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Title:
TOOL SYSTEM THAT CAN BE COUPLED TO A LATHE DRIVE SHAFT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1998/051450
Kind Code:
A2
Abstract:
Ein mit der Antriebswelle einer Drehmaschine kuppelbares Werkzeugsystem umfa�t eine mit der Drehmaschine verbindbare Werkzeugaufnahme (10, 100, 110, 120) und ein in einer Mehrkantausnehmung (13) der Werkzeugaufnahme (10, 100, 110, 120) drehfest, aber entfernbar, aufgenommenes Werkzeug (40, 50, 64, 71, 90) mit einem Werkzeugschaft und wenigstens einem sich koaxial von diesem forterstreckenden Funktionsabschnitt. Das Werkzeug (40, 50, 64, 71, 90) st�tzt sich an einem Zentrierbereich (14) in der Mehrkantausnehmung (13) axial ab, zugleich st�tzt sich das Werkzeug in radialer Hinsicht an mehreren gleichartigen Verrastungselementen (16) ab, die in Radialausnehmungen (15) der Werkzeugaufnahme in gleichen Winkelabst�nden und axialbeabstandet vom Zentrierbereich (14) angeordnet sind. Hierdurch wird eine Zentrierung des Werkzeugs (40, 50, 64, 71, 90) in der Werkzeugaufnahme (10, 100, 110, 120) erreicht.

Inventors:
Zierpka, Eva-maria (Elfenweg 2, Karlsruhe, D-76199, DE)
Application Number:
PCT/DE1998/001265
Publication Date:
November 19, 1998
Filing Date:
May 06, 1998
Export Citation:
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Assignee:
Zierpka, Eva-maria (Elfenweg 2, Karlsruhe, D-76199, DE)
International Classes:
B25B21/00; B23B31/00; B23B31/107; B25B15/00; B25B23/00; (IPC1-7): B25B23/00
Attorney, Agent or Firm:
GEITZ, Heinrich Geitz & Geitz (Kriegsstrasse 234, Karlsruhe, D-76135, DE)
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Claims:
Patentansprüche:
1. Mit der Antriebswelle einer Drehmaschine, etwa einer Hand bohrmaschine oder einer Schraubendrehmaschine, kuppelbares Werkzeugsystem, mit einer in der Art eines Schnellspannfutters ausgebilde ten, in koaxialer Anordnung zur Antriebswelle der Drehma schine mit dieser kuppelbaren oder fest verbundenen Werk zeugaufnahme (10,100,110,120), mit einem in einer Mehrkantausnehmung (13), insbesondere ei ner Sechskantausnehmung, die sich von der von der Antriebs welle der Drehmaschine abgewandten Stirnseite aus in einen Aufnahmezylinder (12) der Werkzeugaufnahme (10,100, 110,120) hineinerstreckt, drehfest, aber entfernbar, aufgenommenen Werkzeug (40,50,64,1,90), das einen sich an einem Zentrier bereich (14) in der Mehrkantausnehmung (13) der Werkzeugauf nahme (10,100,110,120) axial abstützenden Schaft besitzt, welcher Schaft ein der Mehrkantausnehmung des Aufnahmezylin ders angepa tes Mehrkantprofil sowie wenigstens eine Ra stausnehmung (44,59,73,74) aufweist und von welchem Schaft sich wenigstens ein Funktionsabschnitt koaxial fort erstreckt, mit mehreren gleichartigen Verrastungselementen (16), die unter in gleichen Winkelabständen und axialbeabstandet vom Zentrierbereich (14) den Mantel des Aufnahmezylinders (12) durchbrechenden Radialausnehmungen (15) aufgenommen und zwi schen einer in die Mehrkantausnehmung (13) vorstehenden Ver rastungslage, zwecks Eingriff in die Rastausnehmung des Werkzeugschaftes, und einer Entriegelungslage freigebbar sind, und an welchen Verriegelungselementen (19) sich das Werkzeug in radialer Hinsicht abstützt, und mit einer auf dem Aufnahmezylinder (12) aufgenommenen Ver riegelungshülse (18), mittels welcher die Verrastungselemen te (16) einerseits in der Verrastungslage arretierbar und andererseits zum radialen Ausweichen in die Entriegelungsla ge freigebbar sind.
2. Werkzeugsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich net, da es sich bei dem Zentrierbereich der Werkzeugauf nahme (10,100,110,120) um eine konische Stützschulter (14) handelt, die an dem zur Antriebswelle einweisenden Ende der Mehrkantausnehmung (13) des Aufnahmezylinders (12) koaxial zu dieser angeordnet ist, und da der Schaft des Werkzeugs an seinem vom Funktionsabschnitt abgewandten Ende einen der konischen Stützschulter (14) entsprechenden Zentrierkonus (42) aufweist.
3. Werkzeugsystem nach einem Anspruch 1 dadurch gekenn zeichnet, da die Verriegelungshülse (18) als axialbeweg bar auf dem Aufnahmezylinder (12) bewegbare Schiebehülse ausgebildet ist und aus einem der Arretierung der Verra stungselemente (16) inihrer Verrastungslage dienenenden Ver riegelungsabschnitt (19) und einem mit diesem verbundenen Halteabschnitt (20) besteht, welcher Halteabschnitt (20) Mittel zum Positionieren der Verriegelungshülse (18) in der Verriegelungs und Entriegelungsstellung aufweist.
4. Werkzeugsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich net, da als Verriegelungselemente Verriegelungskugeln vor gesehen sind und der Verriegelungsabschnitt (19) der Verrie gelungshülse (18) eine der Kontur der Verrastungskugeln (16) angepa te Stützfläche (26) besitzt, an der sich die Verra stungskugeln in der Verastungslage flächenhaft abstützen.
5. Werkzeugsystem nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekenn zeichnet, da der Halteabschnitt (20) der Verriegelungs hülse (18) als Mittel zu deren arretierenden Positionierung in der Verriegelungs und Entriegelungsstellung ein Rastele ment (46) aufweist und da im Zylindermantel des Aufnahmezy linders (12) wenigstens eine Rastausnehmung (48,49) angeord net ist, in die zur Positionierung der Verriegelungshülse (18) das Rastelement (46) lösbar eingreift.
6. Werkzeugsystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich net, da der Zylindermantel des Aufnahmezylinders (12) mit zwei Rastausnehmungen (48,49) zum wählbaren Positionieren der Verriegelungshülse (18) versehen ist, die axial derart beabstandet voneinander angeordnet sind, da beim Zusammen wirken des Rastelements (46) mit der einen Rastausnehmung (48) die Verrastungselemente ihrer Verrastungslage arretiert sind und beim Zusammenwirken des Rastelements (46) mit der anderen Rastausnehmung (49) die Verrastungselemente zum ra dialen Ausweichen in ihre Entriegelungslage freigegeben sind.
7. Werkzeugsystem nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, da der Verriegelungsabschnitt (19) und der Halteabschnitt (20) der Verriegelungshülse (18) kraft schlüssig, etwa durch eine Clipverbindung, miteinander ver bunden sind.
8. Werkzeugsystem nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, da zumindest der Verriegelungsabschnitt (19) der Verriegelungshülse (18) aus einem Material gro er Härte, etwa Stahl, besteht.
9. Werkzeugsystem nach einer der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, da die Werkzeugaufnahme (10,100, 110,120) lösbar, etwa mittels eines in einem an der Antriebswelle angeordneten Spannfutter aufgenommenen Spann zapfens (11), mit der Antriebswelle der Drehmaschine verbun den ist.
10. Werkzeugsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ge kennzeichnet durch einen lösbar auf die Werkzeugaufnahme (10,100,110,120) aufsetzbaren Tiefenanschlag (30), der mit einem hinteren Abschnitt (31) auf dem Aufnahmezylinder (12) der Werkzeugaufnahme (10,100,110,120) koaxial zu diesem auf nehmbar ist und einen vorderen Abschnitt (33) aufweist, der am hinteren Abschnitt (31) drehbar gelagert ist. ll.
11. Werkzeugsystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeich net, da der vordere Abschnitt (33) des Tiefenanschlages (30) lösbar, etwa durch eine Rast oder eine Clipverbindung, mit dem hinteren Abschnitt verbunden ist.
12. Werkzeugsystem nach Anspruch 10 oder 11, dadurch ge kennzeichnet, da der Tiefenanschlag (30) mittels eines Rastmittels (35) , das in eine entsprechende Rastausnehmung (37) des Aufnahmezylinders (12) der Werkzeugaufnahme (10,100,110,120) eingreift, lösbar mit diesem verbindbar ist.
13. Werkzeugsystem nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, da der Tiefenanschlag (30) mittels ei nes zwischen dem vorderen und dem hinteren Abschnitt (31,33) angeordneten Gewindeabschnitts längenverstellbar ausgebildet ist.
14. Werkzeugsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, da als Werkzeug ein Kombinati onswerkzeug (50,64,78,90) vorgesehen ist, bei dem an beiden Enden des Werkzeugschaftes sich koaxial von diesem forter streckende Funktionsabschnitte angeordnet sind.
15. Werkzeugsystem nach Anspruch 15, dadurch gekennzeich net, da das Kombinationswerkzeug (50,64,78,90) entlang seiner Längsachse zwei jeweils aus einem Schaftabschnitt mit einem der Mehrkantausnehmung des Aufnahme zylinders angepa ten Mehrkantprofil und einem Funktionsabschnitt bestehende Teilwerkzeuge aufweist, welche Teilwerkzeuge mit ihren Schaftabschnitten miteinander verbunden sind.
16. Werkzeugsystem nach Anspruch 15, dadurch gekennzeich net, da die einander zugewandten Enden der Schaftabschnit te (51,52; 65,66; 91,92) Verbindungsabschnitte (55,56; 69,70) mit Hinterschneidungen zum formschlüssigen Eingreifen von Kupplungsmitteln (57,72) aufweisen.
17. Werkzeugsystem nach Anspruch 16, dadurch gekennzeich net, da als Kupplungsmittel ein Verbindungsteil (57,72) mit axial einander gegenüberliegenden Kupplungsausnehmungen zum formschlüssigen Eingreifen in die Hinterschneidungen vorgesehen ist.
18. Werkzeugsystem nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, da die Schaftabschnitte (65,66) der Teilwerkzeuge zur axia len Kraftaufnahme stirnendig einander anliegen und da als Verbindungsteil ein mit Rundwülsten zum Eingreifen in die Hinterschneidungen versehener Kupplungsring (72) aus einem festen,jedoch begrenzt elastischen Material, etwa Kunst stoff, vorgesehen ist.
19. Werkzeugsystem nach Anspruch 17 oder 18, dadurch ge kennzeichnet, da die Hinterschneidungen der Verbin dungsabschnitte nichtradialsyrarnetrisch aufgebaut sind und mit einem entsprechend ausgebildeten Verbindungsteil (57,72) formschlüssig derart zusammenwirken, da die Schaftabschnit te der Teilwerkzeuge verdrehfest miteinander verbunden und mit den Kanten ihrer Mehrkantprofile zueinander fluchtend festgelegt sind.
20. Werkzeugsystem nach Anspruch 19, dadurch gekennzeich net, da die Hinterschneidungen einen Querschnitt in Form eines Kreissegments aufweisen, und da das Verbindungsmittel (57,72) mit entsprechenden kreisegmentförmig ausgebildeten Kupplungsausnehmungen ausgestattet ist.
21. Werkzeugsystem nach Anspruch 14 oder 15, dadurch ge kennzeichnet, da die einander zugewandten Enden der Schaftabschnitte (79,80) jeweils mit einer zentralen Bohrung (81) zur Aufnahme eines Verbindungsstiftes (82) versehen sind, und da die Schaftabschnitte (79,80) der Teilwerkzeuge im Bereich der zentralen Bohrung (81) mit wenigstens einer radial den Schaftabschnitt durchdringenden Gewindebohrung zum Aufnehmen einer Halteschraube (83,84) versehen sind.
22. Werkzeugsystem nach einem der Ansprüche 14 bis 21, dadurch gekennzeichnet, da der Funktionsabschnitt (53,67,85, 87,93,96) des Werkzeuges, oder wenigstens eines der Teil werkzeuge, lösbar mit dem Schaft, beziehungsweise dem Schaf tabschnitt des Teilwerkzeuges, verbunden ist.
23. Werkzeugsystem nach Anspruch 22, dadurch gekennzeich net, da der Funktionsabschnitt in einer Bohrung (60,75) des Schafts beziehungsweise des Schaftabschnittes (51,65) axial verschiebbar aufgenommen, jedoch mittels einer in eine radial die Wandung des Schafts beziehungsweise des Schaftab schnitts (51,65) durchbrechende Gewindebohrung eingeschraub ten Arretierschraube (76) in einer vorbestimmten axialen Po sition fixierbar ist.
24. Werkzeugsystem nach einem der vorrhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, da als Funktionsabschnitt ein Stufenbohrer (67) mit wenigstens zwei unterschiedlichen Bohrquerschnitten vorgesehen ist.
25. Werkzeugsystem nach einem der Ansprüche 23 oder 24, da durch gekennzeichnet, da der Schaft des Werkzeugs be ziehungsweise der Schaftabschnitt (91) des Teilwerkzeugs ei ne zentrale Mehrkantausnehmung (94), vorzugsweise eine 1/4" Sechskantausnehmung zur Aufnahme eines entsprechenden Funk tionsbits, etwa eines Schraubendreherbits (96), aufweist.
26. Werkzeugsystem nach Anspruch 25, dadurch gekennzeich net, da das Funktionsbit (96) mit Befestigungsmitteln, et wa mittels eines Magneten (95), in der Mehrkantausnehmung (94) des Schaftes axialfest, aber lösbar aufnehmbar ist.
27. Werkzeugsystem nach einem der Ansprüche 14 bis 26, dadurch ge kennzeichnet, da ein Teilwerkzeug an seinem vom ande ren Teilwerkzeug abgewandten Schaftteilende mit einem Sen kabschnitt (61,86,94) und einem über diesen axial vorstehen den Bohrer (53,85,93) als Funktionsabschnitte verstehen ist.
28. Werkzeugsystem nach Anspruch 27, dadurch gekennzeich net, da der Senkabschnitt (86) für das Anfasen von Bohrlö chern zum nachfolgenden Einbringen einer Gewindebohrung aus gelegt und das andere Teilwerkzeug mit einem dem Bohrquer schnitt des Bohrers (85) angepa ten Gewindebohrer (87) ver sehen ist.
29. Werkzeugsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, da im Aufnahmezylinder (12) der Werkzeugaufnahme (100,110), zwischen den für das Aufnehmen der Verrastungselemente (16) vorgesehenen Radialausnehmungen (44,59,73,74) und dem Zentrierbereich (14) der Mehrkantaus nehmung (13),eine Torsionszone (101) und/oder eine Biegezone (102) vorgesehen ist.
30. Werkzeugsystem nach einer der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, da der Aufnahmezylinder (12) mittels einer Sicherheitskupplung, etwa einer Rutschkupplung (105), an einem mit der Drehmaschine verbundenen Abschnitt (103) der Werkzeugaufnahme (120) angeordnet ist.
Description:
Mit der Antriebswelle einer Drehma- schine kuppelbares Werkzeugsystem Die Erfindung betrifft eine mit der Antriebswelle einer Drehmaschine, etwa einer Handbohrmaschine oder einer Schraubendrehmaschine, kuppelbares Werkzeugsystem.

Aus der EP-O 685 300 Al ist bereits ein mit der Antriebs- welle einer Handbohrmaschine oder einer Schraubendrehma- schine kuppelbares Werkzeugsystem vorbekannt, das eine Werkzeugaufnahme und ein Kombinationswerkzeug umfa t.

Das Kombinationswerkzeug besitzt einen Schaft mit Sechs- kantprofil und zwei sich aufeinander gegenüberliegenden Seiten von diesem koaxial zueinander forterstreckende Funktionsabschnitte. Bei bestimmungsgemä er Verwendung ist das Kombinationswerkzeug in einer dem Sechskantprofil des Werkzeugschaftes angepa ten Sechskantausnehmung eines hülsenförmigen Adapters, der mit der Antriebswelle einer Drehmaschine verbindbar ist, aufgenommen und mittels einer Rastvorrichtung axial festgelegt. Der Adapter ist mit der Antriebswelle einer Drehmaschine verbindbar. Als Rastvorrichtung dient eine in einer den Zylindermantel des Adapters durchbrechenden Radialausnehmung aufgenomme- ne Verrastungskugel. In einer Verriegelungslage steht die Verrastungskugel mit einer Kalotte in die Ausnehmung des Adapters vor und greift in eine umlaufende Radialnut im Schaft eines in dem Adapter aufgeommenen Werkzeugs ein Gehalten wird die Verrastungskugel in der Verriegelungs- lage von einer auf dem Adapter axial beweglich aufgenom-

Kalotte in die Ausnehmung des Adapters vor und greift in eine umlaufende Radialnut im Schaft eines in dem Adapter aufgenommenen Werkzeugs ein. Gehalten wird die Verra- stungskugel in der Verriegelungslage von einer auf dem Adapter axial beweglich aufgenommenen Verriegelungshülse, die infolge Axialverschiebung in eine die Verrastungsku- gel zum radialen Ausweichen freigebende Stellung beweg- bar ist.

Nachteilig bei diesem vorbekannten Werkzeugsystem ist, da die der axialen Festlegung dienende Rastkugel die bei bestimmungsgemä em Gebrauch des Kombinationswerk- zeugs auftretenden axialen Kräfte aufnehmen mu . Bei häu- figem Gebrauch des Kombinationswerkzeugs führt dies zu raschem Verschlei der Rastkugel. Ebenfalls unbefrie- digend ist die mangelnde Zentrierung des Werkzeugs im Adapter.

Aus der DE 28 22 372 A 1 ist ebenfalls ein Werkzeugsystem bekannt, das eine Werkzeugaufnahme und ein Kombinations- werkzeug umfa t. Das in dieser Schrift beschriebene Kom- binationswerkzeug umfa t einen Schaft mit Sechskant-Pro- fil an dem zwei sich koaxial zueinander forterstreckende Funktionsabschnitte angeordnet sind. Bei bestimmungsge- mä er Verwendung ist auch dieses Kombinationswerkzeug in einer dem Sechskant-Profil des Werkzeugschafts angepa - ten Sechskant-Ausnehmung eines Adapters aufgenommen. In axialer Hinsicht stützt sich das Kombinationswerkzeug mit einem konischen Übergangsabschnitt zwischen Werkzeug- schaft und Funktionsabschnitt von einer ebenfalls ko- nisch zugeformten Ringschulter des Adapters ab. Um das Kombinationswerkzeug gegen Herausfallen zu schützen, ist in einer Radialausnehmung des Adapters eine gegen die Wirkung von Federkräften begrenzt radialbewegliche Ver- rastungskugel aufgenommen, die bei bestimmungsgemä em Gebrauch mit einer im Bereich des Funktionsabschnitts

des Kombinationswerkzeugs angeordneten Ringnut zusam- menwirkt. Bei diesem Gegenstand werden somit die beim Gebrauch des Kombinationswerkzeugs auftretenden axialen Kräfte von der Ringschulter des Adapters - und nicht wie beim Gegenstand der EP-0 685 300 A 1, von der Verra- stungskugel aufgenommen. Jedoch ist auch bei diesem Gegenstand die Zentrierung des Kombinationswerkzeugs im Adapter unbefriedigend.

Ein wiederum anderes, aus einer Werkzeugaufnahme und einem darin lösbar aufnehmbaren Werkzeug bestehendes Werkzeugsystem wird in der US-5,013,194 beschrieben. Die Werkzeugaufnahme umfa t einen mit einer Sechskant-Aus- nehmung versehenen hülsenförmigen Adapter, der mit der Antriebswelle einer Drehmaschine verbindbar ist. In die Sechskant-Ausnehmung ist ein mit einem Schaft mit Sechskant-Profil sowie einem sich koaxial von diesem forterstreckenden Funktionsabschnitt versehenes Werkzeug einschiebbar. Zur axialen Festlegung des Werkzeugs in der Werkzeugaufnahme ist im Wer kze ugschaft eine Ringnut vorgesehen und in die Wandung des Adapters sind in gleichen Winkelabständen mehrere Verrastungskugeln ange- ordnet, die in einer Verrastunglage mit einer Kalotte in die Ausnehmung des Adapters vorstehen und in die Ringnut des Werkzeugschaftes eingreifen. Zugleich stützt sich das Werkzeug an der der Drehmaschine zugewandten Stirn- fläche der SechskantAusnehmung unmittelbar vom Adapter ab. Gleich dem Gegenstand der EP-0 685 300 A 1 wird auch hier die Verrastungskugel in der Verriegelungslage von einer auf dem Adapter axial beweglich aufgenommenen Verriegelungshülse gehalten, die durch Axialverschiebung in eine die Verrastungskugel zum radialen Ausweichen frei- gebende Stellung bewegbar ist.

Auch bei diesem vorbekannten Gegenstand ist die Zentrie- rung des Werkzeuges in der Werkzeugaufnahme unbefriedi-

gend. Zudem erlaubt die Ausgestaltung der Werkzeugaufnah- me nicht den Einsatz eines Kombinationswerkzeugs.

Demgemä soll durch die Erfindung ein verbessertes Werk- zeugsystem mit einer Werkzeugaufnahme und einem in die- ser aufnehmbaren Werkzeug geschaffen werden, bei dem die Nachteile der vorbekannten Werkzeugsysteme vermieden wer- den, und bei dem insbesondere die Zentrierung des Werk- zeugs verbessert ist.

Gelöst ist diese Aufgabe durch ein Werkzeugsystem mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1.

Im Unterschied zum Stande der Technik handelt es sich bei dem erfindungsgemä en Werkzeugsystem darum, da sich der in der Mehrkantausnehmung des Aufnahmezylinders auf- genommene Schaft des Werkzeuges an einem Zentrierbereich abstützt und dadurch einerseits zentriert wird und ande- rerseits beim Gebrauch des Werkzeugs auftretende Axial- kräfte aufgenommen werden. Die in die Rastausnehmung des Werkzeugschaftes eingreifenden, gleichmä ig verteilt über den Umfang angeordneten Verrastungselemente sorgen im Zusammenwirken mit dem Zentrierbereich der Mehrkant-Aus- nehmung für eine im Vergleich zum Stande der Technik we- sentlich verbesserte Zentrierung des Werkzeugs in der Werkzeugaufnahme. Die an den Verrastungselementen auftre- tenden Axialkräfte sind bei bestimmungsgemä er Verwendung des Werkzeugs gering, da sie lediglich solche Axialkräf- te aufzunehmen haben, die beim Zurückziehen des Werk- zeugs aus seiner Arbeitsstellung auftreten.

Bei dem Zentrierbereich der Werkzeugaufnahme kann es sich vorzugsweise um eine konische Stützschulter han- deln,die an dem zur Antriebswelle der Drehmaschine hin- weisenden Ende der Mehrkantausnehmung des Aufnahmezylin-

ders koaxial zu dieser angeordnet ist, wobei der Schaft des Werkzeugs an seinem vom Funktionsabschnitt abgewand- ten Ende einen der konischen Stützschulter entsprechen- den Zentrierkonus aufweist. Durch das Zusammenwirken der Stützschulter und des Zentrierkonus wird eine im Ver- gleich zum Stande der Technik deutlich verbesserte Zen- trierung des Werkzeugs bei dessen bestimmungsgemä em Gebrauch erreicht.

Gemä einer anderen sinnvollen Ausgestaltung der Erfin- dung ist die Verriegelungshülse als axialbewegbar auf dem Aufnahmezylinder der Werkzeugaufnahme bewegbare Schiebehülse ausgebildet und besteht aus einem der Arre- tierung der Verrastungselemente in der Verrastungslage dienenden Verriegelungsabschnitt und einem mit diesem Verriegelungsabschnitt verbundenen Halteabschnitt , der mit Mitteln zum Positionieren der Verriegelungshülse in der Verriegelungs- und Entriegelungsstellung versehen ist. Diese zweiteilige Ausbildung der Schiebehülse ist insbesondere fertigungstechnisch vorteilhaft.

Im Falle der Verwendung kugelförmiger Verrastungselemen- te hat sich als zweckmä ig erwiesen, wenn der Verriege- lungsabschnitt der Verriegelungshülse eine Stützfläche besitzt, die der Kontur der Verrastungskugeln angepa t ist und an der sich die Verrastungskugeln in der Verra- stungslage flächenhaft abstützen. Dadurch sind infolge des Auftretens von Axialkräften beim Zurückziehen des Werkzeugs aus seiner Gebrauchslage geringe Flächenpres- sungen zwischen den Verrastungskugeln und der genannten Stützfläche des Verriegelungsabschnitts der Verriege- lungshülse gewährleistet.

Als Mittel zur arretierenden Positionierung der Verriege- lungshülse kann deren Halteabschnitt zweckmä igerweise

mit einem Rastelement und der Zylindermantel des Aufnah- mezylinders mit wenigstens einer Rastausnehmung versehen sein, in die das Rastelement in Abhängigkeit von der jeweiligen Stellung der Verriegelungshülse lösbar ein- greift.

Anstelle nur einer Rastausnehmung kann naturgemä der die Verriegelungshülse aufnehmene Zylindermantel des Aufnahmezylinders auch mit zwei Rastausnehmungen zum wählbaren Positionieren der Verriegelungshülse ausgerü- stet sein, die axial derart beabstandet voneinander an- geordnet sind, da beim Zusammenwirken des Rastelements der Verriegelungshülse mit der einen Rastausnehmung die Verrastungselemente in ihrer Verrastungslage arretiert sind und beim Zusammenwirken des Rastelements mit der anderen Rastausnehmung die Verrastungselemente zum ra- dialen Ausweichen freigegeben sind.

Der Verriegelungsabschnitt und der Halteabschnitt der Verriegelungshülse können grundsätzlich in beliebiger Weise miteinander verbunden sein. Als besonders einfach und kostengünstig hat sich jedoch eine kraftschlüssige Verbindung, etwa in Form einer Clipverbindung, erwiesen.

In diesem Falle solte zumindest der Verriegelungsab- schnitt der Verriegelungshülse aus einem Material gro er Härte bestehen, etwa aus Stahl, während sich die Aus- bildung des Verriegelungsabschnittes aus einem eine gewisse Federelastizität aufweisenden Kunststoff als zweckmä ig erwiesen hat.

Im Rahmen der Erfindung kann die Werkzeugaufnahme in hier im einzelnen nicht interessierender Weise mit der Antriebswelle einer Drehmaschine fest oder lösbar verbun- den sein. Als zweckmä ig hat sich jedoch eine lösbare Verbindung erwiesen, etwa mittels eines sich koaxial von

dem Aufnahmezylinder forterstreckenden, in einem an der Antriebswelle der Drehmaschine angeordneten Spannfutters aufgenommenen Spannzapfens.

Im Rahmen der Erfindung kann auch ein auf die Werkzeug- aufnahme aufsetzbarer Tiefenanschlag vorgesehen sein, der mit einem hinteren Abschnitt auf dem Aufnahmezylin- der der Werkzeugaufnahme koaxial zu diesem aufnehmbar ist und einen vorderen Abschnitt aufweist, der am hin- teren Abschnitt drehbar gelagert ist.

Bei Verwendung eines derartigen Tiefenanschlags ist einerseits eine präzise Tiefeneinstellung für das je- weilige Werkzeug gegeben, andererseits aber auch sicher- gestellt, da beim Erreichen der vorgegebenen Tiefe der vordere Abschnitt auf das Werkstück aufsetzt und ange- sichts seiner drehbaren Lagerung am hinteren Abschnitt an dessen Rotation nicht teilnimmt, so da am Werkstück keine Riefenausbildungen auftreten können.

Bei einem derartigen Tiefenanschlag hat sich auch als vorteilhaft erwiesen, wenn der vordere Abschnitt mit dem hinteren Abschnitt lösbar verbunden ist, etwa durch eine Clipverbindung. Dadurch können wahlweise vordere Abschnit- te unterschiedlicher Längenerstreckung leicht mit dem hinteren Abschnitt des Tiefenanschlags gekuppelt und dadurch in einfachster Weise unterschiedliche Tiefen für das jeweils einzusetzende Werkzeug eingestellt wer- den.

Der Tiefenanschlag selbst kann mittels eines in eine ent- sprechende Rastausnehmung des Aufnahmezylinders der Werk- zeugaufnahme eingreifenden Rastmittels lösbar mit dem Aufnahmezylinder verbindbar sein, so da ein einfaches und schnelles Montieren und Demontieren des Tiefenan-

schlags gewährleistet ist. Der Tiefenanschlag kann aber auch mittels eines zwischen dem vorderen und dem hinte- ren Abschnitt angeordneten Gewindeabschnittes längenver- stellbar ausgebildet sein, um so eine Anpassung an die jeweils geforderte Arbeitstiefe eines Werkzeugs zu ermög- lichen.

Anstelle eines Werkzeugs mit einem sich an einem Ende von dem Werkzeugschaft koaxial forterstreckenden Funk- tionsabschnitt kann im Rahmen der Erfindung als Werkzeug auch ein Kombinationswerkzeug vorgesehen sein, bei dem an beiden Enden des Werkzeugschaftes sich koaxial zu diesem forterstreckende Funktionsabschnitte angeordnet sind.

Ein derartiges Kombinationswerkzeug weist zweckmä iger- weise entlang seiner Längsachse zwei jeweils aus einem Schaftabschnitt mit einem der Mehrkantausnehmung des Aufnahmezylinders angepa ten Mehrkantprofil und einem Funktionsabschnitt bestehende Teilwerkzeuge auf, deren Schaftabschnitte miteinander verbunden sind.

Zu diesem Zwecke sind, gemä einer sinnvollen Weiterbil- dung, die einander zugewandten Enden der Schaftabschnit- te des Werkzeugs mit Verbindungsabschnitten versehen, die Hinterschneidungen zum formschlüssigen Eingreifen von Kupplungsmitteln aufweisen. Als Kupplungsmittel kann zweckmä igerweise ein Verbindungsteil mit axial einander gegenüberliegenden Kupplungsausnehmungen zum formschlüs- sigen Eingreifen in die Hinterschneidungen an den Enden der Schaftabschnitte vorgesehen sein.

Eine ebenfalls sinnvolle Weiterbildung sieht vor, da die Verbindungsabschnitte der Teilwerkzeuge zur axialen Kraftaufnahme mit ihren einander zugewandten Stirnenden

aneinander anliegen und da als Verbindungsteil ein mit Rundwülsten zum Eingreifen in die Hinterschneidungen versehener Kupplungsring vorgesehen ist, der aus einem festen, jedoch begrenzt elastischen Material, etwa einem Kunststoff besteht.

Eine abermalige Weiterbildung des Kombinationswerkzeugs sieht im Interesse einer drehfesten Verbindung der Teil- werkzeuge vor, da die Hinterschneidungen der Verbin- dungsabschnitte nicht radial symmetrisch aufgebaut sind und mit einem entsprechend ausgebildeten Verbindungsteil formschlüssig derart zusammenwirken, da die Schaftab- schnitte der Teilwerkzeuge drehfest miteinander verbun- den und mit den Kanten ihrer Mehrkantprofile zueinander fluchtend festgelegt sind. Die Hinterschneidungen können dabei einen kreissegmentförmigen Querschnitt aufweisen und das Verbindungsmittel ist dann mit entsprechenden kreissegmentförmig ausgebildeten Kupplungsausnehmungen versehen.

Im Rahmen der Erfindung kann die Verbindung der Teilwerk- zeuge auch in der Weise verwirklicht sein, da die einan- der zugewandten Enden der Schaftabschnitte jeweils mit einer zentralen Bohrung versehen und in diesen Bohrungen ein Verbindungsstift aufgenommen sowie durch Halteschrau- ben festgelegt ist, die ihrerseits in quer zu den zen- tralen Bohrungen der Teilwerkzeuge verlaufenden Gewinde- bohrungen aufgenommen sind.

Eine nochmalige wichtige Weiterbildung des Werkzeugs sieht vor, da der jeweilige Funktionsabschnitt, oder wenigstens eines der Teilwerkzeuge, lösbar mit dem Schaft bzw. dem Schaftabschnitt des Teilwerkzeugs verbunden ist. Zu diesem Zwecke kann der Funktionsabschnitt in einer Bohrung des Schaftes bzw. des Schaftabschnittes axial verschiebbar aufgenommen, jedoch mittels einer in

in eine die Wandung des Schaftes bzw. des Schaftabschnitts radial durchbrechende Gewindebohrung eingeschraubten Halteschraube in einer vorbestimmten axialen Position fixierbar sein.

Im Rahmen der Erfindung kann als Funktionsabschnitt auch ein Stufenbohrer mit zwei unterschiedlichen Bohrquerschnit- ten vorgesehen sein. Ein derartiger Stufenbohrer hat sich dann als vorteilhaft erwiesen, wenn beim Verbinden zweier Bauteile beispielsweise mittels einer Schraube es einer Durchgangsbohrung in dem einen Bauteil und einer mit dieser Durchgangsbohrung fluchtenden Vorbohrung zum Eindrehen einer Verbindungsschraube in dem anderen Bau- teil bedarf.

Die Werkzeugausbildung kann aber auch so beschaffen sein, da der Schaft des Werkzeugs bzw. der Schaftabschnitt des Teilwerkzeugs eine zentrale Mehrkantausnehmung, vor- zugsweise eine 1/4" Sechskantausnehmung zur Aufnahme eines entsprechenden Funktionsbits, etwa eines Schrauben- dreherbits, aufweist. Ein derartiger Schraubendreherbit kann beispielsweise mittels eines in der Mehrkantausneh- mung des Schaftes aufgenommenen Haltemagneten axialfest aber lösbar gehalten sein.

Schlie lich sieht eine abermalige Weiterbildung auch vor, da ein Teilwerkzeug des Kombinationswerkzeugs an seinem vom anderen Teilwerkzeug abgewandten Schaftteil- ende mit einem Senkabschnitt und einem über diesen axial vorstehenden Bohrer als Funktionsabschnitt versehen ist.

Bei einer derartigen Werkzeugausbildung gelingt in ein- facher Weise im Anschlu an den Bohrvorgang ein Ansenken des Bohrloches , beispielsweise für die Aufnahme eines Schraubenkopfes. In diesem Fall handelt es sich bei dem Senkabschnitt um einen 900-Senker.

Im Rahmen der Erfindung kann der Senkabschnitt aber auch für das Anphasen von Bohrlöchern zum nachfolgenden Ein- bringen von Gewindebohrungen ausgelegt und das vom Senkab- schnitt abgewandte Teilwerkzeug mit einem dem Bohrquer- schnitt des Bohrers angepa ten Gewindebohrer ausgerüstet sein. Bei einer derartigen Werkzeuggestaltung gelingt das Einbringen des Bohrloches zum nachfolgenden Ein- schneiden eines Gewindes und das Anphasen des Bohrloches unmittelbar aufeinanderfolgend, das Einbringen einer Ge- windebohrung hingegennach dem Umstecken des Werkzeuges in der Werkzeugaufnahme derart, da der Gewindebohrer von der Werkzeugaufnahme vorsteht.

Bei einer abermals vorteilhaften Weiterbildung des erfin- dungsgemä en Werkzeugsystems ist im Aufnahmezylinder der Werkzeugaufnahme, zwischen den für die Aufnahme der Ver- rastungselemente vorgesehenen Radialausnehmungen und dem Zentrierbereich der Mehrkantausnehmung, eine Torsions- und/oder eine Biegezone vorgesehen.

Um die Sicherheit beim Betrieb des erfindungsgemä en Werkzeugsystems zu verbessern, ist der Aufnahmezylinder an der Werkzeugaufnahme über eine Sicherheitskupplung, vorzugsweise eine Rutschkupplung, gesichert.

Anhand der beigefügten Zeichnungen sollen nachstehend ein Ausführungsbeispiel einer Werkzeugaufnahme und eines Tiefenanschlages sowie mehrere erfindungsgemä e Werkzeug- ausbildungen näher erläutert werden. In schematischen An- sichten zeigen: Fig. 1 eine hülsenförmige Werkzeugaufnahme mit einer auf dieser aufgenommenen Verriege- lungshülse in einer Längsschnittansicht, Fig. 2 die Werkzeugaufnahme in einem Querschnitt gemä der Schnittlinie II-II in Fig. 1,

Fig. 3 einen Querschnitt durch die Werkzeugaufnahme gemä der Schnittlinie III-III in Fig. 1, Fig. 4 ebenfalls einen Querschnitt durch die Werk- zeugaufnahme gemä der Schnittlinie IV-IV in Fig. 1, Fig. 5 in einem vergrö erten Ausschnitt aus Fig. 1 Details der axialverschiebbar auf einem Auf- nahmezylinder der Werkzeugaufnahme geführten Verriegelungshülse zum wahlweisen Arretieren oder Freigeben von Verrastungskugeln, Fig. 6 einen mit der Werkzeugaufnahme kuppelbaren Tiefenanschlag teils in einer Seitenansicht und teils in einer Längsschnittansicht, Fig. 7 ein mit der Werkzeugaufnahme kuppelbares Bohrwerkzeug, Fig. 8 ein teilweise geschnitten dargestelltes, aus zwei miteinander verbundenen Teilwerk- zeugen bestehendes Kombinationswerkzeug, Fig. 9 eine hälftig geschnitten dargestellte ver- drehfeste Verbindung zweier Teilwerkzeuge als Kombinationswerkzeug, Fig. 10 die verdrehfeste Verbindung zweier Teilwerk- zeuge in einem der Schnittlinie X-X in Fig.

9 entsprechenden Querschnitt, Fig. 11 in einer Ansicht wie in Fig. 8 ein anderes Kombinationswerkzeug mit stirnendig aneinan- dersto enden Teilwerkzeugen,

Fig. 12, 13 weitere Kombinationswerkzeuge in Ansichten wie in Fig. 11, Fig. 14 in einer ausschnittsweisen Schnittansicht eine Werkzeugaufnahme, deren mit einer Mehr- kantausnehmung zum Aufnehmen eines Werkzeugs versehener Aufnahmezylinder mit einer Tor- sionszone ausgerüstet ist, Fig. 15 in einer Ansicht wie in Fig. 14 eine Werk- zeugaufnahme, deren Aufnahmezylinder eine Torsions-/Biegezone aufweist und Fig. 16 ebenfalls in einer Ansicht wie in Fig. 14 eine Werkzeugaufnahme , deren mit einer Mehr- kantausnehmung zur Befestigung eines Werk- zeugs versehener Aufnahmezylinder über eine Rutschkupplung gesichert ist.

Bei der in Fig. 1 veranschaulichten Werkzeugaufnahme 10 handelt es sich um einen hülsenförmigen Adapter mit einem Spannzapfen 11, der in einem Spannfutter etwa einer - nicht dargestellten - Handbohrmaschine drehfest aufnehmbar und dadurch mit deren Antriebswelle kuppelbar ist, und mit einem koaxial zum Spannzapfen 11 angeordne- ten Aufnahmezylinder 12. Von der vom Spannzapfen 11 ab- gewandten Seite des Aufnahmezylinders 12 erstreckt sich in diesen eine Sechskantausnehmung 13 hinein, die zum Spannzapfen 11 hin, der rohrförmig ausgebildet ist und kleineren Durchmesser als der Aufnahmezylinder 12 auf- weist, in einer konischen Stützschulter 14 endet.

Der Mantel des Aufnahmezylinders 12 ist beabstandet von der Stützschulter 14 von drei Radialausnehmungen 15 durchbrochen, die gleichmä ig über den Umfang des Auf- nahmezylinders verteilt sind und in denen je eine Ver- rastungskugel 16 aufgenommen ist. Die Radialausnehmun-

gen 15 verjüngen sich von au en nach innen derartig, da die Verrastungskugeln 16 in den Radialausnehmungen 15 gehalten sind, jedoch in ihren Endlagen mit Kugelkalotten in die Sechskantausnehmung vorstehen.

Auf dem Aufnahmezylinder 12 der Werkzeugaufnahme 10 ist eine Verriegelungshülse 18 axialverschiebbar geführt, die in einer Verriegelungsstellung die Verrastungskugeln 16 in ihren in die Sechskantausnehmung 13 vorstehenden Verriegelungslagen arretiert, wie Fig. 2 zeigt, und in einer Entriegelungsstellung zum radialen Ausweichen frei- gibt, wie Fig. 3 zeigt. Die Verriegelungshülse 18 besteht aus einem ringförmigen Verriegelungsabschnitt 19 und einem damit formschlüssig fest verbundenen Halteabschnitt 20. Bei dem Halteabschnitt 20 handelt es sich um ein be- grenzt elastisches Kunststoff-Spritzgie teil. Der Verrie- gelungsabschnitt 19 kann als metallisches Drehteil aus- gebildet sein, alternativ hierzu ist jedoch auch möglich, den Verriegelungsabschnitt 19 aus Kunststoff auszuführen, um das elastische Verhalten dieses Werkstoffes für eine möglichst spielfreie Werkzeugzentrierung auszunutzen.

Nach dem hier im einzelnen nicht interessierenden Einfüh- ren der Verrastungskugeln 16 in die Radialausnehmungen 15 ist der Halteabschnitt 20 von der dem Spannzapfen 11 zugewandten Seite her auf den Verriegelungsabschnitt 19 aufgeschoben und übergreift von diesem axial vorstehende Zylindersegmente 22.

In diese Zylindersegmente erstreckt sich eine Ringnut 23, in die ein angepa ter Ringbund 24, der innenseitig radial vom Halteabschnitt 20 vorsteht, formschlüssig eingreift und nach dem Aufschieben des Halteabschnittes 20 auf die in Richtung zum Spannzapfen 11 vorstehenden Zylindersegmente 22 des Verriegelungsabschnittes 19 ein- geschnappt ist.

Im Bereich der in den Radialausnehmungen 15 aufgenommenen Verrastungskugeln 16 sind innenseitig in den Verriege- lungsabschnitt 19 der Verriegelungshülse 18 Längsnuten 26 eingestochen, die einen Querschnitt mit einem Radius gleich dem Radius der Verrastungskugeln 16 aufweisen und auf der vom Halteabschnitt 20 abgewandten Seite in eben- solchen Krümmungen enden, was Fig. 5 zeigt. In der in Fig. 1 gezeigten Verriegelungsstellung der Verriegelungs- hülse 18 befinden sich die Verrastungskugeln 16 in ihren in die Sechskantausnehmung 13 des Aufnahmezylinders 12 vorstehenden Verrastungslagen und stützen sich au ensei- tig an den Längsnuten 26 flächenhaft ab. Fluchtend mit den Längsnuten 26 erstrecken sich in der Verriegelungshül- se 18 von einer Schulter 27 axialbegren zt e Ausnehmungen 28 als Freiräume für die Aufnahme der Verrastungskugeln 16 in deren Entriegelungslagen fort.

Mit der Werkzeugaufnahme 10 ist wahlweise ein Tiefenan- schlag 30 kuppelbar. Der Tiefenanschlag besteht aus einem auf dem vom Spannzapfen 11 abgewandten Ende des Aufnahmezylinders 12 aufnehmbaren hinteren Abschnitt 31, mit dem über ein Kugellager 32 ein vorderer Abschnitt 33 drehbar verbunden ist. Den hinteren Abschnitt 31 des Tiefenanschlags 30 bildet ein Kunststoffring mit einer dem Au endurchmesser des Aufnahmezylinders 12 angepa ten zentralen Ausnehmung 34, in die ein Ringwulst 35 an dem vom Kugellager 32 abgewandten Ende vorsteht. Aufgenommen in dem von dem Kunststoffring gebildeten hinteren Ab- schnitt 31 ist ein Innenring 36 des Kugellagers 32, der radial in die zentrale Ausnehmung 34 vorsteht und dadurch eine axiale Begrenzung der dem Aufnahmezylinder 12 ange- pa ten zentralen Ausnehmung 34 bildet. Bei den vorderen Abschnitt 33 des Tiefenanschlags 30 handelt es sich ebenfalls um ein Kunststoff-Spritzgie teil, das einen Au enring des Kugellagers umgreift und unter einer gewis- sen Federvorspannung auf diesem austauschbar aufgenommen ist. Dadurch gelingt die Ausrüstung des Tiefenanschlags 30 mit Vorderabschnitten unterschiedlicher Längenerstrek- kung.

Bei bestimmungsgemä em Gebrauch ist der hintere Abschnitt 31 des Tiefenanschlags 30 auf dem vom Spannzapfen 11 abgewandten Ende des Aufnahmezylinders 12 aufgenommen wobei der in die zentrale Ausnehmung 34 vorstehende Randwulst 35 in eine von au en in den Aufnahmezylinder 12 eingestochene Ringnut 37 eingreift.

Wenn in der Mehrkantausnehmung 13 des Aufnahmezylinders 12 ein Werkzeug aufgenommen und mittels der Verrastungs- kugeln 16 axialfest gehalten ist, steht der Funktionsab- schnitt, etwa ein Bohrer, nach der vom Spannzapfen 11 wegweisenden Seite vom Aufnahmezylinder 12 und dem auf diesem aufgenommenen Tiefenanschlag 30 vor. Wenn mit einem derartigen Bohrer eine Bohrung eingebracht wird wobei angesichts der kraftschlüssigen Aufnahme des hin- teren Abschnitts 31 des Tiefenanschlags 30 auf dem Auf- nahmezylinder 12 der Tiefenanschlag mit umläuft, setzt nach dem Erreichen einer vorbestimmten Bohrtiefe der vordere Abschnitt 33 des Tiefenanschlags 30 mit seinem vom Kugellager 32 abgewandten Stirnende auf das Werkstück auf und nimmt angesichts seiner über das Kugellager 32 vermittelten drehbaren Verbindung mit dem hinteren Abschnitt 31 an einer etwaigen weiteren Drehung der Werkzeugaufnahme 10 und damit des Werkzeugs nicht teil.

Dadurch werden Riefenbildungen auf dem Werkstück vermieden Angesichts der Austauschbarkeit des vorderen Abschnittes 33 des Tiefenanschlags 30 gegen vordere Abschnitte ande- rer Längenerstreckung ist der Tiefenanschlag 30 zur Be- grenzung unterschiedlicher Bohrtiefen verwendbar.

Mit der Werkzeugaufnahme 10 ist ein Werkzeug 40 der in Fig. 7 dargestellten Art drehfest kuppelbar. Das Werkzeug 40 besitzt einen Schaft 41 mit einen Sechskantprofil, das der sich in den Aufnahmezylinder 12 hineinerstrecken- den Sechskantausnehmung 13 angepa t ist. Den Schaft 41 schlie t an einem Stirnende ein der konischen Stützschul-

ter 14 der Aufnahmehülse 12 angepa ter Zentrierkonus 42 ab und vom anderen Ende des Werkzeugs chaftes 41 erstreckt sich ein hier nicht weiter interessierender Bohrer 43 fort. Im Werkzeugschaft 41 ist in einem Abstand vom Zen- trierkonus 32, der gleich dem axialen Abstand zwischen der die Sechskantausnehmung 13 des Aufnahmezylinders 12 begrenzenden Stützschulter 14 und den Verrastungskugeln 16 ist eine umlaufende Ringnut 44 als Rastausnehmung ange- ordnet, die der Kontur der Verrastungskugeln 16 angepa t ist und in die in der Verriegelungsstellung der Verriege- lungshülse 18 die Verrastungskugeln 16 formschlüssig eingreifen und sich dabei im Bereich der Längsnuten 26 im Verriegelungsabschnitt 19 der Verriegelungshülse 18 abstützen. In dieser Stellung ist die Verriegelungshülse durch ein Rastelement 46 arretiert, das an einem sich von dem Halteabschnitt 20 der Verriegelungshülse 18 zwi- schen den Zylindersegmenten des Verriegelungsabschnitts 19 forterstreckenden Federarm 47 angeordnet ist und in eine umlaufende Ringnut 48 des Aufnahmezylinders 12 form- schlüssig eingreift.

Wenn die Verriegelungshülse 18 aus dieser Verriegelungs- stellung nach der vom Spannzapfen 11 wegweisenden Seite in eine Entriegelungsstellung betätigt wird, greift das Rastelement 46 in eine entsprechend beabstandet von der ersten Ringnut 48 in den Aufnahmzylinder 12 eingestochene zweite Ringnut 49 ein. In dieser Position der Verriege- lungshülse 18 stehen die axial zu den in den Verriege- lungsabschnitt 19 eingestochenen Längsnuten 26 angeord- neten Ausnehmungen 28 über den Radialausnehmungen 15 mit den in diesen aufgenommenen Verrastungskugeln 16, so da letztere in die Ausnehmungen 28 derart ausweichen können da keine Kugelkalotte mehr in die Sechskantausnehmung 13 des Aufnahmezylinders 12 vorstehen.

In dieser Entriegelungsstellung kann der Schaft eines entsprechenden Werkzeugs in die Sechskantausnehmung eingeführt und auch aus dieser entfernt werden.

In Fig. 8 ist demgegenüber ein Kombinationswerkzeug 50 dargestellt, das aus zwei stirnendig miteinander verbun- denen Teilwerkzeugen mit je einem Schaftteil 51, 52, das ein der Sechskantausnehmung 13 des Aufnahmezylinders 12 angepa tes Sechskantprofil aufweist, und einem vom jeweiligen Schaftteil vorstehenden Funktionsabschnitt 53, 54 besteht. An den einander zugewandten Enden der Schaftteile 51, 52 stehen von diesen pilzförmige Kupp- lungsabschnitte 55, 56 mit Hinter- schneidungen vor. Zwi- schen den Schaftteilen 51, 52 ist ein Verbindungsteil 57 aus begrenzt elastischem Material, etwa einem geeigneten Kunststoff, angeordnet, das in stirnendigen Kupplungsaus- nehmungen die Kupplungsabschnitte 55, 56 der Schaftteile 51, 52 aufnimmt und deren Hinterschneidungen hintergreift.

Jeweils die vorstehenden Kupplungszapfen 55,56 der Schaft- teile und die Kupplungsausnehmungen des Verbindungsteils sind mit einer Abflachung 58 versehen, die eine verdreh- feste Verbindung der beiden Schaftteile 51, 52 miteinan- der vermittelt. Im übrigen weist das Verbindungsteil in Übereinstimmung mit den Schaftteilen 51, 52 Sechskantpro- fil auf und in dem Verbindungsteil läuft eine Ringnut 59 als Verrastungsaufnehmung um, in die bei bestimmungsge- mä em Gebrauch des Kombinationswerkzeugs 50 die Verra- stungskugeln 16 der Werkzeugaufnahme 10 eingreifen.

Bei dem Funktionsabschnitt des einen Teilwerkzeugs han- delt es sich um einen Bohrer, der in einer Axialbohrung 60 des Schaftteils 51 verdrehfest aufgenommen ist. Auf der zu dem Bohrer hinweisenden Seite ist an das Schaft teil 51 unmittelbar ein Senkabschnitt 61 angeformt. Das andere Schaftteil 52 ist mit einem unmittelbar angeform- ten Kreuzschlitz-Schraubwerkzeug ausgerüstet.

Auch das in Fig. 11 veranschaulichte Kombinationswerkzeug 64 besteht aus zwei Teilwerkzeugen mit je einem Schaft- teil 65,66 und einem von diesem vorstehenden Funktionsab- schnitt 67,68. An den von den Funktionsabschnitten abge- wandten Enden stehen wiederum von den Schaftteilen Kupp- lungsabschnitte 69, 70 mit Hinterschneidungen vor, aber die Kupplungsabschnitte der beiden Schaftteile 65,66 lie- gen, im Gegensatz zu der Ausführungsform gemä Fig. 8, stirnendig aneinander an. Zusammengehalten werden die beiden Schaftteile mittels eines ringförmigen Verbindungs- teils 72, das die Kupplungszapfen 69, 70 umschlie t und deren Hinterschneidungen hintergreift.

Ebenfalls im Unterschied zu der Ausführungsform nach Fig. 8 sind jeweils beabstandet von dem Verbindungsteil die Schaftteile 65,66 mit umlaufenden Nuten 73,74 als bei bestimmungsgemä er Verwendung mit den Verrastungskugeln 16 der Werk- zeugaufnahme 10 zusammenwirkende Rastausneh- mungen ausgerüstet.

Bei dem Funktionsabschnitt 67 des einen Teilwerkzeugs han- delt es sich um einen Stufenbohrer , der in einer Längsboh- rung 75 des Schaftteils 65 längeneinstellbar aufgenommen und mittels einer Madenschraube 76 fixiert ist, die quer zu der Längsausbohrung 75 verlaufenden Gewindebohrung aufgenommen ist.

Bei dem in Fig. 12 veranschaulichten Funktionswerkzeug 78 erstreckt sich jeweils von den aneinander liegenden Stirnenden der Schaftteile 79,80 aus in diese eine zentrale Bohrung 81 hinein, in der ein die beiden Schaft- teile 79,80 miteinander verbindender Zapfen 82 aufgenom- men ist. Festgelegt auf dem Zapfen 82 sind die Schafttei- le 79,80 mittels jeweils einer Madenschraube 83,84, die in einer quer zur Schaftängsachse verlaufenden Gewinde- bohrung aufgenommen ist.

Das eine Schaftteil 80 der Ausführungsform gemä Fig. 12 ist mit einem in einer Axialbohrung einstellbar aufgenom- menen und mittels einer in einer querverlaufenden Gewin- debohrung aufgenommenen Madenschraube gesicherten Bohrer 85 bestückt und das Schaftteilende ist als 1200-Senkab- schnitt 86 ausgebildet. Das andere Schaftteil ist mit einem Gewindebohrer 87 als Funktionsabschnitt ausgerüstet, dessen vom Bohrabschnitt entfernter Schaft in einer Längsbohrung des betreffenden Schaftteils 79 aufgenommen.

Das Schaftteil 79 weist an seinem dem Gewindebohrer 87 zugewandten Ende eine Schulter 88 auf, mittels der sich das Werkzeug 78 im Einbauzustand auf der Stützschulter 14 der Werkzeugaufnahme 10 axial abstützen kann. Gleich- zeitig dient diese Schulter 88 beim Herstellen von Ge- windesacklöchern als Tiefenanschlag, um zu verhindern, d der Gewindebohrer mit der Spitze aufsetzen kann. Des- weiteren ist der Schaftabschnitt 79 mit einer Torsions- zone 89 versehen.

Das in Fig. 13 veranschaulichte Kombinationswerkzeug 90 besitzt in gleicher Weise wie das oben in Verbindung mit Fig. 8 beschriebene Funktionswerkzeug verbundene Schaft- teile 91, 92 und ein Schaftteil ist mit einem in einer Längsbohrung aufgenommenen und mittels einer Madenschrau- be gesicherten Bohrer 93 bestückt sowie an dem zum Bohrer hinweisenden Ende mit einem 900-Senkabschnitt 94 ausgerüstet. Das andere Schaftteil 91 ist mit einer 1/4"- Sechskantausnehmung 95 versehen und in dieser ist der Schaft eines Schraubendreherbit verdrehfest aufgenommen.

Am Boden der Sechskantausnehmung 94 ist ein Haltemagnet 96 angeordnet, mittels dessen das Schraubendreherbit 97 hinreichend axialfest gehalten wird.

Die in Fig. 14 gezeigte Werkzeugaufnahme 100 unterschei- det sich von der Werkzeugaufnahme 10 dadurch, da die

Wandung des Aufnahmezylinders 12 in einen begrenzten Be- reich zwischen der Stützschulter 14 und den Verrastungs- kugeln 16 stark verdünnt ist und somit eine Torsionszone 101 bildet. Anstelle einer Torsionszone 101 kann jedoch - wie in Fig. 15 gezeigt - auch eine Torsions-/ und Biege- zone 102 im Aufnahmezylinder 12 zwischen der konischen Ringschulter 14 und den Verrastungselementen vorgesehen sein. Diese Torsions-/ und Biegezone kann entweder aus einem wellschlauchartig ausgebildeten Teil der Wandung des Aufnahmezylinders 12 bestehen oder ein entsprechender, aus einem elastischen Material gefertigter Abschnitt ist in diesem Teil des Aufnahmezylinders 12 angeordnet.

Die Torsions-/Biegezone 102 ermöglicht in einem begrenz- ten Umfang auch die Betätigung des Werkzeugs um einen gegenüber der Drehachse der Antriebswelle einer Drehma- schine geneigten Winkel.

Um das erfindungsgemä e Werkzeugsystem durch Begrenzen des übertragbaren Drehmoments vor Überlastung zu schützen und Beschädigungen an Werkzeugen und Werkstücken zu ver- meiden, ist bei der in Fig. 16 gezeigten Werkzeugaufnah- me 120 vorgesehen, den Aufnahmezylinder 12 nicht - wie bei den vorangezeigten Werkzeugaufnahmen 10, 100, 110, einstückig mit dem dem Spannzapfen 11 zugewandten Ab- schnitt 103 der Werkzeugaufnahme auszubilden, sondern der Aufnahmezylinder 12 ist über eine Rutschkupplung 105 mit dem spannzapfenseitigen Abschnitt 103 verbunden.

Zu diesem Zweck weist der Abschnitt 103 der Werkzeugauf- nahme 120 an seinem vom Spannzapfen 11 abgewandten Ende eine zylinderförmige, in ihrem Innendurchmesser dem Au endurchmesser des Aufnahmezylinders 12 angepa te Aus- nehmung 106 auf. In der Ausnehmung 106 ist eine Ringnut 107 angeordnet, die zur Aufnahme eines Reibringes 108 bestimmt ist. Von der Ringnut 107 steht der Reibring 108 innenseitig in die Ausnehmung 106 vor und greift in eine am Aufnahmezylinder 12 umlaufende Radialnut 109 an.

Hierdurch wird nicht nur eine zuverlässige Reibschlu ver- bindung zwischen dem spannzapfenseitigen Abschnitt 103 der Werkzeugaufnahme 120 und dem Aufnahmezylinder 12 her- gestellt, sondern zusätzlich der Aufnahmezylinder 12 an dem Abschnitt 103 axial festgelegt.