VOLLERT, Hegall, Prof. Dr. med. (Hinter der Schanz 2, Radolfzell, 78315, DE)
| A N S P R Ü C H E 1 . Textile Faser zur Herstellung einer Textile, eines Bekleidungsstückes oder eines Hilfsmittels, das auf den Körper eines Menschen oder eines Tieres anbringbar ist, wobei die Faser eine Kunst- oder Naturfaser ist und aus Kautschuk, Silikon, Gummi oder einem vergleichbaren Kunststoff oder Baumwolle oder Mischungen hieraus besteht, dadurch gekennzeichnet, dass - flüssige, pastöse oder rieseiförmige Naturheilstoffe (3) mit dem Kautschuk, Silikon, Gummi oder dem vergleichbaren Kunststoff vermischt, geschmolzen und zu der einstückigen verformbaren Faser (1 ) mit eine Hülle H verformt sind, und/oder - die Faser (1 ) mit einem energetischen Ladungsmuster (4) nach der neuen Homöopathie nach E. Körbler versehen ist und/oder - die Faser (1 ) aus einem Material besteht, die ein Lichtemissionsspektrum von 390 bis 740nm aufweist. 2. Faser nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Subtanzen während des Herstellungsprozesses der Faser einbringbar sind. 3. Faser für die Applikation von Naturheilstoffen und elektromagnetischen Strahlungen an einer Hautoberfläche eines menschlichen oder tierischen Körpers, wobei die Faser aus Kautschuk, Silikon, Gummi oder eine vergleichbaren Kunststoff besteht, dadurch gekennzeichnet, dass - die Faser (1 ) aus einer Kammeranordnung aus mehreren voneinander abgeschlossenen Kammern (2) und einer Wirkstoffabgabeschicht an der Hülle H der Faser (1 ) besteht, wobei wahlweise flüssige, pastöse oder rieseiförmige Naturheilstoffe (3) in den abgeschlossenen Kammern (2) unverlierbar eingebracht sind und/oder - die Faser (1 ) mit einem energetischen Ladungsmuster nach der neuen Homöopathie nach E. Körbler versehen ist und/oder - die Faser (1 ) aus einem Material besteht, der ein Lichtemissionsspektrum von 390 bis 740nm aufweist. 4. Faser nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Substanzen Elemente mit subtiler Energie sind. 5. Faser nach mindestens einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den Naturheilstoffen um Bachblüten handelt. 6. Faser nach mindestens einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Faser aus einem wärmeschrumpfenden Kunststoff besteht. 7. Faser nach mindestens einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mit der Faser (1 ) hergestellte Produkt eine Form aufweist, die zumindest einen Teil der Konturen eines menschlichen oder tierischen Körperteils entspricht. 8. Faser nach mindestens einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Faser (1 ) aus einem Kunststoff besteht, der recyclebar ist. 9. Faser nach mindestens einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Faser (1 ) aus einem Kunststoff besteht, der UV- beständig ist. |
Applikation von Naturheilstoffen und elektromagnetischen Strahlungen
Die Erfindung betrifft Textilfasern oder -fäden, insbesondere natürliche und künstliche Fasern zur Herstellung von Textilien, Bekleidungsstücken oder Hilfsmittel, die zumindest zur teilweisen Bedeckung oder Auflage des menschlichen oder des tierischen Körpers dienen und insbesondere für die kombinierte Applikation von Naturheilstoffen und elektromagnetischen Strahlungen geeignet sind.
Definitionen
Ein Extrakt im Sinne der Erfindung ist ein aus einem natürlichen Material (Mineral, Pflanze, Tier) herausgelöster Stoff.
Unter Essenz wird im Folgenden eine konzentrierte Lösung eines aus Mineralien,
Pflanzen oder Tieren gewonnenen Extrakts verstanden. Eine Essenz kann flüssig, pastös oder rieseiförmig sein.
Mit Naturheilstoff werden im Folgenden Heilkräuter, Heilpflanzen, Essenzen, Extrakte, homöopathische Arzneimittel, Bachblüten und andere biologische
Wirkstoffe bezeichnet.
Unter dem Begriff subtile Energie werden solche Energien verstanden, wie beispielsweise Skalarwellen, Orgonen oder homöopathische Energien, aber auch physikalische Grössen wie Infrarotstrahlung, UV-Strahlung, Farbstrahlung oder andere elektromagnetische Energien.
Stand der Technik
Seit einiger Zeit gewinnen Methoden der Naturheilkunde als Alternative bzw. als Ergänzung zur Schulmedizin zunehmend an Bedeutung. So wird heute von vielen Menschen zur Selbstbehandlung und in zahlreichen medizinischen oder psychologisch orientierten Praxen und Institutionen eine Form der Naturheilkunde, die so genannte klassische Homöopathie nach Dr. Samuel Hahnemann, angewandt. Diese setzt Arzneien vorwiegend aus dem Mineral-, Pflanzen- und Tierreich ein, welche potenzierte, das heißt, verdünnte und verschüttelte (dynamisierte, energetisch verstärkte) Wirkstoffe enthalten. Der Begriff „Homöopathie" stammt aus der griechischen Sprache und kann mit „ähnliches Leiden" übersetzt werden. Damit ist gemeint, dass in der Homöopathie eine Erkrankung mit einer kleinen Menge eines Naturstoffs behandelt wird, die am gesunden Menschen in grosserer Dosis verabreicht, zu ähnlichen Symptomen führt, wie sie für eine bestimmte Erkrankung charakteristisch sind. Für die Herstellung von homöopathischen Arzneimitteln werden die pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Extrakte zuerst in eine flüssige (Urtinktur) oder in eine pulverisierte Form (Verreibung) gebracht. Anschliessend werden diese mit einer Trägersubstanz (flüssige Substanzen meist mit einer Alkohol-Wasser-Mischung, feste Substanzen mit Milchzucker) vermischt. Dabei werden Wirksubstanzen und Trägerstoffe in bestimmten Verdünnungsverhältnissen geschüttelt oder verrieben. Dieser Vorgang wird so lange fortgesetzt, bis die gewünschte Potenz des
Heilmittels erreicht ist. Durch die Potenzierung nimmt die materielle Substanz ab, die für die Heilwirkung verantwortlichen Kräfte werden jedoch gesteigert.
Homöopathische Arzneimittel werden in der Regel über die Haut oder oral appliziert. Es ist darüber hinaus in der Homöopathie anerkannt, dass Arzneimittel mit einer hohen Potenz auch ohne direkten Kontakt mit dem menschlichen Körper ihre heilende Wirkung entfalten können.
Die nach dem englischen Arzt und Forscher Dr. Edward Bach als „Bach-Blüten- Therapie" bezeichnete Form der klassischen Homöopathie behandelt körperliche Krankheiten mittels Arzneien, die aus Extrakten der Blüten bestimmter Pflanzen hergestellt werden. Bach-Blüten werden aufgelöst in Tinkturen, Tropfen (flüssig) oder als Salbe (pastös) verabreicht. Genauso ist die Verabreichung getrockneter Bach-Blüten und rieseiförmiger Blütenextrakte bekannt.
Eine weitere Form der alternativen Naturheilkunde ist die Farbtherapie. Diese basiert auf der Erkenntnis, dass jede Spektralfarbe eine typische Wellenlänge und Energie besitzt, die auf den Körper übertragen werden kann. Rotes Licht zum Beispiel wirkt wärmend und anregend, blaues Licht kühlend und beruhigend. Bei der Farbtherapie versucht man, die Kräfte der Farben vorbeugend oder heilend einzusetzen. Dabei ist es anerkannt, dass die Farben nicht nur über die visuelle Wahrnehmung ihre Wirkung entfalten, sondern auch durch direkten Kontakt des menschlichen Körpers mit farbigem Material heilende Wirkungen bei Beschwerden und Erkrankungen wie beispielsweise rheumatischen Beschwerden, Muskelverspannungen, Kopfschmerzen, depressiven Verstimmungen,
Schlaflosigkeit, Nervosität, Angst, Schwächezustände oder Konzentrationsschwierigkeiten entstehen können.
Die sog. „Neue Homöopathie" nach Erich Körbler baut schliesslich auf der Erkenntnis auf, dass jedes Element im Universum auf einer bestimmten
Wellenlänge eine Strahlung (Information) aussendet. Ein lebender Organismus ist daher gleichzeitig vielen Strahlungen unterschiedlicher Intensität und Qualität (Nachrichteninhalt) ausgesetzt. Beim Menschen angekommen, üben die Informationen einen speziellen Reiz aus, der wiederum zu einer Reizreaktion führt. Mittels energetischer Ladungsmuster, die in Form bestimmter geometrischer Formen an oder in der Nähe des menschlichen Körpers angebracht werden, versucht die Neue Homöopathie, die unverträglichen Informationen zu löschen und positiv wirkende (heilende) energetische Informationen zu übertragen. Bei den energetischen Informationen wird die reine Energie benutzt, nicht eine Energie aussendende Materie.
Aus dem Stand der Technik sind eine Vielzahl von Verfahren bekannt, mit denen insbesondere Kunstfasern hergestellt werden können. Diese Kunstfasern, beispielsweise Dralonfasern, werden mittels Extrudierverfahren zu dünnen Fäden gesponnen, mittels denen sich zu einem späteren Zeitpunkt Textilien zur
Bedeckung des menschlichen oder des tierischen Körpers herstellen lassen.
Insbesondere sind solche Fasern bekannt, die aus mehrteiligen Elementen bestehen, insbesondere zur Anwendung in besonderen Bereichen. Beispielsweise sind Kunstfasern bekannt, die einen extremen harten Kern aufweisen, um so beispielsweise einen entsprechenden Körperschutz bereitstellen zu können.
Ferner sind aus dem Stand der Technik Vorrichtungen bekannt, die dazu geeignet sind, Verfahren der vorstehenden Art anzuwenden. In der Regel sind diese geeignet, kleine definierte Bereiche zu bedecken bzw. die Anwendung darauf wirken zu lassen.
Nachteile des Standes der Technik Für die Durchführung unterschiedlicher Therapien ist es notwendig, stoffliche
Essenzen, insbesondere feinstoffliche Essenzen aber auch schwingungsgeladene Substanzen an den Körper anzubringen, um entsprechende Wirkungen zu erzielen. So können beispielsweise bereits anerkannte Bachblüten oder auch homöopathische Globuli und Tropfen stellvertretend für alle bereits existierenden Essenzen und schwingungsgeladenen Substanzen eingesetzt werden. Die unterschiedlichen Essenzen und Substanzen werden üblicherweise in Apothekerfläschchen oder Pipetten, Dosen, Tuben, Glasbehälter, Sprays und Plastikdosen aufbewahrt. Zur Verabreichung werden diese entsprechend aufgetragen, beispielsweise auf die Hautoberfläche oder auf krankhafte Stellen oder können oral eingenommen werden.
Auch die entwickelten Systeme nach der „Neuen Homöopathie" nach Erich Körbler finden vielfach Anwendung. Erich Körbler wurde für die Entdeckung der neuen Homöopathie international ausgezeichnet. Ein Institut an der Wiener Universität befasst sich mit der Grundlagenforschung und insbesondere auch die Münchener
Sauerbruch-Stiftung arbeitet bereits an praktischen Umsetzungen seiner Erkenntnisse. Viele Ganzheitsmediziner, Heilpraktiker und Heiler setzen die Körbler'schen Heilzeichen in ihrer Arbeit ein. Die Erkenntnisse von Körbler basieren darauf, dass das Biosystem des jeden einzelnen Menschen mit seiner Umgebung mit „Antennen" im Austausch steht. Bestimmte Heilzeichen, beispielsweise
Symbole, die an den entsprechenden richtigen Stellen angebracht sind, können eine entsprechende Veränderung des Energieflusses herbeiführen. Der Informationsgehalt beziehungsweise die Strahlung kann durch dieses entsprechende Heilzeichen, welches als Antenne wirkt, verändert werden (so beispielsweise aus: „das Lebenswerk Eric Körblers", Ehlers Verlag Sauerbach,
Ausgabe April 1 994). Für die Anwendung von solchen feinstofflichen Essenzen oder schwingungsgeladenen Substanzen, aber auch für die Anbringung der Antennen, ist es notwendig, dass die jeweiligen Anwender dieser Elemente auf oder auf die Innenseite der Kleidung entsprechend anbringen.
Durch die mechanische Bewegung der Kleider, hervorgerufen durch die Bewegung des Menschen, werden solche Zeichen und Substanzen durch die Reibung entsprechend beeinflusst und innerhalb von kürzester Zeit wirkungslos, da sie aufgrund der Bewegung entweder die entsprechenden Stellungen verlassen oder aufgrund der aufgetretenen Reibung, ihre Eigenschaft entsprechend verändern. Bislang werden die in der Neuen Homöopathie nach Erich Körbler verwendeten energetischen Ladungsmuster derart eingesetzt, dass diese Codes auf laminiertes Papier aufgetragen und dann in die unmittelbare Nähe des Therapiepatienten verbracht werden. Nachteil dieses laminierten Papiers ist es, dass es nicht unmittelbar am Körper, auf der Haut getragen werden kann, da es bei Bewegungen des Patienten zerknüllt wird.
Ähnliche Nachteile treten bei der Verwendung von Webstoffen auf, da hier die Strichcodes am Körper verrutschen oder durch Faltenwurf verschoben werden können.
Kompressen, die zur Auflage und somit zur Applikation auf der Haut dienen und für die Wärme-/Kältebehandlung geeignet sind, sind bislang nur für die Aufnahme von flüssigen oder pastösen Stoffen vorgesehen. Sollen diese Kompressen mit rieseiförmigen Naturheilstoffen, beispielsweise Bach-Blüten-Essenzen, gefüllt werden, besteht ein wesentlicher Nachteil darin, dass aufgrund der geringen Dichte der rieseiförmigen Naturheilstoffe die Füllungen der Kompressen je nach Position derselben im Raum verrutschen und ungleichmässig auf der zum Körper des Patienten zugerichteten Seite aufliegen.
Zudem kann es geschehen, dass die vorbekannten Kompressen aufgrund der Körnigkeit der rieseiförmigen Naturheilstoffe oder einer schlechten Schweissnaht der Kunststoffkompressen reissen und die Essenzen dadurch unkontrolliert austreten können. Dies kann insbesondere dann geschehen, wenn die Kompressen durch eine mechanische Belastung, wie etwa durch Körperbewegung hervorgerufen, beschädigt werden.
Somit eignen sich Kompressen nur bedingt, insbesondere dann, wenn diese für definierte kleinere Flächen eingesetzt werden. Grossflächige Anwendungen sind nicht praktikabel. Aus dem Stand der Technik sind bislang keine Vorrichtungen bekannt, die es erlauben, die zuvor beschriebenen Therapieformen der Naturheilkunde, nämlich Farbtherapie, Bach-Blüten-Therapie, klassische homöopathische Heilmethoden nach Dr. Samuel Hahnemann sowie neue homöopathische Heilmethoden nach
Erich Körbler kombiniert am menschlichen Körper anzuwenden. Insbesondere sind bisher keine geeignete Vorrichtungen bekannt, die eine grossflächige Applikation erlauben, die dauerhaft aber zumindest über einen längeren Zeitraum bequem einsetzbar ist.
Aufgabe der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, einen Vorrichtung zu schaffen, die es ermöglicht, mindestens eine der oben genannten naturheilkundlichen Therapieformen vorzugsweise grossflächig an dem Körper des Menschen oder bei
Tieren anzuwenden, wobei die Applikation dauerhaft und bequem über einen längeren Zeitraum erfolgen soll.
Lösung der Aufgabe
Zur Lösung der Aufgabe wird vorgeschlagen, dass die rieseiförmigen oder pastösen Naturheilstoffe, beispielsweise Bach-Blüten, mit Kautschuk, Silikon, Kunststoff, Baumwolle oder einem ähnlichen Material vermischt werden und diese Mischung in Form eines Fadens zur Herstellung einer Bekleidung oder eines Teils einer Bekleidung bereitgestellt werden.
Vorteile der Erfindung
Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, dass die mit der erfindungsgemässen Textilfaser hergestellte Bekleidung bequem und über einen längeren Zeitraum am menschlichen Körper getragen werden kann und trotz Bewegung des Körpers eine im Vergleich zu anderen Materialien wie Stoff oder Papier, stabile Oberfläche beibehält, die zur Aufnahme eines energetischen Ladungsmusters nach der Neuen Homöopathie von Erich Körbler und/oder als Medium für die Farbtherapie dient.
Ein weiterer Vorteil ist, dass die rieseiförmigen Naturheilstoffe derart eingeschlossen werden können. Die bisher bekannte Vorrichtung, die durch mechanische Belastungen beschädigt werden kann, was zu einem Austreten der Essenzen führen könnte, entfällt.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die rieseiförmigen Naturheilstoffe durch den sie umschliessenden Kautschuk, Silikon, Kunststoff oder ein ähnliches Material fest umschlossen sind und somit auch bei mechanischen Bewegungen und damit verbundenen Verformungen der Kompresse nicht ihre relative Position innerhalb der Kompresse verlieren, d.h. nicht verrutschen können.
Ein grosser Vorteil der Erfindung besteht darin, dass mit der erfindungsgemässen Textilfaser bzw. dem -faden beliebige Gestaltungsmöglichkeiten zulässt. So können beispielsweise Nierenwärmer, Kniestrümpfe, Unterwäsche oder ähnliches hergestellt werden, aber auch ganze Bekleidungsstücke, Decken, Bettdecken, Bettwäsche, Matratzenüberzüge, Sitzbezüge. Alle Elemente dienen dazu, die Naturheilstoffe und/oder die elektromagnetische Strahlung dauerhaft und auf einfache Art und Weise zu applizieren.
Eine alternative Ausführung der Verwendung der Textilfaser sieht einen thermoplastischen oder wärmeschrumpfenden Kunststoff vor. Dadurch ist es möglich, dass in einem ersten Schritt die Vorrichtung an ein entsprechendes Körperteil angepasst wird und durch Wärmebehandlung, beispielsweise mit einem Föhn, derart verändert wird, dass die Vorrichtung ihre so erhaltene Form behält. Die Verwendung formbarer Materialien erlaubt es überdies, dass unmittelbar beim Herstellungsprozess an die Seiten der Vorrichtung Verschluss- oder Halteelemente einteilig ausgebildet werden können. Diese Verschluss- oder Halteelemente können derart ausgestaltet sein, dass Haltevorrichtungen, beispielsweise gummiartige
Bänder, an die Verschluss- oder Halteelemente angebracht werden können, um die gesamte Vorrichtung an einem Körperteil zu befestigen.
Da die rieseiförmigen Naturheilstoffe nicht in Kautschuk, Silikon, Latex oder einem ähnlichen Kunststoff aufgelöst werden, besteht ein weiterer Vorteil darin, dass mit der Vermischung der rieseiförmigen Naturheilstoffe mit Kautschuk, Silikon, Kunststoff oder ähnlichen Materialien keine Verdünnung der Essenzen, und damit keine Verringerung der Heilwirkung verbunden ist.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass die verwendeten Materialien
Kautschuk, Silikon oder Kunststoff sterilisiert, gekocht oder in einer Seifenlauge, beispielsweise in einer Waschmaschine, gewaschen werden können und dadurch wiederholt eine hygienische Anwendung der Vorrichtung auf der menschlichen Haut erlauben.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen gehen aus der nachfolgenden Beschreibung, den Zeichnungen sowie den Ansprüchen hervor.
Zeichnung
Es zeigt:
Fig. 1 eine Textilfaser mit integrierten Naturstoffen, teilweise im Schnitt. Beschreibung der Erfindung
Erfindungsgemäss ist vorgesehen, während des Herstellungsprozesses von insbesondere Kunst- oder Naturfasern, die zur Herstellung von Kleidung für menschliche und tierische Körper geeignet sind, bereits in die Faser feinstoffliche Substanzen oder Essenzen, aber auch andere Arten und Gegenstände, die eine subtile Energie bereitstellen, einzubringen.
Zum einen kann dies dadurch herbeigeführt werden, dass bei dem Herstellungsprozess der Kunstfaser 1 (Fig. 1 ), die aus einem Körper K mit einer Hülle H besteht, mindestens einen, jedoch bevorzugt einzelne abgeschlossene Räume 2 im Querschnitt der Kunstfaser vorhanden sind, in dem beispielsweise feinstoffliche Essenzen, wie Bachblüten 3, einbringbar sind. Sofern es sich um fluidmässige oder auch feinstoffliche Substanzen handelt, beispielsweise in bestimmter Korngrösse, wie zum Beispiel Silikate, können diese in den Extrudierprozess beziehungsweise Herstellungsprozess der Faser einfliessen, sodass über die gesamte Länge der Faser verteilt die entsprechenden Substanzen vorhanden sind.
Um auch beispielsweise Zeichen nach Körbler einzubringen, ist vorgesehen, entsprechende Stempelmatrizen 4 vorzusehen, die in definierten Abständen die
Fasern mechanisch von aussen bearbeiten und die entsprechenden Abbildungen beziehungsweise Zeichen aufbringen.
Für die Herstellung von Kunstfasern genügt es aber auch, die zuvor geschriebenen subtilen Energien, mikroskopisch klein herzustellen, beziehungsweise zu produzieren und in den Spinn- beziehungsweise Faserprozess einfliessen zu lassen.
Zur Herstellung von Bekleidung mit dieser speziellen Kunstfaser ist es möglich, dass entweder das Gesamtbekleidungsstück beziehungsweise das Element, das den entsprechenden Körper bedeckt, mit der Kunstfaser hergestellt ist oder nur definierte Bereiche, wie beispielsweise Bauchbereich, Kniebereich oder Ähnliches.
Zur Herstellung einer Naturfaser werden die feinstofflichen Essenzen eingewebt oder die Naturfaser getränkt und vorzugsweise versiegelt. Die Versiegelung dient dazu, dass ein Auswaschen während des Waschvorgangs des mit der Naturfaser hergestellten Produkts vermieden wird.
Durch die erfindungsgemässe technische Ausbildung, feinsubstanzliche Essenzen in dem Extrudierprozess einer Kunstfaser unmittelbar einzubringen, sodass die
Essenzen vollständig innerhalb der Kunstfaser eingeschlossen werden, ist es möglich, auf sehr einfacher Art und Weise Bekleidungsstücke beziehungsweise Bekleidungselemente bereit zu stellen, die für die Anwendung der Erkenntnisse in der Ganzheitsmedizin anwendbar sind.
