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Title:
TOOL TRANSPORT CARRIAGE, TOOL TRANSPORT SYSTEM AND METHOD USING A TOOL TRANSPORT CARRIAGE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/206806
Kind Code:
A2
Abstract:
A tool transport carriage (10a; 10b) is provided for transporting at least one machining and/or precision tool (12a; 12b) for metal, wood and/or plastics and/or at least one tool receptacle (14a; 14b) for holding the machining and/or precision tool (12a; 12b) in a changeable environment, the carriage comprising at least one tool and/or tool receptacle holding device (16a; 16b), a drive unit (18a; 18b) at least for driving the tool transport carriage (10a; 10b), at least one environment recognition unit (20a; 20b) having at least one sensor (22a; 22b) for acquiring at least one environment parameter, and at least one control and/or regulation unit (24a; 24b) for controlling a movement and/or a path of the tool transport carriage (10a; 10b) by means of the drive unit (18a; 18b) at least on the basis of at least the environment parameter, in such a way that the tool transport carriage (10a; 10b) autonomously transports the tools (12a; 12b) and/or the tool receptacles (14a; 14b) between different stations (26a, 28a; 26b, 28b) in the changeable environment.

Inventors:
ZOLLER, Alexander (Gottlieb-Daimler-Str. 19, Pleidelsheim, 74385, DE)
PFAU, Christian (Andreas-Kieser-Str. 51, Ingersheim, 74379, DE)
Application Number:
EP2019/060095
Publication Date:
October 31, 2019
Filing Date:
April 18, 2019
Export Citation:
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Assignee:
E. ZOLLER GMBH & CO. KG (Gottlieb-Daimler-Str. 19, Pleidelsheim, 74385, DE)
International Classes:
B23Q13/00; B23Q3/155; B23Q7/14; B25H3/00
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
DAUB, Thomas (Bahnhofstraße 5, Überlingen, 88662, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Werkzeugtransportwagen (10a; 10b), welcher zu einem T ransport von zumindest einem für eine Metall-, Holz- und/oder Kunststoffbearbeitung vorgesehenen Zerspanungs- und/oder Präzisionswerkzeug (12a; 12b) und/oder von zumindest einer für eine Halterung des Zerspanungs und/oder Präzisionswerkzeugs (12a; 12b) vorgesehenen

Werkzeugaufnahme (14a; 14b) innerhalb einer veränderlichen Umgebung vorgesehen ist, mit zumindest einer Werkzeug- und/oder

Werkzeugaufnahmehaltevorrichtung (16a; 16b), mit einer Antriebseinheit

(18a ;18b) zumindest zu einem Antrieb des Werkzeugtransportwagens (10a; 10b), mit zumindest einer Umgebungserkennungseinheit (20a; 20b) mit zumindest einem Sensor (22a, 100a, 102a; 22b 100b, 102b) zu einer Erfassung zumindest eines Umgebungsparameters und mit zumindest einer Steuer- und/oder Regeleinheit (24a; 24b), welche dazu vorgesehen ist, eine Bewegung und/oder eine Route des Werkzeugtransportwagens (10a; 10b) mittels der Antriebseinheit (18a; 18b) zumindest auf Basis zumindest des Umgebungsparameters derart zu steuern, dass der Werkzeugtransportwagen (10a; 10b) einen autonomen Transport der Werkzeuge (12a; 12b) und/oder der Werkzeugaufnahmen (14a; 14b) zwischen verschiedenen Stationen (26a, 28a; 26b, 28b) innerhalb der veränderlichen Umgebung vornimmt.

2. Werkzeugtransportwagen (10a; 10b) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Sensor (22a, 100a, 102a; 22b 100b, 102b) der Umgebungserkennungseinheit (20a; 20b) zumindest als eine Kamera als ein Laser-Distanzsensor und/oder als ein

Ultraschallsensor ausgebildet ist.

3. Werkzeugtransportwagen (10a; 10b) nach Anspruch 1 oder 2,

gekennzeichnet durch zumindest eine Sicherungsvorrichtung (30a; 30b), welche zumindest dazu vorgesehen ist, zumindest das Werkzeug (12a; 12b) und/oder zumindest die Werkzeugaufnahme (14a; 14b) zu sichern. 4. Werkzeugtransportwagen (10a; 10b) nach Anspruch 3, dadurch

gekennzeichnet, dass die Sicherungsvorrichtung (30a; 30b) aktivier- und deaktivierbar ausgebildet ist.

5. Werkzeugtransportwagen (10a; 10b) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Sicherungsvorrichtung (30a; 30b) teleskopierbar ausgebildet ist.

6. Werkzeugtransportwagen (10a; 10b) nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in einem aktivierten Zustand (32a; 32b) der Sicherungsvorrichtung (30a; 30b) zumindest ein Teil einer räumlichen Erstreckung (34a; 34b) der Sicherungsvorrichtung (30a; 30b) variabel an eine Größe (36a; 36b) zumindest eines in der Werkzeug- und/oder Werkzeugaufnahmehaltevorrichtung (16a; 16b) gehalterten Werkzeugs (12a; 12b) angepasst ist.

7. Werkzeugtransportwagen (10a; 10b) nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsvorrichtung (30a; 30b) zumindest teilweise transparent ausgebildet ist.

8. Werkzeugtransportwagen (1 Oa; 10b) nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit (24a; 24b) dazu vorgesehen ist, eine Fortbewegung des

Werkzeugtransportwagens (10a; 10b) zu unterbinden, solange die Sicherungsvorrichtung (30a; 30b) deaktiviert ist.

9. Werkzeugtransportwagen (10a; 10b) nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eine Lichtsignaleinheit (38a; 38b), welche dazu vorgesehen ist, zumindest einen Betriebsstatus des Werkzeugtransportwagens (10a; 10b) mittels optischer Signale anzuzeigen.

10. Werkzeugtransportwagen (10a; 10b) nach Anspruch 9, dadurch

gekennzeichnet, dass zumindest ein optisches Signal der

Lichtsignaleinheit (38a; 38b) dazu vorgesehen ist, einen Sicherungsstatus der Sicherungsvorrichtung (30a; 30b) anzuzeigen. 11. Werkzeugtransportwagen (10a; 10b) nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein optisches Signal der

Lichtsignaleinheit (38a; 38b) dazu vorgesehen ist, einen aktiven autonomen und/oder unüberwachten Fährbetrieb des

Werkzeugtransportwagens (10a; 10b) zu signalisieren. 12. Werkzeugtransportwagen (10a; 10b) nach einem der Ansprüche 9 bis 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein optisches Signal der Lichtsignaleinheit (38a; 38b) dazu vorgesehen ist, ein Fahrziel des Werkzeugtransportwagens (10a; 10b) anzuzeigen.

13. Werkzeugtransportwagen (10a; 10b) nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein optisches Signal der Lichtsignaleinheit (38a; 38b) dazu vorgesehen ist, eine aktuelle

Erreichbarkeit eines vorgegebenen Fahrziels anzuzeigen. 14. Werkzeugtransportwagen (10a; 10b) nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eine

Werkzeugidentifikationseinheit (40a; 40b), welche zumindest dazu vorgesehen ist, in den Werkzeugtransportwagen (10a; 10b) eingelagerte und/oder aus dem Werkzeugtransportwagen (10a; 10b) entnommene Werkzeuge (12a; 12b) und/oder Werkzeugaufnahmen (14a; 14b) eindeutig zu identifizieren.

15. Werkzeugtransportwagen (10a; 10b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest ein Speichermodul (42a; 42b), welches zumindest dazu vorgesehen ist, Werkzeugdaten und/oder Werkzeugidentifikatoren von Werkzeugen (12a; 12b) und/oder

Werkzeugaufnahmen (14a; 14b) in einer Datenbank des Speichermoduls (42a; 42b) abzuspeichern.

16. Werkzeugtransportwagen (10a; 10b) nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch ein Ausgabemodul (44a; 44b), welches dazu vorgesehen ist, in dem Speichermodul (42a; 42b) abgespeicherte Daten an einen Bediener mittels eines dem Werkzeugtransportwagen (10a; 10b) zugeordneten Bildschirms (46a; 46b) auszugeben.

17. Werkzeugtransportwagen (10a; 10b) nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch ein Ausgabemodul (44a; 44b), welches eine

Datenkommunikationseinheit (48a; 48b) umfasst, die dazu vorgesehen ist, in dem Speichermodul (42a; 42b) abgespeicherte Daten drahtlos an ein externes Empfangs- und/oder Sendemodul (50a; 50b) zu versenden.

18. Werkzeugtransportwagen (10a; 10b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit (18a;

18b) zumindest zwei separat voneinander antreibbare Räder (52a, 54a; 52b; 54b) umfasst, wobei die Steuer- und/oder Regeleinheit (24a; 24b) dazu vorgesehen ist, eine Rotationsgeschwindigkeit der Räder (52a, 54a;

52b; 54b), eine Rotationsrichtung der Räder (52a, 54a; 52b; 54b) und/oder eine Auslenkung der Räder (52a, 54a; 52b; 54b) um eine zu einer

Fahrebene vertikale Achse (56a; 56b) einzeln zu steuern und/oder zu regeln. 19. Sicherungsvorrichtung (30a; 30b) eines Werkzeugtransportwagens (10a;

10b) nach einem der Ansprüche 3 bis 7.

20. Werkzeugtransportsystem (68a; 68b) mit zumindest einem

Werkzeugtransportwagen (10a; 10b) nach einem der Ansprüche 1 bis 18 und mit zumindest einem weiteren Werkzeugtransportwagen (60a; 60b), welcher entweder zumindest im Wesentlichen artgleich zu dem

Werkzeugtransportwagen (10a; 10b) oder als ein

Werkzeugtransportwagen ohne eigene Antriebseinheit ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeugtransportwagen (10a; 10b) dazu vorgesehen ist, mit zumindest dem einen weiteren

Werkzeugtransportwagen (60a; 60b) zur Ausbildung eines

Werkzeugtransportwagenzugs (58a; 58b) zu koppeln.

21. Werkzeugtransportsystem (68a; 68b) nach Anspruch 19, gekennzeichnet durch eine zentrale Ladestation (70a; 70b), welche zumindest einen Ladebereich (72a; 72b) aufweist und welche dazu vorgesehen ist, mit zumindest einem Werkzeugtransportwagen (10a; 10b), welcher sich in dem zumindest einen Ladebereich (72a; 72b) befindet, automatisch eine Ladeverbindung zu einer Aufladung zumindest eines Energiespeichers (74a; 74b) des Werkzeugtransportwagens (10a; 10b) herzustellen.

22. Verfahren mit zumindest einem Werkzeugtransportwagen (10a; 10b), welcher zu einem Transport von zumindest einem für eine Metall-, Holz- und/oder Kunststoffbearbeitung vorgesehenen Zerspanungs- und/oder Präzisionswerkzeug (12a, 12b) und/oder von zumindest einer für eine Halterung des Zerspanungs- und/oder Präzisionswerkzeugs (12a; 12b) vorgesehenen Werkzeugaufnahme (14a; 14b) innerhalb einer

veränderlichen Umgebung vorgesehen ist, mit zumindest einer Werkzeug- und/oder Werkzeugaufnahmehaltevorrichtung (16a; 16b), mit einer Antriebseinheit (18a; 18b) zumindest zu einem Antrieb des

Werkzeugtransportwagens (10a; 10b) und mit zumindest einer

Umgebungserkennungseinheit (20a; 20b) mit zumindest einem Sensor (22a; 22b) zu einer Erfassung zumindest eines Umgebungsparameters, wobei eine Bewegung und/oder eine Route des

Werkzeugtransportwagens (10a; 10b) mittels der Antriebseinheit (18a; 18b) zumindest auf Basis zumindest des Umgebungsparameters derart gesteuert wird, dass der Werkzeugtransportwagen (10a, 10b) autonom zwischen verschiedenen Stationen (26a, 28a; 26b, 28b) innerhalb der veränderlichen Umgebung bewegt wird.

Description:
Werkzeugtransportwagen, Werkzeugtransportsystem und Verfahren mit einem Werkzeugtransportwagen

Stand der Technik Die Erfindung betrifft einen Werkzeugtransportwagen nach dem Anspruch 1 , eine Sicherungsvorrichtung des Werkzeugtransportwagens nach Anspruch 19, ein Werkzeugtransportsystem nach dem Oberbegriff des Anspruchs 20 und ein Verfahren mit einem Werkzeugtransportwagen nach dem Anspruch 22.

Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße Vorrichtung mit vorteilhaften Eigenschaften hinsichtlich eines autonomen

Transports und/oder Transfers von für eine Metall-, Holz- und/oder

Kunststoffbearbeitung vorgesehenen Zerspanungs- und/oder

Präzisionswerkzeugen und/oder von für eine Halterung von Zerspanungs und/oder Präzisionswerkzeugen vorgesehenen Werkzeugaufnahmen

bereitzustellen. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der Patentansprüche 1 , 19, 20 und 22 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.

Vorteile der Erfindung Es wird ein Werkzeugtransportwagen vorgeschlagen, welcher zu einem Transport von zumindest einem für eine Metall-, Holz- und/oder Kunststoffbearbeitung vorgesehenen Zerspanungs- und/oder Präzisionswerkzeug (im Folgenden kurz „Werkzeug“ genannt) und/oder von zumindest einer für eine Halterung von Zerspanungs- und/oder Präzisionswerkzeugen vorgesehenen Werkzeugaufnahme (im Folgenden kurz„Werkzeugaufnahme“ genannt) innerhalb einer veränderlichen Umgebung vorgesehen ist, mit zumindest einer Werkzeug- und/oder

Werkzeugaufnahmehaltevorrichtung, mit einer Antriebseinheit zumindest zu einem Antrieb des Werkzeugtransportwagens, mit zumindest einer

Umgebungserkennungseinheit mit zumindest einem Sensor zu einer Erfassung zumindest eines Umgebungsparameters und mit zumindest einer Steuer- und/oder Regeleinheit, welche dazu vorgesehen ist, eine Bewegung und/oder eine Route des Werkzeugtransportwagens mittels der Antriebseinheit zumindest auf Basis zumindest des Umgebungsparameters derart zu steuern, dass der

Werkzeugtransportwagen einen autonomen Transport der Werkzeuge und/oder der Werkzeugaufnahmen zwischen verschiedenen Stationen innerhalb der veränderlichen Umgebung vornimmt.

Durch eine derartige Ausgestaltung können vorteilhafte Eigenschaften hinsichtlich eines autonomen Transports und/oder Transfers von für die Metall-, Holz- und/oder Kunststoffbearbeitung vorgesehenen Zerspanungs- und/oder

Präzisionswerkzeugen und/oder von für die Halterung von Zerspanungs- und/oder Präzisionswerkzeugen vorgesehenen Werkzeugaufnahmen bereitgestellt werden. Vorteilhaft können dadurch Transport- und/oder Transfervorgänge, insbesondere Transportwege, Transportzeiten und/oder Transportintervalle, optimiert werden, wodurch insbesondere eine hohe Effektivität erreicht werden kann. Zudem kann dadurch eine Kostenreduktion erreicht werden, insbesondere indem ein

Bedienungsaufwand durch einen menschlichen Bediener erheblich reduziert werden kann. Des Weiteren kann vorteilhaft eine hohe Sicherheit erreicht werden, indem ein Risiko einer versehentlichen und/oder absichtlichen Fehlbedienung, beispielsweise durch eine Anlieferung von Werkzeugen und/oder

Werkzeugaufnahmen an eine falsche Werkzeugmaschine und/oder durch

Unaufmerksamkeiten während eines Fährbetriebs, gesenkt werden kann.

Unter einem„Werkzeugtransportwagen“ soll insbesondere ein, vorzugsweise mehrspuriges, bevorzugt zumindest zweiachsiges, Fahrzeug verstanden werden, welches dazu vorgesehen ist, zumindest ein Zerspanungs- und/oder Präzisionswerkzeug und/oder zumindest eine Werkzeugaufnahme mit zumindest einem eingespannten Zerspanungs- und/oder Präzisionswerkzeug zwischen unterschiedlichen Orten, insbesondere innerhalb einer Fabrikationsumgebung, zu transportieren. Unter einem„Zerspanungswerkzeug“ soll insbesondere ein Werkzeug verstanden werden, welches für ein spanendes Fertigungsverfahren, beispielsweise ein Drehen, ein Bohren, ein Senken, ein Reiben, ein Fräsen, ein Hobeln, ein Räumen, ein Sägen, ein Feilen, ein Raspeln, ein Bürstspanen und/oder ein Meißeln, vorgesehen ist. Das Zerspanungswerkzeug ist demnach beispielsweise als ein Drehmeißel, als ein Fräser, als ein Bohrer, als ein

Senkbohrer, als eine Reibahle, als eine Säge, als ein Räumwerkzeug, als ein Schaber, als ein Hobelmeißel, als ein Meißel, als eine Bürste, als ein Schleifer, als eine Feile und/oder als eine Raspel ausgebildet. Insbesondere umfasst das Zerspanungswerkzeug zumindest eine Schnittstelle zu einer Montage an eine Maschine und/oder in einer Werkzeugaufnahme sowie einen zu einer

Werkstoffbearbeitung wirksamen Teil, vorzugsweise einen Schneidteil, welcher insbesondere dazu vorgesehen ist, zu einer Bearbeitung des Werkstücks in das Werkstück einzudringen. Unter einem„Präzisionswerkzeug“ soll insbesondere ein Werkzeug verstanden werden, welches eine Bearbeitung eines Werkstücks mit einer Präzision im Millimeterbereich, vorzugsweise im Mikrometerbereich, ermöglicht. Unter einer„Werkzeugaufnahme“ soll insbesondere ein Objekt verstanden werden, welches zu einer Aufnahme, bzw. Halterung des

Zerspanungs- und/oder Präzisionswerkzeugs und zu einer Verbindung des Zerspanungs- und/oder Präzisionswerkzeugs mit einer Maschine, insbesondere einer Werkzeugmaschine, vorgesehen ist. Insbesondere ist die

Werkzeugaufnahme als eine Schnittstelle zwischen dem Zerspanungs- und/oder Präzisionswerkzeug und der Maschine, insbesondere der Werkzeugmaschine, ausgebildet. Vorzugsweise ist die Werkzeugaufnahme als ein Werkzeugfutter ausgebildet. Unter„vorgesehen“ soll insbesondere speziell programmiert, ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt.

Insbesondere weist der Werkzeugtransportwagen eine gesamte Oberfläche eines Ladebereichs für Werkzeuge und/oder Werkzeugaufnahmen von zumindest 0,25 m 2 , vorzugsweise zumindest 0,4 m 2 , bevorzugt zumindest 0,6 m 2 und besonders bevorzugt höchstens 1 ,5 m 2 auf. Insbesondere ist der Ladebereich zumindest im Wesentlichen rechteckig ausgebildet. Es ist denkbar, dass der Ladebereich mehrere Ladeetagen umfasst, in welchen Werkzeuge insbesondere vertikal übereinander anordenbar sind. Insbesondere ist der

Werkzeugtransportwagen dazu vorgesehen, ein maximales Ladegewicht von zumindest 60 kg, vorzugsweise zumindest 80 kg, bevorzugt zumindest 100 kg und besonders bevorzugt zumindest 200 kg aufzunehmen. Insbesondere weist der Werkzeugtransportwagen mit einer einzelnen Füllung eines Energiespeichers des Werkzeugtransportwagens eine Reichweite von zumindest 15 km, bevorzugt zumindest 20 km und besonders bevorzugt zumindest 25 km auf. Insbesondere beträgt eine Maximalgeschwindigkeit des Werkzeugtransportwagens höchstens 10 km/h, vorzugsweise höchstens 7,5 km/h und bevorzugt höchstens 6 km/h. Insbesondere ist der Werkzeugtransportwagen dazu ausgelegt, bei maximaler Beladung Steigungen von bis zu 10 %, vorzugsweise bis zu 7 % und bevorzugt bis zu 5 % zu bewältigen.

Unter einer„veränderlichen Umgebung“ soll insbesondere eine Umgebung verstanden werden, deren räumliche Aufteilung veränderlich ist. Vorzugsweise weist die veränderliche Umgebung Fahrwege zwischen verschiedenen Stationen der veränderlichen Umgebung auf, welche veränderlich sind, beispielweise zumindest temporär blockiert und/oder unpassierbar sein können. Zudem weist die veränderliche Umgebung weitere bewegliche Objekte auf, beispielsweise Lebewesen und/oder weitere, insbesondere autonom agierende, Transportwagen, insbesondere Werkzeugtransportwagen. Bevorzugt ist die veränderliche

Umgebung zumindest teilweise als eine Fabrikationsstätte, beispielsweise eine Fabrikhalle, zumindest teilweise als ein Entwicklungslabor und/oder zumindest teilweise als ein Lager, beispielweise ein Warenlager, ausgebildet.

Unter einer„Werkzeug- und/oder Werkzeugaufnahmehaltevorrichtung“ soll insbesondere ein Objekt verstanden werden, welches dazu vorgesehen ist, Werkzeuge und/oder Werkzeugaufnahmen positionsfest, verrutschsicher und/oder einfach ein- und/oder auslagerbar zu haltern. Vorzugsweise ist die Werkzeug- und/oder Werkzeugaufnahmehaltevorrichtung regalfachartig ausgebildet.

Insbesondere umfasst die Werkzeug- und/oder

Werkzeugaufnahmehaltevorrichtung Halteplätze, welche jeweils einen Ort und/oder eine Platzierung innerhalb des Werkzeugtransportwagens vorgeben, der zumindest dazu vorgesehen ist, ein Werkzeug und/oder eine Werkzeugaufnahme aufzunehmen. Bevorzugt ist die Werkzeug- und/oder

Werkzeugaufnahmehaltevorrichtung austauschbar in dem

Werkzeugtransportwagen montiert. Dadurch kann vorteilhaft eine Bestückbarkeit des Werkzeugtransportwagens mit bestimmten Werkzeugen und/oder bestimmten Werkzeugaufnahmen variabel gestaltet werden. Unter einer„Antriebseinheit“ soll insbesondere eine Einheit verstanden werden, welche eine zu einem Vortrieb des Werkzeugtransportwagens vorgesehene Vortriebskraft erzeugt und/oder welche zu einer Übertragung der Vortriebskraft in eine Bewegung des

Werkzeugtransportwagens vorgesehen ist. Insbesondere umfasst die

Antriebseinheit zumindest ein Fahrgestell, zumindest einen Motor, insbesondere einen Verbrennungs- und/oder Elektromotor und/oder zumindest einen

Energiespeicher, beispielsweise eine Batterie und/oder einen Treibstofftank.

Unter einer„Steuer- und/oder Regeleinheit“ soll insbesondere eine Einheit mit zumindest einer Steuerelektronik verstanden werden. Unter einer

„Steuerelektronik“ soll insbesondere eine Einheit mit einer Prozessoreinheit und mit einer Speichereinheit sowie mit einem in der Speichereinheit gespeicherten Betriebsprogramm verstanden werden. Die Steuer- und/oder Regeleinheit ist zumindest dazu vorgesehen, die Antriebseinheit, insbesondere eine durch die Antriebseinheit erzeugte Bewegung, vorzugsweise eine Bewegungsgeschwindigkeit und/oder eine Bewegungsrichtung zu steuern und/oder zu regeln.

Unter einer„Umgebungserkennungseinheit“ soll insbesondere eine Einheit verstanden werden, welche dazu vorgesehen ist, eine Umgebung des

Werkzeugtransportwagens, beispielsweise eine Topographie und/oder eine Oberflächenbeschaffenheit eines den Werkzeugtransportwagen umgebenden Geländes, vorzugsweise autonom, zu erkennen. Insbesondere ist die

Umgebungserkennungseinheit dazu vorgesehen, Hindernisse, insbesondere sich bewegende Hindernisse, welche insbesondere innerhalb einer geplanten

Fahrroute des Werkzeugtransportwagens liegen, zu erkennen und/oder zu antizipieren. Die Umgebungserkennungseinheit weist insbesondere zumindest eine Kamera, vorzugsweise eine Tiefenkamera, zumindest einen Laserscanner, zumindest einen Ultraschallsensor, zumindest einen Infrarotsensor und/oder zumindest einen Radarsensor auf. Alternativ oder zusätzlich kann die

Umgebungserkennungseinheit dazu vorgesehen sein, interne Parameter des Werkzeugtransportwagens zu überwachen, beispielsweise ein Ladegewicht, eine Beschleunigung des Werkzeugtransportwagens oder dergleichen. Unter einem „Umgebungsparameter“ soll insbesondere ein Topographieparameter, ein Oberflächenbeschaffenheitsparameter, ein Abstandsparameter, ein

Winkelparameter oder dergleichen verstanden werden. Die Steuer- und/oder Regeleinheit ist zumindest dazu vorgesehen, die Umgebungserkennungseinheit, insbesondere zumindest einen Sensor der Umgebungserkennungseinheit, zu steuern und/oder zu regeln.

Unter einem„autonomen Transport“ soll insbesondere ein Transport verstanden werden, welcher zumindest im Wesentlichen unabhängig von einem

Bedienereingriff vonstattengeht. Vorzugsweise ist der autonome Transport zumindest zeitweise unüberwacht. Eine Station innerhalb der veränderlichen Umgebung ist beispielsweise als die Werkzeugmaschine, als eine Lagerstation und/oder als ein Einstell- und/oder Messgerät ausgebildet. Wenn der zumindest eine Sensor der Umgebungserkennungseinheit zumindest als eine Kamera, insbesondere eine Tiefenkamera, als ein Laser-Distanzsensor und/oder als ein Ultraschallsensor ausgebildet ist, kann vorteilhaft eine effiziente Umgebungserkennung ermöglicht werden. Der Laser-Distanzsensor ist

insbesondere dazu vorgesehen, eine den Werkzeugtransportwagen umgebende Ebene zu sensieren, insbesondere zu überwachen, welche vorzugsweise in einer Höhe von etwa 20 cm über einem Untergrund einer Topographie, auf welcher der Werkzeugtransportwagen sich autonom bewegt, liegt. Die Kamera, insbesondere die Tiefenkamera, ist dazu vorgesehen, Objekte und/oder Topographien zu erfassen. Insbesondere ist die Tiefenkamera dazu vorgesehen, Objekte und/oder Topographien zu erfassen, welche außerhalb der durch den Laser-Distanzsensor überwachten Ebene in der veränderlichen Umgebung angeordnet sind. Der Ultraschallsensor ist insbesondere dazu vorgesehen,

Oberflächenbeschaffenheiten, insbesondere ebene und/oder glatte Oberflächen, von Objekten und/oder der Topographie zu erkennen.

Zudem wird vorgeschlagen, dass der Werkzeugtransportwagen zumindest eine Sicherungsvorrichtung aufweist, welche zumindest dazu vorgesehen ist, zumindest das Werkzeug und/oder zumindest die Werkzeugaufnahme,

insbesondere scharfe und/oder spitze Bereiche des Werkzeugs und/oder der Werkzeugaufnahme, beispielsweise zumindest einer Schneide des Werkzeugs, zu sichern, insbesondere abzudecken, vorzugsweise derart abzudecken, dass ein unbeabsichtigter Kontakt mit dem Werkzeug und/oder der Werkzeugaufnahme von außerhalb des Werkzeugtransportwagens verhindert wird. Dadurch kann vorteilhaft eine hohe Sicherheit, insbesondere Betriebssicherheit, des

Werkzeugtransportwagens, insbesondere des autonom agierenden

Werkzeugtransportwagens, erreicht werden. Insbesondere können dadurch Unfälle und/oder Verletzungen durch eine Berührung von Werkzeugen, insbesondere Schneiden von Werkzeugen, welche in dem

Werkzeugtransportwagen transportiert werden, vorteilhaft verhindert werden. Dadurch kann vorteilhaft ein sicherer Betrieb des Werkzeugtransportwagens in einer Umgebung, in welcher sich Personen aufhalten und/oder bewegen, ermöglicht werden. Unter der Wendung„sichern“ soll in diesem Zusammenhang insbesondere„vor einem, insbesondere unbeabsichtigten, Kontakt abschirmen“ verstanden werden.

Ferner wird vorgeschlagen, dass die Sicherungsvorrichtung, insbesondere automatisiert und/oder ferngesteuert, aktivier- und deaktivierbar, insbesondere zumindest teilweise ein- und ausfahrbar, zumindest teilweise hin- und

wegklappbar, zumindest teilweise zu- und ausfaltbar, zumindest teilweise zusammen- und auffächerbar und/oder zumindest teilweise ein- und ausrollbar, ausgebildet ist. Dadurch kann vorteilhaft ein einfacher Be- und/oder

Entladevorgang des Werkzeugtransportwagens ermöglicht werden. Darunter, dass die Sicherungsvorrichtung„automatisiert aktivier- und deaktivierbar ist“, soll insbesondere verstanden werden, dass die Sicherungsvorrichtung, insbesondere die Abschirmung des Inhalts des Werkzeugtransportwagens, maschinell verstellbar ist. Insbesondere erfordert die Aktivierung und/oder Deaktivierung der Sicherungsvorrichtung keinen manuellen Eingriff eines Bedieners mit Ausnahme einer möglichen Initiierung eines Aktivierungsvorgangs und/oder eines

Deaktivierungsvorgangs. Alternativ oder zusätzlich ist vorstellbar, dass die

Sicherungsvorrichtung mittels zumindest eines manuellen Handgriffs aktivier- und/oder deaktivierbar ist. Insbesondere ist die Sicherungsvorrichtung durch zumindest einen Bediener und/oder durch zumindest eine Station innerhalb der veränderlichen Umgebung, beispielsweise durch die Werkzeugmaschine und/oder durch das Mess- und/oder Einstellgerät, fernsteuerbar.

Außerdem wird vorgeschlagen, dass zumindest ein Teil der Sicherungsvorrichtung teleskopierbar ausgebildet ist. Dadurch kann vorteilhaft eine platz- und/oder raumsparende Sicherungsvorrichtung ermöglicht werden. Insbesondere ist die teleskopierbare Sicherungsvorrichtung maschinell und/oder automatisch teleskopierbar, insbesondere aus- und/oder einfahrbar. Vorzugsweise bildet die teleskopierbare Sicherungsvorrichtung zumindest eine Wandung aus, welche dazu vorgesehen ist, zumindest eine Schneide eines in dem Werkzeugtransportwagen gelagerten Werkzeugs gegen eine Berührung von außen abzuschirmen. Es ist vorstellbar, dass der Werkzeugtransportwagen, insbesondere die Steuer- und/oder Regeleinheit des Werkzeugtransportwagens, dazu vorgesehen ist, eine Einlagerung eines Werkzeugs und/oder einer

Werkzeugaufnahme in den Werkzeugtransportwagen, vorzugsweise automatisch, zu erkennen und im Zuge der Einlagerung die, insbesondere teleskopierbare, Sicherungsvorrichtung aktiviert, insbesondere ausfährt. Zudem ist denkbar, dass der Werkzeugtransportwagen eine Mehrzahl von, insbesondere teleskopierbaren, Sicherungsvorrichtungen aufweist, welche vorzugsweise separat voneinander aktivierbar und/oder deaktivierbar sind. Beispielsweise weist zumindest ein Halteplatz innerhalb des Werkzeugtransportwagens zumindest eine separate Sicherungsvorrichtung auf, welche insbesondere automatisch aktiviert wird, sobald ein Werkzeug in dem Halteplatz positioniert wird und/oder welche automatisch deaktiviert wird, sobald ein Werkzeug aus dem Halteplatz entnommen wird, bzw. ein Entnahmevorgang, beispielsweise durch einen Befehl der Steuer- und/oder Regeleinheit, eingeleitet wird. Insbesondere umfasst die teleskopierbare

Sicherungsvorrichtung zumindest zwei Teilelemente, welche vorzugsweise zumindest ineinanderschiebbar ausgebildet und/oder angeordnet sind.

Insbesondere ist eine Erstreckung der Sicherungsvorrichtung durch ein zumindest teilweises Ineinanderschieben von Teilelementen der Sicherungsvorrichtung variierbar.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass in einem aktivierten Zustand der

Sicherungsvorrichtung zumindest ein Teil einer räumlichen Erstreckung der Sicherungsvorrichtung, insbesondere eine vertikale räumliche Erstreckung der Sicherungsvorrichtung, variabel an eine Größe, insbesondere eine vertikale Erstreckung, zumindest eines in der Werkzeug- und/oder

Werkzeugaufnahmehaltevorrichtung gehalterten Werkzeugs angepasst ist.

Dadurch kann vorteilhaft eine effektive Sicherung von Werkzeugen ermöglicht werden. Insbesondere kann eine Zeitdauer, welche für eine Aktivierung und/oder Deaktivierung der Sicherungsvorrichtung benötigt wird, vorteilhaft optimiert werden. Zudem kann vorteilhaft eine hohe Flexibilität der Sicherungsvorrichtung erreicht werden, insbesondere indem die Sicherungsvorrichtung an verschiedene Werkzeuggrößen anpassbar ausgebildet ist. Der„aktivierte Zustand“ der

Sicherungsvorrichtung ist insbesondere als ein Zustand ausgebildet, in welchem die Sicherungsvorrichtung derart angeordnet ist, dass eine Berührung des gesicherten Werkzeugs und/oder der gesicherten Werkzeugaufnahme von außerhalb ohne zusätzliche Hilfsmittel wesentlich erschwert ist, vorzugsweise unmöglich ist. Die„vertikale Erstreckung“ der Sicherungsvorrichtung bzw. des Werkzeugs ist insbesondere als eine Erstreckung der aktivierten

Sicherungsvorrichtung bzw. des Teils des in der Werkzeug- und/oder

Werkzeugaufnahmehaltevorrichtung gehalterten Werkzeugs, welcher über die Werkzeug- und/oder Werkzeugaufnahmehaltevorrichtung hinaussteht,

ausgebildet. Darunter, dass eine Erstreckung an eine weitere Erstreckung „angepasst“ ist, soll insbesondere verstanden werden, dass sich die

Erstreckungen höchstens um 10 %, vorzugsweise um höchstens 20 %, bevorzugt um höchstens 30 % und besonders bevorzugt um höchstens 50 % unterscheiden. Vorzugsweise ist die Erstreckung der Sicherungsvorrichtung größer als die

Erstreckung des Werkzeugs.

Wenn die Sicherungsvorrichtung zumindest teilweise transparent ausgebildet ist, kann vorteilhaft ein Befüllungszustand des Werkzeugtransportwagens in dem aktivierten Zustand der Sicherungsvorrichtung von außerhalb eingesehen werden. Insbesondere ist die Sicherungsvorrichtung zumindest teilweise aus einem transparenten Kunststoff und/oder aus einer transparenten Glasscheibe

ausgebildet. Insbesondere ist die zumindest teilweise transparente

Sicherungsvorrichtung mit einer Antikratzbeschichtung versehen und/oder umfasst zumindest ein gehärtetes Glas und/oder zumindest einen gehärteten Kunststoff. Unter der Wendung„zumindest teilweise transparent ausgebildet“ soll

insbesondere verstanden werden, dass zumindest 20 %, vorzugsweise zumindest 40 %, vorteilhaft zumindest 60 %, bevorzugt zumindest 80 % und besonders bevorzugt 100 % der Sicherungsvorrichtung derart transparent ausgebildet ist, dass eine Durchsicht in ein Inneres der Sicherungsvorrichtung mit bloßem Auge möglich ist. Alternativ oder zusätzlich soll unter der Wendung„zumindest teilweise transparent ausgebildet“ verstanden werden, dass ein Transmissionsgrad zumindest eines Teils der Sicherungsvorrichtung größer ist als 0,6, vorzugsweise größer ist als 0,7, bevorzugt größer ist als 0,8 und besonders bevorzugt größer ist als 0,9.

Zusätzlich wird vorgeschlagen, dass die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu vorgesehen ist, eine, insbesondere autonome und/oder unüberwachte,

Fortbewegung des Werkzeugtransportwagens zu unterbinden, solange die Sicherungsvorrichtung deaktiviert ist. Dadurch kann vorteilhaft eine hohe

Sicherheit erreicht werden, insbesondere indem ein ungesicherter autonomer Betrieb des Werkzeugtransportwagens unterbunden werden kann. Insbesondere weist der Werkzeugtransportwagen ein Erkennungsmodul auf, welches dazu vorgesehen ist, einen Sicherungszustand der Sicherungsvorrichtung,

insbesondere den aktivierten Zustand der Sicherungsvorrichtung, zu erkennen. Insbesondere prüft die Steuer- und/oder Regeleinheit vor einer Aktivierung der Antriebseinheit mittels des Erkennungsmoduls den Sicherungszustand der Sicherungsvorrichtung. Vorzugsweise löst die Steuer- und/oder Regeleinheit eine den Werkzeugtransportwagen blockierende Bremse des

Werkzeugtransportwagens erst nach erfolgreicher Aktivierung der

Sicherungsvorrichtung.

Außerdem wird vorgeschlagen, dass der Werkzeugtransportwagen zumindest eine Lichtsignaleinheit aufweist, welche dazu vorgesehen ist, zumindest einen Betriebsstatus des Werkzeugtransportwagens mittels, insbesondere einfacher und/oder großflächiger, optischer Signale anzuzeigen. Die Lichtsignaleinheit umfasst insbesondere zumindest ein Leuchtmittel, vorzugsweise zumindest eine LED. Die Lichtsignaleinheit ist insbesondere dazu vorgesehen zumindest zwei, vorzugsweise mehr als zwei, verschiedene Lichtfarben zu emittieren.

Insbesondere sind die optischen Signale der Lichtsignaleinheit von allen Seiten des Werkzeugtransportwagens einsehbar und/oder erkennbar. Dadurch kann vorteilhaft eine einfache Erkennbarkeit der optischen Signale ermöglicht werden. Die optischen Signale der Lichtsignaleinheit können insbesondere zumindest farbmoduliert, beispielsweise farbwechselnd, und/oder zumindest

helligkeitsmoduliert, beispielsweise flackernd und/oder blinkend, ausgebildet sein. Alternativ ist denkbar, dass die optischen Signale unmoduliert sind. Die

Lichtsignaleinheit ist insbesondere dazu vorgesehen, eine Mehrzahl verschiedener Betriebsstatus des Werkzeugtransportwagens anzuzeigen, beispielsweise durch verschiedene Farben und/oder Modulationen des optischen Signals. Insbesondere ist der Betriebsstatus als ein Notstopp-Betriebsstatus, als ein Wartezustand- Betriebsstatus, als ein autonomer Fährbetrieb mit und/oder ohne Nutzung der Umgebungserkennungseinheit, als ein blockierter Fährbetrieb, als ein Standby- Zustand, als eine Fehlfunktion, als ein manueller Betrieb oder als ein

Batterieladebetrieb ausgebildet. Zudem kann die Lichtsignaleinheit dazu

vorgesehen sein, einen Be- und/oder Entladevorgang des

Werkzeugtransportwagens, einen aktivierten und/oder deaktivierten Zustand der Sicherungsvorrichtung, einen Lade- und/oder Füllzustand eines Energiespeichers des Werkzeugtransportwagens, einen Inhalt des Werkzeugtransportwagens oder dergleichen anzuzeigen. Unter einem„einfachen optischen Signal“ soll

insbesondere ein einfarbiges, zweifarbiges und/oder zumindest im Wesentlichen konturloses optisches Signal verstanden werden. Unter„im Wesentlichen konturlos“ soll insbesondere frei von Zeichen und/oder Mustern ausbildenden Konturen verstanden werden. Insbesondere ist das einfache optische Signal frei von erleuchteten Schriftzeichen und/oder erleuchteten Piktogrammen. Dadurch kann vorteilhaft eine einfache Erkennbarkeit ermöglicht werden, welche

vorzugsweise unabhängig von einem Verständnis einer bestimmten Sprache und/oder eines bestimmten Piktogramms ist. Unter einem„großflächigen optischen Signal“ soll insbesondere ein Signal verstanden werden, welches zumindest eine, insbesondere durch die Leuchtsignaleinheit definierte,

Leuchtfläche aufweist, die größer ist als 0,01 m 2 , vorzugsweise größer ist als 0,05 m 2 , vorteilhaft größer ist als 0,1 m 2 , bevorzugt größer ist als 0,2 m 2 und besonders bevorzugt größer ist als 0,3 m 2 . Es ist vorstellbar, dass die Lichtsignaleinheit dazu vorgesehen ist, eine Mehrzahl optischer Signale

anzuzeigen. Unterschiedliche optische Signale können dabei insbesondere in einer zeitlichen Abfolge, d.h. zeitlich nacheinander, angezeigt werden und/oder zeitgleich auf voneinander räumlich getrennten Abschnitten der Lichtsignaleinheit.

Wenn zumindest ein optisches Signal der Lichtsignaleinheit dazu vorgesehen ist, einen Sicherungsstatus der Sicherungsvorrichtung anzuzeigen, kann vorteilhaft eine hohe Sicherheit erreicht werden. Der Sicherungsstatus umfasst insbesondere zumindest den aktivierten Status der Sicherungsvorrichtung und zumindest einen deaktivierten Status der Sicherungsvorrichtung. Insbesondere in dem deaktivierten Status der Sicherungsvorrichtung ist ein Zugriff von außen auf ein sich in dem Werkzeugtransportwagen befindendes Werkzeug ermöglicht. Beispielsweise kann ein blinkendes optisches Signal einen deaktivierten Status der

Sicherungsvorrichtung anzeigen, während ein kontinuierliches Signal den aktivierten Zustand der Sicherungsvorrichtung anzeigt. Alternativ oder zusätzlich könnte beispielsweise eine bestimmte Farbe, z.B. rot, den deaktivierten Status der Sicherungsvorrichtung anzeigen, während eine andere bestimmte Farbe, z.B. weiß, den aktivierten Zustand der Sicherungsvorrichtung anzeigt.

Zudem wird vorgeschlagen, dass zumindest ein optisches Signal der

Lichtsignaleinheit dazu vorgesehen ist, einen aktiven autonomen und/oder unüberwachten Fährbetrieb des Werkzeugtransportwagens zu signalisieren.

Dadurch kann vorteilhaft eine hohe Benutzerfreundlichkeit erreicht werden, insbesondere indem für eine Person in einem Nahbereich des

Werkzeugtransportwagens erkennbar ist, ob dieser Werkzeugtransportwagen aktuell durch einen Menschen oder durch eine Maschine gesteuert wird. Zudem kann vorteilhaft eine hohe Sicherheit erreicht werden, insbesondere indem für die Person in einem Nahbereich des Werkzeugtransportwagens erkennbar ist, ob dieser Werkzeugtransportwagen aktuell durch einen Menschen oder durch eine Maschine gesteuert wird und/oder ob der autonome Fährbetrieb aktuell durch einen Menschen überwacht wird oder ob der autonome Fährbetrieb aktuell unüberwacht ist. Weiterhin wird vorgeschlagen, dass zumindest ein optisches Signal der

Lichtsignaleinheit dazu vorgesehen ist, ein Fahrziel des

Werkzeugtransportwagens anzuzeigen. Dadurch kann vorteilhaft eine

Organisation verbessert werden. Beispielsweise können verschiedenen Stationen innerhalb der veränderlichen Umgebung und/oder verschiedenen Gebäuden innerhalb der veränderlichen Umgebung verschiedene Farben zugeordnet sein, wodurch ein Betrachter der Lichtsignaleinheit des Werkzeugtransportwagens, welche die Farbe anzeigt, vorteilhaft unmittelbar eine Destination des

Werkzeugtransportwagens erkennen kann. Dadurch kann beispielsweise ein Arbeiter bereits aus der Ferne erkennen, ob ein bestimmter

Werkzeugtransportwagen für eine Station bestimmt ist, für die er zuständig ist und entsprechende Vorbereitungen treffen.

Zudem wird vorgeschlagen, dass zumindest ein optisches Signal der

Lichtsignaleinheit dazu vorgesehen ist, eine aktuelle Erreichbarkeit eines vorgegebenen Fahrziels anzuzeigen. Dadurch kann vorteilhaft eine hohe Effizienz erreicht werden. Zudem können vorteilhaft Fehlfunktionen und/oder Blockaden von Werkzeugtransportwägen vermieden werden. Insbesondere ist der

Werkzeugtransportwagen dazu vorgesehen, Daten, insbesondere Daten zu Fahrtwegen, Betriebsstatus und/oder dergleichen, mit weiteren

Werkzeugtransportwägen auszutauschen. Dadurch kann vorteilhaft eine Route flexibel angepasst werden, insbesondere an bereits durch andere

Werkzeugtransportwägen detektierte Hindernisse und/oder Blockaden.

Alternativ oder zusätzlich umfasst der Werkzeugtransportwagen eine

Tonsignaleinheit. Die Tonsignaleinheit ist dazu vorgesehen, Warntöne

auszugeben, beispielsweise während des autonomen Betriebs und/oder während des deaktivierten Zustands der Sicherungsvorrichtung. Dadurch kann vorteilhaft ein Unfallrisiko reduziert werden.

Außerdem wird vorgeschlagen, dass der Werkzeugtransportwagen zumindest eine Werkzeugidentifikationseinheit aufweist, welche zumindest dazu vorgesehen ist, in den Werkzeugtransportwagen eingelagerte und/oder aus dem Werkzeugtransportwagen entnommene Werkzeuge und/oder

Werkzeugaufnahmen eindeutig zu identifizieren. Dadurch kann vorteilhaft ein hoher Grad an Organisation erreicht werden. Beispielsweise kann mittels einer Kenntnis über den Inhalt des Werkzeugtransportwagens eine Fahrroute des Werkzeugtransportwagens optimiert werden. Zudem kann vorteilhaft ein Risiko einer fehlerhaften Anlieferung minimiert werden. Außerdem kann insbesondere mittels eines Abgleichs von Daten, insbesondere von Werkzeugdaten, zwischen einer jeweiligen Station innerhalb der veränderlichen Umgebung, beispielsweise einer Werkzeugmaschine, und des Werkzeugtransportwagens vorteilhaft sichergestellt werden, dass nur passende Werkzeuge angeliefert und/oder entladen werden. Des Weiteren kann vorteilhaft eine Einstellung der

Sicherungsvorrichtung, beispielsweise eine Erstreckung der teleskopierbaren Sicherungsvorrichtung, an ein eingelagertes Werkzeug angepasst werden.

Insbesondere ist die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu vorgesehen, anhand von durch die Werkzeugidentifikationseinheit ermittelter Daten zumindest eine

Funktion der Sicherungsvorrichtung, insbesondere die Sicherungsvorrichtung, zu steuern und/oder zu regeln.

Insbesondere weist der Werkzeugtransportwagen eine

Datenkommunikationseinheit auf, welche zu einer drahtlosen Kommunikation von Daten des Werkzeugtransportwagens, beispielswiese zu dem Betriebsstatus des Werkzeugtransportwagens, zu der Route des Werkzeugtransportwagens, zu dem Inhalt des Werkzeugtransportwagens, insbesondere Mess- und/oder Einstelldaten eines in dem Werkzeugtransportwagen transportierten Werkzeugs, oder dergleichen, vorgesehen ist. Insbesondere umfasst die

Datenkommunikationseinheit zumindest eine Bluetooth-Schnittstelle, zumindest eine WLAN-Schnittstelle, zumindest eine ZigBee-Schnittstelle oder dergleichen. Alternativ oder zusätzlich kann die Datenkommunikationseinheit zu einem

Datentransfer mittels eines Kabels vorgesehen sein. Dazu umfasst die

Datenkommunikationseinheit beispielsweise zumindest einen USB-Port. Insbesondere ist die Steuer und/oder Regeleinheit dazu vorgesehen, mittels der Datenkommunikationseinheit einen Datenaustausch zwischen dem

Werkzeugtransportwagen und zumindest einem weiteren

Werkzeugtransportwagen und/oder zumindest einer Station innerhalb der veränderlichen Umgebung zu steuern und/oder zu regeln. Die

Werkzeugidentifikationseinheit ist insbesondere als ein optisches Lesegerät, beispielswiese als ein Laserscanner, als ein Kamerascanner, als ein CCD- Scanner und/oder dergleichen, ausgebildet. Die Werkzeugidentifikationseinheit ist insbesondere dazu vorgesehen, zu der Identifizierung einen einem Werkzeug und/oder einer Werkzeugaufnahme zugeordneten Werkzeugidentifikator auszulesen. Der Werkzeugidentifikator kann beispielsweise in Form eines

Barcodes und/oder eines 2-D-Codes, beispielsweise eines QR-Codes, eines Data- Matrix-Codes, eines Aztec-Codes, eines Maxi-Codes, eines Schriftzuges oder dergleichen, ausgebildet sein. Der Werkzeugidentifikator ist insbesondere eindeutig genau einem Werkzeug und/oder genau einer Werkzeugaufnahme zugeordnet, beispielsweise durch aufkleben, aufdrucken, eingravieren, anhängen und/oder dergleichen. Insbesondere erfolgt eine Identifizierung von Werkzeugen und/oder Werkzeugaufnahmen mittels der Werkzeugidentifikationseinheit bei einem Einlagervorgang eines Werkzeugs und/oder einer Werkzeugaufnahme und/oder bei einem Entnahmevorgang eines Werkzeugs und/oder einer

Werkzeugaufnahme, wobei die Identifizierung des Werkzeugs und/oder der Werkzeugaufnahme automatisiert erfolgt oder mittels eines manuellen Ausrichtens des optischen Lesegeräts auf den Werkzeugidentifikator oder umgekehrt.

Alternativ oder zusätzlich ist vorstellbar, dass die eindeutige Identifizierung mittels drahtloser Datenkommunikation, beispielsweise über die Bluetooth-Schnittstelle, erfolgt, wozu insbesondere jedem Werkzeug und/oder jeder Werkzeugaufnahme eine separate drahtlose Datenkommunikationsschnittstelle zugeordnet ist.

Zusätzlich wird vorgeschlagen, dass der Werkzeugtransportwagen zumindest ein Speichermodul aufweist, welches zumindest dazu vorgesehen ist, Werkzeugdaten und/oder Werkzeugidentifikatoren von Werkzeugen und/oder Werkzeugaufnahmen, insbesondere Werkzeugdaten und/oder

Werkzeugidentifikatoren zu in den Werkzeugtransportwagen eingelagerten Werkzeugen und/oder Werkzeugaufnahmen und/oder zu aus dem

Werkzeugtransportwagen ausgelagerten Werkzeugen und/oder

Werkzeugaufnahmen, in einer Datenbank des Speichermoduls abzuspeichern. Dadurch kann vorteilhaft ein zu dem physischen Werkzeugtransport paralleler Informationstransport von zumindest einem Werkzeug zugeordneten Daten, beispielsweise Mess- und/oder Einstelldaten, ermöglicht werden. Zudem kann vorteilhaft ein, insbesondere einsehbares und/oder auslesbares, Inventar des Werkzeugtransportwagens erstellt und abgespeichert werden. Des Weiteren kann vorteilhaft eine Rückverfolgbarkeit von Transportwegen ermöglicht werden, wodurch beispielsweise eine Fehleranalyse erleichtert werden kann. Das

Speichermodul ist insbesondere als ein nichtflüchtiges, elektronisches

Speichermodul ausgebildet, beispielsweise ein Flash-Speichermodul und/oder ein Magnetspeichermodul. Werkzeugdaten umfassen insbesondere einem Werkzeug zugeordnete Mess- und/oder Einstelldaten, beispielsweise Konturdaten,

Längendaten, Winkeldaten, Rundlaufdaten oder dergleichen. Insbesondere ist ein Datensatz Werkzeugdaten auf dem Speichermodul eindeutig einem

Werkzeugidentifikator zugeordnet, welcher insbesondere eindeutig einem

Werkzeug zugeordnet ist. Der Werkzeugidentifikator umfasst insbesondere eine eineindeutige Zeichenfolge. Zusätzlich kann das Speichermodul dazu vorgesehen sein, Fahrziele des Werkzeugtransportwagens, Fahrrouten des

Werkzeugtransportwagens, Betriebsstatus des Werkzeugtransportwagens, Be- und/oder Entladeprotokolle des Werkzeugtransportwagens oder dergleichen abzuspeichern. Zumindest ein Teil der Werkzeugdaten, welche dazu vorgesehen sind, auf dem Speichermodul abgespeichert zu werden, sind als

steuerungsgerechte Werkzeugdaten ausgebildet. Unter„steuerungsgerechten Werkzeugdaten“ sollen insbesondere Werkzeugdaten verstanden werden, welche speziell für eine bestimmte Werkzeugmaschine und/oder für eine bestimmte Station der veränderlichen Umgebung aufbereitet sind. Insbesondere sind die steuerungsgerechten Werkzeugdaten in einem maschinenlesbaren Format aufbereitet.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass zumindest einem Teil der Werkzeugdaten und/oder der Mess- und/oder Einstelldaten in der Datenbank des Speichermoduls zumindest eine Station innerhalb der veränderlichen Umgebung, insbesondere zumindest eine Werkzeugmaschine, bevorzugt zumindest ein Maschinencode einer Werkzeugmaschine, zugeordnet ist. Insbesondere ist zudem zumindest einem Teil der in der Datenbank das Speichermoduls abgespeicherten Werkzeuge zumindest eine Station innerhalb der veränderlichen Umgebung, vorzugsweise zumindest eine Werkzeugmaschine, bevorzugt zumindest ein Maschinencode einer Werkzeugmaschine zugeordnet. Dadurch kann vorteilhaft eine

Plausibilitätsprüfung bei einer Entnahme eines Werkzeugs aus dem

Werkzeugtransportwagen ermöglicht werden. Insbesondere indem beispielsweise eine Zuordnung eines an einer Station, insbesondere an einem Ort einer

Werkzeugmaschine, aus dem Werkzeugtransportwagen entnommenen

Werkzeugs in der Datenbank mit dem Ort der tatsächlichen Entnahme

abgeglichen wird. Außerdem kann dadurch vorteilhaft eine automatisierte

Identifikation einer Station innerhalb der veränderlichen Umgebung, insbesondere einer Werkzeugmaschine, vor und/oder während einer Übertragung von

Werkzeugdaten ermöglicht werden.

Ferner wird vorgeschlagen, dass der Werkzeugtransportwagen ein Ausgabemodul aufweist, welches dazu vorgesehen ist, in dem Speichermodul abgespeicherte Daten an einen Bediener mittels eines dem Werkzeugtransportwagen

zugeordneten Bildschirms auszugeben. Dadurch kann vorteilhaft eine hohe Bedienerfreundlichkeit erreicht werden, insbesondere indem auf einfache und übersichtliche Weise ein Inhalt des Werkzeugtransportwagens und/oder Daten zu einem Inhalt des Werkzeugtransportwagens abrufbar sind. Der Bildschirm ist insbesondere als ein Touchscreen ausgebildet. Es ist vorstellbar, dass der

Bildschirm in einen äußeren Rahmen des Werkzeugtransportwagens integriert ausgebildet ist. Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass der Werkzeugtransportwagen ein

Ausgabemodul aufweist, welches die Datenkommunikationseinheit umfasst, die dazu vorgesehen ist, in dem Speichermodul abgespeicherte Daten drahtlos an ein externes Empfangs- und/oder Sendemodul, beispielsweise an ein Tablet eines Bedieners oder an ein externes Datenverarbeitungssystem, zu versenden.

Dadurch kann vorteilhaft eine hohe Bedienerfreundlichkeit erreicht werden, insbesondere indem auf einfache und übersichtliche Weise ein Inhalt des

Werkzeugtransportwagens und/oder Daten zu einem Inhalt des

Werkzeugtransportwagens abrufbar sind. Beispielsweise ist vorstellbar, dass der Bediener mittels der Datenkommunikationseinheit Werkzeugdaten, Inventare, Fahrziele, Fahrrouten, Be- und/oder Entladeprotokolle oder dergleichen bei einem Vorbeifahren des Werkzeugtransportwagens mittels des externen Empfangs und/oder Sendemoduls auslesen kann.

Außerdem wird vorgeschlagen, dass die Antriebseinheit zumindest zwei separat voneinander antreibbare Räder umfasst, wobei die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu vorgesehen ist, eine Rotationsgeschwindigkeit der Räder, eine

Rotationsrichtung der Räder und/oder eine Auslenkung der Räder um eine zu einer Fahrebene vertikale Achse einzeln zu steuern und/oder zu regeln. Dadurch kann vorteilhaft eine hohe Wendigkeit des Werkzeugtransportwagens erreicht werden, wodurch insbesondere ein autonomer Fährbetrieb optimiert werden kann. Insbesondere kann dadurch vorteilhaft ein Risiko eines Steckenbleibens an einer Engstelle vermindert werden. Außerdem können vorteilhaft Hindernisse auf möglichst kleinem Raum umfahren werden. Die Fahrebene ist insbesondere als die Ebene ausgebildet, auf welcher sich der Werkzeugtransportwagen in einem regulären Fährbetrieb bewegt.

Ferner wird ein Werkzeugtransportsystem mit zumindest einem

Werkzeugtransportwagen und mit zumindest einem weiteren

Werkzeugtransportwagen, welcher entweder zumindest im Wesentlichen artgleich zu dem Werkzeugtransportwagen oder als ein Werkzeugtransportwagen ohne eigene Antriebseinheit ausgebildet ist, wobei der Werkzeugtransportwagen dazu vorgesehen ist, mit zumindest dem einen weiteren Werkzeugtransportwagen zur Ausbildung eines Werkzeugtransportwagenzugs zu koppeln, vorgeschlagen.

Dadurch kann vorteilhaft eine Transporteffektivität erhöht werden. Insbesondere können dadurch vorteilhaft Systemkosten reduziert werden, indem nur ein Teil aller Werkzeugtransportwägen eine Antriebseinheit umfasst. Der

Werkzeugtransportwagenzug umfasst insbesondere zumindest zwei

Werkzeugtransportwagen, wobei zumindest einer der Werkzeugtransportwagen eine Antriebseinheit aufweist. Vorzugsweise umfasst der

Werkzeugtransportwagenzug mehr als zwei Werkzeugtransportwägen, wobei zumindest ein an einem Ende des Werkzeugtransportwagenzugs angeordneter Werkzeugtransportwagen eine Antriebseinheit aufweist. Es ist denkbar, dass mehr als ein Werkzeugtransportwagen des Werkzeugtransportwagenzugs eine

Antriebseinheit aufweist.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass das Werkzeugtransportsystem eine zentrale Ladestation aufweist, welche zumindest einen Ladebereich aufweist und welche dazu vorgesehen ist, mit zumindest einem Werkzeugtransportwagen, welcher sich in dem zumindest einen Ladebereich befindet, automatisch eine Ladeverbindung zu einer Aufladung zumindest eines Energiespeichers des Werkzeugtransportwagens herzustellen. Dadurch kann vorteilhaft ein hoher Bedienerkomfort erreicht werden, insbesondere indem ein Ladevorgang erleichtert wird. Die zentrale Ladestation ist insbesondere dazu vorgesehen, elektrische Ladeenergie bereitzustellen. Unter dem„Ladebereich“ soll insbesondere ein räumlicher Bereich der Ladestation verstanden werden, welcher einen für einen Ladevorgang vorgesehenen Abstellbereich für zumindest einen

Werkzeugtransportwagen ausbildet. Der Werkzeugtransportwagen ist

insbesondere dazu vorgesehen, den Ladebereich autonom anzufahren.

Vorzugsweise ist die Steuer- und/oder Regeleinheit derart programmiert, dass bei einem Unterschreiten eines kritischen Ladungsstands des Energiespeichers des Werkzeugtransportwagens automatisch die Route des

Werkzeugtransportfahrzeugs so modifiziert wird, dass durch die Antriebseinheit des Werkzeugtransportwagens die Ladestation, insbesondere der Ladebereich, automatisch angesteuert wird. Insbesondere ist die Steuer- und/oder Regeleinheit dazu vorgesehen, den Werkzeugtransportwagen bei einem Anfahren des

Ladebereichs derart zu steuern, dass automatisch die Ladeverbindung hergestellt wird. Die Ladeverbindung umfasst einen direkten elektrischen Kontakt elektrisch leitender Anschlüsse, beispielsweise eine Steckerverbindung. Es ist denkbar, dass der Werkzeugtransportwagen bei dem Anfahren des Ladebereichs die

Steckerverbindung herstellt. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass der Ladebereich zu einem induktiven Laden des Energiespeichers vorgesehen ist. Insbesondere wird dazu der Werkzeugtransportwagen derart in dem Ladebereich positioniert, dass ein möglichst geringer Abstand zwischen einer Ladespule des Werkzeugtransportwagens und einer Ladespule der zentralen Ladestation besteht. Unter der Wendung„automatisch“ soll in diesem Zusammenhang insbesondere frei von einem manuellen Eingriff eines Benutzers verstanden werden.

Ferner wird ein Verfahren mit zumindest einem Werkzeugtransportwagen, welcher zu einem Transport von zumindest einem für eine Metall-, Holz- und/oder

Kunststoffbearbeitung vorgesehenen Zerspanungs- und/oder Präzisionswerkzeug und/oder von zumindest einer für eine Halterung des Zerspanungs- und/oder Präzisionswerkzeugs vorgesehenen Werkzeugaufnahme innerhalb einer veränderlichen Umgebung vorgesehen ist, mit zumindest einer Werkzeug- und/oder Werkzeugaufnahmehaltevorrichtung, mit einer Antriebseinheit zumindest zu einem Antrieb des Werkzeugtransportwagens und mit zumindest einer

Umgebungserkennungseinheit mit zumindest einem Sensor zu einer Erfassung zumindest eines Umgebungsparameters vorgeschlagen, wobei eine Bewegung und/oder eine Route des Werkzeugtransportwagens mittels der Antriebseinheit zumindest auf Basis zumindest des Umgebungsparameters derart gesteuert wird, dass der Werkzeugtransportwagen autonom, insbesondere kollisionsfrei, zwischen verschiedenen Stationen innerhalb der veränderlichen Umgebung bewegt wird. Dadurch können vorteilhafte Eigenschaften hinsichtlich eines autonomen T ransports und/oder T ransfers von für die Metall-, Holz- und/oder Kunststoffbearbeitung vorgesehenen Zerspanungs- und/oder

Präzisionswerkzeugen und/oder von für die Halterung von Zerspanungs- und/oder Präzisionswerkzeugen vorgesehenen Werkzeugaufnahmen bereitgestellt werden. Vorteilhaft können dadurch Transport- und/oder Transfervorgänge, insbesondere Transportwege, Transportzeiten und/oder Transportintervalle, optimiert werden, wodurch insbesondere eine hohe Effektivität erreicht werden kann.

Der erfindungsgemäße Werkzeugtransportwagen, das erfindungsgemäße

Werkzeugtransportsystem und/oder das erfindungsgemäße Verfahren sollen hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere kann der erfindungsgemäße

Werkzeugtransportwagen, das erfindungsgemäße Werkzeugtransportsystem und/oder das erfindungsgemäße Verfahren zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten abweichende Anzahl aufweisen.

Zeichnungen

Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnungen, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.

Es zeigen:

Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Werkzeugtransportsystems mit einem Werkzeugtransportwagen,

Fig. 2 eine schematische, perspektivische Darstellung des

Werkzeugtransportwagens mit einer Sicherungsvorrichtung in einem deaktivierten Zustand, Fig. 3 eine schematische, perspektivische Darstellung des

Werkzeugtransportwagens mit der Sicherungsvorrichtung in einem aktivierten Zustand,

Fig. 4 ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens mit dem

Werkzeugtransportwagen,

Fig. 5a einen schematisch, perspektivisch dargestellten Ausschnitt eines alternativen Werkzeugtransportwagens mit einer alternativen Sicherungsvorrichtung in einem deaktivierten Zustand und

Fig. 5b einen schematisch, perspektivisch dargestellten Ausschnitt des alternativen Werkzeugtransportwagens mit der alternativen

Sicherungsvorrichtung in einem aktivierten Zustand.

Beschreibung der Ausführungsbeispiele

Fig. 1 zeigt ein Werkzeugtransportsystem 68a mit einem

Werkzeugtransportwagen 10a. Das Werkzeugtransportsystem 68a weist einen ersten weiteren Werkzeugtransportwagen 60a auf. Das Werkzeugtransportsystem 68a weist einen zweiten weiteren Werkzeugtransportwagen 62a auf. Der erste weitere Werkzeugtransportwagen 60a ist zumindest im Wesentlichen artgleich zu dem Werkzeugtransportwagen 10a ausgebildet. Der zweite weitere

Werkzeugtransportwagen 62a ist als ein Werkzeugtransportwagen ohne eigene Antriebseinheit ausgebildet. Das Werkzeugtransportsystem 68a weist einen

Werkzeugtransportwagenzug 58a auf. Der Werkzeugtransportwagen 10a ist dazu vorgesehen, mit zumindest dem ersten weiteren Werkzeugtransportwagen 60a und/oder mit zumindest dem zweiten weiteren Werkzeugtransportwagen 62a zur Ausbildung des Werkzeugtransportwagenzugs 58a zu koppeln. Der Werkzeugtransportwagen 10a, 60a, 62a ist zu einem Transport von zumindest einem Werkzeug 12a innerhalb einer veränderlichen Umgebung vorgesehen (vgl. auch Fig. 2). Das Werkzeug 12a ist als ein Zerspanungs- und/oder

Präzisionswerkzeug ausgebildet, welches für eine Metall-, Holz- und/oder

Kunststoffbearbeitung vorgesehen ist. Der Werkzeugtransportwagen 10a, 60a, 62a ist zu einem T ransport von zumindest einer Werkzeugaufnahme 14a (vgl. auch Fig. 2) vorgesehen. Die Werkzeugaufnahme 14a ist für eine Halterung zumindest eines Zerspanungs- und/oder Präzisionswerkzeugs vorgesehen.

Der Werkzeugtransportwagen 10a weist eine Koppeleinheit 82a auf. Die weiteren Werkzeugtransportwägen 60a, 62a weisen jeweils eine Koppeleinheit 82a auf. Die Koppeleinheit 82a ist dazu vorgesehen, zumindest zwei Werkzeugtransportwägen 10a, 60a, 62a zu einer Erzeugung des Werkzeugtransportwagenzugs 58a miteinander zu koppeln. Die Koppeleinheit 82a ist zu einer lösbaren Kopplung von Werkzeugtransportwägen 10a, 60a, 62a miteinander vorgesehen. Die

Koppeleinheit 82a ist zu einer Übertragung einer Kraft, insbesondere einer Antriebskraft und/oder einer Bewegungskraft, zwischen zumindest zwei

Werkzeugtransportwägen 10a, 60a, 62a vorgesehen.

Die Koppeleinheit 82a weist ein Koppelelement 84a auf. Die Koppeleinheit 82a weist ein korrespondierendes Koppelelement 86a auf. Das Koppelelement 84a und das korrespondierende Koppelelement 86a sind dazu vorgesehen, zu einer Kopplung der jeweiligen Werkzeugtransportwägen 10a, 60a, 62a ineinander einzugreifen. Alternativ kann die Koppeleinheit 82a dazu vorgesehen sein, Werkzeugtransportwägen 10a, 60a, 62a unabhängig von einem gegenseitigen Eingriff zweier Koppelelemente 84a, 86a zu koppeln. Die Koppelelemente 84a, 86a sind zumindest teilweise starr ausgebildet. Dadurch kann vorteilhaft ein minimaler Abstand zwischen zwei Werkzeugtransportwägen 10a, 60a, 62a eines Werkzeugtransportwagenzugs 58a, beispielsweise bei einem Bremsvorgang, aufrechterhalten werden.

Das Werkzeugtransportsystem 68a umfasst eine erste Station 26a. Die erste Station 26a ist als ein Mess- und/oder Einstellgerät ausgebildet. Das Mess- und/oder Einstellgerät ist zu einer Vermessung und/oder zu einem Einstellen von Werkzeugen 12a, vorgesehen. Das Mess- und/oder Einstellgerät ist zu einer optischen Vermessung der Werkzeuge 12a vorgesehen. Das Mess- und/oder Einstellgerät ist dazu vorgesehen, vermessenen und/oder eingestellten Werkzeugen 12a zugehörige Mess- und/oder Einstelldaten, insbesondere drahtlos, an zumindest einen Werkzeugtransportwagen 10a, 60a, 62a zu übertragen und/oder Werkzeugdaten, beispielsweise Werkzeugidentifikatoren, insbesondere drahtlos, von Werkzeugtransportwägen 10a, 60a, 62a zu

empfangen. Der Werkzeugtransportwagen 10a, 60a, 62a ist dazu vorgesehen Werkzeuge 12a von der ersten Station 26a abzuholen und/oder an die erste Station 26a anzuliefern.

Das Werkzeugtransportsystem 68a umfasst eine zweite Station 28a. Die zweite Station 28a ist als eine Werkzeugmaschine ausgebildet. Die Werkzeugmaschine ist CNC-gesteuert. Die Werkzeugmaschine ist zu einer Bearbeitung eines

Werkstücks mittels Werkzeugen 12a vorgesehen. Die Werkzeuge 12a, welche in der Werkzeugmaschine zur Werkstückbearbeitung eingesetzt werden, sind zu einer Erzielung einer hohen Bearbeitungsgenauigkeit präzise einzustellen. Die Werkzeugmaschine ist dazu vorgesehen, Werkzeugdaten und/oder

Werkzeugidentifikatoren an Werkzeugtransportwägen 10a, 60a, 62a zu senden und/oder Werkzeugdaten und/oder Werkzeugidentifikatoren von

Werkzeugtransportwägen 10a, 60a, 62a zu empfangen. Der

Werkzeugtransportwagen 10a, 60a, 62a ist dazu vorgesehen Werkzeuge 12a von der zweiten Station 28a abzuholen und/oder an die zweite Station 28a anzuliefern. Der Werkzeugtransportwagen 10a ist dazu vorgesehen, einen autonomen

T ransport der Werkzeuge 12a und/oder der Werkzeugaufnahmen 14a zwischen der ersten Station 26a und der zweiten Station 28a innerhalb der veränderlichen Umgebung vorzunehmen.

Das Werkzeugtransportsystem 68a weist eine zentrale Ladestation 70a auf. Die zentrale Ladestation 70a ist zu einer Versorgung zumindest eines

Energiespeichers 74a des Werkzeugtransportwagens 10a, 60a, 62a mit elektrischer Ladeenergie vorgesehen. Die zentrale Ladestation 70a ist als eine Batterieladestation ausgebildet. Die zentrale Ladestation 70a weist einen

Ladebereich 72a auf. Der Ladebereich 72a ist als ein Bereich der Ladestation 70a ausgebildet innerhalb dessen eine Energieübertragung zu einem Aufladen des Energiespeichers 74a möglich ist. Die zentrale Ladestation 70a weist zumindest ein Ladeelement 88a auf. Das Ladeelement 88a ist als ein Stecker ausgebildet. Der Stecker des Ladeelements 88a bildet einen männlichen Konnektor aus. Der Werkzeugtransportwagen 10a, 60a, 62a weist ein korrespondierendes

Ladeelement 90a auf. Das korrespondierende Ladeelement 90a ist als ein Stecker ausgebildet. Der Stecker des korrespondierenden Ladeelements 90a bildet einen weiblichen Konnektor aus. Das Ladeelement 88a und das korrespondierende Ladeelement 90a sind dazu vorgesehen, zu einer Energieübertragung zwischen der zentralen Ladestation 70a und dem Werkzeugtransportwagen 10a, 60a, 62a miteinander wechselzuwirken, insbesondere miteinander zu koppeln. Alternativ könnten das Ladeelement 88a und das korrespondierende Ladeelement 90a als Induktionsspulen, welche zu einem induktiven Laden des Energiespeichers 74a vorgesehen sind, ausgebildet sein. Die zentrale Ladestation 70a ist dazu vorgesehen, mit dem Werkzeugtransportwagen 10a, 60a, 62a, welcher sich in dem Ladebereich 72a befindet, automatisch eine Ladeverbindung zu einer Aufladung des Energiespeichers 74a herzustellen. Zu der automatischen

Herstellung der Ladeverbindung verbinden sich das Ladeelement 88a und das korrespondierende Ladeelement 90a miteinander. Zu der automatischen

Herstellung der Ladeverbindung positioniert die zentrale Ladestation 70a das Ladeelement 88a derart relativ zu dem korrespondierenden Ladeelement 90a, dass eine Energieübertragung zwischen dem Werkzeugtransportwagen 10a, 60a, 62a und der zentralen Ladestation 70a ermöglicht ist. Beispielsweise verfährt die zentrale Ladestation 70a dabei das Ladeelement 88a. Alternativ oder zusätzlich positioniert der Werkzeugtransportwagen 10a, 60a, 62a das korrespondierende Ladeelement 90a derart relativ zu dem Ladeelement 88a, dass eine

Energieübertragung zwischen dem Werkzeugtransportwagen 10a, 60a, 62a und der zentralen Ladestation 70a ermöglicht ist. Beispielsweise optimiert der

Werkzeugtransportwagen 10a, 60a, 62a dabei seine zu der zentralen Ladestation 70a relative Position innerhalb des Ladebereichs 72a durch ein Verfahren des gesamten Werkzeugtransportwagens 10a, 60a, 62a und/oder durch ein Verfahren des korrespondierenden Ladeelements 90a. Das Werkzeugtransportsystem 68a umfasst ein externes Empfangs- und/oder Sendemodul 50a. Das externe Empfangs- und/oder Sendemodul 50a ist als ein tragbarer Computer, beispielsweise ein Tablet 80a, ausgebildet. Das externe Empfangs- und/oder Sendemodul 50a ist dazu vorgesehen, Daten der ersten Station 26a, Daten der zweiten Station 28a, Daten der zentralen Ladestation 70a und/oder Daten des Werkzeugtransportwagens 10a, 60a, 62a auszulesen. Das externe Empfangs- und/oder Sendemodul 50a ist dazu vorgesehen, Steuer- und/oder Regelbefehle an die erste Station 26a, an die zweite Station 28a, an die zentrale Ladestation 70a und/oder an den Werkzeugtransportwagen 10a, 60, 62a zu senden. Das externe Empfangs- und/oder Sendemodul 50a ist dazu

vorgesehen, Routen und/oder Inventare von Werkzeugtransportwägen 10a, 60a, 62a auszulesen. Das externe Empfangs- und/oder Sendemodul 50a ist dazu vorgesehen, Routen von Werkzeugtransportwägen 10a, 60a, 62a auszulesen, einzugeben und/oder zu modifizieren.

Fig. 2 zeigt eine schematische, perspektivische Ansicht des

Werkzeugtransportwagens 10a. Der Werkzeugtransportwagen 10a weist eine Sicherungsvorrichtung 30a auf. Die in Fig. 2 gezeigte Sicherungsvorrichtung 30a befindet sich in einem deaktivierten Zustand 78a. Der Werkzeugtransportwagen 10a weist eine Werkzeug- und/oder Werkzeugaufnahmehaltevorrichtung 16a auf. Die Werkzeug- und/oder Werkzeugaufnahmehaltevorrichtung 16a ist dazu vorgesehen, das Werkzeug 12a und/oder die Werkzeugaufnahme 14a zu haltern. Die Werkzeug- und/oder Werkzeugaufnahmehaltevorrichtung 16a ist realfachartig ausgebildet. Die Werkzeug- und/oder Werkzeugaufnahmehaltevorrichtung 16a umfasst Schienenelemente 92a. Die Schienenelemente 92a sind mittels

Schraubverbindungen an inneren Seitenwänden des Werkzeugtransportwagens 10a befestigt. Die Schienenelemente 92a bilden eine Aufnahme für Halteeinsätze 94a aus. Jeder Halteeinsatz 94a bietet zumindest einen Halteplatz 96a zur Aufnahme eines Werkzeugs 12a und/oder einer Werkzeugaufnahme 14a. Die Halteeinsätze 94a und/oder die Halteplätze 96a sind vorzugsweise an zu halternde Werkzeuge 12a oder Werkzeugaufnahmen 14a angepasst. Die Halteeinsätze 94a sind einfach austauschbar ausgebildet. Die Halteeinsätze 94a sind mittels einer Rastverbindung in den Schienenelementen 92a verrastbar. Drei Schienenelemente 92a sind parallel nebeneinander in dem

Werkzeugtransportwagen 10a angeordnet. Zwei Ebenen von Schienenelementen 92a sind übereinander in dem Werkzeugtransportwagen 10a angeordnet.

Alternativ können mehr oder weniger als die genannte Zahl von

Schienenelementen 92a und/oder Ebenen in dem Werkzeugtransportwagen 10a angeordnet sein. Außerdem könnten die Halteeinsätze 94a alternativ einstückig mit den Schienenelementen 92a ausgebildet sein.

Der Werkzeugtransportwagen 10a weist eine Umgebungserkennungseinheit 20a auf. Die Umgebungserkennungseinheit 20a umfasst einen Sensor 22a. Der Sensor 22a ist zu einer Erfassung eines Umgebungsparameters vorgesehen. Der Sensor 22a ist als eine Kamera ausgebildet. Die Umgebungserkennungseinheit 20a umfasst einen weiteren Sensor 100a. Der weitere Sensor 100a ist als ein Laser-Distanzsensor ausgebildet. Die Umgebungserkennungseinheit 20a umfasst einen zusätzlichen weiteren Sensor 102a. Der zusätzliche weitere Sensor 102a ist als ein Ultraschallsensor ausgebildet. Es ist vorstellbar, dass die

Umgebungserkennungseinheit 20a weitere Sensoren umfasst, welche in einer Umfangsrichtung des Werkzeugtransportwagens 10a rund um den

Werkzeugtransportwagen 10a angeordnet sind. Die Sensoren 22a, 100a, 102a der Umgebungserkennungseinheit 20a sind dazu vorgesehen einen in einer Fahrtrichtung vor dem Werkzeugtransportwagen 10a liegenden Bereich bevorzugt zu überwachen. Zudem sind die Sensoren 22a, 100a, 102a der

Umgebungserkennungseinheit 20a dazu vorgesehen, Bereiche die in

Fahrtrichtung seitlich und/oder hinter dem Werkzeugtransportwagen 10a liegen zu überwachen.

Der Werkzeugtransportwagen 10a weist eine Antriebseinheit 18a auf. Die

Antriebseinheit 18a ist zumindest zu einem Antrieb des Werkzeugtransportwagens 10a vorgesehen. Die Antriebseinheit 18a weist eine Motoreinheit 76a auf. Die Motoreinheit 76a umfasst einen Elektromotor. Die Motoreinheit 76a ist dazu vorgesehen, eine Kraft zu erzeugen, welche vorzugsweise dazu vorgesehen ist, durch die Antriebseinheit 18a in einen Vortrieb umgewandelt zu werden. Die Antriebseinheit 18a weist ein Fahrgestell 98a auf. Die Antriebseinheit 18a umfasst vier Räder 52a, 54a. Ein erstes Rad 52a der Antriebseinheit 18a ist separat von einem zweiten Rad 54a der Antriebseinheit 18a antreibbar. Der

Werkzeugtransportwagen 10a weist eine Steuer- und/oder Regeleinheit 24a auf. Die Steuer- und/oder Regeleinheit 24a ist dazu vorgesehen, eine

Rotationsgeschwindigkeit des ersten Rads 52a und eine Rotationsgeschwindigkeit des zweiten Rads 54a einzeln zu steuern und/oder zu regeln. Die Steuer- und/oder Regeleinheit 24a ist dazu vorgesehen, eine Rotationsrichtung des ersten Rads 52a und eine Rotationsrichtung des zweiten Rads 54a einzeln zu steuern und/oder zu regeln. Die Steuer- und/oder Regeleinheit 24a ist dazu vorgesehen, eine Auslenkung des ersten Rads 52a und eine Auslenkung des zweiten Rads 54a um eine zu einer Fahrebene vertikal verlaufende Achse 56a einzeln zu steuern und/oder zu regeln.

Die Steuer- und/oder Regeleinheit 24a ist dazu vorgesehen, eine Bewegung und/oder eine Route des Werkzeugtransportwagens 10a mittels der

Antriebseinheit 18a zu steuern. Die Steuer- und/oder Regeleinheit 24a ist dazu vorgesehen, die Route des Werkzeugtransportwagens 10a auf Basis des

Umgebungsparameters derart zu steuern, dass der Werkzeugtransportwagen 10a einen autonomen T ransport der Werkzeuge 12a und/oder der

Werkzeugaufnahmen 14a zwischen den verschiedenen Stationen 26a, 28a innerhalb der veränderlichen Umgebung vornimmt. Die Steuer- und/oder

Regeleinheit 24a ist dazu vorgesehen, die Sensoren 22a, 100a, 102a zu steuern und/oder zu regeln, insbesondere zu aktivieren und deaktivieren.

Der Werkzeugtransportwagen 10a weist eine Lichtsignaleinheit 38a auf. Die Lichtsignaleinheit 38a ist dazu vorgesehen, einen Betriebsstatus des

Werkzeugtransportwagens 10a mittels optischer Signale anzuzeigen. Die

Lichtsignaleinheit 38a weist Leuchtflächen 64a auf. Die Leuchtflächen 64a sind dazu vorgesehen, in Abhängigkeit von dem anzuzeigenden Betriebsstatus in einer bestimmten Farbe aufzuleuchten. Die Leuchtflächen 64a sind dazu vorgesehen, in Abhängigkeit von dem anzuzeigenden Betriebsstatus in einem bestimmten

Rhythmus aufzuleuchten. Die Leuchtflächen 64a sind dazu vorgesehen, in

Abhängigkeit von dem anzuzeigenden Betriebsstatus in einer bestimmten

Helligkeit aufzuleuchten. Die Leuchtflächen 64a sind zumindest teilweise streifenförmig in der Umfangsrichtung rund um den Werkzeugtransportwagen 10a angeordnet. Die Lichtsignaleinheit 38a ist dazu vorgesehen, zumindest zwei unterschiedliche Farben anzeigen zu können. Die Lichtsignaleinheit 38a ist dazu vorgesehen, zeitgleich zumindest zwei unterschiedliche Farben anzeigen zu können. Die Lichtsignaleinheit 38a ist dazu vorgesehen, zumindest zwei unterschiedliche, insbesondere von einem unerleuchteten Zustand der

Lichtsignaleinheit 38a verschiedene, Helligkeiten anzeigen zu können. Die

Lichtsignaleinheit 38a ist derart an dem Werkzeugtransportwagen 10a

angeordnet, dass die durch die Lichtsignaleinheit 38a emittierten optischen Signale von jeder Seite des Werkzeugtransportwagens 10a, insbesondere jeder Seite in der Umfangsrichtung rund um den Werkzeugtransportwagen 10a, sichtbar sind.

Zumindest ein optisches Signal der Lichtsignaleinheit 38a ist dazu vorgesehen, einen Sicherungsstatus der Sicherungsvorrichtung 30a anzuzeigen.

Beispielsweise zeigt eine rot erleuchtete Leuchtfläche 64a den deaktivierten Zustand 78a der Sicherungsvorrichtung 30a an. Beispielsweise zeigt eine weiß erleuchtete Leuchtfläche 64a einen aktivierten Zustand 32a der

Sicherungsvorrichtung 30a an.

Zumindest ein optisches Signal der Lichtsignaleinheit 38a ist dazu vorgesehen, einen aktiven autonomen und/oder unüberwachten Fährbetrieb des

Werkzeugtransportwagens 10a zu signalisieren. Beispielsweise zeigt eine blau erleuchtete Leuchtfläche 64a den autonomen Fährbetrieb des

Werkzeugtransportwagens 10a an. Beispielsweise zeigt eine blau blinkende Leuchtfläche 64a einen autonomen und unüberwachten Fährbetrieb des

Werkzeugtransportwagens 10a an. Zumindest ein optisches Signal der Lichtsignaleinheit 38a ist dazu vorgesehen, ein Fahrziel des Werkzeugtransportwagens 10a anzuzeigen. Beispielsweise sind der ersten Station 26a und der zweiten Station 28a jeweils bestimmte Farben zugeordnet. Je nachdem welche Station 26a, 28a der Werkzeugtransportwagen 10a aktuell anfährt, leuchtet die Leuchtfläche 64a in der zugeordneten Farbe. Zumindest ein optisches Signal der Lichtsignaleinheit 38a ist dazu vorgesehen, eine aktuelle Erreichbarkeit eines vorgegebenen Fahrziels anzuzeigen.

Beispielsweise zeigt eine rot erleuchtete Leuchtfläche 64a einen blockierten Fahrweg an.

Der Werkzeugtransportwagen 10a weist eine Tonsignaleinheit 66a auf. Die Tonsignaleinheit 66a ist als ein Lautsprecher ausgebildet. Die Tonsignaleinheit 66a ist dazu vorgesehen, einen Betriebsstatus des Werkzeugtransportwagens 10a mittels akustischer Signale anzuzeigen. Insbesondere ist jeder durch die

Lichtsignaleinheit 38a anzeigbare Betriebszustand auch mittels der

Tonsignaleinheit 66a anzeigbar, vorzugsweise durch unterschiedliche Tonsignale, welche sich bevorzugt in ihrer Frequenz, Lautstärke und/oder Frequenzmodulation unterscheiden. Außerdem ist die Tonsignaleinheit 66a dazu vorgesehen,

Warnsignale bei einem autonomen Betrieb des Werkzeugtransportwagens 10a auszugeben, so dass Personen, welche sich in der Umgebung des

Werkzeugtransportwagens 10a befinden, auf den Werkzeugtransportwagen 10a aufmerksam gemacht werden.

Der Werkzeugtransportwagen 10a weist eine Werkzeugidentifikationseinheit 40a auf. Die Werkzeugidentifikationseinheit 40a ist dazu vorgesehen, in den

Werkzeugtransportwagen 10a eingelagerte und/oder aus dem

Werkzeugtransportwagen 10a entnommene Werkzeuge 12a und/oder

Werkzeugaufnahmen 14a eindeutig zu identifizieren. Die

Werkzeugidentifikationseinheit 40a ist dazu vorgesehen, einen

Werkzeugidentifikator von dem Werkzeug 12a und/oder der Werkzeugaufnahme 14a abzulesen. Der Werkzeugidentifikator ist als ein Etikett (nicht gezeigt) ausgebildet, welches dem Werkzeug 12a und/oder der Werkzeugaufnahme 14a zugeordnet ist. Die Werkzeugidentifikationseinheit 40a ist als ein Handscanner ausgebildet.

Der Werkzeugtransportwagen 10a weist ein Speichermodul 42a auf. Das

Speichermodul 42a ist als ein Flashspeichermodul ausgebildet. Das

Speichermodul 42a weist eine Datenbank auf. Die Datenbank ist dazu

vorgesehen, Werkzeugdaten, Werkzeugidentifikatoren, Daten des

Werkzeugtransportwagens 10a, Daten der Umgebungserkennungseinheit 20a oder dergleichen abzuspeichern. Das Speichermodul 42a ist dazu vorgesehen, Werkzeugdaten und/oder Werkzeugidentifikatoren von Werkzeugen 12a und/oder von Werkzeugaufnahmen 14a in der Datenbank des Speichermoduls 42a abzuspeichern. Das Speichermodul 42a ist dazu vorgesehen, Daten des

Werkzeugtransportwagens 10a, beispielsweise Routen und/oder Inventare des Werkzeugtransportwagens 10a, abzuspeichern. Das Speichermodul 42a ist dazu vorgesehen, Daten der Umgebungserkennungseinheit 20a, beispielsweise

Umgebungsparameter, abzuspeichern. Die Steuer- und/oder Regeleinheit 24a ist dazu vorgesehen, das Speichermodul 42, insbesondere die Datenbank des Speichermoduls 42, zu verwalten. Die Steuer- und/oder Regeleinheit 24a ist dazu vorgesehen, durch die Umgebungserkennungseinheit 20a und/oder durch die Werkzeugidentifikationseinheit 40a detektierte Daten zu verarbeiten und auf dem Speichermodul 42a abzuspeichern. Die Steuer- und/oder Regeleinheit 24a ist dazu vorgesehen, von den Stationen 26a, 28a der veränderlichen Umgebung empfangene Daten zu verarbeiten und auf dem Speichermodul 42a

abzuspeichern. Die Steuer- und/oder Regeleinheit 24a ist dazu vorgesehen, Daten aus dem Speichermodul 42a auszulesen und für einen Versand mittels einer Datenkommunikationseinheit 48a des Werkzeugtransportwagens 10a

vorzubereiten.

Der Werkzeugtransportwagen 10a weist ein Ausgabemodul 44a auf. Das

Ausgabemodul 44a ist dazu vorgesehen, in dem Speichermodul 42a

abgespeicherte Daten an einen Bediener auszugeben. Der

Werkzeugtransportwagen 10a weist einen Bildschirm 46a auf. Das Ausgabemodul 44a ist dazu vorgesehen, in dem Speichermodul 42a abgespeicherte Daten auf dem Bildschirm 46a auszugeben. Das Ausgabemodul 44a ist teilweise einstückig mit der Steuer- und/oder Regeleinheit 24a ausgebildet. Das Ausgabemodul 44a umfasst die Datenkommunikationseinheit 48a. Die Datenkommunikationseinheit 48a ist dazu vorgesehen, in dem Speichermodul 42a abgespeicherte Daten drahtlos an das externe Empfangs- und/oder Sendemodul 50a zu versenden. Die Datenkommunikationseinheit 48a ist dazu vorgesehen, in dem Speichermodul 42a abgespeicherte Daten drahtlos an eine Station 26a, 28a der veränderlichen Umgebung zu versenden. Die Datenkommunikationseinheit 48a ist dazu vorgesehen, in dem Speichermodul 42a abgespeicherte Daten drahtlos an weitere Werkzeugtransportwägen 60a, 62a zu versenden. Die

Datenkommunikationseinheit 48a ist dazu vorgesehen, Daten von den Stationen 26a, 28a der veränderlichen Umgebung und/oder von weiteren

Werkzeugtransportwägen 60a, 62a zu empfangen. Die

Datenkommunikationseinheit 48a umfasst eine Bluetooth-Schnittstelle. Die

Datenkommunikationseinheit 48a umfasst eine WLAN-Schnittstelle. Das

Ausgabemodul 44a kann zumindest teilweise einstückig mit der Tonsignaleinheit 66a ausgebildet sein. Die Tonsignaleinheit 66a ist dabei dazu vorgesehen, mittels einer Sprachausgabe Daten an einen Bediener auszugeben. Der Werkzeugtransportwagen 10a weist den Energiespeicher 74a auf. Der

Energiespeicher 74a ist als ein Akkumulator ausgebildet. Der Energiespeicher 74a ist zu einer Versorgung der Antriebseinheit 18a mit Energie vorgesehen. Der Energiespeicher 74a ist zu einer Versorgung der Steuer- und/oder Regeleinheit 24a mit Energie vorgesehen. Der Energiespeicher 74a ist zu einer Versorgung des Ausgabemoduls 44a mit Energie vorgesehen. Der Energiespeicher 74a ist zu einer Versorgung der Datenkommunikationseinheit 48a mit Energie vorgesehen. Der Energiespeicher 74a ist zu einer Versorgung der Lichtsignaleinheit 38a mit Energie vorgesehen. Der Energiespeicher 74a ist zu einer Versorgung der Tonsignaleinheit 66a mit Energie vorgesehen. Fig. 3 zeigt eine schematische, perspektivische Ansicht des

Werkzeugtransportwagens 10a mit der Sicherungsvorrichtung 30a, wobei sich die Sicherungsvorrichtung 30a in dem aktivierten Zustand 32a befindet. Die

Sicherungsvorrichtung 30a ist dazu vorgesehen, die in dem

Werkzeugtransportwagen 10a eingelagerten Werkzeuge 12a und/oder die in dem Werkzeugtransportwagen 10a eingelagerten Werkzeugaufnahmen 14a zu sichern. Die Sicherungsvorrichtung 30a ist dazu vorgesehen, scharfe und/oder spitze Teilbereiche von Werkzeugen 12a abzudecken. Die Sicherungsvorrichtung 30a ist als eine Abdeckung ausgebildet, welche dazu vorgesehen ist, einen

unbeabsichtigten Kontakt und/oder einen unautorisierten Zugriff auf einen Inhalt des Werkzeugtransportwagens 10, beispielsweise ein Werkzeug 12a, zu verhindern. In dem gesicherten Zustand 32a verdeckt die Sicherungsvorrichtung 30a in dem Werkzeugtransportwagen 10a platzierte Werkzeuge 12a und/oder Werkzeugaufnahmen 14a.

Die Sicherungsvorrichtung 30a ist aktivier- und deaktivierbar ausgebildet. Die Aktivierung und/oder die Deaktivierung der Sicherungsvorrichtung 30a erfolgt automatisiert. Die Aktivierung und/oder die Deaktivierung der

Sicherungsvorrichtung 30a ist fernsteuerbar, beispielsweise mittels des externen Empfangs- und/oder Sendemoduls 50a und /oder durch eine Station 26a, 28a der veränderlichen Umgebung. Die Sicherungsvorrichtung 30a ist ein- und ausfahrbar. Die Sicherungsvorrichtung 30a ist ein- und ausrollbar. Die Sicherungsvorrichtung 30a weist ein Abdeckelement 108a auf. Das Abdeckelement 108a ist rollladenartig ausgebildet. Das Abdeckelement 108a weist eine Mehrzahl an aufrollbaren

Lamellen 104a auf. Das Abdeckelement 108a ist aus einem zumindest teilweise flexiblen und/oder elastisch deformierbaren Material ausgebildet. Das

Abdeckelement 108a ist an Laufschienen 1 10a des Werkzeugtransportwagens 10a beweglich gelagert. Bei einem Ausrollen des Abdeckelements 108a bewegt sich das Abdeckelement 108a entlang der Laufschienen 1 10a.

Alternativ oder zusätzlich könnte die Sicherungsvorrichtung 30a auch hin- und wegklappbar, zu- und ausfaltbar, zusammen- und auffächerbar und/oder aufsetz- und abnehmbar ausgebildet sein. Die Sicherungsvorrichtung 30a verdeckt eine Öffnung zu dem Inneren des Werkzeugtransportwagens 10a zu einem Großteil. Unter„zu einem Großteil“ soll insbesondere zumindest zu 66 %, vorzugsweise zumindest zu 75 %, bevorzugt zumindest zu 90 % und besonders bevorzugt vollständig verstanden werden. Die Sicherungsvorrichtung 30a ist während einer Bewegung des Werkzeugtransportwagens 10a immer in dem aktivierten Zustand 32a. Die Sicherungsvorrichtung 30a ist teilweise transparent ausgebildet. Das Abdeckelement 108a ist vollständig transparent ausgebildet. Das Abdeckelement 108a ist aus transparenten Folienelementen ausgebildet. Ein Teil der

Sicherungsvorrichtung 30a ist teleskopierbar ausgebildet. Die

Sicherungsvorrichtung 30a weist Seitenwände 106a auf. Die Seitenwände 106a sind teleskopierbar ausgebildet. Eine Längenänderung der teleskopierbaren Seitenwände 106a bei einem Ausfahren der Seitenwände 106a ist stufenlos einstellbar. Eine Länge der teleskopierbaren Seitenwände 106a nach einem Ausfahren der Seitenwände 106a ist stufenlos arretierbar. In dem ausgefahrenen Zustand weist die Sicherungsvorrichtung 30a eine vertikale räumliche Erstreckung 34a auf. In dem aktivierten Zustand 32b der Sicherungsvorrichtung 30a ist die räumliche Erstreckung 34a der Sicherungsvorrichtung 30b variabel an eine Größe 36a (vgl. Fig. 2) der in der Werkzeug- und/oder

Werkzeugaufnahmehaltevorrichtung 16a gehalterten Werkzeuge 12a angepasst.

Die Steuer- und/oder Regeleinheit 24a ist dazu vorgesehen, ein Umschalten zwischen dem aktivierten Zustand 32a der Sicherungsvorrichtung 30a und dem deaktivierten Zustand 78a der Sicherungsvorrichtung 30a zu steuern und/oder zu regeln. Die Steuer- und/oder Regeleinheit 24a ist dazu vorgesehen die vertikale räumliche Erstreckung 34a der Sicherungsvorrichtung 30a in dem aktivierten Zustand 32a auf Basis empfangener und abgespeicherter Werkzeugdaten einzustellen. Die Steuer- und/oder Regeleinheit 24a ist dazu vorgesehen, eine Fortbewegung des Werkzeugtransportwagens 10a zu unterbinden, solange die Sicherungsvorrichtung 30a sich in einem von dem aktivierten Zustand 32a verschiedenen Zustand, beispielsweise dem deaktivierten Zustand 78a befindet. Fig. 4 zeigt ein schematisches Ablaufdiagramm eines Verfahrens mit dem

Werkzeugtransportwagen 10a. In zumindest einem Verfahrensschritt 1 12a wird von dem Sensor 22a, 100a, 102a der Umgebungserkennungseinheit 20a ein Umgebungsparameter erfasst. In zumindest einem weiteren Verfahrensschritt 114a wird eine Bewegung und/oder eine Route des Werkzeugtransportwagens 10a mittels der Antriebseinheit 18a auf Basis des Umgebungsparameters derart gesteuert, dass der Werkzeugtransportwagen 10a autonom zwischen

verschiedenen Stationen 26a, 28a innerhalb der veränderlichen Umgebung bewegt wird. In zumindest einem weiteren Verfahrensschritt 116a wird eine Station 26a, 28a der veränderlichen Umgebung durch den

Werkzeugtransportwagen 10a angefahren. In zumindest einem weiteren

Verfahrensschritt 1 18a wird die Sicherungsvorrichtung 30a mittels der Steuer- und/oder Regeleinheit 24a in den deaktivierten Zustand 78a versetzt. In zumindest einem weiteren Verfahrensschritt 120a wird eine Bewegung des

Werkzeugtransportwagens 10a mit der Sicherungsvorrichtung 30a in dem deaktivierten Zustand 78a von der Steuer- und/oder Regeleinheit 24a

unterbunden. In zumindest einem weiteren Verfahrensschritt 122a wird die

Sicherungsvorrichtung 30a im Anschluss an ein Be- und/oder Entladen des Werkzeugtransportwagens 10a mittels der Steuer- und/oder Regeleinheit 24a in den aktivierten Zustand 32a versetzt. In zumindest einem weiteren

Verfahrensschritt 124a wird eine Bewegung des Werkzeugtransportwagens 10a mit der Sicherungsvorrichtung 30a in dem aktivierten Zustand 32a von der Steuer- und/oder Regeleinheit 24a zugelassen.

In den Figuren 5a und 5b ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt. Die nachfolgenden Beschreibungen und die Zeichnungen beschränken sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zwischen den Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleich bezeichneter Bauteile, insbesondere in Bezug auf Bauteile mit gleichen Bezugszeichen, grundsätzlich auch auf die Zeichnungen und/oder die Beschreibung der anderen Ausführungsbeispiele, insbesondere der Figuren 1 bis 4, verwiesen werden kann. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele ist der Buchstabe a den Bezugszeichen des Ausführungsbeispiels in den Figuren 1 bis 4 nachgestellt. In den Ausführungsbeispielen der Figuren 5a und 5b ist der

Buchstabe a durch den Buchstaben b ersetzt.

Fig. 5a zeigt einen Ausschnitt eines alternativen Werkzeugtransportwagens 10b mit einer alternativen Sicherungsvorrichtung 30b. Die Sicherungsvorrichtung 30b befindet sich in einem deaktivierten Zustand 78b. Der Werkzeugtransportwagen 10b weist eine Werkzeug- und/oder Werkzeugaufnahmehaltevorrichtung 16b auf. Die Werkzeug- und/oder Werkzeugaufnahmehaltevorrichtung 16b weist eine Mehrzahl von Halteplätzen 96b auf. In einen Halteplatz 96b der Werkzeug- und/oder Werkzeugaufnahmehaltevorrichtung 16b ist eine Werkzeugaufnahme 14b mit einem Werkzeug 12b eingesetzt. Die Sicherungsvorrichtung 30b weist ein Abdeckelement 108b auf. Die Sicherungsvorrichtung 30b ist teleskopierbar ausgebildet. Das Abdeckelement 108b ist teleskopierbar ausgebildet. Jeder Halteplatz 96b des Werkzeugtransportwagens 10b weist ein separates

Abdeckelement 108b auf. Das Abdeckelement 108b ist rohrförmig ausgebildet. Das Abdeckelement 108b ist aus ineinanderschiebbaren Einzelteilen aufgebaut. Die teleskopierbaren Einzelteile des Abdeckelements 108b sind in dem

deaktivierten Zustand 78b der Sicherungsvorrichtung 30b eingefahren, bzw. ineinandergesteckt.

Fig. 5b zeigt den selben Ausschnitt des alternativen Werkzeugtransportwagens 10b mit der alternativen Sicherungsvorrichtung 30b wie Fig. 5a. Die

Sicherungsvorrichtung 30b befindet sich in einem aktivierten Zustand 32b. Die teleskopierbaren Einzelteile des Abdeckelements 108b sind in dem aktivierten Zustand 32b ausgefahren, bzw. auseinandergeschoben. Die teleskopierbaren Einzelteile des Abdeckelements 108b verdecken das Werkzeug 12b bzw. die Werkzeugaufnahme 14b in Umfangsrichtung des Werkzeugs 12b bzw. der Werkzeugaufnahme 14b. Das Abdeckelement 108b ist transparent ausgebildet. Unterschiedlichen Halteplätzen 96b zugeordnete Abdeckelemente 108b sind separat voneinander ausfahrbar. Jedes separate Abdeckelement 108b der Sicherungsvorrichtung 30b weist eine variable vertikale Erstreckung 34b auf. Die vertikalen Erstreckungen 34b der einzelnen Abdeckelemente 108b sind variabel an Größen 36b der durch die jeweiligen Abdeckelemente 108b gesicherten Werkzeuge 12b anpassbar. Die vertikalen Erstreckungen 34b der einzelnen Abdeckelemente 108b sind unabhängig voneinander an Größen 36b der durch die jeweiligen Abdeckelemente 108b gesicherten Werkzeuge 12b anpassbar.

Bezugszeichen

10 Werkzeugtransportwagen

12 Werkzeug

14 Werkzeugaufnahme

16 Werkzeug- und/oder Werkzeugaufnahmehaltevorrichtung 18 Antriebseinheit

20 Umgebungserkennungseinheit

22 Sensor

24 Steuer- und/oder Regeleinheit

26 Station

28 Station

30 Sicherungsvorrichtung

32 Aktivierter Zustand

34 Erstreckung

36 Größe

38 Lichtsignaleinheit

40 Werkzeugidentifikationseinheit

42 Speichermodul

44 Ausgabemodul

46 Bildschirm

48 Datenkommunikationseinheit

50 Externes Empfangs- und/oder Sendemodul

52 Rad

54 Rad

56 Achse

58 Werkzeugtransportwagenzug

60 Erster weiterer Werkzeugtransportwagen

62 Zweiter weiterer Werkzeugtransportwagen

64 Leuchtfläche

66 Tonsignaleinheit Werkzeugtransportsystem

Zentrale Ladestation

Ladebereich

Energiespeicher

Motoreinheit

Deaktivierter Zustand

Tablet

Koppeleinheit

Koppelelement

Korrespondierendes Koppelelement Ladeelement

Korrespondierendes Ladeelement

Schienenelement

Halteeinsatz

Halteplatz

Fahrgestell

Sensor

Sensor

Lamelle

Seitenwand

Abdeckelement

Laufschiene

Verfahrensschritt

Verfahrensschritt

Verfahrensschritt

Verfahrensschritt

Verfahrensschritt

Verfahrensschritt

Verfahrensschritt