann.

Bei der in Fig. 9 und 10 gezeigten Ausführungsform sind zudem pro Stromschienenaufnahmeraum 14 zwei

Stromschienenpositionierungselemente 30 vorgesehen, auf welchen die Stromschienen 16 im montierten Zustand

aufliegen, wie dies in Fig. 9 und 10 gezeigt ist. Zwischen den Stromschienenpositionierungselementen 30 sind die Stromschienen 16 vorzugsweise frei, so dass sie auf keiner Fläche aufliegen. Dies ermöglicht eine Bewegungsfreiheit für die Stromschienen 16 innerhalb ihres

Stromschienenaufnahmeraumes 14, so dass sich die als flexibler Leiter ausgebildeten Stromschienen 16 bei

Temperaturänderungen frei ausdehnen bzw. zusammenziehen können.

Die Stromschienenpositionierungselemente 30 weisen jeweils eine Führung auf, welche mit jeweils einem Stromschienenkontaktelement 21 eines Anschlusskörpers 17 zusammenwirken können, indem bei dem Vorgang des

Kontaktierens der Stromschiene 16 mit den

Stromschienenkontaktelementen 21 der Anschlusskörper 17 die Stromschienenkontaktelemente 21 in der Führung geführt werden können.

Um die Führung der Stromschienenkontaktelemente 21 zu erleichtern, sind die Stromschienenpositionierungselemente 30 zu den in den Stromschienenaufnahmeräumen 14

eingeführten Stromschienen 16 geneigt angeordnet. Die

Stromschienenpositionierungselemente 30 sind dabei jeweils in einem Winkel zwischen 30° und 70° zu der in den

Stromschienenaufnahmeraum 14 eingeführten Stromschiene 16 geneigt angeordnet.

Die Stromschienenpositionierungselemente 30 weisen jeweils zwei parallel zueinander angeordnete Stegelemente 31a, 31b auf, welche zu der Stromschiene 16 geneigt ausgebildet sind, wobei zwischen zwei parallel zueinander angeordneten Stegelementen 31a, 31b die Führung für das

Stromschienenkontaktelement 21 ausgebildet wird. Im

kontaktierenden Zustand des Stromschienenkontaktelementes 21 mit der Stromschiene 16 ist somit bei der in Fig. 9 und 10 gezeigten Ausführung ein Stromschienenkontaktelement 21 mit seinen Armen 22a, 22b zwischen zwei parallel zueinander angeordneten Stegelementen 31a, 31b eines

Stromschienenpositionierungselementes 30 angeordnet. Um eine sichere Aufnahme der Stromschienen 16 gewährleisten zu können, insbesondere wenn keine Wände des

Isolierstoffgehäuses 10 zwischen benachbart zueinander angeordneten Stromschienenaufnahmeräumen 14 ausgebildet sind, können die Stromschienenpositionierungselemente 30 und insbesondere die Stegelemente 31a, 31b der

Stromschienenpositionierungselemente 30 C-förmig

ausgebildet sein, wie dies insbesondere in Fig. 9 zu erkennen ist.

Wie insbesondere in Fig. 10 gezeigt ist, weist das in Fig. 9 und 10 gezeigte Isolierstoffgehäuse 10 an seiner Rückwand 32 mehrere Öffnungen 33 auf, in welche jeweils ein

Rastelement 34 hindurchgeführt ist, um das

Isolierstoffgehäuse 10 beispielsweise mit einem weiteren Isolierstoffgehäuse einer Reihenklemme zu verbinden.

In Fig. 11 und 12 sind zwei weitere Ausführungsformen von Anschlusskörpern 17 gezeigt, wobei bei der in Fig. 11 gezeigten Ausführungsform das Stromschienenkontaktelement 21 als gabelförmiger Schneidklemmkontakt und bei der in Fig. 12 gezeigten Ausführungsform das

Stromschienenkontaktelement 21 als Pierce-Kontakt

ausgebildet ist. Diese Ausgestaltungen von

Stromschienenkontaktelementen 21 eignen sich insbesondere dann, wenn die Stromschienen 16 als flexibler Leiter ausgebildet sind, da mittels den in Fig. 11 und 12

gezeigten Stromschienenkontaktelementen 21 die Ummantelung der als flexibler Leiter ausgebildeten Stromschienen 16 bei dem Montagevorgang und damit bei der Kontaktierung eines Anschlusskörpers 17 mit einer Stromschiene 16

eingeschnitten werden können. Sowohl bei der in Fig. 11 gezeigten Ausführungsform als auch bei der in Fig. 12 gezeigten Ausführungsform sind die Stromschienenkontaktelemente 21 einstückig mit der

Kontaktwand 25 des Federkraftklemmanschluss 23 verbunden. In Fig. 13 ist eine weitere mögliche Ausgestaltung eines Anschlusskörpers 17 gezeigt, bei welchem das

Stromschienenkontaktelement 21 gabelförmig mit zwei

parallel zueinander ausgebildeten Armen 22a, 22b ausgeführt ist, wobei die Stromschiene 16 zwischen den beiden Armen 22a, 22b kontaktierend geklemmt ist. Im Gegensatz zu den in den Fig. 3 - 5 gezeigten gabelförmigen

Stromschienenkontaktelementen 21, ist das

Stromschienenkontaktelement 21 V-förmig aus der Kontaktwand 25 herausgebogen, wobei das Stromschienenkontaktelement 21 mit seinen beiden Enden an der Kontaktwand 25 einstückig angebunden ist, wodurch die Kontaktkraft erhöht werden kann .

Wie insbesondere in den Fig. 3 - 8 und Fig. 11 - 13 gezeigt ist, weisen die Anschlusskörper 17 keine Seitenwände auf, so dass der Anschlusskörper 17 seitlich der Klemmfedern 24a, 24b und auch seitlich der zum Betätigen der

Klemmfedern 24a, 24b dienenden Drücker 36a, 36b bzw. Pusher geöffnet ausgebildet ist. Um ein Verkippen der Drücker 36a, 36b bei einer Verschiebebewegung zum Betätigen der

Klemmfedern 24a, 24b zu vermeiden, dienen die Seitenwände 37a, 37b der Leiteranschlusskammern 15, wie beispielsweise in Fig. 1 gezeigt ist, zur Führung der Drücker 36a, 36b.

Jede Leiteranschlusskammer 15 weist zusätzlich zu den beiden sich gegenüberliegenden, längs verlaufenden

Seitenwänden 37a, 37b, zwei dazu quer verlaufende

Seitenwände 38a, 38b auf, so dass eine

Leiteranschlusskammer 15 insgesamt vier Seitenwände 37a, 37b, 38a, 38b aufweist, welche einen in die Leiteranschlusskammer 15 eingesetzten Anschlusskörper 17 seitlich umschließen.

Bezugs zeichenliste

Isolierstoffgehäuse 10

Boden 11 Querseite 12a, 12b

Anschlussebene 13

Stromschienenaufnahmeraum 14

Leiteranschlusskammer 15

Stromschiene 16 Anschlusskörper 17

Längsseite 18

Montagerichtung Stromschiene 19

Montagerichtung Anschlusskörper 20

Stromschienenkontaktelement 21 Arm 22a, 22b

Federkraftklemmanschluss 23

Klemmfeder 24a, 24b

Kontaktwand 25

Grundgehäuse 26 Fensterartige Öffnung 27

Endabschnitt 28

Fixierungselement 29

Stromschienenpositionierungselement 30

Stegelement 31a, 31b Rückwand 32

Öffnung 33

Rastelement 34

Leitereinführungsöffnung 35a, 35b

Drücker 36a, 36b Seitenwand 37a, 37b

Seitenwand 38a, 38b