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Patent Searching and Data


Title:
THROTTLE-VALVE HOUSING AND ELECTRONIC MODULE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2002/081885
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a throttle-valve housing (10) comprising a continuous throttle opening (16) for a throttle-valve (22) which is arranged on a throttle-valve shaft (18), and a housing (12) having a housing cover (40) and a housing body (14). An electric drive (26) and a first electronic mechanism (80) for said drive are arranged in the housing (12), for displacing the throttle-valve shaft (18). Said throttle-valve housing is especially non-complex in terms of production and assembly, and can be especially easily connected to other electronic mechanisms of the motor vehicle. To this end, the first electronic mechanism (80) for the electric drive (26) and the second electronic mechanism (82) for appliances (46) outside the housing (12) are arranged in the cover of the housing (40). Both the first electronic mechanism (80) of the electric drive (26) for the throttle-valve shaft (18), and the second electronic mechanism (82) for the electrical appliances (46), can be brought into contact with the electrical appliances (46) outside the housing (12) by means of electrical connection means which are at least partially arranged in the cover of the housing (40).

Inventors:
Bender, G�nther (M�hlweg 25, Rodheim, 61191, DE)
Bl�mel, Thomas (Zum Feldberg 49, Schmitten, 61389, DE)
Hannewald, Thomas (Feldmannstrasse 6, Griesheim, 64347, DE)
Kr�ger, J�rg (Bossstrasse 6, Frankfurt, 60435, DE)
Montigny, Rainer (Geierfeld 5a, Bad Soden, 65812, DE)
Schneider, Erwin (Sulzbacher Strasse 91, Liederbach, 65835, DE)
Weing�rtner, Reiner (Heinrich-Heine-Str. 14, Lappersdorf, 93138, DE)
Wiezorek, Heinz-werner (Am Wasserbaum 8, Eppstein, 65817, DE)
Application Number:
PCT/DE2002/001058
Publication Date:
October 17, 2002
Filing Date:
March 22, 2002
Export Citation:
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Assignee:
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT (Wittelsbacherplatz 2, M�nchen, 80333, DE)
Bender, G�nther (M�hlweg 25, Rodheim, 61191, DE)
Bl�mel, Thomas (Zum Feldberg 49, Schmitten, 61389, DE)
Hannewald, Thomas (Feldmannstrasse 6, Griesheim, 64347, DE)
Kr�ger, J�rg (Bossstrasse 6, Frankfurt, 60435, DE)
Montigny, Rainer (Geierfeld 5a, Bad Soden, 65812, DE)
Schneider, Erwin (Sulzbacher Strasse 91, Liederbach, 65835, DE)
Weing�rtner, Reiner (Heinrich-Heine-Str. 14, Lappersdorf, 93138, DE)
Wiezorek, Heinz-werner (Am Wasserbaum 8, Eppstein, 65817, DE)
International Classes:
F02D9/10; F02D11/10; F02D9/02; (IPC1-7): F02D9/10; F02D11/10
Foreign References:
US5482019A
EP1024270A2
EP0989292A2
US5718202A
US4840349A
EP0844378A2
Attorney, Agent or Firm:
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT (Postfach 22 16 34, M�nchen, 80506, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Drosselklappenstutzen (10), insbesondere für einen Ver- brennungsmotor eines Kraftfahrzeugs, mit einer durchge- henden Drosselöffnung (16) für eine auf einer Drossel- klappenwelle (18) angeordnete Drosselklappe (22) und mit einem Gehäuse (12), wobei das Gehäuse (12) einen Gehäusedeckel (40) und einen Gehäusekörper (15) um- fasst, wobei in dem Gehäusekörper (15) zum Stellen der Drosselklappenwelle (18) ein elektrischer Stellan- trieb (26) und eine erste Elektronik (80) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Elektro- nik (80) und eine zweite Elektronik (82) für außerhalb des Gehäuses (12) angeordnete elektrische Geräte (46) in dem Gehäusedeckel (40) angeordnet sind, wobei sowohl die erste Elektronik (80) als auch die zweite Elektro- nik (82) der elektrischen Geräte (46) über zumindest teilweise in dem Gehäusedeckel (46) angeordnete elek- trische Verbindungsmittel (44) mit den außerhalb des Gehäuses (12) angeordneten elektrischen Geräten (46) kontaktierbar ist.
2. Drosselklappenstutzen (10) nach Anspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass die elektrischen Geräte (46) in ei- nem Verbrennungsmotor eines Kraftfahrzeugs angeordnet sind.
3. Drosselklappenstutzen (10) nach Anspruch 1 oder 2, da- durch gekennzeichnet, dass die zweite Elektronik (82) für die außerhalb des Gehäuses (12) angeordneten elek- trischen Geräte (46) eine Steuereinheit, eine Datener- fassungseinheit und eine Datenspeichereinheit umfasst.
4. Drosselklappenstutzen (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrischen Geräte (46) ein Zündungsgerät und/oder ein Einspritzge- rät und/oder ein Ölstandsmessgerät und/oder ein Luft- massenreguliergerät sind.
5. Drosselklappenstutzen (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäusedek- kel (40) aus Kunststoff (42) besteht, wobei die elek- trischen Verbindungsmittel (44) zumindest teilweise in den Kunststoff (42) eingebettet sind.
6. Drosselklappenstutzen (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die erste Elektronik (80) als auch die zweite Elektronik (82) für die außerhalb des Gehäuses (12) angeordneten elektri- schen Geräte (12) in einem Bereich des Gehäusedek- kels (40) angeordnet sind, der von einem Abdeckele- ment (68) begrenzt ist.
7. Drosselklappenstutzen (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Elektro- nik (80) und die zweite Elektronik (82) für die außer- halb des Gehäuses (12) angeordneten elektrischen Gerä- te (46) auf einer gemeinsamen Leiterplatte (56) in dem Gehäusedeckel (40) angeordnet sind.
8. Drosselklappenstutzen (10) nach Anspruch 7, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Leiterplatte (56) auf einer wär- meleitenden Platte (62), insbesondere einer metalli- schen Platte, angeordnet ist.
9. Drosselklappenstutzen (10) nach Anspruch 8, dadurch ge- kennzeichnet, dass die wärmeleitende Platte (62), ins- besondere metallische Platte, mit Befestigungsmitteln (72) sowohl an dem Gehäusedeckel (40) als auch an dem Gehäusekörper (15) befestigt ist.
10. Drosselklappenstutzen (10) nach Anspruch 9, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (72) Schrau- ben sind, die überwiegend aus Metall bestehen.
11. Drosselklappenstutzen (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäusekör- per (15) überwiegend aus Metall (14), insbesondere Alu- minium, besteht.
12. Drosselklappenstutzen (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Stellantrieb (26) der Drosselklappenwelle (18) über ei- ne elektrische Steckverbindung (58) mit der ersten Elektronik (80) verbunden ist.
13. Drosselklappenstutzen (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Gehäu- se (12) eine Rückstellfedereinrichtung (30) zum Zurück- stellen der Drosselklappe (22) in eine Notstellung an- geordnet ist.
14. Drosselklappenstutzen (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Gehäu- se (12) eine Einrichtung (32) zur Erfassung der Positi- on der Drosselklappenwelle (18) angeordnet ist.
15. Elektronikmodul (100) mit Elektronik (102) für ein Kraftfahrzeug und mit einem von einem Deckelele- ment (104) verschließbaren Basiselement (106), wobei das Kraftfahrzeug eine Vielzahl von elektrischen Gerä- ten (122) und einen Drosselklappenstutzen (112) auf- weist, wobei der Drosselklappenstutzen (112) ein Gehäu- se (112A) mit einer durchgehenden Drosselöffnung (112B) für eine auf einer Drosselklappenwelle (112C) schwenk- bar angeordnete Drosselklappe (112D) und einen in dem Gehäuse (112A) angeordneten elektrischen Stellan- trieb (112E) umfaßt dadurch gekennzeichnet, dass in dem Deckelelement (104) eine erste Elektronik (140) für den Drosselklappenstutzen (112) und eine zweite Elektro- nik (142) für elektrische Geräte (122) des Kraftfahr- zeugs angeordnet ist, wobei die erste Elektronik (140) des Drosselklappenstutzens (112) und die zweite Elek- tronik (142) der elektrischen Geräte (122) über elek- trische Verbindungsmittel (110) mit dem Drosselklappen- stutzen (112) und den elektrischen Geräten (122) des Verbrennungsmotors verbindbar sind, wobei die elektri- schen Verbindungsmittel (110) zumindest teilweise in dem Deckelelement (104) angeordnet sind.
16. Elektronikmodul (100) nach Anspruch 15, dadurch gekenn- zeichnet, dass die elektrischen Geräte (122) ein Zün- dungsgerät und/oder ein Einspritzgerät und/oder ein Öl- standsmessgerät und/oder ein Luftmassenreguliergerät sind.
17. Elektronikmodul (100) nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Deckelelement (104) aus Kunst- stoff (108) hergestellt ist, wobei die elektrischen Verbindungsmittel (110) zumindest teilweise in den Kunststoff (108) eingebettet sind.
18. Elektronikmodul (100) nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Elektro- nik (140) für den Drosselklappenstutzen (112) und die zweite Elektronik (142) für die elektrischen Gerä- te (122) auf einer gemeinsamen Leiterplatte (124) in dem Deckelelement (104) angeordnet sind.
19. Elektronikmodul (100) nach Anspruch 18, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Leiterplatte (124) auf einer wärme- leitenden Platte (144), insbesondere einer metallischen Platte, angeordnet ist.
20. Elektronikmodul (100) nach Anspruch 19, dadurch gekenn- zeichnet, dass die wärmeleitende Platte (144), insbe- sondere metallische Platte, mit Mitteln (146) zum Be- festigen sowohl an dem Deckelelement (104) als auch an dem Basiselement (106) befestigt ist.
21. Elektronikmodul (100) nach Anspruch 20, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Mittel (146) zum Befestigen Schrau- ben sind, die überwiegend aus Metall bestehen.
22. Elektronikmodul (100) nach einem der Ansprüche 15 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Basiselement (106) überwiegend aus Metall besteht.
Description:
Beschreibung Drosselklappenstutzen und Elektronikmodul Die Erfindung bezieht sich auf einen Drosselklappenstutzen, insbesondere für einen Verbrennungsmotor eines Kraftfahr- zeugs, mit einer durchgehenden Drosselöffnung für eine auf einer Drosselklappenwelle schwenkbar angeordnete Drossel- klappe und mit einem Gehäuse, wobei das Gehäuse einen Ge- häusedeckel und einen Gehäusekörper umfasst, wobei in dem Gehäuse zum Verschwenken der Drosselklappenwelle ein elek- trischer Stellantrieb und eine erste Elektronik angeordnet sind. Die Erfindung bezieht sich weiterhin auf ein Elektro- nikmodul, das Elektronik für ein Kraftfahrzeug und ein von einem Deckelelement verschließbares Basiselement umfasst, wobei das Kraftfahrzeug eine Vielzahl von elektrischen Ge- räten und einen Drosselklappenstutzen aufweist, wobei der Drosselklappenstutzen ein Gehäuse mit einer durchgehenden Drosselöffnung für eine auf einer Drosselklappenwelle schwenkbar angeordnete Drosselklappe und einen in dem Ge- häuse angeordneten elektrischen Stellantrieb zum Verschwen- ken der Drosselklappenwelle umfaßt.

Zur Steuerung der dem Verbrennungsmotor eines Kraftfahr- zeugs zuzuführenden Frischgasmenge werden üblicherweise Drosselklappenstutzen eingesetzt. Drosselklappenstutzen um- fassen ein Gehäuse mit einer durchgehenden Drosselöffnung und ein in der Drosselöffnung angeordnetes Drosselorgan.

Das Drosselorgan nimmt für den Durchlass einer bestimmten Frischgasmenge eine bestimmte Stellung in der Drosselöff- nung ein. Hierzu ist das Drosselorgan mechanisch oder elek- tronisch ansteuerbar.

Die Drosselklappe eines Drosselklappenstutzens kann in ei- nem Teilbereich, zum Beispiel dem Leerlaufbereich, von ei- nem Stellantrieb bewegbar und im restlichen Bereich mit Hilfe eines an das Gaspedal des Kraftfahrzeugs gekoppelten Drahtseiles bewegbar sein. Alternativ kann die Drosselklap- pe jedoch auch in ihrem gesamten Verstellbereich von einem Stellantrieb bewegbar sein. Bei diesen letztgenannten Sy- stemen gibt es keine mechanische Verbindung zwischen der Sollwertvorgabe, insbesondere dem Gaspedal, und der Dros- selklappe. Ausgelöst durch das Niederdrücken des Gaspedals wird bei diesen sogenannten E-Gas-oder drive-by-wire- Systemen die Leistungsanforderung in ein elektrisches Si- gnal umgesetzt. Das elektrische Signal wird einer Steuer- einheit zugeführt, die wiederum aus dem elektrischen Signal ein Ansteuersignal für den Stellantrieb erzeugt.

Um Fehler bei E-Gas-Systemen bei der Übermittlung des An- steuersignals von der Steuereinheit zum Antrieb der Dros- selklappenwelle zu vermeiden gibt es Drosselklappenstutzen, bei denen die Steuereinheit für den Stellantrieb in das Ge- häuse des Drosselklappenstutzens integriert ist. Die Steu- ereinheit kann dabei in eine in dem Gehäuse angeordnete Elektronik integriert sein. Die Elektronik ist dabei für weitere Funktionen des Drosselklappenstutzens vorgesehen, beispielsweise für die Ansteuerung einer Positionskontrolle der Drosselklappenwelle sowie die Erfassung und Speicherung von Daten des Drosselklappenstutzens. Eine Integration ei- ner Elektronik in das Gehäuse des Drosselklappenstutzens ist häufig mit einem besonders großen Herstellungs-und Montageaufwand verbunden, da das Gehäuse zusätzlich eine Aufnahme für die Elektronik aufweisen muss. Außerdem ist zur Montage des Drosselklappenstutzens ein zusätzlicher Montageschritt erforderlich, bei dem die Elektronik in das Gehäuse des Drosselklappenstutzens integriert wird.

Selbst wenn durch die Integration der Elektronik für den Drosselklappenstutzen in das Gehäuse des Drosselklappen- stutzens Übermittlungsfehler des Ansteuersignals des Stel- lantriebs für die Drosselklappe besonders zuverlässig ver- mieden sind kann es sich jedoch als problematisch erweisen, die Elektronik des Drosselklappenstutzens an die übrige Elektronik des Kraftfahrzeugs anzuschließen. Eine Verbin- dung der Elektronik des Drosselklappenstutzens mit der üb- rigen Elektronik des Kraftfahrzeugs ist erforderlich, um beispielsweise die Stellung der Drosselklappe mit dem Be- trieb eines Zündungsgeräts und/oder eines Einspritzgerätes zu koordinieren. Diese Verbindung der Elektronik des Dros- selklappenstutzens mit anderer Elektronik, insbesondere Steuerelektronik, des Kraftfahrzeugs bedingt einen beson- ders hohen Montageaufwand bei der Installation des Drossel- klappenstutzens oder E-Gas-Systems in einem Kraftfahrzeug.

Die von der anderen Elektronik des Kraftfahrzeugs angesteu- erten weiteren elektrischen Geräte können dabei sowohl in- nerhalb als auch außerhalb des Verbrennungsmotors im Kraft- fahrzeug angeordnet sein. Weiterhin können die zwischen der Elektronik des Drosselklappenstutzens und der anderen Elek- tronik auszutauschenden Signale aufgrund von Störimpulsen verfälscht werden, wobei es zu einer fehlerhaften und im Extremfall zu gar keiner Signalübertragung kommen kann.

Weiterhin bedeutet jedes im Kraftfahrzeug zu verlegende Ka- bel einen zusätzlichen Montageaufwand.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Dros- selklappenstutzen der oben genannten Art anzugeben, dessen Elektronik mit besonders geringem Herstellungs-und Monta- geaufwand in besonders einfacher Weise mit anderer Elektro- nik des Kraftfahrzeugs verbindbar ist. Weiterhin soll ein Elektronikgehäuse der oben genannten Art angegeben werden, das mit besonders geringem Herstellungs-und Montageaufwand im Kraftfahrzeug, insbesondere im Raum des Verbrennungsmo- tors, anzuordnen ist.

Bezüglich des Drosselklappenstutzens wird die Aufgabe er- findungsgemäß gelöst durch eine gemeinsame Anordnung der ersten Elektronik des Drosselklappenstutzens und einer zweiten Elektronik für eine Anzahl von außerhalb des Gehäu- ses angeordneten elektrischen Geräten in dem Gehäusedeckel des Drosselklappenstutzens, wobei sowohl die erste Elektro- nik des Drosselklappenstutzens als auch die zweite Elektro- nik der elektrischen Geräte über zumindest teilweise in dem Gehäusedeckel angeordnete elektrische Verbindungsmittel mit den außerhalb des Gehäuses angeordneten elektrischen Gerä- ten kontaktierbar ist.

Die Erfindung geht dabei von der Überlegung aus, daß ein mit besonders geringem Herstellungs-und Montageaufwand zu erstellender Drosselklappenstutzen dann besonders einfach mit anderer Elektronik des Kraftfahrzeugs verbindbar ist, wenn die elektrischen Verbindungsleitungen vom Drosselkläp- penstutzen zu dieser anderen Elektronik besonders kurz aus- geführt sind. Da aber die Sensorik des Kraftfahrzeugs, ins- besondere des Verbrennungsmotors, an bestimmten Orten im Kraftfahrzeug angeordnet sein muss, um beispielsweise spe- zifische Daten wie eine Öltemperatur und/oder einen Ölstand zu erfassen, kann die übrige Elektronik des Kraftfahrzeugs nicht zwingend in unmittelbarer Nähe des Drosselklappen- stutzens angeordnet sein. Die Anordnung der übrigen Elek- tronik des Kraftfahrzeugs an anderen Orten als dem des Drosselklappenstutzens kann jedoch zu Fehlern bei der Si- gnalübertragung führen. Eine Fehlübertragung der zu über- tragenden Signale lässt sich besonders gut dadurch vermei- den, wenn eine zentrale Erfassungs-, Speicher, Auswerte-, Steuer-und/oder Regeleinheit vorgesehen ist. In dieser zentralen Einheit laufen dann alle erfassten Daten zusammen und werden so aufbereitet, daß die entsprechenden Steuersi- gnale zuverlässig an die elektrischen Geräte übertragbar sind. Wird hierbei diese zentrale Einheit in eines der elektrischen Geräte oder in den Drosselklappenstutzen inte- griert, so lässt sich zumindest für die spezielle Einrich- tung, in der die zentrale Einheit angeordnet ist, eine Fehlübertragung besonders gut vermeiden.

Da die für den Antrieb der Drosselklappe des Drosselklap- penstutzens erforderliche Erfassungs-, Auswerte-, Regel- und/oder Steuerelektronik bereits in den Drosselklappen- stutzen integriert ist, könnte auch eine weitere zentrale Einheit, die mit weiteren elektrischen Geräten des Verbren- nungsmotors kommuniziert, im Drosselklappenstutzen angeord- net werden. Dabei sollte jedoch aus Platzgründen der Dros- selklappenstutzen nicht größere äußere Abmaße als bisher aufweisen. Zudem sollte der für den Drosselklappenstutzen erforderliche Herstellungs-und Montageaufwand ein beson- ders geringes Maß aufweisen. Hierzu ist sowohl die erste Elektronik für den elektrischen Antrieb als auch die zweite Elektronik für eine Anzahl von elektrischen Geräten des Kraftfahrzeugs unmittelbar in dem Gehäusedeckel des Gehäu- ses des. Drosselklappenstutzens angeordnet. Um hierbei gleichzeitig eine besonders einfache Kontaktierung der er- sten und der zweiten Elektronik mit weiteren elektrischen Geräten des Kraftfahrzeugs sicherzustellen, sind sowohl die erste als auch die zweite Elektronik über in dem Gehäuse- deckel angeordnete elektrische Verbindungsmittel mit außer- halb des Gehäuses des Drosselklappenstutzens angeordneten elektrischen Geräten kontaktierbar.

Vorteilhafterweise sind die elektrischen Geräte in einem Verbrennungsmotor eines Kraftfahrzeuges angeordnet. Ein Drosselklappenstutzen ist ein herkömmliches Bauteil für ein Kraftfahrzeug, das häufig außerhalb des Verbrennungsmotors angeordnet ist. Genau wie der Drosselklappenstutzen brau- chen auch die weiteren elektrischen Geräte des Verbren- nungsmotors des Kraftfahrzeugs eine zentrale Einheit, über die Daten von elektrischen Geräten des Verbrennungsmotors einlesbar sind und über die Steuersignale an die elektri- schen Geräte des Verbrennungsmotors ausgebbar sind. Eine gemeinsame Anordnung sowohl der ersten Elektronik für Dros- selklappenstutzen als auch der zweiten Elektronik für ande- re elektrischen Geräte zentral im Gehäusedeckel des Dros- selklappenstutzens gewährleistet eine Kompaktbauweise der Elektronik des Kraftfahrzeugs, wodurch die Herstellungs- und Montagekosten für die Elektronik des betreffenden Kraftfahrzeugs besonders gering ausfallen.

Vorteilhafterweise umfasst die Elektronik für die außerhalb des Gehäuses des Drosselklappenstutzens angeordneten elek- trischen Geräte eine Steuereinheit, ein Datenerfassungsein- heit und eine Datenspeichereinheit. Diese drei Einheiten gewährleisten besonders zuverlässig in besonders einfacher Weise eine Erfassung und Speicherung von Daten der elektri- schen Geräte, wobei mittels erfasster oder gespeicherter Daten eine Ansteuerung eines oder mehrerer elektrischer Ge- räte erfolgen kann.

Die elektrischen Geräte sind vorteilhafterweise ein Zün- dungsgerät und/oder ein Einspritzgerät und/oder ein Öl- standsmessgerät und/oder ein Luftmassenreguliergerät. Zu- sätzlich oder alternativ können die elektrischen Geräte auch Motorsteuerungselektroniken und/oder ein elektromecha- nisch integrierter Drosselklappenstutzen sein. Diese elek- trischen Geräte steuern unmittelbar die Verbrennung des Kraftstoffs im Verbrennungsmotor und stehen daher in einem unmittelbaren Wirkzusammenhang mit der Stellung der Dros- selklappe in der Drosselöffnung des Drosselklappenstutzens.

Daher sollte besonders bei den genannten elektrischen Gerä- ten die Auslese-, Steuer-und/oder Regelelektronik im Dros- selklappenstutzen gemeinsam mit der Elektronik für den Drosselklappenstutzen angeordnet sein.

Vorteilhafterweise besteht der Gehäusedeckel aus Kunst- stoff, wobei die elektrischen Verbindungsmittel zumindest teilweise in den Kunststoff eingebettet sind. Eine Integra- tion der elektrischen Verbindungsmittel in den Kunststoff vermindert weiterhin den Montageaufwand des Drosselklappen- stutzens, da die in den Gehäusedeckel integrierten elektri- schen Verbindungsmittel nur noch mit der ersten und/oder zweiten Elektronik des Gehäusedeckels zu verbinden sind.

Die elektrischen Verbindungsmittel können beispielsweise durch Einspritzen in den Kunststoff während der Herstellung des Gehäusedeckels im Spritzgussverfahren in den Gehäuse- deckeln integriert werden. Alternativ kann der Gehäusedek- kel jedoch auch aus einem metallhaltigen Kunststoff oder aber auch vollständig aus Metall gefertigt sein. Bei einer Fertigung des Gehäusedeckels aus Metall, beispielsweise Aluminium, müssen jedoch die elektrischen Verbindungsmittel in den Gehäusedeckel nachträglich eingelegt und zusätzlich isoliert werden, um einen elektrischen Kurzschluss zum Ge- häusedeckel zu vermeiden. Hiermit ist ein zusätzlicher Mon- tageaufwand verbunden, was sich als unwirtschaftlich bei der Produktion des Drosselklappenstutzens erweist.

Sowohl die erste Elektronik für den Drosselklappenstutzen als auch die zweite Elektronik für die außerhalb des Gehäu- ses angeordneten elektrischen Geräte ist vorteilhafterweise in einem Bereich des Gehäusedeckels angeordnet, der von ei- nem Abdeckelement begrenzt ist. Dieses Abdeckelement kann dabei aus Metall, Kunststoff oder Keramik gefertigt sein.

Das Abdeckelement trennt besonders zuverlässig die erste Elektronik und die zweite Elektronik von dem übrigen Innen- bereich des Gehäuses des Drosselklappenstutzens. Diese Trennung verhindert besonders zuverlässig ein Eindringen von Fremdpartikeln aus dem übrigen Innenbereich des Gehäu- ses des Drosselklappenstutzens in die erste Elektronik und in die zweite Elektronik.

Vorteilhafterweise sind die erste Elektronik für den Dros- selklappenstutzen und die zweite Elektronik für die außer- halb des Gehäuses des Drosselklappenstutzens angeordneten elektrischen Geräte auf einer gemeinsamen Leiterplatte in dem Gehäusedeckel des Gehäuses des Drosselklappenstutzens angeordnet. Die gemeinsame Anordnung der ersten Elektronik und der zweiten Elektronik auf einer gemeinsamen Leiter- platte bedingt einen besonders geringen Herstellungsaufwand sowohl für die erste Elektronik als auch für die zweite Elektronik, da diese gemeinsam in einem Herstellungsverfah- ren auf eine Leiterplatte gebracht werden können. Zudem vereinfacht sich der Montageaufwand des Drosselklappenstut- zens, da lediglich eine einzige Leiterplatine in den Gehäu- sedeckel des Gehäuses des Drosselklappenstutzens einzuset- zen ist.

Die Leiterplatte ist vorteilhafterweise auf einer wärmelei- tenden Platte, insbesondere einer metallischen Platte, an- geordnet. Die Anordnung der Leiterplatte auf einer wärme- leitenden Platte stellt besonders zuverlässig sicher, dass beim Betrieb des Drosselklappenstutzens entstehende Wärme der Elektronik über die besonders große Fläche der wärme- leitenden Platte zuverlässig aus dem Gehäuse des Drossel- klappenstutzens abzuführen ist. Hierdurch ist bei geeigne- ter Auslegung der wärmeleitenden Platte ein übermäßiges Er- hitzen der Elektronik zuverlässig verhindert. Ein übermäßi- ges Erhitzen der Elektronik sollte vermeidbar sein, um Schäden an der Elektronik oder im Extremfall einen voll- ständigen Ausfall der Elektronik zuverlässig zu verhindern.

Da in der Regel aus Kostengründen der Gehäusedeckel des Ge- häuses des Drosselklappenstutzens aus Kunststoff und nicht aus Metall gefertigt ist, kann dieser üblicherweise keine Wärme abführen. Durch die wärmeleitende Platte ist in ein- facher Weise sichergestellt, dass die durch die Elektronik entstehende Wärme beim Betrieb des Drosselklappenstutzens aus dem Bereich der Elektronik abführbar ist.

Vorteilhafterweise ist die wärmeleitende Platte, insbeson- dere metallische Platte, mit Mitteln zum Befestigen sowohl an dem Gehäusedeckel als auch an dem Gehäusekörper befe- stigt. Eine Befestigung der wärmeleitenden Platte erfolgt dabei vorteilhafterweise mit Schrauben, die überwiegend aus Metall bestehen. Über die Schrauben ist dann die Wärme der wärmeleitenden Platte an den Gehäusekörper übertragbar, der damit eine Wärmesenke darstellt. Hierdurch ist besonders zuverlässig ein Überhitzen der in dem Gehäusedeckel des Drosselklappenstutzens angeordneten Elektronik vermieden.

Vorteilhafterweise besteht der Gehäusekörper überwiegend aus Metall, insbesondere Aluminium. Ein aus Metall gefer- tigter Gehäusekörper leitet besonders gut die auf ihn mit- tels der Schrauben übertragene Wärme nach außen ab, wodurch eine Überhitzung der Elektronik zusätzlich besonders sicher vermieden ist. Aluminium bietet dabei den Vorteil, daß es besonders einfach im Spritzgussverfahren zu verarbeiten ist.

Vorteilhafterweise ist der elektrische Stellantrieb der Drosselklappenwelle über eine elektrische Steckverbindung mit der ersten Elektronik des Drosselklappenstutzens ver- bunden. Mittels einer elektrischen Steckverbindung ist der elektrische Stellantrieb besonders einfach mit der Elektro- nik kontaktierbar. Hierdurch weist Montageaufwand für die Verbindung der ersten Elektronik mit dem elektrischen Stel- lantrieb ein besonders geringes Maß auf.

Vorteilhafterweise ist in dem Gehäuse eine Rückstellfeder- einrichtung zum Zurückstellen der Drosselklappe in eine Ausgangsstellung angeordnet. Diese Rückstellfedereinrich- tung stellt bei einem Ausfall des elektrischen Stellan- triebs der Drosselklappenwelle sicher, dass die Drossel- klappe auch ohne den elektrischen Stellantrieb in eine Aus- gangsstellung zurückstellbar ist. Dabei ist diese Ausgangs- stellung häufig nicht die Schließstellung der Drosselklappe sondern eine Stellung mit einem geringen Öffnungswinkel der Drosselklappe um sicherzustellen, dass der Fahrer des Kraftfahrzeugs auch bei einem Ausfall des elektrischen Stellantriebs der Drosselklappenwelle eine Reparaturwerk- statt noch erreichen kann.

Vorteilhafterweise ist in dem Gehäuse eine Einrichtung zur Erfassung der Position der Drosselklappenwelle angeordnet.

Diese Einrichtung zur Erfassung der Position der Drossel- klappenwelle stellt sicher, dass bei entsprechender An- steuerung des elektrischen Antriebs der Drosselklappenwelle diese auch in eine wohl definierte Position gebracht wird.

Ergibt ein Signal der Einrichtung zur Erfassung der Positi- on der Drosselklappenwelle dass diese trotz ordnungsgemäßer elektrischer Ansteuerung nicht die gewünschte Position ein- nimmt, so wird ein Fehlersignal produziert, das dem Fahrer des Kraftfahrzeugs signalisiert, dass die Funktion des Fahrpedals nicht ordnungsgemäß erfolgt.

Bezüglich des Elektronikmoduls wird die Aufgabe erfindungs- gemäß dadurch gelöst, dass in dem Deckelelement eine erste Elektronik für den Drosselklappenstutzen und eine zweite Elektronik für eine Anzahl von elektrischen Geräten des Kraftfahrzeugs angeordnet sind, wobei die erste Elektronik des Drosselklappenstutzens und die zweite Elektronik der elektrischen Geräte über elektrische Verbindungsmittel mit den elektrischen Einrichtungen des Drosselklappenstutzens und den elektrischen Geräten des Kraftfahrzeugs verbindbar ist, wobei die Verbindungsmittel zumindest teilweise in dem Deckelelement angeordnet sind.

Die Erfindung geht dabei von der Überlegung aus, dass die Elektronik für ein Kraftfahrzeug aufteilbar ist in die Elektronik des Drosselklappenstutzens und in eine zweite Elektronik für die sonstigen elektrischen Geräte des Kraft- fahrzeugs. Um Übertragungsfehler von Kopplungssignalen zwi- schen der ersten Elektronik des Drosselklappenstutzens und der zweiten Elektronik der anderen elektrischen Geräte des Kraftfahrzeugs zuverlässig zu vermeiden, sollte die erste Elektronik für den Drosselklappenstutzen und die zweite Elektronik für die Vielzahl von elektrischen Geräten des Kraftfahrzeugs nah beieinander angeordnet werden. Die erste Elektronik und die zweite Elektronik lassen sich dann be- sonders nah beieinander anordnen, wenn sie in einem gemein- samen Elektronikmodul vereinigt sind. Hierbei erweist sich die Montage des Elektronikmoduls als besonders einfach, da lediglich ein einziges Modul im Kraftfahrzeug zu montieren ist statt einer ersten Elektronik für den Drosselklappen- stutzen und einer zweiten Elektronik für die Vielzahl von elektrischen Geräten des Kraftfahrzeugs. Zudem bietet ein Elektronikmodul, das die erste Elektronik für den Drossel- klappenstutzen mit der zweiten Elektronik der anderen elek- trischen Geräte des Kraftfahrzeugs vereinigt den Vorteil, dass dieses Elektronikmodul irgendwo im Kraftfahrzeug ange- ordnet werden kann, und somit das Elektronikmodul auch in sogenannten toten Winkeln montiert werden kann.

Vorteilhafterweise sind die elektrischen Geräte ein Zün- dungsgerät und/oder ein Einspritzgerät und/oder ein Öl- standsmessgerät und/oder ein Luftmassenreguliergerät. Diese elektrischen Geräte stehen in einem Wirkzusammenhang mit der Stellung der Drosselklappe im Drosselklappenstutzen und sollten daher zur Vermeidung von Übertragungsfehlern eine Elektronik aufweisen, die in unmittelbarer Nähe der ersten Elektronik des Drosselklappenstutzens angeordnet ist.

Vorteilhafterweise ist der Gehäusedeckel aus Kunststoff hergestellt, wobei die elektrischen Verbindungsmittel zu- mindest teilweise in den Kunststoff eingebettet sind. Wird beispielsweise der Gehäusedeckel im Spritzgussverfahren aus Kunststoff hergestellt, so lassen sich die elektrischen Verbindungsmittel schon beim Spritzgussvorgang in den Kunststoff einbetten. Dadurch weist der Deckelelement einen besonders geringen Herstellungsaufwand auf.

Die erste Elektronik für den Drosselklappenstutzen und die zweite Elektronik für die elektrischen Geräte des Verbren- nungsmotors sind vorteilhafterweise auf einer gemeinsamen Leiterplatte in dem Deckelelement angeordnet. Eine gemein- same Leiterplatte für die erste Elektronik des Drosselklap- penstutzens und die zweite Elektronik der elektrischen Ge- räte des Kraftfahrzeugs ermöglicht, dass die erste Elektro- nik und die zweite Elektronik in einem einzigen Herstel- lungsschritt auf die Leiterplatte aufbringbar sind, wodurch mit der Erstellung der Leiterplatte ein besonders geringer Aufwand verbunden ist.

Vorteilhafterweise ist die Leiterplatte auf einer wärmelei- tenden Platte, insbesondere einer metallischen Platte ange- ordnet. Als Metall eignet sich aufgrund der leichten Bear- beitbarkeit Aluminium. Da aus Kostengründen der Gehäusedek- kel in der Regel aus Kunststoff gefertigt sein wird, ist mittels der wärmeleitenden Platten sichergestellt, dass die beim Betrieb des Drosselklappenstutzens entstehende Wärme besonders gut über die wärmeleitende Platte von der Elek- tronik wegtransportiert wird.

Vorteilhafterweise ist die wärmeleitende Platte, insbeson- dere metallische Platte, mit Mitteln zum Befestigen sowohl an dem Deckelelement als auch an dem Basiselement befe- stigt. Dabei sind vorteilhafterweise die Mittel zum Befe- stigen Schrauben, die überwiegend aus Metall bestehen. Über die Schrauben ist eine Wärmebrücke zum Basiselement her- stellbar, über das Betrieb der Elektronik entstehende Wärme besonders einfach ableitbar ist.

Vorteilhafterweise besteht das Basiselement überwiegend aus Metall, insbesondere aus Aluminium. Das Basiselement leitet dann besonders zuverlässig die durch die Schrauben auf das Basiselement übertragene Wärme der ersten Elektronik und der zweiten Elektronik an die Umgebung ab, wodurch ein übermäßiges Erhitzen der auf der Leiterplatte angeordneten ersten Elektronik und der zweiten Elektronik besonders zu- verlässig vermieden ist.

Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbeson- dere darin, dass durch die Integration der für das Kraft- fahrzeug erforderlichen Elektronik und der Elektronik für den Drosselklappenstutzen in eine einzige gemeinsame Lei- terplatine und die Anordnung wiederum dieser Leiterplatine in dem Gehäusedeckel des Drosselklappenstutzens oder in dem Elektronikmodul ein zentrales Element geschaffen wird, dass das Herzstück der Elektronik des Kraftfahrzeugs darstellt.

Durch dieses zentrale Element, das entweder im Gehäuse des Drosselklappenstutzens oder aber als Elektronikmodul ir- gendwo im Kraftfahrzeug angeordnet werden kann, ist in be- sonders einfacher Weise die gesamte Elektronik des Kraft- fahrzeugs mittels eines einzigen Montageschritts im Kraft- fahrzeug anzuordnen. Besondere Flexibilität der Anordnung ergibt sich dabei insbesondere, wenn das Elektronikmodul Anwendung findet. Auch bei einem Defekt des zentralen Ele- ments ist lediglich eine einzige Leiterplatte auf Defekte hin zu untersuchen und kann bei Bedarf auch durch Austausch wieder in einen funktionstüchtigen Zustand überführt wer- den.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand einer Zeichnung näher erläutert. Darin zeigen : Fig. 1 einen Drosselklappenstutzen, Fig. 2 den Gehäusedeckel und Elektronik sowie eine Steck- verbindung, Fig. 3 ein Elektronikmodul.

Der Drosselklappenstutzen 10 gemäß Figur 1 dient dazu, ei- nem nicht dargestellten Verbraucher, beispielsweise einer Einspritzeinrichtung eines ebenfalls nicht dargestellten Kraftfahrzeugs, ein Luft-oder ein Kraftstoff-Luft-Gemisch zuzuführen wobei mittels des Drosselklappenstutzens 10 die dem Verbraucher zuzuführende Frischgasmenge steuerbar ist.

Hierzu weist der Drosselklappenstutzen 10 ein Gehäuse 12 auf, das überwiegend aus Aluminium 14 gefertigt ist. Alter- nativ kann das Gehäuse jedoch auch aus Kunststoff gefertigt sein. Das Gehäuse 12 umfaßt einen Gehäusekörper 15, in dem eine durchgehende Drosselöffnung 16 angeordnet ist, über die dem nicht dargestellten Verbraucher Luft-bzw. ein Kraftstoff-Luft-Gemisch zuführbar ist. Zur Einstellung des zuzuführenden Volumens des Frischgases ist auf einer Dros- selklappenwelle 18 mit Hilfe von Befestigungsmitteln 20 ei- ne Drosselklappe 22 angeordnet. Die Drosselklappenwelle 18, die Befestigungsmittel 20 sowie die Drosselklappe 22 sind Figur 1 in explosiver Darstellung zu entnehmen.

Eine Drehung der Drosselklappenwelle 18 bewirkt gleichzei- tig eine Verschwenkung der auf der Drosselklappenwelle 18 angeordneten Drosselklappe 22. Ein Verschwenken der Dros- selklappe 22 bewirkt eine Vergrößerung oder Verkleinerung der Öffnung der Drosselöffnung 16. Hierdurch ist die Menge des durch die Drosselöffnung 16 hindurchtretenden Strö- mungsmediums einstellbar. Mittels einer Bewegung der Dros- selklappe 22 erfolgt somit eine Regulierung des Durchsatzes des Luft-bzw. Kraftstoff-Luft-Gemischs durch die Dros- selöffnung 16 des Drosselklappenstutzens 10.

Die Drosselklappenwelle 18 kann mit einer nicht näher dar- gestellten Seilscheibe verbunden sein, die wiederum über einen Bowdenzug mit einer Einstellvorrichtung für eine Lei- stungsanforderung verbunden ist. Die Einstellvorrichtung kann hierbei als Gaspedal eines Kraftfahrzeuges ausgebildet sein, so dass eine Betätigung dieser Einstellvorrichtung durch den Fahrer des Kraftfahrzeugs die Drosselklappe 22 von einer Stellung minimaler Öffnung, insbesondere einer Schließstellung, bis in eine Stellung maximaler Öffnung, insbesondere eine Offenstellung, gebracht werden kann, um hierdurch die Leistungsabgabe des Kraftfahrzeugs zu steu- ern.

Die in Figur 1 gezeigte Drosselklappenwelle 18 des Drossel- klappenstutzens 10 ist im Gegensatz dazu entweder in einem Teilbereich von einem Stellantrieb und ansonsten über das Gaspedal einstellbar oder aber die Drosselklappe 22 ist über den gesamten Verstellbereich von einem Stellantrieb einstellbar. Bei diesen sogenannten E-Gas oder drive-by- wire-Systemen wird die mechanische Leistungssteuerung, bei- spielsweise Niederdrücken eines Gaspedals, in ein elektri- sches Signal umgesetzt. Dieses Signal wird wiederum einer Steuereinheit zugeführt, die ein Ansteuersignal für den Stellantrieb erzeugt. Es gibt bei diesen Systemen im Nor- malbetrieb keine mechanische Kopplung zwischen dem Gaspedal und der Drosselklappe 22.

Zur Verstellung der Drosselklappenwelle 18 und damit der Drosselklappe 22 weist daher der Drosselklappenstutzen 10 ein Antriebsgehäuse 24 auf. Das Antriebsgehäuse 24 ist ein- stückig mit dem Gehäuse 12 des Drosselklappenstutzens 10 ausgeführt. Das Gehäuse 12 des Drosselklappenstutzens 10 und das Antriebsgehäuse 24 können alternativ auch zweistük- kig ausgeführt sein. In dem Antriebsgehäuse 24 ist ein als Elektromotor ausgebildeter elektrischer Stellantrieb 26 an- geordnet. Der als Elektromotor ausgebildete elektrische Stellantrieb 26 ist über ein Getriebe 28 mit der Drossel- klappenwelle 18 verbunden. Die Drosselklappenwelle 18 ist also von dem als Elektromotor ausgebildeten Stellantrieb 26 verschwenkbar.

Der Bereich des Gehäuses 12, in dem der als Elektromotor ausgebildete Stellantrieb 26 und das Getriebe 28 angeordnet sind, ist von einem Gehäusedeckel 40 verschließbar. Der Ge- häusedeckel 40 ist aus Kunststoff 42 gefertigt. Alternativ kann der Gehäusedeckel 40 jedoch auch aus Metall, insbeson- dere Aluminium, gefertigt sein. Der Gehäusedeckel 40 ist im Spritzgussverfahren aus Kunststoff 42 hergestellt. Dabei sind elektrische Verbindungsmittel 44 in die für den Gehäu- sedeckel 40 vorgesehene Spritzgußform eingelegt worden, die während des Spritzgussverfahrens zumindest teilweise in den Kunststoff 42 eingebettet worden sind. Über die elektri- schen Verbindungsmittel 44 ist der Drosselklappenstutzen 10 mit elektrischen Geräten 46 verbindbar, die außerhalb des Drosselklappenstutzens 10 angeordnet sind. Die elektrischen Geräte, die schematisch in Figur 1 angedeutet sind, sind gemäß diesem Ausführungsbeispiel ein Zündungsgerät 48, ein Einspritzgerät 50, ein Ölstandsmessgerät 52 und ein Luft- massenreguliergerät 54. Die elektrischen Geräte 46 sind ebenso wie der Drosselklappenstutzen 10 in dem Verbren- nungsmotor des Kraftfahrzeugs angeordnet, wobei in der Zeichnung weder der Verbrennungsmotor noch das Kraftfahr- zeug näher dargestellt sind.

Die elektrischen Verbindungsmittel 44 des Gehäusedeckels 40 sind über eine Platine 56 und eine elektrische Steckverbin- dung 58 mit dem elektrischen Antrieb 26 verbunden. Hierbei ist zur Verbindung der elektrischen Verbindungsmittel 44 des Gehäusedeckels 40 mit der Platine 56 eine elektrische Kontaktplatte 60 vorgesehen, die zwischen dem Gehäusedeckel 40 und der Platine 56 angeordnet ist. Zwischen der elektri- schen Kontaktplatte 60 und der Platine 56 befindet sich noch eine metallische Platte 62. Die Platine 56 ist über einen elektrischen Kontakt 62 mit der elektrischen Steck- verbindung 58 verbunden. Die elektrische Steckverbindung 58 greift in entsprechende Kontakte 64 des elektrischen An- triebs 26. Zum Schutz der Platine 56 vor Verunreinigungen, die durch den elektrischen Antrieb 26, das Getriebe 28 so- wie die Positionserfassung 32 verursacht werden können, ist die Platine 56, die metallische Platte 62 sowie die Kon- taktplatte 60 und die metallische Platte 62 über ein Abdek- kelement 68 von dem übrigen Gehäusebereich des Drosselklap- penstutzens getrennt.

Das Abdeckelement 68, die Platine 56, die metallische Plat- te 62 weisen jeweils Bohrungen 70 auf, über die sie mittels als metallische Schrauben ausgebildeter Befestigungsmittel 72 an dem Gehäuse 12 des Drosselklappenstutzens 10 anzuord- nen sind. Hierzu werden die als Schrauben ausgebildeten Be- festigungsmittel 72 in dafür vorgesehene Öffnungen 74 des Gehäusedeckels gesteckt. Die als Schrauben ausgebildeten Befestigungsmittel 72 werden dann durch die metallische Platte 62, die Platine 56 und das Abdeckelement 68 hin- durchgeführt und greifen dann in Gewinde 76 des Gehäuses 12, um die metallische Platte 62, die Platine 56 und das Abdeckelement 68 fest an dem Gehäuse 12 des Drosselklappen- stutzens 10 anzuordnen. Die Befestigungsmittel 72 dienen hierbei nicht ausschließlich als Mittel zum Befestigen, sondern leiten auch beim Betrieb des Drosselklappenstut- zens 10 in der Platine 56 entstehende Wärme über die metal- lische Platte 62 an das Gehäuse 12 des Drosselklappenstut- zens 10 ab.

Auf der Platine 56 ist eine erste Elektronik 80 für den elektrischen Antrieb 26 und eine zweite Elektronik 82 für die außerhalb des Gehäuses 12 angeordneten elektrischen Ge- räte 46 angeordnet. Sowohl die erste Elektronik 80 als auch die zweite Elektronik 82 sind über die elektrische Kontakt- platte 60 und die in dem Gehäusedeckel 40 zumindest teil- weise angeordneten elektrischen Verbindungsmittel 44 mit den außerhalb des Drosselklappenstutzens 10 angeordneten elektrischen Geräten 56 kontaktierbar. Die erste Elektronik 80 und die zweite Elektronik 82 sind in integrierter Bau- weise auf die Platine 56 aufgebracht. Daher ist von außen nicht zu entscheiden, welcher Bereich der Platine 56 zu der ersten Elektronik 80 und welcher Bereich der Platine zu der zweiten Elektronik 82 gehört. Alternativ kann jedoch die Platine 46 auch deutlich von außen erkennbare Bereiche auf- weisen, die für die erste Elektronik 80 und die zweite Elektronik 82 vorgesehen sind. Die zweite Elektronik 82 für die außerhalb des Gehäuses 12 des Drosselklappenstutzens 10 angeordneten Geräte 46 umfasst eine Steuereinheit 84A, eine Datenerfassungseinheit 84B und eine Datenspeichereinheit 84C, die gemeinsam in integrierter Weise in einem einzigen Baustein 84 angeordnet sind.

Das Elektronikmodul 100 gemäß den Figuren 2 und 3 weist Elektronik 102 für ein Kraftfahrzeug auf. Das Elektronikmo- dul 100 umfaßt ein von einem Deckelelement 104 verschließ- bares Basiselement 106. Das Deckelement 104 ist aus Kunst- stoff 108 gefertigt. Hierbei sind beim Fertigungsprozess des Deckelelements 104 elektrische Verbindungsmittel 110 in das Deckelelement 104 integriert worden, die zumindest teilweise vollständig von dem Kunststoff 108 umschlossen sind. Über die elektrischen Verbindungsmittel 110 ist das Deckelelement 104 des Elektronikmoduls 100 mit einem Dros- selklappenstutzen 112, einem Zündungsgerät 114, einem Ein- spritzgerät 116, einem Ölstandsmessgerät 118 und einem Luftmassenreguliergerät 120 verbunden. Die elektrischen Ge- räte 122 sind im Kraftfahrzeug angeordnet, wobei das Zün- dungsgerät 114, das Einspritzgerät 116, das Ölstandsmessge- rät 118 im Bereich des Verbrennungsmotors des Kraftfahr- zeugs angeordnet sind. Weiterhin ist das Elektronikmodul 100 über das Deckelelement 104 mit einer Stromquelle ver- bunden, was in der Zeichnung nicht näher dargestellt ist.

Der Drosselklappenstutzen 112 umfaßt ein Gehäuse 112A mit einer durchgehenden Drosselöffnung 112B und eine in der Drosselöffnung 112B auf einer Drosselklappenwelle 112C schwenkbar angeordnete Drosselklappe 112D. Weiterhin ist in dem Gehäuse 112A des Drosselklappenstutzens 112 ein elek- trischer Stellantrieb 112E zum Verschwenken der Drossel- klappenwelle 112C angeordnet.

In dem Deckelelement 104 des Elektronikmoduls 100 ist eine Platine 124 angeordnet. Auf der Platine 124 ist eine erste Elektronik 140 für den elektrischen Stellantrieb 112E der Drosselklappenwelle 112C des Drosselklappenstutzens 112 und eine zweite Elektronik 142 für die Vielzahl von elektri- schen Geräten 122 angeordnet. Die erste Elektronik 140 des elektrischen Stellantriebs 112E der Drosselklappenwel- le 112C und die zweite Elektronik für die Vielzahl von elektrischen Geräten 122 sind über die in dem Deckelele- ment 104 angeordneten elektrischen Verbindungsmittel 110 mit dem Drosselklappenstutzen 112 und den elektrischen Ge- räten 122 verbindbar. Die erste Elektronik 140 und die zweite Elektronik 142 sind in integrierter Weise auf die Platine 124 aufgebracht. Hierbei lassen sich aufgrund der integrierten Bauweise nicht räumliche Bereiche angeben, in denen die erste Elektronik 140 und die zweite Elektronik 142 auf der Platine 124 angeordnet sind. Alternativ kann die Platine 124 auch in äußerlich erkennbare Bereiche un- terteilt sein, in denen die erste Elektronik 140 und die zweite Elektronik 142 angeordnet sind.

Zum Abführen der beim Betrieb der ersten Elektronik 140 und der zweiten Elektronik 142 entstehenden Wärme ist zusätz- lich in dem Elektronikmodul 100 eine metallische Platte 144 angeordnet. Die metallische Platte 144 ist über Befesti- gungsmittel 146 an dem Basiselement 106 anzuordnen. Hierzu werden die als Schrauben ausgebildeten Befestigungsmittel 146 durch Öffnungen 148 des Deckelelementes 104 und Bohrun- gen der metallischen Platte 144 hindurchgeführt, um an- schließend in Gewinde 150 des Basiselements 106 zu greifen, um in diese eingeschraubt zu werden. Die Platine 124 ist von der Seite des Basiselements 106 aus mit Schrauben an dem Basiselement 106 befestigt. Beim Betrieb der ersten Elektronik 140 und der zweiten Elektronik 142 entsteht Wär- me auf der Platine 124. Diese Wäre wird von der metalli- schen Platte 144 aufgenommen und dann über die als Schrau- ben ausgebildeten Befestigungsmittel 146 an die aus Metall gefertigte Basiselement 106 weitergeleitet. Das Basisele- ment 106 ist dabei so in dem Kraftfahrzeug angeordnet, dass es von außen her ein Kühlung erfährt.

Alternativ zu dem in Figur 2 gezeigten Elektronikmodul 100 kann das Elektronikmodul 100 gemäß Figur 3 auch über elek- trische Verbindungsmittel 110, die auf der Außenwand des Deckelements 104 angeordnet sind mit der Umgebung verbind- bar sein, insbesondere mit den elektrischen Geräten 122.

Die Bezugszeichen in Figur 3 entsprechen denen in Figur 2.

Aufgrund dieser Übereinstimmung wird zur Funktion der ein- zelnen Bauteile auf die Figurenbeschreibung von Figur 2 verwiesen.

Sowohl der Drosselklappenstutzen 10 als auch das Elektro- nikmodul 100 gemäß den Figuren 1 bzw. 2 bis 3 weisen durch ihre besonders kompakte Bauweise einen besonders geringen Platzbedarf auf. Zudem entfällt beim Drosselklappenstutzen 10 die Gefahr von fehlerhaften Signalübergängen von der er- sten Elektronik 80 des elektrischen Antriebs 26 des Dros- selklappenstutzens 10 zu der zweiten Elektronik 82 der elektrischen Geräte 46 des Kraftfahrzeugs. Das Elektronik- modul 100 ist universell anwendbar und an beliebiger Stelle im Kraftfahrzeug montierbar. Zu beachten ist hierbei ledig- lich, dass für eine besonders zuverlässige Signalübertra- gung die Verbindungen zu den elektrischen Geräten 122 nicht allzu groß sein dürfen.