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Title:
TOOTHING FOR A SYNCHRONISING UNIT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2001/078940
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to toothing for a synchronising unit which has a spline profile (6) that is moulded from a sheet and configured in a single piece. Said toothing is provided with teeth (7) whose cross-section is filled in with the material of the sheet and which each (7) have a tooth height that at least corresponds to the thickness of the sheet prior to the moulding of the spline profile (6).

Inventors:
Buer, Gerald (Bamberger Strasse 32 Mühlhausen, 96172, DE)
Röckelein, Ernst (Grasmannsdorfer Strasse 21 Burgebrach, 96138, DE)
Soyka, Wilfried (Zum Köpfwasen 15 Herzogenaurach, 91074, DE)
May, Kristina (Rathausgasse 5 Sulzbach-Rosenberg, 92237, DE)
Application Number:
PCT/EP2001/002767
Publication Date:
October 25, 2001
Filing Date:
March 13, 2001
Export Citation:
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Assignee:
INA-SCHAEFFLER KG (Industriestrasse 1-3 Herzogenaurach, 91074, DE)
Buer, Gerald (Bamberger Strasse 32 Mühlhausen, 96172, DE)
Röckelein, Ernst (Grasmannsdorfer Strasse 21 Burgebrach, 96138, DE)
Soyka, Wilfried (Zum Köpfwasen 15 Herzogenaurach, 91074, DE)
May, Kristina (Rathausgasse 5 Sulzbach-Rosenberg, 92237, DE)
International Classes:
B21H5/00; B21H7/18; B21J5/12; B23P15/14; F16D23/04; F16D23/06; B21H5/02; (IPC1-7): B23P15/14; B21D53/28; B21H5/00; B21H7/18; B21K1/30; F16D23/02; F16H55/17
Attorney, Agent or Firm:
INA-SCHAEFFLER KG (Industriestrasse 1-3 Herzogenaurach, 91074, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Verzahnung für eine Synchronisiereinheit, die ein durch Umformen aus einem Blech geformtes einteilig ausgebil detes Keilfprofil (1,6) aufweist, bei der an dem Keilprofil (1,6), ausgehend von einer gedachten neutra len Linie, in eine Richtung durch Zahnlücken (5,8) getrennte einander benachbarte Zähne (3,7) und in die entgegengesetzte Richtung durch Keilnuten (4) getrennte benachbarte Keile (2) weisen und bei der an den Zähnen (3,7) zahnfußseitig jeweils eine der Keilnu ten (4) ausgebildet ist, wobei der Querschnitt zumindest jedes der Zähne (3,7) mit Material des Bleches ausgefällt ist und jeder der Zähne (3,7) eine Zahnhöhe aufweist, die zumindest der Dicke des Bleches vor dem Formen des Keilprofiles (1,6) entspricht.
2. Verzahnung nach Anspruch 1, bei der der Querschnitt zumindest jedes der Zähne (3,7) und jedes der Keile (2) mit Material des Bleches ausgefüllt ist und jeder der Zähne (3,7) eine Zahnhöhe sowie jeder der Keile (2) eine Keilhöhe aufweist, die zumindest der Dicke des Bleches vor dem Formen des Keilprofiles (1,6) entspricht.
3. Verzahnung nach Anspruch 1, für eine Schiebemuffe mit radial nach innen weisenden Zähnen (3,7), bei der die Verzahnung in ihrem Ausgangszu stand an einem Blechstreifen ausgebildet ist.
4. Verzahnung nach Anspruch 1, für einen Synchronkörper mit radial nach außen weisenden Zähnen (3,7), bei der die Verzahnung in ihrem Aus gangszustand an einem Blechstreifen ausgebildet ist.
Description:
Bezeichnung der Erfindung Verzahnung für eine Synchronisiereinheit Beschreibung Gebiet der Erfindung Die Erfindung betrifft eine Verzahnung für eine Synchronisiereinheit, die ein durch Umformen aus einem Blech geformtes einteilig ausgebildetes Keilprofil aufweist.

Hintergrund der Erfindung Die Erfindung bezieht sich speziell auf das Anwendungsgebiet Synchroni- siereinheiten und hierbei wiederum auf Synchronkörper und Schiebemuffen für Kfz-Getriebe. Die Synchronkörper weisen in der Regel eine in Längsrichtung einer Getriebewelle ausgerichtete äußere Verzahnung oder ein ähnlich ge- staltetes Keilprofil auf. In diese äußere Verzahnung der Synchronkörper greift eine innere Verzahnung bzw. ein Keilprofil der Schiebemuffe ein. Die Schie- bemuffe ist dabei konzentrisch zum Synchronkörper und auf diesem längsver- schiebbar angeordnet. Die Schiebemuffen und die Synchronkörper sind auf Grund ihrer Verzahnung auf dem üblichen spanabhebenden Wege nur sehr zeit-und kostenintensiv herzustellen. Deshalb wurde in der jüngsten Vergan- genheit nach alternativen Fertigungsmethoden, insbesondere für die Verzah- nung oder ähnlich ausgebildeter Keilprofile, gesucht. Dabei wurde auch auf Erfahrungen aus der Umformtechnik zurückgegriffen.

In einem Umformprozeß ohne wesentliche Zerspanarbeit gefertige Verzahnun- gen für die Herstellung von Kraftfahrzeugteilen gewinnen zunehmend an Be- deutung. Sie zeichnen sich durch viele Vorteile im Vergleich zu ihren durch

spanabhebende Verfahren bearbeiteten Vorgänger aus. Diese Vorteile liegen z. B. in dem geringen Gewicht der geformten Teile, der Einsparung von Materi- al bei ihrer Fertigung und in kürze Zeiten für ihre Herstellung.

Die Gestalt und das Profil einer durch Umformen hergestellten Verzahnung ist häufig nicht nur durch die funktionellen Anforderungen, die an eine Verzah- nung gestellt werden, geprägt. Das verwendete Umformverfahren hat häufig auch einen Einfluss auf die geometrische Gestalt der Verzahnung. Die verwen- deten Verfahren setzen der Anwendung einer Verzahnung bestimmte Grenzen.

So ist in DE 197 57 186 ein Keilprofil beschrieben, bei dem die Keile die Ver- zahnung bilden. Das Verzahnungsprofil steht einseitig aus der Oberfläche ei- nes Blechbandes hervor. Der Querschnitt der Zähne ist voll mit Material aus- gefüllt und ragt über den Zahnfuß einteilig mit dem Blechstreifen verbunden aus dem Blechstreifen hervor. Der Blechstreifen ist zumindest an einigen Stel- len im Vergleich zu seinem Ausgangsvolumen um das Materialvolumen verrin- gert, das zur Bildung der Zähne verdrängt wurde.

Das vorweg beschriebene Profil wird beispielsweise durch Prägen oder Rollie- ren in das Blechband eingebracht. Dabei wird der Werkstoff, der die Zähne der Verzahnung bildet, aus dem Blechstreifen verdrängt und fließt in entsprechen- de, die negative Form des Zahnes aufweisende, Lücken eines Werkzeuges. Je größere der einzelne Zahn einer solchen Verzahnung gestaltet ist, umso mehr Material muss für seine Verformung verdrängt werden. Mit zunehmender Ab- messung des Zahnes steigen die für sein Formen notwendigen Verformungs- kräfte. Außerdem wird für das Fließen des Materiales mehr Zeit benötigt. Zu große und zu schnell verformte Materialmengen verursachen während des Formungsprozeßes unerwünschte Schwingungen. Die Grenzen für die Her- stellung einer derartig gestalteten Verzahnung ergeben sich häufig aus diesen Gründen. Die hohen Belastungen erfordern teuere Werkzeuge und die Um- formgeschwindigkeiten werden so langsam, dass eine Fertigung unrentabel wird. Aus diesen Gründen weisen die in DE 197 57 186 beschriebenen Ver- zahnungen zumeist einen relativ kleinen Zahnquerschnitt auf. Der Vorteil einer solchen Verzahnung liegt auf Grund ihrer massiven Ausführung und durch ih-

ren Umformprozeß verfestigten Oberfläche der Zähne in ihrer recht hohen Be- lastbarkeit aus anwendungstechnischer Sicht.

Es gibt Verzahnungen, bei denen der. gesamte Zahnquerschnitt theoretisch beliebig groß gestaltet werden kann. Das sind die Verzahnungen, die in ein relativ dünnwandiges Blech eingeformt werden und dabei ein wellenartig aus- gebildetes Keilprofil bilden. Ein derartiges Keilprofil ist in DE-AS 25 37 495 beschrieben. Das Welienprofil kann durch Durchstellen des Bleches gebildet sein. Dabei ist das Blech pro zu erzeugenden Keil ausgehend von einer ge- dachten neutralen Linie in eine Richtung, in diesem Fall nach außen, durchge- stellt, um einen Zahn zu bilden. Die neutrale Linie verläuft dabei in etwa durch den Zahnfuß von einem Zahn zum anderen. Das einzelne Profil eines jeden Zahnes der Verzahnung ist dadurch im Querschnitt gesehen durch ein einseitig offenes Hohlprofil gebildet, also nicht vollständig mit Material ausgefüllt. Dabei weist die Innenseite des Hohlprofiles in der Regel die um die Blechdicke redu- zierte Negativform der Zahnkontur auf. Das den Zahnkopf und die Zahnflanke begrenzende Blech begrenzt im weiteren Verlauf den Zahnfuß, dann den Grund der zwischen zwei Zähnen angeordneten und durch die Flanken der Zähne begrenzten Nut, dann die Flanke des nächsten Zahnes usw..

Kennzeichnend für vorgenannte Profile ist, dass die Stärke der Wandung des Hohlprofiles dünner als die Blechdicke des Ausgangsmateriales ist, da die Ver- zahnung an einem aus einer Ronde gezogenen Topf ausgebildet ist und das Ausgangsmaterial während des Ziehprozesses entsprechend abgestreckt wur- de. Kennzeichnend für diese Profile ist weiterhin vor allem, dass die Wandung des Profiles der gesamten Wellenform in allen Querschnitten die gleiche oder annähernd gleiche Wandstärke aufweist. Vorstellbar sind auch Verzahnungen dieser Gattung, bei denen die Wandstärke des Zahnprofiles in etwa der Blech- dicke des Ausgangsmateriales entspricht. Hier ist das Material in der Regel nur durchgestellt und musste bei der Formung des Profiles wenig fließen oder ab- gestreckt werden. Diese Verzahnungs-bzw. Keilprofile sind z. B. durch Rollie- ren eines Blechstreifens eingebracht.

Die Herstellung von Verzahnungen vorgenannter Gattung ist vor allen Dingen durch relativ geringe Verformungskräfte bei deren Verformung gekennzeichnet, da relativ wenig Material im Umformprozeß verdrängt bzw. gestreckt wird. Der Umformprozeß für das Formen einer solchen Verzahnung lässt nahezu jede Zahngröße zu. Ein weiterer Vorteil dieser Verzahnung liegt in ihrem geringen Gewicht. Dieser Verzahnung sind aber durch die relativ dünne Wandung des Zahnes anwendungstechnische Grenzen gesetzt. Dünnwandiges Material ist z. B. hinsichtlich seines Verformungs-und Elastizitätsverhaltens sowie einer geringeren Widerstandsfähigkeit gegen Kontaktpressung unter Last relativ gering belastbar.

Zusammenfassung der Erfindung Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine durch spanlos Formgebung gefer- tigte Verzahnung zu schaffen, die sich nahezu unbeeinflusst von der Abmes- sung der Zähne wirtschaftlich fertigen lässt, hohen Belastungen stand hält und trotzdem mit geringem Gewicht ausgeführt ist.

Diese Aufgabe ist nach dem Gegenstand des Anspruches 1 mit einer Verzah- nung für eine Synchronisiereinheit, -die ein durch Umformen aus einem Blech geformtes einteilig ausgebildets Keilprofil aufweist, -bei der an dem Keilprofil, ausgehend von einer gedachten neutralen Linie, in eine Richtung durch Zahnlücken getrennte aneinander benachbarte Zäh- ne und in die entgegengesetzte Richtung durch Keilnuten getrennte be- nachbarte Keile weisen -und bei der an den Zähnen zahnfußseitig jeweils eine der Keilnuten ausge- bidet ist, wobei der Querschnitt zumindest jedes der Zähne mit Material des Bleches ausgefüllt ist und jeder der Zähne eine Zahnhöhe aufweist, die zumindest der Dicke des Bleches vor dem Formen des Keilprofiles entspricht. Es sind an ei-

ner Seite des Profiles und der neutralen Linie nebeneinander die Zähne, durch ihre Zahnlücken getrennt, angeordnet, während auf der anderen Seite des Profiles durch Keilnuten getrennte Keilnuten hervorragen. Die neutrale Linie verläuft in etwa im Bereich des Zahnfußes von Zahn zu Zahn. Die Zähne und die Keile sind so versetzt zueinander angeordnet, dass zahnfußseitig auf der anderen Seite des Profils die Keilnut ausgebildet ist und keilfußseitig eine Zahnlücke zwei benachbarte Zähne voneinander trennt. Das Profil der Zähne ist im Querschnitt gesehen vollständig mit Material des Bleches ausgefüllt. Die Zähne sind also massiv ausgeführt und weisen keine Hohiprofilform auf. Da die Verzahnung sehr massiv ausgeführt ist, ist sie äußerst belastbar. Sie wird aus Blechmaterial durch Durchstellen, Prägen oder Walzen geformt. Während des Umformprozeßes wird das Material im Bereich des Zahnes nicht abge- schwächt. An die ausgeformten Zähne können wahlweise Dachverzahnungen, Hinterschnitte oder sonstige beliebige Konturen während des Formungsproze- ßes oder nachträglich eingebracht werden. Die Umformkräfte sind nicht so hoch, da der Formprozeß zumeist eine Kombination aus Durchstellen und Ma- terialverdrängung darstellt. Das Gewicht eines derartig gestalteten Verzah- nungsprofils ist relativ gering, da im Wurzelbereich der Zähne und Keile wenig Material angesammelt ist.

Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass der Quer- schnitt zumindest jenes Zahnes und jedes Keiles mit dem Material des Bleches ausgefüllt ist und jeder der Zähne eine Zahnhöhe sowie jeder der Keile eine Keilhöhe aufweist, die zumindest der Dicke des Bleches vor dem Formen des Keilprofiles entspricht. Die Zahnhöhe kann damit aber auch dicker sein als die Dicke des Ausgangsmateriales. Für Sonderanwendungen sind also die Keile genauso massiv ausgeführt wie die Zähne der Verzahnung.

Mit weiteren Ausgestaltungen der Erfindung ist vorgesehen, dass die Verzah- nung eine Verzahnung einer Schiebemuffe oder eines Synchronkörpers ist.

Dabei ist die Verzahnung in ihrem Ausgangszustand an einem Blechstreifen ausgebildet. Der Blechstreifen wird nach der Profilierung mit dem Keilprofil gebogen. Dabei wird er entweder bogenförmig gebogen, so dass sich Zahn-

segmente bilden oder kreisförmig gebogen und an seinen Enden zusammen- geführt. Die Neutrallinie beschreibt dabei eine Bogen-bzw. Kreisform. Ein kreisförmig gebogener und an seinen Enden zusammengeführter Blechstreifen bildet einen Zahnring, bei dem für eine Schiebemuffe die Zähne der Verzah- nung zumindest radial nach innen gerichtet sind und für einen Synchronkörper die Zähne der Verzahnung zumindest radial nach außen weisen. Die zusam- mengeführten Enden des Blechstreifens, welcher den Zahnring bildet, sind aneinander befestigt, wobei Verschweißen vorzuziehen ist.

Kurze Beschreibung der Zeichnung Die Erfindung wird nachfolgend anhand von zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen : Figur 1 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Ver- zahnung, bei der der Querschnitt eines jeden Zahnes mit Material des Bleches ausgefüllt ist und Figur 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemä- ßen Verzahnung, bei der die Keile in beide Richtungen Zähne bilden.

Detaillierte Beschreibung der Zeichnungen Figur 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Verzahnung an einem Keilprofil 1. Das Keilprofil weist Keile 2 und Zähne 3 auf und ist in einem Blechstreifen geformt, der in gestreckter Form dargestellt ist. Die Keile 2 sind an diesem Blechstreifen ausgehend von einer neutralen Linie N nach oben gerichtet. Die Keile 2 sind in Längsrichtung durch Keilnuten 4 voneinan- der getrennt. Die Zähne 3 weisen ausgehend von der Neutrallinie N nach unten und sind in Längsrichtung durch Zahnlücken 5 voneinander getrennt. Jede Zahnlücke 5 ist unterhalb eines Keiles 2 ausgebildet und jede Keilnut 4 ist im Bild oberhalb, also zahnfußseitig, eines Zahnes 3 an dem Keilprofil 1 ausge-

formt. Die Zähne 3 und auch die Keile 2 sind vollständig mit Material des Ble- ches ausgefüllt.

In Figur 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Verzahnung an einem Keilprofil 6 dargestellt. Das Keilprofil 6 weist an seiner Oberseite und an seiner Unterseite Keile auf, die als Zähne 7 ausgebildet sind. Die Zähne 7 sind in Längsrichtung des Keilprofiles 6 gesehen, wechselseitig angeordnet, durch Zahnlücken 8 voneinander getrennt und mit dem Material des Bleches voll- ständig ausgefüllt. Die Zähne 7 sind massiv ausgeführt, während der Zahnfuß- bereich 7a wenig Material aufweist. Dem einzelnen Zahn 7 ist zahnfußseitig jeweils eine der Zahnlücken 8 zugeordnet. Es weist jeder der Zähne 7 und je- der der als Zahn 7 ausgebildeten Keile auf der Gegenseite der neutralen Linie N eine Höhe auf, die zumindest der Dicke des Bleches vor dem Formen ent- spricht.

Bezugszeichen 1 Keilprofil 2 Keil 3 Zahn 4 Keilnut 5 Zahnlücke 6 Keilprofil 7 Zahn 7a Zahnfuß 8 Zahnlücke