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Title:
TRAMPOLINE AND METHOD FOR PRODUCING SAME
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/166313
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a trampoline (1) comprising a frame (2) for a jumping mat (3), a jumping mat (3), which is elastically fastened to the frame (2) by means of a spring device (10), a plurality of legs (4-9) and a step (14) secured to a frame section (13) above the jumping mat (3).

Inventors:
HAMMER, Markus (Von-Liebig-Str. 21, Neu-Ulm, 89231, DE)
Application Number:
EP2019/054293
Publication Date:
September 06, 2019
Filing Date:
February 21, 2019
Export Citation:
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Assignee:
HAMMER, Markus (Von-Liebig-Str. 21, Neu-Ulm, 89231, DE)
International Classes:
A63B5/11; A63B71/06
Foreign References:
US20160303423A12016-10-20
CN202538226U2012-11-21
US6162061A2000-12-19
US2858132A1958-10-28
US20100311545A12010-12-09
US20070010374A12007-01-11
US3501141A1970-03-17
US5533948A1996-07-09
US3310305A1967-03-21
NL1027483C22006-05-12
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
KEILITZ, Wolfgang (Keilitz & Partner, PartnerschaftNigerstr. 4, München Bayern, 81675, DE)
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Claims:
Patenta nsprüche

1. Trampolin (1 ) mit einem Rahmen (2) für ein Sprungtuch (3), einem

Sprungtuch (3), das mit einer Federvorrichtung (10) am Rahmen (2) elastisch befestigt ist, mehreren Standfüßen (4-9) und mit einer Trittstufe (14), welche oberhalb des Sprungtuchs (3) angeordnet ist, wobei

- die Trittstufe (14) mittels einer zweiten Federvorrichtung (22) an einem Rahmenabschnitt (13) elastisch befestigt ist und

- wobei an einem vorderen, in Richtung des Sprungtuchs (3) zeigenden Rand der Trittstufe (14) zumindest abschnittsweise kein Rahmenteil vorhanden ist, so dass die Trittstufe (14) für einen Benutzer von vorne frei zugänglich ist.

2. Trampolin (1 ) nach Anspruch 1 , wobei die Trittstufe (14) derart angeordnet ist, dass sich die Fläche des Sprungtuches (3) in Draufsicht betrachtet vergrößert.

3. Trampolin (1 ) nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Rahmenabschnitt (13) U-förmig ausgebildet ist und die Trittstufe (14) von drei Seiten umgibt.

4. Trampolin (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Trittstufe (14) an zwei gegenüberliegenden seitlichen Rändern elastisch am Rahmenabschnitt (13) befestigt ist.

5. Trampolin (1 ) nach Anspruch 1 , wobei die Trittstufe (14) eine harte Trittfläche, insbesondere aus Holz oder Flartkunststoff, umfasst.

6. Trampolin (1 ) nach Anspruch 1 , wobei die Trittstufe (14) eine flexible Trittfläche aus einem, insbesondere dehnbaren, Textilwerkstoff, umfasst.

7. Trampolin (1 ) nach Anspruch 1 , wobei die Trittstufe (14) mittels elastischen Gummischnüren (11 ) oder Gummikordeln am Rahmenabschnitt befestigt ist.

8. Trampolin (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Trampolin (1 ) mindestens eine weitere Trittstufe (32) umfasst.

9. Trampolin (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei mittig zur Trittstufe (14) eine höhenverstellbare Stange (16) mit einem Griff angeordnet ist.

10. Trampolin (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Trittstufe (14) höhenverstellbar ausgebildet ist.

11. Trampolin (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Rahmenabschnitt der Trittstufe (14) zumindest an drei Punkten gelagert ist und zwei Schenkel (24,25) umfasst, die sich an zwei Lagerstellen (8,9) am Rahmen (2) des Trampolins (1 ) abstützen und ferner mindestens einen Standfuß (19) aufweist, der sich am Boden abstützt.

12. Trampolin (1 ) nach Anspruch 11 , wobei der Standfuß (19) koaxial in Verlängerung eine höhenverstellbare Stange (16) mit Griff (17) umfasst.

13. Trampolin (1 ) nach Anspruch 11 oder 12, wobei der Standfuß (19) mittels wenigstens einer Stange (22, 23) mit dem Rahmen (2) des Trampolins (1 ) verbunden ist.

14. Verfahren zum Herstellen eines Trampolins (1 ), insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 14, wobei ein Sprungtuch (3) mit einer Federvorrichtung (10) elastisch an einem Rahmenteil befestigt und ein zusätzlicher Rahmenabschnitt (13), welcher eine Trittstufe (14) trägt, am Rahmenteil angebracht wird und die Trittstufe (14) mittels einer zweiten Federvorrichtung (22) am Rahmenabschnitt (13) elastisch befestigt wird.

GEÄNDERTE ANSPRÜCHE

beim Internationalen Büro eingegangen am 18 Juli 2019 (18.07.2019)

1. Trampolin (1) mit einem Rahmen (2) für ein Sprungtuch (3), einem Sprungtuch (3), das mit einer Federvorrichtung (10) am Rahmen (2) elastisch befestigt ist, mehreren Standfüßen (4-9) und mit einer Trittstufe (14), welche oberhalb des Sprungtuchs (3) angeordnet ist, wobei

- die Trittstufe (14) mittels einer zweiten Federvorrichtung (22) an einem Rahmenabschnitt (13) elastisch befestigt ist und

- wobei an einem vorderen, in Richtung des Sprungtuchs (3) zeigenden Rand der Trittstufe (14) zumindest abschnittsweise kein Rahmenteil vorhanden ist, so dass die Trittstufe (14) für einen

Benutzer von vorne frei zugänglich ist.

2. Trampolin (1 ) nach Anspruch 1 , wobei die Trittstufe (14) derart angeordnet ist, dass sich die Fläche des Sprungtuches (3) in Draufsicht betrachtet vergrößert.

3. Trampolin (1 ) nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Rahmenabschnitt (13) U-förmig ausgebildet ist und die Trittstufe (14) von drei Seiten umgibt. 4. Trampolin (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die

Trittstufe (14) an zwei gegenüberliegenden seitlichen Rändern elastisch am Rahmenabschnitt (13) befestigt ist.

5. Trampolin (1) nach Anspruch 1 , wobei die Trittstufe (14) eine harte Trittfläche, insbesondere aus Holz oder Hartkunststoff, umfasst.

6. Trampolin (1) nach Anspruch 1 , wobei die Trittstufe (14) eine flexible Trittfläche aus einem, insbesondere dehnbaren, Textilwerkstoff, umfasst.

GEÄNDERTES BLATT (ARTIKEL 19)

7. Trampolin (1) nach Anspruch 1 , wobei die Trittstufe (14) mittels elastischen Gummischnüren (11) oder Gummikordeln am Rahmenabschnitt befestigt ist.

8. Trampolin (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Trampolin (1) mindestens eine weitere Trittstufe (32) umfasst.

9. T rampolin (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei mittig zur Trittstufe (14) eine höhenverstellbare Stange (16) mit einem Griff angeordnet ist.

10. Trampolin (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Trittstufe (14) höhenverstellbar ausgebildet ist.

11. Trampolin (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Rahmenabschnitt der Trittstufe (14) zumindest an drei Punkten gelagert ist und zwei Schenkel (24,25) umfasst, die sich an zwei Lagerstellen (8,9) am Rahmen (2) des Trampolins (1) abstützen und ferner mindestens einen Standfuß (19) aufweist, der sich am Boden abstützt.

12. Trampolin (1) nach Anspruch 11 , wobei der Standfuß (19) koaxial in Verlängerung eine höhenverstellbare Stange (16) mit Griff (17) umfasst.

13. Trampolin (1) nach Anspruch 11 oder 12, wobei der Standfuß (19) mittels wenigstens einer Stange (22, 23) mit dem Rahmen (2) des Trampolins (1) verbunden ist,

GEÄNDERTES BLATT (ARTIKEL 19)

Description:
Trampolin und Verfahren zu dessen Herstellung

Beschreibung

Hintergrund der Erfindung

Hier wird ein Trampolin und ein Herstellungsverfahren dafür beschrieben. Das Trampolin ist mit einem Rahmen für ein Sprungtuch, einem Sprungtuch, das mit einer Federvorrichtung am Rahmen elastisch ausgebildet ist und mit Standfüßen ausgebildet, die einen Teil des Rahmens bilden.

Stand der Technik

Es sind Trampoline bekannt, deren Sprungtuch elastisch ist und die mittels eines Gummibands am Rahmen befestigt sind. Dies hat den Vorteil, dass die Abfederung beim Sprung weicher erfolgt. Zur Verbesserung des Trainings haben manche Mini-Trampoline eine T-Griffstange an einem Führungsrohr befestigt. Es gibt auch Trampoline mit einem definierten Sprungmuster auf dem Sprungtuch, um somit die Koordination und Übungen besser zu trainieren. Diese Mini-Trampoline haben einen Durchmesser von 1,5 bis ca. 3m.

Zu lösendes Problem

Ziel ist es, ein Herstellungsverfahren eines Trampolins und ein Trampolin der eingangs bezeichneten Art bereitzustellen, die ein besseres Training zumindest der Bauch- und Beinmuskulatur ermöglichen.

Lösung. Vorteile und Ausgestaltung

Ein hierhin beschriebenes Trampolin umfasst einen Rahmen für ein Sprungtuch, das Sprungtuch, welches mittels einer Federvorrichtung am Rahmen befestigt ist, mehrere Standfüße und eine Trittstufe, die in einer Ebene oberhalb des Sprungtuchs angeordnet ist. Gemäß der Erfindung ist die Trittstufe mittels einer zweiten Federvorrichtung an einem Rahmenabschnitt des Rahmens elastisch befestigt, wobei an einem vorderen, in Richtung des Sprungtuchs zeigenden Rand der Trittstufe zumindest abschnittsweise kein starres Rahmenteil vorhanden ist (zumindest nicht auf der Höhe der Trittstufe), an dem die Trittstufe elastisch aufgehängt ist, so dass sie für einen Benutzer von vorne frei zugänglich ist und der Benutzer auf der Trittstufe auch dann auf- und abwärts federn kann, wenn er seinen Fuß nur teilweise auf die Trittstufe setzt, während die Ferse über den vorderen Rand der Trittstufe vorragt.

Die Trittstufe ist vorzugsweise derart angeordnet, dass sich die Grundfläche des Sprungtuches durch die Trittstufe, in Draufsicht betrachtet, vergrößert. Die Fläche der Trittstufe und des Sprungtuchs können sich grundsätzlich entweder teilweise, vollständig oder gar nicht überlappen. Gemäß einer speziellen Ausführungsform der Erfindung ist die Trittstufe derart angeordnet, dass sich ihre Fläche mit der Fläche des Sprungtuchs nicht überlappt.

Gemäß einer speziellen Ausführungsform der Erfindung ist der Rahmenabschnitt U-förmig ausgebildet, wobei er die Trittstufe von drei Seiten umgibt.

Die Trittstufe ist vorzugsweise nur an zwei gegenüberliegenden seitlichen Rändern elastisch am Rahmenabschnitt befestigt, aber vorzugsweise nicht an ihrem vorderen und/oder hinteren Rand. Die Trittstufe könnte z. B. an drei Kanten, ausgenommen der vorderen Kante, elastisch aufgehängt sein. Wahlweise könnte sie auch nur an den beiden seitlichen Kanten elastisch aufgehängt sein.

Die Trittstufe ist vorzugsweise in einer horizontalen Ebene angeordnet. Alternativ könnte sie aber auch gegenüber der Horizontalen gekippt sein.

Gemäß einer ersten besonderen Ausführungsform umfasst die Trittstufe eine harte Trittfläche, insbesondere aus Holz oder Hartkunststoff. Eine harte Trittstufe bietet gegenüber einer weichen Trittstufe dem Benutzer mehr Stabilität beim Trainieren.

Alternativ kann die Trittstufe eine flexible Trittfläche aus einem, insbesondere dehnbaren, Textil Werkstoff aufweisen. Um eine stärkere Federkraft am Trampolin zu realisieren, kann die Trittfläche mittels Spiralfedern am Rahmen der Vorrichtung angeordnet sein.

Wahlweise kann die Trittfläche auch mittels elastischen Gummischnüren oder Gummikordeln am Rahmen der Vorrichtung befestigt sein.

Es können auch weitere Trittstufen vorgesehen sein. Somit kann der Benutzer zwei oder mehr Schrittabfolgen nach oben am Trampolin ausführen und noch besser trainieren.

Mittig zur Trittstufe kann eine, insbesondere höhenverstellbare, Stange mit einem Griff angeordnet sein, um dem Benutzer Halt zu bieten. Die Stange ist vorzugsweise am Außenumfang des Trampolins angeordnet.

Das Trampolin kann mit einem Rahmen in Form eines Polygons, Rechtecks, Hexagons oder Kreises als Outdoor- und/oder Indoor-Trampolin ausgebildet sein.

Gemäß einer speziellen Ausführungsform erstreckt sich die Trittstufe im Wesentlichen über den gesamten Umfang des Sprungtuchs, wobei vorzugsweise eine Unterbrechung für einen leichteren Einstieg vorgesehen ist. Im Falle eines polygonalen Rahmens kann z. B. an mehreren Seiten des Rahmens jeweils eine Trittstufe - mit oder ohne Stange - ausgebildet sein.

Um die Trittstufe an die individuelle Größe des Trainierenden anzupassen, ist die Trittstufe vorzugsweise höhenverstellbar ausgebildet ist. Hierfür können Arretierungen mit Arretierungsschrauben vorgesehen sein.

Der Rahmenabschnitt, der die Trittstufe trägt, ist vorzugsweise an wenigstens drei Punkten gelagert. Gemäß einer speziellen Ausführungsform kann der Rahmenabschnitt beispielsweise zwei Streben umfassen, die sich jeweils an dem Rahmenabschnitt, an dem das Sprungtuch elastisch aufgehängt ist, abstützen. Außerdem kann ein Standfuß vorgesehen sein, der sich am Boden abstützt.

Alternativ kann die Trittstufe auch einen separaten Rahmen aufweisen, der nicht mit dem Rahmenabschnitt des Sprungtuchs verbunden ist. In diesem Fall kann die Trittstufe als separates Element neben das Trampolin gestellt werden.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfasst der Standfuß, koaxial in Verlängerung, eine höhenverstellbare Stange mit Griff.

Um eine möglichst hohe Stabilität zu erreichen, kann der Standfuß der Trittstufe mittels einer oder mehrerer Streben mit dem Rahmen verbunden sein. Gemäß einer speziellen Ausführungsform der Erfindung kann eine Querstange, die zwischen zwei Standfüßen des Rahmens angeordnet ist, und ferner eine Verbindungsstange vorgesehen sein, die den Standfuß und die Querstange verbindet.

Der Rahmenabschnitt, der die Trittstufe trägt, kann auch mehrere Standfüße aufweisen. Der Rahmenabschnitt ist in diesem Fall vorzugsweise an vier Punkten gelagert.

Auf dem Sprungtuch kann ein Sprungmuster aus Buchstaben und/oder Zahlen und/oder geometrischen Formen, wie Kreisen, Polygonen etc., für eine definierte Übungsabfolge abgebildet sein.

Es wird auch ein Verfahren zum Fierstellen eines Trampolins beschrieben, wobei ein Sprungtuch mit einer Federvorrichtung elastisch an einem Rahmenteil befestigt und ein zusätzlicher Rahmenabschnitt, welcher eine Trittstufe trägt, am Rahmenteil angebracht wird, und wobei die Trittstufe mittels einer zweiten Federvorrichtung am Rahmenabschnitt elastisch befestigt wird. Kurzbeschreibunq der Zeichnungen

Mögliche Ausführungen werden nun anhand der beigefügten schematischen Darstellungen näher erläutert, von denen zeigen:

Fig. 1 , 2 jeweils eine perspektivische Ansicht eines Mini-Trampolins,

Fig. 3, 4 eine Seitenansicht links und rechts des Mini-Trampolins,

Fig. 5, 6 eine Vorder- und Rückansicht des Mini-Trampolins,

Fig. 7, 8 eine Unteransicht und eine Draufsicht des Mini Trampolins,

Fig. 9, 10 jeweils eine perspektivische Ansicht des Mini Trampolins ohne

Griffstange,

Fig. 11 , 12 eine Seitenansicht links und rechts des Mini-Trampolins ohne

Griffstange,

Fig. 13, 14 eine Vorder- und Rückansicht des Mini-Trampolins ohne

Griffstange,

Fig. 15, 16 eine Unteransicht und eine Draufsicht des Mini Trampolins,

Fig. 17 eine perspektivische Ansicht eines Mini-Trampolins mit zwei Stufen und

Fig. 18 eine Draufsicht eines Mini-Trampolins mit einer Stufe an fünf Seiten.

Detaillierte Beschreibung der Zeichnungen

Die Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Trampolins 1 , hier insbesondere mit einem hexagonalen Rahmen 2 für ein Sprungtuch 3. Der Rahmen 2 umfasst sechs Standfüße 4-9, wie in der Fig. 8 in der Unteransicht zu sehen ist. Das Sprungtuch 3 ist mittels einer Federvorrichtung 10 elastisch am Rahmen 2 befestigt. Die Federvorrichtung 10 ist in diesem Fall eine elastische, nachgiebige Gummischnur bzw. Gummikordel 11. Die Sprungcharakteristik des Trampolins ist in diesem Fall relativ weich. Das Sprungtuch 3 ist aus einem dehnbaren elastischen Textilmaterial hergestellt.

Das Sprungtuch 3 umfasst ein choreografisches Sprungmuster 12 mit Sprung- Punkten, um eine Übungsabfolge genauer zu definieren und zu markieren. Das Sprungmuster 12 definiert eine Richtung nach vorne und nach hinten und hat einen zentralen Punkt mit mehreren, insbesondere drei Kreisen mit größer werdendem Durchmesser in einem hinteren Abschnitt des Sprungtuches. In einem vorderen Abschnitt des Sprungtuches sind ein großer Kreis mit einer „1“ als Markierung und links und rechts vom zentralen Punkt jeweils zwei kleinere Kreise mit einer„2“ als Markierung angeordnet.

An einer Seite des hexagonalen Rahmens 2 passend zum Sprungmuster 12 in Verlängerung nach vorne ist ein Rahmenabschnitt 13 mit einer Trittstufe 14 im Abstand 15 über dem Sprungtuch 3 vorgesehen. Die Trittstufe 14 ist dabei so angeordnet, dass sich die Grundfläche des Sprungtuches 3 in der Draufsicht betrachtet vergrößert. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Trittstufe 14 ferner derart angeordnet, dass sich die Fläche der Trittstufe 14 und die Fläche des Sprungtuchs 3 nicht überlappen. Die Trittstufe 14 kann eine harte Trittfläche, insbesondere aus Holz, Metall oder Flartkunststoff umfassen. Die Trittfläche kann also auch eine Metallplatte sein. Alternativ könnte die Trittstufe 14 auch aus einem flexiblen Material, insbesondere einem dehnbaren Textilwerkstoff, gleich oder ähnlich wie das Sprungtuch 3, hergestellt sein.

An der Trittstufe 14 ist ferner eine höhenverstellbare Stange 16 mit einem T- Griff 17 angeordnet. Die Stange 16 ist mittels einer Arretierung und einer Arretierungsschraube 18 in der Flöhe an einem hinteren Abschnitt verstellbar. In Verlängerung der Stange 16 ist an der Innenseite des Rahmens 2 ein höhenverstellbarer Standfuß 19 montiert oder angeschweißt. Der höhenverstellbare Standfuß 19 lässt sich mittels einer weiteren Arretierungsschraube 20 in der Höhe verstellen. Die Standfüße 4-9 sind beispielsweise durch Schrauben von Schuhen 21 , die am Ende der Standfüße 4-9 aufgeschraubt sind, verstellbar.

Zwischen den Standfüßen 8 und 9 ist eine Querstange 22 montiert, zu der senkrecht eine Verbindungsstange 23 mit dem Standfuß 19 so verbunden ist, dass der Standfuß 19 bezüglich den Standfüßen 8 und 9 in der Ebene starr ist. Der Rahmenabschnitt 13 hat zwei Streben bzw. Schenkel 24, 25, die sich am Rahmenabschnitt des Sprungtuchs 3 an zwei Punkten 28, 29 abstützen und jeweils mittels einer Arretierungsschraube 26, 27 am Rahmenabschnitt des Sprungtuchs 3 befestigt sind. Die Höhe bzw. der Abstand 15 der Trittstufe 14 ist mittels der Arretierungsschrauben 26, 27 einstellbar.

Die Fig. 2 zeigt das Trampolin 1 ebenfalls in einer perspektivischen Ansicht aus der entgegengesetzten Richtung zur Fig. 1.

Figuren 3 und 4 zeigen Seitenansichten links und rechts des Trampolins gemäß Fig. 1.

Fig. 5 und 6 zeigen die Vorderansicht und die Rückansicht des Trampolins gemäß Fig. 1. Figuren 7 und 8 zeigen die Draufsicht und die Unteransicht des Trampolins gemäß der Fig. 1.

Figuren 9 und 10 zeigen jeweils eine perspektivische Ansicht einer alternativen Ausführungsform des Trampolins 1. Bei diesem Trampolin 1 ist der Rahmenabschnitt 13 mit der Trittstufe 14 ohne eine Stange 16 und Griff 17 ausgebildet. Der Standfuß 19 kann, wie in den Figuren 1 bis 8 dargestellt ist, mittig an der äußeren Umfangsseite der Vorrichtung 13 angeordnet sein oder es können, wie in den Figuren 9 bis 16 dargestellt ist, zwei Standfüße 30, 31 an den äußeren Ecken des Rahmenabschnitts 13 vorgesehen sein. Bei den Standfüßen 30, 31 ist ein Schuh 21 jeweils wie bei den übrigen Standfüßen 4- 9 durch eine Verschraubung höhenverstellbar ausgebildet. Ansonsten ist die Ausführungsform genauso wie die vorherbeschriebene Ausführungsform. Eine weitere detaillierte Beschreibung wird deshalb weggelassen.

Die Figuren 11 bis 16 zeigen das Trampolin 1 mit einer ersten Trittstufe 14 ohne Stange 16 und Griff 17 in verschiedenen Ansichten. Das Trampolin 1 als Mini-Trampolin mit einem Innendurchmesser von 1 ,5-3 m ausgebildet ist. Die Fig. 17 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Mini-Trampolins 1 mit einer Vorrichtung 13 mit mindestens einer weiteren, zweiten Trittstufe 32 und einer höhenverstellbaren Stange 16 mit T-Griff 17.

Die Fig. 18 zeigt eine Draufsicht eines Trampolins 1 mit 4 weiteren Trittstufen 14, die links und rechts um den Umfang des Sprungtuchs 3 angeordnet sind.

Auf einer Seite des hexagonalen Rahmens 2 ist zum Zwecke eines leichteren Einstiegs eine Trittstufe 14 weggelassen worden.

Die vorangehend beschriebenen Varianten des Verfahrens und der Vorrichtung dienen lediglich dem besseren Verständnis der Struktur, der Funktionsweise und der Eigenschaften der vorgestellten Lösung; sie schränken die Offenbarung nicht etwa auf die Ausführungsbeispiele ein.

Die vorstehend erläuterten Vorrichtungs- und Verfahrensdetails sind zwar im Zusammenhang dargestellt; es sei jedoch darauf hingewiesen, dass sie auch unabhängig voneinander sind und auch frei miteinander kombinierbar sind.