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Title:
THERMAL INSULATION DEVICE FOR WINDOWS, DOORS AND THE LIKE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1983/000280
Kind Code:
A1
Abstract:
The thermal insulation device for windows, doors and the like is provided as a curtain (10) or a roller blind. As a carrier element, it comprises a synthetic sheet covered with at least one metal layer deposited by vaporization or spraying and having a high reflection power for large wavelength thermal radiation. The synthetic sheet is divided at least locally for example by means of perforations (11) or by addition of narrow strips (15, 16) with a view to modify its mechanical characteristics to decrease the elasticity. The structure thus obtained, which may be used as curtains or roller blinds, is aesthetic and constitutes an important improvement.

Inventors:
Brill Klaus, Grothe Wolfgang
Application Number:
PCT/DE1982/000077
Publication Date:
February 03, 1983
Filing Date:
April 01, 1982
Export Citation:
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Assignee:
ROBERT BOSCH GMBH BRILL Klaus GROTHE, Wolfgang.
International Classes:
A47H13/14; A47H23/00; (IPC1-7): A47H13/14; A47H23/00
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Claims:
Ansprüche
1. Wärmedämmanordnung für Fenster, Türen und dergleichen in Form eines Vorhanges oder einεs Rollos, mit einer Kunststoffolie als Träger und mit wenigstens einer Ξe schichtung, welche ein großes Reflexicnsvermδgen für Wärmestrahlung aus dem Rauminneren besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuns sto folie wenigstens bε reichsweise unterteilt ist zur Veränderung ihrer mechanischen Eigenschaf en.
2. Wär edämmancrdnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß die Kunststof olie perforiert (11) ist.
3. Wärmedämmancrdnung nach Anspruch 2, dadurch gekεnn zeichnet, daß die Lcchdurchnesser und der Lochabstand der Perforation { ' ) in der Größenordnung von 1 mm liegen. k . Wärmedämmanordnung nach Anspruch 2.
4. oder 3, dadurch ge¬ kennzeichnet, daß die Kunststof olie streifenartig per¬ foriert (11) ist zur Erzeugung von vorhangartigen Falten beim Aufhängen.
5. Wärmedäm anordnung nach Anspruch k, dadurch ge¬ kennzeichnet, daß die Ausdehnung sowie der gegenseitige Abstand der pεrforiεrtεn Bereiche (11) zwischen 20 mm und 100 mm liegen.
6. Wärmedämmanordnung nach Anspruch 1 , dadurch gekenn¬ zeichnet, daß eine die in Streifen ( 15 , .16) zerschnittene Kunststo folie durch Flechten, Weben, Schweißen, Kleben *oder dergleichen zu einer Matte (Fig. 3) zusammengefügt ist.
7. Wärmedämman rdnung nach Anspruch 6, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß die Streifen ( 15s "6) eine Breite von ca. 3 bis 15 m besitzen.
8. Wärmedämma ordnung nach Anspruch 6 oder ~ . dadurch gekennzeichnet, daß die Streifen (lβ) der beschichteten Kunststoffolie in einen grobmaschigen Stoffvorhang (17) eingeflochten sind (Fig. i ) . O F .
9. Wärmedämmanordnung nach Anspruch 6, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffolienstreifen (15» 16) und gegebenenfalls der Vorhang (17) in den Randzonen (18) verschweißt oder verklebt sind.
10. Wärmedämmanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß der mechanische ^Zusammenhalt der Kunst¬ stoffolie durch Abtrag oder Prägen teilweise gelöst ist. O...P.
Description:
Wärmedäm-nanordnung für Fenster, Türen und dergleichen

Stand der Technik

Die Erfindung geht aus von einer WärmedämmanOr nung für Fenster, Türen und dergleichen in Form eines Vorhanges oder eines Rollos nach der Gattung des Hauptanspruches. Eine derartige WarsedämmanOrd ung ist grundsätzlich " bekannt aus der.DΞ-A1 27 03 688, wo eine Schutzvorrich- tung für lichtdurchlässig geschlossene Fenster- oder Türöffnungen beschriebe ist. Auch diese " bekannte Wärme¬ schutzvorrichtung soll frei hängend und locker in Abstand von einer Fenster- oder Türöffnung nach Art einer Rollo¬ hahn oder eines Vorhanges verwendbar sein, wa's jedoch . nur bedingt möglich ist. Zwar hat die bekannte Wär e- däm anOrdnung die gleiche Au abe, nämlich langwellige, aus dem Raucinneren in Richtung Fenster oder Türen emittierte Strahlung zu re lektieren, bzw. die Wärme- abstrahlung nach außen hin zu verhindern; einer un¬ mittelbaren Verwendung der bekannten Folie als Vorhang oder Rollo stehen jedoch einige wesentliche Hemmnisse entgegen, die auf die mechanischen Eigenschaften der Kunststoffolie bzv. auf diejenigen der 3eSchichtung zurückzuführen sind. Die bekannte Folie, insbesondere

eine aus technischen und optischen Gründen bevorzugt verwendbare Polyεster olie, fällt nicht wie Stoff son¬ dern sie bildet infolge ihrer Elastizität keine Falten. Weiterhin bleibt die bekannte Wärmeschuτzfolie auch nicht völlig eben, was durch Einspann- und Randein¬ flüsse bedingt ist und zu optisch unschönen Ausbeulungen führt. Bei Luftzügen flattert die Folie, wodurch stören¬ de Reflexe entstehen. Außerdem sind Verschmutzungen so¬ wohl auf der Beεchichtung als auch auf der unbeschichteten Seite einer glatten Folie leicht wahrnehmbar, was beson¬ ders nachteilig ist, weil die Folie nicht wie eine Scheibe oder ein Stoff erh ng gereinigt werden kann.

Vorteile der Ξrf-indung

Die erfindungsge äSe ärmedä manordnung mit den kenn¬ zeichnenden Merkmalen des Ξaup anspruchθ»s beseitigt die zuvor geschilderten lϊa'chteile und ermöglicht es, eine an sich bekannte Wärmeschutzfolie, z- B. eine Polyester¬ folie mit einer metallischen Beschichtung oder einer Beschichtung aus Indi m-Cxid in ästhetisch ansprechen¬ der Form und ohne störende Nebenerscheinungen nach Art eines Vorhanges oder Rollos innerhalb von Gebäuden einzusetzen, wodurch der Zinsa zbereich der energie¬ sparenden Wärmeschutzfolien bedeutend erweitert wird.

Durch die in den Unüeransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Ausgestaltungen der im Hauptanspruch angegebenen Wärmεdämmanordnung möglich, Als besonders vorteilhaft hat sich einerseits eine vorzugsweise strei¬ fenartig perforierte -*Iunsts~of c ie und andererseits eine aus Einzelstreifen wiederum zusammengesetzte Wärmedämman¬ ordnung bewährt. Bei einer streif narτig perforierten Kunststoffolie erreicht man durch die Verringerung der Elastizität im ?erfcratiensbereich die geforderten e-

chanischen Eigenschaften zur Verwendbarkeit als Rollo oder Vorhang. Bei einer Matte aus Kunststof olienstreifen, welche sich wie ein Stoffvorhang handhaben läßt,, sind die elastischen Rückstellkräfte in der Folie soweit verrin¬ gert, daß die eingangs beschriebenen Schwierigkeiten nicht mehr auftreten. Eine vorteilhafte, besonders preis¬ wert herstellbare Zwischenlösung zwischen einer bekannten einteiligen Wärmeschutzfolie und einer aus Einzelstrei en aufgebauten Wärmedämmanordnung besteht darin, den me¬ chanischen Zusammenhalt der Kunststof olie durch Abtrag oder Prä-gen teilweise zu lösen, so daß eine Anordnung entsteht, welche ähnliche Eigenscha ten wie die streifen- för ig zusammengefügte Anordnung besitzt.

Zeichnung

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind. in der Zeich¬ nung dargestellt und in der nach olgenden Beschreibun-g näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 eine vorhangartige Wärmedämmanordnung mit vertikalen Per orationsbεreiche , Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung einer Anordnung ge¬ mäß Fig. 1 mit Faltenbildung im 3ereich der Per orations¬ streifen, Fig. 3 eine aus Ξinzelstreifen zusammenge¬ flochtene Wärmedämmanordnung in Form einer Matte und Fig. k eine vorhangähnliche Ausbildung mit in einen grobmaschigen Stoffvorhang einge lochtenen Folienstreifen.

Beschreibung der Ausführungsbeispiele

Fig. 1 zeigt schematisch einen Vorhang 10 mit vertikal verlaufenden strei enartigen Per orationsbereichen 11. Die Perforation ist in dem Ausschnitt 12 nochmals ver¬ größert herausgezeichnet. Die Lochdurchmesser und der

.

Lochabstand der Perforation 11 liegen dabei in der Größenordnung von 1 mm. Die Ausdehnung und die gegen¬ seitigen Abstände der vertikal verlaufenden perforierten Bereiche 11 liegen zwischen 20 mm und 100 mm. Der Vorhang 10 kann in jeder beliebigen Weise an einer Vorhangstange 13 befestigt sein oder nach Art eines Rollos aufgewickelt werden.

Fig. 2 zeigt in vergrößerter Darstellung die Faltenbildung des Vorhanges 10 mit 3iegungεn im 3ereich der Perforation 11. Die nicht perforierten Bereiche 1 h bleiben aufgrund ihrer Steifigkeit und Elastizität im wesentlichen eben.

Fig. 3 zeigt eine Wärmedämmanordnung, bei der die in Streifen 15 zerschnittene Kunststo folie durch Flechten zu einer Matte zusammenge ügt ist. Zur Verdeutlichung, der Gestaltung sind die vertikal verlaufenden Streifen 15 schraffiert, technisch sind die vertikal und die horizontal verlaufenden Streifen 15 identisch. Die Streifen 15 haben eine Breite von ca. 5 - 15 mm, jedoch können bei Bedarf auch noch schmälere oder wesentlich breitere Streifen verarbeite- werden, je nach Größe der Gesamtanor nung.

Eine weitere Alternative in der Gestaltungsmδglichkeit der erfindungsgemäßen Wärmedämmanordnung ist in Fig. k dargestellt. Hier sind Streifen 16 der beschichteten Kunststo folie in einen grobmaschigen Stoffvorhang 17 eingeflochten, wodurch sich eine ästhetisch besonders ansprechende Anordnung ergibt. Die Folienstrei en 16 und der Vorhang 17 sind in den Randzonen 18 miteinander verschweißt oder verklebt, je nach verwendeten Materialien,

Eine zeichnerisch nicht dargestellte, in ihrem Aussehen der Anordnung in Fig. k ähnliche weitere Alternative zur Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Wärmedämmanord¬ nung besteht darin, daß der mechanische Zusammenhalt der Kunststoffolie durch Abtrag oder Prägen teilweise gelöst wird. Auch hierdurch entstehen Bereiche mit stark reduzierter Elastizität und damit wesentlich geringeren Rückstellkräften, so daß auch eine derartige Anordnung, die besonders preiswert herstellbar ist, wie ein Vorhang oder Rollo handhabbar * wird.

Durch die erfindungsgemäße, wenigstens bereichsweiεe Un¬ terteilung der an sich bekannten Wärmedämm-Kunststoff- folie erreicht man eine Veränderung der mechanischen Ei¬ genschaften der Folie dahingehend, daß diese in vorge¬ gebenen" Bereichen gezielt verformbar wird zur Verbes¬ serung der Handhabung. Die mechanischen Eigenschaften werden dabei so beeinflußt, daß eine Falt * enbildung ähnlich wie bei einem Stoffvorhang ermöglicht wird. Durch eine Perforation oder eine entsprechende Unterteilung der Ge¬ samtfläche wird auch die Weiterleitung der zum Flattern der Folie führenden Kräfte verhindert. Bei der Anordnung gemäß Fig. 1 sind die Lochreihen und die Lochgrδßen so gewählt, daß der gewünschte Effekt gezielt eintritt und daß andererseits keine zu starke Beeinträchtigung der Wärmeschutzwirkung erfolgt. Anstelle von senkrecht ver¬ laufenden Lochreihen können aus technischen oder ästhe¬ tischen Gründen auch waagerecht oder diagonal verlaufende Lochreihen Verwendung finden, was beispielsweise für Rollos günstiger sein kann und auch zu anderen dekorati¬ ven Effekten führt. Die Löcher der Perforation können durch einen mechanischen Prozeß, z. B. durch Stanzen erzeugt werden oder auch beispielsweise durch Elektronen¬ oder Laserstrahlung.

Bb ^ y - ^ u

Bei den Anordnungen gemäß den Fig. 3 und h sind die elastischen Rückstellkräfte gegenüber einer einteiligen Folie sehr stark reduziert und werden nur noch in geringem Maße durch Reibungskräfte übertragen. Außer den beiden gezeichneten Anordnungen in den Fig. 3 und sind auch andere Verfahren zur Erstellung von mattenartigen Gebil¬ den möglich, beispielsweise können die Matten auch durch Webvorgänge, durch Vernähen oder durch Schweißen oder Kleben und andere Verbindungstechnikεn hergstεllt werden. Bei- der Anordnung gemäß Fig. h wird ein sehr stoffähn¬ liches Aussehen erreicht, was besonders für Haushalts- anwendungεn aus ästhetischen Gründen vorteilhaft ist. Maschenteilung und Streifenbreite sind dabe_i in weiten Grenzen frei wählbar, wobei mit zunehmender Streifen- breitε die Fähigkεit der Faltenbildung und die plastische Verformbarkeit abnimmt. Wesentlich. hinsichtlich des Her¬ stellungsver hrens der erfindungsgemäßen Wärmedämman¬ ordnung ist die Tatsache, daß die Kunststoffolie in einem kontinuierlichen Prozeß beschichtet werden kann. Danach wird der mechanische Zusammenhalt der Folie teilweise durch Perforieren oder Schneiden oder Prägen gelöst. Die Reihenfolge der Arbeitsgänge Beschichtεn und Lösen des mechanischen Zusammenhanges ist jedoch auch vertauschbar, d. h. daß die mechanisch fertige Matte mit der Wärme¬ schutzschicht versehen wird. Die Verarbeitung der erfin¬ dungsgemäßen Wärmedämmanordnung ist auf für die Massen¬ fertigung geeigneten Einrichtungen möglich. Die eingangs geschilderten ITachteile bekannter Folien treten nicht mehr auf, d. h. daß insbesondere das Flattern, störende Reflexe, schlechte Manipulierbarkeit, schnell auffallende Verschmutzung und der unbefriedigende optische Eindruck entweder verschvunder oder zumindest auf ein geringεs Maß herabgesetzt sind. Das Schichtsystem der Wärmeschutz¬ folie kann je nach Verwendungszweck gewählt werden; ins-

besondere können beispielsweise Schutzschichten aus Lack oder Polymerschichten zusätzlich aufgetragen wer¬ den ebenso wie zusätzliche Entspiegelungsschichten. Für die erfindungεgε äße Gestaltung der Wärmedämman¬ ordnung ist der Aufbau der 3eschichtung zweitrangig und kann ebenso wie Material und Stärke der Trägerfolie durch entsprechende Bemessung der Unterteilungs¬ maßnahmen ausgeglichen werden.




 
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