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Patent Searching and Data


Title:
TIRE FILLING DEVICE, TIRE FILLING METHOD, AND USE OF NEGATIVE PRESSURE WHEN INSTALLING TIRES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/120346
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a tire filling device, to a tire filling method, to the use of negative pressure when installing tires, and to the use of a filling tube in an automated tire installation process. In a generic tire filling device, an area is formed at least outside of the tire using a seal, wherein according to the invention a vacuum can be produced in the area at least to a large extent, and the area can be ventilated suddenly at least to a large extent. In a method according to the invention, at least the area outside of the tire is ventilated by means of a tire filling device at least to a large extent. A method according to the invention is preferably carried out in a fully automated manner using an intermediate buffer which operates in a clocked manner. In an automated tire installation process, negative pressure is used in a manner according to the invention. By virtue of a special use of a filling tube, a tire is immediately filled to a nominal pressure without additional expenditure not only when installing a tire using negative pressure in a manner according to the invention but also when using positive pressure.

Inventors:
MATHEUS, Georg (Bergfeldsteig 8, Göppingen, 73035, DE)
Application Number:
DE2018/000277
Publication Date:
June 27, 2019
Filing Date:
October 01, 2018
Export Citation:
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Assignee:
MATHEUS, Georg (Bergfeldsteig 8, Göppingen, 73035, DE)
International Classes:
B60C25/14
Foreign References:
US4699185A1987-10-13
DE2118005A11971-10-28
EP2792511B12015-08-19
Attorney, Agent or Firm:
TRIERPATENT (WAGNER, JörgMonaiser Straße 21, Trier, 54294, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Reifenbefüllvorrichtung, der ein aus einer Radfelge (10) und einem auf die Radfelge (10) montierten schlauchlosen Reifen (20) bestehendes Rad zuführbar ist, mit einem Maschinengestell, einem Reifenfüllhilfsmittel und mit einer Dichtung zur Abdichtung eines zumindest außerhalb des Reifens (20) gebildeten Raums (1),

dadurch gekennzeichnet, dass der Raum (1) zumindest weitgehend vakuumierbar ist.

2. Reifenbefüllvorrichtung nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass der Raum (1) mittels

zumindest eines Öffnungsaktors (42'') schlagartig

zumindest weitgehend entlüftbar ist.

3. Reifenbefüllvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder

2,

dadurch gekennzeichnet, dass das Reifenbefüllhilsmittel eine Saugglocke (32) ist, die um den Reifen (20) herum dichtend auf einer Grundplatte (34) anlegbar ist, welche Grundplatte (34) den Reifen (20) und/oder die

Radfelge (10) lagert.

4. Reifenbefüllvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterdrucksystem von unten, insbesondere durch die Grundplatte (34) hindurch, an den Raum (1) angeschlossen ist, besonders bevorzugt mit dazwischen wirkenden Vakuumschaltventilen (40) , und / oder von oben an den Raum (1) angeschlossen ist,

insbesondere durch die Saugglocke (32) hindurch, also insbesondere mittels der Saugglocke (32) der Unterdrück anlegbar ist.

5. Reifenbefüllvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche ,

dadurch gekennzeichnet, dass das Unterdrucksystem ein Vakuumtank ist oder zumindest einen Vakuumtank (36) und/oder eine Vakuumpumpe (38) aufweist.

6. Reifenbefüllvorrichtung nach einem der vorangehenden

Ansprüche ,

dadurch gekennzeichnet, dass das Reifenbefüllhilfsmittel eine an eine Öffnung der Radfelge (10), insbesondere an ein Reifenventil (22), angeschlossene Füllleitung (2) ist .

7. Reifenbefüllvorrichtung nach Anspruch 3 und 6,

dadurch gekennzeichnet, dass die Füllleitung (2) durch die Saugglocke (32) gelegt ist, um das Reifeninnere (3) unabhängig von dem im Raum (1) herrschenden Unterdrück mit Luft zu versorgen, insbesondere mit Druckluft.

8. Reifenbefüllverfahren, bei dem ein den um eine

Radfelge (10) herum angeordneten Reifen (20)

aufnehmender Raum (1) zumindest weitgehend entlüftet wird .

9. Reifenbefüllverfahren nach Anspruch 8,

dadurch gekennzeichnet, dass zumindest der Raum außerhalb des Reifens (20) mittels einer Reifenbefüllvorrichtung nach einem der Patentansprüche 1 bis 7 zumindest

weitgehend entlüftet wird.

10. Reifenbefüllverfahren nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine durch eine Glocke hindurch gelegte Fülleitung (2) durch einen Raum (1) hindurch ein Reifeninneres (3) mit Luft versorgt.

11. Reifenbefüllverfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass es vollautomatisiert stattfindet, mit einem getaktet andienenden

Zwischenpuffer, insbesondere mit einem Drehteller und insbesondere mit sternförmig angeordneten Grundplatten (34'') und mit insbesondere einem

Befüllschlauchständer (81'') je Grundplatte.

12. Verwendung von Unterdrück beim automatisierten

Reifenmontieren .

13. Verwendung nach Anspruch 12,

dadurch gekennzeichnet, dass das Reifenmontieren mit Unterdrück und ein Reifenbefüllen mit Druckluft

ineinander übergehend erfolgen, indem eine an ein

Reifenventil (22) des zu montierenden und zu befüllenden Reifens (20) angeschlossene Füllleitung (2) durch einen zumindest teilvakuumierten Raum (1) hindurch den Reifen (2) füllt, bevor nach dem erfolgreichen Reifenmontieren der außen um den Reifen (2) herum bis zuletzt anliegende Unterdrück auf Umgebungsdruck verändert wird.

14. Verwendung eines durch eine Glocke hindurch geführten und an ein Reifenventil (22) angeschlossenen

Befüllschlauches (2) beim automatisierten

Reifenmontieren .

GEÄNDERTE ANSPRÜCHE

beim Internationalen Büro eingegangen am 29. März 2019 (29.03.2019)

1. Reifenbefüllvorrichtung, der ein aus einer Radfelge (10) und einem auf die Radfelge (10) montierten

schlauchlosen Reifen (20) bestehendes Rad zuführbar ist, mit einem Maschinengestell, einem Reifenfüllhilfsmittel und mit einer Dichtung zur Abdichtung eines zumindest außerhalb des Reifens (20) gebildeten Raums (1), welcher Raum (1) zumindest weitgehend vakuumierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum (1) mittels zumindest eines Öffnungsaktors (42'') schlagartig zumindest weitgehend entlüftbar ist.

2. Reifenbefüllvorrichtung nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass das Reifenbefüllhilsmittel eine Saugglocke (32) ist, die um den Reifen (20) herum dichtend auf einer Grundplatte (34) anlegbar ist, welche Grundplatte (34) den Reifen (20) und/oder die

Radfelge (10) lagert.

3. Reifenbefüllvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder

2,

dadurch gekennzeichnet, dass das Unterdrucksystem von unten, insbesondere durch die Grundplatte (34) hindurch, an den Raum (1) angeschlossen ist.

4. Reifenbefüllvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterdrucksystem, bevorzugt mit dazwischen wirkenden Vakuumschaltventilen (40), von oben an den Raum (1) angeschlossen ist,

insbesondere durch die Saugglocke (32) hindurch, also insbesondere mittels der Saugglocke (32) der Unterdrück anlegbar ist .

GEÄNDERTES BLATT (ARTIKEL 19)

5. Reifenbefüllvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass das Unterdrucksystem ein Vakuumtank ist oder zumindest einen Vakuumtank (36) und/oder eine Vakuumpumpe (38) aufweist.

6. Reifenbefüllvorrichtung nach einem der vorangehenden

Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass das Reifenbefüllhilfsmittel eine an eine Öffnung der Radfelge (10), insbesondere an ein Reifenventil (22), angeschlossene Füllleitung (2) ist .

7. Reifenbefüllvorrichtung nach Anspruch 2 und 6,

dadurch gekennzeichnet, dass die Füllleitung (2) durch die Saugglocke (32) gelegt ist, um das Reifeninnere (3) unabhängig von dem im Raum (1) herrschenden Unterdrück mit Luft zu versorgen, insbesondere mit Druckluft.

8. Reifenbefüllverfahren, bei dem ein den um eine

Radfelge (10) herum angeordneten Reifen (20)

aufnehmender Raum (1) zumindest weitgehend entlüftet wird,

dadurch gekennzeichnet, dass der Raum (1) mittels zumindest eines Öffnungsaktors (42'') schlagartig zumindest weitgehend entlüftet wird.

9. Reifenbefüllverfahren nach Anspruch 8,

dadurch gekennzeichnet, dass zumindest der Raum (1) außerhalb des Reifens (20) mittels einer

Reifenbefüllvorrichtung nach einem der Patentansprüche 1 bis 7 zumindest weitgehend entlüftet wird.

GEÄNDERTES BLATT (ARTIKEL 19)

10. Reifenbefüllverfahren nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine durch eine Glocke hindurch gelegte Fülleitung (2) durch einen Raum (1) hindurch ein Reifeninneres (3) mit Luft versorgt.

11. Reifenbefüllverfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass es vollautomatisiert

stattfindet, mit einem getaktet andienenden

Zwischenpuffer, insbesondere mit einem Drehteller und insbesondere mit sternförmig angeordneten Grundplatten (34'') und mit insbesondere einem

Befüllschlauchständer (81'') je Grundplatte.

12. Verwendung von schlagartig von außen auf den Reifen (20) wirkendem Unterdrück beim automatisierten

Reifenmontieren .

13. Verwendung nach Anspruch 12,

dadurch gekennzeichnet, dass das Reifenmontieren mit Unterdrück und ein Reifenbefüllen mit Druckluft

ineinander übergehend erfolgen, indem eine an ein

Reifenventil (22) des zu montierenden und zu befüllenden Reifens (20) angeschlossene Füllleitung (2) durch einen zumindest teilvakuumierten Raum (1) hindurch den Reifen (20) füllt, bevor nach dem erfolgreichen Reifenmontieren der außen um den Reifen (20) herum bis zuletzt anliegende Unterdrück auf Umgebungsdruck verändert wird.

14. Verwendung eines durch eine Glocke hindurch geführten und an ein Reifenventil (22) angeschlossenen

Befüllschlauches (2) beim automatisierten

Reifenmontieren .

GEÄNDERTES BLATT (ARTIKEL 19)

Description:
REIFENBEFÜLLVORRICHTUNG UND REIFENBEFÜLLVERFAHREN SOWIE VERWENDUNG VON UNTERDRUCK BEIM REIFENMONTIEREN

Die Erfindung betrifft eine Reifenbefüllvorrichtung sowie ein Reifenbefüllverfahren, wie beispielsweise aus EP 2 792 511 Bl bekannt.

Einer bekannten Reifenbefüllvorrichtung ist demnach ein aus einer Radfelge und einem auf die Radfelge montierten

schlauchlosen Reifen bestehendes Rad zuführbar.

Beim Befüllen von Hand wird konventionell ein Druckluftstoß durch einen Ventilsitz in ein Reifeninneres verabreicht, um den Reifen dicht, nämlich seine Reifenflanken auf beiden Seiten umlaufend, an die Radfelge in Anlage zu bringen. Das funktioniert einigermaßen prozesssicher. Der Monteur hämmert mitunter dennoch auf den Reifen ein oder verdreht ihn und versuchte es erneut usw.

Automatisierungen gelingen bisher mit einer auf den oben angedienten Reifenrand nach Zentrierung passend auf diese obere Reifenflanke aufzusetzende Reifenfüllglocke und mit einer Dichteinrichtung zur Abdichtung des Füllraums. Die bekannte Reifenfüllglocke ist aus einer längs der Drehachse des Rades bewegbaren Füllplatte und einem separaten Füllring zusammengesetzt, der aus mehreren gegeneinander

auswechselbaren Füllringen unterschiedlichen Durchmessers auswählbar und in eine zur Drehachse zentrischen Lage bewegbar ist. Der in zentrischer Lage angeordnete Füllring ist mit einem ersten Rand an die Füllplatte anlegbar und gemeinsam mit dieser bewegbar. Ein der Füllplatte abgekehrter zweiter Rand des in zentrischer Lage angeordneten Füllrings ist gegen eine Reifenflanke anlegbar.

BESTATIGUNGSKOPIE Bei einer solchen automatischen Serienfertigung werden

Kraftfahrzeugräder mit schlauchlosen Reifen demnach in einer in die Montagelinie integrierten automatischen

Reifenfüllstation mit Druckluft befüllt. Die Felge mit montiertem Reifen wird hierbei auf eine geeignete

Unterlageplatte gelegt, die das Rad beim Füllvorgang nach unten hin abdichtet. Auf die Reifenflanke der Reifenoberseite wird eine Füllglocke aufgesetzt, die den Reifen und die Felge nach oben hin abdichtet. Die Reifenseitenwand wird beim

Befüllvorgang so weit nach unten gedrückt, dass zwischen Reifenwulst und Felge ein Ringspalt entsteht, durch den die in die Füllglocke geleitete Druckluft in den Reifen einströmen kann. Durch die eingeströmte Druckluft wird der Reifen mit Kraft gegen die Auflageplatte und die Füllglocke gepresst. Ist der Fülldruck erreicht, so wird die Füllglocke angehoben.

Dadurch bewegen sich die Reifenseitenwände in axialer Richtung auseinander, bis die Reifenwülste ihre jeweilige Sitzposition auf der Felge eingenommen haben.

Für einen solchen Füllvorgang muss die Füllglocke eine Öffnung haben, deren Durchmesser einerseits groß genug ist, damit die Füllglocke nicht an die Felge anstößt, sondern über die Felge gestülpt werden kann. Der Durchmesser der Öffnung darf andererseits aber nicht so groß sein, dass die Füllglocke die obere Reifenseitenwand radial außerhalb ihres Hochpunktes kontaktiert. Die Füllglocke würde nämlich dann die

Radialbewegung des Reifens behindern, was dazu führen könnte, dass der Reifenwulst nicht richtig in seinen Sitz springt.

Eine Füllglocke eignet sich somit nur für einen begrenzten Größenbereich von Kraftfahrzeugrädern.

Eine automatisierte Reifenbefüllung bleibt bisher ein zu verbesserndes Problem.

Die Aufgabe wird nach der Erfindung durch eine

Reifenbefüllvorrichtung mit den in Anspruch 1, durch ein Befüllverfahren mit den in Anspruch 8 und durch eine Verwendung mit den in Anspruch 12 angegebenen Merkmalen gelöst. Außerdem ist es ganz grundsätzlicher

Lösungsbestandteil, dass durch eine Glocke hindurch, ob die Glocke im Überdruck auf einen Reifen aufgesetzt funktioniert oder im Unterdrück um den Reifen herum angeordnet als

Reifenmontagemittel dient, gemäß Anspruch 14 ein durch die Überdruck- oder Unterdruckglocke hindurch geführter und an ein Reifenventil 22 angeschlossener Befüllschlauch beim

automatisierten Reifenmontieren verwendet wird.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Reifenbefüllvorrichtung, des -Verfahrens und der Verwendung von Unterdrück sind in

jeweiligen Unteransprüchen sowie den Figuren mit nachfolgender Beschreibung angegeben.

Die Reifenbefüllvorrichtung und das -verfahren gemäß der Erfindung verwenden einen Unterdrück, um zumindest einen Impuls auf die an die Felge anzulegende (n) Reifenwand (-wände) zu geben.

Vorteilhaft ist beispielsweise, dass die immer schmaler werdenden Reifenflanken das Verfahren nicht mehr begrenzen. Schließt man nach einer vorteilhaften Ausführungsform, beispielsweise gemäß der in Anspruch 1 näher beschriebenen erfindungsgemäßen Befüllvorrichtung, eine zumindest

teilvakuumierte Kammer berührungslos um den Reifen herum, muss erfindungsgemäß nichteinmal hundertprozentig zentriert ein an sich starres Teil wie eine Glocke auf die „weiche" Reifenflanke gedrückt werden. Ein Erfolg der Erfindung ist es also, dass eine universal verwendbare Reifenbefüllvorrichtung für diverse Reifenarten und -großen prozesssicher

funktionieren kann.

Nicht nur beim erfindungsgemäßen Reifenmontieren mit

Unterdrück sondern auch beim konventionellen Verwenden von Überdruck zur Reifenmontage wird gemäß einer besonderen Verwendung eines Befüllschlauchs als Nebengewinn eines

Teilaspekts des erfindungsgemäßen Verfahrens erreicht, dass ohne weiteren Aufwand ein sofortiges Befüllen auf Nenndruck gelingt. Muss in konventionellen Verfahren bisher trotz

Montage mit Überdruck anschließend ein erneutes Radhandling stattfinden und dabei gegebenenfalls erneut das Rad an

besonderer Stelle positioniert werden, um erstens einen

Nenndruck zu erzeugen und zweitens den Reifenluftdruck und damit den Montageerfolg final zu kontrollieren, kann das gemäß der hier angeregten besonderen Verwendung des Befüllschlauchs schon während der Reifenmontage durch die Glocke hindurch sofort erfolgen.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand dreier

Ausführungsbeispiele näher erläutert, die in fünf Zeichnungen schematisch dargestellt sind.

Es zeigen

Figur 1 einen Schnitt durch eine Reifenbefüllvorrichtung nach einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung,

Figur 2 eine schematische Ansicht auf eine

Vakuumtankanordnung zum Anschluss an die

Reifenbefüllvorrichtung gemäß der Figur 1,

Figur 3 eine Schnittansicht einer weiteren erfindungsgemäßen

Reifenbefüllvorrichtung nach einem zweiten Ausführungbeispiel ohne ein Maschinengestell in schematischer Darstellung oberhalb zweier

Vakuumtanks ,

Figur 4 eine Schnittansicht einer weiteren erfindungsgemäßen

Reifenbefüllvorrichtung nach einem dritten

Ausführungsbeispiel ohne Maschinengestell, ebenfalls in schematischer Darstellung, allerdings in vertikaler Anordnung unterhalb eines einzigen Vakuumtanks, welcher Vakuumtank mit darunter angeordneter Vakuumglocke stationär mit dazwischen wirkenden Ventilaktoren angeordnet bleiben, und

Figur 5 eine Schnittansicht der erfindungsgemäßen

Reifenbefüllvorrichtung aus Figur 4 mit einem Maschinengestell und mit weiteren Komponenten einer automatisierten Zuführeinrichtung .

Figur 1 und Figur 2 zeigen als ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung, welche ein Vakuum oder einen relativen

Unterdruckimpuls zur Reifenmontage verwendet, eine

Reifenbefüllvorrichtung ohne ein Maschinengestell

darzustellen. In Figur 1 ist eine auf eine Grundplatte 34 angelegte Saugglocke 32 erkennbar, und Figur 2 zeigt einen daran anschließbaren Vakuumtank 36, wobei Pfeilpaare in beiden Figuren 1 und 2 die erforderlichen Luftstromverbindungen zwischen den Komponenten der Figuren 1 und 2 andeuten.

Die Saugglocke 32 umschließt einen zu befüllenden Reifen 20 vollständig von oben, nimmt ihn quasi auf. Der Reifen 29 liegt, bereits vorangehend um eine Radfelge 10 herum

angeordnet, auf der Grundplatte 34 bereit und bleibt auch auf derselben liegen, während die Saugglocke 32 übergestülpt wird.

Nach einer bevorzugten Variante eines erfindungsgemäßen

Befüllverfahrens, in einem Anfangsvorgang der Darstellung in Figur 1 vorangehend, wird vor dem Anlegen der Saugglocke 32 auf die Grundplatte 34 zunächst der Reifen 20 auf der

Grundplatte 34 abgelegt und mittels einer durch die

Saugglocke 32 hindurch verlegten Füllleitung 2 an ein

Reifeninneres 3 angeschlossen, beispielsweise an eine in der Radfelge 10 sitzende Ventilaufnahme 22. Dann wird die

Saugglocke 32 dichtend an die Grundplatte 34 angelegt, insbesondere von oben nach unten abgelassen, also aufgesetzt oder mit anderen Worten übergestülpt. In Figur 2 dargestellte Vakuumschaltventile 40 werden

geöffnet, um dem Raum 1 möglichst schlagartig Luft zu

entziehen. Dabei heben sich beide Reifenflanken über die jeweilige Felgenschulter und legen sich dichtend an das jeweilige Felgenhorn.

Anschließend oder währenddessen wird mittels der Füllleitung 2 ein geeignetes Gas, bevorzugt Druckluft, in das Reifeninnere 3 geleitet, bis der Reifeninnendruck im Reifeninneren 3

zumindest dem außerhalb der Saugglocke 32 herrschenden

Atmosphärendruck entspricht. Während oder nach Erreichen des Atmosphärendruckes oder eines gewünschten

Sollreifeninnendruckes wird ein Belüftungsventil 65 ' geöffnet, bevor oder während die Saugglocke 32 wieder abgehoben wird.

Der in Figur 1 dargestellten Reifenbefüllvorrichtung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel ist in einem neuen automatisierten Montageverf hren gemäß der ein Vakuum zur Reifenmontage verwendenden Erfindung das in Figur 1 exemplarisch

dargestellte, aus der Radfelge 10 und dem auf die Radfelge 10 montierten schlauchlosen Reifen 20 bestehende, Rad zuführbar. Dazu ist die dargestellte Reifenbefüllvorrichtung nicht nur in einem nicht dargestellten Maschinengestell aufnehmbar sondern in eine ganze Montagelinie integrierbar. Als ein

Reifenfüllhilfsmittel kann die Saugglocke 32 aber auch die Füllleitung 2 angesehen werden. Eine Abdichtung des Raumes 1 hat dann an dem der Grundplatte 34 zugewandten Rand umlaufend zu erfolgen, beispielsweise mittels einer an die Saugglocke angespritzten Dichtlippe und / oder einem in eine umlaufende Nut der Grundplatte 34 eingelassenen Dichtring.

Der Raum 1 ist nach einer vorteilhaften Ausführungsform an ein Unterdrucksystem angeschlossen, wie es in Figur 2 schematisch dargestellt ist. Damit ist der Raum 1 schlagartig weitgehend vakuumierbar . An dieser Stelle wird erläutert, was mit

Entlüften / Vakuumieren / Unterdruck-anlegen in dieser

Anmeldung gemeint ist. Die Erfindung geht davon aus, dass es überraschenderweise gelingt, die Reifenflanken umlaufend dichtend an die Radfelge 10 anzulegen, wobei beispielsweise jeweils eine Felgenschulter zu überwinden ist, in dem in der Umgebung außerhalb des Reifeninneren 3 schlagartig Luft abgezogen wird, während eine während des Impulsanlegens bis zum Anlegen resultierende Druckminderung im Reifeninneren 3 zuletzt stattfindet. Es entsteht also bereits dadurch schon ein Druckgefälle im jeweiligen Reifenflankenbereich: Innen verbleibt mehr Luft mit höherem Luftdruck als außen, weil im Raum 1 irgendwo von außen her am stärksten ein Sog wirkt, sobald nämlich beispielsweise Vakuumschaltventile 40 geöffnet werden .

Hat ein Vakuumtank 36 beispielsweise ein etwa fünffaches Volumen im Vergleich zum Raum und in dem Vakuumtank ist mittels einer Vakuumpumpe 38 ein Unterdrück von -0,8 bar im Vergleich zum Normaldruck der Atmosphäre eingestellt, gelingt in einer bevorzugten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Befüllverfahrens ein erfolgreiches Anlegen der Reifenflanken an die Felge bei gleichzeitigem Öffnen von zwei

Membranventilen zwischen dem Raum 1 und dem Vakuumtank 36.

Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform des Befüllverfahrens ist durch die Füllleitung 2 hindurch ein freies Nachströmen von Umgebungsluft ins Reifeninnere hinein gestattet, oder gar ein Einströmen von Druckluft . Ggf . verläuft das

Reifenbefüllverfahren noch betriebssicherer, wenn zunächst nichts ins Reifeninnere nachströmt außer das Unvermeidbare durch den jeweiligen zunächst nicht abgedichteten Ringspalt hindurch, vor allem dem oben frei zugänglichen. Dann könnte es vorteilhaft sein, nämlich die Prozesssicherheit im Zeitraum nach erfolgreichem Flankenschluss steigernd, wenn vor einem Öffnen des Raumes 1 zunächst der Reifen 10 auf Sollinnendruck aufgepumpt wird. Es droht sonst ggf., insbesondere je nach Reifenform, bei zu frühem Öffnen des Raumes 1 ein relativ zu niedriger Reifeninnendruck die Reifenflanken wieder von der Felge abzulösen.

Das Unterdrucksystem ist demnach im dargestellten ersten Ausführungsbeispiel der Figuren 1 und 2 von unten durch die Grundplatte 34 hindurch an den Raum 1 angeschlossen, nämlich mittels dazwischen wirkender Vakuumschaltventile 40.

Zusätzlich oder alternativ ist vorgesehen aber nicht

dargestellt, dass eine Saugleitung von oben an den Raum 1 angeschlossen ist, beispielsweise durch die dargestellte Saugglocke 32 hindurch, mithin ein ggf. zusätzliches direktes Vakuumieren mittels der Saugglocke 32. Ansonsten ist das Verwenden einer Glocke eine hier aufgezeigte Möglichkeit, um die Erfindung zu Realisieren und es soll keine Beschränkung auf Glocken erfolgt sein, die aktiv saugen. Eine Ausbildung des erfindungsgemäß zu vakuumierenden Raumes als eine Senke, in welche beispielsweise taktweise durch Klappen hindurch der Reifen angedient und gegenüber ausgelassen werden kann, ist zwar nicht dargestellt aber dennoch dem Erfindungsgedanken folgend eine zu schützende Ausführungsform. Dann wäre statt der oben erwähnten Saugglocke bevorzugt ein Deckel dichtend aufsetzbar .

Statt des oben beschriebenen Vakuumtanks 36 oder zusätzlich ist in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform eine

Vakuumpumpe an den Raum 1 angeschlossen, möglichst direkt, oder der Raum 1 ist als ein Pumpeninnenraum ausgebildet. Dann kann verfahrensmäßig zusätzlich außen ein Unterdrück und innen ein Überdruck angelegt sein, sodass bereits ein Druckgradient als Druckänderung vom Reifeninneren nach außen sich auf die Reifenflanke auswirkt, wenn zusätzlich der Vakuumtank 36, 36' nach Figur 2 oder 3 zum Raum hin geöffnet wird, um gezielt einen zusätzlichen Impuls zu setzen. Dazu ist die Füllleitung 2 dann bevorzugt mit eingesetztem Reifenventil 22 an eine Öffnung der Radfelge 10 angeschlossen. Der Reifendruck im Reifeninneren 3 kann zur bessern Automatisierung und Erfolgskontrolle online auch als

Druckverlaufskurve gemessen werden, um den Prozesserfolg zu bestimmen und/oder zu dokumentieren. Ggf. kann ohne

aufwendiges Raumöffnen neu mit schlagartigem Unterdrück reagiert werden, um erst nach Erfolg den nächsten Takt der Montagestraße zuzulassen.

Es erscheint aber an sich schon eine grundsätzliche und ggf. auch von anderen Erfindungsgedanken unabhängige Idee im Gang der Erfindung zu sein, dass die Füllleitung 2 durch die Glocke gelegt ist, um das Reifeninnere 3 unabhängig vom im Raum 1 herrschenden Unterdrück oder Überdruck mit Luft zu versorgen. Es kann durchaus auch für konventionelle Verfahren damit eine Verbesserung der Automatisierbarkeit erreicht sein, die mit Überdruckglocken arbeiten, welche auf den Reifenrand

aufgesetzt werden müssen. Das rechtfertigt den weiteren, unabhängigen, ggf. herauszuteilenden Hauptverwendungsanspruch XI einer durch eine Glocke an einen zu befüllenden Reifen gelegte Druckluftleitung in einem Reifenbefüllverfahren .

Figur 3 zeigt als ein zweites vorteilhaftes

Ausführungsbeispiel der Erfindung eine Reifenbefüllvorrichtung ohne Maschinengestell mit auf eine Grundplatte 34 ' angelegte Saugglocke 32' und einen daran angeschlossenen Vakuumtank 36'. Der Vakuumtank 36' ist im gezeigten Ausführungsbeispiel aus zwei Einzelbehältern 50' gebildet, die unterhalb der

Grundplatte 34' angeordnet sind. Die Grundplatte 34' ist hierbei mit Zwischenplatten 51' verbunden. Die Zwischenplatten 51' sind mit den Einzelbehältern 50' verschweißt.

Im zweiten Ausführungsbeispiel gemäß Figur 3 werden die

Durchgänge 55' zwischen den beiden Einzelbehältern 50' des Vakuumtanks 36' und dem Raum 1' der Saugglocke 32' über zwei Vakuumschaltventile 40' geöffnet oder geschlossen. Die

Vakuumschaltventile 40' sind mittels eines Öffnungsaktors 42' bewegbare Verschlusselemente 41', die abdichtend zum Durchgang 55' positioniert werden können, um zu öffnen oder zu schließen. In der gezeigten Ausführungsform führen

Pneumatikzylinder die Aktorenfunktion zum Öffnen und Schließen aus. Die Verschlusselemente 41' sind als Platten ausgebildet.

Zur Aufnahme von Radfelge 10' und Reifen 20' ist die

Grundplatte 34 ' im dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel mit einer Konsole 60' ausgestattet, die gleichzeitig auch als Aufnahme für die Öffnungsaktoren 42' dient.

Schematisch dargestellt ist eine Vakuumpumpe 38 ' zur Erzeugung des Vakuums im Vakuumtank 36'. Denkbar sind auch Ausführungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit zwei oder mehreren Vakuumpumpen .

Die Mittel zur Erzeugung des Vakuums sind nicht auf

herkömmliche Vakuumpumpen beschränkt. Es können alle Mittel erfindungsgemäße Verwendung finden, die Vakuum in einer verfahrenstechnisch geeigneten Form bereitstellen können, um einem Reifenbefüllverfahren zu dienen.

Die Verbindungsleitung zwischen der Vakuumpumpe 38 ' und dem Vakuumtank 36' ist in Figur 3 nicht in allen Details

dargestellt, eine solche Verbindung stellt jedoch einen

Bestandteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung dar.

Zur Belüftung des Raumes 1 ' im Inneren der Saugglocke 32 ' ist die erfindungsgemäße Reifenbefüllvorrichtung mit einem

Belüftungsventil 65' ausgestattet. Bei den in Figur 1 und Figur 3 gezeigten vorteilhaften Ausführungsformen ist das Belüftungsventil 65, 65' an der Oberseite der Saugglocke 32, 32' positioniert. Denkbar ist auch die Verwendung mehrerer Belüftungsventile 65, 65', um beispielsweise den Unterdrück in Raum 1 der Saugglocke 32 schneller abbauen zu können.

Weitere Ausstattungsmerkmale der in Figur 3 gezeigten

vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen

Reifenbefüllvorrichtung sind eine als Ringmutter ausgebildete Aufnahme 70' zur Verbindung mit einer Handhabevorrichtung und eine Unterdruckmesseinrichtung 75' zur Ermittlung und Anzeige des Unterdruckes in Raum 1. Die Aufnahme 70' dient als

Befestigungspunkt für nicht dargestellte technische

Vorrichtungen zur Handhabung wie beispielsweise Heben oder Senken der Saugglocke 32 ' in einem ganz oder teilweise automatisierten Prozess. Denkbar sind auch Ausführungsformen der Saugglocke 32' mit mehr als einer Aufnahme 70'. Die

Unterdruckmesseinrichtung 75' kann entweder als einfaches Anzeigeinstrument ausgeführt sein, oder auch, zur Realisierung eines vollautomatisierten Prozessablaufes zur Erfassung, Anzeige, Weitergabe und / oder Speicherung des herrschenden Unterdruckes in Raum 1' geeignet sein.

Die in Figur 1 eingezeichnete Füllleitung 2, in Figur 3 nicht sichtbar dargestellt, ist dennoch als ein aber auch nicht notwendiger Bestandteil der in Figur 3 gezeigten vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Reifenbefüllvorrichtung anzusehen .

Die Figuren 4 und 5 zeigen ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung, zunächst in Figur 4 eine Reifenbefüllvorrichtung ohne Maschinengestell 100 ' ' mit einer auf einer Grundplatte 34 ' ' angeordneten Saugglocke 32 ' ' und einen daran

angeschlossenen Vakuumtank 36''. Der Vakuumtank 36'' ist im gezeigten Ausführungsbeispiel oberhalb der als unbewegliches Element ausgebildeten Saugglocke 32'' angeordnet. Der

Vakuumtank 36'' ist hierbei über eine Zwischenplatte 51'' mit der Saugglocke 32'' verbunden.

Im dritten Ausführungsbeispiel sind die Saugglocke 32'' und der Vakuumtank 36''' fest mit einem erst in Figur 5 gezeigten Maschinengestell 100 ' ' verbunden. Die Grundplatte 34'' ist über eine in Figur 5 näher dargestellte Vorrichtung bewegbar. Die Grundplatte 34 ' ' ist dichtend von unten an die Saugglocke 32'' anlegbar. Dazu kann die Vorrichtung die als nächstes an die Saugglocke 32 ' ' anzulegende Grundplatte 34 ' ' zunächst horizontal in die koaxiale Ausrichtung unter der Saugglocke 32'' zu bewegen, vorliegend per Drehung. Dann hebt eine

Hubvorrichtung der Vorrichtung die Grundplatte 3 ' ' bis zum kreisrunden, dichtenden Kontakt mit der Saugglocke 34'' an.

Die Durchgänge 55'' zwischen dem Vakuumtank 36'' und dem Raum 1 ' ' der Saugglocke 32 ' ' können über zwei innerhalb des Vakuumtanks 36'' auf einer Konsole 60'' angeordneten

Vakuumschaltventile 40'' geöffnet oder geschlossen werden. Die Vakuumschaltventile 40'' bestehen aus mittels Öffnungsaktoren 42'' bewegbaren Verschlusselementen 41 ' ', die abdichtend zum Durchgang 55'' positioniert werden können, um zu öffnen oder zu schließen. In der gezeigten Ausführungsform führen

Pneumatikzylinder die Aktorenfunktion aus. Die

Verschlusselemente 41'' sind als Platten ausgeführt.

Ein seitlich an der Saugglocke 32 ' ' angebrachtes

Belüftungsventil 65 ' ' dient zum Belüften von Raum 1''

innerhalb der Saugglocke 32 ' ' .

Weitere Ausstattungsmerkmale des in den Figuren 4 und 5 gezeigten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen

Reifenbefüllvorrichtung sind ein Befüllschlauchanschluss 80'' und ein Befüllschlauchständer 81'', die als Hilfsteile der Füllleitung 2'' an der Grundplatte 34'' angebracht sind.

Figur 5 zeigt eine Schnittansicht der erfindungsgemäßen

Reifenbefüllvorrichtung nach dem dritten Ausführungsbeispiel mit dem Maschinengestell 100 ' ' und Komponenten einer

Zuführeinrichtung. An dem Maschinengestell 100'' sind die Saugglocke 32'' und der Vakuumtank 36'' fest angebaut. Die Grundplatten 34'', mit darauf abgelegten Reifen 20'' und Radfelgen 10 ' ' dargestellt, sind bewegbar ausgeführt und werden in der gezeigten vorteilhaften Ausführungsform mittels eines Aktors-Hub 91'' und einer Wirkverbindung-Hub 90'' vertikal oder zumindest weitgehend vertikal zur Saugglocke 32'' hin bzw. von der Saugglocke 32'' weg verfahren. In der dargestellten vorteilhaften Ausführungsform wird die Wirkverbindung-Hub 90 ' ' durch einen Ausleger gebildet, der eine Grundplatte 34'' aufnimmt, und die Wirkverbindung-Hub 90 ' ' ist mittels Linearführungen und eines als Elektromotor ausgeführten Aktors-Hub 90' bewegbar ausgeführt

Figur 5 zeigt weiterhin eine Zuführeinrichtung um Räder, bestehend aus Radfelgen 10'' und Reifen 20'', der

Befüllvorrichtung zuzuführen und befüllte Räder von der

Befüllvorrichtung abzutransportieren. Sichtbare Komponenten der Zuführeinrichtung sind ein Maschinengestell 100 ' ', ein Aktor-Zuführung 105 ' ' und eine Wirkverbindung-Zuführung 110 ' '. Der Aktor-Zuführung 105'' wird durch einen motorisch

angetriebenen Drehtisch gebildet, der die darauf montierte Wirkverbindung-Zuführung 110'' in einer getakteten

horizontalen Kreisbahn bewegt. Die Wirkverbindung- Zuführung 110' ist ein Rundtakttisch mit mehreren vertikal bewegbaren Grundplatten 34''. Der Aktor-Zuführung 105 ' ' und die Wirkverbindung-Zuführung 110' ' dienen der Wirkverbindung- Hub 90 ' ' die Grundplatten 34 ' ' mit den darauf abgelegten Rädern an. Der Aktor-Hub 91'' positioniert über die

Wirkverbindung-Hub 90 ' ' die angediente Grundplatte 34'' abdichtend an der Saugglocke 32 ' ' zur Durchführung des

Befüllvorganges .

Nach der Durchführung des Befüllvorganges wird die betreffende Grundplatte 34 ' ' mit dem darauf abgelegten Rad vom Aktor-Hub 91 ' ' über die Wirkverbindung-Hub 90'' wieder zur

Wirkverbindung-Zuführung 110' ' zurückgeführt, die daraufhin über den Aktor-Zuführung 105' ' um eine Position weitergetaktet wird und so die nächste Grundplatte 34 ' ' mit darauf abgelegtem Rad der Wirkverbindung-Hub 90 ' ' andient. Bezugszeichenliste

1, 1', 1" Raum

2 Füllleitung

3, 3' Reifeninneres

10, 10' , 10" Radfelge

20 , 20 ' , 20 " Reifen

22, 22'' Reifenventil

32, 32 ', 32" Saugglocke

34, 34 ', 34" Grundplatte

3 6, 36 ', 36" Vakuumtank

38, 38' Vakuumpumpe

4 0 Vakuumschaltventil

4 1 ', 4 1 " Verschlusselement

42', 42" Öffnungsaktor

50 ' Einzelbehälter

51 ', 51 " Zwischenplatte

55', 55" Durchgang

60', 60" Konsole

65, 65', 65" Belüftungsventil

70 ' Aufnahme

75 ' Unterdruckmesseinrichtung

80 ' ' Befüllschlauchanschluss

81 ' ' BefüllschlauchStänder

90 ' ' Wirkverbindung-Hub

91 ' ' Aktor-Hub Maschinengestell

Aktor-Zuführung

Wirkverbindung-Zuführung