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Title:
TIGHT MAT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1999/011873
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a tight mat comprising a support strip (1); a coating (2) of swellable clay (especially bentonite) applied thereto and a cover strip (3) wherein both strips (1 and 2) are textile strips and the cover strip (3) is joined to the support strip (1) by means of stitched seams (4) which penetrate the clay coating (2) and maintain the two textile strips at a distance (1,3) from each other. If at least one textile strip (1,3) is a woven fabric or a threaded structure, the outer side of the woven fabric or threaded structure is heavily structured and is provided with homogenously distributed projections (5) or ribs (5) along the surface and protruding at least 0.2 mm.

Inventors:
Alexiew, Dimiter (Stationsweg 23 Gescher, D-48712, DE)
Pintz, Heiko (Siegerlandstrasse 20 Nordhorn, D-48527, DE)
Petzold, Hermann (Kirchberger Strasse 29 Conersdorf, D-08107, DE)
Application Number:
PCT/EP1998/005516
Publication Date:
March 11, 1999
Filing Date:
August 31, 1998
Export Citation:
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Assignee:
HUESKER SYNTHETIC GMBH & CO. (Fabrikstrasse 13-15 Gescher, D-48712, DE)
Alexiew, Dimiter (Stationsweg 23 Gescher, D-48712, DE)
Pintz, Heiko (Siegerlandstrasse 20 Nordhorn, D-48527, DE)
Petzold, Hermann (Kirchberger Strasse 29 Conersdorf, D-08107, DE)
International Classes:
E02B3/12; B32B3/16; B32B5/30; B32B9/00; E02D31/00; (IPC1-7): E02D31/00
Domestic Patent References:
WO1996006987A1
Foreign References:
EP0611850A1
US5564864A
US4565468A
US5564864A
Attorney, Agent or Firm:
Freischem, Werner (An Gross St. Martin 2 Köln, D-50667, DE)
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Claims:
Patentansprüche :
1. Dichtungsmatte, bestehend aus einer Trägerbahn (1), einer darauf aufgebrachten Schicht (2) aus quellfähigem Ton, insbesondere Bentonit, und aus einer Deckbahn (3), wobei beide Bahnen (1 und 3) Textilbahnen sind und die Deckbahn (3) mit der Trägerbahn (1) mittels die Tonschicht (2) durchdringenden und die beiden Textil bahnen (1 und 3) auf Distanz haltenden Nähten (4) verbunden ist, dadurch gekenn zeichnet, daß mindestens eine Textilbahn (1,3) eine Gewebebahn ist, die zumindest an der jeweils außen liegenden Seite zur Erhöhung der Haftreibung stark struktu riert ist und über die Fläche gleichmäßig verteilte Vorsprünge (5) oder Rippen (6) aufweist, die mindestens 0,2 mm vorragen.
2. Dichtungsmatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewebe bahn (1 oder 3) ein Bändchengewebe aus Polypropylen (PP) oder Polyethylen Streifen ist.
3. Dichtungsmatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewebebahn (1 oder/und 3) zur Vergrößerung der Dichtigkeit gegen Herausrieseln des pulverförmigen Quelltons unter Anwendung von Hitze und Druck kalandriert ist.
4. Dichtungsmatte, bestehend aus einer Trägerbahn (1), einer darauf aufgebrachten Schicht (2) aus quellfähigem Ton, insbesondere Bentonit, und aus einer Deckbahn (3), wobei beide Bahnen (1 und 3) Textilbahnen sind und die Deckbahn (3) mit der Trägerbahn (1) mittels die Tonschicht (2) durchdringenden und die beiden Textil bahnen (1 und 3) auf Distanz haltenden Nähten (4) verbunden ist, dadurch gekenn zeichnet, daß mindestens eine Textilbahn (1,3) ein Fadengelege (10) ist, das von einer ersten Lage (11) paralleler Fäden und einer zweiten Lage (12), die Fäden der ersten Lage kreuzenden paralleler Fäden gebildet ist, wobei die beiden Lagen (11,12) durch Nähte (13) gegeneinander fixiert sind und daß zumindest an der jeweils außen liegenden Seite das Fadengelege stark strukturiert ist und über die Fläche gleichmäßig verteilte Vorsprünge (5) oder Rippen (6) aufweist, die minde stens 0,2 mm vorragen.
5. Dichtungsmatte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung der Rippen (6) in Abständen von 10 bis 60 mm mindestens 0,5 mm dicke Schußfäden und/oder Kettfäden in die Gewebebahn (1) eingewebt bzw. in das Fadengelege (10) eingelegt sind.
6. Dichtungsmatte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei den die Vorsprünge (5) oder Rippen (6) bildenden Kettfäden oder Schußfäden um verdrillte Litzen handelt.
7. Dichtungsmatte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die rippenförmigen Vorsprünge (6) sich in sich kreuzende Richtungen erstrek ken.
8. Dichtungsmatte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung der Vorsprünge (5) erhitzter flüssiger Kunststoff, insbesondere PP, PE oder PVC, in Form von Tropfen auf die Außenseite der Gewebebahn (1) bzw. des Fadengeleges (10) aufgebracht ist.
9. Dichtungsmatte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf den außen liegenden Seiten der Gewebebahn (1 und/oder 3) bzw. des Fadengeleges (10) Sandkörner aufgeklebt sind.
10. Dichtungsmatte nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Gewebebahn (1 oder/und 3) bzw. das Fadengelege (10) an der jeweils außen liegenden Seite Streifen oder Flecken (8) aus Latex oder einem anderen Bindemittel aufgebracht sind, in denen grobkörniger Sand oder scharfkantige Splittkörner gehalten sind.
11. Dichtungsbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewebebahn (1 und/oder 3) bzw. das Fadengelege (10) ganzflächig mit einer dichtenden Schicht aus Latex oder Kunststoff, insbesondere Polypropylen oder Polyurethan beschichtet ist.
12. Dichtungsbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Gewebebahn (1 und/oder 3) bzw. dem Fadengelege (10) und der Schicht (2) aus quellfähigem Ton eine KunststoffFolie angeordnet ist.
13. Dichtungsmatte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung der Vorsprünge (5) oder Rippen (6) die Gewebebahn (1,3) oder das Fadengelege (10) mit einem KunststoffFaden übernäht ist.
14. Dichtungsmatte nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunst stoffFaden dreioder vierkantig ist.
15. Dichtungsmatte nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Übernähung ein Fischgrätenmuster bildet.
16. Dichtungsmatte nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der quellfähige Ton der Zwischenschicht (2) in ein Aerovlies oder eine offenzellige Schaumstofflage eingearbeitet ist und die Trägerbahn (1) die Zwischen schicht (2) und die Deckbahn (3) über Abstand haltende, in Längsrichtung der Dichtungsmatte verlaufende Nähte (4) miteinander verbunden wird.
17. Dichtungsmatte, bestehend aus einer Trägerbahn (1), einer darauf aufgebrachten Schicht (2) aus quellfähigem Ton, insbesondere Bentonit, und aus einer Deckbahn (3), wobei beide Bahnen (1 und 3) Textilbahnen sind und die Deckbahn (3) mit der Trägerbahn (1) mittels die Tonschicht (2) durchdringenden und die beiden Textil bahnen (1 und 3) auf Distanz haltenden Nähten (4) verbunden ist, dadurch gekenn zeichnet, daß mindestens eine Textilbahn (1,3) ein Textilgitter (18) mit einer Maschenweite von 1 mm bis 25 mm ist und daß zwischen der Zwischenschicht (2) aus quellfähigem Ton und dem Textilgitter (18) eine dichtende KunststoffFolie (19) oder Gewebebahn angeordnet ist.
Description:
Beschreibung : Dichtungsmatte Die Erfindung bezieht sich auf eine Dichtungsmatte, bestehend aus einer Träger- bahn, einer darauf aufgebrachten Schicht aus quellfähigem Ton, insbesondere Bentonit, und aus einer Deckbahn, wobei beide Bahnen Textilbahnen sind und die Deckbahn mit der Trägerbahn mittels die Tonschicht durchdringenden und die beiden Textilbahnen auf Distanz haltenden Nähten verbunden ist.

Dichtungsmatten dieser Art sind bekannt aus den US-Patenten 4,565,468 und 5,564,864. Weil einerseits die textile Trägerbahn oder die textile Deckbahn nicht staubdicht sind und andererseits beim Nähvorgang Bentonitpulver an dem beim Nähvorgang erzeugten Einstichlöchern heraustritt, sind die Außenflächen derartiger Dichtungsbahnen mit Bentonitstaub bedeckt. Wenn im eingebauten Zustand Wasser von unten oder auch von oben auf die Dichtungsbahn einwirkt, quillt die Bento- nitstaubschicht an den Außenseiten der Dichtungsmatten und bildet so einen Schmierfilm, der bewirkt, daß an Böschungen das auf der Dichtungsmatte liegende Erdreich oder dieses Erdreich zusammen mit der Dichtungsmatte abgleiten kann.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Dichtungsmatte zu schaffen, die eine höhere Haftreibung gegenüber ihrer Unterlage und bzw. oder ihrer Auflage hat.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß mindestens eine Textil- bahn eine Gewebebahn ist, die zumindest an der jeweils außen liegenden Seite zur Erhöhung der Haftreibung stark strukturiert ist und über die Fläche gleichmäßig verteilte Vorsprünge oder Rippen aufweist, die mindestens 0,2 mm vorragen.

Bei der erfindungsgemäßen Dichtungmatte liegen die an der Außenseite der Dichtungsmatte befindlichen Vorsprünge oder Rippen formschlüssig im Erdreich, so daß eine gute Haftung des Erdreichs an diesen Außenseiten sichergestellt ist, auch wenn sich zwischen den Rippen und Vorsprüngen ein Schmierfilm befindet.

Durch die erfindungsgemäßen Vorsprünge oder Rippen wird auch die Haftung der Dichtungsmatte gegenüber einer Geo-Kunststoff-Folie, auf welche die Dichtungs- matte aufgelegt werden kann oder welche die Dichtungsmatte überdeckt, verbessert.

Insbesondere aus Kostengründen kann die Gewebebahn ein Bändchengewebe sein, das aus Polypropylenstreifen oder Polyethylenstreifen gebildet ist.

Um das Herausrieseln des pulverförmigen Quelltons aus einer gewebten Trägerbahn oder gewebten Deckbahn zu minimieren, ist die Gewebebahn zur Vergrößerung der Dichtigkeit unter Anwendung von Hitze und Druck kalandriert. Beim Kalandrieren schließen sich die zwischen den verwebten Fäden befindenden Poren. Zur Erhöhung der Haftung gegenüber dem Erdreich können im Bändchengewebe unter Anwen- dung von Hitze und Druck Rillen eingeprägt sein, die teilweise in Kettrichtung und teilweise in Schußrichtung verlaufen.

Zur Bildung der Rippen können in Abständen von beispielsweise 30 oder 50 mm mindestens 0,5 mm dicke Schußfäden und/oder Kettfäden in die Gewebebahn eingewebt sein. Bei den die Vorsprünge oder Rippen bildenden Kettfäden und Schußfäden kann es sich auch um verdrillte Litzen handeln.

Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß auf der außen liegenden Seite der Gewebebahn Sandkörner aufgeklebt sind. Auf die Gewebebahn können an der jeweils außen liegenden Seite Streifen-oder Flecken aus Latex oder einem anderen Bindemittel angebracht sein, in denen grobkörniger Sand oder scharfkantige Splittkörner gehalten sind.

Der quellfähige Ton der Zwischenschicht ist in bekannter Weise in ein Aerovlies oder in eine offenzellige Schaumstofflage eingearbeitet, und die Trägerbahn, die Zwischenschicht und die Deckbahn sind über in Längsrichtung der Dichtungsmatte verlaufende Nähte, die einen Abstand von beispielsweise 20-50 mm haben, miteinander verbunden.

Das Gewebe der Trägerbahn und bzw. oder das Gewebe der Deckbahn können ganzflächig mit einer dichtenden Schicht aus Latex oder Kunststoff, insbesondere Polypropylen oder Polyurethan beschichtet sein. Bei dieser Matte haben auch die Trägerbahn und die Deckbahn eine dichtende Wirkung, und die Zwischenschicht aus Bentonit dient dazu, das durch die Einstichlöcher der Nähte eindringende Wasser aufzunehmen und nach dem Aufquellen diese Nähte abzudichten.

Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe kann auch dadurch gelöst werden, daß mindestens eine Textilbahn ein Fadengelege ist, das von einer ersten Lage

paralleler Fäden und einer zweiten Lage die Fäden der ersten Lage kreuzenden paralleler Fäden gebildet ist, wobei die Lagen durch Nähte gegeneinander fixiert sind und daß zumindest an der jeweils außen liegenden Seite das Fadengelege stark strukturiert ist und über die Fläche gleichmäßig verteilte Vorsprünge oder Rippen aufweist, die vorzugsweise 0,4 mm vorragen. Auch dieses Fadengelege kann aus Polypropylen-oder Polyethylen-Bändchen oder-Streifen gebildet sein.

Zur Bildung der Vorsprünge kann auch erhitzter, flüssiger Kunststoff, insbesondere PP, PE oder PVC in Form von Tropfen auf die Außenseite des Fadengeleges aufgebracht sein.

Zur Bildung der Rippen können auch bei diesem Fadengelege in Abständen von beispielsweise 10 bis 50 mm mindestens 0,5 mm dicke Fäden in die sich kreuzenden Lagen eingelegt sein. Diese dickeren Fäden bilden Rippen und an den Kreuzungs- punkten der dicken Fäden auch Vorsprünge.

Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe kann bei einer weiteren Ausfiih- rungsform der Erfindung dadurch gelöst werden, daß mindestens eine Textilbahn ein Textilgitter, z. B. Gittergewebe oder Raschelware, mit einer Maschenweite von 1 mm bis 25 mm ist und daß zwischen der Zwischenschicht aus quellfähigem Ton und dem Textilgitter eine Kunststoff-Folie angeordnet ist. Bei dieser Dichtungs- matte bildet das Textilgitter die Rippen, die sich in den Erdboden eindrücken.

Durch Ummantelung des Textilgitters mit PVC oder einem ähnlichen Kunststoff läßt sich auch die Haftreibung gegenüber einer Kunststoff-Folie, auf welche gegebenenfalls die Dichtungsmatte aufgelegt wird oder welche die Dichtungsmatte überdeckt, wesentlich erhöhen.

Wenn die Trägerbahn oder die Deckbahn oder vorteilhafterweise beide Bahnen Gewebe sind, kann die so gebildete Dichtungsmatte auch hohe Zugkräfte aufneh- men. Dabei können die dickeren Fäden, welche die vorstehenden Rippen bilden, gleichzeitig auch Verstärkungsfäden sein. Bei Verwendung dieser auch größere Zugkräfte aufnehmenden Geweben und Gittergeweben ergibt sich der weitere Vorteil, daß die Dichtungsmatten am oberen Rand einer Böschung Zugkraft einleitend verankert werden können.

Da Gewebe erheblich dünner sind als Faservliese, besteht gegenüber den Dich- tungsmatten, deren Trägerschicht und Deckschicht aus Faservliesen bestehen, der

Vorteil, daß bei gleicher Dicke der Zwischenschicht die Dicke der Dichtungsmatte erheblich dünner ist und dementsprechend auch bei gegebenem Rollendurchmesser eine erheblich längere Dichtungsmatte auf eine Rolle gewickelt werden kann.

Ferner hat die erfindungsgemäße Dichtungsmatte den Vorteil, daß bei gleicher Dicke die Zwischenschicht aus quellfähigem Ton erheblich dicker ist, wodurch entweder eine bessere Dichtung erreicht wird oder aber auch ein weniger quellfähi- ger Ton als Na-Bentonit benutzt werden kann.

In der folgenden Beschreibung werden Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Die Zeichnungen zeigen in : Fig. 1 einen Querschnitt und Fig. 2 eine Draufsicht einer Dichtungsbahn nach der Erfindung, Fig. 3 eine Draufsicht einer zweiten Ausführungsform der Dichtungsmatte nach der Erfindung, Fig. 4 eine Draufsicht auf die aus einem Fadengelege bestehenden Deckbahn, Fig. 5 eine Ansicht nach der Schnittlinie V-V in Fig. 4, Fig. 6 eine Draufsicht auf eine Dichtungsmatte nach der Erfindung mit Latexflek- ken, Fig. 7 eine Draufsicht auf eine Dichtungsmatte nach der Erfindung mit einer Trägerbahn und einer Deckbahn aus Gittergewebe, Fig. 8 eine Draufsicht auf eine Dichtungsmatte mit im Fischgrätenmuster übernäh- ter Deckbahn.

Die Fig. 1 und 2 zeigen einen Teilausschnitt einer Dichtungsmatte, die sich zusammensetzt aus einer Trägerbahn 1, einer darauf aufgebrachten Schicht 2 aus quellfähigem Ton und einer Deckbahn 3, die mit der Trägerbahn 1 über Abstand haltende Nähte 4 miteinander verbunden sind. Die Trägerbahn 1 und die Deckbahn 3 sind Gewebebahnen, die an den außen liegenden Seiten stark strukturiert sind und Rippen 6 aufweisen zur Erzielung einer besseren Haftung gegenüber dem Erdreich.

Die Rippen 6 können durch in Abständen von beispielsweise 30 oder 60 mm eingewebte Kettfäden oder Schußfäden gebildet sein.

In Fig. 3 befinden sich auf der Außenseite einer Deckbahn 3 Vorsprünge 5, die durch Auftropfen von thermoplastischem Kunststoff gebildet sind.

Die Fig. 4 zeigt ein Fadengelege 10, das von einer ersten Lage 11 paralleler Fäden und einer zweiten Lage 12 die Fäden der ersten Lage 11 kreuzenden paralleler Fäden gebildet ist. Die beiden Lagen 11 und 12 sind durch Nähte 13, die durch Nähen oder Nähwirken hergestellt werden, miteinander verbunden. Die Fäden der Lagen 11 und 12 können Kunststoffstreifen, insbesondere Polypropylen-oder Polyethylen-Bändchen sein. Zur Bildung von Rippen 6 können in Abständen von beispielsweise 40 mm dicke Fäden 14 und 15 in die Lagen 11 und 12 des Fadenge- leges 10 eingelegt sein. Die Nähte 13, welche die sich kreuzenden Fadenlagen 11,12 fixieren, können mit einem relativ dicken monofilen Kunststoff-Faden gebildet werden, der an der Außenseite rippenartige Vorsprünge bildet. Die Nähte 13 und die rippenartigen Vorsprünge können sich in zwei im Winkel von 90° kreuzende Richtungen erstrecken. Der Kunststoff-Faden für die Nähte 13 ist vorteilhafterweise drei-oder vierkantig. Dieses Fadenprofil erhöht die Haftung des Bändchengewebes oder Fadengeleges gegenüber dem Erdreich.

Die Fig. 6 zeigt eine Dichtungsmatte mit einer Trägerbahn 1, einer Zwischen- schicht 2 aus Bentonit und einer Deckbahn 3, die mit der Trägerbahn 1 über Nähte 4 verbunden ist. Dabei ist die in der dargestellten Draufsicht oberste Lage, die Deckbahn 3 in linken Drittel und die Zwischenschicht 2 im linken Sechstel, zur Erkennbarkeit aller drei Schichten weggeschnitten. Die Trägerbahn 1 und die Deckbahn 3 weisen auf der jeweils außen liegenden Seite Latexflecken 8 auf, in denen grobkörniger Sand oder scharfkantige Splittkörper gehalten sind. In gleicher Weise kann auch ein aus Kunststoffbändchen bestehendes Fadengelege 10 an der Außenseite mit Latexflecken 8 versehen sein, in denen Sand-oder Splittkörner gehalten sind. Anstelle der Flecken 8 aus Latex oder einem anderen Bindemittel können beim Anbringen der Nähte 4 über Sprühdüsen auch parallel zu den Nähten 4 verlaufende Streifen eines Bindemittels auf die Trägerbahn 1 und die Deckbahn 3 und über Sand-Sprühdüsen Sand auf diese Streifen aufgebracht werden. Das Abbinden des Bindemittels kann durch aufgeblasene Heißluft beschleunigt werden.

Die Fig. 7 ist eine Darstellung, in der in einer Draufsicht von oben nach unten die einzelnen Lagen einer Dichtungsmatte weggeschnitten sind. Unter der obersten Deckbahn 3 liegt eine Kunststoff-Folie 19, unter dieser folgt die Zwischenschicht 2 aus quellfähigem Ton, dann eine weitere Kunststoff-Folie 19 und die Träserbahn 1.

Die Trägerbahn 1 und Deckbahn 3 bestehen aus einem Gittergewebe mit einer Maschenöffnung von etwa 10 mm. Auf der Innenseite der Trägerbahn 1 und auf der Innenseite der Deckbahn 3 sind Kunststoff-Folien 19 angeordnet, zwischen denen

die Zwischenschicht 2 aus quellfähigem Ton gehalten ist. Die drei Schichten sind miteinander vernäht. Die Nähte 4 können in Nähtechnik, in Nähwirktechnik oder in Rascheltechnik angebracht werden. Anstelle eines Gittergewebes kann auch ein gitterförmiges Fadengelege genommen werden. Das Textilgitter (Gewebe oder Fadengelege) kann mit PVC oder einem ähnlichen Kunststoff ummantelt sein, wodurch die Haftreibung gegenüber einer Geo-Kunststoff-Folie erheblich vergrö- ßert wird.

Die Gitterstruktur der Trägerbahn 1 und der Deckbahn 3 bewirkt eine sehr gute Haftung gegenüber dem Boden.

Besteht die Trägerbahn 1 und/oder die Deckbahn 3 aus einem an der Außenseite glatten Gewebe oder Fadengelege, dann kann-wie Fig. 8 zeigt-die Haftung gegenüber dem untenliegenden und aufliegenden Erdreich dadurch verbessert werden, daß das Gewebe oder das Fadengelege mit einem dicken, insbesondere monofilen Kunststoff-Faden 20 übernäht ist, wobei der Übernähfaden 20 die Außenseite des Gewebes oder Fadengeleges pro Stich über eins Strecke von 3 bis 6 mm übergreift. Der Kunststoff-Faden kann in Nähwirk-oder Rascheltechnik aufgebracht werden und-wie dargestellt-ein Fischgrätenmuster bilden. Der die bessere Haftung bewirkende Kunststoff-Faden wird in Nähwirktechnik mit Trikot- bindung aufgebracht.

Bezugszeichenliste : Trägerbahn 2 Zwischenschicht aus quellfähigem Ton 3 Deckbahn 4 Nähte 5 Vorsprünge 6 Rippen 8 Flecken 10 Fadengelege 11 erste Lage 12 zweite Lage 13Nähte 14Fäden 15Fäden 18textilgitter 19 Kunststoff-Folie