Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
THREAD DELIVERY UNIT AND BRAKE ELEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2007/079962
Kind Code:
A1
Abstract:
A direct snap-action connection is provided between the brake body (B) and the holding ring (R) on a thread delivery unit (L) having a housing (22), a rotatable winding element (25, 26), a stationary storage body (10) and a thread brake which is mounted on a housing outrigger (23) and has a flexible, rotationally symmetrical brake body (B), in the form of a truncated cone face (1), which interacts coaxially with a take-off end (11) of the storage body (10) and on which a rigid, coaxial holding ring (R) acts as a support (13) of the thread brake, which direct snap-action connection can be produced and released for inserting and removing the brake body (B) in each case by the action of force from the outside, and positions the brake body in the holding ring (R) in a manner which is secured against falling out but is exchangeable. Here, the brake body (B) is equipped with an elevated or depressed snap-action element (V).

Inventors:
OHLSON, Per (Ringvägen 8, Tvärred, S-523 94, SE)
Application Number:
EP2006/012485
Publication Date:
July 19, 2007
Filing Date:
December 22, 2006
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
IRO AB (P.O. Box 54, Ulricehamn, S-52322, SE)
OHLSON, Per (Ringvägen 8, Tvärred, S-523 94, SE)
International Classes:
D03D47/36; D04B15/48; D03D47/36; D04B15/38
Attorney, Agent or Firm:
KINKELDEY, Hermann (Grünecker, Kinkeldey Stockmair & Schwanhäusse, Maximilianstrasse 58 München, 80538, DE)
Download PDF:
Claims:

Patentansprüche

1. Fadenliefergerät (L) für Textilmaschinen, insbesondere für Webmaschinen oder Strickmaschinen, mit einem Gehäuse (22), an dem ein Wickelorgan (25, 26) drehbar und ein Speicherkörper (10) stationär gelagert sind, und einer in einer an einem Gehäuseausleger (23) angeordneten Abstützung montierten Fadenbremse (F), die einen mit einem Abzugsende (11) des Speicherkörpers (10) koaxial zusammenwirkenden flexiblen, rotationssymmetrischen Bremskörper (B) in Form eines Kegelstumpfmantels (1) aufweist, auf den ein starrer, koaxialer Haltering (R) der Abstützung einwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Bremskörper (B) und dem Haltering (R) eine direkte Schnappverbindung vorgesehen ist, die zum Einsetzen und Entnehmen des Bremskörpers (B) jeweils durch Krafteinwirkung von außen herstellbar und lösbar ist und denm Bremskörper (B) herausfallsicher, aber austauschbar, im Haltering (R) positioniert.

2. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnappverbindung ein allseitiges Bewegungsspiel des Bremskörpers (B) im Haltering (R) aufweist.

3. Fadenliefergerät nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass am Haltering (R) und am Bremskörper (B) mit dem Bewegungsspiel ineinanderpassende Schnappelemente (V) vorgesehen sind.

4. Fadenliefergerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Schnappelement (V) am Bremskörper (B) am Kegelstumpfmantel (1) angebracht oder angeformt ist.

5. Fadenliefergerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremskörper (B) am kleindurchmessrigen Ende (3) des Kegelstumpfmantels (1) ein koaxiales, im Wesentlichen zylindrisches Verlängerungsrohr (5) aufweist, das in den Haltering (R) einbringbar ist, und dass zumindest ein Schnappelement (V) am Verlängerungsrohr (5) angebracht oder angeformt ist.

6. Fadenliefergerät nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Bremskörper (B) aus Kunststoff und der Speicherkörper (10) aus Metall bestehen, und dass das Ausmaß der Krafteinwirkung zum Lösen der Schnappverbindung größer eingestellt ist als eine zwischen dem Bremskörper (B) und dem Abzugsende (10), z.B. aufgrund elektrostatischer Einflüsse, wirkende Haftkraft.

7. Faden liefergerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Schnappelement (V) am Bremskörper (B) am Kegelstumpfmantel (1) oder am Verlängerungsrohr (5) relativ zur Achse (X) nach außen oder nach innen orientiert ist, und dass das jeweils zugehörige Schnappelement (V) im Inneren des Halterings (R) das Schnappelement (V) des Bremskörpers (B) formschlüssig entweder von außen hintergreift o- der in das Schnappelement des Bremskörpers von außen her eingreift.

8. Fadenliefergerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremskörper (B) mit dem Verlängerungsrohr (5) zwischen einer zum Kegelstumpfmantel (1) weisenden Anlageschulter (16) des Halterings (R) und einer ein Widerlager bildenden, vom Kegelstumpfmantel (1) weg weisenden Schulter (15) in einen zwischen den Schultern (15, 16) verlaufenden Rohrabschnitt (21) des Halterings (R) eingeschnappt ist.

9. Fadenliefergerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Schnappelement (V) im Abstand vom freien Ende (6) des Verlängerungsrohrs (5) an diesem angeordnet ist, und dass das freie Ende (6) des Verlängerungsrohrs (5) einen Einführansatz (7) zum Durchführen des Verlängerungsrohres (5) durch den Rohrabschnitt (21) bei der Herstellung der Schnappverbindung bildet.

10. Fadenliefergerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltering (R) im Anschluss an die Anlageschulter (16) sich im Wesentlichen mit dem Kegelwinkel des Kegelstumpfmantels (1) erweiternden Flansch (17) zum , Abstützen des klein- durchmessrigen Endbereichs des Kegelstumpfmantels (1) aufweist.

11. Fadenbremskörper (B) für eine Fadenbremse (F), insbesondere für ein Fadenliefergerät (L) 1 wobei der Bremskörper (B) ein rotationssymmetrischer flexibler Kegel-

Stumpfmantel (1) ist, dadurch gekennzeichnet, dass am Kegelstumpfmantel (1) oder an einem koaxialen, im Wesentlichen zylindrischen Verlängerungsrohr (5) am klein- durchmessrigen Ende (3) des Kegelstumpfmantels (1) wenigstens ein bezüglich der Achse (X) nach außen oder nach innen orientiertes, umfängliches Schnappelement (V) vorgesehen ist, das in Umfangsrichtung kontinuierlich oder unterbrochen ist.

12. Bremskörper nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Schnappelement (V) ein in einer zur Achse (X) des Bremskörpers (B) im Wesentlichen senkrechten Ebene kontinuierlicher oder unterbrochener, erhabener oder vertiefter Wulst (W) ist.

13. Bremskörper nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Schnappelement (V) mehrere Einzelhöcker (H) umfasst.

14. Bremskörper nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Schnappelement (V) mehrere aus der Wand des Kegelstumpfmantels (1) oder des Verlängerungsrohres (5) ausgeklinkte Laschen (K) umfasst.

15. Bremskörper nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Wulst (W) oder jeder Einzelhöcker (H) an der Wand des Kegelstumpfmantels (1) oder des Verlängerungsrohres (5) befestigt ist.

16. Bremskörper nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Wulst (W) oder jeder Einzelhöcker (H) durch eine Verformung der Wand des Kegelstumpfmantels (1) oder des Verlängerungsrohres (5) gebildet ist, vorzugsweise durch eine plastische Kalt- oder Warmverformung der Wand.

17. Bremskörper nach Anspruch 11 , dadurch gekennzeichnet, dass das Schnappelement (V) im Abstand vom kleindurchmessrigen Ende (3) bzw. vom freien Ende (6) oder an diesem Ende (3, 6) angeordnet ist.

18. Bremskörper nach Anspruch 11 , dadurch gekennzeichnet, dass das Schnappelement (V) eine in einer zur Achse (X) des Bremskörpers im Wesentlichen senkrech-

ten Ebene kontinuierliche oder unterbrochene Aufweitung (E) des kleindurchmessri- gen Endes (3) bzw. des freien Endes (6) ist.

19. Bremskörper nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Wulst (W) oder jeder Einzelhöcker (H) in einem Achsschnitt des Bremskörpers (B) konvex gerundet oder annähernd trapezförmig ist.

20. Bremskörper nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremskörper (B) aus amorphem Kunststoff, wie z.B. PVC oder ABS, vorzugsweise, durch Vakuumverformen eines ebenen Zuschnitts gebildet ist.

21. Bremskörper nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe oder Tiefe (b) und die axiale Erstreckung (a) des Schnappelements (V) relativ zur Außenseite des Bremskörpers (B) zwischen 1 bis 5% des Außendurchmessers (d) des kleindurchmessrigen Endes (3) betragen.

22. Bremskörper nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im übergangsbereich vom kleindurchmessrigen Ende (3) des Kegelstumpfmantels (1) in das Verlängerungsrohr (5) eine umlaufende Schulter (8) vorgesehen ist.

Description:

Fadenliefergerät und Bremskörper

Die Erfindung betrifft ein Fadenliefergerät gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sowie einen Bremskörper gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs 11.

Bei der aus US 6 164 580 A bekannten Fadenbremse ist der Bremskörper lose in den Haltering eingesetzt, so dass der Bremskörper in der operativen Kondition der Fadenbremse durch nachgiebigen axialen Druck auf den Haltering am Abzugsende des Speicherkörpers des Fadenliefergeräts gehalten wird. Der Bremskörper besteht beispielsweise aus transparentem Kunststoffmaterial. Da manchmal der Bremskörper aus der Anlage am Speicherkörper in eine sogenannte Spaltstellung axial verstellt wird, beispielsweise um einen neuen Faden einfädeln zu können, oder zu Reinigungszwecken, kann der Bremskörper wegen der losen Anbringung aus dem Haltering herausfallen oder so weit kippen, dass er das Einfädeln oder Reinigen behindert. Der aus Kunststoff bestehende Bremskörper bleibt auch oftmals am Speicherkörper haften, wenn die Fadenbremse in die Spaltstellung verstellt wird. Dadurch wird der Bremskörper aus dem Haltering gezogen, so dass er herabfällt. Diese Probleme können vermieden werden, wenn der Bremskörper durch eine Klebeverbindung oder Klemmverbindung im Haltering festgelegt wird. Da jedoch der Bremskörper ein Verschleißteil ist, der gegebenenfalls relativ häufig ausgewechselt werden muss, erschwert eine solche Sicherung den Austausch oder ist der Haltering mit auszutauschen.

Der aus EP 1 164 103 A, Fig. 3, bekannte Bremskörper für eine Fadenbremse für Schussfaden-Liefergeräte ist mit einem Verlängerungsrohr am kleindurchmessrigen Ende zwischen inneren und äußeren, miteinander verklebten oder verrasteten Teilen des Halterings festgeklemmt. Wenn der Bremskörper als Verschleißteil gewechselt werden muss, erschwert diese Anbringung den raschen Austausch bzw. wird beim Austausch durch den Haltering ersetzt, der ggfs. schwierig auszubauen ist.

Aus EP 0 963 335 A ist es bekannt, den metallischen konischen Bremsring einer Fadenbremse in eine oder mehrere Taschen einer Ringmembrane einzustecken, die die nachgiebige Axialkraft vom Haltering auf den Bremsring überträgt. Die Ringmembrane

ist mit dem Haltering fest verbunden. Der Bremsring ist dank dieser schwimmenden Positionierung für sich austauschbar.

Aus PCT-EP2005/009674 mit älterem Zeitrang ist ein Kunststoff-Bremskörper für ein Strick-Liefergerät bekannt, an dessen kleindurchmessrigen Kegelstumpfende ein kugeliger Stützteil einstückig angeformt ist. Der Bremskörper wird mit dem kugeligen Stützteil in einen Universalgelenks-Haltering eingelegt, und gegebenenfalls nur durch den Andruck an den Speicherkörper lose positioniert.

Bei der in DE 10 2004 045 725 mit älterem Zeitrang vorgeschlagenen Fadenbremse wird der Kunststoff-Bremskörper von der stationären Abstützung aus über den Haltering von einer Magnetanordnung nachgiebig beaufschlagt. Der Haltering ist so gelagert, dass er nicht herausfallen kann. Der Bremskörper ist mit dem Verlängerungsrohr nur in den Haltering eingesteckt oder eingeklebt.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fadenliefergerät sowie einen Bremskörper anzugeben, bei denen trotz der Möglichkeit eines einfachen Austauschs des Bremskörpers die Funktionssicherheit der Fadenbremse verbessert ist.

Die gestellte Aufgabe wird mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 bzw. des Patentanspruchs 11 gelöst.

Die Schnappverbindung verhindert das Herausfallen des Bremskörpers aus dem Haltering auch dann, wenn der Bremskörper nicht an den Speicherkörper angedrückt wird. Bei einer Verstellung der Fadenbremse in die Spaltstellung, z.B. zum Einfädeln eines neuen Fadens, oder zwecks Reinigung, wird die Kraft überwunden, mit der der Bremskörper zum Haften am Speicherkörper neigt, so dass der Bremskörper ordnungsgemäß vom Speicherkörper gelöst wird und eine Position einnimmt, in der er das Einfädeln oder Reinigen nicht behindert. Die Montage des Bremskörpers erfolgt durch nachdrückliches Einschieben in den Haltering. Der Haltering braucht beim Austauschen des Bremskörpers nicht auch getauscht zu werden. Es ist ein bestimmter Kraftaufwand aufzubringen, der größer ist als die Kräfte, die bei der Funktion der Fadenbremse in Ausziehrichtung auf den Bremskörper wirken.

Zweckmäßig weist die Schnappverbindung ein allseitiges Bewegungsspiel des Bremskörpers im Haltering auf. Dies bedeutet, dass der Bremskörper zwar durch die Schnappverbindung austauschbar und gesichert positioniert ist, aber relativ zum Haltering Eigenbewegungen auszuführen vermag, die gegebenenfalls für die Bremsfunktion in der operativen Kondition wichtig sind. Das Bewegungsspiel erleichtert auch das Einbringen und Herausziehen des Bremskörpers.

Zweckmäßig sind am Haltering und am Bremskörper zusammenwirkende Schnappelemente vorgesehen, die jedoch mit dem Bewegungsspiel zusammenwirken.

Zumindest ein Schnappelement ist am Bremskörper am Kegelstumpfmantel angebracht oder angeformt, so dass der Kegelstumpfmantel selbst im Haltering herausfallsicher positioniert werden kann.

Bei einer anderen Ausführungsform weist der Bremskörper am kleindurchmessrigen Ende des Kegelstumpfmantels ein koaxiales Verlängerungsrohr auf. Das Verlängerungsrohr lässt sich in den Haltering einbringen und weist zumindest ein Schnappelement auf, mit dem der Bremskörper in den Haltering einschnappbar ist.

Wenn der Bremskörper aus Kunststoff, wie häufig in Strickmaschinen, und der Speicherkörper aus Metall bestehen, dann kann sich beispielsweise aufgrund elektrostatischer Einflüsse zwischen dem Bremskörper und dem Speicherkörper eine Haftkraft entwickeln, die dann hinderlich ist, wenn die Fadenbremse in die Spaltstellung verstellt werden soll. Um zu verhindern, dass der Bremskörper am Speicherkörper haften bleibt, ist das Ausmaß der Krafteinwirkung zum Lösen der Schnappverbindung größer eingestellt als diese Haftkraft, so dass der Bremskörper zuverlässig in die Spaltstellung gebracht werden kann.

Herstellungstechnisch einfach ist das Schnappelement am Bremskörper entweder nach außen oder nach innen orientiert, während das damit zusammenwirkende Schnappelement im Haltering entgegengesetzt ausgebildet ist.

Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform wird das Verlängerungsrohr des Bremskörpers durch einen Rohrabschnitt im Haltering eingeführt und zwischen Schultern des Halterings eingeschnappt.

Zweckmäßig ist das Schnappelement am Verlängerungsrohr im Abstand von dessen freien Ende angeordnet, so dass das freie Ende des Verlängerungsrohres einen Einführansatz zum Durchführen des Verlängerungsrohrs durch den Rohrabschnitt bildet. Dies erleichtert speziell das Einbringen des Bremskörpers in den Haltering.

Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform weist der Haltering einen sich im Wesentlichen mit dem Winkel des Kegelstumpfmantels erweiternden Flansch zum Abstützen des kleindurchmessrigen Endbereichs des Kegelstumpfmantels auf. Diese Abstützung kann bei der Bremsfunktion von Vorteil sein. Außerdem kann der Bremskörper, falls es sich um einen Kegelstumpfmantel ohne Verlängerungsrohr handelt, direkt mit dem kleindurchmessrigen Endbereich in diesen Flansch eingeschnappt werden.

Das nach außen oder innen weisende Schnappelement am Kegelstumpfmantel oder am Verlängerungsrohr ermöglicht es, den Bremskörper sehr einfach in einen Haltering der Abstützung der Stützstruktur der Fadenbremse einzuschnappen, derart, dass der Bremskörper zwar jederzeit für sich austauschbar, jedoch stets ordnungsgemäß gesichert positioniert ist. Das Schnappelement bedeutet nur einen vernachlässigbaren Mehraufwand bei der Herstellung des Bremskörpers. Dies ist wichtig, da der Bremskörper als Verschleißteil so kostengünstig wie möglich sein sollte. Das Schnappelement beeinträchtigt die Funktion des Bremskörpers nicht, schafft jedoch optimale Voraussetzungen zum lösbaren Festlegen des Bremskörpers im Haltering, ohne dafür Werkzeuge oder andere Hilfsmittel zu verwenden zu müssen.

Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform des Bremskörpers ist das Schnappelement ein kontinuierlich oder unterbrochen umlaufender Wulst, erhaben oder vertieft. Diese Ausbildung ist besonders gut geeignet zum Einschnappen mit einem Widerlager des Halterings. Ferner lässt sich der Wulst sehr einfach ausbilden.

Bei einer anderen Ausführungsform besteht das Schnappelement aus mehreren Einzelhöckern, die in Umfangsrichtung um den Kegelstumpfmantel bzw. das Verlängerungsrohr verteilt sind.

Bei einer weiteren, zweckmäßigen Ausführungsform umfasst das Schnappelement mehrere aus der Wand des Verlängerungsrohrs nach außen ausgeklinkte Laschen, die wie Widerhaken mit dem Haltering zusammenarbeiten.

Bei einer Ausführungsform wird der Wulst, jeder Wulstabschnitt oder jeder Einzelhöcker an der Wand z.B. des Verlängerungsrohrs befestigt. D.h., es handelt sich bei dem Wulst oder den Wulstabschnitten oder den Einzelhöckern um separat hergestellte Kunststoffelemente, die z.B. angeklebt oder anders festgelegt sind.

Besonders zweckmäßig besteht jedoch der Wulst oder jeder Wulstabschnitt oder jeder Einzelhöcker aus dem Material des Kegelstumpfmantels, oder Verlängerungsrohrs, in dem die Wand verformt ist, beispielsweise durch eine plastische Kalt- oder Warmverformung.

Bei einer Ausführungsform wird das Schnappelement im Abstand vom freien Ende des Verlängerungsrohrs angeordnet. Dies bietet den Vorteil, dass das freie Ende des Verlängerungsrohrs als Einführansatz beim Montieren des Bremskörpers nutzbar ist.

Bei einer weiteren einfach herzustellenden Ausführungsform ist der Haltevorsprung eine kontinuierlich oder unterbrochene endseitige Aufweitung. Zweckmäßig ist die Aufweitung gerundet.

Der Wulst oder jeder Wulstabschnitt oder jeder Einzelhöcker kann in einem Achsschnitt des Bremskörpers eine konvexe Rundung oder einen annähernd trapezförmigen Querschnittsverlauf haben. Diese Ausbildung vereinfacht das Einführen oder Herausziehen des Bremskörpers in den bzw. aus dem Haltering, wobei jedoch jeweils ein bestimmter Widerstand zu überwinden ist.

Der Bremskörper kann z.B. für Strickfädenmaterial einem amorphen Kunststoffmaterial bestehen. Beispiele solcher Kunststoffmaterialien sind PVC oder ABS. Besonders zweckmäßig wird der Bremskörper einstückig durch Vakuumverformen aus einem ebenen Zuschnitt gebildet. Der Kunststoff kann transparent oder undurchsichtig bzw. eingefärbt sein. Allerdings könnte der Bremskörper auch aus anderen Materialien bestehen, oder ggfs. im Bremsbereich eine verschleißfeste Beschichtung aufweisen, z.B. für Webschussfadenmaterial.

Die Höhe bzw. Tiefe des Schnappelements und seine axiale Erstreckung können zwischen etwa 1 bis 5 % des Außendurchmessers betragen.

Ein weiteres wichtiges Indiz ist dadurch gegeben, dass im übergangsbereich vom kleindurchmessrigen Ende des Kegelstumpfmantels in das Verlängerungsrohr eine umlaufende Schulter in den Bremskörper eingeformt ist. Diese umlaufende Schulter dient mit ihrer Innenseite der Fadenumlenkung und mit ihrer Außenseite der Positionierung des Bremskörpers im Haltering, und zwar nicht nur für die Bremsoperation, sondern ggfs. auch für die Schnappverbindung.

Anhand der Zeichnungen werden Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform eines Bremskörpers,

Fig. 2 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform,

Fig. 3 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform,

Fig. 4 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform,

Fig. 5 eine Perspektivansicht der Ausführungsform von Fig. 1 ,

Fig. 6 eine Perspektivansicht einer alternativen Ausführungsform,

Fig. 7 eine Seitenansicht der Ausführungsform von Fig. 4,

Fig. 8 eine Seitenansicht des Fadenbremskörpers montiert in einem Haltering (in einem Achsschnitt), um eine Unterbaugruppe einer Fadenbremse zu konstituieren,

Fig. 9 die beiden Komponenten der Unterbaugruppe von Fig. 8 in montagebereitem oder im Austausch-Zustand,

Fig. 10 eine weitere Ausführungsform der Unterbaugruppe,

Fig. 11 eine weitere Ausführungsform der Unterbaugruppe, und

Fig. 12 schematisch eine Seitenansicht eines Fadenliefergeräts, teilweise im Schnitt.

Ein Bremskörper B z.B. für Strick- oder Webfäden besteht in Fig. 1 aus einem Kegelstumpfmantel 1 mit einem großdurchmessrigen Ende 2, einem kleindurchmessrigen Ende 3, und einer eine Bremsfläche 4 definierenden Innenoberfläche ggfs. ist an der Bremsfläche 4 eine Beschichtung angebracht. Am kleindurchmessrigen Ende 3 ist, vorzugsweise einstückig, ein im Wesentlichen zylindrisches Verlängerungsrohr 5 angeformt, das an einem freien Ende 6 ausläuft. Im Abstand vom kleindurchmessrigen Ende 3 des Kegelstumpfmantels 1 und auch im Abstand vom freien Ende 6 des Verlängerungsrohrs 5 tritt in Fig. 1 vom Außenumfang des Verlängerungsrohrs 5 nach außen ein in Umfangsrichtung orientiertes Schnappelement V vor. Der Bremskörper B ist flexibel, d.h. in Radialrichtung verformbar, in Axialrichtung hingegen relativ steif.

In Fig. 1 ist das Schnappelement V ein in Umfangsrichtung kontinuierlicher erhabener Wulst W mit einem halbkreisförmigen oder allgemein konvex gerundeten oder annähernd trapezförmigen Querschnitt. Der Wulst W kann ein separater Teil und auf dem Verlängerungsrohr 5 festgelegt sein, oder ist zweckmäßig direkt aus dem Material des Verlängerungsrohrs 5 gebildet.

Beispielsweise wird der Wulst W durch plastisches Kalt- oder Warmverformen der Wand des Verlängerungsrohrs 5 nach außen gebildet. Der Wulst W braucht nicht notwendigerweise in Umfangsrichtung kontinuierlich zu sein, sondern er könnte auch zumindest eine oder mehrere Unterbrechungen haben. Die Höhe b wie auch die axiale Erstreckung a können zwischen etwa 1 bis 5 % des Außendurchmessers d des Verlängerungsrohres 5 bzw. des kleindurchmessrigen Endes 3 betragen. Der Bremskörper B ist zweckmäßig ein einstückiger Kunststoffformteil, der beispielsweise durch Vakuumverformen aus einem flachen Zuschnitt hergestellt ist. Das Schnappelement V kann bei der Herstellung des Fadenbremskörpers B mitgeformt werden, oder erst nachträglich angebracht werden, wobei sein Abstand vom kleindurchmessrigen Ende 3 auf die Dimensionierung in einem nicht gezeigten Haltering einer Stützstruktur der Fadenbremse, in der der Bremskörper verwendet wird, abgestimmt sein kann.

Der Fadenbremskörper B in Fig. 2 unterscheidet sich von dem von Fig. 1 dadurch, dass das Schnappelement V aus mehreren in Umfangsrichtung verteilten Einzelhöckern H gebildet wird, die entweder aus dem Material des Verlängerungsrohres 5 oder davon separat geformt und angebracht sind.

Die Ausführungsform des Bremskörpers B in Fig. 3 unterscheidet sich von den vorher Erläuterten dadurch, dass das Schnappelement V durch mehrere in Umfangsrichtung verteilte Ausklinkungen K nach außen aus der Wand des Verlängerungsrohres 5 gebildet ist. Diese Ausklinkungen können widerhakenartig in Richtung zum Kegelstumpfmantel 1 hin weisen.

Der Bremskörper B in Fig. 4 besitzt als das Schnappelement V eine Aufweitung E direkt am freien Ende 6 des Verlängerungsrohres 5. Die Aufweitung E kann in Umfangsrichtung kontinuierlich oder unterbrochen sein. Zweckmäßig ist die Aufweitung E gerundet.

Fig. 5 ist eine Perspektivansicht eines Bremskörpers B, der weitgehend der Ausführungsform von Fig. 1 entspricht. Zusätzlich ist im übergangsbereich vom Kegelstumpfmantel 1 in das Verlängerungsrohr 5 eine umlaufende Schulter 8 eingeformt. Die Figur zeigt auch, wie der Wulst W durch Druckeinwirkung von innen nach außen

geformt ist, so dass innen eine Nut vorliegt. Zwischen dem freien Ende 6 und dem Wulst W bildet der Endabschnitt des Verlängerungsrohres 5 einen Einführfortsatz 7 zum leichten Montieren des Bremskörpers in der Stützstruktur der Fadenbremse.

Fig. 6 ist eine Perspektivansicht eines Bremskörpers B 1 auf dessen Verlängerungsrohr 5 als Schnappelement V der Wulst W so nach außen vorspringt, dass er direkt mit dem freien Ende 6 des Verlängerungsrohres 5 abschließt. Im übergangsbereich zwischen dem Kegelstumpfmantel und dem Verlängerungsrohr 5 ist eine umlaufende Schulter 8 geformt.

Der Bremskörper B in Fig. 7 entspricht weitgehend dem von Fig. 4, d.h., das Schnappelement V ist eine in Umfangsrichtung kontinuierliche Aufweitung E am freien Ende 6 des Verlängerungsrohres 5. Die Bezugsziffer 9 deutet die Rückseite der umlaufenden Schulter 8 zwischen dem Kegelstumpfmantel 1 und dem Verlängerungsrohr 5 an.

Der Bremskörper B in den Fig. 1 bis 7 ist zweckmäßig aus einem amorphen Kunststoffmaterial hergestellt, beispielsweise durch Vakuumverformung eines ebenen Zuschnitts. Beispiele brauchbarer Kunststoffmaterialien sind PVC und ABS.

Fig. 8 verdeutlicht eine Unterbaugruppe U einer Fadenbremse F für ein nur angedeutetes Strick- oder Webfaden-Liefergerät L. Von dem Liefergerät L ist ein Frontende eines Speicherkörpers 10 gestrichelt gezeigt. Am Frontende besitzt der Speicherkörper 10 einen gerundeten Abzugsrand 11, der in eine Fadenspeicherfläche 12 übergeführt ist. Der Bremskörper B der Unterbaugruppe U ist in einem Haltering R durch eine Schnappverbindung gesichert positioniert, d.h., so positioniert, dass er nicht selbsttätig herausfallen kann, sondern ein bestimmter Kraftaufwand in Richtung eines Pfeils 18 erforderlich ist, um den Bremskörper, z.B. zum Austausch, aus dem Haltering R zu lösen. Zur Montage des Bremskörpers B im Haltering R braucht dieser nur in der umgekehrten Richtung mit gewissem Kraftaufwand eingepresst zu werden, bis er mit Hilfe des Schnappelements V gesichert positioniert ist. Das Schnappelement V des Bremskörpers wirkt formschlüssig mit einem Schnappelement V des Halterings R zusammen.

In der in Fig. 8 oben angedeuteten Arbeitsposition A der Fadenbremse F wird der Haltering R durch einen Kraftspeicher 14 relativ zu einer stationären Abstützung 13 beispielsweise des Liefergeräts L axial gegen das Frontende des Speicherkörpers 10 angedrückt, so dass die von der Innenwand des Bremskörpers B gebildete Bremsfläche 4 auf dem Abzugsrand 11 aufliegt. Ein Strick- oder Webfaden Y 1 der auf der Speicherfläche 10 in nebeneinanderliegenden Windungen gespeichert ist, wird über das Abzugsende 11 hinweg und an der Bremsfläche 4 entlanggezogen, wobei der abgezogene Faden Y zwischen dem Abzugsrand 11 und der Bremsfläche 4 uhrzeigerartig umläuft. Der abgezogene Faden Y berührt dann die Innenfläche des Kegelstumpfmantels 1 nicht mehr, sondern wird an der Schulter 8 umgelenkt, ehe er durch das Verlängerungsrohr 5 und den Haltering R gezogen wird.

Der Bremskörper B liegt mit der Rückseite 9 der Schulter 8 an einer Schulter 16 innen im Haltering R an, während das Schnappelement V ein Schnappelement, z.B. eine Schulter 15, des Halterings R hintergreift. Auf diese Weise ist der Bremskörper B auch ohne Anlage am Speicherkörper 10 durch die Schnappverbindung gesichert im Haltering R positioniert. Zwischen dem Bremskörper B und dem Haltering R ist in der Schnappverbindung ein allseitiges Bewegungsspiel 20 vorgesehen. Zum Entnehmen des Bremskörpers B aus dem Haltering R ist ein gewisser Kraftaufwand erforderlich, wie auch zum Einsetzen in den Haltering R. Beim Einsetzen hilft der Einführvorsprung 7, um den Bremskörper einfach einfädeln und durch einen Rohrabschnitt 21 durchschieben zu können, der zwischen den Schultern 15, 16 des Halterings R gebildet ist (Fig. 9).

In Fig. 8 wird der Haltering R mit der stationären Abstützung 13 begrenzt eigenbeweglich so gekoppelt, dass er sich nicht selbsttätig davon zu lösen vermag, und so, dass er beim Verstellen der Fadenbremse F in eine in Fig. 8, rechts unten, angedeutete Spaltstellung G den Bremskörper B über die Schnappverbindung mitzieht. In der Spaltstellung G wird beispielsweise zwischen dem Abzugsrand 11 und der Bremsfläche 4 ein Spalt 19 gebildet, durch den ein neuer Faden eingefädelt werden kann, oder der für Reinigungszwecke dienlich ist.

Fig. 9 zeigt die Situation der Unterbaugruppe U vor der Montage oder nach der Entnahme des Bremskörpers B. Der axiale Abstand zwischen der Rückseite 9 der Schulter 8 des Bremskörpers B und dem Schnappelement V sollte so bemessen sein, dass er etwas größer ist als der Axialabstand zwischen den Schultern 15, 16 des Halterings R 1 um auch in dieser Richtung ein bestimmtes Bewegungsspiel zuzulassen. Ein gerundeter oder annähernd trapezförmiger Querschnitt bzw. Außenumriss jedes Schnappelements V erleichtert das Einfädeln und Herausziehen des Bremskörpers B in den bzw. aus dem Haltering R 1 weil die Flanken des Schnappelemeπts V nach Art von Einführ- bzw. Herauszieh-Rampen fungieren. Bei der Ausführungsform in Fig. 3 kann es erforderlich sein, zum Herausnehmen des Bremskörpers B aus dem Haltering R die Laschen K abzureißen, was jedoch keinen Nachteil bedeutet, da der Bremskörper B ohnedies weggeworfen wird.

Auf baulich einfache und kostengünstige Weise ist der Bremskörper B als häufig auszutauschender Ersatzteil dank seines Schnappelements V auf die herausfallsichere Positionierung in der Stützstruktur der Fadenbremse vorbereitet, wobei die Schnappverbindung den leichten Austausch ermöglicht, und dabei ohne Werkzeug oder andere Hilfsmittel zu nutzen ist.

Fig. 10 verdeutlicht eine Unterbaugruppe U aus dem Haltering R und dem Bremskörper B, der wie in den vorhergehenden Figuren aus dem Kegelstumpfmantel 1 und dem koaxialen Verlängerungsrohr 5 gebildet ist, und zwar derart, dass er mit dem Haltering R eine Schnappverbindung eingehen kann. Zu diesem Zweck ist das Schnappelement V im Gegensatz zu den anderen Ausführungsformen eine Nut oder ein vertiefter Wulst N im Verlängerungsrohr 5, während das Schnappelement V im Haltering R ein einwärts vorspringender Wulst W ist, der in die Nut N eintritt, sobald der Bremskörper B bis zu Anlage mit dem kleindurchmessrigen Ende 3 an der Schulter 16 durch den Rohrabschnitt 21 eingeschoben ist. Auch in diesem Fall ist die Schnappverbindung so ausgelegt, dass ein allseitiges Bewegungsspiel des Bremskörpers im Haltering R gegeben bleibt.

Die Unterbaugruppe U in Fig. 11 unterscheidet sich von allen vorhergehenden Ausführungsformen dadurch, dass der Bremskörper B nur aus dem Kegelstumpfmantel 1

besteht, d.h., ohne das Verlängerungsrohr 5 ausgebildet ist, so dass der Bremskörper B mit dem kleindurchmessrigen Ende 3 des Kegelstumpfmantels 1 endet. Das Schnappelement V ist auf oder in der Wand des Kegelstumpfmantels 1 , beispielsweise benachbart zum kleindurchmessrigen Ende 3 oder direkt an diesem vorgesehen, um mit dem im Haltering R in dem konischen Flansch 17 innen vorgesehenen Schnappelement V (eine gerundete Nut N) die Schnappverbindung einzugehen, sobald das kleindurchmessrige Ende 3 an der Schulter 16 ansteht oder nahe bei dieser positioniert ist. Hier könnte eine Bauweise wie in Fig. 10 vorgesehen werden, d.h. das Schnappelement V des Bremskörpers als vertiefter Wulst oder Nut ausgebildet sein, hingegen das Schnappelement V des Halterings R ein einwärts vorspringender Wulst sein.

Fig. 12 ist eine Seitenansicht eines Fadenliefergeräts (schematisierte Darstellung) für Textilmaschinen, beispielsweise für Strickmaschinen oder Webmaschinen. Das Fadenliefergerät L weist ein Gehäuse 22 mit einem Gehäuseausleger 23 auf. An oder in dem Gehäuse 22 ist ein drehantreibbares Wickelelement 25 gelagert, das eine Auslassöse 26 für den Faden Y enthält. Ferner ist ein beispielsweise trommeiförmiger Speicherkörper 10 am oder im Gehäuse 22 angeordnet, der relativ zum sich drehenden Element 25 stationär ist. Der Speicherkörper 10 nimmt auf seiner peripheren Tragfläche 12 nebeneinander liegende Windungen des Fadens Y auf, die durch das Wickelelement 25 bei dessen Drehung gebildet werden. An die Tragfläche 12 schließt sich der gerundete Abzugsrand 11 an der Abzugsseite des Speicherkörpers an. In dem Gehäuseausleger 23 ist eine Fadenbremse F an einem Schlitten 31 abgestützt. Der Schlitten 31 lässt sich gegebenenfalls mittels einer Handhabe 32 entlang des Gehäuseauslegers 23 verstellen. An dem Schlitten 31 ist eine Abstützung 13 der Fadenbremse F angebracht, die einen Tragring 30, einen Haltekorb 29 und den Tragring R für den Bremskörper B aufweist. Zwischen dem Haltering R und dem Tragring 30 sind beispielsweise einander abstoßende, konische Permanentmagnetringe 27, 28 angeordnet, die als Kraftspeicher zum Aufbringen einer axialen Andruckkraft auf den Bremskörper B und zu dessen Zentrierung darstellen. Anstelle der Magnetanordnung könnte auch eine andere Kraftspeichervorrichtung, z.B. mit Federn, Membranen, oder dgl. vorgesehen sein, die in der Lage ist, zwischen dem Speicherkörper 10 und dem Schlitten 31 eine elastische axiale Anpresskraft für den Bremskörper B zu erzeugen.

Der Haltering R ist in dem Tragring 29 mit Spiel, jedoch so angeordnet, dass er nicht aus dem Tragring 29 in Fig. 12 nach links herausfallen kann. Diese Positionierung ist in Fig. 12 nicht gezeigt. In den Tragring R ist der Bremskörper B beispielsweise entsprechend den Fig. 1 und 8 austauschbar eingesetzt und durch die Schnappverbindung zwischen den Schnappelementen V herausfallsicher positioniert. Die Schnappelemente V sind beispielsweise ein erhabener Wulst W am Verlängerungsrohr 5 des Bremskörpers und eine vertiefte Nut N innen im Tragring R.

Der axiale Anpressdruck des Bremskörpers B wird beispielsweise durch die Positionierung des Schlittens 31 eingestellt. Um einen neuen Faden einfädeln zu können, oder zu Reinigungszwecken, lässt sich der Schlitten 31 in Fig. 12 nach rechts verstellen, bis die in Fig. 8 angedeutete Spaltstellung G mit dem Spalt 19 zwischen dem Bremskörper B und dem Abzugsrand 11 erreicht ist. Der Bremskörper B kontaktiert dann nicht mehr den Speicherkörper 10, sondern ist durch die Schnappverbindung mit dem Bewegungsspiel lose am Haltering R positioniert. Der Bremskörper B lässt sich dann leicht austauschen, indem die Haltekraft der Schnappverbindung durch Ziehen am Bremskörper überwunden wird, bis das Verlängerungsrohr 5 aus dem Haltering R ausgetreten ist. Ein neuer Bremskörper B wird in umgekehrter Weise eingebaut, bis die Schnappverbindung wieder hergestellt ist. Das Bewegungsspiel in der Schnappverbindung ist im übrigen in der in Fig. 12 gezeigten Bremskondition der Fadenbremse aufgehoben, da dann der axiale Andruck den Bremskörper fest an den Haltering R drückt. Beim Austausch des Bremskörpers B braucht der Haltering R nicht ausgewechselt zu werden.