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Patent Searching and Data


Title:
THREAD ROLLING MACHINE WITH FEED DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/023359
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a thread rolling machine having two rolling dies (110-1, 110-2) movable relative to one another for rolling a thread into blanks (200). The blanks (200) are fed by means of a feed device from a storage facility to the rolling dies. The feed device consists of two guiding mechanisms, which at least for a certain distance are arranged parallel to one another and between which the blanks are fed to the rolling dies. In order to render the feed of the blanks to the rolling dies more reliable, according to the invention at least the first of the two guiding mechanisms (120-1) is in the form of a first belt guide (122-1) having a first revolving belt (124-1) to guide the blanks at the outside of the belt parallel to the second guiding mechanism (120-2). The first revolving belt (124-1) is driven by a first drive device (130-1) in a direction of rotation such that the blanks are conveyed by the revolving first belt to the rolling dies (110-1, 110-2).

Inventors:
MENN, Ernst, Walter (Trift 8, Hilchenbach, 57271, DE)
ROTH, Eberhard (Herbertshäuser Strasse 21, Bad Laasphe, 57334, DE)
Application Number:
EP2010/005165
Publication Date:
March 03, 2011
Filing Date:
August 24, 2010
Export Citation:
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Assignee:
E.W. MENN GMBH & CO. KG (Trift 8, Hilchenbach, 57271, DE)
MENN, Ernst, Walter (Trift 8, Hilchenbach, 57271, DE)
ROTH, Eberhard (Herbertshäuser Strasse 21, Bad Laasphe, 57334, DE)
International Classes:
B21H3/06; B21H9/02
Attorney, Agent or Firm:
GROSSE, Wolf-Dietrich (Valentin, Gihske Grosse, Klüppe, Hammerstrasse 3 Siegen, 57072, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Gewindewalzmaschine (100) mit

zwei relativ zueinander beweglichen Walzbacken (110-1 , 110-2) zum Einwalzen eines Gewindes in Rohlinge(200); und

einer Zuführvorrichtung mit einer ersten und einer zweiten zumindest ein stückweit parallel zueinander angeordneten Führungseinrichtung (120-1 , 120- 2) zum individuellen Zuführen der Rohlinge (200) zu den beiden Walzbacken (110-1 , 110-2) zwischen den beiden Führungseinrichtungen;

dadurch gekennzeichnet, dass

zumindest die erste der beiden Führungseinrichtungen (120-1 ) in Form einer ersten Riemenführung (122-1 ) mit einem umlaufenden Riemen (124-1 ) ausgebildet ist zum Führen der Rohlinge (200) an der Außenseite des Riemens parallel zu der zweiten Führungseinrichtung (120-2), und

mindestens eine erste Antriebseinrichtung (130-1 ) vorgesehen ist zum Antreiben des umlaufenden Riemens (124-1 ) in einer solchen Drehrichtung, dass die Rohlinge (200) durch den umlaufenden Riemen zu den Walzbacken (110-1 , 110-2) gefördert werden.

2. Gewindewalzmaschine (100) nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass

auch die zweite Führungseinrichtung (120-2) als zweite Riemenführung mit einem gegenläufig zu dem Riemen (124-1 ) der ersten Führungseinrichtung unlaufenden Riemen (124-2) ausgebildet ist.

3. Gewindewalzmaschine (100) nach Anspruch 2,

dadurch gekennzeichnet, dass

eine zweite Antriebseinrichtung (130-2) vorgesehen ist zum Antreiben des Rie- mens (124-2) der zweiten Riemenführung.

4. Gewindewalzmaschine (100) nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass

die zweite Führungseinrichtung (120-2) als Führungsschiene ausgebildet ist.

5. Gewindewalzmaschine (100) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

zumindest einer der Riemen (124-1 , 124-2) eine Außenseite ohne Ausbuchtungen für einen Reibkontakt mit den Rohlingen (200) aufweist.

6. Gewindewalzmaschine (100) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

zumindest einer der Riemen (124-1 , 124-2) auf seiner Außenseite Ausbuchtungen (126) aufweist zur Aufnahme von jeweils einem der Rohlinge (200) während der Zuführung der Rohlinge zu den Walzbacken (110-1 , 110-2).

7. Gewindewalzmaschine (100) nach Anspruch 5 oder 6,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Ausbuchtungen (126) äquidistant auf der Außenseite des Riemens angeordnet sind.

Description:
GEWINDEWALZMASCHINE MIT ZUFUHRVORRICHTUNG

Die Erfindung bezieht sich auf eine Zuführvorrichtung für Gewindewalzmaschinen.

Bisher werden Rohlinge einer Gewindewalzmaschine zum Einwalzen eines Gewindes in die Rohlinge über so genannte Gleitschienen zugeführt. Dabei handelt es sich vereinfacht dargestellt um zwei parallele Führungseinrichtungen in Form von Leisten, die mit einer Neigung an der Gewindewalzmaschine angebracht sind. In diesen Schienen gleiten die Rohlinge der Schwerkraft folgend nach unten zu den Walzbacken der Gewindewalzmaschine. Das heißt auch zwangsläufig, dass die Leisten geneigt sein müssen, um zu funktionieren. Eine derartige Zuführvorrichtung ist zum Beispiel aus der deutschen Auslegeschrift DE 1 272 265 bekannt.

Dabei treten folgende Probleme auf: Die Rohlinge können sich verklemmen, da sie nur durch die Schwerkraft vorangetrieben werden, was zu einem Stau und damit verbunden sein zu Produktionsausfall führen kann. Die genaue Position einzelner Rohlinge in der Gleitschiene ist nicht sicher definiert. Rohlinge mit sehr kleinen oder ohne Köpfe können sich nicht in die Schiene einhängen und verklemmen oder fallen durch.

Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine bekannte Gewindewalzmaschine dahingehend weiterzubilden, dass die Zuführung der Rohlinge zu den Walzbacken zuverlässiger / sicherer erfolgt. Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand des neuen Patentanspruchs 1 gelöst. Dieser ist dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die erste der beiden Führungseinrichtungen in Form einer ersten Riemenführung mit einem umlaufenden Riemen ausgebildet ist zum Führen der Rohlinge an der Außenseite des Riemens parallel zu der zweiten Führungseinrichtung, und dass mindestens eine erste Antriebseinrichtung vorgesehen ist zum Antreiben des umlaufenden Riemens in einer solchen Drehrichtung, dass die Rohlinge durch den umlaufenden Riemen zu den Walzbacken gefördert werden.

Die beanspruchte, zumindest einseitige Riemenführung bietet in Verbindung mit einer Antriebseinrichtung für den Riemen zunächst den Vorteil, dass die Zuführung nicht mehr von der Schwerkraft abhängig ist. Dies hat den Vorteil, dass ein Verklemmen der Rohlinge, z. B. aufgrund zu großer Reibung zwischen den Rohlingen und der traditionellen Führungseinrichtung mit Hilfe der Antriebseinrichtung verhindert wird. Weiterhin ist eine Neigung der Führungseinrichtungen nicht mehr erforderlich; sie können jetzt vielmehr auch horizontal angeordnet werden, was neue Möglichkeiten für die Raumaufteilung im Nahbereich der Gewindewalzmaschine ermöglicht. Ein Produktionsausfall aufgrund eines Staus der Rohlinge in der Zuführvorrichtung wird durch die vorliegende Erfindung vorteilhafterweise verhindert.

Gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind beide Führungseinrichtungen als Riemenführungen mit gegenläufig umlaufenden Riemen ausgebildet. Dabei kann der Riemen der zweiten Führungseinrichtung entweder mit Hilfe der ersten Antriebseinrichtung angetrieben werden, welche auch bereits den Riemen der ersten Führungseinrichtung antreibt, oder es kann eine separate zweite Antriebseinrichtung für die zweite Führungseinrichtung und deren Riemen vorgesehen sein. Alternativ kann bei der zweiten Führungseinrichtung auch auf einen Antrieb von deren Riemen verzichtet werden, wenn ein Kraftschluss (aufgrund von Haftreibung) zwischen dem angetriebenen ersten Riemen, der ersten Führungs- einrichtung, dem Rohling und dem drehbar gelagerten Riemen der zweiten Führungseinrichtung sichergestellt ist.

Die Riemen können kontinuierlich oder getaktet angetrieben sein. Aufgrund des durch die Riemen sichergestellten Vorschubs der Rohlinge entfällt die bisherige Notwendigkeit, die Schiene nach unten zu neigen. Die Rohlinge werden zwischen den Riemen gehalten und sicher geführt.

Alternativ zur Ausbildung beider Führungseinrichtungen als Riemenführungen kann, wenn die erste Führungseinrichtung als Riemenführung ausgebildet ist, die zweite Führungseinrichtung als einfache Führungsschiene ausgebildet sein. Dieses Ausführungsbeispiel hat den Vorteil, dass es deutlich preiswerter ist als das Vorsehen der zweiten Riemenführung.

Die Riemen der ersten und / oder zweiten Führungseinrichtung können an ihrer Außenseite gemäß der vorliegenden Erfindung unterschiedlich gestaltet sein.

So kann zumindest einer der Riemen an seiner Außenseite ohne Ausbuchtungen ausgebildet sein. Es ist dann allerdings sicherzustellen, dass zwischen der Außenseite des Riemens und dem Rohling ein Reibkontakt bzw. eine Haftreibung entsteht, um eine Kraftübertragung zwischen Riemen und Rohling und damit dessen Förderung sicherzustellen. Bei dieser Variante rollt der Rohling aufgrund der Haftreibung auf der Außenseite des Riemens ab. Vorteilhafterweise wird der Riemen dazu auf seiner Innenseite durch eine Stützschiene abgestützt, um eine Verringerung der Andrückkraft, welche der Riemen auf den Rohling quer zur Längserstreckung des Riemens ausübt, und damit einen Verlust der Haftreibung zu dem Rohling zu verhindern. Diese Ausführung der Riemen ohne Ausbuchtungen ermöglicht vorteilhafterweise das sichere Zuführen von Rohlingen mit sehr kleinen Köpfen oder sogar ohne Köpfe bei sichergestellter Haftreibung zwischen den Rohlingen und den Führungseinrichtungen. Eine weitere Verbesserung der Zuverlässigkeit der Riemenführung wird bei einer zweiten Variante für die Ausgestaltung des Riemens auf seiner Außenseite realisiert, bei welcher der Riemen an seiner Außenseite Ausbuchtungen aufweist zur Aufnahme von jeweils einem der Rohlinge während der Zuführung zu den Walzbacken. Die Ausbuchtungen können an die Form der Rohlinge angepasst sein, indem sie z. B. halbrund bzw. halbzylinderförmig gestaltet sind. Dies ist jedoch nicht zwingend notwendig; die Ausbuchtungen können zum Transport von zylinderförmigen Rohlingen z. B. auch dreiecksförmig ausgebildet sein; der Riemen wäre dann als Zahnriemen ausgebildet. Durch die Ausbuchtungen wird der Transport der Rohlinge nochmals zuverlässiger; insbesondere ein Verklemmen der Rohlinge und damit ein Produktionsausfall der Gewindewalzmaschine aufgrund eines Staus der Rohlinge wird damit sicher verhindert. Speziell durch das Vorsehen der Ausbuchtungen an der Außenseite der Riemen werden die einzelnen Rohlinge in einer definierten Position / Stellung den Walzbacken zugeführt.

Wenn zumindest einer der Riemen die besagten Ausbuchtungen für die Rohlinge aufweist, ist eine Beabstandung der Führungseinrichtungen entsprechend der Dicke der Rohlinge und damit ein Kraftschluss zwischen der Außenseite des Riemens und den Rohlingen nicht zwingend erforderlich, weil die Rohlinge in den Ausbuchtungen automatisch zwangsgeführt werden. Allerdings muss der Abstand der beiden parallelen Führungseinrichtungen zueinander dann natürlich so eng gewählt werden, dass ein Verbleib der Rohlinge in den Ausbuchtungen während der Zuführung sichergestellt ist.

Schließlich ist es vorteilhaft, wenn die Ausbuchtungen äquidistant auf der Außenseite des Riemens angeordnet sind, wobei der Abstand zwischen den Ausbuchtungen an den Takt der periodisch arbeitenden Walzbacken angepasst sein kann.

Der Beschreibung sind drei Figuren beigefügt, wobei Figur 1 die Gewindewalzmaschine mit einem ersten Ausführungsbeispiel für die Zuführvorrichtung;

Figur 2 die Gewindewalzmaschine mit einem zweiten Ausführungsbeispiel für die Zuführvorrichtung;

Figur 3 die Gewindewalzmaschine mit einem dritten Ausführungsbeispiel für die Zuführvorrichtung der Rohlinge; und

Figur 4 die Gewindewalzmaschine mit einem vierten Ausführungsbeispiel für die Zuführvorrichtung der Rohlinge zeigt.

Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die genannten Figuren in Form von Ausführungsbeispielen detailliert beschrieben. In allen Figuren sind gleiche technische Merkmale mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet.

Figur 1 zeigt die Gewindewalzmaschine 100 mit zwei relativ zueinander beweglichen Walzbacken 110-1 , 110-2 zum Einwalzen eines Gewindes in Rohlinge 200. Die Rohlinge 200 werden mittels einer Zuführvorrichtung jeweils einzeln bzw. individuell den Walzbacken zugeführt. Die Zuführvorrichtung besteht aus zwei zumindest ein Stück weit parallel und beabstandet zueinander angeordneten Führungseinrichtungen 120-1 , 120-2. Gemäß dem in Figur 1 gezeigten Ausführungsbeispiel sind die beiden Zuführungseinrichtungen 120-1 , 120-2 jeweils in Form einer Riemenführung 122-1 , 122-2 mit jeweils einem umlaufenden Riemen 124-1 , 124-2 ausgebildet. Die Riemen sind an den beiden Führungseinrichtungen gegenläufig umlaufend gelagert und zumindest einer der beiden Riemen ist mit Hilfe einer Antriebseinrichtung 130-1 , 130-2 drehangetrieben. Die Rohlinge werden zwischen den Außenseiten der gegenläufig umlaufenden Riemen zu den beiden Walzbacken 110-1 , 110-2 geführt. Voraussetzung dafür ist bei dem in Figur 1 gezeigten ersten Ausführungsbeispiel, bei welchem an den Außenseiten der Riemen 124-1 , 124-2 keine Ausbuchtungen vorgesehen sind, das Vorhandensein einer Haftreibung zwischen den Außenseiten der Riemen und den Rohlingen.

Bei dem in Figur 2 gezeigten Ausführungsbeispiel ist dies anders. Hier ist eine Haftreibung nicht zwingend erforderlich, denn hier sind die Riemen als Zahnriemen ausgebildet, wobei die Bereiche zwischen den Zähnen als Ausbuchtungen zur Aufnahme der Rohlinge fungieren. Der Transport der Rohlinge wird in diesem Fall über einen Formschluss zwischen Rohling und Riemen bzw. dessen Ausbuchtung sichergestellt.

Gleiches gilt für das in Figur 3 gezeigte dritte Ausführungsbeispiel, bei welchem die Ausbuchtungen an der Außenseite der Riemen 124-1 , 124-2 speziell an die zylinderförmige Form der Rohlinge angepasst sind.

Bei dem in Figur 4 gezeigten vierten Ausführungsbeispiel ist die erste Führungseinrichtung 120-1 als Riemenführung und die zweite Führungseinrichtung 120-2 als Führungsschiene 128 ausgebildet.

Bezugszeichenliste

100 Gewindewalzmaschine

110-1 erste Walzbacke

110-2 zweite Walzbacke

120-1 erste Führungseinrichtung

120-2 zweite Führungseinrichtung

122-1 erste Riemenführung

122-2 zweite Riemenführung

124-1 erster Riemen

124-2 zweiter Riemen

126 Ausbuchtungen

128 Führungsschiene

200 Rohlinge