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Title:
TOOL CASE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2012/089424
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a tool case comprising at least one first coupling means (16, 18), which is provided to couple mechanically to at least one further tool case (12, 14) in order to create a jointly portable stack (20). According to the invention, an energy transfer means (22, 24) is provided for transferring electrical energy at least to the further tool case (12, 14).

Inventors:
LUGINSLAND, Juergen (Ramsbergstr. 18, Waldenbuch, 71111, DE)
MARGARITIS, Georgios (In der Aue 10, Schwieberdingen, 71701, DE)
Application Number:
EP2011/070780
Publication Date:
July 05, 2012
Filing Date:
November 23, 2011
Export Citation:
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Assignee:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
LUGINSLAND, Juergen (Ramsbergstr. 18, Waldenbuch, 71111, DE)
MARGARITIS, Georgios (In der Aue 10, Schwieberdingen, 71701, DE)
International Classes:
B25H3/02
Attorney, Agent or Firm:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Werkzeugkoffer mit zumindest einem ersten Koppelmittel (16, 18), das dazu vorgesehen ist, zum Erstellen eines gemeinsam tragbaren Stapels (20) mit zumindest einem weiteren Werkzeugkoffer (12, 14) mechanisch zu koppeln, gekennzeichnet durch ein Energieübertragungsmittel (22, 24), das dazu vorgesehen ist, eine elektrische Energie zumindest auf den weiteren Werkzeugkoffer (12, 14) zu übertragen.

2. Werkzeugkoffer nach Anspruch 1 , gekennzeichnet durch ein zweites Koppelmittel (16, 18), das dazu vorgesehen ist, zum Erstellen eines gemeinsam tragbaren Stapels (20) mit einem dritten Werkzeugkoffer (12, 14) mechanisch zu koppeln.

3. Werkzeugkoffer nach Anspruch 1 oder 2 gekennzeichnet durch einen Energieeingang (26), der dazu vorgesehen ist, die an die anderen Werkzeugkoffer (12, 14) übertragene Energie aufzunehmen.

4. System mit einem ersten Werkzeugkoffer (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche und zumindest einem zweiten Werkzeugkoffer (12, 14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.

Description:
Beschreibung Werkzeugkoffer

Stand der Technik

Die Erfindung geht aus von einem Werkzeugkoffer nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

In der Druckschrift DE 10 2008 058 007 B3 ist bereits ein Werkzeugkoffer mit zumindest einem ersten Koppelmittel, das dazu vorgesehen ist, zum Erstellen eines gemeinsam tragbaren Stapels mit zumindest einem weiteren Werkzeugkoffer mechanisch zu koppeln, vorgeschlagen worden.

Offenbarung der Erfindung

Die Erfindung geht aus von einem Werkzeugkoffer mit zumindest einem ersten Koppelmittel, das dazu vorgesehen ist, zum Erstellen eines gemeinsam tragbaren Stapels mit zumindest einem weiteren Werkzeugkoffer mechanisch zu koppeln.

Es wird vorgeschlagen, dass der Werkzeugkoffer ein Energieübertragungsmittel aufweist, das dazu vorgesehen ist, eine elektrische Energie zumindest auf den weiteren Werkzeugkoffer zu übertragen. Unter einem„Werkzeugkoffer" soll insbesondere eine Vorrichtung verstanden werden, die in zumindest einem Betriebszustand einen Aufbewahrungsraum begrenzt, der zur Aufnahme eines Handwerkzeugs, zur Aufnahme von zur Arbeit mit einem Handwerkzeug benötigten Mitteln und/oder zur Aufnahme von die Arbeit mit einem Handwerkzeug unterstützenden Mitteln vorgesehen ist. Vorzugsweise weist der Werkzeugkoffer einen Koffergrundkörper und einen Kofferdeckel auf. Vorzugsweise ist der Werk- zeugkoffer leichter als 5 kg, besonders bevorzugt leichter als 2 kg. Insbesondere soll unter einem„Koppelmittel" ein Mittel verstanden werden, das dazu vorgesehen ist, in zumindest einem Betriebszustand eine feste, von einem Bediener insbesondere zerstörungsfrei und/oder vorteilhaft werkzeuglos trennbare Verbindung herzustellen. Das Koppelmittel koppelt auf eine dem Fachmann als sinnvoll erscheinende Art, vorzugsweise jedoch wird es händisch verschraubt und/oder besonders bevorzugt verrastet. Unter„vorgesehen" soll insbesondere speziell ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden werden. Insbesondere soll unter dem Begriff„erstellen" verstanden werden, dass der Stapel von dem Bediener je nach Bedarf zusammenstellbar ist. Unter einem„gemeinsam tragbaren Stapel" soll insbesondere verstanden werden, dass das Koppelmittel dazu vorgesehen ist, mit einem Koppelmittel des weiteren Werkzeugkoffers eine Verbindung herzustellen, die die Koffer relativ zueinander unbeweglich anordnet. Vorzugsweise weist der Werkzeugkoffer zumindest einen Tragegriff auf. Insbesondere soll unter einem„Energieübertragungsmittel" ein Mittel verstanden werden, das dazu vorgesehen ist, eine elektrische Energie über eine dem Fachmann als sinnvoll erscheinende, vorteilhaft jedoch kapazitive, induktive, mechanische, elektromagnetische und/oder besonders vorteilhaft elektrisch leitende Verbindung an den weiteren Werkzeugkoffer weiterzugeben. Vorzugsweise ist das Energieübertragungsmittel zumindest teilweise einstückig mit dem Koppelmittel ausgebildet und/oder vorteilhaft zumindest teilweise in das Koppelmittel integriert. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Werkzeugkoffers ist konstruktiv einfach eine komfortable Energieversorgung von Energieverbrauchen der weiteren Werkzeugkoffer des Stapels möglich. Mittels des Stapels sind für eine Arbeit benötigte Handwerkzeuge und deren Energieversorgung besonders vorteilhaft transportierbar. Zudem kann auf ein Mitführen einer zusätzlichen Kabeltrommel und einer Mehrfachsteckdose verzichtet werden.

Ferner wird vorgeschlagen, dass der Werkzeugkoffer ein zweites Koppelmittel umfasst, das dazu vorgesehen ist, zum Erstellen eines gemeinsam tragbaren

Stapels mit einem dritten Werkzeugkoffer mechanisch zu koppeln, wodurch ein besonders flexibles Stapeln der Werkzeugkoffer möglich ist. Zudem wird vorgeschlagen, dass der Werkzeugkoffer ein zweites Energieübertragungsmittel aufweist, das dazu vorgesehen ist, eine elektrische Energie zumindest auf den drit- ten Werkzeugkoffer zu übertragen. Vorzugsweise sind das erste Koppelmittel und das erste Energieübertragungsmittel auf einer Deckelseite und das zweite Koppelmittel und das zweite Energieübertragungsmittel auf einer Unterseite des Werkzeug koffers angeordnet.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass der Werkzeugkoffer einen Energieeingang aufweist, der dazu vorgesehen ist, die an die anderen Werkzeugkoffer übertragene Energie aufzunehmen, wodurch eine besonders komfortable Energieversorgung möglich ist. Vorzugsweise ist der Energieeingang dazu vorgesehen, eine mit einer 12 Volt Spannung und/oder mit einer Netzspannung übertragene Energie aufzunehmen. Vorzugsweise ist der Werkzeugkoffer dazu vorgesehen die aufgenommene Energie zu dem Koppelmittel zu übertragen und/oder vorteilhaft zu dem ersten Koppelmittel und dem zweiten Koppelmittel aufzuteilen. Bevorzugt weist der Werkzeugkoffer einen Spannungswandler auf, der dazu vorgesehen ist, die Netzspannung in eine niedrigere Spannung umzuwandeln. Unter „aufzunehmen" soll in diesem Zusammenhang insbesondere verstanden werden, dass in zumindest einem Betriebszustand die Energie in den Energieeingang hineinfließt.

Weiterhin geht die Erfindung aus von einem System mit einem ersten erfindungsgemäßen Werkzeug koff er und zumindest einem zweiten erfindungsgemäßen Werkzeugkoffer.

Zeichnung

Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.

Es zeigt in einer schematischen Darstellung:

Fig. 1 ein System mit drei erfindungsgemäßen Werkzeug koffern in einer

Schnittdarstellung und

Fig. 2 ein Energieübertragungsmittel der Werkzeugkoffer aus Figur 1 in einer Schnittdarstellung. Beschreibung des Ausführungsbeispiels

Figur 1 zeigt ein System mit einem ersten Werkzeugkoffer 10, einem zweiten Werkzeugkoffer 12 und einem dritten Werkzeugkoffer 14. Die Werkzeugkoffer 10, 12, 14 weisen jeweils einen Koffergrundkörper 28 und einen Kofferdeckel 30 auf. Der Koffergrundkörper 28 und der Kofferdeckel 30 begrenzen jeweils einen Aufbewahrungsraum 32. Der Koffergrundkörper 28 und der Kofferdeckel 30 sind über ein nicht näher dargestelltes Scharnier schwenkbar zueinander miteinander verbunden. Die Werkzeugkoffer 10, 12, 14 sind in einem geschlossenen Zustand dargestellt.

Die Werkzeugkoffer 10, 12, 14 weisen jeweils zwei erste Koppelmittel 16 und zwei zweite Koppelmittel 18 auf. Von den jeweils zwei ersten und zwei zweiten Koppelmitteln 16, 18 ist immer nur eines auf einer linken Seite dargestellt. Das andere Koppelmittel ist baugleich ausgebildet und, nicht näher dargestellt, auf der rechten Seite angeordnet.

Die ersten Koppelmittel 16 sind als Rasthaken ausgebildet. Sie sind relativ zu dem Koffergrundkörper 28 unbeweglich angebracht. Die ersten Koppelmittel 16 sind an den Koffergrundkörper 28 angeformt. Die ersten Koppelmittel 16 sind jeweils auf einer Deckelseite 34 des Werkzeugkoffers 10, 12, 14 angeordnet. Alternativ oder zusätzlich könnten die ersten Koppelmittel an einem Kofferdeckel unbeweglich angebracht sein. Die zweiten Koppelmittel 18 sind als zu den ersten Koppelmitteln 16 korrespondierende Rastmittel ausgebildet. Sie sind um eine Achse 36 auf eine, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende Weise von einem Bediener schwenkbar gelagert. Vorzugsweise sind die zweiten Koppelmittel 18 gegen eine nicht näher dargestellte Feder gelagert. Die zweiten Koppelmittel 18 sind jeweils auf einer Unterseite 38 des Werkzeugkoffers 10, 12, 14 angeordnet.

Mittels der Rastmittel sind die Werkzeugkoffer 10, 12, 14 zum Erstellen eines gemeinsam tragbaren Stapels 20 mechanisch koppelbar. Beim Stapeln der Werkzeugkoffer 10, 12, 14 verrasten die ersten Koppelmittel 16 und die zweiten Koppelmittel 18 selbstständig. Durch ein Schwenken der zweiten Koppelmittel 18 kann der Bediener eine Rastverbindung zwischen zwei Werkzeugkoffern lösen. Die Werkzeugkoffer 10, 12, 14 weisen jeweils zwei erste Energieübertragungsmittel 22 und zwei zweite Energieübertragungsmittel 24 auf. Von den jeweils zwei ersten und zwei zweiten Energieübertragungsmitteln 22, 24 pro Werkzeugkoffer 10, 12, 14 ist immer nur eins auf der rechten Seite dargestellt. Das andere Koppelmittel ist baugleich ausgebildet und auf der linken Seite angeordnet.

Die ersten Energieübertragungsmittel 22 sind als Kontaktstifte ausgebildet. Sie sind unberührbar in einer Aussparung 40 angeordnet. Die ersten Energieübertragungsmittel 22 sind jeweils auf der Deckelseite 34 des Werkzeugkoffers 10, 12, 14 angeordnet, und zwar jeweils neben den ersten Koppelmitteln 16.

Die zweiten Energieübertragungsmittel 24 sind als Kontaktfedern ausgebildet. Sie sind ebenfalls unberührbar in einer Aussparung 42 angeordnet. Die zweiten Energieübertragungsmittel 22 sind jeweils auf der Unterseite 38 des Werkzeugkoffers 10, 12, 14 angeordnet, und zwar jeweils neben den zweiten Koppelmitteln 18.

Die Energieübertragungsmittel 22, 24 übertragen bei einem Betrieb eine elektrische Energie von dem ersten Werkzeugkoffer 10 auf den zweiten und/oder auf den dritten Werkzeugkoffer 12, 14. Dabei liegt an den Energieübertragungsmitteln 22, 24 eine Netzspannung, beispielsweise 230 Volt, an. Alternativ oder zusätzlich könnte eine niedrigere Spannung anliegen, beispielweise eine 12 Volt Gleichspannung. Die Energieübertragungsmittel 22, 24 weisen eine nicht näher dargestellte Codierung auf, die ein Kontakt zu einem Energieübertragungsmittel mit einer falschen Spannung verhindert.

Der erste Werkzeugkoffer 10 weist einen Energieeingang 26 auf, der bei einem Betrieb eine an die anderen Werkzeugkoffer 12, 14 übertragene Energie aufnimmt und an den zweiten und/oder auf den dritten Werkzeugkoffer 12, 14 verteilt. Der Energieeingang 26 weist, nicht näher dargestellt, einen Netzspannungseingang, einen Eingang für eine niedrigere Spannung und eine Elektronik zur Spannungswandlung auf. Der Netzspannungseingang weist, nicht näher dargestellt, eine Kabeltrommel auf. Des Weiteren weist der erste Werkzeugkoffer 10 Streckdosen 44 auf, mittels denen nicht dargestellte externe Handwerkzeuge mit elektrischer Energie versorgbar sind, und zwar vorzugsweise mit einer Netzspannung. Zusätzlich könnte der erste Werkzeugkoffer 10 einen Akku aufweisen mit dem die weiteren Werkzeugkoffer 12, 14 und/oder externe Handwerkzeuge von einer externen Stromversorgung unabhängig mit elektrischer Energie versorgbar sind. Der Akku ist vorzugsweise bei geschlossenem Kofferdeckel 30 und mit zwei gekoppelten Werkzeugkoffern 12, 14 in den ersten Werkzeugkoffer 10 an einer Seitenwand einsteckbar.

Die weiteren Werkzeugkoffer 12, 14 weisen einen Energieverbraucher 46 auf. Die Energieverbraucher 46 könnten beispielsweise als ein Ladegerät für Handwerkzeugakkus, als ein Licht, als ein Staubsauger und/oder als ein anderer, dem Fachmann als sinnvoll erscheinender Energieverbraucher ausgebildet sein.