Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
THICKENING FOR TEXTILE-PRINTING PASTES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1992/022700
Kind Code:
A1
Abstract:
Die Erfindung betrifft Mischungen, die ein Glycerin-C�6-22?-fetts�ureesterhydrat mit einem Wassergehalt zwischen 5 und 30 Gew.-% und einem Monoglyceridgehalt, bezogen auf Glycerinfetts�ureester, zwischen 50 und 95 Gew.-%, einen Stabilisator und ein Kohlenhydrat enthalten, sowie die Verwendung einer solchen Mischung als Verdikung in Textildruckpasten.

Inventors:
Horlacher, Peter (In der Hege 5, Ulm, D-7900, DE)
Sander, Andreas (Karlsbader Stra�e 15, Illertissen, D-7918, DE)
H�lsberg, Fritz (Liebigstra�e 13, Illertissen, D-7918, DE)
G�litz, Hartmut (Wiesenstra�e 15, Wolfertschwenden, D-8941, DE)
Application Number:
PCT/EP1992/001286
Publication Date:
December 23, 1992
Filing Date:
June 09, 1992
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
CHEMISCHE FABRIK GR�NAU GMBH (Robert-Hansen-Stra�e 1, Illertissen, D-7918, DE)
International Classes:
D06P1/651; D06P5/00; (IPC1-7): D06P1/651; D06P5/00
Attorney, Agent or Firm:
Wilk, Hans-christof (Henkel KGaA, TFP/Patentabteilung, D�sseldorf, D-40191, DE)
Download PDF:
Claims:
16Patentansprüche
1. Mischung, enthaltend 30 85 Gewichtsteile eines GlycerinC622~fettsaurees'terny~ drates mit einem Wassergehalt zwischen 5 und 30 Gew.% und einem Monoglyceridge¬ halt, bezogen auf Glycerinfettsäureester, zwischen 50 und 95 Gew.%, 5 35 Gewichtsteile eines Stabilisators und 10 50 Gewichtsteile eines Kohlenhydrates.
2. Mischung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese 40 85 Gewichtsteile eines GlycerinC5_22"fettsäureesterhy drates, 5 30 Gewichtsteile eines Stab lisators und 10 40 Gewichtsteile eines Kohlenhydrates enthält.
3. Mischung nach einem oder beiden der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß diese ein GlycerinCi222~" ettsaureester~ hydrat, vorzugsweise ein GlycerinCi6_22'fettsäureesterhydrat enthält.
4. Verwendung einer Mischung, die 30 85 Gewichtsteile eines GlycerinC6_22~'fet'tsaι,rees'terhy~ drates mit einem Wassergehalt zwischen 5 und 30 Gew.% und einem Monoglyceridge¬ halt, bezogen auf Glycerinfettsäureester, zwischen 50 und 95 Gew.%, 5 35 Gewichtsteile eines Stabilisators und 10 50 Gewichtsteile eines Kohlenhydrates enthält, als Verdickung in Textildruckpasten.
5. Verwendung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mischung, die 40 85 Gewichtsteile eines GlycerinC6_.22'fettsäureesterhy drates, 5 30 Gewichtsteile eines Stabilisators und 10 40 Gewichtsteile eines Kohlenhydrates enthält, verwendet wird.
6. Verwendung nach einem oder beiden der Ansprüche 4 bis 5, da¬ durch gekennzeichnet, daß eine Mischung, die ein Glycerin Cl222"'fettsaureesterh dra't' vorzugsweise ein Glycerin Cl622~fettsaureesternydrat enthält, verwendet wird.
Description:
"Verdickunq für Textildruckpasten"

Die Erfindung betrifft Mischungen, die ein Glycerin-Cö_22-fett- säureesterhydrat mit einem Wassergehalt zwischen 5 und 30 Gew.-% und einem Monoglyceridgehalt, bezogen auf Glycerinfettsäureester, zwischen 50 und 95 Gew.-%, einen Stabilisator und ein Kohlenhydrat enthalten, sowie die Verwendung einer solchen Mischung als Verdik- kung in Textildruckpasten.

Textildruckpasten enthalten als wichtigen Bestandteil Verdickungen. Verdickungen sind diejenigen Druckpastenanteile, die, überwiegend aus Verdickungs itteln zusammengesetzt, einer wäßrigen, farbstoff- und che ikalienhaltigen Flotte eine druckfähige, pastöse Konsistenz verleihen. In konzentrierter, wäßriger Form auf Vorrat angesetzte Verdickungen werden Stammverdickungen genannt (Ull anns Encyklopä- die der technischen Chemie, Band 22, Seiten 583 - 587, Verlag Che¬ mie Weinheim (1982)). Die Brookfield-Viskosität einer Stamrnverdik- kung liegt bei 20°C typischerweise zwischen 35000 und 50000 mPas.

Verdickungsmittel als solche sind pulver- oder granulatförmige Substanzen oder zähflüssige Konzentrate mit einem ausgeprägten Quellungsvermögen in Wasser. Sie bilden mit Wasser kolloide Systeme

und können daher die Viskosität von Farbstoff- und Chemikalienlö¬ sungen erhöhen.

Die Verdickungsmittel müssen mit den jeweils für Druckpasten vor¬ gesehenen Farbstoffen und Chemikalien verträglich sein, dürfen mit diesen nicht reagieren und sollten möglichst selbst nicht oder nur gleichmäßig angefärbt werden. Diese Anforderungen werden nur von wenigen Verdickungsmitteln, beispielsweise Alginaten, zufrieden¬ stellend erfüllt. Aufgrund der begrenzten und schwankenden Verfüg¬ barkeit dieses Polysaccharids besteht jedoch ein Bedürfnis nach einem gleichwertigen Ersatz, der immer in ausreichender Menge zur Verfügung steht.

Aus American Dyestuff Reporter, February 1990, 25 - 37 ist die Verwendung von Glycerinsojaölfettsäureester mit einem Monoglyceridgehalt von 34 und 40 Gew.-% als Druckverdickungsmittel bekannt. Diese Glycerinfettsäureester werden als wasserhaltige, pastöse Druckverdickung beim Reaktiv- und Dispersionsdruck einge¬ setzt und zeichnen sich durch gute Auswaschbarkeit, gute Farbtiefe und durch das Ausbleiben von Verhärtungen nach dem Waschen des Textilmaterials aus. Das auf dem Textilmaterial mit einer Glycerinsojaölfettsäureester enthaltenden Druckpaste erzielte Druckb ld hat jedoch einen schlechten Konturenstand. Darüber hinaus erfordert die Herstellung einer Glycerinfettsäureester enthaltenden Druckpaste Temperaturen zwischen 60 und 90°C. Die Verwendung von Mischungen aus Glycerinsojaölfettsäureester mit einem Monoglyceridgehalt bis 40 Gew.-% und Natriumalginat führt zu einer Verschlechterung der Farbtiefe.

Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe bestand in der Ent¬ wicklung von Verdickungen für Textildruckpasten, die immer in ausreichender Menge verfügbar sind und die mit den in Druckpasten

enthaltenden Farbstoffen und Hilfsmitteln verträglich sind und mit diesen nicht reagieren, eine hohe Lagerstabilität bei Temperaturen zwischen 18 und 25°C besitzen und sich bei Temperaturen zwischen 18 und 25°C zu Stammverdickungen verarbeiten lassen. Des weiteren sollen die Textilmaterialien, die mit einer Druckpaste, die eine solche Verdickung enthält und bei Temperaturen zwischen 18 und 25 °C herstellbar ist, behandelt werden, ein hervorragendes Druckbild sowie eine sehr gute Farbtiefe besitzen.

Die an die zu entwickelnden Verdickungen gestellten hohen Anforde¬ rungen werden von Mischungen erfüllt, die ein Glycerin-C6-22~f ett ~ säureesterhydrat mit einem Wassergehalt zwischen 5 und 30 Gew.-% und einem Monoglyceridgehalt, bezogen auf Glycerinfettsäureester, zwischen 50 und 95 Gew.-%, einen Stabilisator und ein Kohlenhydrat in bestimmten Mengen enthalten.

Erfindungsgegenstand ist dementsprechend eine Mischung, die

30 - 85 Gewichtsteile eines Glycerin-C6_.22- ' f e' t ' tsäureesterhydrates mit einem Wassergehalt zwischen 5 und 30

Gew.-% und einem Monoglyceridgehalt, bezogen auf Glycerinfettsäureester, zwischen 50 und 95 Gew.-%, 5 - 35 Gewichtsteile eines Stabilisators und

10 - 50 Gewichtsteile eines Kohlenhydrates enthält.

Bevorzugt wird eine Mischung, die

40 - 85 Gewichtsteile eines Glycerin-C5_22-fettsäureesterhydrates,

5 - 30 Gewichtsteile eines Stabilisators und

10 - 40 Gewichtsteile eines Kohlenhydrates enthält.

Glycerin-Cg_22-f e ' t ' tsäureester ydrate mit einem Wassergehalt zwi¬ schen 5 und 30 Gew.-% und einem Monoglyceridgehalt, bezogen auf Glycerinfettsäureester, zwischen 50 und 95 Gew.-% sind bekannte Verbindungen, die beispielsweise nach EP 63 468 durch Mischen von Glycerinfettsäureester mit einem Monoglyceridgehalt zwischen 50 und 95 Gew.-% und Wasser bei Temperaturen zwischen 20°C und der Tempe¬ ratur des geschmolzenen. Glycerinesters zugänglich sind. Geeignete monoglyceridhaltige Glycerinfettsäureester haben Jodzahlen < 10, vorzugsweise < 5 und Fettsäurereste mit vorzugsweise 12 - 22 C- Atomen, besonders bevorzugt 16 - 22 C-Atomen. Die Herstellung von Glycerinfettsäureester mit einem Monoglyceridgehalt zwischen 50 und 95 Gew.-% erfolgt nach bekannten Verfahren durch disproportioniereπde Umesteruπg von Fetten und Ölen, beispielsweise Rindertalg, gehärtetem Schweineschmalz, gehärtetem Rapsöl, Palm¬ fett und/oder Kokosfett, mit Glycerin in Gegenwart eines vorzugs¬ weise alkalischen Katalysators bei Temperaturen zwischen 160 und 250°C oder durch Umsetzung von Fettsäuren, beispielsweise Stearin- und/oder Palmitinsäure, mit Glycerin unter saurer Katalyse (Ull- manns Encyklopädie der technischen Chemie, 4. Auflage, Band 22, Seiten 494-495, Verlag Chemie Weinheim 1982).

Die Herstellung einer erfindungsgemäßen Mischung erfolgt vorzugs¬ weise in der Weise, daß ein Stabilisator während der Herstellung des monoglyceridhaltigen Glycerin-C6_22-'fettsäureesterhydrates oder direkt dem Glycerin-C6_22" ' f ettsäureester hy c ' ra't πiit einem Wasserge¬ halt zwischen 5 und 30 Gew.-% und einem Monoglyceridgehalt, bezogen auf Glycerinfettsäureester, zwischen 50 und 95 Gew.-% bei Tempera¬ turen zwischen 18 und 25°C zugesetzt wird. Anschließend wird die erhaltene Mischung bei Temperaturen zwischen 18 und 25 °C mit einem Kohlenhydrat versetzt.

Beispiele geeigneter Stabilisatoren sind von Propylenglycol, wie Propylenglycolmonostearat, Ci2-i8-' : ettsäure- ester von Saccharose, wie Saccharosemonostearat, und/oder Essigsäure- und/oder Milchsäureester von Monoglyceriden.

Als Kohlenhydrate in einer erfindungsgemäßen Mischung eignen sich Kohlenhydrate aus der Gruppe Pektine, Alkalialginate, AIginsäure, Stärkeether und -ester, Cellulosen sowie Kohlenhydrate aus der Gruppe Exsudate, beispielsweise gum ghatti, Galaktomannane, wie Guar, Johannisbrotkernmehl, Tora und Cassia. Die Kohlenhydrate können chemisch modifiziert sein. Unter "chemisch modifiziert" werden Änderungen am Kohlenhydratgerüst, z. B. durch oxidativen oder hydrolytischen Abbau, sowie Änderungen am Kohlenhydratgerüst unter Erhalt der Polymerkette, z. B. durch Alkoxylierung oder Carboxymethylierung, verstanden. Alkalialginate, Carboxymethylcel¬ lulosen, Pektine und/oder gegebenenfalls chemisch modifiziertes Galaktomannane werden als Kohlenhydrate bevorzugt eingesetzt.

Als weiterer Bestandteil kann eine erfindungsgemäße Mischung 0 - 10

Gewichtsteile eines Zusatzstoffes aus der Gruppe C8-22 -f:ettsaιjreπ in Form ihrer Alkalisalze und/oder Cg_22-Fettalkohole enthalten. Vorzugsweise wird der Zusatzstoff zusammen mit einem Stabilisator dem Glycerinfettsäureesterhydrat direkt oder während dessen Herstellung zugesetzt.

Weiterer Erfindungsgegenstand ist die Verwendung einer Mischung, die

30 - 85 Gewichtsteile eines Glycerin-C6_22~f ettsa ^ reester hyd ra,ts mit einem Wassergehalt zwischen 5 und 30

Gew.-% und einem Monoglyceridgehalt, bezogen auf Glycerinfettsäureester, zwischen 50 und 95 Gew.-%,

5 - 35 Gewichtsteile eines Stabilisators und 10 - 50 Gewichtsteile eines Kohlenhydrates enthält, als Verdickung in Textildruckpasten.

Eine erfindungsgemäß zu verwendende Mischung wird als solche oder nach Verdünnung mit Wasser als Stammverdickung, vorzugsweise als Stammverdickung mit Farbstoffen und für den Textildruck notwendigen Hilfsmitteln, wie organischen Säuren bzw. Alkalien, zum Beispiel Zitronensäure bzw. Natriumbicarbonat, Natronlauge und/oder Soda, Oxidationsmitteln, zum Beispiel Ludigol R , hydrotrop wirkenden Sub¬ stanzen, zum Beispiel Harnstoff, Fixierbeschleunigern und/oder Wasserenthärtern, bei Temperaturen zwischen 18 und 25°C zu einer Druckpaste verarbeitet. Wird die Druckpaste für den Flächendruck eingesetzt, liegt die Brookfield-Viskosität der Druckpaste bei 20°C vorzugsweise zwischen 4500 und 7 000 mPas. Bei Verwendung für den Druck von Konturen hat die Druckpaste eine Brookfield-Viskosität bei 20°C vorzugsweise zwischen 7 000 und 10 000 mPas. Die Stamm¬ verdickung wird in an sich bekannter Weise bei einer Temperatur zwischen 18 und 25°C durch Einrühren einer erfindungsgemäßen Mi¬ schung in Wasser hergestellt. Die Wassermenge wird hierbei so ge¬ wählt, daß die Brookfield-Viskosität der erhaltenen Stammverdickung bei 20°C nach einer Stunde zwischen 25000 und 50000 mPas liegt.

Die eine erfindungsgemäße Mischung als Verdickung enthaltenden Druckpasten werden in an sich bekannter Weise mit Druckwalzen oder Druckrakeln auf das Textilmaterial appliziert. In einem anschlie¬ ßenden Arbeitsschritt, z.B. Dämpfen, wird der Farbstoff waschecht auf dem Textilmaterial fixiert.

Die erfindungsgemäß als Verdickung zu verwendende Mischung besitzt eine hohe Lagerstabilität, das bedeutet, daß eine solche Verdickung auch noch nach 12-monatiger Lagerung bei Temperaturen zwischen 18

und 25°C zu einer Stammverdickung bei Raumtemperatur verarbeitet werden kann. Die für den Reaktiv-, Dispersions- und Säuredruck ge¬ eigneten, eine erfindungsgemäße Mischung als Verdickung enthalten¬ den Druckpasten zeichnen sich durch eine gute Auswaschbarkeit sowie eine hohe Farbausbeute aus. Der Druck besitzt eine sehr gute Ega¬ lität und einen sehr guten Konturenstand. Die mit einer eine erfin¬ dungsgemäße Mischung als Verdickung enthaltende Druckpaste behan¬ delten Textilmaterialien, wie Baumwolle, Viskose, Zellwolle, Wolle, Seide, Polyamid, Polyester und Mischungen aus Baumwolle und Poly¬ ester, besitzen einen weichen Griff.

Beispiele

Die Viskositäten wurden an einem Brookfield-Rotationsviskosimeter RVT bei 20 °C gemessen.

Die Angabe "Teile" bedeutet Gewichtsteile.

Herstellung erfindunqsqe äßer Mischungen

Propylenglycolmonostearat wurde einem Glycerinfettsäureesterhydrat bei 20 °C zugesetzt und die erhaltene Mischung anschließend bei 20 °C mit einem Kohlenhydrat versetzt. Zum Vergleich wurde Propylenglycolmonostearat einem Glycerinfettsäuresterhydrat bei 20 °C zugesetzt. Die Zusammensetzungen der hergestellten Mischungen sind in Tabelle 1 angegeben.

Tabelle 1

M i s c h u n g Z u s a m m e n s e t z u n g

22,5 Teile Propylenglycolmonostearat (PGMS)

52,5 Teile Glycerinfettsäureesterhydrat, Basis: gehärteter Rindertalg Wassergehalt: 10 Gew.-% Monoglyceridgehalt, auf Glycer- inester bezogen: 60 Gew.-%

25 Teile Alginat, Na-salz

21 Teile PGMS

49 Teile Glycerinfettsäureesterhydrat, Basis: gehärteter Rindertalg Wassergehalt: 30 Gew.-% Monoglyceridgehalt, auf Glyce- rinester bezogen: 60 Gew.-%

30 Teile Alginat, Na-salz

21 Teile PGMS

49 Teile Glycerinfettsäureesterhydrat wie in Mischung 1 30 Teile Carboxymethylcellulose

24 Teile PGMS

56 Teile Glycerinfettsäureesterhydrat, wie in Mischung 1 20 Teile depolymerisiertes Guar

10

Fortsetzung Tabelle 1

M s c h u n g Z u s a m m e n s e t z u n g

21 Te le PGMS •49 Teile Glycerinfettsäureesterhydrat, wie in Mischung 1 30 Teile Alginat, Na-salz

22,5 Teile PGMS

52,5 Teile Glycerinfettsäureesterhydrat, wie in Mischung 1 25 Teile Pektin

7,5 Teile PGMS 67,5 Teile Glycerinfettsäureesterhydrat, wie in Mischung 2 25 Teile Alginat, Na-salz

22,5 Teile PGMS

52,5 Teile Glycerinfettsäureesterhydrat, Basis: gehärteter Rindertalg, Wassergehalt: 10 Gew.-%, Monoglyceridgehalt, bezogen auf Glyceriπester: 90 Gew.-%

25 Teile Alginat, Na-salz

V (zum Vergleich) 30 Teile PGMS

70 Teile Glycerinfettsäureesterhydrat, wie in Mischung 1

Herstellung von Stammverdickungen aus erfindungsqemäßen Mischungen Die erfindungsgemäßen Mischungen wurden bei 20 °C mit einem SchneiIrührer in 1000 g Wasser eingerührt. Die eingesetzten Mengen der erfindungsgemäßen Mischungen sowie die nach einer Stunde gemessenen Viskositäten der Stammverdickungen sind in Tabelle 2 zusammengefaßt.

Tabelle 2

Mischung eingesetzte Menge Viskosität der Stamm¬ in g dickung in mPas

1 112 45000 2 130 35500 3 105 45000 4 126 53000

5 105 32000 6 133 26000 7 112 44500 8 120 30000

zum Vergleich:

130 35000

LameprintR PHT-8 1 ) 80 50000 Lamalgin R G-δ2) 50 48000

1) Mischung aus Natriu alginat und einem Stärkederivat, Hersteller:

Chemische Fabrik Grünau

2 ) Natriumalginat, Hersteller: Chemische Fabrik Grünau

Anwendungsbeispiele

Dispersionsdruck

Textilmaterial: Polyester

Farbstoff: Palanilgoldgelb R GG oder Palanilbrillantblau R BGF

Bei 20°C wurden Druckpasten durch Einrühren von

30 g Farbstoff 530 - 670 g einer Stammverdickung 2 g Zitronensäure

10 g Ludigol R (BASF) und 5 g Calgon R T (Benckiser) in 353 g Wasser hergestellt. Die erhaltenen Druckpasten, deren Viskositäten in Tabelle 3 angegeben sind, wurden mit Hilfe einer Schablone durch Rakeln auf das Polyestergewebe appliziert und anschließend mit Heißdampf bei 175°C in 8 Minuten auf dem Textilmaterial fixiert.

Die Griffeigenschaften, der Konturenstand und die Farbausbeute der Druckabschläge wurden im Vergleich zu einer kohlenhydratfreien Stammverdickung sowie einer Stammverdickung aus dem im Handel befindlichen Verdickungsmittel Lameprint R PHT-8 (Mischung aus Natriumalginat und einem Stärkederivat) beurteilt. Die Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle 3 zusammengefaßt.

Tabelle 3

Reaktivdruck

Textilmaterial Baumwolle

Farbstoff: Remazoltürkisblau R G-133 oder Drimarenblau R R-GL oder Drimarengelb R P GL CD-G

Bei 20°C wurden Druckpas ' ten durch Einrühren von

30 g eines Farbstoffes, 100 g Harnstoff

10 g Ludigol R 330 - 540 g einer Stammverdickung und

25 g Natriumbicarbonat in 385 g Wasser hergestellt. Die erhaltenen Druckpasten, deren Viskositäten in Tabelle 4 angegeben sind, wurden mit Hilfe einer Schablone durch Rakeln auf Baumwolle appliziert und anschließend in Sattdampf bei 102°C in 10 Minuten fixiert.

Die Griffeigeπschaften, der Konturenstand und die Farbausbeute der Druckabschläge wurden beurteilt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 4 zusammengefaßt.

Tabel le 4

Viskose wurde unter den gleichen Bedingungen wie Baumwolle be¬ druckt. Hierbei wurden die gleichen Ergebnisse hinsichtlich Griff- eigenschaften, Konturenstand und Farbausbeute erzielt.




 
Previous Patent: METHOD FOR DYEING NYLON FILAMENTS

Next Patent: ROPING