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Patent Searching and Data


Title:
THERMALLY NON-INSULATING FOAM MATERIAL FOR MECHANICAL FIXING AND PASSIVATION OF COMPONENTS OF ELECTRICAL MACHINES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/149417
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a method for producing an electrical machine (50) comprising a winding head (10) and a housing (12). First, a rigid foam system (20) is provided, in which a rigid foam (26) is in a first liquid state that can be converted into a second solid state. The rigid foam (26) comprises non-metal particles (22). The rigid foam system (20) has a larger volume in the second state than in the first state by at least 5%. The rigid foam system (20) is introduced into a region between the winding head (10) and the housing (12) of the electrical machine (50), said rigid foam system (20) being converted from the first state into the second state, and in the second state, connecting the winding head (10) to the housing (12) for heat dissipation. In this way, the winding head (10) can be connected to the housing (12) in a thermally good manner, while maintaining said two components electrically isolated from each other.

Inventors:
HELLER, Janis (Schafhofstraße 15, Bad Neustadt, 97616, DE)
HUBER, Jürgen (Am Heiligenholz 6, Erlangen, 91058, DE)
KATZENBERGER, Tobias (Hofgasse 1, Bad Königshofen STT Untereßfeld, 97631, DE)
PLOCHMANN, Bastian (Nägeleinsgasse 26, Neustadt an der Aisch, 91413, DE)
Application Number:
EP2018/084546
Publication Date:
August 08, 2019
Filing Date:
December 12, 2018
Export Citation:
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Assignee:
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT (Werner-von-Siemens-Straße 1, München, 80333, DE)
International Classes:
H02K3/30; H02K3/48; H02K3/50; H02K3/487
Foreign References:
JPH10322959A1998-12-04
DE102016206121A12017-10-19
DE102004034611A12006-02-09
Other References:
"Novel Thermally Conductive Thermoplastic/Ceramic Composite Foams", ZEITSCHRIFT MACROMOLECULAR MATERIALS AND ENGINEERING, vol. 297, 2012, pages 1014 - 1020
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Claims:
Patentansprüche

1. Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Maschi

ne (50) mit einem Wickelkopf (10) und einem Gehäu se (12) durch Ausführen folgender Verfahrensschritte: a) Bereitstellen eines Hartschaumsystems (20), das ei nen Hartschaum (26) in einem ersten flüssigen Zustand aufweist, der in einen zweiten festen Zustand

überführbar ist, wobei der Hartschaum (26) nicht metallische Partikel (22) aufweist und das Hartschaum system (20) im zweiten Zustand ein größeres Volumen als im ersten Zustand aufweist, wobei die Volumenänderung vom ersten Zustand in den zweiten Zustand wenigstens

5 % beträgt,

b) Einbringen des Hartschaumsystems (20) in einen Be reich zwischen dem Wickelkopf (10) und dem Gehäuse (12) der elektrischen Maschine (50), wobei das Hartschaum system (20) vom ersten Zustand in den zweiten Zustand überführt wird und im zweiten Zustand zur Wärmeabfuhr den Wickelkopf (10) mit dem Gehäuse (12) verbindet.

2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei dem Hartschaum (26) ausschließlich nicht-metallische Partikel (22) zuge setzt werden.

3. Verfahren nach Anspruch 1, wobei dem Hartschaumsys- tem (20) zur Erhöhung der thermischen Leitfähigkeit me tallische Partikel homogen als Zusatz beigemischt wer den, wobei die Konzentration der beigemischten metalli schen Partikel unterhalb der Perkolationsschwelle liegt .

4. Verfahren nach einem der vorigen Ansprüche, wobei für ein Herstellen des Hartschaums (26) zwei verschiedene Komponenten vermischt werden.

5. Verfahren nach Anspruch 4, wobei vor dem Vermischen der beiden Komponenten des Hartschaums (26) die Partikel beiden Komponenten beigemischt werden.

6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei zum Bereitstellen des Hartschaumsystems (20) ein Ein- Komponenten-Hartschaum verwendet wird, der nur eine Komponente aufweist und der Ein-Komponenten-Hartschaum mittels einer chemischen Reaktion und/oder thermischen Behandlung von dem ersten Zustand in den zweiten Zu stand überführt wird.

7. Elektrische Maschine (50) mit

- einem Gehäuse (12),

- einem Wickelkopf (10) innerhalb des Gehäuses (12) und

- einem Hartschaumsystem (20), das einen Hart

schaum (24) in einem ersten flüssigen Zustand aufweist, der in einen zweiten festen Zustand überführbar ist, und

- der Hartschaum (26) nicht-metallische Partikel (22) aufweist,

dadurch gekennzeichnet, dass

- das Hartschaumsystem (20) im zweiten Zustand ein grö ßeres Volumen als im ersten Zustand aufweist und die Volumenänderung vom ersten Zustand in den zweiten Zu stand wenigstens 5 % beträgt,

- das Hartschaumsystem (20) den Wickelkopf (10) und zu gleich das Gehäuse (12) der elektrischen Maschine (50) kontaktiert und

- das Hartschaumsystem (20) elektrisch isolierend ist.

8. Elektrische Maschine (20) nach Anspruch 7, wobei der Wickelkopf (10) in einzelne Leiterbündel aufgefächert und der Wickelkopf (10) durch das Hartschaumsystem (20) zumindest teilweise umschlossen ist.

9. Elektrische Maschine (50) nach Anspruch 8, wobei die elektrische Maschine (50) ein Blechpaket (60) mit einer Nut (16) aufweist, wodurch ein Leiterbündel geführt ist, und das Hartschaumsystem (20) den Wickelkopf (10) und den an den Wickelkopf (10) angrenzenden Teil der Nut (16) umfasst sowie das Gehäuse (12) der elektri schen Maschine (50) kontaktiert.

10. Elektrische Maschine (50) nach einem der Ansprüche 7 bis 9, wobei der Hartschaum (26) metallische Partikel aufweist, welche homogen beigemischt sind und die Kon zentration der beigemischten metallischen Partikel un terhalb der Perkolationsschwelle liegt. 11. Elektrische Maschine nach Anspruch 10, wobei die me tallischen Partikel jeweils von nicht-metallischen Par tikeln (22) umschlossen sind.

12. Elektrische Maschine (50) nach einem der Ansprüche 7 bis 9, wobei dem Hartschaumsystem (20) ausschließlich nicht-metallische Partikel (22) zugesetzt sind.

Description:
Beschreibung

Thermisch nicht isolierendes Schaummaterial zur mechanischen Verfestigung und Passivierung von Komponenten elektrischer Maschinen

Die folgende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Maschine mit einem Wickelkopf und einem Gehäuse. Zudem beschreibt diese Erfindung eine elektrische Maschine mit einem Gehäuse, einem Wickelkopfinhalt des Gehäu ses und einem Hartschaumsystem.

Bei elektrischen Maschinen, wie zum Beispiel Elektromotoren, die einen Stator und einen Läufer aufweisen, ist es vorteil haft eine Kupferwicklung in einem Stator von Niederspannungs motoren durch ein elektrisch nicht leitfähiges Material me chanisch zu fixieren. Hierbei muss zwischen dem magnetfeld bildenden Teil in der Nut, also den Bereich, der aktiv zur Energieumsetzung beiträgt, und dem Wickelkopf, der keinen Beitrag zur Energieumwandlung beiträgt unterschieden werden. In der Regel wird eine mechanische Fixierung im Stator durch einen sogenannten Deckschieber und im Wickelkopf durch

Bandagierungen der Spulen erreicht. Zudem wird häufig eine Imprägnierung beziehungsweise Tränkung mit einem Reaktivharz verwendet, welches im Anschluss thermisch gehärtet wird. Die Imprägnierung- beziehungsweise Tränkungsprozesse sollen zum einen eine gewisse mechanische Stabilität und eine verbesser te thermische Wärmeabfuhr im Bereich des Wickelkopfs errei chen. Dabei kann jedoch das Problem auftreten, dass solche Imprägnierungs- beziehungsweise Tränkungsvorgänge nicht alle Stellen des Wickelkopfs erfassen beziehungsweise die damit zu erreichende mechanische Stabilität nicht hoch genug ist.

Das Paper „Novel Thermally Conductive Thermoplastic/Ceramic Composite Foams" aus der Zeitschrift Macromolecular Materials and Engineering, 297: 1014-1020 aus dem Jahr 2012 beschreibt multifunktionale Materialien, welche leichtgewichtig sind, thermisch leitfähig jedoch elektrisch isolierend. Dieses Pa per behandelt eine neue Schaumstruktur einer Polymermatrix, welche mit keramischen Plättchen gefüllt sind. Dabei wurde eine verbesserte thermische Leitfähigkeit beobachtet.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine elektrische Maschine herzustellen, bei der die Wärmeabfuhr vom Wickelkopf zum Gehäuse verbessert ist.

Diese Aufgabe wird gemäß den unabhängigen Patentansprüchen dieser Anmeldung gelöst. Sinnvolle Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Die vorliegende Erfindung sieht ein Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Maschine mit einem Wickelkopf und einem Gehäuse durch Ausführen folgender Verfahrensschritte vor. In einem Schritt a) wird ein Hartschaumsystem bereitgestellt, dass einen Hartschaum in einem ersten flüssigen Zustand auf weist, der in einen zweiten festen Zustand überführbar ist. Man kann den Übergang des Hartschaums vom flüssigen in einen festen Zustand auch als Aushärten bezeichnen. Dieser Übergang beziehungsweise dieses Aushärten des Hartschaums kann sich bei Kontakt mit Umgebungsluft oder mittels Zufuhr thermischer Energie erfolgen. Härtet der Hartschaum bereits bei üblichen Raumtemperaturen bis zu 25°C aus, so muss keine zusätzliche thermische Energie bereitgestellt werden. Wird der Hartschaum erst bei deutlich höheren Temperaturen, wie zum Beispiel bei Temperaturen von mindestens 100°C, vom ersten Zustand in den zweiten Zustand überführt, so kann der Transformationsprozess beziehungsweise der Zeitpunkt des Übergangs vom ersten in den zweiten Zustand bewusst gesteuert werden.

Der Hartschaum weist dabei nicht-metallische Partikel auf und das Hartschaumsystem weist im zweiten System ein größeres Vo lumen als im ersten Zustand auf. Dabei beträgt die Volumenän derung vom ersten Zustand in den zweiten Zustand wenigstens 5 %. Dies bedeutet, dass der Hartschaum beziehungsweise das Hartschaumsystem keine übliche Vergussmasse sein kann.

Vergussmassen härten zwar auch aus, weisen jedoch eine deut lich geringe Volumenänderung als der Hartschaum auf. Insbe sondere kann die Volumenänderung vom ersten Zustand in den zweiten Zustand mindestens 10 %, 20 %, 50 % oder sogar mehr als 100 % betragen.

Dieses Hartschaumsystem wird in einen Bereich zwischen dem Wickelkopf und dem Gehäuse der elektrischen Maschine einge bracht. Das Einbringen des Hartschaumsystems kann dabei mit tels einer Spachtel oder einer Sprühdose erfolgen, welche das Hartschaumsystem enthält. Im Falle einer Sprühdose würde sich unmittelbar nach dem Einbringen des Hartschaumsystems bezie hungsweise nachdem das Hartschaumsystem aus der Sprühflasche entnommen wurde, im ersten Zustand befinden. Handelt es sich um ein Hartschaumsystem, welches bereits bei Raumtemperaturen aushärtet, so beginnt das Hartschaumsystem bereits nach der Entnahme aus der Sprühflasche beziehungsweise einem luftdicht abgeschlossenen Gefäß auszuhärten. Dies ist vor allem bei Hartschäumen der Fall, welche mit der Umgebungsluft bezie hungsweise Umgebungsfeuchte reagieren und auf diese Art aus härten. Dies kann sowohl für ein Ein-Komponenten- Hartschaumsystem als auch ein Zwei-Komponenten- Hartschaumsystem zutreffen. Nach dem Einbringen des Hart schaumsystems in einen Bereich zwischen dem Wickelkopf und dem Gehäuse der elektrischen Maschine wird das Hartschaumsys- tem von dem ersten Zustand in den zweiten Zustand überführt. Zugleich verbindet das Hartschaumsystem im zweiten Zustand zur Wärmeabfuhr den Wickelkopf mit dem Gehäuse. Damit kann der Wickelkopf über das Hartschaumsystem mechanisch mit dem Gehäuse verbunden werden und zugleich zwischen Gehäuse und Wickelkopf eine Wärmebrücke zur verbesserten Wärmeabfuhr be reitgestellt werden. Dies kann dabei helfen, auftretende Wär me im Bereich des Wickelkopfs über das Hartschaumsystem zu dem Gehäuse der elektrischen Maschine zu transportieren. Die thermische Belastung des Wickelkopfes kann so reduziert wer den .

Eine weitere Variante dieser Erfindung sieht vor, dass dem Hartschaum ausschließlich nicht-metallische Partikel zuge setzt werden. Nicht-metallische Partikel wirken als elektri scher Isolator, womit das Hartschaumsystem durch Zugabe nicht-metallischer Partikel ebenfalls elektrisch isolierend ist. Damit kann gewährleistet werden, dass zwischen dem Wi ckelkopf und dem Gehäuse lediglich eine mechanische bezie hungsweise thermische Verbindung geschaffen wird, jedoch nicht eine elektrische Verbindung. Damit kann einem Kurz schluss beziehungsweise einer Beschädigung der elektrischen Maschine vorgebeugt werden. Insbesondere sind die nicht metallischen Partikel keine Gase, sondern feste Partikel.

Häufig angewandt wird die Methode der Imprägnierung bezie hungsweise Tränkung des Wickelkopfs mit einem Reaktivharz. Dieses wird im Anschluss thermisch gehärtet. Dabei wird der Stator mit dem Wickelkopf nach der Bandagierung komplett in das Flüssigharzbecken getaucht. Bei einem Austauchen des Wi ckelkopfs verbleibt das Flüssigharz in den Zwischenräumen und Spalten der Nuten des Wickelkopfs und wir beispielsweise mit tels Heißluft Strom und/oder UV-Strahlung thermisch gehärtet.

Imprägniervorgänge sind allerdings hochkomplex, da sehr viele Parameter stimmig miteinander eingestellt werden müssen. So muss gegebenenfalls eine Vorheizung des Stators geschehen, um eine Harzverflüssigung zur besseren Durchströmung der Nuten zu erreichen. Gleichzeitig müssen diese Temperatur und die jeweiligen Prozesszeiten auf eine Gelierzeit des jeweiligen Reaktivharzes abgestimmt sein, sodass es beim Austauchvorgang nicht wieder aus der Statornut herausläuft. Die Einstellungen für den anschließenden Härtungsvorgang (Zeit, Temperatur und Art der Härtung) müssen hinsichtlich des Härtungsverlaufs des Imprägnierharzes ebenfalls optimiert eingestellt werden. Aus wirtschaftlichen Gründen werden häufig mehrere Achshöhen in derselben Anlage (zum Beispiel durch Lauftränkanlage, Strom- Wärme-Anlage, Strom-UV-Anlage) imprägniert, was eine unter schiedliche Temperaturkurve im Objekt und somit einen unter schiedlichen Gelier- und Härtungsverlauf nach sich zieht. Die Parameterauswahl kann somit niemals perfekt auf einen Typ eingestellt werden, was gegebenenfalls zu Qualitäts- und/oder Leistungseinbußen führt, da durch mangelhafte Imprägnierung und Härtung die Qualitäts- und Leistungsanforderungen nicht vollständig erreicht werden können. Im Fertigungsverlauf sind vor der Imprägnierung mehrere Ar- beitsschritte auszuführen. Zum einen müssen die Nuten nach dem Einziehen in die Wicklung des Wickelkopfs mit den soge nannten Deckschiebern verschlossen werden. Zum anderen werden häufig im Wickelkopf Phasentrenner eingelegt und im Anschluss der Wickelkopf mit Bandagen verdichtet und fixiert. In erster Linie ist die Imprägnierung für eine mechanische Fixierung der Wickelung und zum Schutz vor Umwelteinflüssen ausgelegt. Die gewünschte elektrische Isolation wird größtenteils durch einen Drahtlack erreicht. Der Einsatz des Imprägniervorgangs inklusive etwaiger Vorschritte kann somit sich äußerst zeit aufwendig und komplex gestalten. Darüber hinaus kommt es im späteren Betrieb der elektrischen Maschine teilweise zu einer starken Erwärmung von sogenannten Hotspots des Wickelkopfs.

Um eine Beschädigung zu verhindern, sollte die Entwärmung im Bereich der Nuten und im Wickelkopf gleichermaßen gegeben sein. Im Bereich des Wickelkopfes ist jedoch zwangsweise ein Luftspalt zwischen den Wicklungen und dem Gehäuse vorhanden. Je nach Konvektionsverhalten der Luft stellt dieser Luftspalt eine Art thermische Isolation dar und damit kann der Wickel kopf nicht optimal gekühlt werden. Das heißt die im Stand der Technik bekannte Art der Wärmeabfuhr im Bereich des Wickel kopfs liefert keine Lösung, wie der Luftspalt zwischen dem Wickelkopf und dem Gehäuse thermisch überbrückt werden kann.

Das in dieser Anmeldung vorgestellte Hartschaumsystem ist in der Regel verarbeitungstechnisch und diskutieren Imprägnie- rungs- beziehungsweise Tränkungsprozessen deutlich überlegen und meist in der Lage, eine thermische Wärmebrücke zur ver besserten Wärmeabfuhr zwischen dem Wickelkopf und dem Gehäuse bereitzustellen. Dabei ist die so geschaffene Wärmebrücke meist deutlich effizienter als ein einfacher Luftspalt.

Ein thermischer Kontakt des Wickelkopfes zur Gehäuseinnenwand ist durch eine Imprägnierung oder durch ein Imprägnierharz aufgrund deren rheologischen Eigenschaften nur in kleinen Zwischenräumen aufgrund von Kapillar- und Oberflächeneffekten möglich. Eine Kontaktierung, welche einen Luftspalt von meh reren cm überbrückt, ist mittels eines Imprägnierharzes nicht möglich beziehungsweise ein solches System ist der Anmelderin unbekannt .

Eine weitere Variante dieser Erfindung sieht vor, dass dem Hartschaumsystem zur Erhöhung der thermischen Leitfähigkeit metallische Partikel homogen als Zusatz beigemischt werden, wobei die Konzentration der beigemischten metallischen Parti kel unterhalb der Perkolationsschwelle liegt. Die Perkolati- onsschwelle beschreibt insbesondere einen Schwellwert bezüg lich der Konzentration der metallischen Partikel, ab der das Hartschaumsystem elektrisch leitend wird.

Der Begriff der Perkolationsschwelle stammt aus der Perkola- tionstheorie . Überschreitet eine Komponente die Perkolations schwelle, so bildet sie innerhalb eines Festkörpers eine Art Gitter aus. Das sich bildende Gitter wird häufig auch als zu sammenhängendes Gebiet oder zusammenhängender Cluster be zeichnet. Die Perkolationstheorie kennt mehrere Arten der Perkolation wie zum Beispiel die Punktperkolation oder die Kantenperkolation . Beim Erreichen der Perkolationsschwelle kann der Hartschaum schlagartig seine elektrischen Eigen schaften verändern. Er ist vor allem unterhalb der Perkolati onsschwelle elektrisch isolierend, oberhalb der Perkolations schwelle kann das Hartschaumsystem elektrisch leitend sein.

Dabei bezieht sich die Konzentration der beigemischten metal lischen Partikel insbesondere auf eine Volumenkonzentration der beigemischten Partikel. Die Volumenkonzentration der bei gemischten metallischen Partikel bezieht sich in dieser An meldung auf das Hartschaumsystem im ersten Zustand. Das heißt die Volumenkonzentration bezieht sich auf jenes Volumen, wel ches das Hartschaumsystem im flüssigen, also im ersten Zu stand aufweist. Die Perkolationsschwelle bezieht sich insbe sondere auf das Hartschaumsystem im zweiten Zustand.

Je nach Anwendungsfall kann sich jedoch die Perkolations schwelle auch auf den ersten Zustand des Hartschaumsystems beziehen. Dies bedeutet, dass bei bekannter Volumenausdehnung die Konzentration der beigemischten, metallischen Partikel bezüglich des ersten Zustands des Hartschaumsystems noch oberhalb der Perkolationsschwelle liegen kann. Bei der Um wandlung des Hartschaumsystems vom ersten in den zweiten Zu stand dehnt sich das Hartschaumsystem aus. Dadurch sinkt ent sprechend die Konzentration, insbesondere die Volumenkonzent ration, der beigemischten metallischen Partikel. Nach der Vo lumenausdehnung liegt dann die volumetrische Konzentration der beigemischten metallischen Partikel im Hartschaumsystem des zweiten Zustands unterhalb der Perkolationsschwelle. Die Konzentration der beigemischten metallischen Partikel wird also stets so gewählt, dass zumindest im Hartschaumsystem des zweiten Zustands die Perkolationsschwelle nicht überschritten wird. Liegt das Hartschaumsystem im ersten Zustand also flüs sig vor, so kann gegebenenfalls die Konzentration der beige mischten metallischen Partikel oberhalb der Perkolations schwelle bezüglich des Hartschaumsystems im ersten Zustand sein. Durch die Zugabe metallischer Partikel kann die thermi sche Leitfähigkeit des Hartschaums weiter gesteigert werden. Zugleich wird durch die Begrenzung der Konzentration der bei gemischten metallischen Partikel bewirkt, dass das Hart schaumsystem im zweiten Zustand elektrisch isolierend bleibt.

In Bezug auf die metallischen Partikel kann das Hartschaum system im zweiten Zustand auch als unterperkolär bezeichnet werden. Dies bedeutet, dass im zweiten Zustand des Hart schaumsystems sich keine zusammenhängende Gebiete von metal lischen Partikeln ergeben können. Somit ist gewährleistet, dass das Hartschaumsystem trotz der beigemischten metalli schen Partikel wie ein Isolator wirkt. Jedoch kann vorteil haft die thermische Leitfähigkeit des Hartschaumsystems da durch erhöht werden.

Eine weitere Variante dieser Erfindung sieht vor, dass für ein Herstellen des Hartschaums zwei verschiedene Komponenten vermischt werden. Solche Hartschäume sind ebenfalls als Zwei- Komponenten-Hartschäume bekannt. Insbesondere kann die Vermi schung der verschiedenen Komponenten mittels eines Mischroh res erfolgen. Anstelle zwei Komponenten zu vermischen können insbesondere auch weitere zusätzliche Komponenten vermischt werden. Das heißt, es ist auch möglich, mehr als zwei ver schiedene Komponenten miteinander zu vermischen, um einen Hartschaum herzustellen. Damit kann der Hartschaum gegebenen falls weiter modifiziert werden. Da in dieser Variante der Erfindung der Hartschaum durch das Vermischen mehrerer Kompo nenten hergestellt wird, kann insbesondere der Prozess des Aushärtens gesteuert werden. Härtet ein so hergestellter Hartschaum bereits bei Raumtemperaturen von bis zu 25°C aus, so beginnt der Prozess des Aushärtens erst nachdem Vermischen der Komponenten und nicht bereits vorher. Dies kann prozess technisch vorteilhaft sein.

Eine vorteilhafte weitere Variante sieht vor, dass vor dem Vermischen der beiden Komponenten des Hartschaums die Parti kel beiden Komponenten beigemischt werden. Um eine möglichst homogene Beimischung der zugesetzten Partikel zu erreichen, werden die Partikel bei Mehr-Komponenten-Hartschaumsystemen den jeweiligen Komponenten zuvor beigemischt. Bei einem Zwei- Komponenten-Hartschaumsystem werden die Partikel insbesondere die beiden Komponenten zu jeweils 50 % beigemischt. So kann eine möglichst homogene Mischung beziehungsweise Verteilung der Partikel im Hartschaum beziehungsweise im Hartschaumsys- tem erreicht werden.

Eine weitere Variante dieser Erfindung sieht vor, dass zum Bereitstellen des Hartschaumsystems ein Ein-Komponenten- Hartschaum verwendet wird, der nur eine Komponente aufweist und der Ein-Komponenten-Hartschaum mittels einer chemischen Reaktion und/oder thermischen Behandlung von dem ersten Zu stand in den zweiten Zustand überführt wird. Ein Ein- Komponenten-Hartschaum kann je nach Anwendungsfall in der Handhabung einfacher sein. Er liegt vorzugsweise in einer luftdicht verschlossenen Verpackung vor. Handelt es sich da bei um einen Hartschaum, der bereits bei Raumtemperaturen aushärtet, so beginnt dieser Hartschaum nach der Entnahme aus der luftdichten Verpackung auszuhärten. Das heißt, nachdem der Ein-Komponenten-Hartschaum aus der Verpackung entnommen wurde, beginnt er sich in diesem Beispiel von dem ersten Zu stand in den zweiten Zustand umzuwandeln. Härtet jedoch dieser Ein-Komponenten-Hartschaum erst bei hö heren Temperaturen jenseits einer üblichen Raumtemperatur aus, so muss zur Transformation des Hartschaums in den zwei ten Zustand thermische Energie zugeführt werden. Dadurch steigt zwar der Energieaufwand, jedoch kann der Zeitpunkt des Übergangs des Hartschaumsystems von dem ersten in den zweiten Zustand gezielt gesteuert werden. So kann beispielsweise in einem ersten Arbeitsschritt der Ein-Komponenten-Hartschaum im Bereich des Wickelkopfes eingebracht beziehungsweise aufge tragen werden und erst später der Prozess des Aushärtens durch Zufuhr thermischer Energie vollzogen werden. Diese Va riante der vorliegenden Erfindung kann analog bei Zwei- oder Mehr-Komponenten-Hartschaumsystemen zum Einsatz kommen.

Die vorliegende Erfindung stellt auch eine elektrische Ma schine mit einem Gehäuse, einem Wickelkopf innerhalb des Ge häuses und einem Hartschaumsystem bereit. Das Hartschaumsys- tem weist einen Hartschaum in einem ersten flüssigen Zustand auf, der in einen zweiten festen Zustand überführbar ist. Da bei weist der Hartschaum nicht-metallische Partikel auf. Die elektrische Maschine zeichnet sich dadurch aus, dass das Hartschaumsystem im zweiten Zustand ein größeres Volumen als im ersten Zustand aufweist, und die Volumenänderung vom ers ten Zustand in den zweiten Zustand wenigstens 5 % beträgt. Ferner kontaktiert das Hartschaumsystem den Wickelkopf und zugleich das Gehäuse der elektrischen Maschine, wobei das Hartschaumsystem elektrisch isolierend ist. Die genannten Beispiele und Vorteile zu den bereits erwähnten Varianten der Erfindung gelten sinngemäß für diesen Vorrichtungsanspruch.

Eine weitere Variante dieser Erfindung sieht eine elektrische Maschine vor, wobei der Wickelkopf in einzelne Leiterbündel aufgefächert ist und der Wickelkopf durch das Hartschaumsys- tem zumindest teilweise umschlossen ist. In dieser Variante der Erfindung wird die mechanisch stabilisierende Wirkung des Hartschaumsystems vorteilhaft genutzt. Der Wickelkopf kann in einzelne Leiterbündel aufgefächert werden, was eine Kontakt oberfläche zwischen dem Wickelkopf und dem Hartschaumsystem erhöhen kann. So kann die thermische Leitfähigkeit im Bereich des Wickelkopfes zusätzlich erhöht werden. Durch das Auffä chern in einzelne Leiterbündel kann ein effektiverer Wärme übergang vom Wickelkopf zu dem Hartschaumsystem erfolgen. Da der Wickelkopf innerhalb des Hartschaumsystems eingebettet ist, ist in dieser Variante der Erfindung ebenfalls hinrei chend mechanische Stabilität gewährleistet.

Eine weitere Variante der Erfindung sieht eine elektrische Maschine vor, wobei die elektrische Maschine ein Blechpaket mit einer Nut aufweist, wodurch ein Leiterbündel geführt ist und das Hartschaumsystem den Wickelkopf und den an dem Wi ckelkopf angrenzenden Teil der Nut umfasst sowie das Gehäuse der elektrischen Maschine kontaktiert. Im Bereich des Blech pakets ist üblicherweise eine gute thermische Leitfähigkeit gegeben. Dies liegt insbesondere daran, dass viele Metalle eine hohe Wärmeleitfähigkeit aufweisen. So besitzt das Metall Kupfer eine Wärmeleitfähigkeit von etwa 400 W/ (m K) . Alumini um hat beispielsweise eine Wärmeleitfähigkeit von etwa 200 W/ (m K) . Auch reines Gold mit einer Wärmeleitfähigkeit von etwa 300 W/ (m K) wäre prinzipiell geeignet, um in dem Bereich des Blechpakets eine gute thermische Leitfähigkeit bereit stellen zu können. Davon wird in der Regel aus wirtschaftli chen Gründen jedoch abgesehen.

Die Nut befindet sich vorzugsweise in einem Übergangsbereich zwischen dem Blechpaket und dem Wickelkopf der elektrischen Maschine. Um ausgehend von dem Blechpaket eine gute Wärmeab fuhr in Richtung des Gehäuses zu ermöglichen, umfasst das Hartschaumsystem in dieser Variante der Erfindung den Wickel kopf und den Teil der Nut, der an den Wickelkopf angrenzt. Sogleich erstreckt sich in diesem Beispiel das Hartschaumsys- tem vom Wickelkopf weiter in Richtung des Gehäuses und kon taktiert es. Im Idealfall ergibt das Hartschaumsystem im zweiten Zustand ein einteiliges Gebilde, welches den an dem Wickelkopf angrenzenden Teil der Nut umfasst, den Wickelkopf einschließt sowie einen mechanischen Kontakt zu dem Gehäuse der elektrischen Maschine herstellt. So kann ermöglicht wer den, dass bereits ab der Nut in Richtung Gehäuse eine verbes- serte Wärmeabfuhr erfolgen kann. Damit kann die Wärmeabfuhr der elektrischen Maschine insgesamt gesteigert werden. Dies kann dabei helfen, einer Überhitzung oder Beschädigung der elektrischen Maschine vorzubeugen. Unter Umständen kann es sogar möglich sein, die Maschine noch effektiver zu nutzen, da aufgrund des Hartschaumsystems eine deutlich verbesserte Wärmeabfuhr möglich ist. Insbesondere könnte eine zumindest zweitweise Übertaktung der elektrischen Maschine möglich wer den, ohne dabei eine thermische Beschädigung der elektrischen Maschine riskieren zu müssen.

Eine besonders vorteilhafte weitere Variante dieser Erfindung sieht eine elektrische Maschine vor, wobei der Hartschaum me tallische Partikel aufweist, welche homogen beigemischt sind und die Konzentration der beigemischten metallischen Partikel unterhalb der Perkolationsschwelle liegt. Die Konzentration der beigemischten metallischen Partikel bezieht sich in die sem Fall wie bereits in einer zuvor erwähnten Variante dieser Erfindung auf eine volumetrische Konzentration. Die Konzent ration beziehungsweise Volumenkonzentration der metallischen Partikel überschreitet dabei idealerweise niemals die Perko lationsschwelle des Hartschaumsystems im zweiten Zustand. Je doch kann die Konzentration der metallischen Partikel die Perkolationsschwelle des Hartschaumsystems im ersten Zustand noch überschreiten. Vorzugsweise liegt die Konzentration be ziehungsweise Volumenkonzentration der metallischen beige mischten Partikel auch im ersten Zustand des Hartschaumsys- tems bereits unterhalb der Perkolationsschwelle. Dies bedeu tet, dass das Hartschaumsystem Patentansprüche bereits im ersten Zustand elektrisch isolierend wäre. Wichtig jedoch ist, dass spätestens das Hartschaumsystem im zweiten Zustand elektrisch Isolierend ist. Dies wird durch die Begrenzung der Konzentration der beigemischten metallischen Partikel auf ei nen Konzentrationswert unterhalb der Perkolationsschwelle be züglich des zweiten Zustands des Hartschaumsystems gewähr leistet. Die genannten Vorteile und Ausführungen der vorge nannten Varianten dieser Erfindung gelten sinngemäß für diese Ausführungsform der Erfindung. Eine weitere Variante dieser Erfindung sieht eine elektrische Maschine vor, wobei die metallischen Partikel jeweils von nicht-metallischen Partikeln umschlossen sind. Vorzugsweise weisen die metallischen Partikel Kupfer auf und die nicht metallischen Partikel Bornitrid. In dieser Variante der Er findung muss hinsichtlich der Konzentration der metallischen Partikel keine Rücksicht auf die Perkolationsschwelle genom men werden. Da in dieser Variante der Erfindung alle metalli schen Partikel jeweils vollständig von nicht-metallischen Partikeln umschlossen sind, können die metallischen Partikel sich nicht zu einem Leitpfad innerhalb des Hartschaumsystems anordnen .

In vielen Fällen kann jedoch die Zugabe von Partikel aufgrund der verändernden rheologischen Eigenschaften nicht beliebig gesteigert werden. Der Hartschaum wird mit zunehmender Zugabe metallischer beziehungsweise nicht-metallischer Partikel ten denziell zäher. Das heißt, die Viskosität des Hartschaums be ziehungsweise des Hartschaumsystems im ersten Zustand nimmt tendenziell mit steigender Konzentration beigemischter Parti kel zu. Dies kann das Vermischen der Partikel mit dem Hart schaum beziehungsweise die weitere Verarbeitung beeinträchti gen .

In dieser Variante der Erfindung ist jedoch darauf zu achten, dass das Umschließen der metallischen Partikel durch die nicht-metallischen Partikel zuverlässig gegeben ist. Wird beispielsweise Kupfer von Bornitrid umgeben, so könnte ein eventuelles Abplatzen von Bornitridpartikeln im späteren Ver lauf problematisch werden. Wäre die Konzentration der metal lischen Partikel höher als die der Perkolationsschwelle, so könnte das Hartschaumsystem durch beschädigte

Bornitridpartikel elektrisch leitend werden. Das Hartschaum system wäre demnach nicht länger elektrisch isolierend, was in dieser Erfindung nicht erwünscht ist. Aus diesem Grund kann es vorteilhaft sein, die Konzentration der beigemischten metallischen Partikel stets unterhalb der Perkolationsschwel le zu halten. Eine weitere Variante dieser Erfindung sieht eine elektrische Maschine vor, wobei dem Hartschaumsystem ausschließlich nicht-metallische Partikel zugesetzt sind. Das Ermitteln der Perkolationsschwelle für das Hartschaumsystem im ersten oder zweiten Zustand kann schwierig sein und oft kann nur ein Be reich angegeben werden, indem die Perkolationsschwelle liegt. Um diese Unsicherheit zu eliminieren, sieht diese Variante er Erfindung vor, dass ausschließlich nicht-metallische Partikel dem Hartschaumsystem beigemischt werden, das heißt das Hart schaumsystem weist in dieser Variante der Erfindung keine me tallischen Partikel wie Kupfer, Aluminium oder Eisen auf. Ein Hartschaumsystem das beispielsweise neben dem Hartschaum aus schließlich Bornitrid enthält, wäre ein Beispiel für diese Variante der Erfindung. So kann es innerhalb der elektrischen Maschine gewährleistet werden, dass das Hartschaumsystem elektrisch isolierend ist und bleibt.

Die vorliegende Erfindung wird nun anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen:

FIG.1 : ein Wickelkopf, der innerhalb eines Gehäuses angeordnet ist;

FIG.2 : ein Hartschaumsystem mit vergrößerter Darstel lung um den Bereich einer zufällig ausgewähl ten Pore;

FIG .3 : mehrere experimentell bestimmte Wärmeleitfä higkeiten beziehungsweise Expansionsfaktoren eines Hartschaumsystems bei unterschiedlicher Volumenkonzentration der beigesetzen Partikel;

FIG.4 : ein beispielhaftes Misch-Gerät zum Vermischen mehrere Komponenten des Hartschaumsystems ;

FIG.5 : eine schematische Zeichnung einer elektrischen

Maschine mit Wickelkopf in mehreren Stadien des Verfahrens;

FIG.6: prinzipielle Darstellung der elektrischen Ma schine mit Wickelkopf und Blechpaket;

FIG.7 : schematische Darstellung einer elektrischen

Maschine mit Hartschaumsystem und einem aufge fächerten Wickelkopf. FIG 1 zeigt beispielhaft einen Wickelkopf 10 der innerhalb eines Gehäuses 12 angeordnet ist. Der Wickelkopf 10 ist mit Befestigungsmitteln 14 fixiert. Der Wickelkopf 10 weist meh rere Leiterbündel auf, welche in eine Nut 16 münden. In die sem Beispiel soll der Wickelkopf 10 später den Stator einer elektrischen Maschine 50 bilden. Die elektrische Maschine 50 kann beispielsweise als rotierender Generator oder als ein Linearmotor ausgebildet sein. Die Darstellung in FIG 1 lässt allerdings die Vermutung zu, dass innerhalb des Gehäuses be ziehungsweise innerhalb des Wickelkopfes 10 andere Komponen ten der elektrischen Maschine 50 zum Rotieren gebracht werden sollen. Soll die elektrische Maschine 50 als Generator ausge bildet werden, so wird bevorzugt kinetische Energie bezie hungsweise Rotationsenergie in elektrische Energie umgewan delt. Da solche Energieumwandlungen von Natur aus niemals perfekt sind, treten dabei Energieverluste in Form von Wärme auf. Dies liegt daran, dass der Wirkungsgrad bei der Energie umwandlung in der Praxis stets kleiner 1 ist.

Die FIG 1 zeigt deutlich, dass im Bereich zwischen dem Wi ckelkopf 10 und dem Gehäuse 12 ein leerer Raum, ein Luftspalt vorhanden ist. Stehende Luft hat eine sehr schlechte thermi sche Leitfähigkeit und wirkt meist wie ein thermischer Isola tor. Bei der Isolation von heißen Rohrleitungen und Gebäuden ist eine thermische Isolation erwünscht, hier allerdings soll der Wickelkopf 10 mit dem Gehäuse 12 thermisch gut verbunden sein. Dabei ist es erforderlich, dass die thermische Isolati on keine elektrische Verbindung herstellt, da sonst die elektrische Maschine 50 im Betrieb beschädigt werden würde. Luft hat eine thermische Leitfähigkeit von etwa 0,03 W/ (m K) , wenn keine zusätzliche Konvektion vorliegt. Ein Hartschaum system 20 kann eine thermische Wärmeleitfähigkeit TC von etwa 0,15 W/ (m K) erreichen. Damit bietet sich das Hartschaumsys- tem 20 als Wärmeleiter zwischen dem Wickelkopf 10 und dem Ge häuse 12 an und sorgt zugleich dafür, dass zwischen diesen beiden Komponenten der elektrischen Maschine 50 keine elekt rische Verbindung zustande kommt. Die FIG 2 zeigt eine schematische Prinzipskizze des Hart schaumsystems 20. Das Hartschaumsystem 20 befindet sich im Beispiel der FIG 2 im zweiten Zustand. Es liegt also in fes ter Form vor. Innerhalb des Hartschaumsystems 20 finden sich diverse Lufteinschlüsse, welche auch Poren 24 genannt werden. Beim Aushärten beziehungsweise bei der Transformation eines Hartschaums 26 von dem ersten in den zweiten Zustand reichert sich der Hartschaum 26 mit Luft an. Durch einen sogenannten Schäumungsprozess entzieht der Hartschaum 26 der Umgebung Luft beziehungsweise Feuchtigkeit und lagert diese innerhalb des Hartschaumsystems 20 an. Dadurch vergrößert sich das Vo lumen des Hartschaumsystems 20 beim Übergang von dem ersten Zustand in den zweiten Zustand. Im ersten Zustand würde das Hartschaumsystem 20 keine Poren 24, sondern lediglich den Hartschaum 26 sowie etwaige zugesetzte Partikel enthalten.

Ein Ausschnitt Z zeigt beispielhaft eine Umgebung einer zu fällig ausgewählten Pore 24. Zwischen den Poren 24 in dem Hartschaumsystem 20 sind nicht-metallische Partikel 22 ange ordnet. Diese nicht-metallischen Partikel 22 sind vorzugswei se Bornitridpartikel. Vorzugsweise ist die Form der

Bornitridpartikel plättchenförmig, jedoch kann die jeweilige Form der Bornitridpartikel sich unterscheiden. Das heißt die Bornitridpartikel können kugelförmig, ellipsoidförmig, zylin derförmig, ellipsenförmig, würfelförmig, pyramidenförmig oder eine Mischung der vorgenannten Formen sein. Durch die Zugabe der nicht-metallischen Partikel 22 kann die thermische Leit fähigkeit innerhalb des Hartschaums 26 erhöht werden, was ebenfalls die thermische Leitfähigkeit des Hartschaumsystems 20 insgesamt erhöhen kann. Vorzugsweise werden für die nicht metallischen Partikel 22 solche verwendet, welche eine deut lich höhere thermische Leitfähigkeit, als Luft aufweisen. He xagonales Bornitrid weist beispielsweise eine thermische Leitfähigkeit von etwa 300 W/ (m K) auf. Durch die beigesetz ten Bornitridpartikel kann die von dem Wickelkopf 10 auftre tende Abwärme effektiver und besser durch das Hartschaumsys- tem 20 transportiert werden. Die thermische Leitfähigkeit des Hartschaumsystems 20 kann durch Variation verschiedener Para- meter beeinflusst werden. Zum einen können unterschiedliche Hartschäume zum Einsatz kommen.

Im Rahmen mehrerer Versuchsreihen hat sich ein Zwei- Komponenten-PU-Hartschaum-System aus Polyol und Isocyanat als vorteilhaft erwiesen. Ein weiterer Parameter, der die thermi sche Leitfähigkeit des Hartschaumsystems 20 beeinflusst, ist die Volumenkonzentration der beigesetzten nicht-metallischen Partikel 22. In FIG 3 sind mehrere Werte zur Wärmeleitfähig keit TC sowie zu einem Expansionsfaktor EP gezeigt. Die Werte für die Wärmeleitfähigkeit TC sind in FIG 3 in Form von Krei sen gekennzeichnet. Die Punkte bezüglich des Expansionsfaktor EP sind in Form von Quadraten dargestellt. Die x-Achse in FIG 3 zeigt unterschiedliche volumetrische Konzentrationsanga ben CO. Demnach zeigt die FIG 3 die Daten zu mehreren Hart schaumsystemen 20 mit einer Volumenkonzentration nicht metallischer Partikel 22, die in einen Bereich zwischen 0 und

25 % liegen. Die linke Y-Achse in FIG 3 stellt die Wärmeleit fähigkeit TC dar. Die rechte Y-Achse in FIG 3 stellt einen Expansionsfaktor EP dar. Der Expansionsfaktor EP ist im Rah men dieser Erfindung als das Verhältnis zwischen den beiden Volumina des Hartschaumsystems vom zweiten Zustand zu dem ersten Zustand zu verstehen. Das heißt, bei einem Expansions faktor von 2 hat sich das Volumen des Hartschaumsystems 20 beim Übergang von dem ersten Zustand zu dem zweiten Zustand verdoppelt. Die volumetrischen Konzentrationsangaben CO der x-Achse in FIG 3 stellen volumetrische Konzentrationsangaben dar. Diese volumetrischen Konzentrationsangaben beziehen sich dabei auf das Hartschaumsystem im ersten Zustand.

Wenn zum Beispiel das Hartschaumsystem 90 ml Hartschaum und 10 ml Bornitrid aufweist, so stellt dies eine volumetrische Konzentration von 10 % dar. Wird der Hartschaum 26 in den zweiten Zustand übergeführt, so reichert sich im Hartschaum

26 Luft an, wodurch sich der Hartschaum 26 zum dem Hart schaumsystem 20 ausdehnt. Würde in diesem Beispiel der Hart schaum sich zu einem Hartschaumsystem von 200 ml Volumen aus dehnen, so entspräche die Volumenkonzentration der zugesetz ten Bornitridpartikel dann nur noch 5 %. Von daher ist es wichtig, die volumetrische Konzentration entweder auf den ersten oder auf den zweiten Zustand des Hartschaumsystems 20 zu beziehen. Die im Rahmen dieser Erfindung genannten Kon zentrationswerte sind Volumenkonzentrationswerte, welche sich auf das Hartschaumsystem im ersten Zustand beziehen. Das Hartschaumsystem 20 im ersten Zustand liegt in flüssiger Form vor, beinhaltetet jedoch vorzugsweise bereits zugesetzte Par tikel. Die bewusst zugesetzten Partikel weisen dabei idealer weise jedoch keine Luftmoleküle auf. Das bedeutet, dass mit der Zugabe von Partikeln vorzugsweise feste Stoffe gemeint sind, die nicht gasförmig sind.

Aus der FIG 3 kann man entnehmen, dass ohne den Zusatz von Bornitrid, also bei einer Volumenkonzentration von 0 % die thermische Leitfähigkeit des Hartschaumsystems bei etwa 0,05 W/ (m K) liegt. Mit steigender Volumenkonzentration an Bornit rid steigt auch die Wärmeleitfähigkeit TC an. Bei etwa 25 Vol.-% beträgt die Wärmeleitfähigkeit TC in etwa 0,2 W/ (m K) . Durch die Zugabe von Bornitrid reduziert sich tendenziell der Expansionsfaktor EP mit steigender Volumenkonzentration. Dies liegt vornehmlich daran, dass das Bornitrid direkt keiner Ex pansion unterworfen ist.

In anderen Versuchen, welche in FIG 3 nicht dargestellt sind, konnte gezeigt werden, dass durch die Zugabe von Kupferparti kel die Wärmeleitfähigkeit TC auf bis zu 1,15 W/ (m K) gestei gert werden konnte. Um jedoch eine elektrische Isolation si cher zu gewährleisten, werden häufig zunächst Bornitrid be ziehungsweise nicht-metallische Partikel 22 als Zusatz beige mischt. Durch die eingebrachten Bornitridpartikel erhöht sich die Wärmeleitfähigkeit TC des Hartschaumsystems 20, da sich die nicht-metallischen Partikel 22 vorzugsweise an den Poren wänden anreichern und somit den Hartschaum 26 thermisch leit fähiger machen. Es entstehen quasi thermisch leitfähige Brü cken, durch das Poren-Netzwerk des Hartschaumsystems , was letztendlich zu einem mittleren Mischungswiderstand und somit zu einer thermischen Leitfähigkeit von 0,15 bis 0,2 W/ (m K) führt . In FIG 4 ist beispielhaft eine Mischpistole 40 gezeigt. Mit Hilfe dieser Mischpistole 40 können die unterschiedlichen Komponenten des Hartschaums 26 vermischt werden. Der linke Bereich in FIG 4 zeigt beispielhaft zwei zylinderförmige Ge fäße, die jeweils eine Komponente zum Herstellen des Hart schaums 26 beinhalten. Die erste Komponente 42 befindet sich im linken Gefäß, die zweite Komponente 44 befindet sich im rechten Gefäß. Diese beiden Komponenten 42 und 44 können in einem in FIG 4 nicht dargestellten Mischrohr zu dem Hart schaum 26 vermischt werden. Mit Hilfe der Kolben der Misch pistole 40, können die beiden Komponenten 42 und 44 in das nicht dargestellte Mischrohr gedrückt werden. FIG 4 zeigt da bei nur beispielhaft eine Möglichkeit, wie der Hartschaum 26 beziehungsweise das Hartschaumsystem 20 bereitgestellt werden können .

In FIG 5 ist gezeigt, wie der Hartschaum 26 eingesetzt wird. Die mittlere Darstellung in FIG 5 zeigt die elektrische Ma schine 50 mit dem Gehäuse 12 sowie dem darin angeordneten Wi ckelkopf 10. Komponenten, welche durch das Hartschaumsystem 20 nicht erfasst werden sollten, wurden entsprechend zuvor abgedeckt. Die linke Darstellung in FIG 5 zeigt das Hart schaumsystem 20, welches im Bereich des Wickelkopfes 10 ein gebracht wurde. Das Hartschaumsystem 20 in der linken Dar stellung befindet sich noch im ersten Zustand. Da im Beispiel von FIG 5 ein Hartschaumsystem eingesetzt wurde, welches be reits bei Raumtemperatur aushärtet, ist keine Zufuhr von zu sätzlicher thermischer Energie nötig. Im rechten Bild von FIG 5 ist die elektrische Maschine 50 gezeigt, nachdem das Hart schaumsystem 20 ausgehärtet ist. Hier hat das Hartschaumsys- tem 20 den zweiten Zustand eingenommen. Es bildet eine feste, homogene Masse, welche den Wickelkopf 10 umschließt und das Gehäuse 12 kontaktiert. Im rechten Bild von FIG 5 ist der Wi ckelkopf 10 aufgrund des erstarrten festen Hartschaumsystems 20 nicht mehr zu sehen. Da das Hartschaumsystem 20 sich zuvor ausgedehnt hat, übt es auf das Gehäuse 12 einen gewissen Druck aus. Daher kann das Hartschaumsystem 20 neben der Ab fuhr von Wärmeenergie auch zur mechanischen Stabilisierung des Gehäuses 12 beziehungsweise der elektrischen Maschine 50 eingesetzt werden.

FIG 6 zeigt dieselbe elektrische Maschine 50 wie in FIG 5, allerdings ist in FIG 6 ein schematischer Querschnitt der elektrischen Maschine 50 gezeigt. Zwischen den Wickelköp fen 10 der elektrischen Maschine 50 sind Blechpakete 60 sowie die Nut 16 angeordnet. Die linke Darstellung in FIG 6 zeigt die elektrische Maschine 50 ohne Hartschaumsystem 20. Die rechte Darstellung in FIG 6 zeigt die elektrische Maschine 50 inklusive Hartschaumsystem 20, welches den Wickelkopf 10 so wie den Teil der Nut 16 umschließt, der an den Wickelkopf 10 angrenzt. Zu beachten ist allerdings, dass FIG 6 jeweils nicht vier, sondern nur zwei Wickelköpfe 10 zeigt. Die jewei ligen Darstellungen sind bezüglich der gestrichelten Mitte llinie rotationssymmetrisch. Dies ergibt den runden Aufbau, wie er in FIG 5 dargestellt ist.

Im Unterschied zu FIG 6 zeigt die FIG 7 einen Querschnitt der elektrischen Maschine 50, wobei einer der beiden Wickelköp fe 10 aufgefächert beziehungsweise nicht bandagiert ist. Die linke Darstellung in FIG 7 entspricht wie bei FIG 6 dem mit tigen Bild aus FIG 5. Die rechte Darstellung entspricht dem rechten Bild in FIG 5. Die rechte Darstellung in FIG 7 zeigt, dass der aufgefächerte Wickelkopf 10 von dem Hartschaumsystem 20 umgegeben ist. Das heißt, die mechanischen Bandagierungen 14 können unnötig werden. Da das Hartschaumsystem 20 den Wi ckelkopf 10 mechanisch stabilisieren kann, ist der Einsatz von Bandagierungen 14 nicht länger zwingend erforderlich. Da durch können Fertigungsschritte entfallen und eine zusätzlich bessere Wärmeabfuhr der einzelnen Leiterbündel erzielt wer den. Der Wickelkopf 10 weist ohne Bandagierungen 14 in der Regel eine höhere Austauschfläche mit dem Hartschaumsystem auf. Dies kann eine verbesserte Wärmeleitfähigkeit TC begrün den .

Die vorliegende Erfindung stellt somit eine Lösung bereit, wie der Wickelkopf thermisch effektiv an das Gehäuse 12 der elektrischen Maschine 50 gekoppelt werden kann. Dabei bleibt das Hartschaumsystem 20 aufgrund der vorzugsweise beigemisch ten nicht-metallischen Partikel 22 elektrisch isolierend. Ne ben diesen mechanischen beziehungsweise thermischen Vorteilen können sich jedoch auch weitere Vorteile ergeben.

Mit Hilfe des Hartschaumsystems 20 kann die Chemikalien-, Um- weltverträglichkeit verbessert werden, da das Hartschaumsys- tem 20 den Wickelkopf 10 komplett umschließen kann und passi vieren kann.

Hinsichtlich eines Explosionsschutzes ergeben sich vorteil hafte Eigenschaften, da weniger freies Volumen vorhanden ist.

Bei einem blockierten Läufer einer elektrischen Maschine 50 kommt es üblicherweise zu einer starken Erhitzung. In diesem Fall kann das Hartschaumsystem 20 eine bessere Wärmeabfuhr bereitstellen, was den Zeitpunkt des Totalausfalls der elekt rischen Maschine 50 verzögert. Damit kann in kritischen Zu ständen wertvolle Zeit gewonnen werden.

Weitere Gehäusekomponenten wie zum Beispiel das Lagerschild können durch das Hartschaumsystem 20 fixiert werden. Im Ide alfall können weitere mechanische Fixierungselemente bei spielsweise Schrauben hinfällig werden. Idealerweise können andere Komponenten durch das Hartschaumsystem 20 eingespart beziehungsweise ersetzt werden.

Ein Motor beziehungsweise die elektrische Maschine 50 kann gegenüber Flugstaub, Metallpartikeln oder anderen korrosiven Materialien passiviert werden. Dies bedeutet, dass die elekt rische Maschine 50 durch das Hartschaumsystem 20 besser vor schädlichen Außenwirkungen geschützt werden kann.

Im Falle eines Brandfalls bei der elektrischen Maschine 50 kann deren Lebensdauer erhöht werden, weil der Brandgasfluss gehemmt wird. Ein Totalausfall der elektrischen Maschine 50 kann so verzögert werden. Eventuell auftretende Kondensationserscheinungen an der Wick lung des Wickelkopfes 10 können verringert werden, weil die Kontaktflachen reduziert sind und das Hartschaumsystem 20 die Oberfläche bildet.

Prinzipiell können duroplastische Schaumkunststoffe wie zum Beispiel PU-Schäume, Melanin-Harzschäume, Phenolharzschäume, Harnstoffharzschäume und so weiter zum Einsatz kommen. Das Hartschaumsystem 20 weist trotz der Poren 24 eine gesteigerte thermische Leitfähigkeit zu einem Hartschaumsystem ohne Zu sätze auf. Das Hartschaumsystem 20 stellt einen Werkstoff dar, der nach seiner Applikation sein Volumen im Vergleich zu einer Vergussmasse nennenswert vergrößert und somit von selbst Zwischenräume füllen kann. Dabei härtet das Hart schaumsystem 20 zugleich aus und geht in den festen Zustand über. Im Idealfall können bestimmte Fertigungsschritte ent fallen, was zu einer Kostenersparnis führen kann. So kann beispielsweise der Prozess des Imprägnierens oder des Banda gierens entfallen. Zugleich sind auch Qualitätsverbesserungen möglich, da der Schäumungsprozess im Vergleich zum

Imprägnierprozess auf verschiedene Achshöhen gleichzeitig op timiert werden kann. Die zugesetzten Partikel können in un terschiedlichen Formen beigesetzt sein. Die zugesetzten und beigemischten Partikel weisen dabei idealerweise eine deut lich höhere thermische Leitfähigkeit als Luft auf. Vorzugs weise handelt es sich bei den zugesetzten Partikeln um Fest stoffe, welche unterschiedliche Formen annehmen können. So kann beispielsweise Bornitrid dem Hartschaum 26 in verschie denen Formen beigemischt sein. Das Bornitrid kann in Form von Plättchen, Fasern, Kugeln oder aus einer Mischung verschiede ner Formen vorliegen.