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Patent Searching and Data


Title:
TOOTHBRUSH
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/006995
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a toothbrush having a bar-shaped brush carrier of plastic, which has a head section having a set of bristles in the front end region of the brush carrier and a handle section in the rear end region of the brush carrier. The handle section and the head section are connected to each other by means of a connecting section, which, at least in parts, is designed as a strip having an undulating configuration. According to the invention, the undulating configuration comprises only one single bridge-like arc, the vertex of which preferably points toward the top side of the toothbrush bearing the set of bristles.

Inventors:
BUTZ, Jürgen (Wiedlestrasse 5, Schönau, 79677, DE)
Application Number:
EP2017/000763
Publication Date:
January 11, 2018
Filing Date:
June 28, 2017
Export Citation:
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Assignee:
INTERBROS GMBH (Aiterfeld 1, Schönau, 79677, DE)
International Classes:
A46B5/00
Domestic Patent References:
WO2012120014A12012-09-13
WO2001043580A12001-06-21
WO2005096875A12005-10-20
WO2012120014A12012-09-13
Foreign References:
DE8903911U11989-05-11
Attorney, Agent or Firm:
LEMPERT, LASCH & LENZ et al. (Postfach 41 07 60, Karlsruhe, 76207, DE)
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Claims:
Patentansprüche

Zahnbürste (10) mit einem stabförmigen Bürstenträger (11) aus Kunststoff, der in seinem vorderen Endbereich einen Kopfabschnitt (12) mit einem Borstenbesatz (21) und in seinem hinteren Endbereich einen Griffabschnitt (14) aufweist, wobei der Griffabschnitt (14) und der Kopfabschnitt (12) über einen Verbindungsabschnitt (15) miteinander verbunden sind und wobei der Verbindungsabschnitt (15) mit dem

Griffabschnitt (14) über einen Bandabschnnitt in wellenförmiger Konfiguration verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die wellenförmige Konfiguration einen einzelnen brückenartigen Bogen (16) umfasst.

Zahnbürste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Scheitelbereich (17) des Bogens (16) zu der den Borstenbesatz (21) tragenden Oberseite der Zahnbürste (10) weist.

Zahnbürste nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Bogens (16) ein Bogen- Innenraum (18) gebildet ist, der zumindest teilweise mit einer Füllung (19) aus einem weich-elastischen Kunststoff gefüllt ist.

4. Zahnbürste nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Bürstenträger (11) im Bogen-Innenraum (18) zumindest eine aussteifende Rippe (33) aufweist.

5. Zahnbürste nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Bogen (16) auf seiner dem Bogen-Innenraum (18) zugewandten Unterseite eine konkave rinnenartige Form (34) besitzt.

6. Zahnbürste nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite des Bogens (16) zumindest im Bereich des Scheitelbereichs (17) frei liegt .

7. Zahnbürste nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Bogen (16) in einem zum Kopfabschnitt (11) weisenden Bereich mit einer Be- schichtung (20) aus einem weich-elastischen Kunststoff versehen ist.

8. Zahnbürste nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Bürstenträger (11) unterhalb der Beschich- tung (20) zumindest einen aussteifenden Steg ,(32) aufweist .

9. Zahnbürste nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Griffabschnitt (14) mit einem Überzug (23) aus einem weich-elastischen Kunststoff versehen ist.

10. Zahnbürste nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Füllung (19), die Beschichtung (20) und der Überzug (23) aus dem gleichen Material bestehen. 11. Zahnbürste nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der weich-elastische Kunststoff ein thermoplastisches Elastomer ist.

12. Zahnbürste nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Bogen (16) mehrere Durchbrechungen (25, 26) ausgebildet sind, die von weichelastischem Kunststoff durchgriffen sind, so dass die Füllung (19), die Beschichtung (20) und der Überzug (23) zu einem einstückigen Bauteil verbunden sind.

13. Zahnbürste nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass sich an den Bogen (16) in Richtung des Kopfabschnitts (12) ein Stegabschnitt (27) anschließt, der den Bogen (16) mit dem Kopfabschnitt (12) verbindet.

14. Zahnbürste nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass im Übergangsbereich zwischen dem Stegabschnitt (27) und dem Kopfabschnitt (12) ein einzelner brü- ckenartiger Kopfbogen (28) angeordnet ist.

15. Zahnbürste nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass ein Scheitelbereich (29) des Kopfbogens (28) zu der den Borstenbesatz (21) tragenden Oberseite der Zahnbürste (10) weist.

16. Zahnbürste nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Kopfbogens (28) ein Kopfbogen-Innenraum (30) gebildet ist, der zumindest teilweise mit einer Füllung (31) aus einem weichelastischen Kunststoff gefüllt ist.

Description:
Zahnbürste

Die Erfindung betrifft eine Zahnbürste mit einem stabförmi- gen Bürstenträger aus Kunststoff, der in seinem vorderen Endbereich einen Kopfabschnitt mit einem Borstenbesatz und in seinem hinteren Endbereich einen Griffabschnitt aufweist, wobei der Griffabschnitt und der Kopfabschnitt über einen Verbindungsabschnitt miteinander verbunden sind und wobei der Verbindungsabschnitt mit dem Griffabschnitt über einen Bandabschnitt in wellenförmiger Konfiguration verbun- den ist.

Eine derartige Zahnbürste ist in der WO2012/120014 AI beschrieben. Dabei ist der Bürstenkörper in seinem Verbindungsabschnitt nahe dem Übergang zum Griffabschnitt als mä- anderförmig oder wellenförmig verlaufender Bandabschnitt ausgestaltet, der mehrere aufeinanderfolgend angeordnete aufwärts und abwärts gerichtete Schlaufen umfasst. Die Innenräume der Schlaufen sind mit einem weich-elastischen Kunststoff gefüllt, der als Feder dient. Der mäanderförmige Bandabschnitt besitzt eine geringe Biegesteifigkeit , so dass sich die Zahnbürste bei bestimmungsgemäßer Benutzung verformen kann, indem der Kopfabschnitt relativ zum Griff- abschnitt insbesondere um den Bereich des mäanderförmigen Bandabschnitts schwenken kann. Dabei ist jedoch der Nachteil gegeben, dass aufgrund des mäanderförmigen Verlaufes des Bandabschnittes kein klar definierter Gelenk- oder Schwenkpunkt gegeben ist. Zwar liegt der Schwenkpunkt bei der Zahnbürste gemäß der WO2012/120014 AI irgendwo im Bereich des mäanderförmigen Bandabschnitts, jedoch weist dieser mäanderförmige Bandabschnitt eine relativ große Länge in axialer Richtung, d.h. in Längsrichtung der Zahnbürste auf und besitzt eine Vielzahl von Umlenkpunkten, die jeweils als Gelenk wirken. In der Praxis ergibt sich eine Schwenkung des Kopfabschnitts relativ zum Griffabschnitt durch eine Überlagerung einer Vielzahl von Schwenkbewegungen um unterschiedliche Gelenkpunkte, so dass keine exakt reproduzierbare Schwenkbewegung zu erreichen ist.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zahnbürste der genannten Art zu schaffen, bei der der Kopfabschnitt eine definierte Schwenkbewegung relativ zum Griffabschnitt ausführt.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer Zahnbürste mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Dabei ist vorgesehen, dass die wellenförmige Konfiguration des Bandabschnitts le- diglich einen einzelnen brückenartigen Bogen umfasst.

Der erfindungsgemäße brückenartige Bogen, der in bekannter Weise in axialer Längsrichtung der Zahnbürste mit definierter Krümmung verläuft, bildet einen definierten Schwenk- punkt, der insbesondere im Bereich des Scheitels des Bogens liegt, so dass aufgrund der Geometrie eine definierte

Schwenkbewegung des Kopfabschnitts relativ zum Griffabschnitt gegeben ist. Die Richtungen und Achsen sind in dieser Beschreibung wie folgt definiert: Es wird davon ausgegangen, dass die Zahnbürste flach auf einer ebenen Auflagefläche liegt, wobei die jeweils freien Enden des Borstenbesatzes nach oben zeigen. Eine Längsachse L der Zahnbürste verläuft in Längsrichtung des Borstenträgers und verbindet den Kopfabschnitt mit dem Griffabschnitt und dem hinteren Ende der Zahnbürste. Eine Vertikalachse V verläuft senkrecht zur Längsachse L und vertikal nach oben und somit auch senkrecht zur Auflagefläche. Eine Querachse Q verläuft senkrecht zur Längsachse L und senkrecht zur Vertikalachse V und somit parallel zur Auflagefläche.

In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Scheitelbereich des Bogens zu der den Borstenbesatz tragenden Oberseite der Zahnbürste weist. Alternativ dazu kann jedoch auch vorgesehen sein, dass der Scheitelbereich des Bogens zu der dem Borstenbesatz abgewandten Unterseite der Zahnbürste weist.

Der brückenartige Bogen überspannt einen unterhalb des Bogens liegenden Freiraum, der als Bogen-Innenraum bezeichnet wird. In bevorzugter Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der Bogen-Innenraum zumindest teilweise mit einer Füllung eines weich-elastischen Kunststoffs gefüllt ist. Bei Schwenkung des Kopfabschnittes relativ zum Griffabschnitt wird der Abstand zwischen den Schenkeln des Bogens verändert. Dies führt zu einem Zusammendrücken oder einem Auseinanderziehen der Füllung, die dabei als Feder wirkt und somit einerseits die Verformungseigenschaften in gewünschter Weise beeinflusst und andererseits dafür sorgt, dass der Bogen bei Ende der Verformung wieder in seine Ausgangslage zurückkehrt.

In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der Bürstenträger im Bogen-Innenraum zumindest eine aussteifende Rippe aufweist. Vorzugsweise verläuft die Rippe unterhalb des Scheitelbereichs in Längsrichtung des Bürstenträgers und verbindet die beiden Bogenschenkel.

Durch die Größe und die Geometrie der Rippe kann das Verformungsverhalten des Bogens bei Gebrauch der Zahnbürste und damit die Flexibilität des Bogens in gewünschter Weise ausgestaltet werden.

Zusätzlich oder alternativ dazu kann vorgesehen sein, dass der Bogen auf seiner dem Bogen-Innenraum zugewandten Unterseite eine konkave rinnenartige Form besitzt. Aufgrund der rinnenartige Form lässt sich ebenfalls die Flexibilität des Bogens gestalten und beeinflussen.

Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Oberseite des Bogens zumindest im Bereich des Scheitelbereichs frei liegt, d.h. nicht mit einem Überzug versehen ist, so dass die Verformungseigenschaften durch den Bogen bestimmt sind.

In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der Bogen in einem zum Kopfabschnitt weisenden Bereich mit einer Beschichtung aus einem weich-elastischen Kunststoff versehen ist. Die Beschichtung aus den weich-elastischen Kunststoff bewirkt einerseits einen Schutz des Benutzers vor dem Kontakt mit dem relativ harten stabförmigen Bürstenträger und kann andererseits die Verformungseigenschaften des Verbindungsabschnitts in gewünschter Weise beeinflussen . Dabei kann vorgesehen sein, dass der Bürstenträger unterhalb der Beschichtung zumindest einen aussteifenden Steg aufweist. Der Steg ist vorzugsweise vollständig von der Be- Schichtung eingekapselt, so dass keine Kante gebildet ist, an der sich ein Benutzer verletzten könnte. Vorzugsweise verläuft der einstückig angeformte Steg in Längsrichtung des Bürstenträgers, wobei beispielsweise ein einzelner Steg oder mehrere parallel auf Abstand zueinander verlaufende Stege vorgesehen sein können. Mittels des Steges lassen sich die Verformungseigenschaften des zum Kopfabschnitt weisenden Bereichs des Bogens einstellen und festlegen.

Der Griffabschnitt kann mit einem Überzug aus einem weich- elastischen Kunststoff versehen sein, um die Haptik des

Griffabschnitts in gewünschter Weise einstellen zu können.

In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Füllung des Bogen-Innenraums , die Beschichtung des zum Kopfabschnitt weisenden Bereichs des Bogens und der

Überzug des Griffabschnitts jeweils aus dem gleichen weichelastischen Material bestehen, bei dem es sich vorzugsweise um ein thermoplastisches Elastomer handelt. In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass in dem Bogen mehrere Durchbrechungen ausgebildet sind, die von dem weich-elastischen Kunststoff-Material durchgriffen sind, so dass die Füllung des Bogen-Innenraums, die Beschichtung des Bogens und der Überzug des Griffabschnitts zu einem einstückigen Bauteil verbunden sind. Damit ist neben einer einfachen Herstellung der weitere Vorteil verbunden, dass das weich-elastische Kunststoff-Material formschlüssig an dem stabförmigen Bürstenträger gehalten ist, so dass eine sichere Verbindung zu dem Bürstenträger gewährleistet ist.

Vorzugsweise schließt sich an den Bogen in Richtung des Kopfabschnitts ein Stegabschnitt an, der den Bogen mit dem Kopfabschnitt verbindet. Dabei kann vorgesehen sein, dass im Übergangsbereich zwischen dem Stegabschnitt und dem Kopfabschnitt ein einzelner brückenartiger Kopfbogen angeordnet ist. Mittels des Kopfbogens kann die Verformbarkeit des Kopfabschnittes relativ zum Stegabschnitt eingestellt und definiert werden.

Der Kopfbogen ist vorzugsweise so ausgerichtet, dass ein Scheitelbereich des Kopfbogens zu der den Borstenbesatz tragenden Oberseite der Zahnbürste weist.

Unterhalb des Kopfbogens ist ein Kopfbogen-Innenraum gebildet, der zumindest teilweise mit einer Füllung aus einem weich-elastischen Kunststoff und insbesondere einen thermo- plastischen Elastomer gefüllt sein kann. Die Füllung dient als Feder und bestimmt die Verformungseigenschaften des Kopfbogens .

Der Bogen besitzt einen hinteren Schenkel und einen vorde- ren Schenkel, die über den Scheitelbereich miteinander verbunden sind. Die Dicke des Bogens ist die senkrecht zur nach oben weisenden Oberfläche des Bogens verlaufende Abmessung. Dabei wird die Dicke des hinteren Schenkels des Bogens mit b und die Dicke des vorderen Schenkel des Bogens mit a bezeichnet. In einer möglichen Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die Dicke des Bogens in Längsrichtung L, d.h. die Dicke b des hinteren Schenkels, die Dicke des Scheitelbereichs und die Dicke a des vorderen Schenkels konstant ist und vorzugsweise im Bereich von 1mm bis 5mm und insbesondere im Bereich von 2mm bis 4mm liegt.

Alternativ ist es möglich, dass die Dicke a des vorderen Schenkels geringer als die Dicke b des hinteren Schenkels ist, wobei vorgesehen sei kann, dass die Dicke des Bogens ausgehend vom hinteren Ende des hinteren Schenkels stufenlos und insbesondere kontinuierlich zum vorderen Ende des vorderen Schenkels abnimmt. In einer möglichen Ausgestal- tung kann vorgesehen sein, dass der vordere Schenkel insbesondere an seinem vorderen, zum Kopfabschnitt weisenden Ende eine Dicke von 2mm bis 3mm und insbesondere 2,5mm besitzt, während der hintere Schenkel insbesondere an seinem hinteren zum Griffabschnitt weisenden Ende eine Dicke b von 2,5mm bis 3,5mm und insbesondere von 3mm besitzt.

Die Schenkel des Bogens stehen unter einem Winkel γ schräg relativ zueinander. Dabei wird die Mittellängsebene E des Bogens bzw. des Bürstenträgers betrachtet, d.h. die Dicke des Bogens auf Null reduziert. Der hintere Schenkel des Bogens besitzt an seinem hinteren Ende in der Mittellängsebene E einen Fußpunkt Fi. Dementsprechend besitzt der vordere Schenkel an seinem vorderen, zum Kopfabschnitt weisenden Ende in der Mittellängsebene E einen Fußpunkt F 2 . Der höchste Punkt der Mittelebene E im Scheitelbereich ist der Scheitelpunkt S. Eine Verbindungsgrade g x des hinteren Fußpunktes Fi mit dem Scheitelpunkt S schneidet eine Verbindungsgrade g 2 , die zwischen dem vorderen Fußpunkt S 2 und dem Scheitelpunkt S verläuft. Zwischen den beiden Verbin- dungsgraden gi und g 2 ist auf der Unterseite, d.h. der dem

Bogen-Innenraum zugewandten Seite der Winkel γ eingeschlossen. Der Winkel γ liegt vorzugsweise im Bereich von 80° bis 130° und insbesondere im Bereich von 90° bis 120° und beträgt besonders bevorzugt ca. 110°.

Die Breite des Bogens, d.h. die Abmessung in Richtung der Querachse Q ist vorzugsweise nicht konstant. Im Bereich des hinteren Fußpunktes Fi besitzt der Bogen eine Breite Bi. Im Bereich des vorderen Fußpunktes F 2 besitzt der Bogen eine Breite B 2 , die kleiner als die Breite Bi ist. Insbesondere ist vorgesehen, dass die hintere Breite Βχ 10% bis 50% und insbesondere 25% bis 35% größer als die vordere Breite B 2 ist, d.h. der Quotient Bi/B 2 liegt im Bereich von 1,1 bis 1,5 und insbesondere im Bereich von 1,25 bis 1,35. Besonders bevorzugt beträgt der Quotient Bi/B 2 etwa 1,3. Vorzugsweise nimmt die Breite des Bogens ausgehend von der Breite Bi im hinteren Fußpunkt Fi nach vorne in Richtung des Kopfabschnittes stufenlos und insbesondere kontinuierlich ab. Diese Breitenverringerung kann sich im Stegabschnitt gegebenenfalls bis zum Erreichen des Kopfabschnitts fortsetzen.

Eine 1. in Längsrichtung L verlaufende Außenkontur des Bogens und eine 2. in Längsrichtung L verlaufende Außenkontur des Bogens laufen nicht parallel zueinander, sondern schließen zwischen sich einen Winkel ß ein. Vorzugsweise liegt der Winkel ß im Bereich von 5° bis 20° und insbesondere im Bereich von 7,5° bis 15°. Besonders bevorzugt beträgt der Winkel ß etwa 10°. Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung sind aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung ersichtlich. Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Zahnbürste,

Fig. 2 eine Seitenansicht der Zahnbürste gemäß Figur 1,

Fig. 3 eine vergrößerte ausschnittsweise Seitenansicht einer alternativen Ausgestaltung der Zahnbürste,

Fig. 4 den Schnitt IV - IV in Figur 3,

Fig. 5 eine vergrößerte Ausschnittsweise Seitenansicht des

Bogens der Zahnbürste in einer alternativen Ausgestaltung, Fig. 6 den Schnitt VI - VI in Figur 5,

Fig. 7 eine Seitenansicht des Bogens mit Definition der

Dicken a und b, Fig. 8 eine Seitenansicht des Bogens mit Definition des

Winkels γ und

'Fig. 9 eine Aufsicht auf den Bogen gemäß Figur 8 mit Definition der Breiten Βχ und B2.

Eine in den Figuren 1 und 2 dargestellte Zahnbürste 10 besitzt einen stabförmigen Bürstenträger 11 aus einem formstabilen Kunststoff, der in seinem vorderen, gemäß den Figuren 1 und 2 linken Endbereich einen Kopfabschnitt 12 auf- weist. Der Kopfabschnitt 12 umfasst einen plattenförmigen

Borstenträger 13, auf dessen Oberseite ein Borstenbesatz 21 aus einer Vielzahl von Borstenbündeln und/oder Einzelborsten in üblicher Weise montiert ist. In einem entgegengesetzten, gemäß den Figuren 1 und 2 rechten hinteren Endbereich des Bürstenträgers 11 ist ein

Griffabschnitt 14 ausgebildet, der mehr als die Hälfte der axialen Länge der Zahnbürste 10 einnimmt. Ein Benutzer kann die Zahnbürste in üblicher Weise am Griffabschnitt 14 erfassen .

Der Kopfabschnitt 12 ist über einen Verbindungsabschnitt 15 mit dem Griffabschnitt 14 verbunden. Der Verbindungsabschnitt 15 umfasst einen an den Griffabschnitt 14 anschließenden wellenförmigen Abschnitt 24 und einen im wesentlichen gradlinigen Stegabschnitt 27, der den wellenförmigen Abschnitt 24 mit dem Kopfabschnitt 12 verbindet. Der wel- lenförmige Abschnitt 24 umfasst einen einzelnen brückenartigen Bogen 16, der sich mit seiner Bogenkrümmung in Längsrichtung des Bürstenträgers 11 erstreckt, wobei ein Scheitelbereich 17 des Bogens 16 zu der dem Borstenbesatz 21 tragenden Oberseite der Zahnbürste 10 weist, wie es insbe- sondere in Figur 2 ersichtlich ist.

Die Richtungen und Achsen sind in dieser Beschreibung wie folgt definiert: es wird davon ausgegangen, dass die Zahnbürste 10 flach auf einer ebenen Auflagefläche liegt, wobei die jeweils freien Enden des Borstenbesatzes 21 nach oben zeigen, wie es in den Figuren 1 und 2 dargestellt ist. Die Längsachse L der Zahnbürste 10 verläuft in Längsrichtung des Borstenträgers 11 und verbindet den Kopfabschnitt 12 mit dem Griffabschnitt 14 und dem hinteren Ende der Zahn- bürste 10. Eine Vertikalachse V verläuft senkrecht zur

Längsachse L und vertikal nach oben, wie es in Figur 1 dargestellt ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel schneidet die Vertikalachse V die Längsache L im Bogen 16. Ein Querachse Q verläuft senkrecht zur Längsache L und senkrecht zur Vertikalachse V, wie es in Figur 1 dargestellt ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel schneidet die Querachse Q die Vertikalachse V und die Längsachse L im Bo- gen 16.

Der Griffabschnitt 14 ist mit einem Überzug 23 aus einem weich-elastischen Kunststoff, insbesondere einem thermoplastischen Elastomer versehen, wobei auf der Oberseite des Griffabschnitts 14 nahe dem Bogen 16 eine verstärkte Fingerauflage 22 vorgesehen ist, die ein Punktmuster des Überzugs 23 trägt, das als Rutschhemmung dient.

Der Stegabschnitt 27 ist auf seiner Oberseite insbesondere im Übergang zum Bogen 16 mit einer Beschichtung 20 aus einem weich-elastischen Kunststoff, insbesondere einem thermoplastischen Elastomer versehen. Die Beschichtung 20 erstreckt sich bis zur Oberseite des Bogens 16, wobei jedoch der Bogen 16 im Bereich seines Scheitels 17 frei liegt, wie es aus den Figuren 1 und 2 ersichtlich ist.

Der brückenartige Bogen 16 überspannt einen unterhalb des Bogen 16 gebildeten Bogen-Innenraum 18, der teilweise mit einer Füllung 19 eines weich-elastischen Kunststoffs und insbesondere eines thermoplastischen Elastomers gefüllt ist.

In Figur 2 ist angedeutet, dass in den Schenkeln des Bogens 16 jeweils zumindest eine Durchbrechung 25 bzw. 26 vorgese- hen ist, die die Bogen-Außenseite oder -Oberseite mit der

Bogen-Unterseite bzw. dem Bogen-Innenraum 18 verbindet. Die Durchbrechungen 25 und 26 werden von dem weich-elastischen Kunststoff durchgriffen, so dass die Füllung 19 des Bogen- Innenraums 18, die Beschichtung 20 des Stegabschnitts 27 und des Bogens 16 und der Überzug 23 des Griffabschnitts 14 zu einem einstückigen Bauteil verbunden sind. Die Figuren 3 und 4 zeigen eine alternative Ausgestaltung der Zahnbürste 10, wobei Bauteile und Ausgestaltungen, die in entsprechenden Bauteilen und Ausgestaltungen des Ausführungsbeispiels gemäß den Figuren 1 und 2 entsprechen, mit den entsprechenden Bezugszeichen versehen sind. Die Ausge- staltung gemäß den Figuren 3 und 4 unterscheidet sich von der Ausgestaltung gemäß den Figuren 1 und 2 unter anderem dadurch, dass im Bogen-Innenraum 18 eine aussteifende Rippe 33 ausgebildet ist, die einstückiger Bestandteil des Bürstenträgers 11 ist und in Längsrichtung L des Bürstenträgers 11 verläuft. Wie Figur 4 zeigt, ist die Rippe 33 vollständig von der Füllung 19, die im Bogen-Innenraum 18 angeordnet ist, umschlossen.

Zusätzlich ist bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den Figu- ren 3 und 4 vorgesehen, dass der Bürstenträger 11 unterhalb der Beschichtung 20, die auf der Oberseite des Bürstenträgers 11 auf derjenigen Seite des Bogens 16 angeordnet ist, die zu dem Kopfabschnitt 11 weist, einen aussteifenden Steg 32 aufweist. Der aussteifende Steg 32 ist einstückiger Be- standteil des Bürstenträgers 10 und verläuft in Längsrichtung L des Bürstenträgers 11. Der Steg 32 ist vollständig von dem die Beschichtung 20 bildenden weich-elastischen Material umschlossen. Wie Figur 3 zeigt, schließt sich an den Bogen 16 in Richtung des Kopfabschnittes 12 ein Stegabschnitt 27 an, der dem Bogen 16 mit dem Kopfabschnitt 12 verbindet. Dabei ist im Übergangsbereich zwischen dem Stegabschnitt 27 und dem Kopfabschnitt 12 ein einzelner brückenartiger Kopfbogen 28 angeordnet, dessen Scheitelbereich 29 zu der den Borstenbesatz 21 tragenden Oberseite der Zahnbürste 10 weist. Somit sind der Bogen 16 und der Kopfbogen 28 gleichartig orien- tiert, wie es auch aus Figur 3 ersichtlich ist.

Unterhalb des Kopfbogens 28 ist ein Kopfbogen-Innenraum 30 gebildet, der zumindest teilweise mit einer Füllung 31 aus einem weich-elastischen Kunststoff, insbesondere einem thermoplastischen Elastomer gefüllt ist.

Die Figuren 5 und 6 zeigen eine alternative Ausgestaltung des Querschnitts des Bogens 16. Während der Bogen 16 bei den vorgenannten Ausführungsbeispielen in Längsrichtung L einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt besitzt, ist bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 5 und 6 vorgesehen, dass der Bogen 16 auf seiner dem Bogen-Innenraum 18 zugewandten Unterseite eine konkave rinnenartige Form 34 besitzt, wie es insbesondere aus Figur 6 ersichtlich ist. Auf diese Weise ist die Dicke des in Längsrichtung L gesehenen Querschnitts des Bogens 16 in der Mitte geringer als außen, wodurch insbesondere das Torsionsverhalten des Bogens 16 um die Längsachse L beeinflusst ist. Figur 7 zeigt eine Seitenansicht des Bogens 16. Der Bogen 16 besitzt einen hinteren Schenkel 35 und einen vorderen Schenkel 36, die über den Scheitelbereich 17 miteinander verbunden sind. Die Dicke des Bogens 16 ist die senkrecht zur nach oben weisenden Oberfläche des Bogens 16 verlaufen- de Abmessung. Dabei wird die Dicke des hinteren Schenkels

35 des Bogens 16 mit b und die Dicke des vorderen Schenkel

36 des Bogens 16 mit a bezeichnet. In einer möglichen Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die Dicke des Bogens 16 in Längsrichtung L, d.h. die Dicke b des hinteren Schenkels 35, die Dicke des Scheitelbereichs 29 und die Dicke a des vorderen Schenkels 36, konstant ist und vorzugsweise im Bereich von 1mm bis 5mm und insbesondere im Bereich von 2mm bis 4mm liegt.

Alternativ ist es möglich, dass die Dicke a des vorderen Schenkels 36 geringer als die Dicke b des hinteren Schenkels 35 ist, wobei vorgesehen sei kann, dass die Dicke des Bogens 16 ausgehend vom hinteren Ende des hinteren Schenkels 35 stufenlos und insbesondere kontinuierlich zum vorderen Ende des vorderen Schenkels 36 abnimmt. In einer möglichen Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass der vordere Schenkel 36 insbesondere an seinem vorderen, zum Kopfab- schnitt 12 weisenden Ende eine Dicke von 2mm bis 3mm und insbesondere 2,5mm besitzt, während der hintere Schenkel 35 insbesondere an seinem hinteren zum Griffabschnitt 14 weisenden Ende eine Dicke b von 2,5mm bis 3,5mm und insbesondere von 3mm besitzt.

Figur 8 zeigt den Winkel γ, den die Schenkel 35 und 36 des Bogens 16 zueinander einnehmen. Dazu wird die Mittellängsebene E des Bogens 16 bzw. des Bürstenträgers 11 betrachtet, d.h. die Dicke des Bogens 16 auf Null reduziert. Die Mittellängsebene E ist in Figur 8 gestrichelt dargestellt. Der hintere Schenkel 35 des Bogens 16 besitzt an seinem hinteren Ende in der Mittellängsebene E einen Fußpunkt Fi- Dementsprechend besitzt der vordere Schenkel 36 an seinem vorderen, zum Kopfabschnitt weisenden Ende in der Mittel- längsebene E einen Fußpunkt F 2 . Der höchste Punkt der Mittellängsebene E im Scheitelbereich 17 ist der Scheitelpunkt S. Eine Verbindungsgerade gi zwischen dem hinteren Fußpunkt Fi und dem Scheitelpunkt S schneidet eine Verbindungsgerade g 2 , die zwischen dem vorderen Fußpunkt F 2 und dem Scheitelpunkt S verläuft. Zwischen den beiden Verbindungsgraden gi und g 2 ist auf der Unterseite, d.h. der dem Bogen-Innenraum 18 zugewandten Seite der Winkel γ eingeschlossen. Der Win- kel γ liegt vorzugsweise im Bereich von 80° bis 130° und insbesondere im Bereich von 90° bis 120°. Im dargestellten Ausführungsbeispiel beträgt der Winkel γ ca. 110°.

Figur 9 zeigt eine Aufsicht auf den Bogen 16 gemäß Figur 8. Aus Figur 9 ist ersichtlich, dass die Breite des Bogens, d.h. die Abmessung in Richtung der Querachse Q nicht konstant ist. Im Bereich des hinteren Fußpunktes Fi besitzt der Bogen eine Breite Bi . Im Bereich des vorderen Fußpunktes F 2 besitzt der Bogen eine Breite B 2 , die kleiner als die Breite Bi ist. Insbesondere ist vorgesehen, dass die hintere Breite Bi 10% bis 50% und insbesondere 25% bis 35% größer als die vordere Breite B 2 ist, d.h. der Quotient Bi/B 2 liegt im Bereich von 1,1 bis 1,5 und insbesondere im Bereich von 1,25 bis 1,35. Im dargestellten Ausführungsbeispiel beträgt der Quotient Bi/B 2 etwa 1,3.

Wie Figur 9 zeigt, nimmt die Breite des Bogens 16 ausgehend von der Breite Βχ im hinteren Fußpunkt Fi nach vorne in Richtung des Kopfabschnittes stufenlos und insbesondere kontinuierlich ab. Diese Breitenverringerung kann sich im

Stegabschnitt 27 gegebenenfalls bis zum Erreichen des Kopfabschnitts 12 fortsetzen.

Die gemäß Figur 9 obere Außenkontur Z x des Bogens 16 und die gemäß Figur 9 untere Außenkontur Z 2 des Bogens 16 laufen nicht parallel zueinander, sondern schließen zwischen sich einen Winkel ß ein, der in Figur 9 durch zwei Hilfsparallelen dargestellt ist. Vorzugsweise liegt der Winkel ß im Bereich von 5° bis 20° und insbesondere im Bereich von 7,5° bis 15°. Im dargestellten Ausführungsbeispiel beträgt der Winkel ß etwa 10°.