Meissner, Jürgen (Dammer Feld 9, Engelskirchen, D-5250, DE)
| 1. | Werkzeugständer, insbesondere für Steinbohrer oder Steinsägen, mit mindestens einem Sockel (12), mindestens einem mit dem Sockel (12) verbunde¬ nen Führungsbalken (18) und einem an dem mindestens einen Führungsbalken (18) verschiebbaren Gleitschlitten (28), d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Führungsbalken (18) zwei voneinander beabstandete und zueinander parallele Führungs¬ profile (50) aufweist, an denen Gleitstücke (62) des Gleitschittens (28) gleitend anliegen, daß der Gleitschlitten (28) pro Führungsprofil (50) mindestens ein Gleitstück (62), vorzugs¬ weise mindestens zwei voneinander beabstandete Gleitstücke (62) aufweist und mit dem bzw. den Gleitstücken (62) an den Führungsprofilen (50) anliegend und gegen Verkantungen relativ zum Führungsbalken (18) gesichert abnehmbar gehal¬ ten ist und daß der Führungsbalken (18) zwei voneinander beabstandete und zueinander parallele Klemmpro¬ file (52) zum klemmenden Festlegen des Füh¬ rungsbalkens (18) an einer Halterungsvorrich¬ tung (7884) des Sockels (12) und/oder eines Werkzeugs aufweist. |
| 2. | Werkzeugständer nach Anspruch 1, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß mindestens zwei relativ zueinander bewegbare Führungsbalken (18) mit jeweils min¬ destens einem Gleitschlitten (28) vorgesehen sind und daß die beiden Gleitschlitten (28) über ein Zwischenstück (92) miteinander mechanisch gekop¬ pelt sind. |
| 3. | Werkzeugständer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsbalken (18) einen einstückigen Balkenkern (48) aufweist, mit dem die beiden Führungsprofile (50) einstückig verbunden sind, und daß die Führungsprofile (50) zu einer gemeinsamen Seite (26) des Balkenkerns (48) ange¬ ordnet sind. |
| 4. | Werkzeugständer nach Anspruch 3, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß die beiden Führungsprofile (50) aus dem Balkenkern (48) herausragend angeordnet sind und eine im Querschnitt Vförmige Struktur aufwei¬ sen, wobei die Vförmigen Vertiefungen (60) zu dem an den Führungsprofilen (50) gleitend verschieb¬ baren Gleitschlitten (28) hin offen sind und die Gleitstücke (62) des Gleitschlittens (28) in die Vförmigen Vertiefungen (60) eingetaucht sind. |
| 5. | Werkzeugständer nach Anspruch 4, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß die beiden einander abgewandten Außenschenkel (56) der Vförmigen Führungsprofile (50) seitlich über den Balkenkern (48) überstehen und daß an dem Gleitschlitten (28) Gleitkörper (66) angeordnet sind, wobei die Gleitstücke (62) und die Gleitkörper (66) zu beiden Seiten der Außenschenkel (56) der Vförmigen Führungsprofile (50) anliegen. |
| 6. | Werkzeugständer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmprofile (52) einstückig mit dem Balkenkern (48) verbunden sind und seitlich über diesen überstehen und daß die Halterungsvorrichtung (7884) mit den beiden Klemmprofilen (52) verspannbar ist. |
| 7. | Werkzeugständer nach Anspruch 5 und 6, dadurch ge¬ kennzeichnet, daß die Führungsprofile (50) und die Kiemprofile (52) symmetrisch zu einer sich durch den Gleitschütten (28) hindurch erstreckenden Mittellängsebene des Führungsbalkens (18) angeord¬ net sind und sich an den vier Übergangsbereichen zwischen der Vorderfläche (26) und der Seiten¬ fläche sowie der Seitenfläche und der Rückfläche (54) des Führungsbalkens (18) befinden. |
| 8. | Werkzeugständer nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Balkenkern (48) als Hohlprofil mit Innenverstrebungen (44) ausge¬ bildet ist. |
| 9. | Werkzeugständer nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Sockel (12) mit jeweils einem Führungsbalken (18) im Abstand zu¬ einander angeordnet sind, wobei an jedem Führungs balken (18) ein Gleitschlitten (28) geführt ist, daß mit jedem Gleitschlitten (28) eine Halterungs¬ vorrichtung mechanisch gekoppelt ist und daß ein weiterer Führungsbalken (18'') über seine Klemm¬ profile (52) an den beiden Halterungsvorrichtungen klemmend festgelegt ist, wobei an dem weiteren Führungsbalken (18'') wiederum ein Gleitschlitten (28) mit einer Halterungsvorrichtung für ein Werk¬ zeug verschiebbar geführt ist. |
| 10. | Werkzeugständer nach Anspruch 9, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß an dem Gleitschlitten (28) des wei¬ teren Führungsbalkens (18'') ein zusätzlicher Füh¬ rungsbalken (18') verschiebbar gelagert ist, der ein Werkzeug (98) trägt. |
| 11. | Werkzeugständer nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sockel (88) mit zwei parallel zueinander und nebeneinander ange¬ ordneten und mit dem Sockel (88) verbundenen Füh¬ rungsbalken (18) vorgesehen ist, wobei jedem Füh¬ rungsbalken (18) ein Gleitschlitten (28) zugeord¬ net ist, und daß die beiden Gleitschlitten (28) untereinander sowie gemeinsam mit einer Halte¬ rungsvorrichtung für ein Werkzeug mechanisch ge¬ koppelt sind. |
| 12. | Werkzeugständer nach Anspruch 11, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß die beiden miteinander gekoppelten Gleitschlitten (28) mit einem weiteren Gleit¬ schlitten (28) gekoppelt sind, an dem ein weiterer Führungsbalken (18') über dessen Führungsprofile (50) verschiebbar geführt ist, wobei dieser wei¬ tere Führungsbalken (18') ein Werkzeug (98) trägt. |
| 13. | Werkzeugständer, insbesondere für Steinbohrer und Steinsägen, mit mindestens einem Sockel (12) , mindestens einem an dem Sockel (12) gehaltenen ersten Führungsbalken (18), der an einer ersten Seite mindestens ein Klemmprofil (52) und an einer zweiten Seite mindestens ein Führungspro¬ fil (50) aufweist, einem an dem mindestens einen ersten Führungs balken (18) angeordneten sowie längs des min¬ destens einen Führungsprofils (50) verschiebbar geführten Gleitschlitten (28) und einer Halterungsvorrichtung an dem Gleitschlit¬ ten (28) zum Halten eines Werkzeugs, insbesondere eines Steinbohrer oder SteinsägenWerk¬ zeugs, oder zum Halten eines dem mindestens einen ersten Führungsbalken (18) gleichenden zwei¬ ten Führungsbalkens (18';18' ' ) , wobei an dem zweiten Führungsbalken (18';18'') ein Gleit¬ schlitten (28) längs des Führungsprofils (50) verschiebbar geführt angeordnet ist und dieser Gleitschlitten (28) mit einer Halte¬ rungsvorrichtung zum Halten eines Werkzeugs, insbesondere eines Steinbohrer oder eines SteinsägenWerkzeugs, oder zum Halten eines dem mindestens einen ersten Führungsbalken (18) und dem zweiten Führungsbalken (18'; 18'') gleichenden dritten Führungsbalkens (18') vorgesehen ist, oder zum Halten eines zweiten Gleitschlit¬ tens (28'), der seinerseits an einem dem mindestens einen ersten Führungsbalken (18) gleichenden zweiten Führungsbalken (18'; 18'') verschiebbar geführt ist, wobei der zweite Führungsbalken (18') ein Werkzeug, insbesondere ein Steinbohrer oder ein SteinsägenWerkzeug, trägt. |
| 14. | Werkzeugständer nach Anspruch 13, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß die Halterungsvorrichtung eines jeden Gleitschlittens (28) relativ zu diesem dreh¬ bar ist. |
| 15. | Werkzeugständer nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß Halterungsvorrichtung eines Gleitschlittens (28) zum Halten eines Führungsbal¬ kens (18';18'') klemmend an dessen Klemmprofil angreift. |
Steinsägen
Die Erfindung betrifft einen Werkzeugständer, insbeson¬ dere für Steinbohrer, mit mindestens einem Sockel, min¬ destens einem mit dem Sockel verbundenen Führungsbalken und einem an dem mindestens einen Führungsbalken ver- schiebbaren Gleitschlitten.
Zum Bohren und Sägen in Beton oder Gestein werden Werk¬ zeugständer eingesetzt, die mit ihrem Sockel am Beton oder Gestein verankert werden. An dem Sockel ist ein Führungsbalken angebracht, an dem ein Gleitschlitten verschiebbar gelagert ist. Der Führungsbalken ist mit einer Zahnstange versehen, mit der ein Zahnrad kämmt, das drehbar am Gleitschlitten gelagert ist. Das Zahnrad ist von Hand oder motorisch antreibbar. Durch Drehen des Zahnrades verschiebt sich der Gleitschlitten relativ zum Führungsbalken, mit der Folge, daß die am Gleitschlitten befestigte Bohr- oder Sägemaschine verfahrbar ist.
Die Kräfte, die auf den Gleitschlitten, den Führungs- balken und den Sockel des Werkzeugständers beim Bohren und beim Sägen wirken, sind extrem unterschiedlich groß. Deshalb unterscheiden sich auch die bisher zum Bohren und Sägen verwendeten Werkzeugständer in ihrer Konstruktion, wobei die Führungsbalken der Steinbohr-Werkzeugständer wesentlich stabiler sind als diejenigen beim Sägen. Es existieren also bisher sowohl Werkzeugständer für Steinbohrer als auch Werkzeugständer für Steinsägen. Diese Systeme sind nicht erweiterbar und auch nicht kom¬ patibel untereinander.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Werk¬ zeugständer, insbesondere für Steinbohrer oder Stein¬ sägen, zu schaffen, der gleichermaßen beim Bohren und beim Sägen von Beton oder Gestein verwendet werden kann und der insbesondere durch Anbringung der unterschied¬ lichsten Werkzeugkonstruktionen bezüglich seines Ein¬ satzbereichs erweiterbar ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung ein Werkzeugständer der eingangs genannten Art vorgeschlagen, der darüber hinaus dadurch gekennzeichnet ist, daß der Führungsbalken zwei voneinander beabstandete und zueinan¬ der parallele Führungsprofile aufweist, an denen Gleit¬ stücke des Gleitschlittens gleitend anliegen, daß der Gleitschütten pro Führungsprofil mindestens ein Gleit¬ stück und vorzugsweise mindestens zwei voneinander beabstandete Gleitstücke aufweist und mit dem bzw. den Gleitstücken an den Führungsprofilen anliegend und gegen Verkantungen relativ zum Führungsbalken gesichert abnehmbar gehalten ist und daß der Führungsbalken zwei voneinander beabstandete und zueinander parallele Klemmprofile zum klemmenden Festlegen des Führungsbal¬ kens an einer Halterungsvorrichtung des Sockels und/ oder eines Werkzeugs aufweist.
Der erfindungsgemäße Werkzeugständer weist einen Fun— rungsbalken mit zwei voneinander beabstandeten und zu¬ einander parallelen Führungsprofilen auf. Die Führungs¬ profile ragen vorzugsweise aus ein und derselben Seite des Führungsbalkens heraus und führen den Gleitschüt¬ ten über an diesem angeordnete Gleitstücke. Pro Führu¬ ngsschiene weist der Gleitschlitten mindestens ein Gleitstück und vorzugsweise mindestens zwei voneinander beabstandete Gleitstücke auf; der Gleitschlitten ist
also über zwei bzw. vier in ein und derselben Ebene angeordnete Gleitlager an dem Führungsbalken gelagert. Ferner ist der Gleitschlitten abnehmbar an dem Füh¬ rungsbalken gesichert. Neben den Führungsprofilen weist der Führungsbalken auch zwei parallele Klemmprofile auf, an denen eine Halterungsvorrichtung klemmend be¬ festigt werden kann, über die Klemmprofile kann der Führungsbalken an dem Sockel festgelegt werden. Zur weiteren Halterung des Führungsbalkens am Sockel ist zwischen diesen vorteilhafterweise eine auf Zug bean¬ spruchbare Zugstrebe angeordnet, die an dem dem Sockel abgewandten Ende des Führungsbalkens angreift.
Ein Merkmal des Führungsbalkens des erfindungsgemäßen Werkzeugständers besteht darin, daß der Führungsbalken an seiner Rückseite über die Klemmprofile an einer Hal¬ terungsvorrichtung befestigt werden kann, die mit einem Gleitschlitten mechanisch gekoppelt ist, der seiner¬ seits an einem weiteren Führungsbalken gleitend ver- schiebbar gelagert ist. Damit können Werkzeugständer mit mehreren relativ zueinander bewegbaren (dreh-, schwenk- und ver schiebbar) Führungsbalken zusammenge¬ stellt werden, um einen Werkzeugständer zu erhalten, der den jeweiligen Bedürfnissen in Bezug auf das zu bearbeitende Gestein angepaßt ist. Auf diese Weise ist ein odularer Werkzeugständer geschaffen. Die Grundkon¬ struktion des Werkzeugständers mit Sockel und min¬ destens einem von diesem abstehenden Führungsbalken bleibt stets beibehalten; an diese Werkzeugständer- Grundkonstruktion kann angebaut werden. An den bzw. die Führungsbalken des erfindungsgemäßen Werkzeugständers können sowohl über die Klemmprofile als auch über die Führungsprofile weitere Einheiten, beispielsweise ein Steinbohrer oder eine Steinsäge, Kopplungselemente zum
Verbinden zweier Führungsbalken u.dgl. angebracht wer¬ den. Der erfindungsgemäße Werkzeugständer wird dadurch vielseitig einsetzbar.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung sind min¬ destens zwei relativ zueinander bewegbare Führungsbal¬ ken mit jeweils mindestens einem Gleitschlitten vorge¬ sehen, wobei die beiden Führungsbalken über ein Zwischenstück zwischen den beiden Gleitschütten mecha- nisch miteinander gekoppelt sind. Das Zwischenstück kann als starre Verbindung oder als Drehgelenk ausge¬ bildet sein. Auf diese Weise kann beispielsweise ein Werkzeugständer geschaffen werden, an dessen mit dem Sockel verbundenen Führungsbalken ein erster Gleit- schütten angeordnet ist, der über ein als Drehgelenk ausgebildetes Zwischenstück mit einem zweiten Gleit¬ schlitten verbunden ist. Der zweite Gleitschütten ist an den Führungsprofilen eines zweiten Führungsbalkens verschiebbar gelagert. An diesen zweiten Führungsbalken läßt sich die Halterungsvorrichtung einer Steinsäge anbringen, und zwar an einem der beiden Enden des zwei¬ ten Führungsbalkens. Damit läßt sich die Steinsäge relativ zum ersten Führungsbalken um 360° drehen und darüber hinaus längsverschieben. Ein derart aufgebauter Werkzeugständer eignet sich auch zum Tieflochsägen.
Der bzw. die Führungsbalken des erfindungsgemäßen Werk¬ zeugständers weisen nach einer vorteilhaften Weiterbil¬ dung der Erfindung einen einstückigen Balkenkern auf, an dem die Führungsprofile und die Klemmprofile ein¬ stückig ausgebildet sind. Die Führungsprofile sind da¬ bei zu einer gemeinsamen Seite des Balkenkerns angeord¬ net. Die beiden Führungsprofile ragen vorzugsweise aus dem Balkenkern heraus und sind im Querschnitt V-förmig
ausgebildet. Die beiden V-förmigen Vertiefungen sind parallel zueinander ausgerichtet. Die Gleitstücke des Gleitschlittens laufen bzw. gleiten in den V-förmigen Vertiefungen. Die Gleitstücke, deren Form der Negativ- form der V-förmigen Vertiefungen der Führungsprofile entspricht, verhindern dabei eine Bewegung des Gleit- schlittens quer zur Verschieberichtung.
Wie bereits oben erwähnt, ist der Gleitschlitten ab- nehmbar am Führungsbalken gelagert. Bei in die V-förmi¬ gen Vertiefungen eingetauchten Gleitstücken läßt sich der Gleitschlitten am Führungsbalken gegen ein unge¬ wolltes Abnehmen sichern. Zu diesem Zweck weist der Gleitschlitten neben den Gleitstücken Gleitkörper, vor- zugsweise in Form von drehbar gelagerten Rollen auf. Diese Rollen umgreifen die beiden einander abgewandten Außenschenkel der V-förmigen Führungsprofile seitlich. Bei dieser Ausgestaltung des Führungsbalkens stehen die Außenschenkel der Führungsprofile seitlich über den Balkenkern, so daß an der einen Seitenfläche der Außen¬ schenkel die Gleitstücke und an der anderen (Außen-) Fläche der Außenschenkel die Gleitkörper anliegen. Die beiden Flächen der Außenschenkel verlaufen dabei vor¬ teilhafterweise parallel zueinander. Durch Ausrücken der Gleitkörper von den Außenschenkeln weg läßt sich der Gleitschlitten vom Führungsbalken abnehmen.
Genauso wie die Führungsprofile seitlich und an der Vorderseite des Balkenkerns überstehen, stehen auch die beiden Klemmprofile vom Balkenkern ab. Damit liegen die Klemmprofile frei und können seitlich von Klemmelemen¬ ten der Halterungsvorrichtung umgriffen und damit der Führungsbalken klemmend festgelegt werden.
Vorzugsweise weist der Balkenkern eine im wesentlichen rechteckige Struktur auf, an deren vier Kanten die Füh- rungs- und die Klemmprofile verlaufen. Bei dem gesamten Führungsbalken handelt es sich vorteilhafterweise um ein Strangpreßprofil aus Leichtmetall, das Innenhohl¬ räume und Innenverstrebungen aufweist. Auch im Bereich der Führungs- und Hohlprofile ist der Führungsbalken mit diesen in Längsrichtung durchsetzenden Hohlräumen versehen. Durch die Innenverstrebungen erhält das Hohl- profil des Führungsbalkens bei minimalem Gewicht eine maximale Steifigkeit in Bezug auf Durchbiegungen und Torsionen. Diese Eigenschaften sind in dem Fall vor¬ teilhaft, wenn ein Werkzeugständer mit mehreren drehbar und gegeneinander verschiebbaren Führungsbalken zusa - mengebaut wird.
Wie sich aus der obigen Beschreibung ergibt, sind die Möglichkeiten der Kombination und Verbindung mehrerer Führungsbalken über Gleitschlitten mit Halterungsvor- richtungen für an den Gleitschlitten anzubringenden Führungsbalken vielfältig. Allgemein ausgedrückt, schafft die Erfindung eine Werkzeugständeranordnung, die versehen ist mit:
- mindestens einem Sockel, — mindestens einem an dem Sockel gehaltenen ersten Führungsbalken, der an einer ersten Seite min¬ destens ein Klemmprofil und an einer zweiten Seite mindestens ein Führungsprofil aufweist,
- einem an dem mindestens einen ersten Führungsbal- ken angeordneten sowie längs des mindestens einen
Führungsprofils verschiebbar geführten Gleit¬ schlitten und
- einer HalterungsVorrichtung an dem Gleitschlitten
- zum Halten eines Werkzeugs, insbesondere eines Steinbohrer- oder Steinsägen-Werkzeugs,
- oder zum Halten eines dem mindestens einen ersten Führungsbalken gleichenden zweiten Füh- rungsbalkens, wobei an dem zweiten Führungsbal¬ ken ein Gleitschütten längs des Führungspro- filε verschiebbar geführt angeordnet ist und dieser Gleitschlitten mit einer Halterungsvor¬ richtung zum Halten eines Werkzeugs, insbeson- dere eines Steinbohrer- oder eines Steinsägen-
Werkzeugs, vorgesehen ist,
- oder zum Halten eines dem mindestens einen ersten Führungsbalken und dem zweiten Führungs¬ balken gleichenden dritten Führungsbalkens oder zum Halten eines zweiten Gleitschlittens, der seinerseits an einem dem mindestens einen ersten Führungsbalken gleichenden zweiten Füh¬ rungsbalken verschiebbar geführt ist, wobei der zweite Führungsbalken ein Werkzeug, insbeson- dere ein Steinbohrer- oder ein Steinsägen-Werk¬ zeug, trägt.
Dieser Werkzeugständer bzw. seine Bestandteile Sockel, Führungsbalken und Gleitschütten mit Halterungen läßt sich zu den im einzelnen in den Ansprüchen angegebenen Anordnungen, insbesondere gemäß Anspruch 2 sowie An¬ spruch 9 bis Anspruch 12, zusammenstellen.
Vorteilhaft ist es, wenn die Halterungsvorrichtung eines jeden Gleitschlittens relativ zu diesem drehbar ist, wobei es zusätzlich zweckmäßig ist, wenn die Hal¬ terungsvorrichtung eines Gleitschlittens zum Halten eines Führungsbalkens klemmend an dessen Klemmprofil angreift.
Nachfolgend werden anhand der Figuren Ausführungsbei¬ spiele der Erfindung näher erläutert. Im einzelnen zei¬ gen:
Fign. 1 und 2 ein erstes Ausführungsbeispiel eines Werkzeug Ständers für einen Kern-Steinbohrer mit einem einzigen an einem Sockel befestigten Führungs¬ balken in Seitenansicht und Draufsicht,
Fig. 3 eine Ansicht bei entlang der Ebene III-III der Fig. 1 geschnittenem Werkzeugständer,
Fig. 4 und 5 ein zweites Ausführungsbeispiel eines Werkzeug¬ ständers mit Doppel-Führungsbalken und einem weiteren eine Steinsäge haltenden verschieb¬ baren Führungsbalken in Seitenansicht und Draufsicht,
Fig. 6 eine Vorderansicht auf den Werkzeugständer ge¬ mäß Fig. 4 in Richtung des Pfeils VI bei gegen¬ über der Doppel-Führungsbalken-Konstruktion verdrehter Steinsäge und
Fig. 7 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Werk¬ zeugständers mit zwei jeweils einen vertikalen Führungsbalken tragenden Sockeln und einem an diesen vertikalen Führungsbalken verschiebbar gehaltenen horizontalen Führungsbalken, der seinerseits einen verschiebbaren Führungsbalken mit an diesem befestigter Steinsäge trägt.
In den Fign. 1 und 2 ist in Seitenansicht und in Drauf¬ sicht ein erstes Ausführungsbeispiel eines Werkzeug¬ ständers für einen Kern-Steinbohrer dargestellt. Der Werkzeugständer 10 weist einen rahmenähnlichen Sockel 12 aus Leichtmetall auf, der über Füße 14 auf dem Boden 16 ruht und dort verankert ist. Der Sockel 12 trägt einen Vertikal-Führungsbalken 18, der mit seinem dem Boden 16 zugewandten unteren Ende in eine Ausnehmung 20 im Sockel 12 eingetaucht ist und dort klemmend festge- legt ist. Zwischen dem oberen Ende 22 des Vertikal-Füh- rungsbalkens 18 und dem dem Führungsbalken 18 abge¬ wandten hinteren Ende des Sockels 12 ist eine Stütz¬ strebe 24 angeordnet. An der der Stützstrebe 24 abge¬ wandten Vorderseite 26 trägt der Vertikal-Führungsbal- ken 18 einen Gleitschlitten 28. Der Gleitschlitten 28 ist an dem Vertikal-Führungsbalken 18 auf dessen Vor¬ derseite 26 gleitend verschiebbar gehalten. Durch manuelles Drehen einer Handkurbel 30 am Gleitschlitten 28 läßt sich von Hand ein am Gleitschlitten 28 drehbar gelagertes Zahnrad 29 in Drehung versetzen, das mit einer Zahnstange 31 kämmt. Die Zahnstange 31 ist an der Vorderseite 26 des Vertikal-Führungsbalkens 18 be¬ festigt (s. Fig. 3). Bei Drehung an der Handkurbel 30 läßt sich der Gleitschlitten 28 also relativ zum Verti- kal-Führungsbalken 18 verschieben. Durch Arretierung der Handkurbel 30 ist der Gleitschlitten 28 relativ zum Führungsbalken 18 festgelegt.
Am Gleitschlitten 28 gelagert ist die Kern-Steinbohr- maschine 32, die einen Hydraulikmotor 34, ein Getriebe 36 und einen Kernbohrer 38 aufweist. Zwischen dem Ge¬ triebe 36 und dem Gleitschlitten 28 ist ein starres Zwischenstück 40 angeordnet, über das die Kern-Stein¬ bohrmaschine 32 mit dem Gleitschlitten 28 verbunden
ist. Zur Verbindung des Zwischenstücks 40 mit dem Gleitschlitten 28 weist letzterer eine konische Schwal¬ benschwanzvertiefung 41 auf (Fig. 3).
Anhand der Fig. 3 soll nachfolgend die Konstruktion des Führungsbalkens 18, die Verbindung des Gleitschlittens 28 mit dem Führungsbalken 18 und die klemmende Fest¬ legung des Führungsbalkens 18 am Sockel 12 beschrieben werden.
Der Führungsbalken 18 ist als Hohlprofil 42 mit Innen¬ verstrebungen 44 bzw. Innenwänden 44 ausgebildet. Bei dem Hohlprofil 42 handelt es sich um ein im Strangpre߬ verfahren hergestelltes Profil aus Leichtmetall. Zwischen den einzelnen Innenwänden 44 sind sich in Längsrichtung des Führungsbalkens 18 durch diesen er¬ streckende Hohlräume 46 ausgebildet. Der Führungsbalken 18 weist einen Balkenkern 48 auf, der in Fig. 3 durch gestrichelte Linien angedeutet ist. Der Balkenkern 48 ist umgeben von vier einstückig angeformten Profilen, die den Kanten eines Viereck-Profils ähnlich angeordnet sind. Bei den beiden an der Vorderseite 26 des Füh¬ rungsbalkens 18 angeordneten Hohlprofilen handelt es sich um zwei Führungsprofile 50, über die der Gleit- schütten 28 am Führungsbalken 18 geführt ist. Bei den beiden anderen Hohlprofilen handelt es sich um zwei Klemmprofile 52, über die der Führungsbalken 18 klem¬ mend am Sockel 12 festgelegt ist oder über die Werk¬ zeuge über entsprechende Klemm-Halterungsvorrichtungen an dem Führungsbalken 18 angebracht und festgelegt wer¬ den können. Sowohl die Führungsprofile 50 als auch die Klemmprofile 52 sind einstückig mit dem Balkenkern 48 verbunden; das Hohlprofil des Balkenkerns 48 und die Führungs- und Klemmprofile 50,52 sind integraler Be-
standteil des Führungsbalkens 18. Während die Führungs¬ profile 50 an der Vorderseite 26 des Führungsbalkens 18 angeordnet sind, befinden sich die Klemmprofile an der der Vorderseite 26 abgewandten Rückseite 54 des Füh- rungsbalkens 18.
Wie in Fig. 3 zu erkennen ist, weisen die Führungspro¬ file 50 im Querschnitt jeweils V-Form auf. Dabei be¬ steht jedes Führungsprofil 50 aus zwei Schenkeln 56,57, die in einem stumpfen Winkel zueinander verlaufen bzw. aufeinander stehen. Die V-förmigen durch die Innen¬ flächen 58 der Schenkel 56 begrenzten Vertiefungen 60 sind bezogen auf den Führungsbalken 18 zum Gleitschlit¬ ten 28 offen. In diese V-förmigen Vertiefungen 60 der Führungsprofile 50 sind mindestens vier Gleitstücke 62 eingetaucht, die einen zur V-förmigen Vertiefung 60 komplementären Querschnitt aufweisen. Die Gleitstücke 62 sind an der der Vorderseite 26 des Führungsbalkens 18 zugewandten Unterseite des Gleitschlittens 28 fest- geschraubt.
Die .Anordnung der Führungsprofile 50 relativ zum Bal¬ kenkern 48 ist derart, daß die einander abgewandten Außenschenkel 56 seitlich über den Balkenkern 48 über- stehen, während zwischen den einander zugewandten Innenschenkeln 57 in der Vorderseite 26 eine Ausnehmung 64 ausgebildet ist.
An der Unterseite der seitlich auskragenden Außenschen- kel 56 liegen Gleitkörper in Form von drehbaren Rollen 66 an. Die Umfangsflachen der Rollen 66 liegen dabei an der Außenfläche 68 der Außenschenkel 56 an, die paral¬ lel zu den Innenflächen 58 der Außenschenkel 56 verlau¬ fen. Die Drehachsen 67 der Rollen 66 verlaufen parallel
zur Außenfläche 68 und die Rollen 66 sind an seitlich zu den Außenschenkeln 56 angeordneten Flanschen 70 ge¬ lagert. Die Flansche 70 stehen zu beiden Längsseiten des Führungsbalkens 18 über und sind mit einer die Vor- derseite 26 des Führungsbalkens 18 überspannenden Leichtmetallplatte 72 verbunden. An der Leichtmetall¬ platte 72 sind die Gleitstücke 62 festgeschraubt. Die Rollen 66 sind an Rollenhalterungen 74 drehbar ge¬ lagert, die in Hülsen 76 in Richtung der Drehachse der Rollen 66 verschiebbar geführt sind. Die Hülsen 76 sind mit den Flanschen 70 verbunden. Durch Abrücken der Rol¬ len 66 vom Führungsbalken 18 weg gelangen die Rollen 66 außer Eingriff mit den Außenflächen der Außenschenkel 56 der Führungsprofile 50. In diesem Zustand erfolgt keine Hintergreifung der Außenschenkel 56, so daß der Gleitschlitten 28 auf den Führungsbalken 18 aufgesetzt oder von diesem abgenommen werden kann.
Wie in Fig. 3 ferner zu erkennen ist, ist die Führungs- schiene 18 (an ihrem im Sockel 12 steckenden unteren Ende) klemmend festgelegt. Zu diesem Zweck weist der Sockel 12 zwei parallele Querstreben 78 auf, zwischen denen die Führungsschiene 18 angeordnet ist. Eine der beiden Querstreben 78 weist einen feststehenden haken- förmigen Vorsprung 80 auf, der das eine der beiden Klemmprofile 52 außen umschließt und hält. Ein zweiter hakenförmiger Vorsprung 82 der Querstrebe 78 ist über eine Schraube 84 mit der Querstrebe 78 verbunden. Der zweite Haken 82 ist als abnehmbarer Block ausgebildet, der ein von der Schraube 84 durchquertes Langloch 86 aufweist. Der hakenförmige Vorsprungsblock 82 ist bei gelöster Schraube 84 von dem anderen hakenförmigen Vor¬ sprung 80 abrückbar; in diesem Zustand ist der Füh¬ rungsbalken 18 in den Sockel 12 einführbar, wobei der
feststehende hakenförmige Vorsprung 80 eines der beiden Klemmprofile 52 umschließt. Anschließend wird der be¬ wegbare Hakenvorsprungsblock 82 in Richtung auf den Führungsbalken 18 bewegt, wobei er das zweite Klemm¬ profil 52 umschließt. In dieser Umschließposition ist der Block 82 rastend an der Querstrebe 78 festlegbar; durch Festziehen der Schraube 84 wird auf das Klemm¬ profil 52 eine Klemmkraft aufgeübt, die ausreichend ist, um den Führungsbalken 18 am Sockel 12 zu halten.
Aufgrund der Konstruktion des Führungsbalkens 18 als Hohlprofil mit Innenwänden 44 und Innenhohlräumen 46 sowie den an den Längskanten angeordneten Führungs¬ profilen 50 und Klemmprofilen 52 ist der Führungsbalken 18 extrem biegesteif, was Durchbiegungen und/oder Tor¬ sionen betrifft. Der Hohlprofil-Führungsbalken 18 ist symmetrisch zu seiner Mittellängsebene 85 aufgebaut. Sowohl die beiden symmetrisch zur Ebene 85 angeordneten Führungsprofile 50 als auch die beiden ebenfalls symme- trisch zur Ebene 85 angeordneten Klemmprofile 52 sind in den Übergangsbereichen zwischen der Vorderseite 26 und der Seitenfläche des Balkenkerns 48 und zwischen der Rückseite 54 und der Seitenfläche des Balkenkerns 48 angeordnet. Die Mittellängsebene 85 verläuft in ihrer Verlängerung auch durch den Gleitschlitten 28, der bezüglich dieser Ebene ebenfalls symmetrisch aufge¬ baut ist.
In den Fign. 4 und 5 ist in Seitenansicht und Drauf- sieht ein Werkzeugständer 86 gemäß einem zweiten Aus¬ führungsbeispiel dargestellt. Soweit möglich, sind die den Teilen des Werkzeugständers 10 entsprechende Teile des Werkzeugständers 86 mit den gleichen BezugsZiffern versehen. Im Unterschied zum Werkzeugständer 10 weist
der Werkzeugständer 86 einen Sockel 88 auf, der zwei Vertikal-Führungsbalken 18 klemmend hält. Die Klemmver¬ bindung entspricht dabei derjenigen gemäß Fig. 3. Jeder Vertikal-Führungsbalken 18 ist mit einem Gleitschlitten 28 versehen, der gleitend verschiebbar an der Vorder¬ seite 26 des betreffenden Führungsbalkens 18 gehalten ist. über eine Platte 90 sind die beiden Gleitschlitten 28 miteinander verbunden. An der Platte 90 ist ein feststehendes Zwischenstück 92 als Abstandshalter ange- bracht, der von den Führungsbalken 18 weg gerichtet ist. An dem Ende des Zwischenstücks 92 ist über ein Drehlager 94 ein weiterer Gleitschlitten 28' drehbar befestigt, der gleitend verschiebbar an der Vorderseite 26 eines weiteren Führungsbalkens 18' verschiebbar ge- halten ist. Der Führungsbalken 18' liegt also mit seiner Vorderseite 26 den Vorderseiten 26 der bau¬ gleichen Führungsbalken 18 des Sockels 88 gegenüber. An der Rückseite 54 des einzeln angeordneten Führungsbal¬ kens 18' ist das Gehäuse 96 einer Steinkreissäge 98 an den Klemmprofilen 52 klemmend befestigt. Die Stein¬ kreissäge 98 ist an einem Ende des Führungsbalkens 18' befestigt. Mit dem in den Fign. 4 und 5 gezeigten Werk¬ zeugständer 86 läßt sich eiii Tiefloch sägen, indem über eine Handkurbel 30 der die Kreissäge 98 haltende Füh- rungsbalken 18' relativ zum Gleitschlitten 28' in Rich¬ tung des Doppelpfeils 100 verschiebbar ist, um das die Kreissäge 98 haltende untere Ende des Führungsbalkens 18' in ein zuvor gebohrtes Loch im Untergrund 16 einzu¬ führen. Dabei schneidet das Kreis-Sägeblatt 102 einen seinem Durchmesser entsprechend langen Spalte in den Untergrund 16. Durch Drehen an der zweiten Handkurbel 30 läßt sich der Doppelschlitten in Richtung des Dop¬ pelpfeils 104 an den Doppel-Führungsbalken 18 des Sockels 88 auf und ab verfahren.
Fig. 6 zeigt den Werkzeugständer 86 in einer Position, in der der die Kreissäge 98 haltende Führungsbalken 18' gegenüber dem Doppel-Führungsbalken 18 des Sockels 88 verdreht ist. Damit lassen sich entlang einer sich über 360° erstreckenden Bogenlinie an beliebigen Stellen durch das Kreis-Sägeblatt 102 erzeugte Schlitze in das Gestein bzw. dem Beton einbringen.
Der in den Fign. 4 bis 6 gezeigte Werkzeugständer 86 zeigt die Vielfältigkeit des modularen Systems, die es erlaubt, den Bedürfnissen angepaßte Werkzeugständer für Steinbohrer und Steinsägen aus den Grundelementen Sockel, Führungsbalken, Gleitschlitten mit Zwischen¬ stück und/oder Drehlager und/oder Halterungsvorrichtung für weitere Gleitschlitten und/oder Führungsbalken zu¬ sammenzustellen.
Ein letztes Beispiel für die Vielfältigkeit und Kombi¬ nationsmöglichkeiten, die sich mit den oben genannten Grundelementen des Werkzeugständers realisieren lassen, ist in Fig. 7 dargestellt. In Fig. 7 sind den Teilen des Werkzeugständers 10 nach den Fign. 1 und 2 ent¬ sprechende Teil mit den gleichen Bezugszeichen ver¬ sehen. Der Werkzeugständer 106 gemäß Fig. 7 weist zwei auf dem Untergrund 16 ruhende Sockel 12 auf, die je¬ weils einen Vertikal-Führungsbalken 18 klemmend halten. Die beiden Sockel 12 sind im Abstand zueinander ange¬ ordnet, wobei die Vertikal-Führungsbalken 18 parallel zueinander verlaufen und ihre Vorderseiten 26 gleich ausgerichtet sind. Jeder Vertikal-Führungsbalken 18 ist mit einem Gleitschlitten 28 der oben beschriebenen Art versehen. Die beiden Gleitschlitten 28 tragen einen weiteren Führungsbalken 18'', der horizontal angeordnet ist. Die Vorderseite dieses Horizontal-Führungsbalkens
18' ' ist gleich den Vorderseiten der Vertikal-Führungs¬ balken 18 ausgerichtet. Der Horizontal-Führungsbalken 18'' trägt seinerseits wiederum einen Gleitschlitten 28" (in Fig. 7 nicht dargestellt), der über ein (in Fig. 7 ebenfalls nicht dargestelltes) Abstandselement mit einem weiteren Gleitschlitten 28' verbunden ist, der an einem weiteren Vertikal-Führungsbalken 18' ver¬ schiebbar gelagert ist. Wie im Falle des Werkzeugstän¬ ders 86 nach den Fign. 4 bis 6 trägt dieser Vertikal- Führungsbalken 18' eine Steinkreissäge 98 mit Sägeblatt 102, und zwar am unteren Ende des Vertikal-Führungsbal- kens 18'. Bei dem Werkzeugständer 106 nach Fig. 7 läßt sich die Steinsäge 98 sowohl an dem Horizontal-Füh¬ rungsbalken 18'' längsverschieben und damit horizontal längs des Untergrundes 16 verfahren als auch durch Ver¬ schieben längs des Vertikal-Führungsbalkens 18' und/ oder zusätzlich durch Verschieben des Horizontal-Füh¬ rungsbalkens 18' läng der beiden an den Sockeln 12 ge¬ haltenen Vertikal-Führungsbalken 18 vertikal verfahren, um beispielsweise als Tieflochsäge zu arbeiten.
Next Patent: PROCESSING POLYMER COMPOSITIONS
