Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
THREAD DETECTOR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2007/147423
Kind Code:
A1
Abstract:
Disclosed is a thread monitor which can be used as a separate device or a part of another device (5), e.g. a thread feeding device. Said thread monitor comprises a movably mounted thread detector (29) which rests against the thread (15) and moves according to the tension or slack of the thread (15). A transducing element (43) that cooperates with a sensor element (44) is fastened to the thread detector (29). The sensor element (44) is arranged within a closed housing (9) or is part thereof. The thread detector (29) can be mounted on the housing (9), the bearing mechanism being disposed outside the interior (18) of the housing and not being directly connected thereto. The contactless interaction between the transducer element (43) and the sensor element as well as the housing wall (36) that is placed therebetween ensure the durability of the inventive thread monitor.

Inventors:
KAUFMANN, Richard (Musbacher Str. 43, Freudenstadt, 72250, DE)
MIXNER, Michael (Am Stadtberg 4, Dornstetten, 72280, DE)
Application Number:
EP2006/005962
Publication Date:
December 27, 2007
Filing Date:
June 21, 2006
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
MEMMINGER-IRO GMBH (Jakob-mutz-str. 7, Dornstetten, 72280, DE)
KAUFMANN, Richard (Musbacher Str. 43, Freudenstadt, 72250, DE)
MIXNER, Michael (Am Stadtberg 4, Dornstetten, 72280, DE)
International Classes:
D04B35/14; B65H63/032; D04B15/48
Attorney, Agent or Firm:
RÜGER, BARTHELT & ABEL (Webergasse 3, Esslingen, 73728, DE)
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche :

1. Textiltechnisches Gerät (5), insbesondere Fadenliefergerät für Strickmaschinen, Wirkmaschinen, Webmaschinen o- der andere Faden verbrauchende Maschinen:

mit einem Gehäuse (9) , das einen Innenraum (18) umschließt,

mit einem Fadenfühler (27) , zu dem ein an dem Gerät (5) beweglich gelagertes Fadenfühlelement (29) gehört, das außerhalb des Innenraums (18) des Geräts (9), angeordnet ist,

mit einer Sensoreinrichtung (46) , die ein Geberelement (43) und ein Sensorelement (44) aufweist, das ein von der Position des Geberelements (43) abhängiges Signal erzeugt,

wobei das Geberelement (43) mit dem Fadenfühlelement (29) verbunden und außerhalb des Innenraums (18) angeordnet ist und

wobei das Sensorelement (43) an oder in dem Gehäuse (9) angeordnet ist.

2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (9) zumindest teilweise aus einem nichtmagnetischen Material besteht .

3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (9) zumindest teilweise aus Kunststoff besteht.

4. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (9) ein Kunststoffgehäuse ist.

5. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der von dem Gehäuse (9) umschlossene Innenraum (18) nach außen geschlossen ist.

6. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Fadenfühler (27) wenigstens einen schwenkbar gelagerten Hebel als Fadenfühlelement (29) aufweist.

7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (29) durch die Schwenkbewegung höhenverstellbar ist.

8. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Fadenfühlelement (29) an dem Gehäuse (9) in wenigstens einer an ihrem Boden geschlossenen öffnung (38) gelagert ist.

9. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Fadenfühlelement (29) in einer Lageröffnung (38, 52') gelagert ist, die von dem Innenraum (18) getrennt ist.

10. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Fadenfühlelement (29) zumindest einen aus Metall bestehenden Abschnitt (55, 59) aufweist oder trägt, der das Geberelement (43) bildet.

11. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Fadenfühlelement (29) zumindest einen aus einem Material bestehenden Abschnitt (55) aufweist oder trägt, dessen relative Permeabilitätskonstante μ E größer als 1 ist und der das Geberelement (43) bildet.

12. Gerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,

dass das Fadenfühlelement (29) einen ferromagnetischen Abschnitt (55) aufweist oder trägt, der das Geberelement (43) bildet.

13. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Fadenfühlelement (29) einen Permanentmagnetisehen Abschnitt (40) aufweist oder trägt, der das Geberelement (43) bildet.

14. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sensorelement (44) ein Schalter () ist.

15. Gerät nach Anspruch I 7 dadurch gekennzeichnet, dass das Sensorelement (44) ein magnetisch zu betätigender Schutzrohrkontaktschalter (45) ist.

16. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sensorelement (44) zumindest einen Schließkontakt (49) enthält.

17. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sensorelement (44) zumindest einen öffnerkontakt (48) enthält.

18. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sensorelement einen permanenterregten Magnetkreis aufweist, dessen Permanentmagnet (56) in dem Gehäuse (9) angeordnet ist.

19. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sensorelement (44) ein Wechselfeldsensor ist.

20. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass

das Sensorelement (44) ein elektronisches magnetfeldempfindliches Element (53) aufweist.

21. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Sensorelement (44) und dem Geberelement (43) ein Wandabschnitt des Gehäuses (9) angeordnet ist.

22. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sein Gehäuse (9a) an dem Gehäuse (9) eines Fadenliefergerätes (5) verstellbar gelagert ist.

23. Gerät nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellrichtung mit der Axialrichtung des Fadenlieferrads übereinstimmt.

Description:

Fadenfühler

Die Erfindung betrifft ein textiltechnisch.es Gerät, wie beispielsweise ein Fadenliefergerät, das dazu dient, Faden zu einer Textilmaschine, wie beispielsweise einer Strickmaschine, einer Wirkmaschine, einer Webmaschine oder einer anderen Faden aufnehmenden Maschine zu liefern.

In der Textiltechnik tritt seit langem und immer wieder neu das Problem auf, einen Faden zu überwachen. Die Fadenüberwachung kann die Erfassung seiner Spannung einschließen oder sich lediglich darauf beschränken, zu ermitteln, ob der Faden vorhanden ist oder nicht, beziehungsweise ob er einigermaßen straff gespannt läuft oder über ein bestimmtes Maß hinaus durchhängt. Dazu dienen so genannte Fadenfühler, die beispielsweise als gesonderte Einheiten oder Geräte oder als

Bestandteil anderer textiltechnischer Geräte, wie beispielsweise Fadenliefergeräte, vorhanden sind.

Beispielsweise offenbart die DE 84 29 344 Ul einen Garnfehlerdetektor in Form eines schwenkbar gelagerten zweiarmigen Hebels. Ein Hebelarm trägt an seinem Ende eine Fadenöse, durch die der zu überwachende Faden läuft. Der andere Hebelarm trägt an seinem Ende einen Permanentmagneten, dem ein Schutzrohrkontaktschalter zugeordnet ist. Schwenkt der Hebelarm von dem Schutzrohrkontaktschalter weg, öffnen seine Kontakte und ein Stromkreis wird unterbrochen. Schwenkt er zu dem Schutzrohrkontaktschalter hin, schließt dieser und ein Stromkreis wird geschlossen. Das Schwenken des Hebelarms wird durch den Faden bewirkt, der durch die Fadenösen an dem anderen Ende des Hebelarms läuft. Der Hebelarm und der Schutzrohrkontaktschalter sind im Inneren eines Gehäuses angeordnet, das außerdem eine Verriegelungsvorrichtung für den Garndetektor beherbergt. Die Verriegelungsvorrichtung weist einen Schwenkhebel auf, der durch einen Gehäuseschlitz nach außen ragt. Durch diesen Gehäuseschlitz kann Staub in das Gehäuseinnere gelangen, was langfristig zu Fehlfunktionen führen kann.

Eine weitere Vorrichtung zur Fadenüberwachung ist aus der DE 32 24 960 Al bekannt. Zu dieser Vorrichtung gehört ein schwenkbar gelagerter Hebel, der von dem Faden bewegbar ist. Mit dem Hebel sind zwei weitere Hebel verbunden, die Permanentmagnete zur Betätigung von Schutzrohrkontakten tragen. Je nach Auslenkrichtung des Hebels schließt der eine oder der andere Kontakt, womit ein Elektromotor in seiner Drehrichtung umschaltbar ist .

Die DE 42 066 07 Al offenbart ein Fadenliefergerät mit Fadenliefertrommel, die von einem Elektromotor angetrieben wird. Dieses Gerät weist sowohl einen Fadenbruchsensor als auch einen Fadenspannungssensor auf. Der Fadenbruchsensor besteht aus einem schwenkbar gelagerten Hebel , der außen an dem Gehäuse des Gerätes angebracht ist. Der Hebel ist an einer Gehäusedurchführung gelagert und verdreht einen in dem Gehäuse angebrachten Magneten. Dieser beeinflusst wiederum einen Schutzrohrkontakt .

Zur überwachung der Fadenspannung dient ein federndes Röhrchen, in Form einer trompetenförmig gewickelten Schraubenfeder, die mit einem Ende an einem Drehteller befestigt ist. Dieser ist von einer Welle getragen, die das Gehäuse durchragt und im Inneren des Gehäuses mit einem Sensor zusammenwirkt .

Die Gehäusedurchführungen gestatten langfristig das Eindringen von Staub in das Gehäuse.

Davon ausgehend ist es Aufgabe der Erfindung, ein tex- tiltechnisches Gerät zu schaffen, das insoweit verbessert ist .

Diese Aufgabe wird mit einem textiltechnischen Gerät gelöst, dessen Fadenfühler außerhalb des Innenraums des Gerätes angebracht und beweglich gelagert ist. Eine die Position des Fadenfühlers überwachende Sensoreinrichtung besteht aus zumindest einem Geberelement und zumindest einem Sensorelement, die miteinander wechselwirken. Das Geberelement ist mit dem Fadenfühler verbunden, während das Sensorelement im Inneren des Gehäuses angeordnet ist . Das Geberelement kann als Signa- lisierungselement angesehen werden, das seine Position signa-

lisiert. Das Sensorelement kann als Erfassungselement angesehen werden, das die Position des Signalisierungselementes er- fasst .

Der Fadenfühler und das Geberelement sind außerhalb des Gehäuses angeordnet, das somit vollkommen geschlossen ausgebildet werden kann. Das Eindringen von Staub und Flus , das ansonsten ein großes Problem darstellt, wird somit verhindert. Damit können Einschränkungen der Bewegungsfreiheit des Fadenfühlers, Kontaktschwierigkeiten, Verschmutzen von Kontaktstellen und Blockieren von Schaltelementen wirksam vermieden werden. Weiter ist es möglich den Fadenfühler auszutauschen, ohne das Gerät öffnen zu müssen. Die Lagerung des Fadenfühlers ist außerhalb des Innenraumes des Gehäuses angeordnet. Dies ergibt einen einfachen und montagefreundlichen Geräteaufbau. Insgesamt wird eine hohe Zuverlässigkeit des Gerätes erreicht.

Das insoweit beschriebene Gerät kann ein gesonderter Fadenfühler oder auch Teil eines anderen Gerätes, wie beispielsweise eines Fadenliefergerätes, sein. Es kann sich um ein Gerät zur Erfassung der Fadenspannung oder auch lediglich zur Erfassung des Vorhandenseins des Fadens, wie beispielsweise um einen Fadenbruchsensor, handeln. Im bevorzugten Ausführungsfalle ist die Erfindung an einem Fadenliefergerät angewendet, das zur mengenkontrollierten oder auch zur spannungskontrollierten Fadenlieferung dient. Erstgenannte Geräte werden auch als Positiv-Fournisseure bezeichnet. Sie weisen einen zum Beispiel als Gehäuse ausgebildeten Träger auf, der an einem Ende eine Befestigungseinrichtung zur Befestigung zum Beispiel an einer Strickmaschine aufweist . Der Träger beziehungsweise das Gehäuse werden von einer drehbar gelagerten Welle durchsetzt, die entweder von einem

Elektromotor oder von einer Riemenscheibe her angetrieben

von einer Riemenscheibe her angetrieben wird. An dem unteren Ende der Welle ist ein Fadenlieferrad befestigt, das von dem zu liefernden Faden umschlungen ist. Durch Drehung des Fadenlieferrads wird der Faden gefördert. Vor und/oder hinter dem Fadenlieferrad ist ein Fadenfühler angeordnet, der zum Beispiel einen schwenkbar gelagerten Hebel aufweisen kann. Zum Beispiel lastet der Hebel durch sein Eigengewicht auf dem Faden. Es können weitere Mittel, wie Gewichte, Federn, oder dergleichen vorgesehen sein, um den Hebel gegen den Faden zu belasten.

Das Fadenlieferrad ist vorzugsweise an seiner Welle abnehmbar und somit austauschbar gehalten. Dadurch können Fadenlieferräder mit unterschiedlicher axialer Höhe zum Einsatz kommen. In diesem Fall kann es zweckmäßig sein, den Fadenfühler, der den von dem Fadenlieferrad ablaufenden Faden überwacht, einstellbar auszubilden. Beispielsweise kann die gesamte, aus Fadenfühler, Sensoreinrichtung und Geberelement gebildete Einrichtung an dem Gehäuse des Fadenfühlers höhenverstellbar angeordnet sein. Auch kann an dieser Einheit noch eine Fadenauslauföse vorhanden sein, um mit einer Einstellbewegung zugleich auch den Winkel zu regulieren, mit dem der Faden das Fadenlieferrad verlässt.

Im einfachsten Fall ist die Sensoreinrichtung eine Schalteinrichtung, die überwacht, ob der Fadenfühler oberhalb oder unterhalb einer Schaltgrenze steht. Dazu trägt der Fadenfühler ein Geberelement. Dieses ist ein Element, dessen Position von dem Sensorelement aus dem Gehäuseinnenraum heraus überwacht werden kann, während das Geberelement außerhalb des Gehäuseinnenraums angeordnet ist .

Beispielsweise besteht das Gehäuse aus einem nicht magnetischen Material. Dieses kann insbesondere Kunststoff sein und ermöglicht die überwachung der Position des Fadenfühlers mittels eines magnetischen oder elektromagnetischen Feldes. Dazu kann es genügen, wenn das Gehäuse dort, wo Sensorelement und das Geberelement wechselwirken, nichtmagnetisch ausgebildet ist. Vorzugsweise besteht das Gehäuse jedoch insgesamt aus einem nichtmagnetischen Material, wie beispielsweise Kunststoff .

Das Fadenfühlelement ist vorzugsweise an einer Lagereinrichtung gelagert, die eine Schwenkbewegung des Fadenfühlelementes gestattet . Diese Lagereinrichtung ist außerhalb des Innenraums des Gehäuses angeordnet. Sie kann beispielsweise durch Lageröffnungen in Form von Sackbohrungen in der Gehäusewand oder Lageröffnungen ausgebildet sein, die einen Gehäusevorsprung durchsetzen, ohne eine Verbindung zum Innenraum des Gehäuses zu haben. Vorzugsweise kann sich ein Abschnitt des Fadenfühlelementes in der Lageröffnung mit Spiel bewegen. Dies trägt zu einer leichgängigen Lagerung bei, die wenig verschmutzungsanfällig ist. Insbesondere aber können keine Schmutzpartikel durch die Lageröffnung in den Gehäuseinnenraum gelangen.

Das Fadenfühlelement trägt vorzugsweise ein Geberelement oder ist selbst das Geberelement. Das Geberelement kann beispielsweise ein Permanentmagnet, ein weichmagnetisches Teil, z.B. aus Ferrit oder einem ferromagnetisehen Metall, oder ein sonstiges Metallteil sein. Der Permanentmagnet kann dazu dienen, einen im Innenraum des Gehäuses angeordneten Schalter, beispielsweise einen Schutzrohrkontakt oder einen elektronischen Schalter, zu betätigen oder mit einem elektronischen Positionssensor zusammenzuwirken. Anstatt der Anbringung ei-

nes Magneten an dem Fadenfühlelement ist es auch möglich, wie bereits angedeutet, das Fadenfühlelement selbst als Magnet auszubilden. Beispielsweise kann der Draht, der den Hebel des Fadenfühlelements bildet, magnetisiert werden. Auch kann der Magnet unabhängig davon, ob er stationär im Gehäuse oder an dem Fadenfühlelement angeordnet ist, aus einem Kunststoffma- terial bestehen. Dazu sind beispielsweise Elastomere mit magnetischen Füllstoffen gefüllte Werkstoffe auf dem Markt, die beispielsweise im Kunststoffspritzgussverfahren verarbeitet oder als Gummibänder geliefert werden, die bedarfsweise mit einfachen Werkzeugen zuzuschneiden sind.

Ein weichmagnetisches Geberelement kann dazu dienen, ein Magnetfeld zu verändern, wobei die Magnetfeldveranderung von dem in dem Innenraum des Gehäuses angeordneten Sensorelement erfasst wird. Beispielsweise kann das weichmagnetische Teil den magnetischen Fluss beeinflussen, der einen Schutzrohrkontakt durchsetzt. Das Sensorelement ist in diesen Fällen ein Element, das eine Veränderung des ansonsten statischen Magnetfeldes erfasst. Es ist jedoch auch möglich, mit einem magnetischen Wechselfeld zu arbeiten. Beispielsweise können dadurch Wirbelströme in dem Geberelement induziert werden, deren Größe und/oder Rückwirkung auf das Sensorelement von der Position des Fadenfühlers abhängt. Damit ist es möglich, sehr kleine und leichte Geberelemente, beispielsweise in Form metallisierter Kunststoffteile oder in Form von Aluminiumteilen vorzusehen.

Weitere Einzelheiten vorteilhafter Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Zeichnung, der Beschreibung o- der von Ansprüchen.

In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht. Es zeigen:

Fig. 1 eine Strickmaschine mit Fadenliefergeräten in schematisierter Darstellung;

Fig. 2 ein Fadenliefergerät mit Fadenfühler in perspektivischer vereinfachter Darstellung;

Fig. 3 das Fadenliefergerät nach Fig. 2 in einer schematisierten Seitenansicht;

Fig. 4 eine Ausführungsform eines Fadenfühlers im Horizontalschnitt ;

Fig. 5 eine abgewandelte Ausführungsform des Fadenfühlers im Vertikalschnitt;

Fig. 6 einen Fadenfühler ähnlich Fig. 4 in schematisierter Querschnittsdarstellung;

Fig. 7 einen Fadenfühler ähnlich Fig. 5 in quer geschnittener Darstellung;

Fig. 8 eine weitere Ausführungsform des Fadenfühlers im perspektivischen Querschnitt;

Fig. 9 eine weitere alternative Ausführungsform des Fadenfühlers im horizontalen Längsschnitt;

Fig. 10 einen Schutzrohrkontakt mit Wechselkontakten,

Fig. 11 eine abgewandelte Ausführungsform der Erfindung ähnlich Figur 2 und

Fig. 12 eine weitere abgewandelte Ausführungsform der Erfindung ähnlich Figur 2.

In Fig. 1 ist eine Rundstrickmaschine 1 veranschaulicht, die einen Strickzylinder 2 mit einer Vielzahl von nicht weiter veranschaulichten Stricknadeln enthält. Diese definieren Strickstellen 3, 4 (sowie weitere), denen Faden zuzuführen ist. Dazu dienen Fadenliefergeräte 5, 6, 7 usw., die auf einem oberhalb des Strickzylinders 2 gehaltenen Maschinenring 8 sitzen und sich von diesem radial weg erstrecken. Die Fadenliefergeräte 5, 6, 7 usw. sind untereinander vorzugsweise gleich aufgebaut. Fig. 2 veranschaulicht eine exemplarische Bauform anhand des Fadenliefergeräts 5. Jedes dieser Fadenliefergeräte weist ein Gehäuse 9 auf, das beispielsweise aus Kunststoff gefertigt ist und in dem eine in Gebrauch im Wesentlichen vertikal angeordnete Welle 10 (siehe Fig. 3) drehbar gelagert ist. Das obere Ende der Welle trägt zumindest eine Riemenscheibe 11, über die ein aus Fig. 1 schematisch ersichtlicher Zahnriemen 12 läuft, der alle oder zumindest einige Fadenliefergeräte gemeinsam antreibt. Der Zahnriemen 12 wird beispielsweise von einem zentralen Antrieb 13 in Form eines Elektromotors angetrieben. Es ist auch möglich, anstelle des Antriebs mittels des Zahnriemens 12 an jedem Fadenliefergerät 5, 6, 7 Antriebsmotoren vorzusehen.

Das Fadenliefergerät 5 weist an dem unteren Ende der Welle 10 ein Fadenlieferrad 14 auf, das, wie Fig. 3 zeigt, in Gebrauch von einem Faden 15 mehrfach umschlungen ist. Durch Drehung des Fadenlieferrads 14 wird der Faden 15 zu der Rundstrickmaschine 1 geliefert.

Das Gehäuse 9 besteht vorzugsweise aus Kunststoff. Es kann, wie Fig. 2 zeigt, zweischalig aufgebaut sein und somit eine obere Gehäuseschale 16 und eine untere Gehäuseschale 17 aufweisen. Außerdem ist an dem Gehäuse 9 eine Halteklemme 18

ausgebildet. Die Gehäuseschalen 16, 17 umschließen einen Innenraum 18, der in Fig. 3 anhand eines in der Seitenwand des Gehäuses 9 vorgesehenen Durchbruchs 19 sichtbar gemacht ist.

An dem Gehäuse 9 können weitere Vorrichtungen vorgesehen sein, wie beispielsweise eine Fadeneinlauföse 20, ein Knotenfänger 21, eine Fadenbremse 22, eine weitere Fadeneinlauföse 23, eine Fadenauslauföse 24 und eine Signallampe 25. Die Anordnung dieser Elemente kann konventionellem Vorbild folgen und beispielsweise entsprechend der DE 42 40 628 C2 vorgenommen werden.

Bezüglich des Fadendurchlaufs vor und hinter dem Fadenlieferrad 14 können Fadenfühler in Form eines Fadeneinlauf- fühlers 26 und eines Fadenauslauffühlers 27 vorgesehen sein. Der Fadeneinlauffühler 26 und der Fadenauslauffühler 27 dienen jeweils dazu, zu unterscheiden, ob Faden vorhanden ist und nicht zu stark durchhängt, und anhand dessen ein entsprechendes elektrisches Signal zu erzeugen. Dazu weisen beide Fadenfühler jeweils einen beispielsweise als Drahtbügel ausgebildeten Hebel 28, 29 auf, der ein- oder wie dargestellt zweischenklig ausgebildet sein kann. Beispielsweise ist er gemäß Fig. 2 jeweils als U- förmiger Drahtbügel ausgebildet, dessen unterer, vorzugsweise gerader Steg 30, 31 auf dem Faden 15 ruht .

Die Hebel 28, 29 bzw. ihre Stege 30, 31 bilden somit jeweils ein Fadenfühlelement, das an dem Gehäuse 9 beweglich gelagert ist . Die bewegliche Lagerung wird im Folgenden anhand des Fadenauslauffühlers 27 erläutert. Die Beschreibung desselben gilt entsprechend für den Fadeneinlauffühler 26, wobei in den konkreten Dimensionen, d.h. der Länge der Schenkel des Hebels 28, bzw. 29, hinsichtlich des Gewichts und der

Anordnung an dem Gehäuse 9, wie aus Fig. 2 und 3 erkennbar, Unterschiede vorhanden sind.

Der Hebel 29 weist an seinen beiden Schenkeln 32, 33 jeweils Enden 34, 35 auf, die ungefähr parallel zu dem Steg 31 aufeinander zu abgewinkelt sind und zur schwenkbaren Lagerung des Hebels 29 an dem Gehäuse 9 dienen. Das Gehäuse 9 ist dazu z.B. wie Fig. 4 zeigt, an seinen beiden zueinander z.B. parallelen Seitenwänden 36, 37 mit Lageröffnungen 38, 39 versehen. Diese sind vorzugsweise als Sackbohrungen ausgebildet, d.h. sie sind bodenseitig geschlossen. Die Enden 34, 35 sitzen mit Spiel in den Lageröffnungen 38, 39 und gestatten somit eine reibungsarme Schwenklagerung des Hebels 29.

Der Hebel 29 trägt in dem vorliegenden Ausführungsbei- spiel einen Permanentmagneten 40, der aus Fig. 3 ersichtlich ist. Wie Fig. 4 zeigt, kann der Permanentmagnet 40 von einem Träger 41 aufgenommen sein, der mit einem der Schenkel 32, 33 oder wie dargestellt mit beiden Schenkeln 32, 33 verbunden ist. Der Permanentmagnet 40 erzeugt ein Magnetfeld, das den geschlossenen aus Kunststoff bestehenden Boden 42 des Gehäuses 9 durchdringt. Er bildet eine spezielle Ausführungsform eines Geberelements 43 zur Betätigung eines Sensorelements 44, das in dem Innenraum 18 des Gehäuses 9 angeordnet ist. Das Sensorelement 44 wird im vorliegenden Ausführungsbeispiel durch einen magnetisch betätigbaren Schutzrohrkontakt 45 („Reed-Kontakt" oder „Reed-Relais") gebildet. Das Geberelement 43 und das Sensorelement 44 bilden gemeinsam eine Sensoreinrichtung 46 zur Erfassung der Position des Hebels 29. Die Positionserfassung erfolgt dabei in dem Sinne, dass wenigstens unterschieden wird, ob der Hebel 29 mit seinem Steg 31 oberhalb oder unterhalb eines Schaltpunktes steht.

Fig. 10 veranschaulicht gesondert den Schutzrohrkontakt 45 in einer beispielhaften Ausführungsform. Er weist ein Glasrohr 47 auf, das an seinen beiden Enden geschlossen ist. Dort sind Kontaktzungen 48, 49, 50 eingeschmolzen, die sich etwa in der Mitte des Glasrohrs gegenüberstehen. Dabei liegen die Enden der Kontaktzungen 48, 50 aneinander an (d.h. sie bilden einen „Ruhekontakt") , während zwischen den Enden der Kontaktzungen 49, 50 ein Spalt besteht (d.h. sie bilden einen "Arbeitskontakt") . Während die Kontaktzunge 48 unmagnetisch ist, sind die Kontaktzungen 49, 50 weichmagnetisch. Ein ausreichend starkes Magnetfeld bewirkt deshalb, dass sich die Kontaktzungen 49, 50 anziehen und aneinander anlegen, während sich die Kontaktzungen 48, 50 trennen.

Das insoweit beschriebene Fadenliefergerät 5 arbeitet wie folgt :

In Betrieb dreht das Fadenlieferrad 14 mit vorgegebener Geschwindigkeit und fördert dabei den Faden 15 zu der Rundstrickmaschine 1. Der Faden 15 ist dabei zwischen der Fadeneinlauföse 23 und dem Fadenlieferrad 14 sowie zwischen dem Fadenlieferrad 14 und der Fadenauslauföse 24 im Wesentlichen straff. Der Steg 30 des Fadeneinlauffühlers 26 und der Steg 31 des Fadenauslauffühlers 27 ruhen auf dem Faden 15, wodurch die beiden Hebel 28, 29 jeweils in ihren oberen Schwenkpositionen gehalten sind. Der Permanentmagnet 40 steht deshalb nahe unter dem Boden 42 des Gehäuses 9. Sein Magnetfeld ver- anlasst den Schutzrohrkontakt 45 umzuschalten, so dass ein Stromkreis, der die Kontaktzungen 49, 50 einbezieht, geschlossen ist, während ein Stromkreis, der die Kontaktzungen 48, 50 einbezieht, offen ist. Ist die Signallampe 25 beispielsweise über die Kontaktzungen 48, 50 angesteuert, leuchtet sie nicht .

Fällt die Fadenspannung soweit ab, dass sich der Hebel 29 nach unten senkt oder reißt der Faden 15, dass der Hebel 29 frei nach unten fällt, nimmt er die in Fig. 3 gestrichelt eingetragene Lage ein. Der Permanentmagnet 40 entfernt sich dabei soweit von dem Boden 42, dass der Schutzrohrkontakt 45 umschaltet. Es schließt nun der Stromkreis über die Kontakt - zungen 48, 50, so dass die Signallampe 25 leuchten kann. Ein solcher Stromkreis kann von Kontaktstiften 51 gespeist sein, die an der Befestigungsklemme 18 vorgesehen sind, um ein dort vorhandenes Signalkabel anzustechen.

Der Fadeneinlauffühler 26 arbeitet in entsprechender Weise .

Während der Fadeneinlauffühler 26 und der Fadenauslauf- fühler 27 als einarmige Hebel beschrieben worden sind, d.h. als Hebel, die sich nur in einer Richtung von einer gegebenen Drehachse weg erstrecken, ist es auch möglich, sie als zweiarmige Hebel auszubilden. In diesem Fall kann auf einfache Weise eine Annäherung eines Magneten an ein in dem Gehäuse 9 vorhandenen magnetempfindlichen Schalter bewirkt werden, wenn der Hebel 29 bzw. 28 nach unten schwenkt. Dies hat den Vorzug, mit Schutzrohrkontakten auszukommen, die lediglich einen Arbeitskontakt, d.h. zwei Kontaktzungen wie beispielsweise die Kontaktzunge 49, 50 aufweisen, die den Stromkreis schließen, wenn die Stärke des Magnetfelds an diesen Kontakten zunimmt .

Wie Figur 5 veranschaulicht, kann die Lagereinrichtung für den Hebel 29 des Fadenauslauffühlers 27 auch abweichend ausgebildet sein. Beispielsweise kann an dem Boden 42 ein Vorsprung 52 ausgebildet sein, der ein oder mehrere dann be-

sonders lang ausgebildete Enden der Schenkel des Hebels 29 aufnimmt. Dazu weist der Vorsprung 52 eine öffnung 52' auf, die als Durchgangsbohrung oder als seitlich geschlitzte Bohrung ausgebildet sein kann. In diese kann das entsprechende Ende des Hebels 29 rastend eingelegt oder eingeführt sein. Es handelt sich um eine Spielpassung, so dass der Hebel 29 leicht schwenkbar ist.

Eine abgewandelte Ausführungsform zeigt Figur 6. Diese beruht im Wesentlichen auf der Ausführungsform nach Figur 3 und 4, so dass entsprechend auf die vorausgehende Beschreibung verwiesen wird. Abweichend gilt jedoch, dass in der Nähe, vorzugsweise oberhalb des Schutzröhrkontakts 45, ein Permanentmagnet vorgesehen ist, der den Schutzrohrkontakt 45 erregt und somit die Kontaktzungen 49, 50 schließt. Auf dem Träger 41 sitzt ein gegensinnig gepolter Magnet, der, wenn er an den Schutzrohrkontakt 45 angenähert wird, das an diesem wirkende Magnetfeld schwächt und somit dazu führt, dass die Kontaktzungen 49, 50 öffnen. Damit lässt sich erreichen, dass der Schutzrohrkontakt 45 keinen Strom führt, wenn der Hebel 29 in einer oberen Position ist und einen Stromkreis schließt, wenn er in einer unteren Position ist.

Figur 7 veranschaulicht eine Ausführungsform der Sensoreinrichtung 46, die auf der Ausführungsform nach Figur 5 beruht. Im Unterschied zu dieser ist anstelle des Schutzrohrkontakts 45 als Sensorelement jedoch eine elektronische Schaltung mit einem magnetisch empfindlichen Element, bspw. einem magnetoresistiven Widerstand oder einem Hall -Element 53 oder einem anderen magnetfeldempfindlichen Element vorgesehen, Dieses kann auf einer Leiterplatte montiert sein, falls eine solche in dem Innenraum 18 des Gehäuses 9 ohnehin vorzusehen ist .

Eine weitere Ausführungsform veranschaulicht Figur 8. Bei dieser ist der Hebel 29 als zweiarmiger Hebel ausgebildet. Die durch die Vorsprünge 52 gebildete Lagereinrichtung definiert eine Drehachse 54 von der sich der Fadenfühlhebel 29 nach unten erstreckt. Ein Schenkel 55 des Fadenfühlhebels erstreckt sich in Gegenrichtung, bspw. seitlich an der Seitenwand 36 des Gehäuses 9 vorbei. In Nachbarschaft der Seitenwand sind wiederum in dem Innenraum 18 ein Schutzrohrkon- takt 45, daneben ein Permanentmagnet 56 sowie beide verbindend ein magnetisch leitfähiges Element 57 in Form eines magnetischen Rückschlussblechs vorgesehen. Das von dem Permanentmagnet 57 ausgehende Magnetfeld streut in den Raum und ist nicht ausreichend stark den Schutzrohrkontakt 45 zu betätigen. Wenn jedoch der Schenkel 55 in eine Schwenklage kommt, in der er den Magnetfluss von dem Permanentmagnet 57 zu dem Schutzrohrkontakt 45 leiten kann, verstärkt sich das Magnetfeld an dem Schutzrohrkontakt 55. Dies insbesondere, wenn der Schenkel 55 aus einem weichmagnetischen Material z.B. einem Eisenmaterial oder einem anderen ferromagnetisehen Material besteht .

Die Unterscheidung zwischen verschiedenen Schwenklagen erfolgt auch hier berührungslos, wobei die Sensoreinrichtung 46 als Geberelement den Schenkel 55 und als Sensorelement den Schutzrohrkontakt 45, das Rückschlussblech 57 und den Permanentmagneten 56 aufweist. Als Sensorelement kann jedoch auch eine elektronische Magnetfelderfassungseinrichtung bspw. ein entsprechender Schaltkreis oder ein entsprechender Magnetwiderstand dienen.

Figur 9 veranschaulicht eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die anders als die bislang beschrie-

benen Ausführungsformen nicht mit dem statischen Magnetfeld eines Permanentmagneten, sondern mit einer Sensorspule 58 arbeitet. Diese ist an dem Boden 42 des Gehäuses 9 oder wie dargestellt in einem Durchbruch desselben angeordnet. Der wiederum zweischenklig ausgebildete Hebel 29 weist als Geberelement 43 einen Abschnitt 59 aus Aluminiumblech auf. Dieser wird beim Schwenken des Hebels 29 and die Spule 58 angenähert oder von dieser entfernt. Die Spule 58 kann z.B. auf einer Leiterplatte 60 sitzen, die eine nicht dargestellte elektronische Schaltung trägt und die Spulen 58 mit WechselSpannung versorgt. Die Bedämpfung der Spule 58 hängt von der Position des Aluminiumblechabschnitts 59 ab und nimmt zu, wenn sich der Abschnitt 59 an die Spule 58 annähert. Dies kann als Signal zur Erfassung der Position des Hebels 29 dienen. Es ist auch möglich, Phasenverschiebungen zwischen der an die Spule 58 angelegten Spannung und dem durch sie fließenden Strom zu erfassen, die sich mit Annäherung oder Entfernung des Abschnitts 59 ändert . Auch dies kann in einfachen analogen oder digitalen Schaltungen zur Signalgenerierung ausgenutzt werden. Möglich ist auch die Ausnutzung von Frequenzänderungen, die sich in einer angeschlossenen elektronischen Schaltung durch die Annäherung des Abschnitts 59 an die Spule 58 ergibt.

In einer vereinfachten Ausführungsform ist es auch möglich, das Sensorelement in der Gehäusewand oder an der Außenseite derselben anzubringen. Eine solche Ausführungsform ist in Figur 11 veranschaulicht. Der Schutzrohrkontakt 45 ist seitlich an dem Gehäuse 9 angebracht. Seine Anschlüsse 61, 62 sind abgedichtet durch Gehäuseöffnungen geführt und verbinden ihn mit in dem Gehäuse 9 liegenden elektrischen Leitern. Der Permanentmagnet 50 ist wiederum von dem Hebel 29 getragen.

In Figur 12 ist eine abgewandelte Ausführungsform des Fadenliefergeräts veranschaulicht, die im Wesentlichen mit dem Fadenliefergerät 5 gemäß Figur 11 übereinstimmt. Insoweit wird auf die vorstehende Beschreibung verwiesen, die entsprechend gilt. Im Unterschied zu dem vorstehend beschriebenen Fadenliefergerät weist das Fadenliefergerät 5 nach Figur 12 jedoch einen Auslaufabsteller auf, der höhenverstellbar ausgebildet ist. Dazu weist er ein eigenes Gehäuse 9a auf, das, wie Figur 12 anhand eines Pfeils schematisch veranschaulicht, vertikal d.h. parallel zu der Drehachse des Fadenlieferrads 14 verstellbar ist. Die Verstellung kann stufenlos oder in Stufen möglich sein - je nach praktischer Anforderung. Der Auslaufabsteller ist wie vorbeschrieben ausgebildet. Wiederum ist ein Geberelement in Form eines Permanentmagneten 40 an dem Hebel 29 gehalten. Das Sensorelement 44 in Form des Schutzrohrkontakts 45 ist an der Außenseite des Gehäuses 9a angeordnet. Das Fadenlieferrad 14 kann mit seiner Welle lösbar verbunden sein, um Anpassungen an verschiedene Fäden zu ermöglichen. Werden Fadenlieferräder 14 mit unterschiedlicher axialer Erstreckung (Höhe) verwendet, kann die dann geforderte unterschiedliche Position durch Vertikalverstellung des Auslaufabstellers erreicht werden, zu dem das Gehäuse 9a, das Sensorelement 44, das Geberelement 43 und der zugeordnete Fadenauslauffühler 29 gehören. Der Auslaufabsteller bildet somit eine eigenständige Einheit, die mit dem Gehäuse 9 des Fadenliefergeräts 5 verbunden ist. Sie kann außerdem, anders als dargestellt, die Fadenauslauföse 24 tragen, so dass die Anpassung des Auslaufabstellers und der Fadenauslauföse 24 an unterschiedliche Fadenlieferräder mit einem einzigen Handgriff, d.h. einer einzigen Stellbewegung geschehen kann.

Der vorgestellte Fadenwächter lässt sich als gesondertes Gerät oder als Bestandteil eines anderen Geräts bspw. eines

Fadenliefergeräts verwenden. Er weist einen beweglich gelagerten Fadenfühler auf, der an dem Faden anliegt und sich entsprechend seiner Spannung bzw. seines Durchhangs bewegt. An dem Fadenfühler ist ein Geberelement befestigt, das mit einem Sensorelement zusammenwirkt. Das Sensorelement ist innerhalb eines geschlossenen Gehäuses angeordnet oder Teil desselben. Der Fadenfühler kann an dem Gehäuse gelagert sein, wobei diese Lagereinrichtung außerhalb des Gehäuseinnenraums angeordnet ist, und keine Durchgangsverbindung zu diesem hat. Durch die berührungslose Wechselwirkung zwischen Geberelement und Sensorelement und die zwischen beiden angeordnete Gehäusewand wird die Funktion auf Dauer sichergestellt.

Bezugszeichenliste :

1. Rundstrickmaschine

2. Strickzylinder

3. Strickstelle

4. Strickstelle

5. Fadenliefergerät

6. Fadenliefergerät

7. Fadenliefergerät

8. Maschinenring

9. Gehäuse

10. Welle

11. Riemenscheibe

12. Zahnriemen

13. Antriebseinrichtung

14. Fadenlieferrad

15. Faden

16. obere Gehäuseschale

17. untere Gehäuseschale

18. Innenraum

19. Durchbruch

20. Einlauföse

21. Knotenfänger

22. Fadenbremse

23. Fadeneinlauföse

24. Fadenauslauföse

25. Signallampe

26. Fadeneinlauffühler

27. Fadenauslauffühler

28. Hebel

29. Hebel

30. Steg

31. Steg

32. Schenkel

33. Schenkel

34. Ende

35. Ende

36. Seitenwand

37. Seitenwand

38. Lageröffnung

39. Lageröffnung

40. Permanentmagnet

41. Träger

42. Boden

43. Geberelement

44. Sensorelement

45. Schutzrohrkontakt

46. Sensoreinrichtung

47. Glasrohr

48. Kontaktzunge

49. Kontaktzunge

50. Kontaktzunge

51. Kontakte

52. Vorsprung

53. magnetoresistiver Widerstand

54. Drehachse

55. Schenkel

56. Permanentmagnet

57. Element

58. Spule

59. Abschnitt

60. Leiterplatte

61. Anschluss

62. Anschluss