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Patent Searching and Data


Title:
TOOL HOLDER FOR A CIRCULAR CYLINDRICAL THREADING DIE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2003/035317
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a holder for a circular cylindrical threading die. In order to be received in a rotatably fixed manner, said threading die comprises a recess on the circumference thereof for engaging with a bolt which is radially guided in relation to the circular cylindrical receiving cavity. A rod protrudes radially from the outer surface of the receiving cavity, in the form of a handle which is inserted into the envelope surface by means of a screw thread, and can be screwed into and out of the same. An opening is made in the envelope surface of the receiving cavity, said opening being aligned with the handle. The handle is screwed into the opening, thus penetrating the same, in such a way that it protrudes into the recess of the receiving cavity with the end thereof, thus engaging with the recess of the die and axially fixing said die in relation to the receiving cavity, in the circumferential direction. The handle is screwed out of the recess of the receiving cavity in such a way that it essentially leaves the same. A bolt (12) is rotatably mounted on the handle end which is oriented towards the recess of the receiving cavity, said bolt engaging with the recess of the receiving cavity and with the recess of the die when the handle is screwed into the same.

Inventors:
Weber, Karl Udo (Industriestrasse 5 Wermelskirchen, 42929, DE)
Weber, Armin (Industriestrasse 5 Wermelskirchen, 42929, DE)
Application Number:
PCT/DE2002/003834
Publication Date:
May 01, 2003
Filing Date:
October 11, 2002
Export Citation:
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Assignee:
Weber, Karl Udo (Industriestrasse 5 Wermelskirchen, 42929, DE)
Weber, Armin (Industriestrasse 5 Wermelskirchen, 42929, DE)
International Classes:
B23G1/26; (IPC1-7): B23G1/26
Foreign References:
GB211200A
GB616546A
FR2380839A1
US4556348A
FR518323A
Attorney, Agent or Firm:
Krienen, Pfingsten Truskowski (Königstrasse 49 Remscheid, 42853, DE)
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Claims:
Anspruche
1. Halter für ein kreiszylindrisches Gewindeschneideisen mit den Merkmaien: # der Halter weist eine kreiszylindrischen Aufnahmetopf zur Aufnahme des Schneideisens auf ; # zur drehgesicherten Aufnahme des Schneideisens weist dieses auf seinem Umfang eine Ausnehmung zum Eingriff eines Bolzens auf, weicher radial gegenüber dem Aufnahmetopf geführt ist ; von von dem Au#enmantel steht radial ein Stab als Handgriff ab, weicher mittels Gewinde in den Mantel eingesetzt und darin einschraubbar und <BR> <BR> <BR> <BR> ausschraubbar ist ;<BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> # und dem kennzeichnenden Merkmal: in in den Mantel des Aufnahmetopfs ist eine mit dem Handgriff fluchtende Durchbrechung (11) eingebracht, welche der Handgriff durch Einschrauben des Handgriffs derart durchdringt, daß er mit seinem Ende in dre Ausnehmung des AufnahmMopfes ragt und dabei in die Ausnehmung des Schnodeisens eingreift und dieses gegenüber dem Aufnahmetopf axial und in Umfangsrichtung festlegt und durch Ausschrauben die Ausnehmung des Aufnahymetopfes im wesentlichen freigibt.
2. Halter nach Anspruch 1 Kennzeichen an dem zu der Ausnehmung des Aufnahmetopfes weisenden Ende des Handgriffs ist ein Bolzen drehbar gelagert, welcher durch Einschrauben des Handgriffs in die Ausnehmung des Aufnahmetopfes und in die Ausnehmung des Schneideisens eingreift.
3. Haiter nach Anspruch 2 Kennzeichen : Der Handgriff ist mit dem Boixen durch eine zwischengeschaitete Druckfeder verbunden. Halter nach Anspruch 2 Kennzeichen : der Bolzen ist unmittelbar in der Durchbrechung des Mantels des Aufnahmetopfes relativ zu dem Aufnahmetopf in Umfangsrichtung festgelegt und radial fluchtend zu dem einschraubbaren Haltegriff radial beweglich derart geradgeführt, daß er durch Einschrauben des Handgriffs in die Ausnehmung des Schneideisens eingreift und dieses gegenüber dem Aufnahmetopf axial und in Umfangsnchtung festigt 5. Haiter nach einem der Ansprüche 1 bis 4 Kennzeichen : der Bolzen ist gegenüber dem einschraubbaren Haegriff drehgesichert geführt.
4. 6 Halter nach Anspruch 5 Kennzeichen : die Durchbrechung (11) besitzt eine Führungsfläche, welche in Scnneidnchiung weist und zur Achse des Haders und zur Bewegungsrichtung des Bolzens parallel liegt; der Bolzen liegt mit einer Anlagefläche, welche zu der Führungsfläche parallel ausgerichtet ist, an der Führungfiache derart an, daß er relativ zu seiner Bewegungsrichtung drehgesichert und radial geführt wird. Halter nach einem der Ansprüche 5 oder 6 Kennzeichen : der Bolzen besitzt auf seiner dem Schneideisen zugewandten Oberfläche eine zur Achse des Schneideisens achsparallele Axialschneide ; die Ausnehmung auf @f dem Umfang des Schneideisens ist eine mit der Schneide des Bolzens gleichgerichtete Axialnut.
5. 8 Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 7 dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen in seinem zu seiner Sewegungsrichtung senkrechten Querschnitt ais Polygon, vorzugsweise gleichseitiges Polygon, vorzugsweise als Quadrat, vorzugsweise als Sechseck oder Achteck ausgebildet ist, wobei vorzugsweise auch die Durchbrechung (11) einen kongruenten, jedoch geringfügig größeren Querschnitt besitzt, <BR> <BR> <BR> <BR> und wobei vorzugsweise der Hüllkreis dieses Querschnitts kleiner ist als de@<BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> lichte Querschnitt des Gewindelochs (8).<BR> <P>9. Halter nach einem der Ansprüche 2 bis 8 dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff mit dem Bolzen durch ein Kupplungsstück axial fest jedoch drehbar verbunden ist. ter nach Anspruch 9 dadurch gekennzeichnet, dass als Kupplungsstück an dem Bolzen ein Stift befestigt ist, welcher in eine Sackbchbohrung des Handgriffs hineinragt und mit dem Handgriff durch einen radialen Vorsprung, weicher in eine in Umfangsrichtung des Handgriffs liegende Nut eingreift, verbunden ist. Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 9 dadurch gekennzeichnet, dass der Stift mit dem Handgriff durch ein Gewinde, eine gewindeartige Nut mit eingreifendem Zapfen, Bajonettverbindung oder dergleichen verbunden ist, deren Steigung umgekehrt zur Steigung des Außengewindes des Handgriffs liegt 12, Halter nach Anspruch 11 dadurch gekennzeichnet, dass die Steigung des Außengewindes des Handgriffs kleiner ist als die Steigung des innengewindes, der Nutverbindung oder Bajonettverbindung, wobei vorzugsweise das Außengewinde des Handgriffs ein Gewinde germger Steigung, insbesondere metrisches Feingewinde ist.
6. 13 Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 12 dadurch gekennzeichnet, dass der Mante ! des Aufnahmetopfes von einem radialen Loch (24) durchdrungen wird, daß der Ansatz zur Aufnahme des einschraubbaren Handgriffs als stangenförmiges selbständiges Bauteil hergestellt ist, in welche n einer Stirnseite die Gewindebohrung zum Ein und Ausschrauben des Handgriffs und von der anderen Seite die Durchbrechung zum Durchtritt des Handgriffs bzw. zur Führung des Bolzens eingebracht ist und daß dieser Ansatz zur Herstellung des Werkzeughalters in das Loch (24) eingesteckt und derart dann befestigt, z. B. mit dem Mantel verschraubt oder verschweißt wird, daß es im wesentlichen nicht in die zylindrische Ausnehmung des aufnahmetopfes bzw. Mantels (20) ragt, wobei vorzugsweise der Ansatz (5) über eine Länge, die nicht grö#er als die Dicke des Mantels (20) ist, einen verringerten Außendurchmesser besitzt, weicher dem Durchmesser des Lochs (24) entspricht.
Description:
Werkzeughalter für ein kreiszylindrisches Gewindeschneideisen Die Erfindung betrifft einen Werkzeughalter für ein kreiszylindrisches Gewindeschneideisen nach dem Oberbegriff des Anspruch 1. Dieser Halter ist bekannt durch die DE 40 37 982 A 1.

Bei diesem Schneideisenhalter ist ein Zwischenring vorgesehen, der mehrere Haltebolzen aufweist. Diese Haltebolzen legen sich einerseits in Taschen des Grundringes, d. h. Taschen des Mantels des Aufnahmetopfes ein und ragen andererseits in Aussparungen auf dem Außenmantel des Schneideisens. In der Arretierstellung des Zwischenringes fluchtet einer der Haltebolzen mit einem der Handgriffe. Dieser Handgriff kann in den Mantel des Aufnahmetopfes eingeschraubt oder ausgeschraubt werden. Hierdurch wird über diesen Haltebolzen eine zusätzliche Haltekraft auf das Schneideisen ausgeübt.

Werkzeughalter mit Zwischenringen sind auch durch die DE 40 29 812 C1, 42 15 095 C2, DE/GM 67 53 675 bekannt.

Alle diese Ausführungen haben den Nachteil, dass der Halter durch den Zwischenring bzw. die eintegbaren Botzen retativ groß ausgeführt werden muss und dass der Hatter infolge der zusätzlich erforderlichen Teile und der erforderlichen Toleranzen in der Herstellung aufwendig und teuer ist.

Übliche Gewindeschneideisenhalter weisen mehrere Schrauben auf, weiche in den Mantel des Aufnahmetopfes eingeschraubt werden und diesen durchdringen und in Ausnehmungen auf dem Umfangsmantel des Schneideisens eindringen. Hierbei ist das Spannen arbeitsaufwendig, aber auch mit Verletzungsgefahr verbunden.

Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die bekannten Gewindeschneideisenhalter durch eine Ausführung zu ersetzen, die unfall-und verletzungssicher ist und die in der Herstellung einfach und nicht aufwendiger als die mit Schrauben versehenen Halter sind.

Die Lösung ergibt sich aus Anspruch 1.

Dabei wird zwar-wie bei dem eingangs beschriebenen Halter-die Radialkraft auf den Haltebolzen auch durch Einschrauben des Handgriffs aufgebracht ; dies geschieht jedoch stets in kontrollierter Weise, da der Handgriff mit dem in die zylindrische Ausnehmung des Aufnahmetopfes eindringende Ende unmittelbar in eine radiale Ausnehmung des Werkzeuges eingreift und das Werkzeug damit ausreichend drehgesichert und gegen axiale Verschiebung geschützt ist. Da zum Einspannen des Gewindeschneidwerkzeuges keine Werkzeuge wie Schraubenzieher oder Schraubenschlüssel erforderlich sind, werden zu hohe Radialkräfte, welche eine Verformung des Gewindeschneidwerkzeuges bewirken, vermieden. Da keine Zwischenringe zur Aufnahme des Schneidwerkzeuges erforderlich sind, ... kann dieser Halter mit den selben Abmaßen gebaut werden, wie bisher übliche, mit Schrauben versehene Halter. Es sind jedoch auf dem Umfang des Schneideisens keine Schrauben vorhanden.

Dies gilt insbesondere bei den Weiterbildungen der Erfindung, bei weichen der Handgriff über einen zwischengeschatteten Bolzen (Haitebotzen) in die Ausnehmung des Schneidwerkzeuges ragt. Bei allen diesen Ausführungen ist dieser Bolzen unmittelbar in dem Mantel des Halters ohne Zwischenschaltung von Aufnahmeringen untergebracht. Auf Aufnahmeringe kann dabei verzichtet werden, wenn, wie vorzugsweise vorgesehen wird, der Bolzen mit dem Handgriff axial in beiden Richtungen fest verbunden wird, sodass der Bolzen auch nach dem Ausbau des Schneidwerkzeuges nicht aus dem Halter herausfallen und verloren gehen kann. ES wird weitgehend vermieden, daß durch Drehung des Handgriffs ein Dreh- oder Kippmoment auf das Schneidwerkzeug übertragen werden kann.

Bei der Ausführung nach Anspruch 3 wird gewährleistet, dass die Spannkräfte, die durch den Handgriff in radialer Richtung auf das Schneidwerkzeug ausgeübt werden, durch die Auslegung der Feder begrenzt sind.

Die Weiterbildungen nach den Ansprüchen 4 und 5 haben den weiteren Vorteil, dass die Drehführung des Handgriffs einerseits und die radiale Führung des Bolzens, der in die Ausnehmung des Schneidwerkzeuges eingreift, von einander vollständig unabhängig sind. Die Drehung des Handgriffes kann daher keine Verdrehung, Verkantung oder dergleichen des Schneidwerkzeuges bewirken. Das gilt insbesondere dann, wenn der Beizen auch drehgesichert geführt wird, wie dies durch Anspruch 5 und 6 vorgesehen ist. Durch die Drehsicherung und durch die Geradführung wird es auch möglich, den Haltebolzen auf seiner dem Schneideisen zugewandten Seite mit einer axial gerichteten Schneide zu versehen, welche in eine gleichgerichtete Nut (Haltenut) im Mantel des Schneideisens eingreift. Wegen der Drehsicherung des Haltebolzens liegt die Schneide stets parallel und fluchtend zu der Haltenut des Schneideisens (Anspruch 7). Auch bei dieser Art der Klemmung wird vermieden, dass sich das Schneideisen verkantet, was bei den durch Anziehen der Schrauben eingespannten Schneideisen leicht geschieht, da hierbei die Spannkraft nur punktuell auf das Schneideisen ausgeübt wird und nicht in der mittleren Axialebene eingreift.

Der Haltebolzen wird durch Einschrauben des Handgriffes in Spannrichtung bewegt.

Dabei ist es nicht erforderlich, dass Handgriff und Spannbolzen derart miteinander gekuppelt sind, dass bei Ausschrauben des Handgriffes der Spannbolzen auch wieder zurückbewegt und außer Eingriff gebracht wird ; denn in der Ausführung nach Anspruch 7 genügt es für das Herausnehmen des Schneideisens aus dem Aufnahmetopf, dass die Spannkraft weggenommen wird.

Nach der Erfindung wird die Schneidkraft beim Gewindeschneiden von dem Schneideisen durch die Haltenut des Schneideisens, durch den Handgriff oder den damit verbundenen Haltebolzen und durch dessen Führung auf den Werkzeughalter übertragen. Aus diesem Grunde wird wert darauf gelegt, daß der Haltebolzen in dem Mantel bzw. dessen Durchbrechung mit einer ausreichend großen Führungsfläche sicher geführt ist. Eine vorteilhafte Ausbildung der Durchbrechung ergibt sich aus Anspruch 8.

Dabei haben 6-eckige oder 8-eckige Querschnitte den Vorteil, dass sie bei großem eingeschriebenen Kreis einen nur wenig größeren umschreibenden Kreis (Hüilkreis) haben ; es kann daher vermieden werden, dass das für die Aufnahme des Handgriffs bestimmte Innengewinde durch Einbringung des Polygons angeschnitten und beschädigt werden muss. Es wurde bereits darauf hingewiesen, dass die bevorzugten Weiterbildungen der Erfindung eine Kupplung zwischen dem Handgriff und dem Haltebolzen vorsehen und dass diese Kupplung insbesondere dem Zweck dient, dass der Bolzen gegenüber dem Handgriff drehbar ist und außerdem bei ausgebautem Schneidwerkzeug nicht verloren geht.

Wenn eine Kuppiung zwischen Handgriff und Haltebolzen nicht vorhanden ist, wird der Haltebolzen vorzugsweise mit einem axiaien Vorsprung versehen, welcher in der Führung derart anschlägt, dass der Haltebolzen nicht aus seiner Führung herausfallen kann, wenn in dem Aufnahmetopf kein Schneideisen vorhanden ist.

Geeignete Weiterbildungen für eine Kupplung ergeben sich aus den Ansprüchen 9- 13.

Es genügt eine Kupplung zwischen Handgriff und Haltebolzen, weiche die relative Drehbewegung des Handgriffs zuläßt, den Haltebolzen beim Ausschrauben des Handgriffs jedoch axial mitnimmt (Anspruch 9). Eine derartige Kupplung läßt sich durch die Paarung eines radialen Vorsprungs und einer umlaufenden Nut, in welche der Vorsprung eingreift, mit einfachen Mittels verwirklichen (Anspruch 10).

Mit der Weiterbildung nach Anspruch 11 wird der eine derartige Kupplung durch eine Gewindepaarung verwirklicht. Dadurch wird der Spannvorgang/Entspannvorgang vereinfacht und beschleunigt. Trotz der hohen Arbeitsgeschwindigkeit bei dem Spannvorgang/Entspannvorgang kann eine ausreichende Spannkraft aufgebracht werden, wobei diese Ausführung auch den Vorteil hat, daß durch die Auslegung der Gewinde eine Übersetzung zwischen den Gewindebewegungen stattfindet.

Insbesondere wird hierbei aber auch eine elegante Montage des Haltebolzens und des Handgriffs ermöglicht. Das Gewinde des Handgriffs in dem Werkzeughalter sowie das Gewinde des Haltebolzens in dem Handgriff wirken so zusammen, dass der Haltebolzen nur dadurch von dem Handgriff gelöst werden kann, dass der Handgriff zu einem wesentlichen Teil, vorzugsweise vollständig in den Werkzeughalter im Spannsinne eingeschraubt wird. Es darf sich also kein Schneidwerkzeug in der Aufnahme des Werkzeughalters befinden. Andererseit kann der Handgriff nicht aus dem Werkzeughalter im Entspannsinne ausgeschraubt werden, bevor nicht der Haltebolzen durch Einschrauben des Handgriffs gelöst worden ist. Die Gewindelängen sind so ausgelegt, daß der Haltebolzen beim Ausschrauben des Handgriffs vollständig in das Innengewinde des Handgriffs eingeschraubt und dann an einer Relativdrehung durch seine Drehsicherung behindert wird, bevor der Handgriff verständig ausgeschraubt ist. Handgriff und Haltebolzen sichern sich also gegenseitig dagegen, daß einer unbeabsichtigt aus dem Werkzeughalter entfernt wird. Dies gilt insbesondere bei der Ausführung nach Anspruch 12.

Die Einbringung der Führung in den Mantel des Aufnahmetopfes bereitet Schwierigkeit, wenn der Mantel nicht als Gußstück hergestellt werden kann. Diese Schwierigkeit wird vermieden bei der Ausgestaltung der Erfindung nach Anspruch 13. Dabei wird der Ansatz zur Aufnahme des einschraubbaren Handgriffs als selbstständiges Bauteil hergestellt. Dieses Bauteil wird als zylindrischer oder stangenförmiger Körper aus Stahl hergestellt. Der Aufnahmetopf, der in dieser Ausführung ebenfalls vorzugsweise aus Stahl hergestellt ist, erhält ein radiales Loch, in welches der Ansatz mit einem Ende hineinpasst. Zuvor wird jedoch in den Einsatz von einer Seite eine Gewindebohrung und von der anderen Seite ein Durchlass für den Haltebolzen eingebracht. Danach kann der Ansatz mit dem Aufnahmetopf verschweißt werden. Der polygonale Durchlaß kann z. B. durch Stauchen des Zapfens mittels eines in die Stirnseite eingetriebenen polygonalen Werkzeuges hergestellt werden. Es ist auch möglich, den Zapfen mit dem Mantel des Aufnahmetopfes zu verschrauben. im Folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben.

Es zeigen Figur 1 Einen Schneideisenhatter mit eingesetztem Schneideisen Figur 2A, 2B Ausführungsbeispieie für den Schneideisenhalter nach Figur 1 Figur 3A-3C Figur 4A-4G weitere Ausführungsbeispiele für Verbindungskupplungen zwischen Spannbolzen und Handgriff Figur 5 Ein weiteres Ausführungsbeispiel des Schneideisenhalters mit Gewindekupplung und Spannbolzen und Handgriff Fig. 6 die Anbringung des Ansatzes an dem Aufnahmetopf des Werkzeughalters Die folgende Beschreibung trifft auf alle Ausführungsbeispiele zu, sofern nicht auf Unterschiede ausdrücklich hingewiesen wird. Es werden für gleichwirkende Teile dieselben Bezugszeichen verwandt. in Figur 1 ist ein Gewindeschneidwerkzeug 1 dargestellt. Es besteht aus dem Werkzeughalter 2 und dem Gewindeschneideisen 3. Das Gewindeschneideisen ist ein kreiszylindrischer Körper mit einem zentrischen Loch in welches radial die Gewindeschneidkluppen zum Schneiden jeweils eines bestimmten Gewindes in einen Stift, z. 8. zur Herstellung einer Schraube hineinragen.

Für jede Gewindegröße ist ein besonderes Schneideisen erforderlich. Die Schneideisen eines bestimmten Gewinde/Größenbereiches haben den selben Außendurchmesser und können in den selben Werkzeughalter eingesetzt und darin verspannt werden. Sie haben jedoch u. U. unterschiedliche Dicken.

Der Werkzeughalter 2 besitzt einen Aufnahmetopf 4 für das Schneideisen 3. Dieser Topf 4 hat einen kreiszylindrischen Mantel 20. Er ist nach oben offen und nach unten durch einen Boden 21 mit entsprechend großem Durchgangsloch, z. 8. in Figur 3 erkennbar, versehen. Die Schneideisen unterschiedlicher Gewindegrößen haben im Allgemeinen auch unterschiedliche Höhen ; es ist nicht erforderlich, dass die Höhe des Aufnahmetopfes 4 auch der Dicke der Schneideisen entspricht.

An den Aufnahmetopf sind zwei Ansätze 5 angeformt, z. B. angegossen. Wie später noch auszuführen sein wird, kann zumindest der Ansatz 5, welcher zum Einschrauben des Handgriffes bestimmt ist, als separates Bauteil hergestellt und nachträglich mit dem Mantel verbunden, z. B. verschraubt oder verschweißt werden.

Die Ansätze 5 sind um 180° gegeneinander versetzt. Die Ansätze 5 dienen zur Aufnahme bzw. zur Befestigung des festen Handgriffs 6 sowie des beweglichen Handgriffs 7. Der Handgriff 6 ist ebenfalls angegossen oder aber in den Ansatz 5 eingeschraubt und sodann verkeilt Der Handgriff 7 wird dagegen durch ein Außengewinde in ein Innengewinde des Ansatzes 5 eingeschraubt.

Beide Handgriffe 6+7 sind mit einer geeigneten Riffelung 10 versehen, damit sie rutschfest ergriffen werden können.

Die Ausführung nach Figur 2A weist einen Handgriff 7 auf, welcher gleichzeitig auch als Haltebolzen dient. Dazu ist das Ende des Handgriffes, welches in die zentrische Ausnehmung 4 des Ausnahmetopfes hineinragt, mit einer Spitze versehen. Diese Spitze dient zum Eingriff in eine Ausnehmung 13 auf dem Außenumfang des Schneidwerkzeuges, welche als Nut, Loch, Vertiefung ausgebildet sein kann. Durch Drehung des Handgriffs und Einschrauben in das Innengewinde des Ansatzes 5 fährt die Spitze des Handgriffs in die Ausnehmung 13 des Schneidwerkzeuges hinein und bewirkt so das Einspannen des Schneidwerkzeuges in den Aufnahmetopf. Hierdurch wird das Schneidwerkzeug axial und in Umfangsrichtung festgelegt. Es ist bei dieser Ausführung nicht erforderlich, dass die Spitze des Handgriffes eine besondere Führung aufweist. Vielmehr ist das Gewindeloch, in welches der Handgriff eingeschraubt wird, in einem Zuge durchgebohrt bzw. durchgeschnitten bis in die zentrische Ausnehmung des Aufnahmetopfes.

Um die Relativdrehung der in die Ausnehmung des Schneidwerkzeuges eingreifenden Spitze gegenüber dem Schneidwerkzeug zu verhindern, ist in dem in Fig. 2B dargestellten Ausführungsbeispiel die Spitze als selbstständiger Körper 12 ausgebildet, welcher an dem betroffenen Ende des Handgriffs drehbar gelagert ist.

Dieser Körper 12 weist einen Stift 16 auf, welcher in eine in die Stirnfläche des Handgriffs eingebrachte Ausnehmung hineinragt. Der Stift 16 weist an seinem Ende einen Bund 24 auf, mit dem die Spitze axial geführt und mittels einer Überwurfmutter, die auf die Stirnseite des Handgriffs geschraubt wird, gegen Herausfallen gesichert ist. Es ist dargestellt, dass die Spitze durch eine in die Ausnehmung des Handgriffs eingebrachte Druckfeder 25 in Richtung auf das Schneidwerkzeug 3 gedrückt wird. Dadurch wird erreicht, dass nicht die Kraft, mit welcher der Handgriff in sein Gewinde eingeschraubt wird, sondern die Zusammendrückung der Druckfeder für die Anpresskraft, weiche auf das Schneidwerkzeug einwirkt, maßgebend ist. Dadurch kann eine Verkantung und Verformung des Schneidwerkzeuges vermieden werden. insbesondere wird aber bei dieser Ausführung vermieden, dass durch die Drehung des Handgriffes ein Drehmoment oder Kippmoment auf das Schneidwerkzeug übertragen wird.

In Figur 4B ist eine Abwandlung der Ausführung nach Fig. 2B dargestellt. Hierbei ist der Körper 12 mitder Spitze 15 des Handgriffs-wie zuvor geschildert-in dem Handgriff geführt und ebenfalls durch eine Druckfeder in Richtung des Schneidwerkzeuges gegenüber dem Handgriff verspannt. Jedoch wird die Vorderseite der Spitze 15 im Querschnitt als Prisma, d. h. als Quadrat oder vorzugsweise : Sechseck oder Achteck ausgebildet und in einem ebenso gestaltetem Durchlass 11 des Mantels 20 des Aufnahmetopfes geführt, wie dies zuvor in Verbindung mit Figur 3a, 3b beschrieben wurde. In diesem Falle kann die Spitze 15 als Prismenkante und die Ausnehmung 13 am Umfang des Schneidwerkzeugs als Nut ausgebildet werden, wie dies zuvor in Verbindung mit Figur 3 beschrieben wurde. in den Figuren 3a, 3b ist eine Gestaltung des Aufnahmetopfes dargestellt, welche für Ausgestaltungen der Handgriffe und Haltebolzen nach den Figuren 4A, 4B, 4C geeignet ist. Allen diesen Ausführungen ist gemeinsam, dass der Haltebolzen 12 gegenüber dem Handgriff 7 eine Relativdrehung ausführen kann und drehgesichert geführt ist. Im einzelnen gilt folgendes : In den Mantel 20 des Aufnahmetopfes 4 ist ein Loch, Durchlaß, Durchbrechung 11 eingebracht. Dieses Loch 11 fluchtet mit der Gewindebohrung des Handgriffes 7 im Ansatz 5. In Figur 3a ist der Aufnahmetopf in einem zum Handgriff 7 senkrechten Axialschnitt mit Blickrichtung auf Loch 11 dargestellt. Es ist ersichtlich, dass das Loch 11 in die Gewindebohrung des Handgriffs 7 übergeht. In Figur 3b ist dargestellt, dass der Haltebolzen 12 in das Loch 11 eingesetzt ist und dass das Loch 11 und der Haltebolzen 12 einen kongruenten Querschnitt haben. Die Dimensionierung ist so, dass der Haltebolzen radial frei beweglich ist, jedoch an den Seitenflächen des Durchlasses 11 und insbesondere an der Führungsfläche 19 des Durchlasses 11 eng und satt anliegt.

Diese Führungsfläche fluchtet im Wesentlichen mit der Gewindebohrung 8 des Ansatzes 5, in weichen der Handgriff 7 einschraubbar ist. Diese Führungsfläche ist in einer zur Einschraubrichtung parallelen und zur Achse des Aufnahmetopfes 4 parallelen Ebene aufgespannt und dient zur Führung des Haltebolzens 12. Die Funktion dieser Führungsfläche besteht darin, den Haltebolzen in der Einschraubrichtung des Handgriffes 7 geradzuführen und den Haltebolzen dabei an jeder Kippbewegung zu hindern. Die Führungsfläche 19 hat aber auch die Schneidkräfte aufzunehmen, die beim Gewindeschneiden über das Schneideisen 3 auf den Haltebolzen 12 ausgeübt werden. Hierzu besitzt der Haltebolzen 12 eine mit der Führungsfläche 19 kongruente Führungsfläche.

Figur 3c zeigt-in der selben Darstellung wie Figur 3a-ein Ausführungsbeispiel, bei welchem die Durchbrechung 11 als Polygon, hier als gleichseitiges Sechseck ausgebildet ist. Dabei besitzt ein derartiger 6-eckiger Querschnitt den Vorteii, dass sein Hohtkreis nur wenig größer ist als sein eingeschriebener Kreis. Hiervon wird bei diesem Ausführungsbeispiel dadurch Gebrauch gemacht, dass das in den Ansatz eingebrachte Innengewinde mit seinem Außendurchmesser größer ausgeführt wird als der eingeschriebene Kreis des Polygons. Vorzugsweise wird aber auch der Innendurchmesser gieich dem oder größer als der Hüllkreis des Polygons ausgeführt, wie dies dargestellt ist. Dadurch wird es möglich, dass der Haltebolzen von beiden Seiten in den Mantel des Aufnahmetopfes eingeführt werden kann. Es ist nicht erforderlich, den Haltebolzen von der Innenseite und den Handgriff von der anderen Seite einzubringen.

Bei allen Ausführungen der Erfindung, bei denen eine derartige Führung vorgesehen ist, ist es erforderiich, dass die Verbindung des Eingriffendes zu dem übrigen Handgriff eine Reiativdrehung zulässt. Der Haltebolzen 12 besitzt auf seiner dem Schneideisen zugewandten Seite eine dem Schneideisen 3 zugewandte Kante 15, welche achsparallel zur Achse des Aufnahmetopfes 4 bzw. des darin eingesetzten Schneideisens 3 ausgerichtet ist. Die Kante wird z. B. dadurch gebildet, dass die Vorderseite der Haltebolzens 12 prismenförmig ausgebildet wird. Die Kante 15 ragt in der Spannstellung in eine Nut 13 im Außenmantel des Schneideisens 3. Diese Nut ist ebenfalls paraliel zur Achse des Schneideisens ausgerichtet.

Da der Durchlass 11 mit der Gewindebohrung des Handgriffs 7 fluchtet, kann durch Einschrauben des Handgriffs 7 eine radiale Haltekraft auf den Spannbolzen 12 ausgeübt werden. Zuvor wird das einzuspannende Schneideisen in Umfangsrichtung so gedreht, dass die Nut 13 des Schneideisens vor der Kante 15 des Bolzens 12 liegt. Da die Höhe der Führungsfläche 19 einen wesentlichen Teil der Dicke der einzuspannenden Schneideisen einnimmt, wird gewährleistet, dass die Haltekraft über die Kante 15 über einen so großen Teil der axialen Dicke des Schneideisens aufgebracht wird, dass das Schneideisen sich nicht verkanten kann, wie es der Fall ist, wenn z. B. durch Schrauben nur eine punktuelle Haltekraft auf den Mantel ausgeübt wird.

Die Ausführungsbeispiele nach den Figuren 4A, 4B, 4C unterscheiden sich im Wesert (ihen durcl die Verbindung zwischen dem Haltebolzen 12 und dem einschraubbaren Handgriff 7.

Bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 4A besteht keine Verbindung zwischen dem Haltegriff 7 und dem Spannbolzen 12. Der Haltegriff 7 stößt mit seiner Stirnfläche vor den Bolzen 12. Durch geeignete Anschläge des Bolzen 12 kann verhindert werden, dass dieser zur Mitte des Topfes hin aus dem Durchlass 11 herausfallen kann, wenn sich kein Schneideisen in dem Aufnahmetopf befindet.

Handgriff 7 und der Spannbolzen 12 können aber durch eine Drehkupplung miteinander verbunden sein. in dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4C ist als Kupplungspaarung eine Nut und ein darin kämmend eingreifender radialer Vorsprung vorgesehen.

In dem Ausführungsbeispiel nach Figur 4C ist hierzu eine Sacklochbohrung 17 in die Stirnfläche des Handgriffs 7 eingebracht. Mit dem Spannbolzen 12 ist ein Stift 16 fest verbunden, z. B. fest eingeschraubt. Der Stift 16 besitzt im Bereich seines Endes eine umlaufende Nut 22. In diese Nut greift eine Radialkugel 23 ein, welche in eine Radialbohrung des Handgriffs eingebracht ist und im eingebauten Zustand durch eine Feder in die umlaufende Nut 22 hinein gedrückt wird Hierdurch wird gewährleistet, dass beim Herausdrehen des Handgriffs auch der Spannbolzen 12 festgehalten und mit genommen wird, wenn nicht beabsichtigt ist, beide durch aufbringen einer besonderen Kraft zu trennen. Es sei erwähnt, dass bei dieser Ausführung vorgesehen ist, dass die Spannkraft dadurch aufgebracht wird, dass die freie Stirnfläche des Stiftes 16 gegen die entsprechende Stirnfläche der Sacklochbohrung 17 schlägt. Die Längenverhältnisse können aber auch so gewählt werden, daß die Stirnfläche des Handgriffs an den Haltebolzen 12 anschlägt, wobei der Stift 16 vollständig in die Sacklochbohrung eintaucht. In jedem Falle löst sich die Kugel 23 zuvor aus der Nut 22.

In der Ausführung nach Figur 5 ist ais Kupplungspaarung eine Gewindepaarung vorgesehen. Dazu besitzt der Haltebolzen 12 ebenfalls einen fest angebrachten Stift 16. Dieser ist an seinem freien Ende jedoch mit einem Außengewinde versehen, das mit einem innengewinde in der Sacklochbohrung 17 kämmt. Das Außengewinde 9 des Handgriffes 7 ist entgegengesetzt zu dem Innengewinde des Stiftes 16 gerichtet. Wenn daher der Handgriff 7 in den Ansatz 5 hineingeschraubt wird, wird der Stift 6 aus dem Handgriff herausgeschraubt. Das bedeutet, dass der Abstand zwischen der Haltekante 15 des Spannbolzens 12 sich mit größerer Geschwindigkeit der Spannposition nähert als der Geschwindigkeit, welche durch die Gewindesteigung des Handgriffes 7 vorgegeben ist. Dies ist besonders vorteilhaft dann, wenn das Außengewinde 9 des Handgriffs, das zum Aufbringen der Spannkraft dient, als Feingewinde, d. h. Gewinde mit geringer Steigung ausgebildet ist. In dieser Ausführung können sehr feinfühlige Spannkräfte aufgebracht werden.

Bei der Gewindepaarung des Stiftes 16 kann es sich dagegen um ein normales metrisches Gewinde oder aber ein Gewinde mit noch größerer Steigung handeln. Es kann sich auch um eine Bajonettartige Verbindung handeln. Wesentlich ist lediglich, dass die Steigung in der Verbindung Stift/Sacklochbohrung umgekehrt ist zur Steigung in der Verbindung Handgriff 7/Ansatz 5, Werkzeughalter. Die Ausführung nach Fig. 6 ist insbesondere für Gewindeschneideisen großen Durchmessers geeignet. Bei diesen wird der Werkzeughalter aus Stahl hergestellt. Um die Herstellung des Gewindes, das zum Einschrauben des Handgriffs dient, und des polygonalen Durchlasses, der zur Führung des Haltebolzens dient, zu erleichtern, wird der Ansatz 5 als selbständiges zylindrisches Bauteil aus Stahl hergestellt. Der Mantel des Aufnahmetopfes besitzt ein zylindrisches Loch. Der Ansatz besitzt auf seinem Außenumfang an dem Ende, mit dem der Ansatz in das Loch des Mantels gesteckt wird, eine Abdrehung. Der Durchmesser dieser Abdrehung entspricht dem Durchmesser des Loches und ihr Länge der Dicke des Mantels 20 des Aufnahmetopfes. Die Abdrehung biidet gegenüber der Restlänge des Ansatzes einen Bund 28, der an den Mantel anschlägt.

Zuvor wird der Ansatz mit einer über die ganze Länge durchgehenden Innenbohrung versehen. Ein Ende dieser Innenbohrung wird zu einem polygonalen Querschnitt verschmiedet oder verpreßt. Dieser Bereich dient sodann als Durchlaß und Führung für den kongruent geformten Haltebolzen 12, der zuvor geschildert wurde. Vom anderen Ende her wird ein Innengewinde in die Bohrung geschnitten, die jedoch den wesentlichen Teil des polygonalen Querschnitts nicht berührt. Dieses Innengewinde dient später zum Einschrauben des Handgriffs 7, wie zuvor geschildet. Der Ansatz wird sodann, wie beschreiben, in das Loch 26 des Mantels gesteckt und darin befestigt. Er kann hierzu mit dem Mantel verschweißt werden, wie dargestellt. Man kann jedoch für das Loch und die Abdrehung des Ansatzes auch eine Gewindeverbindung vorsehen.

Der besondere Vorteil der Erfindung besteht darin, dass nur an einer Stelle des Schneideisens Haltekräfte aufgebracht werden und daß hierzu insbesondere die sehr hohen Scherkräfte benutzt werden, die in der Grenze zwischen Schneideisen und zylindrischer Ausnehmung von dem Spannbolzen 12 mittels breiter flächiger Auflage an der Führungsfläche 19 aufgenommen werden.

Eine mehrfache Spannung kann daher unterbleiben.

Bezugszeichen 1. Gewindeschneidwerkzeug 2. Werkzeughalter 3. Schneideisen 4. Zylindrische Ausnehmung 5. Ansatz 6. Handgriff, fest 7. Handgriff, einschraubbar 8. Gewindeloch 9. Gewinde, Gewindepaarung 10 Riffelung 11. Quadratische Führung, Durchlaß, Durchbrechung Loch 12. Bolzen, Haltebolzen, Spannbolzen, selbständiger Körper 13. Nut, Ausnehmung, Loch, Vertiefung 14. Schneideisen 15. Spitze, Prisma, Prismenkante, Kante, Haltekante 16. Stift, Gewindestift 17. Sacklochbohrung, Gewindebohrung 18. Gewinde, Gewindepaarung 19. Führungsfläche 20. Mantel 21. Boden 22. Nut 23. Radialstift, Radialkugel 24. Bund 24 25. Druckfeder 25 26. Loch (26) 27. Abdrehung