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Title:
TOOL
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/020458
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a tool, particularly a sawing tool (12b), comprising a base body (14b), which comprises at least one fastening means (16b) and at least one working surface (18b). It is proposed that the base body (14b) comprise at least one concentrated mass area (20b) arranged relative to a center point (22b) of the fastening means (16b) at an area (24b) of the base body (14b) opposite the working surface (18b).

Inventors:
HOEFS, Roland (Schoenleberstr. 11, Besigheim, 74354, DE)
Application Number:
EP2009/058269
Publication Date:
February 25, 2010
Filing Date:
July 01, 2009
Export Citation:
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Assignee:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
HOEFS, Roland (Schoenleberstr. 11, Besigheim, 74354, DE)
International Classes:
B23D61/02; B24B23/04; B23D61/00; B24B23/00
Attorney, Agent or Firm:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
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Claims:
R.324032

ROBERT BOSCH GMBH; D-70442 Stuttgart

Ansprüche

1. Werkzeug, insbesondere Sägewerkzeug (12a-e), mit einem Grundkörper (14a-e), der zu- mindest ein Befestigungsmittel (16a-e) und zumindest eine Arbeitsoberfläche (18a-e) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (14a-e) zumindest einen konzentrierten Massenbereich (20a-e) aufweist, der bezogen auf einen Mittelpunkt (22a-e) des Befestigungsmittels (16a-e) an einem der Arbeitsoberfläche (18a-e) gegenüberliegenden Bereich (24a-e) des Grundkörpers (14a-e) angeordnet ist.

2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der konzentrierte Massenbereich (20a-e) mit einer dichteren Masse ausgeführt ist als zumindest ein Bereich (26a-e) des Grundkörpers (14a-e).

3. Werkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der konzentrierte Massenbereich (20a-e) von einem verdickten Bereich (28a-e) gebildet ist.

4. Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der konzentrierte Massenbereich (20b, 20c) mit dem Grundkörper (14b, 14c) einstückig ausgebildet ist.

5. Werkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der konzentrierte Massenbereich (20b, 20c) durch einen Umformprozess an den Grundkörper (14b, 14c) angeformt ist.

6. Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der konzentrierte Massenbereich (20a, 2Od, 2Oe) zumindest durch ein weiteres Bauteil (30a, 30d, 30e) gebildet ist. R.324032

7. Werkzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Bauteil (30a, 3Od, 3Oe) aus einem anderen Material wie der Grundkörper (14a, 14d, 14e) gebildet ist.

8. Werkzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Bauteil (30a, 3Od) mit dem Grundkörper (14a, 14d) durch einen Stoffschluss verbunden ist.

9. Werkzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Bauteil (30a, 3Od) mit dem Grundkörper (14a, 14d) durch ein Aufschweißen verbunden ist.

10. Werkzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Bauteil (30a, 3Oe) mit dem Grundkörper (14a, 14e) durch einen Formschluss verbunden ist.

11. Werkzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Bauteil (3Oe) mit dem Grundkörper (14e) durch ein Durchsetzfügen verbunden ist.

12. Handwerkzeugmaschine, insbesondere Multifunktionswerkzeug (34a-e), mit einem Werkzeug (10a-e) nach einem der Ansprüche 1 bis 11.

Description:
ROBERT BOSCH GMBH; D-70442 Stuttgart

Werkzeug

Stand der Technik

Die Erfindung geht aus von einem Werkzeug nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Es ist bereits ein Werkzeug vorgeschlagen worden, das einen Grundkörper mit zumindest einem Befestigungsmittel und zumindest einer Arbeitsoberfläche aufweist.

Vorteile der Erfindung

Die Erfindung geht aus von einem Werkzeug, insbesondere einem Sägewerkzeug, mit einem Grundkörper, der zumindest ein Befestigungsmittel und zumindest eine Arbeitsoberfläche aufweist.

Es wird vorgeschlagen, dass der Grundkörper zumindest einen konzentrierten Massenbereich aufweist, der bezogen auf einen Mittelpunkt des Befestigungsmittels an einem der Arbeitsoberfläche gegenüberliegenden Bereich des Grundkörpers angeordnet ist. In diesem Zusammenhang soll unter einem „Grundkörper" insbesondere ein Körper verstanden werden, der bevorzugt einen Hauptbestandteil des Werkzeugs darstellt und der somit insbesondere eine Form und/oder eine Gestalt des Werkzeugs definiert. Hierbei soll unter einem „Befestigungsmittel" insbesondere ein Mittel, wie eine Ausbuchtung und/oder insbesondere eine Ausnehmung, verstanden werden, das dazu vorgesehen ist, das Werkzeug insbesondere an einer Handwerkzeugmaschine insbesondere lösbar zu befestigen, wobei hier unter „vorgesehen" speziell ausgestattet und/oder ausgelegt verstanden werden soll. Das Befestigungsmittel bzw. die Ausnehmung dient bevorzugt zu einer Aufnahme einer R.324032

Werkzeugaufhahme, die an einer Abtriebswelle der Handwerkzeugmaschine angeordnet ist. Ferner soll unter einer „Art>eitsoberfläche" insbesondere eine Oberfläche des Werkzeugs, wie eine Schneidkante, verstanden werden, die zu einer Bearbeitung eines Werkstücks dient und/oder die eine speziell ausgestaltete Oberfläche, wie beispielsweise eine Oberfläche mit einem Sägeprofil bzw. Schneideprofil, aufweist. Die Form des Grundkörpers ist bevorzugt im Wesentlichen rechteckig und er weist an einem Ende einer axialen Haupterstreckung des Grundkörpers die Arbeitsoberfläche auf. Es wäre jedoch auch eine andere, dem Fachmann als zweckdienlich erscheinende Form denkbar. Der Grundkörper besteht bevorzugt aus Metall und insbesondere aus einem Bimetall und/oder einem anderen, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Material. In diesem Zu- sammenhang soll unter einem „konzentrierten Massenbereich" insbesondere ein Bereich des

Grundkörpers verstanden werden, der eine Länge und/oder eine Breite aufweist, die gegenüber zumindest einem anderen Bereich mit derselben Länge und/oder Breite eine andere Masse und insbesondere eine größere Masse aufweist, wobei unter einer Länge eine Erstreckung in die Haupt- erstreckungsrichtung des Werkzeugs und unter einer Breite eine Erstreckung senkrecht zu der Haupterstreckungsrichtung verstanden werden soll und/oder der dazu vorgesehen ist, einen Gesamtschwerpunkt des Werkzeugs in eine Richtung der Werkzeugaufhahme zu verschieben. Der konzentrierte Massenbereich ist bevorzugt in einer Nähe des Mittelpunkts des Befestigungsmittels angeordnet, wobei hierbei „eine Nähe" einen Abstand eines der Arbeitsoberfläche gegenüberliegenden Endes der konzentrierten Masse zu dem Mittelpunkt des Befestigungsmittels definiert, der vorteilhaft kleiner als 60 mm, bevorzugt kleiner als 30 mm und besonders vorteilhaft kleiner als

20 mm ist. Ein in Richtung der Arbeitsoberfläche weisendes Ende der konzentrierten Masse kann auch in einem Bereich angeordnet sein, der auf der in Richtung der Arbeitsoberfläche weisenden Seite des Befestigungsmittels liegt. Ferner ist der konzentrierte Massenbereich dazu vorgesehen, eine Unwucht des Werkzeugs, die in zumindest einem Arbeitsbetrieb des Werkzeugs entsteht und die Vibrationen des Werkzeugs verursacht, zu minimieren. Ferner soll unter einem „Werkzeug" jedes, dem Fachmann als zweckdienlich zu einer Bearbeitung, insbesondere zu einer sägenden Bearbeitung, eines Werkstücks erscheinende Werkzeug verstanden werden. Besonders vorteilhaft kann die vorliegende Erfindung jedoch bei Sägewerkzeugen eingesetzt werden, die durch eine oszillierende Schwenkbewegung in einer Ebene, die im Wesentlichen senkrecht zu der Abtriebswelle der Handwerkzeugmaschine angeordnet ist, angetrieben werden. Durch die erfindungsgemäße

Ausgestaltung kann ein im Betrieb ausgewogen arbeitendes Werkzeug bereitgestellt werden, mit dem zudem ein exaktes Arbeitsergebnis bzw. ein konkreter Schnitt im Werkstück erzielt werden kann. Zudem kann ein Massenträgheitsmoment selektiv in einer Hauptträgheitsachse, die sich parallel zu der Abtriebswelle der Handwerkzeugmaschine erstreckt, erhöht werden. R.324032

Vorteilhafterweise ist der konzentrierte Massenbereich mit einer dichteren Masse ausgeführt als zumindest ein Bereich des Grundkörpers. In diesem Zusammenhang soll unter einer „dichteren Masse" insbesondere eine Masse verstanden werden, deren Masse pro Volumen größer ist als eine Masse pro Volumen des Bereichs des Grundkörpers. Der „eine Bereich des Grundkörpers" definiert hier insbesondere einen Bereich, der bezogen auf den Mittelpunkt des Befestigungsmittels, auf der der Arbeitsoberfläche zugewandten Seite des Grundkörpers angeordnet ist. Mittels der Ausführung mit dichterer Masse kann der konzentrierte Massenbereich vorteilhaft Platz sparend ausgeführt werden.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass der konzentrierte Massenbereich von einem verdickten Bereich gebildet ist. In diesem Zusammenhang soll unter einem „verdickten Bereich" insbesondere ein Bereich verstanden werden, der zumindest dicker ist, als der Bereich, der bezogen auf den Mittelpunkt des Befestigungsmittels, auf der der Arbeitsoberfläche zugewandten Seite des Grundkör- pers angeordnet ist. Der Begriff „dicker" definiert hier, dass der Bereich zumindest dicker ausgeführt ist als eine Höhe und/oder eine Breite des Grundkörpers, wobei eine Höhe und/oder eine Breite jeweils durch eine Achse bestimmt wird, die sich senkrecht zu der axialen Haupterstreckung des Werkzeugs erstreckt. Die Höhe und/oder die Breite ist mindestens 1,5-mal und bevorzugt 2-mal bis hin zu 4-mal so dick bzw. so breit wie die der Arbeitsoberfläche zugewandten Seite. Durch die Realisierung des verdickten Bereichs kann der konzentrierte Massenbereich konstruktiv einfach realisiert werden.

Es wird zudem vorgeschlagen, dass der konzentrierte Massenbereich mit dem Grundkörper einstückig ausgebildet ist. In diesem Zusammenhang soll unter „einstückig" insbesondere verstanden werden, dass der konzentrierte Massenbereich insbesondere vor einem Fertigungsprozess des

Werkzeugs fest in den Grundkörper integriert war und/oder mit diesem verbunden war und/oder eine untrennbare Einheit mit diesem bildet und/oder mit diesem ein konkretes Bauteil bildet und/oder insbesondere mit diesem in einem Guss vorliegt und/oder nur unter Funktionsverlust einer guten Auswuchtung des Werkzeugs von dem Grundkörper getrennt werden kann. Durch die ein- stückige Ausgestaltung des konzentrierten Massenbereichs mit dem Grundkörper kann das Werkzeug besonders kostengünstig und Bauteil sparend gefertigt werden.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass der konzentrierte Massenbereich durch einen Umformpro- zess an den Grundkörper angeformt ist. Hierbei definiert ein „Umformprozess", dass ein Bauteil R.324032

bzw. ein Bereich und insbesondere der der Arbeitsoberfläche abgewandte Bereich des Grundkörpers im Fertigungsprozess des Werkzeugs gezielt plastisch in eine andere Form gebracht wird. In diesem Zusammenhang soll unter einem „Umformprozess" beispielsweise ein Tiefziehen und/oder insbesondere ein Fließpressen und/oder ein Falzen und/oder ein Durchsetzfügen verstanden wer- den. Es sind jedoch auch andere, dem Fachmann als anwendbar erscheinende Umformprozesse denkbar. Durch die Anbringung des konzentrierten Massenbereichs mittels eines Umformprozesses kann vorteilhaft ein schneller Durchsatz in der Fertigung des Werkzeugs erreicht werden.

Ferner ist es vorteilhaft, wenn der konzentrierte Massenbereich zumindest durch ein weiteres Bau- teil gebildet ist. Unter einem „weiteren Bauteil" soll hier insbesondere ein Bauteil verstanden werden, das lösbar und/oder unlösbar mit dem Grundkörper des Werkzeugs verbunden werden kann und/oder ist und/oder das vor einem Fertigungsprozess des Werkzeugs als von dem Grundkörper separates bzw. unabhängiges Bauteil ausgeführt ist und/oder das im Fertigungsprozess mit dem Grundkörper verbunden wird. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung kann eine besonders variable Fertigung des Werkzeugs bereitgestellt werden, die speziell auf einen Anwendungsbereich des Werkzeugs abgestimmt werden kann.

Des Weiteren kann es vorteilhaft sein, wenn das weitere Bauteil aus einem anderen Material wie der Grundkörper gebildet ist. Hierbei soll unter einem „anderen Material" insbesondere ein Materi- al verstanden werden, das insbesondere zumindest eine andere Eigenschaften des Materials in Bezug auf zumindest einen Parameter, wie eine Festigkeit, eine Reinheit, eine Temperaturbeständigkeit, eine Zähigkeit, eine Masse, eine Leitfähigkeit, eine Farbe, einen Aggregatszustand und/oder insbesondere eine Dichte, gegenüber dem Material des Grundkörpers aufweist. Dieses Material könnte beispielsweise eine größere Dichte als das verwendete Bimetall und/oder Eisen bzw. Stahl aufweisen und/oder ein anderes, dem Fachmann als sinnvoll erscheinendes Material sein. Durch eine Fertigung des weiteren Bauteils aus einem anderen Material kann eine Platz sparende Gestalt des Werkzeugs erreicht werden.

In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass das weitere Bauteil mit dem Grundkörper durch einen Stoffschluss verbunden ist. Hierbei kann das weitere Bauteil durch sämtliche, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende stoffschlüssige Verbindungsarten, wie beispielsweise ein Kleben, ein Sintern, ein Löten, ein Anspritzen, ein Pressen, ein Aufvulkanisieren, ein Formgießen und/oder ein Schweißen mit dem Grundkörper verbunden sein. Durch den Stoffschluss kann eine konstruktiv einfache Verbindungsart bereitgestellt werden. R.324032

Ferner wird vorgeschlagen, dass das weitere Bauteil mit dem Grundkörper durch ein Aufschweißen verbunden ist, wodurch eine besonders stabile Befestigung erreicht werden kann.

Zudem wird vorgeschlagen, dass das weitere Bauteil mit dem Grundkörper durch einen Form- schluss verbunden ist, wobei hier sämtliche, dem Fachmann als zweckdienlich erscheinende lösbare und unlösbare formschlüssige Verbindungsarten, wie ein Knoten, ein Nieten, ein Verstiften, ein Schrauben und/oder insbesondere ein Durchsetzfügen zu einer Verbindung des weiteren Bauteils und des Grundkörpers denkbar sein. Mittels der formschlüssigen Verbindung kann eine besonders stabile Verbindung zwischen dem weiteren Bauteil und dem Grundkörper realisiert werden, die insbesondere durch die Verbindung mittels Durchsetzfügen besonders fest, sicher und dauerhaft gestaltet werden kann.

In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird eine Handwerkzeugmaschine mit einem Werk- zeug vorgeschlagen, wobei der Einsatz des Werkzeugs grundsätzlich für sämtliche, dem Fachmann für sinnvoll erscheinende Handwerkzeugmaschinen und insbesondere für ein Multifunktionswerk- zeug denkbar wäre.

Zeichnung

Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die Ansprü- che enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.

Es zeigen:

Fig. 1 eine Handwerkzeugmaschine mit einem erfindungsgemäßen Werkzeug,

Fig. 2 das Werkzeug der Figur 1 mit einer konzentrierten Masse aus einem anderen Material in einer Schnittdarstellung von der Seite, Fig. 3 das Werkzeug der Figur 2 in einer Ansicht von oben, R.324032

Fig. 4 eine alternative Ausführungsform des Werkzeugs mit einer durch Pressen angeformten konzentrierten Masse in einer Schnittdarstellung von der Seite,

Fig. 5 eine alternative Ausführungsform des Werkzeugs mit einer durch Falzen angeformten konzentrierten Masse in einer Schnittdarstellung von der Seite,

Fig. 6 eine weitere alternative Ausführungsform des Werkzeugs mit einer aufgeschweißten konzentrierten Masse in einer Schnittdarstellung von der Seite und Fig. 7 eine vierte alternative Ausführungsform des Werkzeugs mit einer mittels

Durchsetzfügen angebrachten konzentrierten Masse in einer Schnittdarstellung von der Seite.

Beschreibung der Ausführungsbeispiele

Figur 1 zeigt eine Handwerkzeugmaschine 32a in der Form eines Multifunktionswerkzeugs 34a mit einem in einem Gehäuse 36a angeordneten Elektromotor 38a. Der Elektromotor 38a treibt über ein Exzentergetriebe 40a eine aus dem Gehäuse 36a herausragende Antriebswelle 42a oszillierend an. An dem aus dem Gehäuse 36a herausragenden Ende 44a weist die Antriebswelle 42a eine Werkzeugaufnahme 46a auf, an der ein Werkzeug 10a drehfest befestigbar ist. Hierzu ragt die Werkzeugaufnahme 46a in eine Ausnehmung 48a des Werkzeugs 10a, die als ein Befestigungsmittel 16a des Werkzeugs 10a an der Werkzeugmaschine 32a dient (vgl. Figur 2). Im Betrieb schwenkt die Antriebswelle 42a oszillierend um einige Grad um ihre Achse 50a, wodurch das Werkzeug 10a in einer Ebene 52a, die sich im Wesentlichen senkrecht zu der Antriebswelle 42a erstreckt, mit einer oszillierenden Schwenkbewegung in eine Richtung 54a angetrieben wird.

In der Figur 2 ist das Werkzeug 10a, das als Sägewerkzeug 12a ausgebildet ist, gezeigt. Das Werkzeug 10a weist einen im Wesentlichen rechteckigen Grundkörper 14a auf, der, wie in der Figur 3, die das Werkzeug 10a in einer Sicht von oben zeigt, zu sehen ist, zwei Teile 56a, 58a aufweist, die mittels Schrauben 60a miteinander verbunden sind. Ferner weist das Teil 58a einen Absatz 62a auf, über den ein Endabschnitt 64a, der ein Sägeblatt 66a bildet, in Bezug auf das Befestigungsmittel 16a parallel bei montiertem Werkzeug 10a an der Handwerkzeugmaschine 32a in Richtung des Endes 44a der Antriebswelle 42a nach unten versetzt ist. Das Werkzeug 10a hat eine ungefähre R.324032

Gesamtlänge in seiner axialen Haupterstreckung 68a von ca. 100 mm und eine ungefähre Breite 78a in einer Richtung 70a, die sich senkrecht zu der Haupterstreckung 68a erstreckt, von ca. 40 mm.

In dem Grundkörper 14a bzw. in Teil 58a ist das Befestigungsmittel 16a bzw. die Ausnehmung 48a angeordnet. An einem vom Absatz 62a weg weisenden Ende 72a des Grundkörpers 14a bzw. des Teils 56a und dem Sägeblatt 66a, ist eine sich im Wesentlichen senkrecht zu der axialen Haupterstreckung 68a des Werkzeugs 10a erstreckende Arbeitsoberfläche 18a, in der Form einer Schneidkante 74a zum Bearbeiten eines Werkstücks 76a, ausgebildet. Ferner weist der Grundkör- per 14a einen konzentrierten Massenbereich 20a auf, der bezogen auf einen Mittelpunkt 22a des

Befestigungsmittels 16a an einem der Arbeitsoberfläche 18a gegenüberliegenden Bereich 24a des Grundkörpers 14a angeordnet ist, wobei der Mittelpunkt 22a des Befestigungsmittels 16a auf der Achse 50a der Abtriebswelle 42a liegt.

Der der Arbeitsoberfläche 18a gegenüberliegende Bereich 24a erstreckt sich über die gesamte Breite 78a des Grundkörpers und zudem über seitliche Bereiche 80a des Grundkörpers 14a bis über den Mittelpunkt 22a des Befestigungsmittels 16a hinaus, wobei die seitlichen Bereiche 80a in Richtung 70a an die Ausnehmung 48a anschließen und sich in einer zur Arbeitsoberfläche 18a weisenden Richtung, die sich entlang der axialen Haupterstreckung 68a des Werkzeugs 10a erstreckt, erstre- cken (siehe Figuren 1 und 3). Grundsätzlich wäre es jedoch auch denkbar, dass nur in einem Teilbereich 82a des Bereichs 24a, wie er in der Figur 3 schraffiert angedeutet ist, der konzentrierte Massenbereich 20a' angeordnet ist oder dass sich die seitlichen Bereiche 80a in Richtung der Arbeitsoberfläche 18a nur minimal über einen in Richtung eines der Arbeitsoberfläche 18a gegenüberliegenden Endes 84a des konzentrierten Massenbereichs 20a orientierten Rand der Ausnehmung 48a erstrecken (vgl. auch Figuren 6 und 7).

Der konzentrierte Massenbereich 20a bzw. der Bereich 24a ist in einer Nähe des Mittelpunkts 22a des Befestigungsmittels 16a angeordnet bzw. ein Abstand des Endes 84a des konzentrierten Massenbereichs 20a zu dem Mittelpunkt 22a des Befestigungsmittels 16a beträgt ca. 20 mm, wodurch ein in Richtung der Arbeitsoberfläche 18a weisendes Ende 86a des konzentrierten Massenbereichs

20a in einem Bereich angeordnet ist, der auf der in Richtung der Arbeitsoberfläche 18a weisenden Seite 88a des Befestigungsmittels 16a liegt (siehe Figur 3). R.324032

Der konzentrierte Massenbereich 20a ist durch ein weiteres Bauteil 30a gebildet, das aus einem anderen Material wie der Grundkörper 14a bzw. aus Blei gebildet ist. Bei einem Fertigungsprozess wird das weitere Bauteil 30a durch einen Stoffschluss und/oder durch einen Formschluss mit dem Grundkörper 14a verbunden. Grundsätzlich wäre jedoch auch eine Verbindung mittels eines Kraft- Schlusses denkbar.

Zudem ist der konzentrierte Massenbereich 20a mit einer dichteren Masse ausgeführt, als zumindest ein Bereich 26a des Grundkörpers 14a, der bezogen auf den Mittelpunkt 22a des Befestigungsmittels 16a auf einer der Arbeitsoberfläche 18a zugewandten Seite 90a des Grundkörpers 16a angeordnet ist. Hierbei hat der Bereich 26 die gleiche Länge in Haupterstreckungsrichtung 68a wie der konzentrierte Massenbereich 20a bzw. das Bauteil 30a. Generell wäre zusätzlich auch denkbar, dass der konzentrierte Massenbereich 20a von einem verdickten Bereich gebildet ist. Durch den konzentrierten Massenbereich 20a wird ein fiktiver Gesamtschwerpunkt 92a des Werkzeugs 10a, der bei einem Werkzeug ohne konzentrierten Massenbereich auf der Seite 90a des Grundkörpers 14a liegt, in Richtung des Befestigungsmittels 16a bzw. dessen Mittelpunkt 22a zu dem realen Gesamtschwerpunkt 94a um eine Differenz 96a verschoben. Dadurch kann eine Unwucht des Werkzeugs 10a, die in einem Arbeitsbetrieb der Handwerkzeugmaschine 32a bzw. des Werkzeugs 10a entsteht und die Vibrationen des Werkzeugs 10a verursacht, minimiert werden. Somit kann die Arbeitsoberfläche 18a einen konkreten Schnitt 98a im Werkstück 76a sägen.

In den Figuren 4 bis 7 sind alternative Ausführungsbeispiele des Werkzeugs 10a dargestellt. Im Wesentlichen sind gleich bleibende Bauteile, Merkmale und Funktionen grundsätzlich mit den gleichen Bezugszeichen beziffert. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele sind jedoch den Bezugszeichen der Ausführungsbeispiele die Buchstaben a bis e hinzugefügt. Die nachfolgende Beschreibung beschränkt sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zu dem Ausführungsbeispiel in den Figuren 1 bis 3, wobei bezüglich gleich bleibender Bauteile, Merkmale und Funktionen auf die Beschreibung des Ausführungsbeispiels in den Figuren 1 bis 3 verwiesen werden kann.

Die Figur 4 zeigt eine alternative Ausführungsform des Werkzeugs 10a in einer Schnittdarstellung von der Seite. Das Werkzeug 10b, das als Sägewerkzeug 12b ausgebildet ist, weist einen Grundkörper 14b auf, in dem ein Befestigungsmittel 16b bzw. eine Ausnehmung 48b angeordnet ist. Ferner bildet der Grundkörper 14b ein Sägeblatt 66b, an dessen einem Ende 72b eine sich im Wesentlichen senkrecht zu einer axialen Haupterstreckung 68b des Werkzeugs 10b erstreckende Arbeitsoberfläche 18b, in der Form einer Schneidkante 74b zum Bearbeiten eines Werkstücks, ausgebildet R.324032

ist. Zudem weist der Grundkörper 14b einen konzentrierten Massenbereich 20b auf, der bezogen auf einen Mittelpunkt 22b des Befestigungsmittels 16b an einem der Arbeitsoberfläche 18b gegenüberliegenden Bereich 24b des Grundkörpers 14b angeordnet ist, wobei der Mittelpunkt 22b des Befestigungsmittels 16b auf einer Achse 50b einer nicht gezeigten Abtriebswelle liegt. Der kon- zentrierte Massenbereich 20b ist von einem verdickten Bereich 28b gebildet und dadurch mit einer dichteren Masse ausgeführt als ein Bereich 26b des Grundkörpers 14b, der bezogen auf den Mittelpunkt 22b des Befestigungsmittels 16b auf einer einer Arbeitsoberfläche 18b zugewandten Seite 90b des Grundkörpers 14b angeordnet ist. Der verdickte Bereich 28b ist ca. 2-mal so dick ausgeführt als eine Materialstärke bzw. eine Höhe 100b im Bereich 26b des Grundkörpers 14b und er- streckt sich in einer Richtung 102b symmetrisch um die Höhe 100b des Grundkörpers 14b, zudem erstreckt er sich über seitliche Bereiche 80b um die Ausnehmung 48b in Richtung der Arbeitsoberfläche 18b bis über den Mittelpunkt 22b. Grundsätzlich wäre es jedoch auch denkbar, dass bei gleicher Höhe des Bereichs 24b eine Breite 78b des Bereichs 24b in Richtung 102b breiter ist als eine Breite des Bereichs 26b (nicht gezeigt). Der konzentrierte Massenbereich 20b ist mit dem Grund- körper 14b einstückig ausgebildet und durch einen Umformprozess und speziell im Fertigungspro- zess des Werkzeugs 14b mittels Fließpressen an den Grundkörper 10b angeformt worden. Durch den konzentrierten Massenbereich 20b ist ein Gesamtschwerpunkt 94b des Werkzeugs 1 Ob bezogen auf einen fiktiven Gesamtschwerpunkt 92b eines Werkzeugs ohne den konzentrierten Massenbereich 20b aus der Sicht der Arbeitsoberfläche 18b gesehen in Richtung des Mittelpunkts 22b des Befestigungsmittels 16b verschoben.

In der Figur 5 ist eine weitere alternative Ausführungsform des Werkzeugs 10a in einer Schnittdarstellung von der Seite dargestellt. Das Werkzeug 10c, das als Sägewerkzeug 12c ausgebildet ist, weist einen Grundkörper 14c mit einem Befestigungsmittel 16c bzw. einer Ausnehmung 48c und ein Sägeblatt 66c, mit einer Arbeitsoberfläche 18c, in der Form einer Schneidkante 74c, auf. Zudem weist der Grundkörper 14c einen konzentrierten Massenbereich 20c auf, der bezogen auf einen Mittelpunkt 22c des Befestigungsmittels 16c an einem der Arbeitsoberfläche 18c gegenüberliegenden Bereich 24c des Grundkörpers 14c angeordnet ist. Der konzentrierte Massenbereich 20c ist von einem verdickten Bereich 28c gebildet und dadurch mit einer dichteren Masse ausgeführt als ein Bereich 26c des Grundkörpers 14c, der bezogen auf den Mittelpunkt 22c des Befestigungsmittels

16c auf einer einer Arbeitsoberfläche 18c zugewandten Seite 90b des Grundkörpers 14c angeordnet ist. Der verdickte Bereich 28c ist ca. 4-mal so dick ausgeführt als eine Materialstärke bzw. eine Höhe 100c im Bereich 26c des Grundkörpers 14c und wird durch eine wellenförmige Ausformung 104c gebildet, die sich in einer Richtung 102c symmetrisch um die Höhe 100c des Grundkörpers R.324032

14c erstreckt. Generell wäre auch eine unsymmetrische Anordnung und/oder jede andere, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende Formgebung der Ausformung 104c denkbar. Der konzentrierte Massenbereich 20c ist mit dem Grundkörper 14c einstückig ausgebildet und durch einen Umform- prozess und speziell im Fertigungsprozess des Werkzeugs 10c mittels Falzen an den Grundkörper 14c angeformt worden. Wie bei den Werkzeugen 10a und 10b ist ein Gesamtschwerpunkt 94c des

Werkzeugs 10c bezogen auf einen fiktiven Gesamtschwerpunkt 92c eines Werkzeugs ohne den konzentrierten Massenbereich 20c in Richtung des Mittelpunkts 22c des Befestigungsmittels 16c verschoben.

Die Figur 6 zeigt eine dritte alternative Ausführungsform des Werkzeugs 10a in einer Schnittdarstellung von der Seite. Ein Grundkörper 14d des Werkzeugs 10d, das als Sägewerkzeug 12d ausgebildet ist, weist ein Befestigungsmittel 16d bzw. eine Ausnehmung 48d und an einem Ende 72d eines im Grundkörper 1 Od integrierten Sägeblatts 66d eine sich im Wesentlichen senkrecht zu einer axialen Haupterstreckung 68d des Werkzeugs 10d erstreckende Arbeitsoberfläche 18d, in der Form einer Schneidkante 74d, auf. Zudem weist der Grundkörper 14d einen konzentrierten Massenbereich 2Od auf, der bezogen auf einen Mittelpunkt 22d des Befestigungsmittels 16d an einem der Arbeitsoberfläche 18d gegenüberliegenden Bereich 24d des Grundkörpers 14d angeordnet ist. Das Werkzeug 1 Od unterscheidet sich von dem Werkzeug 1 Ob dadurch, dass der konzentrierte Massenbereich 2Od durch ein weiteres Bauteil 30d gebildet ist, das mit dem Grundkörper 14d durch einen Stoffschluss und insbesondere durch ein Aufschweißen verbunden ist. Das weitere Bauteil 30d kann aus dem gleichen Material gebildet sein, wie der Grundkörper 14d, es wäre jedoch generell auch möglich, das weitere Bauteil 30d aus einem anderen Material wie der Grundkörper 14d auszubilden. Auch hier ist ein Gesamtschwerpunkt 94d des Werkzeugs 1 Od in Richtung des Mittelpunkts 22d des Befestigungsmittels 16d verschoben.

In der Figur 7 ist eine vierte alternative Ausführungsform des Werkzeugs 10a in einer Schnittdarstellung von der Seite gezeigt. Das Werkzeug 10e, das als Sägewerkzeug 12e ausgebildet ist, weist einen Grundkörper 14e mit einem Befestigungsmittel 16e bzw. eine Ausnehmung 48e und eine Arbeitsoberfläche 18e, die an einem Ende 72e eines in den Grundkörper 14e integrierten Sägeblatts 66e angeordnet ist, auf. Ferner weist der Grundkörper 14e einen konzentrierten Massenbereich 2Oe auf, der bezogen auf einen Mittelpunkt 22e des Befestigungsmittels 16e an einem der Arbeitsoberfläche 18e gegenüberliegenden Bereich 24e des Grundkörpers 14e angeordnet ist. Das Werkzeug 10e unterscheidet sich von dem Werkzeug 10d des Ausführungsbeispiels der Figur 6 indem, dass ein weiteres Bauteil 30e, das den konzentrierten Massenbereich 2Oe darstellt, mit dem Grundkörper R.324032

14d durch einen Formschluss und insbesondere durch ein Durchsetzfugen verbunden ist. Das weitere Bauteil 30e wird von einem abgewinkelten Bauelement 106e gebildet, dessen von der Arbeitsoberfläche 18e abgewandtes Ende 108e durch den Prozess des Durchsetzfügens eine Ausnehmung 11 Oe des Grundkörpers, die im Bereich 24e angeordnet ist, durchgreift. Wie bei den vorhergehend beschriebenen Ausfuhrungsbeispielen verschiebt der konzentrierte Massenbereich 2Oe einen Gesamtschwerpunkt 94e des Werkzeugs 1 Oe in Richtung des Mittelpunkts 22e des Befestigungsmittels 16e.