EFE, Metin (Uhlandstr. 13, Aidlingen, 71134, DE)
TUMA, Jan (Weingartenstr. 18, Mönchberg, 71083, DE)
EFE, Metin (Uhlandstr. 13, Aidlingen, 71134, DE)
| P a t e n t a n s p r ü c h e
1. Haftverschlussteil, bestehend aus einem flächenhaften Träger (1 ), aus dem, insbesondere durch Stanzen oder Schneiden, als Verhakungsele- mente (5) jeweils ein Hauptflügel (7) mit mindestens einem daran befindlichen Nebenflügel (9) erhaltbar sind, der den Hauptflügel (7) am Träger (1) abstützt, wobei der Hauptflügel (7) um eine Biegelinie (13), die einen ersten Verbindungsbereich zum Träger (1) bildet, in eine Funktionsstellung über den Träger (1) hochstellbar ist, dadurch gekenn- zeichnet, dass der zumindest eine Nebenflügel (9) eine einen weiteren zweiten Verbindungsbereich darstellende, am Träger (1) anliegende Verbindungsfläche bildet.
2. Haftverschlussteil nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptflügel (7) an seinem an den Träger (1) angrenzenden Fußteil (1 1) ein Nebenflügelpaar in Form von je einem sich an den einen und an den anderen Seitenrand (17) des Fußteiles (11 ) anschließenden streifenartigen Fortsatzes aufweist.
3. Haftverschlussteil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Fußteil (1 1 ) sich mit zueinander divergierend verlaufenden Seitenrändern (17) zu der Biegelinie (13) hin verbreitert, um die es aus der Trägerebene hochgestellt ist, und dass die die Nebenflügel (9) bildenden Fortsätze durch Verlängerungen der divergierenden Seitenränder (17) bildende, die Biegelinie (13) beidseits begrenzende Einschnitte (19) im
Träger (1) gebildet sind.
4. Haftverschlussteil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die die Nebenflügel (9) bildenden Fortsätze zur Bildung der vergrößerten Verbindungsflächen am Träger (1) um zweite Biegelinien (21 ), die sich an die Enden der Biegelinie (13) des Fußteiles (11 ) seitlich anschließen, 1
unter den Träger (1 ) umgelegt, entlang der Unterseite (37) des Trägers (1 ) bis zu einem Durchbruch (23) des Trägers (1) geführt und an dritten Biegelinien (27) durch den Durchbruch (23) des Trägers (1 ) hindurch nach oben auf den Träger (1) umgelegt sind.
5. Haftverschlussteil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Unterseite (37) des Trägers (1) anliegenden Abschnitte der Nebenflügel (9) durch einen zugeordneten, aus dem Träger (1) ausgeschnittenen Hilfsflügel (35) überdeckt und in Anlage an der Unterseite (37) des Trägers (1 ) gehalten sind.
6. Haftverschlussteil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsflügel (35) durch Ausschnitte (31 ) des Trägers (1 ) derart gebildet sind, dass die ausgeschnittenen Hilfsflügel (35) um vierte Biegelinien (33), die sich entlang des Endrandes der an der Unterseite (37) des Trägers (1 ) anliegenden Nebenflügel (9) erstrecken, umgelegt und auf die Nebenflügel (9) aufgelegt werden können.
7. Haftverschlussteil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn- zeichnet, dass Hauptflügel (7) mit Fußteil (1 1) sowie die Nebenflügel (9) durch einen einzigen Ausschnitt des Trägers (1) mit einer einzigen Schnittlinie (3) gebildet sind, die bis auf die die Biegelinie (13) am Fußteil (1 1 ) bildende Verbindungsstelle mit dem Träger (1 ) ohne Unterbrechung ist.
8. Haftverschlussteil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass es zur Bildung eines metallischen Haftverschlusses einen metallischen Träger (1 ) aufweist.
9. Haftverschlussteil nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass an den Verbindungsflächen Verbindungsstellen, insbesondere durch Kleben oder Punktschweißen, ausgebildet sind.
10. Haftverschlussteil nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass auch zwischen Hilfsflügeln (35) und den von ihnen bedeckten Bereichen der Nebenflügel (9) Verbindungsstellen ausgebildet sind. |
Haftverschlussteil
Die Erfindung betrifft ein Haftverschlussteil, bestehend aus einem flächenhaften Träger, aus dem, insbesondere durch Stanzen oder Schneiden, als Verhakungselemente jeweils ein Hauptflügel mit mindestens einem daran befindlichen Nebenflügel erhaltbar sind, der den Hauptflügel am Träger abstützt, wobei der Hauptflügel um eine Biegelinie, die einen ersten Verbindungsbereich zum Träger bildet, in eine Funktionsstellung über den Träger hochstellbar ist.
Ein Haftverschlussteil dieser Art ist bereits in DE 4441 095 Ql offenbart. Dank der Nebenflügel, die zur Erhöhung der Strukturfestigkeit der
Hauptflügel beitragen, welche an ihrem Endbereich die eigentlichen pilz- oder hakenförmigen Verhakungselemente bilden, eignen sich derartige Haftverschlussteile zur Herstellung von Haftverschlüssen, die für rauhe Betriebsbedingungen geeignet sind, beispielsweise zur Verankerung von Schleifscheiben oder groben Faserfliesen bei Schleifmaschinen oder Bodenpflegegeräten. Derartige, auf Kunststoffbasis hergestellte Haftverschlüsse können jedoch in solchen Anwendungsfällen, wo neben hohen mechanischen Belastungen auch thermische Belastungen gegeben sind, wegen der fehlenden Temperaturstabilität nicht eingesetzt werden. Um die Vorteile der bewährten Haftverschlusssysteme auf Kunststoffbasis, wie sie für eine Vielzahl von Anwendungsgebieten weiteste Verbreitung gefunden haben,
auch in solchen Anwendungsfällen zu nutzen, bei denen Kunststoff- Haftverschlüsse nicht einsetzbar sind, ist es Stand der Technik, vgl. DE 10 2006 015 145 AI, eine Art metallischen Haftverschi uss auszubilden, indem die Verhakungselemente aus einem metallischen Träger, beispielsweise aus einer temperaturfesten Metallegierung wie Edelstahl, ausgeschnitten und hochgestellt werden. Derartige Befestigungssysteme ermöglichen eine schnelle und einfache Montage von Drittbauteilen, ohne dass ein Bedarf an zusätzlichen Halterungsvorrichtungen und deren Betätigung durch spezielle Werkzeuge erforderlich wäre. An das Betriebsverhalten derartiger Befesti- gungssysteme sind jedoch besondere Anforderungen zu stellen, insbesondere muss eine ausreichend große Haltekraft vorhanden sein, um betreffende Bauteile gegen auftretende statische oder dynamische (Schwingungen) Lastkräfte zu sichern.
Im Hinblick hierauf liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Haftverschlussteil, das aus Hauptflügel und Nebenflügel bestehende Verhakungselemente aufweist, zur Verfügung zu stellen, bei dem eine besonders feste und sichere Verankerung der Verhakungselemente am Träger gewährleistet ist.
Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe durch ein Haftverschlussteil gelöst, das die Merkmale des Patentanspruches 1 in seiner Gesamtheit aufweist.
Demgemäß besteht eine wesentliche Besonderheit der Erfindung darin, dass der zumindest eine am jeweiligen Hauptflügel befindliche Nebenflügel so gestaltet und angeordnet ist, dass er eine am Träger anliegende Verbindungsfläche bildet, durch die ein weiterer zweiter Verbindungsbereich am Träger gebildet wird. Durch eine solche flächenhafte Anbindung der Verhakungselemente am Träger und die dadurch bewirkte Erhöhung der Struktur- festigkeit sind derartige Haftverschlussteile für Einsatzgebiete geeignet, bei denen große Haftkräfte und hohe Widerstandsfähigkeit erforderlich sind.
Insbesondere eignen sich derartige Haftverschlussteile für die Realisierung metallischer Haftverschlüsse, die für Einsatzzwecke vorgesehen sind, bei denen hohe mechanische und/oder thermische Belastungen auftreten.
Bei besonders vorteilhaften Ausführungsbeispielen weist der Hauptflügel an seinem an den Träger angrenzenden Fußteil ein Nebenflügelpaar in Form von je einem sich an den einen und an den anderen Seitenrand des Fußteiles anschließenden streifenartigen Fortsatzes auf. Dadurch sind die Verbindungsflächen zueinander seitlich versetzt und dadurch besonders für die Einleitung von durch Biegemomente erzeugte Kräfte in den Träger geeignet.
Vorzugsweise ist die Anordnung so getroffen, dass das Fußteil sich mit zueinander divergierend verlaufenden Seitenrändern zu der Biegelinie hin verbreitert, um die es aus der Trägerebene hochgestellt ist, wobei die die Nebenflügel bildenden Fortsätze durch Verlängerungen der divergierenden Seitenränder bildende, die Biegelinie beidseits begrenzende Einschnitte im Träger gebildet sind.
Bei derartiger Anordnung der Fortsätze können diese um zweite Biegelini- en, die sich an die Enden der Biegelinie des Fußteiles seitlich anschließen, unter den Träger umgelegt, entlang der Unterseite des Trägers bis zu einem Durchbruch des Trägers geführt und an dritten Biegelinien durch den Durchbruch des Trägers hindurch nach oben auf den Träger umgelegt sein. Dadurch ergibt sich eine Gesamt-Verbindungsfläche, bestehend aus der unterhalb des Trägers befindlichen Anlagefläche und zuzüglich der Anlagefläche auf der Oberseite des Trägers durch die auf diesen umgelegten Endabschnitte der Fortsätze.
Bei alternativen Ausführungsbeispielen, bei denen sich die Verbindungsflä- chen zwischen den die Nebenflügel bildenden Fortsätzen und dem Träger zur Gänze an dessen Unterseite befinden, ist die Anordnung so getroffen,
dass die an der Unterseite des Trägers anliegenden Abschnitte der Nebenflügel durch einen zugeordneten, aus dem Träger ausgeschnittenen Hilfsflügel überdeckt und in Anlage an der Unterseite des Trägers gehalten sind.
Diesbezüglich kann die Anordnung so getroffen sein, dass die Hilfsflügel durch Ausschnitte des Trägers derart gebildet sind, dass die ausgeschnittenen Hilfsflügel um vierte Biegelinien, die sich entlang des Endrandes der an der Unterseite des Trägers anliegenden Nebenflügel erstrecken, umgelegt und auf die Nebenflügel aufgelegt werden können.
Bei der Herstellung des erfindungsgemäßen Haftverschlussteiles lassen sich Hauptflügel mit Fußteil sowie die Nebenflügel durch einen einzigen Ausschnitt des Trägers mit einer einzigen Schnittlinie ausbilden, die bis auf die die Biegelinie am Fußteil bildende Verbindungsstelle mit dem Träger ununterbrochen ist. Dadurch eröffnet sich die Möglichkeit der einfachen und rationellen Fertigung, bei der vor den Biegevorgängen, die für das Hochstellen und Umlegen der Flügelteile durchgeführt werden, lediglich ein einziger Schneid- oder Stanzschritt zur Bildung von Haupt- und Nebenflügeln erforderlich ist, gegebenenfalls kombiniert mit einem Schneid- oder Stanzvorgang zur Bildung von Hilfsflügeln.
Wie bereits erwähnt, eignet sich das erfindungsgemäße Haftverschlussteil insbesondere zur Bildung eines metallischen Haftverschlusses, wobei ein geeigneter metallischer Träger vorgesehen ist, beispielsweise ein Stahlblech aus einer für den vorgesehenen Anwendungszweck geeigneten Stahl legie- rung.
Bei besonders vorteilhaften Ausführungsbeispielen sind an den Verbin- dungsflächen jeweils Verbindungsstellen vorgesehen, beispielsweise durch Kleben oder durch Punktschweißen, wobei vorzugsweise derartige Verbin-
dungssteilen auch zwischen Hilfsflügeln und den von ihnen bedeckten Bereichen der Nebenflügel vorgesehen sind.
Nachstehend ist die Erfindung anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen im einzelnen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine zur Verdeutlichung des Funktionsprinzips der Erfindung in starker Vergrößerung dargestellte perspektivische Schrägansicht lediglich eines Teilabschnittes eines Trägers mit einem einzigen Verha- kungselement, bestehend aus einem Hauptflügel und einem Nebenflügelpaar gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei der Endabschnitt des in der Fig. sichtbaren Nebenflügels noch nicht endgültig umgelegt ist; Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Schrägansicht, wobei der sichtba- re Nebenflügel in der endgültig umgelegten Position gezeigt ist;
Fig. 3 eine gegenüber Fig. 1 und 2 weniger stark vergrößert dargestellte Draufsicht eines Trägerabschnittes mit Schnittlinien zur Bildung eines Verhakungselementes eines zweiten Ausführungsbeispieles des erfin- dungsgemäßen Haftverschlussteiles; - Fig. 3a bis 3l in perspektivischer Schrägansicht jeweils schematische Darstellungen aufeinanderfolgender Arbeitsschritte der Herstellung des zweiten Ausführungsbeispieles und
Fig. 4 eine in entsprechender Vergrößerung dargestellte perspektivische Schrägansicht des Trägerabschnittes mit fertiggestelltem Verha- kungselement des Haftverschlussteiles des zweiten Ausführungsbeispieles.
Nachstehend ist die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen erläutert, bei denen das Haftverschlussteil zur Bildung eines metallischen Haftver- Schlusses vorgesehen ist und dementsprechend ein metallischer Träger 1 vorgesehen ist. Je nach vorgesehenem Einsatzzweck kann es sich um ein
Stahlblech, beispielsweise aus einer hoch temperaturfesten Edelstahl I egie- rung, handeln, wobei die Blechdicke entsprechend gewählt ist, beispielsweise in einem Bereich von 0,1 bis 2 mm. Durch Schneiden oder Stanzen mit einer Schnittlinie 3 ist der Umriß von Verhakungselementen 5 gebildet, die jeweils aus einem Hauptflügel 7 und einem Paar von mit dem
Hauptflügel 7 einstückig zusammenhängenden Nebenflügel 9 bestehen, von denen in Fig. 1 und 2 lediglich einer sichtbar ist, während der zweiten Nebenflügel 9 bei der Blickrichtung der Darstellungen von Fig. 1 und 2 durch einen ein Teildreieck bildenden, nach unten verbreiterten Fußteil 1 1 des Hauptflügels 7 verdeckt ist. Dieser Fußteil 11 ist mit dem Träger 1 über eine gerade Biegelinie 13 verbunden, um die der Hauptflügel 7 aus der Ebene des Trägers 1 hochgestellt ist. Wie aus Fig. 1 und 2 zu ersehen ist, ist für die Bildung von Hauptflügel 7 und Nebenflügel 9 lediglich eine einzige Schnittlinie 3 erforderlich, die ohne Unterbrechung bis zu den Enden der Biegelinie 13 verläuft, also lediglich durch die Biegelinie 13 unterbrochen ist. Das obere Kopfteil 15 ist pilzkopfartig gestaltet, um als wirksames Verankerungsteil des gebildeten Verhakungselementes 5 zu dienen.
Die Nebenflügel 9 sind durch Fortsätze gebildet, die sich am Fußteil 11 an beiden Seitenrändern 17 anschließen, und zwar sind sie durch Einschnitte 19 des Trägers 1 gebildet, die die Form eines teilweisen Rechtecks haben, deren eine Langseite jeweils eine Verlängerung des angrenzenden Seitenrandes 17 des Fußteiles 1 1 bildet. Die Einschnitte 19 sind durch zweite Biegelinien 21 geschlossen, die jeweils seitliche Verlängerungen der Biege- linie 13 bilden, an der das Fußteil 11 mit dem Träger 1 zusammenhängt. Wie Fig. 1 und 2 zeigen, sind die Nebenflügel 9 um die zweiten Biegelinien 21 unter die Unterseite des Trägers 1 umgelegt und an der Unterseite des Trägers 1 bis zu einem schlitzförmigen Durchbruch 23 geführt, durch den die jeweiligen Endteile 25 der Nebenflügel 9 nach oben durchgesteckt sind. Fig. 1 zeigt den Zustand, bei dem die Endteile 25 zwar durch die
Durchbrüche 23 hindurch gesteckt, jedoch noch nicht um eine am Durch-
bruch 23 befindliche dritte Biegelinie 27 auf die Oberseite des Trägers 1 umgelegt sind. Diesen Fertigzustand zeigt Fig. 2, wo die Endteile 25 der Nebenflügel 9 auf der Oberseite des Trägers 1 aufliegen.
Wie ersichtlich, bilden die Nebenflügel 9 großflächige Verbindungsflächen für die Verankerung des Hauptflügels 7 am Träger 1. Durch den divergierenden Verlauf der Einschnitte 19 und damit der dadurch gebildeten Nebenflügel 9, sind letztere gegenüber dem Zentralbereich des Fußteiles 1 1 nach den Seiten hin abgespreizt, so dass die Abstützung und Verankerung seitlich außerhalb der Schnittlinie 3 und daher in einem für die Einleitung der Lastkräfte günstigen Bereich des Trägers 1 erfolgt. An den Verbindungsflächen zum Träger 1 , also entlang der Nebenflügel 9 unterhalb des Trägers 1 sowie zwischen den Endteilen 25 und der Oberseite des Trägers 1, befinden sich jeweils Verbindungsstellen durch Punktschweißen oder Kleben.
Fig. 3 und 4 zeigen ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel. Wie am besten aus Fig. 3 und 3a ersichtlich ist, sind im Träger 1 außer der Schnittlinie 3, die den Hauptflügel 7 und das Paar der Nebenflügel 9 bildet und bis auf die Biegelinie 13 am Fußteil 1 1 ununterbrochen ist, zusätzliche Schnittlinien 29 vorhanden, die Ausschnitte 31 umgrenzen, die an vierten Biegelinien 33 mit dem Träger 1 zusammenhängen. Diese Ausschnitte 31 dienen der Bildung von Hilfsflügeln 35, siehe Fig. 3d. Diese Fig. 3d zeigt den Träger 1 , gesehen auf dessen Unterseite 37. Dabei ist der Zustand dargestellt, bei dem die Nebenflügel 9 zunächst um die Biegelinien 21 so umgelegt sind, dass sie an der Unterseite 37 des Trägers 1 hochstehen. Ebenfalls zeigt Fig. 3d, dass um die Biegelinien 33 die Hilfsflügel 35 ebenfalls an der Unterseite 37 des Trägers 1 hochgestellt, jedoch noch nicht umgelegt sind. Ausgehend vom Zustand der Fig. 3a ist dies durch die Abfolge der Fertigungsschritte der Fig. 3a, 3b und 3c erfolgt, nämlich im Zusammenwirken von einem Niederhalter 39 und Stempeln 41 , 43, 45 und 47, siehe Fig. 3a bis 3c, jeweils gesehen auf die Unterseite 37 des Trägers 1.
Fig. 3e bis 3g zeigen, bei Blickrichtung jeweils ebenfalls auf die Unterseite 37 des Trägers 1 , das Hochstellen des Hauptflügels 7 aus der Oberseite 49 des Trägers 1 , die in Fig. 4 sichtbar ist. Dies erfolgt, siehe Fig. 3e bis 3g, mittels abgeschrägtem Stempel 51 und Gegenhalter 53, wobei ausgehend von dem Zustand der Fig. 3e und 3f sowohl der Hauptflügel 7 um die Biegelinie 13 gebogen wird, als auch die Hilfsflügel 9 um ihre Biegelinien 21 an die Unterseite 37 des Trägers 1 angelegt werden, da die Nebenflügel 9 durch die Schwenkbewegung des Hauptflügels 7 mitgenommen werden. Fig. 3h zeigt den Zustand, bei dem die Nebenflügel 9 an der Unterseite 37 des Trägers anliegen, die Hilfsflügel 35 jedoch noch nicht um ihre Biegelinien 33 umgelegt und über die Nebenflügel 9 gelegt sind. Dies geschieht gemäß Fig. 3i bis 3k mittels Stempeln 55, wodurch der in Fig. 3l dargestellte Fertigzustand erhalten wird, bei dem allerdings die Unterseite 37 des fertig gestellten Haftverschlussteiles zu sehen ist. Demgegenüber zeigt Fig. 4 ebenfalls den Fertigzustand, wobei jedoch die Oberseite 49 des Trägers 1 sichtbar ist. Wie der Vergleich der Fig. 3l und 4 am besten verdeutlicht, befinden sich bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3 und 4 sämtliche Verbindungsflächen zwischen den Nebenflügeln 9 und dem Träger 1 an des- sen Unterseite 37, wobei die Nebenflügel 9 entlang der Unterseite 37 anliegen und von den Hilfsflügeln 35 überdeckt sind. Im Unterschied hierzu sind beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 und 2 Verbindungsflächen an Unterseite 37 und Oberseite 49 des Trägers 1 vorhanden, nämlich durch die entlang der Unterseite 37 verlaufenden Abschnitte der Nebenflügel und deren durch die Durchbrüche 23 hindurch nach oben auf die Oberseite ' 49 umgelegten Endteile 25. Wie bereits erwähnt, sind an sämtlichen Verbindungsflächen Verbindungsstellen vorgesehen, wie auch zwischen Hilfsflügeln 35 und Nebenflügeln 9.
