Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
TORQUE TRANSMITTING DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/219395
Kind Code:
A1
Abstract:
Disclosed is a torque transmission device (10) which can be rotatably mounted about an axis of rotation (5), wherein: the torque transmission device (10) has a series damper (45) with a first damper unit (70), a second damper unit (75) and a coupling unit (80); the first damper unit (70) has a damper output side (100) and the second damper unit (75) has a damper input side (105); the coupling unit (80) is provided between the damper output side (100) and the damper input side (105); the coupling unit (80) has a first coupling part (170) and a second coupling part (175); the first coupling part (170) and the second coupling part (175) are offset axially in relation to one another; the first coupling part (170) connects the damper output side (100) to the second coupling part (175); and the second coupling part (175) connects the first coupling part (170) to the damper input side (105).

Inventors:
GÜLLÜK TOROS (DE)
KRAUSE THORSTEN (DE)
MAIENSCHEIN STEPHAN (DE)
Application Number:
DE2018/100457
Publication Date:
December 06, 2018
Filing Date:
May 15, 2018
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
SCHAEFFLER TECHNOLOGIES AG (DE)
International Classes:
F16F15/123; F16F15/12
Domestic Patent References:
WO2016150441A12016-09-29
WO2009067987A12009-06-04
Foreign References:
DE102015202319A12015-08-20
DE102015200832A12016-07-21
JP2012077820A2012-04-19
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche

Drehmomentübertragungseinrichtung (10), die drehbar um eine Drehachse (15) lagerbar ist,

- wobei die Drehmomentübertragungseinrichtung (10) einen Reihendämpfer (45) mit einer ersten Dämpfereinheit (70), einer zweiten Dämpfereinheit (75) und einer Koppeleinheit (80) aufweist,

- wobei die erste Dämpfereinheit (70) eine Dämpferausgangsseite (100) und die zweite Dämpfereinheit (75) eine Dämpfereingangsseite (105) aufweist,

- wobei die Koppeleinheit (80) zwischen der Dämpferausgangsseite (100) und der der Dämpfereingangsseite (105) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass

- die Koppeleinheit (80) ein erstes Koppelteil (170) und ein zweites Koppelteil (175) aufweist,

- wobei das erste Koppelteil (170) und das zweite Koppelteil (175) axial versetzt zueinander angeordnet sind,

- wobei das erste Koppelteil (170) die Dämpferausgangsseite (100) mit dem zweiten Koppelteil (175) verbindet,

- wobei das zweite Koppelteil (175) das erste Koppelteil (170) mit der

Dämpfereingangsseite (105) verbindet.

2. Drehmomentübertragungseinrichtung (10) nach Anspruch 1 ,

- aufweisend eine Abtriebswelle (155),

- wobei die Koppeleinheit (80) eine Verbindungsnabe (176) aufweist,

- wobei die Verbindungsnabe (176) drehbar auf der Abtriebswelle (155) gelagert ist, - wobei die Verbindungsnabe (176) umfangsseitig eine Außenverzahnung (190) aufweist,

- wobei das erste Koppelteil (170) eine Innenverzahnung (180) und das zweite Koppelteil (175) eine weitere Innenverzahnung (185) aufweist,

- wobei die Innenverzahnung (180) und die weitere Innenverzahnung (185) in die Außenverzahnung (190) eingreifen.

Drehmomentübertragungseinrichtung (10) nach Anspruch 2,

- aufweisend ein Spannmittel (295, 300),

- wobei das Spannmittel (295, 300), zwischen einer ersten Komponente und einer zweiten Komponente, vorzugsweise zwischen dem ersten Koppelteil (170) und dem zweiten Koppelteil (175), angeordnet ist,

- wobei das Spannmittel (295, 300) ausgebildet ist, die erste Komponente gegen die zweite Komponenten, vorzugsweise das erste Koppelteil (170) gegen das zweite Koppelteil (175), vorzugsweise in axialer Richtung und/oder in Umfangsrichtung, zu verspannen.

Drehmomentübertragungseinrichtung (10), die drehbar um eine Drehachse (15) lagerbar ist,

- wobei die Drehmomentübertragungseinrichtung (10) ein Turbinenrad (120) eines hydrodynamischen Wandlers (35) und einen Reihendämpfer (45) mit einer ersten Dämpfereinheit (70), einer zweiten Dämpfereinheit (75) und einer Koppeleinheit (80) aufweist,

- wobei die Koppeleinheit (80) drehmomentschlüssig die erste Dämpfereinheit (70) mit der zweiten Dämpfereinheit (75) verbindet,

- dadurch gekennzeichnet, dass

- das Turbinenrad (120) drehmomentschlüssig mit der Koppeleinheit (80) verbunden ist.

5. Drehmomentübertragungseinrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

- aufweisend wenigstens einen drehzahladaptiven Tilger (50, 55, 60, 65), insbesondere ein Fliehkraftpendel,

- wobei der drehzahladaptive Tilger (50, 55, 60, 65) wenigstens einen Tilgerflansch (215, 230, 240, 250, 320) aufweist,

- wobei der Tilgerflansch (215, 230, 240, 250, 320) mit der Koppeleinheit (80) drehmomentschlüssig, vorzugsweise formschlüssig und/oder kraftschlüssig, verbunden ist oder einstückig und materialeinheitlich mit der Koppeleinheit (80) ausgebildet ist.

6. Drehmomentübertragungseinrichtung (10) nach Anspruch 5,

- wobei der Tilgerflansch (215) eine Innenverzahnung (225) aufweist,

- wobei der Tilgerflansch (215) axial zwischen dem ersten Koppelteil (170) und dem zweiten Koppelteil (175) angeordnet ist,

- wobei die Innenverzahnung (225) in die Außenverzahnung (190) eingreift und den Tilgerflansch (215) drehmomentschlüssig mit der Verbindungsnabe (176) verbindet.

7. Drehmomentübertragungseinrichtung (10) nach Anspruch 5 oder 6,

- wobei der drehzahladaptive Tilger (50, 55, 60, 65) radial zwischen der ersten Dämpfereinheit (70) und der zweiten Dämpfereinheit (75) angeordnet ist,

- und/oder wobei vorzugsweise die erste Dämpfereinheit (70), die zweite

Dämpfereinheit (75) und der drehzahladaptive Tilger (50, 55, 60, 65) axial überlappend angeordnet sind.

8. Drehmomentübertragungseinrichtung (10) nach einem der Ansprüche 4 bis 7,

- wobei die erste Dämpfereinheit (70) ein erstes Dämpferelement (85) mit einer ersten Steifigkeit und die zweite Dämpfereinheit (75) ein zweites Dämpferelement (90) mit einer zweiten Steifigkeit aufweist,

- wobei das Spannmittel (295) eine dritte Steifigkeit aufweist,

- wobei die dritte Steifigkeit größer als die erste Steifigkeit und/oder die zweite Steifigkeit ist.

9. Drehmomentübertragungseinrichtung (10) nach Anspruch 7 oder 8,

- wobei die Koppeleinheit (80) ein weiteres Koppelteil (260, 265) aufweist,

- wobei das weitere Koppelteil (260, 265) an einer Seite mit dem Turbinenrad (120) verbunden ist und an der anderen Seite mit dem ersten Koppelteil (170) und/oder dem zweiten Koppelteil (175) verbunden ist, - wobei vorzugsweise das weitere Koppelteil (260, 265) mittels einer formschlüssigen Verbindung, insbesondere einer in axialer Richtung steckbaren Verbindung, mit dem ersten Koppelteil (170) und/oder dem zweiten Koppelteil (175) verbunden ist.

10. Drehmomentübertragungseinrichtung (10) nach Anspruch 9,

- aufweisend einen weiteren drehzahladaptiven Tilger (65) mit einem Tilgerflansch (250),

- wobei das weitere Koppelteil (260, 265) sich im Wesentlichen in axialer Richtung erstreckt, - wobei der weitere Tilgerflansch (250) sich im Wesentlichen in radialer Richtung erstreckt und radial innenseitig oder radial außenseitig mit dem weite- ren Koppelteil (260, 265) mittels einer in axialer Richtung steckbaren Verbindung verbunden ist.

Description:
Drehmomentübertragungseinrichtung

Die Erfindung betrifft eine Drehmomentübertragungseinrichtung gemäß Patentanspruch 1 und 4

Aus WO 2009/067987 ist eine Kraftübertragungsvorrichtung zur Leistungsübertragung zwischen einer Antriebsmaschine und einem Abtrieb bekannt, wobei die Kraftübertragungsvorrichtung einen Reihendämpfer aufweist.

Es ist Aufgabe der Erfindung, eine verbesserte Drehmomentübertragungseinrichtung bereitzustellen.

Diese Aufgabe wird mittels einer Drehmomentübertragungseinrichtung gemäß Patentanspruch 1 und 4 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.

Es wurde erkannt, dass eine verbesserte Drehmomentübertragungseinrichtung dadurch bereitgestellt werden kann, dass die Drehmomentübertragungseinrichtung drehbar um eine Drehachse lagerbar ist und einen Reihendämpfer mit einer ersten Dämpfereinheit, einer zweiten Dämpfereinheit und einer Koppeleinheit umfasst, wobei die erste Dämpfereinheit eine Dämpferausgangsseite und die zweite Dämpfereinheit eine Dämpfereingangsseite aufweist, wobei die Koppeleinheit zwischen der Dämpferausgangsseite und der der Dämpfereingangsseite angeordnet ist, wobei die Koppeleinheit ein erstes Koppelteil und ein zweites Koppelteil aufweist, wobei das erste Koppelteil und das zweite Koppelteil axial versetzt zueinander angeordnet sind, wobei das erste Koppelteil die Dämpferausgangsseite mit dem zweiten Koppelteil verbindet, wobei das zweite Koppelteil das erste Koppelteil mit der Dämpfereingangsseite verbindet. Dadurch kann die Drehmomentübertragungseinrichtung modular aufgebaut werden, sodass je nach Anforderungsprofil der Drehmomentübertragungseinrichtung ein Teil der Komponenten der Drehmomentübertragungseinrichtung geändert werden können ohne dass die anderen Komponenten in ihrer konstruktiven Ausgestaltung an die ge- änderten Komponenten angepasst werden können. Die Anpassung erfolgt durch die zweiteilige Koppeleinheit.

In einer weiteren Ausführungsform weist die Drehmomentübertragungseinrichtung eine Abtriebswelle auf, wobei die Koppeleinheit eine Verbindungsnabe aufweist, wobei die Verbindungsnabe drehbar auf der Abtriebswelle gelagert ist, wobei die Verbindungsnabe umfangsseitig eine Außenverzahnung aufweist, wobei das erste Koppelteil eine Innenverzahnung und das zweite Koppelteil eine weitere Innenverzahnung aufweist, wobei die Innenverzahnung und die weitere Innenverzahnung in die Außenverzahnung eingreifen. Dadurch kann ein axialer Toleranzausgleich zwischen der ersten Dämpfereinheit und der zweiten Dämpfereinheit bereitgestellt werden. Ferner können die Koppelteile in axialer Richtung in der Montage der Drehmomentübertragungseinrichtung gesteckt werden, sodass eine Montagezeit besonders gering ist und die Montage automatisiert erfolgen kann.

In einer weiteren Ausführungsform weist die Drehmomentübertragungseinrichtung ein Spannmittel auf, wobei das Spannmittel, zwischen einer ersten Komponente und einer zweiten Komponente, vorzugsweise zwischen dem ersten Koppelteil und dem zweiten Koppelteil, angeordnet ist, wobei das Spannmittel ausgebildet ist, die erste Komponente gegen die zweite Komponenten, vorzugsweise das erste Koppelteil gegen das zweite Koppelteil, vorzugsweise in axialer Richtung und/oder in Umfangsrichtung, zu verspannen. Dadurch kann ein Toleranzausgleich in Umfangsrichtung erzielt werden

Es wurde erkannt, dass eine verbesserte Drehmomentübertragungseinrichtung dadurch bereitgestellt werden kann, dass die Drehmomentübertragungseinrichtung drehbar um eine Drehachse lagerbar ist, wobei die Drehmomentübertragungseinrich- tung ein Turbinenrad eines hydrodynamischen Wandlers und einen Reihendämpfer mit einer ersten Dämpfereinheit, einer zweiten Dämpfereinheit und einer Koppeleinheit aufweist, wobei die Koppeleinheit drehmomentschlüssig die erste Dämpfereinheit mit der zweiten Dämpfereinheit verbindet, wobei das Turbinenrad drehmomentschlüssig mit der Koppeleinheit verbunden ist.

Dadurch ist eine wirksame (Rotations-) Masse der Koppeleinheit zwischen der ersten Dämpfereinheit und der zweiten Dämpfereinheit erhöht, sodass auf einfache Weise ein Dämpferverhalten der Drehmomentübertragungseinrichtung des Reihendämpfers verändert werden kann.

In einer weiteren Ausführungsform weist die Drehmomentübertragungseinrichtung wenigstens einen drehzahladaptiven Tilger, insbesondere ein Fliehkraftpendel, auf, wobei der drehzahladaptive Tilger wenigstens einen Tilgerflansch aufweist, wobei der Tilgerflansch mit der Koppeleinheit drehmomentschlüssig, vorzugsweise formschlüssig und/oder kraftschlüssig, verbunden ist oder einstückig und materialeinheitlich mit der Koppeleinheit ausgebildet ist.

In einer weiteren Ausführungsform weist der Tilgerflansch eine Innenverzahnung auf, wobei der Tilgerflansch axial zwischen dem ersten Koppelteil und dem zweiten Koppelteil angeordnet ist, wobei die Innenverzahnung in die Außenverzahnung eingreift und den Tilgerflansch drehmomentschlüssig mit der Verbindungsnabe verbindet.

In einer weiteren Ausführungsform ist der drehzahladaptive Tilger radial zwischen der ersten Dämpfereinheit und der zweiten Dämpfereinheit angeordnet, und/oder wobei vorzugsweise die erste Dämpfereinheit, die zweite Dämpfereinheit und der drehzahladaptive Tilger axial überlappend angeordnet sind. Dadurch kann die Drehmomentübertragungseinrichtung besonders kompakt ausgebildet werden. ln einer weiteren Ausführungsform weist die erste Dämpfereinheit ein erstes

Dämpferelement mit einer ersten Steifigkeit und die zweite Dämpfereinheit ein zweites Dämpferelement mit einer zweiten Steifigkeit auf, wobei das Spannmittel eine dritte Steifigkeit aufweist, wobei die dritte Steifigkeit größer als die erste Steifigkeit und/oder die zweite Steifigkeit ist.

In einer weiteren Ausführungsform weist die Koppeleinheit ein weiteres Koppelteil auf, wobei das weitere Koppelteil an einer Seite mit dem Turbinenrad verbunden ist und an der anderen Seite mit dem ersten Koppelteil und/oder dem zweiten Koppelteil verbun- den ist, wobei vorzugsweise das weitere Koppelteil mittels einer formschlüssigen Verbindung, insbesondere einer in axialer Richtung steckbaren Verbindung, mit dem ersten Koppelteil und/oder dem zweiten Koppelteil verbunden ist.

In einer weiteren Ausführungsform weist die Drehmomentübertragungseinrichtung ei- nen weiteren drehzahladaptiven Tilger mit einem Tilgerflansch auf, wobei das weitere Koppelteil sich im Wesentlichen in axialer Richtung erstreckt, wobei der weitere Tilgerflansch sich im Wesentlichen in radialer Richtung erstreckt und radial innenseitig oder radial außenseitig mit dem weiteren Koppelteil mittels einer in axialer Richtung steckbaren Verbindung verbunden ist.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Figuren näher erläutert. Dabei zeigen:

Figur 1 eine schematische Darstellung einer Drehmomentübertragungseinrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform.

Figur 2 einen Halblängsschnitt durch eine Drehmomentübertragungseinrichtung gemäß der in Figur 1 gezeigten Ausführungsform. Figuren 3-23 jeweils einen Halblängsschnitt durch eine Drehmomentübertragungseinrichtung gemäß einer zweiten bis zweiundzwanzigsten Ausführungsform.

Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Drehmomentübertragungseinrichtung 10 gemäß einer ersten Ausführungsform. Die Drehmomentübertragungseinrichtung 10 weist eine Eingangsseite 20 und eine Ausgangsseite 25 auf. Die Eingangsseite 20 kann beispielsweise mit einem Antriebsmotor eines Antriebsstrangs eines Kraftfahrzeugs drehmomentschlüssig verbunden sein. Die Ausgangsseite 25 kann bei- spielsweise mit einer Übersetzungseinrichtung 30, insbesondere mit einem Fahrzeuggetriebe des Kraftfahrzeugs, drehmomentschlüssig verbunden sein. Auch kann die Ausgangsseite 25 mit einer anderen Komponente des Antriebsstrangs drehmomentschlüssig verbunden sein. Auch können Eingangsseite 20 und Ausgangsseite 25 vertauscht sein.

Die Drehmomentübertragungseinrichtung 10 weist ferner einen hydrodynamischen Wandler 35, eine Uberbrückungskupplung 40, einen Reihendämpfer 45 und einen ersten bis vierten drehzahladaptiven Tilger 50, 55, 60, 65 auf.

Der drehzahladaptive Tilger 50, 55, 60, 65 ist beispielhaft als Fliehkraftpendel ausgebildet. Auch kann der drehzahladaptive Tilger 50, 55, 60, 65 auch andersartig ausgebildet sein. Insbesondere ist denkbar, dass der drehzahladaptive Tilger 50, 55, 60, 65 als Trapezfliehkraftpendel oder Parallelfliehkraftpendel mit einer oder mehreren Tilgermassen 220, 235, 245, 255, 325, die innenliegend oder außenliegend angeordnet sind, ausgebildet ist. Dabei ist die Anzahl der drehzahladaptiven Tilger 50, 55, 60, 65 in der Ausführungsform beispielhaft. Selbstverständlich kann auch eine andere Anzahl von drehzahladaptiven Tilgern 50, 55, 60, 65 vorgesehen sein. Auch ist die Anordnung der drehzahladaptiven Tilger 50, 55, 60, 65 beispielhaft und kann auch andersartig gewählt werden. Auch kann auf einzelne oder alle drehzahladaptiven Tilger 50, 55, 60, 65 verzichtet werden. Der Reihendämpfer 45 weist wenigstens eine erste Dämpfereinheit 70, eine zweite Dämpfereinheit 75 und eine Koppeleinheit 80 auf. Die erste Dämpfereinheit 70 weist ein erstes Dämpferelement 85 und die zweite Dämpfereinheit 75 weist ein zweites Dämpferelement 90 auf. Das Dämpferelement 85, 90 kann eine Anordnung aus einer oder mehreren Federn, insbesondere Druckfedern, Zugfedern und/oder Bogenfedern sein. Auch ist eine andere Ausgestaltung des Dämpferelements 85, 90 denkbar.

Die erste Dämpfereinheit 70 weist eine erste Dämpfereingangsseite 95 und eine erste Dämpferausgangsseite 100 auf. Die zweite Dämpfereinheit 75 weist eine zweite Dämpfereingangsseite 105 und eine zweite Dämpferausgangsseite 1 10 auf. Das erste Dämpferelement 85 verbindet die erste Dämpfereingangsseite 95 mit der ersten Dämpferausgangsseite 100. Dabei kann zur Drehmomentübertragung sich die erste Dämpfereingangsseite 95 gegenüber der ersten Dämpferausgangsseite 100 um eine Drehachse 15 (in Figur 2 gezeigt) verdrehen und das erste Dämpferelement 85 in Um- fangsrichtung beispielsweise stauchen.

Die Koppeleinheit 80 ist zwischen der ersten Dämpferausgangsseite 100 und der zweiten Dämpfereingangsseite 105 angeordnet und verbindet vorzugsweise starr die erste Dämpferausgangsseite 100 mit der zweiten Dämpfereingangsseite 105. Das zweite Dämpferelement 90 verbindet die zweite Dämpfereingangsseite 105 mit der zweiten Dämpferausgangsseite 1 10 drehmomentschlüssig. Dabei kann zur Drehmomentübertragung sich die zweite Dämpfereingangsseite 105 gegenüber der zweiten Dämpferausgangsseite 1 10 um die Drehachse 15 (in Figur 2 gezeigt) verdrehen und das zweite Dämpferelement 90 in Umfangsrichtung beispielsweise stauchen. Die zweite Dämpferausgangsseite 1 10 ist starr mit der Ausgangsseite 25 verbunden.

Der hydrodynamische Wandler 35 weist ein Pumpenrad 1 15 und ein Turbinenrad 120 sowie eine nicht dargestellte Wandlerflüssigkeit auf. Das Pumpenrad 1 15 ist mittels hydrodynamischer Effekte im Betrieb der Drehmomentübertragungseinrichtung 10 mit dem Turbinenrad 120 gekoppelt, wobei eine Drehzahl zwischen dem Pumpenrad 1 15 und dem Turbinenrad 120 unterschiedlich ist. Das Pumpenrad 1 15 ist mit der Eingangsseite 20 drehmomentschlüssig verbunden.

Die Uberbrückungskupplung 40 ist parallel zu dem hydrodynamischen Wandler 35 angeordnet, wobei eine Kupplungseingangsseite 125 der Uberbrückungskupplung 40 mit der Eingangsseite 20 und eine Kupplungsausgangsseite 130 der Uberbrückungskupplung 40 mit der ersten Dämpfereingangsseite 95 verbunden ist.

Der erste drehzahladaptive Tilger 50 ist an der Koppeleinheit 80 befestigt. Ferner ist die Koppeleinheit 80 mit dem Turbinenrad 120 drehmomentschlüssig verbunden. Am Turbinenrad 120 ist ferner ein zweiter drehzahladaptiver Tilger 55 angeordnet. Ein dritter drehzahladaptiver Tilger 60 ist an der ersten Dämpferausgangsseite 100 und ein vierter drehzahladaptiver Tilger 65 ist an der zweiten Dämpfereingangsseite 105 angeordnet.

Bei geschlossener Uberbrückungskupplung 40, das heißt, wenn eine Kupplungseingangsseite 125 durch einen Reibschluss in der Uberbrückungskupplung 40 mit einer Kupplungsausgangsseite 130 drehmomentschlüssig verbunden ist, wird ein Drehmoment, in der Ausführungsform beispielhaft kommend von der Eingangsseite 20, über die Uberbrückungskupplung 40 zu der ersten Dämpfereingangsseite 95 geleitet. Die Ausgangsseite 25 stellt ein Gegenmoment zu dem zu übertragenden Drehmoment bereit. Die erste Dämpfereingangsseite 95 verspannt das erste Dämpferelement 85 gegenüber der ersten Dämpferausgangsseite 100. Ferner wird das zu übertragende Drehmoment über die Koppeleinheit 80 an die zweite Dämpfereinheit 75 übertragen. Die zweite Dämpfereingangsseite 105 verspannt das zweite Dämpferelement 90 gegenüber der zweiten Dämpferausgangsseite 110.

Weist das zu übertragende Drehmoment eine Drehungleichförmigkeit auf, beispielsweise eine Drehschwingung, so wird die Drehungleichförmigkeit durch eine federnde Bewegung der Dämpferelemente 85, 90 reduziert. Ferner werden die drehzahladapti- ven Tilger 50, 55, 60, 65 angeregt und tilgen zumindest teilweise die Drehungleich- förmigkeit, sodass an der Ausgangsseite 25 ein besonders glattes Drehmoment bereitgestellt wird.

Figur 2 zeigt einen Halblängsschnitt durch die in Figur 1 schematisch dargestellte Drehmomentübertragungseinrichtung 10, wobei auf die Darstellung des Pumpenrads 1 15 verzichtet wurde.

Die Überbrückungskupplung 40 ist in der Ausführungsform beispielhaft als Lamellenkupplung ausgebildet. Dabei ist die Kupplungsausgangsseite 130 mit einem die erste Dämpfereingangsseite 95 ausbildenden ersten Dämpfereingangsteil 135 verbunden.

Die erste Dämpfereingangsseite 95 weist ein erstes Dämpfereingangsteil 135 auf. Das erste Dämpfereingangsteil 135 ist radial innenseitig mit der Kupplungsausgangsseite 130 verbunden. Radial außenseitig ist das erste Dämpfereingangsteil 135 mit einer ersten Stirnseite des ersten Dämpferelements 85 gekoppelt. Die erste Dämpferausgangsseite 100 weist ein erstes Dämpferausgangsteil 145 und ein zweites Dämpferausgangsteil 150 auf. Das erste Dämpferausgangsteil 145 und das zweite Dämpferausgangsteil 150 sind axial beabstandet zueinander angeordnet, wobei axial zwischen dem ersten Dämpferausgangsteil 145 und dem zweiten Dämpferausgangsteil 150 das erste Dämpfereingangsteil 135 eingreift. Das erste Dämpferausgangsteil 145 und das zweite Dämpferausgangsteil 150 sind miteinander verbunden, beispielsweise miteinander vernietet, verschraubt oder verklebt. Die erste Dämpferausgangsseite 100 ist mit einer zweiten Stirnseite des ersten Dämpferelements 85 gekoppelt. Ferner legt die erste Dämpferausgangsseite 100 beispielhaft eine Position des ersten Dämpferele- ments 85 fest.

Bei der Übertragung des Drehmoments von der Eingangsseite 20 zu der Ausgangsseite 25 wird das Drehmoment aus dem ersten Dämpfereingangsteil 135 über die erste Stirnseite in das erste Dämpferelement 85 eingeleitet und über die zweite Stirnseite des ersten Dämpferelements 85 in das erste und zweite Dämpferausgangsteil 145, 150 eingeleitet. Die Ausgangsseite 25 weist beispielsweise eine Abtriebswelle 155 auf, wobei die Abtriebswelle 155 auch als Getriebeeingangswelle der Übersetzungseinrichtung 30 aus- gebildet sein kann. Die Abtriebswelle 155 weist einen ersten Abschnitt 160 und einen zweiten Abschnitt 165 auf, der in der Ausführungsform beispielhaft axial angrenzend an den ersten Abschnitt 160 angeordnet ist. Umfangsseitig weist beispielhaft der zweite Abschnitt 165 eine erste Außenverzahnung 166 auf, während hingegen beispielsweise umfangsseitig der erste Abschnitt 160 eine Gleitfläche außenseitig aufweist.

Die Koppeleinheit 80 weist ein erstes Koppelteil 170, wenigstens ein zweites Koppelteil 175 und eine Verbindungsnabe 176 auf. Das erste Koppelteil 170 und/oder das zweite Koppelteil 175 ist scheibenförmig ausgebildet und radial außenseitig mit dem zweiten Dämpferausgangsteil 150 verbunden. Dabei ist denkbar, dass das erste Kop- pelteil 170 und das zweite Dämpferausgangsteil 150 einstückig und materialeinheitlich ausgebildet sind. Das erste Koppelteil 170 weist eine erste Innenverzahnung 180 und das zweite Koppelteil 175 weist eine zweite Innenverzahnung 185 auf. Die erste Innenverzahnung 180 und die zweite Innenverzahnung 185 sind beispielhaft identisch ausgebildet.

Die Verbindungsnabe 176 ist radial innen drehbar auf dem ersten Abschnitt 160 der Abtriebswelle 155 angeordnet. Die Verbindungsnabe 176 weist eine zweite Außenverzahnung 190 auf, wobei die zweite Außenverzahnung 190 korrespondierend zur ersten Innenverzahnung 180 und zur zweiten Innenverzahnung 185 ausgebildet ist. In die zweite Außenverzahnung 190 greifen die erste Innenverzahnung 180 und die zweite Innenverzahnung 185 ein. Dadurch koppelt die Verbindungsnabe 176 das erste Koppelteil 170 mit dem zweiten Koppelteil 175. Zusätzlich können nicht dargestellte Mittel vorgesehen sein, um eine axiale Position sowohl der Verbindungsnabe 176 als auch des ersten und/oder des zweiten Koppelteils 170, 175 festzulegen. Die erste Dämpfereinheit 70 ist axial benachbart zur Überbrückungskupplung 40 angeordnet. Die zweite Dämpfereinheit 75 ist axial zwischen dem Turbinenrad 120 und der ersten Dämpfereinheit 70 angeordnet. Die zweite Dämpfereingangsseite 105 weist ein zweites Dämpfereingangsteil 195 und ein axial zum zweiten Dämpfereingangsteil 195 beabstandet angeordnetes drittes Dämpfereingangsteil 200 auf. Das zweite und dritte Dämpfereingangsteil 195, 200 sind miteinander verbunden. Dabei ist das dritte Dämpfereingangsteil 200 auf einer zur ersten Dämpfereinheit 70 abgewandten Seite angeordnet und radial innenseitig mit dem Turbinenrad 120 verbunden. Radial außenseitig ist das zweite Koppelteil 175 mit dem zweiten Dämpfereingangsteil 195 verbun- den. In der Ausführungsform sind beispielhaft das zweite Koppelteil 175 und das zweite Dämpfereingangsteil 195 einstückig und materialeinheitlich ausgebildet. Selbstverständlich können das zweite Dämpfereingangsteil 195 und das zweite Koppelteil 175 auch mehrteilig ausgebildet sein, wobei in dieser Ausgestaltung bezüglich der in Figur 2 gezeigten Ausgestaltung das zweite Dämpfereingangsteil 195 radial innenseitig an einer radial äußeren Seite des zweiten Koppelteils 175 angebunden ist. Das zweite und dritte Dämpfereingangsteil 195, 200 sind mit einer ersten Stirnseite des zweiten Dämpferelements 90 gekoppelt.

Zwischen dem zweiten Dämpfereingangsteil 195 und dem dritten Dämpfereingangsteil 200 weist die zweite Dämpferausgangsseite 110 ein drittes Dämpferausgangsteil 205 auf. Das dritte Dämpferausgangsteil 205 ist radial außenseitig mit einer zweiten Stirnseite des zweiten Dämpferelements 90 gekoppelt. Radial innenseitig weist das dritte Dämpferausgangsteil 205 eine dritte Innenverzahnung 210 auf, die korrespondierend zur ersten Außenverzahnung 166 der Abtriebswelle 155 ausgebildet ist und in die ers- te Außenverzahnung 166 eingreift.

Der erste drehzahladaptive Tilger 50 weist einen ersten Tilgerflansch 215 und eine erste Tilgermasse 220 auf. In der Ausführungsform ist der erste drehzahladaptive Tilger 50 als außenliegendes Fliehkraftpendel ausgebildet, sodass die erste Tilgermasse 220 beidseitig des ersten Tilgerflanschs 215 angeordnet ist. Ferner umfasst der erste drehzahladaptive Tilger 50 eine Führungseinrichtung (nicht dargestellt), mit der die erste Tilgermasse 220 mit dem ersten Tilgerflansch 215 gekoppelt ist, wobei bei Einleitung der Drehungleichförmigkeit in den ersten Tilgerflansch 215 die erste Tilgermasse 220 entlang einer ersten Tilgerbahn durch die erste Führungseinrichtung geführt wird. Der erste Tilgerflansch 215 ist axial zwischen den dem ersten und zweiten Kop- pelteil 170, 175 und den Dämpfereinheiten 70, 75 angeordnet.

In der Ausführungsform weist der erste Tilgerflansch 215 beispielhaft eine vierte Innenverzahnung 225 auf. Die vierte Innenverzahnung 225 ist korrespondierend zur zweiten Außenverzahnung 190 ausgebildet und greift in die zweite Außenverzahnung 190 der Verbindungsnabe 176 ein, sodass der erste Tilgerflansch 215 drehmomentschlüssig mit der Verbindungsnabe 176 und somit auch mit dem ersten Koppelteil 170 und dem zweiten Koppelteil 185 gekoppelt ist. Die erste Tilgermasse 220 ist radial außenseitig zur ersten Dämpfereinheit 70 und zur zweiten Dämpfereinheit 75 angeordnet.

Der zweite drehzahladaptive Tilger 55 weist einen zweiten Tilgerflansch 230 und eine zweite Tilgermasse 235 auf, wobei die zweite Tilgermasse 235 mit einer zweiten Führungseinrichtung (nicht dargestellt) mit dem zweiten Tilgerflansch 230 gekoppelt ist und durch die zweite Führungseinrichtung bei Einleitung von Drehungleichförmigkei- ten in den zweiten Tilgerflansch 230 entlang einer zweiten Tilgerbahn geführt wird, um die Drehungleichförmigkeit zu tilgen. Radial innenseitig ist der zweite Tilgerflansch 230 mit dem Turbinenrad 120 verbunden. Dabei ist axial der zweite Tilgerflansch 230 zwischen dem Turbinenrad 120 und der zweiten Dämpfereinheit 75 angeordnet.

Der dritte drehzahladaptive Tilger 60 ist axial auf einer zur Uberbrückungskupplung 40 zugewandten Seite und axial überlappend zur ersten Dämpfereinheit 70 angeordnet. Der dritte drehzahladaptive Tilger 60 ist radial außenseitig zur ersten Dämpfereinheit 70 angeordnet, und ist ähnlich zum ersten drehzahladaptiven Tilger 50 ausgebildet und weist einen dritten Tilgerflansch 240 und eine dritte Tilgermasse 245 auf, die mit- tels einer nicht dargestellten dritten Führungseinrichtung mit dem dritten Tilgerflansch 240 gekoppelt ist und bei Einleitung von Drehungleichförmigkeiten in den dritten Til- gerflansch 240 entlang einer dritten Tilgerbahn führt. Der dritte Tilgerflansch 240 ist in der Ausführungsform beispielhaft radial innenseitig mit dem zweiten Dämpferausgangsteil 150 verbunden. In der Ausführungsform sind beispielhaft das zweite Dämpferausgangsteil 150, das erste Koppelteil 170 und der dritte Tilgerflansch 240 einstü- ckig und materialeinheitlich und beispielsweise scheibenförmig ausgebildet. Selbstverständlich ist eine andere Ausgestaltung auch denkbar.

Der vierte drehzahladaptive Tilger 65 ist axial zwischen dem ersten und zweiten dreh- zahladaptiven Tilger 50, 55 sowie radial außenseitig zum Reihendämpfer 45 angeord- net und weist einen vierten Tilgerflansch 250 und ein vierte Tilgermasse 255 auf. Die vierte Tilgermasse 255 ist mittels einer vierten Führungseinrichtung (nicht dargestellt) mit dem vierten Tilgerflansch 250 gekoppelt. Bei Einleitung von Drehungleichförmig- keiten in den vierten Tilgerflansch 250 wird durch die vierte Führungseinrichtung die vierte Tilgermasse 255 entlang einer vierten Tilgerbahn geführt und tilgt dabei zumin- dest teilweise eine Drehungleichförmigkeit. Der vierte Tilgerflansch 250 ist in der Ausführungsform radial innenseitig mit dem zweiten Dämpfereingangsteil 195 verbunden. Beispielhaft ist auch denkbar, wie in Figur 2 gezeigt, dass das zweite Koppelteil 175, das zweite Dämpfereingangsteil 195 und der vierte Tilgerflansch 250 einstückig und materialeinheitlich, beispielhaft wie in Figur 2 gezeigt scheibenförmig, ausgebildet sind. In der Ausführungsform sind alle drehzahladaptiven Tilger 50, 55, 60, 65 radial außenseitig bezogen auf die erste Dämpfereinheit 70 und die zweite Dämpfereinheit 75 und auf gleicher radialer Höhe angeordnet. Selbstverständlich ist auch eine andere Anordnung des drehzahladaptiven Tilgers 50, 55, 60, 65 denkbar.

Bei Einleitung des Drehmoments kommend von der Eingangsseite 20 hin zur Ausgangsseite 25 wird das erste Dämpferelement 85 durch das erste Dämpfereingangsteil 135 und das erste und zweite Dämpferausgangsteil 145, 150 in Umfangsrichtung verspannt und so das Drehmoment zwischen der ersten Dämpfereingangsseite 95 und der ersten Dämpferausgangsseite 100 übertragen. Das Drehmoment wird dann von dem zweiten Dämpferausgangsteil 150 an das erste Koppelteil 170 übertragen, das seinerseits das Drehmoment über die erste Innenverzahnung 180 in die Verbin- dungsnabe 176 einleitet. Die Drehungleichförmigkeiten werden auch über die Verbindungsnabe 176 an den ersten Tilgerflansch 215 geleitet, der nicht im direkten Dreh- momentfluss sich befindet. Das Drehmoment wird am ersten Tilgerflansch 215 vorbei in das zweite Koppelteil 175 eingeleitet. Das zweite Koppelteil 175 überträgt das Drehmoment weiter in das zweite Dämpfereingangsteil 195, das zusammen mit dem dritten Dämpfereingangsteil 200 das zweite Dämpferelement 90 in Umfangsrichtung verspannt. Durch die Verspannung übergibt das zweite Dämpferelement 90 das Drehmoment an das dritte Dämpferausgangsteil 205, das seinerseits das Drehmoment über die dritte Innenverzahnung 210 in die Abtriebswelle 155 einleitet.

Durch die Kopplung des Turbinenrads 120 mit der Koppeleinheit 80 wird ferner sichergestellt, dass bei geöffneter Überbrückungskupplung 40 Drehungleichförmigkeiten durch die drehzahladaptiven Tilger 50, 55, 60, 65 und die zweite Dämpfereinheit 75 getilgt werden, da das Drehmoment von dem Turbinenrad 120 über das dritte Dämpfereingangsteil 200 in das zweite Dämpfereingangsteil 195 und vom dritten Dämpfereingangsteil 200 und dem zweiten Dämpfereingangsteil 195 in das zweite Dämpferelement 90 eingeleitet wird, das von dem Drehmoment gegenüber dem Gegenmoment, das an der Abtriebswelle 155 anliegt, verspannt wird. Das Drehmoment wird aus dem zweiten Dämpferelement 90 über das dritte Dämpferausgangsteil 205 und die dritte Innenverzahnung 210 in die Abtriebswelle 155 im zweiten Abschnitt 165 eingeleitet. Durch die Anbindung des Turbinenrads 120 an die Koppeleinheit 80 ist die wirksame Masse eingangsseitig der zweiten Dämpfereinheit 75 erhöht, sodass die Drehmomentübertragungseinrichtung 10 sowohl ein niedriges Gesamtgewicht als auch ein günstiges Tilgerverhalten aufweist.

Figur 3 zeigt einen Halblängsschnitt durch eine Drehmomentübertragungseinrichtung 10 gemäß einer zweiten Ausführungsform. Die Drehmomentübertragungseinrichtung 10 ist im Wesentlichen identisch zu der in Figur 1 und 2 gezeigten Drehmomentübertragungseinrichtung 10 ausgebildet. Abweichend dazu weist die Koppeleinheit 80 zu- sätzlich ein drittes Koppelteil 260 und ein viertes Koppelteil 265 auf. Das dritte Koppelteil 260 weist eine fünfte Innenverzahnung 270 auf, die korrespondierend zur zweiten Außenverzahnung 190 der Verbindungsnabe 176 ausgebildet ist. Die fünfte Innenverzahnung 270 greift in die zweite Außenverzahnung 190 ein, sodass das dritte Koppelteil 260 drehmomentschlüssig mit der Verbindungsnabe 176 verbunden ist. Das dritte Koppelteil 260 ist axial zwischen dem ersten Tilgerflansch 215 und dem zweiten Dämpfereingangsteil 195 angeordnet und scheibenförmig ausgebildet.

Radial außenseitig ist das dritte Koppelteil 260 mit dem vierten Koppelteil 265 durch eine erste Steckverbindung 280 verbunden. Die erste Steckverbindung 280 ist durch eine axiale Bewegung lösbar, sodass das vierte Koppelteil 265 auf einfache Weise von dem dritten Koppelteil 260 in einer axialen Steckbewegung getrennt und wieder montiert werden kann. Beispielsweise kann dazu das vierte Koppelteil 265 in axialer Richtung sich erstreckende Fingerabschnitte aufweisen, die in jeweils korrespondierend vorgesehenen Aufnahmen radial außen am dritten Koppelteil 260 eingreifen und so drehmomentschlüssig das dritte Koppelteil 260 mit dem vierten Koppelteil 265 ver- binden. Das dritte Koppelteil 260 ist in der Ausführungsform beispielhaft scheibenförmig ausgebildet, während hingegen sich das vierte Koppelteil 265 im Wesentlichen in axialer Richtung erstreckt und beispielsweise ringförmig ausgebildet sein kann. Ferner ist das vierte Koppelteil 265 radial außenseitig zur zweiten Dämpfereinheit 75 und radial innenseitig zu den drehzahladaptiven Tilgern 50, 55, 60, 65 angeordnet. Das vier- te Koppelteil 265 ist axial rückseitig gegenüber der ersten Steckverbindung 280 an dem Turbinenrad 120 angebunden. In der Ausführungsform ist ferner zusätzlich das vierte Koppelteil 265 mittels einer zweiten Steckverbindung 285 mit dem vierten Tilgerflansch 250 des vierten drehzahladaptiven Tilgers 65 verbunden. Die zweite Steckverbindung 285 ist so ausgebildet, dass sie in axialer Richtung verbindbar bzw. lösbar ist. Dadurch kann in der Montage beispielsweise bei Einschieben des Turbinenrads 120 in die Drehmomentübertragungseinrichtung 10 auf einfache Weise sowohl eine drehmomentschlüssige Verbindung zwischen dem dritten Koppelteil 260 und dem vierten Koppelteil 265 als auch zwischen dem vierten Koppelteil 265 und dem vierten Tilgerflansch 250 sichergestellt werden. Beispielsweise kann die zweite Steckverbindung 285 durch Laschen des vierten Koppelteils 265 ausgebildet werden, die sich abschnittsweise in axialer Richtung erstrecken und in korrespondierend im vierten Tilgerflansch 250 vorgesehene Aussparungen eingreifen.

Figur 4 zeigt einen Halblängsschnitt durch eine Drehmomentübertragungseinrichtung 10 gemäß einer dritten Ausführungsform. Die Drehmomentübertragungseinrichtung 10 ist im Wesentlichen identisch zu der in Figur 3 gezeigten Ausgestaltung ausgebildet. Abweichend dazu ist der zweite drehzahladaptive Tilger 55 mittels einer dritten Steck- Verbindung 290, die in axialer Richtung verbindbar bzw. lösbar ist, mit dem Turbinenrad 120 verbunden. Die dritte Steckverbindung 290 kann dabei im Wesentlichen identisch zu der in Figur 3 erläuterten ersten und zweiten Steckverbindung 280, 285 ausgebildet sein.

Zusätzlich zu der in Figur 3 gezeigten zweiten Ausführungsform umfasst die Drehmomentübertragungseinrichtung 10 ein erstes Spannmittel 295 und ein zweites Spannmittel 300. Das erste Spannmittel 295 ist dabei in Umfangsrichtung zwischen dem ersten Koppelteil 170 und dem ersten Tilgerflansch 215 angeordnet und verspannt den ersten Tilgerflansch 215 gegenüber dem ersten Koppelteil 170 in Umfangsrichtung. Dadurch wird sichergestellt, dass ein Verzahnungsklappern beim Eingriff der ersten Innenverzahnung 180 sowie der vierten Innenverzahnung 225 an der zweiten Außenverzahnung 190 vermieden wird.

Das zweite Spannmittel 300 verspannt das dritte Koppelteil 260 gegenüber dem ers- ten Tilgerflansch 215. Dabei ist in der Ausführungsform beispielhaft das zweite

Spannmittel 300 radial außenseitig zum ersten Spannmittel 295 und radial innenseitig zu den Dämpfereinheiten 70, 75 angeordnet. Das erste und zweite Spannmittel 295, 300 kann beispielsweise eine in Umfangsrichtung verlaufende Bogenfeder, eine tangential zu einer Kreisbahn um die Drehachse 15 angeordnete Druckfeder sein. Figur 5 zeigt einen Halblängsschnitt durch eine Drehmomentübertragungseinrichtung 10 gemäß einer vierten Ausführungsform. Die Drehmomentübertragungseinrichtung 10 ist im Wesentlichen identisch zu der in den Figuren 1 bis 4 gezeigten Ausgestaltung, insbesondere zu der in Figur 4 gezeigten Ausgestaltung, ausgebildet. Abwei- chend dazu wird auf das in Figur 4 gezeigte zweite Spannmittel 300 verzichtet. Zusätzlich weist die Koppeleinheit 80 ein Abstützelement 305 auf, das eine siebte Innenverzahnung 310 aufweist, die in die zweite Außenverzahnung 190 eingreift. Das Abstützelement 305 erstreckt sich in radialer Richtung und ist im Wesentlichen scheibenförmig ausgebildet. Das erste Spannmittel 295 ist zwischen dem Abstützelement 305 und dem ersten Koppelteil 170 angeordnet und verspannt das erste Koppelteil 170 gegenüber dem Abstützelement 305 in Umfangsrichtung. Das Abstützelement 305 ist in axialer Richtung am weitesten außen auf der der Überbrückungskupplung 40 zugewandten Seite der Verbindungsnabe 176 angeordnet.

Figur 6 zeigt einen Halblängsschnitt durch eine Drehmomentübertragungseinrichtung 10 gemäß einer fünften Ausführungsform. Die Drehmomentübertragungseinrichtung 10 ist im Wesentlichen eine Kombination aus der in Figur 2 gezeigten Ausgestaltung und der in den Figuren 4 und 5 gezeigten Ausgestaltung der Drehmomentübertragungseinrichtung 10. Abweichend dazu wird auf die zweite Steckverbindung 285 und das dritte Koppelteil 260 verzichtet. Das vierte Koppelteil 265 ist mittels der ersten Steckverbindung 280 mit dem dritten Dämpferausgangsteil 205 verbunden. In der Ausführungsform ist beispielhaft die erste Steckverbindung 280 radial außenseitig zur zweiten Dämpfereinheit 75 angeordnet. Ferner ist das Turbinenrad 120 mittels eines Turbinenflansches 311 drehbar auf der Abtriebswelle 155 gelagert. Der Turbinen- flansch 311 ist radial innenseitig am Turbinenrad 120 angeordnet.

Figur 7 zeigt einen Halblängsschnitt durch eine Drehmomentübertragungseinrichtung 10 gemäß einer sechsten Ausführungsform. Die Drehmomentübertragungseinrichtung 10 ist im Wesentlichen identisch zu der in Figur 6 gezeigten Drehmomentübertra- gungseinrichtung 10 ausgebildet. Abweichend dazu ist die erste Steckverbindung 280 zwischen dem vierten Koppelteil 265 und dem zweiten Dämpfereingangsteil 195 aus- gebildet, sodass das vierte Koppelteil 265 radial außenseitig zu dem zweiten

Dämpferelement 90 in das zweite Dämpfereingangsteil 195 eingreift. Bei der einstückigen und materialeinheitlichen Ausgestaltung des vierten Tilgerflanschs 250 mit dem zweiten Dämpfereingangsteil 195 kann auch der Eingriff des vierten Koppelteils 265 in den vierten Tilgerflansch 250 erfolgen.

Figur 8 zeigt einen Halblängsschnitt durch eine Drehmomentübertragungseinrichtung 10 gemäß einer siebten Ausführungsform. Die Drehmomentübertragungseinrichtung 10 ist im Wesentlichen identisch zu der in Figur 7 erläuterten Drehmomentübertra- gungseinrichtung 10 ausgebildet. Abweichend dazu weist die Drehmomentübertragungseinrichtung 10 einen fünften drehzahladaptiven Tilger 315 auf. Der fünfte dreh- zahladaptive Tilger 315 weist einen fünften Tilgerflansch 320 und wenigstens eine fünfte Tilgermasse 325 auf. Die fünfte Tilgermasse 325 ist mittels einer nicht dargestellten fünften Führungseinrichtung mit dem fünften Tilgerflansch 320 verbunden. Bein Einleitung von Drehungleichförmigkeiten in den fünften Tilgerflansch 320 wird die fünfte Tilgermasse 325 durch die fünfte Führungseinrichtung entlang einer fünften Tilgerbahn geführt. Durch das Pendeln entlang der fünften Tilgerbahn tilgt die fünfte Tilgermasse 325 zumindest teilweise die Drehungleichförmigkeit. Der fünfte Tilgerflansch 320 erstreckt sich in radialer Richtung und ist radial innenseitig mit dem vierten Kop- pelteil 265 verbunden. Dabei ist in radialer Richtung der fünfte drehzahladaptive Tilger 315 zwischen der zweiten Dämpfereinheit 75 und dem ersten bis vierten drehzahladaptiven Tilger 50, 55, 60, 65 angeordnet. In axialer Richtung ist der fünfte drehzahladaptive Tilger 315 zwischen dem Turbinenrad 120 und dem vierten Tilgerflansch 250 angeordnet.

Figur 9 zeigt einen Halblängsschnitt durch eine Drehmomentübertragungseinrichtung 10 gemäß einer achten Ausführungsform. Die Drehmomentübertragungseinrichtung 10 ist im Wesentlichen eine Kombination aus den in den Figuren 2 und 6 erläuterten Drehmomentübertragungseinrichtungen 10. Abweichend dazu wird auf die Verbin- dungsnabe 176 verzichtet. Ferner kann durch den Verzicht auf die Verbindungsnabe 176 auch auf den ersten Abschnitt 160 der Abtriebswelle 155 verzichtet werden. Dadurch schließt sich der zweite Abschnitt 165 an der Abtriebswelle 155 direkt an einen Bereich an, an dem das Turbinenrad 120 an der Abtriebswelle 155 verdrehbar relativ gegenüber der Abtriebswelle 155 gelagert ist.

Ferner ist das erste Koppelteil 170 und das zweite Koppelteil 175 in radialer Richtung nach innen hin verkürzt, sodass radial innenseitig das erste Koppelteil 170 und das zweite Koppelteil 175 von der Abtriebswelle 155 beabstandet angeordnet sind. Zusätzlich ist das erste Spannmittel 295 vorgesehen, wobei das erste Spannmittel 295 das erste Koppelteil 170 gegenüber dem zweiten Koppelteil 175 verspannt. Zusätzlich kann der vierte Tilgerflansch 250 in das erste Spannmittel 295 eingreifen.

Das erste Dämpferelement 85 weist eine erste Steifigkeit auf. Das zweite

Dämpferelement 90 weist eine zweite Steifigkeit auf. Das erste Spannmittel 295 weist eine dritte Steifigkeit auf, wobei die dritte Steifigkeit größer als die erste Steifigkeit und/oder die zweite Steifigkeit ist. Von besonderem Vorteil ist, wenn die dritte Steifigkeit wenigstens das Doppelte, vorzugsweise das Fünffache der ersten Steifigkeit und/oder der zweiten Steifigkeit ist. Jedoch sollte die dritte Steifigkeit wenigstens kleiner als das Hundertfache der ersten Steifigkeit und/oder der zweiten Steifigkeit sein.

Figur 10 zeigt einen Halblängsschnitt durch eine Drehmomentübertragungseinrichtung 10 gemäß einer neunten Ausführungsform. Die Drehmomentübertragungseinrichtung 10 ist im Wesentlichen identisch zur der in Figur 9 gezeigten Drehmomentübertragungseinrichtung 10 ausgebildet. Abweichend dazu wird auf den ersten drehzahl- adaptiven Tilger 50 verzichtet. Ferner umfasst das erste Spannmittel 295 eine Teller- feder oder eine Blattfeder, die in Umfangsrichtung besonders steif das erste Koppelteil 170 mit dem zweiten Koppelteil 175 drehmomentschlüssig verbindet. Dadurch kann eine besonders steife, aber gleichzeitig in Umfangsrichtung (schwach) gefederte Ausgestaltung des ersten Spannmittels 295 sichergestellt werden.

Figur 1 1 zeigt einen Halblängsschnitt durch eine Drehmomentübertragungseinrichtung 10 gemäß einer zehnten Ausführungsform. Die Drehmomentübertragungseinrichtung 10 ist im Wesentlichen eine Kombination aus den in Figur 9 und 10 gezeigten Drehmomentübertragungseinrichtungen 10. Das erste Spannmittel 295 ist dabei wie in Figur 9 erläutert als Bogenfeder oder Druckfeder ausgebildet und verspannt das erste Koppelteil 170 mit dem zweiten Koppelteil 175 in Umfangsrichtung und weist die Figur 9 und 10 erläuterte dritte Steifigkeit auf.

Figur 12 zeigt einen Halblängsschnitt durch eine Drehmomentübertragungseinrichtung 10 gemäß einer elften Ausführungsform. Die Drehmomentübertragungseinrichtung 10 ist im Wesentlichen identisch zu den in den Figuren 9 bis 1 1 gezeigten Ausgestaltun- gen ausgebildet.

Abweichend dazu wird auf das zweite Koppelteil 175 verzichtet. Das erste Koppelteil 170 ist bogenförmig bezogen auf den in Figur 1 1 gezeigten Halblängsschnitt ausgebildet. An einem Ende des ersten Koppelteils 170, das auf einer dem zweiten Dämpferausgangsteil 150 abgewandten Seite angeordnet ist, ist das erste Koppelteil 170 mittels der zweiten Steckverbindung 285 mit dem zweiten Dämpfereingangsteil 195 bzw. dem vierten Tilgerflansch 250 drehmomentschlüssig verbunden. Dabei greift am freien Ende das erste Koppelteil 170 in den vierten Tilgerflansch 250 oder das zweite Dämpfereingangsteil 195 ein, sodass die Montagerichtung und/oder die Demontagerichtung der Drehmomentübertragungseinrichtung 10 in axialer Richtung sichergestellt ist.

In Figur 12 ist die zweite Steckverbindung 285 radial außenseitig der zweiten

Dämpfereinheit 75 zwischen der vierten Tilgermasse 255 und der zweiten

Dämpfereinheit 75 angeordnet. Ferner ist in der Ausführungsform beispielhaft der vier- te drehzahladaptive Tilger 65 radial innenseitig zum ersten drehzahladaptiven Tilger 50 angeordnet. Ferner ist beispielhaft der erste Tilgerflansch 215 einstückig und materialeinheitlich mit dem dritten Dämpfereingangsteil 200 und radial außenseitig des dritten Dämpfereingangsteils 200 angeordnet. Selbstverständlich können das dritte Dämpfereingangsteil 200 und der erste Tilgerflansch 215 auch mehrteilig ausgebildet sein. Figur 13 zeigt einen Halblängsschnitt durch eine Drehmomentübertragungseinrichtung 10 gemäß einer zwölften Ausführungsform. Die Drehmomentübertragungseinrichtung 10 ist im Wesentlichen identisch zur der in Figur 12 erläuterten Drehmomentübertragungseinrichtung 10 ausgebildet. Abweichend dazu ist die zweite Steckverbindung 285 radial innenseitig zur zweiten Dämpfereinheit 75 angeordnet Dadurch kann das erste Koppelteil 170 in axialer Richtung länger und mit geringerer Krümmung als in Figur 12 ausgebildet werden.

Figur 14 zeigt einen Halblängsschnitt durch eine Drehmomentübertragungseinrichtung 10 gemäß einer dreizehnten Ausführungsform. Die Drehmomentübertragungseinrichtung 10 ist im Wesentlichen identisch zur der in Figur 12 erläuterten Drehmomentübertragungseinrichtung 10 ausgebildet. Abweichend dazu wird auf den ersten drehzahlabhängigen drehzahladaptiven Tilger 50 verzichtet. Des Weiteren weist die erste Dämpfereinheit 70 das erste Dämpfereingangsteil 135 und das zweite Dämpferein- gangsteil 195 auf, wobei axial zwischen dem ersten Dämpfereingangsteil 135 und dem zweiten Dämpfereingangsteil 195 das erste Dämpferausgangsteil 145 angeordnet ist. Das erste Dämpfereingangsteil 135 und das zweite Dämpfereingangsteil 195 sind miteinander verbunden. Das erste Koppelteil 170 ist mittels der zweiten Steckverbindung 285 mit dem dritten Dämpfereingangsteil 200 bzw. mit dem vierten Tilger- flansch 250 verbunden. Dabei wird in der Ausführungsform das erste Koppelteil 170 linksseitig, das heißt auf einer der Überbrückungskupplung 40 zugewandten Seite, in den vierten Tilgerflansch 250 und/oder das dritte Dämpfereingangsteil 200 eingesteckt.

Die zweite Dämpfereinheit 75 weist das zweite Dämpferausgangsteil 150 und das dritte Dämpferausgangsteil 205 auf, wobei das zweite Dämpferausgangsteil 150 und das dritte Dämpferausgangsteil 205 miteinander verbunden sind, wobei in axialer Richtung zwischen dem zweiten Dämpferausgangsteil 150 und dem dritten Dämpferausgangsteil 205 das dritte Dämpfereingangsteil 200 eingreift. Innenseitig greifen sowohl das zweite Dämpferausgangsteil 150 als auch das dritte Dämpferausgangsteil 205 in die erste Außenverzahnung 166 der Abtriebswelle 155 ein, um das Drehmoment in die Abtriebswelle 155 einzuleiten.

Das Turbinenrad 120 ist mittels der zweiten Steckverbindung 285 mit dem vierten Til- gerflansch 250 und/oder dem dritten Dämpfereingangsteil 200 drehmomentschlüssig verbunden. Dabei erfolgt der Eingriff des vierten Koppelteils 265 auf einer dem ersten Koppelteil 170 abgewandten Seite des vierten Tilgerflanschs 250 und somit auf einer dem Turbinenrad 120 zugewandten Seite bzw. auf einer der Überbrückungskupplung 40 abgewandten Seite.

Figur 15 zeigt einen Halblängsschnitt durch eine Drehmomentübertragungseinrichtung 10 gemäß einer vierzehnten Ausführungsform. Die Drehmomentübertragungseinrichtung 10 ist im Wesentlichen identisch zur der in Figur 14 erläuterten Ausgestaltung der Drehmomentübertragungseinrichtung 10 ausgebildet. Abweichend dazu wird auf die Steckverbindungen 280, 285, 290 verzichtet. Ferner ist gegenüber der in Figur 14 gezeigten Ausgestaltung das vierte Koppelteil 265 in axialer Richtung länger ausgebildet als in Figur 14 gezeigt. Dabei ist radial außenseitig der vierte Tilgerflansch 250 und radial innenseitig das dritte Dämpfereingangsteil 200 an dem vierten Koppelteil 265 befestigt.

Das erste Koppelteil 170 erstreckt sich von radial außen bezogen auf die erste

Dämpfereinheit 70 nach radial innen hin und ist mit dem vierten Koppelteil 265 verbunden. Ferner ist der vierte drehzahladaptive Tilger 65 radial zwischen der ersten Dämpfereinheit 70 und der zweiten Dämpfereinheit 75 angeordnet.

Figur 16 zeigt eine Drehmomentübertragungseinrichtung 10 gemäß einer fünfzehnten Ausführungsform. Die Drehmomentübertragungseinrichtung 10 ist im Wesentlichen identisch zur der in Figur 15 gezeigten Ausführungsform der Drehmomentübertragungseinrichtung 10. Abweichend dazu ist jedoch die in Figur 16 gezeigte Ausgestal- tung der Drehmomentübertragungseinrichtung 10 in axialer Richtung schmaler ausgebildet als die in Figur 15 gezeigte Drehmomentübertragungseinrichtung 10. Figur 17 zeigt einen Halblängsschnitt durch eine Drehmomentübertragungseinrichtung 10 gemäß einer sechzehnten Ausführungsform. Die Drehmomentübertragungseinrichtung 10 ist im Wesentlichen eine Kombination aus der in Figur 14 und 15 erläuterten Ausgestaltung der Drehmomentübertragungseinrichtung 10. Abweichend dazu wird auf den vierten drehzahladaptiven Tilger 65 verzichtet. Des Weiteren ist das erste Koppelteil 170 scheibenförmig ausgebildet und einstückig und materialeinheitlich sowohl mit dem zweiten Tilgerflansch 230, dem ersten Dämpferausgangsteil 145, das beispielhaft radial innenseitig zum zweiten Tilgerflansch 230 angeordnet ist, und dem dritten Dämpfereingangsteil 200 ausgebildet, das radial innenseitig zum ersten Koppelteil 170 angeordnet ist. Das erste Koppelteil 170 ist mittels der ersten Steckverbindung 280 mit dem vierten Koppelteil 265 und über das vierte Koppelteil 265 mit dem Turbinenrad 120 verbunden.

Figur 18 zeigt eine Drehmomentübertragungseinrichtung 10 gemäß einer siebzehnten Ausführungsform. Die Drehmomentübertragungseinrichtung 10 ist im Wesentlichen eine Kombination aus der in Figur 15 gezeigten Drehmomentübertragungseinrichtung 10 und der in Figur 17 gezeigten Drehmomentübertragungseinrichtung 10. Dabei ist die Ausgestaltung im Wesentlichen identisch zu der in Figur 15 gezeigten Ausgestal- tung, wobei jedoch die einstückig und materialeinheitliche Ausgestaltung des ersten Koppelteils 170, des ersten Dämpferausgangsteils 145 und des dritten Tilgerflanschs 240 und des dritten Dämpfereingangsteils 200 in die in Figur 15 gezeigte Ausgestaltung integriert ist. Ferner wird gegenüber Figur 17 auf die zweite Steckverbindung 285 und die dritte Steckverbindung 290 verzichtet. Des Weiteren ist der vierte drehzahl- adaptive Tilger 65 radial innenseitig zum zweiten drehzahladaptiven Tilger 55 angeordnet und am Turbinenrad 120 befestigt.

Figur 19 zeigt eine Drehmomentübertragungseinrichtung 10 gemäß einer achtzehnten Ausführungsform. Die Drehmomentübertragungseinrichtung 10 ist im Wesentlichen identisch zu der in Figur 18 gezeigten Ausgestaltung ausgebildet. Abweichend dazu ist gegenüber Figur 18 zusätzlich der erste drehzahladaptive Tilger 50 vorgesehen, wobei der erste Tilgerflansch 215 und das erste Koppelteil 170 zusammenfallen. Das heißt, dass die erste Tilgermasse 220 am ersten Koppelteil 170 befestigt ist. Dadurch ist der zweite drehzahladaptive Tilger 55 radial auf Höhe des vierten drehzahladaptiven Tilgers 65 angeordnet. Ferner ist radial der erste drehzahladaptive Tilger 50 zwi- sehen der ersten Dämpfereinheit 70 und der zweiten Dämpfereinheit 75 angeordnet. In axialer Richtung sind der erste drehzahladaptive Tilger 50, der dritte drehzahladaptive Tilger 60, die erste und zweite Dämpfereinheit 70 und 75 axial überlappend angeordnet. Dabei wird unter einer axialen Überlappung verstanden, dass bei der Projektion wenigstens zweier Komponenten, in der Ausführungsform beispielhaft der erste und dritte drehzahladaptive Tilger 50, 60 und die erste und zweite Dämpfereinheit 70, 75, in eine Projektionsebene, in der die Drehachse 15 angeordnet ist, entlang einer Drehebene zur Drehachse 15, diese sich in der Projektionsebene überdecken.

Figur 20 zeigt einen Halblängsschnitt durch eine Drehmomentübertragungseinrichtung 10 gemäß einer neunzehnten Ausführungsform. Die Drehmomentübertragungseinrichtung 10 ist im Wesentlichen identisch zur der in Figur 12 gezeigten Ausgestaltung der Drehmomentübertragungseinrichtung 10 ausgebildet. Abweichend dazu sind das zweite Dämpferausgangsteil 150, das erste Koppelteil 170 und das zweite Dämpfereingangsteil 195 einstückig und materialeinheitlich ausgebildet, wobei das erste Kop- pelteil 170 sich schräg zur Drehachse 15 erstreckt, während hingegen das zweite Dämpferausgangsteil 150 und das zweite Dämpfereingangsteil 195 in unterschiedlichen Drehebenen verlaufen. Ferner wird auf den ersten drehzahladaptiven Tilger 50 und den vierten drehzahladaptiven Tilger 65 verzichtet, sodass ausschließlich die Drehmomentübertragungseinrichtung 10 den zweiten drehzahladaptiven Tilger 55 und den dritten drehzahladaptiven Tilger 60 aufweist.

Figur 21 zeigt einen Halblängsschnitt durch eine Drehmomentübertragungseinrichtung 10 gemäß einer zwanzigsten Ausführungsform. Die Drehmomentübertragungseinrichtung 10 ist im Wesentlichen identisch zur der in Figur 20 ausgebildet. Zusätzlich ist der vierte drehzahladaptive Tilger 65 vorgesehen, wobei der vierte Tilgerflansch 250 radial innenseitig mit dem dritten Dämpfereingangsteil 200 verbunden ist. In der Aus- führungsform sind der vierte Tilgerflansch 250 und das dritte Dämpfereingangsteil 200 einstückig und materialeinheitlich ausgebildet.

Ferner ist in radialer Richtung der vierte drehzahladaptive Tilger 65 radial innenseitig zum zweiten drehzahladaptiven Tilger 55 angeordnet. Der zweite drehzahladaptive Tilger 55 ist radial weiter innen angeordnet als der dritte drehzahladaptive Tilger 60. Der vierte drehzahladaptive Tilger 65 ist in axialer Richtung zwischen dem zweiten drehzahladaptiven Tilger 55 und dem dritten drehzahladaptiven Tilger 60 angeordnet. Das Turbinenrad 120 radial innenseitig mit dem dritten Dämpfereingangsteil 200 ver- bunden (wie beispielsweise in den Figuren 9, 10, 1 1 , 12 und 13).

Figur 22 zeigt einen Halblängsschnitt durch eine Drehmomentübertragungseinrichtung 10 gemäß einer einundzwanzigsten Ausführungsform.

Die Drehmomentübertragungseinrichtung 10 ist im Wesentlichen identisch zu der in Figur 21 gezeigten Ausgestaltung der Drehmomentübertragungseinrichtung 10 ausgebildet. Abweichend dazu wird auf den vierten drehzahladaptiven Tilger 65 verzichtet. Ferner ist das erste Koppelteil 170 mit dem vierten Koppelteil 265 verbunden. Dadurch ist das Turbinenrad 120 über das vierte Koppelteil 265 mit dem ersten Koppelteil 170 verbunden. Die Anordnung der Verbindung des ersten Koppelteils 170 mit dem vierten Koppelteil 265 entspricht im Wesentlichen der in Figur 17 erläuterten Ausgestaltung. Dabei kann die zweite Steckverbindung 285 wie in Figur 17 erläutert vorgesehen sein. In Figur 22 wird jedoch auf die zweite Steckverbindung

285verzichtet, sodass das erste Koppelteil 170 fest mit dem vierten Koppelteil 265 verbunden ist.

Figur 23 zeigt einen Halblängsschnitt durch eine Drehmomentübertragungseinrichtung 10 gemäß einer zweiundzwanzigsten Ausführungsform. Die Drehmomentübertragungseinrichtung 10 ist im Wesentlichen identisch zur der in Figur 22 erläuterten Aus- gestaltung ausgebildet. Abweichend dazu ist der vierte drehzahladaptive Tilger 65 vorgesehen, wobei der vierte Tilgerflansch 250 radial außenseitig zu der zweiten Dämpfereinheit 75 angeordnet ist und mit einem radial inneren Ende mit dem dritten Dämpfereingangsteil 200 verbunden ist.

Durch die in den Figuren 1 bis 23 gezeigte Ausgestaltung wird ein modularer Aufbau der Drehmomentübertragungseinrichtung 10 sichergestellt. Insbesondere kann dadurch ein Baukastensystem bereitgestellt werden, bei dem in Abhängigkeit der jeweils zu kombinierenden Komponenten, insbesondere der ersten bis vierten dreh- zahladaptiven Tilger 50, 55, 60, 65 und der Dämpfereinheiten 70, 75, diese je nach Bedarf eingebaut werden oder weggelassen werden können. Dabei ist in der Ausfüh- rungsform von besonderem Vorteil, wenn die erste Dämpfereinheit 70 eigenständig und somit unabhängig von der zweiten Dämpfereinheit 75 konstruiert ist, sodass beide Dämpfereinheiten 70, 75 unabhängig davon, ob sie in der Drehmomentübertragungseinrichtung 10 vorgesehen sind, auch als Einzelkomponente funktionieren würden. Selbiges gilt auch für die vorgesehenen drehzahladaptiven Tilger 50, 55, 60, 65, 315 und das Turbinenrad 120. Durch die Kopplung des Turbinenrads 120 unabhängig von den anderen Komponenten direkt oder indirekt beispielsweise über das vierte Koppelteil 265 mit dem ersten Koppelteil 170 können der Reihendämpfer 45 und/oder die drehzahladaptiven ersten bis vierten Tilger 50, 55, 60, 65 in unterschiedlichen Ausgestaltungen der Drehmomentübertragungseinrichtung 10 montiert werden. Der Aus- gleich hinsichtlich geometrischer Bemessungen erfolgt über die Koppeleinheit 80. Insbesondere kann dabei auch auf den hydrodynamischen Wandler 35 verzichtet werden.

Ferner werden durch die in den Figuren 1 bis 23 gezeigten Ausgestaltungen, insbe- sondere durch die Zwangskräfte bei Vorsehen der Spannmittel 295, 300, Taumelbewegungen der Komponenten der Drehmomentübertragungseinrichtung 10 verringert oder sogar vermieden. Ferner können die Toleranzerfordernisse reduziert werden, sodass die Herstellungskosten zur Herstellung der Drehmomentübertragungseinrichtung 10 besonders niedrig sind. Ferner werden effizient Bauräume genutzt. Bezuqszeichenliste Drehmomentübertragungseinrichtung

Drehachse

Eingangsseite

Ausgangsseite

Übersetzungseinrichtung

hydrodynamischer Wandler

Überbrückungskupplung

Reihendämpfer

erster drehzahladaptiver Tilger

zweiter drehzahladaptiver Tilger

dritter drehzahladaptiver Tilger

vierter drehzahladaptiver Tilger

erste Dämpfereinheit

zweite Dämpfereinheit

Koppeleinheit

erstes Dämpferelement

zweites Dämpferelement

erste Dämpfereingangsseite

erste Dämpferausgangsseite

zweite Dämpfereingangsseite

zweite Dämpferausgangsseite

Pumpenrad

Turbinenrad

Kupplungseingangsseite

Kupplungsausgangsseite

erstes Dämpfereingangsteil

erstes Dämpferausgangsteil

zweites Dämpferausgangsteil

Abtriebswelle 160 erster Abschnitt

165 zweiter Abschnitt

166 erste Außenverzahnung 170 erstes Koppelteil

175 zweites Koppelteil

176 Verbindungsnabe

180 erste Innenverzahnung

185 zweite Innenverzahnung

190 zweite Außenverzahnung

195 zweites Dämpfereingangsteil

200 drittes Dämpfereingangsteil

205 drittes Dämpferausgangsteil

210 dritte Innenverzahnung

215 erster Tilgerflansch

220 erste Tilgermasse

225 vierte Innenverzahnung

230 zweiter Tilgerflansch

235 zweite Tilgermasse

240 dritter Tilgerflansch

245 dritte Tilgermasse

250 vierter Tilgerflansch

255 vierte Tilgermasse

260 drittes Koppelteil

265 viertes Koppelteil

270 fünfte Innenverzahnung

275 sechste Innenverzahnung

280 erste Steckverbindung

285 zweite Steckverbindung

290 dritte Steckverbindung

295 erstes Spannmittel

300 zweites Spannmittel

305 Abstützelement siebte Innenverzahnung Turbinenflansch

fünfter drehzahladaptiver Tilger fünfter Tilgerflansch

fünfte Tilgermasse