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Title:
TOLANES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1988/007514
Kind Code:
A1
Abstract:
Tolanes having the formula (I): R1-(A1-Z1)m-A3-C=C-A4-(A2)n-R2, in which R1, A1, Z1, m, A3, A4, A2, n and R2 are as given in claim (1), and application of said tolanes as components of liquid crystal phases, particularly as components of liquid crystal phases for electyro-optical display elements based on the ECB effect.

Inventors:
Reiffenrath
Volker, Krause
Joachim, Weber
Georg, Hittich
Reinhard
Application Number:
PCT/DE1988/000133
Publication Date:
October 06, 1988
Filing Date:
March 10, 1988
Export Citation:
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Assignee:
Merck, Patent Gesellschaft Mit Beschränkter Haftung Reiffenrath
Volker, Krause
Joachim, Weber
Georg, Hittich
Reinhard
International Classes:
C07D239/26; C07C15/54; C07C17/00; C07C22/04; C07C22/08; C07C23/32; C07C25/24; C07C41/00; C07C43/20; C07C43/215; C07C43/225; C07C43/30; C07C43/313; C07C67/00; C07C69/75; C07C69/757; C07C69/76; C07C69/773; C07C69/92; C07C241/00; C07C247/14; C07C247/16; C07C247/18; C07C253/00; C07C255/36; C07C255/49; C07C255/50; C07C255/54; C07C255/55; C07C255/57; C07C291/10; C07C323/00; C07C325/00; C07C327/20; C07C331/18; C07C331/26; C07C331/28; C07D213/00; C07D213/26; C07D213/57; C07D239/34; C07D319/06; C07D319/08; C07D339/08; C09K19/02; C09K19/12; C09K19/18; C09K19/20; C09K19/30; C09K19/32; C09K19/34; C09K19/42; C09K19/46; C09K19/48; G02F1/13; (IPC1-7): C07C25/24; C07C15/54; C07C43/215; C07C43/225; C07C43/30; C07C43/313; C07C69/75; C07C121/64; C07C121/75; C07D319/06; C09K19/18; C09K19/20; C09K19/30; C09K19/34
Domestic Patent References:
WO1988002130A2
Foreign References:
GB2155465A
DE2504641A1
FR2234261A1
EP0255700A2
EP0276067A1
Other References:
Molecular Crystals and Liquid Crystals, vol. 62, 1980 (New York, US) Nguyen Huu Tinh et al.: "Synthesis and mesomorphic properties of the homologus series of 4-alkyl or alkoxy-4'-bromo or cyanotolanes", Seiten 125-140
Molecular Crystals and Liquid Crystals, vol. 49, 1979 (New York, US) Nyugen Huu Tinh et al.: "New series exhibiting pure enatiotropic nematic re-entrant compouns at atmospheric pressure", Seiten 287-291
Chemical Abstracts, Band 87, Nr. 21, 21. November 1977 (Columbus, Ohio, US) J.M. Gascoyne et al.: "Fluorine-19 nuclear magnetic resonance studies of aromatic compounds. Part 5. Transmission of substituent effects across two aromatic rings connected by C-C and -C- linkages", siehe Seite 492
Molecular Crystals and Liquid Crystals, vol. 141, 1986 (New York, US) H. Takatsu et al.: "Physical properties f nematic tolans", Seiten 279-287
Molecular Crystals and Liquid Crystals, vol. 37, 1976 (New York, US) R.J. Cox et al.: "The preparation of 4-cyano-4'-alkyltolans. A new series of liquid crystals", Seiten 241-248
Chemical Abstracts, Band 106, Nr. 22. 1. Juni 1987 (Columbus, Ohio, US) siehe Seite 692, Zusammenfassung 186666g & JP-A-61197533 (DAINIPPON INK AND CHEMICALS INC.) 1. September 1986
Chemical Abstracts, Band 104, Nr. 12, 24. Marz 1986 (Columbus, Ohio, US) siehe seite 768, Zusammenfassung 100055f & JP-A-60155142 (DAINIPPON INK & CHEMICALS INC.) 15. August 1985
Chemical Abstracts, Band 107, Nr. 22, 30. November 1987 (Columbus, Ohio, US) siehe Seite 729, Zusammenfassung 208997r & JP-A-61260031 (DAINIPPON INK AND CHEMICALS, INC) 18. November 1986
See also references of EP 0308438A1
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Claims:
Patentansprüche
1. Tolane der Formel I R1(A1Z1)mA3C≡CA4(A2)nR2 I worin R 1 und R2 jeweils unabhängig voneinander Alkyl oder Perfluoralkyl mit bis zu 15 CAtomen, wo¬ rin auch eine oder zwei nicht benachbarte CH, bzw. CF,Gruppen durch O ersetzt sei .n können, ei.ner der Reste R1 und R2 auch Halogen, CN, NC, N3 oder NCS, A 1 und A2 j.eweils unabhängig voneinander unsubsti¬ tuiertes oder ein oder mehrfach durch Halogen und/oder Nitril substituiertes 1,4Phenylen, worin auch eine oder mehrere CHGruppen durch N ersetzt sein können, l,4Bicyclo(2.2.2)octylen oder trans1,4 Cyclohexylen, worin auch eine oder zwei nicht benachbarte CH2Gruppen durch O und/oder SAtome ersetzt sein können, CH2CH2, CH20, COO, OCH2, OCO oder eine Einfachbindung, m und n jeweils unabhängig voneinander 0 oder 1 und A 3 und A4 jeweils unabhängig voneinander unsubsti¬ tuiertes oder ein oder mehrfach durch Halogen und/oder Nitril substituiertes 1,4Phenylen bedeutet, mit den Maßgaben, daß entweder eine 2,3Dihalogenl,4phenylengruppe ent¬ halten ist, oder daß a) im Falle m = n = 0 und A 3 und A4 = unsubsti¬ tuiertes 1,4Phenylen R eine Alkoxygruppe .
2. und R Fluor, NC, N, oder NCS bedeutet oder einer der Reste R 1 und R2 eine Alkylgruppe ist, worin mindestens zwei CH,Gruppen durch O ersetzt sind, oder einer der Reste R 1 und 2 . R eine Perfluoralkylgruppe oder OCF3 ist, ~ b) im Falle m = n = 0 und A3 und/oder A4 = mono substituiertes 1,4Phenylen mindestens" einer der Reste R1 und R2 CN, NC, N3, NCS,OCF3 oder Perfluoralkyl bedeutet, c) im Falle A.
3. und A.
4. unsubstituiertes 1,4 Phenylen, n = 0 oder 1, m = 1 und Z = eine Einfachbindung, einer der Reste R 1 und R2 eine Alkoxygruppe bedeutet und der andere dann Halogen, Alkyl, CN, NC, N, oder NCS ist, oder einer der Reste R 1 und R2 Perfluoralkyl oder OCF3 ist, d) im Falle A3 und A4 = unsubstituiertes 1,4 Phenylen, n = 0, m = 1 und Z = COO einer der Reste R 1 und R2 eine Alkoxygruppe und der andere dann Halogen, Alkyl, NC, N3 oder NCS ist, oder einer der Reste R und R eine Per¬ fluoralkylgruppe oderOCF3 ist, oder daß e) im Falle m = 0, n = 1 und eine der Gruppen A 2 3 4 , A oder A monosubstituiertes 1,4Phenylen un die anderen beiden Gruppen 1,4Phenylen, dann eine der Gruppen A 3 und A4 die monosubstituie tes 1,4Phenylengruppe ist.
5. 2 Tolane der Formel I nach Anspruch 1, worin minde stens eine der Gruppen A 1, A2, A3 und A4 eine 2,3 Dihalogen1,4phenylengruppe bedeutet.
6. 3 Tolane der Formel I nach Anspruch 1, worin m = 0, n = 1, R eine Alkoxygruppe, 2 R eine Alkylgruppe, 2 A eine 1,4Cyclohexylengruppe und 3 A und A jeweils unabhängig voneinander unsubsti¬ tuiertes oder ein oder mehrfach durch Halogen und/oder Nitril substituiertes 1,4Phenylen bedeutet.
7. 4 Tolane der Formel I nach Anspruch 3, worin R eine 2 geradkettige Alkoxygruppe und R eine geradkettige Alkylgruppe mit jeweils 17 CAtomen bedeuten.
8. Flüssigkristalline Phase mit mindestens zwei flüs¬ sigkristallinen Komponenten, dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens eine Verbindung der Formel I nach Anspruch 1 enthält.
9. 5 6.
10. Verwendung der Verbindungen der Formel I nach An¬ spruch 1 als Komponenten flüssigkristalliner Phasen.
11. Verwendung der Verbindungen der Formel I nach An¬ spruch 1 als Komponenten flüssigkristalliner Phasen für elektrooptische Anzeigeelemente basierend auf rffi dem ECBEffekt.
12. Flüssigkristalline Phase für elektrooptische Anzei¬ geelemente basierend auf dem ECBEffekt mit minde¬ stens zwei flüssigkristallinen Komponenten, dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens eine Verbindung 15 der Formel I nach Anspruch 1 enthält.
13. Elektrooptisches Anzeigeelement, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß es als flüssigkristallines Dielektri¬ kum eine flüssigkristalline Phase nach Anpruch 5 enthält.
14. 2Q.
15. Elektrooptisches Anzeigeelement basierend auf dem ECBEffekt, dadurch gekennzeichnet, daß es als Dielektrikum.eine Phase nach Anspruch 8 enthält.
Description:
Tolane

Die Erfindung betrifft Tolane der Formel I

1 1 1 4 7 7

R -(A^-Z-^-A -C≡C-A -(A^) n -R^ I

worin

R 1 und R2 jeweils''unabhängig voneinander Alkyl oder Per¬ fluoralkyl mit bis zu 15 C-Atomen, worin auch eine oder zwei nicht benachbarte CH_- bzw.CF 2 -

Gruppen durch -O- ersetzt sein können, einer der Reste R 1 und R2 auch Halogen, -CN, -NC, -N 3 oder -NCS,

A 1 und A2 jewei.ls unabhängi■g vonei.nander unsubsti.tuiertes oder ein- oder mehrfach durch Halogen und/oder

Nitril substituiertes 1,4-Phenylen, worin auch eine oder mehrere CH-Gruppen durch N ersetzt sein können, l,4-Bicyclo(2.2.2)octylen oder trans-l,4-Cyclohexylen, worin auch eine oder zwei nicht benachbarte CH 2 -Gruppen durch -O- und/oder -S-Atome ersetzt sein können,

Z 1 -CH 2 CH 2 -, -CH 2 0-, -CO-O-, -OCH 2 ~, -O-CO- oder eine Einfachbindung,

m und n jeweils unabhängig voneinander 0 oder 1

und

A3 und A4 j.eweils unabhängig voneinander unsubstituiertes oder ein- oder mehrfach durch Halogen und/oder

Nitril substituiertes 1,4-Phenylen

bedeutet, mit den Maßgaben, daß

entweder eine 2,3-Dihalogen-l,4-phenylengruppe enthalten ist,

oder daß

a) i •m Falle m = n = 0 und A3 und A4 = unsubstituiertes

1,4-Phenylen R 1 eine Alkoxygruppe und R2 Fluor, -NC, -N_ oder -NCS bedeutet oder einer der Reste R und

R 2 ei.ne Alkylgruppe ist, worin mindestens zwei CH 2 -

Gruppen durch -O- ersetzt sind, oder einer der Reste R 1 und R2 ei.ne Perfluoralkylgruppe oder -OCF_ ist,

b) im Falle m = n = 0 und A 3 und/oder A4 = monosubsti- tuiertes 1,4-Phenylen mindestens einer der Reste R und R 2 -CN, -NC, -N,, -NCS, OCF 3 oder Perfluoralkyl bedeutet,

c) im Falle A 3 und A4 = unsubsti.tuiertes 1,4-Phenylen, n = 0 oder 1, = 1 und Z = eine Einfachbindung, einer der Reste R 1 und R2 eine Alkoxygruppe bedeu¬ tet und der andere dann Halogen, Alkyl, -CN, -NC, N 3 oder NCS ist, oder einer der Reste R 1 und R2

Perfluoralkyl oder-OCF 3 ist,

d) im Falle A 3 und A4 = unsubstituiertes 1,4-Phenylen, n = 0, = 1 und Z = -CO-O- einer der Reste R und

2 R eine Alkoxygruppe und der andere dann Halogen,

Alkyl, -NC, N, oder NCS ist, oder einer der Reste R 1 und R2 eine Perfluoralkylgruppe oder-OCF 3 ist, oder daß

e) im Falle m = 0, n = 1 und eine der Gruppen A2, A3 oder A 4 monosubstituiertes 1,4-Phenylen und die anderen beiden Gruppen 1,4-Phenylen, dann eine der

3 G Grruuppppeenn AA 3 uunndd A4 di.e monosubsti.tuierte 1,4-Pheny- lengruppe ist.

Die Erfindung betrifft auch die Verwendung dieser Tolane als Komponenten flüssigkristalliner Phasen für elektro¬ optische Anzeigeelemente basierend auf dem ECB-Effekt.

Der Einfachheit halber bedeuten im folgenden Phe eine unsubstituierte 1,4-Phenylengruppe, PheX eine ein- oder mehrfach substituierte 1,4-Phenylengruppe (X bedeutet Halogen und/oder Nitril), Cyc eine trans-l,4-Cyclohexy- lengruppe, Dio eine l,3-Dioxan-2,5-diylgruppe, Pyd eine Pyridin-2,5-diylgruppe, Pyr eine Pyrimidin-2,5-diyl- gruppe, Dit eine l,3-Dithian-2,5-diylgruppe und Bco eine " 1,4-Bicyclo(2.2.2)octylengruppe.

Die Verbindungen der Formel I können als Komponenten flüssigkristalliner Phasen verwendet werden, insbeson¬ dere für Displays, die auf dem Prinzip der verdrillten Zelle, dem Guest-Host-Effekt, dem Effekt der Deformation aufgerichteter Phasen oder dem Effekt der dynamischen Streuung beruhen.

Verbindungen der Formel I sind vorzugsweise auch geeignet für die Verwendung als Komponenten in flüssigkristallinen Phasen für Displays, die auf dem ECB-Effekt beruhen.

Ähnliche Verbindungen sind z.B. bekannt aus GB 2155 465 A oder FR 2234 261.

De -E_rf__ndung lag die Aufgabe zugrunde, neue stabile flüs¬ sigkristalline oder mesogene Verbindungen aufzufinden, die als Komponenten flüssigkristalliner Phasen geeignet sind. Diese Aufgabe wurde durch die Bereitstellung der _ Verbindungen der Formel I gelöst.

Esse wurefe gefunden, daß die Verbindungen der Formel I aus Komponenten flüssigkristalliner Phasen vorzüglich ga.e__L-gn.e_t sind. Insbesondere sind mit ihrer Hilfe stabile __-Lü-5___i_gkristalline Phasen mit relativ großer optischer C i_n_Ls_θ-tro.pie und ausgeprägt negativer dielektrischer

Anisotropie herstellbar. Daher sind die Substanzen der Forme!! I bevorzugt für die Verwendung ' in Mischungen für ECB-Effekte geeignet.

Der ECB-Effekt (electrically controlled birefringence) oder auch DAP-Effekt (Deformation aufgerichteter Phasen) wurde erstmals 1971 beschrieben (M.F. Schieckel und K. Fahrenschon, "Deformation of nematic liquid crystals with vertical orientation in electrical fields", Appl. Phys. ett. 1£ (1971), 3912). Es folgten Arbeiten von J.F. Kahn (Appl.Phys.Lett. 2£ (1972), 1193) und

G. Labrunie und J. Robert (J.Appl.Phys. 44 (1973), 4869).

Die.Arbeiten von J. Robert und F. Clerc (SID 80 Digest Tfechn Bapers (1980), 30), J. Duchene (Displays 7 (1986), 3;)/ und. _=E_. Schad (SID 82 Digest Techn. Papers (1982), 244) - -haben* gez:eigt, daß flüssigkristalline Phasen hohe Werte für- das: Verhältnis der elastischen Konstanten K 3 /K.,, hohe Werte für die optische Anisotropie Δn und negative Werte für die dielektrische Anisotropie Δε aufweisen müssen, um für hochinformative Anzeigeelemente basierend auf dem ECB-Effekt eingesetzt werden können.

Auf dem ECB-Effekt basierende elektrooptische Anzeige¬ elemente weisen eine homöotrope Randorientierung auf, d.h. die flüssigkristalline Phase hat eine negative dielektrische Anisotropie.

Für die technische Anwendung dieses Effektes in elektro- optischen Anzeigeelementen werden FK-Phasen benötigt, die einer Vielzahl von Anforderungen genügen müssen. Beson¬ ders wichtig sind hier die chemische Beständigkeit gegen¬ über Feuchtigkeit, Luft und physikalischen Einflüssen wie Wärme, Strahlung im infraroten, sichtbaren und ultravioletten Bereich und elektrische Gleich- und Wechselfelder. Ferner wird von technisch verwendbaren FK-Phasen eine flüssigkristalline Mesophase in einem geeigneten Temperaturbereich und eine niedrige Viskosität gefordert.

In keiner der bisher bekannten Reihen von Verbindungen mit flüssigkristalliner Mesophase gibt es eine Einzelverbin¬ dung, die allen diesen Erfordernissen entspricht. Es werden daher in der Regel Mischungen von zwei bis 25, vorzugsweise drei bis 18, Verbindungen hergestellt, um als FK-Phasen verwendbare Substanzen zu erhalten. Optimale Phasen konnten jedoch auf diese Weise nicht leicht hergestellt werden, da bisher keine Flüssig¬ kristallmaterialien mit deutlich negativer dielektrischer Anisotropie und ausreichender Langzeitstabilität zur Verfügung standen.

Es besteht somit noch ein großer Bedarf an flüssigkristal¬ linen Phasen mit günstigen Mesobereichen, hohen Werten für K^ ., hoher optischer Anisotropie Δn, negativer dielek- trischer Anisotropie Δε und hoher Langzeitstabilität.

Überraschend zeigte sich, daß der Zusatz von Verbindungen der Formel I flüssigkristalline Phasen liefert, die alle oben genannten Kriterien hervorragend erfüllen.

Mit der Bereitstellung der Verbindungen der Formel I wird außerdem ganz allgemein die Palette der flüssig¬ kristallinen Substanzen, die sich unter verschiedenen anwendungstechnischen Gesichtspunkten zur Herstellung nematischer Gemische eignen, erheblich verbreitert.

Die Verbindungen der Formel I besitzen einen breiten Anwendungsbereich. In Abhängigkeit von der Auswahl der Substituenten können diese Verbindungen als Basisma¬ terialien dienen, aus denen flüssigkristalline Phasen zum überwiegenden Teil zusammengesetzt sind; es können aber auch Verbindungen der Formel I flüssigkristallinen Basismaterialien aus anderen Verbindungsklassen zuge¬ setzt werden, um beispielsweise die dielektrische und/ oder optische Anisotropie eines solchen Dielektrikums zu optimieren. Die Verbindungen der Formel I eignen sich ferner als Zwischenprodukte zur Herstellung ande- rer Substanzen, die sich als Bestandteile flüssigkri¬ stalliner Phasen verwenden lassen.

Die Verbindungen der Formel I sind in reinem Zustand farblos und bilden flüssigkristalline Mesophasen in einem für die elektrooptische Verwendung günstig gele- genen Temperaturbereich. Chemisch, thermisch und gegen Licht sind sie sehr stabil.

Gegenstand der Erfindung sind somit die Verbindungen der Formel I sowie die Verwendung dieser Verbindungen als Komponenten flüssigkristalliner Phasen und als Kompo- nenten flüssigkristalliner Phasen für elektrooptische

Anzeigeelemente basierend auf dem ECB-Effekt. Weiterhin

sind Gegenstand der Erfindung flüssigkristalline Phasen sowie flüssigkristalline Phasen für elektrooptische An¬ zeigeelemente basierend auf dem ECB-Effekt mit einem Gehalt an mindestens einer Verbindung der Formel I sowie Flüssigkristall-Anzeigeelemente, insbesondere elektro¬ optische Anzeigeelemente, die derartige Phasen enthalten.

Vor- und nachstehen haben R 1, A1, Z1, m, A3, A4, A2, n

2 und R die angegebene Bedeutung, sofern nicht ausdrück¬ lich etwas anderes angegeben ist.

Die Verbindungen der Formel I umfassen dementsprechend Verbindungen der Teilformeln la (mit zwei Ringen), Ib bis Id (mit drei Ringen) und Ie bis If (mit vier Rin¬ gen); wobei Ib und Id äquivalente Verbindungen darstel¬ len:

l ~\ 4. '? R -A -C≡C-A -R la

R 1 -A 1 -A 3 -C=C-A 4 -R 2 Ib

1 1 1 3 4 2 R -A -Z -A -C≡C-A -IT IC

R 1 -A 3 -C≡C-A 4 -A 2 -R 2 Id

R 1 -A 1 -A 3 -C≡C-A 4 -A 2 -R 2 Ie R 1 -A 1 -Z 1 -A 3 -C≡C-A 4 -A 2 -R 2 If

Die bevorzugten Verbindungen der Teilformel la umfassen solche der Teilformeln Iaa bis Iac:

R 1 -Phe-C≡C-Phe-R 2 Iaa

R 1 -Phe-C≡C-PheX-R 2 lab R 1 -PheX-C≡C-PheX-R 2 Iac

Darunter sind diejenigen der Formeln Iaa und lab beson¬ ders bevorzugt.

Die bevorzugten Verbindungen der Teilformein Ib, Ic und Id umfassen solche der Teilformeln 11 bis 124:

R 1 -Phe-Phe-C≡C-PheX-R 2 12 R 1 -Phe-PheX-C≡C-Phe-R 2 13

R 1 -Phe-PheX-C≡C-PheX-R 2 14

R 1 -Cyc-Phe-C≡C-Phe-R 2 15

R 1 -Cyc-Phe-C≡C-PheX-R 2 16

R-^Cyc-PheX-C≡C-Phe-R 2 17 R 1 -Dio-Phe-C≡C-Phe-R 2 18

R 1 -Dio-Phe-C≡C-PheX-R 2 19

R^Dit-Phe-CsC-PheX-R 2 110

R 1 -Dit-Phe-C≡C-Phe-R 2 111

R 1 -Pyd-Phe-C≡C-Phe-R 2 112 R 1 -Pyr-Phe-C≡C-Phe-R 2 113

R 1 -Bco-Phe-C≡C-Phe-R 2 114

R 1 -PheX-C≡C-Phe-Pyd-R 2 115

R 1 -PheX-C≡C-Phe-Pyr-R 2 116

R 1 -PheX-C≡C-Phe-Bco-R 2 117 R 1 -A 1 -CH 2 CH 2 -Phe-C≡C-Phe-R 2 118

R^A^C^O-Phe-CsC-Phe-R 2 119

R 1 -A 1 -OCH 2 -Phe-C=C-Phe-R 2 120

R 1 -A 1 -COO-Phe-C≡C-Phe-R 2 121

R 1 -A 1 -CH 2 CH 2 -Phe-C≡C-PheX-R 2 122 R 1 -A 1 -0-CO-Phe-C≡C-Phe-R 2 123

R 1 -A 1 -COO-Phe-C≡C-PheX-R 2 124

Darunter sind diejenigen der Formeln II, 12, 15, 16, 112, 118, 122 und 124 besonders bevorzugt. Besonders bevorzugt sind die Verbindungen der Teilformel 15.

Die bevorzugten Verbindungen der Teilformeln Ie und If umfassen solche der Teilformeln 125 bis 140:

R 1 -A 1 -Phe-C≡C-Phe-A 2 -R 2 125

R 1 -A 1 -Phe-C≡C-PheX-A 2 -R 2 126 R 1 -Cyc-Phe-C≡C-Phe-Phe-R 2 127

R 1 -Cyc-CH 2 CH 2 -Phe-C≡C-Phe-Phe-R 2 128

R 1 -Phe-COO-Phe-C≡C-PheX-Phe-R 2 129

R 1 -Dio-Phe-C≡C-Phe-Cyc-R 2 130

R 1 -Cyc-COO-Phe-C≡C-PheX-Phe-R 2 131 R 1 -Bco-Phe-C≡C-Phe-PheX-R 2 . 132

R 1 -Phe-CH 2 CH 2 -Phe-C≡C-Phe-Pyd-R 2 133

R- pyr-Phe-C≡C-Phe-Cyc-R 2 134

R 1 -Phe-CH 2 0-Phe-C≡C-PheX-Phe-R 2 135

R 1 -Cyc-OCH 2 -Phe-C≡C-Phe-Phe-R 2 136 R 1 -Dit-Phe-C≡C-Phe-Phe-R 2 137

R 1 -Phe-OCO-PheX-C≡C-Phe-Cyc-R 2 138

R 1 -Phe-CH 2 0-Phe-C≡C-Phe-Cyc-R 2 139

R 1 -Pyd-Phe-C≡C-Phe-PheX-R 2 140

In den Verbindungen der vor- und nachstehenden Formeln bedeuten R 1 und R2 vorzugswei.se Alkyl, Alkoxy oder eine andere Oxaalkyl- oder Dioxaalkylgruppe. Ferner sind Ver¬ bindungen der Formel I bevorzugt, in denen einer der

~ Reste R1 und R2 Halogen, -CN,-OCF 3 oder Perfluoralkyl ist.

A 1 und A2 bedeuten vorzugsweise 1,4-Cyclohexylen oder 1,4-Phenylen, das durch Halogen und/oder Nitril substi¬ tuiert sein kann. Halogen bedeutet Fluor,, Chlor oder

Brom. Fluor ist als Substituent bevorzugt. Ferner bevor- zugt haben A 1 und A2 die Bedeutung von Bco, Pyd oder Dio.

Z bedeutet vorzugsweise eine Einfachbindung oder eine -CH 2 CH 2 -Gruppe. Ferner bevorzugt ist -CO-O- oder -O-CO-.

m und n bedeuten unabhängig voneinander 0 oder 1, wobei m vorzugsweise 0 und n vorzugsweise 1 ist.

A 3 und A4 si.nd bevorzugt unsubsti.tui.ertes 1,4-Phenylen. Falls A 3 und A4 substi.tuiertes 1,4-Phenylen bedeuten, so ist eine Substitution durch Fluor oder Chlor bevor¬ zugt. Der Substituent steht bei einer Monosubstitution vorzugsweise m o-Stellung zu R 2 bzw. R1. Der laterale

Substituent kann aber auch in o-Stellung zur -C≡C-Drei- fachbindung stehen.

Falls R 1 und/oder R2 Alkylreste bedeuten, in denen auch eine ("Alkoxy" bzw. "Oxaalkyl") oder zwei ("Alkoxyalkoxy" bzw. "Dioxaalkyl") nicht benachbarte CH 2 -Gruppen durch

O-Atome ersetzt sein können, so können sie geradkettig oder verzweigt sein. Vorzugsweise sind sie geradkettig, haben 1, 2, 3, 4, 5, 6 oder 7 C-Atome und bedeuten dem¬ nach bevorzugt Methyl, Ethyl, Propyl, Butyl, Pentyl, Hexyl, Heptyl, Ethoxy, Propoxy, Butoxy, Pentoxy, Hexoxy, Heptoxy, 2-Oxapropyl (= Methoxymethyl), 2- (= Ethoxy- ethyl) oder 3-Oxabutyl (= 2-Methoxyethyl), 2-, 3- oder 4-Oxapentyl, 2-, 3-, 4- oder 5-Oxahexyl, 2-, 3-, 4-, 5- oder 6-Oxaheptyl, ferner Octyl, Nonyl, Decyl, Undecyl, Dodecyl, Tridecyl, Tetradecyl, Pentadecyl, Methoxy, Octoxy, Nonoxy, Decoxy, Undecoxy, Dodecoxy, Tridecoxy, Tetradecoxy, Pentadecoxy, 2-, 3-, 4-, 5-, 6- oder 7- Oxaoctyl, 2-, 3-, 4-, 5-, 6-, 7- oder 8-Oxanonyl, 2-, 3-, 4-, 5-, 6-, 7-, 8- oder 9-Oxadecyl, 1,3-Dioxabutyl (= Methoxymethoxy), 1,3-, 1,4- oder 2,4-Dioxapentyl, 1,3-, 1,4-, 1,5-, 2,4-, 2,5- oder 3,5-Dioxahexyl, 1,3-, 1,4-, 1,5-, 1,6-, 2,4-, 2,5-, 2,6-, 3,5-, 3,6- oder 4,6-Dioxaheptyl.

Verbindungen der Formel I mit verzweigten Flügelgruppen R 1 oder R2 können gelegentlich wegen einer besseren

Löslichkeit in den üblichen flüssigkristallinen Basis¬ materialien von Bedeutung sein, insbesondere aber als chirale Dotierstoffe, wenn sie optisch aktiv sind.

Verzweigte Gruppen dieser Art enthalten in der Regel nicht mehr als eine Kettenverzweigung. Bevorzugte ver¬ zweigte Rest sind Isopropyl, 2-Butyl (= 1-Methylpropyl), Isobutyl (= 2-Methylpropyl), 2-Methylbutyl, Isopentyl (= 3-Methylbutyl), 2-Methylpentyl, 3-Methylpent 1, 2-Ethylhexyl, 2-Propylpentyl, 2-Octyl, Isopropoxy, 2-Methylpropoxy, 2-Methylbutoxy, 3-Methylbutoxy, 2-Methylpentoxy, 3-Methylpentoxy, 2-Ethylhexoxy, 1-Methylhexoxy, 1-Methylheptoxy (= 2-Octyloxy), 2-Oxa- 3-methylbutyl, 3-Oxa-4-methylpentyl, 4-Methylhexyl,

2-Nonyl, 2-Decyl, 2-Dodecyl, 6-Methyloctoxy, 6-Methyl- octanoyloxy, 5-Methylheptyloxycarbonyl, 2-Methylbu- tyryloxy, 3-Methylvaleryloxy, 4-Methylhexanoyloxy, 2-Methyl-3-oxapentyl, 2-Methyl-3-oxahexyl.

Bei Verbindungen mit verzweigten Flügelgruppen umfaßt Formel I sowohl die optischen Antipoden als auch Race- mate sowie deren Gemische.

Unter den Verbindungen der Formel I und deren Unter¬ formeln sind diejenigen bevorzugt, in denen mindestens einer der darin enthaltenen Reste eine der angegebenen bevorzugten Bedeutungen hat.

Besonders bevorzugte Verbindungen der Formel I sind die-

1 2 3 jenigen, in denen mindestens eine der Gruppen A , A , A und A eine 2,3-Dihalogen-l,4-phenylengruppe darstellt. Halogen bedeutet darin Fluor, Chlor oder Brom, vorzugs¬ weise Fluor.

Insbesondere bevorzugt sind daher Verbindungen der FFoorrmmeell II,, wwoorriinn AA 3 oder A4 eine 2,3-Dιfluor-l,4-phenylen- gruppe darstellt.

Im folgenden sind beispielhaft bevorzugte Vertreter von Verbindungen der Formel I mit einer 2,3-Dihalogen-l,4- phenylengruppe aufgezeigt (Teilformeln l-9b):

9a

9b

Für m = n = 0 sind von den Verbindungen der Formel I folgende Substanzen der Teilformeln 10-20 besonders bevorzugt:

Alkoxy-Phe-C≡C-Phe-F 10

Alkoxy-Phe-C≡C-Phe-NC 11 Alkoxy-Phe-C≡C-Phe-NCS 12

Alkoxyalkoxy-Phe-C≡C-Phe-Alkyl 13

Alkoxyalkoxy-P e-C≡C-Phe-Halogen 14

Alkyl-Phe-C≡C-PheF-CN 15

Alkoxy-Phe-C=C-PheF-CN 16 Alkoxy-PheF-C≡C-Phe-CN 17

Alkyl-PheX-C≡C-PheX-CN 18

Alkoxy-PheX-C≡C-PheX-CN 19

Alkyl-PheX-C≡C-Phe-CN 20

Eine kleinere Gruppe von besonders bevorzugten Verbin- düngen der Formel I für m + n ≠ 0 sind solche der Teil¬ formeln 21-41:

Alkyl-Cyc-Phe-C-=C-Phe-Alkoxy 21

Alkyl-Cyc-CH 2 CH 2 -Phe-C≡C-Phe-Alkyl 22

Alkyl-Cyc-CH 2 CH 2 -Phe-C≡C-Phe-Alkoxy 23 Alkyl-Phe-Phe-C≡C-PheF-Halogen 24

Alkyl-Cyc-Phe-C≡C-PheF-CN 25

Alkyl-Cyc-Phe-C≡C-PheF-Alkoxy 26

Alkyl-Phe-CH 2 CH 2 -Phe-C=C-Phe-Alkyl 27

Alkyl-Phe-PheX-C≡C-Phe-Alkoxy 28 Alkoxy-Phe-Phe-C≡C-Phe-CN 29

Alkyl-Cyc-COO-Phe-C≡C-Phe-Alkoxy 30

Alkoxy-Phe-COO-Phe-C≡C-Phe-Halogen 31

Alkyl-Dio-Phe-C≡C-Phe-Alkoxy 32

Alkyl-Cyc-Phe-C≡C-Phe-Phe-Alkoxy 33

Alkyl-Cyc-Phe-C≡C-PheX-Cyc-Alkyl 34. Alkyl-Cyc-COO-Phe-C≡C-Phe-Phe-Alkoxy 35

Alkoxy-Phe-Phe-C≡C-PheX-Phe-Alkyl 36

Alkyl-Cyc-CH 2 CH 2 -Phe-C=C-Phe-Phe-Alkyl 37

Alkyl-Cyc-CH 2 CH 2 -Phe-CΞC-Phe-Cyc-Alkyl 38

Alkyl-Phe-CH 2 CH 2 -Phe-C≡C-Phe-PheX-Halogen 39 Alkyl-Phe-COO-Phe-C≡C-PheX-Phe-CN 40

Alkyl-Cyc-COO-Phe-C≡C-Phe-Cyc-Alkyl 41

Besonders bevorzugt sind auch Verbindungen der Formel I, worin einer der Reste R 1 und R2 eine -OCF 3 oder 'Perfluor¬ alkylgruppe mit bis zu 15 C-Atomen, vorzugsweise mit bis zu 7-C-Atomen bedeutet, und demnach vorzugsweise Trifluor- ethyl, Pentafluorethyl, Heptafluorpropyl, Nonafluorbutyl, Undecafluorpentyl, Tridecafluorhexyl oder Pentadecafluor- heptyl bedeutet. Insbesondere bevorzugt sind dabei bei¬ spielsweise Verbindungen der Teilformeln Iga bis Igk:

Alkyl-Cyc-Phe-C≡C-Phe-CF 3 Iga

Alkyl-Cyc-Phe-C≡C-Phe-C 2 F 5 Igb

Alkyl-Phe-Phe-C≡C-Phe-CF 3 Ige Igd Ige

Alkyl-Phe-PheX-C≡C-Phe-C 2 F 5 Igf

R 1 -Phe-C=C-Phe-CF 3 igg

R 1 -Phe-C=C-Phe-C 2 F 5 Igh

R 1 -PheX-C≡C-Phe-CF 3 Igi R 1 -Phe-C≡C-Phe-OCF 3 Igj

R 1 -Cyc-Phe-C≡C-Phe-OCF 3 Igk

Bevorzugte Verbindungen der Formel I sind diejenigen der Teilformel II

worin

X F, Cl, Br oder CN bedeutet,

R 1 und R2 die in Formel I angegebene Bedeutung haben,

A 3 unsubstituiertes oder ein- oder mehrfach durch

Halogen und/oder Nitril substituiertes 1,4- Phenylen ist,

wobei vorzugsweise X Fluor, R 1 eine Alkyl- und R2 ei.ne

Alkoxygruppe ist.

Bevorzugt sind auch die Verbindungen der Teilformel Ila

worin

3 4 A und A jeweils unsubstituiertes 1,4-Phenylen,

R Alkoxy mit bis zu 14 C-Atomen in der Alkyl- gruppe,

R 2 Fluor, -NC, -N 3 oder -NCS oder

einer der Reste R 1 und R2 eine Alkylgruppe bedeutet, wo¬ rin mindestens zwei nicht benachbarte CH,-Gruppen durch -0- ersetzt sind, oder einer der Reste R 1 und R2 e ne

Perfluoralkylgruppe ist.

Ferner sind die Verbindungen der Formel Ilb bevorzugt

worin

F, Cl, Br oder CN,

einer der Reste R 1 und R2 CN, -NC, -N 3 , -NCS oder Perfluoralkyl,

der andere der Reste R 1 und R2 die in Formel I gege¬ bene Bedeutung hat,

und

3 A unsubstituiertes oder ein- oder mehrfach durch Halo¬ gen und/oder Nitril substituiertes 1,4-Phenylen

bedeutet.

Der Substituent, vorzugsweise Fluor, steht vorzugsweise in o-Stellung zu R 2.

Bevorzugte Verbindungen der Formel I sind auch diejenigen der Teilformel III

worin

n 0 oder 1,

einer der Reste R 1 und R2 eine Alkoxygruppe mit bis zu 14 C-Atomen in der Alkylgruppe,

der andere der Reste R1 und R2 Halogen, Alkyl mit bis zu 15 C-Atomen, -CN, -NC, N 3 , NCS oder Per¬ fluoralkyl

bedeutet,

A 1,4-Phenylen, worin auch eine oder mehrere CH-Grup- pen durch N ersetzt sein können, 1,4-Bicyclo(2.2.2)- octylen oder trans-l,4-Cyclohexylen, worin auch eine oder zwei nicht benachbarte CH^-Gruppen durch -O- und/oder -S-Atome ersetzt sein können, im Falle von n = 1 auch ein- oder mehrfach durch Halogen und/oder Nitril substituiertes 1,4-Phenylen ist,

und

A 2 die in Formel I angegebene Bedeutung hat.

Ferner sind auch die Tolanderivate der Teilformel lila bevorzugt

R 1-A3-C≡C-A4-A2-R2 lila

worin eine der Gruppen A3 und A4 ein- oder mehrfach durch

Halogen und/oder Nitril substituiertes 1,4-Phenylen, die andere der beiden Gruppen dann 1,4-Phenylen bedeutet, R 2 und R die in Formel I angegebene Bedeutung haben, und

2 A die in Formel I angegebene Bedeutung hat.

Bevorzugt sind auch Verbindungen der Teilformel Illb

R 1 -A 3 -C≡C-A 4 -A 2 -R 2 IIIC

worin,

A 3 und A4 j.eweils unabhängi.g voneinander unsubsti.tuier¬ tes oder ein- oder mehrfach durch Halogen und/ oder Nitril substituiertes 1,4-Phenylen,

& 2, ' eine trans-l,4-Cyclohexylengruppe oder 1,4-

Phenylengruppe,

R-. Alkoxy mit 1-14 C-Atomen in der Alkylkette,

und

R 2 eine Alkylgruppe mi.t bis zu 15 C-Atomen

bedeutet.

Vorzugsweise ist A 2 eine 1,4-Cyclohexylengruppe, R2 e.ne geradkettige Alkylgruppe mit 1-7 C-Atomen, R eine gerad¬ kettige Alkoxygruppe mit 1-7 C-Atomen in der Alkylkette, A 3 eine 2,3-Dιhalogen-l,4-phenylengruppe, insbesondere bevorzugt ist eine 2,3-Difluor-l,4-phenylengruppe, und 4 A eine 1,4-Phenylengruppe.

Bevorzugt sind auch Verbindungen der Formel IIIc, m ddeenneenn::AA 3 ' uunndd _A4 1,4-Phenylen und A2 trans-l,4-Cyclo- hexyieπ- sind.

Die Verbindungen der Formel I werden nach an sich bekannten Methoden hergestellt, wie sie in der Litera¬ tur (z.B. in den Standardwerken wie Houben-Weyl, Metho¬ den der Organischen Chemie, Georg-Thie e-Verlag, Stutt¬ gart) beschrieben sind, und zwar unter Reaktionsbedin- gungen, die für die genannten Umsetzungen bekannt und geeignet sind. Dabei kann man auch von an sich bekannten, hier:nicht näher erwähnten Varianten Gebrauch machen.

Die Ausgangsstoffe können gewünschtenfalls auch in situ gebildet werden, derart, daß man sie aus dem Reaktions¬ gemisch nicht isoliert, sondern sofort weiter zu den Verbindungen der Formel I umsetzt.

So können die Verbindungen der Formel I hergestellt werden, indem man die entsprechenden Stilbene bromiert und anschließend einer Dehydrohalogenierung unterwirft. Dabei kann man an sich bekannte, hier nicht näher er¬ wähnte Varianten dieser Umsetzung anwenden.

Die Stilbene können hergestellt werden durch Umsetzung eines 4-substituierten Benzaldehyds mit einem entspre¬ chenden Phosphorylid nach Wittig oder durch Umsetzung von einem 4-substituierten Phenylethylen mit einem ent¬ sprechenden Brombenzolderivat nach Heck.

Eine weitere Möglichkeit zur Herstellung der C-C-Drei- fachbindung besteht darin, eine Verbindung, die sonst der Formel I entspricht, aber an Stelle der -C≡C-Bindung eine -CH^-CO-Gruppe enthält, entweder mit einem anorga¬ nischen Säurechlorid umzusetzen, und die dann entstan- dene Gruppe -CH 2 -CC1_- in Gegenwart einer Base zu dehy- drohalogenieren, oder mit Semicarbazid und Selendioxid umzusetzen und anschließend in Gegenwart von Methyl¬ lithium unter Erwärmen in die Dreifachbindung zu über¬ führen.

Ferner besteht die Möglichkeit, ein entsprechendes Ben- . zilderivat mit Hydrazin und anschließend mit HgO in das Toi n umzuwandeln.

Verbindungen der Formel I können auch hergestellt werden über die Kopplung von Alkinyl-Zink-Verbindungen mit Aryl- halogeniden analog dem von A.O. King, E. Negishi,

F.J. Villani und A. Silveira in J.Org.Chem. 43_ (1978) 358 beschriebenen Verfahren.

Verbindungen der Formel I können auch über die Fritsch- Buttenberg-Wiechell-Umlagerung (Ann. 279, 319, 327, 332, 1894) hergestellt werden, bei der l,l-Diaryl-2-halogen- ethylene umgelagert werden zu Diarylacetylenen in Gegen¬ wart starker Basen.

Verbindungen der Formel I können weiterhin hergestellt werden aus 4-substituierten Phenylacetylenen und Aryl- halogeniden in Gegenwart eines Palladiumkatalysators, z.B. Bis(triphenylphosphin)-palladium(II)-chlorid, und Kupfer(I)-jodid (beschrieben in Synthesis (1980) 627 oder Tetrahedron Letters 27 (1986) 1171).

Die erfindungsgemäßen flüssigkristallinen Phasen beste- hen aus 2 bis 15, vorzugsweise 3 bis 12 Komponenten, darunter mindestens einer Verbindung der Formel I. Die anderen Bestandteile werden vorzugsweise ausgewählt aus den nematischen oder nematogenen Substanzen, insbeson¬ dere den bekannten Substanzen, aus den Klassen der Azoxy- benzole, Benzylidenaniline, Biphenyle, Terphenyle, Phenyl- oder Cyclohexylbenzoate, Cyclohexan-carbonsäurephenyl- oder -cyclohexyl-ester, Phenylcyclohexane, Cyclohexylbi- phenyle, Cyclohexylcyclohexane, Cyclohexylnaphthaline, 1,4-Bis-cycloheXylbenzole, 4,4-Bis-cyclohexylbiphenyle, Phenyl- oder Cyclohexylpyrimidine, Phenyl- oder Cyclo- hexyldioxane, Phenyl- oder Cyclohexyl-l,3-dithiane, 1,2-Di-phenylethane, 1,2-Dicyclohexylethane, 1-Phenyl- 2-cyclohexylethane, gegebenenfalls halogenierten Stil¬ bene, Benzylphenylether und substituierten Zimtsäuren.

Die wichtigsten als Bestandteile derartiger flüssigkri¬ stalliner Phasen in Frage kommenden Verbindungen lassen sich durch die Formel V charakterisieren,

R 6 -L-G-E-R 7 V

worin L und E je ein carbo- oder heterocyclisches Ring¬ system aus der aus 1,4-disubstituierten Benzol- und Cyc- lohexanringen, 4,4-disubstituierten Biphenyl-, Phenyl.- cyclohexan- und Cyclohexylcyclohexansystemen, 2,5-disub- stituierten Pyrimidin- und 1,3-Dioxanringen, 2,6-disub- stituiertem Naphthalin, Di- und Tetrahydronaphthalin, Chinazolin und Tetrahydrochinazolin gebildeten Gruppe,

G -CH=CH- -N(0)=N-

-CH=CY- -CH=N(0)-

-C≡C- -CH 2 -CH 2 - -CO-O- -CH 2 -0-

-CO-S- -CH 2 -S-

-CH=N- -COO-Phe-COO-

oder eine C-C-Einfachbindung,

Y Halogen, vorzugsweise Chlor, oder -CN, und

R 6 und R 7 Alkyl, Alkoxy, Alkanoyloxy oder Alkoxycarbo- nyloxy mit bis zu 18, vorzugsweise bis zu 8 Kohlenstoff¬ atomen, oder einer dieser Reste auch CN, NC, N0 2 , CF 3 , F, Cl oder Br bedeuten.

6 7 Bei den meisten dieser Verbindungen sind R und R von- einander verschieden, wobei einer dieser Reste meist eine

Alkyl- oder Alkoxygruppe ist. Auch andere Varianten der vorgesehenen Substituenten sind gebräuchlich. Viele

solcher Substanzen oder auch Gemische davon sind im Han¬ del erhältlich. Alle diese Substanzen sind nach litera¬ turbekannten Methoden erhältlich.

Die erfindungsgemäßen Phasen enthalten etwa 0,1 bis 99 vorzugsweise 10 bis 95 %, einer oder mehrerer Verbindun¬ gen der Formel I. Weiterhin bevorzugt sind erfindungsge¬ mäße flüssigkristalline Phasen, enthaltend 0,1-40, vor¬ zugsweise 0,5-30 % einer oder mehrerer Verbindungen der Formel I.

Die Verbindungen der Formel I können auch als Komponen¬ ten smektischer oder chiral getuteter smektischer flüs¬ sigkristalliner Phasen verwendet werden. Diese Phasen sind bevorzugt chiral getutete smektische flüssigkri¬ stalline Phasen, deren achirale Basismischung neben Ver- bindungen der Formel I mindestens eine andere Komponente mit negativer oder betragsmäßig kleiner positiver dielek¬ trischen Anisotropie enthält. Diese weitere(n) Komponen- te(n) der achiralen Basismischung kann (können) zu 1 bis 50 %, vorzugsweise 10 bis 25 %, der Basismischung aus- machen.

Die Herstellung der erfindungsgemäßen Phasen erfolgt in an sich üblicher Weise. In der Regel werden die Komponen¬ ten ineinander gelöst, zweckmäßig bei erhöhter Temperatur.

Durch geeignete Zusätze können die flüssigkristallinen Phasen nach der Erfindung so modifiziert werden, daß sie in allen bisher bekannt gewordenen Arten von Flüs¬ sigkristallanzeigeelementen verwendet werden können.

Derartige Zusätze sind dem Fachmann bekannt und in der Literatur ausführlich beschrieben. Beispielsweise können Leitsalze, vorzugsweise Ethyl-dimethyl-dodecyl-ammonium-

4-hexyloxybenzoat, Tetrabutylammonium-tetraphenylboranat oder Komplexsalze von Kronenethern (vg. z.B. I. Haller et al., Mol. Cryst. Liq. Cryst. Band 24, Seiten 249-258 (1973)) zur Verbesserung der Leitfähigkeit, dichroitische Farbstoffe zur Herstellung farbiger Guest-Host-Systeme oder Substanzen zur Veränderung der dielektrischen Aniso¬ tropie, der Viskosität und/oder der Orientierung der nema- tischen Phasen zugesetzt werden. Derartige Substanzen sind z.B. in den DE-OS 22 09 127, 22 40 864, 23 21 632, 23 38 281, 24 50 088, 26 37 430, 28 53 728 und 29 02 177 beschrieben.

Die erfindungsgemäßen Phasen für elektrooptische Anzeige¬ elemente basierend auf dem ECB-Effekt enthalten vorzugs¬ weise mindestens 7 % von Verbindungen der Formel I, ins- besondere bevorzugt 7 bis 30 % von Verbindungen der Formel I.

Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung erläutern, ohne sie zu begrenzen. Vor- und nachstehend bedeuten Prozentangaben Gewichtsprozent; alle Temperaturen sind in Grad Celsius angegeben.

"Übliche Aufarbeitung" bedeutet: man gibt Wasser hinzu, extrahiert mit Methylenchlorid, trennt ab, trocknet die organische Phase, dampft ein und reinigt das Produkt durch Kristallisation und/oder Chromatographie.

F. bedeutet Schmelzpunkt und K. bedeutet Klärpunkt.

Beispiel 1

Zu einem Gemisch aus 0,01 mol 4-Ethoxyjodbenzol, 0,01 mol 4-(trans-4-Propylcyclohexyl)-phenylacetylen (herstellbar z.B. nach Smith, Hoehn, Am. Soc. 63_ (1941) 1175) und 40 ml Triethylamin gibt man bei Raumtemperatur 0,2 mmol Bis- (triphenylphosphin)-palladium(II)-chlorid und 0,1 mmol Kupfer(I)-jodid und rührt 12 Stunden. Die Reaktion läßt sich mit Hilfe der Dünnschichtchromatographie verfolgen. Nach beendeter Reaktion wird die Suspension filtriert und das Filtrat eingedampft. Nach Reinigung durch Chromato¬ graphie und/oder Kristallisation erhält man 4-Ethoxy-4'- (trans-propylcyclohexyl)-tolan mit F. = 110° und K. = 253 o

Analog werden hergestellt:

4-Methoxy-4'-(trans-4-propylcyclohexyl)-tolan, F. 99°, K. 245°

4-Propyloxy-4'-(trans-4-propylcyclohexyl)-tolan, F. 97°, K. 236°

4-Butyloxy-4'-(trans-4-propylcyclohexyl)-tolan 4-Pentyloxy-4'-(trans-4-propylcyclohexyl)-tolan

4-Methoxy-4'-(trans-4-methylcyclohexyl)-tolan 4-Ethoxy-4'-( rans-4-methylcyclohexyl)-tolan 4-Propyloxy-4'-(trans-4-methylcyclohexyl)-tolan 4-Butyloxy-4'-(trans-4-methylcyclohexyl)-tolan 4-Pentyloxy-4'-(trans-4-methylcyclohexyl)-tolan

4-Methoxy-4'-(trans-4-ethylcyclohexyl)-tolan 4-Ethoxy-4'-(trans-4-ethylcyclohexyl)-tolan 4-Propyloxy-4'-(trans-4-ethylcyclohexyl)-tolan 4-Butyloxy-4'-(trans-4-ethylcyclohexyl)-tolan 4-Pentyloxy-4'-(trans-4-ethylcyclohexyl)-tolan

4-Methoxy-4'-(trans-4-butylcyclohexyl)-tolan 4-Ethoxy-4'-(trans-4-butylcyclohexyl)-tolan 4-Propyloxy-4'-(tr ns-4-butylcyclohexyl)-tolan 4-Butyloxy-4'-(trans-4-butylcyclohexyl)-tolan 4-Pentyloxy-4'-(trans-4-butylcyclohexyl)-tolan

4-Methoxy-4'-(trans-4-pentylcyclohexyl)-tolan 4-Ethoxy-4'-(trans-4-pentylcyclohexyl)-tolan 4-Propyloxy-4'-(trans-4-pentylcyclohexyl)-tolan 4-Butyloxy-4*-(trans-4-pentylcyclohexyl)-tolan 4-Pentyloxy-4'-(trans-4-pentylcyclohexyl)-tolan

4-Methoxy-4•-(trans-4-heptylcyclohexyl)-tolan 4-Ethoxy-4'-(trans-4-heptylcyclohexyl)-tolan 4-Propyloxy-4'-( rans-4-heptylcyclohexyl)-tolan 4-Butyloxy-4'-( rans-4-heptylcyclohexyl)-tolan 4-Pentyloxy-4'-( rans-4-heptylcyclohexyl)-tolan

4-Methoxy-4'-(trans-4-methylcyclohexylethyl)-tolan 4-Ethoxy-4'-(trans-4-methylcyclohexylethyl)-tolan 4-Propyloxy-4'-(trans-4-methylcyclohexylethyl)-tolan 4-Butyloxy-4'-(trans-4-methylcyclohexylethyl)-tolan 4-Pentyloxy-4'-(trans-4-methylcyclohexylethyl)-tolan

4-Methoxy-4'-(trans-4-ethylcyclohexylethyl)-tolan 4-Ethoxy-4'-(trans-4-ethylcyclohexylethyl)-tolan 4-Propyloxy-4'-(trans-4-ethylcyclohexylethyl)-tolan 4-Butyloxy-4'-(trans-4-ethylcyclohexylethyl)-tolan 4-Pentyloxy-4•-(trans-4-ethylcyclohexylethyl)-tolan

4-Methoxy-4'-(trans-4-propylcyclohexylethyl)-tolan 4-Ethoxy-4'-(trans-4-propylcyclohexylethyl)-tolan 4-Propyloxy-4'-(trans-4-propylcyclohexylethyl)-tolan 4-Butyloxy-4'-(trans-4-propylcyclohexylethyl)-tolan 4-Pentyloxy-4'-(trans-4-propylcyclohexylethyl)-tolan

4-Methoxy-4'-(trans-4-pentylcyclohexylethyl)-tolan 4-Ethoxy-4'-(trans-4-pentylcyclohexylethyl)-tolan 4-Propyloxy-4'-(trans-4-pentylcyclohexylethyl)-tolan 4-Butyloxy-4'-(trans-4-pentylcyclohexylethyl)-tolan 4-Pentyloxy-4'-(trans-4-pentylcyclohexylethyl)-tolan

4-Methyl-4'-(trans-4-propylcyclohexylethyl)-tolan 4-Ethyl-4'-(trans-4-propylcyclohexylethyl)-tolan 4-Propyl-4'-(trans-4-propylcyclohexylethyl)-tolan 4-Butyl-4'-(trans-4-propylcyclohexylethyl)-tolan 4-Pentyl-4'-(trans-4-propylcyclohexylethyl)-tolan

4-Methyl-4 -(trans-4-pentylcyclohexylethyl)-tolan 4-Ethyl-4'-(trans-4-pentylcyclohexylethyl)-tolan 4-Propyl-4'-(trans-4-pentylcyclohexylethyl)-tolan 4-Butyl-4*-(trans-4-pentylcyclohexylethyl)-tolan 4-Pentyl-4'-(trans-4-pentylcyclohexylethyl)-tolan

3-Fluor-4-cyan-4'-(trans-4-me hylcyclohexyl)-tolan 3-Fluor-4-cyan-4'-(trans-4-ethylcyclohexyl)-tolan 3-Fluor-4-cyan-4'-(trans-4-propylcyclohexyl)-tolan, F. 133°, K. 223° 3-Fluor-4-cyan-4'-(trans-4-butylcyclohexyl)-tolan 3-Fluor-4-cyan-4'-(trans-4-pentylcyclohexyl)-tolan

3,4-Difluor-4'-(-4-methylphenyl)-tolan 3,4-Difluor-4'-(4-ethylphenyl)-tolan -3,4-Difluor-4'-(4-propylphenyl)-tolan 3,4-Difluor-4•-(4-butylphenyl)-tolan 3,4-Difluor- '-(4-pentylphenyl)-tolan

4-Cyan-4*-(-4-methoxyphenyl)-tolan 4-Cyan-4'-(4-ethoxyphenyl)-tolan 4-Cyan-4'-(4-propyloxyphenyl)-tolan 4-Cyan-4'-(4-butyloxyphenyl)-tolan 4-Cyan-4'-(4-pentyloxyphenyl)-tolan

3-Fluor-4-methoxy-4'-(trans-4-propylcyclohexyl)-tolan, F. 107°, K. 208°

3-Fluor-4-ethoxy-4'-(trans-4-propylcyclohexyl)-tolan 3-Fluor-4-propyloxy-4*-(trans-4-propylcyclohexyl)-tolan 3-Fluor-4-butyloxy-4'-(trans-4-propylcyclohexyl)-tolan 3-Fluor-4-pentyloxy-4'-(trans-4-propylcyclohexyl)-tolan

3-Fluor-4-methoxy-4'-(trans-4-pentylcyclohexyl)-tolan 3-Fluor-4-ethoxy-4'-(trans-4-pentylcyclohexyl)-tolan 3-Fluor-4-propyloxy-4'-(trans-4-pentylcyclohexyl)-tolan 3-Fluor-4-butyloxy-4'-(trans-4-pentylcyclohexyl)-tolan 3-Fluor-4-pentyloxy-4'-(trans-4-pentylcyclohexyl)-tolan

4-Methyl-4 -( -propylphenylethyl)-tolan 4-Ethyl- ' -(4-propylphenylethyl)-tolan 4-Propyl-4 -(4-propylphenylethyl)-tolan 4-Butyl-4' ■(4-propylphenylethyl)-tolan 4-Pentyl-4 -(4-propylphenylethyl)-tolan

-Methyl-4 -(4-butylphenylethyl)-tolan 4-Ethyl-4' ■(4-butylphenylethyl)-tolan 4-Propyl-4 -(4-butylphenylethyl)-tolan 4-Butyl-4'' ■(4-butylphenylethyl)-tolan 4-Pentyl-4 -(4-butylphenylethyl)-tolan

4-Methyl-4 -(4-ethylphenylethyl)-tolan 4-Ethyl-4'■ (4-ethylphenylethyl)-tolan 4-Propyl-4 -(4-ethylphenylethyl)-tolan 4-Butyl-4'- (4-ethylphenylethyl)-tolan 4-Pentyl-4 -(4-ethylphenylethyl)-tolan

4-Methyl-4 -(4-pentylphenylethyl)-tolan 4-Ethyl-4'- (4-pentylphenylethyl)-tolan 4-Propyl-4 -(4-pentylphenylethyl)-tolan 4-Butyl-4'- (4-pentylphenylethyl)-tolan 4-Pentyl-4 -(4-pentylphenylethyl)-tolan

4-Cyan-4'-(4-methoxyphenyl)-tolan 4-Cyan-4'-(4-ethoxyphenyl)-tolan 4-Cyan-4'-(4-propyloxyphenyl)-tolan 4-Cyan-4'-(4-butyloxyphenyl)-tolan 4-Cyan-4'-(4-pentyloxyphenyl)-tolan

4-Methoxy-4'-(trans-4-ethylcyclohexylcarbonyloxy)-tolan 4-Ethoxy-4'-(trans-4-ethylcyclohexylcarbonyloxy)-tolan 4-Propyloxy- '-(trans-4-ethylcyclohexylcarbonyloxy)-tolan 4-Butyloxy-4 -(trans-4-ethylcyclohexylcarbonyloxy)-tolan 4-Pentyloxy-4 ! -(trans-4-ethylcyclohexylcarbonyloxy)-tolan

4-Methoxy-4*-(trans-4-propylcyclohexylcarbonyloxy)-tolan 4-Ethoxy-4'-(trans-4-propylcyclohexylcarbonyloxy)-tolan 4-Propyloxy-4'-(trans-4-propylcyclohexylcarbonyloxy)-tolan 4-Butyloxy-4'-(trans-4-propylcyclohexylcarbonyloxy)-tolan 4-Pentyloxy-4'-(trans-4-propylcyclohexylcarbonyloxy)-tolan

4-Fluor-4'- 4-methoxyphenyl)-tolan 4-Fluor-4'■ 4-ethoxyphenyl)-tolan 4-Fluor-4'■ 4-propyloxyphenyl)-tolan 4-Fluor-4*■ 4-butyloxyphenyl)-tolan 4-Fluor-4'■ 4-pentyloxyphenyl)-tolan

4-Chlor-4'■ 4-methoxyphenyl)-tolan 4-Chlor-4'• 4-ethoxyphenyl)-tolan 4-Chlor-4 r ■ 4-p__Opyloxyphenyl)-tolan 4-Chlor-4'■ 4-butyloxyphenyl)-tolan 4-Chlor-4'' 4-pentyloxyphenyl)-tolan

4-Methoxy-3*-fluor-4'-(4-ethylphenyl)-tolan 4-Methoxy-3 f -fluor-4'-(4-propylphenyl)-tolan 4-Methoxy-3'-fluor-4'-(4-butylphenyl)-tolan 4-Methoxy-3*-fluor-4 ! -(4-pentylphenyl)-tolan 4-Methoxy-3'-fluor-4'-(4-hexylphenyl)-tolan 4-Methoxy-3'-fluor-4'-(4-heptylphenyl)-tolan

4-Ethoxy-3 '-fluor-4'-(4-ethylphenyl)-tolan 4-Ethoxy-3 *-fluor-4'-(4-propylphenyl)-tolan 4-Ethoxy-3'-fluor-4*-(4-butylphenyl)-tolan, F. = 88°, K. = 208° 4-Ethoxy-3'-fluor-4'-( -pentylphenyl)-tolan 4-Ethoxy-3'-fluor-4'-( -hexylphenyl)-tolan 4-Ethoxy-3'-fluor-4 1 -(4-heptylphenyl)-tolan

4-Propoxy-3*-fluor-4'-(4-ethylphenyl)-tolan 4-Propoxy-3'-fluor-4'-(4-propylphenyl)-tolan 4-Propoxy-3•-fluor-4'-(4-butylphenyl)-tolan 4-Propoxy-3'-fluor-4'-(4-pentylphenyl)-tolan 4-Propoxy-3'-fluor-4'-(4-hexylphenyl)-tolan 4-Propoxy-3'-fluor-4'-(4-heptylphenyl)-tolan

4-Butoxy-3'-fluor-4'-(4-ethylphenyl)-tolan 4-Butoxy-3'-fluor-4'-(4-propylphenyl)-tolan 4-Butoxy-3'-fluor-4'-(4-butylphenyl)-tolan 4-Butoxy-3 *-fluor-4'-(4-pentylphenyl)-tolan 4-Butoxy-3'-fluor-4 1 -(4-hexylphenyl)-tolan 4-Butoxy-3•-fluor-4'-(4-heptylphenyl)-tolan

4-Pentyloxy-3 -fluor-4'-(4-ethylphenyl)-tolan 4-Pentyloxy-3 -fluor-4'-(4-propylphenyl)-toian 4-Pentyloxy-3 -fluor-4 1 -(4-butylphenyl)-tolan 4-Pentyloxy-3 -fluor-4 f -(4-pentylphenyl)-tolan 4-Pentyloxy-3 -fluor-4'-(4-hexylphenyl)-tolan 4-Pentyloxy-3 -fluor-4'-(4-heptylphenyl)-tolan

4-Methoxy-4'-(2-methyl-l,3-dioxan-5-yl)-tolan 4-Ethoxy-4'-(2-methyl-l,3-dioxan-5-yl)-tolan 4-Propyloxy-4•-(2-methyl-l,3-dioxan-5-yl)-tolan 4-Butyloxy-4'-(2-methyl-l,3-dioxan-5-yl)-tolan 4-Pentyloxy-4'-(2-methyl-l,3-dioxan-5-yl)-tolan

4-Methoxy-4'-(2-ethyl-l,3-dioxan-5-yl)-tolan 4-Ethoxy- '-(2-ethyl-l,3-dioxan-5-yl)-tolan 4-Propyloxy- '-(2-ethyl-l,3-dioxan-5-yl)-tolan 4-Butyloxy-4'-(2-ethyl-l,3-dioxan-5-yl)-tolan 4-Pentyloxy-4 ! -(2-ethyl-l,3-dioxan-5-yl)-tolan

4-Methoxy-4'-(2-propyl-l,3-dioxan-5-yl)-tolan 4-Ethoxy-4'-(2-propyl-l,3-dioxan-5-yl)-tolan 4-Propyloxy-4'-(2-propyl-l,3-dioxan-5-yl)-tolan 4-Butyloxy-4'-(2-propyl-l,3-dioxan-5-yl)-tolan 4-Pentyloxy-4'-(2-propyl-l,3-dioxan-5-yl)-tolan

4- 4-Methoxyphenyi)-4'-(trans-4-methylcyclohexyl)-tolan 4- 4-Ethoxyphenyl)-4*-(trans-4-methylcyclohexyl)-tolan 4- 4-Propyloxyphenyl)-4'-(trans-4-methylcyclohexyl)-tolan 4- 4-Butyloxyphenyl)-4'-(trans-4-methylcyclohexyl)-tolan 4- 4-Pentyloxyphenyl)-4'-(trans-4-methylcyclohexyl)-tolan

4- 4-Methoxyphenyl)-4'-(trans-4-ethylcyclohexyl)-tolan 4- 4-Ethoxyphenyl)-4'-(trans-4-ethylcyclohexyl)-tolan 4- 4-Propyloxyphenyl)-4*-(trans-4-ethylcyclohexyl)-tolan 4- 4-Butyloxyphenyl)-4'-(trans-4-ethylcyclohexyl)-tolan 4- 4-Pentyloxyphenyl)-4'-(trans-4-ethylcyclohexyl)-tolan

4- 4-Methoxyphenyl)-4'-(trans-4-propylcyclohexyl)-tolan 4- 4-Ethoxyphenyl)-4'-(trans-4-propylcyclohexyl)-tolan 4- 4-Propyloxyphenyl)-4'-(trans-4-propylcyclohexyl)-tolan 4- 4-Butyloxyphenyl)-4'-(trans-4-propylcyclohexyl)-tolan 4- 4-Pentyloxyphenyl)-4'-(trans-4-propylcyclohexyl)-tolan

4- 4-Methoxyphenyl)-4'-(trans-4-butylcyclohexyl)-tolan 4- 4-Ethoxyphenyl)-4'-(trans-4-butylcyclohexyl)-tolan 4- 4-Propyloxyphenyl)-4'-(trans-4-butylcyclohexyl)-tolan 4- 4-Butyloxyphenyl)-4'-(trans-4-butylcyclohexyl)-tolan 4- 4-Pentyloxyphenyl)-4'-(trans-4-butylcyclohexyl)-tolan.

Beispiel 2

Analog Beispiel 1 erhält man aus 4-Heptyloxyphenylace- tylen und 4-Fluorjodbenzol das entsprechende 4-Fluor-4 τ ' heptyloxy- olan mit F. 63° und K. 52.3°.

Analog werden hergestellt:

4-Fluor-4'-methoxy-tolan 4-Fluor-4'-ethoxy-tolan 4-Fluor-4'-propyloxy-tolan 4-Fluor-4'-butyloxy-tolan 4-Fluor-4'-pentyloxy-tolan

4-Meτhyl-4 -methoxymethoxy-tolan 4-Ethyl-4' •methoxymethoxy-tolan 4-Propyl-4 -methoxymethoxy-tolan 4-Butyl-4 » methoxymethoxy-tolan 4-Pentyl-4 -methoxymethoxy-tolan 4-Hexyl-4' methoxymethoxy-to1an 4-Heptyl-4 -methoxymethoxy-tolan

4-Methyl-4 -(2-methoxyethoxy)-tolan 4-Ethyl-4'- (2-methoxyethoxy)-tolan 4-Propyl-4 -(2-methoxyethoxy)-tolan 4-Butyl-4 » - (2-methoxyethoxy)-tolan 4-Pentyl-4 -(2-methoxyethoxy)-toian 4-Hexyl-4'■ (2-methoxyethoxy)-to1an 4-Heptyl-4 -(2-methoxyethoxy)-tolan

4-Methyl-4 -ethoxymethoxy-tolan

4-Ethyl-4'-ethoxymethoxy-toian

4-Propyl-4 -ethoxymethoxy-tolan

4-Butyl-4'-ethoxymethoxy-tolan

4-Pentyl-4'-ethoxymethoxy-tolan 4-Hexyl-4'-ethoxymethoxy-tolan 4-Heptyl-4*-ethoxymethoxy-tolan

4-Methyl-4'-(2-ethoxyethoxy)-tolan 4-Ethyl-4 f -(2-ethoxyethoxy)-tolan 4-Propyl-4*-(2-ethoxyethoxy)-tolan 4-Butyl-4'-(2-ethoxyethoxy)-tolan 4-Pentyl-4'-(2-ethoxyethoxy)-tolan 4-Hexyl-4'-(2-ethoxyethoxy)-tolan 4-Heptyl-4'-(2-ethoxyethoxy>-tolan

4-Methyl-4 ! -propyloxymethoxy-tolan 4-Ethyl-4'-propyloxymethoxy-tolan 4-Propyl-4'-propyloxymethoxy-tolan 4-Butyl-4'-propyloxymethoxy-tolan 4-Pentyl-4'-propyloxymethoxy-tolan 4-Hexyl-4'-propyloxymethoxy-toian 4-Heptyl-4'-propyloxymethoxy-tolan

4-Methyl-4'-(2-propyloxyethoxy)-tolan 4-Ethyl-4'-(2-propyloxyethoxy)-tolan 4-Propyl-4 -(2-propyloxyethoxy)-tolan 4-Butyl-4'-(2-propyloxyethoxy)-tolan 4-Pentyl-4'-(2-propyloxyethoxy)-tolan 4-Hexyl-4*.-(2-propyloxyethoxy)-tolan 4-Heptyl-4'-(2-propyloxyethoxy)-tolan

4-Fluor- '-methoxymethoxy-tolan

4-Fluor-4'-(2-methoxyethoxy)-tolan

4-Chlor-4'-propyloxymethoxy-tolan 4-Chlor-4 r -(2-methoxyethoxy)-tolan

4-Fluor-4*-(2-ethoxyethoxy)-tolan 4-Fluor-4'-(2-propyloxyethoxy)-tolan

3-Fluor-4-cyan-4 -methyl-tolan 3-Fluor-4-cyan-4 -ethyl-tolan 3-Fluor-4-cyan-4 -propyl-tolan 3-Fluor-4-cyan-4 -butyl-tolan 3-Fluor-4-cyan-4 -pentyl-tolan 3-Fluor-4-cyan-4 -hexyl-toian 3-Fluor-4-cyan-4 -heptyl-tolan

3-Fluor-4-cyan-4 -methoxy-tolan 3-Fluor-4-cyan-4 -ethoxy-1o1an 3-Fluor-4-cyan-4 -propyloxy-tolan 3-Fluor-4-cyan-4 -butyloxy-tolan 3-Fluor-4-cyan-4 -pentyloxy-to1an 3-Fluor-4-cyan-4 -heptyloxy-tolan

2-Fluor-4-methyl-4'-cyan-tolan 2-Fluor-4-ethyl-4'-cyan-tolan 2-Fluor-4-propyl-4'-cyan-tolan 2-Fluor-4-butyl-4'-cyan-tolan 2-Fluor-4-pentyl-4 f -cyan-tolan 2-Fluor-4-hexyl-4'-cyan-tolan 2-Fluor-4-heptyl-4'-cyan-tolan.

Beispiel 3

a) Ein Gemisch aus 0,1 mol 2,3-Difluorethoxybenzol, 0,1 mol Tetramethylethylendiamin (TMEDA) und 200 ml THF wird bei -70 ° bis -60 ° mit n-Butyllithium (0,105 mol) versetzt und ca. 4 Stunden bei -70 ° gerührt. Dann wird das Reaktionsgemisch bei dieser Temperatur mit 0,1 mol 4-(trans-4-Propylcyclohexyl)- acetophenon versetzt. Dann läßt man das Gemisch auf

Raumtemperatur kommen und hydrolysiert mit ges. NH 4 Cl-Lösung. Man trennt die organische Phase ab und arbeitet sie auf. Der Rückstand wird mit 2 g p-Toluolsulfonsäure und 200 ml Toluol am Wasserab- scheider erhitzt. Nach Aufarbeitung und Umkristalli- sation erhält man l-(2,3-Difluor-4-ethoxyphenyl)-l- [4-(trans-4-propylcyclohexyl)phenyl]-ethylen.

b) Zu einer Lösung von 0,065 mol des in a) hergestell¬ ten Ethylenderivats in 100 ml CH 2 C1 2 und 50 ml Ace- tonitril werden 0,065 mol Brom bei 0° zugegeben.

Anschließend gibt man 10 g Triethylamin zu und ar¬ beitet wie üblich auf.

Der Rückstand wird in ca. 50 ml THF aufgenommen und bei -50° zu einer bei -30° hergestellten Lösung von Lithiumdiisopropylamid in THF (120 ml. THF, 0,13 mol

Diisopropylamin und 0,13 mol n-Butyllithium) gegeben. Man rührt über Nacht, wobei die Reaktionsmischung langsam auf Raumtemperatur kommt. Dann wird mit H 2 0 hydrolisiert , die organische Phase aufgearbeitet und man erhält nach Umkristallisation aus Aceton/Ethanol 2,3-Difluor-4-ethoxy-4'-(trans-4-propylcyclohexyl)- tolan mit F. = 87° und K. = 231°.

Analog werden hergestellt:

2,3-Difluor-4-ethoxy-4'-(trans-4-methylcyclohexyl)-tolan 2,3-Difluor-4-ethoxy-4'-(trans-4-ethylcyclohexyl)-tolan 2,3-Difluor-4-ethoxy-4'-(trans-4-butylcyclohexyl)-tolan 2,3-Difluor-4-ethoxy-4'-(trans-4-pentylcyclohexyl)-tolan 2,3-Difluor-4-ethoxy-4 f -(trans-4-hexylcyclohexyl)-tolan 2,3-Difluor-4-ethoxy-4'-(trans-4-heptylcyclohexyl)-tolan

2,3-Difluor-4-methoxy-4 trans-4-methylcyclohexyl)-tolan 2,3-Difluor-4-methoxy-4 trans-4-ethylcyclohexyl)-tolan 2,3-Difluor-4-methoxy-4 trans-4-propylcyclohexyl)-toian 2,3-Difluor-4-methoxy-4 trans-4-butylcyclohexyl)-tolan 2,3-Difluor-4-methoxy-4 trans-4-pentylcyclohexyl)-tolan 2,3-Difluor-4-methoxy-4 trans-4-hexylcyclohexyl)-tolan 2,3-Difluor-4-methoxy-4 trans-4-heptylcyclohexyl)-tolan

2,3-Difluor -4-propoxy-4 trans-4-methylcyclohexyl)-tolan 2,3-Difluor-4-propoxy-4 trans-4-ethylcyclohexyl)-tolan 2,3-Difluor-4-propoxy-4 trans-4-propylcyclohexyl)-toian 2,3-Difluor-4-propoxy-4 trans-4-butylcyclohexyl)-tolan 2,3-Difluor-4-propoxy-4 trans-4-pentylcyclohexyl)-tolan 2,3-Difluor*-4-propoxy-4 trans-4-hexylcyclohexyl)-tolan- 2,3-Difluor--4-propoxy-4 trans-4-heptylcyclohexyl)-tolan

2,3-Difluor-4-butoxy-4' ■(trans-4-methylcyclohexyl)-tolan 2,3-Difluor-4-butoxy-4' •(trans-4-ethylcyclohexyl)-tolan 2,3-Difluor-4-butoxy-4' •(trans-4-propylcyclohexyl)-tolan 2,3-Difluor-4-butoxy-4* ■(trans-4-butylcyclohexyl)-tolan 2,3-Difluor-4-butoxy-4' ■(trans-4-pentylcyclohexyl)-tolan 2,3-Difluor-4-butoxy-4' (trans-4-hexylcyclohexyl)-tolan 2,3-Difluor-4-butoxy-4' ■(trans-4-heptylcyclohexyl)-tolan

2,3-Difluor-4-pentyloxy-4' trans-4-methylcyclohexyl)-tolan 2,3-Difluor-4-pentyloxy-4' trans-4-ethylcyclohexyl)-tolan 2,3-Difluor-4-pentyloxy-4' trans-4-propylcyclohexyl)-tolan 2,3-Difluor-4-pentyloxy-4' trans-4-butylcyclohexyl)-tolan 2,3-Difluor-4-pentyloxy-4' trans-4-pentylcyclohexyl)-tolan 2,3-Difluor-4-pentyloxy-4'■ trans-4-hexylcyclohexyl)-tolan 2,3-Difluor-4-pentyloxy-4'■ trans-4-heptylcyclohexyl)-tolan

2,3-Difluor-4-pentyloxy-4'■ 4-methylphenyl)-tolan 2,3-Difluor-4-pentyloxy-4'- 4-ethylphenyl)-tolan

2,3-Difluor-4-pentyloxy-4'• 4-propylphenyl)-tolan

2,3-Difluor-4-pentyloxy- '-(4-butylphenyl)-tolan 2,3-Difluor-4-pentyloxy-4'-(4-pentylphenyl)-tolan 2,3-Difluor-4-pentyloxy-4'-(4-hexylphenyl)-tolan 2,3-Difluor-4-pentyloxy-4'-(4-heptylphenyl)-tolan

2,3-Difluor-4-butoxy-4'-(4-methylphenyl)-tolan 2,3-Difluor-4-butoxy-4'-( -ethylphenyl)-tolan 2,3-Difluor-4-butoxy- '-(4-propylphenyl)-tolan 2,3-Difluor-4-butoxy-4'-(4-but lphenyl)-tolan 2,3-Difluor-4-butoxy- '-( -pentylphenyl)-tolan 2,3-Difluor-4-butoxy-4'-(4-hexylphenyl)-tolan 2,3-Difluor-4-butoxy-4'-(4-hept lphenyl)-tolan

2,3-Difluor-4-?propoxy- '-(4-methylphenyl)-tolan- 2,3-Diflυor-4-propoxy- '-(4-eth lphenyl)-tolan 2,3-Difluor-4-propoxy-4'-(4-propylphenyl)-tolan 2,3-Difluor-4-propoxy-4'-(4-butylphenyl)-tolan 2,3-Difluor-4-propoxy-4'-(4-pentylphenyl)-tolan 2,3-Difluor-4-propoxy- '-(4-hex lphenyl)-tolan 2,3-Difluor-4-propoxy-4'-(4-hept lphenyl)-tolan

2,3-Difluor-4-ethoxy-4'-(4-methylphenyl)-tolan 2,3-Difluor-4-ethoxy-4 r -(4-ethylphenyl)-tolan 2,3-Difluor-4-ethoxy-4'-(4-propylphenyl)-tolan 2,3-Difluor-4-ethoxy-4'-(4-butylphenyl)-tolan 2,3-Difluor-4-ethoxy-4'-(4-pentylphenyl)-tolan 2,3-Difluor-4-ethoxy-4'-(4-hexylphenyl)-tolan 2,3-Difluor-4-ethoxy- '-(4-heptylphenyl)-tolan

2,3-Difluor-4-methoxy-4'-(4-methylphenyl)-tolan 2,3-Difluor-4-methoxy-4'-(4-ethylphenyl)-tolan 2,3-Difluor-4-methoxy- '-(4-propylphenyl)-tolan 2,3-Difluor-4-methoxy-4'-(4-butylphenyl)-tolan 2,3-Difluor-4-methoxy-4'-(4-pentylphenyl)-tolan 2,3-Difluor-4-methoxy-4'-(4-hex lphenyl)-tolan 2,3-Difluor-4-methoxy-4'-(4-hept lphenyl)-tolan

2,3-Difluor-4-(4-met lphenyl)-4'-methyl-tolan 2,3-Difluor-4-(4-ethylphenyl)-4*-methyl-tolan 2,3-Difluor-4-(4-propylphenyl)-4'-methyl-tolan 2,3-Difluor-4-(4-butylphenyl)-4'-methyl-tolan 2,3-Difluor-4-(4-pent lphenyl)-4'-methyl-tolan

2,3-Difluor-4-(4-methylphenyl)-4*-ethyl-tolan 2,3-Difluor-4-(4-ethylphenyl)-4'-ethyl-tolan 2,3-Difluor-4-(4-prop lphenyl)-4'-ethyl-tolan 2,3-Difluor-4-(4-butylphenyl)-4 -ethyl-tolan 2,3-Difluor-4-(4-pentylphenyl)-4'-ethyl-tolan

2,3-Difluor-4-(4-me hylphenyl)- f -propyl-tolan 2,3-Difluor-4τ(4-ethylphenyl)-4'-propyl-tolan 2,3-Difluor-4-( -propylphenyl)-4'-propyl-tolan 2,3-Difluor-4-(4-butylphenyl)-4'-propyl-tolan 2,3-Difluor-4-(4-pentylphenyl)-4'-propyl-tolan

2,3-Difluor-4-(4-methylphenyl)-4•-butyl-tolan 2,3-Difluor-4-(4-ethylphenyl)-4'-butyl-tolan 2,3-Difluor-4-(4-propylphenyl)-4'-butyl-tolan 2,3-Difluor-4-(4-butylphenyl)-4•-butyl-tolan 2,3-Difluor-4-(4-pentylphenyl)-4'-butyl-tolan

2,3-Difluor-4-(4-methylphenyl)-4'-pentyl-tolan 2,3-Difluor-4-(4-ethylphenyl)-4'-pentyl-tolan 2,3-Difluor-4-(4-propylphenyl)-4 ! -pentyl-tolan 2,3-Difluor-4-(4-butylphenyl)-4'-pentyl-tolan 2,3-Difluor-4-(4-pentylphenyl)-4'-pentyl-tolan

2,3-Difluor-4-(4-methylphenyl)-4'-fluor-tolan 2,3-Difluor-4-(4-ethylphenyl)-4'-fluor-toian 2,3-Difluor-4-(4-propylphenyl)-4'-fluor-tolan 2,3-Difluor-4-(4-butylphenyl)-4'- luor-tolan 2,3-Difluor-4-(4-pentylphenyl)-4'-fluor-tolan

- 38 -

Beispiel 4

a) Aus 0,1 mol 2,3-Difluorethoxybenzol und 0,1 mol 4-Pentylacetophenon erhält man analog Beispiel 3a 1-(4-Pentylphenyl)-1-(2,3-difluor-4-ethoxyphenyl)- - ethylen.

b) Analog Beispiel 3b erhält man aus l-(4-Pentyl- phenyl)-l-(2,3-difluor-4-ethoxyphenyl)-ethylen nach Umkristallisation aus Methanol/Ethanol 2,3-Difluor- 4-ethoxy-4'-pentyl-tolan mit F. = 57° und K. = 61°.

Analog werden hergestellt:

2,3-Difluor-4-ethoxy- ' -methyltolan 2,3-Difluor-4-ethoxy- ' -ethyltolan 2,3-Difluor-4-ethoxy-4' -propyltolan 2,3-Difluor-4-ethoxy-4' -butyltolan 2,3-Difluor-4-ethoxy-4' -hexyltolan 2,3-Difluor-4-ethoxy- ' -heptyltoian

2,3-Difluor-4-methoxy-4 -methyltoian 2,3-Difluor-4-methoxy-4 -ethyltolan 2,3-Difluor-4-methoxy-4 -propyltolan 2,3-Difluor-4-methoxy-4 -butyltolan 2,3-Difluor-4-methoxy-4 -pentyltoian 2,3-Difluor-4-methoxy-4 -hexyltolan 2,3-Difluor-4-methoxy-4 -heptyltolan

2,3-Difluor* -4-propoxy-4 -methyltolan 2,3-Difluor--4-propoxy-4 -ethyltolan 2,3-Difluor*-4-propoxy-4 -propyltolan 2,3-Difluor■-4-propoxy-4 -butyltolan 2,3-Difluor-4-propoxy-4 -pentyltolan 2,3-Difluor-4-propoxy-4 -hexyltolan 2,3-Difluor-4-propoxy-4 -heptyltolan

2,3-Difluor-4-butoxy-4*-methyltolan 2,3-Difluor-4-butoxy-4'-ethyltolan 2,3-Difluor-4-butoxy-4'-propyltolan 2,3-Difluor-4-butoxy-4'-butyltolan 2,3-Difluor-4-butoxy-4'-pentyltoian 2,3-Difluor-4-butoxy-4'-hexyltolan 2,3-Difluor-4-butoxy- '-heptyltolan

2,3-Difluor-4-pentyloxy-4'-methyltolan 2,3-Difluor-4-pentyloxy-4'-ethyltolan 2,3-Difluor-4-pentyloxy-4'-propyltolan 2,3-Difluor-4-pentyloxy-4'-butyltolan 2,3-Difluor-4-pentyloxy-4'-pentyltolan 2,3-Difluor-4-*-pentyloxy-4•-hexyltolan 2,3-Difluor-4-pentyloxy-4*-heptyltolan

2,3-Difluor-4-hexyloxy-4'-methyltolan

2,3-Difluor-4-hexyloxy-4'-ethyltolan

2,3-Difluor-4-hexyloxy-4'-propyltolan

2,3-Difluor-4-hexyloxy-4'-butyltolan

2,3-Difluor-4-hexyloxy-4'-pentyltolan 2,3-Difluor-4-hexyloxy-4'-hexyltolan

2,3-Difluor-4-hexyloxy-4'-heptyltolan

2,3-Difluor-4-ethyl-4*-methoxy-tolan 2,3-Difluor-4-propyl-4'-methoxy-tolan 2,3-Difluor-4-buty1-4'-methoxy-tolan 2,3-Difluor-4-pentyl-4'-methoxy-tolan

2,3-Difluor-4-ethyl-4'-ethoxy-tolan 2,3-Difluor-4-propyl-4'-ethoxy-toian 2,3-Difluor-4-butyl-4'-ethoxy-tolan 2,3-Difluor-4-pentyl-4'-ethoxy-tolan

2,3-Difluor-4-ethyl-4'-propoxy-tolan 2,3-Difluor-4-propyl-4'-propoxy-toian 2,3-Difluor-4-butyl-4'-propoxy-tolan 2,3-Difluor-4-pentyl-4'-propoxy-tolan

2,3-Difluor-4-ethyl-4*-butoxy-tolan 2,3-Difluor-4-propyl-4'-butoxy-tolan 2,3-Difluor-4-butyl- '-butoxy-tolan 2,3-Difluor-4-pentyl-4'-butoxy-tolan

2,3-Difluor-4-ethyl-4'-pentoxy-tolan 2,3-Difluor-4-propyl-4*-pentoxy-tolan 2,3-Difluor-4-butyl-4 r -penthoxy-tolan 2,3-Difluor-4-pentyl-4 ! -pentoxy-tolan

2,3-Difluor-4-(trans-4-ethylcyclohexyl ethylenoxy)-4'- ethyl-tolan 2,3-Difluor-4-(trans-4-propylcyclohexylmethylenoxy)-4'- ethyl-tolan

2,3-Difluor-4-(trans-4-butylcyclohexylmethylenoxy)-4'- ethyl-tolan

2,3-Difluor-4-(trans-4-pentylcyclohexylmethylenoxy)- '- ethyl-tolan

2,3-Difluor-4-(trans- -eth lc clo e ylmeth lenox )-4 , - propyl-tolan

2,3-Difluor-4-(trans-4-propylcyclohexylmethylenoxy)-4'- propyl-tolan 2,3-Difluor-4-(trans-4-butylcyclohexylmethylenoxy)- '- propyl-tolan

2,3-Difluor-4-(trans-4-pentylcyclohexylmethylenoxy)-4 r - propyl-tolan

2,3-Difluor-4-(trans-4-ethylcyclohexylmethylenoxy)-4'- butyl-tolan

2,3-Difluor-4-(trans-4-propylcyclohexylmethylenoxy)-4'- butyl-tolan 2, ' 3-Difluor-4-(trans-4-butylcyclohexylmethylenoxy)-4'- butyl-tolan

2,3-Difluor-4-(tra s-4-pentylcyclohexylmethylenox )-4 f - butyl-tolan

2,3-Difluor-4-(trans-4-ethylcyclohexylmethylenox )-4'- pentyl-tolan

2,3-Difluor-4-(trans-4-propylcyclohexylmethylenoxy)-4'- pentyl-tolan

2,3-Difluor-4-(trans-4-butylcyclohexylmethylenoxy)-4'- pentyl-tolan 2,3-Difluor-4-(trans-4-pentylcyclohexylmethylenoxy)-4'- pentyl-tolan

2,3-Difluor-4-(trans-4-ethylcyclohexylmethylenoxy)-4'- fluor-tolan

2,3-Difluor-4-(trans-4-propylcyclohexylmethylenoxy)-4'- fluor-tolan

2,3-Difluor-4-(trans-4-butylcyclohexylmethylenoxy)-4'- fluor-tolan

2,3-Difluor-4-(trans-4-pentylcyclohexylmethylenoxy)-4'- fluor-tolan

2,3-Difluor-4-(trans-4-ethylcyclohexylmethylenoxy)-4'- trifluormethyl-tolan

2,3-Difluor-4-(trans-4-propylcyclohexylmethylenoxy)-4'- trifluormethyl-tolan

2,3-Difluor-4-(trans-4-butylcyclohexylmethylenoxy)-4'- trifluormethyl-tolan

2,3-Difluor-4-(trans-4-pentylcyclohexylmethylenoxy)-4'- trifluor ethyl-tolan

2,3-Difluor-4-(trans-4-ethylcyclohexylethylen)-4'-ethyl¬ tolan

2,3-Difluor-4-(trans-4-propylcyclohexylethylen)-4'-ethyl tolan 2,3-Difluor-4-(trans-4-butylcyclohexylethylen)-4'-ethyl¬ tolan

2,3-Difluor-4-(trans-4-pentylcyclohexylethylen)-4'-ethyl tolan

2,3-Difluor-4-(trans-4-ethylcyclohexylethylen)-4 f -propyl- tolan

2,3-Difluor-4-(trans-4-propylcyclohexylethylen)-4'-propyl ¬ tolan

2,3-Difluor-4 ^ (trans-4-butylcyclohexylethylen)-4'-propyl¬ tolan 2,3-Difluor-4-(trans-4-pentylcyclohexylethylen)- '-propyl¬ tolan

2,3-Difluor-4-(trans-4-ethylcyclohexylethylen)-4'-butyl¬ tolan

2,3-Difluor-4-(trans-4-propylcyclohexylethylen)-4'-butyl- tolan

2,3-Difluor-4-(trans-4-butylcyclohexylethylen)-4'-butyl¬ tolan

2,3-Difluor-4-(trans-4-pentylcyclohexylethylen)- '-butyl¬ tolan

-2,3-Difluor-4-(trans-4-ethylcyclohexylethylen)-4'-pentyl - tolan

2,3-Difluor-4-(trans-4-propylcyclohexylethylen)- '-pentyl- tolan 2,3-Difluor-4-(trans-4-butylcyclohexylethylen)-4'-pentyl- tolan

2,3-Difluor-4-(trans-4-pentylcyclohexylethylen)-4'-pentyl - tolan

2,3-Difluor-4-(trans-4-ethylcyclohexylethylen)-4'-fluor- tolan

2,3-Difluor-4-(trans-4-propylcyclohexylethylen)-4'-fluor- tolan 2,3-Difluor-4-(trans-4-butylcyclohexylethylen)-4'-fluor- tolan

2,3-Difluor-4-(trans-4-pentylcyclohexylethylen)-4'-fluor- tolan

2,3-Difluor-4-(trans-4-ethylcyclohexylethylen)-4'-tri- fluormethyl-tolan

2,3-Difluor-4-(trans-4-propylcyclohexylethylen)-4'-tri¬ fluormethyl-tolan

2,3-Difluor-4-(trans-4-butylcyclohexylethylen)-4'-tri¬ fluormethyl-tolan 2,3-Difluor-4-(trans-4-pentylcyclohexylethylen)-4'-tri¬ fluormethyl-tolan

Beispiel A

Eine flüssigkristalline Phase, bestehend aus

20 % p-trans-4-Pentylcyclohexyl-benzonitril, 18 % p-trans-4-Propylcyclohexyl-benzonitril,

20 % trans-l-p-Ethoxyphenyl-4-propylcyclohexan, 18 % trans-l-p-Butoxyphenyl-4-propylcyclohexan, 8 % 4-Methoxy-4'-(trans-4-propylcyclohexyl)-tolan, 8 % 4-Ethoxy-4'-(trans-4-propylcyclohexyl)-tolan und 8 % 4-Propyloxy-4-(trans-4-propylcyclohexyl)-tolan

hat einen Klärpunkt von + 85° und Δn = +0,154.

Beispiel B

Eine flüssigkristalline Phase, bestehend aus

10 % 4-Ethyl-4 f -cyanbiphenyl, 10 % 4-Propyl-4'-cyanbiphenyl, 10 % 4-Butyl-4'-cyanbiphenyl, 15 % 4-Pentyl-4'-cyanbiphenyl,

15 % 4-Hexyl-4'-cyanbiphenyl,

16 % trans-l-p-Methoxyphenyl-4-propylcyclohexan,

8 % 4-Methoxy- '-(trans-4-propylcyclohexyl)-tolan, 8 % 4-Ethoxy-4 l -(trans-4-propylcyclohexyl)-tolan, und 8 % 4-Propyloxy-4'-(trans-4-propylcyclohexyl)-tolan

hat einen Klärpunkt von +72° und Δn = +0,212.

Beispiel C

Eine flüssigkristalline Phase, bestehend aus

10 % p-trans-4-Propylcyclohexyl-benzonitril,

18 % trans-l-p-Methoxyphenyl-4-propylcyclohexan, 15 % trans-l-p-Ethoxyphenyl-4-propylcyclohexan, 8 % 4-Fluor-4'-heptyloxy-tolan,

4 % 4-Methoxy-4'-(trans-4-propylcyclohexyl)-tolan, 3 % 4-Ethoxy-4'-(trans-4-propylcyclohexyl)-tolan,

5 % 4-Propyloxy-4 , -(trans-4-propylcyclohexyl)-tolan, 12 % 4-Ethyl-4'-(trans-4-propylcyclohexyl)-biphenyl, 12 % 4-Ethyl-4'-(trans-4-pentylcyclohexyl)-biphenyl,

4 % 4,4'-Bis-(trans-4-propylcyclohexyl)-biphenyl, 5 % 4-(trans-4-Pentylcyclohexyl)-4'-(trans-4-propyl- cyclohexyl)-biphenyl und 4 % 4,4 r -Bis-(trans-4-pentylcyclohexyl)-biphenyl

hat einen Klärpunkt von +110° und Δn = +0,160.

Beispiel D

Eine flüssigkristalline Phase bestehend aus

13 % r-l-Cyan-cis-4-(trans-4-propylcyclohexyl)-l- propylcyclohexan, 21 % trans-l-p-Methoxyphenyl-4-propylcyclohexan, 24 % l-(trans-4-Propylcyclohexyl)-2-(4'-ethyl-2'- fluorbiphenyl-4-yl)-ethan, 4 % 4,4'-Bis-(trans-4-propylcyclohexyl)-2-fluorbi- phenyl, 4 % 4,4 l -Bis-(trans-4-pentylcyclohexyl)-2-fluorbi- phenyl,

4 % 4-(trans-4-Pentylcyclohexyl)-4'-(trans-4-propyl- cyclohexyl)-2-fluorbiphenyl,

12 % 4-Pentyl-4-propyltolan, 6 % 4-(trans-4-Propylcyclohexyl)4'-methoxytolan,

5 % 4-(trans-4-Propylcyclohexyl)4'-ethoxytolan und 7 % 4-(trans-4-Propylcyclohexyl)4'-propoxytolan

zeigt einen Klärpunkt von 101°, eine optische Anisotropie von 0,15 und eine Viskosität von 24 mPa.s bei 20°.

Beispiel E

Eine flüssigkristalline Phase bestehend aus

13 % r-l-Cyan-cis-4-(trans-4-propylcyelohexyl)-l- propylcyclohexan, 19 % l-(trans-4-Propylcyclohexyl)-2-(4'-ethyl-2 l - fluor-biphenyl-4-yl)-ethan,

19 % l-(trans-4-Propylcyclohexyl)-2-(4'-pentyl-2'- fluor-biphenyl-4-yl)-ethan, 16 % l-(trans-4-Pentylcyclohexyl)-2-(4'-ethyl-2'- fluor-biphenyl-4-yl)-ethan,

5 % 4,4 ' -Bis-(trans-4-propylcyclohexyl)-2-fluor- biphenyl, 7 % 4-Butyl-4 » -ethoxytolan, 7 % 4-Pentyl-4'-methoxytolan, 7 % 4-Pentyl-4 ! -ethoxytolan und

7 % 4-(trans-4-Propylcyclohexyl)-4'-methoxytolan

zeigt einen Klärpunkt von 99°, eine optische Anisotropie von 0,17 und eine Viskosität von 29 mPa.s bei 20°.

Beispiel F

Eine flüssigkristalline Phase bestehend aus

12 % r-l-Cyan-cis-4-(trans-4-propylcyclohexyl)-l- propylcyclohexan, 21 % trans-l-p-Methoxyphenyl-4-propylcyclohexan, 21 % l-(trans-4-Propylcyclohexyl)-2-(4'-ethyl-2'- fluor-biphenyl-4-yl)-ethan,

6 % 4,4'-Bis-(trans-4-propylcyclohexyl)-2-fluor- biphenyl,

6 % 4,4 r -Bis-(trans-4-pentylcyclohexyl)-2-fluor- biphenyl, 6 % 4-(trans-4-Pentylcyclohexyl)-4'-(trans-4-pro- pylcyclohexyl)-2-fluorbiphenyl,

7 % 4-Butyl-4'-ethoxytolan,

7 % 4-Pentyl-4'-methoxytolan, 7 % 4-Pentyl-4'-ethoxytolan und 7 % 4-(trans-4-Propylcyclohexyl)-4'-methoxytolan

zeigt einen Klärpunkt von 98°, eine optische Anisotropie von 0,16 und eine Viskosität von 24 mPa.s bei 20°.

Beispiel G

Eine flüssigkristalline Phase bestehend aus

13 % r-l-Cyan-cis-4-(trans-4-propylcyclohexyl)-l- propylcyclohexan, 22 % trans-l-p-Methόxyphenyl-4-propylcyclohexan, 26 % l-(trans-4-Propylcyclohexyl)-2-(4*-ethyl-2'- fluor-biphenyl-4-yl)-ethan, 6 % 4,4'-Bis-(trans-4-propylcyclohexyl)-2-fluor- biphenyl, 6 % 4,4'-Bis-(trans-4-pentylcyclohexyl)-2-fluor- biphenyl,

6 % 4--(trans-4-Pentylcyclohexyl)-4'-(trans-4-pro- pylcyclohexyl)-2-fluorbiphenyl, 5 % 4-Butyl-4'-ethoxytolan, 5 % 4-Pentyl-4'-methoxytolan,

4 % 4-Pentyl-4'-ethoxytolan und

7 % 4-(trans-4'-Propylcyclohexyl)-4-methoxytolan

zeigt einen Klärpunkt von 99°, eine optische Anisotropie von 0,15 und eine Viskosität von 24 mPa.s bei 20°.

Beispiel H

Eine flüssigkristalline Phase bestehend aus

3 % r-l-Cyan-cis-4-(trans-4-propylcyclohexyl)-l-propyl- cyclohexan, 20 % trans-l-p-Methoxyphenyl-4-propylcyclohexan, 8 % trans-l-p-Ethoxyphenyl-4-propylcyclohexan,

3 % 2-Fluor-4,4'-bis-(trans-4-propylcyclohexyl)-biphenyl,

5 % 2-Fluor-4-(trans-4-pentylcyclohexyl)-4'-(trans-4- propylcyclohexyl)-biphenyl, 16 % 4-Propyl-4'-butyl-tolan,

15 % 4-Propyl-4 ' -pentyl-tolan,

4 % 4-Methyl-4 « -ethoxy-tolan,

5 % 4-Ethyl-4'-methoxy-tolan,

3. % 4-(trans-4-Propylcyclohexyl)-4'-ethoxytolan und 18 % 2,3-Difluor-4-ethoxy-4*-(trans-4-propylcyclohexyl)- tolan

hat einen Schmelzpunkt von < -40°, einen Klärpunkt von +80°, Δε = -0,9 und Δn = 0,2006.

Beispiel I

Eine flüssigkristalline Phase bestehend aus

20 % 2,3-Difluor-4-ethoxy-4'-pentyl-tolan, 20 % trans-l-p-Methoxyphenyl-4-propylcyclohexan, 10 % trans-l-p-Ethoxyphenyl-4-propylcyclohexan, 5 % trans-l-p-Butoxyphenyl-4-propylcyclohexan, 4 % 2-Fluor-4,4'-bis(trans-4-propylcyclohexyl)-biphenyl,

4 % 2-Fluor-4-(trans-4-pentylcyclohexyl)-4'-(trans-4- propylcyclohexyl)-biphenyl,

5 % 4-Propyl-4'-butyl-tolan,

5 % 4-Propyl-4*-pentyl-tolan, _ 5 % 4-Methyl-4'-ethoxy-tolan,

4 % 4-Ethyl-4 ! -methoxy-tolan,

6 % 4-(trans-4-Propylcyclohexyl)-4'-methoxy-tolan,

5 % 4-(trans-4-Propylcyclohexyl)-4'-ethoxy-tolan und 7 % 4-(trans-4-Propylcyclohexyl)-4'-propoxy-tolan

hat einen Schmelzpunkt von < -40°, einen Klärpunkt von 85°, Δε = -1,1 und Δn = 0,2040.