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Patent Searching and Data


Title:
TORQUE TRANSMISSION DEVICE COMPRISING A CENTRIFUGAL PENDULUM DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/154454
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a torque transmission device comprising a housing arranged such that it can rotate about an axis of rotation (d) and at least partially filled with fluid, and a centrifugal pendulum device (100) having at least two centrifugal pendulums (101, 102) arranged in the housing and each with a set (103, 104) of pendulum masses (106, 107) arranged distributed around the circumference, which are arranged such that they can move along predefined pendulum tracks in the centrifugal force field of the torque transmission device rotating about the axis of rotation (d). In order to at least reduce a mutual influence of the at least two sets (103, 104) of pendulum masses (106, 107), a fluidically effective separating means (108) is provided between at least two sets (103, 104).

Inventors:
DINGER, Christian (Michael-Erhard-Straße 11, Achern, 77855, DE)
Application Number:
DE2019/100021
Publication Date:
August 15, 2019
Filing Date:
January 11, 2019
Export Citation:
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Assignee:
SCHAEFFLER TECHNOLOGIES AG & CO. KG (Industriestraße 1-3, Herzogenaurach, 91074, DE)
International Classes:
F16F15/14; F16H45/02
Domestic Patent References:
WO2015028233A12015-03-05
WO2014161540A12014-10-09
Foreign References:
DE102016202653A12016-09-15
DE102014217472A12016-03-03
DE102013213011A12014-01-09
DE102014217472A12016-03-03
DE102013225023A12014-06-18
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Claims:
Patentansprüche

1. Drehmomentübertragungseinrichtung mit einem um eine Drehachse (d) ver- drehbar angeordneten, zumindest teilweise mit Fluid befüllten Gehäuse und einer Fliehkraftpendeleinrichtung (100, 200, 300, 400, 500, 600, 700) mit zu- mindest zwei im Gehäuse angeordneten Fliehkraftpendeln (101 , 102, 201 , 202, 301 , 302, 401 , 402, 501 , 502, 601 , 602, 701 , 702) mit jeweils einem Satz (103, 104, 203, 204, 303, 304, 403, 404, 503, 504, 603, 604, 703, 704) über den Umfang verteilt angeordneter Pendelmassen (106, 107, 206, 207, 306, 307, 406, 407, 506, 507, 606, 607, 706, 707), welche im Fliehkraftfeld der um die Drehachse (d) drehenden Drehmomentübertragungseinrichtung entlang vorgegebener Pendelbahnen verlagerbar angeordnet sind, dadurch gekenn- zeichnet, dass zwischen zumindest zwei Sätzen (103, 104, 203, 204, 303, 304, 403, 404, 503, 504, 603, 604, 703, 704) ein fluidisch wirksames Trenn- mittel (108, 208, 308, 408, 508, 608, 708) vorgesehen ist.

2. Drehmomentübertragungseinrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekenn- zeichnet, dass zumindest zwei Sätze (103, 104, 203, 204, 303, 304, 403, 404, 503, 504, 603, 604, 703, 704) Pendelmassen (106, 107, 206, 207, 306, 307, 406, 407, 506, 507, 606, 607, 706, 707) radial übereinander angeordnet sind.

3. Drehmomentübertragungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass zumindest zwei Sätze (103, 104, 203, 204, 303, 304, 403, 404, 503, 504, 603, 604, 703, 704) Pendelmassen (106, 107, 206, 207, 306, 307, 406, 407, 506, 507, 606, 607, 706, 707) an einem einzigen Trägerteil (105, 205, 305, 405, 505, 605, 705) mittels Pendellagern entlang Pendelbah- nen aufgenommen sind.

4. Drehmomentübertragungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Pendelmassen (106, 107, 206, 207, 306, 307, 406, 407, 506, 507, 606, 607) jeweils beidseitig des Trägerteils (105, 205, 305, 405,

505, 605) angeordnet sind, wobei axial gegenüberliegende Pendelmassen (106, 107, 206, 207, 306, 307, 406, 407, 506, 507, 606, 607) mittels Verbin- dungsmitteln (109, 209, 309, 409, 509, 609) miteinander zu Pendelmassen- einheiten (110, 111 , 210, 211 , 310, 311 , 410, 411 , 510, 511 , 610, 611 ) ver- bunden sind.

5. Drehmomentübertragungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Trennmittel (108, 208, 308, 408, 508, 608, 708) an dem Trägerteil (105, 205, 305, 405, 505, 605, 705) vorgesehen ist.

6. Drehmomentübertragungseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn- zeichnet, dass beidseitig des Trägerteils (105, 205, 305, 405, 505, 605) radial zwischen den Pendelmassen (106, 107, 206, 207, 306, 307, 406, 407, 506, 507, 606, 607) axial erstreckte Trennbleche (114, 214, 314, 414, 414a, 514, 614) vorgesehen sind.

7. Drehmomentübertragungseinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Trennbleche (114, 514, 614) jeweils form- oder stoffschlüs- sig mit dem Trägerteil (105, 505, 605) verbunden sind.

8. Drehmomentübertragungseinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekenn- zeichnet, dass axial gegenüberliegende Trennbleche (214, 314, 414, 414a) miteinander verbunden sind.

9. Drehmomentübertragungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass zumindest ein Satz (703, 704) Pendelmassen (706, 707) zwischen zwei einen axialen Aufnahmebereich für die Pendelmassen (706, 707) bildenden Seitenteilen (712, 713) angeordnet sind.

10. Drehmomentübertragungseinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Trennmittel (708) axial zwischen den Seitenteilen (712, 713) angeordnet ist.

Description:
DREHMOMENTÜBERTRAGUNGSEINRICHTUNG UMFASSEND EINER

FLIEHKRAFTPENDELEINRICHTUNG

Die Erfindung betrifft eine Drehmomentübertragungseinrichtung mit einem um eine Drehachse verdrehbar angeordneten, zumindest teilweise mit Fluid befüllten Gehäuse und einer Fliehkraftpendeleinrichtung mit zumindest zwei im Gehäuse angeordneten Fliehkraftpendeln mit jeweils einem Satz über den Umfang verteilt angeordneter Pen- delmassen, welche im Fliehkraftfeld der um die Drehachse drehenden Drehmoment- Übertragungseinrichtung entlang vorgegebener Pendelbahnen verlagerbar angeordnet sind.

Drehmomentübertragungseinrichtungen, beispielsweise Reibungskupplungen, Dop- pelkupplungen, hydrodynamische Drehmomentwandler und dergleichen, dienen ins- besondere in Antriebssträngen von Kraftfahrzeugen der gesteuerten Übertragung von Drehmoment beispielsweise von einer Brennkraftmaschine auf eine nachfolgende An- triebsstrangeinrichtung, beispielsweise ein Getriebe. Aufgrund der Behaftung der Brennkraftmaschine mit Drehschwingungen in dem zu übertragenden Drehmoment weisen gattungsgemäße Drehmomentübertragungseinrichtungen Mittel zur Dreh- schwingungsisolation auf. Die Drehmomentübertragungseinrichtung kann in fluidi- scher Umgebung erfolgen. Flierzu weist die Drehmomentübertragungseinrichtung ein zumindest teilweise mit einem Fluid, beispielsweise Öl, Wasser, Druckmittel oder der- gleichen befülltes Gehäuse auf, in dem die funktionellen Elemente zur Drehmoment- Übertragung, beispielsweise eine oder mehrere nass betriebene Reibungskupplungen oder ein Drehmomentwandler mit Pumpen- und Turbinenrad sowie Leitrad und gege- benenfalls Wandlerüberbrückungskupplung untergebracht sind. Die funktionellen Elemente, beispielsweise Fliehkraftpendel und gegebenenfalls Drehschwingungs- dämpfer zur Drehschwingungsisolation werden ebenfalls auf einen fluidischen Betrieb ausgelegt.

Beispielsweise ist aus der Druckschrift DE 10 2014 217 472 A1 ein als Drehmoment- Übertragungseinrichtung wirksames Dämpfersystem bekannt, bei dem radial überei- nander liegend zwei Fliehkraftpendel in einem mit Fluid befüllten Gehäuse angeordnet sind, die jeweils einen Satz über den Umfang verteilt angeordneter Pendelmassen enthalten. Hierbei sind die Pendelmassen des radial äußeren Fliehkraftpendels beid- seitig an einem Trägerteil angeordnet, wobei axial gegenüberliegende Pendelmassen zu Pendelmasseneinheiten miteinander verbunden sind und zwischen dem Trägerteil und den Pendelmasseneinheiten jeweils zwei Pendellager vorgesehen sind, die eine vorgegebene Pendelbahn der Pendelmasseneinheiten und dem Trägerteil vorgeben. Das radial innere Fliehkraftpendel enthält ein aus zwei axial beabstandeten Seitentei- len gebildetes Trägerteil, zwischen denen die Pendelmassen angeordnet sind. Die Pendellager sind hierbei zwischen jeweils einer Pendelmasse und den Seitenteilen gebildet.

Aus der Druckschrift DE 10 2013 225 023 A1 ist eine als Drehmomentübertragungs- einrichtung wirksame Schwingungsisolationseinrichtung bekannt, bei der zwei Flieh- kraftpendel axial nebeneinander angeordnet sind. In beiden Drehmomentübertra- gungseinrichtungen des Stands der Technik beeinflussen sich die beiden Fliehkraft- pendel durch Fluidkoppelung gegenseitig.

Aufgabe der Erfindung ist die Weiterbildung einer Drehmomentübertragungseinrich- tung. Insbesondere soll eine Drehmomentübertragungseinrichtung mit zumindest zwei Fliehkraftpendeln vorgeschlagen werden, die in fluidischer Umgebung im Wesentli- chen störungsfrei betrieben werden können. Die Aufgabe wird durch den Gegenstand des Anspruchs 1 gelöst. Die von diesem ab- hängigen Ansprüche geben vorteilhafte Ausführungsformen des Gegenstands des Anspruchs 1 wieder.

Die vorgeschlagene Drehmomentübertragungseinrichtung dient der Übertragung von Drehmoment und der Drehschwingungsisolation. Neben zumindest zwei Fliehkraft- pendeln, die auf unterschiedliche Tilgerordnungen abgestimmt sein können, können zumindest ein Drehschwingungstilger und/oder zumindest ein auf eine feste Tilgerfre- quenz abgestimmter Drehschwingungstilger der Drehschwingungsisolation dienen.

Die Drehmomentübertragung kann beispielsweise mittels einer oder mehrerer, bei- spielsweise zu einer Doppelkupplung zusammengefasster Reibungskupplungen, ei- nem hydrodynamischen Drehmomentwandler gegebenenfalls in Kombination mit einer Wandlerüberbrückungskupplung oder dergleichen erfolgen.

Die um eine Drehachse, beispielsweise eine Kurbelwellenachse der Brennkraftma- schine, einer Getriebeachse oder dergleichen gegebenenfalls unter einer Kompensa- tion eines Achsversatzes angeordnete Drehmomentübertragungseinrichtung wird nass oder feucht betrieben. Hierbei werden die genannten Funktionselemente zur Drehschwingungsisolation und/oder Drehmomentübertragung in dem Gehäuse mittels eines zumindest teilweise und gegebenenfalls abhängig von deren Betriebszustand vorhandenen Fluid betrieben oder diesem zumindest ausgesetzt. Das Fluid kann je nach Ausführung der Drehmomentübertragungseinrichtung Öl wie Getriebeöl, Druck- flüssigkeit, beispielsweise ATF (automatic transmission fluid), Bremsflüssigkeit, Was- ser, ein Nebel dieser oder dergleichen sein.

Die zumindest zwei Fliehkraftpendel weisen jeweils einen Satz von über den Umfang verteilt angeordneten Pendelmassen auf, welche an einem Trägerteil entlang einer vorgegebenen Pendelbahn im Fliehkraftfeld der um die Drehachse drehenden Dreh- momentübertragungseinrichtung mit einem um eine Drehachse verdrehbar angeord- neten, zumindest teilweise mit Fluid befüllten Gehäuse und zumindest zwei im Ge- häuse über den Umfang verteilt angeordneten Sätzen von den Pendelmassen, welche im Fliehkraftfeld der um die Drehachse drehenden Drehmomentübertragungseinrich- tung entlang vorgegebener Pendelbahnen verlagerbar angeordnet sind. Die verlager- bare Aufnahme der Pendelmassen an dem Trägerteil erfolgt in bevorzugter Weise mit- tels zweier, in Umfangsrichtung beabstandeter Pendellager. Die Pendellager sind je- weils durch komplementär zueinander ausgebildeten Laufbahnen in den Pendelmas- sen und im Trägerteil gebildet, auf denen ein Wälzkörper, beispielsweise eine Pendel- rolle abwälzt.

Um eine gegenseitige Störung der Pendelbewegungen von Pendelmassen unter- schiedlicher Sätze der zumindest zwei Fliehkraftpendel, die beispielsweise durch Flu- idbewegung des Fluids wie beispielsweise Planscheffekte und/oder dergleichen her- vorgerufen werden, auszuschließen oder zumindest zu vermindern, ist zwischen zu- mindest zwei Sätzen von Pendelmassen unterschiedlicher Fliehkraftpendel ein flui- disch wirksames Trennmittel vorgesehen. Das Trennmittel ist als mechanische Barrie- re für das Fluid zwischen zwei Sätzen von Pendelmassen vorgesehen. Das Trennmit- tel kann sich über den gesamten Umfang einer Ebene von Pendelmassen erstrecken oder lediglich über Teilumfänge jeweils einer Pendelmasse gegebenenfalls einschließ- lieh deren Pendelbewegung über den vorgegebenen Schwingwinkel vorgesehen sein. Das Trennmittel kann aus Metall oder Kunststoff gebildet sein. Im Falle einer Benut- zung von Trennblechen dient der Begriff Blech nicht ausschließlich dem Werkstoff Me- tall. Vielmehr kann der Begriff Blech auf die rein formtechnische Ausbildung zu ver- stehen sein. So können entsprechend vorgesehene Kunststoffteile mit geringer Dicke zu den übrigen Abmaßen als Bleche wie Kunststoffbleche zu verstehen sein. Die Her- stellung von Metallblechen erfolgt in bevorzugter Weise durch Stanz- und gegebenen- falls Umformverfahren. Die Herstellung von Trennmitteln aus Kunststoff erfolgt in be- vorzugter Weise mittels Spritzgießverfahren.

Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Drehmomentübertragungseinrichtung sind zumindest zwei Sätze Pendelmassen radial übereinander angeordnet. In dieser Ausführungsform ist das Trennmittel radial zwischen den beiden Sätzen angeordnet. Alternativ können zwei Sätze Pendelmassen axial nebeneinander angeordnet sein. In dieser Ausführungsform ist das Trennmittel axial zwischen den Pendelmassen ange- ordnet. Bei Mischformen radialer und axialer Anordnung zweier Sätze zueinander ist zur Vermeidung einer fluidischen Störung der Sätze das Trennmittel entsprechend zwischen diesen beziehungsweise einem gegebenenfalls zwischen diesen auftreten- den Fluidstrom ausgebildet.

Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Drehmomentübertragungseinrichtung können zumindest zwei Sätze Pendelmassen an einem einzigen Trägerteil mittels Pendellagern entlang Pendelbahnen aufgenommen sein. Das beispielsweise als pla- nes oder getopftes Blechteil ausgebildete Trägerteil kann hierbei Pendelmassen bei- der Sätze auf unterschiedlichen Durchmessern jeweils beidseitig aufnehmen, wobei axial gegenüberliegende Pendelmassen mittels Verbindungsmitteln miteinander zu Pendelmasseneinheiten verbunden sind. Die Verbindungsmittel, beispielsweise Ab- standsbolzen, Abstandsbleche oder dergleichen durchgreifen hierbei entsprechende Ausnehmungen im Flanschteil.

Das Trennmittel ist hierbei radial zwischen den beiden Sätzen Pendelmassen an axial benachbarten fremden Bauteilen beispielsweise eines Drehschwingungsdämpfers oder dergleichen oder in bevorzugter Weise an dem Trägerteil aufgenommen. Bei ei- ner Aufnahme des Trennmittels an dem Trägerteil kann das Trennmittel direkt an dem Trägerteil befestigt sein. Beispielsweise können beidseitig des Trägerteils radial zwi- schen den Pendelmassen axial erstreckte Trennbleche vorgesehen sein. Diese Trennbleche können mit dem Trägerteil formschlüssig verbunden, beispielsweise ver- nietet, verrastet oder als geformte Trennbleche eingelegt oder gesteckt sein. Alternativ können Trennbleche ähnlichen Materials wie das Trägerteil stoffschlüssig verbunden wie beispielsweise verschweißt ein. Eine Vernietung gegen das Trägerteil kann mittels dieses durchgreifender Niete eine beidseitige Befestigung axial gegenüberliegender Trennbleche umfassen. Die Trennbleche können beispielsweise bei einer formschlüs- sigen Verbindung mit dem Trägerteil einen L-förmigen Querschnitt mit einem axialen Schenkel zur Abweisung von Fluid und einem radialen Schenkel zur Befestigung an dem Trägerteil aufweisen. Bei einer Verschweißung mit dem Trägerteil können plane Trennbleche vorgesehen sein, die stumpf mit dem Trägerteil verschweißt sind.

In einer alternativen Befestigungsform der Trennbleche mit dem Trägerteil können axial gegenüberliegende Trennbleche miteinander verbunden sein. Hierzu weist das Trägerteil Ausnehmungen auf, die zumindest ein Trennblech durchgreifen, wobei zwi- schen den Trennblechen selbst eine axial feste Verbindung ausgebildet ist. Beispiels- weise können beide Trennbleche die Ausnehmungen durchgreifen und miteinander verrastet sein. Alternativ kann jeweils ein Trennblech eine Ausnehmung durchgreifen und mit dem anderen, axial gegenüberliegenden Trennblech verrastet oder bajonettar- tig verbunden sein.

In einer alternativen Ausführungsform der Drehmomentübertragungseinrichtung kann zumindest ein Satz Pendelmassen zwischen zwei einen axialen Aufnahmebereich für die Pendelmassen bildenden Seitenteilen angeordnet sein. Hierbei bilden die Seiten- teile und jeweils eine Pendelmasse die Pendellager. Hierbei kann das Trennmittel axi- al zwischen den Seitenteilen angeordnet sein. Beispielsweise können in axial gegen- überliegenden Ausnehmungen Trennbleche komplett oder mittels axial erweiterter Zapfen eingelegt sein.

Die Erfindung wird anhand des in den Figuren 1 bis 7 dargestellten Ausführungsbei- spiels näher erläutert. Dabei zeigen:

Figur 1 den oberen Teil einer Fliehkraftpendeleinrichtung einer ansonsten nicht näher dargestellten Drehmomentübertragungseinrichtung im Schnitt, Figur 2 eine gegenüber der Fliehkraftpendeleinrichtung der Figur 1 abgeänderte

Fliehkraftpendeleinrichtung in gleicher Darstellung,

Figur 3 eine gegenüber der Fliehkraftpendeleinrichtung der Figuren 1 und 2 ab- geänderte Fliehkraftpendeleinrichtung in gleicher Darstellung,

Figur 4 eine gegenüber der Fliehkraftpendeleinrichtung der Figuren 1 bis 3 ab- geänderte Fliehkraftpendeleinrichtung in gleicher Darstellung,

Figur 5 eine gegenüber der Fliehkraftpendeleinrichtung der Figuren 1 bis 4 ab- geänderte Fliehkraftpendeleinrichtung in gleicher Darstellung,

Figur 6 eine gegenüber der Fliehkraftpendeleinrichtung der Figuren 1 und 5 ab- geänderte Fliehkraftpendeleinrichtung in gleicher Darstellung und

Figur 7 eine gegenüber der Fliehkraftpendeleinrichtung der Figuren 1 bis 6 ab- geänderte Fliehkraftpendeleinrichtung in gleicher Darstellung.

Die Figuren 1 bis 7 zeigen jeweils den oberen Teil von um die Drehachse d verdreh- baren Fliehkraftpendeleinrichtungen 100, 200, 300, 400, 500, 600, 700, die jeweils in- nerhalb eines Gehäuses einer Drehmomentübertragungseinrichtung untergebracht und dem innerhalb des Gehäuses vorhandenen Fluid ausgesetzt sind. Die Drehmo- mentübertragungseinrichtungen mit ihren Gehäusen sind dabei nicht dargestellt. Die Fliehkraftpendeleinrichtungen 100, 200, 300, 400, 500, 600, 700 weisen jeweils zwei radial übereinander geordnete Fliehkraftpendel 101 , 102, 201 , 202, 301 , 302, 401 , 402, 501 , 502, 601 , 602 mit jeweils einem Satz 103, 104, 203, 204, 303, 304, 403, 404, 503, 504, 603, 604, 703, 704 von über den Umfang verteilt an dem Träger- teil 105, 205, 305, 405, 505, 605, 705 im Fliehkraftfeld verschwenkbar angeordneten Pendelmassen 106, 107, 206, 207, 306, 307, 406, 407, 506, 507, 606, 607, 706, 707 auf.

Die Pendelmassen 106, 107, 206, 207, 306, 307, 406, 407, 506, 507, 606, 607, 706, 707 sind in den gezeigten Ausführungsbeispielen an einem einzigen Trägerteil 105, 205, 305, 405, 505, 605, 705 aufgenommen.

Die Fliehkraftpendeleinrichtung 100, 200, 300, 400, 500, 600 der Figuren 1 bis 6 weist ein aus einem Blechteil gebildetes Trägerteil 105, 205, 305, 405, 505, 605, an dem beidseitig die Pendelmassen 106, 107, 206, 207, 306, 307, 406, 407, 506, 507, 606, 607 angeordnet sind, auf. Axial gegenüberliegende Pendelmassen 106, 107, 206, 207, 306, 307, 406, 407, 506, 507, 606, 607 sind mittels der Verbindungsmittel 109,

209, 309, 409, 509, 609 zu Pendelmasseneinheiten 110, 111 , 210, 211 , 310, 311 ,

410, 411 , 510, 511 , 610, 611 verbunden.

Die Fliehkraftpendeleinrichtung 700 der Figur 7 weist zwei axial beabstandete, das Trägerteil 705 bildende Seitenteile 712, 713 auf, die zwischen sich die Pendelmassen 706, 707 aufnehmen.

Zur fluidischen Trennung der Sätze 103, 104, 203, 204, 303, 304, 403, 404, 503, 504, 603, 604, 703, 704 sind radial zwischen diesen die Trennmittel 108, 208, 308, 408, 508, 608, 708 vorgesehen. lm Einzelnen gestalten sich die Trennmittel 108, 208, 308, 408, 508, 608, 708 der Fliehkraftpendeleinrichtungen 100, 200, 300, 400, 500, 600, 700 der Figuren 1 bis 7 wie folgt:

Das Trennmittel 108 der Fliehkraftpendeleinrichtung 100 der Figur 1 ist aus im Quer- schnitt abgewinkelten Trennblechen 114 gebildet, deren einer Schenkel 115 in Anprä- gungen 117 des Trägerteils 105 eingelegt und mittels an den Verbindungsmitteln 109 axial fest aufgenommenen Distanzblechen 118 axial gesichert sind. Der andere Schenkel 116 der Trennbleche 114 überdeckt die Pendelmassen 107, 106 axial voll- ständig oder gegebenenfalls darüber hinaus.

Das Trennmittel 208 der Fliehkraftpendeleinrichtung 200 der Figur 2 ist in gleicher Weise aus im Querschnitt abgewinkelten Trennblechen 214 gebildet. Hierbei sind die radial nach außen weisenden Schenkel 215 in Ausnehmungen 218 eingelegt und mit- tels der Niete 219 miteinander vernietet.

Das Trennmittel 308 der Fliehkraftpendeleinrichtung 300 der Figur 3 ist aus planen Trennblechen 314 mit endseitigen Rasthaken 319 gebildet, die durch Öffnungen 320 des Trägerteils 305 gesteckt und gegenüber diesem axial verliergesichert verrastet sind.

Im Unterschied zu dem Trennmittel 308 der Figur 3 ist das Trennmittel 408 der Flieh- kraftpendeleinrichtung 400 der Figur 4 aus Trennblechen 414, 414a gebildet, die eine bajonettförmige Verbindung miteinander bilden. Flierzu durchgreift das Trennblech 414 die Öffnung 420 des Trägerteils 405 und ist mit dem Trennblech 414a unter Bil- dung der Bajonettverbindung 421 formschlüssig verbunden.

Das Trennmittel 508 der Fliehkraftpendeleinrichtung 500 der Figur 5 ist aus den axial gegenüberliegend, plan ausgebildeten und mit dem Trägerteil 505 verschweißten Trennblechen 514 gebildet. Das Trennmittel 608 der Fliehkraftpendeleinrichtung 600 der Figur 6 ist entsprechend dem Trennmittel 208 der Figur 2 aus im Querschnitt gewinkelten Trennblechen 614 gebildet. Im Unterschied zu der Vernietung der Trennbleche 214 miteinander sind die radial nach außen weisenden Schenkel 615 in dem verjüngten Flanschbereich 622 mit dem Trägerteil 605 vernietet. H ierbei sind die axial gegenüberliegenden Schenkel 615 jeweils mittels desselben Niets 619 vernietet.

Das Trennmittel 708 der Fliehkraftpendeleinrichtung 700 der Figur 7 ist aus planen Trennblechen 714 gebildet, die mittels in axial fluchtende Öffnungen 723 eingreifender Zapfen 724 an den Seitenteilen 712, 713 an dem Trägerteil 705 aufgenommen sind.

Bezuqszeichenliste Fliehkraftpendeleinrichtung

Fliehkraftpendel

Fliehkraftpendel

Satz

Satz

Trägerteil

Pendelmasse

Pendelmasse

Trennmittel

Verbindungsmittel

Pendelmasseneinheit

Pendelmasseneinheit

Trennblech

Schenkel

Schenkel

Anprägung

Distanzblech

Fliehkraftpendeleinrichtung

Fliehkraftpendel

Fliehkraftpendel

Satz

Satz

Trägerteil

Pendelmasse

Pendelmasse

Trennmittel

Verbindungsmittel

Pendelmasseneinheit

Pendelmasseneinheit

Trennblech

Schenkel Ausnehmung

Niet

Fliehkraftpendeleinrichtung Fliehkraftpendel

Fliehkraftpendel

Satz

Satz

Trägerteil

Pendelmasse

Pendelmasse

Trennmittel

Verbindungsmittel

Pendelmasseneinheit Pendelmasseneinheit Trennblech

Rasthaken

Öffnung

Fliehkraftpendeleinrichtung Fliehkraftpendel

Fliehkraftpendel

Satz

Satz

Trägerteil

Pendelmasse

Pendelmasse

Trennmittel

Verbindungsmittel

Pendelmasseneinheit Pendelmasseneinheit Trennblech

a Trennblech

Öffnung

Bajonettverbindung Fliehkraftpendeleinrichtung Fliehkraftpendel

Fliehkraftpendel

Satz

Satz

Trägerteil

Pendelmasse

Pendelmasse

Trennmittel

Verbindungsmittel

Pendelmasseneinheit Pendelmasseneinheit Trennblech

Fliehkraftpendeleinrichtung Fliehkraftpendel

Fliehkraftpendel

Satz

Satz

Trägerteil

Pendelmasse

Pendelmasse

Trennmittel

Verbindungsmittel

Pendelmasseneinheit Pendelmasseneinheit Trennblech

Schenkel

Niet

Flanschbereich

Fliehkraftpendeleinrichtung Fliehkraftpendel

Fliehkraftpendel

Satz

Satz

Trägerteil 706 Pendelmasse

707 Pendelmasse

708 Trennmittel

712 Seitenteil

713 Seitenteil

714 Trennblech

723 Öffnung

724 Zapfen d Drehachse