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Title:
THERMOSTAT FOR HEATING, AIR-CONDITIONING AND/OR VENTILATION SYSTEMS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/001066
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a thermostat for heating, air-conditioning and/or ventilation systems, comprising a main part, a temperature sensor arranged on the main part, an actuator arranged on the main part, and a housing that at least partially encloses the main part. In order to simplify operation of the thermostat, at least one proximity sensor is arranged on the main part and faces an inner face of the housing, said proximity sensor detecting articles in the region of the outer face of the housing.

Inventors:
BECKER, Gernot (Busenbergstraße 155, Dortmund, 44269, DE)
Application Number:
EP2016/055298
Publication Date:
January 05, 2017
Filing Date:
March 11, 2016
Export Citation:
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Assignee:
RWE EFFIZIENZ GMBH (Flamingoweg 1, Dortmund, 44139, DE)
International Classes:
G05D23/19; G06F3/01; F24D19/10
Domestic Patent References:
2015-03-26
1998-08-27
Foreign References:
US20130204408A12013-08-08
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
COHAUSZ & FLORACK (Bleichstraße 14, Düsseldorf, 40211, DE)
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Claims:
P a t e n t a n s p r ü c h e

Thermostat für Heizungs-, Klima- und/oder Lüftungsanlagen mit

einem Grundkörper,

einem an dem Grundkörper angeordneten Temperatursensor,

einem an dem Grundkörper angeordneten Stellglied und

einem den Grundkörper zumindest teilweise umschließenden Gehäuse,

dadurch gekennzeichnet,

dass an dem Grundkörper, einer Innenseite des Gehäuses zugewandt, zumindest ein Näherungssensor angeordnet ist, wobei der Näherungssensor Gegenstände im Bereich der Außenseite des Gehäuses erfasst.

Thermostat nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Gehäuse zumindest in Teilen hohlzylindrisch mit einem Boden und einem Mantel ist und insbesondere dass das Gehäuse mit seinem Boden stirnseitig an dem Grundkörper angeordnet ist.

Thermostat nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Näherungssensor metallische und nicht-metallische Gegenstände kapazitiv erfasst.

Thermostat nach einem der Ansprüche 1 bis 3,

dadurch gekennzeichnet,

dass zumindest ein stirnseitiger Näherungssensor an einem stirnseitigen Ende des Grundkörpers angeordnet ist. Thermostat nach einem der vorangehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass zumindest zwei umfangsseitige Näherungssensoren auf einer dem Mantel des Gehäuses zugewandten Mantelfläche des Grundkörpers angeordnet sind.

Thermostat nach einem der vorangehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass zumindest einer der Näherungssensoren in einem dem Mantel des Gehäuses zugewandten Rücksprung des Grundkörpers angeordnet ist.

Thermostat nach einem der vorangehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Gehäuse relativ zum Grundkörper verdrehsicher an dem Grundkörper gehalten ist.

Thermostat nach einem der vorangehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die umfangsseitigen Näherungssensoren eine Drehbewegung von

Gegenständen im Bereich der Außenseite des Gehäuses um die Längsachse des Gehäuses detektierend miteinander in Wirkverbindung stehen.

Thermostat nach einem der vorangehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die umfangsseitigen Näherungssensoren eine gleichzeitige Erfassung von zumindest zwei Gegenständen im Bereich der Außenseite ermöglichen.

Thermostat nach einem der vorangehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass eine Steuerschaltung im Grundkörper angeordnet ist,

dass die Steuerschaltung Signale von den Näherungssensoren und dem

Temperatursensor erfasst und dass die Steuerschaltung das Stellglied ansteuert. Thermostat nach einem der vorangehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Steuerschaltung bei einer Erfassung von Gegenständen durch zumindest einen umfangsseitigen Näherungssensor den stirnseitige Näherungssensors inaktiviert.

Thermostat nach einem der vorangehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass in Reaktion auf ein Signal von dem stirnseitigen Näherungssensor die Steuerschaltung ein an dem Grundkörper angeordnetes Leuchtmittel ansteuert.

Thermostat nach einem der vorangehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Steuerschaltung in Reaktion auf ein Signal von den umfangsseitigen Näherungssensoren einen in der Steuerschaltung gespeicherten

Temperatursollwert verändert.

Thermostat nach einem der vorangehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass der stirnseitige Näherungssensor einen zusätzlichen Druck- oder

Berührungssensor aufweist und dass die Steuerschaltung in Reaktion auf den Druck- oder Berührungssensor eine an dem Grundkörper angeordnete

Anzeigeeinrichtung ansteuert oder dass die Steuerschaltung in Reaktion auf den Druck- oder Berührungssensor einen Betriebsmodus zur Regelung des

Stellmittels variiert.

Thermostat nach einem der vorangehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerschaltung eine von dem Temperatursensor gemessene Ist- Temperatur und/oder eine gespeicherte Soll-Temperatur auf einer an dem Grundkörper angeordneten Anzeigeeinrichtung zur Anzeige bringt.

Thermostat nach einem der vorangehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass neben dem Temperatursensor ein Feuchtigkeitssensor an dem Grundkörper angeordnet ist und dass die Steuerschaltung eine von dem Feuchtigkeitssensor gemessene Ist-Feuchte auf einer an dem Grundkörper angeordneten

Anzeigeeinrichtung zur Anzeige bringt.

Description:
Thermostat für Heizungs-, Klima- und/oder Lüftungsanlagen

Der Gegenstand betrifft ein Thermostat für Heizungs-, Klima- und/oder

Lüftungsanlagen mit den Merkmalen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Im Bereich der Heimautomatisierung spielt die Steuerung und Regelung von

Heizungsstellern, mithin Thermostaten, eine bedeutende Rolle. Ein Thermostat ist im Rahmen einer Heimautomatisierung in der Regel dasjenige Gerät, welches das größte Kosteneinsparpotential hebt, in dem eine Temperaturregelung optimiert wird. Durch geeignete Steuerung / Regelung der Thermostate kann bei einem Komfortgewinn für den Nutzer trotzdem gleichzeitig eine Kostenersparnis realisiert werden.

Die grundsätzliche Funktion eines Thermostats, bei dem ein Stellglied in der Regel über eine Spindel ein Stellventil innerhalb des Heizkörpers einstellt, ist an sich bekannt. Auch ist an sich bekannt, dass Thermostate in

Heimautomatisierungslösungen eingebunden werden können und mittels zentraler Steuerung intelligent angesteuert werden können. Die einfache und intuitive

Bedienung der Thermostate ist jedoch ein ganz wesentlicher Aspekt für die Akzeptanz beim Nutzer. Das Thermostat selbst bildet eine unmittelbare Schnittstelle zwischen dem Heimautomatisierungssystem und dem Nutzer und soll diesem ein möglichst komfortables Bedienerlebnis bieten. Außerdem soll dem Nutzer möglichst einfach und intuitiv die aktuelle Einstellung des Thermostats angezeigt werden können und ihm die Veränderung von Einstellungen intuitiv erleichtert werden können.

Aus diesem Grunde lag dem Gegenstand die Aufgabe zugrunde, die Bedienung eines Thermostats für Nutzer zu vereinfachen und insbesondere verschleißfrei zu gestalten.

Diese Aufgabe wird gegenständlich dadurch gelöst, dass an dem Grundkörper ein Näherungssensor angeordnet ist. An dem Grundkörper kann im Sinne des Gegenstandes so verstanden werden, dass der Näherungssensor im Bereich der Außenfläche der Mantelfläche des Grundkörpers angeordnet ist. Dabei kann der Näherungssensor jedoch auch teilweise in dem Grundkörper angeordnet sein.

Vorzugsweise ist der Näherungssensor an einer der Innenseite des Gehäuses zugewandten Seite des Grundkörpers angeordnet. Insbesondere ist der

Näherungssensor an einer äußeren Mantelfläche des Grundkörpers angeordnet. Der Näherungssensor ist so gestaltet, dass er Gegenstände im Bereich der Außenseite des Gehäuses vorzugsweise berührungslos erfasst. Es ist erkannt worden, dass in einem Grundkörper des Thermostats die wesentliche Technik verbaut sein kann. Dies kann neben einem Temperatursensor auch ein Stellglied sein, mit welchem ein Stellventil innerhalb eines Heizkörpers oder einer sonstigen Klima- oder Lüftungsanlage verstellt werden kann. Die in dem Grundkörper verbaute Technik wird vor dem Nutzer durch ein den Grundkörper zumindest teilweise umschließendes Gehäuse geschützt.

Um die Haptik eines herkömmlichen Thermostats nachzuempfinden ist

vorgeschlagen, dass das Gehäuse zumindest in Teilen hohlzylindrisch mit einem Boden und einem Mantel ist. Das Gehäuse ist im montierten Zustand an dem

Grundkörper vorzugsweise mit seinem Boden stirnseitig angeordnet.

Gemäß einem Ausführungsbeispiel wird vorgeschlagen, dass der Näherungssensor metallische und nicht-metallische Gegenstände kapazitiv erfasst. Gegenstände im Bereich des Näherungssensors verändern das elektrische Feld zwischen dem

Näherungssensor und dem Erdfeld. Diese Veränderung des elektrischen Feldes kann durch den Näherungssensor ausgewertet werden. Beim Einsatz von mehreren Näherungssensoren ist es möglich, durch eine Differenzmethode Bewegungen hinsichtlich ihrer Bewegungsrichtung entlang zumindest einer Achse zwischen den Näherungssensoren zu detektieren. Hierdurch kann eine Bewegung entlang zumindest einer Achse durch zumindest zwei Näherungssensoren detektiert werden. Gemäß einem Ausführungsbeispiel wird vorgeschlagen, dass zumindest ein stirnseitiger Näherungssensor an einem stirnseitigen Ende des Grundkörpers angeordnet ist. Mit Hilfe des stirnseitigen Näherungssensors ist es auch möglich, eine Annäherung eines Gegenstandes, beispielsweise einer Hand, an die Stirnseite des Thermostates festzustellen. Dies kann für verschiedene Zwecke genutzt werden, beispielsweise zu Einstellung von Betriebsmodi des Thermostates. Neben dem stirnseitigen Näherungssensor ist es auch möglich, zumindest zwei umfangsseitige Näherungssensoren auf einer dem Mantel des Gehäuses zugewandten Mantelfläche des Grundkörpers anzuordnen. Die Näherungssensoren sind an dem Grundkörper angeordnet und weisen in Richtung des Mantels des Gehäuses, mithin radial nach außen. Hierdurch können Gegenstände im Bereich der Mantelfläche des Gehäuses durch die Näherungssensoren detektiert werden.

Gemäß einem Ausführungsbeispiel wird vorgeschlagen, dass zumindest einer der Näherungssensoren in einem dem Mantel des Gehäuses zugewandten Rücksprung des Grundkörpers angeordnet ist. In dem Grundkörper können umfangsseitige Nuten vorgesehen sein, in denen die Näherungssensoren eingelassen sein können.

Um lediglich eine virtuelle Drehbewegung an dem Thermostat nachbilden zu können, kann das Gehäuse relativ zu dem Grundkörper verdrehsicher angeordnet sein.

Verdrehsicher kann bedeuten, dass sich das Gehäuse relativ zum Grundkörper um weniger als 10°, vorzugsweise weniger als 5°, insbesondere weniger als 1° drehen kann. Die Fixierung des Gehäuses an dem Grundkörper erfolgt vorzugsweise im montierten Zustand, das heißt wenn das Gehäuse auf den Grundkörper aufgesteckt oder aufgeschoben ist.

Ein Nutzer kann das Thermostat dann derart bedienen, dass er seine Hand im Bereich des Gehäuses bewegt, entweder beispielsweise eine Drehbewegung entlang der Mantelfläche des Gehäuses durchführt oder seine Handfläche auf die Stirnfläche des Gehäuses legt. Diese Bewegung kann durch eine Steuerungsschaltung und die

Näherungssensoren ausgewertet werden und entsprechend der Auswertung kann eine Reaktion der Steuerschaltung bzw. des Thermostats erfolgen. Eine Drehbewegung kann beispielsweise ein Verstellen einer Soll-Temperatur bedeuten.

Gemäß einem Ausführungsbeispiel wird vorgeschlagen, dass die umfangsseitigen Näherungssensoren eine Drehbewegung von Gegenständen im Bereich der

Außenseite des Gehäuses um die Längsachse des Gehäuses detektierend miteinander in Wirkverbindung stehen. Jeder einzelne Näherungssensor kann sein elektrisches Feld messen und eine Veränderung einer Steuerschaltung melden. Durch Auswertung der Veränderung der elektrischen Felder von zwei benachbarten Näherungssensoren, beispielsweise durch eine Differenzmethode, ist es möglich, eine Bewegung des Gegenstandes zwischen den beiden Näherungssensoren zumindest entlang einer Achse nachzuvollziehen.

Die Näherungssensoren sind so eingerichtet und so mit der Steuerschaltung verbunden, dass eine gleichzeitige Erfassung von zumindest zwei Gegenständen im

Bereich der Außenseite ermöglicht ist. Dies kann beispielsweise das Erfassen von zwei Fingern im Bereich der Außenseite sein, die um die Längsachse des Gehäuses gedreht werden. Diese Bewegung der Finger kann als Drehbewegung des Thermostates gedeutet werden und eine entsprechende Veränderung einer Soll-Temperatur bewirkt werden.

Zur Auswertung der durch die Näherungssensoren erfassten Messwerte ist eine Steuerschaltung in dem Grundkörper angeordnet. Die Steuerschaltung wertet Signale von zumindest den Näherungssensoren und dem Temperatursensor aus.

Anschließend kann die Steuerschaltung mit Hilfe eines innerhalb der Steuerschaltung vorgesehenen Programms das Stellglied ansteuern. Die Steuerschaltung kann auch teilweise außerhalb des Gehäuses des Thermostats angeordnet sein, beispielsweise in Form einer zentralen Steuerung eines Heimautomatisierungssystems. In diesem Fall kann die Erfassung der Signale der Näherungssensoren und des Temperatursensors in der Steuerungsschaltung erfolgen, die Auswertung der erfassten Signale und das Ableiten von Steuerbefehlen hieraus beispielsweise für das Stellglied kann außerhalb des Thermostats in der Zentrale erfolgen.

Um zu verhindern, dass ein stirnseitiger Näherungssensor ein fehlerhaftes Signal liefert, wird vorgeschlagen, dass die Steuerschaltung bei einer Erfassung von

Gegenständen durch zumindest einen umfangsseitigen Näherungssensor den stirnseitigen Näherungssensor inaktiviert. Hierdurch wird verhindert, dass der stirnseitige Näherungssensor Signale liefert, wenn die umfangsseitigen

Näherungssensoren eine Drehbewegung erfassen sollen. Auch könnten die von dem stirnseitigen Näherungssensor in einem solchen Fall durch die Steuerschaltung ignoriert werden.

Andererseits kann es auch notwendig sein, zunächst eine stirnseitige Annäherung eines Gegenstandes zu detektieren, um beispielsweise Leuchtmittel in dem

Grundkörper anzusteuern, die eine Signalisierung der Bereitschaft des Thermostates gegenüber dem Nutzer ermöglichen. Daher wird vorgeschlagen, dass in Reaktion auf ein Signal von dem stirnseitigen Näherungssensor die Steuerschaltung ein an dem Grundkörper angeordnetes Leuchtmittel ansteuert. Mit Hilfe einer Drehbewegung kann ein Temperatur Soll-Wert verändert werden. Aus diesem Grunde wird vorgeschlagen, dass die Steuerschaltung in Reaktion auf ein Signal von den umfangsseitigen Näherungssensoren ein in der Steuerschaltung gespeicherten Temperatur Soll-Wert verändert. Das Thermostat kann mit Hilfe von Leuchtmitteln Temperatur Ist-Werte und

Temperatur Soll-Werte anzeigen. Diese Anzeige kann beispielsweise in Reaktion auf ein Signal von einem der Näherungssensoren erfolgen. Auch ist es möglich, dass ein zusätzlicher Druck- oder Berührungssensor vorzugsweise stirnseitig vorgesehen ist. Mit diesem Sensor kann ein Druck oder eine Berührung detektiert werden. In Reaktion auf die Detektion eines Drucks oder einer Berührung kann die

Steuerschaltung eine an dem Grundkörper angeordnete Anzeigeeinrichtung ansteuern. Die Anzeigeeinrichtung kann auch ein Leuchtmittel aufweisen, wie es nachfolgend noch beschrieben werden wird. Hierdurch ist es möglich, die Anzeige erst dann zu aktivieren, wenn ein Nutzer sich dem Thermostat nähert und beispielsweise stirnseitig das Thermostat berührt oder einen Druck ausübt.

Auch kann die Steuerschaltung in Reaktion auf ein Signal von dem Druck- oder Berührungssensor einen Betriebsmodus zur Regelung des Stellmittels variieren.

Beispielsweise ist dabei möglich, dass bei einer Aktivierung des Druck- oder

Berührungssensors für eine vorgegebene Minimaldauer, beispielsweise eine Sekunde, drei Sekunden oder fünf Sekunden, eine Umschaltung des Betriebs des Thermostats von einem Manuell Modus in einen Automatik Modus und umgekehrt erfolgt. In einem Manuell Modus kann beispielsweise die Solltemperatur an dem Thermostat selbst eingestellt werden, wohingegen in einem Automatik Modus die Soll-Temperatur von einer zentralen Steuerschaltung vorgegeben werden kann.

Ein kurzer Druck auf das Thermostat, insbesondere für eine Zeitdauer kürzer als die zuvor beschriebene Zeitdauer, kann eine Anzeige insbesondere in Form eines

Leuchtmittels aktiviert werden. Auch kann eine Anzeige zwischen verschiedenen Anzeigewerten variiert werden, beispielsweise kann eine Ist-Temperatur oder eine Ist-Feuchtigkeit angezeigt werden. Auch kann beispielsweise eine Außentemperatur angezeigt werden, welche beispielsweise von einer zentralen Steuerschaltung in dem Thermostat empfangen wird.

Auch wird vorgeschlagen, dass die Steuerschaltung eine von dem Temperatursensor gemessene Ist-Temperatur und/oder eine gespeicherte Soll-Temperatur auf einer an dem Grundkörper angeordneten Anzeigeeinrichtung zur Anzeige bringt. Die

Anzeigeeinrichtung kann vorzugsweise mittels eines Leuchtmittels, insbesondere eines balkenförmigen Leuchtmittels, wie auch nachfolgend beschrieben, erfolgen. Gemäß einem Ausführungsbeispiel wird vorgeschlagen, dass neben dem

Temperatursensor ein Feuchtigkeitssensor an dem Grundkörper angeordnet ist. Somit kann die Steuerschaltung eine von dem Feuchtigkeitssensor gemessene Ist- Feuchte auf einer an dem Grundkörper angeordneten Anzeigeeinrichtung zur Anzeige bringen.

Nachfolgend wird der Gegenstand anhand einer Ausführungsbeispiele zeigenden Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:

Fig. 1 eine schematische Schnittansicht eines herkömmlichen Thermostats;

Fig. 2 eine schematische Schnittansicht eines Thermostats gemäß einem

Ausführungsbeispiel;

Fig. 3 eine Ansicht eines Grundkörpers nach einem Ausführungsbeispiel;

Fig. 4 eine Ansicht eines Gehäuses nach einem Ausführungsbeispiel;

Fig. 5 eine Schnittansicht durch ein Gehäuse gemäß einem

Ausführungsbeispiel;

Fig. 6a eine Schnittansicht eines Grundkörpers mit einem Gehäuse nach einem

Ausführungsbeispiel;

Fig. 6b eine Schnittansicht eines Grundkörpers mit einem Gehäuse gemäß einem Ausführungsbeispiel;

Fig. 7a zwei Näherungssensoren mit einem Gegenstand;

Fig. 7b zwei Näherungssensoren mit einem Gegenstand; Fig. 8a ein Thermostat mit einer stirnseitigen Bedienung; Fig. 8b ein Thermostat mit einer Drehbewegung als Bedienung;

Fig. 9a eine Draufsicht auf ein Thermostat mit einer Temperaturanzeige gemäß einem Ausführungsbeispiel;

Fig. 9b eine Draufsicht auf ein Thermostat mit einer Anzeige einer Restdauer gemäß einem Ausführungsbeispiel;

Fig. 9c eine stirnseitige Ansicht eines Thermostats mit einer

Temperaturanzeige gemäß einem Ausführungsbeispiel;

Fig. 10 eine schematische Ansicht eines Stellmotors gemäß einem

Ausführungsbeispiel;

Fig. IIa einen Verlauf einer Verstellung einer Solltemperatur samt

Steuerimpulse für taktile Rückkopplung gemäß einem

Ausführungsbeispiel;

Fig. IIb ein Steuerimpuls gemäß einem Ausführungsbeispiel.

Fig. 1 zeigt eine schematische Schnittansicht eines Thermostats 2 mit motorischem Stellantrieb.

Das Thermostat 2 weist ein Gehäuse 4 sowie einen Grundkörper 6 auf. In dem

Grundkörper 6 ist ein motorischer Stellantrieb 8 angeordnet. Der Stellantrieb 8 ist über eine Achse 8a mit einem Untersetzungsgetriebe 10 verbunden. Über das

Untersetzungsgetriebe 10 wird eine Spindel 12 in axialer Richtung verschoben. An dem Gehäuse 4 ist ein Schraubanschluss 14 angeordnet, über den das Thermostat 2 mit einem Ventil einer Heizungs-, Lüftungs- und/oder Klimaanlage verbunden werden kann. Die Spindel 12 wird im verbundenen Zustand in Wirkverbindung mit dem Stellventil des Heizkörpers gebracht und über den Stellantrieb 8 lässt sich somit das Ventil öffnen und schließen.

Zur Ansteuerung des Stellantriebs 8 und somit zur Einstellung des Volumenstroms durch das Ventil ist in dem Grundkörper 6 ein Steuerrechner 16 vorgesehen. Der Steuerrechner 16 ist derart programmiert, um die zuvor und nachfolgend

beschriebenen Verfahren auszuführen.

Der Steuerrechner 16 ist in der Regel ein Mikroprozessor, der eine Vielzahl von Funktionen ausüben kann. Der Steuerrechner 16 ist mit einem Temperatursensor 18 verbunden. Der Temperatursensor 18 misst die Ist-Temperatur. Hierzu hat der Temperatursensor 18 vorzugsweise einen Temperaturfühler, der am Gehäuse 4 oder außerhalb des Gehäuses 4 angeordnet ist, um die tatsächliche Temperatur in der Umgebung des Gehäuses 4 zu messen und nicht die Temperatur innerhalb des Grundkörpers 6.

In dem Steuerrechner kann eine Soll-Temperatur eingestellt werden. Dies ist herkömmlicherweise über beispielsweise ein nicht dargestelltes Drehrad an dem Gehäuse möglich. Auch ist es möglich, dass der Steuerrechner 16 über

Kommunikationsmittel verfügt, um mit einer zentralen Steuerung über die

Luftschnittstelle zu kommunizieren. Somit kann der Steuerrechner 16 über die Luftschnittstelle beispielsweise Vorgaben für Solltemperaturen empfangen. Diese vorgegebene Soll-Temperatur kann mit der vom Temperatursensor 18 gemessenen Ist-Temperatur verglichen werden und abhängig vom Vergleichsergebnis kann der Stellantrieb 8 angetrieben werden. Hierdurch kann die Spindel 12 in Längsrichtung vor und zurück bewegt werden, um die Ventilstellung des Heizkörpers zu

beeinflussen.

Neuartige Thermostate 2 verfügen über eine Anzeigeeinrichtung 20 über die beispielsweise die Ist-Temperatur, die Soll-Temperatur, die aktuelle Uhrzeit und dergleichen angezeigt werden kann. In der Regel ist die Anzeigeeinrichtung 20 eine Flüssigkristallanzeige, welche von dem Steuerrechner 16 entsprechend angesteuert wird.

Wie erwähnt, ist die Einstellung der Soll-Temperatur bei den herkömmlichen

Thermostaten 2 entweder über ein Stellrad an dem Thermostat 2 oder von einem entfernten Steuerrechner aus möglich. Gerade die Bedienung eines Stellrads ist jedoch fehleranfällig, da Verschmutzungen und Verkrustungen zu Fehlern führen können. Außerdem sind Nutzer heutzutage daran gewöhnt, sogenannte Touch-Displays zu bedienen, in dem nur über eine Berührung eine Veränderung einer Einstellung vorgenommen werden kann. Solche Touch-Displays arbeiten in der Regel mit kapazitiven und/oder resistiven Näherungsensoren. Insbesondere kapazitive

Näherungssensoren eignen sich dazu, berührungslos Bedienungen zuzulassen. Gemäß einem Ausführungsbeispiel ist es nunmehr möglich, dass das Thermostat 2 ebenfalls mit solchen Näherungssensoren ausgestattet ist, um eine berührungslose Einstellung der Soll-Temperatur oder anderer Parameter zu ermöglichen. Hierzu sind, wie in der Fig. 2 dargestellt, verschiedene Maßnahmen an dem Thermostat 2 notwendig.

Fig. 2 zeigt einen Grundkörper 6 eines Thermostats 2, welches im Wesentlichen ähnlich dem Thermostat gemäß Fig. 1 aufgebaut ist. Wie in der Fig. 2 zu erkennen ist, ist der Grundkörper 6 mit Spindel 12, Getriebe 10, Stellantrieb 8 und Steuerrechner 16 ausgestattet. Außerdem ist ein Temperatursensor 18 vorgesehen. Darüber hinaus sind jedoch an dem Grundkörper 6 Näherungssensoren 22a-e vorgesehen. Die Näherungssensoren 22a, 22b sowie 22e und 22d sind in dem in Fig. 2 dargestellten Beispiel an der Mantelfläche des Grundkörpers 6 angeordnet. Hierzu sind in der Mantelfläche des Grundkörpers 6 jeweils Nuten vorgesehen, die zur Aufnahme des Näherungssensors 22 geeignet sind. Die Näherungssensoren 22a, b, d, e eignen sich zur Erfassung von Drehbewegungen, um den Drehkörper 6 herum, wie nachfolgend noch gezeigt werden wird. Zusätzlich zu den umfangsseitigen Näherungssensoren 22 ist an der Stirnseite 6a des Grundkörpers 6 ein weiterer Näherungssensor 22c vorgesehen. Auch dieser ist in einem Rücksprung innerhalb des Grundkörpers 6 angeordnet, so dass er wie auch die anderen Näherungssensoren 22 möglichst eben mit der äußeren Oberfläche des Grundkörpers 6 abschließt.

Die Näherungssensoren 22 sind über geeignete Steuerleitungen mit dem

Steuerrechner 16 verbunden. Über die Steuerleitungen werden die

Näherungssensoren 22 mit elektrischer Leistung gespeist und liefern ein Messsignal an den Steuerrechner 16. Der Steuerrechner 16 wertet die Signale der

Näherungssensoren 22 aus und schließt daraus entweder auf eine stirnseitige Annäherung an den Näherungssensor 22c, eine umfangsseitige Annäherung an zumindest einen der Näherungssensor 22a, b, e, d oder eine Drehbewegung um die Näherungssensoren 22a, b, e, d herum. Insbesondere im Fall, in dem die

Näherungssensoren 22a, b, e, d eine Annäherung eines Gegenstandes, beispielsweise einer Hand detektieren, wird der Näherungssensor 22c durch den Steuerrechner 1 inaktiviert, so dass dieser keine weitere Auswertung durchführt, bis die

Näherungssensoren 22a, b, e, d ein Signal ausgeben, dass der Gegenstand entfernt wurde. Dies verhindert, dass bei einer Drehbewegung um die umfangsseitige Näherungssensoren 22 der stirnseitige Näherungssensor 22c eine fehlerhafte bzw. ungewollte Messung durchführt. Die Näherungssensoren 22 sind in dem gezeigten Beispiel in dem Grundkörper 6 angeordnet. Es ist jedoch auch möglich, dass die Näherungssensoren 22 auf dem Grundkörper 6 angeordnet sind und insbesondere in Vertiefungen innerhalb des Gehäuses 4 angeordnet sind. Neben den Näherungssensoren 22 sind auch Leuchtmittel 24a, b vorgesehen. Die Leuchtmittel 24a, b sind vorzugsweise LED-Streifen, die eine Längsausdehnung aufweisen und die über den Steuerrechner 16 so angesteuert werden, dass auch nur Teilbereiche aktiviert sein können und leuchten, wohingegen andere Teilbereiche inaktiv bleiben und nicht leuchten. Somit können die Leuchtmittel 24 durch

Aktivierung unterschiedlich langer Teilbereiche Werte wie beispielsweise Ist- Temperatur, relative Soll-Temperatur und dergleichen ausgeben. Es versteht sich, dass eine jeweilige Länge eines Teilbereichs einer jeweiligen Temperatur zugeordnet ist. Diese Zuordnung ist vorzugsweise abhängig von einer Skala an dem Gehäuse und kann fest programmiert sein. Eine mögliche Anordnung der Näherungssensoren 22 sowie der Leuchtmittel 24 ist in der Fig. 3 dargestellt. Fig. 3 zeigt eine Ansicht eines Grundkörpers 6. Zu erkennen ist, dass im Bereich einer äußeren Mantelfläche des Grundkörpers 6 zwei

Näherungssensoren 22a, 22e vorgesehen sind. Die Näherungssensoren 22a, e sind dabei entlang einer gleichen Umfangslinie um den Grundkörper 6 herum angeordnet. Der Grundkörper 6 ist vorzugsweise zylindrisch und hat eine Längsachse 6b. Die

Näherungssensoren 22a, e sind vorzugsweise in definierten Winkelabständen um die Längsachse b herum angeordnet. Vorzugsweise ist bei mehr als zwei

Näherungssensoren der jeweilige Winkelabstand zwischen zwei Näherungssensoren gleich groß, so dass die Näherungssensoren möglichst gleich verteilt auf der

Oberfläche des Grundkörpers 6 angeordnet sind.

Darüber hinaus ist in dem Grundkörper 6 zumindest ein Leuchtmittel 24 vorgesehen. Wie zu erkennen ist, erstreckt sich das Leuchtmittel 24 in einem Kreisbogen entlang des Umfangs des Grundkörpers 6. Das Kreissegment, welches von dem Leuchtmittel 24 aufgespannt wird, ist vorzugsweise zwischen 45° und 90°. Alternativ oder ergänzend zu dem Leuchtmittel 24 auf der Mantelfläche des Grundkörpers 6 kann ein Leuchtmittel 24 auch stirnseitig an der Stirnfläche 6a des Grundkörpers 6 angeordnet sein, ist hier jedoch der Einfachhalt halber nicht dargestellt. Auf der Stirnfläche 6a des Grundkörpers 6 ist ein weiterer Näherungssensor 22c angeordnet. Über den Näherungssensor 22c kann eine stirnseitige Annäherung eines Gegenstandes detektiert werden, wohingegen über die Näherungssensoren 22a, e eine umfangseitige Annäherung an dem Grundkörper 6 detektiert werden kann. Durch Auswertung der Messsignale der umfangseitig angeordneten Näherungssensoren 22a, e, insbesondere durch Berechnung der Differenzen der Änderungen der jeweiligen elektrischen Felder kann eine Drehbewegung eines Gegenstandes um die Längsachse 6b des Grundkörpers 6 detektiert werden. Diese Drehbewegung kann durch den Steuerrechner 16 so ausgewertet werden, dass eine Veränderung der Soll-Temperatur vorgenommen wird. Fig. 4 zeigt eine Ansicht eines Gehäuses 4. Das Gehäuse 4 ist hohlzylindrisch um eine Längsachse 4a. Das Gehäuse 4 hat einen Boden 4b und einen zylindrischen Mantel 4c.

Das Gehäuse ist zumindest in Teilen aus einem transluzenten Material gebildet. Die Opazität ist in Bereichen derart, dass Licht von einem Leuchtmittel 24 an dem

Grundkörper 6 durchscheinen kann, jedoch Details des Grundkörpers 6 durch das

Material hindurch nicht erkannt werden können. Die transluzenten Bereiche 26a, 26b sind in der Fig. 4 dargestellt. Der Bereich 26a erstreckt sich entlang des Mantels 4c über einen Winkelbereich zwischen 45° und 90° und hat eine Längserstreckung von etwa 1/3 bis 1/4 der Länge des Gehäuses 4. In den Bereichen 26 kann jeweils eine Skala 28a, b aufgetragen sein. Es versteht sich, dass die Bereiche 26a, 26b alternativ oder kommutativ vorgesehen sein können.

Die Skala 28e weist über den Winkelabschnitt des Bereichs 26b eine Gleichverteilung ihrer Skalenstriche auf, so dass der Winkelabschnitt des Bereichs 26a in gleich große Bereiche durch die Skala 28a bzw. deren Skalenstriche eingeteilt ist. Mit Hilfe der Skala 28a ist es möglich, ein Temperaturbereich der Heizungsanlage bzw. des

Thermostats abzubilden. Beispielsweise kann ein Temperaturbereich zwischen 10°C und 30°C möglich sein. Dieser Temperaturbereich wird in gleich große Abschnitte unterteilt, beispielsweise 20 Abschnitte. Wenn der Bereich 26a dann einen

Winkelabschnitt von 40° aufspannt, ist die Skala 28a derart, dass pro 2° Winkel ein Skalenstrich vorgesehen ist, so dass insgesamt 20 Skalenstriche der Skala 28a in dem Bereich 26a vorhanden sind.

Hinter dem Bereich 26a ist am Grundkörper 6 das Leuchtmittel 24a angeordnet, welches einen gleichen Winkelabschnitt wie der Bereich 26a abdeckt. Durch

Ansteuerung des Leuchtmittels 24a können unterschiedlich lange Bereiche des Leuchtmittels 24a aktiviert werden und somit die Skala 28a beleuchtet werden. Je nach Einstellung von Soll- und Ist-Temperatur kann dann über die Skala 28a deren relative Lage innerhalb des Temperaturfensters, welches durch das Thermostat 2 abgebildet wird, abgelesen werden.

Dasselbe gilt natürlich auch für den Bereich 26b, der stirnseitig vorgesehen ist und auch eine Skala 28b aufweist. Auch die Skala 28b kann eine Abbildung des

Temperaturbereichs des Thermostats 2 ermöglichen. Fig. 5 zeigt die transluzenten Bereiche 26a, b in einer schematischen

Schnittdarstellung durch das Gehäuse 4. Zu erkennen ist, dass die Bereiche 26a, b sowohl auf dem Mantel 4c als auch am Boden 4b angeordnet sind.

Das Gehäuse 4 ist im montierten Zustand verdrehsicher an dem Grundkörper 6 angeordnet. Hierzu können verschiedenste Verriegelungsmechanismen vorgesehen sein, welche das Gehäuse 4 gegenüber Verdrehung an dem Grundkörper 6 im montierten Zustand sichern. Fig. 6a zeigt eine solche Möglichkeit. Hier ist zu erkennen, dass ein radial nach außen weisender Schwalbenschwanz 6c an dem Gehäuse 6 vorgesehen ist, der in eine hierzu korrespondierende Aufnahme 4d an dem Gehäuse 4 geschoben wird. Greift der Schwalbenschwanz 6c in die Aufnahme 4d ein, so kann das Gehäuse 4 nicht mehr um die Längsachse 6b des Grundkörpers 6 verdreht werden und die relative Winkellage zwischen Grundkörper 6 und Gehäuse 4 ist fixiert.

Eine weitere Variante zeigt die Fig. 6b, bei der radial nach außen weisende Federn 6c' an dem Grundkörper 6 vorgesehen sind, die in jeweils entlang der Längsachse verlaufende Nuten 4d' des Gehäuses 4 eingreifen. Auch hierdurch kann ein Verdrehen des Gehäuses 4 relativ zum Grundkörper 6 vermieden werden.

Für eine berührungslose Einstellung von Soll-Temperatur oder anderer Parameter sind, wie beschrieben, Näherungsensoren 22a bis e vorgesehen. Die Funktionsweise der Näherungssensoren 22 ist in den Fig. 7a und b schematisch dargestellt. In der Fig. 7 a sind die Näherungssensoren 22a, 22d gezeigt, die jeweils ein elektrisches Feld in ihrer Umgebung messen. So kann jeder der Näherungssensoren 22a, 22d als eine Platte eines Kondensators angesehen werden, dessen Gegenstück das elektrische Feld der Umgebung (das Erdfeld) ist. Die beiden elektrischen Felder der

Näherungssensoren 22a, 22d sind in der Fig. 7 dargestellt. Nähert sich ein Objekt 32, beispielsweise ein Finger, dem elektrischen Feld 30a des Näherungssensors 22a, so verändert sich die Feldstärke des Feldes 30a. Die Ladungsträger auf dem

Näherungssensor 22a verändern dadurch Position und Dichte, was durch einen entsprechenden Sensor detektiert werden kann. Bei einer Grenzwertüberschreitung der Veränderung des elektrischen Feldes kann der Näherungssensor 22a somit ein Objekt 32 in seiner Nähe detektieren und ein entsprechendes Signal ausgeben. Auch das elektrische Feld 30d des Näherungssensors 22d verändert sich durch den

Gegenstand 32, hierbei kann jedoch die Änderung so marginal sein, dass der

Näherungssensor 22d kein entsprechendes Annäherungssignal aufgibt.

Bewegt sich das Objekt 32 nun, wie beim Übergang von Fig. 7a zu Fig. 7b dargestellt, zwischen den beiden Näherungssensoren 22a, 22d, so verändern sich die Feldstärken der beiden elektrischen Felder 30a, 30d. Es kann festgestellt werden, in welchem Maße sich das elektrische Feld 30a verändert hat und es kann gleichzeitig festgestellt werden, in welchem Maße sich das elektrische Feld 30d verändert hat. Die jeweiligen Veränderungen sowie Veränderungsrichtungen können ausgewertet werden und hieraus kann eine Bewegung des Objektes 32 entlang der Achse 34 detektiert werden. Die Achse 34 ist vorzugsweise parallel zu Verbindungsgraden zwischen den

Näherungssensoren 22a, 22d. Mit Hilfe der nebeneinander angeordneten

Näherungssensoren 22a, 22d kann somit eine Bewegung eines Objektes 32 entlang zumindest einer Achse detektiert werden. Durch Auswertung der entsprechenden Sensorsignale kann somit festgestellt werden, in welchem Verhältnis sich das Objekt 32 zu den Näherungssensoren 22a, 22d bewegt hat. Die Bedienung eines gegenständlichen Thermostats 2 ist mit Hilfe der

Näherungssensoren 22 berührungslos möglich. Mittels Gesten kann ein Nutzer das Thermostat 2 bedienen. In der Fig. 8a ist eine stirnseitige Bedienung dargestellt. Ein Nutzer kann seine Hand 32 dem Boden 4b des Gehäuses 4 des Thermostats 2 nähern. Der an der Stirnseite 6a angeordnete Näherungssensor 22c kann diese Annäherung detektieren. In dem Steuerrechner 16 wird die stirnseitige Bedienung aufgrund des Signals des Näherungssensors 22c registriert. Zunächst kann eine taktile

Rückkoppelung darüber erfolgen, dass der Stellantrieb 8 kurzzeitig aktiviert wird, was zu einer Vibration des Thermostats 2 führt. Berührt der Nutzer mit seiner Hand 32 das Thermostat 2, kann er diese taktile Rückkoppelung fühlen. Eine kurze Berührung oder Annäherung an die Stirnseite 6a kann beispielsweise dazu genutzt werden, eine Anzeige über die Leuchtmittel 24a, b, zu aktivieren. Auch kann die Anzeige

umgeschaltet werden durch kurzzeitiges Berühren oder Annähern an die Stirnseite, beispielsweise zwischen Soll-Temperatur, Ist-Temperatur, Außentemperatur,

Luftfeuchte und dergleichen. Auch kann ein langes Berühren bzw. Annähern an die Stirnseite durch die Hand 32 einen anderen Befehl in dem Steuerrechner 16 auslösen. Beispielsweise ist es möglich, dass bei einer langen Berührung ein Betriebsmodus umgestellt wird. So kann entweder die Soll-Temperatur an dem Thermostat 2 unmittelbar eingestellt werden, durch Drehbewegung im Bereich des Gehäuses, wie in Fig. 8b dargestellt wird

(manueller Betrieb), oder ein Automatikbetrieb kann aktiviert werden. Je nachdem, welcher Betrieb aktiviert wurde, kann die taktile Rückkoppelung anders ausfallen, beispielsweise durch unterschiedlich lange Pulse an dem Stellantrieb 8. Bei der Einstellung des Automatikbetriebs kann das Thermostat 2 von einem zentralen Rechner eine Soll-Temperatur empfangen, unabhängig von der manuellen Einstellung an dem Thermostat 2 selbst.

Zur Verstellung der Soll-Temperatur kann ein Nutzer mit seiner Hand 32, wie in Fig. 8b dargestellt ist, um die Längsachse 4a, welche mit der Längsachse 6b des

Grundkörpers 6 zusammenfällt, eine Drehbewegung durchführen. Diese

Drehbewegung wird durch die am Mantel angeordneten Näherungssensoren 22a, b, d, e detektiert. Die Bewegung entsprechend der in Fig. 7 dargestellte Auswertung der Veränderung der elektrischen Felder sensiert werden. Das Gehäuse 4 dreht sich bei der in Fig. 8 dargestellten Drehbewegung der Hand 32 nicht, sondern bleibt ortsfest zum Grundkörper 6, welcher fest an dem Heizkörper befestigt ist. Lediglich die Geste des Drehens führt zu einer Veränderung der Soll-Temperatur.

Beispielsweise kann pro definierten Winkelabschnitt der Drehbewegung,

beispielsweise pro 5° Drehbewegung der die Soll-Temperatur um 1°C verändert (erhöht oder verringert) werden. Bei einer Drehbewegung, die jeweils einen definierten Winkelabschnitt überschreitet, kann jeweils ein Impuls an den

Stellenantrieb 8 übermittelt werden, um eine taktile Rückkoppelung zu ermöglichen.

Auch kann ein maximaler und ein minimaler Einstellwert der Soll-Temperatur vorgegeben sein. Wird durch eine Drehbewegung dieser Wert erreicht und die Drehbewegung fortgesetzt, kann durch den Steuerrechner 16 festgestellt werden, dass die Grenze des Einstellbereiches erreicht ist. In diesem Fall kann beispielsweise eine dauerhafte Aktivierung des Stellantriebs für die taktile Rückkoppelung erfolgen.

Es versteht sich, dass bei der Aktivierung des Stellantriebs 8 für die taktile

Rückkoppelung dieser stets oszillierend betrieben wird, um zu verhindern, dass die Spindel 12 maßgeblich in ihrer Position verändert wird.

Nähert sich der Nutzer mit seiner Hand 32 gemäß der Fig. 8b der Mantelfläche 4c des Gehäuses 4, so wird dies durch die Näherungssensoren 22a, b, d, e detektiert und der Näherungssensor 22c kann beispielsweise ausgeschaltet werden. Auch kann bei einer Annäherung der Hand 32 an das Thermostat 2 eine Aktivierung der Leuchtmittel 24 durch den Steuerrechner 16 erfolgen, so dass nur im Falle einer Bedienung und gegebenenfalls einer vorher definierten Nachlaufzeit, die Leuchtmittel 24 aktiviert sind.

Fig. 9 zeigt die Darstellung einer Anzeige mittels eines Leuchtmittels 24a. Das

Leuchtmittel 24a ist gebildet aus mehreren hintereinander angeordneten Leuchtdioden 34. Vorzugsweise hat das Leuchtmittel 24a zwei Reihen 36a, 36b an Leuchtdioden 34. Jede Reihe 36a, 36b kann auch als eigenständiges Leuchtmittel verstanden werden. Die Reihen 36a, 36b verlaufen parallel zueinander und bilden einen Balken aus Leuchtdioden 34. Wie in der Fig. 9a zu erkennen ist, ist das

Leuchtmittel 24 im Bereich der Skala 28a angeordnet. Insbesondere ist die Skala 28a und das Leuchtmittel 24a in dem transluzenten Bereich 26a des Gehäuses 4 angeordnet.

Die beiden Reihen 36a, 36b können aus Leuchtdioden 34 mit unterschiedlicher Farbe gebildet sein. So kann beispielsweise die Reihe 36a aus grünen Leuchtdioden gebildet sein und die Reihe 36b aus roten Leuchtdioden gebildet sein.

Nähert sich ein Nutzer, wie in Fig. 8a dargestellt, dem Thermostat 2, kann diese Annäherung detektiert werden. Der Steuerrechner 16 kann die Leuchtmittel 24a aktivieren, so dass in der Reihe 36a die Anzahl der aktivierten Leuchtdioden (gezeigt durch schwarze Punkte) einen Soll-Wert für die Temperatur repräsentieren. Daneben kann in der Reihe 36b die Anzahl der aktivierten Leuchtdioden 34 einen Ist-Wert der Temperatur repräsentieren. Ist keine Leuchtdiode in der Reihe 36 aktiviert, kann der Nutzer daraus schließen, dass die Ist-Temperatur den untersten Grenzwert für das Thermostat erreicht hat, beispielsweise 10°C. Sind alle Leuchtdioden 34 der Reihe 36b aktiviert, kann der Nutzer daraus schließen, dass die Ist-Temperatur den maximalen Temperaturbereich des Thermostats erreicht hat, beispielsweise 30°C. Das selbe gilt für die Reiher 36a und die eingestellte Soll-Temperatur. Durch eine Drehbewegung, wie sie in der Fig. 8b dargestellt ist, detektiert der

Steuerrechner 16 eine Veränderung der Soll-Temperatur in Richtung größerer bzw. kleinerer Werte. Je nach Drehrichtung wird die Soll-Temperatur erhöht oder verringert, was dazu führt, dass mehr oder weniger Leuchtdioden 34 in der Reihe 36a aktiviert werden. Der Nutzer erhält somit ein optisches Feedback über eine

Veränderung der Soll-Temperatur anhand der Länge des Abschnitts in der Reihe 36a, bei der die Leuchtdioden 34 aktiviert sind. Beim Überschreiten jeweils eines Skalenabschnitts der Skala 28a kann eine taktile Rückkoppelung erfolgen, so dass der Nutzer ohne hinzuschauen erkennen kann, dass er sie Soll-Temperatur jeweils um einen bestimmten Wert verändert hat. Sind Soll- und Ist-Temperatur identisch, kann dies zunächst dadurch dargestellt werden, dass die Anzahl der aktivierten Leuchtdioden 34 pro Reihe 36a, b gleich groß ist. Ferner kann beispielsweise ein Blinken der Leuchtdioden 34 durch den

Steuerrechner 16 aktiviert werden. Auch kann eine andere Art der taktilen

Rückmeldung erfolgen, z.B. durch ein längeres oder kürzeres Vibrieren, oder ein Vibrieren mit einer anderen Frequenz.

Auch ist es denkbar, dass eine weitere Reihe an Leuchtdioden 34 vorgesehen ist, die in einer weiteren Farbe, beispielsweise gelb anzeigt, dass Soll- und Ist-Temperatur identisch sind. Mit dieser weiteren Farbe kann auch eine Veränderung der Soll- Temperatur gegenüber der bisherigen Soll Temperatur dargestellt werden. Die weitere Farbe kann die Spanne aufzeigen, um die die Soll-Temperatur verändert wurde.

Fig. 9b zeigt das Thermostat 2 in dem Moment, in dem der Nutzer seine Hand 32 von dem Thermostat 2 entfernt. Dieses Entfernen kann detektiert werden und der

Steuerrechner 16 kann abschätzen, wie lange es dauert, bis die Soll-Temperatur und die Ist-Temperatur gleich groß sind. Dies kann der Steuerrechner 16 durch

Anwendung eines Wärmemodells, welches für den jeweiligen Raum parametriert ist, durchführen. Abhängig von der Wärmekapazität des Raumes als auch der

Vorlauftemperatur des Heizkörpers und der Abstrahlcharakteristik des Heizkörpers kann abgeschätzt werden, wie lange es dauert, bis die Ist-Temperatur die Soll- Temperatur erreicht hat.

Als Maß für die Dauer können beispielsweise die Leuchtdioden 34 der Reihe 36a, b aktiviert werden. Je mehr Leuchtdioden 34 in den Reihen 36a, b aktiviert werden, desto länger ist die abgeschätzte Dauer. Beispielsweise kann auch hier die Skala 28a verwendet werden. Eine maximale Dauer kann beispielsweise 30 Minuten sein, eine minimale Dauer kann beispielsweise 0 Minuten sein. Der Quotient aus abgeschätzter Dauer zu Maximaldauer kann angeben, welche Anzahl an Leuchtdioden 34 aktiviert werden. Ist der Quotient größer 1, werden alle Leuchtdioden aktiviert. Ist der

Quotient beispielsweise 0,5, d.h. eine Aufheizdauer von 15 Minuten ist abgeschätzt, kann genau die Hälfte der Leuchtdioden einer jeweiligen Reihe 36a, 36b aktiviert werden.

Fig. 9c zeigt eine Möglichkeit einer stirnseitigen Anzeige mit einer Skala 28b. Die Skala 28b ist gebildet aus verschieden langen Balken, hinter denen jeweils zwei Reihen Leuchtdioden 36a, 36b angeordnet sind. Jeweils auf einer linken Seite eines Balkens der Skala 28b kann eine Reihe 36a angeordnet sein, die die Ist-Temperatur

repräsentiert und jeweils auf einer rechten Seite kann eine Reihe 36b vorgesehen sein, die die jeweilige Soll-Temperatur repräsentiert. In der Fig. 9 ist zu erkennen, dass die Soll-Temperatur größer ist als die Ist-Temperatur, was durch eine

entsprechende Ansteuerung der LEDs 34 der Reihe 36a, 36b ermöglicht ist.

Die taktile Rückkoppelung kann über den Stellantrieb 8 oder über einen Zusatzmotor innerhalb des Grundkörpers 6 erfolgen. Fig. 10 zeigt beispielhaft, wie eine solche taktile Rückkoppelung über den Stellantrieb 8 erfolgen kann. Der Stellantrieb 8 weist an seinem Gehäuse ein über eine Feder 38 gelagerte Schwungmaße 40 auf. Über die Feder 38 und die Schwungmasse 40 sowie das dynamische Verhalten des Stellantriebs 8 selbst, kann eine Resonanzfrequenz des Stellantriebs 8 eingestellt werden, welche insbesondere gleich der Frequenz des Impulses ist, welcher von dem Steuerrechner 16 für die taktile Rückkoppelung an den Stellantrieb 8 übermittelt wird. Ein solcher Impuls kann eine Wechselspannung aufweisen, welche mit einer bestimmten

Frequenz, beispielsweise zwischen 50 und 200Hz den Stellantrieb 8 antreibt und somit die Achse 8a mit der entsprechenden Frequenz hin und her bewegt. Hierdurch wird die Schwungmasse 40 und die Feder 38 aktiviert und in Resonanz gebracht, so dass eine möglichst starke Vibration am Thermostat 2 feststellbar ist. Fig. IIa zeigt ein Ablauf eines Verstellens einer Soll-Temperatur zusammen mit den jeweiligen Steuerimpulsen des Steuerrechners 16 an den Motor 18 für die taktile Rückmeldung. Aufgezeigt ist der Verlauf einer Soll-Temperatur 42 ausgehend von einer Basistemperatur, beispielsweise 20°C. Die Veränderung der Soll-Temperatur 42 wird über eine Drehbewegung, wie sie zuvor beschrieben wurde, bewirkt.

Überschreitet die Soll-Temperatur dabei jeweils eine bestimmte Grenze, soll ein Steuerimpuls durch den Steuerrechner 16 ausgelöst werden. Im gezeigten Beispiel ist der Einfachhalt halber lediglich ein Intervall von jeweils 5°C vorgegeben, bei dessen Überschreiten ein Steuerimpuls ausgegeben werden soll. Es sind natürlich kleinere oder größere Intervalle möglich, insbesondere Intervalle in Schritten von einem oder einem halben Grad. In dem in Fig. IIa gezeigten Beispiel wird die Soll-Temperatur 42 von der Basistemperatur beispielsweise konstant zunächst um 5°C und dann um 10°C erhöht. Zu den Zeitpunkten 44, 46 überschreitet die Soll-Temperatur einen

Grenzwert, hier jeweils 5°C bzw. 10°C, was dazu führt, dass ein Steuerimpuls 48 zum Zeitpunkt 44, sowie zum Zeitpunkt 46 ausgelöst wird. Dasselbe gilt für den weiteren Verlauf der Veränderung der Soll-Temperatur 42, bei der jeweils wenn eine

Intervallgrenze überschritten wird, ein Steuerimpuls 48 ausgelöst wird.

Zum Zeitpunkt 50 unterschreitet die Soll-Temperatur einen unteren Grenzbereich. Der Nutzer kann jedoch weiter eine Drehbewegung vornehmen und virtuell die Soll- Temperatur weiter verringern. Im Steuerrechner 16 verbleibt die Soll-Temperatur dann aber bei dem Grenzwert, bis eine Bedienung in die andere Richtung erfolgt. Da aber zum Zeitpunkt 50 der untere Grenzwert bereits überschritten ist, kann ein längerer Steuerimpuls 52 ausgegeben werden. Dieser kann beispielsweise solange ausgegeben werden, wie eine Veränderung der Soll-Temperatur 42 vorgenommen wird und diese unterhalb der unteren Grenze liegt. Das gleiche gilt natürlich auch für eine obere Grenze. Hört der Nutzer mit der Bedienung des Thermostats 2 auf, also liegt keine Drehbewegung mehr vor, kann der Impuls 52 beendet werden. Gleiches gilt natürlich für ein Überschreiten der oberen Grenze. Durch den langen Impuls erhält der Nutzer unmittelbar ein dauerhaftes taktiles Feedback, dass er die Soll-Temperatur nicht weiter in die von ihm gewünschte Richtung verändern kann. Ein Verlauf eines Impulses 48 bzw. eines Impuls 52 ist in der Fig. IIb dargestellt. Zu erkennen ist, dass der Impuls aus einer Wechselspannung gebildet ist, die

beispielsweise mit einer Frequenz von 100Hz um den Nullpunkt schwingt. Die Dauer 54 eines Impulses ist abhängig davon, ob ein kurzer Impuls 48 oder ein langer Impuls 52 durch den Steuerrechner 16 aktiviert ist. Durch die Ansteuerung des Stellmotors 8 mit dem Puls entsprechend der Fig. IIb, wird dieser in Schwingung versetzt, ohne dass die Spindel 12 maßgeblich aus ihrer bisherigen Position herausbewegt wird.

Bezugszeichenliste

2 Thermostat

4 Gehäuse

4a Längsachse

4b Boden

4c Mantel

6 Grundkörper

6a Stirnseite

6b Längsachse

8 Stellantrieb

10 Getriebe

12 Spindel

14 Schraubanschluss

16 Steuerrechner

18 Temperatursensor

20 Anzeigeeinrichtung

22a-e Näherungssensor

24a, b Leuchtmittel

26a. b Bereiche

28a, b Skala

30 elektrisches Feld

32 Hand

34 Leuchtdiode

36a, b Reihe

38 Feder

40 Schwungmaße

42 Soll-Temperatur

44, 46 Zeitpunkt

48 Impuls

50 Zeitpunkt Impuls Dauer